iess6a ^OS 4^ !ÖBZ6!| \ ^Oriinjx l’tij. Erstand. )all ^trägen. le N Psg. Bauart. lüllgil, und Jdiiij \8'k »hr ibc8, ihr ot« Itincrem oder e ignDtlalt-, i, Gewerbe« tS«, Fabrik« irauerciell, len ic. tp, Ngeut, durch Sin a. 916* ’j euzgaFc 8 t- »ch QUioirti) iche. iclSbar gern? iben Il'.seM inten im > bang, baljtt erfolge. funblcrtt« (keine hannovn. ib Ms °«iOlPV' »crgebeo- ,6(1 p-i lltgt btv Z sonn18» f 10 Jg ÄsisS-^ Donnerstag 7. Februar 1007 157. Jahrgang Zweites Blatt Nr. 32 Erscheint tögllch mit Ausnahme deS Sonntag«. Die „rletzcner ZamlliendlStter" werden dem Aiijeiqer^ viermal wöchentlich beigelegl, da« ^Krtlsblati für d«o Krtli Sieben" poemial wöchentlich. Ter„heffllch« Landwirt" erfcheurt monatlich eunnat. Siolaiionldrnck und Verlag der Drüdl'lchen Universität- - Buch- und L'eindruckcrei. R. Lange, Lieben. politische Lagerschatt. Tle Soji-ldemokratte nach der Wahl. Die vom „Vorwärts" gewählte Be-cUmung „Schlapp e" Uliätldcruitg des Unfallvcrsichcrungsgcsctzct» für t'anb« uub froihwirtidjait. Die 61. Qk-ncialDcrfammlung befl ,ü|ipvcu.üif^fn land* wirtschaftlichen Zcntralvercins^ hat fcinvijcit eine Slommtfuon ; ur Beratung ubcc die 'jlbänbetung des Unfallversicherung«* ßcjeQcfl gewählt: Entsprechend den von die «ec liommihton mzw-schen gc ja ulen Beschlüssen hat nun der Reichskanzler sich nut dreier Mchrhett rovcücc aus einen uröglrchst guten puß zu stellen. Cb das Zentrum daraus erngcht, das ist hcuid) eine andere frragc, doch wird um dcs lieben Friedens wüten das ikrregsbcrl rorausjtchtlich bald begraben werden. (Bgl. „Potttischi Tagesschau".) Tre Kouservativen kehren verstärkt in den Reistag zurück, ebenso das Zentrum, das in ieüum Innern ja auch tonscrvativen Gebanrcu nidxt fern steht. Dre Liberalen haben sreiiich auch einen Zmvae») erfahre»; der aber bildet namentlich angesichts der sehr gZchwäck-ien Sozialdemokratie, die doch iuiücilcu auch von den Liberalen nicht entoehrt werden kann bei entschiedenem ZronUnachen gegen rcal.'.onäre Regierungsvorlagen, keine wirisame uiw itarke Cpposirion. Die 5 a> u l b daran tragen in erster Linie die S o z i a l d e m o k r a t e u, die vielfach das Zentrum, hier und da aber sogar die konservativen Agrarier unterstützten und die Lwormen zu fr alle brachten; io namentlich auch in Bayern und Württemberg. Diese unglaub« lich bornierte sozialdemokratischie Wahltchtik muß und wird sich bitter rächen. wird nach den Verlusten der Stichwahl nun doch wohl in das Lßort Niederlage verwandelt roeth-n müssen. Eklatante Niederlage, wenn die Partei Bebel gaiu offen gegen sich selbst sein will. Vor dem ö. Februar mochte in ihr ein gewisser rhilvsovh.schcr Humor, der allerdings eine verzweifelte Aehnlick/- leit mit dem Galgenhumor hatte, allenfalls noch am Plaß sein, al» ein Mittel, den gcsunleneu Mut zu beleben. Nunmehr aber wird die sozraldemotratuclZe Parteileitung mit bitterem Ernp sich klar darüber werden müssen, daß ein großes Kapital von Vertrauen, von Hoffnungen auf die Zukunft, von troßigem Siegesbewusttsein endgültig verloren gegangen ist. Nicht die Arbeiterbewegung ist bei den Wahlen aufs Haupt geschlagen worden — das anzmiehneen, wärt cui großer und verhängnisvoller Irrtum. Einen Schlag von elementarer Kraft erhielt fric „sieg, gekrönte revolutionäre Laltik", erhielt ein Ürajtmeierluin, das mit Deklamation, mit breitspurigen Reden, mit Herausforderung und Verachtung dc» Bürgers die Welt aus den Angeln zu heben sich vermaß. Die Sozialdemokratie hatte zuoiele Wechsel akzep. tiert, zuviel ihren Anhängern verheißen, alS daß die Einlösung auch nur eines Teils der Zahlungsverfprechungcn überhaupt möglich gewesen wäre. Nichts verträgt der Mensch sch-oerer, als die Enttauscl/ul:g. Wunderturen er>taunlichcr Art wurden im Jahre 1U03 von der zweUstürksten Partei des Reichstags in Aufsicht gefüllt, mit einer verblüffenden Bestimmtheit angekündigt — und schließlich vollzieht sich die überraschendste Wunderkur an dem üeilfunitlcr selbst. Tie „M i t l ä u j e r" -a u s dem Bürger- tum hat die Sozialdemolratie verloren; das sind in sehr großer Zahl dre „Zntelleltuellen", die geistig Regiamen, deren Beistand der Soviatdemolratie so viel nußte, weil er das Bürgertum in das Lager htneinzog. Grade die Intellektuellen aber erfuhren die fchlechteste Behandlung von der „schwieligen franst". Es wurde ihnen wieder und wieder bedeutet, baß sie nur die Geduldeten seien. Ihre jrritil war Anmaßung, ihre Behauptung, daß es in der Sozialdemokratie vieles grund.ichst zu befican gäbe, erschien wie ein Lohn auf die Parteidisziplin. Darauf gebührte nur die eine Antwort: „W e r n i ch l p a r i e r t, d e r s l i e g t h i n a u S!" Tas ist so oft wnd so nachdrücklich gesagt worden, daß es fast zum sozialdemokratischen Geleitspruch fürs Leben wurde. Ter im ersten Berliner Wahlkreise nia-t gewährte Sozial- dcmokrat Tr. Leo AronS hat am Abend der Sticl/wahl vor seiner Wählerschaft das ossene Wort ausgesprochen: „Seit wir eine Dreiinttlioneiipartei wuedett, sind w.r vom Geisteshoch, m u t befallen, der unS an der ridjtigen Signalton gehindert hat. 23ir prunkten mit der Stärke unserer Partei und verstanden cs dabei nicht, Leute anderer Denlungsart zu und herüberzuziehen. Gewerksck/aslslollegen gegenüber, die nicht organisiert waren, Redaktion, Ervebitioir uub Druckerei: Cdnil- ftraüe 7. Ezvediliou und Verlag: Rcdakiwme^S113.Tet.