Freiran 11 Januar 1907 157. Jahrgang Zweites Blatt Nr. 9 Ekchrser Anzeiger scheint tSgllch mit Ausnahme deS ComUagS. General-Anzeiger für Gberheffen Rotationsdruck und Verlag der Brühlfchen Universität- - Buch- und Steindruckerei. R. Hange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Scbul- straße 7. Expedition und Verlag: 61. Redaktion:«-^ 11L. Tel.-Sldr.:Anzeigers iehcn. T»e ,,-ießener Zamllienblätter" werden dem Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, das '.Urriidlatt für den Kreis Liehen" zweimal wöchentlich. Ter „hessische Landwirt" erscheint monatlich emmaL' Kine yeft.sche Zcnt ale für Sauglingspfl ge und Mutterschutz. R B Darmstadt, 10. Januar 1907. Auf Einladung deS Ministers des Innern Braun — sand heute nachmittag in Gegenwart des Groß Herzog!. Paares im Alten Palais eine Besprechung über die Frage statt, in welcher Weise die durch den Erlaß S. K. H. des Großherzogs vom 4. Dez. v. I. angeregte Schasfung einer Zentrale für Säuglingspflege lind Mutterschutz am besten zur Ausführung gebracht werden könnte. Zu dieser Konferenz waren eingeladen, Ministerialrat Dr. Weber und die Geh. Obermedizmalräte Tr. Rcidhatdl und Tr. Hausen von dec Abteilung für öffentliche Gesundheitspstcge, die Provlnzialdircktoren Geh. Räte Frhr. von Gagern, Frhr. von Gtancy und Dr. Brcidert, die Oberbürgermeister Morneweg-Darmstadt, Dr. Göttelmann-Mainz, Mecum - Gießen, Brink-Offenbach und Köhler - Worms. Tie Geh. Medizmalräte Prof. Tr. Pfannenstiel-Gießen, Tr. Krug. Mainz, Prof. Dr. Walther lind Privatdozent Koppe- Gießen, die drei Kreisärzte Ried.-Räte Dr. Lehr-Darmstadt, Dr. Balser-Mainz und Dr. Ha berkorn-Gießen, der Vorsitzende des ärztlichen LandeSvereinS Med.-Rat Tr. Wccker- lmg-Friedberg, Leibarzt Dr. Happel, KrankenhauSdireltor Nied.-Rat Dr. Köhler-Offenbach, die Kinderärzte Sani^USrat Tr. Sonnenberger und Dr. GernSheim-Worms, Stadtv. 5)”)iöUnei- Darmstadt, GencratpaatLanivalt Dr.PreetormS-Tarmsladt und OberuaatSanwalt Dr. Buff-Riainz für die Frauenstrafanstatten, der Vorsitzende der LandcSversicherungSanstalt Geh. Reg.-Rat Dr. Tietz, die Borsttzenden der beiden hessischen Kranken- lassenverdände P. 9L Wallou-Mainz und Ed. Rtünch-Worms, Reg.-Ral Dr. Kratz und Reg.-Rat Dr. Knöpfet-Darmstadt, OrtSgerichlSvorstehcr Rentner Vohsen-Mainz, die Präsidentin und öie Vizepräsidentin der Heidenrelch-von Liebold-Ltiftung Frau Dr. Anna Merck und Frau San.-Rat Tr. Dtaurer und endlich die beiden auswärtigen Autoritäten aus dem Gebiet der Säuglings-Fürsorge, Geh. Kommerzienrat Lingner- Dresden und Prof. Dr. Schloßmann-Düssetdorf. Minister de« Innern, Exz. Braun, eröffnete die Be- ratnng nut einer längeren Ansprache, in der er dasür danlte, daß S. K. H. der Grotzherzog durch den Erlaß eine Bewegung w dieser so wichtigen Frage wachgerufen hat; edenio danlte cr den sämtlichen Teilnehmern, tue durch ihr Erscheinen am bellen erkennen ließen, welche Wichtigkeit sie der Sache beilegten, und für die zahtreichen Zuschriften auB den oerschie- denen Teiten des Landes und der allgemeinen Frauengruppe Darmstadt für ihre Bereitwilligkeit zur Förderung der Sache. In einem solchem Kreise brauche er kaum auf eine allgemeine Erörterung einzugehen, eS liege schon eine reiche Literatur darüber vor. Ter Minister weist besonders auf die 1905 vom Deutschen Kongreß für Armenpstege und Wohltätigkeit in Mannheim gesaßte Resolution hm, m der erklärt wird, daß cS Pflicht des Staates und der Gemeinden sei, der in Tentfchland bestehenden übergroßen Sterblichkeit der Säug- linge entgegenzutrelen. Eine entschiedene Forderung müsse die Brusternährung der Säuglinge sein, ferner d»e möglichste Verbreitung dec Grundsätze einer vernunftgemäßen Säng- lingShygiene, die prophylaktische Tätigkeit der Aerzte, der Bezug einer emwandsfreien, billigen Säuglingsmilch, die weitere Ausbildung der gesetzlichen Fürsorge für alle in HauS, Handel und Gewerbe tätigen Schwangeren und Gewährleistung einer ausreichenden Unterstützung und sachgemäßen Pflege der Wöchnerinnen, sowie die Errichtung einer materiellen Unterstützung von Säuglingsheimen ujw. Hier seien also im Großen und Ganzen die Maßregeln zusammengestellt, die zur Erreichung des Zieles getroffen werden können. Für die heutige Beratung handele es sich wesentlich um die Frage, was zweckmäßig für das ganze Land zu organisieren und was der lokalen Fürsorge zu überlassen sei, und weiter, ob alle diese allgemeinen und lokalen Maßregeln in einer Zentrale zu- sammenzufassen seien. Dann müsse weiter über die äußere Form dieser Organisation und besonders über die Frage der Finanzierung Beschluß gefaßt werden; es könne dabei in Betracht kommen die Unterstützung der Gemeinden, der Krankenkassen, die Unterstützung durch Private rc. Es fehle l nicht an Interesse für die Sache im Publikum und wenn bisher auf diesem wichtigen Gebiete noch nicht mehr ge- । schehen sei, so komme bie5 eben daher, daß eS an einer Organisation fehle und die Interessenten sich deshalb viel- ’ fach abwartend verhielten. Der Hauptzweck sei heute eine allgemeine Aussprache, auf Grund deren dann positive Vorschläge im Einzelnen zu machen sein würden. Regierungsrat K n ö p f e l gab darauf einen Ueberblick über die Säuglingssterblichkeit in Hessen. Sie stellt sich im Grobherzogtum auf 15 bis 16 vom Hundert der Geburten, während die Durchschnittsziffer für das Reich berechnet sich auf 20 Prozent erhöht. Hessen nimmt also bezüglich der Sterolichkeitszifser eine gut mittlere Stelle ein. In den einzelnen Teilen des Landes ist die Sterblichkeit sehr verschieden, sie beträgt im Kreise Mainz 20.4 Proz., Kreis Alzey 14.9, Kreis Worms 16.2; sie ist am stärksten im südlichsten Teil Hessens, wo der Ried die unmittelbare Fortsetzung des badischen Jndustriebezirkä mit die größte Sterblichkeit bildet. Die geringste Sterblichkeit besitzt Oberhessen mit 10.6 Prozent, während in Starkenburg der Kreis Bensheim mit 20.2 Prozent die höchste und der Kreis Erbach mit 13.4 Proz. die niedrigste Sterblichkeit aufweist. Die Sterblichkeit ist aber sei 1860 ohne Umerbrechung zurückgegangen und es ist zu hoffen, daß die Besserung auch in Zukunft weiter fortjebreiten wird. Geh. Lbermedizmalrat Dr. Reid Hardt gab nun ein umfassendes Bild über die Maßnahmen, die bisher im Großherzogtum lur Säuglingspflege und Wöchnerinnenfürsorge getroffen worden sind. Er zählt die diesbezüglichen Einrichtungen in Darmstadt, Nainz, Worms, Gießen, Offenbach re. auf und betont, daß i.e Haupttätigkeit darauf gerichtet sein müsse, recht viele Mütter jum Selbststlllen ihrer Kinder zu bringen. Minister Braun bemerkt, daß die tzcuüge Versammlung wohl von einer Erörterung eoent weiterer gesetzlicher Maßnahmen ab> sehen und sich mehr den praktischen Gesichtspunkten zuwenden könne. Sehr wichtig sei eine regelrechte M u 11 e r s ch a f t s b e - ratung, durch dazu bestimmte Aerzte, was mit wenig Kosten durchführbar sei, und damit in Verbindung könnten Stillprämien erteilt werden. Weiter sei von Wichtigkeit die Regelung der Milchkontrolle, die Ausbildung von Pflege rin- n e n für die Wöchnerinnen, die Errichtung von Säuglingsheimen für gesunde und kranke Insassen re. Privatdozent Kö pv e-Gießen führt aus, der Hauptfehler sei bisher gewesen, daß die vielen Einzelbestrebungen auf den in Frage stehenden Gebiet keine einheitliche war und der festen Hand entbehrten, sich auch auf lokale Verhältnisse beschränkten. Tas Bestehen einer Zentrale werde daher großen Segen stiften. Tie beste Pflegerin des Säuglings bleibt immer die Mutter, und man darf deshalb bei der rationellen Säuglingspflege vor allem nicht den Mutterschutz »ergehen. Es ist von größtem Wert, eine Stelle zu schaffen, die jederzeit zur Informierung und Be- lehrung der Mutter bereit ist. Wir können in Hessen vertrauensvoll in die Zukunft blicken; es besteht wenigstens für Ob erliess en die Hoffnung, daß wieder 90 Prozent der Säuglinge ihre natürliche Nahrung erhalten. Nach einer Statistik von 3000 Fällen wurden nur 20 Prozent der Säuglinge nicht von der Mutter gestillt, während in anderen Staaten über 50 Prozent lünftlidje Nahrung erhielten. Redner empfiehlt statt des bis- hcrigen NebeneinanderarbeitenS ein Miteinanderarbeiten, besonders auch zwischen Stadt und Land. Geh. Med.