General-Anzeiger für Oberheffen im ganzen MS *<»- hnll L'1U1.. _ Dt» iio. ime Rotationsdruck und Verlag der Br übliche» NnioersitäiS - Buch» und 6ieiiibnideicL R. Hance, Lieven. tie „Sleßener LamllleadlStter" werden dem Biennal wüchenittch beigelegt, daS „Krelsblatt für -en Krell Liehen" zweimal wocheiutich. Tcr „hesfische tanöoirt" erschcuit niouatudj einmal. Leg'' verengt har. Englische Söldner nuuytn daraus lojort ein tavavlslyeS Ultimatum urw itdien die Süua.Lon io bar, als ob man sich unmiuelbar vor dem Ausor^e eines japanisch- Soweit ist eL denn KoloniaLbueLloc Aernsiulg m Aarmftadt. R. B. Darmstadt, 4. Febr. Tie große Koloniak-Bersammlung im städtischen Saal- bau nahm einen änßcrfl imposanten Verlauf. Man bemalte unter den Anwesenden sowohl die höchsten Spitzen der P.ililär. und Ziviibihöideu, wie Angehörige aus oUen Berufs- und lLeseUichasiölrcisen. S. Li. H. der Eroß Herzog erschien in Begleitung von SlaatSmiuister Ewald und Kolonial» direllor Ternbnrg. Noch kurzer Begrüßung durch den Vor- sitzenden der deutschen Kolouialgesellschoft, Abteilung Tarm- stadt, Juslizral Grünewald, hielt Lbkislleuiuaut Liu ade einen 1'/, siündigen sesicluden Vortrag über die Verhältnisie in Teuisch-Südwesiafrila, die der Redner alü Mitglied des Generalslabes der Schntzlrnppe auf- gründlichste kennen ge- lernt bot. Er illustrierte seine Ausführung durch zahlreiche Lichtbilder und legte dar, daß, wenngleich auch die deiilsehen Truppen in ihren Kämpfen gegen die Hcreroö mit außer- ordentlichen Schwierigkeiten des Landes zu kämpsen hatten, doch dec Grund und Boden dort sehr wertvoll ist und eine Redaktion, Erveduion und Truderet: Sllnil- flraue 7. Exvcdilion unb tkriaa: Redaktion 112. XeL-Ubcj Auzeigerchiebe» 13 Kompagnien, die Hereros von allen Seiten umzingelien. Wie schwer der Kampf für die Tätlichen war, gehl daraus hervor, daß die 11. Koiupagnie alle ihre Olfiztere verlor. Die Schwierigkeiten der gesamten KriegSführung liegen besonders darin, daß da« Land völlig unerjchl offen ist und die Gegner ,ave, ui be8*P iricti, lonut^a^ xl gU M viiUM j.0ufliuiuufr4,u^ rtcliNier jffi tfielnifUs ucin'U.tiüir-1 lb bufteuic..<-: u,nrülM«E Japan und Amerika. Seit mehr alS Monatsfrist dauert die Bestimmung zwischen den Bereinigten Staaten von America und Japan, die ihren äußeren Anlaß in der Ausschließung javanischer Lin» der von den öffentlichen Schulen Kalifvrnien- hat. Die Javaner ewpsanden eZ alS einen Schimm, aus dieselbe Llufe gedellt zu werden wie die chinesischen Einwanderer und KuliS, und die Regierung des Mikaoo erhob energischen Protest. 2er Borjall war der Unionsregiecung selost höchst peinlich, weil man sich iin weißen Hause bcuiühte, im Hinblick auf Cftafien möglichst auf gutem Fuße mit -davon zu stehen; die Phllippinen würden bei einem ernstlichen Stonflitt auf oaS schärfste geiahrdet sein und die Amerikaner tonnten leicht riskieren, dieses Sprungbrett nach Asien bei einer kriegerischen Verwicklung für uniner zu verlieren. Ta eS in Japan eine große Partei gibt, welche üer Parole huldigt, „Asien den A iaten" und darum alle nicht der gelben Aaste angehorcnden SJiacvie verdrängen Mächten, steht außer Frage. TaS Vorgehen bei Japaner in büjrea, ebenso ihr Verhalten auf wirlsä-aitlta-em Gebiete in den ün russischen Kriege eroberten Gegenben zeigt zur Genüge, wohin ber 5turS geht. Hieß es doch auch vor einiger Zeit, daß auf den Philippinen javanische Emissäre geheim tätig wären, um für einen Anschluß der Inselgruppe an Japan Propaganda zu machen. Der zconflikt in San Francisco war eben nur die äußere Ursache, die die tiefgehenden Differenzen hcrausbesünpor, in Ipahrhcü ist eS die smiiajen beiden Völkern herrschende Rivalität, da für Amertia die Japaner die gesährlichsteu itonluuenten auf dem ostasiatiichen Markte bilden. Ändert.>allS hätte sich die Situation nicht >o zuspitzen können, oa man in Washington eine durchaus entgegcnlommende und versöhnliche Haltung einnahm. Aocr die UnionSrcgicrung vermochte bisher nichts gegen die VolkSstimmung, und namentlich in Lali- fotnicn widersetzte man sich auf daS entschiedenste, den Wünschen Roosevelts i'caa-gibigkeit zu zeigen; San Francisco ist ja der Ausfuhrhajen für amerikanische Produkte naa> Ostasien und darum ist hier die Abneigung gegen die ,^JapS" am schärssten ausgeprägt, zumal es nie . ausgeschlossen wäre, daß ähnlich der chinesischen auch eine japanische Invasion in Kalifornien erfolgen würde, Die für daS Land wenig Segen bringen konnte. Wie der Londoner „Taug Lhronrele" au- Newyork meldet, haben die Amerikaner die Entdeckung gemacht, daß ihre westliche Lüste dem Feinde gegenüber der notwendigen BerteidigungSuiittcl entbehrt. General Funston, der L-berbefchlshaoer von Laliiornien, hat der Regierung in Washington erklärt, daß die Japaner im iialle eine-S Krieges San Francisco oi-ne große Anstrengung ein* nehmen kannten. San Francisco sei ohne Forts mrb sonstige VertcidigungsmiUel. Tie Japaner Lnnun nördlich sowie südlich Der Stadt landen und die Stadt angtcijcn. Es sei dringend notwendig, diese Mängel sosort zu beheben, sonst sei Lalifornien in großer Gefahr. Unter OiCM Umständen perschlevvte sich die Beilegung bc4 Zwischen,alle-, bis man jetzt in Tokio unwillig geworden unb nachürückrichst eine Erledigung der Angelegenh.ll auf dwlomat. dankbare Ausgabe für die deutsche Kulturarbeit bilden wird. Ter Redner schilderte besonders lebhast die Kampfe am Waterbcrg, bei denen die deutschen Truppen, k‘ an Ophone '"-L geiBoss neiSci9£i# , jungen, jumevvie u1 . P« iSÄass f, 7 7 9** 'Ä ll Von autoritativer Seite wird der Münchener „Allg. Ztg." zur Bcl.mnigaoe an die Kreise, die es augcht, mitgcieilt: Tcr Erzbischos von M ü n ch e n - F r e i i i u a, Tr. St in, läßt er- Hä ein, b..ß er sich bish.r grundsätzlich nicht in 11 poiiL Wahlgeschäs ten dc,aßt habe und lui) in politische Wahi, angelegt nfocUeii auch nia,t cilu.iischen wolle. Tcr Eczouchos h^ue niujt die geringste Kenntnis von der angegebenen Wahlparole und müsse die Vcraiu.oollaug hrer.'-ir beujeiugen Periönuchkeiteu zuschicbcn, die eine solche Parole haben auSgebcn können. Der ur^bischos nehmt aber leinen Anstand (eine Ansicht auszuwrechcu, bag es auS vrinzipiellen, »wnarchischen unb rtligiöfcn Gründen sehr bedauert werden müsse, wenn diese Parole in Wirtlichkeit verfolgt würde. In Dortmund beschloß eine VcrtrauenSmänner-Ber- ammlimg der Zcntrumsparlei Wahlenthaltung zu bmpfchlcu. Tie Wahl des S ozial demolr. Bömel burg ist dadmch gesichert. TaSiclbe taien in Essen und Düsseldorf die liberalen Paricien bet der Stichwahl zwischen dem Zentrum und den Sozialdemokraten. Certloiigtcü bJ. Uit.uni'u-tn Minen uucpr hat ES wird wohl in Teuuch.and nicht viert Tö. cr uicpr geben, die nicht euren chre: Sü./.ie dort hrnauügeschi^t hatten unb da- Xlanb au8 eigener llebcrzeugung iennen lernten. Am Ende d.S 1 (. Jahri)unb>.itS kam die lÄuxmSait a^i ik-n ütt $iurl Lnanbeii- bueg am des heuigen ionuich«n tz»cichi.S „^tremanüouchse^. stiidcus^rt ist heute m-ch z» hör^i, trogoem ui d.^ev ,,Ltreus..uoo^chse'" uuet u Muliouea ‘„^anegen icvuiu ^n bu.,em viiiiie kann man auch von cutcc >^d.^t..a.i^n/.ujcn ^trcuiMid- ^4u,-ie reden, ^ic uub uch iichcr..io eaLjuicai wie b.e 'Juod ^cuiioci'.j-ig, a..r man soll l'a.u,: oujiagijutai Ni^t g^cau^cn, ijcnn man der uu^t ui die Augcu gebaut b-t T»c Au.gaoe o.r Koionn.en in cuit des Fueoeus, u^t Xuuac. cn meuicui engcmi Bu ter land, bad die Furt, chr Ute der nuUui Iler- auf m ciaigr.c ver,0igt hat, wäre es eine Torocit, auszuiprecuLN, o^ß die d^ücheu chruppezi alS äujbc-L£ um) UuÄiuugti hinuus- jciageii luutuii. Tie kniturarueitiii sind butt Cvcmo wie m umeter uciutüi unb der Arbeiter ioird dort nicht mchc auSgenugt al» L-ci u>.s, wenn die st.oh»eiiMincn und «^erdec ausgedeutct werden. LaS sind aac3 Sa).ugwotw, die gegen die Jntercaeii bcs beutiuum geprägt luutbai |ilU). Wir Huben in misct.r Natwn gcu,;e und starte M.utautaitc, und nau,v:ni nun in oaöuatiiu.iiia ber Fiiede wieder h<.rgcstelit ist, b-.uen iuir dasür zu sorgen, baß sie ihre Betätigung linden. Wn ivürden n^eniOtS lu tun* ivicligc Ausgaben gehabt h^ocn, iocnu itugcc geiutbt worden luätc, daß die iwuvcuoche.i Ai.it.el zur Bcr »gang ge..e,cn waren, uni d-s Land zu I^rMicren. Air haben daraus die Xivi/ra zu jitQen, büß iS eine der Kolonisation geiuv.ua.c oad,e ut, wenn he mit unzurcii.