Nr. 131 Zweites Blatt 157. Jahrgang Erscheint täglich mit Ausnahme deS Sonntags. Die „Gietzener Somillenblötter“ werden dem .Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, das „Urcirblatt für den Kreis Gießen" zweimal wöchenUrch. Der „Hessische Landwirt" erschenU monallich einmal. Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Vberheffen Freitag . Juni 1907 Rotationsdruck und Verlag der Brüh lachen UnwersUatS - Buch- und Swtndruckeret. 5t Sange, Gießen. Redaktion, ExpedMon und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag i 6L Redaktion: e=^ 112. Tet-Adr^ Li^etgerGle-e«. Ausland. Stockholm, 6. Juni. Bei herrlichstem Wetter mürbe heute 6ie goldene Hochzeit des Königsp aa re s gefeiert. Tic Stadt ist festlich geschmückt. Von allen Kirchen wurden Choräle geblasen. Um 8 Uhr früh fand eine Feier in der deutschen Gertrud-Kirche statt. Eine große deutsche Gemeinde bestehl in Stockholm. Pfarrer Dr. Sterzel sprach über des Königs hohe Lebensideale und rühmte die fromme Gesinnung imD die häuslichen Tugenden der Königin, die aus deuffchem Hause stamme. politische Tagesschau. Die Organisation der Marine wird unausgesetzt verbessert. In den Verwaltungsabteilungen des Reichsmanneamts und Acnderungen getroffen, durch die die oberen Stellen von Kleinarbeit entlaste! werden, sodaß sie den Blick mehr auf das große Ganze richten können. In der Praxis des Marine- wesens i|t eine Aendcrung insofern eingetreten, als die Bestimmungen über dtc Ergänzung des Seeosfizierkorps und des Unter; offizierkorps nunmehr dahin gehen, daß die Einstellung der Kadetten tote bisher, im Frühjahr, die der Schiffsjungen dagegen un Herbst zu erfolgen hat. Die frühere Gepflogenheit, den gesamten Nachwuchs im April einzustellen, führte bei der immer größer werdenden Zahl von Aspiranten zur Ueberbürdung des Ausbildungspersonals. Neu ist ferner, daß bic Schiffsjungen statt 14A in Zukunft 2 Jahre lang und dabei auch ariilleristisch ausgebildet werden sollen. Die hervorragende Bedeutung der Schiffs- artillerie für das Gefecht macht es notwendig, daß eine möglichst große Zahl von Matrosen in der Bedienung und besonders in der Führung der Gescqütze unterwiesen wird. Tie Segelkunst ist für die Kriegsmarine ein überwundener Standpunkt. Deutsche» Reich. Berlin, 6. Juni. Der Kaiser traf auch heute im Automobil auf dem Truppenübungsplatz Löberitz ein und besichtigte da? 1. und 2. Garde-Dragoncr-Regimeut. Eine längere Gefechtsübung schloß sich an. Hierauf begab sich der Kaiser nach dem Barackenlager, um im Kasino mit dem OfsizierkorpS der beiden Regimenter zu frühstücken und dann nach dem Neuen Palais zurückziikehren. — Das Kolonialamt erließ neue allgenieine Bestimm- ungen, betreffend die Vergebung von Leistungen itnb Liefer- ungen im Bereiche der Kolonialverwaltung. — Die .Norddeutsche Allgem. Ztg." schreibt anläßlich der heutigen goldenen Hochzeit des schwedischen KönigöpaareS: Den Segenswünschen, mit denen heute die schwedische Nation dem hohen Jubelpaare naht, schließen sich die herzlichen Wünsche weiter Kreise des deutschen Volkes an. Wie unser Herrscherhaus an diesem Feste des verwandten, eng befreundeten Monarchen Schwedens und seiner hohen Gemahlin freudigen Anteil nimmt, so gedenkt man am heutigen Tage allenthalben in Deutschland deL königlichen Paares, dem vergönnt ist, diese Feier, von inniger Liebe umgeben, zu begehen. Möchte der frohe Tag der Halbjahrhundertfeier einer glücklichen, mit reicher Nachkommenschaft gesegneten Ehe dem erhabenen Herrscherpaare von neuem die allgemeine Verehrung zum Bewußtsein bringen, die es weit über Schwedens Grenzen hinaus in der ganzen Welt genießt und möchten ihm noch viele Jahre ungetrübten Glückes be- schieden sein. — Wie die „Berl. Korresp.' meldet, ersuchte in Aus- führung des Reichstagsbeschlusses zwecks Vereinheitlichung in der deutschen Stenographie der Staatssekretär des Innern die Bundesregierungen, Gutachten der stenographischen Bureaus und der größeren parlamentarischen Körperschaften einzufordern. Der Staatssekretär beabsichtige, nach der Prüfung der eingegangencn Aeußerungen eine Konferenz im Reichsamte des Innern nach dem Vorbilde de§ Vorgehens bei der Einführung der einheitlichen deutschen Orthographie einzuberufen. — Die Budgetkommission des Abgeordnetenhauses hat den Antrag auf Bewilligung von 5 Millionen als Teuerungszulage für mittlere Beamte angenommen. Sonderburg, 6. Juni. Heute trafen auf der hiesigen Reede das Linienschiff Schwaben und der große Kreuzer Prinz Adalbert mit den Bundesratsmitgliedern, den Reichstagsabgeordneten und Offizieren vom Rcichsmarineamt ein. Die Herren begaben sich alsbald an Bord der Tender „Fuchs" und „Delphin" und ließen sich in den neuen Kriegshafen fahren. Beim Anbordnehmen der Gäste kollidierte der Tender Fuchs mit dem Linienschiff Schwaben. Hierbei erlitt Fuchs einige erhebliche Einbeulungen am Steven. Von den Reiche tagsabgeordneten ist niemand verunglückt. Einige Mannschaften haben Verletzungen erlitten. Dortmund, 6. Juni. Nachdem der Kultus-Minister die von der Stadt beschlossene Erhöhung der Lehrergehälter abermals ab gelehn t, dagegen die Zahlung einer Teuerungszulage genehmigt hat, tritt in den ersten Tagen des Juli eine Konferenz von Vertretern zahlreicher unter dem Lehrermangel empfindlich leidender Schulgemeinden der Provinz in Linden zusammen, um ein übereinstimmendes Vorgehen zur Abhilfe des Lehrermangels zu beschließen. Voraussnytlich wird die Umgehung des ^tudtschen Bremserlasses beschlossen werden dadurch, daß sämtliche Gemeinden die veabsich- tigte Erhöhung der Lehrergehälter trotz des Studtschen Bremseriaffes in Form von Teuerungszulagen zur Auszahlung bringen. Bamberg, 6. Juni. 2er Erzbischof v. Albert ließ seinem ersten Brief an den lib. Pfarrer Grandinger vom 30. Mai Evgänzungsbriefe folgen, worin er hervorhebt, daß Grandinger in allen Fragen, die das religiöse Gebiet betreffen, den christlichen und kirchlichen Standpunkt zu wahren habe. In polirischen Kreisen ist man der Ansicht, der Erzbischof sei nachträglich aus Zentrumskreisen auf das Fehlen eines solchen Hinweises in seinem ersten Briefe aufmerksam gemacht worden. — Der Führer der Sozialdemokraten in Nordhalben, namens Munter, soll demnächst aus der Partei ausgeschlossen werden, weil er bei der Landtagswahl für Grandinger agitierte. London, 6. Juni. Der „Daily Chronicle" meldet aus Washington, daß in den Bereinigten Staaten ein politischer und gesellschaftlicher Skandal bevorsteht. Der öffentliche Ankläger wird Anklage gegen bekannte Persönlichkeiten wegen Betrugs erheben. Tie Namen der betreffenden Angeklagten werden noch nicht genannt, doch befinden sich darunter ein Eifenbahnpräsident und ein früherer Senator. Sie werden beschuldigt, Schwindeleien dadurch begangen zu haben, daß sie Land verkauften, welches gar nicht existierte. Dies bewirkten sic durch falsche Papiere und Dokumente. — Ter „Standard" meldet aus Tokio, daß Streik-Unruhen in den Kupferminen von Beihi ausgebrochen sind. Die Arbeiter zerstörten sämtliche Gebäude Der Gesellschaft und griffen die Polizei und das Militär an. Der Polizeichef wurde getötet. Es sind die größten Strcikunruhen, die je in