Samstag 1) (£-rftc8 Blatt Jahrgang Die heutige Uummer umfaßt 14 Seiten. »>-4 hwaren en von - wird, rtikeln füllen, Februar 1907 fsariiktL ischßh i rstellun^ am»u^ IXOftOvOUDw» ftövciin, Unflat cuaatwoubitÄ ibilitn. deck 81/, A üfg. )ie Dlrektioi al« bau ju einer au&oraunm-i Wck» Ui.; durch bicKvi l'lt.2.— oieviel- jälirL mi«id)L Beiiellg. Annahme von Ar.zelgea lür die Tagesnuulmer bi« oonniitüfl« lu ilnc, Zeilenvreis: iotol 16i>iw auoioüii« ZU H'ennig. Verantwortlich *ut den yoliL und aügem. Icil: ti. Witt kv, inr „Stadt und r:a>rs' und -ükucuteiaar '4v»tft VfB. iur den Anzeigenteil: bfl»»Beck 2lu> SlaSt und CaiiO. Gießen, 9. Februar. *♦ Dersonalietr. 6. L H. dec ti>i.üüiKiioo haben dem dl/4 Ul)v, tu, (5a,6 Edel ihren zwctlen Al ilg ltedera bend ab. Psaircc L ch u lle» Großen-finden tviib euren Vorlrag über Großen-Linoener Lilien und Gebräuche bet Tauje und Hvchzcll vor 25ü Fahren und heule hallen. •• Anlagcinnfik findet tn dec Südanlage Sonntag vorni.ltog 1 l'/i Uhr mit folgenden» Programm stall: Ouver- ture aus „Llraocila^ von Floloiv; BenuS-Walzer vor» liinde; 2liineeuiarjch 206 von Trenller. •• SHi n |"l o e r e i n. T»e Gemälde-AuS st ellung am Brand bleibt vom TienStag ab wegen Wechsels der Gemälde geschlossen. Bon dec diesmaligen Ausstellung ivitrden verkauft und gingen in hiesigen Privatbesitz über: „Mondnacht am Teich" von H. Ltcen-Alünchen und „Alpen, olumen* oon E. Horlachcr-Llntlgar. ** S ü n [t l c r I o n i c r L Lin tjijfcr Genuß stehl dem hiesige» musillicvcnduii Publitum in Kurze bcDiw. Am Sonntag, 3. Marz, ubunbd b Uhr, tocruai die Herren Hans Theurer (1. zenonft um Lladtchcaier in St. Gallen-, yik**ri) Zimmermann (Mun* zcrtsäiigcr aus etutigart — BaritonhO »m Verein nut dem hiesigen Pianisten Herrn 3mmS Hahn einen Klavier-, Liederund Duett-Ab end in Stcin's Saalbau oeranitallen. Ut beiden cutgenanmen Herrn, zwei jugenbädie Kaniclcr, stehen am beginn einer vielvcriprccheiicxn Snngtriausbahn. Weich'. tüch- ».gen Pianisten wir m Herrn Julius vahn, der leider viel za leiten mit {alten küiistieriiu/cn Ä)«rvietungen an d.e Beiieiuiicki- [cit t.ili, besitzen, ist den hiesigen ‘.Jiu|iiircu.nbcn längst bekannt. Tas Programm des Abends, duS Klavierstücke, Lieser, Lpern- arien und einige der scizönsten Schuhmann sn-en Duette ]ür Tenor und Bariton aujweist, iit überaus QuiucimiungdTcio) gestaltet. ** Alilitarbricftauben - Ausstellung Aus der 3. Allgemeinen PiinrärbrieitaubenuAusstellung zu Barden- bero bei Aachen erhielten Ar. S ch a r m a n n - Gießen ui der 1. Krasse auf einen dnnklgehämmerten Tauber den 4. Preis, Georg H a m b a ch-Siegen in der 3. Klasse auf einen dunlel- gehämmerten Tauber den 3. Preis. ** Die Eleonorenheiiilatte bei Lindenfels L O. (Heilstätte für weibliche Lungenlranle) nimmt auch im Winter Palienlcn zu mäßigem Verpflegungssätze auf. Da die Heilstätte in der besseren Jahreszeit meist überfüllt ist und unter Ihniliawen "«Neiger «kba»”" ttotationsörud und Verlag der vrühl'schen Unio.'vuch. und Steinöruderti. R. Lange, »edallion, Lxped'ttion und vruckerei: Zchulflrahe 7. Iir neueste chglagund Acut-chlanosWiitst.llung. Ls »st natürlich, daß sich das Ausland für dcn Aussal bet deutschen RcichSlagLwahlcn inleiejsiert, und mit dem gleichen Inicresie vernahmen wir, was das Ausland zu diesem LLablausfnll zu sagen Halle. In Par,S wie in Loudo> schcmt man sich bet dem Gedanken an eine nationale Reichstags Mehrheit im deutfchen Weid) n i d)t ga n ,1 wohl zu brfinben. IedensallS zeigt sich in den beidersciligen Prebäugerungeii ein verjchärstcS Pliß.tauen der deuljchen Jßo: it if gegen über, und man trägt sich anscheinend mit dei Besüichlung, das deutsche Weich möchte eliva in Zukunft noch intensiver sich in der Weltpolitik betätigen, als cs bisher schon zum Aerger von Ficund und Feind geschehen ist. Einig. Londoner Blätter melden sogar angeblich ouS Berlin, daß die Wcflicnmfl eine neue Flollenvorlage, eine Vermehrung der Armee und neue Steuern in der Höhe von DU UUU uuo iviark plan*. Wir glauben keineswegs, daß die Negierung deS Fürsten vülow daran denkt, sich cm neues weltpolitisches Prograimn zu bilden, weil sie jetzt gerade einmal eine 'lUajouiät un Reichstag dafür finden könnte. Wenn auch in genugei Reellen eine Wrt von teuljchein Draufgängertum sich bemerk, dar gemacht hat, so braucht man das nicht zu tiagnch z>> nehmen. Ta« Ausland mißtra»it der Webe deS Kaisers m btt Wahlnachi, in der er davon sprach, daß das deutsche Volk alles niederreiten werde, was sich ihm feindlich in den Weg stelle. Dieses in gehobener momentaner St:" '.ung gesprochene Kaiserwort klingt ja gewiß, wie manche- srühere schon aus besonderer Stimmung heran» gebotene, etwa» härter, nl8 eS ivvhl gemeint »vac und als eS un» lieb sein kann. Aber wie können nicht zugebcn, daß in diesem Worte eine Drohling für da» Ausland liegt. Waü im Ueberichwang der Gefühle gesprochen wurde, dem darf man kritisch nicht zu sehr nachgehen, und daß beim Kaiser gerade einer de- geisterten Ovation von Berlinern gegenüber ein gewisser Ueberschwang vorhanden war, wird niemand uncdläihib finden. Wir meinen aber au» dec ganzen Situation den sicheren Schluß ziehen zu dürfen, daß der Kaiser keineswegs au äußere, sondern lediglich an innere Feinde dachte, bie uiederzuceiten ihm wünschenswert dünkt. Vom Ausland konnte in dem gegebenen Zusammenhang nicht die Webe sein, — wer kümmerte sich unmittelbar nach den schweren Wahl- kämpfen um da- Ausland? Von der Wahl sprach bei Kaiser, aber nicht von der Weltstellung Deutschlands, und darum kann man auf keinen Fall annehmen, daß seine Worte an die Adresse deS Auslandes gerichtet waren. Wird sich nun dem Ausland gegenüber durch diesen Wahlausfall daS Geringste ändern? Wir glauben es nicht, tzwar ist eS uns nicht unangenehm, wenn daS Ausland au bcr Meinung festhält, daß die deutsche Regierung nun eine Mehrheit hinter sich hat, die mit ihr durch Tick und Dünn geht; vielleicht verschafft unS diese