-Rat Prof. Dr. P s a n n e n st i e l - Gießen weist auf die vorvildiichen Ernrichrungen für Säuglingspflege in Berlin hin. Tas Kind werde vielfach ohne Not von der Mutterbrust weggegeben; es sollte auch dann möglichst bei der Mutter bleiben, wenn sie es nicht stillen kann. Es muß die Mutterliebe gefordert werden, die Mutter muß sich selber um ihr Kind be- kümmern. Ter Redner befürwortet ebenfalls warm die Begründung einer hessischen Zeittrale. San.-Rat Tr. Svnnenberger - Worms spricht seine lieber- zeugung dahm aus, daß durch Belehrung und Kurse für junge Mädchen viel erreick-t werden könne, ähnlich wie durch die HauS- haltungsschillen und empfiehlt strenge Beaufsichtigung aller unehelichen Kinder. Prof. Dr. S ch l o ß m a n n - Düsseldorf spricht für Zentralisierung der ganzen Wohlfahrtspflege und rühmt ebenfalls die vorzüglichen Einrichtungen in Bern. Geueraiftaatsanwalt Dr. Preetorius bespricht den Mutterschutz in den Strafanstalten. Oberbürgermeister Tr. Göttelm ann geht auf die Mainzer Verhältnisse näher ein und betont, daß mit der dortigen Krippe auch eine ärztliche Beratung verbunden sei und die meisten der Dortigen Hebammen laut Vertrag zur sofortigen Hülfe verpjtichtei seien. Sehr segensreich wirke der Erziehungsbeirat, doch seien die meisten unehelichen Kinder in unentgeltlicher Pflege, und die seien ihm nicht unterstellt. Eine Zentrale |ei zunächst als Auskunftsstelle nötig. Minister Braun konstatiert zum Schluß, der Vorschlag zur Gründung einer Zentrale habe allgemeine Zustinimung gefunden und die Versammlung erklärt sich damit einverstanden, daß der Minister eine Kommission beruft, die die weiteren Vorbereitungen und Vorschläge zur Bildung einer solchen Zentrale in die Hand nimmt. Mit Dankesworten des Ministers für die zahlreichen praktischen Vorschläge der einzelnen 'Redner wird darauf die Sitzung g/s. losie.i Mert uiiD Kotten der o rujchen KoLonun. Die ,91orbb. Allg. Ztg.^ schreibt u. a. über den Wert der Kolonien: In der Jahresversammlung der South West Afriea Company Ltd., die seinerzeit mit deutschem und englischem Kapital zur Ex- pioüicrung der Minenkonzession iit Südwestafrila gegründet wurde, führte der Vorsitzende, Davis, bei Besprechung der Emission Otaviminen am 7. Januar fragendes aus: Bon Kapjerbleigruoen wurde zuerst die Ltavigrube entdeckt, die wertvoll und abbauwürdig ist, später Die Tsumebmine, weiter nördlich, die nach den neuesten Ausschlüssen für die nächsten neun Jahre sehr reiches Erz von 120 Tonnen täglich produzieren kann. Die Otavi Company wird, wenn man Kupfer zu 60, bei 12 Pfund Sterling annimmt, 390 000 Pfund Sterling pro anno verteilen können, von denen die South West Africa Company, entsprechend ihrem Besitz, zirka 200000 Pfund Sterling erhalt; nehmen wir ledoch Kap,er zu 100 (heute 105) und Blei zu 20 Pis und Sterling au, so erhöht sich unser Antell auf 400 000 Pfund Sterling jährlich. Wir werden unser Portefeuille in Otavi unangetastet behalten und bedauern nur, daß es nicht gröber ist, da wir sehr gute Dividenden davon bekommen müssen. In unserem nördlichen Kaookot-Territorium wurde ein Gold führendes Konglomerat entdeckt, das von Spuren bis zu 20 Gramm per Tonne Goid ergab. Unser Haupidesitz liegt im Norden und im Zentrum, viele hundert Meilen vom Kriegsschauplatz entfernt, obwohl wir dort auch Besitz haben, mit bedeutende m Wert für Bergbau- und Agrikulturzwecke. Tie agrarischen Verhältnisse und Aussichten sind dort ebensogut, wenn nicht besser als in den angrenzenden Teilen Kapkolonie. (Davis ist Engländer.) Diese Werte der Kultur zu nähern, find aber Bahnen nötig, die nicht nur erschließen, wabern ihr eigenes Einkommen freieren. Soweit wir können, rocrbei’. wir den Eisenbahnbau in jeder Hinficht unterstützen. England hat für seine Koloniezwecke im Anfang große Vorausgaben gehabt, die bekanntlich glänzend rentieren, und Deutschland wird dasselbe tun, denn es gibt keinen Grund, warum sich Die deutschen Kolonien nicht ebensogut erschließen lassen sollten. Dazu ist Kapital und viel ernste bona side-Arbeit nötig, der Bau von Eisenbahnen und anbere Notwendigkeiten. Davis ichKeßt mit den Worten: „Die landwirtschaftlichen und bergbaulichen Erwerbsquellen von Siidw estafrika sind von ungeheurem Wert e." Wenn an der Exploitierung dieser Reichtümer neben deutschem auch englisches Kapital Anteil hat, so kommt das daher, well die Engländer den Wert der deutschen Kolonie früher und schneller begriffen haben, als die Mehrzahl der Deutschen. Die /Jloibb. Allg. Zig.* schreibt ferner unter der Uebcr- schrist „Was haben uns die Kolonien bis jetzt gekostet ?': Nach Abzug der eigenen Eingänge, ajer unter Einschluß der an die Schutzgebiete gewährten Darlehen, betragen die Fehlbeträge von 1885 bis 1904, nach den Abschlüssen, für 1905: 459 8u0 UUO Mk., hierzu treten für 1906 nach dem bewilligten Etat 122 Millionen, ferner der angewroertc, aber nicht bewilligte Nachtragsetat für die Expedition in Süixveitafrua mit 29 2u0 UUU Mark und die im Wege einer besonderen Kreditvorlage anzufordernden lieber) Umleitungen, geschätzt au, 30 'JJlillionen, mithin in Summa für 1906 181200 000 uni) in Summa öummarum rund 641 Millionen, hierzu kommen der ^iritasoribs mit 4 Mill., macht zusammen an direkten Zuschüssen für die Schutzgebiete 645 äJlülionen für 22 3aljre, d. h. bis zum 31. März 1906. Die indirekten Ausgaben |ur die Kosten der Stationäre, bie Post- Derroaltung, die Dampfersubventionen behüten sich auf 35 4ü0 OÖO Mark. Würden diese Summen sämtlich den Unkosten für bie Schutzgebiete belastet weiden müssen, so tarne bie Gesamtauf- roenbung aus 676 400 000 Mark. Diese Belastung der 35 460 000 Mark auf die Schutzgebietsrechnung ist aber unrichtig, da sie, wie die Dampsersubventioneii und bie Kosten der Manne, auch anderen hundelsix-liitscheu Zwecken dienen. politische Tagesschau. „Znteraationale Politik". Maximilian Harden, der bekannte Publizist, gibt, in einem im ,Berl. Taget)!.