Nr. 264 Drittes Bla 157. Jahrgang 6r1 d)e4n! tflflÜd) mtf Ausnahme deS SonnLlgS. General-Anzeiger für Oberhejsen ce.'jö: lür Grinst iiile Fälle sicher anzutreifeu. D9/, Das eine betrifft einen Schankwirtschaftsbetrieb im House s ffir Seltersweg 38 Gegründet 1868 früher Wilhelm Reiber’sches Geschäft : Komplette Zimmer- und Wohnungs-Einrichtungen sowie Einzel-Möbel Frachtfreie Lieferung, Feinste Referenzen. Langjährige Garantie. ISI MM £ Sonutag, den 10. Nov. von 4—9 Uhr nachm. [631] Nur Biiß’sch-Aipo'theke offen. das Zwar Wasserspülung hat, aber noch nicht an b?c Kanalisation angeschlossen ist, wird eine Summe von 650 Mark ve- willigt. (Mnkem- Mehl. H- Arndt, Bahnhofstr. 39, — I>r. Kipper, Wilhelmstr. 2. — Jleyerhoff, Süd-Anlage 7. Oermii^tes. * Das Glück in der Lotterie. Alle Lotteriespieler — und wer spielt nicht in der Lotterie? — werden mit einem gewissen Interesse nachstehende Berechnung lesen, die der „Köln. Ztg." aus Elberfeld zugeht. Ein ebenso seltenes wie eigenartiges Jubiläum — so heißt es da — konnte heute ein Elberfelder Bürger feiern. Heute vor 50 Jahren hat er als 23jähriger Jüngling von seinem Vater ein Viertel des Loses Nr. 60 883 übernommen, das sein Vater damals schon 27 Jahre gespielt hatte. Das Los befindet sich also schon 77 Jahre in der Familie. Allzuviel Glück hat es seinen Besitzern nicht gebracht, denn der Vater tonnte während der 27 Jahre nur den ihm zustehenden Anteil eines Gewinns von 100 Talern im Betrage von 21 Talern sowie einige Freilose einheimsen. Sein Sohn war noch weniger glücklich. Ihm siel während der 50 Jahre nur der gleiche Gewinn sowie einige Male ein Freilos zu. Für einen Rechenmeister wäre es eine dankbare Aufgabe, auszurechnen, welchen Betrag die Familie jetzt ihr eigen nennen könnte, wenn sie das Geld für das Los die 77 Jahre hindurch zinsbar angelegt hätte. Mit Zins und Zinseszins dürfte sich ein neues Sümmchen ergeben. Samstag 9. November 1907 Rotationsdruck und Verlag der BrÜhl'schen i lln^ersuäts ' Buch- und Slemdruckeret. I H R. Lange, Gießen. Aas star zöjljche Knbvuch. Der französischen Deputiertenkammer ist in diesen Tagen ein Gelbbuch über Marokko zugegangen, das d.azu bienen soll, den für die Marokko-Expedition geforderten großen Kredit ausführlich zu begründen und die Maßnahmen der Regierung zu rechtfertigen. Das Gelbbuch umfaßt eine große Reihe von Aktenstücken und erstreckt sich über mehr als anderthalb Jahre, nämlich die Zeit von Januar 1906 bis Oktober 1907. Im allgemeinen sind derartige Ver- össentlichungen über diplomatische Affären ziemlich trocken, und es ist keine Seltenheit, daß aus Grund der diplomatischen Höflichkeit, sowie des Staatsinteresses gerade die interessantesten Stücke der Oeffentlichkeit nicht preisgegeben werden; oft auch wird die Auswahl in tendenziöser Absicht getroffen, und so eingerichtet, daß sie nach ganz bestimmten Seiten hin wirken muß. In dem neuen französischen Gelb buch ist von alledem kaum etwas wahrzunehmen, zumal ja die Tinge ziemlich klarliegen und keinerlei Verwickelungen zu befürchten sind. Für uns in Deutschland hat das Gelbbuch natürlich ein ganz spezielles Interesse, denn es enthält überwiegend den Notenwechsel zwischen Berlin und Parks und gibt gleichzeitig auch wertvolle Ausschlüsse über die Haltung unserer Regierung. Das Gelbbuch bestätigt in allen seinen Teilen, daß Deutschland eine streng loyale Haltung gegenüber Frankreich