Nr. S2 etexwt Eimniitigkeit angenommen ,MA Dann schloß der Reichstagsabg. ischrater Ine Fügung. F Der 22. hessische Oberlehrertag. (Driginal»iÖericyi o» -eener Änzergers.) Erscheint täglich mit Ausnahme deS Sonntags. Die „Giehener ZamiNenblStter" werden dem Ameiger' viermal wöchentlich beigelegt, das * Kreisblatt für den Krtls Siehrn" zweunal wöchentlich. Der „hefstsche Landwirt" erscheint monatlich einmal. Rotationsdruck und Verlag der Br üblichen UnwersilLlS - Buch- und Swmdruckerei. R. Laag«, Gießen. Redaktion. Expedition und Druckerei: Schul- stratze 7. ErpediNon und Verlag ; 6L RedakttomE^O IIL. LeU-Adr^ Sln-eigerGreben. Auch in sprachlicher Beziehung hat dre ftanzo, gHe ^cmie nicht nur vorteilhaft, sondern auch nachteilig gewirkt, Martz^t und Glätte der ftanzäsischen Sprache und der ftanso,ischm sprach- gesellschast in besonderem Matze zu verdanken, aber damit hat die französische Sprache auch einen großen -teil der Kraft, die ihr zu Zeiten Rabelais innewvhnte, verloren. Auch ter den Resormbestreüungcn der französischen Sprache m den letzten wahren hat die Aacdemre fran^ane hemmend gewirkt. Daten wir uns also vor der Schaffung einer solchenInstitution- Derr Gebhard wies dann aus die Verdiensledcs allgemeinendulichen Sprachvereins hin. Er will ern «prachamt, das als oberste ^e l^rde ohne zu schulmeistern, Auskunft erteilen kann, ba-j m besser als eine Akademie; cs könne stärkend, erhaltend und mehrend wirken auch nach außerhalb der schwarzweitzrvten• Unsere Sprache werde dann leben, sich werter entwickeln, nicht verkümmern, wie dies von dem Einfluß einer Akademie »u be* fürchten sei. Auch Derr Geh. Rat Behaghel jei der Ansicht, >aß alle Akademien auf dem Gebiete der Sprache bisl-er vc^ baden Der Vortragende wies dann aut die zahlreichen Ausgaben auf dem Gebiete der Sprache hin: Schaffung eme3 aXIgemeinen Wörterbuchs, einer Grammatik des Sprachgebrauchs ^SAchichz- lichen Werden, ein geschichtliches Fremdwörterbuch, k>eftlegung der im Ausslerben begriffenen Mundarten, der^ verschiedenen Berufssprachen. Für diese Ausgaben könne em ^prachamtvon großem dtutzen sein. Zum Schluß bat der Refereift Nicht»bloß die Germanisten, sondern alle Oberlehrer, dem Studium der deutschen Sprache und der Erhaltung ihrer Reinheit volle Aufmerksamkeit zuzuwenden, denn deutsches Volkstum und deutsches Sprachtum seien rimlrennbar Miteinander verbunden Leb- baiier Beifall lohnte die mit Wärme vorgelragenen AuSsuhrungrii . des Redners. Da der Zeiger der Uhr schon . war, ließ man den geplanten Vortrag tesOberlehrers Mautz ; Worms für diesmal fallen, um den Leitsatz des Oberleyrers ' Heusing-Darmstadt besprechen zu können.. Derr £)cu|uig legte ' ;n längerer Rede die Veranlassung zur Ausstellung leines nutzes bar Xi id) beu $cfd)lu6 bet Berliner Tagung Inr Umge- ft n f t II n a b c 8 Mädchenschulwesens vom Januar 1906, wonach ,chie Leitung der Höheren Mädchenschulen in nmt- oeheiwstem Maße in die Hände von Frauen zu legen sei Er berief sich zur Begrütidung seines die Verwirklichung dies^ Be- schlusseS belämpselftren Leitsatzes auf Urteile bedeutender Schul- männer namentlich solcher an Mädchenschulen, wie Di. E. K^Aep Frankfurt Di^ Keinl-Karlsruhe, Oberlehrer L Langermann-Kiel der die Rlädchenschulfrage in 2 Schriften behanoelt hat, und Dir Block. Auch Urteile von Frauen zog er heran, die seine Ansicht bekräftigten. Von seinen sachlichen Aussührungen seien erwähnt: Das Heranwachsende Mädchen untersteht im ^ternhause Ltsächlich weiblichem Mnfluß, darum °^gt die Schule als notwendiges Gegengewicht männlichen Einfluß. George D^m ^nnen die Entwicklung des Mädchens nicht in dem Alaße erforschen wie ein Lehrer, der zugleich Familienvater ^t. ^er * - - • — *•-* ija6 bei weiblicher Leitung charakterstarke H/VllUl lUlL ICvaV) UVV vvvv.-. - \ wird zur Mithilfe. (Stürmischer, anhaltender Beifall.) Kwum»»........... c^n der Debatte ergriff, mit stürmischem Beifall begrüßt, uni) iS71, der in den beiden ersten des Historikers trug, mK,-Ute dar Sn der Debatte ergriff, mit stürmischem Mistet oegru Dr. Theodor Barth das Wort: ^ch werde über die ; meine Flinte mitnehmen und von drüben noch manchen Sch ß abfeuern. Auch wenn ich wieterkomme, hoffe ich noch genug reaktionäres Jagdwild zu, -finden. (Heiterkeit). g unsere Freunde auch nur einen Lperlmg in AusfAt? .