Mittwoch W. Oktober IS'F. Jahrgang Zweites Blatt jv, scheint ILgltch mit Ausnahme des Sonntag». General-Äyzelger für Gberhesstn Rotationsdruck und Beclag der Brü hi'schen UnwersitälS - Buch- und ©tttn&tudetfi. R. Lang«, Gretzen. ». Sitzung Großherzoglicher Handelskammer Gießen für die Kreise Gießen, Alsfeld und Lauterbach. Protokoll-Auszug. Gießen, den 24. September 1907. Anwesend die Herren: Kommerzienrat Koch, als Vorsitzender, Kommerzienrat Heichelheim, Friedberger, Grünewald, Hoos, ^hrürg, Klingfpor, Münker, Nowack, Ramspeck, Rinn, Röhr, Rühl, Stammler, Wallach und der Syndikus Dr. Zeidler. 1. Aus dem Geschäftsbericht ist folgendes mitzuteilen: a) In Emänzuug der Denkschrift der Handelskammer über die Schiffbarmachung der Lahn von der M u n du n g bis Gießen im Jahre 1905 ist dem Großh. Ministerium der Finanzen neues statistisches Material übermittelt worden. TLirehe rrnö Sd?uU< Stuttgart, 8. Okt. Der Evang. Kirche n-^Ge- sngvereiu für Deuts chlan d, der in diesem Jahr as JubilLum seiues 25 jährigen Bestehens feiert, trat am mtb L Oktober in Stuttgart zmn 20. Deutschen Kirchen- esangvereinstag zusarrmren. ddach dem, in der heute vor- rMag inr großen Saale der Liederhalle stattgefundcn ,chuntz des Zentralausschusses von dem Vorsitzenden, Prä- at D. Flöring- Darmstadt, vorgetragenen Jahresbericht ählt der Verein jetzt in 21 Landes- und ProvinZial-Ver- Luen 2020 Ortsrirchenchöre (darunter 532 Schülerchöre) ud mrrfaßt etwa 70000 Sänger und Sängerinnen. Zu-, euommen haben die Landesvereine im Königreich Sachsen, gürttcuiberg, Baden, Westfalen, Brandenburg, Essen und iheinland. Die Jahresrechnung des ^Vereins schließt in nnnahnre mit 2146 Mk., in Ausgabe rnit 1811 Mk. ab; der >erinögensstand beträgt 3864 Mk. Die Neuwahl des Vor- .oS ergab die einstimmige Wiederwahl der seitherigen Mitglieder Prälat D. Flöring-Darmstadt, Super- .rtendent D. Mlle-chamm, Professor D. Smend-Straßburg. cach Erledigung einer Reihe interner Vereinsangelegen- »eiten wurde zur Wahl des Ortes für den nächstjährigen Ng geschritten, für den Einladungen nach Essen, Hannover uib Berlin Vorlagen, gewählt wurde Berlin. An den Kaiser und den König von Württemberg gelangten Hul- >igungstelegramme zur Absendung. Die ^Äietzenrr Famillenblätter" werden dem Anzeiger' viermal «vöchentlich beigelegt, das *Kr6UMatt für Mn Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Der..hessische Landwirt" erscheint monatlich einmal. Redaktion, Expedition und Druckerei; Schul- straße 7. Expedition und Verlag i fc® 51* Redaktion: 112. Tel.-Adr » AnKeigerBttßen, b) Dem Großh. Ministerium dcs Innern ist ein Beschwerdefall aus dem Handelskammerbezirk über die Handhabung undAuslegungiderimdeutsch- fchweizerischen Zusatzvertrag vom 12. Nov. 1904 fest gelegten Vertragszölle bei der Ein- fuhr deutscher Weine iu die Schweiz beginnt gegeben worden. c) Von mehreren Kaufmannsgerichtcn ist beim Bundesrat eine Beseitigung bezw. eine Einschränkung der Vorschriften des. Handelsgesetzbuches über die Konkurrenzklausel in Anregung gebracht worden. In letzterer Beziehung lvird vorgeschlagen: Die Konkur- renzklausel für unwirksam zu erklären, wenn der Gehilfe bei der Beendigung des Dienstverhältnisses nicht mehr als 3000 Mk. bezieht; den Zeitraum, für den eine Konkurrenz- kl-ausel vereinbart werden kann, auf ein Jahr abzukürzen; eine Vertragsstrafe nur bis zur Hälfte des Jahreseinkommens zuzulassen; dem Prinzipal Ansprüche aus der Konkurrenzklausel nur einzuräumen, wmn er nachweisen kann, daß ihm durch die Verletzung des Konkurrenz- Verbotes ein Schaden entstanden ist; die Konkurrenz- klrusel bei Lehrlingen gänzlich auszuschließen. — Tie Handelskammer hat sich in ihrem Bericht an das Großh. Ministerium des Innern unter eingehender Beantwortung der gestellten Fragen für Beibehaltung der Zulässigkeit des Konkurrenzverbots von 2- bis 3 jähriger Tauer bei Handlungsgehilfen und Lehrlingen, gegen die Festsetzung einer Gehaltsgrenze, sowie gegen jede Begrenzung der Vertragsstrafe ausgesprochen. d) Eine Eingabe der Großh. Handelskammer Tarmstadt, in welcher das Großh. Ministerium gebeten wird, beim Bundesrat dahin zu wirken, daß dieser in Gemäßheit von § 44, Abs. 3 der Reichsgelocrbeordnung den T e - tailrei senden im Möbel handel das Recht zum Aufsuchen von Privatpersonen auf Grundder gesetzlichen Legitimationskarte einräumt, wurde befürwortet. e) Die Handelskammer hat sich in einem Bericht an das Großh. Ministerium der Finanzen gegen den dem Landes- Eisenbahnrat zur Beschlußfassung vorliegenden Antrag auf Frachtermäßigung für Eisenerze aus Frankreich, welcher mit der Unmöglichkeit eines stärkeren Bezuges schwedischer Erze, mit dem geringen Eisengehalt der lothringischen gegenüber der eisenreichhaltigeren französischen Minette, sowie damit begründet wird, daß Erze aus Lothringen und Luxemburg nicht inehr in genügender Menge erhältlich seien, mit aller Entschiedenheit ausgesprochen, weil eine solche Ermäßigung für den oberhessischen Eisensteinbergbau^ von den schwersten Nachteilen sein, ja sogar dessen Existenz- fähigkeit zum Teil in Frage stellen würde. f) Einer Anregung der Großh. Handelskammer Worms entsprechend ist der Hessische Handelskammertag bei der Großh. Regierung um Erhöhung des staatlichen Zuschusses zu den kaufmännischen Fortbildungsschulen von 12 000 auf 25 000 Mk. vorstellig geworden und hat dieses , Ersuchen mit den stetig wachsenden Anforderungen an die Schulen begründet. g) Eine Eingabe der Handelskammer Hanau an den Reichstag betr. den Gesetzentwurf über die Herstellung von Zigarren in der Hausindustrie wurde unterstützt. Tie darin vorgebrachten Wünsche betrafen