Mittwoch 6. März 1907 Zweites Blatt 157. Jahrgang Nr. 55 «am ieb. könne. Ms WM Rotationsdruck und Verlag der Brühl'fchen Unwersiläls - Buch- und StetnörudeteU 9L Lange, Gießen. MaS die Frage der E i n s ch r ä n k u n g der R ü stu n g e n angeht, so kann man die Haager Konferenz als die Erfindung des Kaisers von Rußland bezeichnen und die Rechtfertigung für die Zusamtnenberufung derselben i|t gerade diese Frage der ntaßlos übertriebenen Ausgaben für militär. Zwecke. Sogar der deutsche Flottenoerein habe sich als Freund des Friedens bezeichnet. Ich habe die Auffassung, daß roir weit entfernt davon sind, icgendivelche Händel zu stiften dadurch, daß mar das Thema der Rüstiingscinschränkung gut Sprache bringen, da wir der Ansicht sind, daß eine starke Geistesströmung vorhanden ist für Schiedsgerichte, für eine friedliche Schlichtung der Streitigkeiten und für Los- kommen von den riesigen Aufwendungen, die der gegenwärtige Zustand mit sich bringt. Ich wäre nicht länger tn meiner jetzigen Stellung geblieben, wenn ich nicht von jeder mir gegebenen Möglichkeit Gebrauch gemacht hätte, um jene geistige Strömung zu fördern und zu unterstützen, so sehr ich kann. Wir wünschen uns in die erste Reihe derjenigen zu stellen, die der "Meinung sind, daß die kriegerische Haltung der Mächte gegeneinander, wie sie sich in dem übermäßigen Anwachsen der Rüstungen zeigt, em Fluch ist, und daß es umso besser ist, je eher ihnen, wenn auch m bescheidenem Maße, Einhalt getan wird. (Bestall.). Redaktion, Ervedttion und Druckerei: Schul- straße 7. Eroedinon und Verlag; t>L Redaktion: 112. LeU-Adru Anzeiger Gießen. Verein mit dem Monarchen die Wohltaten der Verfassung und der sozialen Gesetzgebung auf den durch die Duma vorgezelchnetcn Wegen zu verwirklichen. Die Einrichtung der Volksvertretung wird niemals verschwinden; nachdem sie einmal ins Leben gerufen ist, wird sie nicht aufhören zu bestehen. Die Rede Golowins wachte einen günstigen Eindruck und rief einige Beisalle- Lußerungen auch auf den Bänken der Rechten hervor. Rach- dc>n Golowin dann die Mitteilung gemacht hatte, daß er morgen vom Kaiser in Audienz empfangen werde, wurde die Sitzung geschloffen. Beim Schli.ß wurde eine größere Straßenkund- gebung veranstaltet, bei der Arbeiterdeputierte Ansprachen an das Volk hielten. Die Gendarmerie machte von der blanken Waffe Gebrauch. Man vermutet, daß Per- 1 on£*n verwundet worden sind. Die Menge, in der rote Fahnen getragen wurden, sang die Marseillaise und den revolutionären Trauermarsch. Der Polizeidienst ist für die Rächt verstärkt. 51/, Uhr fand im ReichSrat aus Anlaß der Wieder- eröffnung der Sitzungen ein vom "Metropolitan abgchaltencr Gottesdienst statt, worauf der Präsident Frisch nach zwei- mcüigem Abüngen der Nationalhymne und Hurrarufen die Sitzung eröffnete und die Anwesenden aufforderte, durch den Ruf ,(Sd lebe der Kaiser' ihre Ergebenheit auszudrücken. Lang andauernde Hurrarufe beantworteten die Aufforderung. Der Reichsrat beschloß, seine Entrüstung über die Ermordung des Grafen Jgnatiew und deS BaronS Gudberg auszu- sprechen. Im Voranschlag des Staatsbudgets für 1907, der mit Rubel 2 471 684 872 balanciert, sind für den Dienst der Anleihen 880 Millionen Rubel (gegen 335 Mill. im Vorjahre) vorgesehen. Gegen die Vorjahre erhöh! sind die Ausgaben für Volksbildung um 6 Mill. Rubel, für Agcarorganisatlon um 10 Millionen Rubel. Die außerordent. lichen "Ausgaben betragen 298 "Millionen gegen 478 Millionen im Vorjahre. Zur Deckung derselben sind außer dem Erlös aus der Realisation von 4proz. Staatsrente in Höhe von 47 Millionen, ewige Einlagen in die Staatsbank im Betrage von 2 Millionen und der erwartete Ueberschuß der ordentlichen Einnahmen im Betrage von 2 Millionen vorhanden; dazu kommen dann noch die Restbeträge vom Vorjahre in Höhe von 60V2 Millionen, insgesamt also 111'/, Millionen Rubel. Ter Fehlbetrag soll durch Kreditoperationen aufgebracht werden, deren Höhe und Zeitpunkt vorläusig nicht zu bestimmen sind. Die Handhabe zur Bestimmung ihrer Höhe wird erst der Bericht der Reichskontrolle für 1906 liefern. In dieser Erwägung ersucht dex Fmanzminister um die Genehmigung zur Ausführung des Budgets von 1907 Lreditoperationen auSzusühren, deren Höhe der erwähnte Bericht und der Eingang der Staatseinnahmen bestimmen werden. Tie direkten Kriegsausgaben betrugen vom Jahre 1904 kus 1906 2 131 818 000 Rubel; die emittierten kurzfristigen Schatzivcchscl im Betrage von 459 932 603 Rubel sind getilgt. Die Emlssionskosten für diese, sowie sür die 5proz. Anleihe von 1906 betrugen 6 906 052, die Gesamtkriegskosten 2 598 716 745 Rubel. Zu decken sind noch Schatzwechsel im Betrage von 32 978 905 Rubel. Emil Karn =pn. Schuld Erscheint ISgNch mti Ausnahme beS Sonntag». Tie „«lttzener Kamltttndlätter" werden dem »Anzeiger* viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatt fflr btn Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Der „ksesslsch« Landwirt" erschemt monatlich einmal. gegenübertreten würde. Premierminister Eampbell-Bannerman bekennt sich zu dem Zwci-Mächte-Standard als ungefähren Maß» stab, an welchem England seine Stärke zur See prüfen Frcublschcs Abgcorduetenhüus. Berlin, 5. März. Interpellation des Abg. Winckler (konl.) wegen Verbesserung der Besoldungs- und Ruhegehalts- v e r b ä t t n r s s e der e v a n g e t i s ch e n G e i st l i ch e n. Abg. Winckler iührl aus, die Gehalisirage der evangelischen Geistlichen tjcbe das Abgeordnetenhaus in den letzten Jahren schon wiederholi beschäftigt. Er ertenne an, daß schon manches geschehen ist, aber bleibe noch viel zu tun. Kultusminisler Tr. v. S t u d t erwidert, der angeregten Frage bringe die Regierung die wärmsten Sympathien entgegen. Unter bau herillgeu Verhältnissen könne das Gehalt der Gel|Uichen nicht inehr als ausreichend angesehen werden. Dreier Ansicht sei auch bie Llaatsregierung. Ter Fmanzmurister sei bereu, Llutel zur 8-rriügung zu stellen. Abg. Tr. Porsch kZtr.) erklärt, seine pol. Freunde ständen Ssc Juterpellatrou freundlich gegenüber. Aber auch eure arrderwerte Ausland. Paris, 5. März. Irn Ministerium