Samstag 7. Dezember 1907 157, Jahrgang ttr. 2K8 Erstes Blatt MW rnt AMMt W JlittMA A1* Sßs gsiWlVnvIlvl vllljvlUvlsaB Sieben itendpxecb-'?In- M W M Beranlworrlxch idilufei b. tXebafnon 112 e ä Hh btn polinfeben teil: B» General-Anzelger sm Oberhessen WZZ Inno!}®* w® Hnjetgen . _ rnQi*. « f>en iQi ben gj oo?rnmag1niönü^ Hofottonsbrtn! mtb Verlag der vrühl'schen Univ.'vuch. und Steinbrurferet B. tauge. Rebottion, Expedition und Druckerei, Schulstratze r. L.xzeist-nreü: d. Beck. Ire keutlge Kummer vmjaßl 24 Setten. deutsches Ueich. Berlin, 6. Dez. Der amerikanische Kriegs- | eTre t är Tast traf abends von Petersburg ein, dinierte ms der amerikanischen Botschaft und reiste gegen Mitternacht nach Hamburg weiter. Königsberg L P^, 6. Dez. Zn den: Bau des Masurischen Schijsahrtkanals wird sicherem Vernehmen nack eine Rate von 300 000 Mk. für das Etatsjahr 1908 flüssig gemacht w^den. M üncye n, 6. Dez. Der Gesetzentwurf über die Pauschalierung der Abgeordneten-Diaten wurde deute von der Abgeordneten-Kammer mit großer Mehrheit angenommen, nachdem Redner mehrerer Parteien ihn aus das heftigste bekämpft hatten. H a m b u r g, 6. Dez. Der Darnpser „Pr L s i d e n t L i n- coln" der Hamburg-Amcrika-Linie ist gestern mit der bis- tzer noch niemals erreichten Gesamtzahl von 3848 Passagieren von Newyork nach Italien abge- Zangen. i Oldenburg, 6. Dez. Das StaatZministerium beschloß dem Vernehmen nach, die geforderte Ausdehnung des allgemeinen gleichen und direkten Landtags Wahlrechts aus Frauen abzulehuen. Berlin, 6. Dez^ Nach einer Meldung der „National- ^eitung" ist die Kap-Polizei beauftragt, gemeinsam mit Der deutschen Truppe gegen Simon Köpper zu Zperieren. Ausland. London, 6. Dez. Kaiser Wilhelm wird Schloß tzighclisse am Montag verlassen und sich nach dem Bücking- ^ampalaste begeben, wo er mit dem König Eduard speisen wird. Hierauf begibt sich der Kaiser zur deutschen Botschast, um dort einige Tage Aufenthalt zu nehmen. Stockholm, 6. Dez. Heute abend wurde folgendes Bulletin ausgegeben: Der Zustand des Königs war im Laufe des Tages im wesentlichen unverändert, die Ar äste jedoch weiter im Ab nehmen begriffen. Die Abendtemperatur betrug 27,7, der Puls 80, etwas gespannt und andauernd unregelmäßig. Lissabon, 6. Dez. Infolge der Weinkrisis ist die Anpflanzung von Sieben auf drei Zähre untersagt morden. Newyork, 7. Dez. Präsident Roosevelt äußerte «einem Besucher gegenüber, er könne nicht wieder als Kandidat für die Präsidentenschast der Union austreten. Rußland. London, 6. Dez. Der Daily Telegraph meldet aus DeiLrsburg, daß die kaiserliche rus s ische Famrlie wdgen der Zunahme der Attentate die Absicht ausgegeben Har. in das Winterpalais in der Hauptstadt überzusiedeln. Die Zunahme der Attentate deutet auf eine allgemeine Neubelebung der extremen revolutionären Bewegung in Rußland. Petersburg, 6. Dez. Tas in Pleskau Lelegene Männert Io st er wurde von 20 lettischen, und esthmschen Räubern überfallen, wobei sechs Mönche getütet und drei verwundet wurden. Bei der Verfolgung der Räuber durch die Polizei. reiteten sich diese in ein Haus, verschanzten sich darin und eröffneten ein Feuer. Nach Anrücken einer Kompagnie Militär wurde das Haus in Brand gesteckt, wobei vier Räuber ‘Verbrannten und drei, erschossen wurden. Zekaterinoslaw, 6. Dez. HeiUe abend wurde von ^tänjern die Eisenbahnstation Lissitschansk überfallen. Die Räuber Durchschnitten die Telephondrähte, bedrohten die Anwesenden mir Revolvern, beraubten die Kasse und zerrissen die Pakete, die die Instruktionen für den Mo- bilmachungsiall enthielten. Den Räubern gelang es, zu entkommen. Später wurden sie auf der Station Kamyschewacha nach kurzem Widerstand verhaftet. _____ - Marokko. London, 6. Dez. Die Berichterstatter der englischen Kläger melden übereinstimmend aus Marokko, daß das Ansehen des Sultans Abdul Asis von Tag zu Tag in ehr schwinde, der Gegensultan Mulay-Hastd, der angeblich aus Fez marschiere, gewinne an Anhang und man sehe Verwicklungen voraus, für die die Beschlüsse von Algeciras keine Lösung böten. , Paris, 6. Dez. General Lyautoy sammelt neue Abteilungen von 3500 Mann zum Vormärsche gegendre Beni-Snassem Die erste steht unter dem Obersten Bran- liercs und ist drei Bataillone Jnsanterle, zwec Eskadronen Ber^ artillerie und 150 berittene Goumiers stark. Sie wred in d.r Ebene von Trisas operieren und hat bereits den Markt- fic.'cn Aghüal eingenommen. Zahlreiche .Ucarof f an er verteidigten den Ort, mußten aber dem 'J r 1111 e r i e * |CUSLcnge?.