* veröffentlichten Artikel, einen Ueberblufüber den Gang und die Li iß erfolge unserer ä u ß e r e n P o l l t l k während des letzten Jahres und legt, iuie deS Oefleren schon in der ,Zukunft^, dar, wie uns die geschickte und stille Geschäflsleitung llönig Edilards völlig vereinsamt und isoliert hat. W»e sehr unS der Rückzug von Algeciras geschadet hat. Und was uns, wenn wir so, wie bisher, weiter wirtschaften, bevorsteht. Er fommt sodann zu dem Resultat, daß die Auflösung bcS Reichstag« im gegenwärtigen Augenblick, vom Standpunkte der tnlev- nationalen Lage aus belrachtet, ungeschickt war und bedenklich ist, weil sie die Gefahr, daß uns eine neue Demütigung von irgendeiner Seite unter Ausnutzung unseres inneren Haders angesonnen wird, naherücke. ,D»e, nicht Krieg, ist zu fürchten/ Im Uevrigen bekennt sich Harden zii einem nationalen Optimismus, der auS solchem Munde sicher nut Freuden vernommen rpirb, und meint, daß ein Volk, bau auf fast allen Gebieten des Hebens vorbildlich zu wirken vermöge, rote das unsre, em Recht habe, auf seine Zukunft zu DCrtiauen. Ader auch verlangen müsse, daß eS an seiner Verwaltung denjenigen Anteil endlich zugestanden erhalte, auf den jedes tüchtige und mündige Volk Llnspruch erheben könne. Und er rät, den jetzigen günstigen Augenblick zu benützen, um nut Nachdruck zunächst zu fordern, was zu einer befriedigenderen Gestaltung unseres ganzen politischen LebenS unbedingt nötig fei: Genaue Umgrenzung der kaiserlichen Rechte; Ausbau deS Reichstags zu einem wirtlich neben der Krone gleichberechtigten Faktor; strenge Festlegung der Ministerveranlworllichkeit; Beseitigung der persönlichen Herrschaft; Erneuerung unserer zum Teil ganz unfähigen Vertretung im AuSlande; Auswahl der Personen für hohe Ltaatsstcllen nach dem Maß ihres Talents und ihrer Ar- oeitskraft, nicht nach Höftlngskunst und Gunst.. Beherzigenswerte Wünsche, deren Erfüllung zu wünschen tuäre, unter Dem jetzigen Kanzler aber schwerlich zu verwirklichen sind. Wie die Sozialdemokraten ihre Parteikaffe zu sstllen wissen, das ei|iel)t man an dem Beispiel der Genosien in Ober, hausen (Rheinland). Dort haben die Sozialdemokraten an öie bürgerlichen Geschäftsleute folgendes Rundschreiben gerichtet: Sehr geehrter Herr! Wir geflauen uns ergebenft, Ihnen folgende Lage und Bitte zu unterbreiten: Bekanntlich finden am 2ö. Januar die Wahlcn zum Teuljchen Reichsiage Halt. Gerade die Zusammenlegung dieses Pailaments ist für die Arbeiterjchan von eminenter Wichtig- ten, da der 'Reichstag alle die gesamten Arbeiter hoch interessierenden Retchsgeietze zu schaffen hat. Aus diesen Gründen will sich auch die Arbeiterschaft an den kommenden Wahlen beteiligen. (!) Hierbei mangelt es uns aber an dem Notwendigsten, an dem (Selbe. Weil Sie nun, rote wir mit Sicherheit annehmen, als Geschäftsmann an der Hebung des Arbelterstandes eberJalls em Zmeresje haben, Da ja naturgemäß bann auch Die Lage der gesamten Gejchäusweli eine bcpece wird, gestatten wir uns, an S;e Die freundliche Bitte zu ncbien, uns m diesem Wahlkampfe durch einen Vertrag gütigst unterstützen zu mallen. Wir erlauben un dleierhalb am Sonnabend unter Vorlage eurer Legitimation bei Zhnen varzujprechen. Verschwiegenheit ist sewstoerslanblich zu- gesrchert. Hochachtungsvoll ergeoenst das sozialdemokratische Wahlkoinilee. Mit Recht schreibt dazu das »Berk. Tgbl.": Tas ist eme Erpressung in optima forma. Denn wenn die beirefjenden Geschäusleule ,richt ui dem gewünschten Sinne reagieren, werden sie von den Niitgliedern der Partei für Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit boy lo liiert und dadurch ivtrt- j ch a i 11 i ch z u g r u n d e g e r i ch t e t. Deutsches Reich. Berlin, 10. Jan. Der Hauer sprach heute beim Reichskanzler vor und hörte im königl. Schloß die Vorträge des KriegsministerS, deS Chefs des Generalstabes der Armee und bi5 Chefs des Mllitärkabinetts. — Em Besuch des Kaiserpaares in Memel siebt für den September bevor. Da das Kaiserpaar den Wunsch ausgesprochen hat, der Enthüllung deS Siational- denkmals m Memel beizuwohnen, so ist der Termin für den feierlichen Akt, dem auch der Kronprinz und andere preußische Prinzen beiwohnen werden, vorläufig auf den 21. September festgesetzt worden. Posen, 10. Jan. Bet den heute beendeten Stadtverordneten wählen wurden im ganzen 53 Deutsche und 7 Polen gewühlt. Somit gewinnen die Deutschen vier Sitze gegen den Bestand der aufgelösten Stadt- oerordneten-Versammlung. Köln, 10. Jan. Die „Köln. 3/ meldet: Die ,De- peche Toulouse^ verdächtigt Deutschland von neuem ehemaliger, un Bunde mit dem Vatikan unternommener Machenschaften gegen Frankreich; in den bei Mgr. Montagnmi beschlagnahmten Papieren befänden sich Belege dafür. Die „Köln. Z." ist von zuständiger Seite in bte Lage versetzt zu erklären, die Angaben der „Depeche Tou- lo.ijc" über eine Einmischung der deutschen Diplomatie in dem französischen Kirchenstrett und das Vorhandensein von Belegen dafür, für haltlose Verdächtigungen zu erklären, an benai kein Schimmer von Wahrheit sei. Stuttgart, 11. Jan. Von den Landesproporz, wählen liegen bisher nur Einzelresultate vor, welche auf daS Gesamtresultat keinen Schluß gestatten. Soweit als jetzt ersichtlich ist, hat sich die Volkspartei fast überall gut behauptet. Die Sozialdemokratie hat in Ulin und Tübingen etwas nachgelassen, dagegen in Heilbronn sich auf gleicher Höhe behauptet. Das Zentrum hat seine Stimmeilzahl in den voriviegend katholischen Bezirken durch die starke Agitation noch erheblich gesteigert. Die Deutsche Partei ist im allgemeinen zurückgegangen, dagegen scheint der Bauernbund auf ihre Kosten ge- wonnen zu haben. Tübingen, 10.Jan. Der akademische Senat hat den Prof. v. Rümelin zum Vertreter der Universität in die Erste Kammer gewählt. Leipzig, 10. Jan. Der ärztliche Bezirksoerein be- schloß, in,Hinblick auf die jetzige Lebensmittelteuerung, seine Mitglieder aufzufordern, die Aerzteh on o rare 311 erhöhen, mit rückwirkender Kraft auch für 1906. rLoLonialpoft. — Professor Kl a cr tj ch aus Heidelberg hielt aus dem wissenschaftlichen bt 0 n g r e b A ustraliens zu Adelaide einen Vortrag über seine ethnologischen Untersuchungen unter den S ch iv a rz e n im n 0 r d w estl r chenAu st ra l i e n. Er bestätigte Dr. Roths früheren Bericht übet die Mißhandlung der Eingeborenen und sagte, die Beziehungen zwischen den Weiße,! und den Schwarzen seien nur mit dem schrecklichen Zustand der Dinge in Tasmanien zwischen 1820 und 1830 vergleichbar, der mit der Ausrottung der dortigeil Schivarzen endete. Er >var Zeuge, wie Gesangene in Wyndham ankamen, die 300 bis 400 Meilen mit Ketten nm den Hals reisten. Aus tuio suiiw, s Sprechstunden .........1 .. . öoLrn... 1/$8 Uhr abds. Gießen, den 11. Januar 1907. ** Landes-Universität. S. K. H. der Großherzog haben den außerordentlichen Professor an der Universität Leipzig Dr. Otto Jmmisch ziim ordentlichen Professor in der philosophischen Fakultät der Landes-Universität mit Wirkung vom 1. April 1907 ernannt. *' Auszeichnungen. S. K. H. der Groß Herzog haben dem Landgerichtsdirektor bei dem Landgericht der Provinz Rheinhessen Dr. Karl Bocken he im er aus Anlaß seines am 10. d§. Mts. stattsindenden 50 jährigen Dienstjubiläums das Komtutkreuz 2. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen und dein Lehrer an den Ateliers für angewandte Kunst Albin Müller zu Darmstadt den Charakter als „Professor" erteilt. ** Personalien. S. .l. H. ber Großhcrzog haben den Kreisarzt des Krelsgesundheitsamtcs Dieburg Mcdizinal- rat Dr. Hermann Tannenberger auf sein Rachsnchen unter Anerkennung seiner langjährigen, treuen nnc erspricß- lichen Dienste in den Ruhestand zu versetzen und ihin die Krone zum Ritterkreuz 1. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen. — Uebertragen wurde dem Schulamtsaspiranten Usinger aus Mittel-Gründau die Lehrerstelle an der Gemeindcschule zu Elbenrod. ** Eine Sitzung des Provinzialausschusses findet am Mittwoch, 16. d. M., vorm. 9 Uhr, mit folgender Tagesordnung statt: 1. Wirtschaftsbetrieb des Adolf Nuppel zu Schwalheim ; hier Antrag auf Konzes sionsentzieh- ung. 2. Klage des Th. Beck Hard und Genossen zu Frankfurt am Main gegen die israelitische Religionsgemeinde Vad-Nauheim. 3. Wasserversorgung der Gemeinde Nieder-Breidenbach. ** I n der P r i v a t b e l e i d i g n n g s s a ch c des Rechtsanwalts Grünewald gegen den Notar Ernst Metz-Nidda hat die Strafkammer Verhandlungstermin auf Montag, 2 8. Jan., angesetzt und hierzu einen ganzen Tag in Aussicht genommen. — Interessant dürfte sein, daß über den Schreiber der Briefe und Gedichte an die Gattin des Ingenieurs Gutmann, die in der Verhandlung vor den Schöffen eine Rolle spielten, jetzt ebenfalls Klarheit geschaffen ist. Ter Graphologe Grabow-Berlin hatte in einem Privatgutachten, das er für dcrrn Gutmann gefertigt hatte, Derrn Grünewald als den Schreiber der Liebesbriefe re. bezeichnet. ES hat sich herausgestellt, daß die Schriftstücke von einer Dame herrühren, die dies auch zngestanden hat. Heber die Gutachtertätigkeit des Schulrats Grabow im Prozeß Grünewald-Metz ist von hier aus bereits dem Verteidiger der Frau Kracht in Lemgo, Justtzrat Brand in Herford, Mitteilung gen'.achl worden. Wenn es wahr ist, was Grabow hier vor Gericht behauptet hat, daß auf sein Gutachten hin Frau Kracht verurteilt wurde, ist wohl ein neues Verfahren zu erwarten. ** In d er Strafsache gegen die Vorstandsmitglieder der Gießener Sterbekasse, in der das Schöffengericht auf Freisprechung erkannte, ist von der Staatsbehörde Berufung verfolgt worden. Die Straslammer hat in der sozialpolitisch höchst wichtigen Angelegenheit Termin zur Hauptverhandlung auf den 2 0. I a n u a r aügesetzt. ** Militärische Gedenkfeier. Auch in diesem Jahre läßt das R e g i m e n t K a i s e r W i l h e l m Nr. 116 am 14. Jan., dem Tag von Briare, die Kriegergräber auf dem alten Friedhof schmücken. Den Rekruten werden die Gräber unter Hinweis auf die Taten ihrer Väter gezeigt. Ein Teil der Offiziere des Regiments aus dem Feldzüge 1870/71 ist am Samstag, dem 12. d. Mts., mit dem Offizierkorös zu einer einfachen Gedenkfeier vereint. ** V c i vielen Militärpflichtigen besteht die Ansicht, daß sie sich nach ihrer Aushebung noch bei einem Regiment freiwillig melden können. Dies ist eine irrtümliche Ansicht. Nachdem der Betreffende ausgehoben ist, wird die Erteilung eines Mcldesa>eins in den seltensten Fällen genehmigt. Es sei deshalb darauf aufmerksam gemacht, daß junge Leute, die ihrer Dienstpflicht als Freiwillige zu genügen beabsichtigen, sich bis 31. März unter Vorlage ein.3 Führungszeugnisses der Ortspolizei und der Einwilligungserklärung des Vaters (oder Vormundes) bei dem zuständigen Kreisamt einen Meldescl^ein erwirken müssen. Mit diesem Meldesck-ein versehen, haben sie sich bei dem Truppenteil, bei dem sie eintreten wollen, zur ärztlichen Untersuchung zu melden. ~ ie kürzesten Tage sind nun vorüber. Die Zeit, in der uns dec Sonne Licht am kärglichsten zugemessen wurde, liegt ivieuer hinter uns, und von Tag zu Tag steigt nunmehr unser Zentralgestirn höher am Himmel empor und verweilt immer länger über unserem Horizonte. Arn Neujahrstage erfolgte der Sonnenaufgang gegen 811 Uhr, der Sonnenuntergang kurz vor 4 Uhr. Am 31. Januar gehr das Tagesgestirn schon um 7;!/4 Uhr auf und erst gegen 4ft Uhr unter; wir haben dann bereits neun Stunden Tag. Das Zunehmen der Tageszeit beginnt im Januar beiderseitig. Haben wir dazu mildes Wetter, wie in den letzten Tagen, das eher an den Frühling, ivie an die strenge Winterkälte gemahnt, dann ist das Menschenherz gleich voller Hoffnungen auf bu- kommende Frühlingszeit. Rauhe, trübe Witterung Anfang Januar läßt dagegen die Zunahme des Tagestickstes kaum bemerken, weil ft do. 4 1. 3 4 b 4 4 K 4 do. Voll des Handel . - 98.15 Elektriz. Lahmeyer . . 87.10 4% Öesterr. Goldrente. . Portugiesen III rnss.Staatsanl. 1903 4 Ti iS 122.60 Itörse, 10. Januar. Anfaii"skarse. I ft ft 'n b0 bo. Gonlol bo, W 3% t . 219.50 . 240.60 eint am 4 4 4 4 4 4 4 do. do. M. Stoa do. d«. do. 4V» 4% 4% Berliner Uandelsges Darmstädter Bank . , Deutsche Bank . Deutsch-Asiat. Bank Diskonto-Koinmandit. . Dresdner Bank . . Kreditaktien . . . . Baltimore- und Oiüo- Eisentahn . Gotthardbahn . . . . Lombard. Eisenbahn . Uesterr. StaatsUahn . . Priuce-Uenri-Eiscnbahn - W..?l Tothig.milll bo. tmifl bo. Äurnln. omt Elektriz. Schlickert . . . Esch weil er Bergwerk . . Gelsenkirchen Bergw ?rk . Hamhur"-Amerik. Paketl. Harpcner Bergwerk. . . Lanrahütte...... Nordd. Lloyd..... Oberflchles. Eisen-Industrie bo. bo, bo. d». Harpener Bergwerk Lanrahütte 1.umbarden E. B. Nordd. Lloyd . . Türkcnluse . bo. dnhrill bo. Staat? Cfi s.-v. Glilob. l z2°n japa.11. Staatsanleihe °6 Conv. Türken von 19U3 ’ürkcnlose ... . . % Oestcrr. Silberrente Ungar. Goldrente . . Italien. Rente . . . Portugiesen Serie l . d° do. Q 0/ zu WA 3% 3% 70 Wif 4^°/0 Chinesen . . Aktien Bochum Guss . . . Buderus E. W Tendenz: fest. Bieriiuer Canada E. B. . . . Darmstadter Bank . Deutsche Bank . . Durtmunder-Union C. Dresdner Bank . . ’1 enden/.: fest. ft 8 . 35 10 . 148.90 . 151.00 250.20 130.75 . 131.20 . 148.70 do. bno. v do. cenl. t bo. tone, 1 bo. SSagbol Ungori^e ffle bo. 6t bo, bo. (5 n. üb MrchLiche Nachrichten. Evangelische Genicindc. Sonntag nach Epiphanias, den 13. Januar. Hottccdienst. In der Stadtkirche. Vorntittags 972 Uhr: Proiessor D. D r ew s. Vormittags 11 Uhr: Kmderkirche kür die Alatthänsgemeinde. Pfarrer Krau s. In der Iohanncskirche. Vormittags 91/, Uhr: Pfarrafsisleut Steiner. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Johannes- gemeinde. Psarrassislent Steiner. Abends 5 Uhr: Piarrer Kraus. Freitag, den 18. Januar, nachmittags 4 Uhr, im Lukassaal: Missionskranz der Lukasgememde. Ter Anhang geistlicher Volkslieder zum Gesangbuch ist erschienen und kann vorerst bei den Kirchendienern zu 20 und 25 Pfg. bezogen werden. Bei den Buchbindern sind außerdein auch im«, gebundene Exemplare, aber ohne Noten, zum Emtegen m d« Gesangbuch zu haben. '>» Griech. Monopol-Anl. 96 äussere Argentinier . °/0 Mexikaner . . 