» LZ»'?. Jahrgang Nr. 211 Zweites Blatt Erschein! täglich mit Ausnahme des Sonntags. Die „Gießener Famllicnblätter" werden dem ^Anzeiger* viermal wöchentlich belgelegt, das „Kreisblatt für den Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Der „hessische Landwirt" erscheint monatlich einmal. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: 51. Redaktion:^s^ll2. Tel.-AdruAnzeigerGießen. Montag 9. September 1907 ^vtattonSdruck und Verlag der Brühlfchen Unwersitäts - Buch- und Steindruckerei. öf S R. Lange, Gießen. WWW^rU^mrEmriii! I!I > «IIII! .........tu iniw i nimm1111 "™puiL.*iMMiregBg Air Lugc in Marokko. Paris, 8. Sept. Der Berliner Korrespondent des „Petit Parisien" erklärt zu der Mitteilung in der Lage pt sein, daß die Antw ortderdeutsch en Regierung auf die französische Note in der Marokko- Angelegenheit heute übermittelt werden wird und daß sie in sehr freundschaftlichem Töne gehalten ist. Es werden darin nur einige Vorbehalte bezüglich der Sicherheit der deutschen Ansiedler in Marokko gemacht. — Der „Temps" vergleicht die Lage der Fremden und Eingeborenen, die in Casablanca zu Schaden gekommen sind, mit derjenigen, in der sich die im Jahre 1882 während des Bombardements von Alexandria geschädigten Fremden und Eingeborenen befanden. Ec schlägt vor, man möge, wie damals, eine internationale Kommission einsetzen, welche die Frage der Entschädigung regeln soll. Der „Temps" erinnert daran, daß alle Mächte, namentlich Deutschland, im Jahre 1882 der Einrichtung einer solchen Kommission zustimmten und daß Frankreich während der Verhandlungen hierüber das größte Entgegenkommen gezeigt habe. Der „Temps" drückt die Ueberzeugung aus, daß Deutschland heute seine- Zustimmung geben würde zu einem Dekret ähnlich dem des Kedive vom 13. Januar 1883, dessen drei hauptsächlichsten Punkte folgende waren: 1. Verantwortlichkeit der Behörden am Orte; 2. internationale Abschätzung des erlittenen Schadens; 3. eine einer besonderen Kommission übertragene Rechtsprechung nach Wiederherstellung der Ordnung, gegen die keine Berufung eingelegt werden kann. Da der Fall von Casablanca, so fügt der „Temps" hinzu, von verhältnismäßig viel geringerer Bedeutung sei, werde seine Erledigung um so leichter sein. Der in Casablanca am 6. September abgeschlossene Waffenstillstand wird am Samstag mittag zu Ende gehen. Die Einstellung der Feindseligkeiten war durch das Eingreifen Kaiomais, des Häuptlings des Cheuklastammes, veranlaßt worden, der mit dem französischen Geschäftsträger die Grundzüge eines Einvernehmens festzusetzen wünschte. Der Scheik, der nicht genügenden Einfluß aus die Stämme zu haben schien, um seine Ansichten zur Geltung zu bringen, sollte heute früh eintreffen und wurde noch um 3 Uhr erwartet. — Die Araber hatten eine Schiffs- granate gefunden, die nicht krepiert war. Sie bearbeiteten sie so lange mit Hämmern und Steinen, bis sie explodierte, wobei achtzig Personen getötet und zahlreiche Personen verletzt wurden. Die Abreise des Sultans von Fez ist auf morgen angesetzt. Die Nachrichten aus Casablanca, und die Proklamationen Mulay Hafids werden im Innern des Landes bekannt und führen zu neuen Auf ständen. So haben die Benihassen das Haus des Gouverneurs Gharb geplündert, jedoch wurd-e ihnen die Beute von den Uladsissa nach blutigem Kampfe abgenommen. Am 2. September sand unter den Mauern vonFez ein Kampf von Truppen des Sultans mit Berbern statt. Nach einer anderen Meldung waren es jedoch Sultanstruppen, die unter sich ein Gefecht lieferten und von dem Sohne des Kriegsministers zur Ruhe gebracht wurden. Tanger, 8. Sept. Mohammed Taß, der Bruder des Finanzministers, wurde von Abdel Aziz nach Tanger gesandt; er soll die Mächte um militärilche Unterstützung gegen Mulay Hafid bitten und ist zu den weitgehendsten Zugeständnissen bevollmächtigt. Ein ein* fluhreicher Kaid in der Nähe von Fez bot Mulay Hasid 1000 Reiter an, um den Marsch nach Rabat, Makinez und Fez zu ermöglichen. Abdul Aziz entsandte den Scherif Wasan zu dem Kaid, um ihn umzustimmen. Tanger, 9. Sept. Der französische Konsul in Casablanca erhielt am Donnerstag einen Brief ohne Unterschrift, in welchem die Bitte ausgesprochen wurde, daß die Angriffe eingestellt werden möchten und in dem zugleich das Erscheinen von 12 Scheiks zur Anknüpfung von Verhandlungen angekündigt wurde. General Drude teilte dem Ueberbringer des Briefes mit, daß er sich zu nichts verpflichte, bevor die Scheits angekommen seien. Darauf erschien ein Abgesandter, um sich nach den Friedensbedingungen zu erkundigen. Die Antwort lautete: Erscheinen aller Scheiks von Casablanca und Rabat, Auslieferung der Mörder und deren öffentliche Erschießung innerhalb 48 Stunden. Zur Erfüllung dieser Bedingung wurde ein Waffenstillstand festgesetzt. Die Lage in Antwerpen. Antwerpen, 8. Sept. Der Streik hat wieder an Ausdehnung zugenommen. Verschiedene Schiffsverladerfirmen haben, wie es heißt, die Absicht, sich von der Federation maritime zu trennen und direkt mit den Arbeitern in Verbindung zu treten, denen sie eine Lohnerhöhung von 50 Centimes täglich geben wollen. Die Streikenden werden durch große Zuschüsse täglich unterstützt. Das Syndikat der Diamantschleifer sandte 25 000 Franken, die Köhler aus dem Hennegau sicherten ihnen 26 000 Kgr. Kohle zu. Ein schwerer Unglücksfall verschärft noch die Situation. Ein Schiffer namens Michels, der zur Besatzung der Bark Julia gehörte, wurde von einer Schildwache getötet, als er, ohne auf den Anruf des Postens zu hören, auf den Quai zu gelangen suchte. Die Tat hat die Hafenbevölkerung in wilde Erregung versetzt. Der Soldat ist vorläufig in Haft genommen worden, um sich vor dem Militärgericht zu verantworten. Der Führer des Ausstandes soll ein 22jähriger Arbeiter namens C h a p e l l e sein, der durch sein glänzendes Rednertalent über tausende von Arbeitern widerstandslos herrscht. Gestern haben verbrecherische Hände wiederum dreimal Brandstiftung versucht; in der Nacht war aber alles ruhig. Der Hafenbund erläßt eine neue