(Vem-rreil.) Fürst Bülow liest hungrigen Gästen em sckwnes Dtenu vor, dann steckt er es aber wieder m die Tasche und sagt:. Ich Witt noch darüber nachdenken, ob wir nicht mal so et-vas m der staats- küche machen töniUen. (Hefterkeit.) ^en Liberalen fagt daß er eifrig nachtenle. (Hefterkeit.) Das pofttwe Produkt feines Nachdenkens war dann, daß er die Reform des Dör,engefttzes v.r- tagte^Einem so liebenswürdigen Kanzler mutz man handfest kommen, sonst wirst er sich wieder mit einem Zftat und emem Seumr in die Arme des Zentrums. (Große Heiterkeit.) Für i>nnolrcftMe Ideen muß eine Aichrheit konstruiert iverden. ^ehr, riastig.) -wir tauchen eine N a tio na ldemo kr ati e, die dafür sorgt, ttaß die Arbeiterschaft wirtschaftuch uno Polftisch zu ^em Recht tEMt Als meine Grabschrift mochte ich nur die Wor e wählen . ,,Dieser ift ein Säemann bemotratischer Ideen gewesen! (Stürmischer Beifall.) , Hierauf würden die noch vorliegenden Anträge, in denen alte Forderungen der Partei aufs neue erhoben werden, mu Friedberg, 6. April. Um U/t Uhr eröffnete der Vorsitzende des hessischen Ober- , lehre^ereins. Dir. Block-Wimpfen, die stark besuchte Ver- . ümmluna Er bedauerte, diesmal keine Vertreter unseres Mftlisteriums begrüßen zu können, da brieflichen Mitteilungen des : M^istns Braun und deS Herrn Gehcimerats Dr. Enenhuth zufolge wegen Ueberhäufung mit Anftsgeschaften niemand kommen fnnnt? Alsdann begrüßte er die Spitzen der staatlichen und städtischen lokalen Behörden, Areisrat Dr. F-ey und Beigeordneten Hieronymus, ferner Vertreter des^Oberlahrerstandes aus der^iach- bar-^rovinz Hessen-Nassau, aps Baten, Württemberg und Gif aß? Lothringen, insbesondere Dir. Dr. Ä)hr, den treuen jyreunb und Trigen0 Sortambier des Oberlehrerstandes in Preußen, dem er mftteilte, daß er am Vormittag zum Ehrenmitglied ernannt worden ei. Alsdann dantte Beigeordn. ÄreronymuS für die terstichen Begrüßungsworte und wünschte der bevorstehenden D-r- bandluna testen E^olg. Prof. Ritsert-Darmstadt erstatttte nun den üblichen Rechenschaftsbericht, nach dem die augenblickliche Labl der Mitglieder 722 beträgt. Er gedachte ehrend der 9 Hess, '"'terlc teer' die der Tod im verflossenen Bereinsiahre abgeruftn hat. diach Dankesworten des Vorsitzenden an Prof. Ritsert sur seine w,iK->nn((p Arbeft dankte Dir. Dr. Lohr für uie iym lauf des letzten Jahres, besprach die Tagung d-s deut|chen Ober- ■ UW-EsMSW stM^WWU ii euie Verein- ,,, a Vi ri«*!1 K «»««• gb es u"0 „ _ ” ^"sßotteVbe^Sante^n bie Zeitnehmer fchlntz ber Bor- fÄn?£8banraufUta E-IMAKB-Ev sä 6a|‘umb6nUfcSaÄnW* ?^saÄn g°«chm « ;lerin euwtieiü | tunet dem Hwse. öeibbinbernieilrer oeg 42. M ,, töum M werten ,.ai ^emvez^hiM ick ettor einer a> Gesellschaft P g), 35 Jahres nie Figur, (I, 10000 V> iit n«r häusl'l Dame, ev. Vermittewi etn oder wjmscht' L 6-i0 Laasenftem < st««1"1!' ■ sucht Crr. ’ instrahe 7a, „ idchenZL n. '•ftL ilnßeb. unter te r Wnjeiiie r erb. Zweiter Delegierte»,-« des Wahlvereins der Liberalen (Unberechtigter Nachdruck verboten.) (Zweiter Tag.) S. u. H. Berlin, 7. April. Zweites Blatt 157. Jahrgang Dienstag 9. April 1907 Äehener Anzeiger General-Anzeiger für Sderhessen Trotz du'ZusttmENg des Ministers Falk wurde nichts aus der ^ ^snmm g ä6nte weitere Anregungen, z. ton B BiütL Vierem W Ministers «•.an ta gfo Ä9Ä feJSSÄSs WMWM-LM ! - Ä'u -ÄchlUd «in Mittel »um S-«>ch-«. Ijonheru tui yemmiujuJ) werden. Ms der Tagesordnung der heutigen zweiten Lauptversamm-- lung, die im Archftektenhause abgehalten wurde, ftanb ^nad t ßaä Thema: Der Liberalismus und ^Je Beamten. Der Referent Reichstagsabg. Dr. Potthof-Berlm legte w- gende Resolution vor: . „Der Delegiertentag ist der Ueberzeugung,, daß das Staa^- interesse eine energische Fürsorge rür die ^tschaftüchm und sozialen Verhaftnine aller genügen Slxbeuer, d H. Bannten und Privatangestellten ^^rdert. Eine wichtige Aui- a^evor allem des Liberalismus ist es, die Desttebnngen der Junten und Angestellten auf Hebung iyrer Lagedurch AU unterstützeii Mid ihnen die ^oatitwnssreiheft zu sichern. Utd?n Vorstand, Leitsätze für enu liberale Beamten- und Angestelltenpolitik, auszuarbeiten und bei der nächsten Tagung vvrzulcgen." (Lebhafter Beifall.) v. Ger lach-Berlin brachte einen Zuiatzantrag zur Resolution ein, in dem gegen das Vorgehen des preutz. yjCiiulterß beß Innern protestiert wird und durch den die fririinuentari|ü,e Vertretung der Partei ausgefordert wird, dazu Stellung zu nehmen. Die Resolution wurde mit dem Zusatzantrag an g eno mmen. Aus Vorschlag Dr. Barths soll von der Partei ein st ä n d i g e r Ausschuß für Beamtenfürsorge eingesetzt^ werden. Dann kam das Hauptthema der