Freita» 6. September 1907 Nr. LOS 157. Jahrgang Zweites Blatt Urscheln! tSgllch mit Ausnahme des SonnkügS. I L Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen UnwersitätS - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Die „Slctzener LamNienblStter" werden dem ,Anzeiger^ viermal wöchentlich beigelegt, das „Krdsblfitt für den Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Ter „Hessische Landwirt" erscheint monatlich einmal. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstraße 7. Expedition und Verlag: en® 51. Redaktion.Tel.-Adr.:AnzeigerGießen- Hauses an Wien, 5. Sept, dem Landespräsidenten Ansiand. Tie „Neue Freie Presse" erfährt von von Kärnten, Baron von Hein, über Z w i s ch e n f a l l bei der 'Fahrt des Die Lage in Antwerpen. Antwerpen, 5. Sept., 2 Uhr nachmittags. Der Brand- an dessen Bekämpfung auch die heute morgen eingetroffenen Feuerwehrabteilungen aus Brüssel und Gent sich beteiligten, ist beinahe bewältigt. Man erwartet zahlreiche Hafpflichtprozesse zwischen den Versicherungsgesellschaften und der Stadt Antwerpen. — Der Reeder-Verband hat die vom Minister für Handel und Gewerbe und dem Bürgermeister vorgeschlagenen Bedingungen für die Wiederaufnahme der Arbeit im Hafen ab gelehnt; der Beschluß erfolgte einstimmig. — 9 Männer, unter denen man die U r h e b e r der F e u e r s> b r u n st in dem Holzdepot vermutet, wurden gestern verhaftet, darunter ein holländischer Diamantschleifer Er nennt sich Deutsches Reich. Cuxhaven, 5. Sept. Wegen eines heftigen Sturmes und hohen Seeganges traf die „Hohenzollern" mit dem Kaiser an Bord auf der hiesigen Reede von Helgoland her ein und ging vor Anker. Das Begleitboot „Sleipner" blieb im neuen Hafen. Berlin, 5. Sept. Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht eine Bekanntmachung betr. Maßregeln gegen die Maul- und Klauenseuche. Er veröffentlicht ferner eine Verordnung betreffend die Einfuhr vonWiederkäuern, Schweinen und tierischen Erzeugnissen aus Belgien und den Niederlanden. — Die Frage der Mädchenschul-Reform dürfte, wie man der „Boss. Ztg." von unterrichteter Seite schreibt, durch den Wechsel im Kultusministerium in ihrer endgültigen Lösung eine erhebliche Verzögerung erfahren. München, 5. Sept. Wie den „Münch. N. Nachr." aus Kiel gemeldet wird, wird dort mit größter Bestimmtheit behauptet, daß die in der nächsten Reichstags-Session bevorstehende Flottengesetznovelle die Lebensdauer der Linienschiffe von 25 auf 20 Jahre herabsetzen und die Zahl der Linienschiffe im Soll- bestande der Flotte von 38 auf 40 erhöhen wird. Lörrach, 5. Sept. Der frühere freisinnige Landtagsund Reichstagsabgeordnete Pflüger, der lange Jahre den Wahlkreis Lörrach im Landtag und den Wahlkreis Karlsruhe während zweier Perioden im Reichstage vertrat, ist heute im Alter von 83 Jahren gestorben. Leute und nahmen vergeblich eine Haussuchung vor- Newyork, 5. Sept. Senator Stone, der von der Reist aus dem fernen Osten zurückgekehrt ist, erklärte, Japan übe eine vollständige Kontrolle über China und Korea aus- Mit dem europäischen und amerikanischen Einfluß sei es gänzlich vorbei- In ähnlicher Weise drückte sich der frühere Senawr Towire aus', der ebenfalls eine sehr nützliche Reise gemacht hatte- gebracht wird, wo er durch die Entwickelung seiner Gsae die B r e s l a u, 5. Sept. Aus dem Kreise Militsch-Trachen- berg kommt die Nachricht von einem neuen polnischen G r u u d e r w e r b. Das 375 Hektar große Rittergut Guhre ist vom Besitzer Ratzay für 450 000 Mk. an den Polen Wilgoszyns verkauft worden. Ratzack hat das Rittergut nur einige Monate besessen. St. Blasien, 5. Sept. Das Befinden des Großherzogs von Luxemburg, der hier zur Kur weilt, ist so ungünstig, daß seines leidenden Zustandes wegen die ihm nahe verwandten Mitglieder der großherzoglich badischen Familie bei ihrem jüngsten Besuch nur von der Großherzogin von Luxemburg empfangen werden konnten. einen angeblichen , , , _ , Kaisers in Klagenfurt, der dadurch hervorgerufen worden sein soll, daß sich lein M a n n mit erhobenem Stocke dem Wagen des Kaisers genähert habe, daß bei dieser Rundfahrt keinerlei Zwischenfall vorgefalleu und auch^n i e nt a u d verhaftet worden fei- Tie Gerüchte seien darauf zurückzuführen, daß im Manöverterrain ein italienischer Offizier - unter dem Verdachte der Spionage verhaftet wurde, und dadurch das Gerücht von der Festnahme eines italienischen Anarchisten entstanden sei- — Das Berl- Tgbl. meldet aus Prag: Der Stadtrat beschloß, die Teilnehmer an dem Freidenkerkongresse offiziell zu begrüßen und setzte gleichzeitig für den Kongreß eine Subvention von 1000 Kronen aus- — Tie katholische Organisation beschloß eine große Protest-Kundgebung zu veranstalten- ' Verona, 5- Sept. Ter Russe N auino w, der in Venedig den Anschlag auf den Grafen Kamarowski verübte, ist auf dem hiesigen Bahnhof verhaftet worden- Paris, 5- Sept. Ter König von Griechenland begibt sich heute nach Kopenhagen und beabsichtigt anfang Oktober auf der Rückfahrt sich in Berlin aufzuhalten, um, wie in seiner Umgebung verlautet, vom Kaiser empfangen zu werden und mit Bülow! eine Unterredung über "bie Balkan- fragc zu haben- Tann will er abermals in Paris Aufenthalt nehmen und wenn die Ereignisse es gestatten, bis zur Ver- ferner nahm .. _____ __________ und die obligatorische militärische Ausbildung an- Das Unterhaus-Mitglied Thorne forderte, daß alle Männer militärisch ausgebildet und bewaffnet würden, da dies in den Kämpfen der Arbeiterschaft von Nutzen tväre- ' Tas Berl- Tageblatt Meldet aus Odessa: Ungeachtet des! beruhigenden Aufrufes des 'Stadthauptmannes' von Odessa an die Bevölkerung kamen während einer Kirchenprozession abermals Gewalttätigkeiten gegen dieJuden vor- Viele Juden wurden durch Messerstiche uno Schüsse schwer verwundet- Krsaken und Polizei umringten die Teehalle des Verbandes echtrussischer Fahrstühle vermittelt, und auf dem Dach wird ein Gartest eingerichtet, zu dem die Zuschauer während der Pausen hinaufbefördert werden, um frische Luft zu schöpfen. — Neue Opfer der Polarforschu n g. Aus Winnipeg in Kanada meldet ein Telegramm: Eine Nachricht aus Athabaska Landing meldet den Verlust des der anglo-amerik. Polarexpedition gehörigen Schiffes „Ducheß of Bedford" in der Nähe von Fori Anxious. M i k k e l s e n, der Führer der Expedition, Lisfinawell, ein amerik. Geologe, und ein dritter hätten das Schiff im Februar mit Vorräten für 60 Tage verlassen, um nach dem im Worben von ihnen vermuteten Land vvrzudringen. 70 Tage lang wären sie vorgerückt, als einer von ihren Hundeschlitten umkehrte. Wahrscheinlich würde man von der übrigen Gesellschaft nie wieder etwas hören. — Eine neue Pferdekrankheit. Im Tierhygien. Institut zu Freiburg i. B. gelangten, wie man uns schreibt, Untersuchungen über eine neue Pferdekraniheit zum Abschluß, die in Baden schon größere Verheerungen angerichtet hat und neuer* dings auch im württembergischen Oberamt Freudenstadt anzu- treften ist. Die Krankheit macht sich zunächst in einer Verminderung dem Empfindlichkeit am ganzen Hinterkörper des Tieres bemerkbar, der dann rasch eine vollständige Lähmung folgt. Sektionen, die Professor Dr. Vogel bei an der Krankheit verendeten Tieren vornahm, ergaben das Bild einer schweren Blut- erfranhr.ig, ähnlich der Hämoglobimänie. Als Erreger der Krankheit wurde jetzt ein bisher nicht bekannt gewesener Diploeoccus (Spaltpilzart) festgestellt, der durch eine septische Zersetzung der Säftemasse, die sich durch ausgebreitete kleine Blutungen in fast allen Organen kennzeichnet, und durch eine Umwandlung des roten Farbstoffes der Blutzellen in schwarzes Pigment eine infektiöse Rückenmarksentzündung hervorruft. Wegen der Eigentümlichkeit der Verfärbung des Hämoglobins hat er den Namen Streptococcus melanogenes erhalten. Alle gegen die Krankheit bisher angewandten Heilmittel haben sich als erfolglos erwiesen, auch die Ursachen der Uebertragung sind noch nicht klar. — Tie erste Privatdozentin in Oe st er reich. Tas österr. Unterrichtsministerium hat den vom Professoren- kollegium der philosophischen Fakultät der Universität gefaßten Beschluß ans Zulassung des Frl. Dr., phil. Elise Richter als Privatdozentin für romanische Philologie bestätigt. Dies ist der erste Zull der Zulassung einer Frau als Privatdozentill. Sie wird über englische Literatur lesen. elsässische Dorfhäuser geplant sind. Um die Dörfer werden sich gärtnerische Anlagen im Dorfcharakter schließen. Das Ganze ist gedacht als eine ständige Einrichtung, die in erster Linie der Belehrung dient, im Uebrigen aber auch ein echt volkstümliches Vergnügungsunternehmen sein soll mit alljährlichen Volksfesten und täglichen Konzerten im Sommer. — Die Witwe des verstorbenen Komponisten G r i e g erhielt vom deutschen Kaiser das folgende Telegramm: „Ich spreche Ihnen anläßlich des Todes Ihres Gemahls die herzlichste Teilnahme aus. Er und seine Kunst werden nie vergessen werden von mir, noch von feinen Landsleuten- oder von uns Deutschen. Gott tröste Sie in Ihrem Schmerze. Ich habe meinen Gesandten beauftragt, mich bei den Trauerfeierlichkeiten zu vertreten und in meinem Namen einen Kranz niederzulegen. Wilhelm." — Professor Robert Koch, der seine Studien über die Schlafkrankheit für wissenschaftlich abgeschlossen ansieht, wird, wie die „Köln. Ztg." meldet, in nächster Zeit seine Rückreise aus Afrika antreten. Er wird für Anfang November in Berlin zurückerwartet. — Der Deutsche Verein für Knabenhandarb ei^ wird vom 28. bis 30. September seine Generalversammlung in Zwickau abhalten. Aus der Tagesordnung steht ein Vortrag des Schuldirektors Hertel über den „Unterricht im Farrn e n", der einen Teil des Handsertigkeitsunterrrchtö bildet; er ist ein Arbeiten in Pastilin, Ton oder einem anderen bildsamen Material und tritt alS darstellender Anschauungsunterricht in engste Beziehung zu anderen Unterri chtsgegLnstäntni der Schule, besonders zu der Heimatkunde und der Naturkunde. Weiter wird Schulrat Scherer aus Büdingen über den „Handfertigkeitsunterricht und feine Bedeutung für Schule und Leben" sprechen, und endlich soll die Frage der künstlerischen Erziehung durch den Handfertigkeitsunterricht besprochen werden. — Ein Riesentheater. Aus New York wird uns berichtet: Ein Theater von so riesigen Dimensionen, wie es heut in der Welt nicht seinesgleichen hat, wird jetzt in Newyork errichtet. Es nimmt ein ganzes Straßenviereck ein und wird sieben Etagen enthalten; ein Flügel des Gebäudes soll sogar elf Etagen hoch werden, so daß sich bei diesem Riesenbauwerk bereits die schöne Perspektive auf das „Wolkenkratzer-Theater" eröffnet. Natürlich wird das Gebäiwe auch verschwenderisch ausgestattet, und zwar im Stile der italienischen Renaissance. Die Kosten des Theaters werden denn auch auf etwa 7 Millionen Mark geschätzt. Außer den Logen wird der Zuschauerraum 2500 Plätze enthalten. Der Verkehr zwischen den Rängen wich durch mählung des Prinzen Georg hier bleiben. Bath, 5- Sept. Ter Trabes Union-Kongreß nahmt eine Resolution zugunsten der Abschaffung des Ober- unb protestierte gegen die Ernennung neuer Peers; er eine Resolution gegen bie Aushebung Aleines Feuilleton. — Aus Frankfurt wird geschrieben: Als Isolde trat am Dienstag Frau Paula Dönges aus Leipzig ihr Frankfurter