£:lti. De;. In Marrakesch ist, der christliche Kirchhof von Marokkanern g c s ch c n b e t_ioorbcn._ ' Ite Nerchs-KercUiSgisetzen!Wurf. GesHilsert vom Älbg. Döhler-Langsdorf. I. „Nach Artikel 4 Nr. 16 der Verfassung des deutschen Reichs unterliegen die Bestimmungen über das -Vereins- tociep der Beaussichtigung seitens des Rerchs und oer Ge- s-rgebm-g desselben. Während nun das Verernsrecht nach der privatrechtlichen Seite, sowert es sich nicht um Bcrei" iciunaen handelt, die einem der bundesrechtlichen Sonderaebiete, wie dem Agrarrechte, Wasserrechte mit Einschluß des Deich- und Sielrechts. dem Korstrechte dem Bergrechte oder dem Jagd- und Fischereircchte aiigehoren, r eich 2 g e s etz lich geordnet ist, s e Y l t es bisher an erner erschöpfenden r e i ch s g e s e tz l i che n R e g e l u n g nach der öffentlich-rechtlichen Seite hin und das Reich hat von seiner Zuständigkeit nur durch den Erlaß einzelner Bestimmungen Gebrauch gemachte" Diese Darstellung entnehme ich der Begründung, die dem neuerdings vorgelegten Entwürfe eines Reichs-Vereinsgesetzes beigegeben ist. Es tritt nun die bange Fruge in den Vordergrund unseres öffentlichen Interesses: Wird die Freiheitlichkeit unsereshefsischenVereins-undVer- sammlungswesensdurchdiegeplante Reich s- gesetzgebung keinen Schaden erleiden? Prüfen wir diese Frage! Das Vereins- und Versammlungsrecht int Großherzogtum Hessen, so wie die Begründung zu dem Entwurf eines Reichs-Vereinsgesetzes [ie uns schildert, hat d i e f o l g e n - den Grundlagen: 1. liebet das Vereinswesen sind — abgesehen von den Reckstsverbältnisstn der Nengionögemcinscha,ten — besondere gesepliche Vcrsa-risten überhaupt nicht erlassen. Es unter* liegt daher nur insoweit einer behördlichen Aufsicht, a.s eine solche durch den Schutz öffentlich-rechtlicher Interessen gerechtfertigt und geboten erscheint. 2. Tagcgm fvnimen für das V e r s a m m l u n g s r e ch t solgciwe Bestimmungen in Bewacht: a) Gesetz „das Ptetitwns- und Vcr.^mTnlmrZsrccht betreffend ' vom 16. März 1848 (Reg.-Bl. S. 72). Artikel 2. Das Necht Der Versammlungen zur Beratung über allgemeine politische ober Privatinteressen. kann frei ausgeübt werben. b) Heisiw>rs Polizeistrasgesetz vom 30. Oktober 1855 (Reg.- Bl. S. 449) in der Fa.sung doS Gesetzt vom 10. Oktober 1871 (Reg.-Bl. S. 393). Artikel 78, Abf. 2. Hat die PolizciverwaltungSbehörde eine bcvo r st ehcnd e Bolls.^rsammlung untersagtest Versalien bkjenigen, welchen btescs Verbot bekannt ist uno welche gleichwohl an der Volksversammlung teckmhmen ober anberc zur Teilnahnte aufsorbern, in eine Geldstrafe von 1 biS 20 Gulden. Weitere gesetzliche Bestimmungen kommen nicht in Frage. Allerdings ist am 17. September 1849 eine einschlägige Verordnung erlassen, „den Mißbrauch der Volls- vevsammlungen betreffeird", ut der unter anderen höchst reaktionären Lestimmungen, auch die einer Anmeldefrist für BolkSverfammtu ngen von <*A Stunden vorher enthalten ist. Diese besteht formell noch, zu Recht, tatsächlich ist sie jedoch außer Kraft getreten. Um sie gänzlich zu beseitigen, har der Unterzeichnete uulerm 5. Dez. 1907 einen entsprechenden Antrag beim Landtage eingebracht. Die obige Darstellung der Rechtslage im Grosth. Hessen ergibt also ein Widerstreiten von. fr e ihe itlich e n und reaktionären Grundsätzen, die nicht einmal erschöpfend die Sache behandeln. Die Hauptsache aber bleibt, daß die liberal und freiheitlich gerichrete Hess. Regierung, abgesehen von Versuchen zur Beschränkung der Böcke Eschen B cvu e r n- L e - wegung im Anfang der 90er Jahre des vorigen Jahrhunderts, dem bestehenden Recht seither eine freiheitliche Richtung gegeben hat, freilich dabeigetragenuudgeleitetvon dem allgemein wiederholt und eindringlich geäußerten Wunsche des Landtags und der breitesten Oeffentlichkeit. Es tritt nunmehr aber die Frage, auf, in welchen Beziehungen stellt der Entwurf eines Reichsvereinsgesetzes wesentliche Einschränkungen des hessischen geschriebenen ober auch nicht geschriebenen Rechtes dar? ES möae folgendes hervorgehoben werden: 1. Der § 1 verleiht das Recht „zu Zwecken, die den Strafgesetzen nicht zuwider lausen, Vereine zu bilden und srch zu rcrteimneüi", nur den Reichsangehörigen. 2. Der § 2 legt „j «de mDereitt,dcreine Einwirkung auf ö ssentliche.Ll ngclegen heilen bezweck t", eine Reihe von Verpflichtungen auf; so die Bestimmung, daß jeder Verein einen Vorstand und eine Satzung haben und der VereinSvor stand Satzung unb Mitgliederliste der Polizeibehörde einzureichen gehalten sein soll. 3. Der § 3 ordnet an, baß „e i n e ö f f e n 11 i d) e 55 e r f a m m - luug zur Erörterung öffentlicher Angelegen- Heike n" 24 Stunden vorher bei der Polizcivehorde anzumelden ist. (In der Wahlzeit nur 12 Stunden vorher.) 