Skr. 310 Erscheint täglich außer Sonntags. Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem hessischen Landwirt die Sietzener tfamUieiv blätter viermal in der Woche beigelegl und zweimal wöchentlich das Kteisblart für den Kreis Hießen. Fernsprech-An- ichlußs. d.Redaktion 113 Verlag u. Expedition 51 Adresie für Depeschen, Anzeige, Gießen. Annahme wn Anzeigen für die TageSnummer bis oormütags 10 Uhr. 157. Jahrgang Erstes Blatt monatlich 75931, viertel« jährlich Mk. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 65 Vs.; durch diePostMt.L—viertel- jährll ausschl. Bestellg. Zeilenpreis: lokal 15Ps^ auswärts 20 Pfennig. Verantwortlich für den politischen Teil: L, Anderson; s. Feuilleton und „Vermischtes" P. Wittko; Hit .Stadt „ _ u.Lanb" >md.Gerichts- Hotationsörud und Verlag der vrühl'schen Un!v.-Vuch- und Steindruckere«. E. Lange. NedaMon, Expedition und Druckereir Schulstraße r. ietzener General-Anzeiger für Ohecheffen Samstag 7. September 1Ö07 Bezugspreis: I^UIIBI—WHmilllUI MIMIimi. ......Illll Iie Heutige Kummer umfatzt 12 Seiten. Zur inneren ^age. Eine sogenannte „stille Zeit" hat es in diesem Jahre auch aus innerpolitischem Gebiete nicht gegeben, der durch den Ausfall der Reichstagswahlen bedingte Umschwung in der Negiermlgspolitik war zu umfassend, als daß die Gemüter sich sobald beruhigen konnten, und so ist es er- . Uärlich, daß auch während der Parlamentsferien die Diskussion über die Situation und deren Folgen eifrig fortgesetzt wird. Die Negierung besitzt zwar im Reichstage ^etzt eine Majorität; daß sie sich aber unter allen Umstünden und in allen Fragen auf diese Majorität verlassen kann, wird wohl niemand behaupten. Man bezeichnet nach französischem Vorbilde mit besonderer Vorliebe die zu- sammenstehende Regierungspartei als den Block, indessen trifft diese Bezeichnung nicht ganz zu, denn in Paris steht der Block der Regierung vollständig zur Verfügung, während bei uns die Regierungsmehrheit bekanntlich recht verschiedenartig zusammengesetzt ist und in ihren Anschauungen :n sehr wichtigen Fragen weit voneinander differiert. Nur in einem Punkte kann die Regierung sicher auf eine getreue Gefolgschaft rechnen und das ist in Fragen nationalen Charakters, wie Heeres- und Marineforderungen, sowie neuerdings auch aus kolonialem Gebiete. Wie es schwierig ist, einen Wagen vorwärts zu bringen, wenn ein Pferd nach links, das andere nach rechts will, so ist es ein mehr als schweres Stück, zwei so entgegengesetzte Elemente wie die Rechte und die Linke vor den Regieruugs- wagen zu spannen, und es besteht die fortwährende Gefahr, daß der Block über einen Disferenzpunkt in die Brüche geht; denn es allen recht zu machen, ist eine Aufgabe, die selbst dem genialsten Staatsmanne kaum gelingen könnte. Nicht allzulange dauert es mehr, dann wird der Reichstag wieder zusammentreten, und hier wird es sich nun zeigen, ob der Block lebensfähig ist oder nicht. Eine Reihe von Fragen bieten ja allerdings kaum Schwierigkeiten nach dieser Hinsicht, so die Novelle über Abänderung des Strafprozesses und des Majestätsbeleidiguugs- paragraphen. Ebensowenig dürfte die Vereinfachung des Wechselprotestes, die Regelung des Geheimmittelwesens und i namentlich die Gewerbenovelle auf Widerstand stoßen. .Anders dagegen beim Börsengesetz, dessen Reform von der Linken verlangt wird und von Bülow auch als eine der Dankgaben für ihren Anschluß an die Regierungsmehrheit verheißen wurde. Hier wird es an Widerstand bei einem Teile der Rechten nicht fehlen, immerhin aber ist zu erwarten, daß im Interesse des Blocks die Bedenken zurück- gestellt werden und eine Einigung zustande kommt. Der Hauptstreitpunkt, um den es sich handelt, liegt aber nicht auf dem Gebiete der Reichspolitik, vielmehr ; handelt es sich um eine preußische Frage und zwar diejenige der Wahlrechtsreform, lieber diese