Engagement an, als Brcmgäne Frl. Schröter aus Zürich, außerdem war neu Herr Braun als Kurwenal. Besonders Frau Dönges entsprach durch ihre Schönheit und die dramatische Kraft, ihres umfangreichen Organs allen Erwartungen; sie erzielte durch bie Großzügigkeit ber Auffassung unb Darstellung mächtige Wirkungen, bie sich in herzlichen Ovationen kund- gaben. Die Frankfurter Oper besitzt in Frau Dönges wieder eine prädestinierte Wagnersängerin von außergewöhnlichen stimmlichen und gesanglichen Mitteln, wobei nur zu bedauern ist, daß bie Neigung zur Fülle den jugenblichen Eindruck in ber Gestalt ber Künstlerin zu benachteiligen broht. Frl. Schröter besitzt einen schön entwickelten Mezzosopran von großem Klangreis. Durch den Wohllaut seines metallisch klingenden Organs ist auch ber neue Bariton Braun ausgezeichnet. In Frl. Seeböck tritt außerdem noch eine neue Koloratur- und jugendlich-lyrische Sängerin in das Opernensemble. — Aus Groß -Alten st ädten (Kreis Wetzlar) wirb uns geschrieben: Von unseren brei Kirchenglocken stammen zwei aus de.n Jahre 1453. Sie haben also noch Sturm geläutet zur Zeit des 30jährigen Krieges. Außer ber genannten Jahreszahl lesen wir auf ihnen die Worte: „Christus, Maria, Anthvnius." Offenbar war die damalige Kapelle dem hl. Antonius geweiht. Auf ber dritten Glocke steht: „P. Rincker V. Leun Goß Mich V. Die Gemeinde Altenstädten Auf Befehl. D. Vohrstänbes 1789." — Ein Freilicht-Museum ist in Charlottenburg in Vorbereitung. Wie Stockholm in seinem sog. Skansen bie Sanbfdjaft der Heimat, ihre Völker und Gebräuche zeigt, so wird im Berliner Freilicht-Museum deutsches Wesen zu sehen fein: Das deutsche Dorf vor allem, das auch dem Ganzen voraussichtlich den Namen geben wird. Das Museum soll in feinen alten und neuen Bauernhausern die verlchiedenen Baustile der Stämme zur Anschauung bringen, im Innern genau die Einrichtungen und den Hausrat der Bevölkerung mit leoenben Modellen zeigen, die bie Pracht ihrer Heimat und die Industrie des Landes vorführen werden. Ein ganzes märkisches Dorf wird vorläufig den Hauptanziehungspunkt des neuen Frei- licht-Museuins bilden; ihm schließen sich nach dem zurzeit vorliegenden Entwürfe ein Spreewaldhaus, cm thüringisch-frank. Hans, ein Uiedersächiisches, ein rheinisches Schifferhaus, em Schwarzwaldhaus und ein Tirolerhaus an. Während für spätere Seiten noch eine schweizer Landschaft, friesische, tvestfalische und Gapon lebt! Eine recht seltsam klingende Nachricht wird dem „Berl. Lok.-Anz." aus Budapest gemeldet. Der ehemalige russische Geistliche Gapon, von dem man bisher nur das Eine wußte, daß er in Finnland ermordet worden sei, soll in Wirklichkeit bisher unter einem falschen Namen in Fiume ge le b t haben. Die Meldung des Berliner Blattes lautet: „Der Redakteur Wasiliewsky von den „Birshewija Wje- domosti" reiste über Budapest nach Fiume, um den dort weilenden Expriester Gapon im Auftrage der russischen Regierung nach Rußland zurückzuführen. Wasi- liewsky soll Jzlstruktionen von dem russischen Minister des Auswärtigen Iswolski erhalten haben, wonach Gapon ungehindert nach Rußland kommen könne. Er müsse jedoch in Finnland bleiben, wo er monatlich 300 Rubel als staatliche Unterstützung erhalten solle. Ferner müsse er ohne Aufsehen zurückkehren und den jetzt geführten falschen Namen Grigorow auch dort beibehalten. Auch dürfe er Journalisten nicht Rede stehen." Die Meldung klingt so seltsam, daß man sie zunächst gar nicht glauben möchte, aber es sei daran erinnert, daß die Leiche jenes Mannes, die vor etwa einem Jahre in einem fiunländischen Landhause aufgefunden unb für die Gapons gehalten wurde, eigentlich gar nicht mit voller Sicherheit hat identifiziert werden können. Und diejenigen, die Gapon genau kannten, haben wohl gute Gründe gehabt, zu schweigen. Ist Gapon wirklich noch am Leben, dann kann aufs neue die Frage erörtert werden, ob dieser Mann der Freiheitsheld ist, für den er anfänglich gehalten wurde, oder ob er der Polizeispitzel ist, für den man ihn zuletzt ausgegeben hat? War jener Priester, der in den Petersburger Revolutionstagen die Massen zum Zarenpalast fiihrte, ein Schwärmer oder Verräter? Die Lage in Marokko» Tie letzten Meldungen aus Marokko bringen nichts wesentlich neues. Admiral Philibert berichtet nur, daß in Mazagan und Casablanca Ruhe herrsche. R aisu li s Lager ist augenblicklich 15 Kilometer von Tanger entfernt, er scheint jedoch keine Vorbereitungen für einen feindlichen Angriff aus die Stadt zu treffen. Die Lagern Tanger selbst wird als befriedigend bezeichnet. Bemerkenswerter sind die Nachrichten über die beiden Sultane. Ter für abgesetzt erklärte Sultan Abdul Asis beruft sich neuerdings auf seine Stellung als Oberhaupt des Islams und erklärt seinen Bruder Mulav Hasid für einen Rebell. Abdul Asis hofft anscheinend darauf, daß die Europäer ihn gegen seinen Bruder schützen werden. Die sranzösische Regierung hat indessen den Konsul von Mazagan angewiesen, sich in die inneren politischen Wirren nicht einzumischen, mit den von Muley Hasid ernannten Gouverneuren nur solche Angelegenheiten zu besprechen, die sich auf Europa beziehen und sich namentlich jeder Aenßerung zu enthalten, die als Anerkennung einer derbeidenSnltanegedeutet werden könnte. Auch die übrigen französischen Konsuln sollen von diesem Auftrage der Regierung in Kenntnis gefetzt werden. Wie aus Fez gemeldet wird, hat die vom Sultan befragte Versammlung der Illemas erklärt, daß kein Anlaß bor liege, den „heiligen Krie g" zu erklären, da die Franzosen nicht in ein unverletzliches Gebiet des Islams eingedrungen seien und Udschoa und Casablanca auf Grund eines absoluten Rechts besetzt hielten. Diese Entscheidung der Ulemas widerspricht derjenigen Mulay 5^afids, nach welcher der heilige Krieg erklärt werden müsse wegen des Eindringens in islamitisches Gebiet. Ein Bote Muiay Ha- sids hat den Ulemas in Langer den Befehl überbracht, daß sie nur noch mit seinem Finanzminister in Marrakesch Beziehungen unterhalten dürfen. Ter Bote bringt denselben Befehl auch nach Tetnan. Allem Anschein nach ivird es bald zu einem entscheidenden Zusammenstoß zwischen Abdul Asis und Mulay Hasid kommen, denn der „Temps" meldet auö Tanger: Aus Fez gelangte bisher die Bestätigung des Gerüchtes, daß Abdul Asis sich nach Rabat begeben wird, um seine Autorität gegen Mulay Hasid zu behaupten. Dieser scheint gleichfalls entschlossen zu sein, nach Rabat zu marschieren. Inzwischen scheint man jetzt ernstlich an die Bildung der Polizeitruppe gehen zu wollen. Der f r a n z ö s i s ch e M i n i st er des Auswärtigen erklärt, daß er beim marokkanischen Kriegsminister Gehbas angefragt habe, ob er das Leben der als Polizei-Instrukteure nach Marokko'abzuordnenden französischen und spanischen Offiziere gewährleisten könne. Gebbas habe verneinend geantwortet, worauf das französische auswärtige Amt die Signatarmächte von Algeciras benachrichtigt hat, daß unter solchen Umständen die Bildung de r Polizei nichtaus marokkanisch en,sondern aus französischen und spanischen Mannschaften nötig werde. Daher ist zu erwarten, daß alsbald die entsprechenden Truppen in die marokkanischen Häsen als ^e^ satzung gelegt werden. Das ettglisch-rusftsche Ablommen. Petersburg, 6. Sept. Entgegen anders lautenden Berichten enthält bas englisch-russische Abkommen, wie aus guter Quelle verlautet, keinen Geheim-Artikel. Es wirb nach Ratifizierung in vollem Umfange veröffentlicht werden. Tie soeben abgeschlossenen biplomatischen Verhaublungen verliefen nicht ganz glatt. Es gab vielmehr nicht unerhebliche MeinungSunterschicbe zwischen beiden Mächten. Ter Zar selbst soll gegen Zugeftänbnisse an England gewesen fein unb erst bann nachgegeben haben, als ihm nachgewiesen würbe, baß Rußlanb ohne Unterstützung Englanbs keinen Einfluß in Ostasien haben kann. Wien, 6. Sept. In einem gestern in Marienbab gewährten Interview erklärte Sir Ebuarb Goschen, bas Abkommen zwischen England unb Rußland fei fertig abgeschlossen unb nur noch nicht veröffentlicht. Iswolski sei zum König von Eiigland berufen, nicht um neue Punkte zu berühren, sondern um einige kleine Mißverständnisse aufzuklären. Das Abkommen sei gegen keine Macht gerichtet. Es müsse von allen Säubern im Lichte eines den Weltftieben förbemben Ereignisses betrachtet werden. de aus nahm schließlich Präsident Thomö selbst Er dankte allen im eigenen Namen und im Arrs StaSr iittd Gießen, 6. Sept. 1907. Trades Nnion-Kongreß. ' \ ^ni Verlauf her heutigen Sitzung wurde eure ^eiotutron angenommen, in der von der Negierung Maßnahmen verlangt werden zur Verhinderung der Heranziehung englischer Arbeiter durch ausländische Arbeit- 0V\e.r, an auswärtigen Ausständen. Das Parlamcnts- nlitgtled Ward brachte ferner eine Resolution in Vorschlag, in ^adel für solche Engländer ausgesprochen wird, me es für erlaubt hiellen, sich in internationale Aroeitsstceitia- QrTt2Lr ui zu milchen. Diese Resolution wurde unterstützt von ttEr>on-Londou, der in scharfen Ausdrücken das Venehmeir der engliichen Arbeiter geißelte, die nach H a rn b u r g u n d A n t- werpen gegangen waren, um anstelle üusständig gewordener ito liegen zu treten. Auch diese Resolution wurde angenommen und zwar einstimmig. Gießener Wetterdienst. Voransstchtliche Witterung für Hessen mit Samstag den vm ^f\lensn}CL s et* lvub* Negensälle. Temperatur wie heute. Westliche Winde. Spiel plan des Großherzogl. Kurhaus-Theaters Bad-Nauheiu Direktion Hermann S l e i n g o e t t e r Montag den 9. September: „Ter Bibliothekar." Schwank i 4_7lften von G. v. Ülioser. Donnerstag den 12. Seplcnibei „Sherlock Holmes". DeteklwkomöDie in 5 Akten von Eonau Ton • ii. Gilette, von A. Bozenhard. Freitag den 13. Seplember: ,E, idealer Gatte", KomoDle in 4 Akten von Oskar Wilde. Sann rag den 14 Seplember: „Lyprienne". Lustspiel m3 Aufzügen vo Sardon und E. de Name. Bis hcute vormittaa ainacn K,? ^°ute wurden verhaftet. Drei der verhafteten Sol- Stam Gerhards 2 M nach Darmstadt gebracht, die üb X Großen-Linden, 6. Sept. Ter hiesige Krieger- 'ottetn feierte am Sonntag den Gedenktag des glorreichen Steges von ^>edan. Er begab sich zunächst unter zahlreicher aiV^ie der verswrbenen Kameraden, wo der a Vcme ergreifende Ansprache hielt und einen T^mn ging es in das herrlich gelegene j^Tt .begrüßte Dr. Platz 'die Anwesenden und brachte ein Hoch auf Kai,er und Großherzog aus, das begeistert ausgenommen wurde. Msdann hielt Lehrer Volk au5 Stf}aDcn= fei?rüber Das Thema „Warum H TtPT schloß Mit einem Hoch auf die Veteranen. Gesang von Vaterlandsliedern und sonstigen Vorträgen b^-^es die Zeit allzu rasch- Abends brannte der Verein Feuerwerk ab,- bei der Feier wurde, wie schon mitgeteilt, auch an die aogebrannten Kameraden von Herbstein gedacht- . a °^-.^i"dberg, 6. Sept. ($el.) Als das 2. Bat. öcä Fnfanterie-Regunrnts 92r. 115 heute hier einrnckte sbier verhafteten Zivilpersonen gegen- ubergestellt, bte bet dem Exzeß in Ober-Mörlen am Sonntag beteiligt waren, damit sie die Soldaten, die bet der Schlagerei dabei waren, heraussuchen sollten. Sie bezeichneten werbere 7 Soldaten als an dem Streit beteiliat. ^ie Leute wurden verhaftet. Drei der verhafteten Sol- feiner Atitglieder mit den Gästen im Hotelrestaurant Kabelt vorgesehen. (S. Inserat in der Samstagsnu inner.) ?nn mO/Nentliche Lesehalle. Im August wurden 2 011 Bande ausgeliehen. Davon kommen auf: Erzählende Literatur 1157 Zeitschriften 294, Jugendschrislen 181, Vers, dichMngen 64, Literaturgeschichte 5, Länder- und Völkerkunde 45 Kiilturgeschichte 23, Geschichte und Biographien 97, Kunstgeschichte 16, Naturwissenschaft und Technologie 58, Heer- und öGcmeien 5, Haus- und Landwirtschaft 9, Gesundheitslehre 15, l°in U1!