Mittwoch!!♦ September 1907 157, Jahrgang Erstes Blatt BezugSpret-r monatlich 75 Pf., vierteljährlich Mk. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 65 Pf.; durch die Post Mk.2.-viertel- jährl. ausjchl. Bestellg. ZeilenpretS: lokal lbPst auswärts 20 Pfennig. Verantwortlich tür den poltttfchen Teil: 9h. 21 a Grfcheint täglich außer Sonntags. Dem Gießener Anzeiger werden irn Wechsel mit dem hessischen Landwirt die Siebener Kamillen, blätter viermal in bet Liroche beigelegt und W* M te M M M M yrv M M O Sk zweimal wöchentlich das Jy LSÄ, Uj j&'j Fsä igsjy X -w M Wj Kreisblatt für den Kreis W W BS w W" v M w H Stehen. Fernsvrech-An- M &L) schlußf. d.RedaktionIIL J\sF e Ä ggg General-Anzeiger für Oberhessen WM Hofationsörud und Verlag der vrühl'schen Univ.-Such- und Steindruckerri. 8. Lange. Redaktion, Expedition und Druckerei- Schulstrah« 7. B-L Iie Heutige Yummer umtatzt10 Seiten. Kroßyerzog Ludwig IV. Ein Erinnerungsblatt zum 12. September 1907. Siebzig Jahre sind morgen verflossen, seitdem der ritterliche Water des jetzigen hessischen Landesfürsten geboren wurde. Da ziemt cs sich wohl, den Blick rückw'ärts zu lenken und unserer raschlebigen Zeit das Bild des vor jetzt 15 Jahren verstorbenen Fürsten ins Gedächtnis zu- rückzurujen. Denn als Mensch, Soldat und Fürst zeigt er uns alle Vorzüge seines hochsinnigen Geschlechts, das jetzt seit 660 Jahren Freud und Leid des Hessenvolkes geteilt hat, und unvergänglich sind die Spuren, die das Wirken seiner kraftvollen Persönlichkeit in den hessischen Landen zurückgelassen hat. Ludwig IV. ist der älteste Sohn des Prinzen Karl von Hessen, des Bruders des Großherzogs Ludwig III. Es war dem jungen Menschenkind, das zu Darmstadt in dem väterlichen Palais, dem jetzigen Gebäude der Landesver- sicherungsanstalt, Ecke der Wilhelminen- und Heinrichs- straße, das Licht der Welt erblickte, nicht in der Wiege gesungen, daß er dereinst zur Regierung gelangen werde, denn sein Onkel war damals erst 31 Jahre alt und seit vier Jahren mit Prinzessin Mathilde von Bayern verheiratet. So wurde denn Prinz Ludwig, der alten Ueber- lieserung seines Hauses, gemäß und auch seiner eigenen Neigung entsprechend, vorwiegend zum Soldaten erzogen, wenn auch seine wissenschaftliche Ausbildung nicht vernachlässigt wurde. Und Soldat ist Ludwig IV. sein ganzes Leben hindurch geblieben, als Organisator und Heerführer hat er seinen Namen in der Geschichte des Heimatlandes unvergeßlich gemacht, und bis zu seinem Lebensende nahm er als Armeeinspekteur und Generaloberst einen hohen Rang in der deutschen Armee ein. In seinem 17. Lebensjahre trat er irrt ersten hessischen Jnfanterie-(Leibgarde-) Regiment als Leutnant ein, um zunächst in diesem Regiment mit seinem Bruder Heinrich — der späterhin auch sein Nachfolger als Kommandeur der hessischen Division wurde — Frontdienst zu tun wie jeder andere Offizier. Nach zwei Jahren bezogen beide Brüder dann die Landesuniversität Gießen, wo sie hauptsächlich Volkswirtschaft und Geschichte studierten und daneben sich eifrig der Musik widmeten. 1859 traten beide als aktive Hauptleute in die preußische Armee ein, um dort in den größeren Werhält- und edle allzeit hilfsbereite Fürstin dem Hessenlande gewesen ist, das melden ruhmvoll die Blätter des Landesgeschichte. In zahlreichen humanen Stiftungen und Vereinen lebt ihr Name in Hessen fort. Die Vermählung führte den Prinzen in die Heimat zurück, wo er alsbald seine militärische Laufbahn als Oberst des 2. Chevauxleger-Regiments (jetzt Garde-Dragoner-Regi- ment) wieder ausnahm. Den unseligen Kampf von 1866 machte Prinz Ludwig als Generalmajor und Kommandeur der hessischen Brigade mit, pflichtgetreu, aber unlustig. Denn er stand im Herzen auf der Seite Preußens und wußte außerdem, daß mit der unglückseligen Bundesarmee, die vielfache Aehnlichkeit mit der früheren Reichsarmee hatte, keine kriegerischen Erfolge zu erzielen waren. Er gewann in dem kurzen Feldzuge das Vertrauen der Truppen als unerschrockener und umsichtiger Führer und es war fast selbstverständlich, daß er nach dem Friedensschluß das Kommando der Division erhielt, um ihre Reorganisation und ihren Anschluß an das Heer des Norddeutschen Bundes durchzuführen. An der Spitze seiner Hessen zog er dann vier Jahre später nach Frankreich. Gravelotte, Metz und Orleans sah ihn als tapferen, tüchtigen Feldherrn, und mit den Taten der hessischen Soldaten werden die ihres Führers ruhmvoll fortleben, solange es eine deutsche Armee gibt. Der Friede führte Prinz Ludwig in die Heimat zurück. Es folgten einige glückliche Jahre, die 1877 mit dem Tode von des Prinzen Vater ihr Ende erreichten. Wenige Wochen später starb auch Großherzog Ludwig III. und am 13. Juni j.-J. bestieg der Prinz als Großherzog Ludwig IV. den Thron seiner Väter. Nur I1/2 Jahre konnte seine hochherzige Gattin an seiner Seite als geliebte Landesmutter walten. Sie fiel der Diphtheritis zum Opfer, die die ganze fürstliche Familie heimsuchte und außer der Mutter auch das jüngste Töchterchen, die erst vier Jahre alte Prinzessin Marie, hinwegraffte. Er suchte und fand Trost in seiner unermüdlichen Tätigkeit zum Wohle seines Landes, und wenn wir' uns heute so mancher Einrichtungen erfreuen können, die wir vor anderen deutschen Ländern voraushaben, so danken wir es zum großen Teile ihm und seiner gerechten und streng verfassungsmäßigen Negierung. Gern und freudig tat er seine Pflicht auch als deutscher Fürst und der deutschen Armee widmete er auch als Großherzog seine Tätigkeit und seine Kenntnisse als Armeeinspekteur der 3. Inspektion, die ihm vom Kaiser Friedrich übertragen nissen ihren ntilitärischen Blick zu erweitern. Drei Jahre verblieb er in Potsdam, und mit welchem Nutzen dieser Aufenthalt für ihn verbunden war, sollte sich später zeigen, als es ihm, dem stets gut deutsch fühlenden Prinzen, vergönnt war, an der Spitze der hessischen Truppen den Krieg gegen Frankreich mitzukämpfen. Während der Zeit seines Potsdamer Aufenthaltes lernte er auf einer mit dem Bruder gemeinsam unternommenen Reise nach England seine nachmalige Gattin, die Prinzessin Alice, kennen und lieben. 1862 erfolgte die Vermählung beider zu Osborne aus Wight. 16 Jahre nur dauerte die überaus glückliche Ehe, die man im ganzen Lande als mustergültig hochschätzte. Was Alice ihrem Gatten, was sie als Mutter von sieben blühenden Kindern (von denen fünf die Eltern überlebten) und was sie als hochsinnige Frau worden war. Am 4. März 1892 warf ihn, mitten aus seiner Tätigkeit heraus, ein Schlaganfall auf das Krankenlager, von dem er sich nicht mehr erheben sollte. Am 13. März entschlief er, tiefbetrauert von seinen Kindern und dem ganzen Lande. Jetzt schläft er den ewigen Schlaf in dem stillen Mausoleum bei Darmstadt an der Seite der heißgeliebten Gattin, und dankbaren Herzens werden an seinem 70. Geburtstag alle treuen Hessen des edlen und herzensgütigen Fürsten gedenken, von dem mit Recht gesagt werden kann, daß sein Name unvergessen fortleben wird.________E. H. Deutsch-sozialer Parteitag. F. C. Frankfurt a. M., 9. Sept. Zu der heute in den Alcmanniasälen ab gehaltenen Sitzung waren Gaste und die Presse zugelassen. Oberlandesgerichtsrat Die AutomobU-Rennbahrr im Taunus. Man schreibt uns: Tas Kaiserpreis-Rennen hat in allen Kreisen, sowohl beim großen Publikum als in Fachkreisen und bei den Behörden, die Ueberzeugung erweckt, daß es fortan untunlich sein wird, Automobil-Rennen auf der regulären Landstraße in Szene gehen zu lassen. Allenthalben wird es als feststehend betrachtet, daß für Schnellrgkeits- und Zuverlässig- keits-Prüjungen eine eigene Automobil-Rennbahn erbaut werden müßte. Auch der Kaiser hat sich, wie bekannt, in diesem Sinne ausgesprochen, und seiner Anregung ist es wohl hauptsächlich zu danken, daß die Frage energisch in Fluß gekommen ist. Er hat Finanz- 'und Sportkreise daraus hingelenkt, eine dauernde Automobil-Rennbahn zu errichten und den Geh. Kommerzienrat von Friedländer-Fuld beaustragt, Ermittelungen einzuleiten. Tie Vorfrage, die dabei zu beantworten wäre und die allein von den Interessenten selber beantwortet werden kann, ist die, ob über- haupt diese Automobil-Rennen für die Interessen der deutschen Industrie notwendig und zweckmäßig sind. Diese Frage wird von Fachkreisen bejaht. Die aufblühende Automobil-Industrie behauptet, dieser größeren Nennen zu benötigen. Wie wir gestern mitteilten, liegt bereits ein Projekt vor zur Errichtung einer Rennbahn im Hunsrück. Bei allen Erörterungen über die Wahl des Ortes für diese Rennbahn hat man, wie es scheint, den Taunus aus dem Spiel gelassen. Es ist aber do schlügen brachte der Referent folgende Resolution ein: „Der Parteitag her deutschsozialen Partei erklärt eine gründliche Abänderung des Gesetzes zur Bekämpfung des unlautern Wettbewerbs für dringend geboten und wünscht, daß der bereits vost der Wirtschaftlichen Vereinigung des Reichstags eingebrachte Initiativantrag bezüglich des genannten Gesetzes möglichst bald zur Erledigung gelange, sofern nicht alsbald die von vielen Seiten verlangte Regierungsvorlage erscheinen sollte." In der Diskussion sprach sich