-AbruAnzemerGieven. spielten wir uns als die Lugen, unuo .i.innO-tuA . -ci jialbcmo» traten aus und stteßrn sie ab, anstatt sie zu gewinnen. Mehrheit um jeden Preis zu erringen. Diese listige Rechnung stimmte bis au(3 fr. Und man durchs fdjaut das schlaue Diploinatenslücklein heute wohl auch in ben Streifen, die anfangs ganz voller Optimismus waren, alcr beulid)t Reichskanzler ist keineswegs liberal, wenn er sich auch manchmal so gebärdet, fonbern er gehört seiner politischen Ueber- teugung nach zu den Leuten nm Staroorif. Daß er diesmal gcsa«lt zum Besten einer kleinen, aber vorlauten und vorleuclstenden Minorität frcudaler operiert hat, um diesen noch gröbere Macht zu sichern, ist nidjt zu leugnen. Der nationale Gedanke wurde nfit großer Gewandtheit in den Vordergrund gerückt und die flibenuen durch den angeblichen Bernick-tungskampf gegen das Zentrum geschickt mobiliiiert xaß ti der Regierung in Wirklichkeit um einen solchen Mampf nicht zu tun war, das hat sie schon srüh gezeigt, ilisbewndere dadurch, daß sie im Kampf gegen die Sozialdemokratie, die jeßt daS Bao austrinken muß, schließlich auch das Zentrum auf den Plan rief. Wäre die ZentrumSpartei unterlegen^ so Hütte die Regierung wahrscheinlich nid.td dagegen gehabt, vorausgesetzt, daß die Rechte babci gut abgesclmitten hülle. Aber da nun daS Zentrum noch stärker als bisher in den neuen Reichstag entzieht, sucht man Jie neue Neichstagsm-Yhsit. TaS 2. Novembcrheft der fortschrilllichen Frankfurter Halbn'onalsschr.sl ,DaS freie Warf biad)le einen Lei!, ouiiaß unter bet Aufschrift: »Byzantinismus und per- iönlicheS Regiments Dieser Aufsatz gab in seiner Einleitung eine Anzahl von Stimmen konservativer und r cd) 16 na 11 o n a ll ib. Diälter, wie der ,Kreuz-Ztg.*, der »Hamb. s)locßr.*, bei Rhem.-Weitf. Zlg." ic. rc. wieder, die inSgejanit, lange bevor jeinanb eine Ahnung halte von dem Plan- BüloivS, den allen Reichstag aufznlösen, ihre .Hoffnung' setzten auf einen scharf oppositionellen Ausfall bei nächsten RelchStagSwa hlen, bic.....endlich zu einem Bruche nut bau System ber persönlichen Herrschaft uub der bequemen Beamten, zlir Nücklehr zur Tatkraft und Grunbsätzen in unserer Politik führen könnten* (Hamb. Nachr.). DaS „freie Brorf begründete bann seinerseits aus- Ehrlich diese allgemeine Mißstimmung, bic .latente Spann- unfl‘ zwischen bau immer wieder »neuen Kurse* bei ReichSregierung und bau Volke und kam zu dem ^Et- gebnisse, baß Deutschland schwer kranke an perfünlichiin Ncgi- mente, an byzantinischer Eyarakteriäule, und ernite Gefahr laufe; daS Volk müsse sich,daher bei Zetten rüsten ,zmu stampfe gegen daS peisönliche Siegiinent'. Die aiissaltenb große Zahl dieser Volksweckrtise selbst aus den Kreisen der äußerlten Rechten, vorn HochfeudalismuL bi» int äußersten Linken, mußten auch bic stutzig machen, die es in erster Linie anging. Und e3 vergingen kaum 4 Blochen, da war ein EntsÄli-ß gesoßt, der bau gesamten Schwarziehertuni nut einem Mate den Mund stopfen sollte. Lian schloß ganz ttniach mit kühnem Llrach daS ReichSparlauient und schickte die Reichsboten Heun, um in hohen Tönen daS Lied von bei nicht zu kompromittierenden nationalen Ehre anziislimmen. Und stehe da, der schlaue Schachzug gelang. Tie alten Freunde von Rechts wollte man unter allen Umständen wieder für sich gewinnen, diese uralte prerißifche Wlonarchenstütze sollte und durste dem deuischen Koiferthcone unter keinen Umllänben verlustig geben. Uub so geschah benn die RelchrtagSalislösung zur Erzivlngung einer nach recht» neigenden Wlehrhcit unge- säumt, einmal um bic Nörgler kurzerhand aus andere Ge- danken zu bringen, dann aber auch, um durch eine Wahl in ben Winlcrmona 1 en der länblichcn Bevölkerung, die zu anderen Zeiten auf dem Fetdc von jedem anderen Geschäft ferngehallen wirb, die Wahtarbeit so bequem als möglich zu machen uub eine agrar-konservative von dem kuriosen Collegium von Einfaltspinseln, ertrotzt für sich beS Alten Stellung als LandSknechtSgenerol, und im leßten, stark abfaUenbcn Alle Hal der souberbare stauz oben- bcem noch baS boch immerhin ctivaS entivertete LiebeSerbe deS Allen angetreten. Ter Slaijer fall gesagt haben, der 2. Akt dieses bunten Schaustückes erinnere ihn an Shakespeare. Mir scheint selbst Wilbenbruch ein weit größerer Dramatiker als Herzog zu sein. Bo gesunb Herzogs Romane si,rd, so herzleidenb dünkt mich bleseS Drama. Es trankt nicht nur baran, baß es zwei Helden hat, sondern auch daran, baß baS rem Stoffliche dominiert, daß bic einzelnen Akte nur eme nicht eng mit ananber komponierte Rahe äußerer Geschehnisse bilden, denen gegenüber das psychologifchc Rtoment ganz m ben Hiuter- grunb tritt. Gteichzeitig mit ber Außerachtlaffung der b ich- lerischen Miffion feetijcher Vertiefung trat auch eine seelische Versehiefung feinet Gestalten em, freilich ließ sich so bie t b e a t r a* tische Ausgabe, bic Schaffung von Effekten, um so besser erfüllen. Doch bie padenben Vorgänge lassen und innerlich falt. So kühn auch bie Konzeption und so großzügig b.e Komposition einzelner Szenen scheint, so breit unb ermübenb sind, gleich Eingangs, anbere Szenen. Ein wie phrafenreicher Waberhelb ist im Grunbe biefer recht unsympathische, wenn nicht gleichgiltigc venezianische Skationalgötze, wie aller Ver- nunft bar ist daS Erscheinen nachtjchleicheuber arisiokratischer Metzen. Wer bie Herren Colleone, Vater oder Sohn, von answäitS besucht, gleichgültig ob Mann oder Weid, wird hmgerlchtet. Wunderbar bleibt nur, baß sich diese doch immer* qm etwas unbehagliche Art von Gaslfreliudschast bie Nicht- Benezianer nicht längit a-l notam flcnommen haben. Auf dem Wege zu der Renaiffancc einer Dramatik größeren StileS bebeuten jebensalls Herzogs .Londolli.. nur eme Etappe. Unb wenn auch manchmal LefftngS epi* grammatisch stählerne Prosa uns von der Bühne her :u grüßen scheint, so ärgern unS daneben schlecht a>>ig^putzte 2lUiog»rcöcn6arten loivie die ungeichickte 6m|iceuung fun t* hlstort cherTrivialn i. Das Ersrenlichsie am ganzen Scania i;i des Autors ernstes Streben. Und jo gebührt folgende AbänberungSvoischlägc gemacht: ,DaS Gesetz übet die lliuüllunlidjcniiig der land- und forft- ivirtschaiilichen Arbeiter hat viel ach zu groben ynvun gemhii unb Am aß zu beicd)iigien lUngcn gegeben ; cü ui dauer cme Blenderung des ipcietzes nach lolgenöcn Uihuimigcii anzultteben: L 4. ic Zu* amm"u atzung aller Aibeuerversicherni.gsgcieye am ein unb bei* leiben Grundlage mit der glcidicn Xleteiligung Dev Reiches, bet Aideimehmer und der Arbcngel'cr ül geiegliaj eiioiocilid), da durch die geircnnien Beiwaliungen erhebliche lilebv!ollen veruiiachi iuer« den unb die Auiormgimg der Hollen der UuiaUucriitbeuuig allein durch bie Arbeitgeber eine nicht zu begründende paue bauiellu 1L collie die ud 1 gcioibcvie