Nr. 130 / Erstes Blatt 157. Jahrgang Donnerstag «.Juni 1907 '.'£=£ ZSTI a<# am 'Ikf« a! xa. ^©IvnillvI Zlllwlfla® äBsvl;";l , ;/!LcV7?^v* ZZU —S General-Anzeiger für Oberhessen UMZ ^«nzeigVr ®k6?u?* RotationsdruS und Verlag der vrühl'schen Univ.-Vuch- und ZteindruSerel. R. Lange. Redaktion, Expedition und Druckerei: Zchulstratze 7. ^ige^kteil^Ha^s B^ci Zie heutige Kummer umfaßt 10 Seiten. Zur Keform der Hess. Landgemeindcordnung. v. An der Regierungsvorlage über eine neue Landgemeinde- vrdnung hat der Sonderausschuß der Zweiten Kammer zur Beratung der BerwaltunasgeseyreforM auch hinsichtlich der Einleitung und Durchführung d er Ko m m una l w a hl c n einige bemerkenswerte Aenderungen beschlossen. Ter Artikel 55 des Regierungsentwurfs lautet (ähnlich den derzeit geltenden Bc- ftmrmungtn): Der Bürgermeister hat vor Einleitung des in den Artikeln 66 ff. vorgeschriebenen Verfahrens den Wahltag festzu- setzen und auf ortsübliche Weise bekannt zu machen. Hierbei ist davon auszugehen, daß die Wahl unter Ausschluß von Sonn- und Feiertagen und für den Fall der Bildung räumlich abgegrenztcr Wahlbezirke gleichzeitig in den einzelnen Bezirken zu erfolgen hat. Der Ausschuß hat (unverbindlich) folgende Fassung beschlossen: Ter Bürgermeister hat ausBeschlußderGemelndc- vertretung vor Einleitung des in den Artikeln 56ff. vorgeschriebenen Verfahrens den Wahltag festzusetzen und auf ortsübliche Weise bekannt zu machen. Hierbei ist davon anszugehen, daß die Wahl für den Fall der Bildung räumlich abgegrenzter Wahlbezirke gleichzeitigen den einzelnen Bezirken zu erfolgen hat. Es ist also die Mitwirkung des Gemeinderats bei der Festsetzung des Wahltages gesichert, außerdem die Möglichkeit gegeben, die Wahl am Sonntag abzuhalien. Mit der letzten Aen- derung hat sich aber die Regierung nicht einverstanden erklärt, wahrend es hinsichtlich der ersten der Fall ist. Auch die ferner beschlossene Fassung des Artikels 57 (Offenlegung der Wählerlisten) stellt eine Verbesserung dar. Der Artikel soll lauten: Bor der Wahl hat der Bürgermeister die Offenlegung der Liste auf denr Gemeindehaus oder auf der Amtsstube des Bürgermeisters während dessen Dienstsrunden auf die Dauer einer Woche anzuordnen und dies mindestens drei Tage vorher mit dem Bemerken in ortsüblicher Weise bekannt zu geben, daß innerhalb dieser Frist jeder Angehörige der Gemeinde die Liste cinschcn und beim Bürgermeister schriftlich oder zu Protokoll Einwendungen gegen ihren Inhalt vorbringen könne. Bezieht sich eine erhobene Einwendung auf die Wahlberechtigung eines Dritten, so hat ihn der Bürgermeister hiervon vor Erlaß des Bescheids in Kenntnis zu fetzen. Tie Regierung ist damit einverstanden: ebenso mit den hinter Artikel 61 beschlossenen Zusätzen: Tie Wahlhandlung ist öffentlich. Ter Wahlvorsteher übt die Polizeigewalt innerhalb der Wahllokalitäten aus. Zum Artikel 63 Abstimmung mit Stimmzetteln) hatten die beiden Referenten des Ausschusses, die Abgg. Köhler und Uebel, die Kuvertwahl beantragt. Durchaus zutreffend sagten sie: „Immer nachdrücklicher dringt an das Ohr der Abgeordneten der Ruf nach größerer Sicherung des .Wahlgeheimnisses. Bei allen öffentlichen Wahlen hort man jetzt die Frage, „warum wird nicht in Küverten gewählt, wie bei den Neichstägs- wahlen?" Es ist unzweifelhaft, 'daß einem nur einigermaßen intelligenter! Wahlvorsteher, der die Stimmzettel abnimmt, es heute möglich ist, annähernd genau festzustellen, wer so, oder anders gewählt hat. Tie allgemeine Volksstimmung wünsche die, bei der Reichstagswahl eingeführte Sicherung des Wahlgeheimnisses auch für alle anderen öffentlichen Wahlen." Tie Regierung hat sich in ihren vorläufigen Entschließungen mit der Kuvertwahl im Gemeindewahlrccht einverstanden entart und eine Neuformulierung der bezüglichen Artikel in Vorschlag gebracht. Sachlich deckt sich', dieser Vorschlag mit dem Ausschußbeschluß, bis auf einen Passus des letzteren, den die Regierung ablehnt und der lautet: Den zur Wahl Berechtigten ist es, auf ihren Antrag beim Wahlvorsteher, gestattet, unmittelbar vor der Wahl eine der Zahl der Abstimmenden ungefähr entsprechende Anzahl von Stimmzetteln in dem Nebenraum des Wahllokals zur freien Benutzung der ^stimmenden niederzulegen. Tie übrig bleibenden Zettel gehen in den Besitz der Gemeinde über. Diese letztere Bestimmung hat ihre Bedenken: denn man darf die Befürchtung nicht von der Hauo weisen, daß sich die beabsichtigte Wohltat hier in das Gegenteil verwandeln kann. Die Stimmzettelversorgung ist Sache der Parteien und sie muß aus dem Wahllokal serngehalten werden. Im Besonderen aber kann man die Sicherung des Wahlgeheimnisses auch bei der Kvrnrnu- nalwahl nur als eine tatsächliche Reform begrüßen. Eine Verschärfung der Bestimmungen erstrebt gleichfalls der Ausschuß hinsichtlich der Beanstandung einer Wahl. Jrn Regierungsentwurf lautet der Artikel 69: _ Nach dlblauf der in Artik.l 68 bestimmten Frist hat der Bürgermeister die sämtlichen Wahlakten mit gutachtlicher Aeuße- rung dem Krcisrat vorzulcgen. Tiefer ist bei erheblichen Gesetzwidrigkeiten oder bei gesetzlicher Unfähigkeit eines Gewählten zur Beanstandung der Wahl von Amtswegcn verpflichtet. Befugt zu ihrer Beanstandung ist der Kreisrat dann, wenn ihm in Bezug auf die Wahl Vorgänge bekannt werden, die das Wahlergebnis in unlauterer Weise zu beeinflussen bestimmt oder geeignet waren. Tie Begründung der Regierung sagt deshalb: Die Praxis hat gelehrt, daß durch unentgeltliche Verabreichung und Versprechungen von Speisen und Getränken die Wahl in hohem Maße beeinflußt wird. Diese Beeinflussung ist, wenn der Tatbestand des Stimmen- kaufs (§ 109 des R.