Befürchtung im Ausland mehr Ansehen, daS wir wohl brauchen könnten. Aber man kann doch nicht gut von einer Regierungsmehrheit sprechen, wo eS sich um Fragen der auswärtigen Politik handelt. Gewiß wird der neue Reichstag die kolonialen Farderungeu der Regierung bewilligen, ober daS wäre nichts sonderlich UeberraschendeS. Hal doch bisher die deutsche Lolksvertre- tung zumeist bewilligt, ivaS die ReichSregierung bewillig! wissen wollte. Daß cS manchmal ungern geschah, ändert an Ltichwal-tbetrachtungen. Don einem P a c l a ui c ncka t1 e l iviib uns geschrieben: Die Schlacht ist gesästagen! Heiß lämpilcn die Ptannen in I den Lagen der Hauouvahi sowohl, wie in der SUclüvahl; zulctzi noch um ganz besonderer Hestigreit und Ausdauer. Selten hall bas Dcutsu-e Reich einen ähnlich scharfen Wahlkampf burd;gc> I täinpft, wie Dom 13. Dezember bis zum ö. Februar, selten auch sind die politischen Lewemu/a.icn in g.ciJ) schrolfcr Form zutage getreten, i'lun stehen wir am Ende und sehen uns das Rcsullal an. Man hat in Berlin und vielen anoeren deu»schcn Städten I noch in der Waa>t des Sti.. Wahltages gtoge Stege gefeiert,! und des Jubels war kein Enoe. In Berlin sino die begeisterten Mannen vor da^> Schtog gezogen ukj haben in früh ster Morgen, iiunbc ocu Kailer zu einer Ansprache veranlaßt, über bie man wahrscl-einlich noch ziemlich viel zu Ij.-ren bekommen wird. Alle Parteien mit alleiniger Ausnahme der Sozialdemokraten feierten Siege. Denn alle haben gewonnen und nur die äußerste Linke ist cs, die bie Kosten des Verjährens zu tragen hat. Aber haben diese Siege auch wirklich besonders viel zu bedeuten? Betrachten wir bie Dinge einmal ganz lall, wie sie in Wirklichteit sinb. Gewonnen hat bei biciet ReichstagSauflosung im Grunde nur bie Recl-le in wesenllichem Maße, bank bcr Unterstützung, die ihr von allen national empfinbenoen Wählern zuteil wurde. Sie hat eine Manbatszisfer errciost, die in leincm Verhältnis steht zu bcr wirklichen Anhängerschaft dieser politischen Ricl-tung. Freilich haben auch die Liberalen und die Freisinnigen hier und da Mandate erhalten, aber im Lerglcich zum Eriolg Der Konservativen ist das nicht viel. Das Zentrum hat sehr gut abgeschnitten: dieser Partei ist nun einmal nicht beizutommen. Zn diesem Sinne also hat die Negierung keinen Anlaß, sich zu ircucu, denn bcr Kampf gegen bas Zentrum hat für bie Sie- gierung unb nationalen Bwck mit einer ellHtanten Nieder lag. geendet. , Der Reichstag hat, baten ist nicht mehr zu zweiseln, eine Verschiebung nach roclsts erhalten. Es soll uns herzlich freuen, wenn bie Sache glimpflicher au8- füllt, als wir befürchten. Man kann sich ja täusäMN. Aber daß uns die konferoatio-reallionäre Ktique, die den kommenden Reichstag zu beherrschen versuck?cn wird, nicht gefallen kann, daö wird uns wohl [ein freiheitlich und fortschrittlich gesinnter Mensch verdenken können. Tie Regierung ist gegenüber den Einflüsterungen von dieser Seite bisher haltlos gewesen. Vom patriotischen Standpun.'te aus bar. man «ich gewiß über den Dahlausfall freuen. Nur nid)t zu laut, oazu ist kein Anlaß vorhanden. Ter Bogel, bcr am Morgen gar zu schön singt, wirb am Abend von bcr Katze gefressen. Man jubelt jetzt, bie Sozial- bemofratic sei tot Tas ist unrichtig. Rabilale Lpposition wird es immer geben. Und die Machthaber sorgen in der Regel selber dafür, daß die Opposition stark wird. Jetzt ist sie unter» legen — möge die Regierungsmehrheit durch eine vernünftige Potitik dafür sorgen, dag iic niajl stärker wird wie zuvor. Eichener Anzei Seneral-Anzeiger für Oberheffen -7^ de mit xtv.v- »sS igetien* . «kt# Jntrodiiltion und Chor anS .Lohengru^ von Wagnerr «’S*; bcr Tatsache nichts. Mehr aber als daS deutsche Volk bei äußerster Belastung leisten kann, und diese haben wir do-ch bereits, wird auch der neue Wcidjdtag nicht bewilligen können. Außerdem ist zu berücksichtigen, daß die sog. Regierungsmehrheit nur dann der Hülfe des Zentrums entbehren kann, wenn sie ganz einig ist, und alle Manu an Bord bringt Wird daS Zentrum in oppositionelle Stellung gedrängt, — aus der bisher -en Haltung der Reicljs- regiciung wird man ja nicht klar— dann mühen Konservative und Block sehr tüchtig unb fest zusaimnenhalten, wenn sie gegen die Lpposition aufkommen wollen. . p- Eine große nationalistische Partei haben wir nicht, wie ijran« zosen und (inglanber anzunehmen scheinen. D avor, daß bas nationale Gefühl nickst in blödsinnigem EhauviniSmuS ausartet, bewahrt dock) wellaus die meisten unter uns die Vernunft. Es gibt in unserem Vatcrlande doch nur ein winziges Häuslein Heißsporne, die da wähnen, das Deutsche Reich habe die Akifsion sich andere Völker untertan zu machen. Was wir wollen, das ist eine gedeihliche innere Entwickelung, die ein Aufblühen des Rationalwoh 1 standeS ermögriast. Wir wollen, daß unsere Wirt» schastSpolitik uns friedlich die Welt erschließt, daß wir mit und neben den anderen Völkern unsere Rechnung finden. Tas u alles! Tas Ausland kann ganz ruhig fein; der neue dei..,chc Rcickjslag kann und wird für Armierungszwecke auch nur. das Nötigste bewilligen können, und davon, daß Teug'astand nach biesem Wahlausjall eine aggrciiioc Ötolie in der Wettpoiitik ipieien wollte, kann giücklick-erweise nicht bie Rede fein. • Der Londoner „Graphie" veröffentlicht ein Interview des englischen Journalisten Bashsorb mit dein Staatssekretär des Reii^smarineamtes Admiral v..Tirpitz, nack) dem letzterer gesagt haben soll: ,Lch kann mir nicht benken, baß das englnche -oolt im Ernste glaube, das dieichsmarineamt bereite e.nen An- Srifjsirieg gegen England mr. Ick) raun nur w.e^ec- holen, Pag ich biqc Leichurorgaug iur zu narr i| d) Berlin, 8. jeor. Tie Vudgetkom Mission ber preuß. Abgeordneten beriet den Etat bcr Bauoerwallung. Aas Die Anirage eines Berichter«tatt.rs bezugttch ber Frage bet Lchi.fahtts- abgaben erklärte der Minister, die Regierung laue sich b>c Turch- lührung des § 1U des W-ii.rstraßengejetzcs voin 1. April 19ua, nach welchem auf allen natürlichen tö o f f c r |i r a ü c n Schiiliahrtsabgaven cingciuhrt werden sollen, mit auem Flachdruck angelegen icüi. Für bas pthcuigeoiet unb das We,cc- gebict seien t-eyuiv g.cuymuu^en Bo.gebens r^er^aud.ungen nnt t>cn bctcuigten bcutiiycn Staaten cingcieitct worden. Es werde hierbei cme fola?e Ajö.ang bcr Fr-ge angeuxcji, ty. zugleich eine wirksame Förderung 0 e r a 11 g e m c in c De u t» scheu Verkehrsintercsseii iu sich schlchßt (.' X- Lu) cin Rheingeoict be)tunben jiC-tiuueqe noid Baovnwn. v-r Lahnkanalisierung reute ber Min.ncr m i: ö )ti C1U Prozektwnsoi.reau errege.? ..