Mittwoch tz. November 1907 idealer , der heute in Szene geht, in den anderen Abonne. ist: .Fiesko". öglich zu machen'. Gewiß ist es reinigten Reichen stellen, aber es eisen Schwedens gelungen, zwischen den beiden früher einen erträglichen Modus vivendi herist begreiflich, daß man in manchen vielleicht doch noch nicht alle Hoss- 257. Jahrgang Erstes Blatt Da sich großes Interesse für diese Vor- Nachteil der Staatsinteressen schuldig bekenne, gibt dieser eine verneinende Anttvort, er gibt aber zu, daß er mit seiner im amtlichen Nachrichtenblatt gegebenen Erklärung, worin bestätigt wird, daß der mit den Getreideliejerungen sür die Armee betraute Kaufmann Lidval seinen Vertrag in loyaler Weise erfüllt habe, waZ sich als ganz unria-tig herausstellte, vollständig im Irrtum gewesen sei. Darauf wurden zahlreiche Kränze am Denkmal niedcrgclegt. Auch am Grabe des Reitergenerals von Seydlitz im Lchloßpark zu Minkowsky (Kreis NamSlau) hat eine Gedenkfeier stattgefundcn. An dieser nahmen der kommandierende General des 6. Armeekorps, General von Boyrach, mehrere höhere Offiziere, Abordnungen sämtlicher schlesijcherKavallerieregimenter, sowie andere militärische Abordnungen teil. Ah — —— ' —i----- ------- ' * 1 Ratten vor einigen Monaten die Mannschaft eines uruguah. Wen Schiffes verhaftet, die die Bergung eines Uruguay« Wen Dampfers von der uruguayschen Stifte aus vornahm. Es handelt sich hierbei um eine wichtige Frage des Flußrechtes des La Plata. Die Angelegenheit wird dadurch noch verwickelter, daß Brasilien angeblich die Ansprüche Uruguays unterstützt, da es ein allgemeines Interesse an dem Rechte des ungehinderten Zuganges zu den Binnengewässern hat. König Alfons in Lebensgefahr? Wie die Londoner Morgenblätter melden, schwebte König Alfons gestern, als er zu Besuch König Eduards auf dessen Landsitz Sandringham weilte, angeblich in Lebensgefahr. Eine große Menschenmenge drängte sich gegen das Tor des Parkes, um die Ausfahrt der königlichen Herrschaften mitanzuschen. Als der Wagen des Königs Alfons in der Ferne sichtbar wurde, stürzte sich ein TetekAv plötzlich aus einen Ausländer, der ein verdächtiges Paket unter dem Arme trug. Das Individuum widersetzte sich der Verhaftung und es entstand ein heftiger Ka m p f. Die Menge unterstützte den Detektiv und der Ausländer wurde verhaftet. Ueber den Inhalt des Pakets ließ die Polizei bisher nichts verlauten. nicht wiederholt wird. Am Sonntag Rußland. Petersburg, 5. Nov. Am Vormittag begann vor dem höchsten Gerichtshof der Prozeß gegen den Gehilfen des Ministers des Innern G u r k o. Der als Zeuge geladene frühere Gouverneur von Nischni-Nowgorod, Baron Fredericks, ist unentschuldigt ausgeblieben. Als Zeugen sollen vernommen werden Ministerpräsident Stolypin und Fi- nanzminister Kokowzow. Auf die Frage des Vorsitzenden, ob sich der Angeklagte der Überschreitung der Amtsbefug- nijse und der Vernachlässigung der Dienstpflichten zum Marokko. Paris, 5. Nov. Ein Telegramm des Admirals Philibert meldet, daß die Ruhe völlig gesichert sei, insbesondere in Nogador und Mazagan. Gelderpressungen und Ernennungen von Beamten durch Äduley Hajid hätten einen Teil der ^völkerung sehr unzusrieden gemacht. Die Uled Ferede seien jetzt gegen Muley Hafid und arbeiteten in gleicher Weise gegen ihn. Infolge dieser Sachlage würde die französische Regierung einige der in den marottauischen Gewässern befindlichen Kriegsschiffe nach Frankreich znUick- bcordern. AnrrcrnH. — Dem „Derl. Lokalanz." zusolge ist König Leopold von Belgien von der Gichtaffektton noch nicht geheilt. Er bewegt sich nur mühsam am Stocke vorwärts. Ter König hat eine Kur bei dem Arzt Sauval in Paris begonnen. Newyork, 5. Nov. Ein Telegramm aus Manila bestätigt, daß Kriegsminister Taft seine Absicht, nach Europa zu reisen, ausgegeben hat. Er kehrt direkt nach der pazifischen Küste zurück. — Neue Rassenunrutzen ereigneten sich in Seattle an der Westküste von Amerika, diesmal aber gegen die Hindus gerichtet, nicht gegen die Japaner oder Chinesen. Eine große Menschenmenge griff d.e Hindus an, die beim Bau einer neuen Eisenbahn dort beschäftigt sind. Die Hindus flüchteten in das Gefängnis, wo sie sich verbarrikadierten, da es von der Menge belagert wurde. Die Behörden verhielten sich ziemlich passiv. Nellung kundgibt, werden von heute ob Blllets an der Theaterkasse für sie abgegeben. — Mittwoch 13. Roo. findet ein einmattges Gastspiel Karl William Büllers Halt. X Rülfenrod, 2. Nov. Zu den früheren Mitteilungen über die Herstellung der hiesigen Kirche sei Nach- stehendes mitgeteilt: Die Wandgemälde ivaren bereits in früherer Zeit übertüncht worden. Deshalb pellten sich ihrer Erneiierung jetzt einmal der Kosten wegen und andererseits infolge der geringen