-Str.-G.-B.) nicht vorliegt, nicht gesetzwidrig, aber als eine durchaus unberechtigte anzusehen. Von einer freien Wahl kann unter diefen Umständen keine Rede fein; aber nicht bloß dies, in jenem unberechtigten Vorgehen wird auch eine große Temoralisation der Bevölkerung herbeigesührt. Von selbst versteht es sich, daß das „Versprechen" von dergleichen Leistungen dem „Jnaussichtstellen" gleich zu achten ist. Ebenso versteht es sich von selbst, daß es gleichgültig ist, wer gibt, wer verspricht, ob dec Wahlkandidat oder ein anderer in des ersteren Auftrag oder ohne dessen Auftrag. In allen diesen Fällen ist die Beanstandung der Wähl zulässig. Ob infolge von Beanstandung die ganze Wahl zu vernichten sei oder nur die Wahl des beanstanoet Gewählten, ist nach Lage des einzelnen Falles zu entscheiden. Ter Ausschuß will aber (statt der B e f u g n i s) eine generelle Verpflichtung zur Beanstandung auch für alle Falle unlauterer Manipulationen bei den Wahlen in Landgemeinden aus- gegrifsen haben. Und man muß ihm zustimmen, daß hier mit nachdrücklichster Schärfe vorgegangen werden muß gegen Frei- Bier-, Frei-Essen-Sitten, richtiger Unsitten usw. Ter Ausschuß hat daher folgende Faüuna beschlossen; 1. Nach Ablauf der in Artikel 68 bestimmten Frist bat der Bürgermeister die sämtlichen Wahlakten mit gutachtlicher Aeußerung dem Kreisrat vorzulegen. 2. Ter Kreisrat ist zur Beanstandung der Wahl von DmtS- wegen verpflichtet: a) bei erheblichen Gesetzwidrigkeiten, b) bei gesetzlicher Unfähigkeit eines Gewählten, c) dann, wenn ihm invezug auf die Wahl Vorgänge bekannt werden, die das Wahlergebnis in unlauterer Weise zu beeinflussen bestimmt oder geeignet waren. 3. Ter WorUaul des Abs. 2 dieses Artikels ist vor jeder Wahl öffentlich in der Gemeinde bekannt zu machen. Tie Negierung ist mit diesem Ausschußantrag nicht einverstanden, „insoweit hiernach eine gesetzliche Verpflichtung des Kreisrats, die Wahl von Amtswcgen zu beanstanden, auch für solche Fälle gegeben sein würde, in denen cs sich um für das Wahlergebnis ganz unerhebliche geringfügige Vorgänge handelt". Wenn man die Wahlsreiheit will, dann darf man u. E. keinen Unterschied machen bei den erwähnten Unsitten, die u^tcr^d)ieb3=• los bcfänivit_ ivcrbcit müssen. politische Lagesschau. Aus dem Wespennest. Wohl noch nie ist für die SensationSprcsse die Ausbeute so groß gewesen, rote m diesen kühlen Sommcrtagen. Eine Affäre jagt die andere. Zunächst beroegt die Eulenburgiadc die Federn und selbst die Bankettfahrt der englischen Journalisten verschwindet dahinter. Jeder Tag bringt neue, un- ltcbsame Einzelheiten. Während bisher behauptet wurde, daß der eigentliche Urheber der ganzen Angelegenheit der Wtrkl. Geh. Rat von Holstein sei, der langjährige Chef der Personalabteilung im Auswärtigen Amt, der vor einem Jahr in den Ruhestand trat, wird jetzt behauptet, daß dieser „Mann mit den Hyänenaugen^, rote Bismarck ihn nannte, mit der Affäre nicht im geringsten etwas zu tun habe. Jrn Uebrigen soll nach neueren Mitteilungen nicht mir die Berliner Sphäre, sondern in gewisser Beziehung auch die Münchens in Betracht fommin. Obendrein wird jetzt von juristischer Seite der Nachweis geführt, daß die angekündigte Klage des Grafen Moltke und des Fürsten Eulenburg, dessen Tochter übrigens vor kurzem mit seinem Sekretär verschwand, ohne daß der Fürst bestimmter Umstände halber in der Lage ist, den Ent- und Verführer zu verfolgen, gar nicht zur Verhandlung fommen werde — weil die Harden jchen Andeutungen nach jeder Richtung hin verjährt seien. Die Münchener Sensation, der Spieler- und Offiziers- Prozeß, war drauf und dran alles Interesse zu verlieren und für die Oesfentlichkcit im Sande zu verlausen: da kommt jetzt die Nachria)t von dem Hinüberspielen der jetzigen Klatsch- und Jntrigengeschichten an Den Jsarstrand. Zudem wird auch aus Hannover eine peinliche Spiel- und Wechfelafsäre bekannt, die dort großes Aufsehen erregt. Vor einigen Tagen wurden sechs Offiziere, die zum Militär-Reitmstitut fommanbiert waren, plötzlich zu ihren Regimentern zurückversetzt. Eine Anzahl weiterer zu diesem Institut kommandierter Offiziere wurde mit achttägigem Stubenarrest belegt, und allen andern zur Reitschule kommandierten Offizieren der Besuch eines ersten .Hotels, in welchem die Herren der Reitschule sonst viel zu verkehren pflegten, bis auf weiteres verboten. Wie nun verlautet, sind diese Maßnahmen durch den Kommandeur des Militär-Reitinstituts, Generalleutnant v. Festenberg- Patisch, getroffen worden, dem zu Ohren gekommen war, daß von einer Anzahl Ofsiziere des Reitinstituts stark dem Spiel gehuldigt wurde, das für mehrere Offiziere bedeutende Verluste brachte. Die Sache wurde durch den Vater eines bei der Affäre stark engagierten Dragoneroffiziers dem Kommandeur angezeigt und zugleich nach Berlin ae- meldet, wo jetzt über die unliebsame Affäre ein ausführlicher Bericht eingefordert wird. Genug/ gleich Wespen schwirren aus ihren Nestern die Skandalgeschichten hervor und manch einer wird, von ihrem Giftstachel getroffen, in* der Versenkung verschwinden. Das ,Militär-Wochenblatt^ meldet: General-Leutnant Graf von Hohenau, diensttuender General ä la suite des Kaisers, ist in Genehmigung seines Abschiedsgesuches mit der gesetzlichen Pension zur Disposition gestellt worden. Dem „Berl. Lokal-Anz." zufolge hat Graf Kuno Moltke, da auch die Lberstaatsanwaltschaft ablehnte, öffentliche Anklage gegen den Herausgeber der „Zukunft" Harden zu erheben, sich beschwerdeführend an den Justizminister