tobt seit Wochen der Kampf, und daß man die Sache sehr ernst aufzufassen hat, beweist die Berufung von führenden Parlamentariern der Blockpartei nach Norderney, wo der Reichs- 1 kanzler mit ihnen in der Hauptsache über dieses Thema Erörterungen gepflogen hat. Es ist begreiflich, daß die Freisinnigen von ihrer alten Forderung, der Uebertragung des Reichstagswahlrechtes auch auf die Wahlen zum ; Preußischen Avgeordnetenhause, nicht ablassen wollen und der bevorstehende Parteitag wird wohl eine dahingehende .Resolution annehmen. Das Festhalten am Prinzip würde aber nicht daran hindern, im Interesse der allgemeinen Situation der Regierung Entgegenkommen zu zeigen und einer Verbesserung des jetzt bestehenden unzulänglichen Wahlrechtes keine übermäßigen Schwierigkeiten zu bereiten, indem man das Erreichte als eine Etappe auf dem Wege zu dem gewollten Ziele betrachtet. Es ist zu berücksichtigen, daß die Regierung mit einer Wahlrechtsvorlage, wie sie die Linke wünscht, bei der Rechten auf den schärfsten Widerstand stoßen würde, weil diese als Blockpartei gleichfalls einen Anspruch darauf hat, daß ihr Standpunkt von der Regierung berücksichtigt wird. Die schwierige Situation der Negierung erkennt man daher auch auf der Linken zu , einem großen Teile sehr wohl an, verschiedene führende Organe raten zu einer Verständigung, auf die man wohl 'eingehen könne, ohne Preisgabe der Prinzipien; starre f Prinzipienreiterei ist schon mancher Partei bekanntlich sehr zum Verderben ausgeschlagen. In Erwägung solcher Gesichtspunkte ist es leicht möglich, daß man auch in der Wahlrechtssrage zu einer Einigung kommt, in der Erkenntnis, daß bei einem schroffen Gegensatz in den Reihen oer Regierungsparteien die Gegner die lachenden Dritten sind. __________________________________________________________ politische Lagesscha«. Zur Frage der Wiedereinführung der Rückfahrkarten wird dem „Berl. Börs.-Cour." geschrieben: Der von einer Handelskammer gestellte Antrag, die „Toppelkarten", welche I m die Stelle der früheren Rückfahrkarten getreten sind, I mit einer längeren Geltungsdauer — etwa von fünf bis sechs I Lagen — auszustatten, ist von der M e h r z a h l d e r Ei s e n- ) ayndirektionen befürwortet worden und unter- iegt gegenwärtig der weiteren Prüfung durch die Mini- ’j terial-Jnstanz. Die „Doppelkarten" haben bekanntlich nur zwei Tage Gültigkeit und das ist allerdings eine kurz bemessene Frist, wenn es sich um weitere Reisen handelt. Sie sollten aber auch vorwiegend dem Nahverkehr dienen und zwar lediglich zur Bequemlichkeit des Reisenden, dem bei Losung einer Topeplkarte ein zweiter Gang zum Schalter (bei der Rückfahrt) erspart Wirb. Freilich übernimmt der fiirsorgliche Reifende auch ein gewisses Risiko; er kann die zweite Karte verlieren; es ist im Drange der Geschäfte auch vorgekommen, daß Reisende gleich beide Karten bei der Abfahrt haben lochen lassen und.sich damit, statt des einen ersvarten Weges zum Schalter, deren mehrere aufgebürdet Haven. Im allgemeinen wird aber von der „Doppelkarte" ein sehr spärlicher Gebrauch gemacht und dies dürfte sich kaum aitberrt, wenn die Geltungsdauer auf sechs Tage erstreckt werden würde. UebrigenL könnte man für noch weitere Reisen 15 oder 20 Tage Geltungsdauer verlangen und die ganze Duntscheckigkeit der Tarifbestimmuugen, die man durch die Reform beseitigt hat, würde allmählich wiederkehren. Tas Ideal bleibt demnach die einfache Fahrkarte, mit der der Reisende die Rückfahrt antreten kann, wann er will. Daß, wie vielfach angenommen wird, die alte Rückfahrtkarte (zum anderthalbfachen Preise) wieder ein- gesührt werden solle, ist natürlich unsinnig, denn damit würbe ja die ganze Tarifreform wieder über den Haufen geworfen werden, welche schon Preisermäßigungen bei den einfachen Fahrkarten bis zu 33Vz Prozent gebracht hat. 3. Deutscher