ft* '".wNe'E^ *<»5J ,rfli"k bat, be . rt ?er.iQ81' S'?!»Ä LZs fix 0115 allen will. °°rech nur bte ?Q§ Bundessesi pndet am 8. S M Iberer $auf, ' Wiebetn wieder fische Unter. »8 Sängerin war "*• gewonnen. Sie : Arie aus .AoL. ürinischcn Applaus. Labung seines tlidje Technik, foroi< ![ in bie Som. i bchnberZ bei bet •nn die von Herrn ; Beethoven-Lonote. von Frl. Lorenz das ganze Strängt- - Bei ber geftem des Spar« und ft Dividende znc )a§ im Umbau be- wptiront nach bem ii’ Gingang, befindet. n die Möbel be» i« Herr Stern an« wieder an. dir a\\e Pocher des Hotels, igsmaßig festgestellt, ilikum Unentgelt» tt. r|irTb««*' 1 «-S hm2:___ __ ' diesjähche odjrour- irg wurde heute unlti inet Les mtsseiil. : ^jährige Taglöhii« tilgen, ein schon mehr- n seiner Iran getrennt jjrau des Taglöhmi-! iam mit ihr gewohnt j Ehescheidung llaM aui bie Syt^f/i jebod) m dem W* \ Umgang gehabt Jabc. -r siir-eii allein |6uV- it dieser AMe tarn mAngelW em, be« ie grau gebauert bet Wahrheit In bem »*> W*Ä 's e trat die Sich io- .09 beSüidWrcI ö verurteute« v ^-lENlS. ----- °dschule °u» OH 1 DlCfU rdnen^.nseinor ndde‘E - M baturen aufgestellt. * Versuche zur Molorluftfchiffohrt und 40000 2)lac£ be3 der Eisenbahnverwaltu mit dem Kapitel der Einnahi zu für zur fteiheit handelt und bereits zweimal oam Reichstage angenommen worden ist, in der früheren Fassung wieder eingebracht. Der zweite Teil, der von der Freiheit der Religlonsgescllschaften handelt und dessen Beratung in den früheren Sessionen noch nicht so weit gediehen war, rote die der erüen, wurde nach der , Germania * mit Rücksicht auf die Geschäftslage vorläufig nicht wieder emgebracht. — Kultusminister v. Studt hat in der gelingen Abendsitzung der Budgetkommission des Abgeordnetenhauses die Erklärung abgegeben, daß die Staatsregierung dem Landtage der Monarchie schon in der nächsten Session em neues Lehrer bei old ungsgesetz vorzulegen beabsichtige, welches bereits in der Ausarbeitung begriffen sei. Zugleich erklärte der Thnifter, daß die Entwürfe der Novellen zu den Gesetzen über die Pensionierung der Vvlksschullehrer und über die Fürsorge für ihre Witwen und Waisen dein Landtage in der gegenwärtigen Session un tunlichst baldigen Anschlüsse an die ihm vorzulegenden Novellen zu den Gesetzen über die Pensionierung der Staatsbeamten und deren Rellttenversorgung zugehen würden. — Gegen die Wahl der ReichStagS-Abgg. Dr. Drö scher aus WiSmar und Linck-Roftock ist zwar kein Protest ein- gelaufen, aber bei Prüfung der Wahlakten in der Abteilung stellten sich so viele Unregelmäßigkeiten heraus, daß die Wahlakten der Wahlprüfungs-Kommlssion zur Entscheidung über die Gültigkeit der Wahl abgegeben wurden. — Dem Reichstage sollen außer den bereits ihm vorgelegten Gesetzentwürfen auch noch einige der Vorlagen zugehen, die infolge der Auflösung unerledigt geblieben sind, u. a. der Entwurf über den Versicherungsertrag. KotttSjche Lagesscha«. Bülow und PosadowSky. -tt- Berlin, 6. März. Daß zwischen dem Fürsten Bülow und dem Grafen Vosadowsky nicht alles stimmt, haben aufmerksame Be- kvbachter im Reichstag bereits aus dein ziemlich reservierten persönlichen Verkehr der beiden Herren entnehmen können. Heute bringen die .Hamb. Nachr." Mitteilungen, wodurch jjene Auffassung bestätigt wird. Der Kanzler jet wiederholt verkehr mit Ausschluß ber UieiÄneiuarifrefonn. Han sei bei einem lieb er FreußischcS Abgeoronelenyuus. Berlin, 6. März. des Abkommens zwischen 8ta lionallib eialeu und Bund ber Landwirte dem Bund zugebilligt: je eine Kandidatur in Kusel, Kirchheimbolanden, Rockenhausen, Frankenthal und Germersheim. Ter nalionalliberalen Partei sind folgende 12 Kandidaten überlasten: In Kaiserslautern, Neustadt und Zweibrücken je zwei, in Frankenthal, Germers, beim, Hornburg, Kirchheimbolanden, Kusel und Landau je cme. In den fünf übrigen Wahlkreisen werden Zählkandi- mit dem Auftreten deS Staatssekretärs des Innern nicht einverstanden gewesen, insbesondere nicht mit der Antwort deS Grasen PosadowSky auf ine Rede des Zentrums» abgeordneten Gröber. Es ist unersindlich, weshalb gerade diese Antwort Fürst Bülow verdrosten haben soll. Graf Posa» dowSky hob entgegen dem Abg. Gröber hervor, daß keines» wegs, wie Gröber eS nannte, eine .Lappalie' den Anlaß zur ReichStagSaiiflösung gegeben habe. Um wichtige nationale Fragen habe eS sich gehandelt. Daß Graf PosadowSky, der seinerzeit der ReichStagSauflösung widerraten hatte, und zwar auS Zweifel an dem Erfolg der Maßregel — Zweifel, die damals wohl fast überall geteilt wurden - durchaus im Sinne der Bülowschen Austastung antwortete, ist gewiß alles Mögliche. Eine scharfe Verteidigung gegen die Angriffe Grübers wird Fürst Bülow selbst nicht gewünscht haben, auch hätte er späterhin immer noch persönlich ant- morten können. Afto, es fehlt vorläufig an einer zureichenden Erklärung der Unzufriedenheit des Kanzlers mit dem Staats» fefretär. Ter Gewährsmann der .Hamb. Nochr.« fügt hinzu, Fürst Bülow wünsche nicht den Rücktritt Posadowskys. 9lie» inand außer einigen Quenglern auf der Rechten kann den Rücktritt des um den sozialen Fortschritt hochverdienten Mannes ivünschen. Erne solche Kraft würde sehr schwer zu er- setzen fein. ohne sich die Schlüffe SemmlcrS bezüglich einer eventuell möglich werdenden Vermehrung der Flotte aneignen wollen. Die Kammer bewilligte sodann 600 000 Mark Bekämpfung ber Säuglingssterblichkeit. Das Zentrum hat im Reichstage den ersten Teil Toleranzantrages, ber von ber persönlichen Religion^ Ter prenh. Landwirtschaftsminister v. Aruim nahm auf der soeben tn Berlin eröffneten Tagung deS Preußischen L a n d e S ö k o n o m ie-K o 11 e g i u m S Veranlaffung, sich über zwei aktuelle Fragen, wie folgt, zu äußern: Die Fleischnotfrage hat, so sagte ber Minister, viel Mißstimmung im Volke erregt, so daß es im dringenden Interesse der Landwirtschaft liegt, solche Zustande für die Zukunft zu vermeiden. Sie haben alles getan, um die Viehzucht zu heben. Eine vermehrte Aufzucht von Jungvieh ist erforderlich. Der Unter» schied der Preise zwischen Mager» und Mastvieh zeigt, daß auf bem Gebiete der Jungviehzucht noch Diel zu t u n ist. Vielleicht ist dem Uebelstande auf genossenschastl. Wege abzuhelfen, weil den