llcberreste Schwierigkeiten entgegen. Damit ist jedoch nicht die Müglichteit genommen, diese Gemälde später zu trneiiein. Dagegen hat die kleine, nur 118 Seelen zählende Gemeinde Rülfenrod nicht die Kosten gescheut, die auf den Brüstungen des Gestühls und der Emporen, sowie auf der Kanzel befindlichen, in früherer Zelt überstrichenen Malereien jetzt wieder erneuern zu lassen. Dabei i|l zu begrüßen, daß es möglich war, diese 'Malereien wieder von dörfischen Meutern Herstellen zu lassen. Weiler ist zu bemerken, daß m letzter Zeit im Kreise Alsfeld großer Wert daraus gelegt wird, die Geiuemdebaulen der ländlichen Bau- Dentjohes UeLctz. Berlin, 5. Rov. Die Einberufung des preußischen Landtage? ist, soviel bisher feststeht, für einen Tag der letzten N o v e rn b e rw oche zu erwarten. — Tie „Nordd. AUg. Zig." meldet: Wie verlautet, ist der bisherige üRinisterresident in Havana, der Gesandte, Dr. von H u m bracht, behufs auderwcuer dienstlicher Benveudung von dem gedachten Posten abberufen worden. Zu seinem 'Nachfolger ist der derzeitige deutiche Delegierte bei der internationalen Finanzkommission in Athen, Legationsrat von Eckard t, ernannt werden — Wie wir hören, iit für den durch die Pensionierung des Wirtlichen Geheimrates Grasen P l e s s e n demnächst freiwerdenden Gesandtenposten m Statt- gart der bisherige Gesandte in Weimar, Kammerherr von Below, und als Nachfolger des letzteren in Weimar der derzeitige Generalkonsul in Budapest, Graf Botho Wedel, in Aussicht genommen. Köln, 5. Nov. Die „Köln. Ztg." meldet aus Bonn vom 5. November: Geheimrat Eister aus dem Kultusministerium ist heute hier zur weiteren Klarstellung des Falles S ch r ö r s eingetroffen. Osnabrück, 5. Nov. Der K u l i ii s m i n i st e r versagte die Genehmigung zur Erweiterung der hiesigen Niederlassung der katholischen Schwestern aus Thuine, ebenso zur Erweiterung der Schule der katholischen Schwestern in Lingen. ing aus eine Wiedervereinigung ausgegeben hatte, die mmehr für immer zu Grabe getragen jein dürste. Der rdanke mag ja schmerzlich fein, aber der Zusammenhang ider Staaten war ja auch früher sehr locker, die beider- itigen Interessen gingen weit auseinander und es gab chts als Hader, der infolge der Trennung verstummt . Beide Reiche können unabhängig voneinander und ine gegenseitig Rücksichten üben zu müssen, sich wirt- jaftlid) und politisch entwickeln, wahrscheinlich Weir besser, s dies zur Zeit der Union möglich gewesen wäre. Viel- cht folgt man über kurz oder lang auch in Schweden m Beispiele Norwegens, das durch die Neutralitäts- llarung in der glücklichen Lage ist, nicht mehr den Ge- nstand eines feindlichen Angriffes zu bilden. Das reg- nie Norwegen hat noch lange nicht alle seine Quellen des üchtums erschlossen und kann darum auf eine glück- he Zukunft rechnen. Aber auch sür die gesamte poli- che Konstellation ist die Neutralität Norwegens von beachtlichem Werte, denn damit ist die Möglichkeit aus geflossen, daß dieser Staat sich mit einer anderen Macht rbündet, resp. daß seine Küsten bei einem Kriege als .ützpunkt für Flottenoperationen benutzt werden können, n Atom ent, das namentlich für uns in Deutschland inz wesentlich ins Gewicht fällt. Erfreulich wäre es im .nblick hierauf für uns, wenn überhaupt die Nordstaaten nschließlich Dänemarks sich für neutral erklären ließen, lerdings dürfte man, wie die Befestigungsprojekte von ?peuhagen zeigen, in Dänemark hierzu wenig Lust ver- uren. Wie dem auch sei, jedenfalls ist schon die Neu- alitätserllärung Norwegens allein ein wesentlicher Fort- nitt und mehr wert, als viele der schönen Resolutionen r Haager Friedenskonferenz. Veza g-p ret-, monatlich 7513L, oiertel- A jährlich Mk. 3.80. durch Hy Abhole- u. Smetqflellen I ▼ monatlich 65 Bi. durch I die Post Alk 2.— mertel- I jährt ausjcht B-üellg. w ßetlenpretfl: lokal 15'U^ ▼ autzwans 2ü iMenntq. ’-be ta n t rou rt lid) tfn den pohhldicn Teil; ft Anderlon; Zur Nesorm der Mädchenschule. Gestern vormittag hat der „Nationalztg." zufolge der iltusminister Dr. Holle im Beisein des Dezernenten für adchenjchulwesen, Geheimrats Mayer, eine Deputa- on des Kongresses für höhere Frauenbil- i n g, der am 11. und 12. Oktober in Kassel tagte, emp- iigcn. Frau Geheimrat Steinmann- Bonn betonte, ß es sich bei diesen Beschlüssen um eine gemeinsame lndgebung aller deutschen Frauen handle, und wieder- lte nochmals die wesentlichsten Forderungen i r R e f o r m d e r M ä d ch e n s ch u l e. Der Minister er- bette, daß das preußische Kultusministerium sich seit ngem angelegentlichst mit dieser Frage beschäftige. Im tteceife der von der Regierung geplanten Reform sagte zunächst die Berücksichtigung der vorgetragenen Wünsche und bat, alle Einzelfragen bei Seite zu