Japan vorkamen. Lissabon, 6. Juni. Durch ein Dekret ist die S t a d t Vertretung in Lissabon a u f g e l ö st und durch euie Verwaltungs- kommission mit einem Mitglied der Pairskammer an der Spitze ersetzt worden. Madrid, 6. Juni. Hier verlautet, daß der Ende Juni ab» gelaufene Modus vivendi zwischen Spanien und Deutschland für weitere sechs Monate verlängert werden wird. Budapest, 6. Juni. Zum Empfange des Königs begannen sich heute am frühen Morgen die Bürgersteige mit Menschen zu füllen. Als der Wagen des Monarchen erschien, ertönten brausende Ruie: «Es lebe das allgemeine Wahlrecht, es lebe der Bolkslömg." Als der Wagen des Oberbürgermeisters erschien, den viel für den Pimislerprasideiiten hielten, erschollen stürmische Schmährnie: „Abzug Schurke, Abzug Wekerle, Abzug Kossulh, Abzug Andrassy, Abzug Apponyi." Die Polizei und das Klublokal der Kossuthpartei wurden mit Steinhagel überschüttet. Erst nach nehrmaliger Reiter-Attacke gelang es, die Menge zu zerstreuen, wobei viele Berhastungeu vvrgeuonimeii wurden. N e >v - P o r k, 6. Juiii. Ein Jnjpellor des hygienischen Amtes, der 51 iv Untersuch u n g der F 1 e i j ch - K 0 n f e r v e n- Etablissements enlsaiidt war, hat einen Bericht versaßt, der für die Fabriken keineswegs g ü n st i g ausgeiatlsn ist. Tie neuesten russischen Gewalttaten. In Lodz wurden der Direktor der Karsch'schen Weberei, Heinrich Arneker und der an§ dem Elsaß gebürtige Spmnereidlrektor der Poznanski'schen Fabrik, Eduard Reiß, von Terroristen auf der Straße erschossen. Im polnischen Torfe Micdniewice beraubten Banditen in dec Kirche des früheren Klosters das berühmte Bildnis der Miltter GotleS vom Jahre 167-1. Die Räuber entwendeten goldene Wertsachen, Rubinen und andere Juwelen im Werte von 300 UDO Rubel. Der Kommandeur dec Eisen- bahnschutzbrigadc im Kaukasus und der Untecjuchungsrichtcr ui Stignach wurden ermordet. Aus K.cror uuo lano. Gießen, 7. Juni 1907. ** Zu der morgen in Kraft tretenden Kündigung der organis ierten Tabakarbeiter seitens dec Fabriken schwirren, wie uns mitgeleilt wird, viele unzutreffende Ausstreuungen in dec Luft, roeicbe eine nochmalige Feststellung des Sachverhaltes angezeigt erscheinen lassen. Es wird daher Darauf hingewiesen, daß iüeje ilunüigung teviglich wegen ungesetzlicher Arbeitsniederlegung in den Fabriken Der Firmen Rinn u. Cloos in Wicseck und Wismar und Wilh. Meyer m Wieseck erfolgt ist, resp. aufrecht erhalten wirb. Es wur aliu nur die dec Selbsterhaltung fchuldige Antwort auf das Vorgehen ber „Organisierten", wenn die vereinigten Arbeitgeber sich mit den angegriffenen Firmen solidarisch erklärten, ütbent sie von ihrem gesetzlichen KünDigungsrecht Gebrauch machten. Tie dec Branche Fern- ucbenben haben eben schwerlich eine Vorstellung von den Schwierigkeiten, mit denen bic Zigarvcnfabrilalion angesichts der gegenwärtigen ungewöhnlich hohen Rohmaterialpreiie zu tänipsen I>ai, und wie sehr es im Jniecefse beiüer Teile Läge, wenn Ruhe und Einsicht in dieser Bewegung die OberhanD behielten. ** Der Hauptmann vonKöpenick. Man schreibt dem „Mainzer Journal": Ich glaubte kam meinen Augen trauen zu Dürfen, als ich gestern in den Straßen von Mainz auf der Schürze eines etwa vierjährigen Knaben die Worte las: „Haupt- manu von Köpenick" uno darunter „Die Kasse her!" In etiderei oder Maschinen-Kettenstich ist die Aufschrift hergestellt. Den Spitznamen eines alten Gauners, an dem man ja immerhin noch menschlich sympathische Züge zu entdecken vermag, bringt man auf der Kleidung eines Kindes an! Was hat denn das Bübchen mit dem Zuchthäusler Vogt gemein? Vielleicht dünken sich Die Eltern besonders geistreich ob ihres Einfalles uno sehen den gruben erzieherischen Verstoß nicht ein, den sie in Kinderseelen mit einer solchen (wenn auch ungewollten) Verherrlichung eines Verbrechers Anrichten können. Noch schlimmer liegt bet Fall, wenn bic Schürze mit ber famosen Äuficyrist einer Massen- pcobuktion entstammt! Eine Geschmacklosigkeit sondergleichen! -N- Grünberg, 6. Juni. In der Sitzung des Gemeinderats brachte Kreisbauauffeher-Aspirant Herbert den Voranschlag über die Entwässerung des sogenannten „grünen Uli e e re s", eines Morastes innerhalb der Stadt, sowie den Voranschlag über die Kanalisierung dec Barsüßergane zur Kenntnis. Ter erste Voranschlag stellt sich auf nur 240 Mk. Mit Ausführung dieser Arbeit wiro einem lange gehegten Wunsche der Anwohner in der Marktsiraße und Schloßstratze Rechnung getragen, xie Kanalisierung ber Barfützergaise, welche zwifchen Heu- uno Fruchternte in einem Zeitraum von 4 Wochen ausgesühct werde 1^ muß, kostet etwa 4350 Mk. Tamit wirb bie Stadt die vierte Straße kanalisieren. Ter Antrag, dem hessischen Verein für ländliche Heimat und Wohlsahrtpflege beizutreten, wurde abgelehnt. Sodann unterbreitete der Bürgermeister dem Gemeinderat noch zwei Verträge mit den Aerzten Dr. Fritz und Dr. Becker, betreffend die L e i ch e n s a\a u. Dec Gemeinderat genehmigte dieselben, wonach die Gebühr mit Zeugnis auf 3 Mark unb in Fällen, wo sie aus dem Armenfonds bezahlt wird, auf 2 Mark festgesetzt wird. vermischte». * Ter Rekord der Bodenpreise. Aus Newyork wirb berichtet: Einen Rekordpccis zahlte ber Käufer, der in Newyork soeben das Grundstück an der Ecke dec 38. Straße und ber 15. Avenue erworben hat. Ter Baugrunb mißt 30 Meter Länge unb nur 71/3 Meter Breite. Für bieie 225 Meter hat der Käufer 2 800 000 Marr bezahlt, das bedeutet 12 444 Mark für einen Quadratmeter' ein anständiger Preis, selbst für amerikanische Verhältnisse. * Eine jübische Universität. In Newyork plant man die Errichtung einer großen hebräischen Universität, in der alle jüdiscyen Uuterrichtsani. allen, unter ihnen auch das jüdische theologische Seminar von Newyork zusavimengesaßt werden sollen. Als Griindungsfouds sollen 40 Millionen Marl aufgebracht werden. In dec neuen Universität sollen die deutschen Lehtprinzipien angewandt werden. Als Zweck Der Anstalt wild Die Stärkung Des religiösen Empfindens unter der jüdischen Jugend uno die Förderung der jüdischen Religionsforschung bezeichiiet. Ta in 'icnnyrf nahezu eine Million Juden leben, fiöü der Plan auf lebhaftes Interesse, Dagegen fehlt es auch nicht an Stimmen, bic von der Ausführung des Gedankens eine Betonung der Rassengcgensätzc und damit den Krim zu manchen Reibereien befürchten. * Wie eine Ehe zustande kommen kann. Tieser Tage fand in Berlin bic Hochzeit eines Metallwarenfabrikanten B. mit einem jungen Mäbchen statt. Das Zustandekommen dieser Ehe hat eine nicht uninteressante Vorgeschichte, ba sich das Paar infolge einer Tiebstahlsaffare zvsammenfanb. B. beschäftigte eine seiner Angestellten zuwellen in seinem Prioalkontor, zu dcm sonst nur wenige Personen Zutritt hatten. Er war daher sehr unangenehm überrascht, als er eines Morgens zwei Hundertmarkscheine vermißte, die er am Nachmittage vorher in seine Schrcib- tifchschublade gelegt halte. Sein Verdacht fiel auf die junge Angestellte, bie er denn auch trotz der Beteuerungen ihrer Unschuld auf der Stelle entlief., ohne jedoch Anzeige zu nuidjen. Tas Mädchen, das seine kränkliche Mutter zu ernähren l-alte, nahm sich diesen Vorfall devartig zu Herzen, daß es in