in der Hauptsache: Hinzuziehung von fremden Personen in Krankheitsfällen eines Familiengliedes, Herabsetzung der vorgeschriebenen Höhe des Arbeitsraupies von 21/2 auf 2 m, Anfertigung von Zigarren in Schlafräumen. h) Ter Unterausschuß der ständigen Tariskommisswn zur Vorberatung des Antrages auf Aenderung der Position „Kleie" des S p e z i a l t a r i f s HI hat beschlossen, der ständigen Tarifkommission zu empfehlen, diese Position bezüglich der Abfallprodukte aus der Permahlung von Weizen und Roggen, wie folgt, zu fassen: „Kleie, folgende: Weizen- und Roggenkleie, Abfallprodukte aus der Mühlenfabrikation des "Weizens und Roggens, überwiegend aus Schalen und Hülsenteilen bestehend, wenn sie in der Trockensubstanz einen Reinaschegehalt von wenigstens 4,1 °/o haben." In einer des näheren begründeten Eingabe hat die Handelskammer bei der mit der Berichterstattung beauftragten Kgl. Eisenbahndirektion Kattowitz entschiedenen. Vom veutjch-amerikanLscheu Natiorralbrmd. Do ston, 8. Okt. Mehrere Delegierte des deutsche meritanischen Nationalbundes, die als Gäste Zeitungsbesitzers Hearst einen Ausflug hierher unter- omuren haben, besuchten das germanische Museum der ivard-älniversität. Der Präsident des Bundes, Hexamer, tz-ckte folgende Depesche a n den deutschen Kaiser: Der deutsch-iamerikanifche Nationalbund, der heute im omanischen Museum versammelt ist, sendet seinen ehr- -pletigsten Gruß mit der Hoffnung auf dauernde freund-, Östliche Beziehungen zwischen dem alten und dem neuen arerlande." — D^r Aufenthalt der Delegierten im Museum ? stattete sich §11 einer stimmungsvollen Feier. Der Kurator eS Museums, Francke, begrüßte die Delegierten. Der Präsi- ent der Havard-Universität, Elliot, betonte Amerikas große mnkcsschuld an Deutschland wegen der Förderung des- tufeums und wegen des Professorenaustausches und feierte a.s deutsche Geistesleben. Der Austausch-Professor Cle- lens nricv auf die Bedeutung des Museums hin. Hexamer ab bekannt, daß der Bund Fonds zur Erlveiteruug des 'tuseums und zur Pflege deutscher Kultur aufbringen -erde. — Nachmittags wurden die Delegierten von dem wuverneur von Massachusetts empfangen. — Ein ähnlich intendeS Telegramm wie an den deutschen Kaiser wurde n den Präsidenten Ro 0 sevelt abgesandt. Menschen" u. a., namentlich aber vorn „Biberpelz" sagte, klang äußerst matt. Hier wurde der Vortragende dem Dichter keineswegs gerecht. Ist doch diese prächtige Komödie, deren aus dem Innersten des Stoffes herausleuchtenden Humor Tr. P. nicht erfaßt zu haben scheint, weit eher zu den unvergänglichen Tichtnngen Hauptmanns zu rechnen als „Die versunkene Glocke", die Dr. P. doch wohl, wie so viele, außerordentlich überschätzt. Diese ganze Dichtung ist durchwebt von Anklängen, sogar das schöne Märchen vom Tränenkrüglein wurde benutzt und seiner schlichten Poesie entkleidet zum theatralischen Effektstück. Hauptmann verstand es m. E. nicht, den alten Sagenftoffen ihre, stolze Keuschhert und Unberührtheit zu lassen, sie gehen ans seinen Händen hervor wie betastete Schmetterlinge und berochene Blumen. Das Verständnis für die reine Ursprünglichkeit der deutschen, Volksieele gcht ihm zuweilen in trauriger Weise ab, ebenso wie die Erkenntnis, daß Schlichtheit, keinen Aufputz, braucht, und daß es eine künstlerische Sünde ist, edle und große Linien mit Heinern Aufputz zu zerstören. Mit Recht aber pries Tr. P. „Die Weber . Gewiß, hier ist Hauptmann durchaus em Eigener, der das Erlebte und Gescheute als wahrer Dichter und Gemus gestaltet. Dieses Werk wird ohne Zweifel einmal den Namen Gerhart Hauptmanns unvergänglich machen, obwohl es auch nur ein „Lebensausschnitt" ist. Und ferner überschätzt Tr. P. wohl auw.„van-- neles Himmelfahrt". Diese Dichtung hat allerdings viel im tiefsten Rührendes und erschütterird WahrhastigE, aber es stectt doch auch Unnatur und falsche Färbung darin. Der virnmelsahrt der armen 5tzanncle hastet etwas Gesuchtes, Gezwungene^ an, trotz manches hohen poetischen Aufschwungs. Dr. P,. fchloß linnen höchst anregenden Vortrag, der ihm lebhasten Beifall embrachte, mit den beziehungsreichen Worten Goethes: Was glänzt, ist für den Augenblick geboren. Das Echte bleibt der Nachwelt unverloren. * — Zur Gießener GYmnasialjubelfeier wird am Freitag in der neuen Universitätsaula die Sophokteiscye „A n t i g 0 ne " durch Gymnasiasten zur Ausführung gebracht werden mit der Mendelssohnschen Acufik. Im Hinblick darauf sei daran erinnert, daß auf Ludwig Tiecks Anregung und unter seiner Regie am 28. Otrober 1841 im Neuen Palais zu Potsdam vor dem Hofe die „Antigone" des Sophokles in der Uebersetzung von Donner, unter allgemeinem Beifall gegeben lvurde. Daran schlossen sich^dann öffentliche Aufführungen im Berliner Königlichen Schauspielhause mit der 5)iuj .K von Mendelssohn. Nach dem führuug gedrängt voll. „Am auffallendsten _war cs mir, schreibt Tieck, „daß das ganze nun schon jo aite Kunstwerk verständlich und uns durch die Darstellung -,o_ nahe gebracht wurde. Die Kluft, die wir von Jugend auf zwi-^ scheu diesen alten Werken und den neueren armeymen^ erschien mir jetzt als ein Vorurteil. Die echte Poesie ist zu allen Zeiten verständlich und erschüttert und befriedigt j)as edlere Gemüt. Man konnte in dieser Darstellung da^ ganze Werk für ein gelungenes der neueren Zett halten/ In neuerer Zeit ist die „Antigone" em sehr beliebter melplatz versifizierender Dramatiker geworden. So , hak schon Oswald Marbach in den dreißiger Zähren des vorigen JalrrhundertS eine „Antigone" versaßt und bald in reicijem Matze Nachfolge gefunden. Die neueste feine^S^rbertung der wundervolleii antiken Dia)tung schuf