Donnerstag 10. Jannar1807 157. Jahrgang Erstes Blatt 4)u Ueuiißi Kummer ums atzt 8 weiten. ein besondrrrtz pkktor Lian notierte also eine find gelandet, obwohl Die sozialdemokratische Partei hat und geschmäht werden. daß sie die Partei der WtzkO Der Vorstand. in seiner Sitzung am Llittwoch die Beratung über die Sie führte die Generaldebatte sowohl über diese Vorlage, Wir sind m diesem Fall der Dritte, der sich freut, daß seinen Appetit auf Marokko noch em wenig zügeln müssen. Der „Voß. Z." wird aus Paris gemeldet: verwendet werden mußte. — lieber die Entstehung des -uran^co ist man noch se- und rote dern und astfrei und mit ent- n 19. Januar 1W7, 1 Dir Eröffnung bei enener Bewerber flalt rede den ! Bezu damit wieder einmal bewiesen, Bildung ist. I treiben, machen sie jetzt den heiligen Frieden, und Frankreich £ lann seine Truppen wieder Heimrufen, ohne daß diese das Geringste erreicht hätten. Sie haben leinen Schuß abgegeben. L Em Winteraubflug, der bei den Auftraggebern keine crnge- I nehmen Erinnerungen auslösen dürfte. Hrieg gegen die Fremden predige. CxpcDilion. Die ausländischen Truppen im 3nitcene oer Entwicklung unicrca vanpeiS nut Persien der boiöcrung ineolra-er LiuiturveMebungeu. Tie Partei der Bildung im Wahlkampfe. Frau Dr. Lily Braun hielt vor lurzrin eine Wahl- m Frankfurt a. d. O. AlS sie im Verlause ihrer Rede Sianien des Abg. Bassermann nannte, ertönte nut >g auf ihn aus Der Veriammlung Der laute Zwgchenrus: der Sultan versprach, er werde selber Frieden und Ordnung im Lande schaffen. Jetzt aber setzte Abdul Aziz auf einen Schelmen andenhalb, und bewies, daß man auch in Mauretanien die Geheimnisse der Diplomatie kennt. Er schickte feinen ftriegSminiiter GebbaS hm, der Die ausländischen Trup- prn und die Marokkaner vor unüberlegten Schritten zurück- halten sollte. Zudem wußte man nicht, was Raisuli im - \iinne halte oder man mollte jedes Zusammentreffen dieses durch ununrervrocyenes Arbeiten an der Srulj gewalttätigen ManneS mit den Fremden verhüten. Gebbas gd also nach Zinat und zerstörte Damit Raisulis Bergfestung. Aaljuli aber ist entflohen — nun, nachdem dieser verschwunden ist, stehen die ausländischen Soldaten vor Tanger und jn Tanger, und — ja was sollen sie denn eigentlich tun? In Marokko den Frieden und die Ruhe Herstellen? DaS ist nicht mehr nölig, da ja Frieden und Ruhe herrscht. Die Stämme sind alle einig und wenn auch ein paar Hals- achchneidereien Vorkommen, so hat das keinen Einfluß aus die allgemeine politische Lage. monatlich 6ö Pi.; durch die Post 'Ulf. 2.— viertel- jährt. auSschl. Bestellg. 2lnnal)me von Anzeigen für Die Tagesuuminer bis vormittags lu Uhr. Zeilenpreis: lokal IbPf^ auSivänS 20 Pfennig. Beran i wörtlich für den polit und allgein. Teil: P. Will ko: für -Stadt und Land* und und hat ausgedehnte Reifen nach dein Abendland unternommen. Viele Fabrikationszweige, die nach europäischem 'Muster eingerichtet sind, verdanken feiner Initiative ihr Entstehen. So sind auf seinen weiten Domänen moderne 'Mühlenanlagen, Papierfabriken und Ziegeleien errichtet worden. Auch den Freunden des europäischen Lebens zeigte sich der Schah nicht abgeneigt, und Halbweltdamen in Venedig und Ostende hielten goldene Ernte, wenn Muzafser-Eddin seinen Aufenthalt da nahm. Der Schah fühlte völlig modern, und eS war daher nicht so sonderbar, als er Wahlen zu einer Volksversammlung ausschrieb, die inzwischen zusammengclreten ist. Der Thronfolger Vtuhammed Ali Mirza traf am 9. b. UJL im Patau zu Teheran em, und wurde von den Prinzen, dem Grotzveflr, Den Mitchlern und anderen hohen Würdenträgern als Schah anerkannt. Die ,'Jiorbb. Allg. Z.* sagt zu Dem Tode bcS Schahs: Der verstorbene Scyuy war eui o reu ad Deutschlands; fein nach Langem schweren Leiden erfolgtes Aoreben luirD bei uns aufriächg bellagt. Wir I>j||cn, daß Die guten Beäiehungen zwischen dem Deutfchcn rlleich uno Periien auch unter Der Jlcgitrung des Aachiolgcrs foTibefuben werden, uuo in Demselben lseiire wie bisher, ik.» wüt lagen, nicht zur ^ura-iuhrung der gctegenUich in Den aus.änoischeu Blatt.cn er]UiJ>aiuii poflUich.n P.äue, son- S.ttor uuo Sprechstunden de. ^..^.t ....... —Vs8 Uhr abdS. Gießen, den 10. Januar 1907. ** S. K. L>. der Großherzog haben Dem Oberpostkassen- kassierer Bitsch in Darmstadt oaö Riltcrlrcuz 1. klaffe des Ber- dienswrderis Phüipps des Großmütigen und Dem Lberpostscyafmer Schröder in Gießen das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift „Für treue Dienste " am Bande des Verdienstordens Philipps des Großmütigen und dem Oberförster der Oberförsterei Schaafheim Eduard Beyer zu Babenhausen den Charatter als „Forstmeister" verliehen. ** Der Ftna nzauSschuß der 2. Kammer nahm über die weiteren, zum Nachtragsetat, Kapitel 116b, gehörigen Gesetzentwürfe zu Ende. Ueber die Erläuterungen Der wichtigsten Bestimmungen der Vorlage durch den Berichterstatter, Abg. Dr. Guts letsch, entipann sich eine lebhafte Debatte über die näheren Vorschriften und Abänderungen bezüglich des Jmmobiltenstempels, doch wurden bindende Beschlüsse noch nach keiner Richtung hin gefaßt. In der Sitzung am Donnerstag soll wieder mit der eigentlichen (Statbeiatimg fortgefayren werden. ** Die Prüfung i m Htijbeschlag bestanden und sind demnach berechtige, den lousoescylag selbständig auszuiahren: Johs. Eurich aus Nösberts, Nemyaro Fritz aus Laugd, £>dx Köhler aus Angersbach, Franz L a n g s t c o s M. aus Oppershofen, Hch. Luft aus DartmannShain, Wilh. M i s a r II. aus Rodheim a. b. Horloff, Karl Wilh. Schenk aus Stammheim und Aug. Schweisguth aus Haarhausen. •• Evangelischer Bund. Der für nächsten Sonntag in Aussicht genommene Familten-Abend muß leider aus Dringenden Gründen auf spater