bewahrt hat, daß aber auch Frankreich seinerseits offen und ehrlich Deutschland gegenüber, und stets in Berlin Mitteilung von seinen Absichten gemacht hat. Es ist begreiflich, daß unter solchen Umständen die gegenseitige Verständigung stets unter den liebenswürdigsten Formen erfolgte, und es darf als ein erfreuliches Moment verzeichnet werden, daß man es in dem Gelbbuch nicht verschweigt, welcher herzlichen Tonart sich die französische Botschaft in Berlin gegenüber den Vertretern der deutschen Reichsregierung befleißigte. Es wird u. a. mitgeteilt, daß der französische Botschafter Cambon den Staatssekretär v. Tschirschky, als dieser zum Vortrage beim Kaiser nach Wilhelmshöhe fuhr, gebeten hat, dem Kaiser zu sagen, wie sehr man in Frankreich dankbar fei für die Gesinnungen Deutschlands. Aber ebenso können die Franzosen aus dem Gelbbuch ersehen, daß man deutscherseits in jeder Weise der schwierigen Lage in Marokko Rechnung zu tragen versucht hat. Der Gesamteindruck des Gelbbuches wird zweifellos sehr günstig fein und dazu beitragen, die Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich weiter zu bessern. Man wird endlich auch au der Seine beginnen, Deutschlands Verhalten objektiver zu beurteilen, und es ist bezeichnend, daß man der Versetzung des deutschen Gesandten Rosen von Tanger nach Teheran und seine Ablösung durch den Frankreich sehr willkommenen bisherigen Generalkonsul v. Romberg in Sofia ein neues Zeichen für die Bereitwilligkeit Deutschlands erblickt, alle Vorschläge Frankreichs hinsichtlich Marokkos wohlwollend zu prüfen. Bei einer derartigen Sachlage wäre es sehr wohl denkbar, daß eine Begegnung des französischen Staatsoberhauptes mit unferm Kaiser, die unter Lonbet nicht zustande kam, jetzt doch in Monaco erfolgen kann. Die „Metzener ZamkNendlätter" werden dem ,ilnjetfler* viermal wöchentlich beigelegt, das „Krefsblatt für den Kreis Sietzen" zweimal wöchentlich. Der..hessische Landwirt" erschemt monatlich einmal. in allen Stil- und Holzarten. Zur Umzugszeit empfehle: Gardinen ♦ Rouleaus ♦ Dekorationen ♦ Teppiche » Läufer » Din oleum in grösster Auswahl zu billigsten Preisen. Dl8y Ein Posten echte jPerserteppEclie gelegenheitsweise ausser^ew&hnlisch hiüfg*. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul» straße 7. Expedition und Verlag: feass» 6L ReLaktton:S^112. Tel.-Adr.:AnzeigerGreßen. Hochfeiner, aromatischer Grünkerngeschmack, appetitanregende Wirkung und bequeme Zubereitungsweise sind die besonderen Vorzüge von Knorr’s GrünkernmehL Koche „Knorr“7) in Würfeln zu IO Pfg. für mit dem 2 Keller ist,'edr wohlschmeckend und gesund. Vorzüglich als Abend- Kreuzstern iuppe. Zu haben, wie auch Reis-, Sago-, Pilr-Suvve u. f. w. in allen einschlägigen Geschäften. [cM/I0 Die nach- i sind Sonntag, den 10 Xov. von siebenden & v 1 Zi lü 12 Uhr mittags bis 12 Uhr nachts mir Sitzung Ser Sta-tverorSueten. Gießen, 7. ^iouember. (Schluß.) Gg. Simon besitzt an der Lahn auf der Insel Wiesen, die ef nur unter Benutzung eines Rotweges durch das Elektrizitätswerk betreten kann. Da er auch gegenüber Wiesen besitzt, will er zur besseren Verbindung einen Steg über den Untergraben errichten. Die Versammlung erteilte die Genehmigung unter Der Bedingung, daff Simon den Weg durch das Elektrizitätswerk aufgibt und eine Anert'ennungsgebühr von jährlich 3 Mk. zahlt. ^Es hat sich wegen des Abladens von Kohlen usw. als zweckmäßig