gewanbt. Ans StaSt und Land. Abdruck unserer durch L!orrespouseuzzerchcu kenntlich gemachten Lrgiualarttkel ist nur unter genauer Quellenangabe (Gieß. Stuz.) gestaltet. Gießen, den 6. Juni. ** Der Zweiten Kammer sind zugegangen: Ein Antrag der Abgg. Dr. Osann und Seelinger, betreffend die Gewährung eines Beitrages zu den Kosten der Erweiterung der Epilepttschen-Anstalt m Rieder-Ramstadt; eine Vorstellung des JagdvereinS für das Großherzogtum, betr. den Entwurf des Jagdgesetzes; weiter der von dem Abg. Dr. Reh verfaßte Bericht, 30 Seiten stark, über das Jagdgesetz. ** Personal nach richten aus dem Bezirk der O b e r»P o st d i r e k 11 o u T a r m st a d t. Elatsinäßig angestellt sind: als Poslgehilnnnen Elisabeth Heil, Auguste Htebel, Auguste Höf-' Unger, Anna X! er gen, Johanna Mühlpwrth, Johanna Stein und Eltsabeth Willenbecher und Telegrahengehiliin Elisabeth Keller in Darmstadt, eingenommen sind in den Postdienst: als Poslgehulseit: Der Gymnasiast Bärget in Heldenbergen, und die Oberrealschüter W i d e r st e i n in Gießen und Zeidler in GroßielDa und Schu!» ainlsajpirant Heußlein in Westhosen; als Poslgehutstn: Margarete Eidenmüller in Darmstadt; als Telegravvenaebutstmien: Termine Bangert, Charlotte ß-ieqe, Katharina Grünewald, Augupe Kiuspet, Margarete Mischler, Jobanna Mohr und Sophie Schmidt in Darmstadt, Charlotte Beller, Marie Fix, Hermine Helllrisch, Margarete Klietzsch, Martha Neuenhagen, Margarete Oestering, Elisabeth Schell und Friederike Steuerwald in Offenbach, Anna Hos- mann, Emma Krück und Karoline Schlör in WormS, Frieda Haack und Katharina Heinz tu Jugenheim, Ella Hennig in Bingen, Margarete Hohmann in Friedberg und Lina Schmidt in Butzbach; als Postagenten: die Posthilsslelleninhaber Gustav Culmanu in Rieder-Mockstadt, und Ludwig Culmann in Dauernheim, Landivirt Karth in Ober-Mockstadt, Ober-Telegraphenassistent a. D. Heil in Langsdorf und Bürgermeister Reuhl in Gambach. Freiwillig auS- geschieden sind: die Postagenten Köhler in Langsdorf und Metzger in Gambach. ** 300jährige Jubelfeier. Manche Leute meinen, man könne zwar von einer fünfjährigen Tanne, von hundertjährigen Häusern, aber nicht von einer 300jährtgen Jubelfeier sprechen. An und für sich ist dos Sprachgefühl der so Denkenden auf dem richtigen Wege, und doch läßt sich die Redeweise nicht allein verteidigen, sondern sogar entpschlen. Wie sollten wir auch anders kurz ausdrücken, daß der Abschluß einer Reihe von 300 Jahren, also doch diese 300 Jahre alle zusammen gefeiert werden sollen? Wie dreiwöchentlich „alle 3 Wochen wieder- kehrend" bedeutet, dreiwöchig aber „drei Wochen dauernd, oder drei Wocben umfassend", so eben auch: 300jährig nicht allein 300 Jahre dauernd, sondern auch 300 Jahre umfassend. So ist Denn der Ausdruck bei solchen, große runde Zahlen bietenden, Fällen geradezu zu cnrpfehlen. Mancher stößt sich ja wohl daran, wenn irgendwo an einem Tenkmale steht: „Zum Andenken an den 400. Geburtstag Luthers", weil er sich unwillkürlich sagt: „Ten hat er doch gar nicht erlebt": daher heißt es besser: „Zum Andenken an den 400jährigen Geburtstag Luthers". Ganz anders aber bei Lebenden: Kaiser Wilhelm I. hat seinen „90.^ Geburts- tag gefeiert, nicht seinen „90 jährigen", seinen „lOOflen" aber haben wir nicht mehr feiern können, sondern nur den „Hunderte jährigen". So ist nun auch „300 jährige Jubelfeier" nicht falsch, sondern richtig; ja, die „Dreihundertste Jubelfeier" wäre schon allein deshalb falsch, weil es keine 1., 2., 3., 4. Jubelfeier gibt; und der Jubel kommt ja ohnehin erst bei den l-öheren Zahlen, । wenn das Bestehen durch eine Reihe von Jahren hindurch gefeiert werden kann. Also nicht auf die Tauer, sondern auf das Umfassen kommt es an: bei der 300 jährigen Jubelfeier einer Universität gedenkt man des ganzen, 300 Jähre umfassenden Zeitraumes, der feit der Gründung verflossen ist; -und beim 400 jährigen Geburtstag Luthers gedenkt man gleichfalls des« ganzen abgelaufenen Zeitraumes. Falsch ist es aber anderseits, von der „400jährigen Wiederkehr"' seines Geburtstages zu sprechen, was auch häufig geschieht; ÖU ist „400. Wiederkehr" das allein richtige. ** Unserem Vogelsberg, der gewiß nicht arm ist an landschaftlichen Reizen und romantischen Partien, haben seither A u s s i ch t S t ü r m e gefehlt. Diesem Mangel wird nun bald abgeholfen fein. Den Anfang machte man mit der Erbauung eines Eckturmes auf den Mauern des U l r i ch st e i n e r Schlosses, eines wundervolle Aussicht gebenden Höhepunktes. Nun ist diesem der H a i n i g t u r'm bei Lauterbach gefolgt, der jetzt dem Verkehr übergeben wurde. Ferner steigen die Grundmauern zweier neuer Türme empor, des Ernst Ludwig-Turmes auf der Her- chenHainer Höhe und des Bismarckturmes auf dem Taufstein. Der Bismarckturm auf dem höchsten Punkt des Vogelsberges dürfte nach seiner Vollendung der hervorragendste Aussichtsturm des Vogelsberges werden. Äls ein weiterer Anziehungspunkt ist die Errichtung eines Heimatmuseums aus der baufälligen, 250 Jahre alten Kirche zu Helpershain geplant, die als ein Denkmal der Baukunst des 17. Jahrhunderts so vor dem Verfall beschützt wäre. Wenn dazu erst die projektierte Ohmtal- bahn, die Hauptverkehrsader des nordwestlichen Vogelsbergs, erbaut ist, bann wird der Vogelsberg gewiß be- trächtiiche Anziehung ausüben. k- Grünberg, 4. Ium. Der Vogelsberger Geflügel- zuchtverein veranstaltete hier eine überaus reich beschickte Geflügel- und Kaninchen-Ausstellung in der Turnhalle. Der Besuch hatte unter der Ungunst des Wetters zu leiden. Unter den ausgestellten Tieren waren zahlreiche