Bantiertag. Hamburg, 6. Sept. Der dritte allgemeine deutsche Bankiertag setzte heute vormittag seine Beratungen fort, zu denen auch der gestern verhindert gewesene Unterstaatssekretär im Handelsministerium Richter erschienen war, der im Auftrage der Regierung an den Verhandlungen teilnimmt. Jnstizrat Professor Dr. Rieß er wies darauf hin, daß die Behörden, die an den Vorarbeiten für die Reform des Börsengesetzes beteiligt sind, sowie der Reichskanzler und der Handelsminister den größten Wert auf die Verabschiedung des Gesetzes legten, das berufen sei, den Börsenverkehr wieder in gesunde Bahnen zu lenken und ihm eine gesunde wirtschaftliche Grundlage zu geben. Zu dem Thema „Verlängerung des Reichsbankprivilegs" sprach als erster Referent der Präsident der Hamburger Handelskammer, Max Schinkel. Mach weiteren Ausführungen des Geh. Oberfinanzrates v. K l i tz i n g und von Bruno Edler von der Planitz, sowie nach einer eingehenden Diskussion wurde eine von dem ersten Redner vorgeschlagene Resolution einstimmig angenommen. Diese fordert eine in den Grundzügen unveränderte Verlängerung des Reichsbankprivilegs etwa auf 25 Jahre, Beibehaltung der gegenwärtigen steuerfreien Notengrenze und Ausbau des Giroverkehrs, eventuell unter Anlehnung an die Posteinrichtung. Die Resolution besagt ferner, die Höhe des Neichsbankdiskonts sei nur durch die allgemeine wirtschaftliche Lage bedingt. Eine Veränderung der Währungspolitik ebenso wie eine Verstaatlichung der Reichsbank sei untunlich. Eine Erhöhung des Grundkapitals und des Reservefonds der Reichsbant sei nicht erforderlich. In der heutigen Nachmittagssitzung des Bankiertages gelangten nach dem Referat und der Diskussion über die Frage: „Bedarf das Depositen wesen in Deutschland einer gesetzlichen Regelung?" sechs von dem Geheimelt Oberfinanzrat Müller zusammengestellte Leitsätze zur Annahme, in denen u. a. die Vermehrung des Nationalwohlstandes auf die jetzt in Deutschland bestehende Organisationen des Bankwesens und der Kreditversorgung zurückgeführt wird. Das Bedürfnis zur Errichtung kleinerer Depositenbanken sei bisher nicht hervorgetreten. Sollte sich jedoch ein solches Herausstellen, so würden ganz ohne gesetzgeberische Anregung reine Depositenbanken teils durch die Neubildung bestehender Institute, teils im Wege der Neugründung in ausreichendem Umfange entstehen und die Konkurrenz werde von selbst dazu führen, daß sie sich den in anderen Ländern üblichen Beschränkungen ihres Geschäftsbetriebes freiwillig, weil es in ihrem eigenen Interesse liegt, unterwerfen. Darauf wurde der Bankier tag mit einem Hoch auf den Kaiser und die Kaiserin geschlossen._____________________________________ Deutscher Verein für deu Schutz des gewerblichen Eigentums. (Unberechtigter Nachdruck verboten.) S- u. H. Düsseldorf, 5. Sept. In der heutigen Arbeitssibuug des deutschen VereinÄ für den Schutz des gewerblichen Eigentums wurde die Frage erörtert: Warenverzeichnis oder W aren kla ssen ? Die Kommission empfiehlt hierzu die Einführung' eines WaveuUassensystems anstelle des heutigen SystemÄ Die Einteilung der Warenklassen soll nach den Gesichtspunkten erfolgen, die sich aus der natürlichen Gruppierung der Waren im Handelsverkehr ergeben- Hiernach sind in erster Linie der Gebrauchszweck der Ware, in zweiter Stoff und Art der Herstellung der Ware zu berücksichtigen- Der Antrag der Kommission wurde bann in seinen beiden ersten Sätzen angenommen- Der Kongreß wandte sich dann der Frage der Schu tz fä hi g - feit von Zahlen, Buchstaben und Wörtern zu- Der Vorschlag der Kommissionen wurde abgelehnt, dagegen eine Resolution angenommen, in welcher der Kongreß den Wunsch ausspricht, daß in .Anwendung des 8 1 des Wareuzeichengesetzes nur solche Wörter von der Eintragung ausgeschlossen werben, welche zur Bezeichnung der Ware selbst oder zur Abgabe ihrer