4. § 4 macht öffentliche Versammlungen unter freiem Himmel San einer „Genehmig nng" der Polizeibehörde abhängig. Diese Genehmigung ist 48 Stunden (!) vorher nachzusuchen. o. 9cach § 7 Dürren in öffentlichen Versammlungen die Ver- hcurdlungen mut in deutscher Sprache geführt roerben. G. Nack) § 8 hat die Polizeibehörde das Recht, in politische Petsammlungen zwei Beauftragte zu entsenden, denen „ein angemessener Platz ein geräumt werden" muß» 7. Der § 9 ordnet die Llngelegenheit der Auflösung einer Versammlung, iiitb der § 10 verpflichtet, wenn eine solche erfolgt ist, die Anwesenden zur sofortigen Entsernmfg. 8. Dm 8 11 gürt Strafbestimmungen unb zwar „Geldstrafen bis zu 600 Mark, an deren Stelle im Unver- mög'ens falle Hasttrit t." A n ch w i r d e i u s a ch m i t Haftbestraft. * 9. Der 8 14 läßt eine Aenberung des' ß 72 des Bürgerlichen Gesetzbuches ein tret en, nach der hinfort ein Vereins- vorstanb dem Amtsgericht auf dessen Verlangen jederzeit eine von ihm vollzogene Bescheinigung übe r d ic Zahl der Vereins Mitglieder ein zureiche n hat. Hiernach erhellt, daß der Entwurf eines Reichs-Ber- einsgesetzes eine Fülle von Bestimmungen umfaßt, die für das Großherzogtum Hessen völlig neues Recht und neue Verhältnisse schaffen werden. Welche Stellung übrigens Hessens 3 BundeSratSmitglieder bei der Beratung des Gesetzentwurfs eingenommen haben, ist nicht bekannt geworden. Vielleicht schafft die demnächstige Verhandlung in der zweiten Kammer über die Anfrage der Abgg. Dr. Schmitt und Gen., die Vereins- und Versammlungsfreiheit betreffend, sowie über den Antrag der Abgg. Ulrich und Gen., dieselbe Angelegenheit betreffend, die wünschenswerte Aufklärung. Mag diese aber gegeben werden oder nicht, so bleibt unserem hessischen Volk dennoch das Recht unb auch die Pflicht, von seinen Abgeordneten zum Reichstage Klarheit zu fordern über ihre Stellung zu diesem Gesetzentwurf. Ich will die meinigen hier naher präzisieren, n. An sich ist die Vorlage des Entwurfs eines Reichs- Vereinsgesetzes besonders den Wünschen aller derjenigen entgegenkommend, die, durch ihn, einzelnen Bundesstaaten (hier an der Spitze die beiden Mecklenburg, in denen Vereine und Versammlungen zu politischen Zwecken von spezieller Genehmigung des Ministeriums abhängig sind) freiere Bestimmungen in bezug des Rechtes der Vereine und Verfammlungen zuzuwenden im Sinne führen. Diese Dünsche haben gewiß ihre Berechtigung; aber sie schließen nicht aus, daß man — angesichts der großen Verfchiedenheit in der Zusammensetzung unseres deutschen Volkslörpers nach Abstammung, geistiger Veranlagung und Gewohnheiten — daran denken sollte, daß „eines sich zuletzt doch nicht für alle schicken mag" und, daß eine zuweit- getriebene Vereinheitlichung in unserem Föderativ- staatswesen allertei Härten und Unzuträglichkeiten hervorbringen kann, die dem Ganzen nur zum Schaden gereichen. Lergleichsweise sei hierbei erinnert an die Einführung eines einheitlichen Grundbuchs für das Deutsche Reich, das, unter Annahme rückständigster Einrichtungen eines deutschen Bundesstaates, die aus höchster Stufe der kulturellen Entwicklung stehenden Grund- und Stockbücher des Großherzogtums Hessen und des Herzogtums Nassau über den Haufen warf. Zentralisationsbestrebungeu, wie sie hier in bezug des Vereinsrechtes die Reichsverfassung vorsieht, hatten damals, als diese entstand, gewiß ihre höchste Berechtigung. Der seither bestandenen Dezentralisation ja Dskonstruktion gegenüber, die Deutschland fast dem llnter- gairge zuzuführen drohten, die sich auSdrückte in den Worten: „Deutschland kein Staat, sondern nur ein geographischer Begrifft, mußte versucht werden, entgegenzutreten mit bis zum Aerbersten schreiterl- dem Zentralisationsbestreben. — Run ist es bemerkenswert, daß — obgleich die Verfajsuitg von vornherein die Forderung, stellt, daß das Vereinsrecht von ReichSwegen zu ordnen sei, und obgleich bis aus die gegenwärtige Zeit, beginnend mit einer Petition aus Mecklenburg schon int Jahre 1872 fastjede Legislaturperiode Petitionen und Anträge auf reichsgesetzliche Regelung des Vereins- rechtes erbrachte — es bis daher doch nur gelungen ist, das Vereinsrecht nach seiner privatrechtlichen Seite zu ordnen, während — abgesehen von 10, in der oben erwähnten Begründung des Entwurfs genannten