Tagung.zur Derbandlung: Die nächsten Aufgaben des entschiedenen Lide ralismus. Ws erster Redner sprach dazu Reichstagsabg. oK/ywor ‘T 9? n u m a n n ■ Die Frage der Älkacht des LinW- ^iberalismus hängt allem davon ab, daß der kameradschaftliche Parteigeist unter den drei Fraktionen erhalten bleibt. Eine^nfer- oativ-kierikale Mehrheit kann alles tuu und die E^gen Parteien r-hpn lassen Im letzten Dezember kam die Frage von ivpo wieder, unter schwierigeren Verhältnissen, denn urft Caprivi war leichter zu arbeiten, als mit dem fürsten Bulow. (Lebh. Beifalls Aus Caprivis Grabstein stand: ^Der Mann ohne Ar und Halm . , nichts von einem agrarischen Kanzler. ^16 06 Proz. 3entium ^chts gelsären, wird chnen von der Regierung mit patriarchalischem m Amsterdam und wies auf die g^ße Bedeut 8 et ^ J Shtollen nahegerückt. (Hefterveft.) Die Liberalen sollen aber * n Schule im Auslande, wie z. B. tn Belgien ais nichts erlitten, sie sollen zufrieden sein, m ben vornehmen har- ^ege[tättcn deutscher Kultur und Sprache hin. preußischen aStÄ -^.MALM-LE tet Wae WLf«if«Lt sürchtet, ba6 bei gM« % Äfcss-LnklukL| w 6inf3itiab«®uU??buÄ W?solltcm ästbetiich gesättigt werden. Die neuen Umstande haben ^^z g i g^achte des fast einmütigen Busammengehens ais ai Referenten, der ÄuMhrungen er- uni Man hat uns Aussichten flenuxd)t. afabenL Berufe in Hessen bei gemeinsamen S an- unter oftmaligem, lebhaftem Beifal.die Mr att Wft W in die GedanZn des obersten^Reichsbeamttri hinein- ^^nT^ch hn Richterstand sei eure, wenn auch nur geringe nne^ ^achwies. Rach längererGeschaftsordn^gsd^ gekommen. Tie herrschende konservative Schicht betrachtet es^als ^^^rung zu bemerken. Bezüglich te- Wohnung^chunes^mwl^ dn bie Beschlußfassung aufschiebender Antrag gegen eine eine babylonische Gefangenschaft, sich um Handwerker undBeamte Dienstwohiiung konstatierte er, daß aud) Ic& $ sthx kleine Minder heft abgelehnt und untgroßer Mehrh - kümmern zu müssen. Auch müssen wrr>rchten daß temv- lehrerstand hinter anderen ^ta^n Kto kratiscker Zug taktisch gedämpkt wird. (Sehr richtig!) Wir werden I. ^me Dienstwohnungen zur Verfügung stehen, y .-at, — per Referent beantragte diese Umgestaltung >elvst diesÄ Zug gegenüter ter ^^beitcr^^^a^t .dter nuinen. öe&nblnng, ine unsere Stentekammern tem-.Wpm U^heft cuigenommen. Er besagt, daß di Verwirf Wir werden ihn auch bewahren geaen die, die uns die Wahlkreis, weg-! in fetzten Jahve angeteiten liefj-n, ko . Uchung des oben angeführten Berliner Beschlusses die -^ter genommen liaben in den Städten, die den Liberalisnius entwurzelten. I manches Erfreuliche ieststellen: geringere EiNMisck g ~ Mädchenschulen schädige und die Hauptvepammlung hoffe, ß, RftEsftst das nehmen, svas an Gegenwartspolitik uns geboten Unterrichts, Verminderung d-c pwvisorischen St^n, ^^enstyut spy ^in ^reu6cn verwirklicht werden sollte, dies .^rh * , Der letzte große Kampf wird unter allen Um- Zuschüsse für Berussiortbildung, für Bertremng wenn vrc, -u ? _:_k SXn(S^ Utö seWei Der Liberalismus, ter .selbst «n- Mung F^Bu.cy ^ ^^ Oberlehrer mwinte^wochen- mal io stark sein wird, seine Mähne zu schütteln, und seine ^tzen l errranlte Kollegen ohne Entschädigung vertreten. te- wendet.sich nach rechts Wir fte^eni ui ein« ^Vorstand ^seine tolle Bteantwortunq für ftm Hrnitetti Zwischensituation. Sie wird uns sachlich erschwert ^durch das I un^ ^ine Unterlassungen übernehme, so sei er toch s Verhaften der Sozialdeniokratie. Die Softaldemokraten haben ^.^regungen aus Kvllegenkreiiendantte^ ^s ftfnvere Schuld auf sich geladen. Blumenthal üeß man un Vhaß Redner die Unterstützung HUssvedurftiger < zweimal torchsallen und einen Aiann wft ^e (Pfmruse. ^e Zr^^nossen durch den Verem ^1^9 Mr Ä&M Ä ÄÄ Äeg Was s, .ÄÄmM ÄÄI Si6ung MWÄ efn W&t unb der luolleii ein einziges liberales Gesetz ohne koniervattve^ifttropsen, Schulreformbewegung zu, wies es ab, M 1 m->Ü>enl H Gewiß werten alle Teftnehmer mit voller Beftiedrgung auf . Se. ,an,rt b-r »Ä L°- Tie Regierung will die (5nt^.^^eü)ung .ter p.r deutschen Sprache (^pra(^ge^ea^^cMten),unb^nö^cH^^banu I ^er Stadtkirche stattfand, war gut besucht, darüber schieben. Wir warten noch eine gewisse Zett Aber irgend wann ß Rankes wiederholten Ver^e dieses , rlA al5 musikalisch und religiös empfindender S wir sehen, daß ter .LiberaliÄnus mcht um onst gerufen Zu z Leben zu zeigte die Wicklung ^ konnte man f^.n Ss wi7ft mehr aus unser Herz, auf wird zur Mithilfe. (Stürmischer, anhaltender W, | Gedankens bei Rankes dasGeL Je T’ciÄ Musik Sie ist eine wunderbare ' ’! räumliche Ausdehnung des unser Seeienieoen, ü messen Herz hierbei ™ .Lvi Sennuni. in Snw. ... «iou^n».