-endcn Pi.ttein in die Wege geleitet n ufc ejciuiibcra müssen wir die Verleprswege la.üoen und alles luu, baß iut die ^i^c.h-ii ix» £giiui-j un i .t.veno-gen ü'iittel beiuilugt werden. (Leich, ißciiall.) Wir alle müssen mitarbciten, der Arzt, Det <,ulbui, ber Kau,mann, beim wir al.e sind an den Kolonien uctcuigL Bei ben ^erhanolutigen mit den ^utLcniütien vor auch Die wiilsion liCLbienue gereiltet, ^ebet nativnardenlende, wohr- mcinenoc Teutiche, Der suo nicht von SLlagwö.Urn langen laßt, unb seivst beult und ubenegt, muß mitarbciten, um an- uniuen Kolonien ein Deillmak nationaler Mu.tur, cm Werl bcutianT yianvnaiilut unb u;migten zu schnnen." (Stürui. lungunh. Beifall.) IHüd) dieser hochbidentsamen und mit geipanntester Aus- incrHomfcii versotgieu Auiprache drückte der Borutzende, Justizrat Grüneivatd, beiden Radneru den wärmsten unb allerherzlichsten Tank aus. ^Mbge daS heute Gehbrie dazu neiirageii, daß dos Interesse und Verständnis für Die Notwendigkeit unseres überseeischen Besitzes und wirllchaitlichen viulivickelung und polilischeii Plack,mellung in allen Kreisen des NeicheS sich verbleite und verliefe! Tas Interesse daiür ist jetzt überall ciwocht, und bau jenes gesü.ehen, ist cm großer Jeidteust uniereS Kolonialdircktors. (oiürm. Beifall.) Mit einem dreifachen Hoey auf das Baterlaiid, Kaiser und Droß- herzog schloß die imposante und erhebende Berianimliing. Zu Ehren des Kolonialdiretlors Dernburg und Oberstleutnants Onade fand am Abeiid beim preußischen Eejaiidten । eine Tafel statt, an der auch S. St H. der Eroßherzog unb Die drei Minister teilnahmen. S. K. H. der E roß Herzog zeichnete Koloniatdirektor Dernburg durch die Verleihung des Eroßkrcuzes des Verdienstordens Philipps deS Großmütigen au». eip ’lilrÄ lichei lbvl,n jit »evmlttc». Etz sieht alles darnach onfl, daß die Stichwahlen heute der Sozialdemokratie eine neue Anzahl von Enttäusch ungeii bereuen iverbcn. Em viertel Hunderl Mandate sind bereits verloren. Wenn die sozwldemoltat^ Presse aud) m mehr oder minder crbiuertcc und wilder Tonart ihren Lesern vorrechnet, wie die Stimmen geivachien . feien — für die parlamentarische Tätigkeit kommt c8 gerade für diese Partei doch auf die Zahl der iDlanbaie an. Hundert Mandate Halle Singer mit heilerer Siegeszuversicht prophezeit: die Schätziuig Bebels, der so vorsichtig tvar, ferne Hoffnungen nicht der großen Oesienilichleil prclSzugcben, soll nicht wesentiich davon abgcivlcheu sein — kommen jetzt die sozialbemokrati'u noch mit etwa 2u Mlandaten heraus, sodaß sie im ll)anzen ca. 50 Sitze erhallen, so können sie von Elück sagen. Ter Parieitag in diesem Jahre kann an erfrischenden ütucksichls- kosigkcitin die .Jungbrunnen'-Verhandlungen von Dresden noch weit überbieten. Wo die Sozialdemokratie bei Den Stichwahlen gefährdete Kreise zu behaupten in der Lage ist, wird der Tank dasür in erster Nethe dem Zentrum gezollt weiden müssen. Tabei hat daS Zentrum vor der Hauptivahi Tag für Tag die allergrößten Bosheiten von det s'ozlaldcmokr. Presse höreil mp'jen, eS wurde vom .Vorwärts' schlimmer behandelt, als die ganze Minderheit deS i Dezember. Wenn und Dominos \ «kroßer ; Aiuwahi i»lerleihtB. Nland >1 (Calö Kramet '«Sneiiänzugt 0Wn & Domino Vcrriidca' Ul0JU UcvL , «amtliche larncvalariifd rnnxhlenker. tvca.ei.^nn.ur yi «cklkiSwiz it erdichte - und 'bcbcffcit IUI unb billig Lazarus WCfl t>. 2, schilt! eines üleilcht, r» Uojcj «ueituta, iuciujC vaui urj et Leüu. jlitumiliiöfifi Ijuviimtk Zlcrfni' j. bei (71 er. Markiklr. 5. , Allen voian u clefir., (Ltivichll' c. iuanot * $it Ktichwuy.rn um 4 Krstruur. Nach Meldiimien aut türdiit wurden bei den am 4. Februar ftflitfle.)dtnen 15 Slicknoahlen aeivaijli: em Jtouleruaiivcr, vier plniioiialltberale, > ech » Zentrum, ein Bnub Der lionb- tpuif, em Freutnntge Bolkspanei, zwei Sozial- k c in o t r a t e u. (ie gewönne n die yinuonallibciolen zwei, die 6 o 11 a l 0 e ui o l r a i e n einen, das Zentrum einen nud der b ii ii b Der i! a n 0 io i r i e einen. Es verloren die DUiiio nalliocialcn vier, die lionieiuanucn einen unb bat Zcmriun einen. Unuc Sugkunoc^'.guiig uct crjcvuiiic ber xiuuVUagi vvui 25. Januar uno der bisherigen Stiu-tva^en crgivl sich der biS- iienge Besivstaud dec gewühlten Parteien wie 3lgi; Tie Konservativen bentzm an iefleii Itanbaten 4t$, He Nationalltberaten 26, die freis. BolkSvartei Ü, freifinaioc Bereinigung 3, Sozialdemokraten 81, IR e i Q) i V a r t e i V<1, ro i r t i ty. Bereinigung ü, das Z e n • trum ‘Jg Die deutsche Botlsparlei ‘2, Bund der Landwirte 2, Hellen [einer mehr! Xkrairen haben. bie MunictUuUbcn U, Nationarübecareii 14, ireif. VvuSpartci 2, frei?. Bereinigung 1, Sozialdemokraten 25. Vteiu^pcrtci b, ivirib- .t.iujc Jcirein.guna 3, ßenttani 6, deutsche i3üitovattci leine, Bund ocr limib.virte 1, Lkiseu 1. Gewonnen haben: ^DUi'.rVutiue o, ^atiüiiauibtrsiie 14, srcis. Boiksp^rtei 6, itcif Bcr.uiiguiig i, so.t wemolcaten 2, incicv8partei 2, w.rtschaiU. Bereinigung teinö, Zentrum lu, deutsche Botrsp. 1, Bund der llandwirle 1. Die Ergebnisse der Wahlen sind die folgenden: Bayern. In Würzburg winde 'L.r. Hinter (Zlr.) mit 11 767 Stirn- men ivicbcrgciväljli; ber liberale Kandidat Meidner erhielt ü3V7 '""B a y r e u t f) (bisher ÖU). Hagen (911) erhielt 10 883, hugei (S) UU8U Summen. Hagen also wirdergeirahlt. Tu» Zeuinim aui dem taube linmnic iir bcu Soziatdrinolraieu. F o r ch h e i in - tt u l in v a ch (Vieh. Uli), uhai v. Beuaioiza (Z . E r l a n n e n - F ü r l h ibiet). FrBp). Alanz (FrBv) geiuahi, gegen Segiiz S). (In der Hanpiivahl hau/u erhaiien: Bianz (ßr-1'p. 11 uuü, Segty lL) 14 142, Beckh rB) dlv? und Üioüiuaiui (3) 1613 Ltiinnreu.) _ , Ansdach • Schwabach (bisher H). Hutnagel (K) mit etii’fl duu Sliiuinen 'DklnUeU gegen Quibb« (IBo) gewöhn. Tie caiialDeiiiohaieii üblen Wableiiißaliung unb uimUiuyien so bao ßriiiium. (<" der vaiipnuuijl bauen erhasten: Humagel itt) 7421. CuioDe (Tx'p) 6161 und Hierl u. Z bluU Liiuuneu.) Z ui in e n fi a D t (bioßer Zn.). Eeivahil tuurbc Lckinrid (Ztr.) mit 13 7bö Liinunen, Bader (üibeial) erhieli lub2« ciimmrii. Schmid halte in der Hanpiivahl 12 013, Bader lu 633 und bei iozia.Dr-motiatische ManDioai lUtiti eunimcn eiUdlicu. Tie lo.pal- dewolrauschen Stimmen surd ui ber Liichwayl dein Zenirum zu- °C ^öl e r m e r e b e i m (bi6(). 91atl.). Spindler 'Ztr.) mit 10101 Stimmen gciuäkli gegen llronaner (9lail.) mit 0U27 Lummen. Ha i |e oft u lern (bisy. Statt.). Tr. Aösicke Bund b. Land w.) mit 14 717 Litmmen gewählt gegen Kleinen! (Loz.) mit 13 b'JU summen. Üudwigvhaien (bieb. So».). Lhihardt (Laz.) mit 21 77b glimmen gewahii. Buhl (Statt., erhielt IddUU cumuiciu Tao Hcnirum imieriiüuie den eoAuilbcmoliatcn. In der pmiptwaui hauen erhalten: Ehrhardt 13b3V, Buhl 13 703 unb tauen (Ztr.) bllV Lummen. Ä Mandan (bish. Natt.). Lchellhorn (Natt.) mÜ 17 401 Stimmen wiedergewähK» Zweibrücken (bi»h. 91ml.). Göhring (Ztr.) siegte mit etwa 1000* «summen Aiehiheii über Den seuhcrigeu ManDaisuihaber Veuicnivcbfi. In ber yanpnuolil hatten erhalieit: tvohrmg (Zu.) 12 467, liciuentucber (Statt.) 12 224, Kerbet «-Loz.) 67zu siuumen. Preußen. Bielefeld, Wiedenbrück (bisher Zenir.) Cevcrlng (Loz.) mit 1H168 Stimmen gewählt gegen den Ü>lttiisier a. L. v. Moller (natl.) mit 16111 Liimmen. t Herford-Halle (t'iSher it.) Tr. Contze (NI.) mit 11700 Stimmen gegen den bisherigen Berlreter Mcger (K.) gewählt, bei 114.8 Lummen erhielt. (In der panpiwaht erhteli Tr. Eonße fiO-So, Meyer 8336, Hossmanii (L.) 4768, Lvaüvaum (Ehrtsill-Loz.) 67ti6 Lummen t „ .„Är, C e u a b i ü cf (bisher 911.). Bitter (Z.) wurde nut ca 1600 Stimmen '.haioritäi gewählt. (In der ^anpuvahl entfielen nm Bnier 13 ?