herausgestellt, daß am Theater eine kleine Strecke, etwa 7 Meier, der jetzt chauffierten Straße gepflastert wird. Der oafür erforderliche Kredit von 200 Mark wird bewilligt. Für die Entwässerung des städtischen Hauses Lahnstraße 5, Für die Räumlichkeiten des Hochbauamts und des Armenamts wurden seither 1100 Mark Miete bezahlt. Ta durch die Einführung der Kanalisation der Wasserverbrauch sich außerordentlich gehoben hat, wird auf Antrag der Vermieterin beschlossen, den auf die Stadt entfallenden Mehrverbrauch zu übernehmen und deshalb die Miete um 24 Mark jährlich zu erhöhen. Im Jahre 1904 wurde mit der Gewerkschaft Gießener B r a u n st e i n we r ke ein Tauschvertrag abgeschlossen, der diesen die Schlackenablagerung auf einen Weg und Wasserläusen, die als solche nicht mehr benutzt weroen, ermöglicht. Da das Bergwerk mehr erhielt, muß es noch eine Summe heraus- zahlen. Tie Festsetzung des Betrags, die spater vereinbart werden Wllte, i\t nunmehr Erfolgt. Man einigte sich auf 3ö0 Mark; die Versammlung erklärte ihre Einwilligung. Bei einem Reubau von Karl Nikolaus im Schiffeaberger Weg erfolgte eine Regulierung der Straßenstuchtlinie. Nikolaus tritt 3 Zehntel Quadratmeter Gelände an die Stadt ab und erhält 6,8 Quadratmeter. Er hat bei einem Einheitspreis von 15 Mk. für den Quadratmeter noch 97,50 Mark an die Stadt zu zahlen. Alan stimmt auch diesem Tauschvertrag zu. Bei der neuen Irren an ff alt ist lt. Vertragsbestimmungen ein Waldstreifen von 20 Meter Breite stehen geblieben, der den dahinter liegenden Gebäuden Schutz gewähren und gleichzeitig den Einblick in die Anstalt verhindern soll. ES hat sich nunmehr herausgestellt, daß durch den hierdurch bedingten mangelhaften Luftzutritt mehrere Gebäude zu feucht sind. Tie Bauleitung möchte deshalb den Streifen durch Ausholzen lichten, die Deputation stimmt zu unter der Bedingung, daß das gewonnene Holz der Stadt gehört. Stadtv. Tr. Wim- menauer stimmt dem zu, hat aber das Bedenken, daß bei zu starker und plötzlicher Ausstolzung der Streifen gefährdet ist, da er u. a. gegen Stürme nicht mehr widerstandsfähig genug sein werde. Man muffe deshalo vorsichtig und ganz allmählich Vorgehen. Die Versammlung beschließt, daß Stadtv. 2r. Wimmenauer die Sache an Hand von Akten prüfen un5 entsprechende Vorschläge machen soll. Es war beabsichtigt worden, eine Zentralstelle in der Stadt zu errichten, um jederzeit Dienstmauner — auch telephonisch — erreichen zu können. Da die Dienstmünner, wie das Volizeiamt mitteilt, nicht auf die Angelegenheit eingehen wollen, wird die Sache nicht weiter betrieben. _ Der Bund für Mutter»chutz in Berlin hat ein Ersuchen an die Stadt gerichtet, unter Zuziehung von Frauen eine Kommission zur Prüfung der Frage einzusetzen, ob für uneheliche Schwangere ausreichend gesorgt fei. Man beschloßt, daß die Armendeputation uiuer Mithilfe der in der Müchkuche tätigen Damen ein entsprechendes Gutachten ausaroeiten soll.