.950 ranter 'Jtann redet er nii dux, linos ii 1 PH weg 9( n ooo,. n 380.. 2 Mark eigener, irt os. n 33.- Die „•kfimer FamlNenblätter" werden dem .Anzeiger* viermal wöchentlich beigelegt, das „Krelsbletl flr öev Kreis -letzen" zweimal wöchenUtch. Ter ,^ef|t|d}e tanöolrt" erschttnt monatlich einmal. Notationsdruck und Verlag der Brühl'fchm UnwerstlälS - Buch- und kteindruckereü N. Lange, Diehen. Redaktion, Expedition und Druckerei: 6:fnd- stratze 7. Expedition und Verlag: e^ 61 9ieb Jeilnabine i|i ffr * ^10°.übenjil ^Dervorstand^. A f1“8* Heere £1— I ist Gegner einer Zentrumsherrschäft in Deutschland. öt kam bann aus länbliche Verhältnisse zu sprechen und meinte wörllich: AUS eine Verseuchung des Viehes bedeutet, sagt Kohler, bai könne nut der teuittden, bet, wie er, eint so l che Verseuchung a, m eigenen Leibt erfahren hibt. (Große Heiterkeit.) Am Schluffe seiner Rede entrüstete Köhler sich darüber, daß Prosessoren, Richter, Kommerzienräte, studierte Leute u. a. aufs Land kämen, um bie Bauern zu belehren. Kvmmtrzienral Heyligenstatdt weist bie Unterstellung, einen neuen Kulturkampf entfachen zu wollen, zurück. Als tole- .ckt engherzig einer Kvnsefsion bas Wort, Pcotepantismus geschlossener und nach- [•eibsess^ Zur Mahlöewcguag in K ffen. Gießen, 8. Januar. Eß ist erfreulich, baß jetzt zur Zeit ber Wahlkämpfe bei tmß in Oberheffen nirgends Klagen laut werben über polit. Teilnahmlosigkeit. In keinem unserer brei Wahlkreise ist nach ben unS zugthenben Berichten von Jnbifferenz etwas zu spüren. Die Wahlversammlungen, doch wohl ber hauptsächliche Grabmefftr für baß öffentliche Jnterefft, haben allenthalben starken Zulauf. So bleibt benn kaum ein Wahl- berechtigter, auch nicht ber im entlegensten Dorfe unb ber, bec niemals eine Zeitung ansieht, mangelhaft unterrichtet, unb man barf annehmen, baß bie Ausübung beß Wahlrecht- von nuc einem kleinen Bruchteile abfolut nicht Aufzurüttelnber versäumt werben wirb. Unb ebenso erfreulich ist, baß man sich fast überall bei unß in Oberheffen, ganz im Gegensatz zu ben Außschreitungen im vorjährigen Darmstäbtcr Nachwahlkampfe, bie größte Mühe allseitig gibt, ben Wahlkampf mit ben maßvollen Waffen strenger Sachlichkeit unter AuS- fcheibung alleß Persönlichen zu führen. Daß beste Beispiel liefert bozu bie liberale Wahlleitung beß Gießener Wahlkreises. Im Inseratenteil unserer heutigen Nummer gibt bec liberale Wahlausschuß im Verein mit seinem flanbibaicn Kommerzienrat Heyligenstaebt eine bahingehenbe Erklärung auSbrücklich ab, bie auch bei ben gegnerischen Parteien fympaihifch begrüßt werben wirb. LS mag banach bisher vielleicht aus dieser ober jener Seite ein wenig gefehlt worben sein. Umso mehr anzuerkennen ist, baß bie aufrichtige Absicht bestehl, keine persönlichen Momente in ben Wahlkampf -u tragen. Rach biejer Richtung hin kann man bisher auch ben Bekämpften ber Liberalen in Stadt unb Lanb ein gutes Zeugnis vusstellen, unb wir wollen hoffen, daß in dieser ruhigen und würdigen, durchaus wohlanständigen Tonart der Wahlkampf bei uni in Oberheffen zu End« gehen wird. Au» A11 e n d o r f a. d. Lumda wird unS eine verblüffend« Schnurr« gemeldet von der gierigen GcfchästSsetl« eine» Gastwirts. Am 6amittag ebttib fand dort m einem Saale ein« sojiald«mokrattfch«Verfimmlung statt, btt and) einige Liberal« und AnNfemtten angtzogen hatte, und e» trat auch ein nalionalliberaler Gegenrrdncr auf. Dieser lietz sich, bevor er zu Wolle kam, außer einem Glase Bier auch ein Ölafl Trinkivaffer geben, waS bekanntlich viele Redner tun. Whtten in feiner Red« unterbrach ihn der Will und all der Redner später fein Bier bezahlte, verlangte der Will außerdem noch für die Darreichung beß WafferS 80 Pfg. I Der Wirt, offenbar ein Sozialbemokrat, suchte wohl bamii fein Mißvergnügen über bie liberale Rede funb zu tun! JebensallS aber hat btefe Versammlung bewiesen, baß bie Sozialbemokratie bei unß in Allenborf fein Feld besitzt. Denn der Will war wohl ber einzige, ber bem liberalen Rcbner leinen Beifall fpenbete. In Londorf fand, tote man unS schreibt, am Freitag abend im Boegerscl>en Saale eine liberale Wahlverfamm- lung statt, die fetjrr zahlreich befudjt tvar. Bürgermeister A u - mann rrösftiete die Versammlung, und nachdem Stadtv. Petri aus Gießen einige einleitende Wolle gesprochen, nahm Kanu-Rat Heyligenstaebt bas Woll zu einem ca. ’/< stündigen Vortrag. Er bemerkte, daß er sich wieder gern unb freudig in den Dienst der Otsientlichkeit stelle, umsomShr, als er mit gutem Gewissen sagen könne, seine Pflichten und Versprechungen als ReichstagLabaeordneter getreulich erfüllt zu haben. Immer fribe er des Volkes Wohl im Auge gehabt, und wenn auch wohl von freisinniger Seite in einzelnen Punkten ein anderes Verhalten von ibm gewünscht worden wäre, so tonne er doch versicl-ern, baß er immer nach bestem Wissen unb Gewissen gehandelt habe. So Hobe er auch unter anderem daraus hingewirkt, die Lasten der Einquartierung dadurch etwas zu mildern, daß, statt wie seither 80 Psg. pro Mann, in Zukunft 1,20 Mk. gezagt würden. Wenn seine SCäl/tei auch jetzt wieder daS Vertrauen in ihn setzten, so schloß H. seine Ausführungen, ihn als Abgeordneten zu wählen, so würde er wieder, wie seither, nicht einseitig die Intev- dien eines Standes vertreten, vielmehr, soviel als irgend möglich, für alle Stände tun, sowohl für Landwirtschaft, als auch für den Arbeiter st and, für Handwerk und Industrie. Lebhafter, aufrichtiger Beifall folgte diesen Wollen. Nachdem noch Dr. Krausmüller aus Gießen über den Well unserer Kolonien gesprochen, schloß der Borsitzende bie Versammlung mit einem begeistert ausgenommenen Hoch auf „unseren, uns lüb- gewordenen Herrn Kommerzienrat Heyligenstaebt. Auß BurkharbSfelben, 7. Jan., roirb unß geschrieben: Eine stark besuchte