Ö'J, am ben bisherigen nat onallibeialen Vertreter Aimnhoi 13 tiu9, au» die Loziaidemolraten 6471 Lummen, auverdem ivnrdeu noch 644 Stimmen Inr einen welfucheu Louderkandidaten abgegeben. Turch sozialdemokratische t>ulie hat der Zenirrims- kanDibat gesiegt.) . 2 nner> nrg - Winsen (bisher W.). SieverS (NI.) mit 14 111 Lummen gewählt gegen Den bisherigen Vertreter v. Brangen- Heun ('4ß.) 1J34J Ltilninen. (In der Haiiptwahl erhielten Frhr. v. Bjangenheun 7436, LicvcrS 11 330, Baunr ('Dl. B.) i6»4, ßiicocr 6001 Lummen. Tie jozialdenrotrausche Biahtyulse hat nicht zum Liege des iwet'en genügt.) Ao, die wrekoung von binj Liege brr bärger.ichen Partei in fbi!uicüucg-L Was wir geieoen, was mir gehört baacn, i|t ein Vill> von 'Jü)t uaid> Tob, ick cm koloniales HjuO, iott mir c3 nicht gewünscht habeii, wie c5 und aoer auigejijungcn worben ifL LS zeigt die Phasen, bald) bie w.r Hao en gehen müssen. Zwei Liuge gehen auS ber Eefchuhte bre.cs litt Jedermann h.roor. Zunächst der Lkolz,, ben mix a.s Aatwn .ühlcu über diejenigen, die b^ beutschc Fa-.ie in L>udive,taem 'JlfDner uniiiog- 11 ch war, z n 13 orte zu kommen. Ter BortihcnDe i.uißie ht-lieu» lich bie Bcriammtung schließen und Ikcieamtnmmi E nr m er11ng cilläue sie liu behord11cki antgetosi. picrani stmiuucn du- tiiiibeliötcr bie ArbcuermarseUaiie an, luahunb bie buigeilidjcn Ukmcnie »Tcnischlaub, Teutschianb über alle»" sangen. Ai hulich ging eS m einer Versammlung zu Osnabrück zu. In der uationaltiberalen Vtiaiinaltuug wollu Tr. Breithaupt aufl Berlin redeu, das Ze»» trum spreugie aber bie Versammlung. ES hat auch bnvcl) solche Dliltcl ben Lieg erreicht. Ju einem Wahlaufruf der sozialdemokratischen Partei zur DielehStagSsiichwahl War m 2 -Heppenheuu-Wunpfeu fordert der Pailelvorstaud Die (Genossin auf, lerne Stimme für Freiherr» v. Hri)t abzugebei, und Landtagsabg. liebel 3 c n t r ii m) als das »kleinere' Nebel zu »v ah len. TaS hessische ZeniruurSorgau, büß „lULaiu^Ct Journal", schreibt zu den Ltichwohlcn: „Tic s-ozi-.oemokralie zieht tagköglich alle-, waS ben Katholiken heilig und el-rwürdig ist, in ben Kolb, greift mit roher Vanb Tag für Tag ui k-ckholische- unb religiöses lieben fodieui um uiijer Hei.lgiuS mit ibe.ieumb.ing unb yuß.i zu ubiriujuiieii unb tviaiuuiied Die lailjuliidKn litueucr ui (djamioicr Wcue wegen ihrer Utbitjeuguiig: lein Katholik bars einem Soziat- vcuwkraten seine Ltimuie geben." r? slan n. noch lange nicht nnd wird es vorläufig auch schwerlich kommen, vielmehr dürfte hierbei wohl der Wunsch der Later des Gedankens gewesen sein und auch trübe Börsenspekulationen sind wohl mit im Spiele. Fraglos würde man allerdings an der Themse schwere Differenzen zwischen Japan und Amerika durchaus nicht ungern sehen, weil auch England, wie der Zwischenfall von Kingston zur Genüge gezeigt hat, dem Vordringen Amerikas auf wirtschaftlichem und politischem Gebiete scheelen Auges und besorgten Herzens zusiehr. Darum hetzt man in London ein bißchen in der stillen Hoffnung, dabei im Trüben fischen zu können. , Im Ernstfälle dürfte wohl die Union den kürzeren ziehen, denn die amerikan. Kriegsflotte steht der japanischen an Stärke und Tüchtigkeit bedeutend nach und die Landarmee kann einen Vergleich im entferntesten nicht aushaltcn. Vorläufig ist an ein Messen der beiderseitigen Kricgskräfte, wie gesagt, nicht zu denken, aber cs steht doch äusser Zweifel, daß mit dem Friebensschluß zwischen Japan und Rußland in der ostasiatischen Frage no chlange nicht das letzte Wort gesprochen ist und daß das Vordringen Japans schließlich doch einmal zu einer neuen großen Abrechnung im fernen Osten führen muß. W. T. B. meldet aus Tokio, 4. Februar: Die Bedeutung, welche die amerikanische Presse der japanischen Frage in Kalifornien beimißt, erregt hier Erstaunen und Bedauern. Tie führenden Staatsmänner erklären, daß die Vereinigten Staaten das letzte Land wären, mit welchem sich Japan in einen Kampf einlassen würde. । Ob man dieser offiziösen Tokioter Meldung trauen darf, wird die Zeit lehren. Deutsches Reich. Berlin, 4. Febr. Der Kaiser stattete heute dem Reichskanzler einen Besuch ab nnd hörte int königl. Schloß den Vortrag deS Stellvertreters bcS Chefs des Zivil- kabinettS Geh. NatS von Eifenhardt-Nothe. Ter frühere Präsident des NeichS-VersicherunasamtS, Wirkl. Geh. Oberregierunqsrat Dr. Boe dicker, ist heute früh gestorbcn. Tonio Beodicker wurde 1843 in Haselünne (Hannover) fieberen. 1871 wurde er Hülfsarbeiter nn Ministerium deS Innern, 1884 Präsident deS neueieichaffenen NeichsversicherungSamtes, 1897 nahm er wegen MeinunfiS- Verschiedenheit mit dem Staatssekretär v. Bötticher seinen 9lb- schied aus den Neichsdienst und trat als Generaldirektor in die Firma Siemens u. Halske ein. — Der Geh. NegierunfiSrat Dr. Bä Hinfier, Mitglied deS HauseS der Abgeordneten, wohnhaft zu Elberfeld, ist in den erblichen Adelsstand erhoben worden. — Nach einer Meldung der .Brest, ßtfi/ dürfte Fürst Hatzfeldt, Abgeordneter für Breslau-Ost, der Präsident des neuen NeichStageS werden. — Das Abgeordnetenhaus beginnt am 7. Februar die zweite Beratung des Etats, und zwar wird mit dem ,Landwirtschaftsetat begonnen. l‘ r- Tie Vörsennovclle ist heute beim Reichstage eingegangen. ' Frankfurt a. M., 5. Febr. Dernburg erwiderte aus .eine an ihn gerichtete Frage, ob er Gebiete in Deutsch-Ostafrika gegen die Walfischbai eintauschen wolle: „D a s fällt mir gar nicht ein, meine Herren. Wasdenken 'Sie denn von mir?" j — Wie die „Frkf. Ztg." aus sicherer Quelle erfährt, hat der Hauptvorstand des Deutschen Buchdruckerverbandes 'ben Beschluß der Bezirksversammlung in Frankfurt, 250 Mk. als Beitrag zu den Kosten der sozialdemokratisch enWa lick e n zu bewilligen, für statutenwidrig erklärt und den Vorstand für die Wiedererstattung des Geldes verantwortlich gemacht. G n e s e n , 4. Febr. Den beiden hies. Regimentern wurde durch ^Garnisonbefehl der Besuch des Hotels de l'Europe, -das kürzlich in den Besitz einer polnischen Genossenschaft Überging, verboten. R n d o l st a d t, 4. Febr. Der Anfang dieses Winters hier 'gegründete sozialdem. Wahlverein wurde vom Landrat auf Grund des Artikels 2 des Vcreinsgesctzes vom 23. Dezember , 1898 verboten. Stuttgart, 4. Februar. Der „Staatsanz." teilt mit, daß der König in Sachen der Verfolgung von MajestätSbelei- di gungen an das Ministerium einen Erlaß gerichtet hat, daß von der dem Justizministerium schon seit längerer Zeit zustehenden Berechtigung der Niederschlagung eines wegen Majestätsbeleidigung schwebenden Strasversahrens ein weitgehender Gebrauch dann gemacht werden soll, wenn die Straftaten mehr den Charakter einer nicht überlegten Ungebühr als eines aus schlimmer Absicht entsprungenen Angriffes an sich tragen. ' Bamberg, 4. Febr. In einer Erklärung an die kathol. Geistlichkeit führt der Erzbischof aus, er erachte es bei der bekannten Stellung, welche die Sozialdemokratie grundsätzlich zu dem Staat, der Kirche und der Religion einnehme, für ausgeschlossen, daß ein überzeugter Katholik, geschweige denn ein katholischer Priester, durch die Abgabe seiner Stimme die Sozialdemokratie direkt un ter st Ütze und fördere. IColonialpoft» Mit einem Kongodampfer in Antwerpen eingefroffene Berichte melden, daß in Deutsch-Kamerun zwei Offi- ziere ermordet morden seien. Im französischen Kongo sei die Lage zurzeit befriedigend; int belgischen Kongo bauere der Aufstand immer noch fort. Im Süden sind .Schwierigkeiten entstanden mit portugiesischen Händlern, welche fortfahren, Sklavenhandel zu treiben. — Tie Eisenbahn- arbeiten zu den großen Seen sind bis zu 27 Kilometer vorgeschritten. Ausland. London, 4. Febr. Der „Daily Telegraph" meldet aus New bork, daß bie 8 u ft ä n b e a u f Kuba täglich unsicherer werden. Man glaubt, daß die Vereinigten Staaten AnierikaS das Protektorat über die Insel proklamieren .werden. Das amerikanische Kriegsministerium trifft Vorbereitungen, um eingreifen tu können Doag, 4. Febr. Die Staatskommission für die Revision der Verfassung schlägt in ihrem Bericht vor, daß die Kinder eines Herrsckxrs, die nach seiner etwaigen Abdankung geboren werden, von der Thronfolge auSge. 