Umarbeitung lich nicht in der nadmen 3eit beioirten taffen, io tu, da bie Veriiweriuig niemals zu einem Gewinn iühren soll, eine Aenderung des Geirn cs über die Uiuall* verlier,erung m lolgenden Pnntten zu vciauluiien: 1. Eine Rente i|l erst dann zu bewilligen, lucmt der Berletzie durch den U i all um mehr als 33'/, Proz. feiner üimevbsfäljiflfcii geimadigi ul Jem Berletzien lit au'zugeben, nach Ablaui der Llarcnzzeu ohne ivciieve Aufiorderung cm äiziliches Aiteil iibec lerne Ardens» nn ähigtcn beiAubungcn. Tui er dieses nuDi, jo muß angenommen werden, bau er voliuanbig iuiebeii)cigc|icilt ist. -r ie im allieiue lull k’ner an Arbeiiee nur beiuilligi werden, wenn der Beichädigis erioiefcneriuauen mmbeiiens 33'/, Pioz. weniger Lohn beziehi alS nnbeichadigie Arbenee deiietben Motegone, beziv. wenn Oer Be* uljabigic als |eib|idnöigei Betriebsleiter so behindert stt, daß er m feinem liviucrb ebcmalls um 33'/, "Proz. geschädigt ist. d.ie bewilligte Untiulreuie ndjt, solange bie Eiweibsveihalimsie oes 'Lev- irgien sich um iventgrr ois 3d 1, Broz. ucrmißeu Huben. 3. Lu ich beioudcir HonuoUoeuuue ber Hieisoeiivalinng (ee(noiiSuoiflä,:t'e) ui zu puren: Tie Angemeslenheil der zu ge,Ui.hlenden Rente, lemer uaci) bcivilligier Renie die etwaige x>eruuOeumg in der Be- ciniiächltgnng der Euverbsiähigleit und in den ^omibcjügen bei Pt,menemp'angers. 4. emuilanon ist lua'rechilich zu veuolgen. ö. ler 6 4 des h-eietzeS vom 3U. Juni 19uO eueniueU oer § tiU de« ßivvmziaistaluts in dahin zu ändern, baß nur oiejemgeu Betrieb«. Unternehmer der Bersicheiungspftichi umeiliegen, bie einen über UUU Aik. nicht Ijmausgeljenbin ZahreSarbeitvveidienlt Haven. Be- iriebSuiucuicbmeni mit mehr als WU Alk. Zabresaibeiisvcrbicnst dl die Seibiiveisicheruna nderlalien. i3»r bie Betriebennlernehmer unb Ocreii Eheiiauen luitb eme bejoubere Berlicherimgslialie ge» bilbei. 6. L'euien, bie sich nachweislich durch Trunkenhcil eine Ber» leiiung zngezogcii haben, luuo bie Reine um bU Proz. gekürzt. ?. Uii» läue von Hindern mucr 14 Zähren geben das Anrecht auf eme UniaU- teilte erst dann, wenn nach Errcichung des 14. vebeiisiaijrco »och eine verringerte Erwerbsiahigteii uoujanbcn i|L (cinngemdbs Ailiveuduug des § ö des Uiualivrrsicheruiigsgesetzes.) 8. Die Honen für die Brüstung hat der Beiietzie zur ^asttc zu tragen, falls es mit feinem Aiilprnch abgcimejen wird." Lcc Reichskanzler m ferner gebeten worben, zu veran* laffin, baß eventuelle Aenderungen beS UnfallvecsicheruiigS* gcietzcS für Lanb* unb Jorsiwlrl,chaft auch auf bie übrigen Arbeiterlategorien sinngemäß angewenbet werben. ^tejrcner Hyratrivcrelll. Die Condottieri. Schauspiel in 4 Allen von Rudolf Herzog. (Duchane-gabe: bei I. G. Cotta in Stuttgart, 2. Aufl.) Renaiffancc! DaS ist bie Sehnsucht ber Empfindsamen unserer Lage. Man ersehnt eine Renaiffancc — ja ivovou nicht? Eine Renaiffancc des ersten deutschen Reichstage« freilich ward unS soeben beschert. Ungestillt ist noch die Sehnsucht vieler Alißvergnügter nach der Renaissance der starken, ziel- bewußten Ztegierung beS jungen bculschcn Reiches, nach bei Rcnaiffance deS alten Christenglaubens und der altelte» Christenlehre (selbst im Katholizismus beginnt man nach ,religiöser Erneuerung* zu streben, unb eine ernste, auch ffli Protestanten höchst anregende reforrnkathol. RloiiatSschrifi in München trägt den Titel /Renaissance^); ungestillt tfl bic Sehnsucht nach der Rcnaiffance dcs _ alten kräftigen und gesunden, selbstsichcrcn deutschen Mittelstandes, die Schnsuchl nach dec Renaiffancc der — Presse, wie fte die Einbildung ahnungslos Unvertrauter sich malt. Und man sehnt sich in unterer Zeit, in der sich Ricscn- Hände voll sozialer Forderungen Felsitucken gleich auf unsere Erde hcrabsenken, nicht allein nach gründlicher sozialer Reiialssance, sondern auch nach einem Wiederaufleben der Künste und Wiffenschaften, wie zu Zeilen des Ausganges dcS DlittelalterS. Unter unS Söhnen einer kleineren Zeit glüht eine heiße Sehnsucht nach der Kraft und Schönheit und fclbslbcivußlen Größe, die die Rcnaiffancc-Rlenschcn besaßen. TeS franzöi. Grafen (Sobincau „Rcnaiffance'-Szenen, von benen bei Gießener Dürcrbund einen Teil bemnädjii zurAuffuhriing zu bringen gedenkt, boten zuerst eine impo ante Galerie groß geschailtcr Fresken unb Gemälde jener Zeit dtietzichc'ichct Uebennenschltchkeit. Dichter und Dichterlinge, von Rtaeierlinck unb Schnitzler, von Paul Ernst und Thomas l’iann bis auf Fulda unb selbst bis auf Blumenthal unb Schönihan folgten ihm auf seinem Wege, jeder ui seiner Art. Bor Jahresfrist gesellte sich zu diesen der einstige Ham- burger, spätere Berliner Redakteur Rudolf Herzog, ein aus s.aor uin K-ano. Sprechstunden der Redaltioii 11-1 Ui;c vorm., i .7—i/28 Uhr abdS. Gießen, den 7. Februar 1907. ** Degen ber kommende K Fa stnacht-tagc sei ba> tauf hüigciuicfen, baß das Großh. Polizemmt auch in d.eieur Jahr wieder au die Einsicht des Pubntums sich öcnbet, um licldfligungen zu vermeiden, (^iehe auitL Bekanntmachung,. ♦* Po st-Personalnachrichten, öcr.c^t ilt Poiiaiititcnt Lehr von Vnbcl naai Eöur. fruuoultg ausgeschrcden rst Pv|t- gehllse Lohr in Herbstein. *♦ Erledigt ist die mit einem eoang. Lehrer zu befetzenüe Lehre rst eile an oer Gemeindeschule zu Stumpertcnrob. Mit der Stelle ist Organistenbieiist vervuiwe.i. bem poeienceichen Wuppertale gebürtiger Lichter, der mit seinen zumeist in „Heber Land unb Meer* unb dann bei Cotta in Buchausgaben heransgekommenen guten unb erquicklichen Romanen aus bem modernen Leben burch seine starke He-rzenö- wärme, seinen glücklichen Humor unb vornehmlich ferne quell- frische Lebensfreude zahlreiche frccmibc sich erworben hat. Jeber kunstfrohc Venebig-Pilger kennt daS klassische, in seiner stolzen Einfachheit groß wirkende Denkmal, daS zu Beginn des letzten Viertels deS 15. Jahrhunderts der frlorenliner Wiener Verrocchio von bem .Conbottiece' Colleone, einem ber skcupelloseilen unb trotzigsten, wie erfolg- reichsten und mächtigsten Armee-Jmprejarti deS Writtel- alterS, schuf. Herzog erzählt unter Vorführung bunt wechselnder