Wahlversammlung fanb am SoNutag abend hier statt. Die allgemeine Stimmung war, für Heyligen- staedl bei der Wahl einzutreien. Tie Hungener Wahlversammlung. AuS Hungen, b. Januar, wird uns geichrieben: Die von den vereinigten Liberalen für heute einberufene Dählerversammlung war trotz des etwas spät anberaumten Ter. mins zahlreich besucht. Nach ber Eröffnungsansprache des Beig. Solei ergriff Herr Kommerzienrat Heyligenstaedl das Wort zur kurzen Berichterstattung über seine Tätigkeit im verflossenen Reiä)stag. Die Auslösung des Reichstages, so sühllc der Redner aus, kam überraschend, obgleich schon die Abgeordneten am Tage vorl/er die Ueberzeugung hatten, sie müsse kommen, wenn nicht dos Zentrum noch in letzter Stunde einlenke. DaS geschah trotz des Reichskanzlers Appell nidyt, und darum sah sich bie Regierung genötigt, sich birett an das beutsche Boll tu wenden. Die Parole |ur die Wahl des neuen ReidiStages lautet: Gegen Zentrum und Sozialdemotratie für eine nationale Mehrheit. In diesem Sinn ist der in unserem Wahlkreis erfolgte Zusammenschluß der Nationalliberalen, Freisinnigen und Nationalsozialen zu begrüßen; bedauertich aber ist es, daß es in zwei hessischen Wahlkreisen nicht gelungen ist, eine Einigung der liberalen Parteien zu erzielen. Das ist umsomehr bedenklich, als das Zentrum nicht nur gegen die Sozialdemokratie, sondern auch gegen die Nationalliberoien, in denen es Die schlimmsten Gegner »einer fontenwneli gestimmten Politik erkennt, ben Kamps auigcnomnien Ijat Die Tatsache, daß ein Drittel der deutschen Bevölkerung seüher in dem Zentrum der Reichspolitik die Dirett.ve gab, sindct feine Erklärung in der Zersplitterung innerhalb der evangelischen Wählerid-asr. Pflicht der nationalen Parteien ist es darum, eine Mehrheit im neuen Reichstag zu bilden, die für evangelische Glaubens- und Gewissenssreiheit eintritt Diese Forderung Hcyligenstaedts gab Köhler- Langsdors Veranlassung, sicy gegen einen etwaigen Kulturkampf zu erklärelu Er wünscyt Friedeii zwischen den christlichen Konfesswnen, dagegen krltschicdenen Kampf g ea en bas Judentum. Auch Köhler wünscht aber, daß der Pcotcftontismus geschlossener und nach- drüdlicher gegen den Ultramontanidmuß auitreten möchte. In lichtiger Erkennwiß ber Seucbengeiahr für ben heimischen Bied ftanb will auch er nicht für bie Grenzössnung stimmen. Nach Heyligenstaedl ergriff Pros. Dr. B i e r m a n n aus Gießen das Wort Als einen besonderen Fortschritt in der Kvlonialvev- roaltung bezeichnet er die nunmehr durch einen Kaufmann erfolgende Erledigung der Geschäfte und begrüßt die Draufgängermanier Dcrnburgs. Bei einem Vergleich der Wahlaufrufe von,eilen der Deutfchsozialen und der Nationalliberalen findet er in den roefent- lidxn ftorberungen keine Gegensätze. Hinsichtlich ber Erhöhung ber Börfensteuer hall er Vorsicht für geboten, damil nicht gu>be Gefchäsle mS Ausland wandern. Ter Einführung einer Wehr st euer stellen fich nach einer Ansicht große Schlvieng- kerten entgegen. In der als „Fleischnot" bezeichneten Erscheinung erblickt er einen fortschreitenden, allerdings größeren Schwankungen imterworscnen Teuerungsprozeß, der firn gegenwärtig auch in Oesterreich bemerkbar mache. Beim Vorgehen gegen Großba » are müsse stets erst feügeiieUl werden, ob wird liÄ Schmutzkonlurrenz in Betracht komme; es gäbt auch gute Warenhauicr, „chnslliche Juden". Von AuSbeutungsj reihe it reden nach Pros. BieimannS Ueberzeugung nur noch einzelne Manchcstcrlcutc, die fstat.-Lib. nicht Was Pros. Biermann an der Kandidatur Kdhicrs bedenklich erscheint, ist die Wahrscheinlichkeit, daß dessen Bizepruildenieicjchaft ün hcsiischen Landtag ein Hinder- nidgiunb J1U «tue regelmäßige Anwesenheit im Reichstag, roo eß in Zukunft auf jede nationale Stimme ankomme, fein tonnte. Mißbllligcud spricht der Redner sich auch über Köhters Tendenz bie auf eine Berschärsun« des Gegensatzes zwischen Stadl Unö Land hiuaasgchk, n-ührend nur ein gemeinfamer Kampf gegen di« e»4UilbcuwrratK höchstes Ziel sei» müsse. , I a c» d l aus Uiphe bernnh, Herr v. Heyl sowie Me Gießener RationaÜÜxralm seien für Ceffnung der Grenzen; unerhröt fei cs, haß der Stadt Giesten auß ein Kandidat dem Kreis pulfenticrt meide, der mir m dündkerifche Hand gehöre. De miesen oder betont H « y 11 a e n st a e b t, daß er niäst von ®tete» allein, sondern von den Verttauensmännern des twifeß anfütstelli (et BomurerSheim and LangSdorf trittfiert baß Verhältnis da 9iatwnalliberalen »um Freisinn. Antnupsend an Prüf. B ier manns Ausführungen behaupt« Lehrer Kling- Gießen. Köhler fei 132 mal im Reichstag anwesend gewesen. Nach Lmgs Dlcmmifl ist in dem bevorflehenden Wahl- tamps nicht daS nationale, sondern das wirtschaftliche Momenl entscheideiw. Als antinattonal bezeichn« et das Zusammengehen ber Nationalliberalen mit den Sozialdemokraten bei der badischen LandtagSwahi. (Toll handelte eS sich bekanntlich, wie auch Heyligenstaedl später erwiderte, um eine Beseitigung des Zen- tiumseinslusseS.) Weiter krttisiell ber Rebner daS Verhalten ber Natwnalliberalen b« bei Einrichtung ber Fahrkattensteuer, bei ber Beratung über den Ausfuhrzoll aus Sdhien und Stall u. a. I Oberamtsrichler Fuhr aus Ollenberg bebauert, baß ein fftobed Bkomenl ein so zerNüjllleS, kleinliches Geschlecht finbe. Für eine hohe, ibeale Sacht gelte eS ju kämpfen; der Kanipf gegen die Ultra montanen sei zugleich ein Kampf für bie deutschen Katholiken. Fuhr weist nach, daß die Nationalliberalen schon feit I a hrze hnten für den Bauernstand eingetreten feien, und daß gerade auch die Stäüter den Bauern vielfach zu Erfolgen verhalfen hätten. Man lasse Heyligenstaedl eine ungerechte Beurteilung zuteil werden, wenn man ihn als Freisinnigen ün Sinne des Freisinns vor zwanzig Jahren bezeichne. , Auch veyligenstaedt verwahrt sich dagegen, daß er dem Freisinn Konzessionen gemacht habe. Dieser sei anfangs wegen feines (HeyligcnslaedtS) weitgehenben Ein- tretens für bie bäuerlichen Jnterefsen nicht für ihn eingenommen gewesen. Für die Fahrkartcnsteuer hat Heyligenstaedl gestimmt, um bamit ein Aeauivalent für die ab- gelchute Tabaksteuer zu schaffen. Die ländlichen Bewohner werden von dieser Steuer nur in ganz geringem Maße betroffen, während andererseits — besonders auch durch Ausländer =n respektable Summen eingehen. Nach einem Ausfall Kö blerS gegen das ,Ludenregiment" anderer Staaten und auch Deutschlands wurde die lebhaft verlaufene Versammlung geschlossen. Nr.