8'/, Lost. SA ftran,«? !8 CfUtrr. Pol 6*/, bo. 6 ft ft 1 bo. ■ ’äb (Hou. Io, bo. LSiriverSStäts-rLachrichten. — Der neue preußische Kultusetat «ordert für die Universttät Marburg Errichtung eines Ersatz-Ordinariats je in der Medizinischen und Philosophischen Fakultät. — Professor en schäft und A n t i - D u e 1 l ° 2 i g a. Unlängst versandten die Professoren v. Ainira-Atünchen, Backhäusern Hannover, v. Becbmann und Brentano-Aiüncheu, Lavand-Straßburg, Lipps-Aiünchen, Osthoff - Heidelberg und Schaefer - Darmstadt ein Rundschreiben au ihre Kollegen auf allen deutschen Universitäten und Hochschulen, worin sie diese unter Hinweis au' die Antinomie des Duells in unserem Gesettschafts- und Rechtsleben, zur Ctelluiig- nähme im Sinne der Anli-TueU-Liga aufforderten und betonten, daß die Liga ausschließlich der Privilegierung des Zweikamp'eS in Oitte und Recht entgegenarbeitet. Em Verzeichnis der der Liga bereits angehörenden Proiessoren enthalt die Otameu von 78 deutschen Hochschullehrern. Im Prinzip haben die neuen Ehrengerichtsver- orduungen für die Offiziere des deutschen Heeres und ihre praktische Durchführung den Weg zu solchem Vorgehen geebnet. • 4 • 4 • 4 • 4 • 4 • 8'1, B Anerft uiiO — lieber d i e Sprache der Poesie sprach Geh. Hofrat Prof. Dr. Behaghel aus Gießen im Allgemeinen deutschen Sprachverein zu Berlin. Er führte aus: Bei Betrachtung des Themas müsse man sich nicht fragen, iu i e die Sprache des Dichters beschaffen sei, sondern warum 11c so und so, anders wie die der Prosa rede. Das Forscheii über dichterisches Schaffell habe fest- gcfledt, daß dichterische Produkte stets in einem mehr oder minder starken Zustand der Erregung erzeugt werden, wobei die Ucber- legimg zum Glätten und Feilen der äußeren Form mit beitrage, aber vorher nie beeinflussend aus die Entwicklung des poetischen Werkes mitgewirkt habe. Tie Sprache des Dichters trägt den Stempel der Leidenscha't und verineidet das Nüchterne, Pedantische und abstrakt Belehrende der Prosa. Bei der Dichtung thront im Gegensatz zur Prosa die Losung: Beiordmuig undnicht Unterordnung der einzelnen Ausdrücke, Worte und Silben. Tie Erschei- nnng der Wiederholung beherrscht besonders die Sprache des Dichters, iiameiitlich die Poesie unkultivierter Völker. Vor allem spielt bei Dichtungen die Empfindung des Sprechers eine große Rolle. Tas ganze Dichten ist eure lebendige Verkörperung des Geschauten, und unbewußt greift der Poet nach Ausdrücken hoher Spannung. Bei allen dichter ischen Erzeugnissen wird man auch finden, daß sie mehr nn Vanne des Rhytvmu2 wie ui dem der Rennuigung stehen. R e d Star bime. Ter Postdampser „Finland" der „Red Star Linie", in Antwerpen, ist laut Telegramm am 9. Januar wohlbehalten in New-Pork angekommen. 98.30 87 20 97.00 95.30 99.90 100.20 96.50 102.80 69.50 70.30 91.70 94.90 94 00 148.40 5210 89.30 66.80 97.50 141.00 242.90 83 90 Ach, liebe Krau Müller, nun raten Sie mir! Mein Mann ist ärgerlich, daß ich meinen -Husten gar nicht los werde und ine recht wohl bin. ^di soll J-aps ächte Sodener Akineral-Pastillen nehmen, und ich weih nicht, wie dre und und wie sie schmecteu. Und helfen sie denn auck wirtlich?— Wirtlich, ö-rau Meyer, Fays achte Sodener Hellen: ne schinecten augenehni, wirken promot, man kann sie bequem und überall anwenden und sie ueröerben nicht wie all das Zuckerzeug den Magen. Ihr Mann hat ganz recht: ^ie niusscn „Fays achte Sodener" nehmen. Die Schachtel tostet nur 85 Pfg. und ist in jeder Apotheke, Drogew und Attneralwasserhaiidlutig ertzäulich. hv*/ä vermischtes. 'Von seiner Ehefrau ermordet. Aus Prag rnirb berichtet: In einem Hause der Vorstadt Weinberge wurde der 70 Jahre alte Buchhalter Wilhelm Schulz, welcher dort mit seiner 60 Jahre alten, zeitweise nicht ganz normalen Gattin Marie wohnte, in seinem Bette tot atlfgefunden. Ta die Leiche Zeichen eines gewaltsamen Todes zeigte und Halltabschürfungen, sowie Blutlinterlausungen am Halse bemerkt wurden, ordnete der städtische Arzt die Ueberführung in das pathologische Jnsiitut an. Bei der Obduktion wlirde fest- gestellt, daß der Tod dlirch Erstickung erfolgt ist. Den Mord hat zlveifellos die Gattin des Schulz in einem Anfalle von Wahnsinn verübt; sie wurde in die Landesirrenanstalt über- geführt. ' Das Observatorium des Aetna teilt mit, daß das Wied er er wachen der vll lkailisch en Tätigkeit de§ 2(etna zu bemerken sei. Vor Ende des vergangelien Jahres habe man bemerkenSiverte Ausbrüche, dichten Ranch lind Aschenregen wahrgenoilimeii. Der Herd dieser Erscheinungen ivar der Mittclkrater. In den ersten Tagen des Jahres 1907 sah man bei Abend von den am Fliß des Aetna gelegenen Gegenden au5, daß der Rauch des Aetna durch rötliche Lichter gefärbt war, die entweder auf die Vermehrung der glühenden Stoffe oder auf die Alisbrüche im Innern des Kraters zurückzliführen sind. Ta die Beamten des Observatoriums wegen der Schneeverhältnisse nicht an den Krater gelangen konnten, ist cs augenblicklich nicht möglich, weitere Einzelheiten über die Naturerscheinung zu erhalten. * Kleine T a g e s ch r 0 n i l In P i 112 b u r gplatzte infolge em er Explosion in den Slahliveiken von John Laughlin ein efbmcljo'cu. Von 35 an dem C'en arbeitenden Leuten wurden drei getötet und sieben schwer verletzt; von dein Verbleib der anderen Leute ist nichts bekannt. Alan befürchtet, daß sie m den ausfließenden Massen des gejchmolzenen Metalls verbrannt worden sind. 8'/iebo. 4 bo. 31/, bo, 3 bo, 144 00 125.60 253.00 221.80 156.00 220.10 246 60 131.00 128.25 175.50 141.40 243.!'0 174.00 187.40 159.60 217.10 4 4 3' trübes Wetter mehr verkürzt, als der Minuten-Unterschied in der Zunahme der Tageszeiten beträgt. △ Butzbach, 10. Jan. Der Heizer Anton Lemp aus Langenhain, der am Städtischen Elektrizitätswerk beschäftigt ist und ab und 511 auch Montagearbeiter! daselbst verrichtet, war gegen Abend damit beschäftigt, in der Nähe des Ostbahnhofes an einem Holzmast ein Leitungskabel zu befestigen, als der Mast am Erdboden plötzlich glatt a b b r a ch, den Lemp aus einer Höhe von etwa 8 Metern mit sich herabreißend. Lemp erlitt am ganzen Körper starke Quetschungen und besonders an Kopf und Arm schwere Verletzungen. O Bad-Nauheim, 10. Jan. Die Gesamtfrequenz des Bades im Jahre 1906 betrug 2 7 9 1 1 Kurgäste, wovon 19 238 Deutsche und 8673 Ausländer waren. Von den letzten entfallen auf Afrika 77, Amerika 1138, Asien 32, Australien 10, Belgien 219, Bulgarien 2, Dänemark 73, Frankreich 175, Griechenland 8, Großbritannien 1048, Holland 448, Italien 66, Luxemburg 20, Norwegen 48, Oesterreich-Ungarn 1046, Portugal 9, Rumänien 72, Rußland 3778, Sckstveden 170, Schweiz 194, Serbien 5, Spanien 31, Türkei 2. Bäder wurden insgesamt 403 433 abgegeben und zwar wurden gefertigt: 366 785 in den staatlichen Badehäusern, 22 964 im Badehause des Konitzkystifts und 13 684 im Elisabethhaus. Darmstadt, 9. Jan. Hier starb nach kurzem Krankenlager im Alter von 65 Jahren der frühere Frankfurter Rechtsanwalt Justizrat Dr. Friedrich Otto Ponfick. Er war viele Jahre Vorsitzender des Frankfurter Gefängnisvereins. Vor einigen Jahren hatte er seinen Wohnsitz hierher verlegt.__ Telefonische Kursberichte Giessener Anzeigers, mitgete-lt von der Bank fllr und Industrie. Giessen. Frankfurter Börse. 10. Januar. 1.15 Uhr. y/,. bo. 4V, Otft. Mn- tzl/, bO. PoD'.fT' bo. 'Solb'ff der Angeklagte in leidenschaftlichster Weise von dem Verhältnis zu dem Mädchen allerlei Mitteilungen machte. Der Vater geriet in heftigen Zorn: er riß einen Revolver von der Wand und drohce damit das Mädchen niederzuschießen, roenn es ihm nicht den Namen des Verführers nenne. Das Mädchen weigerte sich, den Namen des Angeklagten zu nennen; erst bei der Untersuchung durch einen Arzt gestand das Mädchen diesem den Namen ein. — Vor Gericht bestritt der Angeklagte, sich an dem Mädchen vergangen zu haben, die Beweisaufnahme fiel aber zu )einen Un. gunften aus. Dtzr Gerichtshof verirrteilte ihn zu drei Monaten Gefängnis. ft $i 4 §ab. amorf 4 ?han. auM, ftJflrMWH. 