des Aeußern wird eine Kommusion gebildet mit dem Auftrage, alle auf die diplomatische Geschichte des deutsch-französischen Krieges 187 0/71 sich beziehenden Dokumente zu sammeln, Deutsches Reich. Berlin, ö März. .Gegenüber einer anders lautenden Meldung teilt die „Deutsche Lcrgesztg." mit, daß der Kaiser gelegentlich des Empfanges des Rcia-stagLprchrdrunrs gesagt hat,! das jetzige R e i ch s t a g s w a h l r e ch t ser scharf angegrmen wor-! den, die letzten Wahlen hätten aber doch bewiesen, daß damit au s z u ko m m e n sei. A . — Der neue scylefische Oberprairdent b.Bulow erklärte m der Vollversammlung der Landwir tschüs ts kämme r in Stiel, er werde nicht aufhören, Landwirt zu sein, und hoste aus ein gedeihliches Zusammenwirken mit der Kammer, wo es sich um gemeinsame Interessen handle. Er werde in feiner neuen Stellung der Vertrauensmann und Berater der Kammer fein. „ . . - — Eine Konferenz von Vorständen der preutz. Land wir tschastskammern hat sich heute hier bereinigt. Sie beschäftigt sich u. a. mit der A r b e i t e r u o t i n d e r L a n d - wirtschaft und besprach die Tätigkeit der von der preuunajen Regierung geförderten Feldarbeiterzentrale, gegen die verschiedene Beschwerden Vorlagen. Die Kammer von SMeswia-volstem brachte die angebliche Verproviantierung unserer Kriegs,chuie mit ausländischen Fleischwaren zur Sprache, ebenso den Ausschluß der an Brusiseuche erkrankten bezw. verdächtigen Militarpserde von der Teilnahme am Manöver. Die Posener Kammer wünschte dringend eine Verbesserung d es Telephonwe, ens auf 'dem L a n d e; die Kammer von Pommern Halle eine Vorlage über die lleberweisung von öffentlichen Geldern für laiw- wirMajlliche Zwecke an die LandwirttchajitztammtzW ^mgebracht. WL-r-—' iiißCH, 'r.- lOw* tzioffllung Ott Junia. Petersburg, 6. März. Seit den frühen Morgenstunden ist das Taurische Palais, wo die ReichSduma ihren Sitz hat, abgesperrt. TaS Pu- blikum durfte nur von beträchtlicher Entfernung aus die zur Eröffnung der Duma gehenden Abgeordneten begrüßen, was durch Hurrarufe geschah. Vor der Eröffnung wurde in der Vorhalle deS Palais ein Gottesdienst abgehalten, nach deffcn Beendigung eine kleine Schar konservativer Abgeordneter die Nationalhymne sang. Um 1 Uhr bestieg Ltaatsralsmitglleo Golubew die Tribüne und verlas einen kaiserlichen Gruß an die Abgeoidneten. Die Liechte, eliva 100 Mann stark, antwortete nut stürinischen Hochrufen, während das Zentrum und die Linke schweigend sitzen blieben. So- dann leisteten sämtliche Abgeordnete den Eid. Tie sozial- demokraten beteiligten sich an den Eröffnungsfeierlichkeiten nicht, sondern betraten den Saal erst zur Vereidigung. Zllnl Präsidenten der Duma wurde der Führer der Kabelten ® oloroin gewählt; Komjakow erhielt 91, KuSmin- Karawajew 8, Slachowilsch 2 und Tcölonko eine Stimme. 5,'ie Wahl wurde von dec Linken und dem Zenlrum mit Beifall, von der Rechten mit Stillschweigen aufgenommen. (£c erhielt 856 Stimmen. Golowin hielt cme kurze Ansprache, in der et sich an alle Parteien der Duma wandte und sagte: Wie groß auch die Verschiedenheiten der "Meinungen sein mögen, die die Dim,aabgeordnelen trennen, die Duma ist durch den einen Beweggrulld geeint, für das Wohl der Nation 311 arbeiten, die ungeduldig den Zusammentritt der zweiten Duma ermüdete. Tie Ration hofft, daß eS der Duma gelinge, im MM )jseiM SCHlM6 .r^nrfflrDrotiene Giehener Anzeiger General-Anzeiger für Sberheflen Haltet etwas ute HZrgcul)'. \ durch die Öoxt- uachvarlander mit - ionberu bebt die und Laulierleil lchwirtjchaii durch eines Seuaraiurs a • L a v a 1! ) Lit. imb ichon üb, ier Welt verdreiiel! 1)0 Erite Preiiel bliche Tructiachcu ngen uuiionit doui ;el Anton Volk. Ml'Äöns. |1W/ Sord8eeflscll, 'dilli^^ •mpuehlt Kallenfels r v« ?®lel'hon 46 '•Konserven^ umelaäen u empfiehlt w a* I EUchbacL W Schweine8 rssss MA-Srctzvulvcr M - LLvertbrao. llter, ÄLüusvurg. 10 Kubikmeter Luftraum für jede beschäftigte Person gefordert. Durch die inzwischen gleichfalls veröffentlichte Verordniing betreffend die Ausdehnung der §§ 135 bis 139 b der Gewerbeordnung auf die Werkstätten der Tabakindustrie, ist zunächst außer Zweifel gestellt, daß die Schutzdestimmungen der Gewerbeordnung über die Beschäftigung von Arbeiterinnen und jugendl. Arbeitern, sowie über die Gewerbeaufsicht auf alle Anlagen zur Anfertigung oder zum Sortieren von Zigarren Anwendung finden, mögen sie nun als Fabriken oder als Werkstätten zu betrachten fein. Zugleich sind jene Bestimmungen auch auf Werkstätten ausgedehnt worden, in denen Verrichtungen zur Herslellimg von Zigarretten, Rauch-, Kauoder Schnupftabak vorgenommen oder fertige Tabakivwren dieser Art sortiert werden. Bei allen solchen Anlagen soll eS keinen Unterschied machen, ob es sich um Werkstätten mit "Motorbetrieb oder um andere Werkstätten handelt. Infolgedessen sind dlirch die gleichzeitig mit der Verordnung erlassene Bestimmung des Bundesrats, betreffend die Bekanntmachung vom 13. Juli 1900, die den genannten Werkstätten der Tabakindustrie mit Motocbetricb gewährten Ausnahmen von den Bestimmungen der § 135 ff. aufgehoben worden. Alle diese Vorschriften finden feine Anwendung auf Betriebe, in denen ausschließlich zur Familie des Arbeitgebers gehörige Personen beschäftigt werden oder 'Alleinarbeiter tätig sind. Die Verhältniffe in derartigen Betrieben sollen für das Gebiet der Zigarrenfabrikation durch den inzwischen vom Bundesräte beschloffenen Entwurf eines Gesetzes über die Zigarren-Halisarbelt geregelt werden, soweit angängig, int : Einklänge mit den für Fabriken und Weriställen bestehenden Vorschriften. Airchs und Schule. Fulda, 5. März. Ter envählte Bischof von Fulda, Regens Tr. Schmitt, dessen Konsekration, wie wir in der .Köln. Volksztg." lesen, durch Erzbischof Dr. Rörber von Freiburg am Feste des h. Josef fiatlfinbet, wird sich morgen zur Vorbereitung auf sein Amt in ein holländisches Kloster zu rückzi eh en. Dem Konsekrator werden die Bischöfe Willi von Liiilburg und Keppler von Rottenburg affinieren. Voraussichtlich wird auch der Mainzer Bischof Klkstem sich an der Konselralionsfeier