stellen. Fräu- n Dr. Bäumer sprach den Wunsch aus, die zur Zeit thandenen sechsjährigen Gymnasial- resp. Realgymna- llkurse nach sechs- oder siebenjähriger Atüdchenschulzett stel)en zu lassen. Minister Holle sagte auch hier wohl- ülende Erwägung zu. Endlich trat Frau Profejsor eber dafür ein, daß, wenn die Errichtung eigener udienanstalten undurchführbar fei, begabten Mädchen nach deutschem Borbitde auch in Preußen der Besuch der Obren Knabenschulen gestattet werde. ♦ Gin Konflikt zwischen Argentinien und Uruguay. te Beziehungen zwischen Argentinien und cuguay haben sich dadurch gelockert, daß ersteres em n ispruch ignorierte, der aus der Verletzung der ^mßo v crjchast Uruguays entsprungen war. Dre Argentinier Ans tinO Land. Gießen, 6. Nov. 1907. *♦ S)ie Vereidigung der Rekruten fanö heute vormittag in der herkömmlichen Weise statt. Vorher wurde Militärgottesöienst in dec Stadtkirche abgehallen, aus welchem - Anlaß die Fahnen in die Stadlkicche gebracht wurden. *• 21 uS dem Bureau desStadtt Heaters. Noch- to" und V äätlko. iüi ,6iabt „ . _ u.Vanb’ mit .eevid)t«. Reoaftton, Expedttion und Dnitferei: Zchulftrsße 7. V.qV* & veß. den AnzeiaenteO £>. Beck. röche betnelegl und oeinitil wöchentlich das „isblatt für den Ureis Itften. iteruivlech-An» lilubt d. Redaktion 112 General-Anzeiger für Oberheffen oormittaqe io Uhr. ^v^tkonrdrnS und Verlag der vrühl'fchen Unlv.'Vnch- und SteinbrutfcreL TL Lange. ?r. 261 । r I d> e t it t »" gktch guyn Sonntag». iem vo ec wohiite, Verbandes für bi^lÄ ZTL QUC” ^"en bestürmt, noch zu bleiben. „Hein ist ja Hber-Rosbach und Bund o-ü Ts^tzr-Vorstelluugen, tne sich v h^ßes von allen Seiten, „dem können Sie ruhig Zur Aufführung kamen ^tc Ortschaft überlassen." Herr V. war freilich nicht ganz "" — 1 beruhigt, war es schließlich aber zufrieden, als man vor. ^hlug, er solle sich telephonisch nach dem Stande der Truge in seinem Etablissement erkundigen. Und nun ent- spann sich folgendes Ferngespräch: Ter Wirt: „Hein rs dort wat los in de Weertschaft?" Hein: „Nä, Swaae/ hier rs alles in Ordnung, bliew man ruhig, wo du büst." d^ach emer Pause Hub der Wirt bann wieder an: „Hein!" n Jja all wedder bi den Kagnakbuddel west." Na, Swager, ganz gewiß nid), uu beleidigst du mr id mag ja gor keen Kognak", beteuerte §>ein. Aber der andere war seiner Sache gewiß. „Hein", rief er in vorwurfsvollem $DUe. „Hein, laut doch dat Leegen na" weise anzupaffen, wie an vielen Beispielen nachgewiesen werden kann. -m. Friedberg, 5. Nov. Der ledige Josef Elmigcr ließ sich heute morgen bei Dorheim in selbstmörderischer Absicht von einem von Nidda kommenden Personenzug überfahren. Er war sofort tot, indem ihn der Zug in zwei Stücke schnitt. Furcht vor einer zu erwartenden Strafe soll die Veranlassung zur Tat sein. Er ist 31 Jahre alt, und stammt aus Butzbach. Er hatte letzten Sonntag einen Arbeiter bei einer Schlägerei derart verletzt, daß an seinem Aufkommen gezweifelt wird. 4- A u s der W e t t e r a u , 5. Nov. Wie berichtet wurde, herrschte in den letzten Wochen in den Flüßchen der Wetterau, besonders in der Wetter unb der unteren Nidda, ein großes Fisch st erben bis über Vilbel hinaus, wodurch großer Schaden entstand. Dieser Tage findet nun in Friedberg unter Vorsitz des Kreisrats Fey eine Versammlung der Bürgermeister der beteiligten Gemeinden, der Forst- und Fischerei-Behörden, der Kreisärzte ufw. statt, um über die Ursachen des Flschsterbcns sie z. B. ihren Bruder zum Minister und zum Marquis Bandiöre macht, ist auch gleich der gute Witz da: Marq d'Avauthier. Aber die Bcwitzelung ist ja eine Abart der Sch» chelei vor den Mächtigen. Eine Anfechtung der regierenden et ung dieser Maitresse, ihrer als öffentlich empfundenen, ja öff- lich anerkannten Herrschaft über Frankreich gibt cs nicht, das unehelich geborene Fräulein Poisson, das als Frau , Pompadour die Negierung von Versailles bestimmt, vermö. Uw. auf arinähernd gleichen Fuß gestellte Zeilen der hochebrba Kaiserin Marm Therefla zu richten, und im Schlosse von So soucl lieht man nne Ulw, ein Geschenk an Friedrich den ®ro< pon ihr. Das Louveränitätsgcfülst der Frauen dieser Zeit w ihnen von feiner Anzweiflung mehr beschränkt. Dieses vollü men abiolnte >Louvecänitätsgefühl macht hier die regieren! S/nnnen, nach Elisabeth auch Katharina, zu den iinbcfümnicr Sultaninnen ihrer Gelüste, und cs gibt dort den großen M Irenen die Laune, sich bis zur Gausindrcistigkeit dem chrcr Uebermasst zu überlassen. Mit „Eh, la France'" c I Frankreich!) ruft die Dubarry, die Nachfolgerin der Pompado den allcrchrrstlicheu König Ludwig XV., wenn sic so gelaunt äu sich h-rau. Unb an den kleineren Höfcn geht es ebenso b Wohl ichuumt einmal Einer aus. „Bettel, ich bin allemal Nr von 23raiibeiibuig!" ruft