der Schwabe Karl Gustav Vollmöller, der begabte Dichter mehrerer stilvoller Dramen wie „Assus, Fitne und Sumurud ' und ,,a>er oeutschr Graf". ^Eine der trefflichsten Verdeut.chungen sämtlicher Tragödien des Sophokles stammt von Wilhelm Jordan her. — Besteigung des Pik von Trisul durch Long- staif Ten nach dec trigoiwm. Messung der indischen Landesaufnahme 7140 Meter hohen Pik von Trisul im Garhwal-Vima- lava im Südivesten des Nanda Devi, hat äxc. -r. L 0 ngstaff erstiegen. Sein Standguartier hatte er in 3d3ü Meter Hohe errichtet. Nach einigen Tagen mühseligen Kletterns wurde in ollü Meter Höhe ein neues Lager errichtet. Am 12. ^>uni brach Longstaff mit seinen zwei italienischen Bergsührern und einem eingeborenen Offizier der 5. Gurkhaschützen namens Kabir Bura- thoki zum Gipfel auf. Um Mittag wurde eine vohe von (uuO Meter erreickst, wobei es fteil, doch über geringen Schnee leicht aufwärts ging. Vier Stunden später langte man auf dem Gipset an, wo ein sehr kalter Wind l)errschte. Ter Abstieg wurde am selben Abend ausgefi'chrt, und am 13. Juni langte die Gesellschaft wieder in ihrem Standlager an. — Ein ästhetisches Bekenntnis Ernst v. W i l d en b r u ch s, das in epigrammatischer Form viel zusammemaßt, findet sich in einer Gelegeicheitsschrist von H. Kädelburg u. a. Die BekennUüsverse Wildenbruchs lauten: „Traube ist noch nicht der Wein — Traube will gekeltert sein. Wald und Flur ist Bild noch nicht — Wirklichkeit noch nicht Gedicht. Geist ist das, was Leben leiht — Kunst ist Geist der Wirklichkeit.- Einspruch gegen die beantragte Fassung erhoben, west sie eine außerordentliche Erschwerung und Unsicherheit des Handels mit Kleie herbeiMren würde. In ihrer am 10. und 11. September stattgehabten Sitzung hat denn auch die stündige Tarifkommission von der Festsetzung eines bestimmten Aschengehaltes für ine nach Spe- Aialtarif III zu verfrachtenden Kleien Abstand genommen. Kleie soll hiernach dem Sp^ialtarif III angehüren, wenn sie überwiegend aus Schalen oder Hülsenteilen besteht oder im Zollverfahren denaturiert ist. i) Ein Antrag betr. Aufnahme von Maiskleie in ' den Spezialtarif III wurde bei der Großh. General-Eisenbahndirektion Schwerin befürwortet. k) Es ist im Hinblick aus die Preis- und Verlvendungs- verhältnisse von Holzmehl und Holzsägemehl^ beantragt worden, das reine Holzmehl der gleichen Tari,- klasse wie Holzsägemehl z uz u weise n, nämlul) dem Spezialtarif III b e z w. dem R 0 h st 0 f f t a ri l. Die Handelskammer konnte ein VerkehrsbedürMs für Detarisierung von Holzmehl nicht anerkennen. I) Tie von den deutsck)en Eisenbachwerwaltungen zur Hebung des deutschen Schisfahrtverkehrs beabsichtigte Schaffung eines direkten Tarif es nach den Häfen des Persischen Golfes über,Hamburg gab der Handelskammer Veranlassung, bei der „Kgl. '^ven- bahndirekrion Frankfurt a. Di. im Jntereste der Ma- schineninduftrie und der Fabrikation geiundlMstechnpcher Anlagen des Bezirks die Einbeziehung der Station Greven in diesen direkten Tarif zu befürworten m) Zum Winterfahrplan-Ent würfe smd der Kgl. Eisenbahndirektion Frankfurt a. M. eunge Wünsche vorgetragen worden, welche die Bahnstrecien Hungen-Lanbach-Mücke, Grünberg-Lollar und Gemunden- Elm betrafen; der Winterfahrplan-Entwurf' der B i e b e r t a l b a h n gab zu Bemerkungen keinen D) Te^von dem Vertreter der Handelskammer bei dem Bezirkseisenbahnrat eingebrachte Antrag auf A u f n a h m e von Stühlen aus gebogenem Holz in den Spezialtarif für bestimmte Stückgüter ist dem ständigen Ausschuß des Bezirks ei'enbahnrats zur Vorberatung überlviesen worden, welcher im Lause he» Monats Oktober zusammentreten wird. c) Die Kgl. Eisenbahndirektion Frankfurt a. M. teilte aus eine entsprechende Eingabe der Handelskammer mit, daß, die Herstellung vonB a husteigüberdach ungen aut Bahnhof Lauterbach-Alt in Aussicht geiwrnmen sei; dem Anträge auf Herstellung eines eise rar en Abschlusses mit dem Bahnsteig des Bahn hol es Lauterbach-Alt wurde nicht stattgegeben, da die Wartesäle genügend erweitert worden seien und ausreichend Aufenthaltsraum für das Pubukum boten. p) Trotz wiederholter Vorstellung hat die Kgl. Epenbcnpi- direktion Frankfurt den im Interesse der oberyeffvchen Holzindustrie gestellten Antrag auf Freigabe der sogenannten Oe-Wagen zur Beförderung von Brennholz, Sägemehl und Pslaster- holz nach allen Stationen des deuticyen Reiches ao- gelehnt, da diese Wagen bestimmungsgemäß nur für Sendungen nach dem Ruhrgebiet zugela^sen werden, -oie Angelegenheit soll weiter verfvlgt werden. . a) Dem Großh. Amtsgericht in. Gießen und dem Großh. Amtsgericht in Bad-Nauheim sind in einer Landeisregisterangelegenheit bezw. in einem Rechtsstreite Gutachten erstattet worden. 2. Handelskammern und Arb eitskammern. In einer Tenkschrist der Handelskammer ^üveldors wird ausgeführt, daß nach loiederholten Aeußerungen des Staatv- sekretärs des Innern im Reichstage die Reichsregierung ein Gesetz über die Errichtung von Arbeitskümmern vorlegen werde und nach der Stellung der Parteien zu erwarten sei, daß diest Kanimern in irgend einer Form in den nächsten Zähren geschaffen werden. Damit sei der Augenblick gekommen,^ wo stch die Handelskammern klar darüber werden mupen, datz lie an dieser Angelegenheit ein ganz erheblick)es untere,}e haben, piiast etwa ein Interesse als Gegner der Unternehmer aus, sondern weil sich die Arbeitsgemete oe^ Handelskammern und der Arbeitskammern )o vielfach, ub„- schneiden und berühren, daß man sich fragen muß, ob die Einrichtung und Kompetenz der Arbeitskammern nicht 5^ cmir Ule?nes (fetsillctost. -o „Gerhart Hauptmanns Dichtungen, eine 1 r i t i j d) e