und mit der Zeit nach Erfordernis erlassenen reichsgesetzlich en Bestimmungen — eine einheitliche und erschöpfende Regelung des Vereins- und Versammlungsrechtss nach seiner öffentlich-rechtlichen Seite hin reichsgesetzlich unausgeführt blieb. Diese jahrzehntelange Hinausverzögerung durfte ein Fingerzeig dafür sein, wie schwierig die Sache liegt, und daß man sich wohl bedenken sollte, ehe man sich dazu entschließt, dies allerwlchtigste Recht der Staatsbürger aus den Händen der Bun- Desstaaten zu nehmen und es der Macht des Reiches zu überlassen. Denn für Freiheitlichkeit und liberalbe mokratische Anschauungen ist man in den maßgebenden Kreisen des Reichs nie recht zu haben gewesen. Groß ist darum die Gefahr, daß sie der Freiheitlichkeit ihres Vereins- und Versammlungswesens verlustig gehen könnten, für diejenigen Bundesstaaten, die im Besitz der freiesten Bestimmungen sich bereits befinden, oder die mangels irgendwelcher Bestimmungen fast gänzlich frei von staatlicher Bevormundung geblieben sind. Denn sie können nun erwarten, daß ihre Frecheit beschränkt wird, aus ihrer Seile mindestens um mehr, als den in Freiheitlichkeit rückständigsten Bundesstaaten auf der anderen Seite gegeben würde. Bei allen diesen Ausst'chrungen nehme ich an, daß kein Hesse geneigt sein möge, irgendwelche Konzessionen zu wünschen zum Besten der Freiheitlichkeit unseres Vereins- unb Bersammlungswesens. Denn es ist mein Stolz, stets draußen zu bekennen, daß das hessische Volk ein freiheitlich gesinntes Volk sei, und e§ ist meine Meinung, daß — so wie man nach unseres großen Landsmannes Liebigs Ausspruch die Höhe des Kultur st andes eines Volkes nach der Höhe seines Seisenverbrauches schätzen könne — diese Kulturhöhe noch viel zutresfender nach der Freiheitlichkeit seines öffentlichen Rechtes zu tarieren wäre. Im allgemeinen ist die FreiheitlichkeiL im ösjenLlichew. — Der zum ordentlichen Professor ernannte Hiftoriker an s Universität Tübingen, Dr. E. Kornemann (früher befnm lief) (S^mnafialoberleyrer in Gieße n), hielt am 5. ds Ltts r- akademische Antrittsrede über .Stadtstaat und Flächensta'at Wersch ves Varers uttT> Vormunds irr die Dr. v wallsche Heilanstalt zu Ahrweiler überführtw?" den ist. Der Erbgraf ist entmünbigt und seine annullrert worden auf Grund von Gutachten hervorraaen^ Nervenärzte und Psychiater, u. a. der Herren Professn^^ Flechsig (Letpzrg), Oppenheim (Berlin). Die lle6crfüh^n: nach Ahrweiler geschah 1. zum eigenen Schutz des Ä?' arafen, 2. um rhn vor Ausbeutung durch andere zu fcßiifc/ 3. um dre in den ärztlichen Gtttachten ausgesprochene W-' lrchkeit einer zukünftigen Besserung des krankhaften standes des Patienten durch eingehende Behandluna E' zuleiten und zu fördern. Mit der Zweckmäßigkeit ärztlichen Behandlung erklärte sich auch der in dieser A gelegenheit öfters genannte Professor Weygandt aus Mi?' bürg einverstanden. UI^ ** Anlagemusik (Volkskonzert) findet morgen vor- parlamentarisches ans Hessen. Alle Arten I sowie /- V7. i Manschettenknöpfe M Unterzenge Hosenträger Taschentücher Socken Herrenwäsche m bekannt guten Qualitäten Täglich Eingang von Neuheiten Herren-Hüte Mä -Mützen r von den billigsten bis zu den hochfeinsten Genres in reichhaltigster Auswahl empfiehlt mr Weihnachten Die elegantesten Neuheiten in Krawatten sowohl fertig konfektioniert, als auch in Selbstbindern Herren-Handschuhe Eigenes Fabrikat deben ein Grundcharakterzug der germanischenRasse. snis gestattet. Wenn Kollenanten kerne schriftlich«, mit dem Man sehe zum Beweis dieses Satzes nur nach den öffent» SfnrtSliegel Großh. Lreisamtes oder des Polizeiamts ver- lichen Einrichtungen der g e r m a n i s ch e n Länder England, können, ist anzunehmen, I b?ß,.es sich um Schwindel handelt. In diesem Fall empsrchlt das Verhalten des Bankhauses Wolff in Frankfurt a. M. gegenüber der Stadt und brachte zum Ausdruck, es könne wähl in Erwägung gezogen werden, -diese Firma regreßpflichtig zu machen. Der Bericht des Kontrollausschusses wurde schitebllch dem Vermögensausschuß überwiesen. Sps r?' S‘ÖL' 6‘ Zu der Angelegenheit des Erbgrafen Erasmus zu Erbach-Erbach, über die wer mehrfach berichtet haben, wird weiter mitgeteilt, daß der Erbgraf am 28. dtovember gemäß Beschluß des Bormundsa)a,tsgerrchtes zu Homburg und auf speziellen Gießener Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung für Hesjeu am Sonntag den 8. Dezember: Meist trüb, geringe Niederschläge. Temperatur wie heute. Westliche Winde. OrigiiraUDrahtrneLvunge«. R.B. Darmstadt, 7. Dez. Der