Heinrich von Brandenburg-Bahre, der ihn auf Diruenmauier verhöhnenden Hofmaicre,se seines rei renben Bruders ins Gesicht, derselben, die von der Markarm Friedrichs des Großen Schwester Wilhelmine, in Resignation tragen luetben muß. Aber die Beitel behauptet die Cbcrbai unb ber Prinz geht in das halbe Exil nach Dänemark. — S amu>ant i|t ui demselben Aufsatz auch die Anekdote von [ <2.ntiteljung des Ncifroas erzählt, der als ein laa-ender Lustik in die Nrode des Nowko hineinkommt und — zuerit ausgelacht iid) dann siegreich in ihr behauptet. An einem glühend heh. Panter ^ommertage erschienen mit ihjn zuer.i auf der Proi.ieiig zwei beleibte ul.cre D.uncu, Schwertern. Dic guten GeM utabliaKigtcn nichts, als das Leben etwas leichter zn haben, nach allen An>chauungen der Zeit. Daher harten |ie erfinde- oolt zu den Jiei|eii gegriffen, me man von früher her noch dun rJ1^. 77 so, wie wir noch immer die Kriiwline rcibcftäoUcnt Angedenken haben und sie, wo in alten stadthauiern viel^Platz ist, in dec Numpelkammer hängen selx Be,agte beide ^ci-wejtern hatten also solche Reifen versuä lveste und int übrigen, noch maßvoll genug in den Unterrock ( nuljt Damit tarnen sie in harmloser Selvstzufriedenijeit in d -tuuenengarten, luo die clegame Welt sich schäkernd und b[Q berub bewegte. Das gab nun freilich einen Spektakel u eine Liistrgmscheret, daß die beiden mehr tot als lebendig zu Hm wieder ankamen. Indessen, immerhin — man hatte etwas Neu ge,ehen. roiinte^ eine Herausiorderung werden. In den nätbii -tagen luagtcn |ia) einige Damen heraus, deren Eleganz m in Ziveisel stand, und sie nun hatten den Triumph der Eitelke uichr au^gelacht zu werden. Acht Tage nach seiner Erfindu trug den Reifrock dec Hof, unb von da ab wuchs er, wie j, *u)en, o-albalas, Festons gleichsam t f^/mer auszuvreiten. Und er gewährt jene lächelt ^uftigteit, die ihm feine Entstehung gegeben hat ’ DerMannmit d e n v i e r Ko r s e t t s. Diese $ zcichnung ist nicht etwa der Titel eines Romans vi Paul de Kock, sondern ist aus einem Artikel gezogen, d der Figaro über männliche Eleganz in seiner letzten literai scheu Sonntagsbeilage veröffentlichte und den er selbst w- der einer englischen Quelle, dem Pall Mall Magazn entnahm. Da erfahren wir allerhand über die heutig Ansprüche, die an einen Modelöwen in England geste werden, was uns die Aufgabe, wahrhaft elegant zu je doch als recht kostspielig erscheinen läßt. Nachdem der l garo die richtige Bemerkung gemacht hat, daß es uns ni wundert, wenn eine hübsche Frau 50 000 Franken im Ja für ihre Toilette ausgibt, daß aber den Mann das glei. Ausgabekonto für den gleichen Gegenstand lächerlich mac stellt er fest, daß der britische Elegant, den er im Sin hat, im letzten Jahre für seine gesamte Toilette sog nod) mehr, nämlich 56 625 Franken ausgegeben habe. Ueb h dies Ausgabenbudget teilt er uns folgende Einzelheiten m Verhältnismäßig wenig gibt der „schöne Mann" für sein Schneider aus, nämlich nur 10 821 Franken, ebenso fai er seinen Hutaufwand zur Not mit 800 Franken im Iah bestreiten. Dagegen ist der Punkt, wo das Ewig-Män liche die Weiblichkeit bedeutend überragt, die Wäsä 52 Hemden, 120 Taschentücher, 72 Unterhosen, 84 Pa Strümpfe, 92 Paar Hiandschuhe, 126 Krawatten und cini anbere Kleinigkeiten bilden ein Budget, das nur mit 19 2 Franken bestritten werden kann. Unumgänglich ist ferm um die Schönheit des modernen Apollino zu wahre )as Kor',ett. Ter anständige Mensch hat vier Korsetts: d Morgenkorsctt, das Abendtorsett, das Korsett für Golssp und das Korsett für die Gesellschaft und die Zeremonie das den Hosenträgern angepaßt ist. Dafür gibt er jährb 3ai Paichouli in uerjdiiebenen 3ubereitmw 'BatHii„rt Namen gibt, groben Änklang qcmnven. H Lannmgcbuimh der oberen Zchntansend wird immer eriravaqaui Dabei werden lag nur noch teure Panüme von 1U . öd pro W reielm »■ t ,C 6t?' vanpwcrkanier in Weilend ertlcirte, daß regelmäßige Kunden habe, die lahrtich von 4000 bis 8000 'J)k lur Parfume verausgaben. * Der Bors chußkünstler. Dem „N. W. Tagb entnehmen wir folgende amüsante Erzählung: Dre wah Geschichte, die hier erzählt werden soll, spielte sich in d Kanzlet einer Berliner Theaterdirektion ab. Ein jung schauspieler, nebenbei erwähnt, ein geborener Wiener, d jur das drastisch-komische Fach engagiert ist, begab sich v einigen Tagen zum Direktorstellvertreter, der ein Brud r.. Erektors ist, und begehrte einen Vorschub von 2 Jtarl. Der Allgewaltige nimmt das Vorschußbuch zur Hai blättert Darin eifrig und sagt bann: „Bedauere, licl' Freund, ich kann Ihnen (einen Vorschuß mehr geben, L smd zu viel schuldig." Ohne ein Wort zu sagen, geht t schauspieler ab unb eilt in die Kanzlei des Direktors u Verlegung der oberhcjsischeu Eisenbahnen. ®orftan£ des Bürgervereins hat sich mit dem von Herrn Landtagsabgeordneten Bürgermeister Leun rn der 2. Standekammer eingebrachten Antrag beschäftigt und beschlossen, der Stadtverordneten-Versatnmlung folgendes zu unterbreiten mit dem Ersuchen im gleichen i&mne Steklung zu nehmen: ; Karlsruhe, 5. 