Prachtexemplare vorhanden, besonders gilt dies von den Hühnern und Kaninchen. Ueberhaupt zeigte die ganze Ausstellung, daß der junge Verein es verstanden hat, die Geflügelzucht im Vogelsberg zu heben. Bei der Preisoerteilung errangen folgende Aussteller Ehrenpreise: Södler-Rieder- Gemünden, Jöckel-Grünberg, Zimmer-Lauter, Simon-Ehringshausen, Christ-Reumühle, Rltter-Grünberg, Keil-Strebendorf, Becker-Gießen, Schäfer-Ober-Seibertenrod; 1. Preise erhielten: Fink-Zell, Thießen-Rieder-Gemünden, Jöckel-Grünberg, Maus-Ruppertevrod, Lauer-Atzenhain, Zimmer-Lauter, Reitz-Stockhausen, Christ-Reumühle. Für Kaninchen wurden prämiiert: Vollmüller-Lauterbach, Weber, Dietz und Jöckel- Grünberg. (sd.) D a r m st a d t, 5. Juni. In der gestrigen Sitzung des Detaillistenvereins Darmstadt wurde beschlossen, die Gründung eines hessischen Detaillisten-Ber- b a n d e s anzuregen und mit den Vorarbeiten den Mainzer Verein zu beauftragen. — Ter feierliche Transport der Leiche des vor einigen Tagen durch einen von selbst los- gegangenen Schuß eines Revolvers verunglückten Dragoners Engisch fand heute stall. Voran schritt die Regiments- kapelle, es folgte der Leichenwagen, dem sich die Angehörigen, der Mttitäroberpfarrer Fikenscher, der Regiments- tommandeur, das Offizierskorps, sowie die Schwadron, in welcher E. gedient halte, folgten. Eine weitere Abordnung begab sich heute nachmittag zur Beisetzung nach Kelsterbach. — Mit dem neuen Bahnhofsbau dürfte voraussichtlich in diesem Jahre fein Anfang mehr gemacht werden, obwohl man jetzt nach der Abholzung des Platzes mit der Errichtung eines kleinen Baubureaus begonnen hat. Schon wegen der in der letzten Zeit sehr erschwerten Terrainerwerbungen so:l die Verzögerung vergrößert worden fein, da eine Anzahl Anlieger außerordentUch hohe Foröerungen < des . . 93.80 | Elektriz. Lahmeyer % Uesterr. tioldrente Obeischles. Eisen-Industrie,^ 105.25 ’6 92.30 Pnuce-Henri-Eiseubabu . 132.50 225.00 Mtcrliuer Körne, 6. Juni. Anfangskurse. 165.60 D. Elektriz. Schuckert . Eschweiler Bergwerk . 121.00 . 106.60 84.00 64.50 96.65 Gelsenkirchen Bergwerk . 192.90 Hamburg-Amerik. Paket! 130.50 4 4 4 4 3 3 4 83.75 93.00 83.75 93.15 25.90 143.80 . 222.50 . 73.00 139.60 Harpener Bergwerk Laurahütte Lombarden E. B. Nordd. Lloyd . . l ürkenlose . Harpener Bergwerk •Laurahütte. . . ^ordd. Lloyd . . Berliner Handelsges Darmstädter Bank deutsche Bank . Deutsch-Asiat. Bank Diskonto-Kommaudit. . Dresdner Bank . . Kreditaktien . . . . Baltimore- und Ohio- Eisenbahn . tiotthardbahu . . Lombard. Eisenbahn . Uesterr. Staats bahn . . . 204.50 . 224.00 . 117.30 150.00 129.50 222.60 154.50 168.40 140.00 204.50 98.75 99 30 93.20 103.25 66.90 67.75 90.45 92.80 93.70 139.60 Cauada E. B. . . . Darmstadter Bank . . Deutsche Bank . . . Dortmunder-Union C. . Dresdner Bank . . . Tendenz : schwach. . 224.00 . 25.40 . 116.70 . 139.10 Reichsanleihe do. Konsuls . . do. . . Hessen Oberhessen , einigen Jahren unternommen worden, beispielsweise beim Bau des Simplonlunnels, sie hatten aber zu keinem befriedigenden Resultat geführt. Man benutzte nämlich bisher die flüssige Lust gewisser- matzen als Zündstoff mit einer anderen brennbaren Substanz gemischt. Jetzt wird sie für sich allein verwandt, indem man ihre Eigenschaft verwertet, sie bei bestimmter Temperatur plötzlich in Dampf zu verwandeln. Der dabei entwickelte Druck kann bei genügendem Abschluß des Behälters, in dem die flüssige Luft eingc- sperrt ist, geradezu ungeheure Werte erreichen. Die Explosion erfolgt bequem bei gewöhnlicher Temperatur, da die Berdampsung der flüssigen Luit schon bei mehr als 100 Grad unter 0 beginnt. Aus diesem Grunde wird auch die flüssige Lust stets in offenen Behältern ausbewahrt, weil sonst eine dauernde Explosionsgefahr bestände. Andernfalls hat ihre Handhabung keine Bedenken, wenn man sich nur in acht nimmt, sich nicht an der kalten Flüssigkeit zu „verbrennen". Denn die Wirkung der ungeheuer kalten flüssigen Luft auf die Haut zeigt dieselben Erscheinungen, wie sie beim verbrennen austrete,i. Die Explosion der Patronen erfolgt nach sechs bis acht Minuten und macht durchschnittlich dreißig Tonnen Steinkohle mit einem Schlage frei. Die Kohle zerfällt dabei in Blöcke von höchsten 60 Zentimetern im Durchmesser. Eine noch stärkere Sprengladung würde sie in Pulver verwandeln. >$*70 russ.Staatsaul. lUUo Kandel. — Ter Selterssprudel ,Augusta-Victoria, G. m. b. ö-, z u Selters a. L. hielt seine ordentliche Jahres-, Versammlung ut Frankfurt a. M. ao, welcher Geschäftsbericht und Rechnungsabschluß vvriag. Ter Mineralwasservcrsandt ist auf über zwei Millionen Gesäße gestiegen. Tie Dividende wurde auf 6 Prozent festgesetzt und der weitere Gewinn vorgetragen. Tie ausicheidenden Aussichtsratsmitglieder wurden wieder gewählt. Es gehören z. Zr. dem Aufnchtsrat an: Kommerzienrat Dischinger und Tirellor Steinerner von Darmstadt, viechts- amualt Grünewald von Gießen, Hotelbesitzer Hartmann von Offenbach a. M. und Easätier Starke und Kaufmann Wisf 1 er von Frankfurt a. M. Teieiomsc^e Kursüericftte Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank fllr Handel und Industrie, Giessen. Frank Harter üCörse 6. Juui, 1.15 Uhr. 3^°/0 3% Ö>s7o 326 3 >6% 3/3 °/o GerrchtssnaL. fc Frankfurt a. M., 5. Juni. (Kriegsgericht der 21. Division ) Ter Kanonier Heinz von der 4. Batt. 63. Feldartillerie- regimenis wurde am 11. Mai von einem Einjährigen dabei erwischt, als er mit einem falschen Schlüssel, den er gesunden haben will, den Spind des Einjährigen geöffnet hatte und sich gerade ent F ü n f m art st ü ck an eignete. Der