« Zweites Blatt ISr.Jal.rqaN!, o Dienstag8.JrnM« 1907 ^ener General-Anzeiger für GberhGn 'ii.i-'ST I Si- des „Der fchreibselige Patriot" deS Gieß. Anz. hat wieder einmal eine Freude gehabt, als er den Artikel getötet und 59 verwundet morden. Da die Zufuhr von Lebensmitteln aus den Dörfern nach Lodz sehr eingeschränkt, ist, leiden viele Familien Slot. In Sgersh, Gouvernement Piatrkow, wurde ein mit der elektrischen Straßenbahn fahrender Fabrikant, namens Stickhold, von Unbekannten erschossen. . Arbeiterversicherung und ReichStagswahlen. Tie Auflösung des Reichstages hat bewirkt, daß die sozial- volitischen Aufgaben der deutschen Volksvertretung, die ohnehin schon einen recht stattlichen Umfang gehabt haben würden, noch weiter vermehrt find, da ja verschiedene Gesetzentwürfe, die noch vom alten Parlamente hätten erledigt werden können und auch wohl erledigt worden wären, jetzt den kommenden Männern zu überweisen sind. Ganz besonders wird sich der neue Reichstag mit versicherungsrechtlichen Fragen zu beschäftigen haben und es ist vielleicht nicht zuviel gesagt, wenn man annimmt, daß die Beratungen der nächsten fünf Jahre im Zeichen der Versicherungsreform stehen werden. Ter neu Reichstag wird sich in erster Linie mit der Reform des Krankenversicherungsrechts einschließlich des Hülfskassenwesens zu bescl)ästigen haben. In zweiter tiinie kommt Dann die Zusammenlegung der verschiedenen Versicherungszweige. Darüber, nach welcher Richtung hin sich hier die Pläne der Regierung bewegen, ist nichts bekannt geworden. Härte die Regierung der Presse ein Programm unterbreitet, so würde bei Dem starken Interesse, das bei uns die Oeffentlichkeit an der Arbeiterversicherung nimmt, das Regierungsprogramm wohl sä-on im Wahlkampfe eine nidjt nebensäckstiche Rolle gespielt haben. Nicht häufig wird eine legislatorische Frage so verschieden beurteilt, wie die Reform der Arbeiterversicherung. Man denke nur Daran, daß noch vor einigen Jahren im Reichstage von allen Parteien einstimmig in einer Resolution die Vereinheitlichung oer Arbeitcrversicherung gefordert wurde. Und jetzt? Die Krankenkassen fürchten, daß eine Zusammenlegung der verschiedenen Versicherungszweige ohne eine Vernichtung des zeitigen Selbstverwaltungsreckstes der Krankenkassen nicht möglich ist und stellen sich der Reformidee feindlich gegenüber. Umgekehrt wollen auch die Berufsgenossenschaften ihr Selbstverwaltungsrecht erhalten; gelegentlich wird sogar von Arbeitgeberseite das Verlangen gestellt, die gesamte Verwaltung der Arbeiterversicherung in die Hände der Arbeitgeber zu legen. Auch die Aerzteschaft will zurzeit von einer Vereinheitlichung der Arbeiterversicherung nichts wissen, aus Gründen, die hier nicht näher zu erörtern sind. Bei diesen sich widerstreitenden Bestrebungen der verschiedenen Interessengruppen wird es dem neuen Reichstage nicht leicht sein. Die Interessen der Versickerten mit den Wünschen der übrigen. Kreise in Einklang zu bringen. Der Erledigung harrt ferner die Privatbeamtenversicherung, über welche die Ansichten noch auseinandergehen, die aber Wohl auch den neuen Reichstag beschäftigen wird. Hier ist die hauptfächlichste Streitfrage die, ob für die Privatbeamten eine neue Kasseneinrichtung zu schaffen, oder ob die allgemeine Invalidenversicherung für diesen Personenkreis auszubanen ist, was dadurch geschehen könnte, daß auf die bisherigen Lohnklassen des JnvalidenversiaMungsgesetzes noii) weitere Klassen mit höheren Renten und höheren Beiträgen aufgesetzt werden. Noch eine weitere sehr wichtige yrage wird aller Voraussicht nach den lommcnöen Reichstag beschäftigen, nämlich die Handwerkerversicherung. Wenn eine großzügige Versicherungsreform erfolgt, dann wird gewiß auch wieder die Forderung erhoben werden, daß die Segnungen der Versicherung nicht nur den Arbeitern, sondern auch den ihnen wirtschaftlich gleichstehenden kleinen Handwerksmeistern zuteil werden sollen. Die Reichsregierung hat die Sache zu einer Prinzipienfrage gemacht und grundsätzlich die Einbeziehung der selbständigen Existenzen in den Versicherungszwang verneint. Unseres Erachtens mit Unrecht. Maßgebend darf niajt die Selbständigkeit oder Unselbständigkeit sein, sondern die Möglichkeit ober Unmöglichkeit, aus eigenen Kräften für die Tage der Krankheit, der Invalidität und des Alters zu sorgen. ' die 8 Millionen Stück Kleinvieh (Schafe, Angoraziegen u. s. ro.) besitzen. Man meint, der Herr käme nicht hinter seinem Schreibtische hervor! Und doch will er ein Führer des arbeitenden Volkes sein. in den WeihnachlSkagen beiwohnte. Dort sprach Stadt- Hagen davon, daß die Hottentotten besser seien als die deutschen Soldaten, und kaum zehn Minuten später sagte — o Verzeihung, brüllte er uns ins Gesicht: ^Freisinnige Hottentottenbande1* Ich habe natürlich von Herzen lachen muffen, und dabei entfährt mir: ,Na do müßte man eigentlich mal umS Wort bitten/ Da hat einer von rechts, einer von links und einer von hinten getreten und geboxt, und mit Hülfe dieser einfachen Mittel saß ich draußen. DaS erste, was mir an der frischen Luft aufstieb, war ein lachender