beteiligen. Regelung der (Behälter der kalh 0 listhen Geistlichen werde nölig I — Die OrientierungSreise des Kowniald rcllor- feni, im besonderen deS Ruhegehaliweseus. iTernburg wird sich nicht nur auf den Deutschen To-onial- Kuliusniinisier Tr. v. S t u ö t erwidert, die Staatsregiernng I besitz in STirifa, sondern auch» auf einen Teil deS engl i s che» werde bereit fein, auch das Bedürims der kaiholl Geistlichen nach sü da s r i ka n i s chcn Besitzes erstrecken. Dernöurg tritt un- Gehallsan'besserung mit ALohlwollen zu prüfen. mittelbar nach der Verabschiedung des Kvlonialetats im vieichs- Abg. Divve (nl.) : Tie heinigen Gehalt-bezüge von! tag feine Reise nach Cfit rifa an, wo er m Begleitung des 2400 b 15 4800 M k. feien keine Gehälter iür akudeinuch Ge-1 Gouverneurs Freihr. v. Rechenberg alle für die wirtschaftliche bildete, das feien Gehälter für 6 ubaltevn beamte. Erschließung in nächster Zeit in Frage kommenden Gebiete beuchen Rach tüciiereu zustimmenden Eiklärungen wird em Antrag I wird. Von dort begibt sich Ternburg nach itourenco»"JJcarqued, nuf Schluß der Besprechung angenommen. Es folgt die zweue dem Hasenort der Delago^a-Bai, und reift über Pretoria uj Beraiung des Elais der Berivaliung der direkt en Steuern. Innere d.r englischen Kolonie, um vor dem Betreten unterer Abg. Pj oln lfrs. Vgg.) erklärt, lucmi man zu einer Er -1 sud.vestajritanischen Kolonie sich durch den Augeiiia)em zu üoer- höhiing der 6 t n f 0 in in e n u euer gelanae, so werde inan 1 zeugen, juaS Englands koloniale Wirtschaftspolitik au5 bujcin, zunächst die höheren Einkommen heianziehen müssen. Es gehöre idem benachbarten deutschen Besitz in vieler Äezi-chung ah'.ilicl)em zum Wesen des konsliiutwuellen Slaaies, daß der ttaudiag Aus-1 Gebiet gemacht bat. Dauer und Ausdehnung der Rene wird gaben und Eninahmeu nachkontrolliert, also die Quotlsierung der l».digllch davon aohängen, wunn zur Borocreitung seme JuimeteiiN Emtommenslener beschließe. Heu im Kvwnialamt notwendig sein wird. Tie Eumahmen werden bewilligt. Zmn Titel „VerwaltungI Unter dem Titel „21 n 11 ö u e 11«ig a , Vochschullehrer unb des Grund- und Geländckataslers" tritt Aug. Ries (Ztr.) nie eine £>err Woercn" brachte die „Köln iUß.' vor einiger Beit die B e f f e r ft el l u n g der Siata ft ertön trollen re ein. I Zuschrift eines rheincharen Vanoelsschullehrers, der das Au.tcrten ixinaiuniiniftcr Rreil). von Rheinbaben stellt eine Prülimg I Vcrrn Rocrens gegen Kvlonialdireltor Dernburg als unverembar der Borickiläae auf Gehallsalisbejiernng bei der allgemeinen Er- mit den moralischen Pflichten eines Mitgliedes der Antiduell- höhunq der Beamtengehäller in Aussicht. Liga bezeichnete und baruni den Aus, chlutz des »ernt Roeren Rack einiaeii iveiieren Wünschen ou§ dem Hause ist der Elal I aus der Liga forderte. Wie die „K.. Z., letzt Iiort, hllt Juiercfl der d.rekien Stenern erledigt. Es folgt d,e Beratung des Etats den Vorsitz der rhein. Ortsgruppe biejcr Liga nunmehr „aus 6e* iegrünbet Den d°- Ab««. 'M--- SOOO Berfmun 6e. öerolb () und v. Pappenhenn (k.), der bei Emfiihruug eu^er suchte W e lsen-Ver s a m mlu n g oeickloß einen Z r0 test gegen Wertueuer des Grund und Bodeiis in den Gemeiuden für Eruud-I dcn letzten B u n d e s r a t s - B e s ck l u ß und forderte, daß nach stücke ivelcke dauernd land- oder f 0 r ft iv i r t s ch a f t l. Ziveckrn dem Vorschläge des Herzogs von Eumberlaiid ein unabhängiger zu dienen bestimmt seien, den Ertrags >vert zu Grunde Gerichtshof über die Regierungs-Behiilderuns des Pimzen eaen will I Ernst August entscheide. Land tags-Aw geordnete Hutten trergeblich Geheimrat Freund wünscht die Einfügung der Worte „in I betont, daß jetzt nichts weiter üorig bl^be, als einen Drcgenten ber Reael" bannt der Alürug zu keiner Unterftutzung der Spcku- zu wählen. Abg. Schmidt, der beim verzog von CurnuurLaiibl latinn biene. wi Iui.uar eine Audienz gehabt Hut, tetUe nut, der Herzog habe Ter Antrag wird mit großer Mehrheit in abgeanderter Form ihm selbst gesagt: „Sie können in Braun,chweig ntchts tmi. n n P1,n " * e . Wenn nicht eme Hohe Stelle zwstchen mir und Preugen vermittel, a n g e n 0 mm e ....^ iot Ihnen nichts übrig, ats einen Regenten zu wählen." Daö tiieOllcbCUOt? Million. I Kassel, 5. Mürz. Delegierte VON 25 uuint. Verbünden 1U k und Vereinen Deutschlands Haven hier getagt zwecks Grunduna London, 5. üirarz eiiu3 Reichsverbandes zum Schutz ,ur Handel und Der Parlamentssekrctar der Admiralität, "Robertson, bewerbe. Rock) mehrstündigen Debatten wurde eine Mvuinuiiton bradile heute im Unterhaus das "Marinebudgek ein. gewähll, welche weitere Vorvereitungen sowie die Einverui^ng Er auf bie in be.nfelben enlt)a(tene B„mi«b„unfl »• S.f der Ausgaben hm und betonte, die für yieubdulen vor» mar nach Italien abgcreiji. Sein Zustand scheint noch gesehenen Ausgaben seien seit neun Jahren nicht so m briß befriedigend Zu sein, da er im Tragse,,el zum Zuge aewesen: er müsse jedoch erklären, daß der zivei Brächte- gebracht wurde. u elanoata auch durch beu d.dbjährigeu Voranschlag ,n an- T-l°g^ -n gemessener Weise aufrecht erhallen werde. In den letzten . Stichwahl im rechtsrheinisck>en Bayern auäg eg ebene Parots zehn Iahten haben Frankreich, Deutschland und Rußland Z u s a m m en g e h e n s mit den So z^i a l dem 0 kr a t e n ein zusammengenornmen ihre Flotten um 1 150 000 Tonnen ver- politisch-taktisch^ Vorgehen war, um^Re, & t mehrt, ©w&bntannien um 1 132 000 Tannen Nach beu, ta e.»axt«aabg geaenwärtlgcn Flottenprogramm werden wir 1910 8 ober I ?n rein Angelegenheiten unabhängig sei, von der 9 Schlachtschiffe und drei Kreuzer, beide des neuen Typs, Beurteilung ter kirchlichen Oberen. Tie Partei sieht m fertig haben, Deutschland dagegen 4 Schlachtschiffe und zwei dieser Unabhängigkeit die Voraussetzung etnes erfprtetzlrchen Wrr- Kreuzer und Frankreich 2 Schlachtschiffe. Robertson hebt so- l^ns IM potugcsten Leben. dann die Leistungsfähigkeit Englands »n raschen Schiffsbau Arbeitcrfchutz in der Tabatiuvustrie. betoac unb sagt, bofc er k-mea Zweifel hege, batz falls! uch $je neuEft£n Bestimmungen beS