ent Nervenfieber verfiel, von dem es sich erst nach längerer Zeit erholte. Während dieser Zeit wurde es von einer Freundin wiederholt mit kleinen Tarlchen unterstützt, und ehe es noch dazu kam, die Bettäge zurückzuzahlen, erfranfte diese Freundin ebenfalls an einer Lungenentzündung, bie sie binnen wenigen Tagtn da- hinraffte. Zwei Tage vor ihrem Tod erhielt ber Fabrikant von ihr einen reumütigen Brief, in dem sie oas Bekenntnis ablcjtc, baß sie bic 200 Mark gestohlen habe. Sie hatte ihre Freundin kurz nach Kvntorschluß aus dem Privatkonto!: des Chefs abgeholt unb bei dieser Gelegenheit bereit kurze Abwesenheit benutzt, das Geld aus der halb offen stehenden Schublade zu ent* wenden. Ter bestürzte Fabrikant begab sich sofort in bie Wohnung ber unschuldig Verdächtigten, bat sie mit herzlichen Worten um Entschuldigung und händigte ber Mutter einen namhaften Betrag als Entsd-ädigung für das verlorene Gehalt ber Tochter unb deren Kurkosten ans. Selbstverständlich kehrte diese in ihre frühere Stellung zurück, nachdem sie von B. vorher auf einige Wochen zu ihrer Erholung in em Bad geschickt worden war. Bei ihrer Rückkehr entspann sich zwischen Dem Jungen Fabrikbesitzer und seiner Buchhalterin ein so inniges Verhältnis, daß der erstere nach wenigen Monaten bei deren Mutter um die Hand ber Angestellten anhielt, bie ihm auch mit großer Freube zugesagt wurde. * Wie Amerika seine Botschafter bezahlt. Während in den monarchischen Staaten die höchsten Aemter des diplomatischen Tienstes, die Botschafterposten, mit Vorliebe Mitgliedern ber Aristokratie ober ehemaligen Ministern unb Generälen übertragen werben, nehmen bie Vereinigten Staaten von Nordamerika ihre Diplomaten aller Grade aus den verschiedensten bürgerlichen Berufen und wählen für bie Botschaften, die sie unterhalten, reiche SOZänner aus dem öffentlichen Leben. Warum sie gerade reich sein müssen, bas hat seinen Grund darin, daß die amerikanischen Botschaffsgehälter verhältnismäßig niedrig sind, jedenfalls nicht hoch genug, um eine angemessene Repräsentation, zu gestatten. So macht ein englisches Hofjournal jetzt auf Die Tatsache aufmerksam, daß ber britische Ättschaster in Washington 200 000 Mark im Jahre bezieht, während der amerikanische Botschafter in London nur bie Summe von 70 000 Mk. jährlich erhält. Dabei zahlt ber letzte allein für bie Miete von Tord-efter House, bem Botschaftspalais in Lonbon, 180 000 Mark int Jahr unb gibt barin die glänzendsten Feste, auf denen leiten Mitglieder ber königlichen Familie fehlen. Er muß also jahraus, jahrein tief in bie eigene Tasche greifen. Aehnlich dürste es dem Vertreter Nordamerikas in Berlin Mr. Charlemagne Tower ergehen. Dieser erhält sogar nur 50 000 Mark jährlich, unb bas Lonboner Blatt will wißen, baß biefer Betrag aerobe für Die Miete seiner schönen Wohnung in der Nähe des Reichstagsgeb.iuoesl ausreickst. Sicher ist jedensalls, daß Mr. Charlemagne Tower über ein außerordentlich bedeutendes Privatvermögen verfügt, das auf viele Millionen geschätzt wird. * Ter ideale Ehemann der praktischen Amerikanerin. Aus Pierre, einer Stadt im Staate ^üd-Talota, der sich bisher durch seine bequemen Scheidungsgesetzc aus- zeichnete, kommt bie Nachricht, baß sich bort ein Klub junger Mädchen gebildet habe, dessen Mitglieder sich verpflichteten, keinen Heiratsantrag von einem Manne anzunehmen. Der nicht mindestens 2000 Tollar in bar unb eine Lebensversicherung in gleicher Höhe auszuweisen vermag. Tps klingt sehr prosaisw, ganz anbers als ber Beschluß eines in Madison, der Hauptstadt Wisconsins, gegründeten Madchenllubs, dessen Mitglieder sick- verpflichtet haben, nur Männer mit Bärten zu heiraten, ^ic wollen damit ber amerikanischen Mobe entgegenwirken, ber bic Manner ihre Manneszier opfern müssen. Wie aber, wenn Djc „Rechte" kommt, ohne Ban unb ohne bic 2000 Tolütc uno bic Lebensversicherung. ' Ein lustiger Aufsatz. Die ,RH.-Westf. Ztg." schreibt: Die Aufgabe lautete: „In der Schule". Hier die Ausführung: „Das Schulzimmer besteht aus der Wandtafel, Den Wänden, den Tintenfässern, dem Stock und dcm Lehrer. Die meisten Sachen in unserer Schule sind sehr alt, nur der Stock ist neu. Wer noch spater wie der Lehrer in die Schule kommt, ist der größte Faulenzer und wird durch diesen bestraft. Auf der Landkarte sind Flüsse und Städte gemalt, damit wir sie auswendig lernen muffen. Dec Lehrer hat mit dem Stock em Loch ins gelobte Land gestoßen. Mit dem Globus macht er die SonnenftnsterniS; m dec Gesangsstunde streicht der Lehrer den Bogen, auch schlägt er uns so lange den Takt, bis es klappt. Wir singen do bis In; einige können noch höher; dec Lehrer kann e§ am tiefsten, aber ber kommt nicht in die Höhe. In der Schule hangt auch em Thermometer; mit diesem macht man es im Sommer heiß, bis frei ist; der Lehrer sieht so lange darauf bis es 20 Grad sind. In der Freiviertelstundc essen wir eine halbe Stunde lang unser Butterbrot. Ter Schulinspektor lobt uns immer, aber der Lehrer ist doch froh, wenn er wieder fort ist. In der Turnstunde springen wir über den Bock; der Lehrer springt zuerst, daß es kracht, dann springen wir auch und stärken unsere Glieder. Der Lehrer macht uns zu ordentlichen Menschen, denn Fleiß bricht Eis. Wer Aepfel stiehlt, kommt einen runter, wer sie aber dem Lehrer stiehlt, kommt zwei herunter. Wenn der Lehrer die Orgel spielt, treten wir ihm den Balg und fingen zweistimmig dazu; wenn man ihm den Balg zu arg tritt, quietscht die Orgel. Jetzt ist der Lehrer krank nnd hält feine Schule; wir wissen nicht, ob er wieder gut wird, aber hoffen wir das Beste." — Die „Rheinisch Westfälische" wird kaum behaupten wollen, daß ein Kind diese Witze verbrochen habe. * Kleine Tageschronik. Der AutomobilistCruse- tand fand, als er bei Bonnieres (Tep. Seine et Oise- für oen Tauims-Kcüscrpreis trainierte, infolge eines Unfalles feinen Z v b. Kuttft «nd wefienschaft. . c—’ Die Frankfurter Festhalle. Aus Frankfurt a. M. schreibt man uns: Nun wird also für die vielberufene Festhalle, das großartige Millionenprojekt, das noch in den letzten Wochen so viele Gegner auf den Plan gerufen hatte, draußen am Kohenzollernplatz, in dem freuen Stadtviertel, wo das moderne Frankfurt sich mächtig iausbreitet, der Spaten angesetzt werden. Bis zum 1. Juli 11908 muß wenigstens der Rohbau fertig sein, wenn die deutschen Turner nach Frankfurt kommen. Und wenn dann wiederum ein Jahr verstrichen ist, und der Kaiser in die Reichsstadt kommt, die er bisher nicht eben mit seiner Huld verwöhnt hat, so soll ihn und die Teilnehmer am Sängerkrieg die „teure Halle" fertig und vollendet grüßen. Die teure Halle: vorläufig sind 4 Millionen angesetzt, aber diese Millionen werden im umgekehrten Verhältnis Lur Entfernung des Termins der Vollendung wachsen, und die Stadtverordneten werden dann Gelegenheit haben, sich ols Männer zu zeigen, die die Grundlage der politischen Bildung, das sog. Bewilligungsalphabet, kennen: wer A gesagt hat, muß auch B sagen. Dann werden die Klagen Der letzt von dem Oberbürgermeister so elegant zur Seite geschobenen Opposition zu ihrem Rechte kommen. Ob die äußeren Formen der Halle, der schlanke, aber eigentlich der inneren Berechtigung