Schutzmann. Ich fragte ihn, weshalb er mich auslache, statt nur beizustehen, und erhielt als Antwort: »Wollen Sie wieder das Geschrei von der abge- hauenen Hand hören?" So gehts bei Stadthagen u. Co. her. UebrigenS war ich etwa der dreißigste, der hinauSflog. Das wollte ich nur mal anführen, um nur durch ein kleines Beispiel zu zeigen, wie in Berlin die Herren »Genossen* es mit dem Freisinn meinen. Dem Gießener Sozialülenblatte rate ich, ja nicht Stadthagen oder Bebel ein Eremplar jener Stummer zu senden, sonst wird eS der Zorn der milden Herren treffen und es wird Buße tun müssen — etwas Unangenehmes, nicht wahr? Von deu Greueltatcn in Nussisch-PoLcn. In Flugschriften, die in Lodz verbreitet werden, kündigt die sozialdemokratische Partei d.e Fortdauer der Parteilämpfe an. Während des Januar sind dort bereits 16 Arbeite,; Gießener sozialdem. Blattes, betitelt „Ein Billionen-Mensch", las. Besten Dank für die Belehrung über den Wert einer Billion. Nur schade, daß die Arbeit zu spät kam. Von einem Druckfehler Hai der Menschenfreund noch nie eiwas gehört. Die Gcschichre mit den Staats- und Parteigeldern liegt dem Herrn immer noch im Magen. Alle Seitensprünge nützen nichts mehr. Aucy die Angabe über französische Verhältnisse, die zeigen, daß es in unserem als reaktionär verschrieenen Lande in vielen Dingen besser ist als in der französischen Republik, sind bem Herrn sehr unangenehm. Den Zweck meiner Artikel über französ. Verhältnisse hat der Herr noch nicht begriffen. Er redet von „Beispiel vorführen". Nein, ich wlll es ihm sagen. Ich weiß, daß französisd-e Schriftsteller sich von sozialdemokratischen Größen in Berlin Auskunft über deutsche Verhältnisse geben lassen uno daß man in Frankreich über un|er Land zumeist sehr falsch unterrichtet ist. Durch die ewigen Mäkeleien im Reichstag und die vor gerittenen, oft auf Unkenntnis beruhenden Artikel französischer Blätter soll unserem Volk die Freude am Meid) vergällt werden, unsere leitenden Kreise in den Regierungen und den Parlamenten sollen als unfähig dargestellt werden. Da hielt id) es für gut, einmal zu zeigen, wie es in einem Lande aussieht, in dem das Volk schon 36 Jahre seine Geschicke selber lenlt. Ick) stütze mid; in meinen Ausführungen auf eigene Beobachtungen, Urteile von gebildeten Franzosen, Stellen aus französischen Büchern und aus Artikel aus versdstedenen republikanisd)en Zeitungen. Wenn meine Veröffentlichungen dem Herrn nicht passen, braudjt er sie ja nicht zu lesen. £. Ks Siuvcnz grenze von Vieler hoch hält den W Regent 61« Lchon jcgl I Auch btt Äc Alii'Z töinnil seines auf - italienischen: zu Ehren ein ragendslen $ Einladungen •gelt so schreibt bi kügietS it Mch gebe. Werin sei« abend abend auf irischer als er sah, des Breiter ein Borflenl Cchwein M >ech konnte s iin letzter Z «Scsellichaft ö • Ein .Jugend,: ( «der Oberklossi Äcnipeiatur Didegen. ,9 Sie denn eig . ,W, heu buig§ nicht vertzändi 'Die wild berich doch nicht o • bei §t. Pa, üay ein Bm ssollle, uni fei «neun Uhr nu i n der Kirche erblicken. 6a weilen mehrer Stäuiigain un »U5, den Ben hatten bannt Arglosigkeit ^i»ec (Seroot ^atle geachtu . Tod Land-»'.. gef<\ -III eil"1 n' 911 oelllchl. L * Lern'ögenvc früher» war, h°"e gjhiicn* unc sein Bern'ö! yergroßert- • De geseüschai^ njortrag, b' von [labt z" t)fl Deutsches Reich. B erlin, 7. Jan. Das Kaiserpaar begab sich heute nach dem Mausoleum in Charlottenburg zur Kranzniederlegung anläßlich des Todestages der Kaiserin Augusta. Der Kaiser besuchte daraus den Reichskanzler und hörte im Königl. Schloß die Vorträge des Chefs des Zivilkabinetts und der Minister der össentlichen Arbeiten und des Handels. — Der Lordmayor von London, Sir William Tre- loo r, wird demnädK mit seinem gesamten Stabe in Berlin eintreffen. Der Lordmayor war seinerzeit in Palästina mit dem Monarchen zusammen und von ihm zu Gaste geladen. Wie verlautet, soll der Lordmayor bei seinem Berliner Besuch vom Kaiser und vom Oberbürgermeister empfangen werden. — Zu der b r a u n s ch w e i g i s cy e n T h r o n f o l g e f r a g e wird der „Voss. Ztg." aus Süddeutschland von angeblich gut unterrichteter Seite geschrieben, der Herzog von Cumberland rechne mit Bestimmtheit darauf, daß der braunschweigisd-e Regentschasts- cat eine Entscheidung des Bundesrats über die Zulassung c> es Prinzen Ernst August zur Thronfolge herbciführen wird. Sollte sick) aber der Bundesrat mit dem Verzicht des Prinzen Ernst August auf Hannover nidjt zufrieden geben, so wird oer Herzog die Frage nocknnals in Erwägung ziehen und möglicherweise den ihm von einigen Fürsten nahegelegten Entschluß, seinen ältesten Sohn ebenfalls zum Verzicht auf Hannover zu ermächtigen, doch noch fassen. Damit hängt es wohl auch zusammen, daß der Regentsd-aftsrat vor allem Zeit zu gewinnen l'udjiL — Dem „Lokalanz." zufolge beschloß der Bund es rat auf ®runb des § 34 Abs. 2 des Zigaretten st euergesetzes: Erstens: Die Frist für den steuerfreien Verkauf der bei den Kleinhändlern von den im Juli dos Vorjahres angemeldeten Vorräten au Zigarettenblättchen noch vorhandenen Restbeständen wird bis zum 1. März 1907 verlängert und die Erledigung von hieraus gerid)teten Anträgen den Direktivbehörden übertragen. Zweitens; Xie Direktivbehörden werden ermächtigt, über eine etwaige Nidst- einhaltung der für in der Vorlage für Gesackt um eine Fristverlängerung der im § 4 der Zigarettenfteuer-Ausführungsbe- Itimmungen festgesetzten Frist hinwegzusehen. t1 in# 8. Jan. Der Kaiser verlieh dem Vorsteher des pommeifdjen Dorfes Lunow das Allgemeine Ehrenzeichen mit dem ausdrücklichen Wunsch, es als Auszeichnung der ganzen Gemeinde zu betradtfen und in diesem Sinne zu tragen Xie Gemeinde war bereits von König Friedrich Wilhelm III. jur ihre vor hundert Jahren bewiesene