'schlossen sind, und daß die Generalstaaten ermächtigt werden, Vorsorge sür bie Thronfolge zu treffen und, wenn nötig, Ab- 'ändcrungen an der Thronfolge vorzunehmen. Ferner wirb in dem Bericht die Aufnahme folgender Bestimmung in de Verfassung vorgeschlagen: Erfordernis der Zustimmung der Generalstaaten zu allen Verträgen, Ermöglichung einer pro Portionellen Ver- tretuug und Wählbarkeit der Frauen, gleiche Beding, uugcu für die Wählbarkeit zur ersten oder zweiten Kammer und Linendcmentsreck>t der ersten Kammer, ausgenommen bezüglich des Vudgetrechts. Paris, 4. Febr. König Eduard empfing heute den Deutschen Botichafter, Fürsten Radolüt, in durchaus pri- vatcr Form in Erinnerung an dessen alte Beziehungen zur englischen Königsimnilie. Der König behielt den Fürsten Radolin in dreiviertelstündiger sehr herzlicher Unterhaltung bei sich. Lemberg, 4. Febr. Im hie'igen Rathause fand gestern eine Versammlung statt, der der Bürgermeister, zahlreiche Ge- mcinberäte, Abgeordnete und Universitätsprofessoren beiwohnten. Nach einer lebhaften Debatte über die Lage der preußischen Polen wurde eine Re'olution -^genommen. in der die B o v k o t - tierung preußischer Waren und der deutschen Sprache in der Handelskorrespondenz, die Auflösung der deutschen Privatschulen in ganz Galizien beschlossen wurde. Ferner wurde beschlossen, gegen den Fortbestand des Dreibundes Protest einzulegen. Ceti nie, 4. Febr. Der Fürst vvn Montenegro sprach sich in der Konferenz mit den neuen Ministern über die Abschaffung der Todesstrafe aus und hat den Justizminister beauftragt, in der Skupschtina eine bezügliche Vorlage zu unterbreiten. Neues aus Rußland. Eine Verordnung des Oberpolizeimeisters von Warschau schließt sämtliche Wahlbureaus der fortschrittlichen Parteien. Nur die nationalistischen blieben verschont. In Warschau wurde der Kaufmann Blit auf der Kohlen- bdrfe von einem Räuber erschossen. Der Täter wurde fcst- gcnommcn. In Odessa wurden am 3. Februar ein Schuhmann und ein Nachtwächter auf her Straße erschossen und zwei Wacht- leure verwundet. Zwei Täter wurden verhaftet. Nach Meldungen aus Kr o n st a d t ist in der dortigen Kaserne der 11. Flottenabreilung eine starke Explosion erfolgt, welche daS Gebäude arg beschädigte und die Einrichtung zertrümmerte. Mehrere Offiziere und Mannschaften wurden verwundet. Ans S.asr uno suino. Gießen, den 5. Februar 1907. •• Dovp elteS Jubiläum. Ein halbes Jahr- hnnhert ist vergangen, seit weiland Herr Siegmund Boek eine Zigarrenfabrik hier begründet hat. Zur Feier des Tages hatten sich am 2. Februar tut Saale der Zigarren- macher die Chefs, das Kontorpersonal und die gesamte 'Arbeiterschaft einqefunben. Gegen mittag erschien Provinzialdirektor Gehennerat Dr. Brei de rt und hielt eine längere Ansprache an die Versammelten, in der er der Bedeutung des Tages gedaehte. Zugleich überreichte er dein 1. Werkmeister, H. Kolb, der auf eine 40jährige Tätigkeit im Hause Bock pmicfblicTt, das ihm von Sr. Kgl. Hob. dem Großherzog verliehene Allgemeine Ehreuzeiehen. Herr Alfred Bock brgchte ein Hoch aus den Großherzog ans, in da? die Versammlung begeistert einstimmte. 9(n die Feier schloß sich abends ein Bankett im Saale der „Stadt Marburg". "Erhaltung st g g t l i ch e r Bau- und K u n st-- denkniäler in Obcrhessen Im Hguptvoranschlgg sür 1907, wird, wie in vorderen Ighren, für eine Anzahl von Gebäuden, Schloß- und Burgruinen, welche die Bedeutung von geschichtlichen Altertümern und Kiinstdenkiiiälern haben und deren notdürftige laufende Unterhaltung zu Lasten anderer Fonds geschieht, ein Betrag für besondere Herstellungen bezw. für maßvolle Ergänzungen und Verbesserungen in Anspruch genommen. In betrocht kommen in Oberhessen hierfür: Burgruine Staufenberg, Burg zu Friedberg, Kaperburg, Cchloßruine Biunzenberg, Burgruine Lißberg, Sehloßruine Ullrichstein. " Der Landesverband deutscher Militär- anwärter für daß Groscherzogtum Hessen hat an die Ziveite Kammer eine Vorstellung gerichtet, in der gebeten wird: 1. daß den hessischen Militäranwärtern die Pflichtjahre der Vlilitärdienstzeit als pensionssäluge Vor di en st zeit in Anrechnung gebracht wird, 2. daß den im Staats- nnd Korn- inunaldienst stehenden Militäranwärtern bei Bemessung ihrer Gehaltsbezüge vom 1. Juni v. IS. ab, dem Tage, an 'velchem das Versorgnngsgeset; in Kraft getreten ist, drei Jahre der Militardienstzeit und die Verivendungsdienstzeit im Staats- und Kommunaldienst, soweit dies nicht schon nach Art. 7 des Gesetzes, die Besotdungen der Staatsbeamten betreffend, geschehen ist, als Besotdiingsvordienstzeit in Einrechnung zu bringen sei. — Eine Anzahl unverheirateter Staatsbeamter bittet in einer Eingabe, daß Art. 3 des Gesetzentwurfs über den WohnungSgeldzuschuß der Staatsbeamten (der für unverheiratete Staatsbeamte nm die Hälfte deS sonst beivilligten Wohnungsgeldzuschusies vorsieht) keine Annahme finben möge. te. Offenbach a. M, 4. Febr. Ein 19 fahrig es Fabrikmädchen stürzte sich am Sonntag abend auS dem Fenster seiner Mansarde im Hanse Karlstraße 64 drei Stockwerke hinab in den Hof. Die Lebensmüde erlitt einen koni- plizierten Knochenbruch und wurde in? Krankenhaus gebracht. Liebeskummer ist die Ursache deS S e l b st m or d o e r - fuchs. —Die Firma Gebr. Heyne verteilte am CamStag wieder 3 1 000 Mk. auS dem Geschäftsgewinn an ihre Arbeiter. fc Frankfurt a. M., 4. Ian. AuS dem Staube gemacht haben sich die Inhaber der Fahrradhandlung von Steigerwald u. Kroth, Joseph Kroth und Jakob Stei- gerwald. Ihr Lager im Werte von 65 000 Mk. hatten sie un Monat Januar nach und nach an den Mann gebracht. Eiye Menge Gläubiger, zu denen auch die Angestellten und Arbeiter der Firma gehören, trauert den Durchbrennern nach. Tie Beiden waren durch leichtsinnigen Lebenswandel tief in Schulden geraten. Bei ihrer Abreise haben sie sich je eine „Tarne" mitgenommen. ** Kleine Mitteilungen auS Hessen und den Nachbarstaaten. Im Oberräder Bohn Hof stür'te am Montag beim Rangieren der 19 jährige Rangierer Adam Bienmüller von einem BremsbäuSchen unter die Räder eines Wagens, von dem er überfahren wurde. Der Tod trat aus der Stelle ein. Der Verunglückte war auS Sachsenhausen. — Am Samstag wurde in der Gemarkung Eppertshausen ein Handwerksbursche erfroren ausgefunden. der ßlUruraie. Eine besonders bewunderungswürdige Seite in den Ruhmesblättern, die den Fortschritt der neueren Chirurgie verkünden, spricht von den sogenannten Transvlgntationen oder den Ver- vslanzungen von Gewebestückeu. Diese Verpflanzungen können in verschiedener Weise geschehen: entweder von einem Tier auf den Menschen oder von einem Körperteil auf einen anderen deS- selben Menschen und endlich, was aus begreiflichen Gründen weitaus am seltensten geschieht, von einem Menschen auf einen anderen, lieber dies wichtige Kapitel hat eine Autorität ersten Aanges, Professor Garr-, einen zusammensassenden Aufsatz für daS nächst erfcheinerrde Heft der Frankfurter Wochenschrift „Um* schau" persaßi. Tef ckir^'nsck^n Tcckvij im allgemeinen wird in dieser Richtung durch den Sah gekennzeichnet: „Es glückt h"ste, jedes beliebige Gewebe, größere Stücke von Organen und selbst ganze Organe, mögen sie hon demselben Individuum oder von einem anderen Menschen stammen, ein. zuheilen." Dieser Satz wird bann freilich sofort bahn crgäint, daß die Transplantation d'mit noch lange nicht als gelungen anzusehen sei, weil der Heilzweck erst dann erreicht fei. wenn das verpflanzte Gewebe auch eine ganz bestimmte von ihm er- wartete Funktion aufgenommen habe. Die Verpflanzung gelingt von einem Menschen auf den anderen leichter, wenn die beiden §ndivihucn blutsverwandt sinh. Tierisches Gewebe ist in b:e^i eziehung nur bedingt verwertbar. Es heilt zwar in her Regel ein und liefert wohl auch Baumaterial für ben Ersatz an her betreffenden Stelle, wird aber doch von dem menfmlicbcn Olewebe allmählich ausgcmerrt. Professor Geirrs bespricht nun die Transplantationen und ihre verschiedenen Er'olge nach den timdjie» denen Gewebearten und Organen, mit denen fie, sich bisher beschäftigt h't, und erwähnt an erster Stelle selbstverständlich die Haut, mit der dieser