^ »<" " ; un. «neu ed)ün üu u' 1 G^an'zu de^^rsch^ägen Rankes rem sprachlich gedacht. die Erzeugnifse einer ungemein religiös fühlenden Zett un Gegensatz zu ten -oori^uu^..^ ^nlf murbe nichts aus der uns oie -s u ' eme rec^te Herzensfreude. Wenn Heine »’ nicht unterdrücken kann - d.e Stimm«» nicht zu sehr anstrengen, den Schluß der Ltrophe Uwa^ h abtönen nicht zu schroff adschließen — so Haven wir doch im allgemeinen großen Genuß und hohe Erbauung gefunden. Ä'!s Lnd-r- gut gelungen hebe ich Heraar .T°- mein aetreuer Hirt" und »Laßt mich gehn . Dem Leiter der Ehorfchule, Herrn Otto Gür lach, gebührt e,onere^ Tank und Anerkennung. Unterstützt wurde! di: ) -ich von zwei einheimischen Hünlllern; Fraukem M^hüde Kempst und dem schon seit einiger Zeit durch öie Konzerte - kcanzes sehr vorteilhaft bekannten Cellisten Herrn Ernst Ärauß . lies 02416 -welches flott >, eS lann- für HW Si-Wngojfeia 'Hmädchen 'MeM (äxjr ^Lonnych^ lr die Vormittag Mo< ^.PiocksttLm k Mädchev Egeln auM „Lamviwaichami K>orf.^tr.l2, [24g l'daS kochen lanr, bteiigen besseren durg i. Baten ge> cger,Seüersw/5 M___ Mädchen uu-'Miiö.rhwi t.Madchen.wklc m L Mai geilst Intuit schwevb, citraße 48. Ws Hande) Frankfurter itörse. 9. April. 1.15 Uhr. Reichsanleihe 96.60 222.00 218.50 120.10 126.40 139.40 4So Öesterr. Goldrente. . 4l/6 % Oesterr. Silberreute Elektriz. Lahmeyer . . Elektriz. Schnckert . . Eschweiler Bergwerk - 175.00 . 131.80 . 229.50 . 74.60 144.80 April. Aiifangskurse. Harpener Bergwerk. Laurahütte . . Lombarden E. B. Nordd. Lloyd . . . Tiirkenlose . 4°6 4% 3?ä 3% 4/4 do. Konsols do. Hessen Oberbessen Deutsche Bank . Deutsch-Asiat Bank Diskonto-Kommandit. Dresdner Bank Kreditaktien . . . Baltimore- und Ohio- Eisenlahn . Gotthard bahn . . Lombard. Eisenbahn R. B. Darmstadt, 7. April. Im Stadtteil Bessungen üft jetzt die neue, prächtige evangelische Pauluskirche in ihrer äußeren Gestalt fertiggestellt worden, und vor wenig Wochen schon konnten die vom Kirchenbau-Frauenverein gestifteten Turmglocken in feierlicher Weise eingeweiht werden. >Es fehlte aber seither noch an Mitteln für die innere Ein- 'richtung, besonders für die Beschaffung einer Orgel. Unter 2>ern Protektorat I. K. H. der Großherzogin hatte sich deshalb ein Komitee von Damen und Herren auS den ersten Kreisen der Gesellschaft gebildet, das zur Aufbringung dieser Mittel gestern abend im Festsaal der Vereinigten Gesellschaft ein auSgewä hltes Künsilerkonzert veranstaltete. ES fand in Gegenwart deS Großherz ogpaares, der Prinzessin Heinrich von Preußen und der Prinzessin Viktoria von Battenberg statt und bot eine Reihe auserlesener Kunstgenüße gesanglicher und instrumentaler Art, um deren Vortrag sich die beiden Großh. Kammervirtuosen Prof. Max Pauer aus Stuttgart und Prof. Karl Fuchs auS Manchester, sowie die Konzertsängerin Frl. Martha Stavelfeldt aus Berlin und unsere heimische Pianistin Frl. Wiest de Haan sehr verdient machten. Da der Konzertsaal bis zum letzten Platz besetzt war, dürfte sich ein schönes Reinerträgnis ergeben haben. Die unvergleichliche Billigkeit des „Bioson“ 85.50 96.45 85.40 95.00 9510 99.40 99.80 94.40 103 00 67.40 68.30 90.10 92.70 93.70 139.80 50 00 85.80 65.50 97.95 . 129.00 . 113.80 . 100.70 26*40 414°/0 Japan. Staatsanleihe 4% Conv. Türken von 1903 Türkenlose 4% Griech. Monopol-Anl. 4% äussere Argentinier . 3°/0 Mexikaner . . . 414 u/0 Chinesen. . . . . Aktien: Bochum Guss Buderus E. W . . . . Tendenz: ruhig. Berliner Börse, 9. Verkauf durch die Apotheken in Flaschen und Dosen ä 2.50 M. Fabrikant: H. BARKOW SKI, Berlin 0. 27. UsUverntät--Nacbrrehten. hc. Marburg. Dem ordcnkl. Professor der Chirurgie an der Universität Marburg, Generalarzt im Range eines Generalmajors ä la suite des Sanitätskorps, Geh. Medizinalrat Dr. Ernst Ruft er, der mit 1. April vom Lehramte zurückgetreten ist. wurde der K. Kronenorden zweiter Klasse verlieben. Geheimrat Küster ist seit 1899 Mitglied des preußischen Herrenhauses als Vertreter der Marburger Universität. ss’Vi, . 158.00 132.10 . 230.00 . 169.90 . 172.00 . 145.25 . 207.50 Telefonische Kursberichte des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für und Industrie, Giessen. Canada E. B. . . Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . Dortmunder-Union C. Dresdner Bank . . Tendenz: ruhig. 3^7< 3% 3^e/( 3% 3 3-4 % Oesterr. Staats bahn . . . 