patriotische Gesinnung mit Dem Zivil-Ehrenzeichen 1. Klasse bedacht worden. B r e s l a u, 8. Jan. Das Jubiläum des Kardinals Kopp wurde gestern mit einem Fackelzuge eröffnet, an dem mehrere tau,end Personen teilnahmen. Der Abg. Justizrat Porsch hielt an den Jubilar eine Ansprache, worauf dieser mit be- S,en„^°wVfä^anti;ä crroi0™c- Kardinal St. Fischer aus iroln und Bisckwf Korum von -trter überreichten als Gescheut der preußlichen Bischöfe eine Silberbüste des Bonifatius m . ® Ffe 1 ä' 7- San. Deute fand hier die V e r m ä h l u n g der Prinzeffin H e r m i n e R e u ß ältere Linie mit dem Prinzen 3obaiin Georg von S d) önaich - Caroloth statt. näher an; so gut es bei dem Vorbeifahren möglich mar. Der eine und größere mit einem Filzhut drückte sich möglidjft im Dunkeln an uns vorbei, während aber der andere und kleinere, er mochte 1.60 Meter, auch einige Zentimeter mehr groß und 30 Jahre, audj etwas mehr, alt sein, nad> uns frech blickte. Tas Aussehen hatte er wie ein Mausfallenhändler, hatte mittleren Körperbau, einen Filz Hut auf, der etwas dunkel aussah, und trug einen offenen, stark abgetragenen. Rock. Das Gesicht war ohne Bart mit einem kleinen schwarzen Schnurrbart, mit fred)em Gesichtsausdruck. Um den Hals trug er ein Halstuch mit großen gelblich scheinenden Tupfen. Möglicherweise sind die Beiden die Urheber des Brandes. Einen Beitrag zur Fleischteuerung liefert folgender Vorfall: herzlich wollte ein Landbewohner in einem oberhessischen Landstädtchen mehrere Pfund Speck zu seiner Haus- schlachtung holen. Aus die Frage, was das Pfund kostete, erhielt er die Antwort: 1 Mark 10 Pfennig und jetzt erst sah der Metzger, Daß der Speck ausoercauft sei, was den Landbewohner veranlaßte, sofort zu einem anderen Metzger zu gehen, der ihm das verlangte Fleisch zu 8 0 Pfennig das Pfund überließ. Darmstadt, 6. Jan. Aus dem Personenzug 654, der um ö Uhr 3M in. von Mainz uad) Darmstadt fuhrt, wurden gestern, abend zwilchen Bischo'sHerin und Nauheim sechs s d) a r s e ^chu)ie aut die Bahnwärter- und W e i d) c n ft e L L c r - bube abgefeuerü -tie im Zuge befindlichen Pas,agiere mußten >rch. u. d. Fki. ^tg. beim Verlassen des Zuges einer leiblichen Visitation unterziehen. ß. Franlsun a. M., 7. Jan. In einem Hotel am Hauptbahnhofe erschoß sich heute die 32 Jahre alte Charette van der Per re geb. Lemcke aus Llünster in Ubrft*, Eain « ^idda il Aurland. London, 7. Jan. Um der deutschen Konkurrenz ^segnen, wird die Wlstte Star Line künftig jeden oroben Doppelschraubendampfer von p? Vt0Un abwhren und in Cherbourg anlaufen lassen. X e m b e r g , 7. ^an. -her gestern hier abgehaltene jüdische ? c Vn? m-“nn,£r tag , zu welchem Vertreter von mehr o^^usend galizuchen Städten, sowie Reichstags- und Landtags- •?lÄnCm toßrcn' beschloß einstimmig folgende Reso- Vertrauensmannertag beschließt eine das ganze i politische Organisation bl pfr Politischen, iozialen und ökonomischen Jnter- b.cr Judenschaft Oesterreichs und wählt der Vertrauens- 6tn Exekutivkomitee, weiches mit der Ausarbeitung eures Programms, oas die p-orderungen der Judenschrft umfaßt ^™6ei™n iu ebei?UrrgEn^t.Un9 Oräß’li(otlra ^cnCtgm S° fE,^ru I" der Ein w a n d e r un g s fr a q e dnes^ Ent^^nk* Deutschland gegenüber ein besonderes Entgegenkommen. Ein jung ft in Süd-Carolina eingewanderter deutscher Arbeiter beschwerte sick) beim Präsid'nten darüber, daß die Verhältnisse, die er ange^ffen habe seinen Erwartungen keineswegs entsprächen. Der Präsident forderte ein' eingehende Untersuchung mit nachfolgendem Bericht, worauf ein Kpr ^lhington wird telegraphiert, Roosevelt Hube auf A Verhandlungen der Tarifkommission eine Vorlage \se?lante Z°lleiu°-rn°hm-n mit Deutsch. Ln ffiÄ b-m -egemEti-e» Kongreß d-rl-g«. Er -nßA- Munich, daß die Berliner -varifkommission ihren Bericht w a-§ nw^id) erstatten möck-te. Offenbar liegt es in der 2eut?chla^n^alick>st^ ^?^reß Den Reziprozitätsvertrag mit iolflP. f)titlntVrf hwMui.r. .. zu-! SioLff Shaw Dagegen. Der Demnächst •1 Shtiws durck) Cvrtelyon dürfte Die Sachlage Srä Ü>?nt?n niK!S?\ letzterer sick- nicht Dem Wunsch des Prai identen widerietzen Durfte. Dadurd) werden jedoch Die Si» eUlCs ^udelspolitisdMi Aviommens nicht günstiger, da die Zustimmung des oenatö nicht zu umgehen ist. Raisuli. Kriegsminister Gebbas setzte einen Preis auf den Kopf RaisuliS aus, dem er einen Hinterhalt zu stellen versuchen wird. In Araberkreisen läuft das Gerücht um, daß Raisuli am 7. Januar vormittags von seinem Schwager auSgeliefert worden fei. Wenn dem Gerücht auch bisher die amtliche Bestätigung fehlt, so erscheint es doch glaubhaft, da oiaisulis Schwager sich bereit erklärt hatte, ihn für eine Geldbelohnung auszuliefern. Spanische Blätter bringen die bestimmte Nachricht, daß Siaisuli von den Leuten des Stammes Wadras bereits verhaftet worden ist. Es heißt, daß der •Stamm der Wadras mit dem Machsen über seine Unter» loerfung verhandle. Rian glaubt, der Stamm hätte sich dazu entschlossen, um nicht gebrandschagt und geplündert zu werden Stach einer anderen Meldung soll sich Raisuli zu dem Marabiit von Abdelsalem geflüchtet haben. Soldaten der benachbarten Stämme plündern noch immer in Zinat und schleppen Säcke mit Korn usw. fort. In Tanger ist Der spanische Kreuzer „Estremadura' eingetroffen. Wie man im syzioldemokratischen Lager die Kolonialfrage behandelt. Man schreibt uns: DaS erste Flugblatt für die Kandidatur Krumm be» Häuptel, daß die bürgerlichen Parteien »Jahr für Jahr Hunderte von Millionen' für unsere Kolonialpolilik bewilligt hätten. Wenige Zeilen weiter steht dann von 1886 biS 10u6; 800 Millionen. Stimmt das wohl zusammen? Nach der »Nordd. Allg. Ztg.