BunbcSrats, betreffend crnosotnezi an )ie heran, die den Abkömmlingen. „in selbstloser Weise" unentgett.iche Quartiere zur Verfügung stellten. Bald nur freilich zeigte sich, daß diese Selbstlosigkeit nicht so ganz echt war; denn cs Hub im Freiquartier bei Grat.sschnars ein hübsches Werben an. Man gab sich alle erdenkliche Mühe, den Bauern zu beweisen, daß nur im Schoße des Absolutismus und der Orthodoxie die alleinseligmachende Politik zu linden sei. Doll) nur wenige gingen aui den —_ allerdings etwas bid aufgestrichcnen — Leim. Weitaus bte meinen dreht.n dem wohl- feiten Quartier den Rücken und erklärten, sie wüßten allem, was sie in der Duma zu Hagen hätten. Das war nun aller- dingS eine kleine Enttäuschung, auch für die linken Gruppen, die natürlich gehofft hatten, der fette Bvaten, tne ftimuircidje Bauerngruppe, weibe rhrren zufalleir. Dag es anders kam, hatte feinen guten Grund: d.e Bauern- deputierten waren mit fester Marschroute Döh ihren Gemeinden und Wolosten abgesandt nwrden. Ihre Politik, das ihnen, strau vvrgezeichu.ete Programm, halte zwei Punkte: 1. Ihr mußt dafür sorgen, daß wir Land bekommen, und 2. den Löwenanteil eurer Diäten laßt ihr eurer Gemeinde zuschccken. Uni den zweiten Punkt, der so ganz wefteuropäijd?en Begriffen entgegen ist, be- greiien zu können, muß man wissen, dag die meisten der bäuerlichen Dumadeputierten von ihren Gemeinden mit Neidern, brerse- und Zehrgeld versorgt worden waren, eine Fürsorge,, deren prut- tische Durchführung den verarmten Gemeinden gelviß nicht leicht gejallen ist. Bor dem Zauberwort „Land" verblaßten alle idealen Forderungen der Liberalen. Schließlich, wem kann man es verargen, dag er nicht über die Unantaitvarkeit der Persönlich'keit oder die Freiheit des Wortes zu diskutieren wünscht, wenn er und die Seinigen Jahr um Jahr den Krimpf mit dem Hungertods führen müssen. Der Magen hat bekanntlich seine eigene Politik. Das lehrt schon eine arte Fabel, die gelegentlich der feccnw in mortem sacrum von einem klugen Römer erzäh.t worden hit. Und heute k Jetzt, da die Duma zum zweitenmal zusammen, tritt? Hat der russische Bauer andere Gesinnungen, andere Hoffnungen, andere Ziele? Hat er die leibliche Schl abgrstreisi, die ihn daran hinderte, idealpolitische Ziele anzustreüen? Fürst Dolgorukow, der Atosläuer Journalist und Küdetten- führer, ist sicher einer der Besten der russischen Nation. Man hat — das fei hier nebenbei bemerkt — jüngst den Versuch gemacht, ihn wegen seiner Zugehörigkeit zur Kadettenpartei als „ehrlos" aus dem Kaiserlichen Jagdkiub auszuswgen. Der Versuch ist daiik der Ehrenhaftigkeit der Majorität der Klubmitglieder ins Wasser gefallen. Nichtsdestoweniger ist es bezeichnend dafür, daß Man sich durch die Gegenwart des gefürclsieten Politikers geniert fühlte. Es soll eben öfters vorgekommen sein, vag der Furft das letzte Wort behalten hat Personen gegenüder, die gewohnt sind, allerorten das erste und das letzte Wort zu haben. Jedenfalls legt der Vorfall Zeugnis dafür ab, daß Dolgorukow reine Durchjchnittsnatur ist, und daß seine Worte es verdienen, mit kritischen Matzen gemessen zu werden. Fürst Dolgorukvio hat sich nun jüngst in seinem Moskauer Blatte zu der Frage, welä)e politische Haltung die Bauernschaft im neuen Hause voraussichtlich einnehmen werde, geäußert. Er ist der Ansicht, daß die Bauern von der Agrarreform der Regierung durchaus nicht zusriedengestellt sind. Und zwar hätten sie erlannt, daß an dem langsamen Fortschreiten der Bodengesetz- gebung die Administrative die Hauptschuld trage. Das bedeutet zweifellos einen politischen Fortschritt: denn letzt würde neben die Laudforderung noch das Verlangen treten, die schädlichsten Hemmnisse der Agrarreform zu beseitigen, indem vor allem dte Pvlizcigesetzgebung geändert werde. I &at Fürst Dolgorukow recht, so findet sich hier ein Berührungspunkt der tadettifchen und der bäuerlichien Interessen. Fast scheint es, als habe auch die Regierung erfannt, daß sie den Bauern in dieser Richtung entgegenkommen müsse. Es verlautu nämlich, daß die Semstworeform und die Polizeireform zu Öen ersten Entwürfen gehören, die die Regierung der Reicffsduma vvrlegen werde. Sie wird gut daran tun; das allerdings unter her Voraussetzung, daß sie — wie es den Mischein hat (z. B. durch Beseitigung des Plehweschen Instituts der Landhauplleute- — den Verkehr zwischen der Krone und den Bauern zu erleich-- tern wünscht. » Aus Stadt und Land. Gießen, 7. März. — Vom Großherzgl. Hof. Prmz und Prinzessin Heinrich von Preußen werden, wie uns aus Darmstadt geschrieben wird, gegen Ende des Monats zum Bestich deS Großherzogspaares dorthin kommen und die Ofterfeier- tage zubringen. ** Ordensverleihungen. S. K. H. der Großherzog haben dein Geschäftsleiter und Prokuristen Phil. Gottfr. Kohl zu Offenbach, in Diensten der Firma Kramp u. Co. daselbst, das Silberne Kreuz des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen. •• Eine falsche Nachricht veröffentlichen niehrere auswärtige Zeitungen. Danach soll in der Handbibliothek deS Germanischen Seminars ein Büchermarder sein Wesen getrieben haben. Es ist hieran nichts wahres und auch die weitere Mitteilung, daß der Ramn nicht eher wieder für die Studenten zugänglich werden soll, bis die ^gestohlenen4 Bucher wieder zur Stelle sind, ist unrichtig. Allerdings ist ,derNaurn4 und mit ihm das ganze Seminar- eben geschloffen, aber nur, weil die Universität gegenwärtig .Ferien hat. •• (Sine Sitzung der Stadtverordneten- Versammlung sindet am Donnerstag, 7. März, nachm. 4 Uhr mit folgender Tagesordnung statt: 1. Baugesuch des Emil Roth für die Marburgerstraße. 2. DeSgl. der Firma Block u. Co. für die Marburgerstraße. 3. Dcsgl. des Jakob Happel für die Große Mühlgasse. 4. Desgl. der Mitteldeutschen Kreditbank für die Ivhannesstraße. 5. Vergebung von Arbeiten und Liefertingen für den Neubau der höheren und erweiterten Mädchenschule. 6. Trennung des Re al- gymnasiunls und der Oberrealschule. 7. Beschaffung ,non künstlichem Dünger. 8. Voranschlag der Armenkasse für 1907. 