--„Eben. In *2A-:v tu'.;?.':-.’. ~»r- tzandtungc» mit Zeisen. Woä-en vergehen, bis eine Aufnahme möglich ist, sott nickst ver- jäutiit werben, auf bie Winterkur aufmerksam zu machen. Iu vielen Fällen verbieut eine Kur im Winter einer Sommrckuc vor- gtHvg.n zu werden. Tie Erfahrung hat gezeigt, oaß Patienten, diu |u^n ti^e Wüuerlur buru^tniau)i uno dadurch ihre aoharteiibe .unb lörperkräftigende Wirkung kennen gelernt haben, eine etwa I notiDcubig gewordene zweite Kur auf die kältere Jahreszell gelegt haben. Nicht nur von Heilstätte-, sondern auch von anderen Aerzten wird vielfach besonderer Wert auf eine Winterkur gelegt. Gesuche um Ausnahme sind an den Heilstätteno rein zu Darmstadt, Wilhelmincnstraße 34, zu richten, woselbst in Zimmer U> alles weitere zu erfahren ist. p. Lützellinden (Kreis Wetzlar), 9. Febr. Die Vereinigung der im Kreise Wetzlar bestehniden Jünglingsvercine zu einer ßreidoerbinbung ist soweit durchgeführt. Präses Vieser Lrganifalion ul unser Lrtspfarrer Koch Neben den satzungsgemäß als solche eingetragenen JünglingSvereincn gab I c3 bisher im hiesigen Kreise noch in manchen Torfschasten Heine Bereinigungen von Jünglingen ohne bestimmt nieder gelegte Statuten. T eui Vernehmen naa) sind diese berells zu richtigen Jung- lingöDcreinen erhoben unb mit bem Kreisoercin verjckMolzcn, oct sich wieder um bem Westbcutschen JünglingSbuno anglicbcrt. 2er langgehegte Wunsch, in einem Kreisorte ein Kreisjünglings- verbaiidSfcst zu (eiern, uurite schon in biesem Jahre in Erfüllung gehen. △ Grünberg, 8. Febr. In den Orten nördlich und iioidöstllch uiijcrcr Stadt lagern große Eisensteinlager, Die zum Teil im Betrieb sind und zum Teil neu erfchlosscn werben sollen. So bestehen groge Werke bei Stangenrod unb 111111100. Wim hat die Firma Bubcrus-Wetzlar befchlosscn, bei Atzenhain ein grötzcics Etieuitelnbcrgiucrk nebn Eisen- wäiche anzulegen. Tie Schürfungen haben ergeben, bag dort vorzüglicher ILijcnstcln von groger Piächttgkett liegt. Gleichzeitig wird bekannt, daß demnächst bie Berme, |ung bet prpjcfliertcn Bahnstrecke u-lückc-Atzenhain-Wer- inertShausen - Rüdlngghausen - Dr eihaujen im An- chlnu an bie Bahn Maiburg-Ebsdorier Grund vorgenommea werden soll. Tie,eS sowie der Befchlnß ber Gewerkfchast Buderus wird von der Bcoöllcrung mit Freuden bcgiügt. -r. jungen, 5. Gtu«. on 3- ,;-r» yU»cü>en unb k Langsdor i gueguicn ^LllryLimer W^e, wo Ecseniteiü gewomren ^OlitiidlC CrmCifdjrtlU inzwischen verstorbenen früheren Bürgermeister, Litsgericht^vor- oi r u , k u sicher unb Standesbeamten Johannes Kühl X. zu L«iildcnhaujcn Lur Wahl in ui6|cio*iaulitoa.t). I ÜQ4 gnipcuicine Eh^enz^i^-cit mit ber Jnju)ri|t „Für langiahnge In nnserein Lcilailikcl über ,T>e WcichslogSslich'vohlcn ircue Dienste" am Bande des Bcr.u.istordens Phuivps des in Hessen^-in unserer Wr. 32 halten wir eine Korrclpondenz Großmütigen vergehen. Dura- Emsasti-uung des Großh. Millians Laiiterbach vciöffcnilicht, gegen bic sich eine un» Ijcub iiuiume des Innern wurde bcr Vctcrinürarzt ^r. VhiiivV j>,gehend« Snschlij, 0U8 »l«i«to richle,. Stufe bcfaQt in. s«»«iu|unbbcu». In der Ar. 32 Jbrcr Zeitung wird eine von Lauterbach kommende bstcge^ T ffirnein in Main» ■Oebmipuiiifl, daß sie üieinmngen nur fchwäcküich den naiwnaiub. Er |le Kampier. Bischof Tr.Kir st i i riant-ic-aicii Ti. Wallau uiilei|iutzi hauen, icgi|iricii, welche nichi hat unter Zustimuiung <2. K. H. des Gitsh^r-ogv dtii ^oui uuioibct'piortifit bleiben kann. I kapilular Tr. Beitbip in Maui- far die Dauer des 33. Land- Zunäklist iveiB Jcbcv, bau die liberale Wähl erschall fein Stimm- ,ags zu fein.m Stettvctlretcr in der Ersten Kammer dec Stäube oieh 111 und sich nicht loiumunbieien läßi, und du» cs daher ei- I bestellt. iknltcl) unb nicht anders zu erwüiun ivav, ivciiu Die neuimiigcn »• Coang. Pfarrer. S. K. H. ber Großherzog haben bem dimmen nicht acichloiien auf Tr. Wallau iibeiguinen. Bon einet nrarrcr u u 0) c l ö zu Bensheim bie eoaiig. Piarrstelle an dmmcl)lid.cn lluiniiubuiifl zu sprechen, ist aber ichon dee-Doib un JvhaniicSgenuuioe zu G.egen u>io bem Piarrverivallcr Kack ccvcdiiigt, ivetl uidji nur der ivet|iiiiiige Walilausid>iiß und Du , ... -, - hi n . sy.- ir. ri.-iip huicibft neiiuiiuge «miDiDoi bind) Aii'ruie Uiv Die ManDiDantr Wkillau vr»»gshaufen zu Ko|ihcun bie evang. Piarrstrlle bu|ulb|t acioiili, louberu auch der Kandidat nach anr Tage vor der Luch- überrragen. ivaist pciiöniich m einer Wäblerverfainiulimg in Schlitz zu GunstenI — Tie Hcsslicbe Vereinigung für VoliLlilnbe De» Tr. '.nnltau in |d)r eihDuidvüoucr !KcDe eumcircieii ist. Ortsgruppe Gießen halt am Aioniag, 11. Februar, abcubS Im llebngen ergioi Das Abitimmim,;--crgcbiiis, Du« bic große vlehizahl Der ucifiuiiiflen Wähler ihre Summe >ur Tr. Wallau abgcgci en haben. Lb Diejenigen, die Dies nicht taten, obwohl |ic ui Der Haupiwahl freisinnig wahlren, laisachlich iteifumtä itiiö, taim uiemonö teftiieUen. Tie Zujchrift meint im weiteren, daß das loyale Vcr. halten dec freisinnigen Partei nnb ihres F"bcerS un Wahlkreise W.