- ober sind in den öeifloffenen 22 Jahren 668 Millionen verausgabt worden. In der Bei- tage zu Nr. 4 steigt DaS Krummsche Blatt in einem Artikel sogar biS zu 140 000 auf den Gipfel der Rechenkunst. In derselben Arbeit widerlegt es, ohne es zu merken, das obige Flugblatt, das unsere Kolonien als fast durchweg wertlose Sand- und Jieberwüsten bezeichnet halte, indem es aus der Broschüre des Dr. Rohrbach u. a. mitteilt, daß Südwestafrika 60 Millionen Hektar brauchbares Weideland besitzt, also 4/T der ganzen Kolonie und eine Fläche, die fast so groß ist als Deutschland. Bemerkt sei noch, daß Südwestafrika dieselben Boden- und Wasserverhältnisse hat wie das Kapland der Engländer, das heu^e eine Ausfuhr van 80 Millionen hat. Don unseren besonders wertvollen Kolonien Togo, Kamerun, Deutsch-Ostasrika, Kiautschou usw. haben diese Herren Volks- berater anscheinend noch nichts gehört. Im Anschluß an die obige Broschüre bringt dann ein Rechenkünstler folgendes Meisterstück fertig. Er knüpft an die Behauptung des Dr. Siohrbach an, daß man in Deutsch- Südwestafrika 6000 Großfarmer und später bis zu 25 000 Kleinfarmer (von letzteren hatte jeder immer noch 2000 bis 3000 Hektar zur Verfügung). Letzteres paßt ihm nicht, trotz- dem neulich der Farmer Schlettwein in der Sitzung einer NeichstagSkommifsion erklärt hat, daß kleine Farmen noch erträglicher seien als große. Darum erklärt er es für Ziikunfts- musik. Sehr bequem. Dr. Rohrbach meinte, man könne Irlich 1000 Farmer ansiedeln und jedem eine Subvention von 10 000 bis 16 000 Ml. geben. scherz^"" Ie‘^et Rechenkünstler folgenden Fastnachts- Hriegstofien ..... 600 Millionen Mark Subvention an die Farmer in 50 Jahren....... . 60 Ausgaben für die Schutztruppe ' " (50 Jahre 4 80 Millionen Mark) . 1500 in Summa 2160 Millionen Mark. Er fügt hinzu, jeder Qll° m^hr als 400 000 Mark gekostet haben Schiiehüch kommt der llnallcffekt: .Auf ladwejiafrikan!jchen> Sande ift ein deutscher Volksgenosse 140 000 mal so teuer wie in der Heimat.* Schrecklich, wenn eS so wäre. Än benn der Herr dazu, für 50 Jahre jährlich «0 Millionen für eine Echutztruppe einzusetzen- Es scheint, al-ober den durchschnittlichen A us ga b e n b e t r a g Kolonien eingesetzt h ä t te f ü r S ü d'. fn 1Q °tr 2st rhrn dieser R l e s e n s ch n i tz e r nur io nebenbei passiert? Dazu kommt: I S« Beitrag des Reiches für die Kolonien nimmt mit Pf°nmig"m°"hr! 000 bcIomml h°ut° keinen ""1^Handel und unsere Industrie auS den Kolonien ziehen, nimmt stetig zu. oa ,,8; Hot der Herr so wemg wirtschaftliche Kenntnisse, um es übersehen zu tonnen, was mit diesen 5000 produktiv ar- beitenden Farmern all zusammenhängt? Wie viele Personen der verschieden>ten Berufe Leben durch und mit 6000 Farmern, 'vttgchii. 3n i"hr der tzhi, | ltme ^toidjie, H endlich Q | «och giü Ihrige e0‘ I ; ei,ll|i0 feines IkWMtfibli I11 t!l «mfaöeHöe ; <5 an | nu!? 9Ql|n»a Küit «?ll5pori'e ■ aHu',l|fleiDevi J 1 Namm I&S 111'4 6(| | b)e^lieii, «WSt»1«' IUd)l Xi 1 5er lür jeh?11 ^«"ken,LJ.? i \ M peiieüi J1011 ben 7 ) e‘ Aus Stadt und Land. Gießen, den 8. Januar 1907. ** A u s z e i ch n u n g. Dem Architekten Paul Meißner in Darmstadt ist von S. K. H. dem Großherzog der Charrrkter als „Prosefior" verliehen worden. * Die Handelskammer Gießen wählte in ihrer ersten Jahressitzung am 3. Januar den seitherigen Vorstand wieder. Erster Vorsitzender i)t Kommerzienrat Mod), dessen Stellvertreter Kommerzienrat Heichelheim und Rechner C. W. St o ro a d. ** Tas Großfeuer in Steinbach. Von einem Rei- enden erhalten wir noch folgende Mitteilung: Als wir in der Nacht von vorigen Freitag auf Samstag in Der Richtung von Niederbessingen nach Lick) etwa WO Meter weit aus dem Walde herausgekommen, wir hatten ein Fuhrwerk bei uns, sahen wir vor rr-ms eine plötzlich auftauchende Feuersäule. Zuerst wußten wir nicht, wo es brannte: erst allmählich wurden wir gewahr, baff,es in Steinbach war. Auf der Chaussee von Lid) uad) Steinbad), Da wo Die Chaussee hinter Lich eine starke Biegung uad) Steinbad) zu macht, begegneten uns zwei Stromer, Die in der Richtung von Steinbaa) nad) Lich eilends gingen. Es war ungefähr 2 Uhr nachts. Das Feuer vor uns und diese Stromer in so ungewöhnlicher Tageszeit auf der Straße mad)te uns aufmerksam und wir sahen uns diese Stromer etwas ; eu> getan. - .Der Kunfümilier Segi von der ÄrirternachtS-nuhke bei Passau •ouibe beim Oelen des lausenden ÄlütztwerleS an der Jacke npm Ta dj, '*it, ba6.. '"'-tun V" > 16«benn>ü?6,,8« " linnen uns' &le )en 9)?Qnn„nb aud>tDo6[ j t'l-n 6,6,*«« mit .“"nimmt i# hin die : wurde erst tags daraus im Mühlengetricoc gesund.m. — Nachrichten ans Catania zusolgc gibt der Aetna unzweiselhaitc Proben wieder erwachender Tätigkeit. Im großen Krater vollziehen sich kolossale Zusammenbruche. Lokale Erdbeben wcrd.n m den Aeknastädten scst- gestellt. Dem Krater entströmen dichte Rauchwolken, was sonst nicht der Fall ist. Die Bewohner dec höchst am Aetna gelegenen Ortschaft Ricoloft bcmerlt.-n von Gasexplosionen hecrührende Feuersaulen. — Zwischen Teal und Walmer 1 England, wurde aus einen gewissen derrn Gould in dessen Villa ein Mordversuch verübt. .Der Dtörbcr verletzte Gould durch drei Schüsse schwer. Aunst und Wijjcnfcbaft. — Aus Darmstadt wird uns geschrieben: Tie neue Operette „Tie luftige Witwe' von Löyan, die am Aciyahrsiag hier ihre Prandare erlebte, halte auch bei der dritten Ausführung wieder em vollbeietzies Haus; auch der Großherzog, die Großherzogin, Priiizejim Torothea von Solms-Hoheiijotins-Lich und Prinz Ludivig von Battenberg wohnten der Boritellung bei. Ter ALiener Komponist hat die Operette mit flotten uifprüiiglicheii ÜJlelobien, an- tprechcnden A!alzern und Dneuen ausgestattet. Ter Text sieht aui höheren Niveau. Tie Boritellung war lehr sorgsältig euistudiert, die Aussiatiung glänzend. — Der Herzog der Abruzzen, ein Detter deS Königs von Italien, führte