9. Gesuch der Witwe Heinrich Sehrt um Erlaubnis zum BranntweinauSschank für Frankfurterslraße 165. "Oberhessischer Geschichtsverein. Gelegentlich der Hauptversammlung des Gesamtvorstandes des Römisch-Germanischen Zentralmuseums wird Direktor Pros. Dr. Dragendorff aus Frankfurt hu Bankettsaal der Liedertafel zu Mainz (Gr. Bleiche 56) am Donnerstag, 14. März, abends 8l/2 Uhr, einen Vortrag über die ^Grabdenkmäler von Neumagen" halten, zu dem die Mit- glieder des Oberhessijchen Gejchlchtsvereins eingeladen sind. »* Bodenreform. Wie an? dem Anzeigenteil hervorgeht, sindet Freitag beit 8. d. Alls, (nicht Donnerstags, 83/4 Uhr, tm Cais Ebel em Vortrag des Generalagenten 9lbolt S chmib t über bas Erbbaurecht statt. Man hofft von dem Vortrag und der freien Aussprache eilte Klärung dieser interessanten und schwierigen Frage. Ente halbe etunbe vor Beginn des Vortrages versamiileln sich die Mitglieder der Ortsgruppe für Bodenreform zum Jahresbericht und kurzer Besprechung. " Einbruch. In der Nacht vom 3. auf den 4. l. Mts. wurde die Kantine an den Neubauten der Irrenanstalt erbrochen unb daraus Eßwaren, Schnaps und Zigarren im Werte von etwa 20 Mark gestohlen. " Gefährliches Spielzeug. Am verflvffenen Sonntag spielten eine Anzahl Schüler auf dem Trieb, wobei der 14 jährige Schüler Völpel mit einem Teschin einem anderen Jungen in das Bein schoß. Der Verletzte suchte die Sache ztl verheintlichen und sagte feiner Mutter, er sei gefallen und habe sich verletzt. Das Bein schwoll aber gestern so stark an, daß die Mutter den Jungen in die Klinik brachte, wo dann eine Schußverletzung konstatiert und die Kiigel entfernt wurde. " Einniedl icherWih von der Musterung. Gegcn- wartig finden in Oberhessen die Musterungen der rnilitär- pflichtigen jungen Leute statt. Dabei fragte in einem Städtchen des Vogelsbergs der Oberstabsarzt den Bürgermeister eines Dorfes, das sonst immer einen kräftigen „Vogelsberger Schlag" lieferte: „Herr Bürgermeister wie ist es, daß sie uns das Jahr so viel kleine schivächliche Leute liefern, da es doch sonst immer richtige Gardekerls waren?4 Schlagfertig antwortete der Bürgermeister: „Herr Oberstabsarzt, däl hott dr Dost (Reif) gedreckt.4" A Butzbach, 5. März. Heute früh verletzte sich in der Oppenhcimer'schen Papierfabrik ein Mädchen bedenklich an der Hand; es mußte sofort ärztliche Hülfe m Anspruch nehmen. — Adolf Müller aus Frankfurt am Main, der als Solist in der Malthäuspassions-Mtisik von Bach kürzlich in Gießen allgemein gefiel, wird am 17. März im Konzert des „Gemischten Chor" hier die Solopartie des „Harald4 in dem gleichnamigen Chortverk von Krug-Waldsee fingen. P Schlitz, 6. März. Gestern abend starb tut Alter von 67 Jahren ein weit über die Grenzen des Schützer- lcmdcs bekannter Mann, der Gendarmerietvachtmeister i. P. Herr I. Achenbach. Er hat ein halbes Menschenalter den Dienst als erster Gendarm in unserer Stadt getan und war seit etwa 8 Jahren pensioniert. Seines Gerechtigkeitssinnes und seines humanen Wesens halber, erfreute er sich in allen Kreisen der größten Beliebtheit. Vor kurzem mußte sich Hen A. noch einer Amputation des linken Fußes unterziehen, an deren Folgen er gestern starb. Darmstadt, 4. März. In unserer Stadt werden in diesem Jahre Ferienwanderungen für Volksfchüler znr Einführung gelangen, und zivar hat der Odenivaldllnb die Organisation in die Hand geuonnnen. Tie Neuemrich-' lnng wird nach dem sogenannten .Mainzer System" erfolgen. Die städtische Bei wallung wird einen Beitrag zu den Konen leisten. Nach Mainz ist Darmstadt die eriie hessische Stadt, die solche Wanderungen zur Ausführung bringt. (Fkf. Zig.) w. Frankfurt a. M., 5. März. Die Stadtverordneten- versaminlling nahm in ihrer heutigen Sitzung einen Antrag auf Einführung der freien Aerztewahl bei der Kranken- llnd Armenpflege an. * Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. Tas Bundesiest de? Nidder-Seemeillal- Sängerdtl'.ides sindet anfangs Jiili d. Js. in Lißberg stall. — Durch die tu Ausführung begriffene Feldbereinigung der Ge° Wartung Wallenrod tsl auch eine Aeudertmg der Geiuartungsgrenze gegen Wallenrod und Hergersdorf und hierdurch auch der Kreis- grenzen der Kreise Alsfeld und Lauterbach emgeteeieit. — In G r u it b e v g feierte Polizeidiener Joh. B ü g e l m e i e r sein 25- jahriges Tiensijublläum. Im Anürag des Liadlvorslandes über- rcictiie Bürgermeister Z i m m e r dein Jubilar eine Taschenuhr nut Widmung. — In Bösgefäß wirb noch in diejem Jahre ein neues Lchnlhaus gebaut.■ Verrnischteo. * Der Konsum von Pferdefleisch. In der „Sagt. Unterhaltungsbeilage4 zur agrarischen „Dtsch. Tages- ztg.4 vom 3. März lesen wir: „Wie groß der Konsum von Pferdefleisch ist, geht aus einer Mitteilung des Pariser Korrespondenten des „Lancet4 hervor. Von den 28 937 Pferden, die im Jahre 1906 auf dem Markt des Boulevard de l'Hospital verkauft wurben, kamen 22 792, also 80 Prozent ungefähr, in das Schlachthaus. Da außer diesen auf dem Markt verkauften Pferden noch zahlreiche andere dem Schlachthaus zugeführt wurden, so belief sich die Zahl der geschlachteten Pferde im ganzen auf 45 000. Im Durchschnitt beträgt die von einem Pferde gelieferte Menge eßbaren Fleisches 250 Kilogramm, demnach sind im vorigen Jahre nicht weniger als 11 Millionen Kilogramm Pferdefleisch im frischen Zustande oder als Wurst in Pans verzehrt worden. Im Jahre 1899 betrug die Gesamtmenge faimi 5 Millionen Kilogramm. Offenbar hängt der wachsende Verbrauch von Pferdefleisch mit der Fleischten er ung zusa m men, doch mag auch die Erkenntnis, daß Pferdefleisch ein zweckmäßiges diahriingsmlttcl für Tuberkulöse ist, eine größere Nachfrage bewirkt haben.4 Universitäts-Nachrichten. [] Marburg, 2. März. Zum 9lachsolger des zum 1. April in den Ruhestand tretenden Tireklors der chirurgischen Klinik, Geh. Aledizinalrat Proiesjor Tr. Ernst K ü st e r wurde der Tirektor der chirurgischen Poliklinik, Proiessor Tr. Küttner ernannt. Göttingen, 5. März. Ter Professor der klassischen Philologie und Archäologie Geh. Negierungsrat K. D i l t h e h ist heute g e ft o r b e n. — Zu einer Ehrengabe für das I u b i l ä u m der Universität Jena werden ui einem Aufruf alle früheren