bisher unbescholtene Artillerist, der das Geld gar nicht so nötig hat, wurde vom Kriegsgericht wegen schweren Diebstahls zu 3 Monaten Gefängnis und zur Versetzung in die zweite Klasse verurteilt. Hanau, 5. Juni. In der Strafsache gegen den dem Zentrum angehörigen Stadtb. Reith aus Fulda wegen Beleidigung des katholischen Pfarrers v. Jag em. an n in Großauheim war auf gestern vor dem Schöffengericht Hanau Termin anberaumt. Der Beleidigte zog jedoch noch in letzter Stunde seinen Strafantrag zurück. Die Angelegenheit war ein Nachspiel von der letzten Reichstagswahl. Pfarrer v. Jagemann hatte sich als Gegner der von der Zenlrumspartei int Wahlkreise Vanau-Gelnhausen-Orb zu Gunsten oes sozialdemokratischen Kandidaten Hoch gegen den nationalliberalen Kandidaten, Amtsrichter Dr. Lucas, für die Stichwahl ausgegebenen Wahlparole bekannt, und Reith soll deshalb in einer Zentrumsversammlung zu Großauheim beleidigende Aeußerungen gegen den Pfarrer v. Jage- mc.nn getan haoen. — Dem Pfarrer v. Jagemann wurde soeben der Rote Adlerorden vierter Klasse verliehen. ~c,Pdlfl/ 6. Juni. Bor dem vereinigten zweiten und dritten Strafsenat des Reichsgerichts sand heute die Verhandlung gegen den angeblichen Studenten, Schuhmachergesellen und Deserteur Johann Parezeivski, wegen Spionage-Verbrechens statt. Der Angeklagte ist 1886 m Warschau geboren, soll im Dezember 1906 besonders in Mülhausen und Belfort Gegenstände, deren Geheimhaltung un Jnleresfe der Sicherheit des Reiches geboten ist, insbesondere scharfe Patronen f ü r das deutsche I n f a n 1 e c r e g e w e y r Modell 98, einem Vertreter der französischen Regierung auszuhändigen veracht haben. Ferner soll er versucht haben, von mehreren deutschen Soldaten und einem Kellner ein deutsches Jnsanleriegewehr Modell 98 zu erlangen, um es zu gleichem Zwecke zu verwenden. Zweitens soll er versucht haben, einen Musketier durch eine mit Geldzujage unterstützte Aufforderung zum Desertieren zu verleiten. Den Vorsitz uihrk Senatspräsident Dr. Treplin, die Anklage vertritt Oberreichsanwalt Tr. Olshausen. Tie Oeffentlichkeil wurde nie die ganze Verhandllmg ausgeschlossen. Parczewski wurde zu 3 Jahren 7 Atonalen Zuchthaus, 5 Jahren Ehrverlust unb1 Stellung unter Polizeiaufsicht verurteilt. Die 21. Wanderausstellung der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft wird heute, am 6 Juni, eröffnet. Sie bietet Gelegenheit, bte Fortschritte der deutschen Landwirtschaft auf allen Gebieten in Augenschein zu nehmen. Hier, wo vom Guten das Beste geboten wird, findet man leicht einen Maßstab um danach die eigene Wirtschaftsweise zu beurtei'cn unb darin gemachte Fehler für die Folge zu vermeiden Biel jflibtd m Düsseldorf zu sehen und noch mehr zu lernen Vor fast allen anderen Veranstaltung ähnlicher Art hat ’o Uesterr. Silberrente Ungar. Goldrcute . . Italien. Beute . . . Portugiesen Serie I . Portugiesen „ 111 m 7c$lr?ne Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. In Schrecksbach wurde am 3. Juni em lunger Bursche begraben, welcher in Werdohl m einer Eisengießerei verunglückt war. Ein großer, eiserner Formkasten, der fiel) beim Ausziehen und Wenden von der Kelle gelost halle, haue ihn in gebückler Stellung gequetscht, daß der Tod augenblicklich eingetreleii war. — In Ober - Mör 1 en sand der „V. Z/- zufolge die Grundsteinlegung für das katholijche Schwesternhaus stall. Pfarrer Z-Haler betonte in seiner Ansprache, daß es endlich nach 17jährigem Arbeiten gelungen fei, em katholisches Schwesternhaus, verbunden mit Kleinkmüerschule, zu erhalten. — Bei einem Gewitter schlug der Blitz m Vilbel tn den Dachstock des Hauses des Maurerparliers Marburger. Ter Blitz zündele nickst, richtete aber an Planer- und Tachwerk viel« jachen Schaden an. Dagegen zündele bei demselben Gewitter in Massenheim ein Blitz m der Scheuer des Gememdeeumehmers Schmidt, die abbrannle. Durch rasche Hülfe blieb das Feuer auf die Scheuer beschränkt. — In L a ndenhausen (Kreis Lauterbach) war im rzebruar d. I. B ü r ge r m e i sl e r iv a h l, bei der Steinhauermeisler Kuhl gewühlt ivurde. Sie war von der Gegenpartei angefochten worden, weil vor der Wahl Freibier verabfolgt worden sein sollte, -ver Kreisausschuß hat nun auch die Wahl für erklärt. Voraussichtlich wird sich auch noch der Provmzial- "'"der -Lache zu befassen haben. — Tas Schlößchen „Burg Wieiieck gu ^3 nb es beim, ehemaliges Besitztum des tu Konkurs geratenen früheren Bürgermeisters Blies von Büdesheim fimg um die Summe von 60 00J Alt. m den Besitz eines Berliner Rentners über. In Al a i n z wurde der Hülssmajchrnist Heinrich Braun von einem Zuge überfahren. Er war sofort tot. die Ausstellung das Rühmenswerte an sich, daß sie heute, am Eröffnungstage, fix und fertig, ist. Der Platz ist derartig eingeteilt, daß man, vom Eingänge die Thaerstraße verfolgend, vorbei an dem Gabentempel nach dem großen Ring kommt. Um diesen herum gruppiert sich die Tierausstellung. Die Geflügelausstellung liegt am Ende der Liebigstraße. Sonderausstellungen der beiden Landwirtschaftskammern für die Rheinprovinz und Westfalen und der rheinischen Provinzialbehörden zeigten Darstellungen aus hen Gebieten der rheinischen und westfälischen Tierzucht, einschließlich des Molkereiwesens und des Genossenschaftswesens, sowie aus den Gebieten des Ackerbaues, des Obstund Weinbaues, aus dem landwirtschaftlichen Schulwesen und eine volkskundliche Ausstellung. Daran anschließend findet die Ausstellung des landwirtschaftlichen Vereins für Rheinpreußen und des Verbandes der ländlichen Genossenschaften in der Rheinprovinz statt. Auch der Trierische Bauernverein hat hier sein Unterkommen gefunden. In der D. L.