-A. Reh anerkannt werden sollte, |d)on im Intereste der Einigung de S Liberalismus, Die doch auch für zukünftige Wahlen notwendig sei zur Bclämpsung gemenllainer Gegner. pilrd, stürzte der Bergmann Seid, gebürtig aus Oberbcssingen und hier wohnhaft, in einen Schacht. Der bedauernswerte Arbeiter hat beide Beine Hib einen Arm gebrochen. □ Laudas, 8. Febr. Die Preise von Grund und Voden, besonders aber für Baugelände sind in den letzten Jahren ganz eiiorni gestiegen. Während vor 25 Jahren der LUiadratmeter Bangelände nur 1 Mark und vor 10 Jahren noch 2 Mark kostete, wurden dieser Tage bei Verkauf von Gärten, die in die Balltinie sielen, Preise von 4,5h bis 5,25 'JJlair erzielt. Co wurde ein Garten von 286 Quadratmeter Bodensläche am Stcimveg für 1500 Marl verkauft. hl Bad-Salzhausen, 7. Febr. Tie Tiefboh- tungcn gehen hier tüchtig vorwärts. Neber die erreichte Tieie rc. wird strengstes Stillschiveigen beobachtet, nur soviel verlautet, daß bereits warmes Sool wasser erbohrt wurde. Die LilhiiliilgucUe ist noch immer für den Berjaudi gesperrt. Der Berkehrsverein Hal sich deshalb an Groszherzogl. Ministerium gewandt. Das Badchaus ist noch nicht unter Dach. Es muß noch sehr energisch gearbeitet werden, wenn eS bei Eröffnung der Saison bem Betrieb übergeben iverden soll. x Edingen, 7. Febr. Unsere rechts der Till gelegene Jagd ist gestern zum jährlichen Pachtzins von 630 Ulüf. au einem £>evm aus Dursburg namens Dahmen verpachtet wvr- ben. Die angrenzende Jagd der Gemeinde Greifenstein — die Gemarkung hat einen Flächeninhalt von 5-8,4 Hektar — kostet jebt sogar 1100 'JJlt jährlich. Pachter ist St'auiinanu Pjälzcr zu Köln. Im allgemeinen i'uib in den legten Jahren die Jagdpachten im Kreise Wetzlar bedeutend gestiegen. Manche GernernLeu lojcn das Doppelte, ja das Dreifache als früher. n. Marburg, 8. Febr. Wie die »Hess. Lcmdcsztg.*, baS Blatt deS bisherigen Ab ftordneleu von Gerlach, mitlcih. soll wegen Ungesetzlichkeiten und Unregelmäßigkeiten gcgei die Wahl Dr. BöhmeS Protest eingelegt iverden. [] 'Marburg, 8. Fcbr. Die Zahl der Geburten im vergangenen Jahre betrug mSgesamt 690 gegen 727 im Vorjahre. Davon entfallen auf hiesige Eirnvohuer 407, auf auswärtige 283 und auf Anstalten 426. Zivislingsgeburten wurden 11 angemcldet. In den Stand der Ehe baten 119 (139) Paare. Die Zahl der Sterb cs ölte betrug 379 (420) Davon kommen aus hiesige Einwohner 229, auf Auswärtige 150, auf Krankenhäuser 184. Kinder unter einem Jahr siarbei' 74, Totgeburten kamen 21 zur Anmeldung. Kuuftvereui. Gießen, 9. Febr. Wahlkampf, Eisbahn, Fasch-ingsvergnügungen — wer behalt da Zeit, die Kunstausstellung zu besuchen ? Jetzt sind ruhigere Tage zu erwarten, und im „Turmhaus am Brand" werden die Galle sich wieder zahlreicher einfinden; es Ware zu wünschen, daß das auch der gegenwärtigen Ausstellung zugute tarne, die zum Teil nur bis diesen Sonntag bleibt. Ihren Kern bilden Werke Darmstädter Künstler, zumeist guter Bekannter. R. völscher's „Kvrbträgerin" ist in Vortrag und Farben- Wirkung ein höchst anziehendes Bild aus dem ländlichen Leben, dem der an Seifenblasen sich vergnügende Knabe würdig zur Seite fleht. 31 Kräh erjeut durch einige iarbenprangcndc Landscl-aften in Oe. und Pastell, daneben durch ein idyllisches Interieur, dem üieileidji etwas mehr Licht zn wünschen wäre Das lichte, duftige Herbstbild vvn G. Altheim führt den Künstler redyt vorteilhaft hier ein, während seine Aquarelle allerdings unter der Konkurrenz der flotten und kräjligen, stellen- weise nur zu unruhig bunten von A. Hart m a n n zu leiden haben. ERed/t tüchtig und erfreulich sind die Dlabicnuigeii von L. Kayser unb die in sehr wechselnd'»» Mvtwen QUitretenbcn „Stilleben ' Uon A. Kichler zu nennen; auch geht dcr Freund der plastischen Kamst nicht leer aus, den besonders Die Haivftgur einer Bäuerin von PH. Schwarz gefallen wird. Als Perlen dieser Darmstädter Sammlung dürfen wohl die kästlidjen kleinen Aquarelle W. Baders netten, ivahre Kabinettstücke, die naaj würdigen Plätzen im intimen £)eim des Sammlers und Kenners verlangen. Im übrigen zieht in dieser Ausstellung vor allem W. T h i e i m a n n ’ ö prächtig echte „Langgönftrin in Abendmalstracht" die Augen aus sich, bur sich nächstens ein weiteres Bild des trefflichen Lcsftnmalcrs zugesellen soll. Mit ihm realisiert, aber in anderer Tedjinik unb minutiösen Bildern, der Aquarellmaler I. H a pp-Frankfurt, dessen reizende Schivälincr Äinberbilbcr gewiss reichen Beisall crnlen werden. Aud) ältere, namhafte Maler sind vertreten, Röchling mit einem „österreichischen Musketier". Erdmann mit einer Nokokozose, und sdstiegiich fehlen nidjt die einheimischen Künstler: M. Kassel hat ein wohi- aetrofsenes und seingestimmtes Bildnis einer Giessener Dame, M. Felchner eine picihc tüchtiger Figuren- und Porträtstudien, W. Barthel einige seiner immer gediegenen und anheimelnden Aquarellandsd)ajte«l aus der Gicfecncr Umgegend ausgestellt. Anheimelnd kann man hie ganze Ausstellung neunen, und man möci-te ivünschen und hofftn, dafe diese Stimmung bei kaufkräftigen Kunstfreunden sich in Taten umsetzte. B. S. EUekcncr Straskamme-. )( Giefeen, L. Febr. 1007. Eine Siebzehnjährige. MS rasflnierte S ch w i n d l e r i n und Diebin entpuppte sich das kaum 17jährige, wegen Schwindeleien bereits beftraitc Dienstmädli»cn E. W. von Ä i e d e r - W ö l l st a d t. Sie stand im vorigen Jahre bei einer Psarrcrswitwe au Friedberg in Diensten, wo sie das größte Vertrauen genoß. Als im genannten Hause ein Kleiderdiebstahl enldedt wurde, ben man über LOO Pik. bewertete, war sie die erste die zur Polizei lies, um Anzeige zu erstatten. Ihre Herrschaft war von ihrer Ehrlichkell so überzeugt, daß sie der Polizei gegenüber den auigetauchken Verdacht abftrilt. Da eine bei der Lautirau Uorgenoinnicne Hausfudmng crgelmi^ loS verlies, mußte die Sache aus sich beruhen, bis sic nad) ihrer Entlassung eine Rell-c von Sclpvindeleien verübZe, wosur sie bereits bestraft worden ist. Im Juli trat sie bei einem Rechnungsral zu Bad Nauheim in Dienst. Hier eignete sie sich Strumpfe des SohneS ihrer Herrsd>ajt an. Darüber zur 'Jicbe gestellt, behauptete ie, die Strümpfe gehörten ihr, das darauf befindliche Zeid-en ei ihr Name; auf