- Tie Ausstellungsleitung der Heimarbeiter-Ausstellung zu Frankfurt a. M. hat um Bewilligung eines Zuschusses nachgesucht. Frankfurt giot 150J0 Marc, Offenbach 2000 Mark und Darmuadt 300 Mark. Mit Rücksicht darauf, daß die Ausstellung auf unparteiischer Grundlage beruht und auch für Gießen und Umgebung Interesse hat, hat bie sozialpolitische Kommission beantragt, 200 Mart zu bewilligen. Stadtv. H a u b a ch spricht sich dagegen aus, während Stadtv. Kru mm anges. der hohen Wichtigkeit der Sache die Bewilligung des Betrages befürwortet. Auch der Vorsitzende tritt für die Bewilligung ein, zumal derartige Anstellungen in anderen Gegenden segensreich gewirkt hätten. Die Bewilligung der 200 Mark wird abgelehnt und die Sache nochmals an die Finanzdeputation verwiesen. Dem Kron bauer'scheu Quartettverein wird die Turnhalle der höheren und erweiterten Mädchenschule für 3—4 Abende im November unentgeltlich überlassen. Eoenso überläßt man dem Ausschuß für Volksoorlesungen einen Saal in der Oberrealschule zu den früheren Bedingungen. Für fctic Beschaffung von Kabeln für die Dynamomaschine und eine fahrbare Pumpe werden die erforderlichen Beträge bewilligt. Bei der Beizung der höheren und erweiterten Mädchen- f ch u l e ist die Einstellung einer Hilfskraft für die Winlermonate erforderlich. Tie Kredüforderung hierfür — 400 Mark — wird genehmigt. Zum stellv. Vorsitzenden für das Gewerbe- und für das Kaufmannsgericht wird anstelle des seitherigen Beigeordneten Eurschmann dessen Nachfolger Beig. Keller gewähll. Zu Beisitzern für die bevorstehende Stadtverordnetenwahl werden die Stadtv. Helm, Eichenauer, Orbig, Haulvch, Huhn, Brück, Jughardt und Faber gewählt. Der Wahltermin ist, wie auf Anfrage erklärt wird, noch nicht festgesetzt. Zwei Gesuche um Erlauonis von Wirtschaftsbetrieben werden nicht befürwortet. handelt, die aber Damenbedienung erhalten feil. Das zweite Gesuch betraf ein neues Hotelrestaurant an der Ecke der Friedrichstraße und des Wetzlarer Weaes. Hier wurde die Vedürsuisfrage verneint. Ein drittes Gesuch für Käiserallee 24, bei dem es sich um den Uebergang einer besteheirden Wirtschaft auf den Sohn des seitherigen Inhabers hairdelt, findet Befürwortung. Hieraus ergreift Stadtv. Euler das Wort, um sich in längeren, teilweise sehr erregten Ausführungen, gegen einen Herrn W. zu wenden, der den Stadtverordneten bei der Behandlung der Kanalgebührensrage in ösfentlichen Versammlungen vorge- worsen habe, sic hätten sich von ihrer Eigenschaft als Hausbesitzer bei ihren Beschlüssen bestimmen las,en. Stadtv. Krumm bringt noch einen Fall zur Sprache, der die zehnprozentige Garantieleistung für Kabelbe^ug betrifft und bittet, dem Manne entgegenzukommen, soweit es die bestehenden Grundsätze zulassen. Auch mehrere andere Redner sprachen sich in diesem Sinne aus. LöweBgasse 3 und 5 Telefon 275 mit elektrischem Betrieb in der Entwicklung oder beim Lernen zurück- bleibende Kinder, sowie blutarme, sich matt* kühlende und nervöse überarucitete, leicht erregbare und k ruh zeitig erschöpfte Erwachsene gebrauchen als Krästigungsmittel mit grobem Erfolg Dr. Hommcl's Hacmatogen. D14/P Der Appetit erwacht, die gc.sttgen und körvcrlichcn Kräfte werden ra,u) geh oben, das Gesamt N erverch stcm genurkt. y rv-, - ---- 7.v--------. Man verlange jedoch ausdrücklich das ccg:c Lr. Hommclls Dammstratze 39, bei d-m es nch um eine beiteljeiibe Wirtschaft' Haematogen und lasse stch keine der vielen Nachahmungen aufreden. Ohne jeden Kaufzwangj prüfe wer Pelzwaren I kaufen will ___ M £ Reichhaltige Abendkarte. (»710 erbesserte Volldampf ÜEEI ISaiffliionfiCo Schulstr.4 a Telef. 240 empnehlt biuißft Babnbofstraste 29. Babnbofstraste 29. - Mü Oeieo M-tani. Ii schinen im Betrieb Beste Referenzen. 