in einem Dortrag, den er im Argentina- theater zu Rom über feine Expedition nach dem westlich vom D i 1101 i a * 9 a n f f a in Afrika gelegenen Ruwenzorr hielt, folgendes aus: Der Bweck der Expedition war, den Verlauf der GebirgskeUcu, die Anzahl und Verteilung von Berggipfeln, bi: relativen und absoluten Hohen, die Lage der Wasseriaietden und der Täler und überhaupt das vrohydrogcaphisck)«! System des Gebietes festzustellen. Die Expedition brach am 16. April 1906 von Neapel auf. Die Arbeit begann von dem 3798 Meter über dem Meeresspiegel gelegenen Buyongolo aus. Von nur zwei Führern und neun eingeborenen Tragern begleitet, gelang es dem Herzog innerhalb weniger A>ochen, alle bedeutenden Gipfel der Kette zu besteigen, ihre Höhe zu bestimmen, zahlreiche Winkelmessungen vorzunehmen, die es im Verein nut den Briangulationsmeffttngen, die Major Eagni ausführte, möglich machten, eine topographische Karte dieser Gegend herzustellen. Vom 10. Juni bis 10. Juli wurde der höchste Gipfel der Marguerittagruppe, sowie dreizehn andere Berge beitiegen, einige von ihnen sogar mehrmals, um topographische Messungen vorzunehmen. Am 15. Juli bestieg der Herzog dann auch zwei Bergspitzen, die zu der weiter entfernten Kette des Gesiiggebirgsinayivs gehören. Aus dec topographischvn Karte dieser Gegend ist ersichtlich, daß die Nuwenzorikelle aus sechs Gebirgsstvcken zusammengeietzt i|t, die durch Pässe, deren Hohe zwischen 4200 uno 4400 Metern schwankt, getrennt sind. Die höchste Gruppe, die des Ltaiileyberges, besteht aus fünf Gipfeln, die sämtlich etwa 5000 Meter hoch sind. Die höchsten Spitzen sind die Margueritta- und die Alexandrafpitze, die 5125 b ez w. 5100 Mete r h0 ch sind. Die anderen Gebirgsstöcke sind äJlount Speke, Baker Emin, Gessi und Thomson mit Gipfeln zwischen 4600 und 4900 Meter Höhe. A uch die Wasserscheiden und die Gestaltung der Täler, die sich im Olten der Gebirgskette nach Aganda hinziehen, sino, ebenso wie die Talformationen nach Kongo, festgelegt worden. 9)t an hat ferner einen allgemeinen Ucberblict uuer die Gietsu-ersorniaiionen der Gebirgskette gewonnen. Während der Herzog die höchsten Teile der Gebirgskette er* forschte, waren feine Begleiter eifrig mit topographischen, photographischen und geologiiajen Arbeiten, sowie mit der Anlegung von botanischen und zoologischen Sammlungen beschäftigt. Dank dieser Arbeitsteilung waren auch die Ergebnisse im Verhältnis zu der kurzen Zeft von einundeinemhatben wconat sehr bedeutende. Ter Herzog schloß seinen Bertaft mit dem Ausdruck des Dankes an die englijcye Inegieruitg und die Xiolaibeljoroen von Uganda und Britisu>-V,tafrita jur oie wichtige Unteriiußung, die sie der Ex- peditwn geleistet haben, sowie Damit, daß er Den Teilnehmern an Der Expedition, Die so tapfer an seinem Werte mitgearbeitet haben, feinen Dank abstattete. Universitäts-Nachrichten. b. F r a n k s u r t a. M., 7. Jan. Ter Tiploin-Jngenieiir Dr. Alexander Lang hat einen Rui als ordentlicher Prosessor für Ingenieur - Wissenschaften an die englisch - spanische Universität Montevideo erhalten und hat die Berufung angenommen. §pielplaK der «reinigten Frankfurter Stadttheater. Opernhaus. Tienstag den 8. Januar'): „Tie lustige Witwe.' Mittwoch den 9. Januar, nachmittags halb 4 Uhr: «Sneewittchen.' Abends 7 Uhr: ,'Diignon." Donnerstag den 10. Januar: „Tie Jüdin.' Freitag den 11. Januar, abends halb 8 Uhr: „1001 Nacht.' Samstag Den 12. Januar, nachmittags halb 4 Uhr: „Sneewittchen.' Abends 7 Uhr: „Ter Troubadour.' Sonntag den 13. Januar, nachmittags halb 4 Uhr: „Sneewittchen.' Abends 7 Uhr: „Tiefland.' Schauspielhaus. Tienstag den 8. Januar'^: „Elektra.' Hieraus: „Ter Eyklop." Mittivoch den 9. Januar: „Ter Kaufmann von Venedig.' Tounerslag Den 10. Januar, abends halb 8 Uhr: „Husarenfieber." Freitag den 11. Januar: „Unel Aeosla.' Samstag den 12. Jan.: „Tie Journalisten.' Sonntag Den 13. Januar, nachmittags halb 4 Uhr: „Tie Stützen der Gesellschaft." Abends 7 Uhr: „Ter Berschwender." Aloniag den 14. Januar, abends 7 Uhr: „Elektra." Hierauf: „Ter Eytlop." ') Anfang, wenn nicht anders bemerkt, abends um 7 Uhr. OanOcI miö Verkehr, Volkswirtschaft. — B 0 n der Berliner Börse. Lbivohl Die heutige Börse im ganzen scsi war, jo ist doch kein Vergleich mit der Frische und Strait, wie sie sich am vergangenen Samstag zeigten, zu ziehen. Schon von Anfang an waren Die Kurse etwas abgeschivacht und ui Der Folge wirkte Der Newyoiter Bankstaius und Die Niicksichi auf den heimischen Diskont nicht gerade belebend und es schwächte sich im weiteren Berkauie die Tendenz aui Den meisten Gebieten ab, so Daß auch die 'Montanpapiere bis auf 1/, Proz. zu.ückgingen. Änch Harpener und Nhenniche Stahlwerke, lowie Phönix kamen etwas ichwächer heraus. Von Bahnaktien Amerikaiier ziemlich behauptet Kanada hingegen wurden unter Neivyorker Parität gehandelt. Packetjahrt niedriger auf Die Publitation im Offiziers- zwisl. Auch Nufleilsonds waren leicht ,v eich end. Märkte. Gießen, 8. Jan. Atarklbericht. Auf heutigem fEBocbenmarfte kosteten: Biiller pr. Pfd. 0.80—0.90 Mk., Hilhilereler 1 St. 9—10 'big., 2 Sick. 00—00 'big., Ganieeier 00—00 Psg., Enteneier 0 Pfg., Maie pr. Sick. 6—8 Ps., Mäjemaue 2 Slck. 5-6 'big., Erbsen p.P'D. lv-24Pig., Linsen p.Pjd.25-40Pig., Tauben pr.Pr.0,80-l,00'Mk., Hühner pr.cn. 1,00—l,6o 'Uif., Hähne pr. Sluck 0,80—1,80 All., Emen pr. Sluck 1,80—2,20 'Mk., Ganje vr. P'd. 70—80 P|g., Lchjelislcljch pr. Pld. 82—88 Pfg., Süll)- und Nindslcijch pr. Piunv 80—82 big., Sa)iveme- sleisch pr. Pfund 86—90 'big., eaiweineneiid), gesalzen, pr. ’bmnt 94 Pfg., Kalbfleisch pr. Pjd. 80—84 biß., ^ammelsieijch pr. biunO 60—80 'biß. Weljche per Pfund —Karlos,ein pr. Itu Kg. 7 00—0,00 Akk., Ziviel-eln pr. Ztr. 4,00—5,00 'Mk., Milch per Litei 20 'big., Aepsek per Zenlner 15 Lis 24 Wil., m Körben uu \ - giüffe 100 Sluck 50—ou Pfg., Birnen per Pfd. Alk.0.08 —u.r2, per Zlr. 9—15 Atk., Weißkraut per Stück 15—80 Psg., per Zentner 'Mk. o.OO—0.00. — Atarllzeil 8—2 Uhr. Tcr Nhcinisch-Wcstfälische Effcktenmarrr. Tagesbericht der Firma Walter H a m m e r st e i n. 9)1 ülheim a. d. Ruhr, 7. Jan. 1907. 