$ ^ Äoiophie 2o, Slaatswissenschafl 11, Sprach ivisfen- 1, Fremdsprachliches 7 Bände. Nach auswärts kamen uj Ban de. - Hülfe für Herbstein. ............. „ bet unserer Geschäftsstelle weiter ein: Franz Gerhards 2 Dck gesammelt von Pfarrer Sommerlad in Watzenborn-Steinberg 90,20 Mk., gesammelt in Annerod durch Pfarrer Groth und Kirchenvorsteher Schäfer 63,50 Mk., A. H. 3 Mk., H. F. 1 Mk 1 G. S. 3 Wif. Zusammen mit den bereits quittierten 4586,88 Mk. b i s jetzt 4 7 5 0, 5 8 Mk. — Weitere Gaben nimmt unsere Geschäftsstelle gern entgegen. ** Ernte, Manöver und P f e r d e v o r m u st e - rung. Abg. Köhler hat an den preußischen Krieas- mmrster folgendes Telegramm gerichtet: . ^^chLe Witterung nracyt, daß die Ernte kaum zur Halste ^ehnmst ist. TazuMasfeneinquartierungen und bei vielleicht ^^^"Ä^^v^rdevormusterung. Dariiber aus meinem die ^bhastesten Klagen, wünschend, daß Pferdevor- mufterungen m Oherhesseu bis Spätherbst verschoben werden ». mc r r. K'öhler-Langsoorf, M. d. N. Psarrpersonalien. Se. Kgl. Hoh. der Großherzog haben dem Pfarrer D. Dr. Will). Diehl zu Hirsch- horn die neu gegründete (5.) evang. Pfarrstelle an der Stadt- Bormillags 91/, Uhr: Pfarrer S ch iv a b e. Ju der IohanncStirche. Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Ausfeld. Zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten ZohamiesgemeinDe. Vormittags 97, Uhr: Psarrassistent Steiner. Katholische Gemeinde. daß die Finger atischwollcn, zum Teil bluteten, und Knaben unerlaubter Weise auf den Kopf schlug. Um den Schülern 1 vmt£rttbDm "/jeien 8?^" L-a erläutern, ließ er mehreren ei -/0 Gramm schwere Holz kugel auf den Kopf fallen, so daß bact)0JT ^ugen 2C. Das Gericht konstatierte, d a,u^ ben Kops eines Kindes eine Körperverletzu iTUnrr- ^urteilte den Angeklagten unter Annahme ni dernder Um/tande^in acht Fällen zu 9 5 Mark G e l d st raj iDontunmis und entwendete gestern nachmittag ist einer Sdezerei- < andlung einen Behälter mit Petroleum. Als die Inhaberin des Ladens protestierte und versuchte, ihm den Behälter zu entreißen, bedrohte er sie mit dem Tode. Er verließ den Laden und Übergab den Petroleum-Behälter drei Personen, die ihn er* ivartet hatten und" sofort mit dem Raube die Flucht ergriffen. Noch an fcemfenien Abend keprte Pontunnus in den Laden zurück o die Inhaberin wiederuni, wenn sie über den Zwischenfall rrgend etwas verlauten lasse. Die Ladeninhaberin lieP fnPri oen Unbekannten durch ihr Dienstmädchen verfolgen und sodann durch die Bürgerwehr verhaften. ~einer Meeting protestierten heute mittag die ?£ Y * 1 * * e \ t .9 e 9 e n d i e Anschuldigung, daß von Seiten der Ausständigen das Holzlager in Brand gesteckt worden fei. hier in Untersuchungshaft.^"^ «.u.igen sind X Vom Vogelsberg, 5. Sepj. Hat seither die ^??^be-Ernte durch die Ungunst der Witterung kernen Schaden genommen, so hat sich leider jetzt die ^age verändert. Dre Hoffnung auf einen Umschwung des Wetters rm September ist buchstäblich zu Wasser gewor- Ä ey r«i9nct Wi lvre vordem. Im Felde stehen noch eine Menge Weizen und Hafer. Schon beginnen diese Getrewearten auszuwachsen und im Stande fügen ihnen Ungeziefer großen schaden zu. Tie Ernteferien der Vvlks- schulen verstreichen nutzlos im ewigen Regenwetter und oer Hundeialte des zu Ende gehenden Sommers. m.. ' 0. Sept. Eine hier verhaftete junge Vetrugereren zum Nachteil der hiesigen rufs Gesanotschaft verübt haben. ; ' 9Ln ru,b O Nenb a ch a M., 5. Sept. In der heutigen Sitzung der U ey roiQöcr ble Bewahrung von Wohnu ugs-Geld- zuschuß an die Lehrerinnen der höheren Mädchenschule cinge^reicht'. -ehrermneu hatten ein entsprechendes Gesuch LLttnst und wsftenichaft. " — Untersuchungen über die Bedeutung d, Nikotins sur die Stärke der N a u ch w i r k u u g smd j Hggienlschen Institut in Wurzburg angeftcllt woideii. Tie 6 gebmste sind folgende: 1. Die Stärke der uiuersuchleu einheimisch Zigarieistorten ist unabhängig von deni Nikolmgehalt. 2. Ran, mbake enthatteii wesentlich meniger Nikotin als Zigarren. 3 ,lu 111 e l f1 v e r e r : g ar r cn enthalten nicht unwesentlich mehr Ni km fummel leichter von ursprünglich gleichem Nikotuigehg 4. Beim Naucheu leichter und schwerer Zigarren von gleiche Niko mgehalt wird aus dem Rauch der erstem ivenigcr Nlkotii Der Mundhohle absorbiert als aus Dem der letztem. Die absorbie- ’ Rlkolmmenge steigt aber nicht proportional Der Zahl der unmim i ■ r, Untereinander gerauchten Zigarren. 5. Tie Erfahrung Di I jeiicnte Zigarren schwer zu vertragen find, wird durch die Tatscw aus Dem Rauche einer feuchten mehr Nikotin in Dd -^"'udhohle absorbiert wird als aus Dem Rauche derselben troch ■ gerauchten. • ' GcrictztssaaL. tunae^i' Fortgesetzte Ueberschrei- l-rhrer A ra uchtigungsrechts hatte sich der SOiäOriqc 7 6" u nberg er aus Mcngenhoscit in Bauern tu schulden kommen lassen. Er war feit iQim m " MnpeiyK8Cttat6olifcr,en Schule zu Erbaü7i. Ö tätig Sn" rat fipnftnfp tms ex,..,,■_>;L rmals von den Herren Krrns- trotoem ab?, Dietrich verwarnt worden ,- UebeMreitunacn »i bcn, ^brcn l‘J0ti/07 wieder fliia tungen zu schulden kommen lassen, indem er Mädcheil LttL" and re £kkörperlich'"ohne Lund J 9 ' anDere au> glatte Hand mit dem. Stock schlug, Märkte. $i- 7> SeP‘- Heu- und Stroh. ?’lLL. lTel) Angeiahren waren 4 Wagen Heu. M!an notierte: ^cu 4'lf. 2.90 bis lv!t. 3.10, Stroh Mk. 0.00 bis L!k 0 00 weudenz fest. or "r (i?-^ urt a. M., 7. Sept. (Orig.-Telegr. des ^Gich. Unz. ) V i e hm ar f t. ZumVerkaiüe standen 00 Kälber, 00 Schale ii. Hammel, 393 Schweine, 0 Ziegen. Schweine: 1. Qual. 73—00 Pf., Lebendgewicht o7-00.00 Pf., 2. Qual. 71—72 Pf., Lebeudgewicli 56.50-00 Pfg., 3. Qual. 62—64 Psg. Kälber 1. Qual. 00—90 Pf. Lebendgewicht 00-00 Pfg 2. Qi.al. 00-00 Psg., Lebendgewicht oo"Ä N', 00-00 Pfg. Schafe 1. Qualität stamd bedeutend. °°~W O p)l arb u r g , 5. Sept. Auf Dem heutigen Sch ,veine. iß rt2’ f29 bSlöob-ief ^uwhr rund 1400 Stück. Saugferkel kosteten ni22 Läufer 60 — /0 Mk. imd Mastschweine 120 — 140 Atk. Dag Paar ^er Haiidel gmg besonders in kleiner Ware recht flott. Grrgittai-Drmhtmeldringett. Köln, 6. Sept. Zur Landesverrats-Affäre wirb noch gemeldet: Ter verhaftete Schiwarra ift der Hauptschuldige^ Ceine Straftaten ditrften nicht nur unter den Spionage-Paragraphen hftft-pf’ hJ e 1 V n U n t e r 0 f f i J i e r e n lüurDc ver- Nicht festt ob sie alle der Beihilfe schuldig ikPinl r s nur Verhaftung des Feldwebels Klein in wcetz iii Verbindung mit der m Koblenz erfolgten Verbaitmia eine» Vizewachtmeisters. Weitere Verhaftungen stehen bevor, Da tunrf vorgeftindenen Briefen eine Anzahl anderer Militär- Personen namhaft gemacht wurden, mit Denen etwas zu machen wäre Die Untersuchung wird streng geheim geführt. 3 * * . _ 1 e 11' 0. Sept. Der Kaiser verlieh dem Generalvertreter ^u st^i a9er n!Ci3U Hilfen in Frankfurt a. M., Hugo kultig, den Titel emes kaiserlichen Rates. Marienbad, 6. Sept. Der englische Botschafter Goschen erUarte einem Korrespondenten der Neuen Freien Presse, daß ihm a fÄUfflnJmen/Unft zwischen dem Zaren und König Eduard Nichts bekannt sei. 0- Sept P r i nzAugustvon Sachsen- in mT ^Clt elni9en Tagen in Karlsbad weilt, h plövlrch schwer erkrankt und wird sich wahrscheinlich einer Operation unterziehen müssen. 1 rn ük ^'we Gruppe Antiklerikaler jieute gestern das Euigangstor der Kapuzinerkirche in Brand. ■ - y ° n' 0. Sept, ^zii Westirland wird infolge Del schlechten Kartoffelernte der Eintritt einer Hungersnot be- furratet; auch erwartet man Mangel an Brennmaterial. o. Sept. Tie Morning-Post meldet aus Easa- vonfranzosischenLandungS. truppen besetzt worden fet. detit Parisien meldet aus Dran, ELhf rfTn s b'i liche Bewegung miioeil rb ^rras im Gange fei. Es werden jedenfall- Truppen dorthin entsendet werden. ist b e igel" g t.SeU' 6 * *- ■£cl3t Der Streik der Bautrs ch l e, > um den Allgemeinen Eisenbahnerverein ab und mahnte nicht rn der Sorge um die Ausbreitung des Berbandcs und die Erweiterung seiner Wohlfahrtseinrichtungen zu ermüden Der Abschied sei ihm nicht leicht geworden abm Krankheit und Alter seien der Anlaß zu seinem Wcktritt gewesen. Langanhaltender Beifall folgte und wr-derho e stch, als Thomas Bild auf der Leinwand erschien Der Sangerchor des Staatseisenbahnbeamtenvereins und der hu » »“r" bEr Staatseisenbahner verschönten die Feier Anna ^7rtrahe^aUlem Hermann trug einen von Frau w’ $,m Mto,‘ ■ A rt.a. HK.,.. 5. .Sept.. Ein schwerer Be. S. Drück hier wurde von ernannt 6 herzog zum Hoflieferanten unb uin 97, Uhr zu anderthalbstiindigem ’Jufaiumcnfcin” mit >e«1 Xurnoetetn Gießen hier eintreffcn. Aus diesem Anlaß hat der Turnverein Gießen eine gesellige Lereimgung gÄXXieine silbernen Jciger> Mectziiche N«iuan/eri7Zv^'U^ie-Regmieuter Nr. 87 und 88,^te oft u::b gern unterbreitete und begründete "gekomiuen s"d Beide"Neamin".' 'M "dwestlicheuVogelsberg Der Präsident wurde zum Ehrenmitglied des Eisenbalmer- Die 87er sind inGederu, Oberseemen, Burthar'ds Swinberg m!d tiefer" ^isenbahner-Konsumvereins ernannt Mit «tt»lXe^’qUOrl cVt' die 88er liegen iu Birsteiii, Fischböru, jtirch° dÄ ^-Wegung nahm schließlich Präsident Thomä selbst b-n unU.egenDen Orten. Tie Orte Haven sehr starke Er dankte allen im eigenen Namen und im ^m^e7meMa?'-iea..''"^er°Brid°l/a? w'uf w° Schwb'"7 ^d"»Bescheiden lehnte er die Berdienste Birstem der Regkmentsstab der^7cr^ K «m—- — - - Uhr gingen gestern auf Der Strecke Stockheim-GeDern fiin desgleichen aus Den Strecken Getnhausen-Wächters- W mb Wachtersbach-Birstein. - Tas S ch a r f s ch i e b e n D e r AnUlene Regimenter Nr. 27 n nD Dt r 6 3 hui ^.u r t Dauerte von vormittags 9 bis 12 Uh" Es ivnrd^' m der, Richtung nach BinDsachsen grosse./ Die ftah^Der abgegebenen Schüße betrug ca. 1400, - Die 42 PWDLZZLWM! und" III 'S er tarn nach Naustadi. Regiment 8V r SB« ' L Uli,S die rote, Regin.eut 166 mW I und und Nidda eutwickelle^sich- i,^"'Gesech7"ab Widder mquartterung, die Lamslag b,s Staue a l ift' Samstag Den 7. September 1 907g Nachmittags um 5 Uhr miD abeuDs um 8 Uhr: Geleaenbel zur hell. Beichte. H JCI Sonntag Den 8. September 1907, 16. Sonntag nach Pfingsten: Mariä Geburt. Vormittags von 672 Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beichte. „ um 7 Uhr: Die erste heil.wlesse, vor und in Derselbe, ,,, Austeilung Der heil. Kommunion. * nm 8 Uhr: Die zweite heilige Vtesse. „ um 97z Uhr: Hochamt mit PreDigt. Nachmittags um 2 Uhr: AnDacht. Israelitische Relrgionsgesestschast. Gottesdienst. Sonntag morgens 5.00. Montag den S. und Dienstag den 10. September 1907: Neujahrsfest. 1. utag: Vorabend 0.45. Predigt. o c- Morgens G.OO. Predigt. Nachmittags 4.00. 2. ^ag: Vorabend 7.35. Ntorgelis 6.00. Nachmittags 4.00. cm < F e st e s a n s g a tt g 7.35. WochenqoltesDlcnst: morgens 5.15 Uhr, abeuDs 6.30 Uhr Hoher Feiertage wegen bleibt mein Geschäft Montag, den 9., Dienstag, den 10. und Mittwoch, den 18. ds. Mts. 5637* 5626 Geschäft geschossen ttLmemasssvWSDSSvvooy Kommenden Montag, den 9. und Dienstag, den 10. September bleiben unsere a°/e B5/ g Batmiiolstr. 