Bilder mit großem romanhaft pathetischen Wanbprimk eine Anel- bote von diesem Denkmal und macht unS zugleich klar, bau damals in Venedig eine Denkmale. Errichtung ungleich schwieriger war als heute etwa in Berlin. Er führt uns den fürchterlichen Coleone alS WlorsturnS vor. Auch der sterbend: Löwe hat eine Sehnsucht, bie Sehnsucht nach ber Tauei seines Ruhmes über ben Tod hinaus. Darum verlangt er von dem hohen Rat der Z.hn, der Signoria, die AufsteUiing seines ReiterdcnkmalS. Aber dieser Senat der königlichen SXaufßcnen der incerebchecrschcnden Stadt trägt auch bei Herzog, nach Shakespeares Vorbilde, der freilich in feinem .Kaufmann von Venedigs absichtlich karikierte, zum Unterschiede von Herzog, ber gar ernsthaft babei drcinschaut, die VhhNog- no.me enies Nrähwinkter BürgcraliSschuffes. Undantbarkeii ist bes Bürgers Hanpicharakleristlkon, einst wie heute, meint Herzog alS guter Menschenkenner. Die ,Kräuter‘ unb .Pfeffersäck. ' Venebigs behandetn Colleones stolze frotberung nut schnöder Mißachtung. Aber sie ho , die Rechnung ohne den Sohn bc» dem Tode Rahen gemacht. Dieser, den mir kurz zuvor noch als schmachtenden, liebegimnben Jüngl.ng sahen, vciwandcll sich plötzlich durch em paar Worte ans u.aueiununb zum jungen wjmen. Ter alte Lowe verstnkt vor i.mi zerbrechend in fern >)iichls. Ter Junge schleppt den Schwppm vor den Rai der Zehn, ivo dcs Alten schwaches Lebenslicht jah erlischt, unbemcrtt Gietzener Aiyeiger General-Anzeiger für Gderhefsen Es handelt sich um ein Blatt, das die Mitteilung des hbc Im fran - Wetter c des IkuideJ 97.95 I Elektriz. Lalimeyer 111 PuiLiigiesen luss.öUiatsaul. 19ua . 11680 Teudeuz: ziemlich fest. 1 eudeu^; schwach. Llcritt Achtes. Eine Zigeunernntat. während der Kirchzeit drang eine Anzahl Weiber einer brelsjigtöpftgen Iigcunerbande ui $ani> Ulti) keulcr, verdächtig ge^ w Sjcronte9 tu Sie»t f%«31 cu 11r In niagnis aus Anfängerin. m der Hauptsache den TarsleUern galt. P. W. Immerhin dürfte der Verstich, ein wert feine ferne, des Frappant war die VerrocchwS Vorbilde nachgejchaffene Blaske. Las Publtkum mochte stch anscheinend an den Etil dcS Mainz, al Wenn am; die Goldn . 32 la . H6.du . 148.6U Februar l‘JU7 Italien. Keilte . . . rurtugicbeu äerie 1 . Elektriz. öehiickert . . Esch weil er Bergwerk . Februar. Anlaugskurse. llarpener Bergwerk. . ..tiuiauuLLe . . . umunrueu E. 13. . . .\urdii. Livyd . . . , i uia^nluse . . . Höchste Tcnweralur am yuebvifllie w „ berliner liauueisgcs DarnidiftulLer Bann . . Dänische Bank . Deulticu-Ksiat. Bank . Dlskuiitu-Kuiumauuit. . Diesuuer Bank . . AieuitukLien . . . . Biuümuie- und Uhio- Eisuiilanu . uulluurdUuhn . . . . Lomuard. Eisenbahn . ucsten. ölaaisuuuu . . t iiuee-Hcuu-Eiscnuahn 4/6 3>o 3^0 4 Z2 Boise, 7. . . 182.70 . . 138.8b . . 248 « . . b7.ie . löU.Ou Keichsanleihe do. Konsuls . . do. . . Hessen . . U bemessen k>erliner Canada KB.. . . Darmstadter Bank . Deutsune Bank . . Durtmunuer-üniun U. Diesduei Bank . . . 173.75 . 130.00 . 243.00 . 172.93 . 186.30 . 159.— . 21O.7Ü ihm denn deS Properz anerkennendes Wort: voluisse sat est! . 244.80 . 1 .;7.bO — Zollfrei! — Muster au jedermann! — Seidenfabrikt. ifie sine berg, Zürich. o% Wk Türkeniuse ... o Unecli. 21unopol-Anl. •1% äussere Argentinier bui0 bi exiaaner . 4>2c/o Chinesen . . . Aktien: Bochum Guss .... Buueius K W Tas verriet namentlich die ganze erste Tie zweite Hälfte sprach mehr für sie, nut Grazie Menschen zermalmenden Dramas nicht recht ge« wohnen, ließ es aber an Beifall nicht fehlen, der lndetz gewiß Es brauujt ma,t erst geiugt zn iucijcu, bad der Staii^r mit großer Ansmert'sumreit uno größtem Lutere,se den rmsm.1 der Wahren D9/10 — Frl. Donecker ist, wie wir hören, für die nächste Spielzeit an das Herzogl. Hofthcaler in Dessau unter recht günstigen Bedingungen engagiert worden. Tag auch Fran Bayrharnnier uns verlasst, um ans Kgl. Hostheoier nach Kassel zn gehen, teilten wir bereits mit. Bon diesen beiden Tatsachen lvird jeder, der bem Gietzener Schanspielwesen eine Fortentwickelung ivünscht, mit Bedauern Kenntnis nehmen. £as Eiigagenient von Frl. D. nannte man s. Z. einen Glücksfall; ihr Scheiden ivüre demnach em Unglücksfall. Wir wollen inbeg hoffen, datz beider Tarnen Fortgang den Wert des Ensembles nicht herabnundern ivird, mit dem »vir vollauf zufrieden fein tonnen. Allerdings ist Frl. D. eine Tat- Itellerm von scharfer Intelligenz, guter Bildung und nicht ohne Intuition, charalteriiuich im modernen Stück, von pietät- Eisettbahn-Jcituna. — Bezüglich der in Aussicht genommenen Einführung dec M o t o r w a g e n - B e k r i e b c s ans einzelnen Strecken der p r e u - B i S cb -1) e i 1i j d) c n Staatsvahncn meldet die ^Berl. Karr.", das; die crslen nut Akknmulaloren zu betreibenden Alolorwageii nunmehr ieruggestellt smd und, nachdem die am 4. Februar itmec nommene Brc.be ahrt zuiriedeniielleud ausgc allen ist, in den nächsten Tagen der E l s e n b a u n b i r c 111 o u t n Kl aiuz zngeiüyrt und am den Strecken Kl a i u z-I n g c l h e t m und Alarnz-Oppenhet m m den Dienst gestellt werden. *WIO 3% . 143.- . 118.40 . 251.25 vlogesttze löeoDiuijtiin^eii der Station Gtesten. 4 Uestcrr. Guidrente. . 