weitere Merkmale dir in aujinerlsain gemacht, |üb sie an, ihrer Mutter hätten die Strümpfe so gut gefallen, >aß sie ihr mehrere Paare genau nach Gmi Muster gestricil habe. Bei einem Böcker sollte sie eine Rechnung von etwa 30 Mark begleichen; sie unterschlug das Gelb und quittierte die Rechnung selbst. Einen von ihr an der Bahn abgeholten Kvsfer brachte sie aujgebrodjcn nach Lause Unb gab unwayrer.veise an, ein irember S)en habe ihn irrtumüid) für den feiiugen gehalten und chn geöffnet. Bei einem Zuckerbäcker entnahm sie sich nad) und nach Gebäck und Naschereien ans Rechmmg ihrer Herrschaft. Ais die Rechnung ausgestellt wurde, bcanftanöcte sie ihre Dienstherrin Die Sd»vindlerin ging zu dem Bäder und gab an, die Sachen würden von ihrem Dicnstherrn bezahlt, er habe das Gebäck zu einer Zeit holen lassen, ars seine Frau verreist nAir unb er Besuch halte, die Frau dürfe davon nichts willen. Bei ihrem Bäder berjudjte sie 70 Mk. unter der falschen Angabe zu erschwindeln, sie habe 1000 Mk. aus Die Post tragen sollen und hätte einen Hundertinarksd-ein verloren. Ihr Dienstherr dürfe nichts davon wissen und die Frau habe keinen Schlüssel zur Staue AIS sie da kein Gcid beiam, begab sie sich i>:S andern Tages zu einem andern Bader, von bem sie unter den nuinlickftn Angaben 100 Mk. erschivindeln wollte. Eines Morgens wur em Beha.ter, in dem ihr Dienitherr Gelb aujzuwahren pslegte, ausgebrochen Zufällig war aber abends zuvor bas Glld in den Ka|,en|dwant verbracht worden, so bag nichts gefwhlen werden konnte. And) hier halte man sie im Verdacht, den Einbruch imgiea zu haben. Was ihr abu nicht nachzuwei.cn war. Nachdem d.ese eaujcii an den Tag gekommen waren, nahm man Veranlassimg, bei ihr Haussuchung vorzunehmen, wobei eine Reihe der ihrer früheren Herr, schäft gestohlenen Kleider unb andere Sachen, die sie fid) in verschiedenen Geschäften erjdjwinbc.t hatte, zu Tage geftrd.rc wurden. Während der Uiitcrfiiayung unb aud) bei der Verhandlung vcr- fudfte sie die Lauffrau als die Urheberin ihrer Straftaten hinzustellen; den Diebstahl der K.eider bestritt sie und glaubte ihn gänzlich aus die Laufsrau abwälzen zu können, indem sie angab, Die Fran habe von ihr den Schlüssel zu dem Slieibcrraum erhalten. Diese hätte die Kleiber geholt und in Frankfurt verlaust. Die Fran sei immer in Not gewesen, da ihr Mann nichts arbeite, sie hatte ihr den ganzen Lohn gegeben und auf ihre Bitte hin das Geld bei den Ballern erschwindeln wollen. Sie butte sie aud) dazu an stiften wollen, bei ihrem Metzger 1000 Mk. zu leihen, womit |ie zusainmen nach Amerika durckfgehcn wollen. Es wurde ein Brie feilt Wurf bei ihr gesunden, in dem sie ihrer Mutter miiteiite, das; dcmnöchst eine größere Geldsendung einircfje, wo- raus zu fdjlicßen war, daß, wenn ihr die Betrügereien gelungen wären, sie das Geld nad) Lause geschickt Hütte. Die als Zeugin vernommene Lau, >rau bestritt glaubhaft in irgend welcher Beziehung zu ihr zu stehen. Borwrgiich nalM man während der aiiict|ud)ung Xkrauaiiaiig, sie aui n,ren Gcisteszuiiand zu prüfen. Der Sachverständige lfteft sie für geistig normal, er betonte ausdrücklich die (aruß..rtlge Gr,ind-ingSgaoe und das Da.ent zum Lügen, wie nun es jeden findet. Das Gericht ucrunedte sw wegen Diebstahls und U n t e r f ü) l a g u u g in ciuheft.ichen Zusani- uienireo.cn ruft ll r k u n b e n f ä 1) ü) u n g , f-wie wegen DoLcnoetcn unb verbuchten Bctrugszu einer Gcs-mt,.raft von 8 Monate n Gei ängnis, wobei krc.|ir,üXLcrc..b ihr Hang zur Putz- und Genußsucht, drr sie .auf Die,en Weg getüijrt hat, berüdiichtigi würbe. Da mit Rücksicht aui bie der otr.de Fluu-iveroacht oegrunbet erschien, ciioigte ihre Verhaftung. Dieoftahl unb Hehlerei. Im vorigen Jahr wuröe von einer Bleiche zu Brauer- s ch io e n b uxäidie im Wene von 2b Mk. geflohleiu Aui eine 'Jlcii- neuing der Wasch'rau E. K. hm »vur«?e bei den» Taglöhner H. K. Dmiyfuelnmg uorgenommen, bei bet em Teil Der Wäsche gesunden wurde. Es würbe gegen ihn Auiläge wegen Diebstahls erhoben und da Frau SL zugab, cm gestohlenes Hemd erhalten zu oaben, jo haue sie sich wegen Hehlerei zu verantworten. Es eriolgie vor den» ochoßengerlcht ihre Freisprechung, da nicht an- genommen weiöen konnte, daß sie von dem unredlichen Eiiverb ucsielven Kenntnis haue. Tie Slaalsaillvalljchait io du das Urteil an, aber Die Stra'kammer fonme keine anöeien FestnelUmgen ireffen, weshalb es bei dem Fre »jpruch blieb. Dagegen wuibe oie Siraie des K. mit iltüdiicht aui seine Borstrafeii, von drei Wochen auf zwei 'Monate Ge'ängms erhöht. Konkursvccgehen. lieber das Vermögen des poteiveiiizers R. L. zu B a d - N a u- h e i m wuroe int vorigen Herbst der Llonlurs erösjuet. Srogoem jein Gcscha t einen m lauimäunijcher Wege emgeii.ucicn Betrieb erforderie, unterließ er die fähiUche Bilauzziehnug »mb Die Juveu- iarertlchlnug. ES wmDe gegen »hi» Aul tage luegcn Vergehens g e g e*n ö i e R o n f i| v s o v D n u n g erhöbe >», bie zur Beruf icilimg in eine Eeldstra'e von öU 'Mk. führte, wobei die Taijache. Daß eine eigentliche lleberfchulbung nicht vortiegt, ftrasmitberud berüctlichligt würbe. Diebsiahl. Die Tienstmagd Ch. B. ans ocliröf hat bei einem hiesigen Metzger, wo sie m Dienst liaiiö. em Zehnmarkstück ans bev vaben- kasje g e |i o 1) l e n. Wegen yiüct|aUDicb|ial)l erhielt sie acht iDlonatc Geiängiiis. Tie Furcht vor bem Arbeitshaus. Ter bereits vierzig mal vorbestraiie Eietegcirheiksarbeiter F. M. K. ans Rleber-Strelitz hat em Schöslengerichlsurlell, das ihn wegen Beiletns der Vandespollzelbehorbe überwies, angeiocluen ans Furcht vor dem Tlrbeushans. Ungeachtet der Beteuernilg, daß er sich letzt bcsseii» »volle, blieb es bei dc111 Uvicil. Der Mordprozcff Thaw. 91 e w i) o r f, 7. Febr. Frau Evelyn Thaw, die Gattin des de^> Wtoroc» angeilugtcn Milliardärs, erhärte in der heutigen Berhandumg, bag Thaw im Juni 1900 ihr in Paris einen $)ciratsantrag machte. Sie habe darauf erklärt, sie tonne ihn nicht heiraten, des (von Th. später (tmorbeten) Architekten W.ft.e ne^e.», Thaw sagte, er tonne nie eine uiibere heiraten. Nach Drei Xlionateu machte Thaw ihr Wieder einen Antrag, er Wurde aber Wieder abgewicjeii mit der Begründung, Whites Freunde würben stets mit Fingern auf ihn zeigen. 