Würdigung", so nannte sich das Thema, über das tm Dienstag nn Hotel Einhorn vor einem Teile der Mitglieder )es Kaufmännischen Vereins und des O r t s g e w e r b c - Vereins zu Gießen Dr. Vietor P 0 h l m e y e r aus Berlin sprach. Die „kritisd;e Würdigung" blieb ja freilich zumeist aus. Dr. P. bo chräiikte sieh vielmehr int weseMlichen auf eine, allerdings recht anschanliche und lebendige, formell gewandte und reizvolle Inhalts- angabe der mteressantesten dramatischen Tichtungen Hauptmanns. DaS Persönliche streifte er nur kurz und verwies dabei auf Dr. Paul Scl)leuchers schöne Hauptmaim-Dtonographie (S. Fischers Verlag m Berlin), deren Lektüre auch wir warm empfehlen können. Das dichterische Schaffen Hauptmanns verfolgte er dann vom „Promethidenloos" (1885) bis zu seinen letzten Werken „Und Pippa tanzt" und „Die Jungsern vom Lischofsberg"; von diesen beiden wußte er freilich schlechterdings ebenso ivenig zn sagen wie alle übrigen Hauplmarm-Kenner. Mit besonderer tLiebe verweilte er bei den Milteudramen, vergaß dabei aber die packende „Rosa Bernd". Auch die beiden novellistischen Versuche Hauptmanns überging er, den „Apostel" und den „Bahnwärter Thiel". Hauptmann isi,wieDr.P. richtig ausführte, das Prototyp der modernen deutschen Litteratur; kämpfen doch die Künstler unserer Tage, und ihnen voran Hauptwaun, einen Titanenkampf mit der ungeheuren Kompliziertheit des .Lebens unserer Zeit, doch toenn sie sich konzentrieren wollen, steht alles in ihnen und alles gegen sie auf, und m dieser Ueberanstrenguug geht ein gewaltiges Stück Lebenskraft verloren. Hauptmann wäre auf den Parnaß berufen gewesen, wenn er seine Innerlichkeit riicht preisgegebeu hätte an srenide und ferne Elemente. In seiner ersten, einer krassen naturalistisci^en Schuapps-Komödie, die den symbolistischen Namen ^Vor Donnenanfgang" trug, stand er im Banne von Arno Holz ruib JohS. Schlaf. Auch das „Friedensfest" mit seiner entsetzlichen seelischen Verkommenheit gehört dieser Richtung an. Was Dr. P. über diese und die meisten anderen Dramen sagte, ist durchaus zutreffend. Mrt Unrecht aber rügte er als eine „Verfehlung gegen das oberste dramaturgische Gesetz", daß Hauptmann eine Reihe Abschluß loser Lebensausschnitte für die Bühne gestaltete. Dr. P. will also ixe dramatische Kunst, wie die Stirn ft überhaupt, ein- gezwängt wissen in bestimmte Grenzen, während sie doch heute ani nahem allen Gebieten, namentlich m Atalerei und Dtusik, mit deni Rechte des Unbezwingbaren die von reglementierenden Aesthetikern, die ihre Weisheit aus dem ihnen bis zur Aufstellung ihrer grauen Theorien Vorhandenen resultierten, gezogenen Greiizen kühn und stark durchbricht und die Theorelne von ihren „Zielen und Zwecken" langst zerbrochen hat. Gerade diese „Lebensausschnitte" bedeuten Hauptmann« künstlerische Höhe. Was bariim Dr. M von den »Einsamen an der Wiesbadener Chaussee aus dem Wagen. Cr e Räder und es wurden ihm Leide cn' wobei als Voraussetzung werden und deren paritätisch zusammengesetzt beschränkt bleibt™ ^°tl9feitdbereid> auf genau abgegrenzte Gebiete ^s.^lwnsgefahr unterliegenden Gebäude je nach der lllmme bfertfpMC1aK' QUU/10 30/10 der Versicherungs- fe?hiJ r%men Antrag auf Revision dieses Tarifs w^rd die Handelskammer weiter verfolgen. c) verrosteter Seite sind der Handelskammer noch lluAanl)9een^u^MreiLUn0-n zweifelhafte Firmen im Sv -ll' -ltzSpellung ui ^okio int Jahre 1912, und &rpli? w”? uVnCrT Auskunftei Schimmelpseng in Moskau tralr~ly- hauptsächlich auf Moskau, Zen- ^at ■•Jii-blid.i) uiio Sibirien erstrecken wird. p‘i n'm8' ®er ^ii-ll-rige verheiratete Gürtler der in Frankfurt a. M fuhr ver lief ? A ’T btm bart "ach Kastel I ) , verjchlies Die Aukunftsstation Na cd da in hnr q,.a m ... ge|etl .»•Ä, ^iiU.igcn Duoelshe.m, Hainchcn, Himbach, Langenberg- Smc&tan§aOrb2arfnr6rOrn bic Urkunden über d?e ^erpfttcytung der Stellung des erforderlichen Gelänb-s isssss ä ? r Ä?r Entwurf eines Scheckaesetz es ttm r? 8ur Kritik übergebene vorläufige Ent- Handel uud^Endnst^ ^Qtsbie Zustimmung weiter Kreise von i M9e'UllbcnÄ das gilt insbesondere inüezug von Strafbestimmungen und die aus- 'T^un^^LÄ^r Stempelfteiheit. - Im Interesse der Usl9 Ö Scheckverkehrs auch auf kleinere Provinzstädte wünscht die Handelskammer den Abs. 2 des § 3 dahin abae- nrh>T öu$ bie ^gabe eines anderen Zahlungs- orles als der Wohnort des Bezogenen den Scheck als solchen ^iter schließt sich die Kammer folgenden von der Kaufmannschaft von Berlin zu den 88 7 11 pw^E.s?^achten Abänderungsvorschlägen an. 9cach 8 7 ist ?rment ?n ben Bezogenen ungültig; es wird vorgeschlaae dem ^idossament an den Bezogenen nicht rede Rechtskraft ab SU prechen und das Indossament an den Bezogenen als QuiMina Ze en zu lasten. - Ein Widerruf des Slicks seitens H ® §rnlzr Ahp 3 dem Bezogenen gegenüber nur r c*? Verlegungsfrist wirksam. Es wird folaerde A^sst^ler stt^Ur^^n' Widerruf eines Schecks durch den ?^^tler ist für den^ Bezogenen nur wirksam, wenn der aus- Mr^n ^Mumung der .Präsentationsfrist oder Tl§^baß ber Scheck innerhalb der Prüfen- Zahlung vorgelegt werden sollte. Im letzteren ^-alle wird der Widerruf erst mit Ablauf der Prä^itations- acften/11 gezogenen wirksam." Dadurch wird außer Zweifel die Erklärung des Widerrufs auch schon vor leüiallcki ^m-c?N^^s^nsfrlst abgegeben werden kann, und daß lediglich ihre W i r k s a m k e i t vom Ablauf der Frist abliänrin fein soll. — Ta aus dem Wortlaut des Abs. 2 des § 11 nickst tlar Hervorgeht, welchen Einfluß der Konkurs des Ausstellers auL ^bcsn ^rb' bert '^Pf- 2 folgende Fassung vorgeschlagen - ^er ^od des Ausstellers, die Eröffnung des Konkursesüber Win l^DQenL sowie der Ablauf der Borlegungsfr 'sind auf das d°s Bezogenen zur Zahlung ohne'Cin2 -^ä) § 28 des Entwurfes )oll die Stempetsreiheit nur für Urkunven gewährt werden, „die den Anforderungn des gegenwärtigen Gesches entsprechen". Ist eins der geschlichen Erfordernisse nicht erfüllt, so würde nach 8 15 des WechWempel- jebsL" beteiligte mit einer Geldbuße, die dem sünszig- fHnraSrr beu Unterzogenen Abgabe gleichkommt, zu Lc^ aber Übertretung der Gesetzesvorschriften wird nun Vorrommen rönnen, auch wenn der Aussteller die tatre' eWen O^^igen Scheck auszustellen. Es wäre darum beabsstlww^^i cmcrv ^orfchrrft zu wünschen, wonach nur die veaoiichtigte Steuerhinterziehung straffällig macht. 