4‘/6 “o Uestcrr. bilberrente 4 io Ungar. Guidrente . . gegen jie, als ha,te ipneii etwas zn wenig leicrudjed und würdevolles an. Eoen bar mit sino |ie aoer bet der tanzenden Jugend natürlich nur umsv bedeiLr. ^te BalrverrchtcrimttLr Haven jujun erzählt, bah der Kronprinz, seine Braver uno einige üjrer Kameraden als )iiücriätuiu|ujc Visiere er|U)Leneii; es nwrb ja behauptet, der Kronprinz uyneie int Aeageren jeineni grogcn Ahnherrn, Friedrich dem Einzigen. Unb es ist erzählt luuroen, Pag die Kronprinzen in iit weiblicher Ho, tracht des glemjen Jestasters, mit gepuderten Haaren, auoeiwroentrich hübsch und anmutig ausiah. Tie Falte b-c toiibaren Trachten, des wertootlen isujuiuueä mut so grud, dag man daran von neuem ernennen tonnte, wie ijcutigentagcd in der Berliner GeseusuZast wert mehr Luxus entiaitct werden kann und enlfaltct iuub als noch vor etwa zehn Jahren. Biel bewundert luuroe unter anderem ein Kollier voll prachtvollen Smaragden, das aber nicht eine Dame, sondern ein Herr, ein Fürst Eatdo von Henaee-Toilnersmaru, zu der Tracht eines nuberiänbilujen hLatsherm, nach einem Gemälde von Franz Hals, trug. Diese Steine auf der Brust des reichsten deutschen Magnaten tonnten vielleicht mit einigen Ehren neuen den Juwelen der ebeitfaud anmeienben Madame Banoerbüt bestehen. Auch der Äunwr tarn bei dem Feste nicht zu turz. Ta war z. B. ein urechter Berliner Lroschlentutscher zweiter Klaue, sitzers Heil |uijr heule ,rm) mit seinem m.t Bier.reoern beladenen Wagen in sehr lajariem Tcmsw ben ziemlich aoschus.rgcn Schrenzer- weg hinunier, verlor dabei die Herrschast üuer b.e B,erve und sturzte jo ungiuultch vout Wagen, ixij er das u>eniu brach und nach wenigen Minuten den i^eot au,gab. x Grog-Eichen, 0. Jun. Jwet Ingenieure der Firma Lenz und Eo. zu Berlin be,uwe,i sich gißLiuuuitig ijnr uno neuen die projeliieite Bahnlinie vo.i M uu c uuer Grodeichen nach bem L) hmtale zu ab. ^>u dem betankten Baestlprojest uaraj d..s ouli. Ohmtal hat unjere Geuleuioe die Emgiieoerang ucantragt uiw einen Laroellrag und iretes Gelände zur Beringung gestellt. Allerdings stellen sich dem iprojeite nicht ger.nge T^rrmi.sch^wr.g- keilen entgegen, die zu überwinden Nicht leicht sein dür,teii. Auch dürfen uie Gemeinden Ruppe.tmr^o uno Over-Bhmen cuu zu groste Ent,ernulig d>r zu erwartenden Bahiii-b,e ja/.uernm billigen. x Ruppertenrod, 6. Febr. Das vierjährige Söhnchen I)ic)iger Elteiii wollte ,ich au, den Sulvst seiner Mutter jeoeu. hierbei gcnet b.e V ätcina be 1 der Amtier in das Knie des Kindes uno brau; ao. Ta bay abgeuioajeiie Stuck hier nicht ent- ferut werben koniite, wuroe das Kino nach Giegeii zur iitiinu gebrachst, wo man ihm die Rudel aus bem Bem zog. 8 Aus bem Bogelsberg, 6. <,uii. Tie ijoije Schneedecki bringt bus btaubzeug in Rot, so bag es ,eüie Furcht aoLegl und feacr luiro. So bemerk nun insonderheit den Fua/s nicht feiten uouj am Tage durch das Fe.d ,ch.eichen. In dem Tor,e 8i. statteten zwei suchst während oer i-caajt den lpo.reiieit einen Besuch ab; man sah ue uouj am Morgen. Sehr begehrenswert finb in diesem hinter HuuS- unb Ebemiarder unb jo hoch im Breise, wie nie zuvor. Man bezahlte sonst den ^ausmarver mit lu—12 ibtan, jedt nut 22 wiarl. Ter Jstis ist b^gcgeji au, leuwr billigen Stu,e stehen gcoiieben. X Bubingen, 5. Fevr. unfcrc St.cht errichtet im Frühjahr leinen Sa> ulhausneuvau jur die Boiis,chuicu, denen Ge- samtidsteu sich aus rniib iius, Tie Bedeunuig des Kunstgewerders (uie Erosinungsrede zu seinen Borlejungeu über inodi-rnes Kunsigewerbe an der ^anoclLschnte zu Bertni). - Kuust- uciglainiigen nn 'Jiuiijaus zu 3tein,cheid nut Abbildungen der leinen Arbeiten von Engels und Salzinann — die neuen Münchener Brucken von Ph. M. vaün — alles ui allem von größter rsteiey- halligteu ui Text und Bild. München, u. beor. fLer Komponist, Professor an oer •diaöcmie ber TONtuiist Judwig Thnille ist an einem Schlag«' miiou gestorben. Ludwig Thuiue war iLlll in Bozen geboren. Autjer zahlreichen juumpuiuuinen für Kiavier, wianner- choren, uncr Lcgenuimte, einer „diomantiiujen Liuiurture" und bieten c nderoi r.leuc«.ii lujrieo Thuine d.c r^pern „^ijeuerbant", „GugeluiL" und öuö Buhnenspcei „liobetanj". 'Icamenlluy daS levtgrm.tuiie Wert hatre grasten Ersvlg. .... Frau Bayrhaniiner hat Race und binnen kurzem gewann sie eine erstaunlich Veiefosiisohe Kursberichte Gicssenei Anzeigers, niitgeteilt wu der Bank für und Industrie, Giessen. FriuikhirteA* nlörNe. 7. Bebruar. 1.15 Uhr. - Eine? d e r W a h tf lu g b l ä tt e r, die zur Stich- (Schlesien), der seine kranke Frau pflegend zu Hause geblieben wähl in so reichem Kstaste auf die (Siegener Wählerschaft war. Tie Weiber erbrachen die Bodentnr und wollten ausniedergingen, wird demnächst das Gericht beschäftigen räumen, als der Besitzer h'.nzukani. Es gelang ihm nach einem Kampfe die Weiber hinauSzubringen, wobei ein ^lachbax politischen Bioral und Wohlanständigkeit nicht zu umgehen .. . ist. Ta die eigentlichen Khacher des Flugblatts sich nicht amen las herrscht schwerer Lchneeiiurm. In Ätew-4)ork und genannt haben, wud die Klage sich gegen den Drucker richten. Philadelphia liegt der Schnee 30 cm hoch. — I x Butzbach, 6. Fcdr. lieber das Vermögen des früheren zösi scheu Tepartemcnt Anöge sind mehrere Orlschaflen in- Sparkasienre^ners 5) c inz erlin g , ber, gegenwärtig wegen ,osge SchueesluimeS vom Verlehr abgeschnitlcn. — BeiPelrosila «nicn g.»g eine Ed;nEcl«>uine nieder, woöutcl) bei Jiegeiwerg soll am 21. April verkait,t werden. — In Stein- l 5 Jlrbeiter getötet wurden. lb lindere Jlrbcitir furtl) spieite Tr. Vigelrus mit caic.a blcboiber unb wurden m einer Halle von einer Lawine überrascht, wodurch sckjost sich.eine Kugel in ben Kops. Mmr braute üjn ut die Klimt mehrere um» Leben tarnen. * W i e de r Kaiser Die Wah 1 ergeb' n i s s e erfährt. Seide ». 1.35 tieisenkircüen Bergwerk . 216.10 Hanjuurg-Ainenk. Bakeil. 153.30 harpener Bergwerk. . . 220.25 Laurau ulte...... 243 50 .\urdd. Llojd.....132.80 Uber sch les. Eisen-Industrie 123.20 86.l>o 08.00 86.00 ti6 70 V5.2O 100.00 100.20 06.25 163.— 60.40 7o.öÜ 01.0.3 4)3.95 4)6.- 145.80 52.15 88.00 66.80 07.4)0 rundliche, aber imnrcKjin sehr hübsche Biedermeierin wieder- kam. Und wer war der Droschkenkutscher gewesen, dessen realistisches Aussehen soviel Lachen hcrvorgerufen hatte? Tie Erb-- Prinzessin Pauline zu Wied, des regierenben Königs von SBürttem» berg, Majestät, einziges Töchterlein. ehrvertetzeiid, dast eine gerichtliche Klage im Interesse der die Türe hinter sich zu verschliesten. Au der ganzen atlantischen Küste Nord . 220.50 . 243.40 . 32.30 . 