2;l)aw erllärte ihr spater, lie träft feine SdMrd, er Werue sie bouj heiraten. Frau Thaw oericiftcte nod) über ihre in bitterster Armut verbrachte fugend und über Whites Erscheinen im Cafö Martin an dem truischen Abend, wodurch ein unmittelbarer Anstoß zum Pcord gegeben war. Thaivs Gattin bezeugte, bag, naciwem sie mit ihrer Mutter aus Pittsburg gekommen war, White anscheinend eut väterliches Jntereift an ihr als Modell unb Choristin von 16 Jahren bekundete unb sie stets dezent behanoelte, sodaß ihre Alutter glaubte, nad) Pitlsourg zururrlehren zu lönnen, wozu lie White animierte, da er „über Evelyn wachet» werbe". Dann habe fie White mehrfach in anständige Gesellschaften gesill/rt, ivoraus er )ic eines Tages in sein Atelier eingeladen have, wo er sw als Japanern» von einem Photographen photographieren tiefe. Dann schillte er sie heim, um sie bann abends, wie das schon mehrfach gcjajebcn war, einzuladen, in Gesellschaft anderer Choristinnen unb lunger Männer einen Imbiß im Atelier zu nehmen. Ais sie nun Dort anlangte, war White allein. White veranlaßte sie, bod) etwas zu essen, worauf fie einige Bilder betrachtete. Jnzwisd)en hatte White ungesehen Champagner eiiu ge{d]enU. Widerstrebend trank sie etwas, worauf sie das Bern u y ts e in verlor. WaS dann gesctfah, wirb von ihr genau gescha.bert. Als sie auswachte, erklärte White, sie müsse schwören, nie ihrer Mutllr etwas zu jagen, worauf er sie in einem Wagen nach Hause bringen liefe. White Halle ihr erklärt, alle Mädchen handelten so, fie liegen sich nur nicht entdecken. Die Zeugin sagte weiter aus, sie weinte den ganzen Tag und bie ganze Nacht. Die Zuhörer unb manche Geschworene brachen bei dieser Anss^^e in Tränen „aus. <ßcrid?t»faaL Berlin, 7. Febr. Bor dem Schöffengericht Tempelhof kam heule ein Prozeß zum Ausirage, der gegen bei» Berliner Frauenarzt Ptoftsjor Tr. Koßmann wegen »mbeiugter Führung des P r o f c , s o r l»t e l o angestrengt worben »vor. Ter Gerichlsho' crfnnnle auf Freisprechung. Den» Angel tagten sei nicht nur bev gute Glauben sowohl vor als nach ben» Jahre 1903 zuzu- sprechen, lonbcui auch objektiv fei er m seinem Rechte, Den Tuc. .Proiesjor^ zu führen. Tie Kosten wuibcn der emasfafje aui- erlegt. Ter Erste Staatsanwalt lüirb gegen bas ftetjprechenbe Urteil Berufung emlegcn. — D i e S t r a i k a u» m er in EiSleben hat einen 12'/,- j ä h r i g e »» S ch u l f n a b c n wegen schweren Straßenraubes zu 1 Jahr 2 'Monate u Gefängnis verurteilt. H a m b u r g, 8. Febr. Bei ben W a h l r e ch t s k r a w a 1 l e n am Schoppensbiel würbe em Küpcr von der Polize» berari verletzt, daß er Die H ülfe eines Arztes in Anjprnll) nehmen mußte. Ter Aerbanb freier Krankenkassen verklagte nun bie Polizeibehörde aus Rückerstattung der für Den Kuper verauslagten Kur kosten. Tie Zivilkammec bes Lanbgericbts lallte lolgen- DeS Urteil: Tie Polizeibehörde wirb verurteilt, bem Klager bie verauslagte L u in »ne nebst v » erProzent Zinsen zu- r ü ck z n z a h l e n unb die a»»s Dem Rechtsstreite erwachsenen K o st e n zu tragen. Börscu-Wochcuvertcht. (Criginal o.j i.c ...er Anzeigers.) Frankfurt a. M., 8. Februar. TaS Gcsdfüft an der Bbr,e nt gegoiwamg auijcrorbcntiiü) still unb bie Stimmung ctn?aJ gc. i ..... Dos PnotUnm alimentiert Den Brr lehr nur in geringen» Ma fee unb baourch sieht sich auch die Spclulaiion zur llAaugieft.pcz.Me»ll, Sludj aus deut Ausfall der Stichwahlen zum beutschen Rcidrötage hat sie keine Anregung geschöpft, obwohl bie kapitalfeinblichen Elemente stark geschwächt würben unb man bei dem Gesamtbild des neuen Reichs- kages auf ein besseres Verständnis für wirt|'d>aftlid)e Fragen wird rechnen können. Der Dauptgrunb der Aengstlichkeit und Zurückhaltung ist immer noch in der Situation des fö elbinar f« t e s zu suchen, ber auch heute noch nicht genügenb geklärt ist. Immer ist es noch Amerika, welches ben europäischen Geldmarkt nicht recht zur Ruhe kommen läßt, beim sobatb bie Zinssätze Neigung 5um Sinken zeigen, kommt Ainerila wieder mit feinen Ansprüchen; aud) biese Wock>e würben wieber amerikanische Finanztrallen angeboten. Uebrigens machte sich auch an ben deutsd-en Börsen Gelbbebarf gellenb. In ber Annahme, bafe nach Ucberwinbung bes Ultimos erheblich billiger anzukomtnen sein werbe, würben viele Bebürfnisse nur für kurze Fristen gebellt und so mufete schon halb wieder für Erneuerung gesorgt werben. Die Reichsbank würbe 5um Ultimo stark in Anspruch genommen, sobafe sie mit 22 Millionen Mark wieder in bie Noten- ft euer geriet. Inzwischen hat sich die Position zweifellos geben er t, aber die Rate wirb vorerst bcu) noch nicht weiter herab- gesetzt werben können, trotzbem zwisdfsti» dem offiziellen Satz unb Dem Privaldiskonto eine Spannung von V/a Proz. besteht. In Amerika haben die Realisacionen ihren Fortgang genommen, wodurch bie Kurse weiter heravgeorüllt wurden, erst gegen Schluß der Wock-e kam drüben wieucr eine etivas befjcre Strömung zum Durchbruch, als bie houzgehenoen Wogen, Die ber lapanifd;- amerikanisa-e Konflikt ge)vor,en Halle, jöchi wieder zu gläuen begannen. Auch an uuferer Borje war das Resultat Der Woche eine leichte Senkung des Kursnioeaus. Bon Fonds waren besonders Japaner, ferner aud) Sao Paulo gebrüllt. Die leiten« Den Bankaktien kamen mit geringen Kurseinoufeen davon. Auf bem Bahnen markt lagen österreichische Sorten etwas matter; ber neue Jnvastirionsertafe an bie Eisenbahnen veranlaßte Abgaben, auch amerikanische Bahnen niedriger, Meridivnol erholten fick- um 2V2 Proz. Montanpapiere wenig ge- ändert, Riebell o Proz. niedriger. Bon anderen Industrie- papieren waren Zementn-crke befjer, Leberwerte Spicharz fliegen auf ben guten Abschluß 