Reichstagsäbgeordneter Schack entschieden gegen jede „größere Freiheit" der Richter aus- Er glaubt nicht, daß viel gewonnen werde, wenn man es dem Richter überlasse, zu entscheiden, was unlauterer Wettbewerb ist Schack begründet seine Ansicht mit der Weltfremdheit des Empfindens mancher Richter, namentlich der jüdischen, gegenüber den Bedürfnissen derjenigen Volksschichten, für die das Gesetz gemacht sei- Amtsgerichtsrat Dr. Brandes gibt zu, daß es etwas anderes sei, ob ein arischer oder picht arischer Richter sitze. Dr. Brandes ist gegen die Juden im 'Richterftande, (ebenso wie Frhr- v. Nichthofen). Der Charakter der Richter spiele beis Auslegung der Gesetze eine große Rolle, und der Charakter bilde! sich je nach der Volksangehörigkeit. Die vielen widersprechenden Urteile beruhten darauf, daß es arische und nichtarische Richter gebe< Amtsrichter Dr. Lattmann wünscht, daß die Richter unch die Rechtsanwälte mehr sozial erzogen werden- Reichst tagsabgeordneter Schack meint, der unlautere Wettbewerb sei' jüdischen Geistes, er sei von den Juden in das Geschäftsgebarens hineingetragen worden, deshalb könnte hier ein jüdischer- Richter- nicht objektiv urteilen- Seine Hochachtung vor den Richtern, soweit sie nicht jüdisch seien, sei unbegrenzt. Es sprachen noch' mehrere Redner, dann wurde die Resolution einstimmig angenommen. Hierauf sprach Reichstagsäbgeordneter Dr- Böhme über: „Nationale Aufgaben der inner n Politik"-! Dr- Böhme befürchtet eine Entnationalisierung durch das Hereins strömen polnisch-galizischer Arbeiter, die eine Folge der Landflucht der Arbeiter im Osten sei- An der Hand eines^ reichen Zahlenmaterials wies er das Zurückgehen der Geburtenziffer nach/ was ihn die Frage aufwerfen läßt: ob wir in absehbarer Zeit noch genügend Arbeiter hoben werden- Die menschenverschlmgen-. den Industriezentren vermehren sich und die Geburtenziffer im Osten, der die Menschen für die Industrie produziert, geht zurück- Sollen wir nun die Industrie eckt schränken oder sollen wir^ ausländische Arbeiter hereinlassen? Keins von beiden, sondenr' wir müssen die Geburtenziffer auf dem Lande heben, und das geschieht durch Kolonisation- Ein Herr v. Arnim habe gefügt,j man müsse polnisch-galizische Arbeiter hereinlassen, denn die größte! nationale Tat sei, dafür zu sorgen, daß das Land^bebaut iverSe-J Demgegenüber heiße es mit Recht in einer Schrift: Ohn^ deutsche Arbeiter gebe es keine nationale Landwirtschaft- Im die mannigfachen damit verbundenen Belästigungen willigertragen hat, erscheint es gewissermaßen als eine Undankbarkeit, wollte man jetzt, nachdem die Rennen auf einer besonderen Bahn und in geordneteren Verhältnissen durch- gesührt werden sollen, eine 'ändere Gegend dem Taunus vorziehen. Die Geschäftswelt der Taunusbewohuer und der Umgebung des Taunus hat sozusagen ein Anrecht darauf erworben, daß ihr die Rennen erhalten bleiben, und es wäre zu begrüßen, wenn die maßgebende Korporation sicF ungesäumt der Sache annehmen wollten und ans Werk gehen, damit im Taunus die geplante Bahn errichtet werde. Behrings Präparat gegen tuberkulöse Augenerkrankung. In der Berliner Universitätsaugenklinik hat im Auftrage des Geh. Rats v. Michel der Assistent Stabsarzt Dr. R. Collin Versuche mit den Behringschen Tulasepräpa- raten angestellt. Seine Erfahrungen teilte er auf dem> Heidelberger Ophthalmologen ton gresse mit. Hier sei aus' den Mitteilungen das vorläufige Gesamtergebnis verzeichnet. Man gewann den Eindruck, als ob diejenigen Fülle, die auf die Tulasebehandlung in spezifischer Weise reagierten, in, kürzerer Zeit zur Abheilung gelangten als sonst. Ties gilt ganz besonders von den frischen schweren tuberkulösen Er- tranlungssormen. Keinerlei Einwirkung ergab sich bei Hauttuberkulose. Günstige Ergebnisse wurden bei einigen Fällen von chronisch verlaufender, auf Grund allgemeiner konstitutioneller Tuberkulose entstandener Augentuberkulose mit der kombinierten Anwendungsweise beider Tulasepräpa- rate erzielt. Man geht jetzt in der Weise vor, daß zunächst versucht wird, den Erkrantungsherd lokal durch eine einmalige Behandlung mit Antitulase spezifisch zu beeinflussen; ist dies gelungen, so erfolgt später nach endgültiger Abheilung des tuberkulösen Prozesses am Auge die übliche Tekaden- behandlung mit Tulaselattin. Die bisherigen klinischen Versuche ergeben, daß die Tulasepräparate in geeigneten Fällen eine spezifische Wirkung auf den tuberkulösen Prozeß am Auge ausüben, und daß sich diese Einwirkung ohne nachhaltige Schädigung des Gesamtorganismus wie des erkrankten Auges vollzieht. Damit sei eine wertvolle Grundlage geschaffen,, auf der sich weiter therapeutisch arbeiten lasse. Alldeutscher Berbandstag. (Unberechtigter Nachdruck verboten.) u. H. Kaiserslautern, 10. Sept. , Ant Sonntag fand um 11 Uhr im „Turnerheim" die zweite offen tllche Versammlung statt, die sehr zahlreich, auch von den Jungliberalen Kaiserslautern, besucht war- Sie Warden auswärtigen Angelegenheiten gewinnet. Nach Eröffnung durch den Vorsitzenden Dr- Fischer-Köln sprach H e l b e ct -Elberfeld über die deutsche Weltpolitik und d i e M i t t e l zu i h r e r D u r ch f ü h r u n g. . Der Redner ersuchte zum Schlich um Annahme folgender Resolution: S. u. H. Wiesbaden, 8. Septemb. Heute morgen trat im Festsaal der Wartburg die Haupt- 9. ordentliche Vertreter-Versammlung des Reichs Verbandes der nationattiberalen Jugend. (Nachdruck verboten.) Darauf berichtete Justizrat Dr. Baumert (Sp-Mdau) vom d-5 deutschen Harsbeschcrverbaud.s „über deuhcu- tand der Bestrebungen für eine allge- lmsapstaffelsteuer. Er wies besonders darauf ^ironswesens, der Gefängnisarbeit, Einschrän- tungdes Oekonomiehandwerks beim Heere, sowie dw Heranziehung der Großbetriebe zu Beiltragen für die Wohlfa hrts einricht un gen der Innungen. (Lebhafter Beifall.) Mit reichem Beifall begrüßt, nahm dann Landtagsabgeordneter Hammer das Wort zu seinem Referat: „Wie ist die L r e u ß en kaffe für de n Mittelstand nutzbar zu machen. Er hob hervor: Trotz riesenhafter Zunahme unseres Nationalvermögens ist der Bedarf an Kapital seitens der Groß- mdustrie mid der Kommune höher als zurzeit aller früheren Hochkonjunkturen. Die Königs. Seehandlung mit 100 Millionen Kapital und die Reichsbank vermitteln fast ausschließlich für die Großindustrie und die Großbanken den Geldverkchr. Für die Landwirtschaft arbeiten mit großem Erfolge die Raifeisen- Man hinzu, daß wohl allseitig zugegeben roirb, daß das Endziel der Politik nicht die Gütergc- wrnnung ist, sondern darüber hinaus die Förderung des völkischen Besitzes an sittlichen und geistigen Gütern, die Nicht ohne weiteres mit der materiellen Prosperität parallel geht so ist testzustellen, daß auch für linksstehende Politiker keine prinzipiellen Bedenken vorlicgen können zu einer Erörterung zur Durchsiihrung einer praktischen Mittelstandspolitik fortzn- werten, .tiefe Erkenntnis dient der Mittelstandsoereinigung zur Befestigung in ihrer Stellung gegenüber den anderen Parteien und eröffnet ihr die Aussicht, daß für die Zukunft die Mittel- standsirage als das eigentliche Problem der Gegenwart anerkannt werden wird, von dessen gedeihlicher Lösung die Zukunft des deutschen Volkes abhängt. (Lebhafter Beifall.) Damit war die Tagesordnung erschöpft. Ter Vorsitzende Obermeister Ra ha dl (Berlin) schloß die Tagung mit Worten des Dankes an die Vertreter der staatlichen Behörden und mit der Mahnung an die Delegierten auch weiterhin zum Wohl des Mittelstandes tätig zu sein. Am Dlontag unternahmen die Delegierten eine Fahrt nach Worth zur Besichtigung der Schlachtfelder und der Hohkönigsburg. , ^?ch längerer Diskussion wurde eine Resolution gegen eine Ltimme angenomnren: Verbandstag weist darauf hin, daß in der Polenfrage Gefahr im Verzüge ist, die nur durch die Ent- eignung beschworen werden kann, und wärmt die Regierung davor, durch weiteres Zögern einen Schaden zu verschulden, der Niemals wieder gut gemacht werden kann." 8-Tage eines Reichsvereinsgesetzes wurde folgende Entschließung angenommen: „Wenn auch für das ganze putsche Reich ein einheitliches Vereinsgesetz wünschenswert er- chemt, so darf es doch nicht auf Kvsten nationaler Belange ge- fthaffen werdim. Wir sprechen deshalb die Hosfnung aus, daß putzen im Hinblia aus die Verhältnisse in den Ostmarken, in der Rordmarl und in Elsaß-Lothringen einem solchen Gesetz nur dann seine Zustimmung geben wird, wenn bei dieser Gelegenheit weite!lgeheu0L oemguisw, rnbezug auf nichtdeutsche Verhandlungssprache gegeben werden." Graf R e v e n t l o w nahm dann Gelegenheü, sich zur Frage der olottenvermel-runa zu äuhcrn^ ö“Eent Beifall wurde darauf folgende Resolution an- mriLv iL. ar.