132.811 . I4u.yu blutleer. Die Heldenweiber der Nenaissancezeit waren, was Tie Aufführung bot säst durchweg Preiswnrdiges, vor sich auch Frl. 9lijaii sagen sollte, QUcm eine glänzende Berkörperung des alten Colleone durch losiglcit und Leidenichaftlichkeit. Felix Herz aus Karlsruhe, der diese Rolle ün Januar 1906 im Hoftheater zst Karlsruhe kreirt hat. ..... Er zeigte Takt und Gcschn.ack und c:!?;cd Uch als Nuger Sprecher. Tast cr gegen den Evlleoni ; eilten Lzene nicht recht austanr, ivar weniger seine lühnenbeherischenden Gastes Schuld. ircltor Stelng 0 etler hatte das Drama nach besten Krasten inszeniert und sorgte für em im ganzen anziehendes unb lobensiverles Zummnienspiel. Drucksachen aller Art liefert in jeder gewünschten Ausstattung, stilrein und preiswert dio Brühl’sche Universitäts - Druckerei. Schulstr. 7 raten Wahlausschusses von der Depesche deS Dr. David in half. Plötzlich kamen 12 mit Beilen und Revolvern be- unrichlig und als .Schwindel" bezeichnete, waffnete Zigeuner, und Czeronke erhielt einen Beilhieb ai Wahlkampf cm scharfer Ausdruck nicht aus über den Kopf, sodast ec eine stark blutende Verletzung e gelegt werden soll, so ist doch der hiermit davontrug, seinem Älochbac wurden die Kleider vom iieibe hochachtba. 1 Männern gemachte Vorwurf so schwer und gerissen. Ten Bedrohten glückte eS ins HauS zu flüchten und 6. Februar — — 0,6°C. 6. , --- — 4,0 "ck. 4>a“ o Japan. Staatsanleihe Aio Gunv.Türken vuu i.'uO und Stickst buhlen zuui bidu/^tage ucriblgt Hai. W^e ccljäit, nun b:r Kaiser von dic,eui Aus>aii Keuutnis? Tie aiitLidje Stelle, zu b.ren Obiicgeiujciten es in Breutzcn gcijört, die Siaivcrgtwnstic uinuiuj zusanndenzuitcilen, ist das Ministerium des Innern, ooiuie ent Walstresurtcst vornegt, wirb cs von den Wahstoui- missarien dem ^Jciutitcr des Jniwrn durch dringendes Telegramm üiugctci.t, looht beruie.ü aber cr.i, wenn d.rs piesuitat zioetiellvs .eiisteht, die Wchst beenvct ist. Ta diese telegrappgajen Meu)uugen yütterciiiaiÜKr, tschiag cn Steilen. Tann uberniniint bie Retchstcknziei die Willteuung bieier Nachrichten au, beut beschrie- uenen W.ge an ben Mutier, öo geijt es bis tief in b.e Nacht hinein, twm hat der Kager scene geioohiite Jeoenswetse inw,er.t iiicht der Wahlen wegen ge inoe.t, ais cr nach der ersten Smnde schlug der BerichKriwIrung geoor und sich gegen zwöst Ui,r zur tvuhe begao. Uiiie geuruitete Geiamtaoeritcht der Wahr- vcgcbniife l.g am näüjiicn lUiorgeit aus des Katars Schreivtgch. / Tie Brinzeuin als T r 0 s ch le n in t s ch c r. Ter Votschchter der Bereinigten Staaten von Nordamenta, Ehane- utagne Bowcr und jeuie Gemahlin haben vor einigen Tagen ut den Räumen der Berliner Bot|chast em DJtaälejiieit gegeben, von dessen glanzendem Beriause schon viel erzählt woroen ist und noch u.iutcr uici guiyi-bUjCit w.rd. Tenn loeasienoüiie stitd gerade in den o g iz ieiicn Kreil en ber beutiajen Reichshaupt,labt etwas lehr feitency. Es besteht immer noch eine Art pvn Borurleil von waghalsiger Tugend- Was eme respektable Tarne _ tl v (x , , »Die Frau v. I. daraus machen kann, das ist nicht eben tln Hostheater zg Karlsruhe kreirt hat. Vlit seiner macht- besonders viel, genügte aber, um volle Achtung vor ihrer vollen, imponierenden Perionlichkelt bot er einen Genufj für 'Routme, ihrem ernsten Wollen und starken Können abzuzwingen noch ^ber der Renachance-Plaiuk. Ein Prachlketl, dieset Uebrigens bot auch s.e em recht ansprechendes Bü"^ noch nicht in Bronze umgegoffene GenerallsjunuS, von "Richt ganz verstanden war ja wohl von ihr wie von der eherner, monumentaler bildlicher Grostc, die unwillkürlich Regie und Herrn Goll bie grotze Szene des zweiten Aktes Nledcrzwmgt, da bei von staats, nanmscher Kühle und Glätte die freilich autzerordcntlich schwierig ist, ihre Duldung von “ou bllU)b^)yn?Cni ^ch^^lblick, alles ergründend und inqnnlichen Zärtlichkeiten aber auSschlletzl; will sie IN dem c ”"CL9UI“Ö‘lld)' listenreich und Ip'tzsmdlg, schönen Frauen jungen Colleone doch nur den Knaben sehen. Tas zeigte sie g genuber voller unwideruehllcher leldenschaftlichcr Gluten anfänglich sehr hübsch und sehr geschickt, um sich dann später und hinremender Bered'anikeik. In pathologischen Rüancen. aber durch Herrn Golls etwas zu stür,u.sches Vorgehen zu f»anfe» eotibmnete heb, zeigte er ganz besonders vergessen. TaS verdunkelte aber für das Publikum den Sinn L n l ' C < Cn -latzeS |icl) bcmiißte Künstlerart. der ganzen Szene. Im übrigen traf Herr Goll sehr gut den Vwlleickst b?iA?rrC ^^ch.os Vorb.lde nachgejchaffene Aiaske. rechten Ton für den Eolleone-Sprosscn, sowohl als schmiegsam Viillecht beschert uns Herr Herz im neuen Hanse einmal welcher Ttäumer, wie als stürmischer Liebhaber wie endlich den Wallenstein Mit einen, solchen Gastgeschenk erwürbe er als zur Härte erwachter inrperator.sckw^ H n iÄÄ. S““ £a,,t U"' ».ffcnc- ja Um ’tawTÄ ^ewunoirer seiner slartin Kunst. nur selten die erprobte Routine. Herr Bakor stellte einen BN dein zwecken Gaste des Abends, m Fräulein Nisari, Hauptmann bar, wie cr m alten Ritterbstderbüchern anmltcffcn von ungewöhnlicher Schönheit kennen, ut, erneu tapferen allen ftau m ü 2Lüu s»e darstellerisch zu lernen ver.nag, bheb freilich nahezu Reu war enblich noch cm Herr ft rau ft als hä udeher jjaiij verborgen. 611. M m als Rachfolgerm ber Frau Bayr- venetiamschcr Ratsherr. Er zeigte Toll und Gesch.. ack und Hammer für bie nächste Spielzeit m 'Aussicht genonuu n. - 6 a 1,1,0 tiJC,aiu,act uuD gelinge kurze Szeue, rn ber sie erschien, lägt cm ; einigermaßen klares Urteil über ihr Können nicht zu. \ I Bühnencrscheinnng genommen vermag Frl. R. zweifellos > zu fesseln. Ihre barslellerischen Eigcnschasten aber t !;etci gestern nahezu ganz latent, nicht einmal ihr Lrgan vc.-nochl sonderlich für sie emzunehmen. Sie ist zweifellos noch durch' Hälfte ihrer Szene. zivene yui|it jpiucy nteyr nie jic Uebrigens Hal einer unserer modernen Novellisten, ich zeigte aber noch kaum etivas von besonders enlivickelungs- 8-?"- .t zu dieser Rcnaissauce-Anekdote vom ver- fähigem Talente. Immerhin dürfte der Versuch, ein wert- schleterten Söldnerführertode eine erheblich anspruchslosere, aber volles iVhtglicb unseres Ensembles aus ihr erstehen zu lassen amii antere herzlose kleine Parallele vorausgeschaffen, in bet zu befürworten sein angesichts eben ihrer aufterorbentlich eme laltherztge unb ehrgeizige, aber festfrohe greise Baronin glänzenden äutzeren Eigenichasten. der munufizierten Reiche ihres soeben verstorbenen Frau v. Ia g-e m ann bemühte sich, mit Glück um scharfe Gatten mit grotzem Prunk und unter zahlreichen Ovationen Charallerzeichniing, soivest Herzog dazu Gelegenheit gab. Doch die goldne Hochzeit feiert, während den Gästen der Tod des diese Togaressa ist trotz aller ihrer grotzen Worte innerlich allen Herrn verborgen bleibt. blutleer. Die Heldenweiber der Renaisiaueccst- mn>-pn 6. 