6 Proz., Duisburger Brauerei ( Proz., Neue Bobenakllen auf ben bcfriebigcuDen Abschluß 4 Proz., Griesheimer ajemifdje ebensoviel; niedriger waren Wittener Stahrruhren 4 Proz., Kleyer Fahrrad trotz der hohen Divibende auf Gewinnrealisationen 3 Proz. Privalbiskonto 4Vr Proz. -^7-... ......... ** Kleine .vi 111 e 1 > u 11 h . h .. u s feilen unb ben Nachbarstaaten. In He »> chelhei m feiern an» morgigen canisiag die Eheleute ennon Sic in das Feu der ftlbernen v 0 ch z e i t. — In G r ü n b e r g leiene am 'Mituvoch der aliefte Eimvohner, Sienmer Johs. Gitter, m erfreuticher Geiftes- und Körperirijche fernen 91. Gebnrtsiag. CittgcjanSt. d m Pitournm gegenüber keinerlei Verantwortung.) Bezüglich des Verkehrs zivischeu den benachbarten Orten des K r e 11 e 0 'K1 0 !i l a r mit Gießen, der gewiß jehr lebha't ist, jodafe kein Tag vergeht, an dem nicht von diesfeus Einläufe in Gießen bei den Kaufleuten gemacht iverden, gib» der Artikel- ichrelber feinen Unwillen tund. 9lach langer Beobachlnng luenOti er sich gegen 'JJlißllnnDe, »vetche zlirzeit 11» Giefeeil beließen: Sollten nicht die Geichansireibenden und Kaufleme merlen, daß das fetzige At a r k t v e r h ä l l u » s Schaden mit sich bringt ? Es ist nachzil- iveijen, daß fenher an einem Frühjahrsmarkt 50—GU Wagen mit Schivemen ans den angrenzenden preußischen Ortfchaileu zuii» Gießener Blarlt ge'ahreu find, und baß die Ifcute bei ihrer '2111- iveieiiheit in Gießeir Heine Einläine machten, ist ausgeschlossen. Jetzt, da ihnen die E l u i »> h r verboten 1 |l, siild fie gezivrinc -u, n a ch B n tz b a ch oder Wetzlar zu w a n ö e r u. Der Anrkel- jchreiber Hal und sucht feinen Nutzen an solchem Zustande, kann aber nicht emjehen, was mit solchem Vorgehen bezweckt wirb. Gs wäre darum jehr zu »vunscheii, daß die Stadt Gießen ui Kürze den aiigreiizendei» preußischen Ortscha'ien wieder ihre Tore öffnet, damit diese mit Gejuudhensfchrm und Sericheuatteft den 'Markt beiahren können. Teiin daß die letzten Ntärkie einen 91 uS« iall gegenüber zu verzeichnen haben, unterliegt leinen» Zweifel. Laß Wetzlar für Heße>» den Markt sperrt, kann urcht von Beden- trulg jein. Ein B e »v 0 hner des Kleebacht n ( e 5. «MM bild ütu ^Iüti6r5ßuii6rrtii|ir;u btt Matii ^ic,trß. Aufgebote. Februar: 4. Johann (ihrlfioph llhrhan, Landwirt in Lich, mit Elise Heßler in Großen-Busell. — Adolf Ruppel, Sergeant dahier, mit Marte Bender m Hungen. Geborene. Januar: 28. dem Fuhrmam» Friedrich Ernst ein Sohn, Georg Ludwig Willi. — Tem ftädt. Tagelöhner Mail Schmalz eine Zoditcr, Anna Frieda Wilhelmme. 29. dem Pojtfchaj,ner Adam Lchmitl eine Tochter, Atarie. 8u. dem Buchbinder Hugo Sam» eme lod)tev, 31. dem Postboten Heinrich Ataitiu em -Lohn, Erich Heinrich. — Tem Knecht Albert Schmidt em Sohn, Hermam». — Tcm Blluuenhäudler Heinrich Rüger eme Tochter, Berta Ferdinande. Februar: 1. dem Packer Friedrich Lemnng em Sohn. 2. dein Grofeh. Reg»erimgsafsesjor Theodor Karl Franz eine Tochter, Eva Lutje Ilse. — Leu» 'JJießgeimeiner und Wirt Philipp Sentier cm Sohn, Georg. — Tem 'Metzgerineister Jakob Kunz ein Sohu, Heinrich. — Tem Lehrer Johannes Hoffmann ent Sohn, Hans Georg Eugen. 7. deut Hüliswageuwärter Wilhelm Lemp^eme Tochter, Alarie. — Dem Jufiallateur Jofeph Hetßler ein Sohi», Emil. Gestorbene. Februar: 3. Maria Eltje Alargarete Huhn, 6 Jahre alt, Neu» ftabt 49. 3. Marte Pitz, 2 Jahre alt, Große Atühlgafje 10. ö. Friedrich Schäfer, 4 Jahre alt, Souneustraße 8. 6. Sara Katz geb. Schöluhal, 72 Jahre alt, Bletchfirafee 26. 6. Klara Lohletn geb. Völiicm, 45 Jah»e alt, Wioltlcfiiaßc 8. ^rk^aften ocr tAuvuhuic Anfrage« blcibtit iinlciha)i, — ZolUrei! — Master an Jedermann 1 — Seidenfabrikt. Ilennebergf, Zürich. Die nach- P r 7 f O Mutl Stountay;, dewt lü. t ebr. »*>0 steln'iiden Ja v 1 Zi l v 12 Uhr mittags bis 12 Uhr nach« sicher auzutrellen. |D /, Dr. Plocli, Asterweg 34. — Dr. Schliephake, Goethe* 6trut>66 41. — l'e V) aguer, West-Anlage bL kaufen keine Einrichtung ohne vorher daa gjoase Mnetcr-HaupU ansstelluiigahaus der Qarmstndler Möbelfabrik, IleidelberKcr* Strasse, welchen als Sehenswürdigkeit l Ranies’und bedeutendste« aus seiner Art bekannt ist, besichtigt tu haben Man verlange Preisliste mit Abbildungen. (Perspektiv-Aulnahmen von compkttea Zimmern1 * ___— . ItUClUiBCDl-S ■ — - 1 '“*** d lechniKuinBingen{“ÄSÄ Unseie Bank legt im Verein mit andeien Instituten am Donnerstag, dem 14. Februar d. J. Gros. B zur öffentlichen Zeichnung auf und nehmen wir Anmeldungen von heute bis zu diesem Tage entgegen. Giessen, 9, Februar 1907. zum Course von 101.80% Bank für Handel und Industrie Depositenkasse Giessen (Darmstädter Bank) TanÄutti Weitere ncil. Anmeldungen au ' meinem Ton; Unterricht werden noch ciuncneiiücnuiiimciL iü«54 | Einzcl - Unterricht au jeder Taaco;c.'. Achtungsvoll Joseph Möhl Tanzlehrer 5 Lonneuilrairc 5 la. LpcWrWlii i auserlesene Ware, in den ver schiedeunen Lorien, sowie Salm- tniionelii licieri zu den biUiDiien Tages preis. icö.Cuaiuuum.-vuuü. 11. Trt chsler Telephon öbl (730j Siciustr. 48. < Donnerstag, den 14. Februar 1907, imdnniunno 3 Ubr Innen bietfxben bco vcimitb (flonrnbö Lohn» die Gruudltüae her Gemarkung dienen Ä/94 - 6861 qm Wiese an der GanSweide, 20/102 - 4CT3 qm Wiese daieosl, welche beide Parzellen nnru dein QufammciinbAun die Bezeichnung 1 xgÄ, - K&u qm tragen, aus die-1 sigemOrtsgericht össentllchtreiwil-1 lin erbauVeinandersehungShalber versteigern. i Bei annehmbarem Gebot sinder Zuschlag alobalo mut. Giehen, den 31. Januar 1007 ' Grolch. LrnSgericht Giehen. , Qtbtdt ? 1 mctbtn, 111 sprich CI ,n öie " rweiitlioz Wdla Sa t »8. befiel 7 9üll9 Stitomnic tt,t gegcu ehcre otiony^ !2a ,a*n - lebCt iU fllätiQ :|UitU Oer tio, üoitds mai. 2it leiL*, ,ei»Nen bcur 'Borten tut3 ienbabnen vn^ :i9cr, Hieriou- ltte loeiüg p :n 3nbuihit, mvcilc ispiqc.-, sburgtr ^raut:' igcuotn Lojqlij niedriger wara Mark 6,320,000.