Zweig der Eh'r'irgie sich am frühesten beschäftigt hat. Sein Urteil geht dahin, daß bn§ Verfahren der HautYsropTUNg h^ute an Einfachheit in Ausführung und an Sicherheit des Erfolges nichts mehr zu wünschen übrig läßt. Große Hautverluste, wie sie nach ausgedehnten Verbrenn"ngen, völliger Skalpierung, umfangreichen Geschwüren austreten und früher g-'r nicht ersetzt werden konnten, werden heute mit einem Schlag durch neue Ueberhauttnrg zur Heilung und zum Verschwinden gebracht — — zweifellos eine der segensreichsten Errungenschaften der neuzeik'ichen Chirurgie. Wie innig daS auf« gepflanzte E^ewcbe in solchen Femen von dem gesamten Oraa. nismus ausgenommen wird, dafür zeugt die merkwürdige Ve. obachtnng, daß ein Stück Negerhant., aus einen Europäer verpflanzt, nach wenigen Monaten weiß wird, während mit bet weißen Haut beim Neger der umgekehrte Erfolg ein tritt. Auch bie Schleimhäute lassen sich derartig verpflanzen, wovon am häufigsten die Augenärzte Gebrauch machen, indem sie auf diese Weise Defekte der Bindehaut auszugleichen wi'ien. Ein befand.', s eindrückliches Beispiel für bie modernen Leistungen auf diesem Gebiet ist wohl die Schaffung einer neuen Nase, die nicht nur in her schon bekannten Weise aus einem Stirnlapven geformt, sondern auch noch mit Schleimhaut ailstapcziert wird, um ihrer Bestimmung trotz ihres künstlichen Ursprungs möglichst ganz gerecht werden zu können. Wie diese Wunder überh.aupt erst durch bie Fortschritte des antiseptischen Verfahrens zur Wirklichkeit Irhen werden können, so wird bie Bedeutung seiner Vervollkommnung in einigen Punkten besonders bevtiieh. Während dir Verpflanzung der ob-rflachlichen Hautschicht (Evibermis) sich verhältnismäßig früh als möglich erwiesen hatte, konnte die Trans, plantation von Hautstücken in ihrer ganzen Dicke erst nach hoher Entwicklung der chirurgischen Technik ein festes Bürgerrecht erwerben. Heute rechnet man mit Sicherheit auf bie gute An- Heilung von hanbtellergroßen Hmitstücken auf offene Wunben, was V"N außerorbentlicher Tragweite baburch ist, baß in biefent Fall bas eingepflanzte Hautstück von ben Rändern her mit her Zeit auch luieber mit Hautnerven versorgt und daburch empfindlich wirb. Mit her Haut zusammen haben sich zuweilen auch schon Knorpel- unb Knocken teile verpflanzen lassen, indem mchriach bas untere Augenlid durch ein Stück vorn Ohrläppchen ersetzt worben ist, unb in einem Fall ist sogar die Kuvpe eines Zehs auf einen verstümmelten Finger vcrpflan't worben. Die Transplantation von Muskeln unb Sehnen ist bisher nur in geringem Grabe zur Verwendung gekommen, weil bie scheinbar ermutigenden Tierversuche sich in der Praxis bisher nicht haben übertragen lassen. , Auch hinsichtlich der Verpflanzung von Nervengeweben hoben sich die etwas unvorsichtig gesteigerten Hoffnungen zurzeit noch nicht erfüllt. Einen befonberS erfreulichen Abschnitt in biesem Kapitel bildet dagegen wieder bie Uebertragung von Knochengeweben zur Ausfüllung von Schäbellücken unb von Knochenhühlen. Hier hat bie Chirurgie wahrhaft großartige Triumphe gefeiert. Ausgcbehnte Teile bcs Schienbeins z. B. sind vollkommen ersetzt roorben, sobaß schon nach einem Jahr das eingefügte Knochen^- stück nicht mehr als solches zu erkennen war. Ganze Mittel- h.mbknochen, bie etwa einer tuberkulösen Erlrenkung zum Ovfer gefallen waren, hoben sich in ähnlicher Weise erneuern lasien. Man beschränkt sich jetzt auch nicht mehr auf ben nicht immer möglichen Ersatz bes fehlenben Knochenstückes aus dem Knochengerüst des Patienten selbst, sondern hat auch mit b.'r Verwendung lebenssrischcr Knochen anderer Menschen unb sogar mit Tierkuochen bedeutsame Erfolge er ieft, obgleich die Heilung bann freilich weit schwerer vor sich geht. Die Kunst b:r Chirurgen grenzt in biesem Punit ans Unglaubliche. Hat man doch Knochen von amputierten Gliebinaßen, von gestorbenen Neugeborenen, vom Kalb, Lamm, Huub, vom Kaninchen unb gar von ber Gans mit größerem ober geringerem Erfolg ans ben Menschen ver- vslanzt. Tie genauen Untersuchungen hoben bann gelehrt, baü her ein geortete frembe Knochen aUerbings nicht erhalten bleibt, sonbern stets abstirbt. Er bient aber bem eigenen Knochengeweb» her Umgebung zum Aufbau eines neuen gefunben Knochens, und baraus ist der Schluß gezogen worben, daß man gor nicht immer einen lebensfrischen Knochen zu verwenden braucht, sondern sich 'auch mit einem toten Knochen oder gar mit zerkleinerter ober ausgeglühter Knochensubstanz begnügen kann. Gcrrö macht freilich bar auf aufmerksam, ha?; ber Cl>irnrge in der Praxis sich nicht so ohne weitere? in allen Fällen auf diese Möglichkeit verlassen sollte. Es ist bann auch vielfach versucht worden, die erstaunlich große Toleranz des Knochens durch Einpflanzung von ganz fremdem Material ausznnutzen, indem man Kuochcn- hvhlcn mit verschiebenen Stoffen plombiert ober Lücken mit Zelluloidplotten unb Elfenbeinstisten schließt. Solche Fremdkörper werden inhes selten längere Zeit vertragen und könn.'n sogar . eine gewisse Gefahr heraufbeschwören. Tas Einsetzen natürlicher ZÄme ist bisher nur sehr selten gelungen. — Ten Gipfel dieser Ambitionen ber Chirurgie bildet nun eigentlich! erst bie Verpflanzung ganzer Organe. Die Transvlautation bet Schilddrüse zur Bekämpfung namentlich des Cretinismus ist vielfach versucht worden, hat aber einen dauernden Erfolg noch nicht ein einzigesmal herbeigeführt, da das Schilddrüsengewcbe zwar rasch einheilt, aber allm.ihiich wieder aufgesogen wird, worauf der Patient wieder in ben früheren Zustand verfällt. Eine bessere Aussicht eröffnet die von G.arrö als sehr glücklich bezeichnete Idee, bie Schilddrüse nicht an ihre eigentlick;e Stelle in der Nähe des Kehlkopfes, sondern in bie Milz ober anbei» ihr ähnliche Drüsen cinzupslanzen. Die Transplantation von Leber unb Nieren sowie ber Speicheldrüse Hit noch mit großen Schwierigkeiten anderer Art zu kämpfen und ist vor allem von dem Fortschritt der Gefäßchirurgie abhängig, weil diese Organe eine sehr reichliche Blutversorgung verlangen. Tic Gefäßchirurgie, iusbejonbere bie Vernähung von Arterien ist erst im letzten Jahrzehnt in ein erfolgreiches Stabium getreten, und Gorrd berichtet auS seiner eigenen Erfahrung über manche ermutigende Beobachtungen. Die Verpflanzung von Nieren ist bislxr nm Menschen überhaupt noch nicht vorgenommen roorben, aber daS erfolgreiche Ergebnis von Versuchen, bie Nieren eines Hundes von ihrer eigentlichen Stelle an eine ganz andere, z. B. an ben Hals, oder bie Nieren einer Katze auf einen Hund zu übertragen, lassen darauf schließen, baß bie Chirurgie schon in einer nahen Zukunft mit der Möglichkeit rechnen wirb, auch der menitf*1 lichen Niere gelegentlich auf diesem Wege aushelsen zu können. Der Nheinifch-Westfälische Effektenmarkt. Tagesbericht der Firma Walter Hamm er st ein. M n l h e i m a. d. Ruhr, 4. Februar 1907. Ta? Geschaht in K o h l e n k n r e n war cm der hentiaen Börfe wieder lehr geringfügig. Tie Kurie waren trotzdem gut behauptet. Einige Paviere batten sogar nicht imbeträflliche Kurssteigerungen zn verzeichnen. Voidergrunde des Jiiieresses standen: ^Anneliese, Trier, König Vnluoio, Zotzniin Taimelsberg, Alte Haa'e u. Schurbank. Ein lebbaües Geschält entivickelte sich in Herta-Kuxe, die ihren Kurs um weitere Pik. 60.— erhöben konnten- Auch der K a l i k li x e n in a r k t zeigte eine verhältnismäßig feile Tendenz Tie llimäye hielten sich in engsten torcn6en. Gehandelt wurden Carlsfund, Ccntrum, Hedwigsburg und WrnlerS- vom 1. Lebensjahr: 2.—15. Jahr vor einiger dat einer St Süd-Dacota. Ais sie ontam, die Kauflia^s Grosse Reste-Tage ItfOWa>Ck um» der -je, .ilIC Florence, einem kleinen — ... _ _ . . s..h sie sich (LS bad einzige weibliche Wesen am Matze. Ihren schönen Plan, in Florence eine Schule zu errichten, mutzte sie wohl oder ubcl ausgcoen, aus dem zwingenden Grunde, datz feine Kinder da waren. Miij Sl-eppard aber hatte neben ihren pädagogischen Instinkten auch crne gute Anlage zur Kvchkanjtlerm. Sie zauderte nicht lange, und statt der Schule gründete sie kurz entschlossen ein Restaurant. Trrs Unternehmen gelang auss beste. ,'Iaunt, das; sich die Türen des Lokals geöjnet hatten, drängten sich die Äiänner herbet, und Miß Sheppards kulinarisches Können stieß bei den nnvernölx.uer Männern auf ungeteilte Bewunderung. Fortan ga.t sie ^.ls eine Art höher-en Weseirö. 