2,s 748,4 — 1.2 4.0 94 NE 2 Bew. Himmel 6. y 747.3 — 3,8 2,9 84 ENE 2 Bern. Himmel 7. 7" 748,5 — 7,6 2,2 86 Mil 2 Beb. , Triamphatoranstich F. Benz. klugen B4/, Seilte 2 • HISS) 1 id Uhio- . IM 788] CV, Frukti*ch, billig, beqeum sind bcnjclben der in i. B. . , JW- lß,u/i K 1U7/06 v. Hk. 135 11 Bekanntmachung 206 zu verleihen bei i»1 sä*: ere»e j buuy cm üe^viLie uul . ivte ^ayiunflß|uyifl= neiL msdieHänd' leii-In.lujtrie iy^i leli8W . 1/3 ii Eugen KunÜmann Scluffcnberger Weg 50. 2n 1. 3. 4. ist ünzugeben: Slliificn, 1.15 Uhr. leyer. . ckert . . iim'. — berg, Zürich. kisQencyt vjieoen. ertros. ric/ite l,RI‘k lür nanj. jauK , k . - Bank imauuiL ik augskuroe. rgwerk, . - 0,6° C. - 4,U*c. . 23ÜJ' . 2L,' 1,175 1/178 1 17:) LlbU Hvl 1 lt2 Zu Aufarbeitungen von galvanisch vernickelten, verkupferten, und von Bronze-Gegenständen und zu Ncu-Galvanisicrungeu u. -Bronzierungen empfiehlt »ich weroCft mmwiiriiße Bieter haben liefe .ist, i.u schlicstcn unb und bis spätestens 15. März d S. I s. die Berichte über ben Zirstanb berselden im Winter 1906/07 -ngchen zu lassen. teu QL—„— U)iLUcn, vc.i 6. ocbruar 1007. Konzert wozu freunblicfefi cinlabct liebst empfohlen von <*usluv Walter, M&usburg 13. meiden. 2lm>wävtifiC Bieter haben sich bured ein jeuonio wrer •' , mit Äbrador L _ . ___________________M 91 qm Hofreite baielbu 2/ qm '^cpupuen baieibst 282 qm -voircue daietv't Lü qui Hofreite baieib.l 416 qm Eraogarieu bas. oneullich lueuibieiciU) veriieigert Tonuerotag, den 21. Februar 1DO7, nuioui. 3 Uhr werben aus inciiß. Hrisgerichi bie vor bem •Jianien des Heiur. Uuile unb Ufeeiiuu neb. Hell ueuenbeu Uui.iouüae der ti)emarluiiß Gieren 1/43’/w -= 490 qm Hofreite In ber Siephansniart l/436/io - 243 qm Eraogartendas. LilbbVio 68 qm -voiceiic bei ber siirche 5/201 *lu> — 149 qm Hofreite int Hiuiuoetüßxaben 5/201 ®/u — HO qm Eravgarieu baieibst 5/201’/w — 130 qm Grabgaiien baieibst 5,2017w =■ 151 qm Hofreite oaf. 1.101 1JJU « ä1 qm voneite aus as Nicht tt* । bei inöci ' P. 1 Bclanntinachnug. I Slrbeitsvergcbuira. ES wirb hiermit zur uficntiia>cii st^junis gebracht, bas- fl,c ^*e Wiederherstellung und Erwc.tcrnng bie nach ^6 des NeimsgeschcS vom 21. Juni 1887 über bi. der cvaugel. flildje zu (Drosten.Linden auSzusnhrenden Naturalleistungen für bie bewassnete Mach: im frricben ermittelten Erd- und Maurerarbeiten, Llcinhaucrarbeitcu (Vasall- ?afs Ebel! otcüäo, ben 8. Februar 871 Grosses Schlachtfest AbendS Mielrelsuppe ier Arl Auf- rl di» 3i. Schulstr / ... Würfeln zu iu 1 ig. lur ii-iur buppe. Ohne wmere Zutat nur mit V. m.ncr in wenigen Minuten zuzubercite.n. Angelegent- ft? rheel[ - "4ben . ’ uctniat u ,"'"'.dc»nL 4 Turb.schnitismarkiprciie, einfdjließlid) eines Ausschlages von Fünf iaoa), Zimincrarbeiten, Monier- und Grobschlosser- vom Hundert, pro Monat Januar 1907 für den Lieferungs- arbeite» sollen auf (Burnb befl MinifterialerlasseS von» 16. verband Gicsten pro 100 Kgr. betragen: Jnili 19u3 öffentlich vergeben werden» Tie der Verdingung Haser Mk. 20.10, Heu Mt. 7.60, Stroh Mk. 5.45. (Lrunde liegenden allgeiueincu und besonderen Bedinigungen, Greßen, den . Veoruar . ;oioie Angebotsformulare können von Unterzeichnetem auf «rotowgliM ä-rniamt @«6«. öcfien WilhclmstraKc 21. gegen E°ü°IIun,i i---'-------------:---------------------- der Anfertigung-kollen vom 9. Februar d. I. ab bezogen yctiinnliiuidjuiiQ. werden: daseibii liegen auch die Zeichnungen zur Einsicht- Vetr.: Schtveineroilans zu Großen Linden; hier: unter dem iiahme offen. Schweincbcstand des Ludwig Luh I. । Tie Angebote smd mit entsprechender Aufschrift versehen. Unter dem (sdyucincbcfianö des Ludwig Luh L von Grosten- gesch!osten an den Unterzeichneten bis Linden ist Notlausscuche scstgestellt worden. Tonncrotag, den 21. Februar l. I., vorm. 11 Uhr, Gehüstsperre ist verhängt. eluzureichen, »voselbst sie z»l genai,nter Zeil in Gegeruvarl Slflr unsere 5Iaiiee rinudschalt Prluia Kristall - Zucker 1 Pfund AS Pfennig BuchthuPs Kafiee-Magazin LindenvlaU an ben ^tartrlauben. [770 ! Sen,-M ■ jy-Vinuid Äeö. >1 , , ■ IM ir»ffwk . . 25U Bergwerk . 21GK «ik. fukeU. 1M> «werk. . . 22u< .......... .....IN» Zahl .. . t Zahl der abgchaltcnen stunden (im q .- 6s>ueeooe*eees Tanz-Unterricht Weitere neiL Annicldungen zu meinem Zan^Untcrridji werden noch eiitncßcnßCiioimnciL IU754 Einzcl = Unterricht zu jeder Taacozcit. Achtungsvoll Joseph Möhl ranzleferer 5 Souneustrahe 5 ld iE-'-LL-' wW\.v^W;- seuuabu . . Wa JUuUU . . , Uv Lbcuuiüu .14Ml bem Leuerowca 1/104 “/ud --- 191 qm Hof re »IC das. 90 qm Hviraurn auf bem neuen Weg en, für dir E >eil’au tinleco« Lab auch i<-;: 'gl. -4jon dielt» -chaWtl'veicuII$ ÜClUlllll» ltclHbl’ iiia» i- .3* n Unglücfsiaü. rr** .*5 nsM < Stau te* ‘«,a* $««><»** vetr.: Belästigung dar Publikums. e Tic Gepflogenheit, während der Fastnacht^tage von den Häusern aud und nach den Häusern mit Orangen, iorote au, S SuqÜcii, Plähen und in den Wirtschaften mir sogenannten Lust- Freitag den 15. Februar 1907 werden anö den Distriften scannen und ähnlichen, aus Papier ober anderen leicht feuer- LinneS L 4, o, 0, 10, 11 und in, Aller Heegwald, Erlen, VuchMwer- faigenben Steift» »crgcfidHtn Öcgeitfiänben |U werfe», gibt I» 2.Ä ernsten Bedeuten Anlast. Insbesondere ist bas vielfach beliebt«. c a ö ^UL i^chnillliolz», 6 Eichen 3. SU. i4u—üi cm) = u Jin. Wersen mit Lusischlangen, Knallerbsen und berglcichen des Abends (Schnittholz), 11 Eichen n. ML (25-29 enu - 4 Em. 