58 Bank für Handel urrd Iudtlftrie. D5/a ng5/? von Bahnhoistr, Bahnlioisir. 5603 0 M. Rabatt auf sämtliche hv“/* SW 8 MIM M GibrohneMühe.^v besseres nicht zu finden! i Beuern, den 5. September 1907. Die Beerdigung findet Sonntag, den 8. September, nachmittags 2 Uhr statt. hv5/9 Gesciiäftslakalitäten geschlossen gcbenen Ausreichestellen. Darmstadt, den 6. September 1907. Futter, Bekleidungen etc. D2/e| US“ Fernsprecher 789. "M8 1907 bei uns einzureichen. Weilburg, den 4. September 1907. Krupp'sche Bergverwaltung. farbigen Schimären Wito- Herbert Marktplatz 2 Wir haben hier zwei kurzgefaßte gemeinverständliche Bücher, von einer trau für die Frauen geschrieben. Mögen sie derFrauen- welt zum Segen gereichen. (Deutsche Warte.) Ein um seiner Kürze willen vielen jungen Frauen und Mädchen willkommener Ratgeber. (Hann. Sonntagsblatt.) Oppenrod, den 4. September 1907. Großhcrzogl. Bürgermeisterei. Balser. HM Dr. A. Oetker, Bielefeld Backpulverfabrik. geschlossen. Jose :. Bankgeschäft. 3'i.r zikiiiißt luftbnöer, Nagel- u. Hühneraugenschneiden, sowie allen sonst in der Krankenpflege vorkommend. Arb. empfehlen sich L. §1rair u. Frau, Diezstr. 7, p. 05163 (^örbc u. Stühle werden schnell «l u. billig geflochten. J.(L)1öcLlc, Seltersw. 81. ocioa vorm.Parthier. GIESSEN Bahnhofstr. 58 Die trauernden Hinterbliebenen. Familie Ludwig Ranft II. Glasermeister. Gratis erhält man Rezepte für das Einmachen der Früchte Emil M ♦ Coblaz Burgstr. 2a an der Moselbrücke Ter Umtausch der Interimsscheine in Originalobligationen erfolgt von heute ab bei den auf den Jntcrimsscheinen angc- Holzlieferung. Die Lieferung des Holzbedarss unserer Gruben soll für die Zeit vom 1. Januar 1908 bis 31. Dezember 1903 vergeben werden. Die Lieferungsbedingungen, sowie das Verzeichnis der Holzsorten und der ungefähren Bedarfsmcngen können auf unserm Bureau Hierselbst eingesehen oder auch von uns bezogen werden. Angebote auf den ganzen Bedarf oder für den Bedarf einzelner Gruben oder auf die Lieferung bestimmter Holzarten sind in verschlossenen, mit Aufschrift „Holzlieserung" versehenen Briefumschlägen bis spätestens den 15. September Ziegenbock- und Bullen-Berkauf. Die Gemeinde Oppenrod beabsichtigt einen Ziegenbock und einen zum Schlachten geeigneten Bullen im Wege schriftlichen Angebots zu verkaufen. Offerten können bis zum 10. ljd. Mts., vorm. 11 Uhr bei uns eingereicht werden, um welche Zeit die Eröffnung stattfindet. Bemerkt wird, daß für etwaige Mängel keine Währschaft geleistet wird. Wegen vorgerückter Saison gewähre ich von heute ab 4246 Bekanntmachung. Betrifft: Bildung der Schöffengerichte und ^u-wurgcrichtc. Die Urliste für die Schöffen und Geschworenen liegt vom Samstag, den 7. bis Samstag, den 14. Septemver dss. 0s. aus der Bürgermeisterei — Zimmer Rr. 9 — zu jedermanns Emstcht osten. Innerhald der Ostenlegungsfrift kann gegen die duchttgteit oder Vollständigkeit der Urlifte Einspruch erhoben werden. Gietzen, den 4. September 1907. ,, . B6/9 Grotzherzogliche Bürgermeisterei Gießen. I. B. Eurschmann. Ans frischer Sendung empfehlen wir hochfeinste französische Bekanntmachung. DaS Polizeireglement vom 24. Februar 1382, wonach die Garten- und Feldbefiver an den ihren Grundventz an vnrntlrcpcu Falir- odcr Fustweacn einfrieoigendcn Hccteu un ^aufe des '.blonatv Septemder die neuen Sprvtzlinge rviederholt zu deschneioen oder zurückzubuiden Haden, wird nut dem Ansagen iviederyolt zur ostent Uchen Kenntnis gebracht, datz Zmoiderhanolungen aus Grund des Artikel 43 des Feidslrafgeseves mit Geldstrafe von 1—10 Ikt bestrasl Verwandten, Freunder und Bekannten die schmerzliche Nachricht, dass unsere liebe einzige Tochter und Schwester im vollendeten 21. Lebensjahr, heute vormittag 11 Uhr, nach langem mit Geduld ertragenem Leiden sanft entschlafen ist. SBaoea Hans Hedewig’s Macht, Curt Roniger.Yerlagsbchlidlg., Leipzig Tß/as muss ein junges fflläde/ien von und äon der 'She Wissen? Band- und JLehrbuch für junge Mädchen über alle Verhältnisse des Braut- und Ehestandes Bearb. v. Frau Dr. E.v.Szczepanska,Giessen. 5.-7.Aufl. Preis 80 Pf. Tß/as muss eine junge rau ™ in der 'Site Wissen? ■» Hand- und Lehrbuch für junge Frauen und Mutter über Mutterpflichten, Kinderpflege und Kindererziehung. Bearb. v. Frau Dr. E.v.Szczepanska, Giessen. 5.-7. Aufl. Preis 80 Pf. werden. Gietzen, den 3. September 1907. Grotzherzogllche Bürgermeisterei Gietzen. Meeu in. Geschäfts-Empfehlungen liefert billigst örW'lche Universitäts-Dructerei. Gietzen. m« Gierleger ind uns. ual. Hühner. Millionen gelief. Ga. 3 yjiount alte 1.40, grötzere Mk. 1.75, bald legende Alk. 2.20, bei 10 St. 1 Freihuhn. Garantie leb. Ankunft. Katalog frei üb. fänul. Zuchtgeflügel, tragb. Ge- flügelhäuser, Buchtgeräle re. [hv°/8 Gestügelpart i. Auerbach 15 Hessen. Institut von Dr. Kübel zu Giessen. Planmässige und gründliche Vorbildung für alle Klassen höherer Lehranstalten, für Maturitäts-, Freiwilligea- und sonstige Schul-Examina. Seit drei Jahrzehnten bestehende und bewährte Unterrichts- und Erziehungs-Anstalt. Beginn des Winter-Semesters am 1. Oktober. Prospekte durch den Vorsteher 5361 Dr. Kübel. Jede junge Frau müßte sich diese Bücher zu eigen machen, sie bleiben ein guter Ratgeber für die Ehe, die ihren Segen in vielen Dingen fühlbar machen werden. (Deutsche Frauen-Zeitung.) Es ist ein segensreiches buch, dem viele junge Mädchen das Glück in der Ehe verdanken, a^/g (Grazer Tagblatt.) (1. Qualität) in 6 und 10 Pfund Kisten per Pfund 25 Pfg. in 20 Pfund Körben per Pfund 28 Pfg. ausgewogen per Pfund 30 Pfg. »*/» Hochachtend Gdnüda W«x OOOOOOOeOOBOÖOOOOOO©© Montag, den 9. u. Dienstag, den 10. September ist unser o Alexander Salomon & Cie. 8 Schulstrasse 4 ❖ Schulstrasse 4 Bekanntmachung. In das hiesige Handelsregister Abt. l> wurde heute unter Nr. 3 eingetragen die Firma „Gewerkschaft des Eisensteinbergwerks Elisenburg" zu Hungen. Zweck der Gesellschaft ist Die Ausdeutung des Eisenstem- bergwerks Elisenburg, sowie die Herstellung aller Anlagen und der Betrieb von Unternehmungen, welche die Ausnutzung dieses Bergwerks und die Verwertung der Produkte desselben bezwecken. 1000 unteilbare Kuxe. Ter Grubeuvorstano besteht zurzeit aus fünf Mitgliedern und zwar: 1. Rechtsanwalt Richard Gebhardt zu Schoneberg bei Berlin, als Vorsitzender, i 2. Rentier Georg Rüdiger zu Friedenau, als stellvertretender Vorsitzender, 3. Kaufmann Heinrich Buchlow zu Broich bei Mühlheim (Ruhr), 4. Oberingenieur Otto Wecks zu Essen-Rüttenscheid, ö. Direktor Hermann Maas; zu Schöneberg bei Berlin. Dem Bankier Adolf Lindner zu Berlin und dem Direktor Eberhardt Pfeiffer zu Berlin ist Prokura erteilt. Dem Rechnungssührer Hermann Heise zu Hungen Und dem Obersteiger Heinrich Zeh in Utphe ist Kollektivprokura erteilt und zwar mit der Bestimmung, daß jeder von ihnen mit einem anderen Prokuristen zur Vertretung der Gewerkschaft berechtigt ist. Handelsgesellschaft auf Grund des § 33 H. Gk B. Die Satzung ist am 4. November 1d69 aufgestellt. Ter Grubenvorstand besteht aus mindestens zwei, höchstens fünf Mitgliedern; der Vorsitzende, bezw. sein Stellvertreter, ist berechtigt, Die Gewerpchasi. nach nutzen hin rechtsverbindlich zu vertreten. Sämtliche Prokuristen sind nach Maßgabe ihrer sonstigen Vertretungsbesugnisse zur Veräußerung und Belastung von Grundstücken ermächtigt. Tw Gewerkschaft war seither im Handelsregister Großh. Amtsgerichts Gießen eingetragen, har nunmehr aber ihren Sitz nach Hungen verlegt. Hungen, den 28. August 1907. Großh. Amtsgericht. Wir haben ein grützeres Quantum altes Akkumulatorenblei, sowie einige Fässer gebrauchtes Oel abzugeben. Das Oel eignet sich vorzüglich für Schnnerzwecke und wird eventuell auch in kleineren Quantitäten abgegeben. Proben stehen zu Diensten. BV» Gietzen, den 3. Septemver 1907. Städtisches Elektrizitätswerk Gietzen. Stolte. PutzextracfEE 0 LoS- Gew.- Gegenstand. |^e Gew.- 2oSi Gegenstand. |& LoS- Gew.- Gegenstand. Nr. Nr. Nr. Gegenstand. 14080 485 Fahrpeitfche 21888 708 219/6 400 22004 319 22125 308 Kaiferbitd Gartenspalen 22374 >u «2578 2 22703 189 19843 543 Gießkanne 16843 445 8865 716 16880 373 16924 746 17363 191 5628 ein Druckfehler finden, so behält fich die desselben auf Grund bei offiziellen, bei den Alten der PolizciamtS Bettdecke Etagere 11098 11100 11107 11131 461 100 769 Uhrkette Kassette 22005 226 22028 656 1311 457 1329 61 16784 45 16799 666 16601 247 16648 732 Gew.- Nr. 22392 22394 73 471 63 154 14064 506 Portemonnaie 14065 204 Butterdose 14080 586 Briefkasten 14113 617 Henkelkord 10944 507 10993 625 11013 277 11047 689 11007 7 Gew. Nr. 641 607 15843 399 15912 380 15929 439 15966 568 16053 295 16088 615 16094 104 16149 661 16193 50 10212 2-11 19391 624 19412 103 19474 227 19509 339 19614 210 19628 305 19635 387 1659 385 1668 390 1776 601 1839 225 1865 43 1960 219 2039 93 9568 531 9591 723 9595 779 9610 130 9637 523 9641 303 9666 707 15134 15137 15141 22599 280 22611 208 22623 168 22628 518 22681 768 6009 791 6016 542 6033 560 6049 443 6085 224 6150 473 127 131 37 10323 66 10354 766 10396 567 10440 585 10463 284 10524 233 10526 207 10571 300 149 171 184 292 8877 187 8886 512 8905 257 8920 42 8026 633 8949 522 8976 469 9003 242 11538 299 11584 565 11647 593 11686 371 11714 239 11747 735 24786 796 24803 481 24814 278 24847 M6 24849 700 24894 590 24943 598 24951 724 23022 23070 23096 23101 23114 23152 22398 309 22415 589 22420 612 22423 498 22460 497 22511 310 22513 C84 22521 569 2253s .47 308 763 349 566 368 002 872 621 389 249 15158 217 15171 712 15252 246 12 753 41 268 91 388 102 335 144 537 697 251 687 686 183 90 Bettkotter Pferdedecke Tmtenfag Kaffeemühle Poukarten-Album Pserdeschere Marktkorb IPaar emaillierteEttner Bogenpeitsche Pferdcbild Schliehkorb Steintopf Garnitur Ketten Herrenschirm Wanduhr Taschenmesser Nähtisch 15609 163 Pserdeschere 15648 216 Uhrkette iS V^£aar Blumenvasen lo660 161 Saftpresse 15673 318 Portemonnaie 15692 169 Fettlöffelblech 15785 327 1 Dtzd. Taschentücher 15834 776 2teittge tzeldgeräte- 1 Paar Serviettenringe 1 Paar Damenstiesel Pferdedecke V,Dtzd.Mefferu. Gabeln Holzuoneimer Garnitur 15298 540 Bügeleisen 15361 173 Jagdstock 15362 545 Küchenwage 15400 536 Küchengarnitur E 81 Einfpiinner-Kutzgeschirr 15426 180 Zigarren-Etul 15593 736 Marktkorb 117387 315 Waschgarnitur 117401 223 1 Paar Kniekapven 117457 402 Heu- und Dunggabel 11/461 352 Kabarett 924 475 929 333 727 968 107 1083 147 1139 194 1151 681 Garnitur Ketten VrDtzd.Messeru. Gabeln Tablett Laschenmefler Phorographie-Album Kom'eltkörbchen 3 teil. StaÜkettengarnit. Kartätsche Photographie-Album Portemonnaie Herrenschirrn Bettkotter ötettige Waschgarnitur 1 Paar Bilder Harmonika Reihzeug 14137 121 Aquarell inGoldrahmcn 14145 376 Smhl 14183 246 lederner Ranzen 14191 741 Vi Dtzd. Giesser und Gabeln Garnitur Baumgeräte Waschkorb Weltwage Brieskasten Haudlciter Schliehkorb Thermometer 22059 646 22061 167 22100 740 Küchengarnitur Zigarrenschrank 1 Dtzd. Handtücher Buttermaschine Briefkasten Brieftasche Einspänner-Kuhgeschirr Perroleunikocher Bettungshaller Bettkotter Mehl- und Salzsah Fruchtschale Garnitur Ketten 1 Paar Streichkappen Regulator 