65 dauerte nicht lange, und sie ward zur einslugreichsten Per.önlichtctt des Ortes; die Stadtverwaltung legte man vertrauensvoll in ihre Lande, sie leitete die öiiciitttst-cn Arbeiten, eriiej Gesetze, crhoo Steuern, kurzum, sie war Magistrat, Bürgermeister und Kommandant m gaffe, Arandgajje, Arandplatz, Ztanzlerberg, Lundsgasse, Aslerwcg, Su-tllerstraße, Braugasse, Steinstraße, Löeser- straße, Tammslratze, Ederstraße, Schottstrabe, Marburge» straße, Wiesulerwcg, Ostanlage und die noch nicht auf» geführten Straßen. Im Interesse eine- besseren Fortganges der Revisionen und um Gewerbetreibenden vor unnötigen Losten zu bewahren, ift lüuift miO Wiffcnfdjaft. — In Braunschweig ist am 4. Februar der Verlags buchl-ändrer Friedrich Westermann gestorben. Er war b.-i X>etau5geler ctiur bcla.nitcn belletrifriscocu Monatsschrift und Verleger von Lheodor Storm und Wilhelm Raabe. — Der in Bans verstorbene Bankier Osiris hat dem In. stitut Pasteur mehrere Millionen Francs ver. macht. es unbedingt erforderlich, daß sämtliche zu prüfenden Gegenstände in gehörig gereinigtem Zustande und repararurenbebürfiige Maste und Wagen erst nach vollzogener Reparatur in dos Eichlokal Der**1 bracht werden. Giesten, den 7. Januar 1907. Grobherzogliches Polizeiamt Gießen. L e r b e r g. Kugel traf ober einen am Streit gönzlicki unbeteiligten jungen Monn in den ftopf, der tödlich verletzt in- Spilol gebracht wurde. Halle o. 6., 5. Febr. Bei einer Gofolin-Explo. sion in Salza erlitten der Wirt und die Wirtin dcS Gasthofes, in dem sich doS Unglück ereignete, tödliche Berte g u n g e n. Bernburg, 5. Februar. Ter soz. Stadto. Bieler, der von den Sozioldeinokraten m den Deiueinderat gewählt worden war, hat sein Stadtverordueten-Bi'andat nul der Begründung niedergelegt, daß er aus der sozialdemokratische >i Partei ausgetreten fei. M ünchcn, 5. Febr. In Schwabach wurden mehrere Arbeiter, die von Sozialdeinolraten |üc Wähler des Bolts- parlcilcrs Prof. Tr. Öuidde geholten ivurden, von Sozial- s emo traten gemalt ja in gehindert, an die Wahlurne zu treten, fodast die Wohl des Konservativen angefochten werden wird. PariS, 6. Febr. AuS Toulon wird berichtet, die Polizei hatte sich ui letzter Zeit nut der Angelegcnhett eines deutscher Studenten zu beschäftigen, dec unter der Anklage der Spionage verhaftet ivoiden wtft, weil er sich in der Umgebung von Kap Bron in verdächtiger Weise zu schaffen gemacht gatte. Ec mar nach kurzer Zett wegen nmiiQClnöet Bemeiie Mieder in Freiheit gesetzt morden. Die Sicherheito-Behörden liegen ihn jedoch überwachen und verhajlelen ihn jetzt von neuem in einer anderen Stadt. Seit.: Tie Ausiuhrung der pollzcilich-lechinschen tUlafo- und Gewichtsrevifionen in der Stadt Gießen. yiluuiiilmud)iing. Wir bringen hiermit zur Kenntnisnahme der Jnteresientcn, daß demnächst eine allgemeine Revision der Maße, Gewichte und Wagen in hiesiger Stadt vorgcnommen werden wird. Mit AuS- iührung derselben wird ein Eichmeister und ein Schutzmann be- liant werden. Tie Gewerbetreibenden sind gehalten, diesen Beamten bei Meidung der Strafe des § 369 Nr. 2 RcichSstras- gefetzbucheS alle in ihrem Betriebe benutzten Matze, Gewichte und ütagen vorznzeigen und die Prüfung derselben zu gestatten. Bei der Revision sich ergebende Vorschristswidrigkeiten werden nach den angezogenen Gejetzosstellen mit Geldstrafe bis jq 100 Mk. oder Last biS zu 4 Wochen, auch mit Einziehung der unvor- jchriftsmäßigeir Matze, Gewichte und Wagen geahndet. Um Strafen möglichst zu verhindern und das Revisionsgeschäft zu beschleunigen, empfehlen wir beft Jnleresfenten, ihre der Revision unterworfenen Gegenstände vorher bei dem Neuenweg 4 3 dahier amtierenden Ä r o ß h. Eichamt Gießen ptüien zu lassen. Die Borrevisionen finden für die Gewerbetreibenden der nachbenlinnten Straßen an den jeweils angegebenen Tagen statt und zwar: 23 o m 4. bis 2 8. Februar 1907: Bezirk I. Kreuzplatz, Sellersweg, Maigaffc, Ploclstraße, Teufelslustgärtchen, Iohannesstraße, Tiezstraße. Dom 2. b i s 30. M ä r j: Bezirk II. Marktplatz, Mäusbnrg, Kirchenplatz, Lindcnplatz, Schul» straße. Schtoßgasse, Kaplaneigafie, Wagengasse, Wettergasse, Lrrchslratze, Burggraben, Auf der Bach, Dreihäusergosse. Vom 2. b iS 23. April: Bezirk III. Markistratze, Rittergasse, Neustadt, Löbershof, Mühl- gassen, Westanlage, Lammstraße, Lahnstraße, Rodheirner* ftraüe, Krofoorferstraße, Lardt, Schützenstraße, Kornblnmen- gafse, Nordanlage, Oswaldsgartcn. Vom 2 4. April bis 18. Mai: Bezirk IV. Bahnhofstraße, Tiefenweg, Kaplansgasse, Katharinen- gasfe, Löwengaste, Wolkengafse, Schanzenstraße, Frankfurter* siratze, Alicenstratze, Wilhelmstraße, Liebigstraße, Leih- gesiernerweg, iXiegelyfab, An beit Bahnhöfen, Ebelstrotze, Lojmannslratze, Erednerstraße, Grabenstraße, Hinter der Westanlage, Lillebrandstraße, Klinikstraße. L o m 2 1. M a i b i i 11. 3 u n i: Bezirk V. Neuenweg, Neuenbäue, Sonnenstraße, Erlengasse, Weibengasse, Gartenstraße, Stephanstraße, Lessenstraße, Schisfeiidergerweg, Zuowigeplatz, Gutenbergstraße, Lludwig- straße, Sudanlage, Brsmarctstraße, Goethestraße, Vleich- ftrage, Grünbergerstraße, Wolfslraße, Bergstratze, Lober- ftiauc, Licherstratze, Mollkestraße, tiicygärten, Gr. Sleinwe^. Vom 12. Juni bis 13. Juli: Bezirk VI. Walllorstraße, Wetzsteittstraße, Wetzsteingasse, £inhen*' — Von Städten, in denen Frauen regieren, erzählt eine englische Wochenschrift: Miß Emma S^ppard folgte ~ .ger „Hrnteovuldler" nach ES starben an: Znsanunen Liiugentilberkulose ^listnenza leungcnentznitbnng pr-rzichtag Gelnrnichlag Gehirneiiizrindiing Btlnbdorinenljlinbilng Torniverfchlingung Tipl)U)evie Krebs ^ebenSschwäche 2iliersichwoche Sturz Rhachilis _______ (DrißinabDraVtiiiclOiiiißcii« Höln, 5. Febr. Der Sohn einer vom Maskenball heimkehreuben Wilive geriet mit einem verschmähten Liebhaber ,einer Blnttcr in Streit, in befien 2krlauf dieser ihn durch \ einen Revolvers chuß schwer verwundete. Hierauf versuchte der Täter auch die Fron zu erschießen. Tie : Erwachsene: im Summe — Annr.: Tie m Klammern ge'cigen Ziffern geben an, wie viel der Todesfälle m der betrefieiibcn Krankbeil auf von auswärts nach (V.ieüe 11 ne.-.ailuc 'uome fö"vren. Mcricht-saal. Vermietung gesundheitsschädlicher Wohnungen als Verstoß gegen die guten Sitten. Tas Landgericht in Darmstadt, 1L Zivilkammer, hat eine intcicfiaiite Entscheidung darüber gefällt, ob der Anspruch auf Mictszahlung bei Vermietung gesundheitschädlicher Wohnungen gerctirtfcrtigt ist. Erne Firma in B. hatte einem Arbeiter eine Wohnung vermietet, die durch die zuständigen Behörden auf Grund des hessiscl-cn Wohnungsauf- sichtsgcfetzeö für unbewohnbar erklärt wurde. Durch die Anlage und Beschaffenheit der Wohnung waren nämlich die Bewohner erbcblidKU Gesundheitsgefährbungcn ausgesetzt. D ie Wände waren namentlich in einem Zimmer in hohem Grade feucht, die Beleuchtung war äußerst mangelhaft, der Abort ohne Senkgrube und vollständig unzureicl-cnd. Tie Küche war dunkel und durch den daneben befiiiblidien Stall wurde die Wohnung mit üblen G» ruclstn ungefüllt. Einige Zeit nach Zustellung deS betreffenbeii Beschlusses ging der Vermieter zu dem Mieter und legte der allein anwesenden Ehefrau des letzteren ein Sdyriftfiüd vor, in der diese anerkannte, baß Vermieter Vie Wohnung gelünbigt habe. Dabei bemerkte er, bas gescl)che nur, bamit sie nicht gestraft wurden, der Bellagte und seine Familie könnten wohnen bleiben. Später blieb jeboa) ber Mieter mit der Mietszahlnng im Rückstände und nun klagten die Vermieter auf Zahlung bet schuldigen Miele im Betrage von 86 Mk. Tas flaiibgcridyt hat das die Klage abweisende Urteil des Anitsgcriclsts bestätigt. Es führt dabei aud, daß, wenn die Kläger den Beklagten geradezu veranlaßten, das MietsvcrhältniS sortzusetzen und seine Familie weiterhin den schwersten gesundheitlichen Gefahren preiszugeben, sie gegen die guten Sitten handelten und daö Rechtsgeschäft nach § 138 B. G.