9?ov. Acui El-^,cevakteur dec „Bad. Pr.", Albert Herzog, ist die Auttagefchriit lucgen Beleidigung l>vu Fraulein Olga 9A o l i t o r zugcgangen. Die Beleioigung ivied in mehreren Ausiührungen erbiiur, Die in der „Bad. Br/ vet Lesprecksting des oalies Hau und zu seiner Aufklärung ver- vsientllüst tocroen sind. Die Berte io igmrg Herzogs liegt in den Hunden dcr btcckstsamvälte Bögete, Kur.seul-e, Max Qppenheimer- | Karlsruhe und Juitizrut Dr. Bernstein-München. . Q . n 13e b u r g , 5. Nov. Das Schwurgericht verurteilte den irztahrigen BvvtSinann Hermann En per t, der in der Nacht den Schilfer August Viackrnann auf dessen in der Nahe Magdeourgs auf dcr Elbe ankerndcin Kahn ernwrdet und beraubt l;utte, zu Ubensiungumem Zuchthaus und dauerndem oerluir dcr ^vurgertichcn Ehrenrechte. Nom, 5. Nvv. Unter zahlreicher Beteiligung des Publikums begann der Prozeß gegen den cl,ic malig en Minister N a f i vor dem 'scuat. Nasi betrat ben ^aal in Begleitung eines ^-aravtnicrs rind eines Polizisten.. Der Präsident ftcute die Aiiweicnhcit uun 141 Senatoren fest. Dann wurde die Anklaee- Ichrljt verlesen.____________ - » **■* KÄS'”? *» ™ S S Provinzial-Hauptstadt Gießen mnn.t . 'f* euic minutenlange Pause. Der Antrag des Herrn Landtagsabgeordneten Büraer aan' lütte H geknickt zu: „Ach ja Swager, een meister Leun Betr. die Verlegung der CbctbeHitoeutitien 2:atäDr^ftt'^l>^lhaP s^J tc£tcf '°öhr vürbcn so beitaut SZ”Ä““s* i«“ "**» «*- pfeife? L-MWLEMK ^orb in Verbindung mit Nr. 1. die. nachhaltige sttugheit sind bei ihr. Eine l-eimlicke Zlidar tä! Entfernung oer Eisenbahngleise in der Frankfurter »and ^..juhrendcii^Franemvelt ist es auch, die sic Ab- j.™ bic “4 S,Ei! einer elektrischen Bahn. ^nl9?nA-&ser ^lnhaufcner Strecke. meister Leun letztere Strecke vnn t C born-Steinberg, Leihaestern m ent eich über Matzen- will, während der öinrüfrnmn $ C ” n & c n ^iten ------- —i, ........... «-«v/v .vu w .vuy.ut, । ~ Neichsbank und Devisenkurse. Tie Diskont- besindliche Wirtschaft besucht und ist dann gegen halb 12 Uhr ^Emg der B aut von England hat die Besorgnis wach- nach Hause gekommen. Heute früh fiel es den Nachbarn auf ? ^^lemiiilum werde diesem Vorgehen folgen. MB b.e H-Msiüre. und ^e Läst^ersch.ossen bl.sten. Jtinocr, die in einer Oberftube schliefen, hatten das Hails wird, obwohl, ioie man miticilt, die "Ansprüche an die Neichobank durch eine Hintertür verlassen und waren in dec Angst, daß gesetzt steigen. Säimliche Positionen haben sich im neuen Monat etwas passiert sei, zu Verwandten gelaufen. Zugleich mit diesen CV gi nhrirL.U,illl,in|t,!lcv fle,taLtct' nl^111 gleicher Zeit des r- ""■»» w» * ™ 4«”«.«««swjwsäx ^cana hatte seiner Frau im Bett den HalS bis auf den rmvirken, um den Privaldiskom der deuischen Börsen mehr in Ein. erf 5. unb Esn-ge Zeit spater hat er sich in einer nebenan befindlichen I ^st«LhwL'der ü°'Anr7^L" UOm äillbn' Wafchluche an der Türe aufgehängt. Kranz war von ver- ' —————-------------- - -_________„ schlossener Natur, der still für sich hinlebte, sobald aber Affekte auf ihn einstürmten, seiner nicht mehr Herr iuar. Flensbura 6 Non , richteten heut7 a7 Ven°’Mskchen'di^Bkr'.' „^7" bringen. Ferner stimmten die Stabioerordneteu den von Uufal,stelle abgcggngc.t ® 3 der Regierung für die Errichtung einer staatlichen Maschinen- * „ .. _ bauschule gestellten Bedingungen zu und ermachtigü-n fceiiL;. J -tetefon. Hein M. ist, Magistrat zum Abschlüße eines entsprechenden Vertrages — ,,,.s 9‘cuc,t®n Nachrichten berichten, der Schwager Dcr langjährige Vorsitzende des Aufsichtsrats und Viitbcaründer 6'aktotum de- Besitzers eines bekannten wartender Deutschen Effekten, und Wechseldank m Frankfurt a Sl. LtaBltlie",ents 1,1 der nächsten Umgebung Siels. Hein Wnton Hahn, ist nach kurzem llrankenlagcr im Alter von rb 'reue Seele, willig und zuverlässig, nur — er mag 82 Jahren gestorben. keinen Kognak. Die Versicherung gibt er jedem, der sie nur T ,7 Kleine Mitteilungen aus Hessen und den will Uitlangst befand sich der Wirt Herr B. in einem -iachbaqtaaten. Zum Vopcheiwen des ft'riegcruetbanbeäP'0™1 1,1 der »iaht tn einer animierten Gesellsckmft beim A. Schmidt'm Grost-Nechteu- verlängerten Frühstück und wurde, als er aufbrechen woll 7 ,,31 abale unb Liebe und „Maria Magdalena". — In Willi nas- jauien mar der .30jährige Muller Arnold an sein m Suac- S volzschnci^n beschäftigt. PlStzlich spLmg tzL IcMbd' 6into btn k fcI,lu8 dcm Manne den ^aoer ei^. E