16411 270 16447 603 16449 597 16455 381 16526 575 16560 794 16593 782 18736 203 18765 72 18784 129 18790 706 18814 516 18879 487 12613 293 12642 643 12655 454 12788 425 12830 395 12884 749 12897 653 12909 640 12968 81 Silberne Uhr Weckeruhr Bogenpeitsche Thermometer Thermometer Brieftasche Brotbüchse Rucksack Tischdecke 250 1 Dtzd. Handtücher 660 Federschale 405 Wautnchirmsländer 583 Toiletteneimcr 623 1 Paar Serviettenringe o03 1 Paar Pferdeeimer 23037 654 23657 57 23744 482 23774 166 23785 500 23800 745 23835 718 23882 604 23955 579 23973 175 24055 65 24065 74 V» W. Weingläser Tischdecke Bettkotter Rucksack Bierkrug Tablett 12114 64 12182 410 12224 334 12257 674 12258 678 b«fi„dliq°n B°kl°fi,nK°7°loL7'o°^" 3iCt,Un36Iiilc toib,c Erwarten 8385 719 8438 496 8444 304 8551 62 8613 603 8645 56 8650 172 8661 389 19864 729 19913 777 19916 731 19919 231 Fleischhackulaschine Holzstoffwanne 20383 285 20419 771 2'4420 689 20450 348 20484 728 20498 301 20502 323 20560 290 20576 757 20600 150 20667 526 20719 359 21677 375 21717 448 21780 525 21792 53 21801 240 21211 21269 21305 21321 21358 Fruchtkürbchen Fahrpeitsche Briefwage Hand säge Tranchierbcsteck Briefwage Portemonnaie IPaar Glacehandschuhe 24194 459 24264 755 24268 628 24297 255 24327 645 24348 237 24374 762 24382 789 24452 742 20352 379 Bauerntisch 29365 11 300 Mark in bar 20378 514 Kaffeemühle 606 Kochbuch 200 Brieftasche 70 Toilettenspiegel mit Kasten Garnitur Pferdeputzge- 90,1 7o9 1 Paar Bilder ! sch irre N ^Vd. Handtücher ' 9120 754 Briettasten 0136 kW Lefftugs Werke 0137 137 Mrderegendecke 9173 433 Rohhaarbeseu Blumenkorb Reise-Necessaire Handkoffer Schirmständer Kaffeemühle Sturmlaterne Vs Dtzd. Weingläser n.--7 .53 V-Dtzd. Messer u.Gabeln 24ol4 436 Bettdecke Wasser-Trense Shakespeares Werke _ Thermometer 1174 338 Bogenpeitsche 1260 220 Uhrkette 1310 181 Zlgarren-Etui Hausleiter Hunde-HalSband Porteinonnaie Wandspiegel 1 Paar Hosenträger Fruchtkörbchen Emaill. Kochtopf mit Deckel Garnitur Baumgeräte Wollener Bettkotter - Aktenmappe 24097 98 Versilberte Blumenvase 24122 205 Garnirurlandw.Geräte 24134 429 Sportwagen «4166 «7 Trumcaux (Spiegel mit Uutcrmtz- 24187 613 Aktenmappe 24190 157 Schillers Werke in 6Vd, Hausletter Katesdose Vs Dtzd. Ntesserbänke Dvd. Handtücher Brotbüchse 1 Paar Deckengurten Rucksack Jwx? ^eistSwllkctten-Garnit. 11754 lo2 Weinkühler 11868 722 Steintopf 11906 -486 Fahrpeitsche 11966 434 Rohhaarbesen 11976 36 Burrerfah 1^064 477 Llcssergarnitur 12106 60 Regulator 4nni- -- Vr Dtzd.Meffer u.Gabeln 1/006 102 1 Paar Herr en stiefel 1/061 765 Brieftasche 17138 261 Vi Dvd. Servietten 1/141 510 Waschleine 171W 156 Silberne Teeseihe 17222 451 Gefiügelschere 17242 638 Bodenbesen 17274 382 Wandspiegel 17317 314 Waschgarnilur 1/329 508 Waschleine 1^51 521 Buttermaschine 1/358 408 - 22169 365 Jagduock 22235 344 Tischdecke 22242 394 Tischdecke ^2/7 751 bleiliges 9kauchservice 22290 124 LandschaflSbttd 22297 606 Kochbuch h Dvd. Handtücher Regulator Zigarren-Etui Kohleneimer Pferdedecke 19774 386 Versilberter Brotkorb 19786 76 Zugharmonika 19?37 659 Federschale " Tischdecke 24523 253 Vs Dtzd. Handtücher 24640 466 Pferdedecke «47-13 «0 L)elgemäldc /Azalcw cingcrabmt Nippttsch Uhrkette Silbernes Armband Bogenpeitsche Toilettenspiegel Emaille-Wanne Silberne Uhr Küchenuhr Rucksack Kaiserbild sgeschirre Garnitur Pferdevuv' Eier-Konservrcrer 2UtzL 7*J i Paar vernlb. Leuchter 21273 499 Garnitur Ketten Lederner Ranzen ------- Weinkühler 16673 658 Briefwage 16674 462 Pferdedecke 16078 360 1 Paar Jagdgamasc6 16680 112 Fliegenschrant 16699 355 Zigarrenrasten 16/04 788 Sense mit Stiel 16708 547 Handsäge 16709 479 Doppelte Kreuzlcine 16ZU l) Braunes Stutfoblcu mir Stern —- Holzswffwanne 22711 288 Zuckerkorb 22756 39 Reisekoffer 22769 551 Spülblech 22784 798 Brieftasche 22805 702 Figur 22815 571 Garderobehalter 2^39 139 Pserderegeudecke 22844 515 Kaffeemühle ±i971 272 Küchen wage 22891 48 Fruchtschale §3999 238 1 Paar Deckengurten «301« «1 Aquarell „Mublc im Biebertal" emgerahmt Äakesdose 9732 349 Broncetischchen 9756 490 Kasseekessel 9757 609 Tranchierbesteck 9/66 141 8teiliges Bler-Service 9//0 611 Taschenmesser 9823 406 Wandschirmständer 9827 626 Uhrenuänder 9885 415 Zahlbrett 0019 10 Pendule 21456 328 21467 476 21473 528 21487 511 21500 313 ________________ 21527 59 Regulator 21el'öne.!buc6 lmeter 6813 / 34 Marktkorb 6856 145 Holzständer 6857 294 Schreibzeug (4 Teile) 686o 336 Bogenpeitsche 6886 800 Brieftasche 6899 738 Marktkorb 6904 450 V, Dtz. Presser u. Gabeln 692o W6 Konfektkörbchen 6967 720 Steintopf 6068 69 Akkord-Zither 7031 600 Taschenmesser 7112 635 Giefikanne 7113 505 Küchenwage 7282 649 Postkarten-Album /303 691 Handtasche 7327 618 Henkelkorb 7331 418 Schreibmappe 7333 322 Bettkotter 7346 599 Portemonnaie 7367 188 Hängematte 7372 605 Kochbuch 7444 692 Plaidriemen 7481 273 Küchen-Schleifstein 7499 383 Wandspiegel 7504 797 Brieftasche 7531 213 Kohlenkasten 7590 541 Tischdecke 7600 677 Thermometer 7606 345 Waschbuff Schreibzeug (4 Teile) ZiL Dickwurzmüdle 8 Braun. Wallachfohlen 768o «-14 Kohlenkaften i1V,jäbr. ZZS ^?tz?'r?^chbnlücher 778o 164 Pferde schere 7875 647 Posttarten-Album 7894 67 Hausapotheke 7917 58 Regulator ^4 M2 bteilige Waschgarnilur 7960 467 Pferdedecke 7981 162 Pferdeschere 8011 493 Brotbüchse 80«9 31 Reitsattel 8061 416 Schreibmappe 8224 178 Waschkorb 11? Zfld: Groszherzogspaar 8289 341 Tischdecke Abotogravb.Apparat 83/8 438 Bettdecke 4378 44 Vüstenständer 4414 350 Sahnen-Service 4417 506 Küchenwage 4510 748 Servierbrett 4528 483 Fahrpeitsche 4548 752 otefttges Rauchservice 4599 283 Zigarren-Emi 4601 664 Klappstuhl 4621 704 Weinkühler 4699 212 Kohlenkaften 4709 193 Körners Werke 4790 185 Bürjtengarnitur 4832 120 Dclbild „Stillcben" 4952 96 Weinkanne 4954 «s Gardcrobcständcr 4057 218 Uhrkette 6058 470 Pferdedecke 5070 308 Damenschirm 5067 132 Pokal 5152 491 Kaffcekeffel 5158 378 Bauerntlsch 5169 384 Harmonika fece Verlosniig gelegentlich des Gictzener Herbst-Pferdemarttcs am 5. September J907 20180 758 1 Paar Bilder 20190 627 V8 Dtzd. Messerbänke 20216 267 1 Dtzd. Handtücher 20223 770 3teil. Stallrellengarnit. 20258 502 1 Paar Pserdeeimer 20259 668 Handtasche 20295 316 Waschgarnilur 20323 456 Hausleiter Garnitur Baumgeräte äus "in Silbernes Armband 8712 49 1 Paar lcutge Stiefel 8728 400 1 Paar Fahrhandschuhe 8823 619 Markttasche ° ZU 743 V, Dtzd. Ntesseru. Gabeln Schnürbock Bürstengaruitur Drahtabtreter 12267 199 12288 495 12291 764 12339 544 12348 437 Bettdecke 12353 422 Kassette 12381 465 Pferdedecke 9- Versilberte Bowle 1^479 552 Handtuchhalter l«5b7 a Hellbraune Stute, 3V»jäbria, ohne Ab- Briefwage szcichen Vorlage Pferdedecke Totletteneimcr Tischdecke Tortenplatte Tintenfah Kartätsche __ Sessel 12985 614 Aktenmappe W6 317 Gewürzgarnltur 12998 688 Trockcngestell IM M Fleischhackumschine 13036 266 1 Dtzd. Handtücher 13102 234 Pferdehalfter 13456 89 Handtasche perlens Weltgeschichte 13531 201 HauSsegen 1351Ö 538 Bügeleisen 13605 715 Schuürbock 13633 775 2teilige Feldgeräte- Garnitur 13647 778 2teilige Feldgeräte- Garnilur 2teil. Feldgeräte-Garni- Wetnkühler srur ---------Pferdedecke 1998« 13 Fahrrad 20052 629 V? Dtzd. Ntefferbänke 20130 /26 Bierkrug 20137 442 Bettdecke 9959 391 Tuchdecke oSr ai^ Hosenträger 9997 414 Paplerkapen 10120 118 Brotschneidemaschine 10163 708 Weinkühler 10183 539 Bügeleisen 10220 657 Timenfaff 10246 297 Schreiozeug (4 Teile) 10253 258 V. Dtzd. Ser-vietten 10^7 601 Laschenmeffer 10287 784 Kaffeemühle 10306 562 Tuchdecke Wollener Bettkotter 114523 673 Uneftasche 14548 430 Paneettirett 14614 572 Glebkanne 14639 357 Aktenmappe 14655 733 Pserdehalfter 14726 484 Garnitur landw. Geräte 14803 123 änö PVotographie-Album 14814 254 IZ'b 202 HauLjegen 14822 243 10617 99 Bonbonniere urm KH7 Tranchierbesteck 14824 650 Postkarten-Album SiiS*e los» 696 Dgarrenschrank 14938 474 ÄerfiE ^ehrichteimer Waschleme 115022 576 1 Paar Hosenträger Serviettenringe 115054 325 Toiletteneimer Briefkasten j------ Türvorlage Hellbrauner Wallach 15091 Mit Stern und zwei 15113 wcifre Hintersejsel 15127 Pferdedecke [6 jähr.1 - Hutkoffer Tmtensab - Kouiplettes Zkuhgeschirr 11155 14 Fahrrad 11203 321 Bettkotter 11212 84 Tafelaufsatz 11221 584 Giehkaune 11^ 264 1 Dtzd. Handtücher 11/^7 26o 1 Dtzd. Handtücher 11«64 4 Lauterbacher Wagen mit Bock und Breutjc, etn brauner Wallach 11Qnn uttt Kummctgcschirr 11360 472 Verzinnte Wanne N Vrotschneidetnaschine 11431) 419 Schreibmappc sDeckel 11444 783 Emaill. Kochtopf mit 111*$ 1/0 1 Paar Pferdeschoner 11460 524 Kohleneimer 11488 354 Zigarrentasten Photographie-Album Kleiner Klappstuhl Portemonnaie HauSsegen Schlachtgeschirr Ntarktkorb Schreibzeug (4 Teile) Umhängetasche 1 Paar Damenstiefel Hunde-Halsbano Photograph. Apparat Garnitur Pferdeputz- geschirre 16243 33 Berstlbertcr Aussatz 16251 588 Taschenmesser ? Messerbrett — Retmlatvr 1350 54 Bild „Königin Luise" 1363 009 Taschenmesser 1394 192 Eierschram 1454 435 Bettdecke 5611 302 5613 690 5644 561 5663 594 5751 221 5766 549 5812 632 5817 665 Hunde-HalSband 5836 411 Weckeruhr W8 478 Meerschaum-Zigarren- 5841 3/0 Haussegen Ispitze 5K5 287 Zuckerkorb 11 * 5894 109 Kartoffelquetsche 5929 799 Brieftasche 5966 637 Kleidervurste 5998 559 Bettkotter Die L-winn- mVsrhtn'mit -l ' Pferdemarkl-Kommission die Richtigstellung ... n» - WM Uebersendung von Gewmngegenständcn an auSwärttae Gewinner finK? lülrb !ucltcrc 3 Wochen zur Verfügung der Gewinner aehalten Bier Wocken nafh/r ^st zugehörigen Wagen und Geschirren *■ - ”■ • «- -»toÄwttV;*. SK" “ «"«' !•»Äff ÄiÄWÄÄ.2 .“i...Die städtische Pferde,.mrkt-Kommissio,,. G. Bichler. 23238 275 23239 432 23276 320 23320 236 23348 95 _____________ 23439 574 1^ Paar Hosenträger ^3455 «5 Dickwurzmühle W493 616 Henkelkorb W01 447 Vs Ltzd.Nlefferu. Gabettl 23614 353 Vase 23549 730 Gietzkanne 23576 785 Kaffeemühle 23582 248 Schulranzen Tintenfafi Linoleumteppich Fahrpeitsche Pserdeschere nnönn LÄ V Jagdgamaschen 2082 203 Vs Dtzd. Servietten 20843 110 Kartoffelquetsche 2ttiö6 256 Vs Dtzd. Handtücher 20862 158 RückertsWerkein6Bdn. 2ü95o 412 Weckeruhr 20990 229 Pferdedecke 21027 420 Kassette 21040 177 Waschkvrb 21070 441 Bettdecke 21076 532 Schirmständer 21128 215 Wassertanue 21192 " ‘ " Gegenstand. | Nr. Nr. 174W 671 Geflügelschere 17564 509 Wasch lei ne 1/616 622 1 Paar Serviettenringe 1/631 480 Dovp. Kreuzlcine 1/6J5 424 Füll-Federhalter 11*26 „97 BerriiberteBlumcnoase 1//46 709 Reibmaschlne 1/./.03 440 Bettdecke 1//91 714 Servlerbrett 1/804 160 Altenmappe 1/833 146 Wasser-Trense 1'^1 792 0, Dtzd. Weingläser l/9bü 494 Browüchfe 18012 393 Tischdecke 18019 713 Seroicrbrett 114193 10 300 Mark in bar 118073 235 PfeÄcdattier 14216 88 Handtasche iüj78 ito TolletM-a-r "Ai M7 Handtaiche 18092 B84 P°aiüriomen 14^37 1 % ,r 13^ 331 Photoarnphic-Album 14^^/ 1 ^^.oriawagcn,Halo 18113 433 Tranchierbestea ll|: 18183 78o Sense mit Stiel barcqr Bock u. Diener- 18215 767 Waschleine ök 1?