9 4 tzM Märkte. th. Gießen, 10. Jan. In dieser Woche belief sich der Auftrieb auf unserem Viehmurkt auf ca. 950 Stück Großvieh etwa 180 Stück Kälber und 400 Schweine. Schon der Vormarkt zeigte starke Nachfrage nach guter Milchware, die sich am Marktlage selbst noch derartig uerfterfte, daß infolgedessen Milchkühe nur zu sehr hohen Preisen zu haben waren. Das Geschäft in fetten Rindern und fetten frühen war von der mangelnden Kauflust ungünstig beeinflußt. Trotzdem hielt sich der Preis noch ziemlich hoch, wenn auch die anfänglich geforderten Preise nicht erzwlt werden konnten. Man horte allgemein die Klage, daß auf dem Lande bte Produzenten von Fettoieh im Verkauf sehr zun'ickhalttn und lieber die Tiere stehen lassen, wenn ihneit die geforderten hohen Preise nicht gezahlt werden. Das Geschäft in Kalbern war üoeraus flott unl> leohaft, weil Frankfurter und Wiesbadener Aufkäufer großen Bedarf hatten und jeden nur annehmbaren Preis anlegten. Der Schweinemarkt, bei dem Vieh aus Preußen immer iwch ausgeschlossen ist, leidet unter dem Mangel an Konkurrenz. Unser früher bedeutender Schweinemarkt sinkt immer mehr zum unbedeutenden Provinzmarlt hcrab, dem die Käufer mehr und mehr fernbleiben, weil sie nicht mehr finden, was sie suchen, und es nickst zu einer gesunden Preisbildung kommen kann. Es wurden verkauft: Milchkühe pro Stück 1. Qualität 475—550 Mk., 2. Qual 400—460 Mk., 3. Qual. 325—380 Mk. Gehandelt wurde pw Zentner Schlachtgewicht: fette Rinder 1. Qual. 75—78 Mk., 2. Qual. 73—74 Mk., fette Kühe 1. Qual. 71—73 Mk., 2. Qual. 69—70 Mk. Kälber 1. Qual. 72—78 Mk., 2. Qual. 65—69 Mk., 3. Qual. 58—64 Mk. Die Preise für Ferkel und Springer konnten als Norm nicht in Betracht kommen. Nächster Aiarkt am 2 2. und 2 3. Januar d. I. Es findet fein Krämer- martt statt. Reichsanleihe do. Konsole . . do. . . Hessen . . Oberhessen . Katholische Gemeinde. Samstag, den 12. Januar 1907: Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 llhr: Gelegenheit' zur heil. Beichte. Sonntag, den 13. Januar 1 907: 1. Sonntag nach Epiphaniei Vormittags von 6‘/2 Uhr an: Gelegenbeit zur heil. Beichte. v ' um 7 Uhr: Tie erste heil. Aiesse, vor und in dei selben- Austeilung der heil. Kommunion. , um 8 Uhr: Tie zweite heilige Aiesse. „ um 91/? Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachinittaas um 5'\ llhr : Ghnücnlebre : daraus Andacht * Nnt hm. 6 fifabdö b-u°- r d0.' b0- Cefi. Q, , k 1» be. U'» «0. . • 0(n bl Abends 5 Uhr: Siehe Johanneskirche. Abends 8 Uhr im Matthänsiaal: Vereinigung der konsir- mierten männlichen Jugend der Alattbausgememde. Dienstag, den 15. Januar, nachmittags 4 Uhr, im Matthäus- saal: Frauenmissionsverein. Donnerstag, den 17. Januar, abends 8 Uhr, im Matthäus- saal, Bibelstunde. (Offenb. Johs. 5i. 12, 13.) Pfarrer D. Schlosser. Gcrectztssacsi. — Eine romantische Liebesgeschichte zwischen einein sehr ungleichen Liebespärchen fand vor dem Berliner Strafrichter ihren Abschluß. Vor der siebenten SuaUammer des Landgerichts I mußte sich der Eisenbahnbureaiigehülse Emil Lemm unter einer sehr heillcu Anklage verantworten, die einen Llusschluß der OeffenNichkeil erforderlich machte. — Die Ehefrau des Angeklagten betreibt seil längerer Zeil eine Schneiderstnbe. um einen Zuschuß zu dem Einkommen ihres Ehemannes zil haben. Vor etwa einem Jahre brachte der Kriminalschutzniann SL icme damals 14 jährige Loch ter, die eben erst aus der Schule entlassen lvordeii mar, zu der iyrau L., bei der sie die Schneideret erlernen sollte. Ter Aii- gcklagte beschäsligte sich von Aniang an nut dem für fein 9llicr stark enllvictelleu 'Mädchen mehr, als es nölig war. Mil der Zeit eiilstand zlvlscheil dem 38 jährigen Manne und dem 14 jährigen 'Mädchen em Liebesverhälliirs. Ter voll einem förmlichen Taumel ergriffene Mann überschüttete das Kind mit einer Anzahl Liebes- brieien, m denen er die körperlichen Vorzüge und Eigenschailen des Plädcheus in einer fast vergötternden Weise schilderte und es anflehte, ihm ihre Liebe zu schenken. Diese Liebesgeschichte setzte sich hinter dem Rücken der Ehefrau L. fast ein Jahr fort. Ernes Tages sah der Vater des Mädchens aus dessen Kleid einen Bries hervorragen. Es war einer der Lteöesbriese, in denen bo. | h M to- hmm [’■ iitfit» 8ofi|| i 61 - oo b,' d. L 41, ^niflin.51 4 ” bo. 1 6 «jifnar. 7o6' ]•/., ®ri«5. S.'S •jii (10, T?ofl' d ‘aiolienlW 3 yi $61«^ ® sM kl" i c/J 3 b0 , yi krtintt ® 5 ’ bo. i >>iambuT3t' 13 ’ ttid 11 ;• «ii .au 1,1 »Ns. im 3V, bo. • 3V bo. 3 bo. 1 3 31/ $ilrtttrob5 ft kchwobische ft bo. ' 3 bo. Sank für handel und Industrie Deputat tnfc Gkkcn. Mecklb. Hyp. n. Dbk. Cer. I Verl, k 125 5 Lest.-Ung. CtSb. 1873/74 i.G. do. Ter. 3 abgeR. . . 100 Brünn-RS. 72 fif. i, Staat*-Anleihen im!, b. 1905 do. Ser. 2 tt. 3 r. Httv.-Bk. Ser. a. Tratsche. Wiesbaden v. 1900 unk. b. 1905 do. M. Preußische Toulol- 1000,2000 L i. 4 Preuß. 1907 do v. 1896 . . Rudolf . . i. S. WormS v. 1901 unk. b. 1907 4 86.20 Lire 4 do. 98. M. 41', Bukarest Sard. See. stkr. gar. I u. II 4 4 Cicilianische steuerfr. i. G. 98.70 4059 c i. G. 1 do. do. v. 1886,97,190 102.5g Ko?enhag. ti. 19^1 unk. 1011 2048c Ht»p. Mannbeim nnk. b. 1902 . 2000 c Ser. 30-33 nut b. 1913 1000 c 3e/|0 Reavel staatl. aar. Stockdolm v. 1880 gar. Wcstd. Bdkr. Ser. 2 . . «su-rändifche. b. v. 1888 i. G. do. do. steuerfr. gar. War!''.-Dien. stfr. gar. 2020/4040 100 80 Str. bi- inet Ser. 52 . . do. M. Oest.'llng.Staasb. 1147.80 Ävikhardbabn . . I \ n O- /Cl _ ___ L . I 1 (. sttal. Mittelmeer 35.10 Oest.Sildb.(Lomb > 128 Lire 97.50 .25 100.20 B. N. 47, Oest. Silber-Rente . Standesherrliche Anleihen M. 96. f.fl. 99.60 .Bfl.G Nheinprovinz AuSg. 20 n. 21 unk. b. 1902 do. 4 do. 82 50 *)1/t Hess. Provinz Öberbellen skirche. 95.60 M. 1884 3 tag? 4 Uhr, im Lulaßs^ M. I 0*S M. 1000 Bank 168. Tlr. 100 4 4V, Rnif. 95.1U II Bingen v. 1901 unk. b. 1906 136. do. 31/, do. M. do. i7, Darmst. abg. v. 79 Lit. B n. 81 Lit. AII. 37, do. 68.40 l do. 8V, Schwedische v. 1R80 abgest. do. Fr. Erlangen v. 1900 unk. b. 1911 . . i. B. v. 1900 unk. b. 1905 . 4 Freiburg u. 1884 abgest. 27, 96.50 Anrechtscheine Lstr. Fulda v. 1901 Ser. I AnSbach. Ungarische lAold-Rente 2025 c 181.60 M. 102.60 n 4 Heidelberg v. 1901 Argent. inn. G.-Lnl. v. 1887 Pes. 102. abgest. do. 1890 v. 468.50 v. 1897 . . 182.90 89.30 do. do. IV, (Shile fflolb-Wnl. v. 1889 147.80 Ultimo 348. do. Fr. 14W Indnstrle-Aktien. Lstr. 94.90 8 . Pfandbriefe 100. cons. äußere v. 1899 steuerfr. Lstr. do. do. P-s. cons. innere 66.70 Mannheim Eleenbahn-Prioritätes 95.10 do. 4 100.— do. S. 27,37,39 u. 42 unk. 1905 1903 37, do. do. do. 102.50 1899-1901 . 4 Nürnberg b. 1913 1902 unk. unk. b. 1913 a. b. 1908 1903 unk. v. 47, Offenbach v. 1879 188.bG Oberschles.E.-Jnd. unk. b. 1906 1900 u 10 Rhein. Stahlwerke 99. l. Dell. Süd (Lomb.) stf. 400 do. »o. 81/, do. Fr- LE8.5o| Westeregeln Alkali Ser. 331-350 u«L b. 1913 37, do. abgest. . B 101.50 82.50 do. do. 500 200 3 5’Z l 4 do. do. do. v. 1859 V. 1891 1888 1897 BflM Nr. 100.80 96 60 3 3 4 R 4 4 37, do. do. do. do. 1000 500 1000 ReickiSbant Frankfurter do. do. do. do. do. 109. 127. 4 4 do. do. do. do. do. do. 4 4 4 4 4 v. V. S. G. G G. G. M. Kr. 96.30 67.50 87, 37, Prag-Dur v. 1896 Raab-Oed »Edens. Wladlkawk. 