verschoben werden. Sowohl Der Redner, Der schon länger ausersehen war, Den Aortrag Des Abends zu halten, als auch Der Ersatzmann, Der in feinem Ver- hinderungsjaUe zur Ver'ügung stand, haben nun wegen ihrer Be- leiligung an Der Reichstagswaht-Aguauon avgeichneben. Ter sZamilien-Abend soll nunmehr am 1U. Ai ä rz staUftnDen. •* Kath. Kirchengemeinden werden demnächst in Lich und Hungen gebildet. S. K. H. der Großherzog hat Die dazu erforDerliche Genehmigung bereits erteilt. TeufelS-Lustgärtchen heißt bekanntlich bei uns in Gießen eine Winlelstrage inmitten der Altstadt. Sie trägt, wie man vermutet, diesen Flamen nach einem einstigen Gießener Advokaten Teufel, der Dort einen hübschen Garten besessen haben soll. Auch in Der deutschen Reichsstadt trägt heute noch em Gelände im Volksmunde die Bezeichnung ,DeS Teufels Lustgarten*. Von 1749—1840 befand sich dort nämlich auf Dem „Galgenplatze", dem heutigen Gartenplatz, das Hochgericht, dessen Umgebung, mci r sandiges, mit spärlichem Unterholz bestandenes Heideland, des ,Teufels Lustgarten" hieß. •• D i e Ge n offen sch aftska ss e für Koinmunal- f or st warte verzeichnet für das Rechnungsjahr 1904 eine MMN. -MS gicrungSoorlage, betr. die Abänderung bcS Gesetzes über ben Urkundenstemp el vorn 12. Aug. 1899 wieder auf ,Der Schweinehund l* Und als sie nachher vom Reichskanzler sprach, wurde in den Saal hrneingerufen: .Der elende Schuft!- Beide Ausrufe waren, wie versichert wird, so laut, daß sie unbedingt von der Rednerrn und dem Versammlungsleiter gehört werden mußten. Trotzdem wurden sie weder von jener, noch von diesem gerügt. Danach scheint es der fozialdemokratlfchen Bildung und Ordnung zu entsprechen, wenn Gegner und hohe Beamte m bet pöbelhafte ft en unb gemein ft en Weise beschimpft KiarokLo uuO die Jage. DaS Gaukelspiel, das im Norben Afrikas vor sich geht, wird inlerefjanL Die bräunlichen Herrschaften Sr. Mas. des Kaisers von Liaroklo hauen die weißen Freunde aus Frank- reich und Spanien über die Ohren und knien sich dabei noch den Witz einer außerordentlichen Unterwürfigkeit und Liebenswürdigkeit den Fremden gegenüber. Wenn man bedenkt, wie sehr Frankreich unb Spanien sich dazu gedrängt haben, die Rolle des Beschützers Seiner Scherifsichen Majestät im Auftrag her Kuliurstaaten spielen zu dürfen, wird die Sache noch amüfanter. Als England unb Frankreich ihr Sonderabkommen ge- ichlosjen hatten, das dem seinerzeitigen Marokkoabkommen der Machte zuwiderlief und Frankreich eme Art von Souveränität in Marokko verschaffen sollte, Da folgte die Kaiserfahrt nach Tanger. Darauf Ueberreizung in PanS und London, und Delcasiä hatte Lust, Deutschland, das den goldenen Hespe- rideiiapsel nicht ohne weiteres von Frankreich aufspelsen lassen wollte, mit Krieg zu überziehen. Deleassü siel, weil England den stärksten Wurf nicht tun wollte, und eS kam bann unter dem Kabinett Rouvrer bie Konferenz tn AlgecrraS. Wie das Teuliche Reich an bic Wand gedrückt wurde, baß ist bekannt. Marokko war an Frankreich verkauft, unb nur ber Zufall mußte fern Werk tun, um Frankreich baß bewaffnete Einschreiten im Kaiserreich zu ermöglichen. Alan ist in Pans sehr ungeduldig. Die Marokkaner, die in Algeciras gejehen hatten, welcher Wind wehte, wollten Innen Gewaltflreich begehen, und trotz aller französischen und knglischen Mache kam eß zu feinem bedeutenden Umsturz. Es wurden em paar Franzosen von halbwüchsigen Arabern deichiiiipft, auf französische Offiziere drohte man Sterne zu werfen, und außerdem sagte man, daß Raisuli den heiligen politische Lage-scha«. Ter verstorbene Schah von Persien, der in Europa feine unbekannte Erscheinung war, hat ein Alter von nahezu 57 Jahren erreicht. Muzasfer-Eddm war em | Eohn deS Schahs Ras-Eddin. Er wurde am 20. März 1853 als zweiter Sohn des Schahs geboren, fern Vater, dessen Liebling er war, ernannte ihn jedoch zu feinem Rach- y folger. Als am 1. Mai 1896 fern Vater ermordet wurde, war Muzafser-Eddin Gouverneur von Ezerdaijan. Er eilte sofort nach Teheran, wo er am 8. Ium 1896 mit allem Pomp beS Orients zum „Könige ber Könige* gekrönt wurde. Nuzaffer-Eddm war stets em Freund europäischer Kultur l, Materialien bc8 Kreises Friedberg )em Wege des schrist. eben: ruS Sand Kbni. 475 Rbm. sicht der Aetteilung >enen Skraßensirecken haingrabenslr.Ll, im ^ildflkoslenpu'.'S Bezugspreis: monatlich 75 PI., vierrel- jührlich Atk. SL20; durch Adhole- u. Zweigsiellen :fenn gleichzei^g d^e Unterweisung des maroktan. feeres deutschen Offizierenanvertraut wird? Dazu ist zu bemerken, daß Major von Tschuddl Chef- ngenicur bcS Sultans und Oberleutnant Wolf von den wurUembergischen Dragonern dessen AdlatuS ist. > §>ic iraniöiliebe Regierung hat Die Lifte Der zur Erric^ung ; der Polizei in Den Hafenstädten abEonunanbietten Offiziere Dem ßultan von Marokko zur Bcstätigung vorgelegt. Die Offiziere sind Der maroiianijdjen Sprache mächtig. Man verfolgt hier aus- kietgam unb unzufrieden bie Sendung der deutschen Oiuziere Tschudi und Wolf nach Fez. Einige Blätter gcoen Der Verstimmung Ausdruck, indem sie fragen: Was hckfl uns bic Einrichtung Der Polizei unter franzosiichen Oisizieren, |) Psg' im , cnanzenstrasse 1 ^.Vorslellun8 d)iik. Tarnen» und Plnbft« ifrw UiiD Watuitm i Rutlue tigiid) ’ii Verein. unb März b.J. W Ww i/‘ für hielt ö M. u 10. Zauuar abend? Einnahme von 84 28ü,v9 Akk. und eme Außgabe von 50 123,76 Dtk. Unter den Einnahmen befinden sich Mark 29 481,25 Rest miv vorderen Jahren, lluu,4u 2.'ii. Smpuni- zinsen, 34 377,04 Alk. Umlage auf die Waldbcsttzer, 14 550 Bit. Zuschüsse des Staates, 252 Mk. überwiesene Dtilitärpensionen und 4525 Mk. überwiesene Strafankeile. Die Ausgabe setzt sich zusammen anß 25 007,61 'Mk. Pensionen, 5515,57 