Gejetzgebungtz- a u s s ch u ß der 1. Kammer wird am nächsten Freitag, 13. Dez., nochmals die Wahlr e ch ts v orlag e einer Be^ ratung unterziehen. Die Sitzung findet auf eine Anregung des Gesetzgebungsausschusses der 2. Kummer statt und wird voraussichtlich dazu führen, daß demnächst eine nochmalige gemeinsame Beratung der Wahlrechtsvorlage in den beiden Gesetzgebungsausschüssen stattsindet. Essen, 7 Dez. Tie Hülle des Ballons Bamler ist am Ventil geplatzt und daraufhin ist der Ballon längs- eittg gerissen. Die Wiederherstellung wird nicht mehr als 300 Mk. kosten. Der Ballon muß eine große Höhe erreicht haben. . Leipzig, 7. Dez Ter vom deutschen Reichsbürger-Bereiir ernberufene nationale akademische Tag war von etwa 400 Studenten besucht. 7. Dez. In der Nähe von Versailles werden gegenwärtig Schießübungen mit einer in der Waffensabrik von St. Etienne verbesserten Mitraillenfe abgehalten, die 350 Projektile m der Minute ab geben kann, ohne datz die Hitze des Rohres 45 Grad übersteigt. 0 Ettingshausen, 5. Dez. Ein schweres Unglück trug sich gestern hier zu. Der ledige Bäcker Philipp Döll befand sich bei dem Wagner Philipp S. in dessen Werkstatt. S. hantierte mit einem Flobert, der geladen war, ohne daß er es wußte. Er zielte nach Döll, der ihm gurief. „Höre auf, das Ding könnte geladen fein." Plötzlich krachte dec Schuß, und Döll stürzte getroffen zu Boden. Die Kugel hatte ihn am Kopse getroffen und das uv । eine Auge derart verletzt, daß es verloren ist. Der be- Diese Zu- dauernswerte, 26 Jahre alte Bäcker Döll wurde sofort in Wirsig1 o Seitenweg s Handschuh-Fabrik 8 Seltersweg 8 vermischtes« • Der gefaßte Hm gerichtete. In einem qroü,„ Blatte des rheinisch-westfälischen Jndustriebezirks liest mQ in einem Bericht über die Hinrichtung eines Raubmörders wörtlich: ,Wte uns mitgeteilt wird, nahm Mucket QS Donnerstag abend die Nachricht von seiner gestern fCÜT erfolgten Hinrichtung gesaßt entgegen." Aus Stadt und Land. Gi eßen, 7. Dez. 1907. ** 2 u der Gemälde-Ausstellung am Brand hat toteuer ein teilweiser Wechsel der Gemälde stattgefunden. Etwa 30 Gemälde sütd neu zur Ausstellung gelangt. Darunter be, inden sich wieder sehr hervorragende Arbeiten, l?,1*’ r°* Viedermonn aus Jena, A Bennewitz aus Schonberg, A. Zorn aus Freiburg, M. Schultze aus Franl- furt (1 Kollektion Aquarelle), H. Müller aus Berlin, P. Muth aus Worms. Von dem seither, sowie von dem neu Ausgestellten verbleibt manches nur noch bis Mittwoch Em baldiger Besuch der .Ausstellung sei empfohlen. ** Evangelischer Bund. Die Mitglieder des Ijic> ftgen Zweigvereins seien nochma s darauf hingcwi's'n daß der für morgen vorgesehene F am ilie n - A b c u d aus Mengenden Gründen aus sallen muß. Der nächste Fammen-Abend kann nunmehr erst am 19. Januar statt- finden. 1 ** ffoltfltctt fftr WobltätigkcitszwcÜc, die na- vumtli^ch zur WeihmilliiSzrit von Besugleu und Uni)efugten n m porgenommen werden. |Uii> nur mitLc hürdlicherUrlaub Kleine LageSchrouik. Gegen Rechtsanwalt Dr. T i e tz in Karlsruhe, den Setteihi^ des srüheren Rechtsanwalts Lau, itz ein Verfahren der Anwaltskammer eingcleitct worden °01 Einen interessanten Rekord auf dem Gebiete der dr°s>. l°s°» Feldtelegraphic stellen Lcrsuche dar, die zwisch ° der Telctunkenftatron Nauen bei Berlin einerseits und rreldtelegraphenitation des österreichischen Eisenbahn-Regimml^ Kor neub ur g bei Wien mit ausgezeichnetem Erfolge gemL worden sind Wre aus Wien telegraphiert wird, ist dort 25 Reihe von drahtlosen Depeschen cingetrossen, di- tadellos lesen waren. $er in Essen entflogene Ballon „Bamler" iü sckiw kurzer Fahrt rm nÖrbHdjen Teil Westfalens in der Lmt- Schaft Bulse in mäßiger Höhe geplatzt. Man hofft, ihn fror Ieiner starken Beschädigungen noch reparieren zu können. ° Der türkische Sultan schenkte dem Zoologischen Garten in Berlin mehrere wertvolle Raubtiere, darunter einen Löwen einen Tiger und einen Panther. lCD (BtcfecM, 7. Dez. Marktbericht. Aus heutigem Wochen, maikle kostetei Butter pr. Psd. 1.20—1.30 Dik., Hühtiereier I S 9-10 VIü-, Käse pr. St. 6-8 Pst, Kasematte 2 St. 5-6 Erbsen p. Psd. 18-24 Psg., Linsen p. Psd. 25-40 Psg., Taube,'! pr. Pr. 0,80—1,00 Mk., Hühtter pr. St. 1,00—1,60 Hähne nr 'Ltuck 0,80—1,80 Mk., Gänse pr. Psd. 60—70, Enten pr. Stück 18i bls 2,20 Ack. Ochjenfteisch pr. Psd. 82—88 Psg., jtuh. und Rmdfleiich pr. . Pswtd 80-82 Psg^ Schcheinestetlck pr. Psund 70—84 Psg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Pid ^p^fleisch pr. Psd. 70—80 Psg., Hammelfleisch pr. 64—84 Psg. Liatlosseln