kleinen Besitzern oft alles zur besseren Aufzucht beS VieheS fehlt. Gerade der Weidebetrieb läßt ui vielen Teilen Deutschmnos noch zu wünschen übrig. Hier sollten bie Kammern emsetzen unb klare Ziele geben. Dadurch wird bem Heinen Landwirt bie Aufzucht für Jungvieh bequemer gemacht werden, weil er die Sorge für das Vieh im Sommer los wird. Cm Wechsel zwischen den Einzel- weiden muß flattfinben. Die zweite aktuelle Frage ist die ber Arbeiier- anfieblung. Tie Landwirte haben nicht viel Jntereffe dafür. Wir müssen aber eine dicht ere Bevölkerung auf dem Lande schaffen. Tie Arbeit wird nicht gleich den Lohn bringen. Wo aber konsequent gearbeitet wirb, bleiben Erfolge nicht aus. Man braucht nur nach bem Warthegebict zu blicken, daS vor Friedrich bem Großen ein wüster Landstrich war. Wenn wir konsequent die Arbeiter an daS Land fesseln, das muß Erfolg haben. Schaffung einet dichten ländlichen Bevölkerung muß bie Grundlage unserer Tätigkeit fein. Die Generalkommissionen geben jetzt billiges Geld auch an kleine Leute. Eine große Schwierigkeit ist bannt überwunden. Denn bie Rentenbank gebe bis drei Viertel des Wertes. StcatSminiper Tr. v. Bötticher f. Naumburg, 6. März. ©taatSmimiier Dr. v. Bötticher ist heute hier gestorben. Die Beisetzung erfolgt am SamStag nachmittag in Berlin. Dr. v. Bötticher wurde 1833 in Stettin geboren unb studierte die Rechte. Er wurde 1885 Hilfsarbeiter im Handelsministerium und trat 1861) in das Ministerium deS Innern über. 1872 wurde er Geh. Rcgierungsrat und vortr. Rat. 1879 wurde er Oberpräsident tun SchieLwig-Holstein. Dem Abgeordnetenhause gehörte er von 1867 bis 1870 an und dem Reichstage als reichs- parteilicher Vertreter des 2. schleswig-holsteinischen Wahlkreises 18/8 dis 1880, wo er zum preußischen Slaatsminister und Staatssekretär des Reichsamts des Innern ernannt wurde. Als solcher machte ier sich, namentlich um die Durchsührung dcr sozialen Re- formen frerblent, inSbiionbete um das Zustandekommen des Alters- uub Invalidenucr,iiH^uugsgesetzes 1889. 1. Juli 18öd iuuü>e v. Bötticher an Stette Putttamers Vizepräsident des preuß. Staats- minifteriumS. 1897 erhielt er die erbetene Entlassung und wurde im. .November desselben JahreS Oberpräsident der Provinz Lachfen. - Minister Lreitenbach: Man sei bei einem Heber» schuß von 739 Millionen angelangt. Für den wetteren Ausbau ber .Staatsbahnen fei ein Bauplan ausgestellt, bei hem erscheinen. __ Selbst ein Kolonialenthusiast wie ber Abg. Lattmann Ovirlsch. Der.) empfahl Dernburg, nicht allzu rosig zu malen, solidem seine Phantasie zu zügeln. DeS Mahners Bedenken rügte die vom Kolonialdirektor in einem Wahlvortrag erzählte iRsipichte von der umgekippten Dattelkiste, ein Vorgang, ber angeblich zur Folge hatte, daß alsbald stolze Palmbäume aus bem Sande Südwestafrikas emporwuchsen. Vor solchen kühnen Darstellungen hütete sich! der frühere Kv- Vonialbircitor unb letzt bei ber Reichspartei hospitierenbe Abg. Erbprinz zu Hohenlohe, ber auch, soweit es auS ber Feme möglich ist, Einblick in bie fübwestasrikanischen Verhältnisse gewonnen hat und erklärlicherweise nichts weniger als , Schwarzseher" ist. Eine leise Resignation sprach gleichwohl aus Den Worten des Erbprinzen; ihm stand ja auch, als Kolonial- hirefior, ber Erfolg nicht so zur Seite wie Demburg, der bereits Mitte Mai nach Afrika in See stechen wird, um bie Kolonieen persönlich kennen zu lernen. Sein Vorgänger kam nicht in die Lage, bie gleiche Absicht zu verwirklichen. Die veränderte Stellung der Freis. Volkspartei zur Kolonial- politir rechtferttgte aus dem Systemwechsel heraus Abg. Kopsch. Er protestierte indessen gegen die etwaige Einrichtung einer ständigen Kolonialarmee, die nicht notwendig und mit dem Sparsamkeitsprinzip unvereinbar sei. Die Kriegsdeukmünze, für deren Beschaffung 60 000 Mk. verlangt werden, findet zwar die Zu- ftimmung ber Linksliberalen, aber als ungleich wichtiger bezeichnete auch Abg. Kopsch bie angemessene soziale unb wirtschaftliche Versorgung der aud Südwestafrika heimkehrenden hochverdienten Soldaten. Die Glocke deS Präsidenten wiederholt in Bewegung zu ketzen verstand Abg. Ledebour (Soz.). Ihm ist von seinem früheren Schauspielerberuf der Hang zu pathetischer Sprechweise geblieben, die im Parlament bei einem radikalen Kritiker zuweilen etwas komisch wirkt. Vizepräsident Dr. Paasche war freilich nicht besonders glücklich, als er bem Redner verwehren wollte, auf das Fernbleiben des Fürsten Bülow von den Reichstagsverhandlungen hinzuweisen. Weniger glimpflich als der Kanzler kam Demburg fort. „Gewissenlosigkeit, Gepflogenheiten des Pokerspielers" — das waren einige durch Ordnungsrufe gesühnte Kraftworte Ledebours gegen den Kolonialbirektor. Der jetzt präsidierende Graf Stolberg überhörte den „Pokerspieler" unb mußte erst durch Demburg zum Eingreifen veranlaßt werden. Die scharfe Abweisung des Ledebourschen Standpunktes durch den Führer der Freis. Vgg., Abg. Schrader, erregte Aufsehen^ Wieder einmal wurde ein Tischtuch zerschnitten zwischen der Freis. Vgg. und der Sozialdemokratie. Dem Abg. Bindewald -Alsfeld gelang das Kunststück, seinen Kolonialvortrag antisemitisch zu färben, unb zum Schluß revanchierte sich Herr Demburg bet seinen Gegnern auf ber äußersten Linken, inbem er ihnen zurief: „Bleiben Sie in der papiernen Welt, in ber Sie leben 1 Die Wahl hat gezeigt, wie gut w i r dabei fahren!" (Schallende Heiterkeit.) Die Nachtragsetats werden bteSmal ohne KommisstonSbera- tung verabschiedet werden. Auf ber Tagesordnung steht die zweite Beratung des Etats " " — Die Besprechung beginnt aus Personen- urw Güter- Nr. 56 Erstes Matt 157. Jahrgang Donnerstag 7. März 1907 er'V'"‘±r* /SF9 « 9 ss ä“ H 'Cz ■ v J issssuat gB General-Anzeiger sur Oberhessen MW Adresse für Deveschen: af[on§öru ■■■ ' ■■ ■■■ 2Ctrd)e und Schule. Köln, 6. Marz. Wie verlautet, schweben hier zurzett Unterhandlungen wegen Teilung der Erzdiözese Köln, owie wegen Wiedererhebung des Bisiums Mainz zum Erzbistum. Tie Erzdiözese Köln zahlt 2l/3 Millionen Katholiken und 2000 Priester. Mau nimmt an, daß jetzt die Negieruag geneigter sei als früher, die nicht sehr beträchtlichen Mittel zu bewilligen. parlamentarisches. Berlin, 0. Ültärz. Die Bu