entbehrende Turm und die nüchterne, flache Eisenkonstruktion der Kuppel, den Besuchern lauf die Dauer gefallen werden, ist zu bezweifeln. Man jtoirb dann vielleicht bedauern, nicht zunächst erst einmal Zeinen freien Wettbewerb zur Erlangung künstlerisch wertvoller Ideen veranstaltet zu haben, wie es dieser groß- lartige Plan erfordert hätte. Sicherlich hätte ein solcher Plan zur Förderung der deutschen Baukunst enorm viel veigetragen, denn derartige Aufgaben sind rar. Wer weiß, (was für schlummernde Talente bei einem solchen allge- jmeinen freien Wettbewerb ans Licht getreten mären. Vielleicht werden die „Schwarzseher" auch Recht behalten, daß her große Bau nicht in der überaus kurzen Frist von zwei Jahren fertig werden kann, und daß daun kostspielige provisorische Bauten notwendig werden. Aber diese Dinge wuhen im Schoße der Götter. Die Tatsache aber soll jedenfalls hier festgenagelt werden, daß noch selten ein Millionenprojekt so hastig durch ein Parlament gejagt ist, wie dieses hochbedeutsame Festhallenprojekt. Natürlich hatte der Oberbürgermeister recht, wenn er das Projekt „wohlvorbereitet" nannte. Wer diese Vorbereitung war einseitig, und es handelte sich ja nicht darum, ob das preisgekrönte Projekt ,bes Architekten Thiersch und der Firma Holtzmann sorgfältig vorbereitet war, sondern darum, ob die Stadtveroro- neten dieses und die anderen Projekte sorgfältig und in Rübe prüfen können, ehe sie die Entscheidung fällten. Und das ist doch kaum möglich, wenn die Dtadtverord- keten um 5 ^Uhr juim ersten Male vor die Pläne geführt werden und um 6 Uhr ihr Votum abgeben sollen. Auch kdie Kommission, der natürlich die Hauptarbeit zufiel, hatte nur ein paar Tage Frist, um das Ganze durchzuarbeiten und umzuarbeiten. Aber wer den ganzen Hergang verfolgt hat, wußte seit längerer Zeit, daß die Verhandlungen im Stadtparlament nicht viel mehr als Formensache war. Architekt und Bausirma hatten den Auftrag schon vorher an" der Tasche. Es hat keinen Zweck, sich hinterher noch «aufzuregen. Die Zukunft wird zeigen, wer Recht gehabt hat. Die moderne Bewegung wird sich unaufhaltsam auch in der Architektur Bahn brechen, uno die Epoche der historischen Stile, der das Geschlecht Thiersch-Wallot usw. angehört, wird bald selbst „historisch" sein. . . Z. München, 6. Juni. Generalintendant Freiherr von Speidel hat heute Vortrag beim Regenten über das Immediatgesuch des Gcneralmusik-Direktors Mottl gehabt mit dem er seine Ent- Tassunng aus dem bayerischen Hofdienst und dein Münchener jHoftheaterverband zum Herbst d. I. beantragt. Das Gesuch ist mit Rücksicht auf die bis 1910 dauernde kontraktliche Verpflichtung jMottls in München vom Prinz-Regenten a b g e l e h n t worden, iso daß auf Grund der Satzungen des deutschen Bühnenvereins, dem die Wiener Hofoper auch angehört, ein Uebertrilt Mottls dorthin als ausgeschlossen erscheint. Paris, 5. Jnni. Das hiesige B e e t h o v e n - Denkmal- Komitee, welches gestern in der Großen Oper ein glänzendes Festkonzert veranstaltet hatte, wo Saint-Saens die 9. Sinfonie dirigierte, überreicht dem Botschafter Fürsten Radolin für seine 'werktätige Sympathie eine eigens gepflegte Beethoven-Denk- ünz e. Universitäts-Nachrichten. Marburg, 6. Juni. Nach dein soeben erschienen Verzeichnis der Studierenden unserer Universität beträgt die Gesamtzahl einschließlich der 71 zum Hören der Vorlesungen Berechtigten 1954 gegen 1542 im letzten Winter unb rund 1800 un vorigen Sommer. Auf die einzelnen Fakultäten verteilen sich die Studenten Ivie folgt: Theologie 179, Juristen 441, Mediziner 301 und Philosophen 1033. Der Heimat nach staminen 1514 aus dem Königreich Preußen, darunter 608 aus Hessen-Nassau, aus den übrigen deutschen Staaten 292, darunter 37 aus dem Großherzogtum Hessen, aus den sonstigen europäischen Ländern 60, aus Amerika 13 unb .aus Asien 4. Unter den 71 zum Hören berechtigten besindeii sich ,83 Damen. I Aus Kiel wird uns heilte geschrieben, daß der ordentliche Professor und Direktor der Frauenklinik an der Uliiversität Gießen, Geh. Medizinalrat Dr. Johannes Pfannen stiel euie» Rui als ^Nachfolger von Geh. Med.-Rat Prof. Dr. R. Werth an die Kieler ^Universität erhalten hat. Offiziell ist davon noch nichts bekannt, doch hat sich Geheimrat Pfannenstiel, wie wir hören, nach Kiel begeben. Arbeiterbewegung. Frankfurt a.M., 6.Juni. Der Arbeitgeberverband ckm Metallgewerbe hatte gestern eine Besprechung mit seinen ^Mitgliedern, um über den Stand der Offenbacher Aussperrung zu Berichten. Man will die neuen Vereinbarungen schon am 1. Juli Kraft treten lassen, und hofft bis dahin noch eine Einigung zu erzielen. Die noch Arbeitenden aus den Adlerfahrradwerken beschlossen mit 150 Stimmen Mehrheit, Freitag die Arbeit niederzulegen, falls bis dahin die Aussperrung nicht aufgehoben ist. .daris, 6. Juni. Tie eingeschriebenen Seeleute von Samt Nazarres, Agde, Cherbourg, Bordeaux und Nantes sind .dem Befrpiel ihrer Kameraden in Havre und Marseille gefolgt und haben den Aus stand für beendigt erklärt, während die t von Dünkirchen und Toulon im Ausstande verharren. Itoloniatpoft. IXnfec Ko lonialwesen und seine wirtschaftliche Bedeutung. Von C h r. G r o t e w o l d. 248 Seiten mit Abbildungen. Stuttgart. Ernst Heinrich Moritz. Geb. 2 Mk. — Hierzu erscheint in demselben Verlage: WirtschaftsatlasunsererKolonien, bearbeitet von Sprigade u. M. Moisel. Herausgcgeben vom Kolonial- wirtschaftlichen Komitee (wirtschaft!. Ausschuß der deutschen Kolonialgesellschaft. 6 Blatt in Buntdruck mit Mappe. 2 Alk. Erellenz Ternburg, der verantwortliche Leiter unseres Kolonial- swesens, hat die Widmung des Buches angenommen, was dem Merkchen schon zur Empsehlung dient. Weile Kreise unseres Volkes verlangen augenblicklich Aufklärung über den Wert unserer Kolonien Der Verfasser befleißigt sich, den Wissenshnnger dieser Kreise zu stillen und gleichzeitig einer praktischen und wirlschaitlichen nützlichen Kolc>° jnialpolilik Freunde zu werben — mchr im Sinne einer uferlosen Kolonialschwärmerei, sondern auf Grund einer objektiven Brurdigung der realen Tatsachen, ivie sie sich aus amtlichen Material, aus der zuverlässigen Literatur und ans den persönlichen Informationen des Verfassers ergeben. Der allgemeine Teil behandelt die geschichtliche Entivicklung, Zweck niid Arten der Kolonien, Staatsrecht und Verwallungspraxis, Bedeutung für die Volkswirtschaft unb die wirtschaftliche Nutzbarmachung, sowie die Verbindung der Schutzgebiete mit dem Mutterlande und mit dem Weltverkehr. Im speziellen Teil finden sich Abhandlungen über Togo, Kanierun, Südwestafrika,Ostasrika,Neu-Guinea, die Marschall- inseln, Samoa, Kiautschou, sowie eine reichhaltige Statistik und Belehrung über die wichtigsten Produkte unserer Schutzgebiete. In einem Nachtrag sind einige interessante Zahlen aus der Denkschrift des stellvertretenden Kolonialdirektors Dcrnburg angeführt. Tas Buch dürfte geeignet sein, seinen Lesern die Kolonialdebatten in den Parlamenten verständlicher zu machen, als , dies ohne Kommentar möglich ist. Das zugehörige Kartenwerk ist gerade in wirtschaftspolitischer Hinsicht sehr instruktiv gehalten und ergänzt glücklich den Text des Werkes. Kandel. — Von