-B. nichtig sei. (Darmst. Ztg.) 91 ew - 2) ork, 4. Febr. In dem Prozeß gegen den M 11 l i o n ä v Thaw wegen 'Ul ordes befchrnnkie der öffentliche Anlläger die y,eii>ei9oii'iiui)ine auf die Tatsache des Mordes und ließ das Ulotiv dnyiiigefietli. Tic Verteidigung erllärte, Thaiv fei ei blich belastet. Er habe sich als Werkzeug der Borfehung geglaubt, habe bie 'Jlniur feiner Tal nicht gclonni und feil drei Fahren While nachgesteUt. einen Tanz, bei denen den Frauen allein das Wah.recht eignet und böfe yJunmcr bisweilen traurig als Mauermumchen vcrinischte». "Schnee. In Norbwest-Kanada herrschte am 8. d. M. während des ganzen TageS ein furchtbarer Orkan, verbunden mit heftigen Schneestüriuen. Sämtliche Eisen- bahnziige zwifchen dem Felsengebirge und den großen Seen sind im Schnee stecken geblieben. Ganze Herden Vieh sind erfroren. Seit 4U Tagen herrscht dort ununterbrochen starkes Froslwetter. ess flicken die -2 "4.drn tep? ^lonbiii t \fl,n mH । h?A VnsT "Lübrig i? «fthfnn'Ttq» » Mitattn" .Htenit ei»- lin6 »um tu « & e l,]n'9 ba$ er. ^’amten Ct-i wertoürbigt ^rnid mit k eintritt, ga ’en, wovon jj fit auf d>. n' besond.i '"9cn aui diel» Jie, die nicht ho Edden gf;orn, 't.toitb. um' ife noiHd’ft ganz «, llhmpt erst iur LirklM ? feiner te, Während Ädmnisf sjsh vn Rannte die Txa* fc rrit nnch kk ! Sitgeneft & uf die gute Tt.. .offene Vundn. ft, baü in di eiki bmt her mit ba abvrdi emviwdli: irocikn auch sckrr . indem )hrläppchm ft!» ftuöDc eines Z,jt rden. Tie 7fr- : nur in gerinnbar mnutiger^z haben übertrr'!? m Nervengew-^ boffnnnqen svw ijen Abschnitt i ignna von KncS? 3 an Knochenh'hln. Triumphe gt'iifn vollkommen tr':r. ingtiügle Sr.V'- - Guinc nfiing > tmti M ■ den nidjt imen aus bem .ffuorfx» mit b:t ßerra it und sogar k die heilimg d'm ist b:t man dock 4. Ü«brl Jrt 5. SS* einet Person. Einige Wochen später rkahm sie einen Mechaniker »um ©Uten, aber ob sie ib.it e;ne Stimme in ber Verwaltung bcS Ortes gewagten wird, steht einstweilen noch hahin. . . . Auch in Beatie, ÄansaS, Hut man bie Gemeindeverwaltung auf ähnlich« Weise organisiert. Mit großer Mehrhe.t wählte man dort Mr» Tottan zur Bürgermeister n, und eine zweite Tarne, Miß O'Neil, ward ihr als Gehilfin beigegeben. Ta feine der Ta in en über verwaltungstcchniscve (Erfahrung terfügte, traf man mit den ehemaligen Sladwätern ein Abkommen, ivonach diese die neue Regierung in die Qkbeimnine ihrer Lblieaenheilen emroeibten. Bald darauf nahm diese Berweiblicki,ig ber Behörden einen gewaltigen Aufschwung, und heute versehen in dem glücklichen Beatie die Vertret.rinnen bc5 schönen Geschlechts mit Umsicht und Energie selbst das schwierige Amt der Schutzleute. Nur das Amt des TolizeirichterS wird noch von einem Manne versehen. Uebrigcni findet man auch bei und in Europa zarte Anklänge weiblicher Lerrschast, u. a. in ber fr.'ien helvetischen Republik. Lier freu iid) handelt es sich nur um den symbolischen Ausllang alter Sitten, uno bie Lercschatf der Frau wähn im Jahre nur einen Tag. Tas ist iwch heute so im Aargauer Kanton, in zwei fiemen Gemeinden, in Metsterjchioanden und Fah..vangen. Einmal rm Jahre schwingen hier bie Frauen össentlich das Szepter und alle MaiiuSleute sind ihnen untertäniger Tag wird durch cm solennes Festmahl geiciert, zu bem bie Frauen bie auf 24 Stunden unterjochten Manner entbleien. Dann werden bie Männer nut Bier u ub Kuchen traktiert, und später arrangieren die Frauen sonst ber Auuorberung einer Tänzerin harreii. Spot in Noc1)t begleiten dann bie Frauen ch.e Gäste rtt.erlich nach au| baß ihnen in ben dunklen Straßen kein Unglück und Belästigung widerfahre. Diese amüsante Litte ift h.stor.scheu Ursprungs und gehl auf bas Iahe 1712 zurück. Damals hatten Die Frauen einmal mit Ruhm unb Grazie kriegerische Waiden geschwungen: ein Regiment Amazonen zog unter dem Buehl des edlen Lcrrn von vallwye aus, die Berner im Kampfe wider Die iutbülncucu Kantone ju unterstützen. Diese Lieget.idje Gesinnung fand übrigens auch bei ru||i|d)cn Frauen ihre Nach. uhmung und zwar in Blagowetschensk, im sibirischen Amurgebiet. AIS die Manner zum Kanips gegen bie Boxer ausbrachen, unternahmen räuberische Tataren, bie bie Stadt unbejchützt wußten, einen Uebersall. Die geibcn Letten aber hatten nicht mit den Blagoweticl/tnstcr Tamen geregnet. Diese Uten sich zusammen, bewaffneten sich und zogen taenburflig den Angreisern entgegen, und es gelang ihnen auch, in einer Reihe von Scharmützeln die Räuber zu Paaren zu treiben. Doch auch int Frieden führen in Rußland bisweilen Frauen die Zügel dec Gememderegierung. In den sieben 2öcicrit des Tcssukovschtschinct Geoiets fuhren lieben Frauen bas Bnrger.neiiletamt, die ihrerseits einem gemeinsamen wcibuu-en Prüf identen unterstehen. Kein Mann h.rt m dieser idyllischen Gegend das Recht, em Amt zu betieibeiu Die Frauen fungieren als Advokaten, Letzte, Geistlül-e und Schutz- leutc. Die Frauen legen Straßen an, bauen Lauset, tragen Briefe aus und erfüllen alle Au,gaben einer geregelten Landesverwaltung. Zum Sästuß mag ein Gegenstuct erwähnt fein. Maiwatchin, b n der chinesiscl) W ist erst p.r* ""A W'S reit ui < t>.‘ eren <>«’ > OUnMU h>» ? , au«. Weichbi.bcS streng verboten. ♦ Kleine Tagesa)ronik. Bei der Gemcinbekaffe Ko- towo in Posen versuchte ein Schwindler mit einem Säwiftstück, das mit dem Stempel des Polizeipräsidiums zu Posen versehen war, an die Kaffe zu gelangen, indem er vorgab, biefe revidieren zu müssen. Linier dem Rüsten des Schwiiidiers wurden schnell Erkundigungen cingezogen und dieser dadurch entlarvt. Der Schwindler, der sich an|"(wincnb den LauptmannvonKöpe- nid zum Muster genommen, wurde verhaftet. — In Neuhaus Solling) wurde bie Po st Verwalterin Junghans wegen tchw^rcn Diebstahls und jahrelanger Unterschlagungen in mehreren tausenb Fällen verhaltet unb bem Untersuchungsgefängnis cingclicfert — In Gebesee bet ErsuN hat bet brcizclMjälwige Schu-tnabe Klein ben gleichaltrigen Knaben Gorlach im Streit erschlagen. ijjöujiilliL r I rbklstüd öcr u cör6|niir in irr rlndt üir^ni 4. Woche. Pont 20. bi* 26. Januar 1007. Einwohnerzahl: augettiMiimen zu 29 5u<) unkt. 16UU ’JJlaim WHlUär) Llerbtichkeitszisfer: 8b,7ti °/no, nach Abzug von 10 Cridirembeit: 21,14 Von. Kinder ball; auüerbem einige« DeschSst in Jnstu«, Adler 'und Deutsche Aal'-Akuen. ' ■ Der Erzkuxenmarkt lag ruhig. Nur Droßbiira wurden gtrldMebciithd) gcboubelt unb konnten ihren Kur« um ca. Mk. 50.- erhöbcu. Braunkohlen. Aut diesem Gebiete rortr außer Rheingolb jpcnia Wffrtä'i. Tcr Kur« von Rtieingold konnte um roritcrr Du. 75.— anziehen. Ferner waren SchaUrnauer unb ToilatuS gesucht. Handel und Verkehr, volkrwirlichaft. Bon ber Berliner Börse. T ie Nacturage nach täglicnem Held inndu sich micber recht fühlbar unb bie Folge davon ist, bau bie Böifc Zitrndhaltimg beobachtet. Zn parpener war das Gclchä't aistana-r ziemlich umiangtelch, obioohl eine neue b,rekle Anregung für bicfes Hopicr nicht uoihaiibcn war. Int Berlau' des toefdiauet ging aver ber Kurs eher etwas zurück, wie überhaupt Montanaktien nachgaben. So Gelienkircheuer von 21»,40 bis 215,60, auch Laura- butte verloren 0,9o'/., Bochumer haben nachgeben müssen. Amerikaner waren niraug» behauptet, bann aber auch adgefchwächt ; defonvetsKanada infolge von SchneevetivehungSgerichien.Ftalleiiischc Salinen, heiuomigcnb lUcribioiuibalvi waren von Paris aus zu et mäßigten Kursen gefiagt. Rheui-pleiaU-Akiieu würben etwas rückgängig bie 153. Prtvaibiskoni 4*/,•/,. 2(1) 8 2(1) 8 - — 2 .2) 2(2) — — 1 1 —» 2 2 — — 8(2) im 1 1(1) 1 M KD — — 1 (1) 1(1) •— 1 (1) — — 1(1) 2(2) 2(2) — *— 1 —— 1 — 1 1 — — 1 1 — — 1 — 1 — !2 (Ith 10 (7j 4 (It 2 (ä) im Alter von 43 Jahren. Um stilles Beileid bitten Die trauernden Hinterbliebenen: I. d. N.: Luise Kreiling, geb. Killer, Wi e ■ e c k , den 4. Februar 1907, Die Beerdigung findet Donnerstag den 7. Februar, nachmittags 2 Uhr vom knna» an, atfltf. OOw Heute naebt 11 Uhr entschlief nach längerem, mit Geduld getragenem Leiden unser innigstgeliebter, treusorgender Gatte, Vater, Bruder, Schwager oud Oukel Herr Philipp Kreiäing XII., Landwirt Kehe**r* i Hafer-MthL Ärztlich empfohlen. Niederlagen durch PläketO ewofifl/cl). 