Studierenden der thüringischen Mujenstabl aulge'ordert. Dian will zur Ein- ivethtutg des neuen Unwerfuätdgebaubed eine Anzahl von Ge- mälben stiflett, welche Ereignisse atiS der Geschichte der Jenenser Hochschule darslellen. — Durch Beschluß des Rekwrs unb Richters ist die bei der Universität Berlin bestehende Landsmannschaft Bruno nia auf Grund des § 41 der Larschriiten für die Studierenden der preuß. Lartdesuniversitäten verboten wvrdm, weil ihr Bestehen die Ltademliche Disziplin gesährvete. Die Brunonia gehörte zu den freien Lanbsinannschaften und war 1880 gestiftet. (ßcrid^sjaal. EB. Darmstadt, 5. März. Tas Schwurgericht beschäftigte fiel) heule mit einer Anklage wegen Verbrechens tm A int, dessen der 43jährige srtlheie Gerichtsvollzieher Jean Becker aus Zivrngenderg beschuldigt war. Becker war zuerst in dem kleinen Bezirk Hirschhorn als Gerichtsvollzieher tätig und kam Centn 1903 nach Zwingenberg. Er taub bort sehr viel Arbeit vor, hatte viele Bekannte von früher her und besaß den Fehler, daß er sich den säiinugen Schuldnern gegenüber nicht zu einem energischen Vorgehen s>iitschließen konnte. Ja, er war so gutmütig, daß er häufig die zu piänbenbeit Beträge vorstreckte unb bie Pfändung als vollzogen protokollierte. Tagegett wäre eigentlich nichts ein- zuwenben gewesen; er nahm hierzu auch Gelber, die er in amtlicher Eigenschaft von Gläubigern empfangen hatte. Tie so begangenen' Unterschlagungen verdeckte er bann burch falsche Führung des Tienstregtslers und' der Bticher. Bet seiner Verhaftung ergab sich cm Fehlbetrag von 2700 Alk. Aus bem ganzen Sachverhalt ergab sich, baß Becker seinem Posten überhaupt nicht gewachsen war. Er ist vollkommen gefiänbig und von der hiesigen Strafkammer wegen der nut diesen Unterschlagungen zusammenhängenden falschen Beurkundungen rc. zu 5 Wochen Gefängnis verurteilt worben. Die Geschworenen beantworteten bie Frage auf schulbig nut Nein, unb ber Angeklagte wurde insolgedesjen frei- gesprochen und bie Kosten der Staatskasse auu-rlegt. Gera, 5. März. Dte Strafkammer verurteilte nach zweitägiger Verhandlung den R e ch t s a n w a l t D r. A b r a h a m s o h n - Berlin, der zu Ostern 1905 bet Köstiz durch Ueberfahren nut jemem Automobil den Tod eures 3 jährigen Krudes verursachte und em 9 jähriges Kind verletzte, zu 14 Tagen GeIängnts. Sem irriherer Chauffeur 9lowaczhk in Schöneberg bet Berlin wurde zu 6 Monate n Gefängnis verurteilt. Beide haben außerdem die Kosten des Verfahrens zu tragen. Kandel. Reichsanleihe. Die „F. Z." beschäftigt sich wieder einmal mit der Angelegenheit, wie der Bedarf des Reiches gedeckt werben soll. Es ist ja darüber noch gar nichts bestimuites in bie Ocsseiillichkeit gelangt, nur das eine steht fest, daß man auch jetzt noch den Standpunlt üerhitt, daß tun einer neuen Reichs- anleihe abgesehen und man sich für Schatzaniveisutigen entschließe wird. Daß diese letzteren nur 4 prozentige sein können, muß ebenfalls als feststehend angenommen werben; denn der Reichsschatzsekretär wird sich davon überzeugt haben, daß die Begebung weiterer LVsprozentiger Anleihen einfach ausgeschlossen ist. So lange nicht Gewißheit darüber besteht, was das Reich demnächst zu tun beabsichtigt, ist auch an eine Besserung unserer Anleihe nicht zu denken, unb es wäre an der Zeit, daß endlich bestimmte Entschließungen darüber befanntgegeBcn würden. Von der Berliner Börse. Amerika hat gestern wieder recht «motte Kürse gesandt und die Geldlage hat sich> nicht gebessert. Ties hatte zur Folge, daß an der hiesigen Börse die Tendenz auf den meisten Gebieten wieder abgeschlvächl war unh die Kurse sich lentsprecheud ermäßigten. Von Banken waren namentlich Teutsche Bank gebraut, sie gingen bis 241—70. Am Montanaktien- markt waren die Umsätze gering, der Rückgang der Kurse aber ziemlich erheblich; so verloren Laurahütte 2,5, Bochumer 2Vs°/o; hingegen Waren Horpener relativ gut behauptet. Foiids lagen irillstill.^ Russen eher weiter besser. Ter Privatdiswnt notierte wieder öVgv/o. 5% I apanische Anleihe. Ter Vertrag für die Ueber- nalime dieser Anleibe in Höbe von 250 Mill. Frs. ist gestern ,,wild)en K>em Bankhaus Rotschild und dem japanischen Aevoll- tnächtigten. unterzeichnet worden. Märkte. fc. Frankfurt a. TL, 5. März. Heu- und Strohmarkt. Ti au notierte: Heu Mk. 3.— bis 3.40, Stroh Mk. 8.00 bis Tif. 3.20. Es waren angeiahren 20 Aagen Heu, 5 Wagen ctrol). Geschäft bei schwacher Nachfrage schleppend. Tendenz flau. tc. Franks u r l a. Ti., 6. Tiärz. Orig.-Lelegr. des .Gieß. Anz.") Vieh m a r k t. Zum Verkau'e slaudeu 00 Kalber, 00 Scheue u. Hämmel, 1655 Schweine, 0 Ziegen. Schweine: 1. Qual. 59—60 Pf., ^ebendgewlchl 47—00.00 Pf., 2. Qual. 58—00 Pf., Lebendgewicht 46.00- 00 Pig., 3. Qual. 52—54 Pfg. Kälber 1. Qual. 00—00 Pf., Lebendgewicht 00—00 Pfg., 2. Qual. 00—00 Pig., Lebendgewicht 00-00 Pig., Schlachtgewicht 00-00 Pfg. Schate 1. Qualität 00—00 Pig., 2. Qualität 00-00 Psg. Geschält bei Schwemen: Gut, fein llebcrftanb. . [ | Kirchhain,^. März. Der heute hier abgehaltene R r nd- oiehmarkt zeigte einen Auftrieb von rund 9u0 Küheii, Rindern unb Kalbern. Bel flottem Handel wurden hohe Preise erzielt. •— Arrf dem Schweinemarkt gingen bte Preise bei flauem Geschäft u.pib abwärts. Besonders billig würben die Jungtiere abgesetzt. Tie Zufuhr belief sich auf 900—1000 Strick. vrrcskasten der Nedaksion. (2luonhme Einseudungeu bletbcu uuberuapchtigt.) K. St. Tampser fahren durchweg langsamer als Penonenzüge. Ein genauer Vergleich zwuchen einem Tampischtff und einem Euen- vahnzug hinsichtlich der Schnelligkeit ist nur bei genaueren Angaben möglich. —— Gießener Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung für Hefseu am Donnerstag bett 7. März: Leilweise Heller. Kerne erhebliche Niederschläge. Kühl. Veränderliche Wuide. Grigittal-DrahtmelSungen. Berlin, 6. Biärz. Eduard Bernstetn protestierte in einer Versammlung des Berliner Konsumvereins gegen die Resolution, bie kürzlich im 4. Berliner Wahlkreise gegen ihn soivie die Genossen Schippel, Calwer und Bernhard gefaßt wurde. Die Beschuldigungen, die gegen ihn wegen eines Artikels in den ^Sozialisl. Monatsheften4 erhoben wurden, müsse er entschieden zurückwelsen. Er halte es auch heute noch für verkehrt, daß seitens seiner Partei bte afrikan. Kolonien als wertlose Sandwüsten bezeichnet worden seien. Es sei nicht abzuleugnen, daß diese Kolonien Baumwolle, Hanf, Kakao unb anbere Probukte liefern könnten. Rian'könne eine Entwickelnng jener Landslrecken nicht für aussichtslos erklären. An btefer Ansicht werbe er nach wie vor festhalten. Er selbst befinde sich dem .Vorwärts4 gegenüber in einer eigentümlichen Lage. In der Redaktion herrsche in Bezug auf ihn em System des Totschweigens. Ueber die Lehren, bie bie Partei aus den diesjährigen Wahlen zu ziehen habe, äußerte sich Redner dahin, daß eine Aenderung ber Partetgrundsätze und bet bisher befolgten Taktik nicht notwenbig sei, wohl aber müsse bie bisherige Theorie einer gründlichen Revision unterzogen werden. Berlin, 6. Rlärz. Im nächsten Monat wird e8| aller Voraussicht nach in vielen Städten zur Aussperrung in der Holzindustrie kommen, zu der der Kampf itt der Berliner Holzindustrie als Vorspiel gelten kann. Zum 1. April ist von bem Arbeitgeber-Verband die Aussperrung aller Holzarbeiter beabsichtigt, m Leipzig, Dresden, Halle-S., Guben und Oldenburg. . München, 6. März. Hier hat sich der frühere langjährige Generalkonsul von Rumänien, Gottfried S ch ö n i n g e r, m seiner Wohnung in einem Anfalle von Schwermut eine so schwere Schußwunde an der Brust beigebracht, baß er, bcüor zur Operation geschritten werden konnte, verstarb. Landau (Pfalz), 6. 'März. Die Strafkammer Der« urteilte den Weinhändler Mayer aus Böchmgen wegen Weinfälschung ztl 1500 il)L Geldstrafe. Außerdem wurden 30 000 1 Wein beschlagnahmt. 11 Uhr entschlief sanft nach kurzem, schweren Kranksein Gestern vormittag und Onkel Hon- Ernst Kiüiier Gießen, den 6. März 1907. Wigandt. .eitern aufgelöst Dcesdkh Schö-" 4. der 5. der 1 Buch- jiiitalla- Dienst- die trauernden Hinterbliebenen: Klara ttflülier geb. Richter. Toni Seyfert geb. Müller. Margarete Grün geb. Müller. Hugo Grün* mit dem 1. Juli 1936. Geschäftsführern sind bestellt: Großh. Oberbürgermeister Anton Mecum, UmversitätSprofessor Dr. Karl Fromme, Rentner Theodor Haubach, Rentner Kommerzienrat Sigmund Heichelheim, Fabrikant Kommerzienrat Louis Heyligenslaedt Die Beerdigung findet Donnerstag, den 7. Mürz, nachm. y/iUtir von derKapcltedesneuenFricdhv fes aus statt- Aktion, uaberuasi^igt.) jamer als ^rioneniügi pM uiib einem (Siiti- ■ bei genaueren Ängabv Lehrlinge: 4 Schlosser, 1 Schmied, 1 Elektromonteur, 1 Mechaniker, 1 Loagner, 2 Buchbinder «gegen Vergütung), 1 Schirmmacher «gegen Vergütung), 1 Schre.ner, 2 Backer, 2 Friseure, 1 landwirtschastl. Arbeiter, 1 Heizer, 1 Buchbinder, 1 Schreiner, 1 Schneider, 1 Putzfrau, 1 Arbeiter, 1 Fahrbursche, 1 Haus- bursche, 1 Kochfrau, 2 Hausfrauen, 1 Bureaugehilfe. ÄZfi f)> Bochuvm 2W luptet. Fonds lagen uwatdisLnt notierte Vater, Grossvater, Schwiegervater, Bruder, Schwager gesundeu. mager.* darmkranke Kinder# ,Äü2-»LM2. Am 5. März verschied unser lieber Altersgenosse Ernst Bißü.Eer. Wir teilen dieö unseren Altersgenossen geziemend mit und buten um zahlreiche Betettigmig bei der Beerdigung, läny Der Auo,chug. Die Beerdigung findet Frei tag, den 8. März, nachiniltags Vi 4 Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofes aus statt. _____________________________- ^ttrag für die Ueber. m Fis. ist n Mmjchen &eu- und Stroh- 3.40, Stroh Ml. 8.00 -Qflen Heu, 6 Wagen leppenb. Tendenz flau. :ig.-lcleflt, vee .löieß. Den 0u Kalber, 00 Schau ine: l.CuiaL69-60 iii, -00 *!!'., llebendgewut! ■rl. Cual. 00-00 Pi, 0 Pfg, bebendgewichi ). Schale 1. Ciidkioi chail bei Schweinen: !t ab^aUfneSi^« b Äoh Mfrv, Rinbrn hohe Preise erziel,. - !t bei flauen veichä'i bie 3ungiie:e adgestz,. 3. BorttandSwahl. _ 4. Anträge laut 8 36 des Statuts. ü. BerianedeueS. _________ mein lieber Mann, unser guter und 61 cm Durchmesser mit 2,85 cbm. 37u Fichtemtangen, zu Baum- psahlen und SvaUerlatten geeignet, sowie 3UO Nm. Buchen, Elchen und Kiefern Scheit und Knüppel, lu3,25 Buchen-, Eichen- und Aadel- Holz-Biellen und 75 Rm. berat Stocke. Zusammenkunft vornuttagö 9 Uhr auf der Marburger Straße an der HoheitSgrenze. Frtedechamen, am 6. Marz 1907. , Freih. v. Nabenau'fches öievrer Frtedelhausen Schneider.____________________D6/3 bewährteste Nahrung für / /. ? Lcrcin Der Cajlmrle m «Siegen unö Umgehend «eingetr. Verein). Unsere Mitglieder gezieuienb von dem Ableben unseres Kollegen . llö?3 Jakob Pfaff in Heuchelheim in Kenntnis setzend, ersuchen wir um allseitige Beteiligung bei der am Donnerstag, den 7. März mittags 1 Uhr, siatl- sindeuden Beerdigung. Der Borsland. tiuien lSnüen, mut Nien in e? i>Q5 Reich demnächst :U1J3 unterer AM, beslmL lIa H gestern wieder K am Donnerstag ta - Nrederlchläge. M- veruisack |eillt|n I bet Li., Dantsagnng. Für die Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hin- scheioen unserer unvergetzüchen Schwener and Lame sagen wir oUcnz loiuie für die trostreichen Lüorle des Herrn Pfarrer Hellwig unseren innigsten Dank. 01481 Wieseck, den 6. März 1907. Die trauernden Himerbliebenen: Fautilic Lotz, Familie Weller, Famttte Stiehl. Giessen (Asterweg 57 p), Alsfeld, den 6. März 1907. Die Beerdigung findet Freitag, den 8. d. M., nachmittags /24 Uhr von der Kapelle des neuen Friedhofes aus statt. 