95 stfr. Anatolische i. (5. . do. do. do. do. do. b. b. b. 102.60 102.70 91.40 4 4 37, 4 Eisenbabn-Nenten-Bk. . Franks. Httvothek.-Bank 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 do. do. do. Ser. 18 Ser. 20 M. 1000 M. 1000 M. 1000 4 4 4 4 Ser. 6 Ser. 7 alt. K. Rbl. 100 alt. K. Nbl 100 138.— 137.75 118.— 47. 4 4 4 5 4 4 4 4 4 4 4 8V, L I E abgest. HIE unk. b. 1905 500 500 M. ö.fl. 104.50 101 70 97.90 4 4 4 4 4 4 4 4 4 l 4 5 37, 37, 37, 87, 4 1901 1883 (5. (M. ®. K. G. (8. G. («. ffl. K. 95 90 95.6u 37, do. 37, do. 37, do. 37, do. ö.fl. 200 ö. fl. 200 8. fl. 200 . M. 600 , f. fl, 350 3 4 4 3 5 443,50 150.25 4 4 4 37, 37, 4 37, 37, ■37, aniort. ab 1907 . amort. ab 1910 . 86.70 69.— 66.— v. 1886 . v. 1895 . v. 1886 . u. 17 unk. 1910 unk. b. 1905 100.— 100.40 101.- S. S. C. S Pdöntr Bergw. Rhein-Naff.» M. Fr. 96.13 101.xo 95 40 96 50 10250 250.- 174.50 186.3G 13O.0C 87, 8 4 4 37, 87, 87, r- 94 70 94.70 94 70 94.70 9170 101.50 u. 34 unk. b. 1907 u. 41 unk. b. 1910 unk. b. 1913 . . unk. b. 1908 . . 87, 8 87, 37, 3 37, S v. IWO v. 1903 v. 1896 ö. fl. M. 97.- 84.90 86.50 97.80 98.— 37, 3 4 4 ö. fl. 150 ö. fl. 150 101 90 91.95 do do. do. do. Pes. Lstr. M. unk. b, unk. b. unk. b. unk. b. S. 27 S. 23 S. 26 S. 17 S. 18 S. 24 87, 4 87, abgest. Lit. J v. 1884 v. 1R86 tt. 88 . . . 400 400 400 95.70 96.- Wien do. do. do. Kr. 1400 ö. fl. 200 ö. fl. 260 M. 1200 71c. 200 95.40 101 - 94 80 9480 87, 4 87, 4 44!6.7fc 3 5 — 18 19 00 37, 37, 3V, 37, Schwei;. Central v. 1880 . MoSkau-Kolon unk. 1915 Russische Süd ost 97 steuer kr. unk. unk. unk. v. 1689 v. 1891 4 37. Ungar. Kreditbank . Umonbaut (Wien) . Wiener Bankverein. Anatol. Eilenb. . Prince Henri . . Prag-Dux St. Akt. Rtebeck Montan . Schalter Gruben Schief. Berg» LZegetin & Hübner 8',', 87, v. 1888 convert. v. 1R97 v 190? v. 1905 M. Tlr. M. Fr- Rl>l Lire M. cons. v. 1890 steuerfr. ronv. unif. v. 1903 Bagdad-Babu . . amort. do. do. amort. amort. mttgclcill von der äust. E.-v. i. G. innere v. 1888 . äußere Gold-Anl. tt. 1894 v. 1891 Lit. H 1902 . 1908 . 1906 . Franken-Allee, garant. v. Frankfurt Franks. Hof c. 105..... Neue Boden r. 102 ..... nnt. b. 1906 . unk. b. 1911 . 3V, 3 1901 . 1902 . 1908 . 1910 . 69.50 70.30 10 . 90 100.15 89.60 4 4 37, 37, 37, 37, 37, 37, I 37 37, do. Lav'.er-Nente ...... do. Gold-Nente...... do. einbeitl. Rente (conti.) . . . do. Staa«S-M-nte..... Oest. E.-B. St. Sch.'Bersch. (conti. Elilab. Obl.) I. G. steuerfr. . v. 1889 I. fflg. v. 1889 n. 91g Fr- Fr- Ser. 5 Ser. 6 Ser. 7 Ser. 3 Ser. 4 4 5 n 0 Gi.-Anl. v. 1899 Anl. abgest. . . da. , . . . do..... 9a.95 99.2t. 99 30 do. do. do. Eüdwest fite. gac. 408/2040 Rpäsan-koSlow steuerfr. gar. . . do. UralSk steuerfr. gar. 404/2020 teinde. 1 n u a r 1907: ids um 8 Uhr: ®e(eflciibr 374 do. 37, dv. 37, do. 37, do. 4 37. 37, . . M. 600 M. 600'1200 M. 600/1200 156.80 200.70 136.70 V. 1894. v. 1905 . Fr. M. Ser. 12, 13..... Ser. 15 unk. b. 1906 Ser. 19...... kommunal Ser. 1 unk. 1910 do. do. do. do. do. do. 98.45 50.50 do. do. 99.— 98. — 100.20 100.90 100.30 101.80 95.- 95.- 96.1g 97.50 Vereinsbank . DiSkonto»Kesellschaft Dresdner Bank . . Dresdner Bankverein 105.— 99 90 StaatSb. v. 83 „ 1—vni Em. , IX Em. , v. 1885 . (Era3n,g'.»N.) „ v. 1895 fif. i. ®, 91.80 101.60 91 - 91.20 91 - 91 7i 78.40 78.40 22 u. 23 . . . 10, 12-16, 24.26, 29 99.60 100.— 98.— 4 37 37. 37, 37, 37, 4 4 37, 3", »7. 4 4 4 4 4 37, 37. 4 37, 250 — 126.50 247.10 149.- 180.50 158.— 22.20 87.40 5 5 k <7, t 37, 3 95.- 102.50 94.80 95.— 95.— 95- r ium Gesangbuch ist (•■ nbienem zu 20 1111b 25 }<: finb austcröcin auch u» n, Mi 'm d 4 37, 3 4 37, 4 4 4 4 12 5 6 R7, 99.80 101.00 102 — 102.70 10O.— 102 70 102.80 100.40 100.40 101 50 170.- 131.— 228.— 152.— 158.- 138.- 269.5t 129.- 230.- 162.- 139.- 462.25 147.25 252- 411.- 127.K 77.- 214.10 144 — 125.4- 179 2*/., do. % do Bank-Aktien. . . M. 1000/3000 97.30 97 30 98.75 9870 StaatSanl. ti. 1905 ..... l5onlolib..Anl. v. 1880 . : , Mold-Anl. v. 1R89..... Tons. d. B Ser. I n. TT 89 „ Mold-Anl. Em. ITT v. 1890 . EtaatS-Rente v. 1894 . alt.Kr.Rbl. Starkenburg . . . . a. M. Lit. N u. Q abgest. „ R abgest. . . (Straßenbahn» v. 1899 . V. 1901 Abt. I. . . . v 1901 Abt. n. u. IH. 116.20 142.— 192.20 142.80 146.- 146.90 Vorl. DI». 7.04 87, 57, B 12.05 8 4 4 6 67, 7 87.10 80.60 Hl — 77.10 76.— 75.— 99.60 10-0.10 8V, Schweiz. Eidg. (A.-^.l nnk. b. 1911 4 Serb. amort. . 1895 (405) . . . 4 Svan. auSl. Nente v. 1882 abgest. v. 1901 unk. b. 1906 v. 1888 .... v. 1895 .... v. 1898 unk. b. 1903 1905 ..... 100.- 104.40 82 — 87.10 95.— 101 50 100.80 de für die Johanne;- icirrchslenl Steiner. v. 18«7,N9 . . . V. 1896 unk. b. 1901 v. 1903 unk. b. 1914 78.75 78.75 Kommunal i. G. . . . . do. i. P..... v. 1898 unk. b. 1908 Fnvest-Anl..... ». 1894 ..... v. 1905 unk. b. 1915 27,Sln!)lweißenb.-Raab>Gra', . do. ex. A. Sch. 57, CfR. E.-B. St. Sch -Bersch, /conti. Franz-Foses) i. Silb. steuerfr. . 12 5 6 9 87, 6 y 77, 47 6'/, 7 5‘/ 10 57, 6 87, 47, 77, 5 7 9 87« 8 97, 7 77, 7 7 74- 101 30 101.- 101.50 70.50 113.85 10230 98.75 100.90 98 40 104.60 r7, Kaflel abgest........ 37, Kisstngen n. 1886, 1888 II. 1903 4 Köln v. 1900...... 37, Kreuznach v. 1888 0. 1898 . . 37, Lahr v. 1889 ...... Oest.-Ung. Dank . . Oest.-Länderbank . . Oest -Kredit-Anstalt. . Pfälzische Bank . . . Preuß. Bodenkreditbank Aktien an*Iiindi*rber Trnnmyort- A nwtnlten. Dlasch. Kleqer. . „ Hrrtzner . . „ Fab.SrSchleich. Hamb.-Äm.-Pct»st. 7iorbb. tflüDB . . Steaua RonuPetr. < 87, Lstr. M. Lstr^ M. 77.80 78.- abgest...... 1905 tt. b. Derl. umtschb. 192.6-’ - • 14St 151.« ti. 1895 v. 1898 6. fl. 'l'L ».fl. do. S. 31 do. S. 40 do. S. 43 do. S- 46 do. 2. 47 do. S. 44 ti. 1901 unk. b. 1906 . abgest. ...... ü. 1887 ..... v. 1891 abgest. . . . t>. 1896 ..... V. 1898 ..... ti. 1902 Ser. II unk. b. do. do. St.-Nente do. ■........... Allgemeine Deutsche Kle'inbabnen'abg. 607* Südd. Eisendabn-Ges. Darmstadt . . . berliner Körst. BliesenbachDergw. Bochumer Gus; . BuderuS Eisen . Concordia Bergb. Lt. Luxemb. Bgw. Elektr.Lichtu.Kraft Eschweiler Bergw. Fagon Mannstödt Gelscnkirch. Brgw. Harpenec „ Hasper Eisenw. . Hemmoor Zement Hibernia Bergw. HörderBorz.Bgw. Hösch. Eisenm. Humbold Masch. . Laurahütte. . . Di affen Bergbau. Mülheimer Bergw. Nordd. Wollkämm. Nordstern Kohle . 37,Golhaer Präm. Pfandbr. I 37, do. do. 3 Hamburger v. 1866 . . 3 Holländische Komm. v. 1871 Tlr. 100 Tlr. 100 B. fl. 100 Tlr. 100 Tlr. 100 Tlr. 50 h.fl.100 Tlr. 100 Tlr. 50 Fr. 80 Fr. 100 Tlr. 100 B. fl. 500 Tlr. 40 102.90 98 T. 85 50 101.80 102 90 do. do. do. do. 96.- 96.- 96.- 96.- 96.— 101.30 Verzinsliche Badische Prämien . . . . Datterische Prämien . . . Donau-Nrguliernng . . . Meininger Präm. Pfandbr. Oesterr. v. 1860 . . . Oldenburger..... Mukstsche v. 1864 . . . Russische v. 1866 . . . 1909 1911 1913 1905 1907 251.70 129.— 335.50 208 20 128.60 255.50 258.-' 221.40 220.30 231.— 176.- StaatS-Rente . . . . do. v. 1897 steuerfr. (Eisern Thor) Goldstsr. . Außereuropäische. Rumän. do. do. do. do. 47, N 4 4 4 4 4 37, «7, 37, 37, do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. Liffabon Moskau 47 4V, 47, do. Let»U Dir. 6.15 87, 57, 0 12.95 8 47, 7 67, 8 Diverse Obligationen. BuderuS r. 103....... Dtsch. Luxemb. r. 100..... unk. b. 1908 . nnk. b. 1909 . unk. b. 1912. unk. b. 1914 . unk. b. 1915 . unk. b. 1912 . unk. b. 1914 . nnk. b. 1905. unk. b. 1M0S . nnk. b. 1912 . do. . w t. ®. da, E. v. 71 l. G. v. v. v. v. do. do. do. do. 97 37, do. ti. 1902 ...... 