'Bauholz), 7 Eichen in ben Mittfd)«iU» h°ä,st »ÜBftäiüJig unb '--»g-i-drli» ^i-^umet-Lt rMsLL-Klw! Auch in die,em Jahre wenden wir uns an die EiMicht um = - unb g. ftl. t22-20 cm) - 2^> öul, 1 »tiefer den stets bewährten Ordnungssinn der Einwohncrscl)ait mit bem L anu ,LchniMholz>, 5 Micicni 2. Ml. «40-19 cm) — / dm. Ersuchen, während der fommenben Fastnachtstage die Verwendung (schönes Lchnitlho z), 47 Mieicia J.cm) = (schänes jener Wurfgcsch-fs. ,» unteiiaijc». Wir n.ad.e» gleich barun, Unlb »«» ««'M ausmc'-lsain, dast der Gebrauch von miBtoncnocn Jnftrumenten, --- 3,14 Fm., 2 Lärchen 4. SU. (2^-2u cm) - 2 Fni., 0 Lärchen das Musizieren, Singen und Lärmen cuf den Strasten zur Abend- \7)Sii (unter 25 crnI-3 .Vul, 3 Fichten 3 Ml. - 4 ftuu ö Ögtai UK» üiaiitäcit, cbenid bie nüBbiäudjltixUerw^ung non Stillen l «L = und PritsäjCN, endlich bie Belästigung bes Pub.ikunis mit Pfauen lcn rechtzeilißer Anmeldung konenlos gelle,ert.. federn unstatthast ist und polizeilicl)cs Ermchrerten oder sogar Quianimcntunit vormiltagv 9*/, Uor au» ber Mreioitrafee Mer- gciid;tlid)c tieüraiung nad. sich " ““ B-/, Gresten, den 2. lyubiuar 1907. Grosth. Oberiorilcrei Nieder-Lhmen. Grostherzogliäfes Polizeiaml Gicgen. I ^cyneiber. Herberg. ------- ----------------- Lchauzenstr. 18 ®Schanzcnstt. 18 Täglich grosse V riet6-Vorstellung vom 1—15 Februar brillantes Programm.- Ctti Felten, ^oubvcitc H0a .Ohranoa, i.iob. ^uiunß»,5oubrcite. Utuboli Xtonnv, der Lnllunic vu.nui. Lola de Müueiio, Ungar. Eireniriaue ^oubrei.e. ummü de ifuriac, ^orixnßo'<5oubrcuc. 'j.icoi a»vioI, ü>eiüiin»- unb *unj i3arüoiuen. Sonntags 2 Yorsielliu^eo, nachm ttags4 ld. abeids 8l,2 ühr. Eintritt 1. Plav UU Psß^ 2. Plah 40 Psg. ES ladet eracbeii'k e,n l'«7N l>ie Dlrektfoa» Lau-, Nutz- llllö Lrcullhalz-Lcrjikigcrullg »cröüriilidjSulmS-Sraunfck'fdjenLbcriötftcrci^miscu in ben Diitrikir» «ditocinabl unb SUaiectftilao bei Songbborf. mitiW0d,IÜlc,1iUlTaebrüUl>“öL,:a, n°n -onnitmo« 10 Mr.-» Ä lang, 4^-53 em Sutdjue. - OÄÖ.un. 1 Buchen-Ltauun 4,4 , , W * ' " ?/§ " MO Fichien-Stanmic 12—22 „ . 13-30 , - * W)».-.n-...Dewiig.uli>-l«^n ^"teion’ei. 120 Fichten-Neisstanßen — 2,10 Fstul. iLaunurüoen). Ferner: Tonncrotag, den 14. Februar L u. «. 65 9hn. Buchen-Scheitbolz, bU 3tul L>uchen-4 .')0n. Eichen ^cheuuotz, 115.-hm. Wir bcauiivancit Sie, die FortbitbungSsaMlen Ihrer Gc-1 Buchen-Mnüppetfeolz, 65 vim.^Eichen« ziiiuppetvolz, Lüellen i^ir DcauiiiußuH v uv ö-i / vv Buchen-Reisig, 12iu Wellen Eichen ^iemg, üJ Rm. Bnchen-^lockDvtz, memben, naa)öcni bie sestgeschle ctunbenjaijt avgehaiicn woroen । y ^UL ^.jchLn-Stockfeolz. Die äufammenrunft ist aus der Sicher Strabe an der 8. Schneise. Gieszen, den 6. Fevruar l‘Jv7. B’/3 Grogherzogliche Bürgermeisterei (Sieben. F. B.: Eurfchinan u. Prima lebcnvfrische Schellfische auf llit soeben emgelioffen n. billigst bei August Wallenfels vorm. £>. E. Jnghaidt IW Älarl-pla!- 15 retcfon 390 Maskcnanzüge und Domino Georg Wallenfels Ugnis U)ier Weimars-, Markiplan 21 _ ictcpijon 46 . ... ■ ■inKinnAiniiirt: fleßeiiubet ber Engel-iüporbeie. Photog. Apparate Goerz Trieder-Binocles, Operngläser, Feldstecher Bial & Freund in Breslau ll Preisbach No. >04 mit y|e|en Abbildungen auf Verlangen gratis und frei. Postkarte genügt. nur Marken wie Goerz- Anschütz, Hüttig etc. sowie alle Utensilien au mässigsten Preisen. Musikwerke selbstsple- Icnde, sowie Dreh- Instrumente mit Metallnoten. ^Automaten. an Grammophone garantiert echt mit Hartgummi-Hatten. PhoDograpbsn 11 tt WgegenrD M O H St SF 651 VOH 2 Zithern aller Arten, Saiteninstrumente. Violinen Mandolinen, Guitarren, Harmonikas schweren Leiden Frau Geh. Medizlnal-Rat & Löhlein 0 im 46. Lebensjahre. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen; Giessen, den 7. Februar 1907. Die Zeit der Beerdigung wird noch bekannt gegeben. C1/, August Kilbinger, Seltcrswog 19. 880 av Schubert. ea» 663 Atelier C3rl Hoi, Bahnhofstrasse 34. „Köstritzer Sch war/, bi er**. D"/" für Induatris und Landwirtschaft liefert ■sLEI! Filin: 31 Emmy Lö^lein BConraeS Löhlein, Regierungs-Assessor, Dieburg Dr. med. ffiax LöhBein, Privatdozent, Leipzig Dr. med. Walther Löhlein, Assistenzarzt, Giessen San.-Rat Dr. Löhlein, Berlin Dieses altberühmte Bier, welches infolge seines großen Malz- und Würze- C-xtraktes und geringen Alkoholes besonders Bindern, Blutarmen, Wöchnerinnen, nährenden Müttern und Rekonvaleszenten jeder Art von hohen medizinischen Autoritäten empfohlen wird, ist zu haben in u gegründet jggtzH Umzugs-Ausverkauf in liesse-UieaasiBien, Jagd - Gerät» ® sslsafteBi, F©rteffeui!lewaren. ® 5. „Nachthelle“ Männerchor mit Tenor-Solo und Klavierbegleitung, Franz C. Itlzitativ und Arie des Max a. d. Op. „Der Freischutz«, C. AI. v. Weber. 7. Solostilcke für Violine u ÖT'^^/^.e3'’iindet -6gs • Wohltätigkeits - Konzert des Kronbauer’scheu Quartettvereins in Giessen Dirigent: Herr Professor b., Trautmann, Univ.-Musikdirektor Sonntag, den 10. Februar 1007, abends 5 Uhr, im grossen Saale des Gcsellscbafts-Vereins Unter gütiger Mitwirkung von Fräulein Anna Hegaer (Violine) Frankfurt a M Herr Möller (Tenor; Marburg. 1. Johannisnacht, Männerchor mit Klavierbegleitung, J. Rheinberger. 2. Lieder für Tenor a) Der Doppelgänger J b> Früblmgsglaube } Franz Schubert o) Die Pust J 8. Männerchor a capella a) Wasserfahrt F. Mendelssohn, b) Hymne an das Feuer Max Zeuger, c) Gondelfahrt Niels W. Gade. 4. Solostücke tür Violine a) Adagio aus dem L>. Konzert, L. Spohr b) Andante cantabile 1 n o , t. c) üoudoliera / G- Lgarnbati. SS WAS £? MAGDEBURGER 68 wWa™” BUCKAU fahrbare und fesfsfebende Sattdampf, und Patent- U Heissdampf- Lokomobilen bis zu 500 Pferdestärken. Wirtschaftlichste, dauerhafteste und zuverlässigste Betriebs- tnaschinen der Neuzeit. v . -- Leichte Wartung. Verwendung jedes Brennmaterial». Verwertung des Abdampfes. Grosser Kraftüberscho::. a) Romanze (Frl. Anna Hegner gewidmet) op. 90, Beruh. Scholz. b) Zephir, J. Hubay, 8. Ossian, Mdnnerchor mit Tenor-Solo, J. Beschnitt ' Eintrittskarten ^1 ^arS 2;~MSp?™itz M*r.k 2-50)> Stadentenkarten und Sängerkarten Mark 1.-’ LliUU mDAdltbU bchu'erkarteii 3 arkU.au sind in der Musikalienhandlung von Lrnst Challicr Rudivb's Nachfolger), sowie abends au der Kasse, für Studierende auch bei Herrn Hausverwalter Ritter zu haben