Kundgebung, worin die Entwicklung des Streiks dargestellt wird und der Beweis zu erbringen versucht wird, daß der jetzige Au s st and mehr politischen als wirtschaftlichen Charakter trage. Auch seitens der Dockarbeiter wird die Herausgabe eines neuen Manifests beabsichtigt. Gerüchtweise verlautet, daß im Laufe der letzten Nacht gelegentlich eines Zusammenstoßes im Hafen ein vierzehnjähriges Kind getötet worden sei, doch steht die Bestätigung noch aus. Weiter heißt es, daß der Bürgermeister beabsichtige, seine Gewalt an die Militärbehörde abzutreten, was der Erklärung des Belagerungszustandes gleichkommen würde. Wie verlautet, beabsichtigen die Sozialisten trotz des Verbotes des Bürgermeisters große Umzüge durch die Stadt zu veranstalten. Man befürchtet aus diesem Anlaß ernste Zwischenfälle; die notwendigen Maßnahmen sind bereits getroffen. Zur Verstärkung der Garnison ist ein Infanterie-Regiment aus Arlon herangezogen worden. Deutsche» Ueich. Kassel, 8. Sept. Nach Beendigung des GaladinerS imhiesi g e n Stadtschlosse fuhr der Kais e r im Automobil, von den Hochrufen der Menge begleitet, nach Schloß Wilhelmshöhe. Berlin, 7. Sept. Der Reichstagsabgeordnete Payer ist heute früh in Norderney cingetroffen und hatte eine längere Unterredung mit dem Reichskanzler zusammen mit dem Abgeordneten Schmidt-Elberfeld. Hieraus fand ein gen:einsames Dejeuner statt. Frankfurt a. M., 8. Sept. Der deutsch-soziale Parteitag ist heute hier eröffnet worden. Außer dec Berichterstattung des Generalsekretärs befaßt sich der Parteitag mit dem Bericht der Abgeordneten über ihre Tätigkeit im Reichstage und Landtage. Anträge stellen und Referate erstatten werden u. a. Freiherr v. Nichthofen, Abg. Böhme, Wilhelm Schack, Friedrich Raab und Amtsgerichtsrat Lüttmann. Für Dienstag ist eine Fahrt nach Heidelberg vor- gesehen.___________, Tas Mittelland-AanaLprojekL. Hannover, 8. Sept. Zinn Zweck dec W i ed er aufnah me des alten Mittellandkanal-Projektes, das ist die Weiterführung des im Bau begriffenen Teilkanals Rhein-Hannover, konstituierte sich in den letzten Tagen unter Teilnahme hervorragender Interessenten ein Vorkomrtee. Die Gründung eines allgemeinen großen Jnteressentenverbandes soll am 7. November in Münster beziehentlich Hannover erfolgen. Der Verband will diwch intensive Agitation, unausgesetzte Vorstellungen bei den staatlichen Behörden, dem Staatsministerium und dem preußischen Landtage auf die Wiedereinbringung der seiner Zeit jallengclaffenen Hannover-Elbekanalvorlage hinwirken. ___________ Heer urrv Flotte. Wilhelmshaven, 7. Sept. Die Flotten-Ma- növer sind beendet. Die Flotte ankert zwischen Schillig und Wilhelmshaven. Der Kaiser hielt heute Kritik an Bord der „Hohenzollern" ab. Höxter, 8. Sept. Wie zu den Manövern gemeldet wird, lautet die allgemeine Kriegslage folgendermaßen: Die rote Armee wurde am 5. und 6. Sept, zwischen Dülmen und Lünen von der blauen Armee geschlagen und gegen den Teutoburger Wald zurückgedrängt. Die genannten Orte liegen südlich von Münster. Rot ist das verstärkte 10. Armeekorps mit der Kavalleriedivision b, blau das verstärkte 7. Armeekorps mit der Kavallerie- division a._____________________________________ Ausland. Haag, 7. Sept. Das Plenum der Friedenskonferenz nahm den Entwurf betreffend die Eröffnung der Feindseligkeiten und den Entwurf über die Rechte und Pflichten der neutralen Staaten zu Lande an und verwies den Entwurf betreffend die Behandlung neutraler Personen im Gebiete der Kr i c g füh r end en, der von dem deutschen Delegierten Frhrn. Marschall von Bieberstein bekämpst wurde, auf Antrag des Letztgenannten mit allen gegen drei Stimmen an die Landkriegskorw- mission zurück. Bath, 7. Sept. Der Trade Union-Kongreß wurde nach Annahme einer Resolution geschlossen, in der die Regierrmg aufgefordert wird, die Frage der Arbeitslosen dadurch zu regeln, daß sie unter Reorgani- sierun g der Industrie auf genossenschaftlicher Basis den Arbeitslosen dauernde Arbeit schafft. Paris, 8. Sept. Der „Matin" berichtet aus Petersburg, der Unterstaatssekretär der Finanzen und Direktor der Agrarbank Kriwoschein sei zum Minister des Innern zu haben wären. Trotzdem aber welches Gedränge der Gegen- mtcressen. Da sind zunächst die Inhaber der Verkaufsbuden, denen man einen gleich fruchtbaren Platz für ihr Geschäft nicht zu bieten hat. Höchstens, daß man sie auf die gegenüberliegende Seite der Parkstraße versetzte. Das aber ist Gelände, das dem Staat gehört, und die 2000 Mk. jährliche Pacht würden damit von der Stadt auf den Staat übergehen. So aufopferungsvoll aber ist die Liebe zwischen öffentlichen Instituten nicht, daß man sich ein solches Geschenk machte. Die Stifterin des Brunnens aber hegt hinwiederum den begreiflichen Wunsch, das geplante Kunstwerk nicht von Bretterbuden flankiert zu sehen. Wenn man nun, wie ich höre, bis zum Herbst des Jahres über all diese Schwierigkeiten doch noch hinwegkommen wird, so lvird das als Leistung aller Beteiligten sicherlich besondere Anerkennung verdienen. Ein anderer, ästhetisch sehr einleuchtender, aber auch vor großen Schwierigkeiten stehender Plan ist der, den B l u m e n s ch m u ck der H ä u s e r undBalkone zu einer möglichst geschlossene n, s ch ö n e n G e s am t w i r ku n g zu bringen. Man hat sogar schon daran gedacht, ganze Straßen in den einheitlichen Glanz einer einzigen Blumenfarbe zu tauchen. Ein Künstlerherz würde gewiß dankbar sein für solche Versuche. Ob es aber auch ahnte, wie Diele Kosten das machte? Wie viel Arbeit dazu gehörte? Wie schlecht manche Lkurgäste den Blumenduft vertragen? Wie umgekehrt dagegen Schnaken und ähnliches Gesindel sich in dem kühlen Blättermeer hundertmal wohler fühlen, als zwischen nackten, schwarzen Eisengeländern? Schön sind die letzteren gewiß nicht, besonders wo sie in langweiliger Regelmäßigkeit angeklext ganze Straßen entlang ziehen. Bei neueren Bauten verwandeln lie sich deshalb aber auch fast überall in lauschigere und wohlgefälligere Verandas, Loggien und ähnliches. Nicht, als ob das den Blumen- schmuck ersetzte. Im Gegenteil, wo wir solchen finden, wird das Plätzchen noch um vieles lauschiger und malerischer. Warten wir also ab, was der zu diesem Zweck gegründete Verein zu Wege bringen wird. Girlandenverein hat ihn die Bevölkerung spöttischer Weise getauft. Es liegt etwas Mißtrauen darin, das nur durch geschickte, praktische Arbeit wird überwunden v-erden können. Ein gewisses Fazit aus seiner bisherigen Betätigung zog ^ber Verein mit den Preisverteilungen. Zunächst 'prämierte die Prüfungskommission lich gegen ihn und versetzte ihm einen tiefen Stich in den Rücken wodurch eine Verletzung der Lunge entstand, die heute noch nicht Ä Ocheilt ist.