142.40 Prince-Henri-Eiseubahn . 136.50 der besten von allen Aerzten glänzend empfohlenen Nähr- und Kräftigungsmittel iiir Blutarme, Bleichsüchtige, Kranke und Rekonvaleszenten sind Ungar. Goldrente . . Italien. Rente . . . Portugiesen Serie I . Portugiesen „ III /, russ.Staatsanl. 1905 M W Sommerkur für Kr?nk®- Warme geschützte am büdabhange des Taunus. Bi ÄÄ lich eilig l ichtete kleine An hLB ■■ Spezlnlh-ilanstalt. Central 11151 ¥K I r M u»=d1 ;-Ä‘‘hÄ Bl JJLUJLBISI il jj'il |,eJlaallc” lür MlndorbenVi'thdt<“)’Prospe^t^fn Dr. M. Schulze-Knhleyss, Nervenarzt. PKMBg oanatvrium Hof heim im .Taunus. Hj Obeischles. Eisen-Industrie 110.10 Berliner Handelsges Darmstädter Bank heit faßte. Vielleicht erinhert sie der zu gründende Mieterverei« daran. Nochmals: Ein Arbeiter. Hört, hört k Kanalqebübr beißt die Parole, Zum Kuckuck, euch der Teufel bole! So schreit gar mancher hinterdrein, Möcht' schleunigst Hausbesitzer sein 1 Doch was solch Aermster bat zu leiden, Wie er bedrängt von allen Seiten, Wie jeder Tag hat neue Klage, Und was verlangt wird heutzutage, Darnach da fragt kein Sterblicher 1 Ja, wenns noch bliebe bei dem alten, Jetzt will man Schiebetür — Veranden, Die Wobnung soll doch stilvoll sein. Elektrisch Licht führt schnell man ein. Das ist ja alles schön und recht, Doch wenns bezablen beißt — stehts schlecht! Nun gar auch noch Kanalgebübr!-- Ja, kann der Hausherr denn dafür, Ter Förderer der guten Sache? Auf, lieber Mieter, drob erwache! Urteil' vernünftig, sei gerecht, Ob wir gesiegt, du stehst nicht schlecht! E i n Tv r i edensstifter. psrdynamin perdynamin-Kakao . . 229.00 Gelsenkirchen Bergwerk . 197.90 Hamburg-Amerik. Paket!. 136.30 Gerne will ich zugeben, daß die Kanalsteuer für einzelne zc: I Bauunternehmer hätte verhängnisvoll werden können, wenn sie allein (Eine rVCrjßtttUtfuitfl) lund durch einmaligen Beitrag von den Hausbesitzern erhoben die sehr stark besucht war, fand gestern abend im Lenz'schen Felsen- worden wäre. Aber das hätte gewiß nichts geschadet. Weder die keller statt. Journalist W 0 hlmuth eröffnete die Versammlung Hausbesitzer noch die Mieter hätten diesen Leuten auch nur eine und gab nach einer kurzen Einleitung einen Ueberblick über die Träne nachgeweint. x, zunächst zur Tagesordnung stehende Frage der Kanalsteuer. Er * ^hrte aus, daß seither die Fäkalienabsuhr immer zu Lasten der Herr Stadtverordneter Eichenauer versuchte gestern in Hausbesitzer erfolgt (et. Jetzt solle das anders werden und man eurem Emgesandt mich zu überzeugen, daß er richtig ^gestimmt heflritnbe ba§ mit der Em uhrung der Kanaltsation. Die Haus- Habe. In seiner Einleitung sagt er, daß besonders von den bescher halten gesagt, sie hatten schon genug zu tragen durch die Kollegen, die eine Erhebung der Kanalgebuhren von den Haus- Kanallsatwn innerhalb der Hauser. Tas sei r-chtig, aber man besitzern forderten, die Ansicht geäußert worden sei, die Ge-- bnrfe nid)t vergessen , daß chzwlschen vielach schon eine bühren auf die Mieter abzuwalzen, was nicht im Sinne dieser Mietssteigerung emgelreten sei, nicht als der Anschluß der Häuser Kreise sei. Aber das ist ja schon geschehen und geschieht noch In Äanajuatton erfolgte, loitbern als sie erst tn Aussicht stand, spätestens 10 Jahren hat jeder Hausbesitzer seine Ausgaben für Was ui der ^kadtverordnetcn-Versammlung gesagt worden fet, sei die Anlage im Haus durch Mieterhöhung eingebracht darüber ha?nHfmu,U u°ch den Referaten über jene Sitzung bekannt, nicht wird wohl kein Zweifel Heftchen, daß diese Mietsteigerung esirtrat befannt fet, aber, dag oiaötüctöröiiete m enter Zusammen- davon wird jeder denkende Mensch überzeugt gewesen sein- aber funft am ^.age vorher tm Katserhof in ihrer Eigenschaft als Haus- daß der Mieter auch noch die Kosten für die städti chen Anlaaen ßeftljer scharf gemacht worden feien und zwar scharf gemacht von zahlen muß, in einer Höhe von 51/4 Proz., daß ist des Guten kl^nrX K9r0BCn Hausbesitzer, ^ie Kanalsteuer, die man nunmehr doch zu viel! Hätten im Staütrat mehr Nichthausbesitzer gesessen befchlosfen, werde gerade fo wirken, wie vor Jahrzehnten die in so wäre dieser famose Beschluß nickt aeiakt worden Berlut damals zur Erhebung gelangte Mietsteuer sie/ weide bie £>err btSüfagen bafi 2 r5.l°ftC nin(qul UUI Koflen der ^.tadt. Kem Mensch, nament- in die Kommission gewünscht habe, damit dieser die Interessen fern kleiner Mann, der es irgendwie machen könne, werde seiner Wähler vertreten könne