der Berliner Börse. Alle Versuche der Spekulation, Leben in das Geschäft zu bringen sind vergebens. In Gegeiiströntungen waren heute die Westbörsen unb Amerika. Auch der Bericht des Icon Age war nicht geeignet, besonders anzuregen. Bevorzugt lvaren nur Lombarden infolge Wiener Käufen und der in Aussicht stehenden Ermäßigung der Investitionen. Andere österreichische Werte lagen hingegen rechts schwach infolge der Aenßerungen des Generalsekretärs der Oesterreichisch-Ungarischen Bank über die Geldlage. Schifsahrtsakiien waren etwas gebessert, ba aus dem Tariflampf nichts geworden ist. Ausgesprochen matt lagen Montanwerke. Auch Banken waren gedrückt und die amerik. Bahnen hatten nach eintägiger Hausse wieder einmal umso empfindlichere Baisse. Russen gingen von 75,40 bis 74,90. Tie unijizierten Türken verloren ebenfalls 0,40 Proz. Oesterrcichische Kreditaktien schlossen wie gestern 205. Deutsche Bank und Diskonto - Kommandil verloren je V2 Prozent. Bochumer mußten 1,90 Proz. nachgeben. Deutsch-Luxemburger wichen bis 183,50. Gelsenkirchener waren eher eine Idee besser. Harpener gingen von 205 bis 204,25. Zunr Börsenschluß machte sich eine leichte Besserung bemerkbar; der Privatdiskont notierte wieder 45/s Proz. Markte. db. Butzbach, 6. Juni. Der heutige Schweinemarkt war überaus stark mit Ferkeln befahren. Ter Handel war bei gedrückten Preisen stott. Es wurden erzielt für 5—8 Wochen alte Schweine pro Paar 25 bis 35 Mark. Einleger, 14—18 Wochen alt, waren nur wenige angeboten und erzielten verhältnismäßig bessere Preise. ic. Franks u r t a. M., 7. Juni. tOrig.-Telegr. des „Gieß. Anz.") V i e h m a r k t. Zum Verkarste standen 00 Kalber, 00 Schate u. Hänunel, 597 Schweine, 0 Ziegen. Schweine: 1. Qual. 56-00 Pf., Lebendgewicht 44.00—00 Pf., 2. Qual. 55—00 Pi., Lebendgewicht 43.50-00 Pfg., 3. Qual. 47—49 Pfg. Kalberi. Qual. 00—00 Pf. Lebendgewicht 00-00 Pfg., 2. Qual. 00—00 Pfg., Lebendgewicht 00—00 Pfg., Schlachtgewicht 00—00 Pfg. Schafe 1. Qualität 00—00 Pfg., 2. Qualität 00—00 Pfg, Geschäft bei Schweinen: gedrückt, Üeberstand ziemlich. W Offenbach, 6. Juni. Bedeutende Betrügereien werden den in einer Portefeuillefabrik beschäftigt gewesenen Porte- feuillcrn Maschmann und Jüngling, die Schwäger sind, zum Vorwurf gemacht u. standen als Angeklagte vor der Darmst. Strafkammer. Maschmann war Vorarbeiter und besorgte mit Kollegen die Herstellung von Postkartenalbums. Jüngling als Werkführer fertigte die Lohnlisten aus und ließ die Gelder anweisen. Als eines Tages ein neuer Werkführer die Stelle Jünglings vertrat, fiel diesem die hohe Summe der für Arbeitslohn bezahlten Betrage auf und als man der Sache lauf die Spur ging, fand man, daß ca. 1800 Mk. mehr für Arbeitslohn für Postkartenalbums ausgezahlt waren, als nach den Tagebüchern versandt, resp. vorhanden waren. Maschmann gab die Betrügereien zu und wollte den Betrag nach und nach abverdienen, sodaß der Fabrikbesitzer damit einverstanden war und ihn weiter beschäftigte. M. trat aber bald danach aus, zahlte nichts ab, machte vielmehr bei dem Gewerbegericht eine Lohnforderung von 400 Mk. geltend. Jetzt war die Geduld des Chefs zu Ende, es erfolgte Anzeige und M. wurde heute wegen Betrugs ufiv. zu vier Monaten Gefängnis verurteilt. I. wurde freigesprochen. S ch n e i d e m ü h l, 6. Juni. Die Zivilkammer des Landgerichts verurteilte den M a r i n e b a u r a t Iancke aus Danzig zur Herausgabe der Herrschaft Grabowo an den Für ste n zu Hohenlohe-Schillingsfürst. Das Urteil wurde gegen 300 000 Mk. Sicherheit seitens des Fürsten Hohenlohe für vorläufig vollstreckbar ertlärt. Trie r, 7. Juni. TaS Schöffengericht verurteilte den Handelsmann Lambert, der den Herbergsivict Körperich loegeu dessen Weigerung, ihm Getränke zu verabfolgen, niedergestochen hatte, zu 10 Jahren 1 Monat Zuchthaus. Plauen i. B., 7. Juni. Das Urteil des Schöffengerichts Ancrbach, das den „Genossen" Adolf Hoffmann zu 3 Wochen unb zwei andere „Genossen" zu je 10 Tagen verurteilte, weil sie bei der letzten Reichstags-Stichwahl gelegentlich bei Besuchen der Lungenheilstätte Albertsberg Hausfriedensbruch begangen haben sollen, wurde vom Landgericht Plauen aufgehoben. Alle drei tuurbeii freigesprochen unb die Kosten der Staatskaffe auferlegt. (Vorwärts.) Spiclptan des Großherzogl. Kurhaus-Theaters Bad-Nauheim. Tirektion Hermann S t e i n g 0 e t t e r. Montag den 10. Juni: „Tie goldene Eva". Lustspiel in drei Akten von Fr. v. Schönthan und Fr. Koppel-Ellield. Mittwoch den 12. Ium: „Alt-Heidelberg". Schauspiel in 5 Auszügen von W. Meyer-Forster. Freitag den 14. Jlini: Eröffnung der Operetten- Spielzeit: „Tie Fledermaus." Operette in 3 Aufzügen von Joh. Strauß. Samstag den 15. Juni: „Sherlock Holmes". Detektiv- komödie in 3 Akten von I. Bernhard. WchknWkMcrM der Todrsfüilk in dttSiudt Kietzen 21. Woche. Vom 19. bis 24. Mai 1907. Einwohnerzahl: angenommen zu 30 000 (inkl. 1600 Mann Militär). Stechlichkeilszisfer: 24,66 %„ nach Abzug von 9 Ortsfremden: 8,81 n/oo. Kinder ES starben an: Zusammen: Erwachsene 1. : im vom Lebensjahr: 2.—15. Jahr Tetanus 2(2) 2(2) Blinddarmentzündung4 (3) 4(3) Tuberkulose 2(1) 2(1) Lungenentzündung 2(1) 2(1) — 1 Herzschlag KD KD — — Krebs 1 (1) 1 (1) - _ Lebensschwäche 2 2 — Summa: 14 (9) 8(6) 2 4 (3) Anm.: Tie in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viel der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auSroartS nach Gießen gebrachte Kranke kommen. kirchliche Had>rSd>tcn» Evangelische Gemeinde. Sonntag den 9. Juni, 2. Sonntag nach Trinitatis: Gottesdienst. In der Stadtkirche. Vormittags 8 Uhr: Pfarrer S ch ,v a b e. Zugleich Christenlehre für die Neukonfirrnierten der Markus- gemeinde. Vorniittags 97, Uhr: Professor D. E ck. Vormittags 11 Uhr: Kinberkirche für die Matthänsgemeinbe. Pfarrassistent Steiner. In der Johanncskirchc. Vormittag? 8 Uhr: Pfarrer Euler. Zugleich Christenlehre für die Neiikonsirmierten au? ber Lukas- gemeinbe. Vormittags 9'/r Uhr: Pfarrer A u s f e l b. Vormittags 11 Uhr: Kinberkirche für bie Johannes- gemeinbe. Pfarrer Ausfeld. Abends 8 Uhr im Konfirmandenfaal: Versammlung unb Bibelbesprechung. Katholische Gemeinde. Samstag den 8. Juni 1907: Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit jur heil. Beichte. Sonntag den 9. Juni, 3. Sonntag nach Pfingsten: Vorniittags von 6'/, Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beichte. r um 7 Uhr: Die erste heil. Messe, vor unb in derselben Austeilung ber heil. Kommunion. „ um 8 Uhr: Die zweite heilige Messe. „ um 97, Uhr: Hochamt mit Prebigt. Nachinittags um 2' Uhr: Christenlehre; barauf Andacht mit Segen. Israelitische Religionsgesellschaft. Gottesdienst. Sabbatfeier am 8. Juni 1907: Freitag abend 8.00 Uhr. Samstag vormittag 8.00 Uhr. Predigt. Nachmittag 4.00 Uhr. Sabbat-Ausgang 9.30 Uhr. Wocbengottesbienst: morgen? 6.00 Uhr, abend? 8.00 Uhr. Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. 1907 Barometer am 0° reduziert Temperatur der Luft Absolute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit Windrichtung Windstärke Wetter 6. 2’* 743,6 16,5 9,2 66 W 4 Bew. Himmel 6. 9" 743,0 13,9 9,7 82 N 2 7. 7« 745,5 9,2 7,6 89 SW 2 Bed. Himmel • Höch ste Ter tperati r em 5.