dgetlommifsion beS Reichstages bewilligte einen Posten mit 100 000 Mark für Einrichtungen unb Veranstaltungen, welche dem allgemeinen Interesse des deutschen Handels und Gewerbes bienen, besonders mit Rücksicht auf die Ausbreitung der Baumwollkultur in den deutschen Kolonien; ferner 60 000 Mark für bie Zwecke des Internat. Lan dwirtschaftSinstltutS in R om. Die Kommiffwn bewilligte ferner mit den Stimmen der Konservativen, Liberalen und des Frelsinns bie siebente Rate von 150000 M. für die HohkünigSburg. Graf Pofadowsky sprach auf eine Anfrage die bestimmte Hoffnung auS, daß dies bie letzte Rate sein und der Bau in diesem Jahre beendet sein werbe. Wiemer (Freisg. Vpt.), Staudy (Kons.) und Arendt (Reichspartel) sprechen für bie Bewilligung, Singer (Soz.), Grüber (Ztr.) unb Fehrendach (Ztr.) dagegen. Letzterer betont, auch für das Heidelberger Schloß lasse man die Badenser allem sorgen. Die Kommifflon bewilligte 30000 Mark für bas römisch»germanische Ntuseum in Mainz, 38 000 Mark zur Vornahme einer Rekru- tierungsstatlftlk zum Zwecke ber Feststellung des Einflusses von Herkunft und Beschäftigung auf bie Militartauglichkeit; 25 000 M. als erste Rate für eine Unfallstatistik beS Jahres 1907; Graf PosadowSky erklärt, das Projekt des Kais er-Wilhelm-Kanals fei einer Revision unterzogen und werde demnächst dem Reichstage vorgelegt. Gröber (Ztr.) meint: es sei gut, daß Semmlec und kein Zentrumsmann die angeregte Frage als Vorfrage für eine eventuelle Flottenvermehrung bezeichnet habe. Alan hatte sonst von einer unerlaubten Pression gesprochen. Die Frage fei zu wichtig, um nebenbei behandelt zu werden. Tr. Arendt (Rchspt.) befürwortet die Fortführung beS Kanals Deutsches Ueich. Berlin, 6. Rlärz. Der Kaiser begrüßte heute morgen die Kaiserin-Witwe von Rußland auf ihrer Durchreise nach England auf bem Schlesischen Bahnhöfe unb begleitete sie bis zum Bahnhof Charlottenburg. — Der russ. Staatsrat v. Ni artens ist gestern aus Wien hier eingetroffen. — Dem Reichstage ging ein Gesetzentwurf zu, betr. Maßnahmen gegen den Rückgang des Ertrages ber Maischbottichsteuer. Danach wird dcr Satz der Niaisch- bottichsleuer-Vergütiing ouf 0,12 Alk. für den Liter reinen Alkohols herabgesetzt. Aus dem Ertrage der Maischbottichsteuer werden 4 500 000 Alk. jährlich entnommen und zur Gewährung von Zuschüffen für den ausgeführten und denaturierten Branntwein verwendet, soiocit für diesen eine Aiaisch- dottichsteuer-Vergütung gewährt wird. — Nach der „Bürgerzeitimg" iu Neustadt a. d. Haardt sind zu den Landtagswahlen in der Pfalz auf Grund 5ie heutige Yummer umfaßt 10 Seiten, Lüdwcltajlika im Aeichstag. R. Berlin, 6. März. Ein Blick in die „lichtere Gegenwart" iu Süd- tzrestafrika, so etwa mutete die Rede an, nut der K^omal- biretLor Dernburg heute bie beiden kolonialen Nachtrays- etais vor dem Reickrstag vertrat, die zur „dunklen Bergangenhett" der Tezeinbertoge, zum Kolonialkonflikt und^urReichStagsausloiung Den Anlaß gaben. Es herrscht nM nur Friede mder Kowme, ioubern es fangt neues wirtscha tlicheS Slü Ven aller orten an, fodaß Demburg, rote m seinen Wahlreben, so auch heute bas beuische Volk versstüern zu können glaubte, werbe nocp Freube an Vieser kostspieligsten Kolonie erleben. Betracht- lidje Ausgaben sind freilich auch fernerhin nM zu vermeiden. Der in den Rackstragsetats geforderten Summe von rund tu Aci111oneu — u. a. für den Bahnbau nach Keetuiamis- — werden sich weitere Millivnen im laufenden Etatsjahre zugcsellen. Auch wird dauernd eine st ar le Truppenmacht in der Kolonie gehalten werden muffen. ,,2o00 Mann", meinte Demburg, „sind nach wie vor unzureichend. Der Generalstab des Zentrums, ber feine gegenteilige Auffassung im Dezember zum Kriegsfall machte, wweriprach heute nicht, ober boch nur theoretisch, inbem ber Wortführer ber früher ausschlaggebenden Partei. Abg. Fehrendach, ihr für letzt die Stellungnahme in der Truppensrage vorbehielt. Das war das setzte Aufleuchten des D«.zeumergewitter-. Gegen die Nack-trauS- etals selbst hat das Zentrum nichts einzuwenden, es ist zu ruhiger objektiver Beurteilung bet Sachlage übergegangen unb schlctte beslialb nicht bie „Konfliktsmännet", sonoern Fehren- Lad') aus Baben, eine sozusagen neutrale Persönlichkeit, als Webner vor, ber sich mit bem Vertreter ber Konservativen, Abg. Rogalla von Biber ft ein, in bem Wunsche zusammeu- fanb, es möchte für bie Afrika-Krieger besser gesorgt werben, als für bie bebürftigen Mitkämpfer bes beulsch-franzch Krieges. :!ln Anerkemiung der hervurraaenden Leistungen der Schutztrupp- ler fehlte es auch heute im LieichStag nicht. Außerdem wurde Lob gespendet den Miffwnaren beider Konsesiionen durch Dernburg — was im Zentrum angenehm be- rührte —, dem Oberst v. Deimling durch den konservativen, i.cut Gouverneur v. Lindequist durch den nationalliberalen Redner Dr. Seniler, der als einziger Abgeordnerer Südwestafrika aus Eigener Anschauung kennt. Grade deshalb ist es bemerkenswert, daß Seniler etwas Wasser in den Dernburgschen Wein schüttete. Der Kolonialdirektor hatte nicht nur die Farmwirtschaft, sondern auch ben zukünftigen Minenbetrieb Sübwestafrikas in bengalische öelcuüjtung gerückt. Seniler aber bekannte sich zu ber ernüch- ternben Meinung, cs komme zunächst barauf an, bie Kolonie landwirtschaftlich zu entwickeln. Die deutschsüdwestasr. Diamanten werben danach wohl sobald nicht auf dem Weltmarkt fite Nebenbahnen nicht mit berülVEigi seien. Das Anlagekapital verzinst sich mit da. 7.2 Proz. Die Unglücksfäll'e auf den Staatsbahnen seien in ständigem Abnehmen begriffen, die Fahrpläne würden immer besser ausgeitaltet. Die Gepäcktarisreform sei eine Notwendigkeit gewesen. In der Frage der Sozialdemokratie stehe ich — so schließt der Mi- pister — auf dem Standpunkt meines Amtsvorgängers (Beifall), Andererseits L»ber werde ich auch in der sozialen Fürsorge für meine Untergebenen nicht erlahmen. (Beifall.) Abg. v. Quast (kons.): Man dürfe nicht vergessen, wie stark die Ausgaben gestiegen seien. Es würden auch, Jahre kommen, in denen die Einnahmen zurückgingen, deshalb müsse man auch jetzt schon bei den Ausgaben Vorsicht walten lassen. Für Tarisresorm feien seine Freunde stets gewesen, namentlich wenn es sich um