ist mir schleierhaft bin üblr» wohnen ble.ben sondern nach Wiejeck, Heuchelheim usw. zeugt, He^ Krumm NtteL Jnt^essnseüker Wähler dock vT gteßen und die pausbestger wurden den Schaden davon haben treten; et hat e5 mit ben übriacnVerren ber Tte vorgefchlagene Kanalsteuer habe den großen Fehler, daß sie Ganz besonders sei hiermit bem n'cht «mH dem Grimdsatz der Leistungsfähigkeit erhoben werde. Herren Beigeordneten für unf^n »« äs s &S& man ben» höre, mulfc man sich wirklich wundern, daß noch irgend treue- TilieftterfiiHn™ tsESr ein Alensch einem Hausbesitzer tn Gießen rnpoibcten leibe Heb- aelmbr l E' f P' Deshalb hatte der Stadtrat die Pflicht Summen l-.c.nnqe.L Aul da- en««,»« hLu« 5‘>w« mch? al» " r Rad mch der Eisenbahn hier erscheinen, Achter Fräulein Kempff besitzt eine große umfangreiche Altstimme, I man seinerzeit abgefckafft babe, und es fei nicht zu verstehen, wie bie in »er Tiefe noch etwas schwer klinstt, ein Fehler, der sti" 'orsickritlttch aeNnnier Mann dalür stimmen konnle. Di- n-ne "t er = r-i v- - ■ -s 1 c* s. - n= r l Steiler sei ungerecht, unmoralisch und auch volkswirtschaftlich UN- durch fleißiges Sti.dmm gewiß verschwindet. Jedenfalls haben Man müsse sie bekämpfen und laut seine Stimme erheben, wir begründete Hoffnung, daß bei emsigem Weiterstreben daß der voreilig gefaßte Beschluß am Donnerstag nicht definitiv Frl. Kempff noch Hervorragendes leisten wird und dies ist bestätigt werde. Tie Kanalsteuer werde ungerecht wirken, auch sicher zu erwarten, wenn sich zu der schönen arasien Stimme '.ür ---«reich- Hausbeüher und mancder von tönen werde staunen r." e- e.i. - ' r n± w m über die Lasten, die ihm damit dauernd auferleat werden. Wenn ^och etwas mehr Innigkeit tm 93ortrac)e gesellt. Wie z. 99. aefagt werde, die Wohnungen seien hier zu billig, so gelte dies in der Bachschen Arie „Mein gläubiges Herz frohlocke"; hier höchstens für manche bessere Wohnungen, aber nicht für kleine, denn bot un§ die Sängerin das Beste. Herr Ernst Krauße ver- diese wolle niemand bauen. Er schlage vor, am Mittwoch, am Vor- fügt über einen schönen warmen Ton, der uns besonders in abend vor der Entscheidung, eine g roße Vers a m mlun g ab- L r zuhalten und dazu die Stadtverordneteu briefiich emzuladen. Man hem Adagio cantabile oon einen reinen Oenu£ be» Lin^e ^jcht damit zu beschäftigen, ivie bie Kanalsteuer zu gereitete. Auch bei allen übrigen Nummern, wo er beteiligt stalten fei, sondern nur gegen den gemachten Vorschlag zu prote- war, zeigte er sich als fühlender denkender Musiker. Hoffen I stieren, weil er unbillig und ungerecht fei. Morgen werde sich der wir, daß auch er an stetem Weiterstreben Freude findet und Gießener Hausbesitzer-Verein dcfinstw gründen, es sei alles fertig „.,4.1 „ex s.- . n und der Syndikus bereits bestellt. Das fei tn Gießen bis letzt nicht un3 dann noch recht oft feine Gaben bringt. Pfarrer D. gewesen, daß Hausbesitzer und Mieter zur Erledigung ihrer Schlosser entließ die auS der Chorschule austretenden Kon- Angelegenheiten eines Nechtsanwaltes bedurft hatten. Die ganze firmanden im Namen der Gemeinde mit dankenden Worten Sache laufe darauf hinaus, die Mieter ordentlich zum Zahlen und dem Wunsche, daß ihnen die in der Chorschule gewordene heranzuziehen, man werde dann Wassergeld usw. allgemein bezahlen - omüssen. Deshalb muffe man einen Mieter-Verein als Gegengewicht tnuRfalttoe Slnregung auf it)r roeitereS Seben einen gutenLn-inben ,|nb bei. Crq'aniIation ber ^xmeM bie bcr NIieler kN,. Einfluß ausuben möge. Ich schließe mich dem Wunsche an gegensetzen. — Tas geschickt gestaltete Referat fand den lebhaftesten und hoffe, daß durch die Tätigkeit der Chorschule unseren Bestall der Versammlung. 'In der Diskussion sprach Herr Gesangvereinen nach und nach bessere musikalische Kräfte 311= I Lüfter 5 seine vollständige Uebereinstimmung mit den Aussüh- aefiibrt werben. Sann ha. der Name Charsch.ste feine noUe ÄuSÄÄÄ Berechtigung. I Wetzlar und Marburg auch keine Kanalsteuer pon den Mietern w Besitzwechsel. Das Cafß Leib ist ab 1. April I erhoben werde. Es denke fein Mensch daran, daß die Hausbesitzer in den Besitz deS Herrn Albert Rappmann, Inhaber und I die Lasten allein tragen sollten. Sie sollten sie aus die Mieter Besitzer des Frankfurter Kolosseums, iiberqeqangcn. Es „bl= ^Metz.mq des Betraas unterHeAe bann der freien ... 