besonderen Eigenschaften nach Sprachgebrauch notwendig ober allgemein Verkehrs üblich sind- Hierauf wurde d^s Eintragungsverfahren besprochen- Bei der Abstimmung wurde die Resolution der Kommission abgelehnt, dagegen folgender Antrag Dr- Soetbeer einstimmig: angenommen: „Stimmt ein zur Anmeldung gebrachtes Warenzeichen mit einem anderen für dieselben oder für gleichartige Waren beziehungsweise für dieselben Warcnklassen früher augemetdetcs j Zeichen überein, so soll der Inhaber dieses Zeichens, auch, wenn ihm das Patentamt keine Mitteilung macht, gegen die Eintragung des neu angemeldeten Zeichens Widersprach erheben können-" Es trat dann eine Pause ein. Nach der Pause lourde die Vorbenutzung an Waren- Zeichen erörtert- Der Vorschlag der Kommission wurde angenommen, ebenso ein Amendement- 36. Deutscher Apothekertag. ^Unberechtigter Nachdruck Verboten.) 8. u. H. Eisenach 5. Sept. 3. Tag. In der Plenarversammlung des Apothekertages wurde zunächst mit der Beratung des Punktes 7 der Tagesordnung „Deutsche A r z u e i t a x e" fortgesahren. Nach Erledigung dieser Angelegenheit schritt man zur Behände (ung des Punktes 8 Abänderung der erneuerten Satz- ungen des Deutschen Apotheker-Vereins vom 21. F e d r u a r 1893. Bemerkenswert ist die Annahme eines Antrages der drei Kreise Berlin, welcher lautet: „In § 11 des Entwurses ist eine Bestimmung auizunehmen, durch welche zum Ausdruck gebracht wird, baß Detaildrogisten nicht Mitglieder des Deutschen Apotheker-Vereins, sein können." 'Dieser Antrag wird noch dahin erweitert, daß Mitglieder des Deutschen Apotheker-Vereins die Detaildrogisten werden, aus dem Verein ansscheiden müssen. Int übrigen gelangt der gesamte Entwuri, dessen 58 Para- yraphen einzeln durchberaten werden, ol;ne nennellswerte Abänderungen zur Annahme. Tie Versammlung beschließt, wie bereits gemeldet, die nächste Hauptversammlung in Dar m st a d t abzuhalten. Für das Jahr 1909 ist die Stadt Berlin als TagtmgSort in Aussicht genommen. Es folgt die Beratmtg des Pmtktes 8 der Tagesordnung: „Fabrikmäßig h e r g e st e l l t e Präparate". Hierzu begründet Klisch-Zülltchoiv folgenden Antrag: „Ter Deutsche Apotheker-Verein ivolie bei den Fabriken vorstellig werden, ihre Präparate in revisionsfähigen Aufmachungen in bei: Handel zu bringen." Dieser Antrag gelangte ohne Diskussion zur Annahme. Ein weiterer Antrag der Kreise Atiltelfranken, Ober- und Unterminfen betrifft den „Verkehr mit Arzneimitteln außerhalb der Apotheke n." Ter Vorstand steht dem Antrag sympathisch gegenüber, erklärt sich jedoch gegen Schaffung einer neuen Zentrale, da die vorhandene Geschäslsilelle genüge. Dr. Hoffmmm-Goldberg legt der Vereinsleitung ans Herz, bei allen mit Detaildrogislen geführten Prozessen, sofern diese verloren gegangen sind, die betressendeii Akten und Entscheidungen zu ver- ösfentlichen und kritisch zu beleuchten. iBeifall.) Von feiten der Drogisten geschehe dies schon Innge.^ Nach längerer Besprechung wurde der fränkische Antrag in dem Sinne angenommen, daß der Vorstand beauftragt ivird, die Organisation in dieser Richtung weiter auszubauen. Gegen 2h, Uhr nachmittags wurde, sodann die Versammlung mit den üblichen Tantesworten geschlossen. Aus und Lund. Gießen, 7. September 1907. ** Tödlicher Unglücksfall- Wie schon kurz berichtet wurde, verunglückte am Freitag auf dem Gießener Braunstein-, bergtoer! der Arbeiter Martin Schäfer aus Grüningen- Ausl einem fünf Meter tiefen Schächtchen wollte Schäfer mit, Hilfe eines Haspels ein Gefäß mit etwa 40 Kilogramm Erzinhalt herausziehen- Als er den Kübel 1,7 Meter hochgewunden hatte, entglitt — wahrscheinlich infolge eines Krampfes — seinen Hänbew im Arm bie Kurbel, diese drehte sich, durch den Kiibel gezogen,' rückwärts und traf den Arbeiter auf den Hinterkopf- Er wurde sofort in bie Klinik gebracht, dort konstatierte man einen schweren Schädelbrnch, an dem Schäfer gestern abend zwischen 8 und 9 Uhr verstarb- ** Der evang. Arbeiterverein veranstaltet morgen Sonntag nachmittag eine Führung durch das zoologische Institut der Universität, Bahnhofstraße 84. — Auch Nichtmitgüeder können teilnehmen. ** Ni e s en - S o n n e n b l u m e. Ein Leser schreibt uns: Auf dem Hofe des Grundstücks des Architekten Jakob Stein, Seltersiveg 89, kann man eine Sonnenblume bewundern, die die außergewöhnliche Höhe von 3,45 m hat und im Stamm einen Durchmesser von 6 cm aufweist. 