Tod trat auf der Stelle ein. I < I t I ! » a - f wiederholt da sein Verlangen. Der aber macht den Schau- spreler aufmerksam daß an feiner Bühne bekanntlich sein Bruder die Vorschüsse bewillige, und er möge sich daher an dreien wenden. Der Schauspieler antwortete er wärl schon dort gewesen, fct aber abgewiesen worden. Nrm tele- phomert der Direktor den Bruder an und ftagt, wEm er den Vorschuß n.cht bewilligt habe. Er erhält die aewüwchte luskrnst, woraus sich zwischen Direktor und Schauspieler das folgende Gespräch entwickelt: „Ja, lieber Jreund mein Bruder hat doch recht. Unter solchen Umständen 7ann Seiten der Vorschuß tatsächlich nicht bewilligt werden" - Herr Tirekwr, dann trete ich heute wcht ^f7 _ cCr, ^wektor ernst, gibt dem Schauspieler die 200 Mk. und sagt: „So, da haben Sie die 200 Mk Ich ““*e. Sie aber ausmerksam, daß ich noch heute 'gegen Ste die Anzeige wegen Erpressung erstatte." - „Ja, warum benn, Herr Direktor?" — „Weil in der Drohung, Sie werden heute abend nicht auftreten, eine Erpressung liegt" — 'Aber, Herr Direktor, so schauen Sie doch den Theaterzettel in, ich habe heute überhaupt nicht aufzutreten. . ." Die S00 Mark aber hat der Schauspieler dem verblüfften Direk- wr nicht zurückgeben müssen. Wie man Smaragde herstellt. Aus Paris wird geschrieben: Kürzlich ging durch die Slätter die Kriude, rm Tiamanlenhandel stehe eine Revolution bevor dem- ein Chemiker, Mitglied des Institut de France habe es nach langen Versuchen fertig gebracht, mit verhält- iilsmäßig geringen Kosten kleine Diamanten herzustellen und werde bald solche von der Größe des Regenten liefern können. Die Nachricht erwies sich aber als sehr verfrüht denn die Körner, die man für Diamanten hielt sollen sich als Naphtalinblättchen herausgestellt haben. Jetzt wird ein neues, unwiderlegliches Wunder angetündigt: ein französischer Gelehrter, Professor Bordas, hat aus einer von Curie und seiner Gattin gemachten Beobachtung Nutzen gezogen und gemeine Korunde in Smaragde, Topase und Saphire verwandelt. Es setzte nämlich einen Karat farblosen Korunds, ein Karat blauen und ein Karat violetten (das Karat zu 2 Franken) in Berührung mit Zollfrei! — Muster an Jedermann! D’Ao WZ I ■ LH B5/h I B7, B»/n B6A I. B.: Georgi. B5/n Heuchelheim, den 3. November 1907 6923 OniverÄs-Seit-Institut Telephon 204. Brandplatz 5. a6/n ' Bahubofstraire > Babnbosstraire B6/u r V, .Ff* I Gießen, den 3. November 1907. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Ateeum. Gießen, den 4. yiouember 1907. Grogherzogliche Bürgermeisterei Gießen. -Dc ccu m. 1907 begonnen. Gießen, den 31. Oktober 1907. Großherzogliches Amtsgericht. Gießen, den 2. November 1907. Großherzogliches Amtsgericht. Die Beerdigung findet Donnerstag, den 7. November 1907, nachm. 2 Uhr vom Portale des neuen Friedhofs aus statt. 08533 Reitunterricht zu jeder Tageszeit. Herren- und Damen- Pserde zum Ausreiten. Elegante Wagen zu Ausflügen und sonstigen Fahrten. 08502 M. Crenizburg, Uuiverfitäts-Rcrtlebrer. Rstzmigcn o-r Pfund iv Ps«. frische Bratfische per Pfund IS Pfg. empfehlen Gebrüder Berdux Frische Fische. Hohfeiiißc gtiraft. kiirnbfrifdjc Angel-Schellfische IV2—3 psündig, per Pfund 35 Pfg. ff. kopflosen KavUau ullitcuijcll im ijüiigen fisch ca. 6—10 Pfund, per Pfund 25 Pfg., im Ausschnitt per Pfund 30 Pfg.1 Bekanntmachung. In das Handelsregister Abt. A wurde eingetragen: Die Firma Albrecht Hahn in Gießen ist erloschen. Gott dem Allmächtigen hat es geialleu, nach kurzer, schwerer Krankheit unser herziges Söhnchen IHSeim durch einen sanften Tod zu erlösen. Fn tiefer Trauer- Heinrich Huhn, Metzger, u. Frau, geb. Hammel. Gießen, Frankenberg, den 6. November 1907. Die Beerdigung findet Freitag den 8. d. Mts., nachmittags 4Vs Uhr, vom neuen Friedhof aus statt. [6933 Bekanntmachung. In das Handelsregister Abt. A wurde eingetragen: Die Firma Mohr & Kugclmann, Gießen. Inhaber: Die Generalagenten Conrad Peter Mohr und Isaak Kugelmann m Gießen. Die offene Handelsgesellschaft hat am 1. November GrkmulLMachnug. Wir machen alle Hausbesitzer darauf aufmerksam, daß wir unser Tiefbauamt angetviesen haben, während der Seit vom 1. Dczbr. 1907 viS 15. Februar 1908 keine Hanceutivasferuugsanjchlüffc in Von Straßen bezw. Perbmdutlgen der Grundftüctc mit den Ltraßcntanalcn herzustellen. BLkanuLmachung. Die Zinsen der Friedrich Hetzer von Roseufiftv ichcn Stiftung mit 67,20 Akt. sind am 21. Dezember an solche evangelische, würdige LLadtarmc zu verteilen, die selbst und ihre Eltern nird Grou cltcrn tu Gicstcu geboren find und das Bürgerrecht besiücn oder besaßen. Meldungen nimmt das Armcnamt Neuenbaue 25, Zimmer Nr. 2, biö 20. do. ML0. während der Gefchastsftutideu entgegen. Gießen, 2. ^lovember 1907. Gr. Bürgermeisterei Gießen. WM Gießener Wetterdienst. 