4. Ausdehnung der Zuständigkeit deö Kauf- mannsgerichtes Gießen auf den Landkreis / t L U L He , . VcrmstrHees. 8. OtofaSf’^r W41 ft" Wird mrfam SuftiS, d« i, L hUNV-g bti Z-zzp-linschm Eft ‘KÄMäS* SL*S fcnft Jf/fL - .n u> Lu u u 11 g geblieben waren. Die Trao- Ä*iS äynsKÄMÄ«?8 auf kaum 609 Kilogramm gebracht werden fiw s)r-?r?J MS- fviUMen Aufstiegen wehte eine st arte Bri s e ‘ von ^5 LMZTWHrL^W Wiuen Durch oie Hohensteuerung irmrde das Luftschifr ITa SMMMSW MKSWWM Venuozm erickt üibeu — a . Lfble ^rer fln etgencm MMLLMUUH Mnommm .emzelms imro noch vttgMeü uuL^vb§^ O.VCito6cr wkd'derÄte ^lloü"ent^f^^ strwcndet. Am ?a.‘a***"*Ät*i , t rfie^ Ortsgruppe Gießen des deutsch-nationalen Handluna^- gehilfenverbaitdes hat bei der Großh. Bürgermeisterei" die AvS- ^n^^/Z-^^andigkeit des Kaufmannsgerichts Gießen auf den ^^ßen oder die Einrichtung eines eigenen Kaufmanns-- gerichtes für den Landkreis Gießen angeregt. Tie .Ha-deH der^n Bet^ckit^ Bedürfnis hierzu nicht anerkennen, da die Zahl LeL-V?ra? kommenden kaufmännischen Betriebe und der darin beichastigten Angestellten zu gering ist, um die-mit der Ausdelmi'n'a hiPn^ aft £lt b? Kaufmannsgerichts auf den Landkreis notwendiger Weise verbundenen Mehrkosten und sonstiaen >ke"en (Wahlverfahren) zu rechtfertigen Aus d?esem^^ Grunde und auch mit Rüchicht darauf, daß im Sa^e 1905 nur 15 fflaaen ®tcßen “«Öänaia gemacht wordmi sind, neinen^n SefWfe Ummel ä“ ßtC B-dürsnisfraar drr- alle ^GcEsmmm des „Sieg. An,." (« schreibt ja to;E aiie, ju-rr ^i. ^ueaei ausgenommen, tapfer b;uterin w heraus anonym) geht ja nur zwar in seinen gcrungen Nicht gar so weit wie sein Vorgänger im^^Ä ouch .cin Aiwnymus !), aber beide kommen bod? f^emrIrVÄa L ou dem Schluß: wie die Sachsens fo „Helle" und die Hetzen „blind". ;|C11 d nur - -^^iger Anonymus" meint beschcidems nur, daß d^e stichiijche Regierung mit ihrem Semiun^- ^.-?en Großjdadten „sehr zufrieden" sei; der „Schulbote^p^ u-euer er meint: „Ein Blick über die äÄ?“ |cre_. Großherzogrums hinaus zeigt uns, daß wir auf3 h- 7 Gebiete von anderen Staaten längst über'w't f ^c6e'n alle Ursache haben, recht bald das B^rsäumi^ c11 «fWiuboIen. So HA uns z. B. va» BnirtsSffÄ Ä«mmCt ünmmerm^it'g^z -MVL-SML .,B=SS3=: 5Dr1flr ff ä fernier ^ig°rre bic Spitze abschnitt Da Efien V" 2’Zef'cr' unb in dem Be- S^SÄ’T.SSS m<1" bem keine Bedeutung dB b»ch^ETÄ b-t-nt.„nnnechtig J,,”» tTlrt/' r0,e cc 1115 städtische Krankenhaus geschafft frier ftft*1 »“* *» •* A eÄS LDZW-WWM- N-LZsMKWM sl-Ä? ***»-• s&’swss MN-A WWrLMNLKK ®° etawnW 6ie Msdrück-"njcht “urÄdna^*“^ ^/rüflng.""'^° Ausbildung und Lehrlings- chiilzwang bis zum 18. Lebcnsiabr für Si’SSS* - «*•"• • ' & F w® 8SBÄS 5 % sä NMKMWM WMWMMM <• Eingänge. a) 3s- bat der Reichstag einen Beschlus- E^ssbonach den Kaufleuten untersagt sein o'" •ÄÄ. "tts-e iswssrjSäfrsiÄ»^» MUWZLWZI b) der ffiaufletie,0bSC6rl,nri,n3 $“‘= (>W b°m 28- S-v. ift unterm 4. Juni 1891 ^ein betreffend, welcher unter Berücksichtinuna erlaßen worden, Dachung das Zufchlagskapital fü? U1hlb.bcr (r.) R a i ii r o d b. Schotten, 8 Okt 9r„F Safjnipf brach gestern abend beim Stammtzolzveriadcn »n lunger Bursche von hier ein Bein. Der Botel des Be-riungiiuckrcn erlitt im vorigen Jahre bei be-- gleichen 2tr6c,t -'n- ähnliche schwere Verletzung. _ 3% Qnf einiget 3at)te hat unser Dorf ein zu feinem Borteil wG andcitco Aussehen erhalten, inbem eine Anzahl schr-'ckcr Häuschen entstand. Durch die im Bau bcgrtrfenc Waf er- Icuung sowie Verbesserung von Brüllen und Wegen X bti ^°-rmchte-s «i-hl LfL üöo errichtet rnan Lehrer-Seminare? qru$ dieser UnterschrifL wird in Nr. 236, 2. Bl. des cv r-1!5- Statistik ausgemacht, die einem A"fsatze pes E Gießen, 9. Olt. 1907. ^Era tun g der Wahlrechts Vorlage im loriü? be§ß ähn9 h “ S 51 rf);U 6 bec 2- Kammer hat Witter • ^6- v. Brentano am Dienstaa aemeinsam Gv .r^gwrrmgsoertretern, als lrelche Lh’“Lb und Ministerialrat Loröachcr erschienen warn, chreu L n ang genommen. Beide gaben auf all" Ansraaer der Ausschustn-.itgiieüer Auskunft und besvrcchcn Ä Ä sA^?.K1"ya-punke der neuen Bvr.aoe. Die Sitzun , wi rde schtteblich um 1/26 Uhr abgebrochen, nachdem sich die Re- grerungsoertretcr bereit erüärt hatten, weiteres genaue- Material über die Ausgestaltung einra Anzahl Lchtjaer Bestimmungen des neuen Wah.rcchtS in ben LÄ Bundesstaaten Baden, Württemberg und Lay°rn b i u^ fchmkam D-«.^it°rb-r-tuns wird alSoann torauSfich ilch » ,T. f®?. 6-i Sr 3« ÄS”*™" 'N die Wege zu leiten.'Man?oirb aus Lnen ft" l d?e"Ä ratung mrzeryand üoers Knie brechen, sondern auf G'-und inungen der Borlage 'eintreten fassen ? “jtp 'Gc-til"e . r ‘ rL.T 15 u 9 e- Beim Inkrafttreten des Winter'abr-> Plans sind eme Anzahl Schnellzüge in Eilznge umgewaLtt worden, merkwürdigerweise aber unter AusMu/der wicb- ' tigen Srreae üassel-iGießen-Frankfurt a. M., die nach wie vor nur einen Gii$ug neben sieben Schnellzüaen mtf- !?c\lL <7ie Handelskammer Kassel beschloß deshalb die S Ä?