11 Blüten und Knospen belasten den Stamm derartig, daß man ihn nach allen Seiten stützen mußte. /^Grünberg, 5. Sept. Der hiesige Gern ein berat beschloß in seiner Sitzung geftern abenb, ben Lehrern an der zweiten und dritten Schulklasse anstatt ber Dienstwohnungen im Jahr je 360 Mk. Wohnungsgelb zu bezahlen mit Wirkuttg vom 1. April 1908 an. Bürgermeister Zimmer teilte vorher mit, baß ber Kreisschulinspektor, bei bem er bieserhalb angefragt, ihn: mitgeteilt habe, der Betrag von 350 Mk. für Stelle und Jahr sei für Grünberg angemessen. Da aber der Rektor an der hiesigen Bürgerschule 360 Mk. Wohnungsgeld beziehe, schlug er vor, die zweite und dritte Lehrerstelle an der Volksschule mit demselben Betrage zu dotieren. Die Gemeinderäte Zimmer und Sehrt glaubten, 350 Mk. sei hier schon angemessen, da es sich doch hier nicht um akademisch gebildete Lehrer handle und deshalb ein Unterschied bestehen dürfe. Gemeinderat Ranft lvies darauf hin, daß der Rektor „zurzeit" 360 Mk. Wohuungsgeld beziehe, bei höherem Dienstalter aber dementsprechend höher komme, also hier nicht als Norm gelten könne und bat um Bewilligung von je 360 Mk., worauf dieser Betrap einstimtnig bewilligt wurde. — Zur Neue Bücher. Gesundes Töchterchen angekommen. Konnta« von 1—9 Ihr Nur Hirsch-Apotheke offen gelegen, da er trotz des Regens nicht verrostet war Mann hatte vorher beim Gastwirt Quast zu Rehfelde § getrunken; er richtete an Quast die 23ittc, er möge ihm t Schmied bezeichnen, weil er angeblich mit seinem Autor stecken geblieben sei. Quast wollte ihn selbst zu e Schlößer fuhren; das lehnte indessen der Unbekannte ab er nur ein Handwerkszeug brauche, die Reparatur t auvfuhren. Der Gastwirt nannte ihm dann Schmied Haube; von dem Automobil hat niemand etwa s^n. Dieser Mmin ist der Tat dringend verdächtig, (j ^-1.70 Meter groß und sehr schlank; er hat ein hm Gesicht, gesunde Farbe und einen kleinen blonden Schi bart. Er trug blondes Haar, halblang, .glatt, einen karrrerten, abgetragenen Jakcttanzug, ein rötliches Tr Hemd ohne Kragen und schwarze Schnürschuhe. Beim G schleift er ein Bein nach. — Tas Befinden des bei Katastrophe verunglückten Ingenieurs Hofmann der i eine Gehirnerschütterung erlitten hat, ist andauernd sorgniserregend. Cs besteht wenig Aussicht, ihn am « zu erhalten. ' Eingegangen vom 30. August bis 6. Sept. (Besprechung erfolgt nach Auswahl. Eine Verpflichtung Besprechung und zur Aufdewahrnug unverlangtSa: ey . . Buch er wird nicht übernommen.) Friedrich Zi mm e r, Die ZKmmerfchen Töchterhcime. lm, rZ-ranz Wunder- Preis 0.50 Mk in dec Christus. Bericht und Bots 0 80 Wt ® f Q t- Seipät9 unb Berlin, B. 0. Teubner. 3 82-88 Psg !luh- und Rindfleisch pr. Pf,md 80—W Psq. Schm fleisch pr. Psnnd 70-84 Psg., Schweinefleisch, gesnlzen, m kl ^4 9ve! Cr’ PV- ^fbö^°T90 Bi»-, panunelfleisch pr. „Bcel che per Pfund Kartossein pr. 10( 3'”"” »"-«■«« Buchdruckereibesitzer Lange Gießen, den 6. o. 1907. und Frau Martha, geb. Pietsch. Pf1* rJic* Monaten und zwei' Wochen verurteilt- Er bat auf DtTit Jiu . T e nrodcr Hof, wo er iw Arbeit stand, einer Dienst- magdciueu Geldbetrag von annähernd 20 Mk- aus einem Koffer i;nb- rCftnen ^btrtig in gleicher Höhe, den er aufzubewahren Ijatle, uiilcr|ch!agein Das Geständnis berücksichtigend, wurden vier Wochen Untersuchungshaft auf