7 2eUi‘’vnn<’ ,ür Hcst'" «in Donners,ag den 7. November. Zor,dauernd heuer und trocken. Nachts grost und BekauuLMaGung. Aus der Piocrischen Stiftung ist alSbald eine lebenslängliche Vfründc in Höhe von 360 Mk. jährlich an eine tourbioc, arme weibliche Person, geborene Gießcnerrn, zu vergeben. Die Pftunö- nerin tritt als Pflegling in die Provinzial-Siechenanstalt hier mit den für Selbsizähler bestimmten Bergunstigungen em. Meldulkgen nimmt bis zum yO. November d. Jo. das Städtische Armetmmt, Neuen Baue 2ö, entgegen. Gießen, den 31. Oktober 1907. B5/u Die Armen-Depntatton der Stadt Gießen. ________I. B.: Georgi.______________________ Tüchtiger Bureaugehttfe zum 1. Dezember 1907 gejucht. Bewerber, die bei einer: Bürgermeisterei oder einem Kreisamt gearbeitet haben, erhalten den Vorzug. Bezahlung erfolgt gemäß Amtsblatt GroßhZ Ministeriums des Innern vom 10. 4. 07 zu Nr. M. d. I. 13110. . Meldungen unter Beischluß von Lebenslauf und Zeug-s nissen an die b5/u I Klinik für psychische und nervöse Krankheiten ül Gietzen. MdLislhek ArbeitsNchöeis Gartenstraße 2, Zimmer 2. Cs können eingestellt werden: a. uei hiesigen Arbeitgebern: , 2 Bauschlofser, 2 Spengler, 1 Friseur, 1 Weinbinder, 1 Glaser, 2 Möbelschreiner, 2 Dienstmädchen, 1 Flickfrau, 1 Putzfrau, 1 Lauffiau, 1 Laufmädchen, 6 Tabaleutrippennnen, 4 Arbeiter. Lehrlinge: 1 Buchbinder gegen Vergütung, 1 Friseur, em Kaufmann. b. bei auswärtigen Arbeitgebern: 2 Installateure, 1 Spengler, 1 Schneider, 1 Sattler und Tapezier, 1 Bäcker, 1 landwirtschaftlicher Arbeiter, 1 Dienstmädchen. Es tuchen Arbeit: ~ . B 'n 1 Schmied, 2 Wagner, 1 Polsterer und Dekorateur, 1 Schuhmacher, 1 Weißbinder, 7 Arbeiter, 3 Fustalla teure, 1 land- wirtfchastlicher Arbeiter, 4 Hansburfchen, 2 Aiwlauser, 1 Fahr- burfche, 1 Flickfrau, 1 Putzfrau, 5 Launrauen, - Schreiber. Lehrlinge: 1 Kaufmann. in Rasier- Apparatetr verschied.Siisteme.wie Utapide, Non plus 2 ultra, Pieeoio, 5iom- fort, Pascha, sowie Sicherheit^ -Rafier- . ui eher Atlas und j Figaro en.psiehlt unt. Garantie Stablwarengeschüft, Gießen, ________Seltersmeg 30.________ Selbsteingemachtes SauerkrtüKit empfiehlt 07111 Frau BZeinbardt, Obst - und Gemüsehandlung, Schloßgasse 10. Bekarmtmachnrrg. Aus der Minna Keil-Vogt-Stiftnug sind mr das Jahr 1907 drei Gaben von ic 70 ML. au drei in Gießen wohnhafte, würdige und bedürftige Haudwertsmcjftcr oder Witwe« von Hand- wertsmciitcrn cpangelifchcr Konse,siou zu vergeben. Bewerbmigen sind bis läuguens 20. November 1907 beim städtischen Armen'amt, bleuen Baue 25, einzureichen. yint ielbttändige Handwerker oder Witwen von selbständigen HaudwcrLcrn tonnen berücksichtigt werden. Gießen, am 2. Wouembcr 1907. B4/h Die Armen-Depulation der Stadt Gießen. I. V.: Georgi. Bekasttltmachnttg. Aus den Zinsen der Stiftung der Elifabctbc Schmidt sind Gaben von je 17 Mk. an vier bedürftige, unbescholtene, ledige Dienstmädchen im Alter über 50 Fahren "nd / Gaben zu 17 Mk. und eine zu 18,90 Mk. an arme Witwen and Gtehen zu vertetlem Meldungen sind unter Beimgimg der erforderlichen Stachweise bis zum 20. ytouember 1907 in unseren Geschäftsräumen, Aoien- bäue 25 111131161 innen. Gießen, 2 November 1907. . . . Gr. Bürgermeifterei, Gießen. I. B.: Georgi. Griiücrgcr PströkockßthkrmPttrei« zu Grünberg. Die noch rückständigen Beitrüge vom 2. Halbjahr I. I. können bis 30. d. Mts. noch ohne bloiten an den Unterzeichneten bezahlt werden. Alle biv dahin noch nicht bezahlte Beiträge werden gerichtlich beigetrieben. 6920 Grünberg, am 6. November 1907. Hch. Zimmer. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem schmerzlichen Berlufte unserer lieben, unvergeßlichen Tochter, Schwester und Schwägerin sowie für die vielen Kranz- und Blumenspenden und Herrn Pfarrer Glück für die trostreiche Grabrede lagen iimigsten Dank Die trauernden Hinterbliebenen: Famdie H. Eregeäftardt. F T?v btQ nun 4o Franken das Karat wert sind. ' Kleine TagcSchronik. 3n Elxleben (Kreis Erfurt) ist eine i di m P r p w h l - ep 1 dem 1 e ausgebrochen, die auf üerbnrhpitpa6 ~ uf? c zurückzuführen ist. Gegenwärtig sind 20 Brunnenwasser krankt, cm- ist gestorben. , Die Lien ÄÄ'“ Festlichkeiten einstweilen -bbcstellt ,inb sefc&tofien, alle Den „Düsseldorfer Neuesten Nachr " rumlap mfrinnS = SolsLn wüde" d^Gr°üLindl°-"He?E v W^mgstebt ,n Angeblich sollen ihm 6200 & aus b« Ä 4= 'aefbfit™ worden ein. Lorenz will betäubt worden fehl fn hnfi® « ->cm Raube nichts bemerkt I>abe |£m' 10 1’a& er Mn K b yo" ® r aa 1 e in Holland hat eine geheime Spielhölle entdeckt. Die Spieler, in der Mebrrobl Di-uhebe wurden oerhastet^ und die Spielgeräte beschlagnahmt ' r,"4.n ~ a n b e 6 r e ist em Felsstück von ca. 7000 Tonnen ab- ?r Un^ großen Schaden in der