1 9 , u . - . „ r, . o t t ■ I Vereinbarung und werde weitaus Nicht so groß für den Einzelnen lst anzunehmen, daß der neue Besitzer das Lokal zu einem werden, wie bei der Mietsteuer. Herr Fourier tadelte, daß die Spezialitätentheater nach Art seines Frankfurter Unter- Vorlage nicht vor der Beratung in die Oeffentlichkeit gegeben nehmens einrichten wird I roorhen sei, damit die Einwohnerschaft Stellung dazu hätte nehmen w. Wetzlar, 6. April. Kreisbaumeisier Witte Mi»*rnlfll,au^,nicht daß eine ‘Broteftoerlammluna am Mi«, o, c • n r • r r <, -tlreod) uoch viel helfen werde. Er begrüße aber die Begründung m\'t April d. Js. auf eine 25jährige segensretchel eines Mietervereins und hoffe, daß dann auch andere Männer in Tätigkeit im hiesigen Kreise zurück. Die Zahl der öffent- die Stadtoerordneten-Versammlung kommen würden. Herr Wohl- lichen Bauten von unserm stattlichen Kreishause bis herab l!""th erwartet viel von dem Protest und meint, daß man beim zum kleinsten Gemeindehäuschen ist kaum anzuführen die in in Darmstadt wohl Gehör finden werde wenn die < ne r J i. r ■ ni- r I Stadtverordneten-Versammlung versage. (Lebhafte Zustimmung^, hen vergangenen 25 Jahren unter feiner Leitung tn unserm I Der Versammlungsleiter, Herr Bräutigam, ließ dann abstimmen Kreise entstanden sind. Mit Recht hatten sich zu Ehren des über die Frage, ob die Versammlung am Mittwoch stattfinden Jubilars am Freitag Nachmittag die Vertreter der Kreis- Holle. Dem wird einstimmig zugestimmt. behörden im festlich geschmückten Saale des .Herzoglichen .Herr Wo hlmuth sprach sodann noch über die Ari der Be- Handlung der Kanalgebuhrfrage, die von einigen Mitgliedern des £aufe§ zu einem Festmahle öer1£m^^/ 6eT eS sich Kottegmms beliebt worden fei und bezeichnete es als eine der zeigte, welches Maß von Achtung, Wertschätzung und Freund- wichtigsten Aufgaben des zu gründenden Mietervereins, dafür 5e- schaft Kreisbaumeister Witte sich zu erwerben verstanden hat. sorgt zu fein, möglichst frisches Blut in die Stadtverordnelen- — Bad-Salzhausen, 6. April. Auf die bei dem Versammlung zu bringen. Auf den politischen Standpunkt komme «Zroßh Ministerium geführte Beschwerde des Verkehrs- »E fo sehr an, als daß sie die Interessen der Stadt tatkräftig (.proBO. ^(tmjierium gefugae ^efcgroeroe oes ^erreyrs- und von großen allgemeinen Gesichtspunkten aus fördern. Sodann Vereins von Bad-Salzhausen und Umgegend, wegen der wurde bie Gründung des Mietervereins nahezu einmangelhaften, den praktischen, technischen und hygienischen I stimmig beschlossen und in die zirkulierenden Listen zeichneten sich Fortschritten unserer Zeit nicht entsprechenden Neufassung ber etroa 140 Mitglieder ein. , Lithium- und der Schweselauelle m Bad-Sal'baufen s m>crAl ^Erden die Herren Bräutigam, Wohlmuth, Fourier a,tXJjtum- uno oer ^cywele 1 que 1 le zu Bad-Balzhausen, und W. Hornberger mit den weiteren vorbereitenden Schritten zur 'fand am 4. April durch das Großh. Ministerium eine B e -1 endgültigen Konstituierung betraut. sichtigung an Ort und Stelle statt. Dies hat die B ! —--- — vohner unserer ganzen Gegend sehr befriedigt. Hier hat man SiitaeSaitöL Unerschütterliches Vertrauen zu unserem gerechten Landes-1 /->- “ * fürften und sem°r Regierung Beide Bäder sind hefl. Staats. LL bie LiL kigentum und deshalb glaubt man ^ohne Tadel" die Gleich. Verantwortung.) 9 berechtigung erbitten zu dürfen. Sollte letzteres nicht zu er- Aaualstener. reichen sein, so beabsichtigt der VerkehrSvereln, bei Großh. Der Mieter-Verein ist gestern abend gegründet worden. Wie Negierung und den Landständen zu beantragen, daS alte zeitgemäß und zweckmäßig sich diese Gründung erweisen dürste, Hess. Bad-Salzhausen, das einstige Lieblingsbad unseres scheint mir aus dem Eingesand an dritter Stelle in der gestrigen früheren Großherzogs, möge an eine Gesellschaft üerfnuft be.l^l;^^^eroo.r8U9e6en. Qd) to-rden, damit di- Bad.Nauh-im-r Bevcrmundulrg für Salzhausen endgültig aufhört. I gesand an zweiter Stelle derselben Nummer des Gießener Anzeigers widerlegt worden. Aber einen Punkt möchte ich heraus- ! greifen und etwas näher beleuchten. Der Herr Einsender schreibt: Es wäre somit an der Zeit und sehr gerechtfertigt, wenn die Hausbesitzer die Miete wesentlich erhöhen würden, um ihre Existenz zu sichern und doch mindestens auf ihre Unkosten zu kommen, ganz abgesehen von den Kanalisationsbeitragen, da die Neubauten in Gießen dem Bauwert nach kaum 4°/0 und der ortsgerichtlichen Taxe nach kaum 38/4°/0 rentieren, und daß die alten Häuser in der Stadt kaum noch eine Rentabilität aufweifen. So, ihr Mieter, da habt ihr es! Richt nur die Kanal- steueru sollt ihr tragen! Nein, auch eine wesentliche Erhöhung der Miete ohne Rücksicht ans die vom Mieter zu lersteude Kanalsteuer wird den Hausbesitzern anempfohlen. Wie, wenn nun der Hausbesitzer-Verein diesen Vorschlag des offenbar oer Bauspekulation sehr nahestehenden Herrn Einsenders freundlich aufnähme und seine Mitglieder zur Mietesteigerung verpflichtete? S)QnnJ).