die Strafe in Anrechnung IjVUlrUUjt« « (mente der Stadt wiederum zusammenfinden werden. ? Rodheim a. d. Bieber, 6. Sept. Lehrer Freitag Ql" 11 Ctfober' um eine Lehrerstelle an der evanq Bolksschule zu Köln-Ehrenfeld zu übernehmen. Sein Weaaatm ,^.Kr(T °a9emcin bedauert, zmual er unter schwierigen Berhaltnissen nut großer Hingabe sich den, Dienst der Aller- .kleinsten gewidniet hatte. Daneben unterrichtete Herr Freitag auch an der gewerblichen Fortbildungsschule. An seine Stelle Cn°bcr £crlrcc Klös aus Ramschied bei Langen- gchwalbach. a Märkte. , « ®,c?cn'r 7; Sept. Vieh markt. Bei dem am 3. 4 September abgehaltencu Markte waren aufgetrieben 18‘>1 ( »iiovleh, 622 Schweine, 320 Plerde und 14 Fohlen. — -Vertilgung der großen Schaden verursachenden Feldmäuse sollen zu den bereits verbrauchten 45 Pfund vergifteten Hafer noch weitere 25 Pfund zur unentgeltlichen Benutzung der Landwirte bestellt werden. ^Pt. Bis zum 5. Sept, sind J7öJö K ur g a st e angekommen, wovon an genanntem Tage noch 4330 anwesend lvaren. Bäder wurdeii bis zum 5. .Sept. 3a6 488 abgegeben. ^ept. Bei der gestern hier Vorgenom- menen Burgermeisterwahl wurde Herr Otto Z i n ß e r ,irnt 340 gegen 3 Stimmen w i e d e r g e w ä h l t. Die Beteiligung an der Wahl war diesmal eine sehr rege, indem rrur Vs von ihrem Wahlrecht keinen Gebrauch gemacht haben. Aber auch von diesen Hütten gewiß noch- viele wählen ilalt es doch, unserem Bürgermeister für seine fahrige Tätigkeit auf diese Weise den Dank der Bürger zu geigen. Am Abend wurde dem nunmehr zum vicrtenmat auf u Jühre Gewählten von der Bürgerschaft ein Fackel- Zug „gebracht; es beteiligten sich hauptsächlich Krieger-, Militär-, ^vurn- und Gesangverein sowie die Feuerwehr, ^p^^derat Kaiser gedachte in warmen Worten der treuen Pflichterfüllung im 27jährigen Dienste der Stadt, mit einem auf den Neugewühlten schließend. Bürgermeister Ä^ßer dankte in herzlicher Weise, sein Hoch galt unserer _s<-rtprfMhf fiM- Sava.. <^ohl er immer und allezeit einzutreten w. btzlar, 7. Sept. Fremde wie Einheimische ver- .folgen mit Interesse die Wiederherstellung resv. die Boll- ? ” b “ n s_b cS Doms. Fünf Jahre sind allein für den .äußeren Ausbau vorgesehen. Im Frühjahr 1905 wurde M.t den eigentlichen Arbeiten begonnen, nachden, man im Winter vorher die Werksteine vorbereitet hatte. Bis jetzt find Chor, südliches Seiten- und Querschiff bis auf die Macharbeiten lertiggestellt. Die Anlage der Strebepfeiler- Les Chores, die zur Erhaltung der schweren Gewölbe dienen, war äußerst schwierig. Während die Südseite herrlich voll- .«ndet dasteht, wird jetzt an der Nordseite rüstig gearbeitet, hierfür sind zwei Jahre Bauzeit vorgesehen. Im letzten ^ahre wurde die Wiederherstellung der Westfront zu er- folgen haben. Daß sich der §erftcllung des Aeußeren die m ^xiirtnCrCn tourbl9 anschließen möge, ist aller Wunsch Mach den neuesten Forschungen fällt die wirkliche Grün- dung des Domes erst in das 12. Jahrhundert, etwa in die Zeit Friedrich Barbarossas. Zuerst wurde der sogen. Heidenturm (1167) errichtet, dem der obere Teil des Chores Bauzeit in die Jahre 1200—1226 fällt ,Bvn 1250-12,-1 ruhte der Bau gänzlich und das Interesse am Dombau schien immer mehr zu schwinden. Tie Teilung des Tomes zwischen Evangelischen und Katholischen und nuf «R rr"1 8bet jahr-ge Krieg halfen dann die Aussicht .auf Vollendung des Baues vollends begraben. bürde «t winden. 