-G.-Ausftellung findet man die Ausstellung des Ausschusses für Fütterungswesen, die der Saatzucht - Abteilung, der Betriebs - Abteilung, des Sonderausschusses für Gründüngung und der Düngerabteilung. Die Sonderausstellung für Landarbeit ist erstmalig in das Programm der D. L.-G.-Ausstellungen aufgenommen worden. Es haben sich namentlich Behörden und gemeinnützige Institute bereit gefunden, ihre Bestrebungen zum Wohle der Landarbeiterbevölkerung vorzusühren. Auch Handgeräte und Arbeiterkleider werden gezeigt werden. Der Westfälische Bauernverein zeigt Projekte von mustergültigen Bauten und Modelle ganzer Gehöft- und Stall- Anlagen. Ferner seien aus der UeberfüHe des Gebotenen, von dem wir nur verschwindend wenig heute zu nennen vermögen, hervorgehoben die Ausstellungen des Kalisyndikats zu Leopoldshall-Staßfurt, der Deutschen Ammoniak-Ver- taufs-Vereinigung zu Bochum, sowie des Rhein. Bauernvereins zu Köln. Die Ausstellung dauert vom 6.—11. Juni. Sie überragt an Bedeutung alle ähnlichen Veranstaltungen der verflossenen Jahre. Zu Ehren der Mitglieder der Deutschen Landwirt- chastsgeseilschaft veranstaltete die Stadt Düsseldorf einen .Begrützungsabend, bei dem der Oberbürgermeister Marx das Willkommen entbot, der auf den innigen Zusammenhang zwischen der Landwirtschaft und der Industrie hinwies. Darauf dankte der Präsident )er Gesellschaft, Fürst zu Salm-Horstmar für die Bewillkommnung und gab dem Wunsch Ausdruck, daß die diesjährige Landwirtschaftsausstellung dazu beitragen möge, daß Vorurteile, die etwa noch zwischen den Vertretern von Landwirtschaft und Industrie bestehen, beseitig t werden. Mrchttche Nachrichten, Israelitische Religiottsgesellschaft. Gottesdienst. Sabbatieier am 8. Juni 19 0 7: Freitag abend 8.00 Uhr. Samstag vormittag 8.00 Uhr. Nachmittag 4.00 Uhr. Sabbat-Ausgang 9.30 Uhr. Wochengottesdienst: morgens 6.00 Uhr, abends 8.00 Uhr. Israelitische Religionsgemeinde. Hottesdreml in der Synagoge (Südantage). Samstag, den 8. Juni 1907: Vorabend 7.45 Uhr. Morgens 8.30 Uhr: Predigt. Nachmittags 4 Uhr. Sabbatausgang 9.30 Uhr. 'gestellt haben. — Dem bekannten Münchner Komiker Kou - ,rai) Dreher wurde von S. K. H. dem Großherzog das Ritterkreuz erster Klasse verliehen. D. soll jüngst zu einer s kleinen Privatsoiree im neuen Palais zugezogen gewesen ! sein. Von anderer Seite wird mitgeteilt, daß Dreher als ^Intendant für das Hoftheatcr vorgesehen sei. (?) bf. Friedberg, 5. Juni. Seit gestern wird die 13jährige Schülerin der Schillerschule, Auguste Jung, Tochter deö Buchhalters Georg Jung, vermißt. Sie verließ die Schule um 10 Uhr, um eine vergessene Schularbeit zu holen, wurde aber weder zu Hanse gesehen, noch kam sie in die Schule zurück. Auch wurde bei Verwandten in Frankfurt I angefragt, jedoch ohne Erfolg. Sie ist das einzige Kind der Eltern. Sie trägt ein rotes Kleid mit weißen Punkten, weiße Trägerschürze, schwarze Schuhe und schwarze Stümpfe. Bemerkenswert ist ihr auffallend dunkelblondes Haar, zu einem langen Zopf geflochten. Mainz, 5. Juni. Fürst und Fürstin zu Solms-Lich, die Landgräfin von Hessen, Prinzessin Dorothea zu Solms- jLich, Gräfin zu Stollberg-Wern igerode, Graf und Gräfin W>ilh. Solms mit Familie sind hier im Hof von Holland abgestiegen. Wiesbaden, 5. Juni. Ter Kommunallandtag für den Regierungsbezirk Wiesbaden erhöhte sämtliche Gehälter der Beamten sowie der Angestellten des j Be^irksverbandes um durchschnittlich zehn Prozent, gültig vom 1. April d. I. an. Außerdem wurde das Gehalt ! des Landeshauptmanns von 10 000 auf 12 000 Mark, erhöht, > dazu kommt eine Repräsentationszulage von 2000 Mark. Ferner wurde das Gehalt des Direktors der Landesbank von 10 000 auf 11000 Mark erhöht. — 80 000 MarkWert- papiere unterschlug ihrem Herrn eine Haushälterin, :öie vor einigen Tagen verhaftet wurde. Die Verhaftete, ! die schon längere Zeit ihrem Herrn, einem 85 jährigen, sehr reichen Großinousrrieilen den Haushalt führte, unter» l hielt ein Liebesverhältnis mit einem früheren Regisseur des Breslauer Stadttheaters, dem Schauspieler Hansen, der hier in einer Fremdenpension wohnte. Dieser soll von seiner beliebten, der Haushälterin, das Geld erhalten und verjubelt und auch ein teures Automobil angeschafft haben. Da ein dringender Verdacht besteht, daß Hansen seine , Geliebte zu den Unterschlagungen angestiftet hat, wurde gegen ihn ein Haftbefehl erlassen. Hansen wurde hierauf jn einem hiesigen ersten Restaurant sestgenommen und in das Gefängnis eingeiiefcrt. Die verhaftete Haushälterin wird sich aum wegen Testamentssäischung vor Gericht verantworten müssen. ! Frankfurt, ö. Juni. Kürzlich kam hier ein elegant i gekleideter Herr in einen Laden und läßt sich eine Menge Waren ' vorlegen. Nach längerem Mustern hat er das Gewünschte gefunden. Ein kleiner Gegen>1 and, der nicht viel kostet. Der Herr bezahlte mit Papiergeld und verschwindet, nachdem er das Wechselgeld eingestrichen hat, unter höflichen Verbeugungen. Bald darnach betritt einer das Geschäft, der es sehr eilig zu , haben scheint. Er will Papiergeld haben und Münze dafür geben. Er scheint der Angestellte irgend eines Geschäftes in der Nähe 8u sein; denn er betrat hutlos den Laden. Es sei ja nicht für thn, wndern für seinen Freund, der beim Militär sei, und dem er eine Freude dadurch zu bereiten gedenke, daß er ihm einige Mark mr Briefe mitschicke. Ter Mann hält tatsächlich einen ; Brief ut der Hand. Das Kuvert ist noch offen, die Marte schon darauf geklebt. Man tut die Gefälligkeit gern, der Mann steckt sdas