“< ??n Sch»-!I,L ' sä avfty, ssä> »fir« war geiade günstiges Wetter, das den Aufenthalt unter ricieni Tunnel ermöglichte, anderfalls wären die Festteilnehmer &Ä3 tt?*«* «'“«* ■« -Z . 7Upprcn' bem uian auf das Emiwffcn der Balm R ; ,lten t)nt- ubcn Unbilden der Witteinna anSaestw Man kann doch .roh, oeUangen, wenn man sich vom »nr -oni).. 1111t dem (Sepiicf warm gelaufen hat. dast >nai7 sich qcben km1“U^cL 5 >n einen geschlossenen Raun, be- )ier n, d äni Znuchnicnde Ge.chüfis- und Personenverkehr 2 , J1'6 Q"r bin lM'hcr angewiesenen Plätzen ist acciauc d - Cibauung eines StatiouShanses mit Güterverladchelle in dwgc zu ziehen, (ucgemvnrtig müssen die Leute die täalich GiUer zu verladen haben, diese nach Lanbach bringen ^uul ^iibetnebietznng der Braunkohlenbergwerke in unserer und j UnÄarfeU wird sich diese Ualam.iät tlnhal.barkeit steigern. Sic Gemeinde Wcttcrseld hat zur OoÖÜ^tjT1'? SCCkjnCtm BahnhvfSanlage einen Betrag von WOOO sowie freies Gelände, ferner die notigen iauhen Mcnic und das yolz zur Bcrfügnng gestellt, gcwitz ein grobe- Gntgegenkoninien und Beweis, dass ein betriebsfähiger Bahnboi gewunicht wird und nötig ist. — TerBähnfistuS'bezieht aui- ott ,ä[)riic5 5U(' ni Mw.ersteine, di- auf müssen. ( 10 5'D,,d;Cn Sw-- Sügcn) verladen werden rLl^"^^and gich so .ehr im Rückstand befüchet ^u «ÄÄ*'* ^"ischen LlksschiLS c:“e $ro6c Eremp-l! Ich frage de. und e)fte als auf Höch»-- Stus- der geistige To e b-r ' „h-rangewachsenen Lehrer «ft SMMMMWZ Ärts ä Ää«sÄ.eÄ — Köhlcr - Lqn gsdorf. ern Zweikampf auf Degen flcitt Beide Duellantirn wurden am o[rnlt* verwundet. Eine Versöhnung fand nicht statt. —- Arid S) ii l i f nisch'n dem Cl-esredaktenr R e v e i l und dem Arzt Dr. Fro mv ausgesochten wurde. Aus einem Grunde, der nicht angegeben ist, gerieten sie in tätliche Feindschaft. Vor zU-ei Wochen trafen sic fid) zum erstenmal. flteoeil wurde am Bein verwundet; der Kampf mutzte abgebrochen werden. Gestern kämpften die Gegner wiederum drei Stunden lang mit Säbeln. Nach einigen Minuten erhielt Reveil eine gefährliche Verwundung ul[ ‘ört linken Brust und fiel bewußtlos zu Boden. An seinem» Aufkommen wird gezweifelt.. Dr. Fromß 'ist geflüchtet. Das Duellieren kann in Kanada mit dem Tode bestraft werden, da eine solche Tötung als Mord angerechnet wird. * Frau To solli erklärte sich, wie heute aus Florenz gemeldet wird, bereit, ihre Tochter gutwillig dem säch- fischen Hofe zu ü b e r l a s s e n. Die Prinzessin wird zunächst -h ihren Großeltern, dem Grobherzogspaar von Toskana, nach Loudon gebracht werden. Toselli beabsichtigt, dem König von Sachsen direkt von ihrem entgegenkommenden Entschluß Kenntnis zu geben. Sji-e will ihre Söhne alljährlich Wiedersehen und die Prinzessin in jedem Jahre einige Zeit bei sich haben. Wegen dec Frage der Appanage fand in Florenz eine Konferenz statt. Gioruale d'Jtalia zufolge äußerte sich der als Vertreter des Königs von Sachsen in Florenz angckommene Dresdener Rechtsanwalt Jvers dahin, daß der König bereit sei, der Frau Toselli eine jährliche Appanage von 40000 Lire aus- zuzahlen, wenn sie sofort die Prinzessin Pia Monica ausliefert. Nach anderen Meldungen dagegen ist die Sache noch nicht so weit gediehen. • Wie eine Primadonna reist. Man schreibt aus Paris: Die französische Primadonna Emma Calvö rüstet sich jetzt zu ihrer Amerikafahrt. Mit Stolz schildert sie selber die Art, in der eine berühmte Sängerin heutzutage reist. Sic hat sich einen eigenen Eisenbahnwagen bauen lassen, ein wahres rollendes Haus, von 25 Nieter Länge. Dort kann sie lustwandeln, während draußen die Flocken tanzen, kann im Salon am Klavier phantasieren oder am Spieltisch mit einigen Freunden eine kleine Partie Whist entrieren. Oder sie empfängt im Nebenzimmer in dem weißen Louis XVI.- Salon Bekannte. Im Speisesaal sind Vorkehrungen für zwölf Gäste getroffen. Daneben ist ein entzückender Schlafsalou eingerichtet und ein Badegemach ergänzt den Komfort. Küche, Speisekammer, Eßzimmer und zwei Schlafräume für die Bedienten vervollständigen die Einrichtung des Wagens. • Aus einer kleinen Universitätsstadt. Duett. „Frau Professor, ich muß bitten, mir nicht zu widersprechen. Ihr Mann hat bloß sechs Bücher geschrieben, mein Mann aber hat acht Bücher geschrieben." ,915et* Frau Professor, dir sechs Bücher, die mein Mann geschrieben hat, sind zusammen viel dicker als die acht Bücher Ihres Mannes." Kleine TageSchrouik. Aw 8. Oktober, nachts, suchten Einbrecher die Gerichtskasse in Wendisch- Buchholz heim und erbeuteten ein Testament, über 200 Mk. bares Geld, Wertsachen u. a. Die Täter entkamen. Anchän Frankfurt a. d. Oder wurde in den Verwahrungsraum des A m t sg c r i ch t s e i n g e b r o ch e n. Die Einbrecher stiegen durch das Kellergewölbe und gelangten so in den Raum. Sie entwendeten Wertpapiere, deren Betrag noch nicht sesrgestellt ist. In Berlin hat der 16jährige Arbeitsbursche Berger ein schweres Sittlichkeitsverbrechen an einem 11 jährigen, Mädchen verübt. Das Kind vermochte von dem Täter eine so genaue Beschreibung zu geben, daß Berger verhaftet werden, konnte. Bei einer bei dem Fejtgenommenen vvrgenommenen Körpervisitation wurde ein Portemormaie vorgefunden, welches aus einem zwei Tage vorher in Tegel verübten Einbruchsdiebstahl herrührte. Der junge Mensch hat beide Verbrechen eingestanden. Als die Wogung einer im Krankenhause zu Düsseldorf an Liner ansteckenden Krankheit gestorbenen Frau geöffnet wurde, wurde dort in einem Paket die völlig vertrocknete Leiche eines neugeborenen Kindes^ gefunden, welche ansckwiuend schon mehrere Aionate au der Fundstelle gelegen hat. Die Mutter des Kindes, ist noch nicht festgestellt worden. In Striegau (Schles.) wurde der Maurermeister Friedrich Streumann von einem Automobil überfahren und getötet. . 