4jcrl;a|tung den Namen F. Kl. aus Dur in Böhmen L,,SI1,6 ) •' H^hne pr. Sluck 0,80—1,80 Alk.. Enten k auch auf diesen Namen int Haftlokal zu Vilbel in die Gänse vr. Psd 00—00 Psg., Ochsenfleisch pr. Gc fangenreg wer emtragcn, tveöhalb er neben Diebstahlsauch - ««- — ------ -- ™C9€n wtc.lckuteller Urkundenfälschung unter Anklage a-stellt wurde- Er suchte den kleinen Dach en als den HauptschE L dfr alle Anschläge gemacht habe- Sie” fvrlt ^pswifcheu ermittelt, daß dieser „Kleine Sachse" auch tatsach.ich exisnerc- Es handelt sich um einen 16 jährigen Jungen namens.Martm, der als 12 jähriger Junge sck»n mit einer n^Uhn^lS^U's?eTAndin??lrn^ ^blegt worden ist und der nach ?lc 111 ^gend T>ou Houwurg v- d. Höhe und Frankfurt fj?. ^llt .Sl.ni9C!T ^päPgesellen sein Unwesen treibt- Bis . J't vlcht gelungen, seiner habhaft zu werden- Das fütec Srt“1^ r6“6 Angeklagte tatsächlich ücr Vcr- sv<Ääsr ÄiV Untersuchungshaft in Au- st-ngen erging. Tie Wirtin rief hierauf "ib«7 Mann, worauf sich G. j» den Hof begab^ Dergin" Mischen erlchienene Wirt ermahnte ihn nach Hanseln geben fL" ?5"ug getrunken habe. Ohne ein Wvttlu etÄ' Knie bli^ De^Mrt rifi ‘ brachte ihm eine Stichwunde am },.L DCL , Wirt riß ihn zu Boden und es entstand ein r l?9em G. immer weiter stach und dem Wirt ba-3 Unke Bem vollständig durchstach, so daß er länget Zeü bett- *^rer‘8 tvurde. Es erging gegen G. Anklage ivegen Körper- es^üch stattgehabten Verhandlung ergab ist Die bUnfer rfnmntCL|U*rU"11 rfau! rfcincn Geisteszustand nötig f ■ Untersuchung ergab auch, daß er erblich belastet ist hn allende^BcoL?"oh°ltter war. Der SachveMnd!ge hat auf^ ^obachtungen an ihm gemacht, ähnlich wie sie bei ber^ ÄS Dieser Zustand beruht auf einem Krampf der Blutbahncn des Kopfes, was insbesondere bei Alkoholikern Er war" der^Anlilb? Bewußtlosigkeit verbunden ist. r löar der Ansicht, daß sich der Angeklagte in diesem Falle einen Angriff habe verteidigen wollen, der ihm in ^^khchkeit Nicht bevorltand. Er bedauerte, daß daä gegen den Wäre^d/espL erlassene Wirtöhausverbot nicht gehandhabt wird geichehen, so würde dieser Vorfall unterblieben ein 'ss^ E^t, ^>aß der Angeklagte im nüchternen Zustande em fleißiger und verträglicher Mensch ist. Da bei Beaebuna e?1 ^tne freie Willensbestimmung ausgeschlossen war/mußt? Fre 11 p r e ch u ng emtreten. u Gießener Strafkammer. , )( Gießen, 6. Sept . Qr - Etubruchsviebstahl. 21.-/ im Anfang vorigen Monats der Schweizer A. nua auf seiner Wanderschaft durch Ostheim hei Buübacli kam und sah rme em Butterhchidler beim Wegge^n das Laus ver- w Utes er von der 8'cückseite des Hausts über eine Brett«- 4K>rinnmin^C ^^kschast emgekehrt Ivar, begab er sich an den ^^0^-- ± festen "loste. VnzwiL'L Dieb oinafe|t zu'machen Das G?fd°"sa>w" Vor- Da der Angeklagte kaum pn i!1 • JIC^ not^ ^et l^n Vicht entstanden ist', Imirbe 00^ är^vermi^^^ em Schaden 8SÄ Ä.W-?" »» „a D-cbst«hl uu» Unterschlagung. -1 15 U"l"Ich!agu»ll luuioe der Unecht 3.- rxh. aus Wolagolego ui Ungarn zu einet Eesamtgefcingnisstrafe thor Sept Forster Reinhard von hier, dem ^3agdschutz von Jagdpachter Pohl aus Elberfeld übcr- tragen ist, schog gestern in unserer Gemarkung einen statt- tr?dei?lekwn ^0,Tr 180 Gewicht. Im Tilltal tverdcn in Len letzten Zähren Hirsche recht häufig beobachl--t Fdr ALL S"*""” LLA R.B. Darmstadt, 6. Sept. Ende November werden hier die Ergänzungswahlen für die Stadtverordnetenversammlung stattfinden. Diesmal smd 19 Stadtverordnete zu wählen, nämlich für 14 nach bent Gesetz und für fünf aus sonstiger Weranlassung Ausscheidende. Die beiden Stadtverordneten Hch. Müller und Otto Wolfvkehl sind gestorben. Die Stadtverordneten Dr. Buff und Prof. Dr. Harnack sind nach Mainz bezw. Stuttgart verzogen und der sozialdemokratische Stadtv. Cramer hat fern Mandat niedergelegt. Da auch der einzige, noch rn der Stadtverordnetenversammlung sitzende Sozialdemo- trat Stephan unter den erwähnten 14 Ausscheidenden sich bandet, jo wird die Partei ihre beiden Mandate zu verteidigen haben, wozu sie seit längerer Zeit im Stillen ihre Vorbereitungen trifft. Hin nun auch diesmal, wie vor drei Zähren, ein gemeinsames Vorgehen der bürgerlichen ^teiel-ra twstras ergeben“-In zweiunweit f r'1^: ^renzorte ^osnowice gelegenen Ort- in^ Cm Dahnhofsgendarm und die Frau eines ^^oadarms an Eholera gestorben. neueste Eisenbahnunglück. Der Scbnell- Minneapolis hat auf der Rock Island- Ämen^E l"? von Norris (Iowa) einen Unfall erlitten. Elf Per j o-ien fallen habet ums Leben ae- kommen, sieden vcbletzt worden sein. * Vom Eisenbahnunglück bei Rehfelde. Tie b!trinfnnrlC?