—6 Juni = + 6,8 • C. Niedrigste , , 5—6. „ = + 11,7* C. Gießener Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung für Hessen am Samstag den 8. Juni: Wechselnde Bewölkung, geringer Siegen. Temperatur wie heute, westliche Winde. Original-Drahtmelbrrngen. Dortmtlnd, 7. Juni. Der Arbeiter Adam Kurschuß, der am 27. Oktober vor. J§. den Betriebsführer Hahne der Zeche „Glückauf Tiefbau" erschossen hatte, war in der letzten Schwurgerichtsperiode zum Tode verurteilt worden. Auf Revision des Verurteilten ioac das Urteil vom Reichsgericht aus forntalen Gründen aufgehoben worden. Das gestrige Schwurgericht, das bis in die frühen Morgenstunden tagte, verurteilte Kurschuß abermals zum Tode. München, 7. Juni. Vom Schöffengericht Wolfratshausen wurde der Pfarrer und Distrikts-Schulinspektor Zipperer von Münsing, der am 5. Februar, dem Tage der Reichstags-Stichwahl, zwei Plakate der liberalen Partei abgerissen hatte, zu 3 Mk. Geldstrafe verurteilt. Geschäfts - Empfehlungen biiuaft Srühl'sche Universitäts-Druckerei, Eichen. Gras-Versteigerung. Auf dem Gelände der neuen chirurgischen Klinik zu Gießen soll Samstag, beit 8. d. Mts., vormittags 9 Uhr, die erste Grasschur meistbietend versteigert werden. Zusammenkunft an dem Gelände. Gießen, den 6. Juni 1907. b1/, Großh. Baubehörde für die Universitäts-Neubauten. NkilksÄ«KthklltklGikßetl Einladung zum Abonnement im Gießener Stadttheater für die Spielzeit 1907/08. Die Abonnements für die um den 1. Oktober beginnende Spielzeit 1907/08 werden demnächst vergeben. Die Bestellung erfolgt durch Ausfülten eines Vordrucks, der in der Musikalienhandlung von Ernst Ehallier, Neuenweg 9, unentgeltlich zu erhalten und in verschlossenem Umschläge bis spätestens am 15. Juni bei der Bürgermeisterei abzugeben ist. Pläne des Zuschauerhauses können bei Herrn Challier eingesehen, auch für 20 Pfennig das Stück bei demselben entnommen werden. Vollabonnements auf 21 Vorstellungen an einem bestimmten Wochentage gewähren gegen die gewöhnlichen Preise eine Ermäßigung vou 40 bis 45%, Teilabonnements auf 7 Vorstellungen eine solche von etwa 20%. Die Abonnements- tage und die Preise sind aus dem Vordruck zu ersehen. Garderobegeld oder sonstigeRebenabgaben werden nicht erhoben. Logen werden nur im Ganzen abgegeben. Jeder Abonnent kann die für eine bestimmte Vorstellung gültige Eintrittskarte bis 10 Uhr morgens am Aufführungs- tage zurückgeben und gegen Zahlung von 30 Pfennig für jeden Logenplatz, von 20 Pfennig für jeden Platz im ersten und zweiten Parkett und ersten Rang und von 10 Pfennig für jeden Platz im dritten Parkett und zweiten Rang einen Gutschein erhalten, der gegen eine Eintrittskarte für eine andere Abonnementsoorstellung derselben Spielzeit umgetauscht werden kann, soweit Platz vorhanden ist. Die Zuteilung der Plätze erfolgt zwischen dem 15. und 20. Juni durch die städtische Theaterkommission; dabei werden die Wünsche der Spender für den Theaterbau in erster Linie berücksichtigt; Vollabonnements gehen den Teilabonnements vor; im übrigen entscheidet die Reihenfolge des Eingangs der Anmeldungen. Theaterbau-Berein Gießen, G. m. b. H. v7. vom 6. Juni (907 41/, Mecklb. Hup. u. Wbk. Ser. I t-erf. ä 125 Staatii-Anleihen b. 1905 Hyp.-Bk. Ser. 2 itr do. do. Preußische ConsolS do. do. adlest. Badische Anleihe v. 1901 unk. 1909 4 Vorarlberg . . i. S. Lire 81/, Bremer St.-Anl. v. 1888, 92. 99 3 do. 500 9 Hamburger u. 1902 unk. b. 1912 . 907: Hamburger St.-Anl. amrt. 1900 u. 1909 i. ®, 4 do. Sächsische Rente Ser. 69-82 unk. b. 1904 do. do. gar. :c Wetter 9 b. Ausländische. I. Europäische. Südd. Boden Kr. S. 53 ü. 64 unk. b. 1906 4*/i Bosnien u. Hercegov. v. 1902 unk. 1913 Kr. 99.50 . 93.10 do. bis incl. Ser. 52 M. Anatolische i. G. 2040 r do. Oefi.-Ung.Staasb. 143.80 Gotthardbahn . . I Ocst.Südb.(Lomb ) 25.80 Ftal. Mittelmeer . । Lire do. i. G. 63.50 v.fl. Standesherrliehe Anleihen. M. (conv.) Provinzial- und Communal- Obligationen Deft. E.-B. St. Sch.-Versch. (conv 92.80 s. ff- vfl.G. 100.70 r. 102 Nhcinprovinz AuSg. 20 n. 21 unk. b. 1902 47, Eisenb. Rcntcnbank 4 do. do. 29 4 Fürs». M. 6*A 3 TUvlden-le ieoo M. Bank Verzinsliche Lose. 672 Badische Bank . M. 153.- 12.95 4V, Ruff. 124.60 "5.10 37,Gothaer Präm. Pfandbr. I 37, do. do. II 132'50 8 M. Fr. 4 Freiburg 7 27,Stuhlweißenb.-Naab-Graz u. 1884 abgest. 27, do. priv. v. 1890 steuerfr. 20/10m Lstr. Unverzinsliche Lose. Fulda v. 1901 Scr. I M. 300/1200 32.80 M. unk. b. 1908 . v. 1905 unk. b. 1910 . II. Preuß. Bodenkreditbank Argent. inn. G.-Anl. v. 1887 Pes. abgest. do. 87.80 376. 84. 139.70 330. Fr. Lstr. Industrie-Aktien. do. abgest. 80°/t do. do. Frk., Hyp.-Bk. Ser. 14 64.50 unk. b. 1906 4 Mannheim Eisenbahn-Prioritäten 12, 13 . . Inländische. unk. b. 1903 do. 4 Frk. Hyp.-Krcd.-Der. HIE unk. 5.1905 99 50 95.60 99.90 4 Nürnberg v. 1899-1901 . . v. 1902 unk. b. 1913 unk. b. 1913 85.50 47, Offenbach Oest. Süd (Lomb.) stf. 400 104.40 99.50 37, Hambg. Hyp.-Bk. Ser. 1—190 unk.b.1905 do. unk. b. 1906 v. 1901 Fr- Stcaua Rom.Petr. j 127.50 v. 1883 abgest. . . do. E. v. 71 i. G. l'l» do. do. 100 50 93.20 unk. b. unk. b. 1901 . 1902 . 500 200 alt. K. Rbl. 100 alt. K. Rbl 100 4 2 2 do. do. do. do. do. do. do. M. Kr. 97.70 98.75 do. do. do. do. v. 1889 1. Ng. v. 1889 n. Rg do. do. do. do. do. do. do. do. do. M. 1000 M. 1000 M. 1000 4 37, do. do. do. b. b. 4 37, 5 5 5 47. 47, 37, 3 do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. cons. u. 1890 steuerfr. conv. unif. v. 1903 500 500 Pes. Lstr. Pes. v. ff. Kr. 98.25 96.50 63.20 63.- 99.- 94 10 4 37, 37, 37, 4 37, 3 37, 37, 37, 4 37. 37, amort. ab 1907 amort. ab 1910 4 r 4 4 4 4 4 4 4 4 37, do. 37, do. 37, do. 37, do. 37, 4 do. do. do. 31 40 43 46 47 44 16 18 20 57, 57, 6 3 4 4 3 6 5 4 4 4 4 4 4 5 1906 . 1911 . 4 4 4 4 4 4 4 5 4 4 4 4 4 4 4 87, 3 4 4 4 4 87, 3 4 4 37, v. 1889 v. 1889 v. 1891 Bfl.G Kr. 100.60 88.— 93.80 83.75 93 80 83.80 100.60 66.90 67.75 12.— 37, 37, 37, 3/, 400 400 400 100.30 93.50 92.20 94.- 4 4 4 4 4 4 Eisenbahn-Renten-Bk. . Franks. Hypothek.-Bank 8 47< 37, 37, 4 4 4 4 4 37, 37, 37, 37, do. do. do. b. b. b. b. b. 5 5 S do. Gold-Rente . do. einheitl. Rente do. StaatS-Rente u. 17 unk. 1910 unk. b. 1905 134.50 142.— 143.- ö.ff. M. B. ff. M. B. ff. Nürnberg. BcreinSbk, Oest.-Ung. Bank Ocst.-Länderbank Oest.-Kredit-Austalt. Pfälzische Bank . . Ser. 301-310 unk. b. 1908 Ser 331-350 unk. b. 1913 67- 8 M. ö.ff. M. Fr. 83.30 92.50 6. ff. 200 ö. ff. 200 8. ff. 200 600/1200 , f. ff, 350 M. 1000 Tlr. 100 47, Eisenwerke Lollar r. 102 . 4'/, Elektr. Werk Homburg r. 103 Badische Prämien . . Bayerische Prämien . Donan-Reguliernng . Ser. 6 . Ser. 7 unt. Ser. 8 unk. 100.60 92.90 93.20 82.10 83.60 93.60 93.60 3 V, 37, do. do. do. do do. Rhein, do. do. do. t. G. v. 1903 i. G. v. 1891 v. 1894 . . v. 1898 . . v. 1881 v. 1888 v. 1898 v. 1903 unk. b. 1902 unk. b. 1908 unk. b. 1906 do. Bagdad-Bahn Ungarische Gold-Rente 2025 r Rente Rente do. Rente Rente 90.50 72.90 37, 4 37, 37, 37, 37, 37, 37, v. 1903 unk. a. b. 1908 v. 1879 u. 34 unk. b. 1907 . ix. 41 unk. b. 1910 . unk. b. 1913 . . . unk. b. 1908 . . . Madrider abgest. . . Meininger Präm. Pfandbr. Oesterr. v. 1860 . . . Oldenburger Russische v. 1864 . . . Russische v. 1866 . . . 