■'~1 c Berbandstag ist der Ueberzeugung, daß der .Au-bali unserer Wehrlrast zu langsam vor sich geht, um den An- fvrdrrungen^miittarischer und weltpoii.ischer Natur zu eitt- s^echen. Der Alldeutsche Berbandstag hält es deshalb sür singend notwendiges, eine Beschleunigung der ausstehenden Ersatzbauteu durch Stapellegung von mindestens vier Schlacht-- »schiffen (emer Dlviswn) und einem Panzerkreuzer jedes Jahr 2 grunoiatzliche Herabsetzung der AlterSgrem.;- von Schwchl- schrften um a Jahre, 3. die beschleunigte Ausgestaltung einer ilÄr\nrnn?'enhC1D^nUn9 unb schnelle Schaffung einer I standsvereinigung. Es sei aber nicht erforderlich, daß sie ein, Pfa^Spießer aus Waldhambach im Elsaß berichtete a'Vdak^t^n,Ä& £ über die völkis che Entwickelu ng des Elsasses unter Interesse des Mittelstandes e^ 2 u t sa)c r Her rs ch a ft. Er erzählt von den sprachlichen Ver- den sozialpolitischen Bestrebungen der Neuzeit zu sichern Auw sPh baltmssen im Elsaß> die manches zu wünschen übrig lassen. Vor Vertreter des preuß. fcanbettmiiX^^^^^^ (^T ' 18/0 habe^die deutsche Sprache bei der Protestantischen gierungsrat Franck, wies darau hin daß bcr ^Tn^oleii Bevolkerung und insbesondere in den evangelischen Pfarrhäusern oerschiedenenen Jnteressen-Gegensätze ein "erstrebenswertes stiel \p? einzige Pflege , gefunden. Nun aber sei^in diesen Kreisen ein das nur erreicht werden könne un tt”^^ bei & - , . - - -, ,ranzo>Ischen Sprache zu bemerken. I Achtung vor der Meinung anderer Die hertrhiehencir daran fei dav >zdeal der Zweisprachigkeit, mit dem man der Aiittelstandsgruppen von Luxemburg Belgien Holland hPC Äf* bcc b-utichcn und d-r französischen Mllur I Schweiz und b™' Dticberla ”be« Ät9e'rt «Ä fc ' ' / f A r: o r, „ f K c ar deutschen Mcktelstandsvereinigung bereits viel gelernt hätten. a?f?s..te,® ^uu 91 üelangte darauf zur^ Annahme : | Kaufmann Beythien (Hannover) sprach über: EmpfeK- ' a - -n etbsthülfebestrebuugen. Er empfahl dü n, deren mittelstandssceundliche Tendenz un- die Möglichkeit, das sür die Ansiedelung nötige Land zu erträglichen Bedingungen zu erwerben. Der Preis ist aber auf ^ne Hohe gestiegen, der nicht mehr zu ertragen ist; die Grund- smcksspekulatwn blüht und der Preis l-at sich seit Begründung der Anftedelungskonrmission verdreifacht. Dadurch ist in d a s Erwerbsleben der beiden Provinzen etwas ungesundes gekommen, und dadurch ist die Kommission in diei Zwangslage versetzt worden, heute häufig Land zu einem reinen Phantasiepreise^ erwerben zu müssen. Die Kommission braucht jährlich etwa 30 000 Hektar. Sie rann, ivenn es nur auf die Bewerber ankäme, mehr als 200 Familien jährlich ansetzen; £an,d .ist im Osten auf Jahrzehnte hinaus noch reichlich vorhanden Mer das Angebot dafür ist nickjt\^Pr !mehr zureichend Polnischer Besitz ist so gut wie nicht mehr ^11 unb ine ^31^ sind so hoch gestiegen, baß bas ganze Ns - R^^rk gefahrbet wird. Es handelt sich jetzt darum, die Mittel 5u Ankäufen, die nun erschöpft sind, neu auszufüllen, zugleich aber eine Gewähr zu fctaffen. hnü wif irmpn mirriirf» “ui Uebelftanbe zu fmben. (Zustimmung.) Entschieben müsse a b e r d i e B i l b u n g e i n e r e i g e n e ii P a r t e i a b g e l e h n t werden. Von gewisser Seite werde immer das Gegenteil be- Man sage immer, die Mittelstandsvereinigung wolle S eigene politische Partei auftreten. Davon könne keine ", — ........ imv, 4K.u uuijuiimqi, zugreim i^^ ^beitsgebiet der Mittelstandsvereinigung liege aber .eine Gewahr zu schaffen, daß mit ihnen wirklich national- wirt,chaftlia)em Gebiete. (Lebhafter Beifall.) Den loeiteren politisch Gutes erreicht wird. Wenn also der preußische Staat .^rtgang der sozial-politischen Gesetzgebung wolle die Mittel- das Land, das er im Osten braucht, nicht mehr unter erträglichen st^bsvereinigung fördern, doch sollen die Lasten nicht nur den Bedingungen erhalten kann, so ist er gezwungen, es sich zu Zeitgebern iondern allen Steuerzahlern gleichmäßig auferlegt nehmen,. Es ist der Augenblick gekommen, in dem baS Arbeiterfrage anlangt, so müsse größerer Schutz xeiN formaleRecht zurücktreten muß vor dem In- ?er Arbei swilligen gegen den Terrorismus der gewalttätigen repesse des Staates überhaupt. Es ist not^cnbiq Gewerkschaften gefordert werden. (Lebhafter ratz die kommende Polenvorlage dem Staate ein Enteignungsrecht Darisvertrage seien zu empfehlen, sofern sich die Arbeit-: kinräumt, und außerdem in den sonst noch vom Polentum bo -^ber zur Bilduiig starker Arbeitgeberverbände ausschwingen. Von z drohten Gebieten das Einspruchsrecht der Regierung gegen ietie ^er erlDfI.rJen*)cn Bildung von Arbeitsämtern oder Kammern Veräußerung in^Aussicht nimmt. Die Betrachtung der heutigen man ,lc^ uur gutes versprechen. Im Einverständnis mit den internatwnalen etellung des Polentums erfordert einen besoii- 6-ar^erungen des Handwerkertages zu Eisenach befürwortete Oüer- deren Nachdruck. Das Polentum Rußlands befindet fiti ™ci'tcr 3laParbt dann noch eine Regelung des Submis- fln euier aufwärts .führenden .Entwickelung. Es wird immer "'nnS,”pfpwa ----- “ " c ; x «*-«■.*. » l jmebT eine einflußreiche Stellung im russischen Staate sich er- swerben, und das heute deutlich zu verfolgende Programm der gesamtpoMischen Bewegung ist die Bereinigung der ein- EelnenVolksteile Po lens zunächst unter russischer Oberhoheit. Demgegenüber gelten für Deutschland die folgenden Lütze: von 1815 ist für uns endgültig, denn jedes Zugestiandnis an polnisck-e Zukunftshoffnungen gefährdet die Verbindung Ostpreußens mit dem Reich. 2. Die Hoffnungen» des Polentums werden heute gestützt durch die innere Erstarkung, die dieses Volk in Preußen wie in! Rußland gewonnen hat; demgegenüber muß das deutsche Bolt sich das Uebergenücht des deutschen Elementes im o cts■ P .--------k’T'**'* 7/wvlv-i-iuiBc uiu atui|ei|en d- Dies geschieht zunächst durch die nationale Agrarpolitik vereine und der allgeineme Verband der deutschen Landwirt mit den geschilderten Forderungen. 1 ..... ... r,..c..r, - - - 4’ aus muß dann die ganze Ostmarkenpolitik ihitematifch und organisch weitecbetrieoen werden 0' maAu3 l,t ^tis eine innere stärkere Anteilnahme des Volkes und eme systematischere Behandlung der ganzen r^rage durch die Regierung als bisher. Man wird auf die Dauer um ein besonderes O st- jTrtaifeniuinijterium oder ähnliche Maßnahmen nicht herum kommen, die es ermöglichen, die Dinge einheitlicher und schneller fS behandeln, als bisher in der Zentralregierung geschehens besonderer Nachdruck ist darauf zu legen, daß uns heute nm)t mehr allzuviel Zeit bleibt, die Ostmarkenfrage in unserem 8.u, ^0,cn- ^nn das bisherige System nicht ausgebaut wird, wird in 10 oder 20 Jahren das Spie l für das Deutschtum^ verloren fein. Es handelt sich im Augenblick mit der Forderung des Entelznungsrechtes üm einen erheblichen Eingriff in private Rechte; aber dieser Eingriff ist itohuenoig und wird, je länger man wartet, umso schwieriger lUvTO’Clle Pften muß bäuerischer Kleinbesitz und landbesitzendes Taglöhnertum -geschaffen werden. Dem Staate mnß zu dem Zwecke gegenüber Dem Grvßgrundl>esitz das Enteignungsrecht gewährt werden- Schutz- ,zollpolitik und Bauernkolonisation sollen uns einer schöneren Zu- ptxft entgegenführen. Folgende Resolution schlug der Refe- srent vor: Der Parteitag hält eine Ausdehnung der Tätigkeit bet Ansiedlungskommission auf dem gesamten Osten unter erheb- flicher Erweiterung der Machtbefugnisse des Staates (Enteignungs- srecht) für notwendig. Der Parteitag erblickt in einer erheblichen,^. yv.u.v^n. ytun uucr 1 Vermehrung des Bauernstandes und Verleihung von Grundbe- unfehlbares Vordringen bcr französischen iitz an bie ländlichen Arbeiter ein wesentliches Mittel, um auf Sck " r ‘ * c~ - Die Dauer den nationalen Charakter des Ostens zu wahren und ei... 01l bie mißlichen Verhältnisse auf dein ländlichen Arbeitsmarkte zu schlagen wolle. bessern. Die Resolution wurde nach längerer Debatte ein- w A t c b u n u ueiunyie viuum zur ^nnnimte-i tunmig angenommen. Man hofft, die. Rechte werde für Der Alldeutsche Verband hält die Erhebung des Reichslandes lens werte Sell die vorgeichlagenen Mittel gegen bie drohende Entnationalisierung zum selbständigen Bundesstaat zurzeit mit Rücksicht auf bie sprach- Krebitaenossenschaste mar' vonder Mtwenblgkelt überzeuge, lichen Zifttände daselbst für eine schwere Gefahr für das boden- zweifelhaft fei - Dapiit war bei eigentliche Parteitag zu Ende. Heute abend Itanbige Deutschtum und die kulturelle Entwickelung des Landes I ' -- ■ - jftnbet eme f.u.. ________________ U bie aksÄL VorsLnb^^s'^tsche^^^sL^^bes ' -------------- ' dige el,aß-lothringische Behörden zur sortschreitenderi Berwelschung tiaen St 1 * des Landes führen müßte. Er hält ferner eine zuverlässige und meine Umianftaffpfftnipr r m,parien,ck)e Erhebung .