^ '2115, Mönch nach der Bluttat flüchtete, lief Umt öer Portesemller orledrich Wagner nach, entiuaubt ihm das Mes er und blaute ihn nut einem Knotenstock tüchtig durch. Für diesen litt von Lynchjustiz wurde Wagner unter Zubilligimg mildeurder Umstande zu 20 Mk. Geldstrafe verurteilt. Frankfurt a. M., 6. Sept. Trotz der strengen Kontrolle mehren sich die M i l ch s ä l s ch u n g e n von Tag zu Tag. Heute waren wieder angeklagt der Milchhändler Joh. Fuchs aus Großkarben, der Händler Georg Ebel und die Händlerin Marie Baumann. Fuchs war der Lieferant der Milch, Ebel und Baumann bezogen von ihm die Ware zum Weiterverkauf. Fuchs rahmte, die Milch ab und verkaufte sie als Vollmilch weiter, der Ebel und die Baumann verschlechterten die Milch noch mehr, indem sie mitunter im Torbogen noch eine weitere Entrahmung vornahmen. In der Zeit vom Februar bis April wurden bei den drei Angeklagten 21 Milchproben entnommen. In allen Fällen enthielt die Milch, da sie abgerahmt war nur ein Drittel bis zu einhalb des üblichen Fettgehalte/ Das Urteil lautete gegen Fuchs und Ebel/die wegen Milchfälschung bestraft sind, auf sechs Wochen bezw. einen Monat Gefängnis. Außerdem erhalten beide je 300 Mk. Geldstrafe. Frau Baumann kam mit 50 Mk. Geldstrafe davon. Bath, 6. Sept. Ter Trade Unions-Kon ar eß nahm heule mfituimiy eine Resolution an, durch die verlangt wird, daß^ im nächsten Budget eine Alters- Pension von wöchentlich 5 sh. sür alle (Sed.nimilhriaor, vorgesehen werde. Tas parlamentarische Bureau louroe an- gewlefen^, m eine lebhafte Agitation hierfür einzutreten ^bensallv angenommen wurde eine Resolution zu Gunsten der achtstündigen Arbeitszeit in Bergwerken und mlüeren Jndustrrezwergen. Eine Resolution, die das Prinziv der Anrufung eines Schiedsgerichtes in gewerkschaftlichen Strei- fÄ“ ^sspncht, wurdc mit groper Mehrheit abgelebt Ebenso verwarf der Kvngreh eine Resolution, die verlangte daß Streitigkeiten einem Vermittelungsamte unterbreitet werden sollen, bevor ein Streik erklärt werde " Schauspielhaus. Dienstag den 10. September, abends halb 7 Uhr: „Faust/ förfter Teil. Mittwoch den 11. September*): Der Dieb" Donnerstag den 12. September: „Em Wintermärchen." Freitag den 13. September: „Der Dieb.' Samstag den 14. September: ,,(£111 Blitzmädel." Sonntag den 16. September, nachmittags halb 4 Uhr: „Erdgeist." Abends 7 Uhr: /Robert und Bertram." Montag den lö. September: .Der Dieb/ Dienstag den 17. Sep. tember: Neu emstudiert: „Die Frau vom Meere." /- Anfang, inenn nicht anders bemerkt, abends nm 7 Uhr. 3. Leipzig, im August. «Ein Wasferprozeg eines Nt ü h 1 e n b e s i tz e r s gegen eine Gemeinde. m Ter Klager besitzt in Dederstedt am Lawekebach eine Wassermühle, die schon vor dem Zahre 1843 in Betrieb gewesen i|t. Er behauptet letzt, daß durch die un Fahre 1902 von der Gemeinde Deder,iedt angelegte Wast'erleitung der Niiihle täglich un- geialjü 115 cbm nötiges Betriebswasser entzogen werden, imb klagt deshalb auf Unterlaßimg und Schadenerstitz gegen die Gemeinde | Dederstedt. Die Wasserabnahme un Lawekebach soll nach Darstellung des Klagers durch eine Verringerung des Wassergehalts des Boriibachs entstehen, der oberhalb der klagerischen Awhie von Westen her tn den Lawekebach mündet. Der Bornbach, der noch weiter oberhalb die Zimmermamische Atühle treibt, gabelt sich von Sw au in zwei aus dem Bornbachtale kommende Wasserlaiüe, deren nördlicher Flutgrabeii genannt wird. Nördlich non diesem flutgrabeii liegt die Wasserleitung der Gemeinde, die unterirdisch in Zementrohren neben dem Flutgrabeii in einem Ab- stände von 3,10—4,40 m (von Mute zu Ntitte gemessen) herläust, ctiva J5 Schntt unterhalb der Fauichenguelle beginnt und nach , —, leuev - I ^."oefnhr 80 w iii em mit einer Pumpvorrichtung verbundelies erofsuwng des Hof-Theaters hat aesteru afaenh ^hh$berfeit Ulhn. Die Rohre sind streckenweise oben nut bei cmtbesucotem ., ..0 ^chlitzoffmiugeu versehen, liegen tiefer als die Sohle des Flm- grabens auf einem Landslreiieii, den die Gemeinde zu die em Zweck von dem Ackitler Zimmermann angekanst hat. Der Klager behauptet nun, daß die Leitung Wasser aus der Famchenaiielle, der Adamsquelle und der Dorfquelle, die früher in geregeltem Lauf nachdem plutgraben abgestossen seien, abl ette und jeöenlalls durch I oie dtirchiastigen Wände des Sammelbeckens auch Wasser aus I o e 'N l u t g r a 1) e n selbst änzie h e. Die Beklagte hat dies bestritten; sie behauptet, die Leitung führe nur Wäger ab, das '"^ch nicht.zu Tage getreten, jedenfalls nicht vorher schon m ge- -1 regelten Abflüssen abgeflossen sei. u Landgericht und Oberlandesgericht Naumburg scheu die $ Bom Bogetsverg, 8. Sept. Obwohl es fort- gesetzl geregnet ijui, i|t Douj das Erdreich troaen, so daß oas Pflügen große Mühe macht. Die Muhwäche haben vielfach Wassermangel, so oatz mehrgängige Mühlen nur einen Gang gehen lassen rönnen. Unter der Trockenheit des Erd- bodenv leiueit besonders die Bohnen und Gurten. Ihr Ertrag rft sehr genug. Arieroings rft auch die niedrige ^empe- ratur hieran fchuco. Zn der Donnerstagnacht trat ein lerch ter ^-ro sc ein, oer bei Grebenhaul, .verchenhain Hartmannsham und Umgegend in oen Gemüsegarten Frost- fchadeu verursachte. Die Landwirte sind in den Ernte- urbeiten 14 Tage zurück gegen ein normales Jahr. Bald! werden sich die Arbeiten sehr häufen, denn die Grummet- ernte har begonnen und oie Karrofselernte sieht vor der Ture. Tie Ernteserien sind verstrichen, ohne bau die Äwber lnel Helsen tonnten. In mehreren Orten hat der Orts- und Schulvorstand bereits um Notstanoferien nachgeucht. ' ' ANK Ttsrche und SehuLr. 