pr. 100 Kg. 5.00—5.50 Pik. Zwiebeln vr.' Str. 5,00-6,00 Pik., Milch per Liter 20 Psg., Weißkraut n« etuef 0-00 Psg., per Zentner Mk. 0.00—0.00. — Aepsel per 10-25 Mk., Birnen per Ztr. 10-25 Mk. Nüsse 100 Stück 40-w Plg., per Ztr. 0—00 Mk. Marktzeu von 8—2 Uhr. Holland, Norwegen, Schweden, Dänemark, der Schweiz und es "sich, ^yir ber Bereinigten Staaten von Nordamerika. — Slavische ** Anlagemusik (Volkskonzert) findet morgen vor- Pölker sind durchaus für Zwang in der Öffentlichkeit mittag 11t/s Uhr in der Süd-Anlage mit folgendem Pro- ieingerichtet, ja können sich zumeist ohne diesen kaum in pr,?mnt statt: 1. Vorspiel zur Oper „Die Meistersinger von ihr bewegen, ohne sich selber Schaden zuzufügen, und ^st^erg" von R. Wagner. 2. „Allerseelen", Lied von romanische Volker können, weil ihr Charakker einem, * 4 D-iser! allen betenden Wechsel unter- ^Koloß/u^m sechsten Tage der m.ernationalen liegt, nicht öu allen Zeiten ohne da» Gungelband der I Rmgkatnps-Konkttrrenz rangen als erstes Paar Van der Beek öffentlichen Gewalten auskommen. gegen Pietro le Belge. Der Holländer griff sofort scharf an und Das Deutsche Reich ist, abgesehen von dem in ihm, den sich heftig Wehrenden Belgier nach 4-/. Minuten durch besonders aber in den Großstädten und in den linksstehenden L"nihko Nach ab“t |S'n Parteren maßgebenden und wirksamen „Ferment der Deeom- m 5»/4 Minuten durch Halbnelsotu Run rangen Le^Boucher gegen Position", wie Theod. Mommsen das Volk Israel genannt Sers. Auch das war ein sehr harter Kampf. Beide Gegner griffen hat, aufgebaut auf keltischen, wendisch-slavischen, lit- sehr scharf an und ihr Ringen war um so mteresianter, als beide « wäre' e" ", TTPL nten. Es wäre ein Widersinn, alle diese Volksgenossen Zuwge nicht erschienen. Tas gefamle Resultat ist bis fehl folgen- nach einheitlicher Schablone öffentlich-rechtlich inI des: Van der Beek 4 Siege, 0 Niederlagen; Halli Dalli 3 und 0;. Bezug auf die Formen ihrer Vereine und Versammlungen Noir 3 und 0; EharleS Sers 3 und 0; Petersen 2 und 3; BÄÄ5ST. *•» »**. >»„b? iiffyt, daß vielleicht das Königreich Preußen eigentlich schon I scheiden somit aus der Konkurrenz aus. Heute, Samstag, ringen zu groß sei, und auf die entgegengesetztesten Menschen unb iolgenbe Paare: Halli Dalli gegen Heine, Illa de Noir gegen Kulturen aufgebaut, um ein einheitliche s Vereins-!Jackson und Serf gegen Petersen. und Versammlungsrecht zu besitzen. Dom deutschen Reichs- . **DerBürgerverein wird am nächsten Mittwoch gebiete gilt dies aber in noch erhöhterem Maße. Denn eine öffentliche Versammlung ab halten, in der Prof, -gewiß sollten deutschsprechende Polen und Slaven ganz Biermer über den Fall Dullo in Offenbach und uuders öffentlich-rechtlich behandelt werden, als die ger- seine kommunalpolitische Bedeutung sprechen wird. manischen Stämme in Medersachsen, Friesland und ** Betrüger. Bei einer Witwe in der Hammstraße Thüringen, die hoch in uralter Kultur stehenden Misch- mietete gestern abend ein angeblicher Monteur Weber Völker am Main, Rhein und Neckar; ganz noch zu aus Berlin ein möbliertes Zimmer. Heute früh geschweigen von den Allemanen und Kelten im Elsaß, den ließ er sich unter dem altbekannten Schwindel, er habe Sueven und den Bajuvaren. — Hiernach könnte ich also seinen Koffer an der Bahn auszulösen, 6 Mk. geben und nichts sehnlicher wünschen, als die Ablehnung des Gesetz- verschwand dann auf Nimmerwiedeiffehen. Der Betrüger Nltümrfs. Soll aber die Reichsverfassung nun doch einmal ist etwa 40 Jahre alt, hat schwarzes Haar und starken chr Opfer haben, so würde ich Vorschlägen, dem Gesetze rötlichen Schnurrbart. Es fei vor ihm hiermit gewarnt folgende Grundlagen zu geben: ** r rx r . o v Rohert. In der Somienstraße wurde rn der- iÄS.?'■«"<»(■»• s™«3« litt» 4 D-- «-m.dch.-t «ch uno zu versammeln Kirchenvorftand haben beschlossen, daß am 1. April eine ^Wortlaut des Entwurfs.) Pfarra ssi st en teu stelle errichtet werden soll. Von _ n v 8 2. I m gehört unsere Gemeinde zur Pfarrei Großen-Linden Der Landesgesetzgebung bleibt die Aus- und der dort wohnende Geistliche hatte auch die gesamten führnng dieses Gesetzes überlassen. kirchlichen Funktionen hier auszuführen. Doch beide Ge- Berlin, im Reichstage, den 6. Dez. 1907. meinden sind fortgesetzt stark gewachsen. Großen-Linden räblt " " " " —””——— über 2000, Klein-Linden 1800 Einwohner. Klein-Linden wrrd auch für die Zukunft der Pfarrei Großen-Linden angehören. liegen, 7. Dezemver. Erhöhung der Lehrerinuen-Gehälter. , Die hessische Regierung