^ 18256 312 Toiletteneimer 1^50 ZÜ Rciictostcr 1S27S 529 Barten,pmen Blasse und frlberplat- 18309 174 ttertem Geichirr mit 18350 179 Aussatz,ügel 183Ö8 113 14242 642 Vorlage I i83ßi 97« 14273 530 Schirmständer Ä 458 143«ü «2 Waschmaschttre 184(P 111 14380 519 Kaffeemühle 184^ 679 14493 ?J9 Marktkorb 38470 599 Tranchierbesteck 18501 717 Sportwagen 18524 269 Servierbrett 18537 421 . Marktkorb"^" £07 Wandschirmständer 1185/9 669 Rosenschere 118605 721 Steintopf 555 2 GwLffguren v’ Dtzd' Mester und Si Pbotoaravbie.Album u i ( ' uno 118690 417 Schreibmapoe fabeln 118692 513 Drahtabtteter azo toiletteneimer 18907 140 f'p7hpxpnpnho I0O66 16 GoldeneRcmontoir- 18912 4Ä 15091 701 Bteiüae Jardinkere 18958 1Z MD W; Gemüsedämpsertopf 18968 342 Tischdecke^ 9 18981 46 Regulator Pferdedecke 19020 527 Holzstoffeimer Hcn 19033 1« Brauneö €5cnrtfno0 = 19055 787 Sense mit Stiel f V Ekelte lGarnttur 19057 30 Gardcrobcftändcr lÄx Ranzen S U ZipL.r° 15^7 427 S ft»“« 15272 //d 3teilige Stallkelten- 119208 550 Küchenwage 1924.3 392 Tischdecke 19266 176 1 Paar Sturmlaternen 19313 582 Toiletteneimer 19377 230 Pferdedecke 19380 15 Goldene Hcrrcu- Ankcr-Uhr 2737 670 Geflügelschere 2745 426 Zeilungsgeslell 2747 /44 VsDvd.Mefferu. Gabeln Zo8 117 Garmtur Gartengerüte 274^ 409 1 Paar Blumentöpfe 2854 403 Heu- u. Dunggabel 2048 465 Vogelkäfig 2949 52 Silb. Renwntoir-Uhr AW /61 Rucksack 2992 92 Fahrtzalster m. Messing- 2998 362 1 Paar Jagdgamaschen 6027 774 2teil.Feldgeräte-Garnit. 3046 760 1 Paar Bilder 3061 282 Zigarren-Etul 3091 750 Tortenplatte 3093 114 Eismaschine 6135 489 Sturmlaterne ZA Ä.° Kntderleiterwagen 3221 093 Platdriemeu £246 134 Pserderegeudecke 62^ 2/1 Bügeleisen Dtzd. Messer u.Gabeln B34« 3 Gin schwarz. Wallach, Orahrig, mit wciffer Blasse (Irländer) 8320 710 Neidmaschine 3469 631 Blumentopf 6480 306 Dameuschirm 3614 554 Kleists Werke 8705 197 Toilettespiegel 8/98 149 Harmonika 3801 232 Pserdehalfter 8823 85 Versilbener Brotkorb 71 Retse-Neccssatrc 3871 100 1 Paar Herrenstiefel 8890 634 Bücherstander 3995 351 Sahnen-Service 8999 337 Bogenpeitsche 4011 464 Pferdedecke 4012 82 Büchergestell 4097 570 Rauchtisch 4172 55 Sofanfch 4197 460 Hausleiter 4239 698 Bierkrug 4243 151 Harmonika §278 274 Petroleumkocher 4AV 363 Rucksack 4344 413 Dokumentenmappe t78 1 -^aar Flaschenunter- 43/1 liM Zuckerkürbchen lsütze 919« N 15728 449 V. Dtzd. Meffer und ZX L,Z?? ».Taschentucher Gabeln KZ 463 Pferdedecke 13761 401 Heu- und Dunggabel ! «KA1?- lni Q?r Herrenfttcfel 13802 5G3 Klavpstuhl ' Kbotoaravb.älpparat 13828 367 Kochbuch nun im M?ihU5S!lt£nn?aP4JC 13867 2$) dteftiges Weinservice M 389 Md der Kanerm 13878 614 Vorlage T£L M Mdecke !3903 651 Postkarten-Album 9629 307 Damen schirm 13,ff23 153 Küchenuhr i s»1111 , ^^9uhe 13949 452 Tranchierbcsteck 1 Paar GlacL-Hand-'' ' ' 2teilige Feldgerate-Gar- Handtafche initur Kohleneimer Der Hessische Landwirt Monat;-Beilage ZUM Giehener Anzeiger 1907 Weber Wckämpsurig d,s Wnkrautes. Von W. Thömögen, Großh. Landw. Lehrer. (Schluß.) Als ein weiteres und sehr vorzügliches Bekämpfungs- mittel des Unkrautes ist zu nennen: die zweckmäßige Bodenbearbeitung vor der Saat. Es empfiehlt sich in dieser Beziehung zunächst, das frühzeitige Umbrechen der abgeernteten Stoppelfelder, das am besten mit einem mehrscharigen Pfluge geschehen kann, doch kann die Arbeit auch mit dem einscharigen ge- schehen, wenn in der Wirtschaft kein mehrschariger vvri Händen ist. Es werden dadurch die in den oberen Schichten schlummernden Unkrautsamen, sowie auch die aus der Stoppel liegenden zum Keimen gebracht und diese können dann, nachdem sie ausgelaufen sind, durch das Eggen zerstört werden. Wird dann später auf diesem Acker die Saatsurche für das kommende Frühjahr gegeben, so werden dadurch viele Unkräuter vernichtet. Aber es kann noch ein Schritt weiter gegangen werden. Hat man nämlich beim Schälen der Roggen- oder Weizenstoppel hauptsächlich im Auge, ein Vertilgen der vorhandenen Unkräuter zu bewirken — also bei stark verunkrautetem Acker —, so ist es unter allen Umständen nötig, es nicht bei dem Schälen allein zu belassen, sondern vielmehr muß noch Eggen und Walzen des Ackers hinzutreten. Es folgt dies schon daraus, daß die Samen mancher Unkrautpflanzen bei nicht sehr günstiger Lage gar nicht zum Keimen gelangen, das Keimen vielmehr erst dann eintritt, wenn tatsächlich die Samen nahe genug an die Oberfläche der gelockerten Schicht zu liegen kommen. Daraus folgt von selbst, daß sie in der ausgebrochenen Furche, ohne Eggen und Walzen auszuführen, ungekeimt liegen bleiben und später erst den Acker wieder verunkrauten. Folgt aber auf das Schälen ein Eggen und Walzen der Furchen, so wird schon in kurzer Zeit das Feld von neu gekeimten Unkräutern vollständig grün erscheinen. Schält man nun das Feld wiederholt in der einmal angenommenen Tiefe und läßt dann das Eggen und Walzen darauf folgen, so wird sich auch immer »nieder, trotzdem die Furche keine tiefere war, eine Unmasse von ausgelaufenen: Unkraut zeigen. Auch das Einsäen von Gründüngungspflanzen in umgebrochene Stoppelfelder bringt viele Unkräuter durch Unterdrückung zum Vergehen. Hierbei ist es aber ratsam, eine dichte Aussaat der Pflanzen vorzunehmen und eine schwache Kaliphosphatdüngung zugleich mit zu geben. Das Umbrechen der Stoppelfelder hat aber auch noch leinen andern großen Vorteil. Es werden nämlich dadurch vieleKeimepflanzlicher und tierischer Parasiten, wie Eier, Würmer, Maden, Pilzsporen u s w. vernichtet, die int nächsten Frühjahre die Kultur-, pflanzen sonst befallen würden. Wir treiben mit dieser Maßnahme in einfacher Weise wirksamen Pflanzenschutz^ der sicher von Erfolg begleitet sein wird. Folgt dann, wie schon erwähnt, hinterher die tiefe Herbstfurche, so wird auch die Winterfeuchtigkeit im Boden für die im nächsten Frühjahr zu bestellenden Sornrnersrüchte aufs beste erhalten, das von großer Bedeutung ist. In einem besonderen Ar^ tikel soll hierauf später noch eingegangen werden. Wirksamer aber noch als durch die Herbstbearbeituug^ läßt sich durch die Frühjahrsarbeit auf dem Acker das Unkraut bekämpfen. Man muß hierbei von den verschiedenen Bodenarten ausgehen und zwischen ihnen unter-, scheiden. Der meiste Tonboden, namentlich wenn er Kalk enthält, ist gewöhnlich während des Winters zu einer klaren lockeren Masse zerfallen, in der die Unkräuter schon zur Entwicklung gekommen sind. Das Bearbeiten mit Krümmer und Egge ist sehr erleichtert worden und man wird mit ihnen viele aufgelaufene Sarnen- und Wurzelunkräuter vor dem Bestellen der Saat zerstören können. Anders dagegen ist es auf dem Lehmboden. Dieser ist an der Oberfläche nicht zerfallen, sondern kommt mit einer Kruste bedeckt aus dem Winter, die im weiteren Ver^ lause immer dichter wird und damit viele im Boden schlum-, mernde Unkrautsamen am Auslaufen verhindert. Es muß nun notwendigerweise die Kruste gebrochen werden, um einesteils durch Auskeimen die Unkräuter hervorzulocken, andernteils aber die Kruste am weiteren Erstarken zu ver-. hindern, die doch unbedingt vor dem Bestellen gemürbt werden muß. Wendet man dazu nun die Egge oder den Krümmer an, so brechen ganz unbeabsichtigt kleinere oder größere Schollen aus in denen noch viele Unkrautsamen eingeschlossen sein können, die aber nicht wie es wünschens-, wert wäre zum Auskeimen kommen, sondern erst später in der Saat wo man es nicht wünscht; dann trocknet auch nach dem Aufkrümmern der Boden sehr aus oft zum Nachteil für die spätere Bestellung. Aus diesen Gründen ist es ehr zweckmäßig, den Lehmboden und dessen Abänderungen, .vie sandiger Lehm, lehmiger Sand usw., im Frühjahr^ obald es die Witterung erlaubt und der Acker eben ab-, zutrocknen beginnt, mit der sogenannten Ackerschleife zu überziehen, wie es bereits schon lange in den rübenbau-, treibenden Gegenden geschieht. Es soll hier gleich bemerkt werden, daß eine umgeworfene Egge — wenn keine Ackere schleife in der Wirtschaft vorhanden ist — annähernd die gleichen Dienste verrichten kann. Die Ackerschleife ersetzt in dieser Beziehung Egge und 30 I auf Lehmboden wieder am besten. Noch ist über das Eggen I bemerken, daß überhaupt für diese Arbeit eine verhältnismäßig kurze Zeit zur Verfügung steht, so daß also der richtige I Zeitpunkt genau wahrgenommen werden muß, oft sind es nur wenige Tage, an den^n man eggen kann, dann aber mit allen Kräften; bei Nässe und nassen Pflanzen ist das Eaaen I zu unterlassen. bekannteste und wohl auch vollkommenste Bekampsuugsmittel gegen das Unkraut ist das Hacken der I turpflanzen zu bezeichnen und hierüber brauchen nicht noch viele Worte gesagt zu werden. Es wird durch dasselbe der Boden noch viel gründlicher gelockert als durch das Eggen, das von bestem Einfluß auf das Wachs-, tum der Kulturpflanzen ist. Es sollte daher auch gehackt werden, wenn auch kein Unkraut zu sehen ist, und von tüchtigen Landwirten gilt die Hackezeit als die wichtigste im ganzen Jahre, die sie voll auszunutzeu sehr bestrebt sind. I beider verbietet sich das öftere Behacken der Kulturpflanzen oft ganz von selbst wegen Mangel an Arbeitskräften. Es ist deshalb nur mit Freuden zu begrüßen, daß die Maschinen- I Technik dem Landwirt in dieser Beziehung entgegenkommt uiid ihm Hackmaschinen lind Hackgeräte der mannigfachsten Art zur Verfügung stellt. Um das in Reihen angebaute -Getreide auch im Kleinbetrieb öfters hacken zu können^ werden schon seit einigen Jahran von Rud. Sack in Leipzig-, Plagwitz sogen. Hackrechen gebaut und von seinen Filialen, so z. B. von M. Rosenthal in Gießen, zum Verkauf ge-i bracht. Das Instrument ist lvie ein Rechen gebaut, besitzt: aber an Stelle der Holzzinken eiserne, die verstellbar sind, I und hat eine Arbeitsbreite von etwa 60 Zentimeter. Es» wird wie ein Reihenzieher gehandhabt und kann außer für Getreide noch für Hülsenfrüchte, die in Reihen stehen, zunt Hacken benutzt werden. Zuletzt mag noch das häufig schon angewandte Bespritzen derSo mm ergetreidefelder mit Eisenvitriollösung erwähnt werden, das zum Vertilgen von Hederich und Ackersenf dient. Die beste Zeit zum Spritzen ist gekormnen, wenn das Getreide etwa 10—15 Ztm. hoch geworden ist, oder der Hederich das 3.