Vereinfachung gehandelt habe, sie warnten aber vor Reformen, die mit Mindereinnahmen verbunden seien. Daß dem Waggonmangel durch Vermehrung der Betriebsmittel entgegen» getreten werde, sei erfreulich. Eine Beschleunigung des Personen- und Güterverkehrs würde dem Wagenmangel zum Teil abhelsen können. Wünschenswert war ein Austausch der preuß. Lud bayr. Wagen. Welchen Wert der e l e k t r i s ch e Betrieb habe, werde man ja hören, wenn die Strecke Altona-Kiel elektrisch betrieben werde. Abg. M a c c o (nl.): Infolge der wirtschaftlichen Entwicklung stehe man plötzlich bor besonders hohen Ausgaben für das Eisenbahnwesen, sodaß man hierüber eine gewisse Unruhe empfinden könne. Mit der zunehmenden Entwicklung des en5 werde auch die Arbeitslast des Ministers wachsen. Er halte es für notwendig, die Wasser- und Hochbauverwaltung von Kiesen Ressorts auszusckieiden, damit sich der Minister ganz dem Eisenbahnwesen widmen kann. Aus der Betriebsgemeinschaft Preußens mit Süddeutschland sei leider nur eine Wagengemeinschaft geworden. Er bedauere, daß das Ziel nicht erreicht werde. Abg. Oeser (dtsch. Vpt.): In besonderen Fällen werde man -n Anleihen greifen müssen, wenn man nicht durch Erhöhung der Steuern die notwendigen Aufwendungen für pie Beamtenbesoldungen decken wolle. Abg. Frhr. v. Zedlitz (ft.) glaubt, daß Preußen immer bereit fein werde, wenn von einem deutschen Staate der Wunsch auf 'eine Betriebsmittelgemeinschaft ausgesprochen werde, darauf einzugehen, auch wenn Bayern ausgeschlossen bleiben sollte. Die tzüustigen Verhältnisse der Eisenbahnverwaltung seien für den ganzen Staat von großer Bedeutung. Aber es dürfe nicht so weitergehen, daß die Eisenbahnverwaltung in der Entwicklung «urückbläbe. Das Geld für diese außerordentlichen Ausgaben der Betriebsvermehrung müsse aus Anleihen entnommen werden. Minister Breitenbach: Der Vetriebsniittelgemeinschaft Kütten sich erhebliche Schwierigkeiten in den Weg gestellt. Es sei aber schon manches erreicht worden, wenn auch die Güterwagengemeinschaft mit Bayern noch nicht abgeschlossen sei. Die Vorschläge, die für Verbesserungen gemacht seien, werde die Regierung genau prüfen. Abg. Graf M o l t k e dankt dem Minister für feine Erklärung zur Betriedsm ittelgemeinschast. Jedenfalls aber müßten die Verhandlungen mit den anderen Bundesstaaten sortgeführt werden, um möglichst eine Einheitlichkeit mit den anderen Bundesstaaten im deutschen Eisenbahnwesen herbeizuführen. Abg. Hirsch-Essen (nl.): Die Vermehrung der Betriebsmittel müsse gleichen Schritt mit der Ausbreitung des Bahir- Netzes halten. Ein gleichmäßiger Ausbau sei geboten, sonst könnten die an der Bahn zu stellenden Forderungen nicht erfüllt 'werden. Die Aufwendungen zur Vermehrung der Betriebsmittel And zu neuen Wagen seien außerordentlich hoch. Man werde aber immer wieder in Schwierigkeiten kommen, wenn nicht die Staats- einnahmen und die Eisenbahneinnahmen voneinander getrennt würden. Diese Trennung müsse mit aller Energie gefordert werden. Anleihen zu solchen .wirtschaftlichen Zwecken seien sehr wohl gerechtfertigt. Das Haus vertagt sich auf Donnerstag. Ausland. London, 6. März. Der erste Lord der Admiralität, Twecdmouth, hielt heute abend bei einem Festmahle der Handelskammern des Königreiches eine Rede, in der er ausführte, die englische Marine stehe über den Parteiinteressen. Die gegenwätige Negierung sei noch immer der Meinung, die sie auch verwirkliche, nämlich daß das Geld nicht fort- geworfen werden dürfe, daß aber andererseits die Flotte nicht vernachlässigt werden dürfe. Alle seien von dem ^Gefühle durchdrungen, die großen Interessen, die England (habe, zu sichern. Brüssel, 6. März. Die Kammer der Abgeordneten nahm einen Antrag an, durch den bestimmt wird, daß für den Distrikt Campine die Arbeitszeit im Bergwerk einschließlich der Ein- und Ausfahrt nicht mehr als zehn Stunden und die Arbeitszeit der Häuer nicht mehr als achtStunden betragen darf. Der Antrag, der dahin ging, die Arbeitszeit in allen Gruben des Landes auf acht Stunden zu beschränken, war vorher von der Kammer abgelehnt worden. Paris, 6. März, Die Blätter melden aus Toul: In der St. Leokaserne meuterten Soldaten. Sie gaben Re- oo-lver schlisse auf Unteroffiziere ab, ohne diese zu treffen, und verwundeten Artillerieoffiziere durch Säbelhiebe.__________ _______ ____________ Neues aus Rustland. Dem Präsidenten der Duma Golowin wird von allen Seiten ein gesunder Drang nach positiver Betätigung nachgerühmt, und man hat zu ihm das Vertrauen, daß er die seiner Leitung unterstellte Duma nicht wie ihre Vorgängerin auf einen Felsen auflaufen lassen werde. Fedor Alexandro- witsch Goloivin ist 46 Jahre alt und gehört zur Kadettenpartei. Er absolvierte die Universität Moskau und war seit ),898 erfolgreich tätig im Landschaftsamt des Moskauer Gouvernements, dessen Präsident er im letzten Jahre war. Er äußerte seinen Parteigenossen gegenüber, daß er fest überzeugt sei, es werde sich mit der jetzigen Duma arbeiten lassen. Die linken Fraktionen zeigen deutlich, daß sie freundschaftlich mitarbeiten wollen, was auch der harmonische Ton der Duma-Eröffnung bestätigte. In ministeriellen Kreisen ist man gleichfalls über die erste Sitzung der Duma äußerst befriedigt. Die Opposition ist von dem Wunsche beseelt, den Fortbestand der Duma zu sichern und die sozialistische Presse predigt Mäßigkeit. Der Zar empfing gestern den Präsidenten der Duma. Etiva 10 bis 15 Minuten dauerte die Audienz. Der Zar war sehr gnädig. Ec sprach seine Genugtuung über die Eröffnung der Duma aus und wies auf die ihr bevorstehenden schiviecigen Aufgaben hin, die um so schwieriger seien, als in der Duma zahlreiche politische Parteien vertreten seien. Golowin sprach seinerseits die Hoffnung aus, daß in allen für das Wohl des Landes bedeutsamen Fragen eine Einigung dec verschiedensten politischen Fraktionen erzielt werden würde, die dem gleichen Ziele zustreben würden, das Wohl des Landes zu fördern. Einer solchen Einigung verdanke er auch die auf ihn gefallene Wahl zmn Präsidenten. Der Zar tat hierauf der großen vorbereitenden Arbeiten des Mlnister'iumS Erwähnung, wie der zahlreichen, der Duma vorgelegten Gesetzes- osrlagen, welche das Resultat dieser