'M Dauksaanng. Für die vielen Beweise Herzlicher Teilnahme, sowie für die zahlreichen ülluniciifueiiben und die trostreichen Worte des Herrn Plärrer Barth bei dem Heimgänge unserer mwergchlichen Tochter, Schwester. Schwägerin und Laute Marie ’2ü agne v sagen wir Allen hiermit unseren innigsien Dank. tibrifloub ÖVaoucr XVHL Ftnullie Bulthaiar Pfeffer. Grohen-Vuseck, den 4. Februar 1907. 864 -ir.. i W <■<<- r < 0774 Steinbach, den 5. Februar 1907. Danksagung. Allen Freunden und Bekannten von Nah und Fern, für die herzliche Teilnahme bei der Beerdigung meiner lieben Frau, unserer guten Mutter Frau Anna Margaretha Fink besonder- Herrn Pfarrer Haacke für seine trostreiche Grabrede, der hiesigen Lirankeuschwener für ihre gute Pflege, dein Gesangverein „SängertranK" Wallenborn lür seinen erhebenden Gesang, und sür tue vielen Blumensperiden sagen wir allen herzlichen Dank. Der ticstraucrndr Gatte: Wilhelm Fink nebst Kindern OUfCl Sanogage 19. l“° so>i zu verni.^ Vevc~chiedene~'~\ In der Gemeinde ZNeivw Linde» steht ein [849 |hv*/, wcscu, abzugcbcn. zu vermieten. 646 Gdgar Borrmarur Vföbl. Zimmer | Acten etc. SS28/1J Stennei, diiegeunad. (bD/i iuvt a. M AWIiitz-Billiilz nom 31. S)cjcmbcr 11106 Borueman n. hv4/, Wetzlar Wetzlar [0783] An Zugegangcn in 1906 Daher Stand Ende 1906 lud statt Landwirtsch.Konsumverein e. G. m.u.H Es ladet ergebeuai ein 4 an den Gieg. Anz. erbet. h-Zimmerwohuullg und 4-Znnmerwoouuug uiU Laden sofort zu vermieten. (74.« tllah.CarlLlückralh, SelterSw.38. Schotte 4—b-Zluuuerwohuuug nebst Dodcntammer, Lroaen- buben, Slatial- und GaSanschtug, ZteichlNao, iß lvegzugshalber zu uerui. 'Nah. Afierweg 531. 14.»4 Schöne Manlarden-Wvhntmw ferner 2 einzelne Kloben an einzelne Per), sofort vermietbar. [748 Nah. EarlStuckriuy, S>enersw.38. (Line ' 3-Zimmerwohuuna mu all. Zubehör u. Garteiianictt nebü Bletchplah zu vernneleti. bU2]______ Sieiuftrahc 3V. 2 schone ^amllieuloglS zu uenn. OZdbj st. ibüienun, Schühekmr.18. Giue kl. Wohnung und ein einzelnes Zimmer zu vermieten. 81'Jj Garte, Frankfurter Hof. äNcmcs Z^ogis für 2—3 ruhige Leute per 1. Febr. Licfcruttft. Die Lieferung des unsesährcn Bedarfs nachstebender Gegenstände soll für 1907 vergeben luerben: 1) Brot, verschiedenes 1100 Dz., 2) Rindfleisch 85 Dz., L) Kalbfleisch Ifi Dz., 4) Schiveinefleisch 20 Dz^, 5) Speck, deutscher geräucherter, 4A Dz^ u) Nierensett 14 Dz., 7) Schlveiueschmalz, deutsches 40 Ds-, ß) Milch 20000 Vtr., 9) Buller, frische 1,5 Dz., 10) Gier 1300 Stück, 11) Haudkase 25 Dz., 12) Bohlieii, weihe 45 Dz-, 13) Erbsen, geschälte 55 Dz., 14j Linsen 45 Dz., 15) Roggenmehl 12 Dz., 16) Gerftemuehl 10 Dz^ 1,) rlSeizeumehl 15 Dz-, 18) 'Mohnöl öO Ltr., 19) Pfeifer, ganzer OH Dz-, 20) Zwelscheu, gedörrte Ogi Dz., 21) stakao 0,1 Dz-, V) Essig 1000 Ltr., 23) Gerne 16 Dz., 24) Re.s 16 Dz., 25) Gersten- grüye 10 Dz-, 20) Hascrgrühe lo Dz., 27) Weizeugrühe 16 Dz., L>) stuh'ee 15 Dz-, LH Nudel lFadeu) 0,2 Dz., 30) Nudeln iMacearome) 0,2 Dz-, 31) Tee, schwarzer 0,02 Dz-, 32) Zucker O,(Xj Dz-, 33) Ullajo- ran 0,01 Dz., 34) stumme! 0,01 Dz., 35) Sells 0,2 Dz., 36) Schreib- Legenslände s. BerzeichniS, 37) Pelrolemu 2« 000 Ltr., 38) Keruseiie 13 Dz-, 39) Schmierseife 10 Dz., 40) Soda 8 Dz., 41) Lauwendochle 150 m, 42( Laulpeuzulillder 200 Dtz-, 43) Slohleulö'get 25 Slck., 44) Slohlelu schippen 12 Stck., 45) Filzmühen 50 Slck., 46) Siarbolsaure 9 Dz., 47) Eisenvitriol 3 Dz., 48) Femterpavier 3 Ballen, 49) Makulalur- papier 7 Dz., 50) Slochtöpse, eiserne, 10 Stck., 51) Slohleutasteu, eiserne, 15 Stck., 52i Neüeroesen 250 Stck., 53) SLiüiuue 3o Dh-, 54) Zahnbürsten 14 Dtz-, 55) Puhlmlipenzeug 800 in 56) Stearllltlchte 0,1 Dä-, 67) Zündhölzer 300 Pack, 5b) Egnapse von tonunaiUe 75 Stck-, 69) Wanerstaschell 30 Stck., 00) Wassergläser 50 Stck., 61) BZasserrrüge 10 Stck., 62) Lampeuschirme 30 Stck., 03) Eizlöffel von tbritanma ,150 Stck., 64) Steillkohieli-Anthraeit 200 Dz., 65) Steinkohlen, Nun ■2100 Dz., 60) Steiickohlen, gemischte 1500 Dz-, 67) Launeuscheityotz 60 Oiui., 6b) Beltteppiche 40 Stck., 69) Auftragbürsten 200 Stck., 70) Bodenwichsbürnen 100 Stck., 71) Zhlmderpuher 50 Stück., 72) Handbesen 100 Slck-, 73) Schuhbürsten 100 Stck., 74) Schrubber 100 Stck., 75) Sttlbenbesen 100 Stck., 70) Farbwaren unb Letut 27 Dz., 7/) Lein-, Rüb-, 'Maschinell-, Terpentinöl, Spiritus und Benzin 400 Ltr., 78) Fenster' und Spiegelglas 33 qm, 79) Nahgerätschasten 4b6 DH. mild 5 kg, 80) Eisenwaren 39 Dz-, 81) Leder pp. 7,7 Dz., 82) Bord- iholz 717 qm, 83) Dielen unb Latten 1550 qm und 500 Slck-, 84) Bauul- mollgarn, iveifz und blau 7,4 Dz., 85) Bot), weisz wollener 400 m, j86) Sarsenet 300 m, 87) Leinengarn, weih, blau und grau 14,2 Dz., i&) Uniwrinötuch zu Röcken uno Hosen 1UÖ m, 89) Strickgarn, rneiß unb naturgrau L2 Dz., 90) Wvllenschubgarn, weih unb natur- grau 3,2 Dz. Auherdem kommen zur Vergebung die im genannten Rech- mtngsjahr erforderlichen Fuhren und der Bezug von Gesollt und Dünger. Die Gegenstände unter Nr. 2 und 6, 3—5, 9 unb 10, 12—14, '15—17, 18—35, 38—40, 41 und 42, 43 und 44, 46 unb 47, 4b unb 49, >60 uno 5L 53 und 54, 56 und 57, 58—03, 64—66, 69—75, 84 und bu werden zusammen vergeben. Zu Ord.-Nr. 12—36, 38—40, 48 und 49, 62, 53—55, 57, 63, 68, 69—75, 76 (nur voll Leim), 79, 81, 84—IX) sind .Muster vorzulegen. Deiiselben dürfen iucoer Preise, noaj Viamen der Anbieter oder Firrnemtempel, lonbcru mir einfache äciajcu, .welche un Angebot zu wieberholen sind, velgefugt weroen. , Berschloisene Angebote iiiib getrennt von den euioureldjen- den Mustcrll, joiute ueneuen mit der Aufschrift: „Lieierung für baö Laildeszuchthauö" fouemici bis zur Erönnullgssnulde: Freitag, den 8. Marz 1007, vorm,rtaack 10 Ubr bei der unterzeichneten BepörLe einzurelcheu. Die Bedingungen (Mmifteriaterlag vom 16. Funi 1893) liegen an den Brerrtagen, vormittags von 9'/»—10'/, und llammiltags von B—4*/i Uhr aur der Schreibgube zur Einsicht offen, tonnen auch 'gegen voitfretc Eillseiidung von 70 Psg. bezogen luerbcii (hierbei in sanzugeben, bezügl. welcher Ord.-Nr. die Bedingullgen getvünscht Iwerden). Für die Angebote ist cm besonderes -Diuncr vorgeichrlevetl, das gegen Eritaltung von 10 'Bffl. Schreibgebühr zu erhalten nt — Die Lleierungsbediugungell find letlmene geattdert worden; eS empsiehlt sich deshalb, dag bic Allbleier die Zedlngunflen genau .cinieuen. — Die Zuschlagsiriit betragt 14 Tage. Marienschlog, den 2. Februar I9u7. cr- Fremtdll nwbl. Zilumer joiort zu vermieten Vtcuitabt 45. t165 Gut mobL Zimmer sojort z. v. 0671] Sonnenitr. 12,1. (b. Albold). 0691] Grvhcr. Zimuicr urLBetten, 1 Trepp., zu verm. Baynhoistr. 57. Xiiioer Str. trae Lanomannur. ncuöcitt 4-Zimillermohtmng mit Balkon zu vermieten. [861 HellmvId & 'Blaut, Steinstr. 31. 356] bncßcLvico 2v, 'Barterre und 1. 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Aniragen uiuer u r-» o e o w c c '-* ec 10 »U fi __ = <.=< Dr-?SKL feiäS® 4ZZZ * = <- ö -2 o is2 Ls —• - X KJ *** L E 6^ L-7A ft Q x-m t^= S*3 g««ÖE ?5-.2 S2 ■s 2 ÜBS v äE c 9 2 ■s^sa®5 g» 5 - rt T 5 •9-P L - 8 c •a --e sE s Z.2Z " jO :“ 2^E? ^S' 2-KKZZrß^Z ’Z £ E S^> = L-YZL- ZL.2Z-' . 2 _ :?j j5 e ■— -LL -- ZZ^kZIs 5" c.~ 2 D 2 —’s ■sZils -= .«S-c =-E -rLZAIDZZL 5 h I.-gB alt« :=e >6 V s |e| r=.$ v E® ? = b2? c w V '<' V ■?3h k - L-Z°ß iiBlI EX •;« = II ^‘fS’se --As L "° 2 z££ 2 E !«5,Ä t 16 B .5 E^=e S.g2~2 e s Ss|MI = 5*rr t;*» s v s* G •- B ä S*c s C Z-7LZ-- '- <3 CB — X = c a —\2.~ X ~ ggZMi« E»?jEÄ.JiE = «-ÄÄfE 2-° E "° "C js -egs UZßS «sjs-s. s: A? f £c’”,2 f Sjlx» Z-ä- lj=- 2 SE 2^=> -A „es-' — ä ©-e ü Ein c c gS-g E=«A3 L £ "3 jS w E — .2- ®3 .51^3^ t N Z1Z-NL3 U^gjp5 . Ä? B-2 es"" — W 21 -* V ” A ess?, i I ■S®» slf-a.SS ä S.B.3Ä _ «i «HZ4 ^ßs-ssz^Z-- «x wä2 ~ glBJh&g £■ Z S 5 M ' Hxi _ c: w *x 'O ~ . v = E£.• vüjo?“ k •5°S»'“„S.s2s ^-E-ZEZ»° s^^LsjrsiiM-*! 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