über bie Zunahme adcr Abnahme ^>es hst bag bÄ Ar b r Besteuenmg fid» 7n SainCa'lorö Krauch-- bes Sranzalnchen als häufigere Umgangs- nnb Er- bewährt habe Dort^^werbe^n Me mittleten ÄZ bÄ 1 ziehungswrache rm Reichslanbe für dringend erforderlich, be- Einkommensteuer M ganz versch»ntunb^die Oberen Versammlung des diesst hr i gc n a l l'bc°u t's ch'c n »"er-I G^ahr als* übertoSei^betoatfitet ^Defi^ Eann °n kommen herangezogen. Tie Ein kommen von mehr als 8000 Mk bandstages zusamnien. -Lie war außerordentlich gut bc- Damit war die M • • bringen 82 Prozent des Gesamtertrages der Einkommeiisteuer sucht. Die Verhandlungen wurden vom Vorsitzenden Professor geschäftlicher Anaeieaeu^üten ^stliörll CI ?Qf,mtoar)TCltb blE 200000 übrigen Zensiten nur den Rest von -Dr. Hasse-Leipzig mit begrüßenden Worten eröffnet. Tagung lagen Eiüladunoen H i n !? E8C 8 Prozent zu tragen haben. Wo mau bei den Warenhäusern o-n .t??rnur berichtete Reichsratsabgeoroneter Dr. Ritter v o u ^r stände wurde die Ausw-sst^^a Etne üasfelsorniige Umsatzsteuer ansttebe, so müsse das auch bei Mühlbwerth-Krems (Oesterreich) über bie heutige Lage Berlin aewäblt werden ^u)1 überlas,en. Wahrichcinlich wird den anderen Steuern versucht werden. Ungerecht sei besonders die der Deutschen in Oesterreich Darauf schloß Bros Dr (SMvuin\ «u sm . . - Bevorzugung der Filialen bei der Besteuerung. Die Fahr- Die Hauptversammlung nahm dann einstimmig eine Eni- Dankes die dicsiäbriae Dnnnnst ® bc^ ta r len )t e u e r wir le fast wie ciiu Kopfsteuer und treffe Haupt- schli-Sun g an, durch bie der Alldeutsche -Verband di- mahl statt VeSÄ ^Iit6 de» Miu-lsta-ld. Die R . i ch S e r b s ch a f tS st e u e r sei deutschen Volksgenossen Oesterreichs nach lvie vor seiner ftammes- >nald voraeseben " ta9 ^"e Festsahrt nach dem Nieder- schon besser auSgebaut. Sie ziehe hauptsächlich von dem größeren brüderlichen Aiiteilnahme in dem schweren Känipse versichert, ''' ' ■ Vermögen Nutzen. welchen dieselben gegen Slawen in den alten Donaustätten zu 4 Die Versammlung einigte sich aus folgende Resolution - bestehen haben. M* wetterawenammlung der deutschen Mittelstands- Im Interesse der Erhaltung des Mittelstandes ist b e i allen Alsdann folgte der Bericht des ProfessorA Hötzfch aus Bereinigung. Stenern ein staffelförmiges Aussteigen derart an- Posen über den St a n d d e r P 0 le n fr a g e und die Zn- (Unberechtigter Nachdruck verboten ) öusweben daß Personen oder Betriebe mit größerem Vermögen kunst der preußischen Ostmarkenpolitik. Er geht! rtr a , oder höherer Leistimgssahigkell mit einem höheren Steuersatz davon aus, datz die Anteilnahme des deutschen Volkes! an der Unter taMreitfier u , 9. Sep herangezogen werden, als die leistungsfähigen kleinen Betriebe Polensrage arfreuhd; sefhcgen tfl. M-rdings h-rrsche dab-i T-il-n i?s Eä trat bttit KS WiÄnSa,““8- .oUeu N»»b«8 scheint cs unbillig, dass bie Zweiggeschäfte derart etn ganz unberechtigter PesiimisinuS vor. Die ÄnsiedclungÄ- stu ibrer bteäiMtiaen a‘u bt n er'fa n,$m /,,n A"T0UIt9 V‘:,:il"8e»00m »erben, baü sie nicht soviel Steuern zu bezahlen wnrmiliion hat Gutes gelemet. sie hat deutsche Bauern an- " v a u p t v e r s a m in l un g im Sanger- brauchen, wie bte kleinen Betriebe. genebelt, bie keine polnischen Arociter brauchen, zahlreiche s tXnS' Äs,™ k “9« leitete Dbermeifter Ra- Schriftsteller Dr. Wegener (Berlin) sprach über- Die ^tM Rüüwaribererfamilien sind wieder liciangeäügen ivorbcit, uon ertanruyyL sn>ÄhttJ41?nfnen ^^ Parteiprogramme und bie praktisch? politische ckg esDeut > chtums istdamit zuinStehen sprach e^über das Eö- M begrüßt Arbeit Er führte aus: Das Entstehen von Vereinigungen ««bracht worden. Der Kern der ganzen Frage ist aber heute und was müssenr? w i r e r r e i ch t zur Durchiehung wirtschaftspolitischer Matznahmen ist ein charak- -.............- • 'M ÄSbe8Uffltittbel|TfÄIC(,Cn und auch die Presse sieh den Vordergrund stellt ^sklche LtEung könnte des Mittelstandes erinnert haben. Unser Ziel muß sein, denken erregen, wenn nicht der Zusammenscbluü mn man zwar nickt h™ oberen 10 000 könne bricht sich die Ueberzeugung Bahn, das; die großen Probleme bet JJJßJ sT?ra3ni^-- buten Willen, zu helfen, absprechen, Wohl Gegenwart nur gelöst werden durch 'ein rnbiaes Erwinen o bn? t S8=t burch Zulassung von Geuosseufchaften mit „beichränkter Haftpflicht" burch bas Geuossenschaftsgesetz vom vzayre 1889 kam hier ein frischer Zug hinein. Es wurden auch Zentralkalleu gebildet, aber die Zersplitterung und Eigeubrödelei. und beionders der Mangel einer starken zentralen Gelbausgleichs- telle machten .ich empfinblich geltenb. Da ergriff bas preußische Abgeorbnetenhaus bie Initiative unb ber tatkräftige Finanz- miUister Miquel legte 1895 bas Gesetz zur Errichtim g der preußiichen ,Z e n t r a l - G e n o s s e n s ch a ft s k a s s e vor, um diesem Uebelftanbe energisch abzuhelfen. Zuerst mit 500 000; Mait bann 20 000 000 Mk. unb 1899 schon mit 50 000 000 Mk. I ^npttal ausgerüstet, arbeitete sich dieses Institut mit immer größerer Wirkung in feine große Aufgabe ein. Die besondere Ausgabe der „Preußen-Kasse" ist nun — unter Beobachtung . . . . m t i Itreng kaufmannlicher Grundsätze — den Mittelpunkt des Gelb- r * "2^ Vertretertag bcr Verclue der nationalliberalen Jugend ausgleichs und des Ki'ebitverkehrs der genossenschaftlich organi- ^trachtet es als eine ber ersten Aufgaben der beutscheu Volks- liertcu Kreise zu bitten; ben Personal-Krebit ber mittleren unb ^"^jung, aus etuc stetige zielbewußte auswärtige Politik hin- unteren Klassen zn förbern unb — einer ben Bebürfuissen entA Söls C1Xm forbert^ bie Anwenbnug moderner Grundsätze iprechenben Ausbreitung ber Genossenschaften Vorschub zu leisten. b 1 diplomatischen unb bcr konsularen Aemter- — Die Darlehen werben auf Grnnb der übernommenen unb >;„P^eI. ^eÄreter{?^ begrüßt bie Bciircbungcn zur Anbahnung vertretbaren Haftsumme bemessen und der Zinsfuß „zu Vorzugs- tödlichen Einvernehmens der großen Kulturvölker der bediugungen" und für Wechselkredit ist sehr mäßig,' unb betrug nXi«? •Q^ec^.cfE Ueberzeugung, daß die Voraussetzungen m den letzten fünf Jahren im Durchschnitt etwa 3,60 Pro? I 11q^ute gegeben sind, noch Ich muß nun zunächst einmal kurz bie Vorteile erwähnen die ^arer Zukunft geschaffen werben können und daß einst' der einer Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht angchörcnbe weltwirtschaftlichen Interessen schützen Mittelstandsmann genießt, gegenüber bemjenigen bcr kein Ge- IT?* J J'rcr °^Wrtinbust!rie den Weltmarkt offen halten nosienschaftler ist: Er kann ohne bitten müf en bm©runbd €jnc achtunggebietende Wehrkraft stützt. «atz befolgen: Geld borgen und bie Waren bar bed^u Wehrkraft erblickt die nationalliberalL zahlen! Dann die Unabhängigkeit von Lieferanten Billiat-rc z,.etn lullwendiges Uebel", sie schätzt bie unb dabei gute Ware nebst prompter Bedienung Beleilnina von Wehrkraft al^> ein großes nationales Gut: Die Pflanz- • Wechseln, Einklagcu von Rechnungen und Forderungen für ibn r?ttc f€L^len Mannesmutes und ctferner Disziplin. Die national- feitens der Kasse. Benutzung^^von^^Scheckverkehr Lauf^ daß dem Volke die Freude nung (fein unnötiges Geld im Hanse) Baugelder ohne Damno ot-? getrübt wird durch einen engen mili- Nachlaßregulierung bei Todesfällen. Vertraut werden mllkauf-1 ^a^ngei,t unb durch unwürdige Behandlung der Ne- mannischem Rechnen, Denken, Kalkulieren und Buchsübren des- m < gleichen Vorbereitung zur gemeinsamen Uebernahmc voii Arbeiten ^ertretertag ist ber einmütigen Ueberzeugung, daß mit und Lieferungen und Beschaffung von Rohstoften Von 1900 und 1908 Jür bie Entwickelung Der Vertreter des Reichsamts bes Innern Ober- ^^inacht uiast genug geschehen ist. Er richtet deshalb I regieriingsrat Spielhagen, gestand zu, daß eine Verschiebung 3’rnUl01t. des Reichstages das dringende der ökonomischen Lage der Bevölkerung einge^ fä unü haft S ^ni.tiatlUe --du niicr weiteren Verstärkung der I ttnnplittiCrfn ^id)tcn 11,11 stärksten davon betroffen fcien^9)?aH| Sj Lr'’'"1 »u iwta und ihren Einfluß dahin L = ........... f. »w=.......... M «*■***iW» -»i«i mw. m nU SWKXWlÄWÄMtäiS I !p:l! besitzen Niederhessen wird berichtet, daß die Hühnerjagd des Handel 92,50 . . 95.00 Prince-Henri-Eisenbahn . Berliner Börse, 11. Sept. Anfangskurse. Tendenz: unregelmässig. 31.10 141.80 126,75 83 90 61.50 war geriss en und das Luftschiff wurde langsam zur Erde gelassen. Der Unfall ändert indessen nichts an dem Erfolg 113.75 100.80 213.90 195,20 129.00 196.50 222.10 112.00 100.50 66.00 66 50 91.10 90.25 93.15 140.00 Canada E. B. . . . Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . Dortmunder-Union C. Dresdner Bank . . Harpener Bergwerk Laurahütte Lombarden E. B. Nordd. Lloyd . . Türkenlose . » 93.70 83.30 93.90 83.30 91.75 98.15 97 95 92 70 Berliner Handelsges. . Darmstädter Bank . . Deutsche Bank . . . Deutsch-Asiat. Bank Diskonto-Kommandit. . Dresdner Bank . . Kreditaktien . . . . Baltimore- und Ohio- Eisentahn . . . . Gotthard bahn . . . . Lombard. Eisenbahn . Oesterr. Staatsbahn . . 3^°/0 3% 3^°/. 3% 3M7o 3^7° . 151.75 . 125.80 . 224.50 . 140.00 . 168.60 . 137.80 . 199.20 . 208.75 . 115.00 . 164.60 . 125.(50 . 224.00 . 