Arbeiten seien, und sprach die Zuversicht auS, daß die Duma die gesetzgeberische Arbeit aufiiehmen werde. Golowin teilte mit, daß die Mitglieder der Duma ganz von dem Bestreben erfüllt seien, das Vertrauen des Monarchen zu rechtfertigen. Die Duma weide diese Arbeit sofort, nachdem sie ihre innere Organisation beendet habe, aufnehmen. Der Zar, der daS ganz gesetzmäßig fand, unterhielt sich mit Golowin über dessen frühere Tätigkeit beim Moskauer Semstwo. Nach der Audienz w urde Golowin der Kaiserin Alexandra vorgestellt. In S e w a st o p o l wiirde durch eine unter seinen Wagen geschleuderte Bombe der Festungs-Kommandant General Nepluew an den Beinen verwundet. Der Wagen wurde zertrümmert, dem Verbrecher gelang es, zu entkommen. In Lodz wurde ein Offizier erschossen. Eine Militärpatrouille feuerte darauf eine Salve ab, durch welche zwei Passanten verletzt wurden. Die Soldaten schossen auch in eine Konditorei, da sie glaubten, der Täter Halle sich dort verborgen.__________________________________ Aus Stadt und Land. Gießen, 7. März. •• Die Aufführung des „Fuhrmann Henschel" mit Herrn Rittner und Frau Lehmann ist infolge Ausbleibens der letzteren und des Scheiterns der Versuche, passenden Ersatz für sie zu erhalten, unmöglich geworden. Frau Lehmann hat schon Anfang Januar einen Vertrag unterschrieben, der sie für den 7. März in Gießen verpflichtete, sie hat es aber merkwürdigerweise versäumt, sich vorher bei ihrer Direktion den Urlaub zu sichern. Jetzt ist ihr dieser verweigert worden — wovon sie erst am Dienstag hier Mitteilung machte! Der Vorstand hat nun sofort Schritte getan, um Ersatz für die ausfallende Vorstellung zu beschaffen: Er bietet dafür am nächsten Montag, den 11. d. Alts, ein Gesamtgastspiel des Frankfurter Schauspielhauses. Zur Aufführung kommt »Iphigenie in Tauris" von Goethe. Die für Donnerstag gelösten Eintrittskarten bleiben für den Montag gültig. "Liberaler Wahlausschuß. Man schreibt uns: Am Montag fand iin »Kaiserhos" die Schliißsitzung des Liberalen Wahlalisschusses für die Kandidatur des Kommerzienrates Heyligenstaedt unter dem Vorsitze des Stadto. Kirch statt. Zur Erledigung kamen verschiedene geschäftliche Punkte, insbesondere der Bericht über die durch die Reichstagswahl notwendig gemachten Einnahmen und Ausgaben. Es hatte bisher die Absicht Vorgelegen, eine genaue Darstellung gewisser Vorkommnisse im Wahlkampfe zu veröffentlichen. In der genannten Sitzung wurde aber beschlossen, jetzt von dieser Veröffentlichung abzusehen, da der W a h l ka m ps n o ch ein gerichtliches Nachspiel haben wird, wodurch jene Punkte volle Aufklärung finden werden. Wenn die Stichwahl auch zu feinem den Liberalismus befriedigenden Ergebnis geführt hat, so konnte doch mit Befriedigung festgestellt werden, daß er in unserem Wahlkreise eine beträchtlich größere Stimmeuzahl als 1903 auf sich vereinigt hat. Nach Worten des Dankes des Parteivorsitzenden für die vielseitige eifrige Unterstützung in dem überaus lebendig geführten Wahlkampf und solchen des Herrn Heyligenstaedt an die Führer und alle anderen eifrigen Mitarbeiter der liberalen Parteien wiirde die Versammlung geschlossen und der Wahlausschuß für aufgelöst erklärt, nachdem zuvor kein formelles Hand in Handgehcn der für den Wahlkampf vereinigten Parteien, wohl aber ein freundschaftliches Nebeneinanderarbeiten im liberalen Sinne in Aussicht gestellt worden ivar. ** Nur ein Wahlprvtest ist aus Hessen beim Reichstag eingegangen. Wie der „Bergstr. Bote" ersuhr, ist am 28. Februar, dem letzten Tage der Prvtestsrist, Widerspruch gegen die Wahl des Kammerpräsidenten Haas(WahlkreisBensheim-Er- b a ch) beim ReichItag eingereicht worden. Der Protest geht von dem Wahlausschuß für die Kandidatur Rippel aus und ist von Georg Melsinger, Journalist, Wstten-Ruhr, unterzeichnet. Er ist nicht sehr umfangreich und stützt sich im wesentlichen darauf, daß von einigen Bürgermeistern im Odenwald die ortsübliche Betannt- machung für Versammlungen Nippels, die vor der Stichwahl stattsinden sollten, 6/„ D. Schlosser. BV, 1582 Ein Versuch überzeugt, dass Vahnhofstrasze 26 <7/,> BVs em Lchreiner heinri^ von feinet Wsm Die Kinderchen |1ni ittet wohl. Lor zivri -r ßonulif im Koch- Ser Rnabc und die r I Berliner Handelsges Darmst.ti.dter Bank . . Deutsche Bank . Deutsch-Asiat. Bank Diskonto-Kommaudit. . Dresdner Bank . . Kreditaktien . . . . Baltimore- und Ohio- Eisenl ahn . Gotthardbahn . . Lombard. Eisenbahn . Oesterr. Staatsbahn . . Prince-Henri-Eisenbahii März. Anfangskurse. Harpener Bergwerk. Lanrahütte . . • omharden E. B. Xordd. Lloyd . . . Tttrkenlose . . 234 — . 125.50 51 80 86.80 66.60 98 — 4 Oesterr. Goldrente. . 4*/g Oesterr. Silberrente 4°ö Ungar. Goldrente . . 4% Italien. Bente . . . 3°6 Portugiesen Serie T . Börse. 7 . . 181.70 . . 135.70 , . 241.80 . . 82.60 . 155.10 99 70 100 — 95.50 Öfchen« Birken- C^rlcn- . 217.70 . 236 50 . 29.60 . 128.80 . 29 40 . 145.60 . 143.00 68.90 70 — 91 60 92.20 95 20 \% Griech. Monopol-Anl. 4% tinssere Argentinier . 3°/fl Mexikaner . . 4>i°/o Chinesen . . Aktien: Bochum Guss . . . Buderus E. W Tendenz: ruhig. Berliner Canada E. B. . . . Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . Dortmunder-Union C. Dresdner Bank . . Tendenz.: ruhig. 1 $6 80 114.— 239 RO 207 80 149.50 216.75 236. — 128.50 11-5.25 169 25 -= 11,50 Fsttu. Daö Solz i'"t ausgearbeitet und ohne Rinde nentefien. Gebote mit der Aufschrift „Holzverkauf" versehen, beliebe mau bis zum LamStag, 16. März vormittags 10 Uhr bei unterzeichneter Be- b«rde einzureichen. Die Gr. Forstwarte Höres und Büttner zu Treis a. Lda. zeigen auf 'Wunsch das Holz vor. Treis a. Lda., den 6. Marz 1907. Grossh. Qberförsterei Treis Schneider. Allen werten freunden und Gönnern, welche uns anlässlich unserer silbernen Hochzeit so reichlich durch Ge- Ja schenke und Zuschriften erfreuten und durch persönliche W Beteiligimg unser Jubiläum verherrlichen halsen, sagen ■M wir hierdurch unfern aufrichtigsten Dank. (1583 Erste Durchforstung-' wellen. Peichsnnleihe do. Konsols . . do. . . Hessen Oherhessen Giessen, den 5. März 1907. Städtisches Hochbauamt. Gerbel. « 7. März. 1.15 I hr. Elektriz. Lnhmever . . Flektriz. Sch ackert . . Eschweiler