82.- 100.20 92.20 Schweiz. Central v. 1880 . MoSkau-Kasan unk. 1915 Russische Südost 97 steuerfr. v. 1890 v. 1893 v. 1896 v. 1897 v. 1903 RcichSbank Frankfurter 11. 1894 . . v. 1891 Lit. H Bank-Aktien. . . M. 1000/3000 . . M. 600 M. 600/1200 M. 600/1200 37, 4 87, 4 4 4 4 4 874 37. 37, 87, 37, 4 4 87, 37, 37, 4 426- 320.- 311.- 212.— 165.— 130.65 118.25 3 Hamburger v. 1866 . . 3 Holländische Komm. v. 1871 37,KSln-Miudeuer .... 37,Lübecker v. 1863 . . . 27,Lütticher v. 1853 . . . D. Atlant Telegraf Franken-Allee, garant. v. Frankfurt Franks. Hof r. 105 Neue Boden r. 102 .... do. von 1892 u. 94 do. v. 1902 unk. b. 1910 do. v. 1896 Fr- Fr. 37, do. 37, do. 12.06 9 47, 47, Pes. Lstr. M. do. (Salzkgtb.) stf. i. (8. . Ungar.-Galizische . stf. i. S geriet WolfratS- ;ttS«Scf)ulinjptttoi ruarf bem Sagt >er liberalen strafe verurteilt. S. 15-19, 21-26, 35, 36 u. 38 do. S. 27,37,39 u. 42 unk. 1905 do. Ser. 3 abgest. . do. Ser. 2 n. 3 unk. St.-Anl. v. 1899 Anl. abgest. . . do..... do. .... do. v. 1887,91,93,99 do. 6.1886,97,1902 Kr. 1400 ö. ff. 200 ö. ff. 260 M. 1200 Tlr. 200 = +163'0. = +11,7'C. do. do. Hessische do. do. do. do. Ser. 15 unk. b. 1906 Ser. 19 Kommunal Ser. 1 unk. 1910 Fr. M. 0. *•6'8' do. do. 1901 6.15 87, 57, 22 11. 23 . . 10, 12-16, 24-26 279.- 149.80 Vereinsbank . Diskonto-Gcsellschaft Dresdner Bank . . Dresdner Bankverein 74.90 65.75 do. do. 98.50 93.50 95 25 95.25 do. do. ittagS S Uhr, werden. do. do. St.-Rente abgest. Lit. J v. 1884 . v. 1886 0. 88 . . . . v. 1894 v. 1905 unk. b. 1915 . 37. do. 37, dv. 37, do. 37, do. 30.60 225.10 115.— 337.75 184 — 118 4) 220.25 231.- 195.75 204.80 198.- 159.50 255.— 1887 stf. gar. . . . . i. S. 200/1000 ngeu. Adam Kurschuß, Führer Hahne der war in der letzten :eilt worden. Auf vom Reichsgericht den. Da? gestrige orgenftunden tagte, unk. b. 1905 u. b. Berk, umtschb. unk. b. 1907 Ser. 10 Tlr. 100 Tlr. 100 3. ff. 100 Tlr. 100 Tlr. 100 Tlr. 60 b. ff. 100 Tlr. 100 Tlr. 50 Fr. 80 Fr. 100 Tlr. 100 3. ff. 500 Tlr. 40 v. 1901 v. 1888 v. 1895 v. 1898 1905 „ R abgest. . (Straßenbahn) v. 1899 v. 1901 Slbt. I. . . v. 1901 Abt. II. u. III 98.— 91.60 99.30 99.80 99.30 100.- 93.— 93.— 93.40 93.50 47, Oest. Silber-Rente 47, do. Papier-Rente . . . ff. 7 . . . ff. 7 . . Tlr. 20 . . Tlr. 10 . . . Fr. 15 . . Lire 150 . . Lire 45 . . Lire 10 115.— 40.80 180- 72.20 20.50 93.70 84.80 93.20 93.— 81.80 75.40 Mexik. amort. innere Scr. I—IV do. cons. äußere v. 1899 steuerfr do. cons. innere 1900 unk. b. 1906 1891/92 (abgest . 1898 1902 uni b. 1908 1905 v. 1889 v. 1891 154.50 198.50 135.50 berliner Börse. BliesenbachBergw. Bochumer Guß . BuderuS Eisen . Concordia Bergb. Tt. Luxemb. Bgw. Elektr.Lichtu.Kraft Eschweiler Bergw. Fa^on Mannstädt Gelsenkirch. Brgw. Harpencr „ Hasper Eisenw. . Hemmoor Zement Hibernia Bergw. Härder Vorz. Bgw. Hösch. Eisenw. . Humbold Masch.. Laurahülte. . . Massen Bergbau. Mülheimer Bergw. Nordd.Wollkämm. Nordstern Koble . Oberschles.E.-Ind. Phönix Bergw. . Rhein-Nass.- 37, do. 4 Pfälzische . . 222.60 106.20 122 50 168.70 139.40 105 60 120.— 202 50 154.20 91.20 116.40 121.50 114.80 208 30 126.60 111.30 205.— 100.- 94.— 94.- 93 20 do. do. Bsenburg-Büdingen . . Asenb.u. Büd.-Dirstein v. 1887 do. -Wächtersbach v. 1884 37, 37, 37, 229 75 115.50 094.__ 13).- 152.50 144.— 4.0- 105.90 203.75 j 269.— Frankfurter Korse Aschaff.Masch.Pap Neue Boden A. G. Brauerei Binding „ Henninger . „ do. Pr.Akt. „ Kempff . . „ Mainzer Akt. „ Rettenmeyer „ Stern(Obcrr.) „ Werger . . Zements. Karlstadt Chem. Lad. Anilin „ Blciu.Silb.Br. „ Griesh. Elektr. „ Albert . . . Dt. Atl. Telegraph Elektr. Böse Lorz. „ Allgem. Berlin r Lahmeyer . . „ Schlickert . . „ Siem. L Halske „ Untern. Zürich Farbwerke Höchst. KunstfeideFft.a.M. Masch. Kleycr. . „ Gritzner . . „ Fab.LSchlcich. Hamb.-Am.-Pcklft. Nordd. Lloyd . . 111.75 139.- 187.50 139.— 177.25 StaatSanl. v. 1905 Consolid.-Anl. v. 1880 . ' „ Gold-Anl. v. 1889 Cons. E. B. Ser. I u. II 89 „ Gold-Anl. Em. HI v. 1890 . „ StaatS-Rente v. 1894 . alt. Kr. Rbl. 91.— 91 — 99.80 « am Samstag den n. 2emperniur wie a. Deutsche. Deutsche Reichs-Anleihe . i. S. i. G. i. G i. G. i. G. i. G. 98 30 50.- 98.- 101.— 102.50 100.60 99.- 101 56 102 50 98.- 99.70 99.80 94.- 37, 37, 37, 37, 37, 4 Elisab. Obl.) i. G. steuerfr. . 57« Oest. E.-B. St. Sch.-Bersch, lconv Franz-Joses) i. Silb. steuerfr. 3 Oesterr. Lokalb. (verstaatl.) . . do. do. Franz-Iose Kaschau-Odrb. 37, Ludwigs lasen v. 1896 .... 31/, do. v. 1903 unk. b. 1908 4 37, 37, Bahr. E.-B.-Anl. unk. b. 1906 do. E.-B. 11. Allg. Anl. . . do. LandeSknltnr-Rrnte . . do E.-B.-Anl do. 98 unk. 1909 stsr. gar. do. 1901 nncv. b. 1915 stf. g. 101.60 104.— 89.75 99 70 85.75 do. Hyp.-Kred.-D. M. 600/1200 Mitteld. Bdkr. (Greiz) Au. B.M. 1000 Mitteldsche. Krcditb. . M. 300/1200 Natlb. f. Dtschl. S. LV TL 300/1200 Nürnberger Bank . . . M. 1000 3 3 AnSbach-Gunzenh. . Augsburger . . . Braunschweig . . Finnländische . . Freiburger . . . Genua Mailänder . . . Mailänder . . . Meininger . . . Neuchateler . . . Oestr. v. 1864 . . Ocstr. Kredit v. 1858 Papenh. Gräff. . . Rudolfs-Stiftung . Türkische .... 28, 30, 32 u. 33 (tilgb.) 29 unk. b. 1906 . . . 45 (tilgb.) 4 Sard. Sec. st fr. gar. I n. II 4 Sicilianische steuerfr. i. G. 37, do. v. 1903 untilgb. b. 1908 37, Nauheim v. 1902 unk. b. 1912 3'/, Neustadt a. d. H. v. 1889 . . 37, do. v. 1903 unk. b. 27,0 Jtal.stl.gar.E.B.Ser. A-E. i.G. 4 Ital. Mittelmeer steuerfr. i. G. 2*/^ LivorneS. Lit. C. D. 11. D/2 do. do. do. do. i. G. i. G. i. G. t. ®. i. S. tlUU^a. 27,. be. 2%. do 68.- 129.40 152.10 125.50 335.— 240.— 107.60 96.- 30.80 Dffl. Nordwest A do. B . Raab-Odcnb. . . 108.20 114.— 129.25 5 Bnlgar. Tab. Anl. v. 1902 t. G. 17„ Griech. E.-B. v. 1890 steuerfr. 17, do. Monovol-Anl. v. 1887 . 4 Italienische Rente Ser. Ser. Ser. Ser. 37, 3 4 87. 3 4 87, 3 . ö.ff. 150 . ö.ff. 150 . . . ff. 4 do. Erlangen v. 1900 unk. b. 1911 ‘ " i. B. v. 1900 nnk. b. 1905 94- 98.50 StaatS-Rente . . . do. v. 1897 steuerfr (Eisern Thor) Goldstfr. Außereuropäische. 37, Schweiz. Eidg. (A.-G.) unk. b. 1911 4 Serb. amort. . 1895 (405) . . . 4 Span. anSl. Rente v. 1882 abgest. 37, Türk.-Eghpt. Tribut äuß. E.-B. i. G. v. 1890 innere v. 1888 .... äußere Gold-Anl. v. 1888 do. do. v. 1897 47, do. v. 1888 convert. v. 1897 v. 1902 v. 1905 (Bank f. Handelu.Jndustrie) Bahr. Hvp.- u. Wechselbk. s. ff. 500 Berliner HandelSg. . M. 500/1000 do. Hyp.-Bk. Lit. A M. 1000 do. do. Lit. B M. 1000 BreSl. Diskontobank Mk. 600/1200 Commerz, u. DiSkonto-Bank . . Darmstadter Bank . . M. 1000 (Bank f. Handel u. Industrie) Deutsche Bk. S.I-VH M. 600/1200 Effekt.-11. Wechselb. Tlr. 100 l'1’ V. 1900 . v. 1903 . v. 1896 . 3 3 3 8 4 4 do. do. do. do. do. do. do. 98.30 94.50 99.— 99.— 99.40 99.10 99.90 96.50 96.50 92.— 92.10 93.60 99 — 99.- 92.50 92.50 93.75 99.- 99.60 99.20 99.40 99 50 92.75 93 50 100.— Braunschweig. LandeS-E.-B. II E I E abgest. 37, Kassel abgest 37, Kissingen v. 1886, 1888 u. 1903 4 Köln v. 1900 87, Kreuznach v. 1888 u. 1898 . . 37, Lahr v. 1889 37, do. v. 1902 37, Limburg abgest v. 1901 v. 1894 v. 1905 v. 1902 unk. b. 1907 v. 1903 unk. b. 1908 v. 1897 . Fr. 10 . ö.ff. 100 . ö.ff. 100 . . f. ff. 7 . ö. ff. 10 . Fr. 400 27„Südital. (Merid.) ©r.A-H. 4 ToScanische Central . . 