ätten bie Mieter geradezu die Pflicht, in ihrer Gesamtheit dem Mieter-Verein beizutreten und so ein starkes Gegengewicht zu schaffen. Noch kann ich ja nicht glauben, daß der Hausbesitzer-Verein solche Gerüchte, die tatsächlich in der Stadt umgehen, zur Wahrheit machen wird. Die Hausbesitzer werden doch wohl nicht ver- kennen, daß ihre Interessen und diejenigen der Banspekulanten wett ausemandergehen. Ten Letzteren möchte eine solche Miete- steigerung freilich gefallen. Besonders dann, wenn sich die Hausbesitzer zu Mietesteigerungen in glei cherHöhe gegenseitig verpflichten würden. Den Vorteil davon hätten die Bauspekulanten, bereit Wohnungen bei gleichen Preisen von den Mietern vorgezogen werden würden. 9ei>ermann weiß, daß man im Allgemeinen die Nahrungsmittel nach ihrem Gehalt an dem toidjhmten Bestandteil, dem Eiweiß, bewertet. Wir ichatsen als Nahrungsmittel und bezahlen teuer das Ochsenfleisch mit seinen 20 Prozent, viel geringer Gemüse mit 3 Prozent und ganz tz.eruig Kartoffeln mit noch nicht 2 Prozent Eiweiß. Dagegen enthalten 50 Gramm Bioson wmel Eiwetn wie 175 Gramm Rindfleisch oder lechs Eier oder 540 Gramm Brot oder l®0 Gramm Kartoffeln oder 1032 Gramm Milch. - ^"'^Organismus verbraucht nun zum Leben ie nach der körperlichen oder geistigen Beschäl' lkgung täglich 100—180 Gramm Eiweiß-Sub« nanz. H-n und nach fieberhaften Erkrankungen wird in den meisten Fallen die Eiweiß-Zumür erschwert, sodaß sich die Kärverkräste sehr rasch redigieren. Hierdurch entuehl ein unangenehmes Schwäche gentbl. dessen Beietttgung sehr häufig große Schwierigkeiten mach! In diesen yallen können keine Kräftigungsmittel mehr helfen, die nur teelöffelweise genommen werden, weil entweder ihr Preis au horrend teuer oder die Bekömmlichkeit in großen Dosen zu wünschen übrig laßt. Ganz anders ist es beim Bioson, von dem 50 Gramm nur 30 Pfennige Eo ten und das neben, feinem hohen Eiweißgehalt noch Eisen und Wosvhor enthalt Hierdurch wird es zu einem Bluterzeugungs-, SWiS Nervenstärkungsmittel, das keine Konkurrenz besitzt und das für Alle, die einer Hebung ihrer körperlichen oder geistigen ^"5 Dienste leistet. Jeder erhält beim ZUon f^fetn Geld Nab r^ und Lebensstone und keine wertlosen Substanzen. 17 Wer,uch für öle Ueberlegenhett des in den Apotheken, Drog^ien ^r" oBwson Iper -Kilo-Paket Mk. 3) gegenüber anderen, Lachen Zwecken dienenden Mitteln überzeugen will, lasse sich vom Harpener Bergwerk. . . 208.10 Laurahütte 222.00 Nordd. Lloyd . ... 126.80 ! h ■ rsL- Kg 8 S. Z •*> V tS I & s E B S S e» 6» e CT) e o CT c o es CD c Ö fc. — E CT O© E <3 c -S" CT) t - |©g 22^ — i-C. Q o ® o 22 CT S-CT^ Ä w = «L2 « C e cv i ?-■ s •=>. 2 5 ° h|2 S=ct — %= g c« = I ® E o c C C. -j E *> = <Ä E o Q « T « Ä in e °'«-2 o Ä iC E o - CT E s 'S ® x> = i ■S-S-2 E -p E> CT 3 § 8^ : 21/, Uhr Nachmittag» CF. Vormittag» 3 Uhr Nachmittag» 9 Uhr Vormittag» 3 Ubr Nachmittag» 9 Uhr Vormittag» 3 Ubr Nachnnttag» 9 Uhr Vormittag» 8 Uhr- Nachmittag» c 1 S - 2 Uhr Nachmittag» » 19. ?lpril » 20. April » 22. April t 23. April * s s 24. April t in der AmtSgerichtSstraße < fc • an der Turnhalle t t Hof der Kaserne am Landgraf Pbilipp-Platz 1 Hol der Kaserne । a m Qnnhnrflf [ Vhilipp-Platz K * Lich e ■ e 1 Hungen k « ii S Gießen Harbach Kesselbach Lauter Lindenstruth Londorf Lumda Odenhausen Oueckborn ReinhardShain Reiskirchen RüddmgShaufen Bollnbach Saasen Wirbcrg Neitsberg Stockhausen Stangenrod WeiterShain Weickartshain Winnerod Äldach Birklar Dorf-Gill Eberstadt Arnsburg Ettingshausen Garbenleich Grüningeu Holzheim Cid) Albacher Hof Kolnhausen Mühlsachsen Münster Muschcnheim Hof-Güll Niedcr-Desstngen Ober-Hörgcrn Ober-Lctsingen Steinbach Bellersheim Bettenhausen Hungen Inheiden LangSdors Langd Nvnnenroth Obbornhofen Rabertshausen Rmgelshausen Rodhemi Hof-Grast RötharS Steinheim TraiS-Horloff Utphe Billingen Annerod Älten-Bnseck fflut-rn 9ffli'nhnrf n h (lohn Burkhardsfelden Großen-Liuden Großen-Buseck j Hausen 0» V E O 3 — 0/ L§ E 5 - E i SZ 3 CQ ££ II ecÄ IO'N E - = « s^-AZ 2 ou 8 .§ 2 Z E $ E (S- .. 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