66.50 137.50 196.20 221.75 31.20 112.00 Reichsanleihe do. Konsols . . do. Hessen Oberhessen ausseher. ** Z u der Meuterei von Soldaten des Infanterie- Regimentes Nr. 115 während der Manöver in Ober- Mörlen erfahren wir aus zuverlässiger Quelle, daß zuerst vier und dieser Tage noch sechs, zusammen zehn der verdächtigten Gardisten in das Darmstädter Militärarresthaus eingeliefert worden sind. Ehe die im Gange befindliche Untersuchung abgeschlossen ist, läßt sich ein genaues Bild über den Verlauf der ganzen Angelegenheit machen. Ter im hiesigen Lazarett befindliche schwer verletzte Haupturheber Eckart befindet sich auf dem Weg der Besserung. no muten wird, 5. unsere Küstenbefestigungen erheblich verstärkt werden. Mit Genugtuung konstatiert der Vertretertag, 2 Kolomalvcrwaltuug moderne Bahnen beschritten werden. Werne Möbel kaufen keine Einrichtung ohne vorher das grosse Muster- llauptansstellimgshans der Darmstädter Möbelfabrik, Heidelberger-Strasse, welches als Sehenswürdigkeit 1. Ranges und bedeutens!es Haus seiner Art bekannt ist, besichtigt zu haben. Man verlange Preisliste mit Abbildungen. (Perspektiv-Auf nahmen von kompl. Zimmern) 10jährige Garantie, freie Lieferung, Sonntags von 11—1 Uhr geöffnet. b12/8 liud Verlust der Ncichsangehörigkeit in dem ei . sützlich ein Deutscher die Rcichsangehörigkeit nur auf leinen Antrag verlieren kamt, unverzüglich eingebrachtwird und datz der Reichsfonds zur Unterstützung der deutschen schulen im Aus^ lande von 650 000 Mk. auf mindestcns 2 000 000 Mark erhöht 3°/,, Mexikaner 4>^7o Chinesen . . Aktien Bochum Guss . . . Buderus E. W. . . Tendenz: fest. Elektriz. Lahmeyer . . . Elektriz. Schnckert . Eschweiler Bergwerk . . Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg-Amerik. Paket!. Harpener Bergwerk. . . Laurahütte Nordd. Lloyd Oberschles. Eisen-Industrie des Luftschiffes. Das Luftschiff erwies sich vielmehr als schnell und lenkbar. Telefonisch© Kursberichte Giessener Anzeigers, 'mitgeteilt von der Bank für und Industrie, Giessen. Frankfurter Börse, 11. Sept., 1.15 Uhr. ** Von der Hühnerjagd. Aus Ober- und zuchthans Marienschloß, Pet. Gruber, zum Gefangen Es lag auch ein Antrag Düsseldorf vor: „Atz^estchts der gewaltigen Flottenrüstungen aller anderen Großmächte, yalt die nationallibcrale Jugend eine wesentliche Beschleunigung des Ausbaues unserer Flotte für eine Lebensfrage der deutschen Nation." .. , Dr. Fischdr legt eine Resolution vor, die auch die finanziellen Ans Stadt und Land» Gießen, 11. Sept. 1907. > ** Freisischerei. Bei vielen Personen besteht Ungewißheit darüber, in welcher Weise die Ausübung der sog. Freifischerei an der Lahn gestattet ist. Es dürften daher die folgenden Ausführungen willkommen sein, die uns ein Freund des Angelsports zur Verfügung stellt: Nach Art. 48 des Hess. Fischereigesetzes von 1881 ist unbeschadet bestehender Privatrechte in schiffbaren Strömen und Flüssen die Fischerei mittels der einfachen Handangel jedermann gestattet. Als schiffbar gilt die hessische Strecke der Lahn von der Einmündung der Wieseck abwärts bis zur Landesgrenze. Tie Freisischerei ist auf dieser Strecke keiner Beschränkung unterworfen, sie darf mithin von beiden Ufern aus ausgeübt werden, jedoch dürfen keine Flurschäden entstehen. Der Begriff „einfache Handangel" ist seinerzeit bei Beratung des Fischereigesetz-Entwurfes von der Großh. Regierung dahin sestgelegt worden, daß darunter die Anwendung von nur einer Angel an der Leine verstanden sei, nicht etwa, wie dies vielfach mißbräuchlich der Fall wäre, die gleichzeitige Befestigung mehrerer Angeln an ein- und derselben Leine. Tie Bezeichnung Handangel ist zweifellos deshalb gewählt, um zu bestimmen, | daß die Angel von der die Fischerei ausübenden Person zu: bedienen ist, im Gegensatz z. B. zu den fogi Nachtschnüren, die am Ufer befestigt und sich selbst überlassen werden. Tas Legen von Nachtschnüren ist daher nicht gestattet. Außer der Voraussetzung „einfache Handangel" enthält das Gesetz keinerlei Vorschriften oder Einschränkungen hinsichtlich der Beschaffenheit des Angelgerätes und des Köders. ** Herb st manöver des 18. Armeekorps. Am Dienstag kämpfte die 21. Division im Nidder- und Seemenbachtal bis zum Kreise Hanau hin. Der Divisionsgeneral liegt in Büdingen, wo auch das Regiment Nr. 166 einquartiert wurde, die beiden Regimenter Nr. 80 und Nr. 81 liegen in und um Stockheim und Ortenberg- ebenso die 23 er Dragoner. Innerhalb der 25. Division wurde der Aufmarsch zum Gefecht vollzogen, die Regimenter Nr. 116, 115 und 2. Bat. 168 hatten ihren Sammelpunkt bei Heldenbergen, die Regimenter 117, 118 und ein Teil der 168er bei Bruchköbel und Macheubuchen- es kam fast nur zu Vor- postengefechteA. Me 4Z. Brigade, bilbM die Naue Partei, Bees? itttb gebet folgte die Schlüsselübergabe von dem Baumeister, ? ® * Kreisstraßenmeister Kraft, an den Bürgermeister Döll, Altershet (England), 10. Sept. Das neue Milt- von diesem an Kreisamtmann Dr. Lös lein, der die tar-Luftschiff stieg 4- bis 500 Fuß hoch auf. Als es Gemeinde zu dem schönen Dau beglückwünschte. Schulrat sich ungefähr eine halbe Stunde in der Luft befand, hörte Scherer spricht nach Empfang des Schlüssels anknüpfend die Schraube plötzlich auf zu arbeiten. Der Treibriemen an die Erniedrigung Deutschlands in 1807 aus, daß ~ ' - — - ' ' ~ ' Deutschland durch die allgemeine Volksbildung Kraft zur 4% Oesterr. Goldrente\ . 41/6% Oesterr. Silberrente 4% Ungar. Goldrente . . 4% Italien. Rente . . . 3% Portugiesen Serie I 3% Portugiesen „ III 4J^7o russ.Staatsanl. 1905 4%°'n japan. Staatsanleihe 4 % Conv. Türken von 1903 Türkenlose 4% Griech. Monopol-Anl. . 4% äussere Argentinier . chw-der vollwertiger Linienschiffe I die 50. Brigade die rote Partei. Blau wird Dienstag und urii Mittwoch von Generalmajor von Tietlein, rot vom General- 2 die^Attersgrenre der Linienschiffe von 25 aus 20 Jahre major v. Werder geführt. Die 49. Brigade liegt in den Ort- ' herabgeseyt wird, • schäften der Linie Heldenbergen, Büdesheim, Ilbenstadt, 3. unsere Kreuzerslotte über den Rahmen der Flottengesetze Dieder-Wöllstadt und Dortelweil, die 50. Vriaade jenseits von 1900 und 1906 hinaus vermehrt wird, be§ Höhen?uas der Linie Hochstadt, Mittelbuchen, Wachen- 4- der Bau einer Unterseebootsflottille sofort in Angriff Bruchköbel und Marköbel. Hier wird sich Mittwoch u Jin^vviv früh das Gefecht abspielen. Das Gr o ß h er z o g sp a a r daß in der traf am Mittwoch im Automobil bei Heldenbergen ein. Miontawerwaiinng mooerne roaynen dciujiiuch iun/uvit, er be-1 Tas Divifionsmanöver dauert bis zum Samstag, dann öe- qrüßt den Entschluß des Leiters unserer Kvlonialverwaltung, ginnen vom 16. Sept, ab die Korpsmanövcr. Große Biwaks den Ausbau der Verkehrswege und die Besiedelung unserer finden in diesen Tagen statt, es biwakieren vom 16. zum Kolonien energisch .zu sördern, der kolonialen Vodempckulation k? September von der hessischen Division sämtliche Fuß- entgegen zu wirken und den Grundsatz zur Anwendung Wappen und ein Teil der 24 er Tragouer, von der 21. Di- bringen, daß das beste Beamtenmatcrial gerade gut genug wr I rr n Infanterie-Brigade. Alle anderen Trup- “"^Ätretetiag fordert, baß di- fipn feit Mien -ngc- Pen kochen ab und beziehen abends nach der Kriegslage kündig Vorlage zur Aendernug des Gesetzes ttb-r den Erwerb Massenquartrere ohne Verpflegung m den im Gerecht be- und Verlust der Ncichsangehörigkeit in dem einnc, daß gründ- setzten Orten. Am 17. und 18. ^ept. biwakiert das ganze 18. Armeekorps. ** Ernannt wurde der Gefangenwarter am Landes- Deckungsvorschlüge behandelt: . „Für die Durchführung der nationalen Forderungen, ebenso wie für die anderen neuen Aufgaben des Reiches, zumal auf sozialem Gebiet, sind die notwendigen Mittel durch eine großzügige, einheitliche, mit der bisherigen Schuldwirtschaft brechende Finanzreform aufzubringen, welche in systematischer Wege unter Berücksichtigung der bestehenden Reichs- und Landessteuern die Leistungsfähigkeit der Bevölkerung zum Maßstabe nimmt., . , ~ m Indem gleichzeitig auf eine Vermehrung der Erwerbseinkünfte wenig ergiebig ist. Zahlreiche alte Paare ohne Ge- dcs Reiches Bedacht zu nehmen ist, ist bei dieser Reform in erster sperre werden angetrossen. Letztere sind infolge des regne- Sinie eine progressive Reichscinko armen steuer einzusühren, welche Aschen Wetters im Laufe des Sommers zugrunde gegangen. M*^«Ä85to!SyS?W1Ä w w*» » ?“ *»J» Wehrsteuer angliedern; d:e Erbschaftssteuer ist auf Deszendenden sonders, wo die Jagdgebiete fchwereii und mittleren Acker- und Ehegatten auszndchnen. Während von jeder Nenbelastung Hoden zeigest, ist die Jagd sehr mäßig. Aus Rheinhessen der rwtwendigen Lebens- und Gebrauchsmittel abzusehen ist, sind fommen hessere Nachrichten. zur Ergänzung der direkten Reichssteuern indirekte Steuern nur ** Berirksverband Gießen des hessischen ans Luxusgegenftände oder aus ent6e^T^i^^e ®cnu^n^ttc^ exxtw L a n b e . L " i § 5ie t am vergangenen führen ober auszubauen. Dazu gehören insbe,andere: Eme Re- n o e e w e r v e v e r e i n s Jieii form der Tabakbesteuerung nach dem Werte der Erzeugnisse und Sonntage eme Sitzung in H v m b e r g a. Ohm ab die von eine Reform der Branntweinsteuer." den Vertretern des Bezirks gut besucht war. An stelle der Nach längerer Diskussion wird dann die von Dr. Fischer vor- entschuldigten beiden Vorsitzenden übernahm Oberlehrer Dr. gelegte Resolution angenommen, die sich bezüglich der Flotten- Ax aus n.iüll er von Gießen den Vorsitz. Die Verhand- forderungen im Wesentlichen mit der Resolution Helbecks betft, jrungCn bezogen sich meist auf Einrichtungen und Ver- und bezüglich der Deckung oben wiedergegeben ist besserunqen im Handwerk: an der Diskussion beteiligten ., ^it einer Kr aii znieder legun gam Bi s m arck^n kmale rr ei) te füm'tliche