1 Wie aus M-a rkneukirchen i. Vogtl. gemeldet wird, lwurden dort in her Gartenlaube eines Grundstückes der 19 jährige Niaschinenmeifter Pinkert und die 23 Jahre alte Verkäuferin Mna Ficker erschossen aufgefunden. Nach einem an die Eltern gerichteten Briese sind beide im gegenseitigen Einverständnis in den Tod gegangen. In Paris ist die Polizei mit der Verfolgung einer Diebesbande beschäftigt, welche in den letzten Tagen historische Kunst- schätze und Juwelen aus Kirchen und Museen entwendete. Tie gestohlenen. Schätze haben einen Wert von über einer Million Franks. Ter Führer der Bande der französischen Kirchendiebe, Thomas, (vgl. unsere gestrige Nummer) der sich der Behörde stellte, hat in einem offenen Briefe an die Presse erklärt, daß er 6 Mitschuldige habe, darunter mehrere sehr bekannte Damen aus Clermont Ferrand. Er versicherte weiter, daß er auf seinen Raubzügen an Geld- und Wertgegenständen insgesamt etwa zwei Millionen Franks erbeutet habe. HochverratSprozeß Liebknecht. .(Nachdruck verboten.) S.H. Leipzig!, 9. Okt. Vor dem vereinigten 2„ und 3. Strafsenat des Reichs- Berichts hatte sich heute der sozialdemokratische Agitator und Berliner Rechtsanwalt Dr. Karl Liebknecht aus Berlin, der Sohn des verstorbenen Führers der deutschen Sozialdemokratie Wilhelm Liebknecht, unter der Anklage des Hochverrats zu verantworten. Dr. Karl Liebknecht, der im Jahre 1871 in Leipzig geboren wurde, gilt als der radikalste „Genosse" im Kampfe für den Antimilitarismus. Die Veröffentlichung einer a n t i m i l i t a r i st i s ch e n Broschüre hat ihm nun eine Anklage wegen Hochverrats zugezogen. Die Anklage stützt sich auf die §§ 86, 81 (2. Abs.) und 82 des Strafgesetzbuches, die sich mit dem Verbrechen befassen: „Die Verfassung des Deutschen Reiches oder eines Bundesstaates gewaltsam zu ändern." Die Broschüre, die die inkriminierten Stellen enthält, wurde noch vor ihrer Verbreitung in der Druckerei beschlagnahmt, so daß die Oeffentlichteit Über den Inhalt der Schrift nur wenig orientiert ist. Allerdings hat Dr. Liebknecht Gelegenheit genommen, einiges aus seiner beschlagnahmten Schrift mitzuteilen und sich zu der Anklage zu äußern. Während des Internationalen Sozialistenkongresses in Stuttgart erklärte er in einer öffentlichen Versammlung, er werde niemals ein Wort zurücknehmen von dem, was er gegen den Militarismus in seiner Broschüre gesagt habe. Auch mit einer Verurteilung werde das Reichsgericht gegen ihn und seine antimilitaristische Propaganda den erhofften Erfolg nicht haben. Wenn jemand .Hochverrat begehe, so gehöre dazu, daß er in einem nicht zu fernen Zeitpunkt eine bestimmte Handlung unternehme, welche den gewaltsamen Umsturz der Verfassung oder einzelner Teile derselben zum Ziele habe. Doch nun versuche man, a".a) unser stehendes Heer unantastbar zu machen und jeder Kritik desselben das Genick zu brechen. In seinem Buche habe er nichts von einem gewaltsamen Umsturz gesagt, sondern lediglich die Tatsache konstatiert, daß in der Bevölkerung verschiedene Klassen existieren, von denen die weitaus größte die Arbeiterklasse sei, und daß in dem Augenblick, wo sich die ganze Arbeiterschaft ihrer Interessen oewußt sei, die Armee in sich Zusammenbreche. Mit Gewaltmitteln habe das aber nichts zu tun. Man habe ihm» die Absicht unterschoben, Frankreich zu einem Kriege gegen Deutschland zu reizen, und zwar mit Hilfe der Soziawemokratie beider Länder, um bei. dieser Gelegenheit die soziale Revolution zu inszenieren und der Armee den Garaus zu machen. Sein ganzes Buch handle aber gerade davon, wie es möglich sei, einen Krieg zu verhindern. Später ließ man das fallen und sagte, er habe die Arbeiter aufgefordert, Wafsensabriken zu bauen und eine proletarische Reoolutionsarmee auszubilden, mit der dann der der Armee treu gebliebene Teil zuschanden gemacht werden und die soziale Revolution herbeigesührr werden solle. Das Ziel der Anklage sei die Unterbindung jeder Kritik des Militarismus. An ihm gedenke man ein Exempel zu statuieren. Daß der Hintergedanke, ihm die Anwaltschaft zu entziehen, bestehe, darüber habe er keinen Zweifel. Ursprünglich glaubte man, es werde § 85 zur Anklage herangezogen werden, der die „durch öffentliche Ausstellung von Schriften usw." begangene Aufforderung zur Ausführung einer hochverräterischen Handlung mit Strafen bedroht. Tatsächlich ist aber jetzt Anklage auf Grund des § 83 erhoben worden, der besagt: „Jede andere, ein hochverräterisches Unternehmen vorbereitende Handlung wird mit Zuchthaus bis zu drei Jahren oder Festungshaft von gleicher Dauer bestraft. Sind mildernde Umstände vorhanden, jo tritt Festungshaft von sechs Monaten bis zu drei Jahren ein." Der Prozeß wiro aus Rucksichleu oes Staatsinteresses unter Ausschluß der Oesfentlichkett stattfinden. Dem Gerichtshof gehört der frühere Berliner Landgerichtsdircktor Oppermann an, der jetzt Reichsgerichtsrat ist und im „Plötzensee-Prozeß" wiederholt die heftigsten Zusammenstöße mit dem damals als Verteidiger fungierenden Dr. Lieb- tnecht hatte, die schließlich mit einer Verurteilung Liebknechts wegen Ungebühr vor Gericht endete. Der Angeklagte hat zu seiner Verteidigung noch drei Kollegen zuge- zogen, nämlich die Leipziger Rechtsanwälte Dr. Zehme, Dr. Hezel und Dr. Hahnemann. Geeichtstzsaz. R.