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'mir laden die Mädchen zu zahlreicher Beteiligung ein, und bitten Eltern, Herrschaften und Geschastsinhaber, ihre Mädchen auf den Sonntagsverein Hinweisen und ihnen die Teilnahme gestatten zu wollen. r liegen, den 6. November 190/. D6,.. «yür den Borsrand Auofcld, Bfarrer. 0 WI Internationaler SaeMeltvereiii (Ig ggg J B gegr. 1. Oktober 1907. [6872 Tagungen jeden Mittwoch abend im „(Einhorn" bei der Stadtkirche, woselbst jeöc Auskunft erteilt wird wie auch Amneldungen entgegengenommen werden. Jacken, gewebt und gestrickt 1 rauen- und Kinderatrüanpfc, Socken „ Finger- und Fausthandschuhe rcuo. kwotlc lnur Marke M. und K.) OÖWJ m allen gangbaren Qualitäten und Farben. Vorkehrungen Mn das Einfrieren der Saus-WafseckitunM. Unter Hinweis aus die „Bestimmungen über Anlage der Haus Wasserleitungen zu Gießen" machen wir daraus aufmerksam, bau, um dem Einfrieren des Wassers in den Hanswasserlertungeu bei eiutreteuder Kälte vorzubcngen, es erforderlich l'l, die Hausivasferleittmgen des Abends für öte Tauer der Nacht zu ent teeren. Ties geschieht dadurch, daß zuerst der vor dem Watz er- messer befindliche vauptabsperrhahn geschlossen und dann das seii- iich desselben befindliche Entlecruugshähnchen, nachdem em palten* des Gefäß untergestellt, geöffnet wird und dies so lange geöffnet gehalten wird, bis das in der Hausleitung stehende Wasser vollständig abgelaufen ist, woraus bezeichnetes Hähnchen wieder ge- schlossen wird. , , . Um eine vollständige Entleerung zu erroirfen, ist es geboten, während derselben das in dem obersten Stockwerk des Hauses befindliche Zapfveutil Ser Hausleitung offen zu halten^ damit die Ifuft Zutritt in die Leitung erhalte. — Ein größerer xcil io- Wasfers kann auch schon durch das Zapfventil der untersten rtnct)e entleert werden, wodurch die (hiltecrung un Meller vereinsacht wird. — Stach stattgehabter Entleerung sind die Zapsventile, welche dem Eintrüt der Luft und der Entleeriing des Wassers Dienten, wieder zu schließen. ,, , , _ - , , Das Schließen des Hauptabsperrhahnes erfolgt durch Aufsehen des beigegebenen Schlüssels aus den vierkantigen Hahnzapfen und Drehung im^mne eines Ilhr- zeigers, bis Widerstaud erfolgt. — g,as Leyuen des Hauptabfperrhahnes geschieht durch -rrehung in entgegen- gesetztem Sinne, bis Widerstand erfolgt. Behufs Wasserentnahme muß des Morgens der Hailptabjpcrr- Hahn wieder vollständig geöffnet werden, bis Widerstand euolgl. Abzweigleitungen nach Waschküchen, Badezimmern, überhaupt nach ungeheizten Räumen, -dosräumen, Garten usw., und auf die Dauer deren Nichtgebrauchs, bezw. des ganzen Winters, mittelst chrer besonderen Borrid)lungen auf ähnliche Werse zu entleeren und abzustellen. — Bei anhaltender außerordentlicher Kälte empfiehlt es sich, die Wasserentnahme auch während des Tages auf kürzere festgesetzte Zeit zu bcschräuteu und wahrend der übrigen Tageszeit die viauswasserleitungen gleichfalls in oben angegebener Weise abzustellen. Dem Einfrieren solcher Wasserleitungen, welche durch Küchen unbeuntzter Wohnungen geführt sind, kann man durch Unterhaltung eines flcuieii Herdfeuers vor beugen. Mud) empfiehlt es sich, in kalten Klosett- oder sonstigeii ungeheizten Räumen, durch welche die Wasserleitung fuhrt, so fern daselbst die Leitung nicht schoii durch eine ausreichende Umhüllung gegen Kälte geschützt ist, die Temperatur durch cm Oeschen oder geeigneten Falls etwa durch eine Gasflamme auf genügender Robert Stuhl Neustadt 23 Giessen Neustadt 23 empfiehlt zu