Vik. Witwen- unb Walsengelder, 2083,07 Mk. Sterbequartale, 1600 Mk. Verwaltungskoslen, 438,30 Lik. Bureaulosten, 44,75 Aik. Tagegelder, Reisekosten und Gebühren, 96,90 2)ik. Botenlohn, Porto und Verkündigungskosten, 85,75 Lllk. für Zeitungen, Formularien ufro., 5000 2)!k. Rucklage ziim Reservefonds, 10 000 2Ak. auSzuleihenbe Kapitalien, 251,81 Rkark Zinsenvergütung unb Kursverlust usw. Der in barem Geld vorhandene Kassavorrat belief sich am Schluß beß JahreS auf 34 161,93 Akk. (einschließlich beS Betriebskapitals) und daß verzinsliche Kapitalvermögen 15 000 Ulf. *' Der Grvßh. Fonds zur Geivährung von B e i h ü l f c n bei Uebersch wem m ungen halte 1904 und 1905 eine Einnahme von 4116,78 Mk. bezw. 4151,28 Mk. und eine Ausgabe von 3676,70 Mk. bezw. 4073,83 Aik. .Beihülsen wurden in ben beiden Jahren 771,80 Mk. bezw. 649,78 2)ik. bezahlt. Das verzinsliche Kapitalvermögen betrug Ende 1904 105 400 Lik. und Ende 1905 109 800 Mark. ** Von ber Landes-Universität. Wie wir er* fahren, ist bie Ernennung bcS Assistenten am chemischen Laboratorium bcS Geheimrats Prof. Dr. Naumann, Pciva.Dozentcn Dr. Schroeber, zum ordentlichen Professor für Ehemie und Agri- kuliurchcmie uno zum Direktor des chemischen Laboratoriums ber spanischen Universität in Montevioeo (Süd-Amerika) von ber Regierung der Republik Uruguay bestätigt worden. Dr. Schroeber wird bereits in nächster Zeit abreiscu, um ben Bau bes ihm unterstellten neuen chemischen Laboratoriums zu leiten und bic nöligen Vorbereitungen für bic praktischen Arbeiten zu treffen. — Dr. Schroeber ist im Jahre 1879 zu Guntersblum am Rhein geboren. Nach Absolvierung ber borkigen höheren Bürgerschule und ber Realschule zu Oppenheim, beitanb er Ostern 1897 am Realgymnasium zu Mainz bie Reifeprüfung. Darauf ftubierte er in Gießen und Leipzig Ehemie und Natnrwisjenscl-aft und übernahm im Akärz 1899 eine Assistentenstelle am hiesigen chem. Laboratorium. Ostern 1901 legte er das Staatsexamen für das höhere Lehramt ab, kurz darauf das Doiwrexamen unb im Sommer Lu03 das Vorexamcii für NahrnngSmittclchemie. Herbst 1903 wurde er zum Lehramtsassessor befördert. Ostern 1904 habilitierte er sich für Chemie an Der hiesigen Universität. Sommer 1905 wurde ihm von dem Großh. Aiinisterium ein Lehrauftrag für' Nahrungsmittelchemie erteilt. Dr. Schroeber hat hier Borlefungen gehalten über analytische Chemie, physikalische Chemie, tecynstche Chemie, organische Chemie uno NahrungSmittelcyemie. Er hat außerdem auf verschiedenen Reisen Italien, Frankreich, bie Schweiz, England, bie Vereinigten Staaten unb Kanada besucht. ** Der Obstbau hat in unserem Kreise in den letzten' Jahren große Fortichricke gemacht, namenhtu) gilt dies von den Pflanzungen an den Kreis st ragen. Obwohl dies ^c,yr kein großes Obstjat-r war, l/.u Die Kreisstraßenverwaltnng Daiy nahezu 14 600 -JJt a t f für Obst, hauptsächlich Aepiel, eingenommen. Die besten Pflanzungen haben Die Nrersstraßen C «^ßi.»i-Linden—Klcin-Gmden, Gießen—Rooheim uuo Klec..- Lindni—Dutenhesen. Tie erstgenamiie Straße erzielte eme Aep,er- eiine für über 4000 Mark. Der beste Baum, cm Schöner von Bosroop, icug etwas iiber 7 Zentner Aepqel uut> bcutQie i.u^) iübzug Der Kosten 116 Mc. ein. Als die beizen uno eimräglichn^u Sorten ycittri Bosroop, Go.o^. rii.ane, Gowre.ueue von B.eicheim- LanDsberoer dittn-.-tie, Baumannsreinelte uno Grasentzsiniw. Di: Llld->ä^Nl« an b.n Stragen werden gefällt uno an Ü,rcr Stelle Obrroäumc gepflanzt, ^cgcnwä-.ng ivctDeu Lei Lollar unb Lich L,iU>oäume uingehaurn. verflossenen Herbst ivurDen loieder 4UQ ORchäume gepstmtzt. ** Die Influenza tritt in diesem Winter wieder häufig! auf. Die Ertränkungen find öuiüetlen ernst. Auch vom hiesige^ dueßiment find viele Soldaten von der Influenza ergrisscn. ** A u f dem Bureau des Stadttheaters. Auf die morgige Dorstellung des Lustspiels „Ein io e a l er Gatte" von Oskar Wilde sei besonders hingewiesen. Da Frl. Käthe Eardung vom Stadttheater in Konstanz als Miß Chiveley auf Engagement für nadjties Jahr ixirin saniert. Die Bor,.ellung flnbet außer Abonnement statt, doch b^ben Dutzendlarlen unü Guflchein Ga-t gleit. Eene .jeicere Afledefl-olung der interessanten Lomcdie bürste vorausfichtlich nicht ftattsinden. xy. Steinb'ach, 9. Jan. Das große Brandunglück, infolgedessen in der Nacht vom Freitag auf Samstag 4 Scheuern eingeäfchert wurden, hat sich jetzi. auch einmal von der humoristischen Seite gezeigt: Gegeii 2 Uhr nachts kommen Reisende von Lich unb sehen in ber Richtung naa- Steinbach eine gewaltige Feuersäule. In dem Dalbdunkel ber Nacht sehen sie zwei verdächtige Gestalten eilig von Steinbach her kommen. Schnell wird aus diesen Tatsachen kombiniert: Steinbach ist ein Brand entstanden, ben zweifellos diese Stromer verübt haben. Wie man später erfuhr, tonnren die beiden Reisenden nichts besseres tun; als schleunigst auf den Wagen zu springen unb die Pferde anzn- treiben, um möglichst bald aus der gefährlichcn Nähe bie)er Nachtwanderer zu kommen. Als nun gar der eine an Den Wagen heraii- kommr und, vielleicht oestürzt über das selyame Gebühren der Insassen unb geblendet von bet Laterne, etwas „wilo" aussah, da war man sicher, die beiöen B r a n b st i f t e r vor sich zu haben. Nun hat sich j.cvoch herauSgestellt, daß die beicen vermeintlichen Stromer Die — FeuerlLuser nach Lich )iiü). Taruoer wird hier allgemein gelacht, und die beioen „Stromer' wünschen, laß sich ber erschreckte SieiieuDe nicht allzusehr aufgeregt habe. — Bei dem großen Brande, zu dessen Belämpsung ungeheure Wasser- majsen notwendig waren, wuroe auch vielfach oie jetzt endlich in imene Wasserleitung als 1 hr m. uno sehr bedauert, daß man früher so sehr gegen diesen wichtigen Faktor mooernen Lebens gewejeil war, zumal sämtliches Waj ; i' (ei'ne Ds»-«''-«" - roiHtoimneit' ‘ ........ ••• ....... v----------, --- . >----» ---- Qnöercn zwei nichts zu Breiten Haden. Trotz Diplomalen- ' j (d)läue ist Frankreich in Marokko vorerst abgeblitzt, und wird Frankreich ist in der keineswegs beneidenswerten Lage, das homerische Gelächter in der ganzen Kulturwelt mit an» £ hören zu müssen. Die Mauren haben ihm cm Schnippchen I geschlagen, Denn statt einen ,heiligen Krieg* zu machen und < das Kaiserreich schön in die französische Kolonialküche zu 9k. S Vrf cheiat täglich außer SomuagS. Dem Gieheiier Anzeiger werden im Wechsel mit dem heffifchea Landwirt die Siebener Zamllien. tUlfter viermal in Der ipoche beigelegt und zweimal wöchentlich DaS General-Anzeiger für Gberhefsen “enirie'cr «7.6«?' Botation$6ni e n V e r s a m m l u n g , in welcher Ulrich sprach, t e i l g e'n o m m e n haben soll. Nun stellt sich heraus, das; der Betretende krank und gar nicht in der Lage war, an der Versammlung teilznnehmen. Sei dem nun wie ihm wolle, tief bedauerns) und bezeichnend ist es, daß vorgesetzte Behörden sich dazu hergeben, Kollegen i2,"y. Untergebene zur An- zeige zu bringen, weil sie an einer sozialistischen Vcrso.nlmlung teilgenommcn haben. Eine derartige Gefinnungsr echerei ist durchaus verwerflich und unseres Erachtens unzulässig. Will man vielleicht auf diese Weife die Sozialdemokratie bekämpfen? Wir meinen, das; derartige Mittel dieses das Gegenteil von dem bewirken, was sic bewirken sollen. Ueber den Fall ist eine amtliche Untersuchung eingeleil.'t. Wir wollen dieser nicht vorgreifen, jedoch der .Hoffnung Ausdruck geben, das; sie zu dem Resultat führt, welches wir im Interesse der politischen Freiheit des einzelnen wünschen. Möge die Untersuchung dem Herrn Denunzianten zeigen, das; >vir hier nicht östlich der Elbe leben, daß hier noch ein frischer Hauch freiheitlicher Ideen weht!" Kr. Friedberg, 9. Ian. Ueber das Ergebnis der Verhandlungen der im .Streife gebildeten „ K o m Mission f ü rllranten- pflege" erfahren wir Folgendes: Durch die von dem Kreisamte angestellten Erhebungen hat sich ergeben, daß, abgesehen von den Städten, in bei*, meisten Landgemeinden geeignete Transporl- mittel i ü r S ch w e r k r a u f e unb Verletzte fehlen. Es soll daher der gemeinsame Bezug solcher Transport,nittel m die Wege geleitet werden. s.'lm geeignetsten wurden Tragbahren erachtet, welche Vorrichtungen besitzen, um auf Wagen gestellt zu werden. Kreisarzt Nebel mürbe ersucht, weitere Vorschläge zu machen. Ueber Krankenpflege sollen demnächst Vorträge in mehreren Orten ftatt- finbeit, auch soll mit beit Ortsvorstänben unb Geistlichen verhanbell werben, ob sich bork nicht Krankenpflegestationen errichten lassen. Was bie S ä n g l i n g s s i'l r s o r q e anlangt, so mürbe festgestellt, daß die Verhältnisse im Kreise im Allgemeinen gut und normal sind, nur 4 Orte weisen eine geringe Erhöhung der normalen Sterblich- keitszifser auf. Die Kommission wirb biesen Orten em besonberrs Augenmerk zürnenden, ebenso auch der Frage der Fürsorge für Wöchnerinnen. Hierüber will man sich nut der „Zentralstelle für Säuglingsiürsorge" in Verbindung setzen. Die Erteilung von Unterricht über Krankenpflege und die Bereitung von Krankenkost in der Kreishaushallungssthule ivirb für sehr nützlich erachtet, man hofft, daß die Aerzte der Orte, in denen die Schule sich jeweils befindet, diesen Unterricht übernehmen. Anch hofft mau, daß dieser Unterricht Anregung geben wird, daß sich wieder m e h r M ä d ch e n d e r K r a n k e n p f l e g e z u w e n d e n, da es an Krankenpflegerinnen sehr mangelt. + We11erfeld, 9. Jan. Der 32jährige Waldarbeiter I o x ist gestern mittag im Walde nahe der Einfirststraße zwischen Laubach und Lauterbach verunglückt. Die Stücke eines Wurzelstocks, der mit Pulver gesprengt wurde, trafen den Nahestehenden am Arm und auf der einen Gesichtsseite, letztere so schwer, daß der Verletzte blutüberströmt zusammensank und längere Zeit bewußtlos war. Er mußte mit einem Wagen nach Hause gefahren werden, bis der aus Laubach herbeigerufene Arzt das arg verletzte Ohr zusammengenäht und die übrigen Wunden verbunden hatte. Wenn auch vorerst keine Lebensgefahr vorliegt, so hat der Verletzte doch große Schmerzen ausznhalten gehabt. ? Stumpertenrod, 8. Jan. Bei der gestern in unserer Gemarkung und Köddingens abgehaltenen Jagd, wurden 116 Hasen zur Strecke gebracht. Ein Leiterwagen voll Hasen, rote er zur Bahnstation Mücke gefahren wurde, gehört hier zu den Seltenheiten. , O Laubach, 9. Jan. Unteroffizier Otto Schmidt, Sohn des hiesigen Fuhrunternehmers Schmidt, ist nach über 2 Jahre langem Aufenthalt in S ü d w e st a f r i k a wieder glücklich in seine Heimat z u r ü ü g e k e h r t. Als er in 1905 sich bei den Kämpfen gegen die Eingeborenen beteiligte, hatten seine Eltern monatelang keine Nachricht von ihm bekommen, weshalb sie in großer Besorgnis waren. Im letzten Jahre war er wegen seines zeichnerischen Talents auf den Eisenbahnbaubureaus in Windhoek, Kibib u. a. m. beschäftigt. Er wurde jetzt als vollständig gesund vom Militär entlassen und hat bereits eine gute Verwendung auf einem Eisenbahnbureau in Darmstadt gefunden. — Das Schachtunglück im Hunsrück hat bei der vorn Bahnbau Laubach-Mückc hier wohlbekannten Firma Schraner-Siepmann stattgesunden. -0- Lauterbach, 9. Jan. Ein hiesiger Einwohner kaufte von einem Landwirten aus Landenhausen ein Schwein, das heute zum Schlachten hierher gebracht werden sollte. Der Lieferant machte sich auch früh mit dem Borstentier im Wagen auf den Weg. Der Käufer war dem Ankömmling entgegengeeilt. Er traf den Wagen in der Nähe unserer Stadt und