Ausschutzmitgtieder mit regem Interesse. Dr. b.ie 3 ,6Tm 2tBfc6Iu6' “ ab£ni> ftnbet Stausmütier empfahl den B-juch der Hauptversammlung 1 ‘ । — — des hessischen Landesgewerbevereins, die am 22. Septem- ICtrcbe uttö Schulte ber l. I. zu Schlitz stattfindet. An stelle des Kommerzienrat .. . r/7 r • f v s»^-, Heyligenstaedt-Gießen wurde Schlossermeister Martin D e r D e u ts ch e Gy m n asi a t v e r ein w rd se n D^r r-Gießen als stellvertretender Vorsitzender des Be- Generalversammlung dieses Jahr in Basel Montag, zirksverbandes Gießen gewählt. Nachmittags fand unter 23. September, unmittelbar vor der ebenfalls dort statt- Ehrung des Dr. Krausmüller und Postsekrctär Gries- sindenden Versammlung deutscher Philologen und Schul- heimer ein gemütlicher Spaziergang durch die herrlichen männer, abhalten. Hauptgegenstand der Beratung wird Waldungen Hombergs nach Teckenbach statt. die Frage sein, welche Grenzen der Generalisierung unb + Unter-Schmitten, 9. Sept. Gestern wurde welche der Jndividuv.ttsierung bei Zöglingen höherer unser n eues Sch u l ha u s in Anwesenheit zweier Vertreter K-bulen ru rieben seien Die Berichterstattung liegt in der Krers-Schulkommiflwn ein geweiht. Zuerst wurde Schulen zu ziehen serem ^chlerirariung ueg rn . der Schulkinder: „Unfern Ausgang segne den Händen des Gymnaftaldrreltors Dr. c • & Gott", Abschied vom alten Schulhaus genommen. Am neuen Müller von Blankenburg t. H. Schulhaus angekommen, sangen die Kinder: „Lobe den — Auf dem internationalen Freidenker-Kon- Herrn, o meine Seele", worauf der Vorsitzende der Schultz re ß zu Prag sprach Gustav Tschirn aus Breslau über Vorstände Pfarrer Hermann aus Nidda die Weiherede die Freiheit der Schule. Er verwies darauf, daß nicht hielt in Anschluß an das Wort: „Es ist nicht der Wille nur in Oesterreich, sondern auch in Preußen die Schule eures Vaters im Himmel, daß eins dieser Kleinen verloren unfrei sei, und stellte es als nachahmenswertes Beispiel werde". Er führte aus: Tie Ursache zum Bau sei die Für- hin. daß in Preußen gelegentlich der neuen Schulgesetz- sorge für Gemeindeschul- ber Staat und G-memde, m der .... m Lik! Ader sind sie denn nnch wirklich gut? @1 Was — Jays ächte Sodener Mineral-Pastillen? Aber aroß- artig, saae ich Ihnen. Unser einer hat doch vielerlei Mittel W| zur Hand, aber ich selbst nehme mit Vorliebe Jays ächte Sodener. Und dann: wer einmal welche gekauft hat. kommt immer wieder: ich habe Kunden, die eigentlich das ganze (gg I Jahr nur der Pastillen wegen hereinkommen und von meinen H Handverkaussartikelu gehen Jays ächte Sodener am besten. wR ~ Hier, bitte, die Schachtel kostet nur 85 Pfennige. — In jeder Apotheke, Drogerie oder Mmeralwasserhandlung zü baheu. Erhebung erlangt habe. Bauernstand und Industrie-Bevölkerung müssen auf der Höhe der Zeit gehalten werden durch tüchtige allgemeine Volksbildung, dann kann Teutsch- land seine Weltmachtstellung bewahren. 5)ieraus übergibt der Vorsitzende des Schulvorstandes den Schlüssel an Lehrer Schneider, der nun mit den Schülern einzieht. Tort erklingt als erstes Lied: „Liebster Jesu, wir sind hier". Zum Schluß wurden Bretzeln an die Kinder verteilt. Nach den Mitteilungen des Lehrers Schneider besuchten lange Zeit die Kinder von Unter-Schmitten und Michelnau die Schule zu Nidda. Aber schlechte Wege, häufige Ueberschwem- mungen der Nidda machten dies unmöglich. Das neue Schulhaus liegt aus einer Anhöhe und dient wesentlich zur Verschönerung des Dorfes; cs nimmt sich aus wie eine Kirche. Bautechniker und Handwerksmeister haben etwas Schönes geschaffen. ?Weickartshain, 10. Sept. Stolz und majestätisch erhebt sich in unserer Gemarkung unweit der Station Weickartshain das erst vor kurzem errichtete, seiner Vollendung entgegengehende Gebäude der neuen Eisensteinwäsche, ausgeführt von der Gewerkschaft „Luise" zu Nieder-Ohmen. Das neue Gebäude wird sowohl an Größe, sowie auch an Konstruktion alle bis jetzt ' in der Gegend befindlichen Bauten dieser Art übertreffen. | Die neue Eisensteinwäsche wird eine Maschine von 120 Pferdekräften erhalten. Da der Eisenstein hier in reichlicher Menge vorhanden ist, so ist der Bevölkerung der hiesigen Umgebung eine gutbezahlte Arbeitsstätte auf lange Jahre gesichert. fc. Mainz, 10. Sept. Gegen den 8 Uhr-Ladeu- schluh richtet sich eine Eingabe an die Bürgermeisterei, für die soeben Unterschriften gesammelt werden. Die Unterzeichner sind meist kleine Geschäftsleute, Metzger, Bäcker, Spezereihändler und sonstige Ladenbesitzer, die sich mit dem Verkauf von Lebensmitteln usw. befassen. fc. Bingen, 10. Sept. Die Stadtverordneten beschlossen die Errichtung eines Gewerbegerichts für die Stadt Bingen. — Der Gesellschaft Binger Nebenbahnen wurde vom Oberpräsidenten der Rheinprovinz die Vorkonzession für den Bau einer elektrischenBahnWald- algesheim — Bingerbrück erteilt. i * Frankfurt a. M., 10. Sept. In den letzten Sitzlungen des wissenschaftlichen und hygienischen Ausschusses Iber LÄMLMiMMto.llnm wurde.bk.Ver&itoa eines. Le_- sonderen hygienischen Fuas.-'b' ,',?ns ümof .en. Es ist damit eine gewerbehvaienische Studie beabsichtigt. Tie Hauptfragen beziehen sich auf beit Arbeitsraum, seine Größe und Helligkeit, seine Mitbenutzung als Koch-, Wohn- oder Schlafraum, auf die Sonntags- oder Nachtarbeit, die 5tin- derarbeit, den Einfluß der .Heimarbeit auf den Gesundheitszustand, auf den Verlauf der Schwangerschaft ^und die Stillfähigkeit der Heimarbeiterinnen. Tie Untersuchungen werden nicht nur den G'werbehygieniker und den Sozialpolitiker, sondern auch das große Publikum lebhaft interessieren, umso mehr, als bisher in Deutschland die gewerbehygienischen Verhältnisse der Heimarbeit noch nirgends genauer untersucht worden sind. Bei dem Umfang der Erhebungen wäre es sehr erwünscht, wenn sich zum Beuche der Heimarbeiter und Heimarbeiterinnen noch freiwillige Hilfskräfte, in^bcs. Damen, bei der G?schäftsleitung Jordanstraße 17/21 zur Verfügung stellen wollten. X R o d h e i m a. d. B., 10. Sept. Branddirektor Nabenauer aus Idstein hat jüngst die hiesige Feuerwehr in- piziert und sich sehr lobend über die vortreffliche Schulung der jungen freiwilligen Wehr ausgesprochen. Von verschie- )enen Seiten wurden der Feuerwehr Zuwendungen gemacht, o z. B. von der Aachen-Münchener Feuer-Versicherungs- Gesellschast. Dazu hat ein nach Amerika ausgewanderter Rodheimer Bürger seinen Geschäftsanteil bei der hiesigen Sparkasse der Feuerwehr überwiesen. vermischtes« * Immer neue Opfer der Berge. Zwei Küaben Oehlsann aus Düsseldorf sind an der Erzegg (Hasliberg), neun Kilometer nordöstlich von Meiringen, letzten Sonntag — wahrscheinlich beim Edelweißsuchen — zu To d e gestürzt. *Brände. In Gap (Frankreich) zerstörte ein Feuer einen großen Teil der Kaserne des 17. Infanterieregiments. — In Courdemanche bei Nancy vernichtete eine Feuersbrunst mehrere Wohnhäuser. Drei Personen wurden unter einer einstürzenden Mauer verschüttet. Zwei blieben Lot, die dritte wurde lebensgefährlich verletzt. Der Materialschaden beträgt 150 000 Franken. — Zu dem Brandunglück in Raab (Ungarn) wird noch berichtet: Die Zahl der Schwerverletzten beträgt etwa 60, die Krüppel bleiben dürften. Arbeiter werden noch immer vermißt. Die Hauptursache dafür, daß die Katastrophe solche Dimensionen annehmen konnte, ist wohl hauptsächlich die schlechte Ausrüstung der Feuerwehr. Der Schaden an Getreide und Vorräten beläuft sich auf etwa zwei Millionen. * Ein unbekannter König. Wer kennt König Darco? so fragt ein französisches Blatt und beantwortet diese Frage sogleich mit aller wünschenswerten Präzision. Das Reich dieses Miniaturkönigs ist ein Inselchen mit etwa 60 Bewohnern, die Insel G a l i t e, an der Nordküste von Tunis gelegen, die mit mehreren anderen kleinen Inseln einen 2lrchipel bilden. Die Untertanen seiner Majestät des Königs Darco leben in Felsenlöchern und alten Grabhohlen kümmerlich und kulturlos von den Fischen, die sie fangen. Dies unbekannte Königreich hat der Leutnant de Galbert im Auftrage der französischen Regierung besucht, um eine Karte der Insel aufzunehmen, und er ist von dem König freundlichst ausgenommen worden. Auf der ganzen Insel gibt es nur einen einzigen Esel und ein paar Hunde. An den unbewohnten Küsten der Insel legen die Seemöven ihre Eier, von denen sich die Bewohner auch nähren. Hier gibt's keine Steuern und keine Verwaltung und der Himmel König Darcos würde ganz wolkenlos sein, wenn nicht der reichste Bürger der Insel ein Schmuggler namens Mazella die Kühnheit haben würde, ihm die Krone streitig zu machen. 3 Zimmer 7 Zimmer Mänosiker. in Hl VßrKilrlim r» /] n Ai. i • i o 6 Zimmer 6 Zimmer P Zimmer 2-Zimmerwohn. v. 15. Sept. Dill. ir u (Wohnung Wilhelmstr 5—7 Zimmer mit E Licht, Erker, Balk 4 Zimmer Hi®» halber Per 1. Sept. ev. 1. Ott. Stlräfilt lür kommenden i2 Zimmer ton ;e: na ^""ÄMuchr Sh'tlcit’iGfliidjr an oer Bieber. [57$ Iuvll. lllßhdlftt jucht Anfang £*“’• stelleaufeinem Kontor ober dergleichen. A k «1- - ^ugebote unter 06583 I an d. Gietzener Anzeiger erbeten. c c r h L i i tt b 5 h ii ii til n t ir mfFsiA^rc ^-Zinimerw. mlt ?