Bergwerk Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg- Amerik. Pakelf. Harpener Bergwerk. . . l.anrahiltte...... Xordd Lloyd . . . . Obetsehles. Eisen-Industrie Kiefer: IT. Kl. 40—49 cm Durchmesser — 1,59 Fstm.; III. KL 30-39 cm Durchmesser = 1,83 Fstm.: IV. KL 25—29 cm Durchmesser — 144 Fstm., V. Kl. unter 25 cm Durchmesser --- 359 Fstm. Fichte: TTI. Kl. 30—39 cm Durchmesser — 0,71 Fstm.; IV. Kl. 25-29 cm Durchmesser — OM Fstm.: V. KI. unter 25 cm Durchmesser Eichen-Stämme von 15 — 52 cm Dm. u. 3—18 m Länge — 53 Fm., darunter 16 Fm. Schnittholz, das übrige prima Wagnerholz. Buchen-Stamme von 43—61 cm Dm. u. 3—15 m Länge ---- 44 Fm. 1. Kl -Stämme. Eschen bis zu 7 m Länge = 1,52 Fm. Fichten-Stämme bis 37 em Tm.bis 22 rn Länge — 22 Fm. Fichten-Derbsiangen bis zu 13 m Länge — 3,50 Fm. Buchen-Derbstangen. Eschen-Derbstangen. Nm. Eichen-, 6 Rm. Buchen-Werkholz. Rm. Birken Besen-Reiser. Die Zusammenkunft ist auf der Kreissiraße nach Münzen- 15 52 30 3 12 2 38 berg am Eingang dis Waldes. Wohnbach, den 5. März 1907. Grokrherzogliche Bürgermeisterei. F a t u m. Nutzholzverfteigerrrng. Freitag, bett 15. März, von 10 Nhr anfangend werden im (Äemeindewald zu Wohnbach versteigert: ttlicsicner Wetterdienst. Zitter,tna ffir ^"'ssen am Freitag den q. Marz: Trübung und leichte' Negenlälle. Wärmer. Lebhafte westliche Winde. 97.30 85 90 97.25 85 80 9610 in Würfeln zu 10 Psg. für, 2 Teller Suvpe von unerreichter Güte und Wohlgeschmack und. Nur mit Wasser in wenigen Mmmen zu-ubereiten. Bestens empfohlen von G /> Christian Wallenfels, Marktplatz 17. 1300 „ -Bohnenstangen. Zusammenkunft: Borm. Uhr am Fgelsteich. Es Giessener Anzeigers, rnitereteih von der Bank fllr und Industrie. G’ncscn. 1450 Fichten-Rohnenssanaen mit 131 Fstm., Nm. Nadel-Knürmelholz, sicher I. KI. 60 und mehr cm Durchmesser = 1,64 Fstm.; U. Kl. 50—59 cm Durchmesser =- 1,12 Fstm.; IIL Kl. 40-49 cm Durch inen er — 4,11 Fstm.- IV. Kl. 30—39 cm Durchmesser — 14,98 Fstm.; V. Kl. Freitag, den 8. März d. IS. sollen in den Distrikten Eichkopf, Neuhof, Buchwald Walpertsberg zu Winnerod versteigert werden: Märkte. sc. F r a n k s n r t a. M., 7. März. (Telear. Orig.-Bericht de? .GHefi. 91m.".) Amtliche Notierungen der heutiaen Viebmarkt- preile. ßnm Verkauft Banden: 14 Qcküen, 00 au? Cefterreich l Bullen, 0 au? Cefterreich, 83 Kühe, Fersen, Stiere und Binder 0 aus Rumänien, 739 Kälber, 103 Schafe und f'öinmel, 9 Ziegen, 21 Ziegenlämmer, 32 Schastämmer. Bezahlt wurde für das Pfund Schlachtgervichl: Cchfen 1. Qualität 85—87 Mk., 33.7 8930 2920 35 150 Original.DraHtmeldungerr. «ä. Darmstadt, 7. März. Vor dem hiesigen Kriegsgericht begann beute die Verhandlung gegen den Wachtmeister Lenerzavl au? Butzbach vom 25. Feldartillerie-Regiinent, der in über 10 0 0 Fällen der Mißhandlung und vor- s ch r i f t S w l d ri g e n Behandlung Untergebener beschuldigt llt. Die ihm zur Lass gelegten Vergehen geben bis zum Zahre 1898 zurück; er soll bei der Ausbildung die ilnn untergebenen Leute gestoßen, getreten u. L w. haben. Leyerzavf bezeichnet alle zur Anklage stehenden Fälle als im Interesse des Diensses geschehen. Da im ganzen 70 Zeugen geladen sind, wird die Verhandlung zwei Tage in Anioruch nehmen. Berlin, 7. März. Die „Germania" leitartikelt über das Ergebnis der Etatberatung und meint, daß diese zwar keine volle Klärung der politischen Lage gebracht habe, daß aber durch sie in erster Linie die gegenwärtige Stellung des Fürsten Bülow zur Zentrumsfraktion klargestellt worden sei. Allerdings, schreibt das Blatt, bedeutet diese Stellungnahme des Reichskanzlers nicht nur den Abbruch der bisherigen politischen Beziehungen, sondern einen vollen Bruch mit dem Zentrum, dessen Eindruck durch die Brüskierung, die Fürst Bülow anzuwenden beliebte, noch verschärft wurde. Wenn das Zentrum auch weit davon entfernt ist, nunmehr eine Politik der Verärgerung und der Qbstruktion zu betreiben, so hat es doch keinen Grund und keinen Anlaß mehr, Rücksicht auf die Person des Reichskanzlers und seine Politik zu nehmen. London, 7. März. Im irischen Kanal wurde gestern ein von der Mannschaft verlassenes Schiff aufgefunden, das Explosions-Material genug enthielt, um die englische Flotte in die Lust zu sprengen. Das Boot des Schiffes wurde eine Meile davon entdeckt und war ebenfalls leer. Das Schiff, das durch den nach Liverpool segelnden Dampfer Hedleb auf- gefangen wurde, heißt Esmeralda und gehört nach Milford. Es führte 20 Tonnen Erplosionsstoffe mit sich und wurde nach Holhhead geschlevpt. An Bord fand sich kein Aufschluß über das geheimnisvolle Schiff noch dessen fehlende Bemannung. V a r k s, 7. März. Nach Meldungen au? Rom habe die deutsche Regierung auf die Protestnote de? Vatikans wegen der B e s ch l a g n a b m e der P a v i e r e MontagniniS geantwortet, jedoch sei der Bescheid nicht sehr ermutigend auSaesallen. Paris, 7. März. Die Blätter nehmen ohne Bemerkungen die alarmierende Nachricht der „Times" auf, nach der durch ein deutsch-dänisches Sonderabkommen über die Neutralisierung der dänischen Wasserstraßen die Ostsee ineinMareelausum verwandelt werden soll. Vichon nahm bisher niemals Anlaß, in seinen Gesprächen mit den Diplomaten irgendwelches Mißtrauen wegen der zwischen Deutschland und Dänemark bestehenden Beziehungen zu äußern, und es ist anzunehmen, daß die Mitteilung, welche anscheinend bezweckte, den Berliner maßgebenden Kreisen irgendwelche Aeußerungen zu Holzverfteigerung im Giessener Stadtwald. Montag, den 11. März 1907, vormittags 9'/; Uhr beginnend, werden in den Waldungen der Stadt Glichen in den Distrikten Qbcrbag und Branbof versteigert: 2ümft rind Wissenschaft. — Die Truvve de? bedeutendsten Berliner Theaterdirektors Reinhardt batte, wie es heisst, die ?lbricht, in Varis aisszntreten. Diese Meldung aber hat dort den lebhaftesten Widerspruch bernoraenssen. „Liberts" erklärt, das Ld^on-Tbeater erhalte seine Subvention nicht, um seine Räume ousländlles'cn Truvven xtt leiben Der Ehe? der Tbeater-Abteilung (m französischen Ministerium der schönen Künste, Estournelles, er- firirfp, dass bei einer deutschen Borsselluna sicher Tumulte zu er- warten seien. Zn Berlin und anderen deutschen Grossstädten erfahren iranzöülche Bühnenkünstler bekanntlich die beste AusstaHme, zuweilen weit über Gebühr. Die Eltern, die für ihre ausgenommenen Kinder von der Gewährung freier Lernmittel Gebrauch machen wollen, haben unter Vorzeigung des diesjährigen Staatssteuerzettels bei den betreffenden Hauvtlehrern Antrag xu stellen. Giessen, den 7. März 1907. BT/s Für den Schulvorstand Mecum. Knauss, Schaaf, Oberbürgermeister. Hauvtlehrer. Js^beitsvevaelmnft. Die nachstehenden zur inneren Einrichtung der Höheren erweiterten Mädchenschule erforderlichen Arbeiten sollen Mittwoch, den 13. März d. I. vormittag» 10 Uhr Frische Nordsee Schellfische empfiehlt jede Woche frisch eintrcffcnd Rh. ein. Maufkaus öffentlich veraeben werden. 