1644 Todes-Anzeige. Heute morgen verschied plötzlich mein lieber Mann, W unser guter Baier, Grogvater, Schwiegervater und Onkel Herr Wilhelm Vetter j|S hn 58. Lebensjahre, was tiefbetrubt anzeigen Die trauernden Hinterbliebenen In deren 9!amen Amalie Vetter Ww. Gießen. Willenserklärungen im Rainen der Gesellschaft müssen von mindestens zwei Geschäftsführern abgegeben werden. Gießen, den 5. März 19U7. Grogh. Amtsgericht. Be/8 LLrbeitsvergebnng. Die Arbeiten und Lieferungen für die äußere und innere Entwässerungsanlage des UniversitätsgcbäudeS (^u(n) werden hiermit unter Zugrundelegung des Rtmisterial- erlasses voin 16. Ium 1893 unter den hierzu berechtigten Unternehmern am Ort öffentlich ausgeschrieben. Los I. Acußere Enlwäsierungsanlage darunter 430 cbm Erdaushub, 27«) l[b. Rtetcr Tonrohre, 90 lfd. Rieter D. N. A. Rohre, 11 Regen- und Hofsinkkaflen und 4 Rcvisionsfchächte. Los II. Innere Entwässerungsanlage darunter 1OO cbm Erdaushub, 400 lfd. Meter 1>. N. A. Rohre in verschiedenen Dimensionen, 18 freistehende Faycucelloselts :c. Angebotsunterlagen können auf unserem An,te Stephau- straße 18 eingesehen, Angebotsformulare dorther bezogen werden. Die Angebote sind mit entsprechender Aufschrift versehen bis Donnerstag, den 14 März d. I. nachmittags 5 Uhr dein Eröffnungstermin bei uns emzureichen. Zuschlagsfcist 3 Wochen. Gießen, den 4. März 1907. Großh. Hochbauamt Gießen. Becker. B6/, Wir setzen hiermit unsere Mitglieder von dem Ableben unseres Kameraden Wilhelm Vetter geziemend in Kenntnis. Die Beerdigung findet Donnerstag, den 7. März, nachmittags 5"/« Uhr «mit t v°l» Zusammenkunft 5 Uhr am Turmhaus am Brand. Arbeitsvergelmng. Die nachstehenden zur inneren Einrichtung der höheren und erweiterten Mädchenschule erforderlichen Arbeiten sollen Mittwoch, Vcn 13. März d. F. vormittags 10 Ubr öffentlich vergeben werden. .. 1. Lieiern und Anmachen von Vorhängen (2 Lose). 2. Liderung von Schirmständern aus Schmiedeeisen. Zeichnungen, Arbeitöbefchreibung und Bedingungen liegen bet uns zur ElMlchl offen. Angebote aus Vordruck, der daselbst erhältlich, sind bis zum genannten Zeitpunkt an uns emzureichen. — Zufchlags- rrnt 14 Lage. Grellen, den 5. März 1907. Städtisches Hochbauamt. Gerber. Ba/« In dem Freih. o. Rabenau'schen Revier Friedelhausen sollen m dem Distrikt Burgwald, Spiell und Stangenwald am Montag, den 11. März ueriiemert werden: . 12 Erchenstäumre von 40—ob cm Durchm. mit 10,30 cbm | Schnltt- 20 „ „ 30—4ucm » » 10,85 cbm • Holz 30 „ „ 15—30 cm „ , Bau- und Wagnerholz Todes-Anzeige. Gestern abend verschied plötzlich nach schwerem Leiden nnsere liebe Frau Henriette Schomber Ww. geb. Jahn. J Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Donnerstag, mittag W Uhr von der Kapelle des neuen Friedhofes aus statt Geschäfts-Empfehlungen adert biutaii blübl'ilbe UrtiDerfttäis^nickrei, Sieben. Frische Fische. Feigsten bliitenhcllen Cabliau per Pfund 28 Pfg., im Ausschnitt 33 Pfg. fi. fliofjcil Schellfisch per Pfund 32 Pfg., im Ausschnitt 40 Pfg. hochfeinste rttoidseeschcUfische ff. Bratfische empfehlen l Gebrüder jBerdux Bahnhofstrasse. #» « ein3r»« '*ei» d°-«' e>" Sy'U b w •rt' W ,7., unb 91“"6 ,S trf * Drucksachen aller Art liefert in jeder gewünschten Aue« stattung, stilrein und preiswert die ßrühl'sche Universitäts-Druckerei, Schulstr. 1 Concordia» Wir erfüllen hiermit die traurige Pflicht, unsere Mitglieder von dem Ableben deö Hcml Johann Auacker geziemend in Kenntnis zu setzen. Um zahlreiche Beteiligung bei der Beerdigung wird gebeten. Der Vorstand. Die Beerdigung findet Donnerstag, mittags 12 Mr, von der Kapelle deö neuen Friedhofes ans stau. V/, LMM Weilsuchms Gießen Gartenstraste L, Zrmmcr 8. Es können eingestellt werden: 3 Schlvsicr, 5 Schimede, 3 Wagner, 1 Maschinenschlosser, binöer, i Küfer, 2 Schreiner, 1 Bäcker, 1 Schneider, 2 $ teure, 1 Kanalarbeiler, mehrere jugendliche Arbeiter, o 1574 Der Vorstand. ___ Bekanntmachung. In unser Handelsregister, Abt. B wurde heute eingetragen: Firma: Theaterbauverein, Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Sitz Gießen. Gegenstand des Unternehmens ist die Erbauung und der Betrieb (Eigenbetrieb ober Verpachtung) eines Theaters auf dem von der Stadt Gießen bis zum Jahre 1936 unentgeltlich zur Verfügung gestellten Platz. Das Stammkapital beträgt 450 000 Mark. Der Gcschäflsvertrag ist abgeschlossen am 22. Februar 1907. Tie Gesellschaft endigt und wird mngem Uieinprotckttft njumuereinS tfT1* Wahlkreise gegen u„b Bernhard aen ihn wegen eine» ^oben;u2 t hnlie eS auch t Partei b* a'clknn. .»n bettichnel worden L'e Kolonien BaM' S --“"I Drahtgewebc, Staciiddraht, verzkt. Dralit, Drahtspanner etc. empfiehlt billigst J. mauser, Eisenhandlung. s Taö Kommando Lindenstruth. Todes-Anzeige. Hierdurch die schmerzliche Mitteilung, dass es Gott gefallen hat, Montag Abend 8 Uhr unseren lieben Gatten, Vater, frohn, Bruder, Schwager und Onkel Herrn JaSwfo Gastwirt nach kurzem, schweren Krankenlager im 45. Lebensjahre in ein besseres Jenseits abzurufen. Heuchelheim, Kinzenbach, Mellenbach (Thüringen), Walkerton (Amerika), den 5. März 1907. Die Beerdigung findet Donnerstag, 7. März, mittags 1 Uhr in Heuchelheim statt 1557 Gastwirte-Krankeniiasse hiessen E. H. Dienstag, dcu 12. März 1907, nachmittags 4 Uhr im „R o y a l' Seilecsweg General-Versammlung Tages-Ordnung: 2. Sbnahme'beT Jahresrechnung und Dechargierung des Rechners. Wir erfüllen hiermit die traurige Pflicht, von dem Ableben unseres Kaureraden Johann Anackcr geziemend Kennmis zu geben. Die Beerdigung findet Donnerstag den 7. März, vormittags 12 Uhr fratt. Bufauuircittiulst bet Kauteraü Kremer, 11V8 Uhr. Tas Kommando: Lindenstruth. Wigandt. im 55. Lebensjahre. Um stille Teilnahme bitten f L i * t ■ '&• - r i; A wn rt; . r.‘ ■18 -4 - Theater -Verein STtBBnt L-PfmiEwö^mmaeu per 1. April zu üermleten. Näheres: Schillerstr. 26 p 216 7. Vorstellung: Donnerstag, flen 7. März Fuhrmann Henschel. ßchiuaplal In 5 Alten von Gerhard Hauptmann» Gastplel dar Mitglieder des Lessingtheaters in Berlin: HEIsö Lehmann als Hanne Rudolf Rittner als Henschel 11 'Anfang 8 Ubr pünktlich. Ende gegen 1U3/«, Uhr. Eintrittskarten zu Mk. 5.—, 4.—, 8.—, 2.— bei Herrn Challler nm Neuen weg und au der Abendkasse. a’/» 8. Vorstellung: Freitag, den 22. März Festliche Schlussvorstellung im alten Th?ater. Versteigerung. Freitag, den 8. Marz er., nachm. S'/, Ubr versteigere ich !zu Lollar im Gasthaus zur ^üibe" gegen Barzahlung: 21 Dutzend Holzstühls 30 Wirtstische 1 Niusikautvmat. Die Versteigerung findet bestimmt statt. 1572 Born.Gerichtsvollzieher. Nur echte re® m ^Garant£r^hlorfreTzg Arische LlillSdütter „ Cöszrahkl-Lültcr Henkels Bleich Soda gibt u..hält, biendehd' j weisse Wäsche b „ Laüö-Liek empfiehlt Keorz Wallenfels Marktplatz 21 Telephon 46 Gegenüber der Engelavothcke. «»»Strlckcn u. 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