wird den sänitlichen Lehrerinnen >eme große Weihnachtsfreude bereiten. Bei den letzten Etatberatungen ist in beiden Kammern bei der Beschlußfassung über die Wohnungsgeldzuschüsse der hessischen Beamten und der Lehrergehalts-Erhöhimgeu der Wunsch, resp. die Erwartung geäußert worden, daß auch die hessischen Lehrerinnen baldigst mit Gehaltsaufbeflerungen bedacht tverden möchten, -und die Regierung stellte in Aussicht, vom nächsten Jahre ab ^uch eine entsprechende Erhöhung zu ermöglichen. ou,. - , -- -------- sage wird nunmehr in Erfüllung gehen. Wie wir bereits Gießener Klinik gebracht, kurz mitteilten, ist von der Schulabteilung des Ministeriums • X Lan d e u h a u s e n, 6. Dez. Das Restaurant K a l b f l e i f ch des Innern -in Gesetzentwurf vorbereitet worden, in dem Z"n 38000 SW iiT T ^nr Preise T« Abänderung der feigen gesetzlichen Bestinunungen eme i°7gew "Tauui, fcTwÄÄUrerwör Ld°er allgemeine entsprechende Gehaltsverbesserung für die Lehrerinnen ä" Ieinem früheren Berufe zurückzukehren. ' festgesetzt werden soll. Eine nähere Mitteilung über die Höhe ü. Offenbach, 6. Dez. In der gestrigen Stadt- ,dieser Aufbefferung oder über die Gesamthöhc der dafür er- oerordnetensitzung 'erstattete der Kontroll ausschuß ein- forderlichen Mittzl war bisher nicht zu erhalten; doch steht gehenden Bericht über die Anlage der flüssigen An- fest, daß die Erhöhung vom 1. April 1908 bewilligt werden ^lh eg el der. Bedenken sind, abgesehen von der Eberbach- )oll und eine dementsprechende Etatsposition im Staats- Affäre, nicht vorhanden. Stadtv. Boehm kritisierte scharf Haushaltsplan für 1908 enthalten sein wird. Der Gesetz- arx .rr ■ . entwurf ist soweit fertiggeftellt, daß er voraussichtlich noch vor Weihnachten den Landständen vorgelegt werden kann. — Der Gesetzg ebungsausschuß der Zweiten ,Kammer hielt am Freitag nachmittag wieder eine Beratung mbec die Bachgesetz-Vorlage ab, an der als Vertreter Ler Regierung der Minister des Innern Exz. Braun teil- nahm. Tie Differenzpunkte zwischen den Ausschußmitgliedern und zwischen diesen mit der Regierung wurden einer mehr- stündlgen Erörterung unterzogen, ooch wurde die Beratung mn halb 6 Uhr in der Zuverficht abgebrochen, daß bei der für Samstag früh vorgesehenen Weiterberatung eine alle Teile befriedigende Verständigung gefunden werden möchte. , Reue Eingänge. Der Zweiten Kammer ist eine Regierungsvorlage zugegangen, in der um Zustimmung zu einer Vereinbarung zwischen der preußischen und hessischen Regierung ersucht wird. Es handelt sich um eine bessere Regelung der Anstellungs- und B e fö r d e ru n g s- verhältnise der hessischen höheren Beamten der Elsenbahngemeinschaft, die zurzeit bei der geringen Zahl der dafür vorgesehenen Stellen von mancherlei Zusälltg- keiten abhängig ist. — Abg. Leun hat einen Antrag zum Kinderschutzgesetz eingebracht, nach dem die Großh. Regierung dahin im Bundesrat wirken soll, daß das Zeitungsau s tragen von weniger als 30 Exemplaren pro Woche den Kindern gestattet werde. I Anne Marie. Die glückliche Geburt einer Tochter zeigen hocherfreut an Architekt Carl Ph. Müller und Frau Hedwig geb. Schmitz. Giessen, den 6. Dezember 1907. Geschäfts-Empfehlung. Dem geehrten Publikum von Gienen und Umgegend zur aefl. Kenntnis, da» ich meine seiner in Sici^iiicficu getriebene # Bau- und MbeWeinem mit Maschinenbetrieb nach hier 0C319 —_ wjuv: bigetras^e S7 ■ —~ verlegt habe. Gleichzeitig billige ich mein SAKG-LäGER in grober Auswahl von den einsachsten bis LU den elegantesten Holz- und Metallsargeri ncu.t aaeu dazu geour^en BedurfsalLLte'.rr für ^cL^eZLv^sLaltttugcn unter Zusicherung reeller Bedienung und annehmbaren Preisen in Gmvsemuug. Alle Aufträge tonnen so «ort GrwMgung «c.^en,- auch werden bei Sterbesällen aus Äiunsa) bi-r Angehbrlgen alle iw^igen Besorgungen bei den Behörden lloerno.nmen. Ho wallend Tel, 659. Konrad Daillin, Schreiricrmeister. BSi/1 A ©© Kohlmkaste» ?? Frachtbriefs V Ofendorseher Bestes deutsches Fabrikat Zu haben !n allen Garn- u. Tapisserie-Geschäften. [751f Art aller Grosse Weihnachts-Ausstellung * * * * 7516 .liessen h l * U Apotheken Bibliotheken Bauerntischchen Nipptischchen Blumentische Rauchtische Serviertische Nähtische Rohrsessel Schreibsessel Trioinph-Klappstühle Klavierstühle Schreibtische Spiegelschränke Butiets Vertiko ws Bücherschränke Korridor toiletten mit Firmeneindruck ♦ Sehr billig Biühl’sche Ünivers.