2er Kohlenkuxcii markt lag an der heutige Börse seht ruhig. Tie Kurie wiesen feine großen Veränderungen aui und Umsätze kamen nur vereinzelt zustande. Gehandelt wurden Aime- heic, Torstteld, Kaiser Friedrich, Langenbrahm, Rudolf, Trier und Westfalen. Auf Dem Kalikuxenmarkte war die Tendenz etwas ab- gesckwächt und nur wenige Werte konnten ihre leylen Kurte behaupten. Tie Umsätze hielten sich in engsten Grenzen. Etwas erholt waren Heldrungcn, Großherzog von Sachsen und Schieser- kaute. Ter Erzkuxenmarkt lag ruhig und ohne jegliches Geschält. Vcremzell wnrden Glückauf bei Neviges gehandelt. Auf Dem B r a u n k 0 h l e n k u x e n m a r k t war emigcS Geschäft m Bellerhammer, Lucherberg und Schallmauer. Tie Kurse waren wenig verändert Gerichtssaal. Stettin, 7. Jan. Tas Ooerkriegsgericht deS 2. Armeekorps verurteilte auf D.c Berufung des Gerichts Herrn den Gr en a- Dicr Graherm zu 2‘2 Jahren Gefängnis, weil tr beim Exerzieren sich dazu hinretßen ließ, einem Unteroffizier einen schlag mit dem Gewehr gegen den Kops und einen Fauft• schlag zu Der।eßen. Tic erste Instanz hatte auf ein Jahr Gefängnis erkannt. MeteorologlsMe £>colm(l)tiuigcn der Station (Siesten. Januar 1907 Horometer aui 0° rednzicrk 6 ^.cmpciuim der Luft Älbfoliile Feuchtigkeil Relative Feuchtigkeit Windrichlllng Windstärke Wetter 7. 2” 758,5 3,8 5^ 92 w 2 Bed. Himmel 7. S" 759,2 3,5 0,0 5,5 93 Still V V 8. 7” 758,2 3,1 96 W 2 w w Höchste Temperatur am 6.-7. Januar 07. — 4- 8,7’C. Niedrigste „ „ 6.-7. „ 07. = 4- 1,3*0. EZicstener Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung für Hesse» am Mittwoch, d 11 9. Januar: Keine erheblichen Niederschläge. Westliche Winde. TZrLcskaften Oer ricOaktion. (Anonyme Anfragen bleiben nnbcrnltsichtlgt.s M. Lauterbach. Tie Parteislelkung der bisherigen Abgeordneten Des Reichstagswahllreyes Alsield-Lauterbach-Schotleil war: 1867 — 1874 sreikoniervatlv, 1874—1881 nalwnalliberal, 1881 — 1884 liberale Vereinigung (später freisinnig), 1884 —1890 nattonalliberal, 1890—1903 ailllsemftisch, 1903—1906 nauonaUibcral. ^ie ircifimuge Partei gelangte auuerDcm einmal (jo viel wir wissen 1890) mit ihrem Kandidaten Ur. v. Ealtsiem in Die Stichwahl. Telefonische Kursberichte des Giessener Anzeigers, mitireteilt von der Hank für Handel nnd Industrie, Giessen. Frankfurter Börse. 8. Januar. 1.15 Uhr. 3X0/0 Reichsanleihe . . 98.051 3% do. . . 87.05 315 °/e Konsols .... 98.15 3% do 87 20 3>j0/0 Hessen .... 96.80 3M’/0 Oberhessen . . . 95.20 4% Gestern Goldrente. . 99.70 4‘/e % Oesterr. Silberrente 100.20 4% Un»ar. Goldrente . . 96.40 4% Italien. Rente . . . 102.80 3% Portugiesen Serie I . 69.75 356 Portugiesen „ JII 70.00 4>So/o russ.Staatsanl. 1905 91.90 4‘S" 0 Japan. Staatsanleihe 94.40 1 ?o Üonv. Türken von l:»ü3 94.30 Tiirkenlose ... . . 147.20 4% Griecb. Monopol-Anl. 52.00 A% äussere Argentinier . 89.00 3°/0 Mexikaner . . 67.00 4>»v/0 Chinesen .... 97.39 Aktien: Bochum Guss 245.80 Buderus E. W ... 131.— Tendenz: fest. Berliner Börse, 8. Canada E. B 195.20 Darmstädter Bank . . . 140.50 Deutsche Bank .... —.— Dortmunder-Union C. . . —.— Dresdner Bank . . . 159.00 1 enden/.: träge. Elektriz. Lahmeyer . . . 143.00 Elektriz. Schnckert . . . 125.40 Eschweiler Bergwerk . . 25'3.10 Gelsenkirchen Bergwerk . 223 80 Hamburg-Amerik. Pakelf. 156.50 Harpener Bergwerk. . . 216.75 Lanrablitte 244 50 Nordd. Lloyd 131.40 Oheischles. Eisen-Industrie 125.30 Berliner HandelsEres . . 174.50 Darmstädter Bank . . . 140.80 Deutsche Bank . . . 242.90 Deutsch-Asiat. Bank . . 17:'.00 Diskonto-Kominandit. . . 187.00 Dresdner Bank . . . 159.20 Kreditaktien 216.50 Baltimore- und Ohio- Eisenlahn . . . 123.00 Gotthardbahn 193.10 Lombard. Eisenbahn . . 35 50 Uesterr. 8taatsbahn . . . 148.00 Pnuee-lleuri-Eisenbahn . 150.00 Januar. Anfangskurse. Harpener Bergwerk. . . 216.70 Lauratlütte .... 244.50 Lombarden E. B. ... 35.30 Nordd. Lloyd 131.40 lückenlose . .... 147.20 OM Wenn Sie nicht gut schlafen, oft anfwachen.schwer trännien, aufgeregt, nervös, abgespannt usw. sind, Dann enrosiehtt es uch. Dem Gehirn und Den Nerven Phosphor, Dem Blut Eise n und Eiwetg zuzusühren. Dees geschieh t in deutbar beiter Weise durch Den Ere brauch des in seiner Zusammensetzung und Bekömmlichleit unuberrrostenen Bioson, wie über tausend Berichte her vorragender Professoren, Aerzie usw, bemeiien. Man leie auch nachstehsnd« amttich beglaubigte Anerlemiuna. Dresden, den 30. Juni 06 Ich war feit 9 Jahren sehr krank vor der ersten Entbindung, war in Behänd lang von vielen Aerzten, war auch gleick inLlnftalten, hatte aber keinen Erfolg. >)ch war mit meinem Körper so sehr herunter, daß jeder Teil schwad) unD krank war, ich keiner Lcylas sand, zeitweise immer umbertaumelte und das Ben Hüter mußte. Als ich von Dem „Bioson" gelesen, versuchte ich nock- einmal bald darauf merkte ich eine Besserung. Ich kann jedem Leideird et Das „Bioson" auf Das wärmste empfehlen und bezeugen, daß Dassel b( erne außerordentlich große Wirkun hat. Auch bei meinen 3 Kinde rn, die fel)r schwächlich waren, habe ich das Pravarat angewendet und hat es ihnen auch große Dienite getan. 'Meine Drei Kindern und ich als Akuter schrelven unseren tausendfachen Dank für bie Kraft des „Bioson". Ties ichreivi nut Wahrheit Bertha Minna verehelicht Schlißke, geb. Stöiug. Unterschrift beglaubigt: Juftizrat Herr Ma^ Hugo Goiischald, Koniglick- sächsischer vkolar. 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