0 Marburg, 8. ^ept. Am iu. uitd 11. Oktober findet ein Kongreß der „Freunde der christlichen Wett" aus Deutschland und der Schweiz statt. Verhandlungsaeaen- stande sind: „Der Bremer theologische Raditälismus" und moüerne teligionSpiydjoIogie'-. Am 10. Okwber spricht mitterfaal des schloffes Pros. Tr. Lenz aus Berlin über das rn d-efem Lokal im Zahre 152ü abgehalteue Marburger Religwnsgesprach zwrfcheu Luther und Zwingli — Der 6. Bericht 6e5 Berliner Komitees sür deutsche evangel.fche S e e m a n n s m i f j i o n, der die Se’t oom I. 3uni 190Ö tiiä 31. Ma, 1907 umfaßt, ist erfch,e„e , Aus den, Bertcht ist zu entuchmen, dast d,e Arbeit des j omi eeä auf seu,en zahlreiche,, Siationen oorwärls gegangen ist. Neue ,-U'0,\‘cmbcü und Svarlöstaden entstände,!, Mar- feille, laIpataifo und Antwerpen haben ihre lllrben bedeutend cr- we.ter, töenua und Petersburg sind iu den Besitz eigen Heime gelangt, und m tolettm, Buenos-Aires unb Shields sind die Be. H°'n.e ihrer Verwirklichung nabet r? e der. Seemaimspastoren und-Missionare suchte dte Angehörigen unserer seefahrenden Bevölkerung sittlich unb religiös gu beemflussen unb sie zugleich vor den mannigfachen Gefahren nhPr^mCrh ’h. ^U.. Hafeuorteii drohen, zu bewahren. Sie diente S afUC1\ö?c öin’iorge für das soziale Wohl unserer Seeleute £e i fie diesen gutes Logts verschaffte, Heuerstellen einrichtete und Gelder aufbewahrte resp. m die Heimat sandte. Durch diesen Geld- uberweliungsdienst wurde fast eine halbe WhUion dem Naüoncck- vermögen et halten und zugleich die Verbindung mit der tieimai neu geftarkt und belebt. Großbritannien sandte z. B. 126 ObO Mk Antwerpen 73 611 und Marseille öl 224 Fres Die Sclnssäi»..,7»»? Meldestelle des Komitees bewahrte Viele bei 'ihrem (Smtritt in^ben ^üiannlscheii^Beruf vor Uebervorteilung und Entläiischung. bei gutbesuchtem Hause stattgefunden. Zur Aufführuna gelangte u/carschners romantische Oper „Templer und Jüdin" in neuer Einsiudierung. Ter^ Großh^r-og, die Prinzessin Ludwig von Battenberg mit dem Prinzen ^eorg und Prinzessin Viktoria zu Schleswig-Holstein wohnten dec Ausführung bei. — Heute begab sich oas Großyerzoas' p a ar zu mehrtägigem Aus enthaci nach F r i e o b e r m Ihn. Mainz, d!-Sept. Ein sonoerbarer Spitzbube treibt seit noch kurzer Zeit m Ntombach sem Unwesen. Er stiehlt näm- tich nur weibliche — Unterhosen, alle übrigen Wäsche- Loche läöt er unberührt. Äe I Angabe,, ^ber Beknien fiir^r^'7n .mb ^an.U«."dLA aus m r ? b ] ) öwei solcher sonoerbarer Diebstähte Abweisung der Klage. J 1 ooilfuyrt. „ Gegen das Urteil des Oberlanbesgerichts Naumburg hatte der a. y a n a u, 8. Sept. Vor geraumer Zeit gründete fMi h aSevk » n. beuu Reichsgericht eingelegt. Der V. stüil- eme Gesellschaft m. b. H. „Kontordia", die, unterstützt durck! Le»ttl a?e§ Reichsgerichts ertannte aber auf Zurückweisung öteftflc Emwoyner, üas frühere Lanüratsamtsgeb?ude am ' —.° v > f' o u.___ Paraoeplatze, bas Eeburlshaus der Brüder tzirünm ankaufte, un, es zu einem Bo lksgeseklschastS Hauke umzugestalten. Vie Gesellschaft hat Um- und Neuvauten. vornehmen lassen und emen tzaalbau erbaut Am SamsLä s /--nslag den abend wurde der ^.aalbau elngewecht und dan.it ff « " 1L §cf,ie,ub-er. toefen (einer SelUmnmng übergeben/ Es ist da u peM^ ^ag :- eine Tratte zu (ein, m oer die nationalgeftnnL, ArbLüer hd; zur Forderung ihrer Interessen zusammenfrnüen tonnen, zugleill) soll es geselligen Beranstalwnge./chei, l- werden. Zum Weiheakte hatteii sich oie Spitzen der Behoroen oie GeifUichkeit beider Konfessionen und Vertreter fast aller Vereine eingefuiiden. Marburg, 8. Sept. Den ersten weiblichen juristi- r»n °fft0 f °” bCC hiesigen Universität hat Fräulein Alice B>estertauip gemacht, die Tochter des Uküfefinrä ße.term der Zraucn-Siechlsschutzslelle ,.. Frankfnrt ». a». ift iü-..1-13.. 6cn lurisUfche,. Doktorgrad „magimm cum laude“. ' Auszeichnung. Bei der Versammlung der Bohr- ingenieure und Bohrtechniker in Hamburg wurde dem Vorsitzenden, Geheimen Bergrat Tecklenburg- Darmstadt, in Anbetracht seiner hohen Verotenste um die Tiefbohrtechiiit eine goldene Medaille überreicht. ** Erledigt ist eine Lehrer stelle an der evang Schule zu Lampertheim. Ihrem Inhaber kann ein Teck des O^ganistendienstes übertragen werden. , Baugenossenschaft des evangeli- chen Arbeiterve re iiis zu Gießen hielt am vergangenen Samstag abend im Saale der Elifabeth--Kleintinder- schule hier ihre diesjährige Gen er a l v e r s a mmlu n a ab. Kommerzienrat H ey lrgenstacdt eröfsnete als Vor- itzenber oes Äufsichtsrates Die Versammlung und erteilte zum geschäftlichen Teile Direktor Doering das Wort. Letzterer führte aus, daß per tstanb der Mitgtieder zurzeit 112 betrage, daß ferner die Ptäne uno Einrichtungen oer Ge- noffeuschast auf der Tubertulofe-AuSsteilung iu Giesieii bc,a)Mt waren und die Baugenossensa-ast auf der Ans- teilnng für Wohnungsresorm in teipzig mit einem Eliten- ^rplou. vedacyt morgen fei. Auch die Baugenossenschaft des evangek. Arbeitervereins in ÄAarburg habe fich die Ein- richtung und Rechnungsführung der hiesigen Baugenossen- fchast zum Muster genommen. Hierauf erstattete Direktor Doering den biechenschaftsberichr von 190b; eS wird die geprtiste Rechnung von der Verfainmlung gutgeyeißen und oem Rechner, Koni roll cur Haas, Entlastung erreilr. In den Vorstand dezw. Aufsichtsrar werden die ausscheidenden Mit- gueoer Direktor Doering und Kommerzienrat Hchligenstaedt durch Zuruf wieder gewählt, lieber bie Bebauung des der Genossenfchast gehörigen Geländes ain Erdtauterweg berichtet Herr Hehr igensmedt namentlich, daß der Bebauungsplan seilens des Stadtbauamies in Bearbeitung sei er ^^ker zur Vorlage lommen. v”» —- ycycn vun ujm yergeiieute ituare ergehen Kerfammlung bedauert, augerbem i,t die gleiche Ware von der Nahrungsnuiiel- daß durch die -oerfetzung ocS Pfarrers Euler nach Darm- "l Magdeburg beanstandet luorben. Tas Lanbaericht ]taot oie GenossenfLyast einen tüchtigeii Förderer ibtet lV’nil^ure-a’ ^nlie Holge dessen über die Frage zu verhandeln, gemeinnützigen Befiredungen verlieren muß. ob ,cn^AeiQlvave' welche etwa 1/t Ei auf 1 Pfund Mehl enthalt. "Die gemeinnützigen Bau vereine für ^k>ss-„ Gierteigware bezeichnet werden bars. Lils Sachverständige "T r —7» “ .........»