billigen Preisen Höhe zu erhalten. Sehr kalt stehende, insbesondere auch abgestellte unb vorübergehend nicht in Gebrauch befindliche Klosetts (wie in Vereinshäusern usw.) werden durch Einstreuen von etwas Salz (Viehsalz) in das Schlußwasser des Syphons (Wasserabschlrrsses) gegen Am- frieren der Schüsseln geschützt. Tie Wasscrmesser nebst dem nächftanschließcnden Teil der Rohrleitung sind ivährend des Wiiiters mit Stroh, Säcken oder ähnlichen Schutzmitteln gegen Kälte zu umkleiden, auch namentlich die betr. Kellerfenster geschlossen zu halten. — Tie Herstellung aller Wassermcsser, die in Folge ungenügenden Schutzes gegen Kälte Schaden erleiden, erfolgt auf Rechnung der Hausbesitzer. — Zm übrigen müssen die Wassermesser jederzeit leicht zugänglich bleiben. Nach vorliegenden Erfahrungen sind es namentlich Neubauten und nubewohnte Stockwerke, deren Wasserleitungen nicht immer die erforderliche Fürsorge geschenkt wird, insbesondere sind auch schon öfters infolge Nichtabsperrcns von Garteu-Wasserleitnugen während des Winters, große Beschädigungen und namhafte Wasscrverlustc entstanden. Durch die empfohlenen Vorkehrungen ivird dem Wasserabnehmer die Lieferung des Wassers Niöglichst gewährleistendem Hausbesitzer aber roerben Beschädigungen an Leitung und Gebäude fern gehalten. Wir empfehlen daher vorstcheudc Borsichtsmaß- regcln allen Beteiligten zur ganz besonderen Beachtung. Länger andauernde Absperrungen, Eiuwiuternngcu, Reparaturen und Auftauuugeu von Hanswasserlcitungeu werden am zweckmäßigsten und schnellste» von denjenigen Fnstallationsgeschäftcu besorgt, welche die betr. Hauswasscr- lcitiingeu s. Zt. ausgesührt haben und daher die örtlichen Verhältnisse mit ihren empfiudlichcuPunkten ambcstcu kennen. Gießen, ben 6. November 1907. Städtisches Gas- und Wasserwerk Gießen. Otto Bergen. rtod. Kölle, Esslingen Holzbearbeitungs-Maschiuen-Fabrik hv“/. RMbenschsieider Brockel müh len , , . Feitterschneidmaschincn KartolFelquetschen Jaucliepumpcn u. rj. w. u. s. w. empfiehlt billigst J« Häuser, Eisenhandlung Neustadt 56.__Telephou 76 Gie^ciicr Eisvercin, Generalversauuniung Montag den 11. November 1907 im Hotel „(^roßherzog von Hessen" abendö 8'/s ilbr. Tages-Ordnung: 1) Rechnungsablagc. 2) BorstandS-Wahl. 3; Berschledenes. Ter steUvcrtr. Borsitzcnde. 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Verein, dem nationalliberalen Verein, dem Nordostberei« In der gestrigen Versammlung des von dem stch-ndc $»rger ergän,ten BürgerschaftsauSschuffes wurden folgende Personen als 1. Dr. Magn. Biermer, Umversitätsprofessor, 2. vr. Karl Ebel, Bibliothekar, Stadtverordn., 3. Max Friedberger, Kaufmann, 4. Ang. Gabriel, Fabrikant, Stadtverordn., 5. Friedrich Habenicht, Kaufmann, 6. Hch. Leib, Schneidermeister, Stadtverordn., 7. Wilhelm Löber, Rentner, Stadtverordn., 8. Wilhelm Plank, Gerbermeister, 9. Dr. Wilhelm Schäfer, Geh. Justizrat, Stadtverordneter, 10. Heinrich Schaffstädt, Kommerzienrat, Stadtverordneter, 11. Georg Simon, Oekonom, 12. Lottis Trotz, Ziegeleibesitzer, 13. Karl Wimmenauer, Geh. Forstrat, Stadtverordneter, 14. Heinrich Win», Bauunternehmer. sie C7, Gießen, den 7. November 1907. Der gewählte Biirgerschaftsaiisschuß. (Kaffeemühle) 6860 warum Bohl? Mrchcnplatz Uirchenplah 6846 Hochachtungsvoll Ohr« Riege!mann. Zn haben in allen Kolonialwaren-, Drogen- und Seiien-Geschäften. 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