- münileisiciiere 4% Teltower Kreis-Änlelhe ■ unkündbar bis 1. Oktober 1915 - - - Ü sie U,. fei "chenL"- die Vegetaline! (ttokoS-Butter) das Besle zum Backen iu Braten in Bakelen a 1 Pfund u. 7. Binnd loje ausgeivogen Biund builfg. 1 Pjd.-Loje per Tose 60 Pfg. Fe tust er [183 Chile-Honig lose ausgewogen Pjmrd 65 Pfg. Adolf Ltilhord Aachs. Inh. Jakob MaternuS Telephon 337. BatentBureau IKIostermann Berlin Alt Moabit Hia, X. W. 21. D7i ) tros bei hsdr 93 Buh, Leihgestern. M4 Länge ca. 89 15 m 75 c*/i Stein. GcMsts-lL-röffmmg 51 uf e l. [950 Rm. Martin Nagel 665 947 im den 14. Februar L I. kommen Donnerstag, Distriil Lchtleberg zur Versteigerung: 191 und Bohnenstangen eignen und am 13. Februar zuerst zur Telefon 262 Cölner 948 Schwarzbrod T ß einpnchlt [ö9u Je He F U i fj Sonnenstr. 25. 9im. Stocke 120 4000 Wellen Reiserholz b#n 15/XV verschiedene Prima gewaschene Nutzlohleu JhlllluU Hi u garuiuieri echt und „ ,, tzlnthraziilohlen 5 Eierbriketts u. AuKlold [949 - (üiluUe London, äuilaui. m m Länge Länge ftiefernstämme Fichtenstämme Eichenderbstangen Eschenderbstangen Fichtenderbslangen 61 8 40,6 2670 2090 16 tun 1 * ►erfr k sichenden iguiuuer kuieLri Eichenslämme nut 15,84 Finn.; hierunter befinden sich 45 Stück, 2,2 m lang, zu Gartenpfosten geeignet 51 3745 67 58 5 1150 370 8210 14 69 ca. 17 44 7 Für Giessen u. Umgebung ist die Vertetang eines allgemein beliebten Alineralbrimneu» auf eigene Eedumng an einen tatkräftigen Vertreter Die Angebote sind nach Ableitung und Dimensionen getrennt, verschlossen und nut entsprechender Aufschrift bis spälcilens Freitag, den 15. Februar d. IS., mittags 2 Uhr bei bet unterzeichneten Bürgermeisterei einzurelchen, woselbst die Eröffnung der Angebote erfolgt. Taü Holz, weiches bereits gefällt ist, wird auf Verlangen vom Forilwart ftullbach dahier vorgezelgt. (Äaibenleich, den 8. Februar 1907. Erosrherzogliche Bürgermeisterei Garbenteich. .Wrl£ " |6Ü Rm. Buchenichiltholz „ Buchenknüppelholz , Eichenknüppeiholz , Flchtenknüppeiholz Wellen Buchen, 350 Wellen Eichen, 500 Wellen Fichten Fichtenitänilue von 13 bi5 36 cm Turchm. und 17 m Länge, 54,18 Film. Fichten-Terbstangen mit 7,46 Fstm. Rm. Buchenicheiler , Buchenknüppel BucheuweUcn Fichlenwellen Rechnung?- auf hiesige, 945 zu vergeben Nur erste Finnen im Besitze von Pferd und Wagen, erhalten deu Vorzag. Angebote an Uaaseustein & } oglcr, A.-G., Köln, unter „Quelle1*. 1,5 Rm. Stockholz 70 Rm. Kiefern- und Fichten-Knüppel, 3500 Fichten-, fticfern- und (Ltchenwellen, 60 Rm. Kiefern- und Fichten-Stockholz, 1 Eschc-Slamm u. 19 Esche-Tcrbslangen mitl,20Fstm. Der Anfang ist morgens 10 Uhr an der ftreisslraße neu und bei r>i am iiioiflig» 6er Hlbemc luvod) der älira cher us Reiser; 24 Rin. Buchen, 5 Rm. Elchen und 9 Rill. Fichten Slockbotz. Zusammenkunft am Distrikt Seemald in der Nähe der dicken Eiche. Rödgen, den 8. Februar 1907. Grogh. Bürgermeisterei Nödgen Steinbach—Oppenrod. Steinbach, 8. Februar 1907. Grobherzogliche Bürgermeisterei Steinbach. 51 rd mcr. Hoizverfteigcrnng iui Ltcinbachcr Gemeindewald. Meiner werten Nachbarschaft, sowie einem hiesigen Publckmn teile ich er geben u mit, bau ich CcLc rroSheunerStrasze und Schützenstrasze eine Holzverftei^crung. Mittwoch, den 13. d. Mts., vormittags von 9 Uhr an, soll im hiesigen Gememdewald tn den Distrikten Seeivald uitd Altenfeld nachoerzeichneteS Holz versteigert werden: 9 23 Versteigerung kommen. Am 14. wird zuerst das Bauholz versteigert. Reiskirchen, am 8. Februar 1907. Grofjh. Bürgermeisterei Reiskirchen Wagner. tadellos versendet aui LSunich zur Auswahl ohn.Kauizwang ul.5i'i>t--- 7U-‘,e um. auen Hataloa., auäii^n.’v fachen. Ä.Wcisr, Loten 1, Adlers Zui»chneide-Scliule. Uniemoji im Ljuschnerden von Tamcu- u. Ainocrgardcrobcn, ncuit k?otaibencn u. Marineren, Steil: nach leicht sagt Methode, egurn eines Kursus täglich, Luiie Uxicmbaroc, [898 auSgeb. ^eorertn, rs-uetoeitr. 4d p. Auch tonnen bauten da- fcUnt Lchulttc nach ytau und Kleider »um ^eUniunieiiiQcn em> gerichtet betoimneiL irtieiwzeuig halte ich mich den werten Hainen im Anierugcn von Ulctvcru aucr Art ve.teno eitwiohwn. L- Nächsten Dicusiag, als den 12. Februar b. F., soll im Stembachcr Gcmeindeivald, Distrikt Embach, Todcn- zipfen und Hecghek folgendes Gehölz versteigert werden- 3,8 Rm. ^ichcn-5tiiüppcl, Buchenscheiter Biichinlnüppel Eichenlnüppel Buchenreisigwellen Eicheuwellen liefern- und Fichlenwellen Buchenslöcke Kiefern- »md Jichtenslöcke brll»» :y'en byiv^ r. Stabt Sievrn witDtr ihre ir. Leiilheiiattest « ärüe einen Jlti- lenieni 3IV(!lt- ,id)t von rded«' e b fl di t n I e ‘J rlkti bitka broid in Sich, H , Lergeani bähe I Terbiiaugen mit 1,44 Fstm. 9ieisigslangen , 26,98 , “"j fi. saro S- st ein Sok k- djinali eixj*. nee eanii eint*;* hn, lind) t1;' jpennunn-- löcria ein Lo»"- 1 '»IW«*. '6 m em om 11. Februar d. I. ab adit Tage lang vürgerineisierei zur Einsi.l,! brr IiitcresstiUtli offen. Birklar, 8 Februar 19u7. iLrooherzoglichr Bürgermeisterei Birklar. tTroiiidi. Holzverfteisteinttg im Garbenteichcr Gcmcindc-Markwald. Mittwoch, den 13. Februar, morgens »Vs Uhr soll in deil Distrikten Flettenberg, Bekerlsivald und ecc» wald nach verzeichnetes Holz versteigert werden: 168 Rm. ftiefern ftnüppcl 17 Marktplatz 17 ftil Prima Apfelschnitzel Pfuild 30 Psa. Mischobst Pfund 35 bid 60 Pfa. Ea. i^pfeiringe Pfund 50 Psa. bei Mehrabnahure bedeutend billiger. Rm. Fichtenstöcke. Tie Zusammenkunft ist am ersten Tag am BerSrödei Fuhrweg, am zweiten Tage im Cchieberg am Weg nach Eroven-Bufeck, jedesmal des morgens von 9*/s Uhr anfangeud.1 Bemerkt wird, dasj die Reisigstangen sich zu Spattei- Zur Xreppdbäd[erei emvieblc garantiert reined Schweineschmalz per Pfd. 64 Pfg. PaEmin per Pld. 70 Pfg. Margarine Marke „Creme“ vollständiger Ersah für Naturbuttcr, per Pfd. 66 Pfg. allerieinstes ksEütenmehl per 10 Pfd.-Lack 1.90 Mk. feines ü-üaenmehl per 10 Pfd.-Sack 1.70 Mk. Christian Wallenfels lion. Mil«11»1', „e SbW*1* ß 951 Rhein. 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