•»ÄqÄBSÄÄ'SSÄyg Versammlung unter dem Vorsitz des Verbandsbirektors, \wxbt Fabrikant Degerdon aus Straßburg. Der erstgenannte Each- LaudeswohniiugSiuspcklor Gretzschel, abhalten. Vortiäae werdei steckte sich auf Den Standpunkt der Vereinigung der halten Über die Geldbeschafsung für bic aemeümükiae IHnn die übrigen ivarcn der Ansicht, Day nur H^7!^u-A,gcshe...i, über aWa&i« b« »4“?^ 7 XÄÄS Sclbsthulfe zur Beschaffung von Geldmitteln für die Bail- Während der Staatsanwalt sich auf den Standpunkt vereine Sparlafscnditeltor Döring-Gießen, über pix ^appellers stellte, um die gewünschte Reichsgerichisentscheidung Wohnung und das Heranwachsende Geschlecht ^Pfarrer Lic Prn,nnl,rhPn '“"***”'** FuchS-Rüsselsheim. Unb sewiß ist das der Weg, auf dem sich jedenfalls das nteiftp wrrd erreichen lasseti, wemi die Liebe zur Natur und das Ä T^Se- Schönheit schon der Jugend nahegebrackn wird Was die Erwach enen anlangt, fo umßte hier bie A wäre ein reiches bunbortsgruppe, wenn man alle diese asthetischeti Swwi^-^.u und Dkrkglichkeiten überblickt. Biellkicht, 0.1» un/er Lur? und lchonerungsv«ein, odcr unser Bortragsverein olff DD aftem^feto beruhigter wurde man bann auch dem wahr-rru <11,0 über fliefajite und andere ÄtU Ä ‘*^ä iM-Nk« iLMÄKLs ein beionberer Wahlbezirk für sich wäre unb fn r-1 1 ÄÄUÄrjssagfeg« ’ä; «UNLSSkVSs?.““i *&sr asttaj'C arbeic nt unfer augenblickUmes, vermlwcw - 1, ?^chun-gs- Beremstoesen zurzeit in feiner Weise ZX 1° "E-l belfer werden. Darüber !ün°7n5Ae?Mai mehr "1UB * Dr- Strecker. rusolge, 6ns (i'n Uaf q efVu/bif äum Sire öücfev itirnstgewerbeschule berufenen Heuers bei- "Llinel" Künfllertolome, Pros. Olbrich Lb geleint Pro! carauilm, eine Audienz beim Grohherzog nach'gefucht!' ° , § Klein-Linben, 8. Sepk. Wagnermeister und Lanb- !ivirt Ldilhelm Germer und seine Ehefrau, geb. Jimg feierten heute das Fest der silbernen Hochzeit Der Gesangveietn ,Arion" brachte dem Paare abends ein Ständchen. X. Gelnhaar, 8. i^pt. Hier erschoß sich vor den Augen seiner Geliebten der 17jährige Arbeiter Karl Rohr aus „Liebeskummer". K ä H i n g c n beftntigt. tracht kommen. -6- Netter 1007 s Höchste Temperatur am 7.—8. September Niedrigste KJ ■ B 3 & 5S C t® E j> 5 r V» 8 miiiister, worin er wünscht, „das; Pferdevormusterungen m Oberhessen bis Spätherbst verschobei; werben". Da dürfte ihm doch wohl eilt kleiner Irrtum unterlaufen sein. Tenn die diesjährigen Pferdevormustcrlmgen sind z. B. in den Kreisen Alsfeld, Lauterbach u. a. schon kurz nach der Heuernte erledigt worden. Oberhessen kann also wohl nicht in seiner Gesamtheit, sondern vielleicht nur zum kleinsten Teil für diese Anregung in Be- Salzburg, 9. Sept. Der Münchener Privatier Kritz- ner stieß mit seinem Automobil an einem Eisenbahn- Uebergange mit einem 3u9 e zusammen. Kritzner wurde schwer verletzt und starb eine halbe Stunde nach dem Unfall. Sein Chauffeur kam mit leichteren iBerletz- ungen davon. Rutka (Ungarn), 9. Sept. Hier stieß em Person e n z u g mit einem L a st z u g e z u s a m m e n. Der Lokomotivführer des Personenzuges bemerkte noch rechtzeitig die Gefahr, so daß ein größeres Unglück verhütet wurde. Trotzdem wurde ein Reisender schwer und 4 leicht verletzt. 3 Wagen des Lastzuges und 4 des Personenzuges sind zertrümmert. Rom, 9. Sept. Der Prozeß Nasi wrrd am 17. Oktober vor dem Senat als Staatsgerichtshof zur Verhandlung gelangen. Man glaubt, daß die Kammer, um Interpellationen zu vermeiden, erst nach der Urteilsverkündung Gießener Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung für Hessen am Dienstag den 10. September: Heiter und trocken. Morgens Nebel. Nachts kühl, am Tage mäßig warm. Nördliche Winde. Motesrolstzische Beobachtungen der Station Gießen. + 28,8 • 0. + 12,7 • C. Summe 11 9 (6) 2 (1) 5(1X111.: Tie in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viel der Todesfälle in der betreffenden Ltrankheil auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kraule tonunen. er. G.istäck R3rtc- AM, -°»MKWs-WM5r«s Set" UiuSKMtsVkMidlM Än« 'AMEM Rhcme «Echen. Tie größeren - Rheinstädte werden dahestchie > Motorboot-Regatta als geeignetes Mittel zur Hebung des Fremdenverkehrs am Rhein in jeder Hinsicht unterstützen- 'Was die Motorboot-Regatta selbst betrifft, so soll diese aus einer Schnellfahrt von Mannheim bis Maistz' freudig begrüßt werden, wenn es dem Dürnbund gelingt, hem Reichspostamte brauchbare Entwürfe zu liefern- Andere Lmder sind uns bel^nnrlich in der Schaffung künstlerisch schöner Briefmarken voraus, so z. B. die Vereinigten Staaten von Amerika, welche jetzt .wiederum eine reizende Serie von^3 Werten verausgabten- Ar: laß dazu bot das Jubiläum dec Stadt Jameston, an der Mündung des James River gelegen, wo sich im Jahre 1607 die ersten Europäer niederließen- Der mittelste Wert zu 2 cents stellt die Besitzergreifung durch die Europäer dar- Der niedrigste Wert zu 1 ccut zeigt die Besitzergreifung des Kapitäns John Smith, welcher später durch die Indianer gefangen genommen - wuiLe und auch getötet worden wäre, ivenn. sich nicht die Tochter konnte nur mit vieler Mühe gerettet werden, des Jndianerführers Powhatan, namens! Pocahontas, für ihn ver- trunken. wendet hätte. Der Wert zu 5 cents blau trägt ihr Bild. Sie . verheiratete sich mit einem der Ansiedler und ging mit ihm nach I England- Auf der Marke selbst ist sie in englischer Tracht ab-I gebildet- Die drei Werte sind sauber in Stahlstich ausgeführt. | Ebenfalls von den Vereinigten Staaten wurde für das Gebiet der Philippinen eine neue Eilbriefmarke tzu 20 