begleitete ihn auf dem Wege zum Schlachthaus, in der festen Hoffnung, ein frohes Schlachtfest begehen zu können. Kurz vor dem Schlachthaus zog es den Empfänger, sich daS Opferlamm einmal näher im Wagen zu besehen. Doch — o graus, »leer gebrannt war die Stätte", oder vielmehr durchgebrannt war die Sau.' Und aus der Tiefe des Wagens erhob sich furchtbar grinsend das schreckliche Gespenst der Fleischteuerung. Zur raschen und ent» schiedenen Bekämpfung deS drohenden Gespenstes faßte man sofort den Entschluß, auf die Suche nach dem Ausreißer zu gehen. Und — jenseits der Grenze, d. h. der Lauterbacher Gemarkungsqrenze — fand man glücklich das edle Schlacht- lier, das jetzt unter sicherer Bedeckung seinem Bestimmungsort zugeführt wurde. Die Metzelsuppe soll aber noch einmal so gut wie sonst geschmeckt haben. fc. Offen 6 a ch a. M., 9. Jan. Anläßlich seines 5 0 j ä h r. Geschäftsjubiläums ließ Konimerzienrat Friedrich Stroh an die Angestellten und Arbeiter der Firma Gebr. Bernard Geldgeschenke im Gesamtbeträge von 4 0000 Mk. ver- teilen. sc- Frankfurt a. M., 9. Jan. In Niederrad gab in vergangener Nacht der 51jährige Fuhrmann Jakob Gruner zwei Revolverschüsse auf seine Frau ab, durch die sie im Gesicht getroffen und lebensgefährlich verletzt wurde. Dann erschoß sich Gruner selbst. Das Motiv der Tat ist unbekannt. Man nimmt an, daß Gruner in Geistesstörung gehandelt hat. Die Ehe, der zwei Kinder im Alter von 11 und 12 Jahren entsprossen sind, war glücklich. 8b. Darmstadt, 9. Jan. Der heutige Hofball im alten Palais begann nut dem Eintreffen des Großherzoglicheu Paares um Vr9 Uhr. Es waren 314 Personen erschienen, barunter außer den gestern erwähnten Fürstlichkeiten die standesherrlichen Handel Frankfurter fltörse. 10. Januar. 1.15 Uhr. Beicbsanleihe 98.15 3% Portugiesen III Tlirkenlose . . . . 141 40 4% Griech. Monopol-Anl. 52 10 4-6 äussere Argentinier . 89.3U . 122.60 Pnuce-Henri-Eisenbahn . Berliner Börse, 10. Januar. Anfangskurse. D7w . 250.20 . 130.75 219.50 246.60 141.00 242.90 88 90 66.80 97.50 Berliner Handelsges Darmstädter Bank . . Deutsche Bank . Deutsch-Asiat. Bank . Diskonto-Kommaudit. . Dresdner Bank . . Kreditaktien . . . . Baltimore- und Ohio- Eisenlahn . Gotinardbahn . . . . Lombard. Eisenbahn . Oesterr. Staatsbahn . . . 144.00 . 125.60 3% 3% Wlt Wlt 131.20 148.70 35.10 148.90 151.00 4 °i0 russ.Staatsanl. 1903 4>$° n japan. Staatsanleihe 4 % Conv. Türken von 11’03 Canada E. B. . . , Darmstädter Bank . Deutsche Bank . , Dortmunder-Union C. Dresdner Bank . , Tendenz.: fest. do. Konsols do. Hessen Oberhessen 3°/0 Mexikaner 4>6°/o Chinesen . . Aktien Bochum Guss . . . Buderus E. W Tendenz: fest. Elektriz. Lahmeyer . . Elektriz. Schnckert . . Eschweiler Bergwerk . 4°6 Oesterr. Goldrente. . 4Vs °n Oesterr. Silberrente 4 % Ungar. Goldrente . . 496 Italien. Bente . . . 3 96 Portugiesen Serie I . Harpener Bergwerk Laurahütte Lombarden E. B. N’ordd. Lloyd . . Türkenlose . Gießener Wetterdienst. Voranssichtliche Wittcrnng für Hessen am Freitag, b n 11. Januar: Trüb unb neblig. Keine erheblichen Niederschläge. Mild. Mäßige westliche Winde. 87.10 98.30 87 20 97.00 95.30 99.90 100.20 96.50 102.80 69.50 70.30 91.70 94.90 94 00 . 175.50 1 . 141.40 . 243.30 ' . 174.00 . 187.40 . 159.60 . 217.10 Lruiverritäts-Nachriehten. . Prcgoueg l ro oe.,..mm._ eine drille ungarische Univerntät mit vier <3 .(.iutii.cn errichtet werden. Ttunst Ltttd Wissenschaft. — Als die „ S d) o u b ü h n e * ins Leben trat, mußte es il.r genügen, notdürftig bekleidet zu fein. Nach kaum anderthalb Jahren hatte ficb das Interesse des Publikums an den Leistungen dec „Schaubühne" forifcbreiteub so verstärkt, daß fie daran geben konnte, ihr Kleid einem verfeinerten Schönheitssinn anznpassen. E. R. Weiß übernahm es, ihr diesen Wunsch zu erfüllen. Auch im neuen Gewände ist die „Schaubühne" eine unabhängige Wochenschrift für alle künstlerischen Bestrebungen des Dramas, des Theaters und der Over; nur daß fie in Zukunft, vielfach geäußerten Wünschen nach- loinmend, mehr Gewicht auf die Musik, auf auswärtige unb ausländische Korrespondenzen und auf die Technik des Theaters legen wird. Sie wird and) in Zl.kunft ein getreues, farbiges Bild unseres gesamten Bühnenivesens, feiner ästhetischen wie feiner sozialen Interessen bieten. Sie bringt: 'Abhandlungen und Besprechungen über neue ober neueinl'tubierte Dramen unb Opern; Diskussionen zeitgemäßer Streitfragen; kritische Würdigungen hervorragender delitscher und ausländischer Künstler und Künstlerinnen der Vergangenheit und Gegemvarl; Studien und Essays dramaturgischen, literalischen, theaterrechtlichen, bübnen- und musikgeschichtlichen Inhalts; Gedicktte und Dramen, sowie Novellen, Skizzen lind Plaudereien, bereit Stoff dem Theater- und Künstlerleben int weitesten Sinne des Wortes entnommen ist; schließlich unter dem Titel: Ka'verle-Theater eine satirische Ecke, in der alle Auswüchse und Lächerlichkeiten unseres Literatur- unb Theaterbetriebes, m Vers unb Prosa, sanft ober hart flänbig gepritscht werben. Tie 1. Stummer des R. Jahrgangs enthält folgende Beiträge: Wege zum Drauia. Von Julius Bab. — Epigramme. Von Christian Morgenstern. — Ringelspiel. Von S. I. — Bühne. Von Friedrich Kayßler. — Berlins neue Theaterbauten Von Georg Hermann. — Emmy Destmn. Von Hans Warbeck. — Moinentbilder von fremden Schaubühnen. I. Weiber in der Arena. Von Hanns Heinz Ewers. — Kasperle Theater. (BerltnerTctffo-Pem'ere). - RundschaulThiels.her — Tie Plätze hinter den Säulen — Anton Dinspel — Tie Weber in London — Misch unb Philippi — Tie Presse).---„Tie Schaubühne" (Verlag: Oesterheld & Eo., Berlin W. 15, Lietzen- burgerstr. 