-4. Blatt be-, kommen hat. Es wird im Durchschnitt eine 20prozentige Lösung empfohlen, doch kann bei frühem Entwicklungs-i stadium und bei günstigem Wetter schon eine 15prozentige Lösung genügen. Um die Lösung herzustellen, ist das Eisen-. Vitriol am Abend vorher in Beutel zu tun, diese in warment Wasser aufzuhängen und des andern Tages mit soviel Wasser zu verdünnen, daß auf je 100 Liter Wasser 15 resp. 20 Kgr. Eisenvitriol kommen. Die Lösung ist alsdann in eine sogen. Hederichspritze zu füllen, die von Mayfarth u. £o. in Frankfurt a. M. und K. Platz, Ludwigshafen a. Rh. zu beziehen sind, und bei Hellem, sonnigem Wetter das Be-, spritzen vorzunehmeu. Die Wirkung ist die, daß Hederich und Ackersenf an den benetzten Stellen vollständig zerstört werden und dadurch eingehen, während das Getreide, an dem es seiner glatten Blätter wegen abläuft, entweder gar nicht oder nur sehr wenig getroffen wird. Rüben, Bohnen, Wicken vertragen das Spritzen nicht, auch Klee leidet etwas. Andere Unkräuter leiden zwar auch, werden aber nicht zerstört. Bei Regenwetter und Tau auf den Blättern nützt das Spritzen nichts. Zum Schluß sei noch aus zwei Maßnahmen hingewiesen, die auch zur Bekämpftung des Unkrautes — wenn auch indirekt wirkend — zur Anwendung kommen können. Es ist das: Eine regelmäßige Kalkgabe, damit der Schachtelhalm, der Ackerspörgel, der Sauerampfer unter-, drückt, daun aber vor allem die Kulturpflanzen aus dem» Acker gekräftigt werden, um damit das Unkraut zu unter-, drücken; und das Drainieren naßgelegenerLän- d e r e i e n, weil auch damit viele die Nässe und Säure int Boden liebende Unkräuter zum Verschwinden gebracht werden. Walze, welch letztere der Nässe wegen nicht immer ange- wcudet werden kann und bei rechtzeitiger Anwendung, nämlich noch ehe der Acker anfängt weiß zu werden wird mit ihr eine Schicht feinsten Ackerbodens an der Oberfläche hergestellt, in der die Unkrautsamen viel eher zum Keimen kommen als in dem geeggten Felde. Später kann das ausgelaufene Unkraut mit der Egge zerstört und die Saat alsdann ausgeführt werden. Oft" kann sich auch ein wiederholtes Schleifen und Eggen vor der Saat als nötig erweisen. Das Ueberziehen des Bodens mit der Ackerschleife geschieht am besten in schräger Richtung zu den Ackerfurchen. Etivas anders wird sich die Bearbeitung des Sandbodens im Frühjahr gestalten, wenigstens die des leichteren Sandbodens. Der sandige Lehm- und der lehmige Sandboden können ebenfalls in der geschilderten Weise geschleift und geeggt werden. Dagegen verdunstet der leichte Sandboden viel Wasser bei zu oftem Berühren, das nachteilig für das Keimen und Ausgehen der Saat werden kann. Da nun ohnedies das Unkraut aus diesem Boden leicht ausläuft, so wird ein Zerstören desselben mit der Egge kurz vor der Saat leicht bewirkt werden können. Ein weiteres wichtiges Bekämpfungsmittel des Un^ krautes ist dasEggenderWinter-undSo m mer- s a a t e n. Hierbei wird ein mehrfacher Zweck erreicht. Es wird 1. das slachwurzelnde Unkraut zerstört und viele Unkrautsamen in den oberen Schichten zum Keimen gebracht, 2. es wird die Krustenbildung verhütet und beseitigt, 3. der Boden besser durchlüftet und 4. auch eine Vermint derung der Wasserverdunstung erreicht. Betreffs des Eggens der Wintersaat gilt der Grundsatz, daß dasselbe sobald es der Feuchtigkeitszustand erlaubt, ausgeführt wird und daß vor dem Eggen möglichst erst die Walze gehen soll, , barmt gute Arbeit verrichtet werden kann. Weizen lohnt i bas diel besser als der Roggen, es ist hier zu unter-, lassen weil sich der Roggen im Frühjahr schon zu sehr bestockt hat. Da wo in den Roggen Serradella oder Klee eingesät werden soll, kann es dennoch, aber mit Vorsicht auvgesührt werden. Was die verschiedenen Bodenarten anlangt, so ist zu sagen, daß sich der Lehmboden zum Eggen am besten eignet; der Sandboden weniger und namentlich hat ev Bedenken den humusarmen Sandboden zu eggen I da er dabei zu viel Wasser verdunstet; der Tonboden ist ebenfalls wenig zum Eggen geeignet und besonders ist es I (im nassen Zustande zu unterlassen. Besonders gut läßt sich das Eggen auch bei den I Sommersaaten ausführen und man kann damit auf die I billigste Weise das Unkraut zerstören, bevor die Pflanzen aufgelaufen sind. Früchte die vorzüglich im Frühjahr das Eggen vertragen können, sind außer dem Sommergetreide I die Kartoffeln. Diese werden oft und in Wirtschaften mit starkem Hackfruchtbau nur allein durch Eggen mit darauf folgendem Walzen, damit das Unkraut besser zum Aufläufen kommt, reingehalten. Auch ist es gut geeignet, den Hederich I im Kartoffelfeld zu unterdrücken. Sofort nach dem Legen I der Kartoffeln wird nämlich der Acker klar abgeeggt damit der Hederich hervorgelockt wird, hat er dann das 3. Blatt erreicht, so wird wieder geeggt oder auch flach gekümmert, bas sich in derselben Weise, je nach dem Auftreten, noch einmal wiederholen kann. So können mit Leichtigkeit uoch ehe die Kartoffeln aufgegangen sind, zwei Hederichsaaten durch das Eggen vernichtet werden. Hafer und I berste sind bis etwa 14 Tage nach dem Auflaufen zweckmäßig I zu eggen, die Gerste nicht zu früh, weil die jungen Gersten-, Pflanzen sehr empfindlich sind, auch nehme man dazu leichte I Eggen mit möglichst gerade stehendell Zinken. Soll das I Sommergetreide-Eggen von gutem Erfolg begleitet sein, so empfiehlt sich: 1. die Ackerkrume möglich stvon seiner I Beschaffenheit herzustelleu, dabei soll sie aber nicht zu locker sein, 2. die Einsaat ettuas zu verstärken uu5 zwar I umsomehr, je kräftiger das Eggen ausgeführt werden soll, 3. sollen auch nicht zu viel und größere Steine auf bem| I Mde vorhanden sein. Auch hier eignet sich das Eggen I 31 Zur Bekämpfung der Feldmäuse. Von Tr- H. Rae big er-Halle a. S. Tie Schäden, welche große Mäuseplagen auf unseren Feldern hervorzurufen vermögen, dürften allgemein bekannt fern- Man soll daher, worauf Tr- Schwinning in der landwirtschaftlichen Wochenschrift für die Provinz Sachsen mit Recht hinwerst, zur Ausrottung der Mause nicht erst schreiten, wenn sie sich ins Ungeheuere vermehrt haben, sondern soll rechtzeitig vorbeugende Maßnahmen zur Verhütung der Plage ergreifen- Im allgemeinen gebrauchte man bisher nur chemische Gifte (Arsenik, Phosphor, Strychnin enthaltende Präparate usw-). jta diese aber einesteils auch den Haustieren, dein Wilde und sogar dem Menschen gefährlich werden können, andererseits ihre Anwendung mit nicht geringen Schwierigkeiten verbunden ist, schließlich auch die Kosten des Verfahrens nicht unbeträchtliche smd, so ist man von diesem Verfahren fast ganz abgekommen, umsomehr als ein anderes Verfahren, deut jene Schäden nicht anhaften, mit größtem 'Erfolge seit längerer Zeit zur Anwendung gelangt ist- Dieses Verfahren beruht auf der Anwendung des Löfflerschen Mäusctyphusbazillus, Bazillus typhi murrum, der also kein chemisches Gift darstellt, sondern lediglich eine verheerend verlaufende Seuche unter den Feldmäusen hervorruft- Empfänglich für den Bazillus sind die weiße und die graue Hausmaus, die WaldinauA, die Mvllmaus oder Wasserratte, sowie die 'Feldmaus, und zwar ist die Feldmaus am empfänglichsten, während die graue Hausmaus der Ansteckung gegenüber etwas widerstandsfähiger ist. Ratten und Brandmäuse erliegen den Bakterien nicht- Teichert-Wreschen hat vergleichende Fütterungsdersuche angestellt, deren Ergebnisse in nebenstehender Tabelle zusammengestellt sind- Tierart und Anzahl Krankheitsdauer bis zum Tode Anzahl der gestorbenen Tiere Prozentsatz der gestorbenen Tiere d er Tiere 1 Feldmans 7 Tage 1 100 Proz. 30 Feldmäuse 3-5 „ 10 100 „ 5 3-5 „ 5 100 „ 6 4-8 „ 6 100 „ 8 7-9 „ 7 87,5 , 1 Hausmans 10 „ 1 100 , 7 Hansmäiise 7-8 „ 7 100 „ 3 8-10 „ 3 100 „ 1 Brandmaus bleibt leben — 0 v 4 Brandmäuse bleiben (eben — 0 „ 3 y — 0 4 * tt ff — 0 „ Mit diesen Ergebnissen stimmen die Resultate überein,-welche das Bakteriologische Institut der Landwirtschafts kammer in Halle an der Saale bei seinen Versuchen erzielt hat- Tas Institut stellt Mäusetyphuskulturen in Form von Bouillonröhrchen her, die vor der Abgabe sorgfältig auf ihre Wirksamkeit geprüft werden- Hierbei sind während der letzten Jahre 289 Mäuse (Hausmäuse, weiße und Feldmäuse) durch Versütterung Löfslerscher Kulturen infiziert worden- Alle Tiere bis auf 3 Hausmäuse und eine tragende weiße Maus waren in einem Zeitraum von 6—8 Tagen gestorben- Aber nicht nur Laboratoriumsversuche zeitigten so gute Ergebnisse, auch aus der Praxis liegen die günstigsten Berichte vor- Professor Kitt-München sagt in einem seiner Werke, nachdem er die Mäuseplage und deren Bekämpfung in Thessalien beschrieben hatte: i „Verschiedenen Ortes wurde alsdann irrt kleinen und großen das Lösslersche Tilgungsverfahren weiter in Probe gezogen- Die Berichte hierüber äußern sich fast ausnahmslos höchst günstig und empfehlend- Wo der Erfolg rticht ganz nach Wunsch aus- siel, da waren zumeist Fehler in der Behandlung unterlaufen, indem z- B. die Kulturen dem Verderben durch Sonnenlicht, Austrocknen oder Hitze ausgesetzt wurden, oder das Mittel nicht gegen Feldmäuse, sondern gegen Ratten, Maulwürfe, Hamster, für deren Tötung es nicht geeignet ist, versucht worden war-" Tas Auslegen der Kulturen geschieht in der Weise, daß eine Aufschwemmung derselben in Kochsalzlösung (1 Kaffeelöffel voll Kochsalz auf i Liter ab gekocht en Wassers) oder in abgekochter Magermilch, welche die Mäuse besonders gern aufnehmen, hergestellt wird- Mau schneidet sodann Brotstückcheu von etwa 2 Zentimeter Seitenlänge und wirft sie in die Flüssigkeit- ES eignet sich dazu besonders Weißbrot, aber nur altbackenes, weil sich dasselbe am besten mit der Flüssigkeit vollsaugt- Tie infizierten Weißbrvtstückchen werden alsdann in die Mäuselöcher geworfen oder in Mieten, Scheunen usw- ausgelegt. Es müssen natürlich um so mehr Brotstückchen ausgelegt werden, je mehr Mäuse vorhanden sind- Im allgemeinen wird jedoch ein Kültur- röhrchen für Vi Hektar oder 1 Morgen Landes ausreichen. Tie Wirkung tritt bereits acht bis 14 Tage nach dem Auslegen des Infektionsmaterials in die Erscheinung- Tas Sterben unter den Mäusen vollzieht sich deshalb so verheerend, tveil die verendeten Die Kaninchenzucht. Bon M- Krug, Berlin. Nachdruck verboten. Neuerdings scheint man an der Kleintierzucht und besonders an einem früher gar nicht beachteten Zweige derselben, der Kaninchenzucht, ein lebhaftes Interesse zu uehineu- Immer? neue Kaninchenzuchtvereirte eutstehen, die dann aufs eifrigste bestrebt sind, ihre Tevise „Kaninchenfleisch muß Volksnahrung! werden" zur Wahrheit werden zu lassen- Man kann ihren Bestrebungen nur besten Erfolg wünschen; steht doch das Kaninchen fleisch an Nährwert dem besten Ochsensleisch gleich, übertrifft aber z- B. das Schiveinesleisch an Bekömmlichkeit und Leichtverdaulichkeit bei weitem- Leider hegt man in Deutschland dem Kaninchenfleisch gegenüber noch immer ein durch nichts gerechtfertigtes Vorurteil- In anderen Ländern dagegen wird es schon lange hochgeschätzt, in Frankreich z- B. werden jährlich für mehrere Millionen Mark Kaninchen verzehrt; es gilt dort als Leckerbissen- Richtig zubereitet ist es auch in der Tat von vorzüglichem Geschmack- Es kann denn auch die Haltung und Züchtung oon Kaninchen nut empfohlen werden; man verschafft sich dadurch, trenn man sich etwas Mühe gibt, eine kleine Neben- einnahme, zum mindesten kann man sich aber öfter einen billigen und dabei äußerst nährhaften Braten leisten- Wer Kaninchenzucht betreiben will, dem ist zu raten, nicht - auss Geratewohl zu züchten, sondern rationell und nach bestimmten Grundsätzen- Vor allem muß man an die Wahl einer geeigneten Rasse denken- Es gibt bereits eine solch stattliche Anzahl von Kaninchenrassen und jährlich werden zu den alten noch so viel neue Rassen herausgezüchtet, daß die Entscheidung,, welcher Rasse man den Vorzug geben soll, ziemlich schwer fällt- Allgemein kann man die verschiedenen Rassen in Sport- und Nutzrassen einteilen- Sportrassen finb z. B. die englischen Widder, Holländer, Russen, englische Lchecken 2c- Ten Uebergang zu den Nutzrasseii bilden Silberkaninchen, Japaner usw- Als aus- gesprvchne Nutzrassen kommen dann in Betracht: belgische,lothringische und Wiener Riefenkaninchen, ferner das belgische Hasen- kaninchen, das Normandiner Kaninchen n- a. Früher kannte man in Deutschland fast nur das gewöhnliche Hauskaninchen, auch Stallhase usw- genannt. Ta es aber nur ein geringes Gewicht erreicht — es wird selten über drei Kilo schwer, so ist es als Deutliches Schlachtkaninchen nicht anzusehen und zur Neinzucht wenig zu empfehlen, höchstens kommt es für Kreuzungen mit schweren Rassen in Betracht- Wir empfehlen in erster Linie die Tiere von den gesunden angefressen