5 Westsicilian v. 1879 37, Gottbardbabn .... 37, Iura-Bern-Luzern gar. 37, Iura-Simvlon v. 1894 do. i. G. (S. II Ergnz.) 2040 Portg. E. B. v. 86 Baira Baixa . . Salonique-Constant. Jonction . . do. Monastir . . 2020/4010 37, do. do. r. 101 do. Hyp.-Akt.-Bk. M. 600/1200 Rhein. Kreditbk. M. 600/1000/1200 Rhein. Hyp.-Bank M. 600/1200 Schaffhaus. Bankver. . M. 1000 Südd. Bodenkredit-Bank . M. 600 Hhp. B. Zf. 4°/, gar. v. d. G. b. 1904 do. do Gießen do. do. do. do. do. 1000 500 1000 do. do. do. do. do. do. 160.- 123.50 230 — 146- 154.50 130.50 24!.- 128.— 225.- 100.50 1J8.50 453.- 148.50 23-i 60 394.50 122.- 65.- 198.- 121.— 106.60 168.70 1909 1911 1913 1905 1907 do. do. Meiningl do. do. do. do. do. do. do. do. do. v. 1902 steuerfr Gold-Anl. v. 1894 steuerfr. 687,o 6 87« 47, 77, 5 7 9 87« 8 97, 7 77, 7 7 37, Hess. Provinz Öberheffcn . . . .3% do. do. Starkenburg . . . ST, Frankfurt a. M. Lit. N u. Q abgest. do. Südwest stfr. gar. 408/2040 Ryäsan-KoSlow steuerfr. gar. . . do. Uro.lSk steuerfr. gar. 404/2020 do. do. 97 steuerfr. gar. . Warfch.-Wicn. stfr. gar. 2020/4040 Wladlkawk. 95 stfr. gar. 408/2040 Aktien ausländischer Transport- Anstalten. do. do. do. Bew. Himmel Bed. Himmel 3 3 do. do. do. do. do. do. 4 5 4 4 4 amort. do. do. amort. amort. 99.30 99.20 98.75 97.50 97.80 do. do. do. do. do. do. do. do. do. 92 80 85.60 98.- v. v. v. v. v. Rumän. do. do. do. do. 99.- 99.- 99 — 99.30 99.50 99.30 99.80 97.- 93.80 93.80 93.80 99.- 99.50 98.80 99.— 99.3) 92.50 92 50 93.— do Ultimo... Fr. 400 Ungar. Staats Ö.ff. 100 Benetianer Lire 30 27,. do. 95.50 81.— 98.30 79.80 94.10 96.50 Pfandbriefe. Bcrl. Hyp.-Bk. (vr. Pommr.) abgest. 80°/« do. S. do. S. do. S. do. S. do. S. do. S. do. S. do. S. do. S. 98.70 98.80 98.80 99.— 99.20 93.20 93.20 93.20 93.80 1903 90.50 90.— Mainz v. 1900 unk. b. 1910 . abgest. 1878 u. 83 . . 47, Grf. Henckel Hg.v.Donn. r.äl05t).84 4 Fürst!. Solms-BraunfelS v. 1880 . 37, do. do. v. 1886 . 37, Gräff. SolmS-Laubach abgest. . . 37, Fürstl. SolmS-Lich 37, Gräff. SolmS-RBdelheim . . . . n Üts-Neubauten.___ do. unk. b. 1907 Lstr. M. Lstr. M. 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 5 5 3 47, do. do. do. do. 17, Chile Gold-Anl. v. 1889 . . fi Chinesische StaatS-Anl. v. 1895 5 do. do. v. 1896 47, do. do. v. 1898 4 Egyptische unifizierte. . . . 37, do. privil 3 do. garantierte . . . 47, Japaner Ser. II v. 1905 4 do. v. 1905 .... lMM iidtrtl, (äiefotii do. v. 1896 steuerfr. 37, Schwedische v. 1880 abgest. . . 37, do. v. 1890 .... 3 do Praq-Dux v. 1896 Raab-Oed.-Ebenf. do. do. v. 91 do. do. v. 97 Rudolf .... Gingen Lstr. 104.80 „ 100.50 , 96.70 4 4 4 4 «7,o 12 5 6 9 87, 6 67, 87, 7- 57, 10 5'7o' 6 87« 47. 77, 5 7 9 87. 8 97, 7 77, 7 7 rung. irgi^chen Klinik p 4 Preuß. Hypotheken-Akt.-Dk.l ^f80»/.abg. do. do. Kommunal Wefld. Bdkr. Hyv. (Köln) S. 1 unk. b. 1904 Staatl. oder vrov inzi al-qarant. 4°/0 He ff. LandeS-Hyp. Bk. Ser. 12—13unk. 1913 37, Hess-LandeS-Hh". Bk. Ser.I—V unk. 1909 31/, do. do. Kommunal Ser In.II unk. 1909 37, Nassauische LandcSb. Lit. F. G. H. K. u. L. 37, do. do. „ M. N. P. . . 37, Casseler LandeS-Creditanst. nnk. . . . Diverse Obligationen. 4 BuderuS r. 103 5 Dtsch. Luxemb. r. 100 37, Metz v. 1903 unk. b. 1912 . . . 4 München v. 1900/01 unk. b. 1910/11 Ausländische. Elisabeth steuerfr. i. G. . . 2000 K. Ferd. Nrdb. 1887 stf. i. S. . . iNt. । do. E.-B. St. Sch.-Bersch. (abgest Elisab.-A.) i. steuerfr. Pp. Portug. unifiz. v. 1902 Ser. I . do. unifiz. v. 1902 Ser. IH . do. Svez do. v. 1896 unk. 1912 37, do 3 Allgemeine Deutsche Kleinbahnen abg. 60% 37, Südd. Eisenbahn-Ges. Darmstadt . . . 37, do. do. do. v. 1904 ui I» Äw -na»--» 7A«. ^”^7 Son*"8 's jeden W15 j-lgt ÄS he'det ™ do. do. ex. A. Sch, do. Anrechtscheine . Ungar. Kreditbank . . Unionbank (Wien) . . Wiener Bankverein. . Württbg. Bankanstalt . do. BereinSbank 37, Württembg. v. 1875—80 abgest. 87, Sank für handel und Industrie Depofitentaste Sietzen. Theater M Ottotxt bejinnenbt irttrfe, d« 1» liier, i bei -er Würger Landw. Kreditbank Lit. D-J do. Lit. N-P .... )0?- U6t': Hambg.Hyp^Bk. S. 141 -340 unk. b. 1905 do. do. S. 341-400 unk. b.1910 do. do. S. 401-470 unk. b. 1913 87, Alzey v. 1899 unk. b. 1912 . . . 3% Aschaffenburg v. 1888 4 Augsburg v. 1901 unk. b. 1908 . . 4 Babenhausen (Hessen) 37, Baden-Baden v. 1898 unk. b. 1903 . 37, Bamberg v. 1888 37, Berlin v. 1886/92 4 Bingen v. 1901 unk. b. 1906 . . . B do. v. 1895 37, do. v. 1898 37, Tarmst. abg. v. 79 Lit. U u. 81 Lit. A it.V 4 Heidelberg 37, do. 37, do. 37, Karlsruhe 37, do. B do. b. 1908. b. 1909 . b. 1912. b. 1914 . b. 1915 . b. 1912. b. 1914. b. 1905 . b. 1908. b. 1912. Hyp. Mannheim unk. b. 1902 . do. do. do. de. 37, do. 3% Offenburg v. 1898 unk. b. 1904 4 Pforzheim v. 1899 unk. b. 1904 4 37, Rhein. Stahlwerke 1 191.- Ricbeck Montan . 188.— Schalter Gruben | — Schlcs. Berg- 430.— Wegelin L Hübn7r 156.25 Westeregeln Alkali j 213 90 Kursblatt des Eichener Anzeigers :x: —.— Anatol. Eisenb. . I 126.— —.— Prince Henri . . 132.20 31.90 Prag-Dux St. Akt. 1112.- 5 Oest.-Ung. StSb. 1873/74 i.G. M. 5 do. Brünn-RS. 72 stf. i. G. ioö Tlr. 4 do. StaatSb. v. 83 „ i. G. M. 3 do. I—VIII Em. , i. G. 500 Fr- 3 do. IX Em. „ i. G. 500 3 do. v. 1885 „ i. G. 500 ee 3 do. (ErgänzgS.-N.) . i. G. 500 e. 3 do. r. 1895 flf. i. G. 1000/2000 M. 97.80 4 Stuttgart v. 1895 unk. b. 1905 . . . 100.20 37, do. v. 1904 untilgb. b. 1912 . . —, — 97.80 4 Trier v. 1901 unk. b. 1906 ... —. — 86 80 37, do. v. 1899 ........ 82.75 37, Ulm v. 1905.......... —.— 4 Wiesbaden v. 1900 unk. b. 1905 . . . 100.20 63.— 4 do. v. 1901 unk. b. 1906 . . . —.— 77.40 37, do. abgest......... —.— 78.90 37, do. v. 1887 ....... 74.40 37, do. v. 1891 abgest...... — 37, do. v. 189?....... 37, do. v. 1898....... — 37, do. v. 1902 Ser. II unk. b. 190 97.50 4 WormS v. 1901 unk. b. 1907 .... 109.- 37, do. v. 1887/89 ...... 37, do. v. 1896 unk. b. 1901 .... 69.60 37, do. v. 1903 unk. b. 1914 . . . . ——. —— 4 Würzburg v. 1899 unk. b. 1910 . . . 99.25 71.70 37, do. v. 1903 unk. b. 1910 . . - — 101.60 47, Bukirest v. 1884 conv..... M. —.— 101.— 47, do. v. 1888 conv..... „ —.— 4^ do. v. 1895 . . . 4059 r —.— — 47, do. v. 1898 ...... — . — 113.- 4 Kovenhag. v. 1901 unk. 1011 2043r „ 100.- 101.30 37, do. v. 1886 ...... „ 95.- 3 do. v. 1895 ...... k —* — —.— 4 Lissabon v. 1886 . . . 2000r 84.- 97.50 4 Moskau Ser. 30-33 unk. b. 1913 Rbl —.— 102.50 37, Neavel llaatl. gar. . . 1000 r Lire 99.75 4 Stockholm v. 1880 ...... M. 5 Wien Kommunal i. G....... 5 do. do. i. P.....ö. ff. —.— 4 do. v. 1898 unk. b. 1908 Kr. 98.- 72.50 4 do. Invest-Anl..... M. 98.30 — 37, Zürich v. 1889 ...... Fr. —.— 72.- 6 Stadt BucnoS-AireS v. 1892 i. P. Pes. 100.50 72.70 <17, do. do. v. 1888 i. G. Lstr. —.— —.— do. Pfdbr. Bk. S. 18 nnk. do. do. S. 19 unk. do. do. S. 22 nnk. do. do. S 25 unk. do. do. S. 27 nnk. do. do. S. 23 nnk. do. do. S. 26 unk. do. do. S. 17 unk. do. do. S. 18 unk. do. do. S. 24 nnk. 4 do. do. do. Scr. 2 . . 4 dv. do. do. Ser. 5 unk. 4 do. do. do. Scr. 6 unk. 4 do. do. do. Ser. 7 unk. 37, do. do. do. 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