* QU ?ec ^usallstclle sind noch einmal gründlich durchsuchc lvorden. In den Spiralfedern der Polsterung emes verbrannten Wagenabteils fand man bei Ler Untersuchung verschiedene Geldstücke, 20-Mart- und 10-Mark- auch Nickelgeld, die zuni Teil stark beschädigt waren außerdem Kleiderlnöpfe mit der Firma Orgler und Hirsck/ Königsberg, ferner ein Stück von einem Hosenträger- auch ein Sluck Schädeldecke gesunden. Eine Alifrage in Koiilgvberg ergab, daß der B a ii k d i r e k t o r Kr a s ch u tz k i von der betresfenden Firma Kleider bezogen hat. Tie ge- Gegenstände wurden nach dem Bahnhof Rehseche gebracht und dann auch von dem Sohn des vermistteii Bankdirektors Kraschutzki gründlich geprüft. Es steht außer Frage, daß Kraschutzki bei dem Unfall v e r b ra nn t ist ^olrzer und die Gendarmerie stellten infolge dieses * ?re sonstlgerl Untersuchungen ein. — Jir der vorigen hprtfL0e^an§ Schmied zu ermitteln, der einen bei Statte des Eisenbahnungllicks gefundenen Sckirauben- ift cin Schmiedemeister Haube in nhpCr wm0- loUl Tam am 28' August ein Mann, Anfangs ^er Zwanziger, der sia) für einen Ehauffeur eüi^0stoll^mitC° mit Gabelweite, knapp ,U Iail0cni Stiel. Er wollte, da ein solcher iüürbe Ä borratig war, daß ein Gasrohr angeschmiedct wurde. Der gefundene Schlüssel hat erst kurze Zest bpjt Es hnttcu drei Gesellen . . . nnP.^--rb^^aCf)t -3umr 21; ^uli ds. Js. wurde zu Vilbel in SiPvi Wtitjchafteu ungebrochen. In der einen war die Theb'u- ^§^wde ausgcbrowen und der darin befindliche Geldbetrag voir etwa 35 -Nk- verfchivuiiden. Weiter fehlte eine Sammelbüchse unb etwa em Dutzend Schinken sowie Wurstivaren und Brot- Aus r^c- ruderen Wirtschaft fehlten über 20 Flaschen ebcnioüiel Bier, auch einige Flaschen Branntwein wur- den nicht verfchnraht. Zum Transport der Sachen waren zwei blecherne Biertransportkalten miigeiwnintcn worden- Des andern -1Ub Piano ^Pphlene in einem Getreideacker, wo sich die Dieve cm Lager Zurecht gemacht hatten- Zu gleicher steit konnte man „den Gärtnergehilfen F. I. ^vei Kom- t iu luu^tried. Nach anfänglichem Leugnen gestand er zu, tu Gemeinschaft mct bent beim. Inf.-Regt. 96 fahuenitüchtig ander^^lan~9 ‘V) Vhaus und einem, den er nicht fSp //Älcxne ^ach,e" bezeichnen konnte, die Dieb- Pah.e au^geiührt zu Ijnben. Da man auch zwei Gewehre vorfand 5" s v"öu-*’x't"' '■ —un|ui,t:L I r Jlc kurz zuvor dem Lokal der Schützengesellschaft deren Wohl er immer und allezeit einzutreten! einen Besuch abgeslattet haben. Dort batten sie! P'erde unb 14 Fohlen. - versprach. Der Gesangverein trug ein schönes Lied , Hessen- $Xei ^wchre und einen Patrolienkasten sowie eine Zither mit- LnS r nif ^,l?e a,n 8* 0. Oktober statt; an letzterem land" vor. Recht bedauerlich war es, daß die stuabeilnebmerI^wnnuen. Ein dort befindlicher Automat fand nian 5frlrdinmer ^^'"ormarkt. sich nach dem Schlüsse in einzelne Lolale zerstreutt'ik ^rnes Inhalts beraubt vor- Einen Teil der gcMjHicn I p q- I.' Alarktbericht. Auf heutigem Wocbenm Willofv wurden zu Ge m e in d e r ä t e n gewählt: Hch. Habermehl inet 28, Johs. Schneider mit 24, Hch. Grönina 23,.^tlmmciL ^on 69 Stimmberechtigten haben nur o2 gewählt. Apollinaris WEL T- TAFEL GETRÄNK. “ _____Rwderlage bei. Jean Weisel, Sonnenstr. 6. A PF 8,11(1 «onntaff, den 8. Sept, yoi stehe »den ÄC i £ l U 12 Uhr mittags bis 12 Uhr nachts nm n P t>? ,lu.ffe,,d<1 Fälle sicher anzutreffen. D8/ Dr. Richter, Frankfurter Str. 4 (Hirsch-Apotheke). — Dr. Stahl ________________ Seltorsweg 79a. Marburg £ ®. turgcschichte. 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