werden, und auf diese Weise jede tote Maus eine neue Quelle der Ansteckung bildet- Geheimrat Prof- Dr. Loeffler-Greifswald äußerte sich im vergangenen Jahre in den Mitteilungen der deutschen Land Wirtschaf ts- gesellschast zu derselben Frage und sagt wörtlich: „Tie Verwendung des Mäusetyphusbazillus zdr Bekämpfung der Mäuseplage hat sich, seitdem ich ihn vor 14 Jahren in die Praxis eingeführt, jahraus, jahrein bewährt und in allen Kultur- länirern eine stetig wachsende Verbreitung geftinden- Um mit dem Bazillus eine gute Wirkung zu erzielen, bedarf es vor allem gut wirksamer, frischer Kulturen." Er weist ferner darauf hin, daß jetzt von den verschiedenartigsten Stellen Külturen unter der Bezeichnung „Löfflerscher Mäusebazillus" abgegeben werden, daß aber eine Gewähr einerseits für die Wirksamkeit dieser Kulturen für Mäuse und andererseits für ihre Unschädlichkeit für den Menschen und für andere Tiere als Mäuse nicht geboten werden kann- „Mein Mäusetyphusbazillus", fäfrrt Löffler fort, „tuft nur bei Mäusen eine tödliche Krankheit hervor, für den Menschen und für Tiere anderer Spezies ist er unschädlich, wie durch die ausgedehnteste Wirkung des Bazillusl in der Praxis erwiesen ist." . ,, v Es wird sich daher empfehlen, nur solche Kulturen anzuwenden, welche in wissenschaftlichen Instituten hergestellt und auf ihre Wirksamkeit geprüft sind- . Von den vielen anderen zur Vernichtung der Maufe empfoblenen Mitteln hat sich eigentlich nur der Schwefelkohlenstoff bewährt, welcher in geringer Menge in den unterirdischen Bau gebracht wird, wo er durch die Entwickelung seiner Gase diy Tiere bald betäubt und tötet- Gegenüber dem Mäusetyphusbazillus hat er aber doch mancherlei Nachteile, zu denen nicht zum minderten sein teurer Preis und die große Feuergefährlichkeit gefrören-, größter Nachteil liegt jedoch darin, daß er lediglich die in den ausgegofsenen Löchern befindlichen Tiere tötet, also nur eine be> schränkte Wirkung zu entfalten vermag- Ebenso verhält es sich mit den sog- Mäusetabletten, deren wirksamer Bestandteil dev Schwefelkohlenstoff ist- Die Tabletten bestehen nur aus kreisförmigen Fließpapierblättchen, die vermittels eines chirchge- schlagenen Nagels zusammengehalten werden und mit Schwefelkohlenstoff befeuchtet sind- Trotzdem beträgt z. B. der Preis! für 1000 Stück Briestsche Mäusetabletten 25 'Mark- Aus obigen Ausfüchmngen geht hervor, daß bei der Vernichtung der Feldmäuse den Löfflerschen Mäusetyphusbazillm? tregen ihrer Billigkeit, Ungefährlichkeit, ifrrer bei fachgemäßer Züchtung stets zuverlässigen Wirkung und der bequemen Verwende barkeit ohne Zweifel vor allen anderen Mitteln der Vorzug zu geben ist- ______________ 82 Redaktion: ErnstHeL.— Rotationsdruck unb Derlaa der Brühl'schen Universttäts-Buch- und Steindruckerei. 9L Lange, Gießen. Kleine praktische Ratschläge. ,3 ganzen der Obst bä u m e. Pflanze niemals einen Obstbaum an eine stelle, an der eben noch Obstbäume gestanden haben- Ter Boden ist dort „müde", das heißt, hat pre yQn oen früheren Stamm abgegeben, deren der neue bringend bedarf. Käufe tadelloses, gut vewurze.tes Pflanzmaterial,- aus einem schwächlichen, schlecht ent- wickelten jmtgen Baum mit schlechter, unregelmäßiger fitone und Wurzeln wird niemals ein guter Obstbaum- Prüfe sorgfältig, welche Sorte Tu pflanzen sollfh Sieh Dich in der hff^£CnboUf?1' dort gut gedeihen, und die Lasse Dich mcht auf Versuche ein, die viel kosten und mi^ingen. Pflanze möglichst wenige Sorten! Das ist der Krebsfchaden der deutschen Obstverwertung, daß jeder zuviel ^rten hat, und es den großen Obstverwertungsfabriken, Obsd- unmöglich gemacht ist an einer Stelle größer Massen .'Obstsorte zu- kaufen- Tas ist aber nötig zur Erzielung gleichmäßigen Produkts- Pflanze also »wenige, in Deiner ZFend verbreitete gute ^orteu. Bearbeite vor der Pflanzung ^en ^den gut: Grabe ihn tief um, führe in Dungstoffen dem rungen Baum Nahrung zu und bedenke, daß die Saug- hnr-,ua® te werden größere Mengen Grürifutter im erwärmt sich dasselbe bekanntlich bei längerem Liegenlassen und wirkt dann nachteilig auf die Tiere, ^ft das Aulter infolge von Regenwasser naß, so sollte man Hafer- oder b^mselben mengen und das Futter dann schneiden Das Schneiden des Grünfutters hat überhaupt viel für sich' miva?^ sTn ?QC^-n -bes Grünfutters sehr viel Futt^ und nicht a? 1 ö2en angemessene Menge bekommen ^0 nicht Gelegenheit haben, das Futter beim Vertreiben der sie belästigenden Fliegen mit den Köpfen in den Dünger ui ftreuen; zweitens wird das eventl. beigegebene Kraftfutter gleich- Unb m?n Tcifnn bie zu verfütternde Menge an Futter ^bestimmter regeln als bei der Langftitterung Natürlich Grün futter, wenn man es in Haufen liegen Lfl ; W «ft/echt. Ab und zu gebe man den Tieren etwas cf??' Inders dann, wenn anhaltendes Regenwetter ein treten sollte. Sehr vorsichtig sei man auch mit der Verfütterung von -runter welchem viele Hahnenfußarten, Herbstzeitlose und Riedgräser Vorkommen. Mit Herbstzeitlose stark vermischtes Gras sollte man überhaupt nicht verfüttern. Man rechnet auf K@fä?r ^ohvieh täglich 50 60 bis 70 Kilo Grünchtter da. 5 ? Grunfmtter ca. 1 Kilo Dürrfutter geben, so ent^ spricht dieses 10, 12 bis 14 Kilo Heu. ** Ertragreiche Roggensorten. Do es ohne Zweifel ßr bje Landwirte von großer Bedeutung ist, die für ihre Ver- '^^onetsten und ertragreichsten Roggensorten kennen zu ^ruen, ftchrt die Laichwirtschaftskammer für das Großherzogtum' Hessen Anbauversuche mit solchen Rvggensorteu aus, die fich bereits in Borversuchen pls ertragreich erwiesen haben- Tie Hauptversuä^bei praktischen Landwirten werden in verschiedenen ♦ /hm des Oftoßher zogt ums ausgeführt und ergaben die Resultate der Versuche des Jahres 1906, daß neben dem Pfälzer Landroggen für besondere hierzu geeignete Lagen der Pet ku ser Roggen in nahezu allen Bersuck-en den höchsten Ertrag ergab- Die ^ortenanbauverfucl-e stehen mit der Sa a t b a u stel len ei n- rlchtuna der Landwirtschaftskammer in enger Beziehung, in- dem es Aufgabe der Staatsbaustellen ist, besonders die Sorten zu züchten und zu vermehren, die für unsere Verhältnisse sich ats geeignet und am ertragreichsten erwiesen haben- So ist den Larwwirten auch Gelegenheit gegeben, Saatgut von Petkuser wie Hfalzer Roggen aus den Saatbaustellen zu beziehen durch Ver- Mitteluilg der Saatvermittelungsstelle der Landwirt s ch a f t s k a mm e r in Darmstadt, die gern Auskunft erteilt der belgischen, lothringischen und Wiener Riesen- Tas belgische R.Kmkanmchcn hat von alten Rassen in Teutschlanv bw tueitc(}e Sferbreitiw'g gefnnben. Es wird int Tnrchschnitt un- gefatjr G Kilo schwer, erreicht öfter aber sogar ein Gewicht von mrho Auch das lothringische Riesenkaninchen ist vorzügliche Fleischrasse. Trese Rasse hat gewöhnlich ein Steh- und em Hangwhr, doch tarnen auch Tiere Uor die entweder^ nnr Steh- ober nur Hängeohren haben. Tas Gewicht "EJ der Liebhaberei verbinden «üb' iS %Ue ■ Sw werden bis 7 Kilo schwer, I- L al~ 8u2e..Js^rad>ttnnindJt,t ru bezeichnen, die abev auch für den ^portiuchtcr von Interesse sind, da nur Tiere vvn beThmmtct Zeichnung ausstellungsfähig sind- Sv sind z B weiße Mzeichen unzulässig- 1 *' ” „(Bollen Kaninchen gedeihen, so nmst ihnen Licht und Luft lern- -j-tefe Bedingung wird am besten erfüllt, wenn Kanuichenstall eine Tur aus Drahtgeflecht erhält- Einen Kaninchenstall kann man im übrigen aus Kisten leicht selbst Herstellen; Hauptsache ist nur, daß jedes Tier ca- 1 Quadratmeter Raum zur Verfügung hat- Tie Höhe soll 75—80 Zentimeter betragen und kann man zwei bis drei Stallungen übereinander । *** kann, bohrt man in und.stellt die Ställe ettvas schräg- Tie Ställe für Zuchthasinnen trennt man am besten durch eine Scheidewand tn zwei Abteilungen: einen vorderen größeren Wohnraum und £™nfrnteren kleineren Nistraum. Unten in einer Ecke erhält ine ^cheidervaud ein twist Kaninchen ein bequemes Turchschtüpfen ermöglichendes Schlupfloch- | sind int allgemeinen genügsame Tiere, die I y\nig rah< Futter machen und mit Mfällen vor- I lieb nehmen; doch darf man ihnen kein bereiftes, nasses Grün- I %cuq geben, ebensowenig verdorbenes- Heu und gefrorene Wurzel- I UN? Knollengewächse da sie sonst leicht von Krankl)eiten be- N^ 'uerden. Am besten füttert man während des Sommers fnsckfes Gras, Klee, Gemüseabfalle und Möhren, während des! Outes Heu. Taueben kann man während des Sommers I unb Winters Getreide — Hafer, Gerste, Mais — geben, aufjerbem I Weichfutter (bestehend aus gekochten Kartoffeln Und Kleie, brei- | artig vermischt). I ,.r ^U^dnlich sind die Kaninchen mit 4—5 Monaten geschlechts- | reu, doch wird man Vvn solch jungen Tieren keine kräftige | Zachzucht erwarten dürfen; man lasse daher das männliche | Kaninchen em Jahr und die Häsin 7—8 Atonale alt werden, elrc | Wan le äuT Zucht verlvendet Tie Tragezeit der Häsin dauert oO^-ol Tage. Man ftitlere gedeckte Häsinnen besonders gut | un.d .rEg und sehe sie allein. Vor dem Werfen muß der Ätall I Mündlich gereinigt werden, auch ist weiche Streu zum Nestbau | öu geben. Tie jungen nimmt man nach acht Wochen der Mutter | twg und bringt sie m einen besonderen Stall. Sobald sie ein | Jitter bon vier Monaten erreicht hciben, werden sie nach Ge- | 5ur Weiterzucht geeigneten Tiere I Irnben zur Mast eingestellt, um später verkauft zu werden | btofuT die Kliche Berwendiing zu finden. Tie Mast dauert gewöhnlich 3—4 Wockien. Während dieser Zeit erhalten die Tiere | Wenig oder gar kein Grün futter, dafür umsomehr Weich- und | un!L äu. ptan dem Futter aromatisck>e | ^ra"ter (Wachhvlder, Thymian, Pfefferminze, Kümmel) zu; sie | „m Fleische einen ivürzigen Geschmack. Bezüglich des Msatzes sei noch bemerkt, daß, wer wöchentlich | o dosten abzugeben hat, sich am besten mit einem der | ,^e ^Markthallen bestellten Berkaufsvermittler I Diese Bermittler erhalten eine Provision I A 0 Pwz- des Käufgeldes, womit gewiß jeder Züchter an- | .des leichten und bequemen Msatzes, den er auf diese I Weise hat, gern einverstanden sein wird- * Gegen die richtige Behandlung Haus- und landwirtschaftlicher Geräte wird leider unaufhörlich gesündigt. Die Säge soll nach beendeter Arbeit mit Maschinenöl etngeou werden und nie auf der Erde liegen bleiben da d.^s schädlich ist. Wird sie längere Zeit nicht gebraucht, so emp- ftehlt es sich, fte mit Schmirgel und Fett abzureiben und mit einem Wa^uberzug zu versehen. Zu diesem Zivecke zerschmilzt man das Wachs über Kohlenfeuer und trägt es mit einem wollenen Lappen auf. Auch das Sonnenlicht übt eine nachteilige Wirkung auf den Stahl des Blattes aus. Man vermeide es daher, die Säge den Sonnenstrahlen auszusetzen._____________ I welche benjöaum nähren und kräftigen sollen nicht nur unmittelbar am Stamm liegen • Pflan^ nick^ Boden zu naß ist, das GrundwasferE^n Q K"e oder undurchdringliche Schichten den Wurzeln Wi^2 ^büi^rn In solchen Lagen gedeiht kein Obstbaum gut Prüfe Teinen Boden -amt Kalk, und wenn er kalkarm rühre ihm I bäume?U‘ Olwc Kalk M Fern freudiges Wachstum de? Ob^ mrrn SAepfel vvllig weich so schüttet Den W&n fic langsam durckststufen c£c-fPlnt^>GJt kann man noch etwas ab klären lassen und dann sorgfältig abgießen, so daß die trüben Bestandteile rurück- Teil^des Gtocht!s^^ck^ und gibt etwa den dritten & XÄ ms ÄSEÄÄ UKLMSMZ