-B. Darmstadt, 8. Ott. Vor dein Kriegsbericht der 25. Division hotte sich gestern der Unteroffizier Karl Döring von der Leibkompanie des Dragoner-Regiments i)lr. 23 wegen Mißhandl n n g eines Untergebenen zu oeranlworlen. Tie Sache hängt mit der kürzlich ersolgten Verurteilung des Ge- sreiten Dietz von demselben Regnnent zusammen. Auch Döring Hal sich an den Mißhandlungen gegen den Dragoner Voß beteiligt, der schließlich durch Erhängen seinem Leben ein Ende machte. Ter Angeklagte bestritt, ihn mißhandelt zu haben, doch wurde sestgestellt, daß er dem Boß mehrmals im Stalle Ohrieigen erteilt und ihm kurz vor feinent Tode einen vorschriftswidrigen Aiistrag zum Putzen eines Sattelzeuges erteilt hatte. Tas Kriegsgericht verurteilte den Unteroffizier wegen Mißhandlung eines Untergebenen und Anmaßung einer Besehlsbefugnis und Slraigewall gu zwölf Tagen Mittelarrest. Breslau, 9. Okt. Ter S ch u tz m a n n Drög wurde wegen SitUichkeitsverbrechen zu l:/2 Jahren Gefängnis verurteilt. Der Sloatsamvalt batte 1% Jahre Zuchthaus beantragt. Märkte. th. G i e ß e n , 8. Okt. Auf dem heutigen Rindvieh markt betrug der Auftrieb ca. 800 Stück Großvieh, 300 Stück junge Stiere und Rinder, sowie 200 Kälber. — Ter nicht unU^eiitenbd Handel, der allwöchentlich am hiesigen Eilgüterbahnhof nut oft- friesischen Milchkühen sich eingebürgert hat, und auch besonders "che, frischmelkend und tragend, das Stück: 1. Qual. 500 bis 440 Mk , 2. Qual. 400 bis 340 Mk., 3. Qual. 320 bis 270 Mk. Stiere und Rinder für Mastzwecke 320 bis 250 Mk., für Zuchtzwecke 180 bis 130 Mk., je nach Qualität, Alter und Form. Es stellte sich der Zentner Schlachtgewicht: für feite Rinder und S^ere 1 Qual. 77 bis 75 Mk., 2. Qual. 73 bis 71 Mk., fette f'üne 1 Qual. 67 bis 65 Mk., 2. Qual. 64 bis 62 Mk. Kalber 1 Qual. 70 bis 67 Mk., 2. Qual. 65 bis 63 Mk., 3. Qual. 58 bis 54 Mk. Gangochsen wurden in mittelschwerer Ware zu 800 bis 700 Mk. verkauft. Ter Handel ging erst spät zu Ende, doch wurde der Markt fast ganz geräumt. , . ic. F rankinrr a. Ai., 9. Okt. ^rrg.-Telegr. des Meß. Anz.") V i e h w a r k t. Zwn Lerkaiste standen 00 Kälber, 00 Schafe u. Hciimuel, 1363 Schweine, 0 Ziegen. Schweine: 1. Qual. 67—00 Pf., Lebendgewicht 53-00.00 Pf., 2. Qual. 56—66 Pi., Lebendgewicht 52.00—00 Pfa., 3. Qual. 53—60 Pig. Kälber 1. Qual. 00—00 Pf. Lebendgewicht 00-00 Pfg., 2. Qual. 00-00 Pig., Lebendgewicht 00-00"Pig., Schlachtgewicht 00-00 Pfg. Schafe 1. Qualttat 00-00 Pfg., 2. Qualität 00-00 Pfg. — Geschellt gut, Ueberstand unbedeutend. , Spie ptancktT -lUuen Eichener Stavttyeaters. Direktion H e r in. S t e l n g o e t t e r. Mittwoch den 9. Okl., 7 Uhr: „Husareiisieber." Freitag den 11. Okt., tt Uhr: „Wintermärchen." Sonntag den 13. Okt., uachmlltags 37, Uhr: Volks- und Schüler-Vorstellung: „Piinna von iBnrn» beim." Abends 7'/, Uhr: „Sherlok >doline-s." LarnrNett-Ncrchrichtcn. Verlobte: Fräulein Auguste Stühler in Hainbach mit Herrn; Eduard Schultheiß in Lumda. G e st o r b e n e: Fräulein Helene Pfeiffer in Laubach. — Herr Iean Weitzel in Atarburg.' ‘ Gießener Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung für Hessen am Donnerstag den 10. Oktober: Teilweise heiter. Keine erhebliche Niederschläge. Kühl. Veränderckcbe Wutde. Florenz, 9. Ort. Frau Toselli erklärte, den im Auftrage des Königs von Sachsen ein getroffenen Rechtsanwalt Jvers ans dem Grunde nicht empfangen zu können, iveil er nicht im Besitz eines schriftlichen Ausweises des Königs von Sachsen sei. Bern, 9. Okt. Zu der Bomben-Explosion im Zuge bei (Sitten wiro noch gemeldet: Der Reisende dritter Klasse, weicher die Bombe unter seinem Sitz hervorholte und bei der Explosion schwer verletzt wurde, ist ein Eigentümer aus Zermatt. Man (wer?) glaubt, daß cs sich um ein anarchistisches Attentat handelt zu dem Zweck, den Simplon-Tunnel in die Lust zu sprengen. (O, o! D. Red.) Die Untersuchung darüber ist im Gauge. Sämtliche Passagiere des Zuges wurden einer Durchsuchung unterzogen. Riga, 9. Okt. Auf der Strecke Dorpat->Walk griff eine Räuberbande, die die Fahrt im letzten Wagen mitmachte, einen im vorletzten Wagen befindlichen Bankbeamten mit Schußwaffen an. Es kam zu einem Kampf, in dem zwei Reisende und einer der Räuber getötet uni> mehrere Personen verletzt wurden. Die Räuber mußten schließlich durch Abspringen von dem Zug die Flucht er^ greifen, ohne das Geld, das der Bankbeamte mit sich' führte, erlangt zu haben. Paris, 9. Okt. Gestern abend 9 Uhr fuhr der von) Brüssel kommende Expreßzug im Bahnhof Compiegnej infolge falscher Weichenstellung auf einen Güterzug aus. Der Zugführer und ein Reisender wurden verletzt. - Tanger, 9. Okt. Der Schankwirt Manuel N u u o t erschoß bei einer Revolverspielerei einen marokkani-, s ch eu Artilleristen. Die darüber aufgeregte Volksmenge konnte nur mit Mühe beruhigt werden. Dttmot wurde zu feiner Sicherheit in das spanische Konsulat gebracht. lieben Hinscheiden uns ie zahlreiche , sowie Bruchhäuser Namen . Oktober 07612 Giessen, Allen denen Onkels des trauernden Hinterbliebenen: ihre Teilnahme erzeigten, des Fahrbeamtenvereins, ehrenden Worte des H liehen Dank. den ich jetzt ausjchHefslich verwende! Alleiniger Fabrikant y'Xl Aoßtt VeckeH, bpM SelMMck! Engagement als Bezirkm-Enspektoi* zwecks Bereisung und Bearbeitung des ergiebigen und gutvrganisierten Bezirks Westerwald mit Wohnsitz Limburg oder Gießen dzctet sich aualisiziertcm Herrn bet al langes. Ledens-, UmaU, Haftpflicht- urcd Bolksverflcbcruugs-Gcn'll,chatt gegen hohes Fixum, Reisesvesen und Nebenbeznge. GesäUige Bewerbungen an die Gencralageurur der „&SiUirhJm" m Frankfurt a. M., Bethmannfttaße 12. VIw Das beste unübertroffene neueste Putzmittel 16266 ürowi ist als billigstes und bcaucmstesF flüssiges Putzmittel für Kupser,s Messing, Zmn re., durchaus^ erprobt, Flasche 50 Pfennig. 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