1. Liefern und Anmachen von Vorhängen (2 Lose». 2. Lieferung von Schirmständern aus Schmiedeeisen. Zeichnungen. Arbeitsbekchreibung und Bedingungen liegen . uns Airt Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind bis zum genannten Zeitninrkt an uns einzureichen. — Zuschlagsfrist 14 Tage. 4 y46'„ rnss.Staatsanl. 1905 4lAn „ japan. Staatsanleihe 1 °6 Conv. Türken von 1903 Mittwoch, den 13. März, abends 8 Uhr in der Stadtkirche zu Gießen: Feier der 500 jährigen Wiederkehr des Geburtstags Fatal Gerhardts unter Mitwirkung des Evang. Kirchenqesangvereins, der Knabenchorschule, sowie der Konzertsängerin Fräul. Mathilde Kemp ff aus Gießen und des Herrn Organisten Otto Gort ach. Vortrag des Herrn Professor D. Einend aus Straßburg im Elsaß. Der Gcsamtttrchenvorstand. . 136.- . 241 50 . 170.75 . 181.75 . 154.30 . 214.— garten. Giessen, den 7. März 1907. Grossherzogliche Bürgermeisterei Giessen. F. D.: Curschmann. Aufnahme schulpflichtiger Kinder. Die Ausnahme der Kinder, die bis zum 1. Mai d. F. das sechste Lebensjahr zurückgelegt haben, findet statt: 1. In der Stadtknahenschnle Dienstag, den 12. Marz, vormittags non 10 bis 12 Uhr. . 2. ftn der Stadtmädchen,'chnle Donnerstag, den 14. Marz, vormittags von 10 bis 12 Nhr. Auch können an obengenannten Dagen vormittags von 9 bis 10 Uhr am Wunsch der G-ttern oder deren Stellvertreter solche geistig und leiblich nicht unreife Kinder in die Schule ausgenommen werden, die bis zum 30. September d. I. das sechste Lebensjahr vollenden. . SBei der Anmeldung iss der Fmvffchein vorzulegen und bei auswärts geborenen Kindern auch der Geburtsschein mitzubringen. Allen Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, dass aessern abend meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Großmutter und Tante Trilli Marie Wallbott infolge eines Schlaganfalles sanft verschieden ist. Fm Namen der trauernden Hinterbliebenen: Johannes Wanbott, Försicr. Garbenteich, den 7. März 1907. Die Beerdigung findet Samstag, den 9. d. Mts., nachmittags 3 Nhr statt. (01521 Eichenftammholzverkaitf. Aus den Frberrl. D. und R. von Schutzbar gen. Milchling« scheu Ober-Seilbachswaldungen sollen aus der Hand verlaust werden: Eiche: NI. Kl. 40-49 cm Durchm. = 2,23 Fm; IV. Kl. 30-39 cm Durchm. — 6L2 Fm.; V. Kl. 25—29 cm Durchm. — 5,96 Fm.; VI. Kl unter 25 cm Durchm. = 4,15 Fm. DaS Solz ist ausgearbeitet und mit Rinde gemessen. Grossh. Forsttvart Göres zu Treis a. Lda. erteilt weitere Auskunft. Ge« Bote mit der Aufschrift „Golzverkaus Milchling" sind bis SamStag, den 16. März, vormittags 10 Uhr an den Unterzeichneten zu richten. Treis a. Lda, den 6. März 1907. v'/, Schneider, Forstmeister. iten sehlt' . W-Ä'ern DurchmesseU 11,08 unter 25 em Durchm. 0 Männer. ie ’ _ JA ....... . _ 3^ ^6 *7, 3% 3 ‘W. entlocken, kaum von dem Ministerium des Aeußern inspiriert worden ist. R o m, 7. März. Als von dem Gericht in Bari gegen den Mechaniker Lcgfottaglie rocgeit Verführung der 20iährigcn Antonia Pontrelli^ verhandelt wurde, zog diese plötzlich einen ssi e - v o l v e r und schoß ihren Verführer nieder., Im Gerichtssaal entstand eine Panik. Das Mädchen, das sich in anderen Umständen befand, wttrde verhaftet. — Der Londoner Korrespondent der „Stampg" fraaie einen englischen Politiker, den er als intimen Freund König Eduards und Kandidaten für einen Gouverneur-Posten einer Kolonie bezeichnet, ob ein enalisch- i t a l i c n i s ch e r B ü n d n i s v c r t r a g bestehe. Der Politiker antwortete: König Eduard hat klar und deutlich von feinem Bundesgenossen Viktor Emanuel aeivrochen. Italien ist der Bundesgenosse Englands in allen Mittelmeer und nordafrikan. Fragen. In jeder Vrient- und Mittelmeer-Frage würde England und Italien qemcinsam vergehen ,?nd gemeinschaftlich handeln. P e t e r s b tt r g, 7. März. Die H i n r i css t u n a v o l i t i s cl> e r Verbreche r soll, wie der Zar de,u Duwanräßdenteu mitteilte, vorläufig sistiert werben. Jedoch bleiben die Feldgerichte noch in Kraft. Wien, 7. Mär». Mit Vetug aut die Meldung, dass Italien aus der L>aaaer Friedenskoniereur auf (?eiten Enalands sieben und hie englischen Vorsch'äge unterstützen u'^rde, erfährt brr enalischv Rorrcfvonbent der „Reuen Freien 9 vr^c* von massaeheuder Sesse, dass, wenn auch immer solche Vekchl'fie g,ff der Ko"sirenz rur Be- ratuug kommen mögen, Italien seinen Vunde°vssichten gemäss in vollem Einvernehmen mit T e u t s ch l a n d und C e ft e r r e i di - U ti n n r it handeln rrerhe. Stammliolz-VerkaiTf. Lehrer LölkeS, Ehefrau, zn Wchrda verkauft aus der Hand: Eichenstämme: II. Kl. 60—59 cm Durchm. = 0,51 Fm.; ITH. Kl. 40-49 cm Durchm. - 1,31 Fm.; IV. Kl. 30-39 orn Durchm., — 11,50 Fm.; V. Kl. 25—29 cm Durchm. = 0,76 Fm.; Fichten- siämme: IV. Kl. 25-29 cm Durchm. = 0,93 Fm.; V.Kl. unter 25ern Durchm. = 5,11 Fm. . Das Äolz ist ohne Rinde gemessen, lagert in den Distrikten Bnchwald, Zivsenwald und Asvenstranch und wird durch die Gr. Forstwarte Höres und Büttner zu Treis a., d. Lda. varaezetgt. Gebote mit der Aufschrift „Dolzverkaus Lölkes" sind biS zum «nms- tag, den 16. März, vormittags 10 Uhr an den Nnterzetchneten zu richten. D7/s Treis a. d. Lda., den 6. März 1907. Schneider, Forstmeister. WWW unitiK’ÄS UG Stammholz-Veitanf. Unter den für den Submisssonsholzverkauf geltenden Beding» tinnen sollen ans den Reiudomanial- und Mitaebrauchswaldunaen lForst^artei Treis und Seilbach) der Gr. Obersörsterei Treis a. Lda. verkauss •nerhen: 2. Qualität 73—76 Mk., 3. Qualität 66-68 Mk.: Bullen 1. Qual. 72—74, 2. Qual. 00—00; Kühe 1. Qualität 73-75 Alk., 2. Qual. 69—71 Alk., 3. Qual. 62—64 Mk., 4. Qual. 00—00 Mk., 5. Qual. 00—00 Mk. Kälber 1. Qual. 100—104 Psg., Lebendgewicht 60—62 Pfg., 2. Qualssät 90—95 Pfg., Lebendgewicht 53-56 Psg., Schlachtgew. 