^ad per 1. Oktober zu verm. Jitubainen Marburger ^ir. 56 u. oö. Gehr. Zurr. 15692 Kaufmann, 18 Jahre alt, hd>i au seiner weit. Ausbild. Stellung als Volontär in einem Bankliesch Schristl. Angebote unter 0(5581 an d. Gietzener Anzeiger erbeten Kleines Ein-Jamilicnbaus geg. Laar zu taufen gesucht. Schrift! Angebote unter 06638 an d. Gietzener Anzeiger erbeten. Steinstraste 12 schöne Bart.- Wohuung von 4—5 Jmhhivi i Zubehör wegzugs- ©yoßer Bleichplatz vorhanden. Neuen Lane 23. ®ie herrschaftliche Parterre- j an den Gie^Anth*tVn1 3846 tai tat 9}on einer hiesigen bedeutenden Zigarrcnfabrik wird perOktober oder später ein jüngerer,tüdbtiger, nulitärfreter Kommis gesucht. Bevorzugt wirb ein Herr, der sich auch für die Reise eignet. Ausführliche Offerten unt. 5706 an ben (Wer;. Anz. erbeten. Em guterhaüenes Rad billig zu verkaufen. [06549 Bismarckstr. 11, pgrt. Schone neuherg. 3-Z.-W. zu uer= Ntieteu. Hammftratze 5. Junger Kellner sofort gesucht. 06666 Theater-Restaurant. Tücht. Verkauf er silrKolonial.u.Manusakturwaren- per Oktober gesucht. Sainst. Angebote unter 5710 an den Metz. Anz. erbeten. Grobe 4-Zimmer-Wohnung mit all. Zub. zum 1. Oktober zu ver- nneten. (06296) Ebelsrä 11. ©tn strebsamer Mann der mit Prlvatkund schäft umgeben kann, gegen Gehalt und Provision als Reisender gesucht. Handwerker mit kleiner Staution bevorzugt. Schristl. Meldungen unter 06658 an den Gietz. Anz. erb eien. in r Dl ii >1 Näheres daselbst parterre?" «i^^'O-'^^brwohn., part., Gäsl Anschluv für Bad uitd gr. Bleich- platz zu vermieten. Asterweg 45. Schöne 2-Ziinmerw. per 1. Oft. Alt verm. Hammstr. 15. [06651 Agenturen in Giessen: Carl Loos. Grünberg: Julius Carl. Friedberg: Isidor Schuldorf. p’/ fOr reisende nOSpIZ Damen * tkv evang, Schwesternhaus, tiiees®», tohanneietr. i. Ei» tiujjt. [nnö. gouölniiW io fort gesucht. 106656 __Paul, Bahnhof stratze^L^ Ein braver Junge sllr. dauernde Arbeit ges. [5732 —Aorist & H»err, Wetzfieinstr, 38. ^?uSdursche sofort gesucht. UbU24 Backer Klmgelböfser. , ttyx Laden -«a nnt Wohnung und Lagerräumen sofort zu vermieten. [4760 Eari Stückrath, Seltersweg. Es ladet ergebenst ein Direktion Albert Ztnppmmn. Grän dl. Vorbildung dazu. Obli" Klavier-undTheorie-Unterricht Gunst. Beding. Kein LehrgekL Eintritt jederzeit. 5735 Musikdirektor Koch btadtorchester, Gütersloh i. W Walltorstraftc 36-38. Tclcvkon 644. Cirößfrs vnd fmlies ZptMlitäikn-TI'l-üttt I. Ranges. P5* U^U'Wclt Programm. “C3 Täglich grostc Vorstellung. Heute Mittrvoch, den 11. September ab: Kurzes Gastspiel des berühmten Wmwerkindis Angelika Walter vom Albert Schumann-Theater in Frankfurt a. M., kleinste Soubrette der Welt. — ^owrc neuester Schlager der Saison. mit Schrelbtlfch, nächste Stahe der Unlversltat nicht erforderlich. Schrift!. Angebote unter 5642 an den Gietzener Anzeiger erb Wem MM. Der Posten einer Kassiererin iit i o io r t zu besetzen. Wabere 4uk>runft erteilt Herr Verwalter Weitz. mn/ ^.christliche Meldungen werden an denselben erbeten. __Der Vorstand. M.eisriges, jüngeres Mädchen für kleinen Hausyalt per 1. Oft. geiucht. Näheres [ 06644 _______Fohannesstratze 15, part. 4-Zimmerwohnung mitMansar- ,-J™Vmmcr ver 1. Oft. zu verm. o696|___________Gr. (Sietnroeg_6. Vier Zimmerwohnung eütlTfö^ wrt zu vermieten. Näheres bei C. ^tiirkratb, SelterSweg. 5551 Eine 4-Zimmer-Wohnung mit allen Bequemlichkeiten zum l. Oft äu verm. Näh. Schillerstr.26, [4991 I,Licl'ig»trabe [Neubau) 4-Zim.- Wohnungen zu vermieten. [5498 Näheres Schiffenberger-Weg 65. Haus L Wä oim erfz- Garten [zirka 2400 qm) im Neustadter Feld zu verkaufen. Angebote unter 53911 an den Gietzener Anzeiger erbeten. E6loe-PtoM$ ARNOLD, Aschaffenburg, Pianofabr. m. eig. Dampfsägewerk, leistungsfähigster Maschinen'ietr., künstl. vollend, grosser, edler Ton. Streng solide, modernste Bauart. DirektVerkauf ohneZwischen- handel. Erspar, d. Händlerniuzens. grosser Umsatz, kl. Nutzen, deshalb beste ii. billigste Bezugsquelle. Seit 3 Jahren Siach. Umsatz, bester Beweis L unübertrotf. Qualit. Weitgehendste Garantien, freie Probesend. ohne Verbindlic'Jtcit zum Kauf. Tausende v. Referenzen. Zwetschen, 100 St. 20 Pfg., zu ver- kaufen. (06663) Neuenweg 52, p. rvJ^?ni^bArncn’ Zentner 7 Mk. 06to0 «eltersweg 81, n, l. Mirabellen Pfd.20Pf. Seltersweg81,lblU^ Wegen Todesfall habe ich am htengen Platz em 5734 2^ Fubrgeschäft mit Landwirtschaft zu verkaufen. Näh. Jean Kuhl, Marburg. Prima Grnmmetgras von zwei Nlorgen Wiese billig zu verkaufen. 0^2 Marktplatz 23. - ^Zunmermohnung, neuz. einger. 1 p. 1. Okt. zu v. Zu erfragen I3977 J Georg Möhl, Dahnhosstr.26,Hth -Aumeinern Hause Süd-Anlage7 111 ach.2-Etage, 8 Zimmer u. Küche voll ständig neu hergerichtet, der Neuzeit enisrr., eleto. Licht und Gasanlage, Baoezimmer, lGarten- anteil, [samtl. Futzböden mit Linoleum belegt) per 1. Sept., spülest. 1. Oktober zu vermieten. [4730 Peter Lironetrherg. Jnnger Mann nut dem Lohn-, Krankenkassen- u. Znvalidenwesen vertraut, sowie mit famUlchen Kontorarbeiten u. Schreibmaschine, sucht sofort anderweitige Stellung. Schristl. Angebote unter 06470 an den Giellener Anzeiger erbet. Zwei tüchtige Hauömädchen suchen baldigst Stellung. 106661 M.Oertel, Ebeplar, Enteugasse. ^Hauptmann von Köpeuik", sowie das übrige Programm. ____________ ______, »y Anfang Wochentags 8 Uhr. Edcrstrasse I S, «Samstag, den 14. September, grobe Nachmittags-Vorstellung ^in Logis, 3 Zimmer m. Zubehör de^ Kliiematographen für Envachsene und Kinder. Auftreten von Zu^vermieten. Otäh. zu erfragen Spezialitäten und des Wunderkindes. Kinder Gratis-Verlosuna.[O6670 >"29|Weserstr. 8, II. St. L«gis 3 u. 5 Zimmer mit Zu- behör zu vermiet. L, Huhn. [44 Mieter k 0 st e n l 0 s c r . cachwe t s von Wohnungen und Geschaftölokalitäten. [5623 Adolf Schnaidt, Tot. 5ÄO. Lichcrstr. 5, Part, Schöne gToste4-Zlmmerwohnung neu hergerichtet nebst Garten anteil und Bleichplatz [sofort beziehbar) zu vermieten. 15494 «Kögl, eine hübsche 3-Zimmer- Wohnung. Näheres ______________Hofmannstr. 14. O . Kaiser Allee 58 3. Stock zu vermieten, [4812 ®^fÄTtoo6n-6iUifli-t,e^ H .Elne bekannte grötz. Fabrik g sticht zum Verkauf ihrer best- 8 bewährtenu. gutein.heführten D rlcahmafchinen allerorts VeeWeieKttttttcr Ä Agenten,Schneider,Schlosser Q Beamten rc. ist Gelegenheit 1 geboten, sich ohne grotze W d)cühe em gutes Dtebenein- g kommen zu verschaffen. Ü Reflektanten belieben ihre i unter 5643 an die | Geschäftsstelle des Gietzener Anzeigers einzuf'enden. 1 Sdfoue ItinuförieiiWßjimiiM 4 Stamer, Kllche, Bodentnmmer, Trockenboden, Bleichplatz u. Land per fofort oder fpater zu ver- %x9ten- ^l^arl Kaufmann, Marburgerstrahe 109. ^Zmimerwvhnung zu verm. Neuenweg 50. [5040 e()epaarnef.m@^ii<3enitr.5,lL Ern flcitzises, tüchtiges Mävästtt aesuKt. 5714 Frau Dr. Büchner, Schotten. TlichtincS Lansmädchcn für 8—2 Uhr sofort gesucht. [06601 Kaiser-Allee 5 II. 1 g«le Niltziegk ZÄ. «Äff 7 Stück schöne krästige dieSjähr. Zuchthahuen, rebhuhnfarbige Mastener, billigst zu verkaufen. 5695) Näheres Seltersweg 41. 1250 izim Sauarunii in bester Lage Biedenkopfs zu verkaufen. [5545 Näheres in der Geschäftstelledes Gietzener Anzeiger. Mehrere I franz. Billards stehen billia zum Verkauf 5660 Leihgesternerweg 13. . Der seitherige Krankenpfleger sticht anderweitige Stellung als Katzenüote, Kassierer, Portier oder einen ähnlichen Vertrauensposten. - Offerten sind zu richten an L. 64 e l l c r, Königsberg 50, Post Nodbeim an der Bieber. [5708 Modern eingerichtete 4932 4-ZimmnDohiumgk« ..^^lehbar, zu verm. Neubau Grotzer Steinweg 16. Näheres Etchweg 7. Manf., Bleichpl., Gas,l. L>rt. zu v. Landgrafenftr. 2. [4:482 liillillliril das alle Hausarbeit U utritebt, zum 1. Ott. 0'39] gesucht. _________Fraiitfurterstr. 29, part. . Rach Darmstadt, Mädchen, das schon in besseren Hauern gedient hat, für Flüche und Haus gesucht. Lohn 25 L»tt. 0'39] A. Dittmar, Rogdorferstratze 89, II, J°ivb ein braves, jüngeres Mädchen a. hies. Stadt tagt, von Morgens b. über Ntiltag z. Haus- arbelt m kl. Familie ges. [5749 Scaheres Sudanlage 5, II, St. Für eine einzelne Dame, ein durchaus solides Mädchen für Küche und Hausarbeit, bis 1. ob guten Lohn gesucht. j/48] Seltersweg 70, I. Etage. Geübte Weissnäherinnen sowie M smabchen furdauernd gesucht. 09641]__Bismarckstr. 14, I. Bleichstrastc 5 «aben mit Wohnung von 5 Zim., ferner eine Wohnung im 2. Stock von b Zimmern und eine kleine Tj-r—7—----- -------—■ ~:———1 JJtaiuarbe, alles neu hergerichtet. g477) Georg Da hm er. 6FO OMtr. Fabrirräumc s zu ledem Betrieb geeignet, im Dehr. Mchkll[^°N «nd -^ran Vanpel, Bahnhosstr, 30,1. Brdeiltlichcs Dienstmädchen &ptotofe16,IT. Schlosser finben bei gutem Lohn dauernbe Beichattlgung bei [5689 Benno Schilde, Hcrsfeld [H.-N.) Tust. Zpl-ugier 3ttÄeut kann sofort eintreten. [06606 Appel, Löwengaffe 18. Suche tüchtige [5690 Müliergesellen sowie zuverlässigen bbrist, Holzmühle bei Lollar. M’t. jlndjirdirr oefuÄt[OO5G4 Wllh' Röhrig, NodheimerStrL4 Nr. 39 Werkstatt vcr- Bad, Gas, clektr. I ?iclte" £ 7, II . - -----r Balkon und Ganen " ' lst noch zu vermieten. 15500 Belitz, Liebigstr. Ä Mansardenwohnung mit 4—6 Zimmern per 1. Okt. zu. v^ui. Bahnhosstr. 44. ,06441 1 Geränm. 