Centavos = 10 cents I amerikanisch, verausgabt. Im liegenden O-uerrechteck zeigt sie einen , die Landstraße in schnellster Gangart dahineilenden Briesboten. Der klar gehaltene Hintergrund läßt die Figur stark hervortreten^ wälzend stylisierte Umrahmungen und Schriftfelder das Bild! wirkungsvoll abschließen. Hoffen wir, daß auch das deutsche Reich recht bald neue, künstlerisch schöne Briefmarken erhält- Zu eindrucksvollen Entwürfen bietet die Geschichte des Landes, seine! Gestaltung ufw- gewiß manche Unterlage. Nichts dürfte mehr ge-I eignet sein, deutsche Kunst weitesten Kreisen bekannt zu machen, als die kleinen, unscheinbaren Briefmarken, die in tausenden! von Millonen gedruckt werden und durch Jedermans Hand gehen. ChemWaschanstalt Gßbr.Röverfärbereij ums beauftragt werden würde. Tanger, 9. Sept. Gestern fand an Bord des deutschen Schulschiffes Charlotte ein Tiner statt, welchem der deutsche Geschäftsträger sowie die Befehlshaber der im Hafen liegenden französischen Kriegsschiffe beiwohnten. Der Kommandant der Charlotte brachte einen Trinkspruch auf den Präsidenten Falliöres und die sran- Bew. Himmel zöjische Marine aus, während der Kommandant des Kreu- Klarer Himmel >brs Jeanne d'Arc mit einem Toast auf den deutschen Bew. Himmel ^airer un^ bie deutsche Marine antwortete. Tokio, 9. Sept. Der Aufruhr in Korea dauert fort. Die Eisenbahnstrecken werden andauernd zerstört, Angriffe auf Japaner ereignen sich aller Orten. Bisher sind 17 Japaner ermordet worden, nachdem sie furchtbare Grausamkeiten hatten erdulden müssen. Zusammen: Erwachsene: im vom 1. Lebensjahr: 2.—15. Jahr Wenn Säuglinge durch irgendwelche Umstande nicht wWst gestillt werden können, so reiche man ihnen das bereits durch Ge- nerationen bewährte Nestle'sche Kindermehl, welches durch seme stets aleichbleibende Reinheit und Güte die absolute Sicherheit bietet, deut Wachstum und Gedeihen der Kinder förderlich zu lern. Probedosen versendet gratis und sranko Restles Kindermehl G. m. b. -v« Berlin 8. 42. Septenxbcr ® .5 Giessen: Marktplatz 18. Branche in Mitteldeutschland. * Motorboot-Regatta auf idem Rhein- Der Ber-i Niedrigste v 7.-8. liner Niotor-Jacht-Klub veranstaltet vom 22. bis 25. September >.—„-.5,.- dieses Jahres zum erstenmal eine Nkotorboot-Regatta auf dem ErNAesttNS» Rl>eiue, die in Mannheim ihren Anfang nimmt, unb in Dussel- Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel dorf endet- Die Veranstaltung (für die ein Lanz-Wanderpreis im übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Werte von 10 000 Mk-, sowie zahlreiche wertvolle Ehrenpreise! Verantwortung-) von öffentlicher und privater Seite gestiftet worden sind) be- „Ernte, Manöver und Pferdevormnsternng." zweckt hauptsächlich, das Interesse der Rheinbewohuer für Motor- J,„ ^jeß. Anz." (Nr. 209) und der „Oberhess. Ztg." (Alsselder sahrteu zu erregen- Tie alljährlich wieder kehren de Veranstal- Kreisblatt Nr. 105) lese ich eine Depesche des Herrn Reichstags- tung ist von dem Verband rheinischer Verkehrsvrreine als > abgeordneten K Ü h l e r zu Langsdors an den preußischen Kriegs- Kundel. Worms, 7. Sept. In unserer Stadt, der Meder- — ... . . . sassuug großer Tampsmühlen und Mälzereien und dem mn 22. September mit Pretsverteitung in der Stadthalle ui Eitze bedeutender Getreide- und besonders Futtermittel- Mainz, einer B'lurnen-Korsofahrt mit Schönheits-Konkurrenz von Handlungen, hat sich der W o r m s e r B ö r s e n v e r e i n zur Mainz nach Rüdesheim und zurück nach Biebrich am 23. Sep- Kiebung des Produktenhandels und verwandter Zweige kon- tcmber und Abendsest im Kürhaus zu Wiesbaden; Tourenfahrt Situiert Tem Verein sind bereits ungefähr 300 Mitglieder von Biebrich nach ^Koblenz am 24. September ünd Zuverlässigkeitsbeigetreten, darunter neben Kaufleuten auch Landwirte, fahrt von '.Koblettz bis Tüsseldorf am 25. September bestehen. Mtüller, Oelfabrikanten; an seiner Spitze steht folgender * Internationale Antwort-Vtarke. Auf . Vorstand: Max Guthmann-Worms 1. Vorsitzender, Albert letzten Weltpost-Kongreß in Rom wurde nach langer Debatte UölHMlLt MllM dtt LoöeSjllllt ft! itkl AillSt Schassner-Alzey 2. Vorsitzender, Louis Hirsch-Worms Kassier, und mit einer kleinen Stimmenmehrheit der von Groß- 34, Woche. Vom 18. bis 24. August 1907. Isaak Tecker-Kirchheimbolanden, Philipp Geil-Worms, Peter britannien vorgelegte Entwurf eines Regulativs zur Cm- Eiuwoyuerzahl: aiigeiioniuieu zu 3O OOO iinkl. 1000 Armut Militär). Hödel-Kriegsheim, Karl Schüler-Worms, Franz Weil-Worms führung einer Antwortz-Marke angenommen. Die Beschluß- Sterblichkeitsziffer: 19,06 %0, unb Hugo Weingart-Ludwigshascu. Als Sekretär fungiert fassung erfolgte unter dem Vorbehalt, daß es dem freien nach Abzug von 7 Onssreindeu: 6,92 Voo. Herr Tr. Hager in Worms. Ermessen eines jeden Landes anheimgestellt sei, die Neue-I Märkte. rung einzuführen oder nicht. Nun wird vom 1. Oktober kr starben an: O Aus dem südl. Vogelsberg, 8. Sept. M- diese internationale Antwort-Marke, die vielmehr einen' gemein haben die Heupr eise an gezogen. Tie ge- Gutschein vorstellt, an allen deutschen Postämtern zum Preise legentlich der Manöver errichteten Proviantämter kauseti ütm 27 Pfennig zu beziehen sein. Diese Marke besteht es den Zentner mit 2.40 Mk., nachdem es zur Zeit dec aus einem dünnen Papierstreisen, der neben einer sinn- Heuernte zu 1.80 Mk. ausgelaust wurde. Doch halten die bildlichen Vignette die Aufschrift „25 Ct. Union postale Landleute ihre Vorräte zurück. universelle" trägt und die folgende in verschiedenen Sprachen -------gehaltene Gebrauchsanweisung: „Dieser Schein kann in den SpSve. an der Uebereinkunst beteiligten Ländern gegen eine Post- Fr au kfurt a. M., 9. Sept. (Tel.) Bei dem Wettruderu int Werte von 25 Psg. oder den dieser Summe ent- Paris-Frankfurt, das gestern tu Parts 1 attianb,, ueg.e. Die : Wert umgetauscht werden." Dadurch wird dem Mannschaft der Fan kfur t er G ermanta uu n Versender eines Briefes die Möglichkeit geboten, seinem Lange LoUvrinig m der Zeit von 8 ,._u__1/k — f» fremdem Lande wohnenden Korrespondenten die Taxe VermLsLhter» für die Rückantwort w i e auch kleine sonstige * Seuchen. In Wien wurden mehrere Fälle von Beträge zu vergüten. Bis jetzt werden nachstehend Pockenerkrankungen gemeldet. — In Metel in (ägäisches erwähnte Verwaltungen der Neuerung vom 1. Oktober n. I. Grigittal-DrahtmcLdUNgeM Meer) sind Pestsülle vorgekommen. Kein Schilf läuft in ihren Landen Gültigkeit verschaffen: Deutschland mit , 9 ^ie Hochseeflotte und die Erden Hafen an. - In Krasnovodsk (Rußland) wurde Schutzgebieten, die Vereinigten Staaten von Amerika, Oester- Län, ' u finb von den Kaiser-Manövern aus ein Cholerasall festgestellt. - Zur Verhütung von Cho- reich-Ungarn imt BosntenKerzogewrna, Belgien, Bulgarien, g a n zu n gi s ] .urückaekebrt Die Durchfahrt lera-Einschleppuug aus Rußland tmch Deutschland ist jetzt Chile, Costa-Rica, Kreta, Dänemark mit dänischen Antillen, Wilhelmshaven nach Mel ^uckgereyru ^urazsayrr auch für die Warthe eine gesundheitspolizeiliche lieber- Aegypten, Spanien, Frankreich und französische Kolonien, ourch den Nordostsee-Kanal 6lng glatt von statten. C wachuna des Schiffsverkehrs mit Errichtung einer Kontroll- Großbritannien mit Einschluß der Kolonien und Kronländer, die größte Formation, die je den Kanal ourcysuyr. , station angeordnet worden. Für die Strom-Ortschaften Grieck-enland, die Schweiz, Haiti, Italien, Japan und Korea, ° snrihnHor im Weichselgebiet hat der Staats-Kommissar die obligato- Luxemburg, Mexiko, Norwegen, Niederlande, Niederländisch- 'rische Leichenschau versügt. Indien, Rumänien, Siam und Schweden^ .Das Bureau des * Tie Zunahme der Eisenbahnunfälle. Die Weltpost-Vereins in Bern, das mit der Bestellung des Ant- jüngsten Statistiken der Eisenbahnunfülle lassen erkennen, wort-Gutscheins betraut wurde, ist im Begriffe, den be- daß deren Zahl in den verschiedenen Länderil gleichmäßig teiligten Postverwaltungen vorläufig vier Millionen Stück im Wachstum begriffen ist. Die Londoner Handelskammer der fraglichen Marke abzuliesern. Der Weltpost-Vertrag gibt eine Statisrik der Unfälle, die sich im Jahre 1906 setzt, um Spekulationen vorzubeugen,. den Mmdest-Verkaufs- aus den Eisenbahiien von Großbritannien und Irland er- preis der Antwort-Marke aus 28 Ct. fest; es ist abex geeignet haben, und diese zeigt, daß der Durchschnitt der vor- stattet, den Preis beliebig zu erhöhen. In Frankreich z. B. liergehendeu zehn Jahre erheblich überschritten ist. Es wur- wird die Marke 30 Ct. kosten. den im Jahre 1906 bei Unfällen, die Zügen während der * Eine niedliche Geschichte von der Nehrung! Fahrt begegneten, 1109 Personen—Reisendeund Angestellte weiß die „Elb- Ztg." zu erzählen. Vor Pillau liegt bei Peve getötet und /w!2 ^brwundet. Ti ' 1 Tme^nnd I Schisterbevölkeru ng und in Seglerkreisen unter deut Namen „Peiser der vortzergehendeu zehn ^ahre aber warett 1144 Tote und 6eEannt Der Malermeister des Dorfes hatte die Tonne 6631 Verwundete, zusammen also 586 Opfer wertiger. Und) anflTeicI)cn müssen und reicht leine Rechnung („den Peiser Bullen in Frankreich hat die Zahl der Eisenbahnunfalle zugenom- ^imal mit Oelfarbe angesttichen... 8 Mark") bei der Hafen- men. Allen voran aber marschiert Amerika. Nach der soeben bauinspektion ein, wo man an dem bekannten Namen keinen Anstoß veröffentlichten Statistik für das Jahr 1906 wurden in nimmt und dem Manne das Geld bezahlt- Da aber kommt am den Vereinigten Staaten in dem am 30. Juni 1906 zu Ende Jahresschluß von der Nechnungskamnier an die Hafenbaumipektton einberusen werden wird, gehenden Betriebsjahre 4157 Personen getötet und 65657 in Wni ^^^r^^ben inm Antwerpen, 9. Sept. Die Situation rm verwundet; im Kmenderjahre 1906 waren es dagegen 5700 bamnfpettan m giflau U d - Hafen ist schlechter, als sie zu Ansang der vorrgen Woche Tote und 78000 Verwundete ! c t tolirunt l|t bie,n war. Gestern haben die Ausständigen von auswärts so * Nach Beendigung der Manöver wird der . s“cu,c ~ Tn arotze Geldmittel erhalten, daß sie noch lange im Streik Kaiser der gewaltigsten «urgruine Medmsachsens, der Im «mh ^»Arttll-Et-n aushatten können. In der Stimmung des Publikums zeigt Burg „Hausteru rm Werratal emen^Besuch ab- I rm ^wer wurde getötet, ein zweiter an den Beinen s^ck) ein merkwürdiger Ums ch wun g. Mau ist unzuftte- “SÄ‘Snö Ä a’ÄMÄ'E ÄÄ ’ s * l W schlosses wie der Haustein. Tie Fremdenbücher des Han- lassen werden, da er nicht der Täter ist. daß sich gestern zur Rechten des Drudeschen Lagers «netter- steins weisen die Namen der berühmtesten Männer Teutsch- Das seit drei Wochen vermißte Fräulein Beck aus Berlin zeigten, die aber nicht in Schußweite an das Lager lands auf und der Rittersaal mit seinen Ahn en bildern ist zwischen Gößwemstem und Stempfermühle(Oberbat)ern) unter- - und historischen Merkivürdigkciten ist eine Sehenswürdig- h-lb des Felsens tot aufgefundcn worden, eie ist wahrscheinlich mori§ 9 Sept Nach dem Temps scheint es sich bei leit. Durchblättert man die Fremdenbücyer, so findet man -v • Kamarowski, auf den am 4. d. M. deni Ersuchen der Marokkaner um einen Waffenstill- dort Namen von hohem Klang, uiiter anderen Heu.rich Venedig ein Mordanschlag verübt wurde, ist 0e«L b £efc,iqlidi um eine Finte gehandelt zu haben. Bis Heine, Achim v. Amrm Ewstav Schwab Bismarck, F-rred- & ist einem Eifersuchtsak-e »um Opfer gefallen ' ztaa abend wär keiner der Unterhändler erschienen, cich v. Raumer, Helnrrcb v. Treitschke, W. Oncken, Ernst Toulon wird telegraphiert, dass Reservisten, welche Samstag abend war r < ft , mor, Curtius, Wilhelm Roscher, örudolf v. Bennigsen, Gauß, Fort Artigucs bewachen, eine 12 Meter lange Zünd Ichnur Wie es heißt, will Drude am Montag einen starken B Leisewitz Hölty u. a. m. entdeckten, deren äußeres Ende unter das Tor einer Kasematte stoß machen und die Marokkaner zum Gefecht zwtngen, — Neue deutsche Briefmarken mit geschmackvollen gelegt war, in der Pulver lagert. Die Untersuchung i|t ein- ^nn auch am Sonntag keine Sendboten eingetrojjen stnd. Zeichnungen zu schaffen, ist das lobenswerte Bestreben des Dürer- geleitet. „ . „. , , Paris. 