69—72 Pfg.; Schafe: 1. Qual. 80—83 Pfg., 2. Qual. 00—00 Pfg. Geschält: bei Hornvieh mittelmäßig, Ueberstand un- bedeutend; bei Kleinvieh gut, kein Ueberstand. Limburg n. d. L., 6. März. Frucht m arkt. Turch- lchniltspreise pro Malter. Roter Weizen (Rassaliischer) 15.45 Mk., weisser Weizen 00.00 Mk., Korn 12.80 Mk., 6serste 00.00 Mk., Haler 9.30 Mk. Erbsen 0.00 Mk., Kartoffeln 0.00 Mk. g b. ^nbr, u»Turnfest (lall bereits gewählt un) n Gange. Agl. Gymnasiua ilschule sanden doi- en statt. Bei etferr mündlichen Examei brrgen bestanden. Är LI Abiturienten, löi? msiert. Z Hessen und bei Mildum als iflllroadjS wto j(em Otto »djroab- )ochber«mnx aul . tz dS, AA ib drk . MEmiähl-sE , ..Meld) MV em : ,...Leitung emqni e Fahne wird von der ^d^ael'eierl. —_ d^Stad't Mtemurr: ein Bergst»rz oollzogco ro(ie Nnninehr lausen ...folge eine S-Ä M s.» ön n und Abbrürhi aiemSW“” " 00 kearub »>• ien unb2eUb'' chtern, von In TM £fl! ’&■ **•» ÄÄ 31«*? 2olJU *. äk t9?ra«»ii. 2*e®au"". ’üogi "5elll"9 «nn QP: Wton aus nh'‘ bt” M«n< bchrillei. @inia, «Ech°°ckn, bag grlmg; (Jttnnit, Z,g.) Jw joll in der Näb .läWHaj er m mehr so lhatanchdelKMi, 11 tur BeeiiitcöchllgW nut wähceich b« wen nur ganj noic' werten. - Wie drr » Caibtiets Lqvtten. Kaffeelvirtschaj, neben luoiben. Herzog hat dem Der tbad) gestellten Eia mg erteilt, so baß bi- ien icerben kann. die Rahe der Groh- n rund 100000 Eia. t-cxN n Nadel- „ Die Zusammenkunft ist am alten Steinbacher Weg am Pstanz- FSraelitische Ncligionsnesellfchaft. Sabbatkeier am 9. März 19 0 7: Freitag abend 5.40 Uhr. Samstag vormittag 8.30 Uhr. Predigt. Nacknnittag 3.30 Uhr. SabbatzAusggng 7.00 Uhr. Wochengottesdieust: morgen? 7.00 Uhr, abends 8.00 Uhr. Israelitische Neligiontzgemeinde. Hottesdtenll In der Synagoge (Südankage). Samstag, den 9. März 190 7. Vorabend 0.00 Uhr. Morgens O.oo Uhr. Predigt. Nachmittags 3.30 Uhr. Sabbatausgang 7.05 Uhr. ©5 dem Gefängnishosvital und nssrch Trxrt tranSportrert: er wird -runäcbsi Don der 15. Division wegen Fahnenflucht ab- gcurteilt und dann b?t Zivilbehörde überwiesen. — In Hannover stellte sich im 5?auvtyostamt ein elegant gelleideter L>err als Obervo st ins Vektor vor und wollte, angeblich m amtlichem Austraa, in das Wcrtaelaß eindrmgen. Als er an seinem Vorhaben verhindert wurde, feuerte er oitf die Beamten einen Revolver ab, ohne zu treffen. Der Fremde wurde verhaftet nnd als Schwindler entlarvt. — Der Prokurator zu Paris hat b'schs"sien, wegen Unterschlagung von V u ch e r n m der Tiblinthek der 9llademie der schönen K'-mst- eine Unt?rf”dninn einzuleiten — Unter dem Verdacht, die Kirche twn Dom- martin lFrlr? in Brand gesteckt zu Haben, wurde die Dienft- niagd des T^rmrS vergastet, welche nach längerem Leugnen die Tat eingestand. — In Züri ch wurde rin Hochstapler berhasiet. der sich als Lord ausgab, in Wirklichkeit aber ein von deutschen Behörden steckbriellich verfolgter Schreiner, Teter Offenbrnich aus Köln ist. Einer heiratslustigen W'twe hatte er 10 000 Fr-s. abgeschwindelt. Offenbroich hat Frau rnb Kinder in Brighton. • ------------- — - ---- i-x.'u»; Buchen-Scheitholz Nadel- „ ca. w 220 Nm 2 , Buchen-Prügelholz V 144 , Eichen- „ If 6 „ Nadel- , 11 91 , Buchen-Stockholz w 70 , Nadel- „ n 41 „ Buchen-Neifer V 174 „ Buchen-Neiser (Durchforstung) M 260 , Gemischte Reiser If H 60 N Nadel-Reiser R 76 , Total Ausverkauf wegen anderweitiger Unternehmung. ■ Kassa-Skonto -10% ■ Biestigste Belegtheit für Brautleute = M BCapIansgasse 18 Telephon TZT Lieferung durch eigenes Fuhrwerk. . ■ ul E 'S ■;v M 1 K k L s Auf meinen gesamten Lagerbestand gewähre von heute auf die offen ausgezeichneten und bekannt billigsten Preise einen nochmaligen Kompl. Speise-, Wohn-, Herren- und Schlafzimmer, Salons, moderne Kücheneinrichtuugen, Büffets, Vertikows, Salon-, Spiegel-, Bücher- und Kleiderschränke, Tische und Stühle, Schreibtische, Waschkommoden und Nachtscbränke, kompl. einzelne Betten und Kleinmöbel aller Art, Sopbas, Divans und kompl. 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Carlü Eheleute steheilden Iuunobilien der / Gemarkung Gießen: 1/175 •= 90 qm Hosraum auf dem Neuenweg 1/178 = 91 qm Hofreite daselbü 1/179 --> 27 qm Schuppen daselbst 1/180 — 282 qm Hofreite daselbst 1/181 — tiG qm Hofreite daselbsi I/182: -= 416 qm Grabgarten das. Wentlich metitüietend versteigert. ■ Auswärtige Bieter haben ein [Zeugnis chrer Heimatsbehürde betr. chrer Zahlungsfähigkeit bei- »ubringen. ; Gießen, den 6. März 1907. Grogherzogl. Ortsgertcht Gießen. Gros. !LM7 1 Donnerstag, den 18. Aprll 1807, nachlir. 3 Uhr werden auf hiesigem OrtSgericht die vor dem Namen der Heinr. Carls Eheleute stehenden Parzellen , der Gemarkung Gienen: 1/43,» ---- 490 qm Hofreite in der Stephanömark 1/43,6 — 243 qm Grabgarten das. .öffentlich meestbietend versteigert Werden. Auswärtige Bieter haben ein Zeugnis chrer Heimatsbehörde belr. ihrer Zahlungsfähigkeit bei» Mbringen. ( Giehen, den 6. März 1907. Grohh. OrtSgericht Giehen v Gros. Bersteigerung. Freitag, den 8. März d. Js., arachm. 2 Uhr, werden im Pfand - j lokal SelterSweg 11 gegen Barzahlung versteigert: 1 Wagen, 1 Kassenschrank, Kleiderschranke, Sovha's Stonunobe, Uhren u.a.nt. ^1399] Johann, Gr. Pfandmeister. Äersteigeruttg. Freitag, den 8. März er., 'nachm. 2Vi Uhr versteigere ich .'zu Lollar tm Gasthaus zur ^Liude" gegen Barzahlung: \ 21 Dutzenb Holzilühte 30 Wirtstische 1 Lllusikautomat. , Die Versteigerung findet be= Miumt stati. 1572 Born, Gerichtsvollzieher. Vorgänge, Grardxnen, (selbst die feinsten Tüilstores) wäscht und appretiert auf neu die Dampiwaschanstait „Edelweiss“ Krofdoi fer Strasse 12 [1517] Telephon 487 Freies Abholen und Rücklieferung durch eigenes Fuhrwerk. Freital;, drn 8.d.M!s. nachmittags 2 Ubr versteigere ich einen Hochs, amerik. Ütollschrcibtisch u. 1 gr. Spiegel. ZusammenkmtsL in meiner Amts» stube. [01509 Geißler, Gerichtsvollzieher. Am 12. März d. Js., vormittags 10 Uhr soll im diesseitig. 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