60) erscheint jeden Donnerstag, 24—32 Seiten stark, und kostet: Tie Einzelnummer 30 Pfg., vierteljährlich 3.50 Alk., jährlich 12 Mark. ICircfylicbe Nachrrchten. Israelitische NcligiottSgeseUschaft. Eoltesdienä. Sabbatfeier am 12. Januar 1907: Freitag abend 4.20 Uhr. Samstag vormittag 8.30 Uhr. Predigt. Nachmittag 3.30 Uhr. Sabbat-Ausgang 5.40 Uhr. Wochengoltesdienst: morgens 7.00 Uhr, abends 8.00 Uhr. Israelitische Neligioilsgerrieinde. Hottesdtrim in der Synagoge (5'üdan5ogc). Samstag, den 12. Januar 190 7. Vorabend 4.30 Uhr. Morgens 9.00 Uhr. Nachmittags 3.30 Uhr. Schristerklärnng. Sabbatausgang 5.35 Uhr. GerLctztssaaL. , R. B. Darmstadt, 9. Jan. Wegen fahrlässiger Tötung Ijatte sich heute der Metzgergehülfe Gotthold Albert Wenck aus Thüringen zu verantworten. Er war am 31. Oktober vorigen Jahres in Offenbach gertbe bei Schluß der Mittelschule m-.t seinem Geschä tssuhrwe.tt' an ihr in starkem Trab vorbeigefahren und wandte sich aus dem Kutschbock nach rückwärts, um einige dem Wagen nachlaufende Kinder mit dec Peitsche zu traktieren, anstatt auf sein Pferd und das Menschengewimmel davor zu achten. Das Pferd machte plötzlich einen Seitensprung und warf einen achtjährigen Schulknaben um, der so unglücklich fiei, daß zwei Wagenräder über ihn weggingen und er mehrere Rivp'nbrüche und andere innere Verletzungen davontrug, die alsbau den Tod des Kleinen veranlaßten. Der Angeklagte versuchte . ,üi bur • allerlei Ausflüchte als unschuldig an der Tat hinzustetlen, ihm wurde jedoch die grobe Fahrlässigkeit bet der Fahrt nachgewie>en und er zu fünf Monaten Gefängnis verurteilt. Familien des Laubes, die Hofstaaten, Aristokratie, die Spitzen der Zivil- und Militärbehörden, zahlreiche Offiziere der Garnison. Auch des Großherzogs':aar nahm an den Tänzen teil,' es fr men folgende Musifftücke durch die ffapelle des In' Regis. Nr. 115 unter Leitung des Kapellmeisters Hauske zur Aufführung: 1. Walzer: Lustige Witwe, Bruder Straubinger. 2. Franhaise: Hoffmanns Erzählungen. 2. Walzer: Moureuie Sourire d'avril. 1. Lancier: Geisha. 3. Walzer: Monte christo Frühlingsluft. 2. Fran^aise: Glöckchen des Eremiten. Tischwalzer: Faust, Tra- vista, Wiener Blut, Künstlerleben. Um i L>11 Uhr wurde das Menu eingenommen. Die Tafel, sowie die sämtlichen Räume, Ausgänge, Treppen waren durch den Hofgärtner Dittmann mit Flieder, Maiblumen, Nelken und Veilchen usw. herrlich geschmückt. fc. Von der Rhön, 9. Jan. Im Walde bei Helmers überfiel der 18jährige Fabrikarbeiter Richard Kranz aus Helmers die Ehefrau K r e tz n e r «us Georgenzell und vergewaltigte sie. Als sich die Frau zur Wehr setzte, brachte ihr der Bursche 8 Messerstiche bei. Die Frau ist lebensgefährlich verletzt. Der Täter wurde verhaftet. ** Kleine '.Vc i 1t e 1 1 n n u s Hessen und den N a ch b a r st a a t e n. In Kassel fand der Schmied Gehrke in Henschels Lokomolivfabril einen g r ä 6 l i ch e n Tob beim Schmieben eines großen Stahlblockes, unter dem 100 Etr. schweren Dampf- hammer sprang plötzlich em glübenber Slahisvlitter ob unb durch- bobrie wie ein Geschoß ben Körper des 40 jährigen Mannes. TePetfcmscSD'0* Kursberichte des Giessener Anzeigers, miteeteilt von der Bank flir und Industrie, Giessen. Landwirtschaft. sj Marburg, , . .;Jcr , .. rein zur Hebung der -Simmentaler Nindviehzucht im hiesigeii Kreise beschloß m feiner heute hier im Restaurant Schultz abgehaltenen Sitzung, die Atzsüellung der b.'itt]\.;en lanowirfchaftttchen Gesellschaft in Düsseldorf, wie auch die Bezirksausstellung für Kurhessen, welche in diesem Jahre in Melsungen stattfindet, nicht zu beschicken. Zur Anschaffung üan Reinzuchttieren soll der Kreis sowohl, wie auch die La:idwirtschastskammer um finanzielle Beihülse angegangen werden. Der Anbau der Pferdebohne. Auf dem Bcrsuchs- feld der l a nbla. W iNierschule Alsfeld sind im Sommer 19u6 versuchsweise aus einer kleinen Fläche von 370 Cm. Pserde- bohncn angebaut worden, bie ein so außergewöhnlich günstiges Resultat ergeben haben, daß es angebracht erscheinen dürste, die Landwirte auf, diese Kulturpflanze aufmerksam zu machen und sie zu veranlassen. Versuche mit dieser eiweißreichen Hülwnfrucht auch ihrerseits anzustcllen. Das Ergebnis des Anbauveriuches war folgendes: Äuf 370 Qm. wurden 153 Kgr. Körner und 194 Kgr. Stroh geerntet. Es entspricht dies einem Ertrage von beinahe 21 Ztr. Körner und zirka 40 Ztr. Stroh pro Morgen. Gedüngt war die Fläche mit 150 Zentner Stallmist, 3 Zentner Thomasmehl und 1 Ztr. 40 Prozent. Kalisalz. Die Aussaat erfolgte am 26. April mit 35 Kgr. pro Morgen. Der Stand war ein ausgezeichneter, wovon sich auch diejenigen Herren Landwirte, welche das Versuchssech getegenllich einer Besichtigung im Juli vorigen Jahres eingesehen haben, überzeugen konnten. Auch der Stand der versuchsweise angebauten Wicken, Erbsen (gr. Viktoria und Bracherbse) auf dem Verftichsselde war ein recht guter, hat aber bei weitem nicht die Erträge gebracht, wie die Pferdebohne. Wir machen deswegen besonders auf den Anbau dieser Hulsensrucht aufmcrlfam, weil bei der heutigen Bedeutung der Viehhaltung der Laudtoirt sich durch den Anbau derselben ein Kraftsifttermittel allerersten Ranges in der Wirtschaft selbst erzeugen kann. Für Mast- und Zugtiere (nicht für Milchvieh) gibt es kaum ein gesünderes und eiweißreicheres Krastsuttcrmittel, als wie die Pferdebohne. Vergleichsweise führen wir an, daß Roggen bei einem Ertrag von 12 Ztr. pro Morgen 46,20 Kgr. Eiweiß, Pferdebohne bei einem Ertrag von 21 Ztr. pro Morgen 254 Kgr. Eiweiß liefern. Begründet wird diese fast sünffackw Mehrleistung an Eiweiß dadurch, daß der Körnerertrag wesentlich höher ist, daß vor allem aber die Pferdebohne ein Eiweißgehalt von 22 Proz., während der SJloggen nur einen solchen von 7,7 Proz. enthält. Es