4-Zimmerwohn. v.ruh Ludwigstrasfe 31 ist die Bel- ^null (2 Perst) i. ruh. Hanse per etage, bestehend aus 6 ev. 7 Zim. 11M. oder 1 Nov. zu mieten ges. ?L^"^t)ör perl. Oft. zu verm. Schristl. Angebote unter 06637 3024]__Näheres parterre. a- d. Gietzener Anzeiger erbeten. Mädchen empfiehlt sich im Bügeln in u. nutzer dem Hause. 00b->4] Schntzenstr. 6, II. St. <^ut bürgerl. Mittagstisch mit Angabe der Gerichte und des Preises im Norden oder Zentrum der Stadt gesucht. [ss10/t 4ge6ote unter „Mittagstisch" 9»uo. Möge, Gietzen erbeten. Wer ert. Kaufmann Unterricht m Ltcnographic und . ^^L^^Ubnfchreiben, Schriftliche Angebote unt. 06646 an den Gretz. Anz. erbeten. Em gelbgesteckter Hund zuge- laufen. Abzuholen bei [06642 A. Krämer, Steinbach 78, ^.^tl. Dachshund zugelaufen. 00931] Krofdorserstr. 36. Hund zugelaufen, ?«^^'^uttung ber Jnserations- Gebühr abzuholen bei [5738 Gastwirt Becker, Bersrod. ^eslivW. Harmonie. Heute abend bei Sieck (vn/0 RoSaBigSseck™ Kkiskkiauiirn jn oakaufks. 57^7J Frankfnrterstr. 29. . Einjährig-Freiwillige. I getragener Mantel, 1 Waffenrock, 1 Hofe, 1 Helm und verschiedene andere Militär- bekleidungsstllcke sehr preiswert > abzugeben. (06611 Plockstrahe 2, I, rechis. Kapitalsanlage, i la II. Hypotheken mit 10% Nachlatz zu verkaufen. Kapital und Zinsen unter Garantie. Schriftl. Angebote unter 5715 an den Gietzener Anzeiger erbet. h £ Okt. hübsche 5-Zrmmer- ' °knun? nut Zub. zu vermieten. E. Doemlmg, Crednerstr. 1. [4233 Bleichstraste 29 2. Etage, fünf Zimmer mit Zubehör per 1. Ott. ev- später zu verm. [WO ^Bleichstraste 11 , - 5'Zimmerwohnung im 1. ^lock sofort zu vermieten. [5594 JiaQ. zu erfr. Liebig strotze 61, p. |065> Q^59J Seltersweg 81, Nebenh J'- Sdjiifi mobiicrtes Zimmer in Nähe d. Kaserne zu vermieten, - paffend für Einj.-Freiw. [06459 t'iaheres Licherstr. 23, II. . I ^,^>3uiimerivohil. im 1. Stock, der entsprechend, fof. z. verm. 196640] __Dammsir. 30. 11 06653] Eine schöne 4-Zimmerwohn. rn- alüZub., m freierLage, p.l.Okt £0-ZAMenb Weg22Neub.lNahe I jßergür.) Nah. Ludwigstr, 14, H, L^ue 4-Zimmerwohnung mit Aub- ruh. freie Lage, Garten u. I Gleiche, zu vermieten. [06496 ______Marburger Str. 75. I 9m Dleubau Slephanitr. 45 ilr I der msttl. Stock, 4 Zimmerwohn. IN, allem Zubehör zu vermieten. sEI__Näheres 43, H, 4-Zimmerrvohnung mit I Mansarde per Oktober od. später zu verm. Bahnhofstr, 4, [5677 Ebelstrastc 14 ist schöne Bier- Llmmer[Mansarden-)Wohiluila m 11«mtLdub. versetzunEalNum l._ Okrober zu vermieten. [5597 ELestanlagettO varterrcstock geräumige 4-Znn- iÄ^^hnung mit allem Zubehör ' [Elektr.Licht, Gas) per fof. vd. spat zu verm. Henn. Iaeob. [5215 c^EÜNhelmstraste, zunächst der Frankfurter Str., 5°Zimmerwvh- nung im 3. Obergeschotz mit Bad, ^ggta, Trockenboden, Bleichplatz U'^'..PU vermieten. 14721 Näheres Frankfurter Str. 29, »^°o'^^nwohnung, 5 Zimmer alsbald oder für 45 Mober zu vermieten. Kaiser-Allee 3. Für ein neugebautes Eckhaus m. v Wirtschaftslokal | 1 in guter Lage Darmstadts werden C lucht, solvente Wirtsleute gesucht, f Auch l,l das Anwes. zu verkaufen. 1 Offerten an Zmimermeisier 8rz. Schweitzer, Darmstadt. e fauber gewaschen und gebügelt. [06558 I Hüuermund, Wolkengasse 19. \ Unterricht i wird erteilt in Porzellan-Malen, L e>uft= und Federzeichnen, in mo- I dernen,nur kunstvollen, m.Malerei t verbunden. Handarbeiten in allen ir -rtoffarten sowie echterTiesbrand- technik. [3115] Löbcrstr. 24. p. Gut möbl Wohn- u. Schlafzimm. verm. Nah. Liebigstr. 6^, p. [5313 Mehr. möbl. Zimm. z. verm. m. od. 0 Penf. [065361 Dammstr-, 41, II. .^W.bl. Zimmer zu vermieten. Schone 3-Zimmer-Ntansarde m. - ?ff^ub.zuvenn. Anzusehen3bis ]4 Uhr. Bleichstr. 40, pt. [06655 Sch. 3-Z -W. per 15. Oft. zu ver- I wieten. Afterweg 48, II. [06541 Zwei 2-Zlmmerw., Dammstr. 42, per 1. Okt. zu verm. [06437 __Näheres Steinstr. 31. Sckföne 2-Zimmer-Wohn. nebst .-o.uOeh. per 1. Oktober zu verm. 00361] Löwengasse 13. Gröhes, unmöbl. Zimmer mit ober ohne Kammer z" vermieten. o697!__________Kavlansgasse 14. | T^öbl. Zimmer | Eins. möbl. Zimmer sos. od. spät. zn verm. Kirchenplatz 5. [06657 ^MblieAeö Zimmer z. vermiet. 06643] Bahnhosstratze 12, III, Schön möbl. Zimmer zu verm. 0664a] Dammstr atz 2 43, III. >dwct schön möbl. Zimmer mit Schlecht, u. Bucherschr. in gesund. l"tt-Lage. Dammstr. 41, II, [06660 Stübchen mit Bett zn vermiet. 00508] _______Neuenweg 6, III. lAMT^Zstinner zu vermieten. 06o04] Babnbofstraste 26, H. ^Möbl. Wohn- u. Schlafzinunen Balkon u. sep. Eing. an ruh. Herrn Aup. Ost-Anlage 31, part. [06495 zu vermieten. [4724,___ C^Hcrber, Seltersweg 58. 5-Zrmmcrwo»uung --- -«====■--= ver 1. Oktober ev. sofort beziehbar, 1 >u verm. Schulstr. 11, 1 [Stadt- ___J vvst) Näheres daselbst od. Bahn- . Geraum. 5-Zimmerw. in ruhig., Ov.stratze 65.___________ [5718 a?e' etnger., m. Kochgas,1 ---------- ~- Kanalanschl., evtl. Gartenant. zu verm. lölarbura. Str. 10, II. |5%8 IM1W7W« 5>XLaUe u0eb5r zu vermieten,- Näheres Asterweg 53. [539p Schone neuzeitlich eingerichtete 4-Zimmerivohilung mit all. Zub. äuui 1. Ort. zu vermieten. [4397 -_________Näh. Schillerstratze 26, Neubau Svnireuftr. 18. . Eine 'chöne 4-Zimmerwohnung UN zweiten Estock und eine im dritten Stock mit allem Zubehör ju vermieten. I. Lcichtweis, Screuzplatz 6.________ 539^ /l^ltnmerwvhnung mit Halcon, Erker u. Garienanteil zum 1. Oktober zu vermieten. 21. Braun, Marburgerstr. 66. 1 ^^^».^"puerwohnung per uv er fpater zu vermieten. *~03] Lrcherstratze 5p^ ^ls 4 Zimmerwohn. mit ^aä und allem Zubehör per [■^taWKntletea^ „ ^'Otze 3-Zimmerwohn. m. GaS u- ^oggia foiu. eine 2-Zimmerw. p. )of. zu v. Wiesecker Weg 40. [48o0 2 nenhergericht. Wohnungen au vermieten. Nittergasse L ° [5716 h: und 2-Zimmerwoh- SuSß Zubeh. zu verm. QQlTjJ 9tah. Wolfftratze 11, i, 7ofort zu vermieten. vvooOl Wolkengasse 13. 2irvön möbl. Zimmer, Wohn- il. Schlafz., mit sep. Eingang zu verm. Afterweg 9, I. [5652 . Frdl. möbl. Wohn- u. Schlafzimmer z. v. [06529] Asterweg 16. ! IL'fiden etc. I Schloßgasse 17 ist eine kleine Wob nung an ruhige Leute zu verm. [5733 Mansarde an ruhige Leute zu vermieten. Süd-Anlage 10. [1334 NeNkll ßälttll Vvrderh., Wobn. jumu^muui w vermieten, [5L3fl ^Schöne Manfarden-Wobnung sofort zu vermieten. [5493 ___________ Franksurterstr. 7. Schöne 3- u. 2-Zimmerwohn. zu verm. Kaiser-Allee 32. [5366 nnt 2 Kammern an f o L einzelne saubere Frau fu£8 Mark monatl. zu vermieten. i^83] Südanlage 3, Nebenh. Kutjchrr gesucht. 5662 Lobnkutfcherei Junker. Handlanger gejnchi 00662] Stepbanstraste 17, litn zuverläss. sofort geübter gesucht. o/50] Moritz Greqori & Sohn. 20-30 tistt. Qiibarbritfc werden eingestellt von [06669 Liesenhoff, Kanalisation. Baustelle wlarburger Str. Ei» tddjtigfr Fiiystursche nUkf°[nsl ■9CMt' , [5743 I. Wenel, Sonnenstratze 6. ^uverl. Schreineraeselle gesucht. & 06582 Aiterweg 16. Tüchtige 06572 ivcitzbiiidkr und §a»Mangrr sofort gesucht. Sternstraste 52. Als Laterneriwärler können nachweislich nüchterne und zuverlässige Leute sich bei unserem techmfchen Bureau, Gartenstr. 3, melden, woselbst auch die näheren Bedingungen bekannt gegeben werden. bio/o Sieben, den 10. Sept. 1907. Stadt. Gas- und Wasseriverk I. V. Ritzinger. .••KÖHS* »w NmWI «li.'I. 3i«i«r WÄ.. X Ä’Ä g&'-ÄS cIef-tr- -lcht für 5 bis Leuten gesucht. Angebote unter ■ÄSSäS SÄSiSIÄ Sn»« 4 als alleiniger Mieter aefndu Bcliv, Vtebtflitraoe 83. Schriftl. «nnebote unter 06665 hergerlchlete Pracht- an den Gietzener Anzeiger erbet volle Wohnungen von 5—6 Zimm « —rr:—7---2— --- sofort zu verm. G. Nauhem er Logrs für 1 Oberreal- 4992 U er' '^uler, 17 Jahre alt, in einfach --- ------- - burger. Haufe gesucht. - .. ------- Schristl. Ang. in. Preisang. u. 5736 r Qtl öen ^l^ener Anzeig, erbeten. Geräumige 7-Zimmerwobnuug Asterweg 48, II. [06.5^ nächst der Ostanlage, welche nach Löbers Hof 4 schöne 3-Zimm.- Wunsch des Mieters neu herge- Wohn., der Neuzeit entspr., per richtet wird, Badezimmer, Warm- 11 Okt. ev. früher zu verm. und Kaltwasserleitung, Nlitbenutz. oo09] Näh. Neustadt 6. des Gatten».', Bleichplatzes und I Schöne 3-Zimmerw per 1 Oft Äto* 1 Ctt -u nenn. Näheres Walltorstratze 48, ---— äää »iüS 52% I Nah. Steinftratze 25 I. . Sroettcr | u. 1 Sportwagen billig zu verk. 06635[____________Bruchstr. 7, III. Wcgzugsbalb. 5. verk. Groster Schlicst-BeLtkastcn,Wafscrbauk, Herreuauzug, schw. Damen- Jackct (Gröste 46), Gardinen, Lllcider rc. [06647 _______Frankfnrterstr. 27, 1. 1 neuer Lauterbacher-Wagen sowie 1 gebr. Metzgerkarrcu billig zu verkaufen. [5741 Georg Schwan, Neustadt 75. Stock ^Schöne Mansarde, 3 Zimmer, elegante 6-Zlinmerwohiimm zu Stephanstr. 19 zu vermißen ^l^rweg 35, Ecke Nord-! ^taheres Stephanstr 17, p 15086 Anlage. Louis ‘^ctri III. [3208 —Tu q 7. z . 2,t?0Tmlt8ÄÄKB wi? I Bad, Gas re. per bald od. 1. Oft. besucht cj. n von 14 bis em itz Jahren, ivnn ^«öcu Kauffmann, o009_________Lampenfavrik. Deinste Birnen zu verkaufen. 06664)Bleichstr. 40, III. Sinser-NtihmaBchine. fast neu, für 50 Mk. zu verkaufen. Asterweg 9, I, Schwarzer Gehrock mittl. Figur auf Seide für 8 Mk. 1 SU verk. Frankfurter St. 27. (06648 Jy/ederfcjqgn duhfy Plakats ersichtlich. Iiüherlohe'i' häfer-MelJ. Kinder-^ ^ahrung^