-Dmkerei Trumeaux Spiegel Etageren Paneelbretter Staffeleien Büstenständer Schirmständer Vogelbauer and Ständer Teppiche Tischdecken Bettvorlagen Angora- und Ziegenfelle Fenster-Hantel ModernePlüscIigarmturen Divans Chaiselongues und Chaiselongues-Decken Waren ohne Reizende Neuheiten zu 5 und 10 Pfg Bonbonieren Marzipan-Gegenstände Baum-Kontekte ff. Desserts Bonbon- Bisquits : 23' fassende „Aachener Lamberfza Printen sind In allen Farben vollständig waschecht. * Grosse Auswahl. Spezialität: Puppen-, Kuchen- und Kaufläden- -------------------- Artikel. linden Sie in schöner Auswahl im ,, , Schuiiwarengeschhaxt Ein Posten Tüll-Vorhänge abgepagt und am Stück mit 15— 20 % unter Preis abzugeben. [7528 Ferner empfehle FcWttMntel u.Wdelktii. Chr. Arnold, Bahnhofslr, 31. Besichtigung der Kaufzwang erbeten. Eigene Schreiner-, Polster- und Dekoration s-W erkslätten. Von Friedrich Karims Schuhmachermeister SO yi-ei^ergasse $ö „ _______ — zu reellen Preisen und besten Qualitäten --------— Echt Petersburger und amerikanische Cl um ml schuhe Christbnlmständer empnehlt 7512 Liänser^iieii^iiMiiiifl Neustadt 56. Telephon 76. Feier hnterg Möbelfabrik-Lager u. Ausstattungs-Geschäft. Telephon 399. Kspiansgasse 68. Franko-Eieferung durch eigenes Fuhrwerk. a7n Flüssige Stern Marke G 7ce^m=Seiie vereinigt die angenehme Wirkung des tiiyeernns mit der reinigenden Eigenschaft einer Kaliseiä'e u. ist wegen ihrer leichten Handlichkeit besonders zum Baden von kleinen Kindern sowie zn Kopf- und Körper-Waschungen zu empfehlen. [7534 Flasche 90 Pfg. Adler- Drogerie Giessen Seltersweg 39. Otto Sc- aa?. verkaufe von heute jetad, annehmbaren Preise Kompl. Speise-, Wohn-, Schlaf- und Herrenzimmer Salon- und KücheneinricMungen Enorme Auswahl in Einzel-Möbeln Spekulatius, Schokolad-Brot, Pfeffernüsse. Sämtliche Sorten „Haeberlems“ Nürnberg. Lebkuchen. Walltorstrasse 36-38. Telephon 644. Feinstes SpeztaUtätcn-Thcater I. Ranges. Täglich große Vorstellung. — Riescn-Weltstadt-Programm. — Vom Besten daS Beste. — Leute Samstag Auftreten der berühmten Selina Revolten - Truppe, einzig exlitlerender Lust- TvmnastiL-Akt, die grogte Sensation der Neuzeit sowie der übrigen allerersttiasstgen Spezialitäten. Siebenter Tag der Internationalen Ningkamps-Konkurrenz. — Heute ringen folgende Paare: Halli Dalli‘gegen Heine, Illa de Noir gegen Jackson und Scrf gegen Petersen. Die Rmgkämpse dauern nur bte 11. Dezember. Aus vielseitigen Wunsch des auswärtigen Publikums finden ^onntng ^^^^b^Vvrstellung^i^4 und 8 Uhr. Vormittags von 11—1 Uhr: Frübschoppcu- VorftcUuna bei freiem Eintritt. Im vorderen Restaurant tätlich von 7 Uhr an: Konzert des Damen-Ormesters „^entern" (7 Damen, 1 Herr) bei gänzlich freiem Eintritt. 0932F, Es ladet ergebenst ein Direktion Albert Rappmann. j üiBoioDg-E«! in ff- Aroma, Poslkolli^3oFlaschen Mk.k5.o6 franko u. inkl. Kiste offeriert W. Reinhardt, , vorm. I. A. Schäfer, [7a88 Königssce i. Tiiür. Mil als Weihnachtsgeschenke Vertikow’s Flurgarderoben Rauchtische Nähtische 7528 ! Büstenständer Famiiienrahmen usw. nsw. B©- Billige Preise. "BL S. Zimnaoii, L!» B 5 « a M 5 -e ’ür reisende HOSPIZ Damen evang. Schwesternhaus, tiieenen. lohanneeetr 1 Anforderungen meines Kollektion gerahmter :. w. nach Entwürfen bedeutender Künstler, welche ; derselbe enthält Kunsthandlung — Werkstätte für habe im L Stock vorzüglich eignen. Zum Besuche ladet am MarktpSat nur Selterswe^ 33 Löwen^asse 3 Mark Am Marktplat Am SBapSiipla'Ez e Linoleum-Teppiche Kunsts’e^er.stär.de :: Ziermöbel :: ■Rohrsessel gefüttert kostet vor Weihnachten elegante Seiden- n. Tül Fortsetzung des Sonderverkaufs in Kleiderstoffen P passende H Weihnachtsgeschenke aussergewöhnlich billij. englische Paletot HO cm lang durebgewebter solider Stoß kostet vor Weihnachten f r-'l Id & %W| .*1 W «fv ■: H ■Vjti ■ l .L.>- ML W 6ä 1 8 H M H H W $ .. «■ M -'S M I 1^ M M M A., >■- ■ , . W r«: LZ empfiehlt es sich mein großes Laser in fäobeln, Betten, Polster-Waren zu besichtigen. Uebernahme Komp’. W oknuiigs-^inrichtunnen 7522 SS'" Salon-Garnftui’ TSS /ÄnN | Kessel u. L Stnbte (iW Jjt.) oU üert 9iäticreß bur-i bte (xxp. Les Gteß. An^. ' [OüüUo j von der einfachsten bis zur elegantesten Aus! ü hmng. Passende Weihnachts-Geschenke in großer AuswaliL Billige Preise. Eigene Werkstätte. A. inrünetoanm Möbelma^azln Telephon Al Telephon 40. 35 Bahnhofstrasse 35. a*/. — z Betauntmachung. “ — »ÄÄ ^roßhcrzoglichcs Polizeiamt Gießen. —____________ -______Rein h art. Reste passend zu. Kleidern, Kuider- kteidem und Binsen Ul schwarz, farbig und karrierte» Kleiderstofferr, Wollmouselrne,Vetour und Flanell 7536 fnunenb 6ifl' Preisen empfiehlt ®