Ortschaft onoe- richtet. Em Arbeiter wurde getötet, sechs schwer verletzt 9 ' °cbrAn.bAF°S?in^ä^L LrL^"us «* imd'be f« ÄÄ’ bauier erschütterten und große Panik unter der hervorricsen. Besonders grobe? Schaden . . Die Neufundländischen Fischer haben eine neue sch luere Ka ta str ophe erlitten; vier Fischerboote find ge- J>a.r“nterf Oins mit 18 Mann Besatzung. Es ist dies die fs ^ e Ka ai rophe, die seit, langer Zeit zu verzeichnen gewesen & ^wohl ui Bezug aus die iimgetommenc Mannschaft wie auf das vernichtete Schifssmaterial. ' ®^eS"Snzesgeo Gestern morgen 8 Uhr verschied nach längerem, schweren Leiden unsere gute Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Schwester Schwägerin und Tante ' Frau Georg Weidig Ww., geb. Hilgardt im Alter von 69 Jahren. Um stille Teilnahme bitten Die trauernden Hinterbliebenen: I. d. N.: Karl Weidig. Giessen (Westanlage 7), den 6. November 1907. Octamttmachung. Die am 21. und 28. v. Mts. stattgesundene Lircpachtung von Triebbiertclu und fonftigcn Grundftücten nt geneijuiigt. Die Pachter werden hiermit aufgefordert, binnen 14 Tagen bei dem hiermit beauftragten d'tatsdiener Dörr im uadtlscheu Hospital nachmittags zwifchen 12 und 2 Uhr oder abends zrvischen 7 und 8 Uhr Bürgschafi leisten zu lassen, andernsalls nach Ablauf dieser Frist die beircirenben Grundstücke auf Kosten und Gefahr der ersten Pachter andenveit verpachtet werden. Bekanntmachung. der Ub‘e1 140Beniner Kohlen an arme Familicu, einerlei tyclwcr Konfession, zu verteilen. ißu/. ... »^ldungen nimmt das städtische Armenamt, Neuen Baue 25, vis 4V. o. MtS. entgegen. Gießen, am 2. November 1907. Die Ärmen-Deputation der Stadt Gießen. ______________________I. B.: Georgi.__ Bekanntmachung. Waisen armer Kanfteute, oder an arme Stnufleute selbst, sofern ytc unverschuldet tu Not gekommen find, ohne Unterschied der ixonfeinon, zu verteilen. m _ Ubldungen nimmt das Armenamt, Neuen Baue 25, Zimmer 5Rr. 2, vick 20. d. MtS. wahrend der Geschäftostunden entgegen. Giegen, 2. viouember 190/. g»/ Die Aruieu-Deputation der Stadt Gießen. ' _______ ______ I. B.: Georgi. _______ Betanntmachung. Aus der Stiftung der Ludwig Theodor Felftng Eheleute LU Gicnen sind die dieo)ichrlgen Zinsen mit 120 Mk. au zehu iu (yie^cn geborene, würdige Arme zu gleichen Teilen zu vergeben. Anmeldungen hierzu haben bis zum 20. d. Mts. auf dem Armenamt, bleuen Baue 25, Zimmer Nr. 2, zu erfolgen. Gießen, 2. November 1907. ß5/u Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. I. Ä.: Georgi. Triginal-vrahtmeivungen. »mbtr™ 9 ni511”' Dec Reichstag wirb am 22. No. ÜC,nb^ 2 zusammentreten. non 1^"' b' Nov Gestern abend überstel eine Rotte oon 15 iungen Burschen ernen Streckenarbeiter. In. st?ru na"e n" R tn K^»cr Südbahnhofe eine Betriebs. ~ Qp f * lI^ ielegraphischein Wege wurde vorn Kölner Epeltor-Bahnhof eure Maschine mit einer Anzahl Bahn, arbeitern und Schutzleuten requiriert, die den schwer verletzten rnchafteten be,ceiten unb Zwei Haupträdelssührer G Ni u n d e n, 6. November in der nächsten Woche ,n Grünan em.^ Die plötzliche der Farn.l.e des Herzogs von C.nnberland wird dam, m Zusammenhang gebracht. öttinge n6. 9iov. Zum Vertreter der Universität NN Herrenhause an Stelle des verstorbenen Prosessors Dove wurde der Mathematiker Felip Klein gewählt Budapest 6 9!°°. Dom Magyar Hirlap wird aus Belgrad gemeldet, datz dem Kronprinzen das Thron. we!de7soll. 6 5091,1 “nb bem ^.nzen Alexander übertragen Petersburg, 6. Nov. Gerüchtweise verlautet, die Polizei fei m beterhos ^emem neuen Komplott gegen oen Zaren auf die Spur gekommen. Zahlreiche Berhaf. u.ngen feien vorgenommen worden. Die Angelegenheit wird flreng geheim gehalten. Newhork, 6. Nov. Präsident Noosevelt mtt dem König des Stahltrusts, Kart), eine Unterredung über h \lie' 1T-a$ ^er .letzterer erklärte, er habe Roose- er lc^n uwglid)iies tun werde, um die Finanz •I'tiäU ,c^'lU>cn Ulü>,,cr l>osse bejiimmt, daß der König ein neues o-mcmzgeie^ cirupsehlen werde. Präsident Twoseveft wft-8 L ^'7 uächsreii Botschaft an oen Kongwß^ne Lung L abgeben. Drefer Befchluß des Präsidenten wird mit grober Befrteoigung ausgenommen. Meeeneberg, SeidenhbriKt, Zürich Direkte Bezugsquelle von Seidenstoffen Jeder Art. Marktplatz 15. 6929j jüascrrr tz.llsdllftche gesucht. [6867 Verlobte Büdingen gesucht. [08521 November 1907. md-Änlage 10. 6/91] | Mo bl. Zim mev | 08519] 2 nut möblierte Zimmer zu vermieten. Vöiüctiaafie Li, part. 4 Zimmer 08529] Frische Sendung Felnnten Hedlelnal- JUVKJ vl LI tltl L Pfund 40 Psg., einnctroffen. Neuenweg 50. 6913] Frau Sommerlad, Vöwengnffc 19. k)vteScks^Il>a^st-^L empfiehlt [6908 in 6922 5674] Näheres 43, y. Berloreu 692/ 3 Zimmer mieten, tubetgljof 3. 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