kommt weiter in Betracht, daß die Pferdebohne als stichtosssammelnde Pflanze für alle anderen Kulturgewächse eine vorzügliche Vor rucht ist und daher auch in die Fruchtfolge gut eingefügt werden kann. nnd Verkehr, Tie Dividende der H e f f i f ch e n B a n k i n D a v m - st a b k für bas abgelaufene Jahr wirb mit 5 % (i. V. 4 °/0) in Aussicht genommen. Berlin, 9. Jan. In ber heutigen Sitzung der vereinigten Aussichtsräte der G c l f e n k i r ch e n e r B c r g w e r k s - A k t i e n- tz e f e l l s ch a f t, des 91 a cf) c n c r H ü t t e n a k t i e n v e r e i n s unb bes Schalker G r n b e n - u n b H ü t t e n v e r e i n s wurde befchlossen, den demnächst einzuberufenden 6)eneralvcrfammlungeir die V e r s ch m e l z u u g des Aachener Hütteiiaklienoereins unb Schalter Gruben- unb Hüttenvereins nut der Gelsenkirchener Berg- werkS-Aktiengefellfchaft un Wege einer Fusion vorziifchlagen. — Tie von der Preußi!d)en E e n t r a l B o d e n c r e b i t A k k ienge s e l l s ch a f t am i>. Januar zur Subskription nitigeleglen 20 Millionen 4 pro3. bis 1916 unfünbbnrcn Eentralpsandbriese wurden ganz erheblich überzeichnet. Vermischtes. *Dernburgs Weihnachtsgeschenke. Ans Exzellenz Dernburg nahestehenden Krft'en erfährt b. Li J. Weisel 324 D.fC.G.AVK [108' stets oovrätiq bet Vorrätig bei: 100 JT. Häuser, Eisenhandlang, Giessen. B*/i Gelegenheitskauf 317 wird uar 1907; Krikjnmm Eießco r, abends 8.00 Uhr. D“/i äug. im |B12/; K 9L06. |B”/ K 11/06 Schokolade Unübertroffen. [Bw/i K 107/06 [B1*/u K 90,06 cto/i Ein Versuch überzeugt, dass -2 mit drehbarem Fleischgestell, billigste und praktischste Räucherei für jede Haushaltung. VEREINIGTE MOSER KGL.H0FL FABRIKEN •ROTM stin roART chten« rsellfchaft. emelude. '$äbanfflflf). ar 1907. Nur Mitglicdcr mit ihren eigenen Familienangehörigen und vom Borstand eingetadene Gäste haben Zutritt. BereinS- und Hasfiaabzeichen sowie Orden und Ehrenzeichen sind anzulegen. 5/2017» = 5/201»/» - l/lOPVico = Gießen 1/437» = 1/437» - 1/11887» ■ 5/2017» - 5/2017» = von allen Seiten in so überaus reichem Masse zuteil gewordenen Beileidskundgebungen sage ich meinen herzlichsten und tiefgefühltesten Dank. Giessen, den 9. Januar 1907. Sodener, Emser und Homburger Pastillen, g aus d. Germania Drogerie von leisten bei Verschleimung, Husten u. Heiserkeit unschätzbare Dienste. . 144.« . 1256'i . 253/' Für die mir anlässlich des Heimganges meines lieben, unvergesslichen Gatten, unseres guten Vaters Im Namen der trauernden Hinterbliebenen Lina Schmal!, geb. Sames. 149 qm Hofreite im GüntlierS graben HO qm Grabgarten daselbst 136 qm Grabgarten daselbst 151 qm Hofreire das. » 281 qm Hoi reite aus dem Seltersweg Donnerstag, den 17. Januar 1907, nachmittags 3 Uhr werden auf hiesigem Ortsgericht die vor deut Namen des Will). Schätz und Ehefrau geb. Euler u. Otto Euler stehenden Liegenschaften der Gemarkung Gießen 38/64 — 1429 qm Grabgarten am Hamm, 38/65—424 qm Hosrcite daselbst, 38/67 — 1384 qm Hoireile (Schneidinuhlc) daselbst öffentlich meistbietend versteigert. Auswärtige Bieler haben sich über ihre Zahlungsfähigkeit durch Zeugnis ihrer Hetmalsbehörde auszuweisen. Gießen, den 11. Dezember 1906. Großh. Ortsgericht Gießen. Gros. 33. Ltiktungsstlt Konzcrt, Thcateraufsührungen und Ton;, amstag, den 12. Januar l. J§. abends 81j2 Uhr Gießener Festsaal (Cafs Leib). Donnerstag, den 17.Januar 1007, nachin. 3 Uhr wird aus hiesigem Ortsgericht die vor den Namen von 1. Lckel, Cittlie, 2. Karl Christian, 3. Anna, 4. Minna, 5. Adolf Franz, 6. Dora stehende Parzelle der Gemarkung Gießen 1/622 — 57 qm Hofreite im Ttesenweg zum Zweck der Aushebung der Gemcmschast öffentlich meistbietend versteigert. Gießen, den 11. Dezember 1906. Großh. Ortsgericht Gießen. Gros. Donnerstag, der» 17. Januar 1907, nachmittags 3 Uhr werden auf hiesigem Ortsgericht die vordem Namen des Jol). Gg. Seipp stehenden Grundstücke der Gemarkung Gießen 3/112,3 — 143 qm Grabgarten am Brennofen, stößt au die Wiese 3/112,6 — 381 qm Hofreite das. öffentlich meistbietend versteigert. Auswärtige Bieler haben sich über ihre ZahltmgS'ähigkeu durch Zeugnis ihrer Hennalsbehörde auszuweisen. büchen, den 11. Dezember 1906. Großh. Ortsgericht Gießen. Gros. Birnmarmelado selbstgckochte, seinschmeck. vr. Pfd. 35 Pf. Fritz Herr, ilteustadt 19. 0227 Qheuen . . . 4/194,2 = 348 qm Hofreite tn der StevyanSmark, 4/193/2 = 307 qm Grabgart. dal. öffwittuh mmsüncteirü ixrHcißert nrerbcn. Äuswärtige Bieter haben sich durco em Zeugnis ihrer Hennals* behorde über mre Zahlungsfähig' keil auSzuw eisen. Gießen, den 9. Januar 190/., Großherzogl. Ortsgericht Gießen Gros. Brosselsang , neues Univerfalfutter v. Gustav Boß in Gölu, fix und fertig ohne, tierische Fette; sowie sämmtliche Boß'sche Bogelsuktcr-Atischungcn , 122.6t ' 3o-!‘ ' 148-2 151.« 490 qm Hofreite in der Stephansmarr 243 qm Grabgarten das. = 68 qm Hofreite bei der Kirche nar. 1.1« Lahmerer • - Anfang 3r Bergfferk' ltu v ß’ ' den E- Lloyd ' ' . lose. Ein Posten trüb gewordener zum Durchschnittspreise von 31k. 2 — abgegeben. Regulärer Preis Mk. 3.50 bis Mk. 4 50. Friedr. Teipel In Würfeln zu lu Pfg. für 2 1 ellcr Suppe von unerreichter Güte und Wohl$e*cliraack sind. I.' —21 T'.'i- wenigen Minuten zuzubereiten. Bestens empfohlen von tiebr. Berdux. Bahnhofstr. 27 und FiL Lindenplatz 12. Drisch geichossene ===== = empfiehlt 0224 H.Klotg Ww„ Mnnsbura 17. Dvuuerstag, den 21. Februar 1907, nachm. 3 Uhr werden auf hiesig. Ortsgericht die vor dem Namen des Henrr. Carls und Ehefrau geb. Hell stehendeu Grundstücke der Gemarkung 219.5*1 ‘ 24ö-^ .14^ berichte der Bank für Bande1 en. Chocoldde MöSBrRoth Marke Gretchen feinste Koch-Chocolade per Pfd.1,20. MineraUvafferhandlung. Telephon 235.