Geld in den Brief uno macht ihn zu. Tie Kassiererin zählt , einstweilen das Geld, das der Mann hingelegt hat. Es fehlen > gerade 50 Pfennige. „Ach Gott, wie ist mir das unangenehm! lieben Sw rasch her, hier ist der Brief, ich laufe hinüber und hole die paar Groschen!" Gesagt, getan. Uno schon ist er draußen. Ter Brief liegt auf dem Ladentisch. Wer nicht wieoer- kommi, ist der Briefschreiber. Es zeigte sich, daß er ein be- i schriebenes Kuvert ohne das Papiergeld, das er in ein anderes 1 Kuvert steckte, dagelassen hat. Die reiben Spitzbuben haben hier lauf diese Weise zwei Ge,chäste geschädigt. Sie versnchien ihr Gluck auch in Köln, wo der eine, der Kaufmann £tto Kleemann, . ^verhaftet wurde. -i-. Hohensolms, 5. Juni. Das Großherzogspaar wird im Sommer hier auf dem stillen Stammschloß der Fürstlich Solms-Lich'schen Familie, dem früheren Lieblingsaufenthaltsort der Großherzogin, einige Zeit Wohnung .nehmen. O Wißmar, 4. Juni. Ter Lahn-Dünsbera- ’ Turnerbund steht vor seiner Bundesturnfahrt. Sie liegt dem 1 M.estgen Turnverein für Sonntag ben 16. Juni ob. Auch hier toirb eine frauliche Zahl jugendlicher Turner zum regen Wettbewerb austreten, gehören doch dem neuen Bunde bereits neun Vereine an. Tas Bundesturnfest hat der Turnverein Wieseck ; ^übernommen. Es wird am 13., 14. und 15. Juli gefeiert •v JL^teifentbal, 5. Juni. Eine überaus reich- 1 Irche Kirschenernte scheint es diesmal m unserm, in einem ' freundlichen Wiesentat etwas abseits gelegenen Oertchen zu geben, i Als nämlich der Mai mit seiner Nässe kam, da waren die t jKirfchenbaume hier mit der Blüte durch, und Baumschädlinge , lote man sie bei dem Kernobst entdeckt, haben die Kirschen noal 1 unbehelligt gelassen. c Las Urteil im Pöplau-Prozetz. Berlin, 5. Juni. Der Verteidiger führte in seinem Plaidoyer heule aus, daß der sogenannte Arnim-Paragraph hier nicht Anwendung inbe. Es handle sich hier nicht um Angelegenheiten hochpolitischen Charakters, sondern um interne Angelegenheiten des Kolonialamtes, sodaß die Anklage des rechtlichen Untergrundes entbehre. Rian müsse ferner bedenken, wie tief der Angeklagte gekränkt und gereizt wurde. Wenn der Angeklagte auch vielleicht disziplinarisch strafbar fei, müsse doch seine Freisprechung erfolgen. Nach kurzer Entgegnung des Staatsanwalts und des Angeklagten, der ebenfalls für seine Freisprechung eintritt unb ausführt, daß, wenn Fürst Bülow als Zeuge erschienen wäre, auch der Reichskanzler zugegeben haben würde, daß der Anklageparagraph unzutreffend jei. Darau zieht sich der Gerichtshof zur Beratung zurück und verkündet nach dem Wiedererschemen das Urteil. Pöplau wird wegen Vergehens gegen § 353 a des Reichstrafgesetzbuches (widerrechtliche Mitteilung amtlicher Schrifttücke) zu drei Monaten Gefängnis verurteilt. Die Begründung besagt, daß der Angeklagte zunächst zweifellos zu den im § 353 a des Reichsslrafgesetzbuches bezeichneten Personen gehöre, da eine strafbare Handlung in der Verletzung der Amtsverschwiegenheit liege, die nicht nur ür Sachen hochpolitischen Charakters, sondern auch für solche interner amtlicher Verhältnisse gefordert werden dürfe. Von den drei in der Anklage unterschiedenen Fällen hält das Gericht den Angeklagten im Falle Erzberger für überführt, in den beiden anderen nicht. Der Gerichtshof berücksichtigte, daß der Angeklagte sich schwer benachteiligt glaubte, hielt eine Geldstrafe ober bei der Art des Vorgehens, bei der Rechthaberei und Rachsucht die Hauptrolle spielen, für ausgeschlossen. 4>5u,o japau. Staatsanleihe 4 Uonv. Türken von 1 *JU3 Türkeniuse ... . . 4 2$ Griech. 3Ionopol-Anl. 4-z itussere Argentinier öu/0 SlexiKaner . . . 4>6u/(, Chinesen . . . . Aktien: Bochum Guss..... Buderus E. \V . . Tendenz: schwach. v. Mk. 1.10 ab! — zollfrei! Aluster an Jedermann! Nur direkt v. Seidedabikt neoneberg, Zürich. Vermischte». * lln vollendet ü e m Verfall geweiht. Kurze Zeit nach- dein Iragifchen Ende des unglücklichen Königs Ludwigs II. int Starnberger See war bereits eine Dramatisierung seines Lebens veröffentlicht worden. In fast allen Schichten des deutschen Volles wurde es als pietäckos empfunden. Nichtsdestoweniger mürbe vor kurzem in der Reichshaupmaoi ähnliches versucht, aber aud) diesmal luieoer proteitierte die ganze geoildete Welt energisch dagegen. Nun ruft eine andere Nachricht das Andenken an König Ludwig wach. Beiannttich oercanit Bapern dieiem prachtliebenden Fürsten eine ganze' Reihe pruntooller Schloßbauten, an das auf ber .verrennstel mitten im Ehiemsee gelegenen Schlosses Herren- djtcmice, Denen prächtige Jnnencitisstaitnng fast wie ein Märchen aus „üauienD und einer Rächt" anmuiet. Doch ist der Gesamt- b_au dieses un ^abre 18/4 nach dem Voroilde des Versailler '^cylDiieu eniworfenen Gebändeiomplexes nicht ganz zu Ende ge- Mhrt worden — der nördliche Seitenflügel vlieo unvollendet. Och bieie Uiuerlaiiung gerächt. Tja das Mauerwerk durch bie Witterung gelitten, hat, muß dieser Teil des Schlosses abge- ^ra®*nr1'U^r‘)cn versoflingt dadurch neue Summen. t C r 1 lu e n r 1 * ü) e u" r a u. Generalmusikdirektor Je o 111 in Ji u n G) e n hat Lei Gericht oeanrragt, feine Frau luegen Berichwendnngsfucht unter Kuratel zu stellen. Es hat b,lC? ^^^SCiiclÜ, daß Frau Motll-Stanohartner hinter Lern Jtuden ihres Gatten mit notorischen Wucherern in Verbin- getreten lft, uno so eine Schuldenlast aufgehäuft hat, ÖL1-li 1 eines grölen Eintommens selbst in x>at)rcn nicht abzuzahlen imitance wäre. Frau Rkottl hat gegen bie Stellung unter Kuratel Protest erhoben. Tiefe Tatsache ist fm voftyeaterprozesies, welcher die Ehewirren im vau,e Mottl dem ,en,aiwnsiunige.i Publikum offenbarte. 