9. Sept. Der nach Casablanca geschickte Lundes, der vor kurzem ein Preisausichreiben zur Erlangung Der Dampser „Loujttanta , der zurzeit größte trans- piimetrofren Er wird sofort in von Entwürfen in Briefmarken unb Münzen erlassen hat- — atlantische D ampfer, hat am 7. d. Mts. von Lwer- Fesselb all o \ b-ttunduna der Kabulenstellungen Unsere deutschen Marken sind in der Zeichnung verfehlt und oben- Pool aus 1 eilte erste Reise nach.Newyork angetreten. Stand gejetzt und soll zur Crknndung der 5taüi)ien]ieuunßen drein zweifelws sehr nüchtern, und es wird gewiß von Jeder.,:ann Das ^enkbare Luftschiff „Ville de Parts madjte amKienctK — 6n Casablanca stnd 2 Blatternertrantungen ‘ " c — *6. d. Mts. von Paris aus einen längeren Ausstieg und >uhr weshalb Offiziere und Mannschaften geimpft nach dem Schlosse des Herrn Deutsch in Romamvill- im Departe- vorgerommen, u o ment Seine et Oise. Das Luftschiff fuhr mit einer Geschwindigkeit wurden. . von 37 Kilometer pro Stunde, gegen einen Wind von 10 Metern Paris, 9. Sept. General Drude erbot von der in der Älmide. Regierung die Stiftung zweier Medaillen, von denen Bei einer in Groß-Neu Hof (Ostpr.) abgehaltenen F eld - . r-- q Soldaten, die andere für Zivilisten und Soldaten, neu ÄuberfluV an"ttn^ 7l^?I°Äch di- sich in Marokko besonders ausgezeichnet haben, bestimmt die Seine feinen Händen entglitt und er versank. Der die Hebung [ein soll. leitende Hauptmann sprang ihm nach, wurde aber von der Strö- Madrid, 9. Sept. Wie verlautet, tst der bekannte mung erfaßt und kam^selbst in Gefahr^ zu ertrinken. Er republikanische Abgeordnete Alvarez, nachdem er sich Thteie tst er-i^ monarchischen Prinzip bekannt hat, der liberalen Fraktion beigetreten. Man glaubt, daß er bet entern Kabinetts-Wechsel mit der Neubildung des Minis!eri- Blutvergiftung 1 1(R — — Lungenschwindsucht 2 2(1) — — Gehirnschlag 1 1 — — Krebs 1 1 (1) — — anderen Neu- 1(D bildungen 1 — — 1 Selbstmord 2 2(1) ■— — Brechdurchfall 1 — 1 — Darmverschluß 1 — 1(1) — 1 and. Todesursachen 1 Kl) — — 8. 2“ 756,0 23,3 14,4 68 SE 4 8. 8" ' 756,6 17,5 13,o 91 NNE 2 9. 7" 757,6 15,7 12,4 93 still still ■"»7 K^rbc u. Stuhle werden schnell u. billig geflochten. J.Glöckle, <£•: Hers hl 81. Oe«* norm. Parthier. Oberpostschaffner. 5698 B9/0 Wilhelm Reiber’sches Geschäft mit elektrischem Betrieb 1^ l Squarehead 3. Mains v ■y-r von Mk. 380.— BQ von Mk. 33.— an von Mk. 1000. an aß Im Namen der trauernden Hinterbliebenen Heinrich Volpert 26.— M., 25.50 M., 25.—M., 24.50 M.. Gießen, den 5. September 1907. Großherzogliches Amtsgericht. Stand up „ 4. Petkuser Koggen FianSnos 26.-M., 25.50 2R., Gewinn-Auszug dat 217. Königlich Preuss. Klassenlofferie. 8. Klasse L Ziehungstag. 7. September 1907. (Ohne Gewähr.) (Nachdruck ▼erbu’en.J In der .Vornuttags-Zlehung wurden Gewinne über 144 Mark rezogea, 1 Gewinn & 20 000 M. 16030 2 Gewinne ä 3000 M. 41474 63610 01 ^Gewmne ä 1000 M. 19312 62815 202677 210122 *IVÖdZ 2/1001 .„J4 Gewinne 5 500 M. 24983 37688 82796 98168 111368 114401 125466 133648 145847 165390 189283 201992 205443 219441 Stück 5 Pfg„ Sauerkraut per Pfd. 10 Pfg. [5681 L. bteiahäuser Neuen Baue 17 Selteröweg 27 Stimmen Reparieren Polieren in tadelloser Ausführung durch (I)»/, MIK. Molph Großh. Hess. Hoflieferant Pianohandlg. u. Reparatur* werkstätte, Seltersweg 91. Danksagung. Mr die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem || Heimgange unserer lieben, unvergeblichen Gattin, Mutter, Schwiegermutter und G rotzmutter, sowie für die vielen M Blumenspenden sagt innigsten Dank W zZZ ÄÄÄÄBÄ B W W S 214445 216411 257140 260731 »1A^4^Gewlnn6 & 800 M. 3738 5460 6311 7209 8639 21207 2o381 38727 Ml 48733 50473 53306 58765 60143 63868 64862 65176 72688 74133 74405 85903 87422 949J3 96034 100475 110096 123541 125272 126899 128646 1318% 141791 142987 150542 152656 169013 172813 175011 183943 185768 193026 193382 194111 199364 199971 200941 201751 204068 208663 212832 231813 232408 286696 239602 242979 254448 255223 256181 236543 267568 «El 269127 278818 280803 In der Nachmittags-Ziehung wuiaen Gewinne über 144 Mark gezogen. 1 Gewinn ä 100000 M. 162243 1 Gewinn ä 60000 M. 282194 1 Gewinn ä 40000 M. 62763 1 Gewinn L. 15000 M. 129550 1 Gewinn L 5000 M. 507 3 Gewinne ä 3000 M. 128586 148574 284715 3 Gewinne ä 1000 M. 153966 183513 267738 , 10 Gewinne & 500 M. 1901 39057 ÄTitnooo 159703 194999 195933 212349 214747 S1F 110922 274453 279721 S Ä211918 226951 229158 S HMÄawÄ s W s s s 6»7^SSS3 116667 118804 133600 136032 140093 149678 iS IflSnl 1648 0 166385 174924 178067 182050 186008 192706 K 192845 194569 193569 200728 201994 202131 204443 206923 210748 214898 216981 222902 225391 2266S8 90S 2.34864 2353.32 236914 237358 237551 237769 S ZLM 28669« 250873 258740 265066 265284 271082 Iraifl — Haupt-Vertretung von Bechsteln ■— - Klavierspielapparate: Pianola zu Mk. 1250, Phonola zu Mk. 950 P’firsiehe 5691 verkauft morgen in der Schulstratze B£Bees, Elberfeld. 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Der seitherige Teilhaber Friedrich Leonhard Bender junior führt das Geschäft unter der sellhengen Firma weiter. — Dem Kaufmann Fritz Hein m Gießen ift Prokura erteilt. 9 * Stets vorrätig: 25 Flügel I von Bechsteln, Blüthner, Berdux, 150 Pianinos s Kaps, Schiedmayer etc. 100 Harmoniums von Mannborg, Hofberg etc. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem uns so schwer betroffenen Verluste unserer lieben, unvergesslichen Tochter Minna, sowie für die überaus zahlreichen Blumenspenden, sagt tiefgefühlten Dank 5700 Familie L. Ott. Bettfcdern - Reiniquuq. y^oermonn kann beim Retnigungsprvzetz zugegen sein. (Barchent) auf Wunsch. rZ-retes Abholen u. ffiualieferung durch eigenes Fuhrwerk .Oampjwascbanstalt „Edelweiss“ Tclcvbon 487________ [1716] Krokdorscr Strane IS reinigt« Dualimt? ®aall,au'leI[e empfehlen wir in doppelt 1. Kirsclie * , 1-20 Ztr., 21-lw Ztr., üb. 100 Ztr 2 5?™ahr.e’?eadWelzen 26SÖt, 25.-Ep.lwLo.