^onitenstr. 6. lkswirtschast. tn Bank in Darin- lit 5°/e (1 B. 4%) i» Sitzung her ocr-'uiigktn trgwerfs.Aktieu' tenaftieiioeren's ttenucvcinS wurde Seiieralvcrsainnrlung« iiaktienoereins und r Gelsenkirchener l'es* fioit vorzuschlageii. -' merebit 'litt ine ion ausgelegleu ZV M- lalpsandbriese murw re-C!nd Ohio- tabu • ' t ^Eisenbahn • Bckairurumchnug. Im Anschluß an die Bekanntmachung vom 15. Oktober 1906. betr. die Cffcnleoung des Bebauungsplans und QrtostatutS für die GtepbanSmark, bringen wir Aur Slenntniö, daß der früher seit- mcichic Plan, soweit er das Gebiet -wischen Ludwig-, Bleich-, Liepbanstraße und der (Eisenbahn betrifft, laut Beschluß der, Ltadwerordnetenversanunlung vom 6. Dezember 1906 abgcältdcrr werden soll. Der Plan über diese Llenderungen liegt bis zum 26. d. MtS. ?**$*• Drucksachen ailer Art liefert in jeder gewünschten Ausstattung. stilrein und preiswert die BrüliVsche Universitäts-Druckerei. Schulst? 7 fcraiwasssr Emser Kränchen, frische Füllung eingetronen. Gleichzeitig bringe meine sämtlichen medizinischen und itur ersltlässigen Tafel- wasser in empfehl. Grimrerung. Lieferung frei Haus. Verstcig-'rirng eines Ecschnftshauscs. Samstag, d. 12. Januar 07, nachm. 3 Uhr wird in Grllnberg das wr Konkursmasse des Ludwig Stein II gehörende Geschäfts* Haus Grünberg Marktplatz öffent* lich meistbietend nochmals versteigert. Große, geräumige Laden* u. Geschäftsräume, sowie 2 Atiet- Wohnungen u.lltebengebaudclbish. Dcnnicict). Angebot 25000 Mk. Nähere Auskunft in Grunberg sowie von dem Konkursverwalter Rechtsawalt Cbnacfcr, Bun •c.n fahrlässiger Me ©ofitolb n *2? vcrbeigejas»-,'n Äart5, um eilllfli ^'t'che zu traftierer Hewimmel davor zu :cilcnsprung und »ar! 1 unglülllick fiei, d.isj mchrne Rivsx-nbrüL- . die alSbtii’o dni Jnö e^versudue M but - itabrt iiadigeipuien s verurteilt. Bewerber slailffiidel. Zuschlaavfriji 14 Tage. Bao Nauheim, den 8. Januar 1907. Baubehörde für die Neubauten. alkrfeingte Nordseeflscho lebendfrisch za billigstem Tagespreis empfiehlt (90 Georg Wallenfels Marktplatz 21 Telephon 46 gegenüber der Engel-Apotheke. 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StL (25—29 cm) = 12 Fm (Bauholz), 52 Kiefern V. KL (unter 25 cm) — 18 Fm (Bauholz); 1 Lärche IIL Kl. = 0/8 Fm, 1 Fichte 2. SIL - 2X53 Fm, 10 Fichten IIL StL = 13 Fm, 9 Fichten 4. Kl. - 9 Fm, 213 Fichten V. Kl. - 65 Fm. Dcrbstangeu: 6 Eichen I. KL - 0,32 Fm (Deichseln), 101 Fichten I. StL - 12 Fm, 80 Fichten H. ftL - 6 Fm. Borgezeigt werden die Eichen und Kiefern in den Distrikten Mühlberg, Bfenensack und Vorderster Stopf. Nähere Auskunft erteilt Grogh. Forstwart Birkenswck zu Forschaus Obergrubenbach, ’1>dÜ Ilieder-Ohmen. Zusammeukunft: Vormftt. 9^/,Uhr am Steinbruch Distrikt Borderfter Stöpsel auf der Kreiöstratze 9lieder°Ohmen—Etpenrod. Grünberg (Hessen), den 8. Januar 1907. Großherzogliche Lberförsterei Nieder-Ohmen. B*/i Schneider. 1/104“/w «= 191 qm Hofreite da,. 1/175 = 90 qm Hofraum auf dem neuen Weg 1/178 = 91 qm fiofreite daselbst 1/179 = 27 qm Schuppen daielbst 1/180 — 382 qm Hofreite daselbst 1/181 = 66 qm Hofreite daselbst 1/183 = 416 qm Grabgarten das. öffentlich melstbieleird versteigen werden. AuSwärffge Bieter hoben sich durch em Zeugnis ihrer Heimors- behvrde über chre Zahlungsfähigkeit au5auK>ei1tit. Gieren, den 9. Januar 190,. Grotzherzogl. Ortsgericht Gießen. Gros. I Bitgelkursus! Fein- und Glanzbügeln erlernt man in 4 Wochen (nachmittags) gründlich Walllorstraße 2, IL . ' i K 106/06 (B10/i Nar mit Nasser m Touncrstag, d. 14. Februar antnMhlon vnn ’ 1 An-r aoim P.riÄs Prima lebcndsrtsche Schellfische «ns (ibj soeben eingetroffen u. billigst bei Äugest Wallenfels vorm. H. E. Jnghardt Ke Marktplatz 15 Telefon 390 7/isitenfiarten liefert rasoh and billigst Brühl sehe ÜDlv^DruckereL rao Giessener Konzert “Verein. Fünftes Konzert Zweiter Künstler - Abend Klavier-Abend des Hem Engen d'Albert 5m grossen Saal© des Geseälsclltaftsvereircs am Sonntag., dem 13. Januar 1907, abends S1/* Uhr L II. hl iv. v. VL Programm a a) Sonnte op. 90, E-moll X b) S inte op. 109, E-dur • • / a) Rondo, A-mull b) 2 Sonnten (Pastorale und Capriccio) , . . Wriatlons nörieases op b4....... Sonate No. 2, As-dur op. 39 a- Nocturne aus op. 29 . . X b) Serenata H-dur.........../ c) lui Volkston, op 32, No. 4 . d) Marche grrotcHque^ op. 32, No. 1 a) Nocturne, op. 4b No 1 in C-inoll b) Ballade, op. 23 in G-moll ...... c) Nocturne, op. 62 No. 1 in H-dur..... d) Scherzo, H-moll, op. 20 L. v. Beethoven W. A. Mozart D. Scarlatti F. Mendelssohn-Bartholdy C. M. v. Weber E. D’Albert Ch. Slnding F. Chopin ffinfrifkkflrfpn ^*atz dlk. —» H. Platz Mk. 4.-—, in. Platz Mk. 2.75, unnnmmeriort Mk. 2.5D, D1UL1 llldnul lull Stndeutoukurten Mk. 1.—, sind In der Musikalienhandlung des Herrn Ernst Chai lier (Rudolphs Nacht.), für Studierende auch bei Herrn Hausverwalter Ritter und abends an der Kasse zu haben. Gültigkeit haben blaue und rotweisse Karten, ungültig sind rote und gelbe Karten. Oeffnung des Saales 41/, Uhr. v4/. Das sechste Konzert (Zweiter Kammermusik-Abend): Herren Hegar, Eebner, Traut- mann findet am 20 Januar 19l)7 siatt. Gast: Fräulein Else Ketiling aus Cöln (Sopran). Orpheum Schanzenstrasse 18 Schanzenstrasse 18 Täglich grosse Varteie-Vorsteiiißng mit stets wechselndem Programm. Sonntags 2 Vorstellungen, n^cimuttags 4 Uhr, and abends 8l/2 ühr. üiiurüt k Person k» Platz 60 Psg^ 1L Platz 40 Pfg. ES lobet ergedenst etn 84 L. Wagner. Akadcnt Vorträge. Mittwoch, dem 88. do. EHSts«, 8 Uhr abends Professor Dr. Kaiser: „Die Tätigkeit der Vulkane, unter besonderer Berücksichtigung des Vesuvs und der Montagne PelSe." Mit Lichtbildern. 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