37, Limburg abgest....... 31/, Ludwigshafen v. 1896 . . . 37, do. v. 1903 nnk. b. 190 4 37, 37, 37, 37, 37, 4 37, 97, 37, 37, 88.60 88.10 96.50 96.30 37, Zürich v. 1889 ...... 6 Stadt BuenoS-AireZ ti. 1892 i. P. B. fl. Kr. 1O'\- 100.— 10i'.— 99 70 -7, d°. 4 Pfälzische v. 1881 conv. ti. IHxs cone. v. 1895 . . ti. 1898 . . 100.— 93.— 100.10 10 >.10 10 .40 100.80 101.— 98.50 99.— 95.80 98.60 95.60 100.— li 0.20 9.1.75 94.50 95.75 1er v. 1853 " Madrider abgest. 158.60 130 — 382.— 275.— 114.50 33.30 159.70 108 70 121 60 204 80 154.50 94.— 122.50 135.— 116.— 210.— 128 — 116.60 95.20 101.10 96.80 do. do. do. do. do. do. 127.70 238.40 319.10 208.90 200.50 do. do. do. do. Giesien do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. 4 3 3 3 3 3 3 3 3 3 4 do. do. do. do. do. do. do. 95.20 9.3.20 95.30 95 85 90.40 100.— 95.- 95.- 1O0.70 96.30 76.- 94 — 94.- do. do. do. do. do. v. ti. ti. ti. ti. 500 500 500 500 nnk. b. 1907 ....... 6er. 10........ HttP°1beken.Akt..Dk.> auf800/01 unk. b. 1910/11 Berl. Hyp.-Dk. (vr. Pommr.- abgest. 80®/o abgest. 80°/, 87, bo. privil. . . 8 do. garantierte do. do. do. bo. do. do. 57, 67. 9 77, 4", 6 6 5 10 47, 6 87, 4 7 5 67, 9 77. 8 97, 7 77, 7 7 gar. 408/2040 . . . 2040c 47, Gr«. Henckel Hg.v.Donn r.Ll05v.84 4 Fürstl. SolmS-BraunfelS v. 1880 . .37, do. do. v. 1886 . 37, Kröll. SolmS-Laudach abgest. . . 37, Fürstl. EolmS-Lich...... 37, lAräfl. SolmS-NBdelhrim . . . . " Wittgenfiein'Hoheustein . . do. Hyp.-Akt.-Bk. M. 600/1200 Rhein. Kreditbk. M. 600/1000/1200 Rhein. Hyp.-Bank M. 600/1200 Schaffhaus. Bankver. . M. 1000 Südd. Bodenkredit-Bank . Di. 600 do. i. K. (S. H Ecgnz.) 2040 Porig. E. B. ti. 86 Balra Balxa . . do. do. 4 5 5 4 4 do. do. do. do. do. do. bo. do. do. do. do. do. Mein, do. bo. do. do. Südd. Boden Kr. S. 53 u. 54 nnk. b. 1906 do. do v. 1896 . . . Bayr. E.-B -Anl unk. b. 1906 ß1/, Türk.'Egvpt. Tribut..... do. pnv. v. 1890 steuerfr. 20/10 m Unverzinsliche Lose. '©niijcnh........fl. 7 Augsburger.........fl. ? Braunschweig .......Tlr. 20 Finnlandische .......Tlr. 10 Freiburger.........Fr. 15 »enua . ....... Lire 150 Mailänder ........Lire 45 Mailänder ........Lire 10 Meininger .........t P. 7 Neuchateier........Fr. 10 Ocstr. v. 1864 .......ö. fl. 100 Oestr. Kredit v. 1858 ..... B. fl. 100 Bavenh. lAräfl.........hfl-7 RudolsS^tiftung......B. fl. 10 TürNsche.........Fr. 400 do.....Ultimo... Fr. 400 Ungar. Staats.......B. fl. 100 Benetianec........Lire 30 -nlLndische. vrattnschweig. LandeS-E.-B. TT E 27„ Ftal.fll.aar.E.B.Ser .4-E.i.G. . . 4 Ital. Mittelmeer steuersr. t. <5. . . 27„ LivorneS. Lit. C. D. u. Df2 500 Hambg. Hyp>2k. S. 141 -340 unk. b. 1905 bo. do. S. 341-490 unf. b. 1910 do. do. S. 401-470 unk. l>. 1913 richten, ucinoc. ’’ ben 13. Januar. che. Drew?. 'uc b'e'LIollhäusqemeilidk. , viarterftraus. I)e. • Bereinigung bet fonfit. msgememde. ila95 4 Uhr, im fvlmihäu?. '"ds 8 Uhr, im Malihänf. K. 12,13.) -iarrer 1>. Lchlosjer. 1887 stf. gar. . . . . S. 200/1000 ti. 1889 ~ diU‘r«ieuud Ohio- tnuore-1,111 üsenlohu Ä* ■ Db? staauoau» - ' Salonigne-Eonstant. Jonction . . do. Monastir . . 2020/4040 do. Hyp.-Kred -B. M. 600/1200 Mitteld. Bbkr. lGreiz)Au. B.M. inoo Mitteldsche. Kreditb. . M. 300/1200 Nailb. s. Dtschl. S. !-V M.300/1200 Nürnberger Bank . . . M. 1000 Nürnberg. BcreinSbk. M. 300/1200 do. S. 28, 30, 32 u. 33 (tilgb. do. S. 29 unk. b. 1906 . . do. S. 45 (tilgb.) .... Landw. Kreditbank Lit. D-J . . do. Lit. N-P...... «“äs Monate, Provinzial- nnd Commnnal- Oblißationen. 219’ ' 131* , 1^ do. i. ®. >er. Boche K*IC nicht" D loiien, ? 'lolt um S n?r 9ro|"ie‘i !8ebati'VtiI °nlegten. ffiAn« S?sfc rrLZs »sK Frk., Hyv.-Dk. Ser. 14 ©er. 16 Berliner HandelSg. . M. 500/1000 do. Hyv.-Bk. Lit. A M. 1000 do. do. Lit. B M. 1000 BreSl. DiSkontobank Mk. 600/1200 Commerz, u. DiSkonto-Bank . . Darmstädter Bank . . M. 1000 (Bank f. Handel n. Industrie) Deutsche Bk. S.I-VII M. 600/1200 Effelt.» u. Wechselb. Tlr. 100 37, bo. Würzburg v. 1*<99 unk. b. 1910 ti. 1903 nnt. b. 1910 do. v. 91 do. v. 97 ohl „ üiiöicO Pünicn- “** gyt ,1lk ^ieveu 0 rOmjfc > „ ö^l,cänell,S MM I1/, Javaner Ser. II v. 1905 ..... do. v. 1905 ........ Mexik. amort. innere Ser. I—TV . Pes. 37. Hambg. Hyp.-Bk. Ser. 1—190 unt. b. 1905 Ser.301-810 unt.b.1905 37, do. do. r. 101 i7, do. 37, bo. 37. KarlSnche ti. 1902 unk. b. 1907 ti. 1903 unk. b. 1908 do. do. do. de. 371 bo. 31/ Offenburg v. 1898 unk. b. 1904 Pforzheim v. 1899 unk. b. 1904 ----- unk. b. 1906 Ausländische. Elisade.ö fieL.rtr. t. (5. . . 2000 K. Fcrd. Nrdb. 1887 stf. i. S. do. unk. b. 1907 . Ser. ^9-82 unk. b. 1904 . Kommunal...... Hhv. (Köln) S. 1 unt. b. 1904 do. 98 unk. 1909 stkr. gar. do. 1901 uncti.b. 1915 fif. g. nut ar 1907: Epiphanie, uheii zur heil. Sfidiie. , Liesse, vor unb in deiseli-er >v heil. KoiiniuniW iilige IW t Predig. vj jini'iin' ?(nbncnt__________ chicn. Star Linie', « । Januar wohlbehalten n 47, do. r. 102 41/, Eiseub. Rentenbant Sächsische Rente..... Wüntembg. v. 1875—80 abgest. do. do. do. aar- Peaer^: . irai|U.u® e B- • ' ibardeo h dd. Lioyj ' . . kenluae - f Chinesische EtaatS-Aul. v. 1895. . Lstr. k> do. do. v. 1896 47, do. do. v. 1898 i Egyptische ttnisiziect, Kursblatt drs Eietzener Anzeigers vom 11. 3ch. (abgest. Elilab.-A.) i. fimerfr. Pp. . . Portug. imisiz. ti. 1902 Ser. I . . do. nnisiz. v. 1902 Ser. HI . , do. Stietiflz........ Rente..... Rente L M. v. 1°03 bo. I W. ti. 1891 Rente ti. 1«94 . . Rente ti. 1898 . , I. Europäische. 47, Bo-nicn n. Hercegov. v. 1902 unk. 1913 do. do. ..... 5 Bultmr. Tab. Anl. ti. 1902 i. G. . 17„ lllriech. E.-B. ti. 1890 fienerfr. I1/, bo. Monovol-Anl. ti. 1887 . . 1 Italienische Rente...... Tosl®s»Anz@äge Heute nachmittag entschlief nach schwerem Leiden meine liebe Fran, unsere gute Mutter 336 im 60. Lebensjahre. Bodhelm n. d. Bieber, den 10. Januar 1907. Die Beerdigung findet Sonntag, den 13. Januar, nachmittags 21/, Uhr statt. 6 Zimmer [838 Borrat reicht D“/i Als Kräftigungsmittel ersten ölungeL oeüc man den Kindern Puddings aus Ids*/i [ Möbl. Zimmer 1 Stück 10 W 8 Stück 25 Pfg. Schanzenstrasse 18 Schanzenstrasse 18 Lindenplatz 12. 82] ES lodet ergebens» ei« Kirchcnplatz 11, 0244 Itrrltiiufe. Illietiielnihc dp. Oetker’8 V aniile-PuddbiB-PalTer lvom Evttntng, de« 13. Lonr»to-, Lo. $awuur finden jcven Lden» 81/e Uyr 821 In Trauer: Familie Heyteann de« 3 Oonimr 1907. Grostherzogliche Obersörst-eret RlßfeilL Haderkorn. 84 L. Wagner. statt. Dir vortrLg« werde« gehaticu von Inspektor Rapporb, Per- > sch »ebenen evang. Geistlichni und cilichrn Stadtimssiouaren und Predigern. Erster vortragt Sonntag, de« 13. Januar. Thema: Tas Leben nach dem Tode. , Eintritt frei für Jedermann. Vorträge im VereiuShause der Lradtmission, Löberstraste 14 Täglich grosse Usiriete-^orsieläung mit stets wechselndem Programm. ' Sonntags 2 Vorstellungen, nachmittags 4 Uhr, un4 abends 8% Uhr. Eintritt ä Person L Platz 60 Psg, EL Platz 40 Pfg. Rindswürstchen empsiehU JuliuS lltosenbaum, svietzger, Kirchenplatz 4, Stet 319. Ludwig Lazarus Astcrwcg 9. 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