6stt ist Wien für sicher, oaß Felix Mottl nach den Münchener och!vielen tm ^evtember den Tir.'ttorvoiten Der Wiener Wiener HofopeLnkat-iltmeifter schatt l1.Lald -l.achfolger Motils in München ausersehen. Aunft un- Wissenschaft. ü" l u i 11 <1 c Kufr atv Sv r c n q i u (>. tidt einiger ^eit iverben in einem grotm Stemtohlenbeigiverk m Liordenglaiib, olf1** l^“lad)le beionders lief hmabgehen, Patronen aus fluffiger tiuft als Sprengmittel benutzt. Versuche dieser An sind schon seit der i erhöber mindesi lassen, Betrag merken 1. J”1 diesjä 1 Gma Montag, den 1 1. Geschasst 2. Bericht 1 3. Statuten 24. Ziehung 5.1 Ziehung von Nur die Gewinne ü Nummern (Ohne Gewähr.) 106 555 463 514 «1 73 536 614 3319 459 6M 964 55 5107 5 7153 574 939 8043 31 t*>2 <3 65 »5 922 10172 163 392 51 5U 73 12058 ÜOOOi 13048 llOOOl 148 88! 61 15001 931 15001 615 789 812 903 ti 18023 13! 524 1500) 20055 116 395 159 89 269 [500] 66 718 875 960 2 3 058 24113 33 60 [ 30001 N 095 26012 [30 299 497 [500] 706 8 955 29031 55 62 40t 30002 83 369 31103 670 652 [5001 504 441 556 TOS 991 82 905 34103 509 702 8° bOOO] 44 36000 1 85 614 816 40 46 54 [5( ä: «««hOOO] 79 80 » SSüffiS.' Ä rn 396 51t «»o « .“'sä ISO 598 673 92 iS MW 435 42 447 897 94 377 Tn®157 943 8‘ 174 819 Rr ! 904 ?7o 8 P3 (5oo 5001 31 U 313 416 17 H 819 9905»°°* 10 2 MK »si«,:421» 32 4;V9u 13 [l..81' 972 Ar86 6 &91 89 14i t<9009 "l 965 t?7 ^0178 Si 11} <0 1331V? rV03 -M 46 Gewerbebank zu Giessen e. G. m. u. H. In der anssei ordentlichen Generalversammlung unserer Bank vom 14. Mai er. wurde der Beschluss gefasst, den Betrag des Geschäftsanteilen von Mk. 500.— auf Mk. 1000.— zu erhöhen. Wie bisher wird die entfallende Dividende auch auf die Geschäftsguthaben von mindestens Mk. 500.— in bar ausgezahlt und bleibt es dem freien Ermessen der Mitglieder überlassen, das Geschäftsguthaben über den Betrag von Mk. 500.— hinaus bis zum festgesetzten Betrag des Geschäftsanteiles von Mk. 1000.— zu ergänzen. Indem wir diesen Beschluss zur allgemeinen Kenntnis unserer Mitglieder bringen, bemerken wir noch, dass Volleinzahlangen der Geschäftsanteile, die noch vor dem 1. Juli er. an unserer Kasse geleistet werden, ausnahmsweise schon an der diesjährigen Dividende und zwar vom 1. Juli er. ab teilnehmen, Giessen, 21. Mai 1907. Der Vorstand der GewerbeMnk zu Liessen. Loos. Walther. Moese r. v"/. Tüchtiger Sägeschärfer für Schmaltz^sche Auto für gröberes Sägewerk zum baldigen Eintritt gesucht. Gelernter Schlosser, der kleinere Reparaturen im Werk ausführen kann, erhält bC * Sdmh?. Meldungen unter 3740 an den Giefiener Anzeiger erb. K 53/06 [B23/? Donnerstag, den 13. Juni 1907, nachmittags 3 Uhr werden auf hiesigem Orlsgerichl die vor dem Namen des Job. Gg. Seipp, früher in Gichen, icl 72 1 83 75155 339 79 96 449 752 821 47 055 60 75 7 6124 [500] 255 [ 500] 720 61 [SOOO] 77048 88 153 396 [500] 447 897 7 8101 857 415 561 946 7 9024 231 435 42 723 80110 35 238 397 [500] 480 569 644 835 8 1 079 107 75 283 604 734 891 943 82116 [500] 231 971 83121 46 257 69 72 94 377 507 604 770 811 [500] 96 84057 427 30 56 86 663 774 819 8 5086 105 [500] 205 375 [500] 89 463 74 73 609 20 683 86011 83 112 416 72 [1000] 656 [500] 736 39 87056 [500] 319 36 45 479 [1000] 89 520 919 49 [3000] 88152 [1000] 277 442 616 722 922 89146 215 313 58 465 576 [3000] 718 21 49 916 90168 663 825 [500] 933 9 1 012 73 93 269 804 680 639 743 806 92059 82 218 95 341 573 94 778 93065 302 32 88 698 664 816 52 69 [3000] 94094 113 224 33 308 [500] 447 624 865 95219 318 [500] 420 535 608 88 925 96255 809 634 97105 65 209 [500] 70 543 630 899 963 69 98366 693 712 17 58 819 99059 270 77 [1000] 342 54 83 500 892 1OO330 473 897 101030 94 273 607 775 893 953 93 102385 420 44 [3000] 566 [5001 737 103133 703 17 9tl 104127 573 [ 3000 ] 935 84 89 105136 234 516 652 875 918 106160 383 955 107032 392 413 16 646 69 108)50 144 213 20 376 659 [500] 71 709 86 [500] 859 929 44 1 09017 305 [1000] 40 402 643 769 955 [1000] 72 110 141 223 325 604 999 [500] 111064 156 240 412 [3000] 609 905 55 90 112022 227 380 81 462 616 [3000] 19 52 87 [ 3000] 878 969 113246 454 769 [3000] 114207 430 616 43 [500] 115167 325 463 905 [3000] 116020 319 62 644 56 713 873 117020 203 815 407 74 85 591 915 [500] 118026 191 227 [1000] 49 536 [8000] 44 >933 119213 42 340 58 538 699 12OU08 59 [3000] 425 818 75 718 827 [1000] 917 [5000] 23 1 2 1 295 581 698 734 965 1 22 007 309 94 525 59 606 758 87 987 1 2 3 003 25 497 513 621 [500] 86 737 [1000] 58 73 832 124218 32 492 586 650 [500] 769 633 1 2 5073 191 350 581 616 877 972 126115 20’ 418 782 890 127092 115 26 72 78 [500] 491 60 141 985 128028 102 230 879 90 95 [1000] 806 1 29 009 68 114 40 820 130178 235 851 403 14 97 674 794 951 13 1 015 144 287 397 462 572 610 770 926 62 132117 877 517 928 [1000] 133160 241 SIS 99 549 748 1 3 4 273 416 515 809 930 135317 44 500 82 614 [1000] 136013 283 342 525 84 770 137000 [1000 ] 58 200 83 555 664 734 [500] 849 138159 509 98 727 832 97 1 3 9 210 67 304 548 71 96 780 140104 [1000] 84 [1000] 86 449 75 4 812 929 1 4 1 224 433 78 [ 500] 836 901 89 142199 [500] 527 670 [500] 713 75 867 945 1 43320 638 46 745 944 1 44162 92 711 59 824 947 [10001 535 650 [500] 93 98 756 71 [500] 267 76 517 775 90 960 17OG62 [ 500] 104 587 77 ’710 26 225579 631 39 825 477 320 259 315 31 496 193 278 171010 03 117 480 645 91 [500] 172264 487 91 634 701 35 55 918 60 76 173442 516 |500] 682 [500] 703 39 [3000] 310 439 609 764 [SCO] 180106 6.33 749 1 8 1 345 1 82119 41 48 [1000] 318 770 812 183105 839 [ 500] 184010 44 255 483 [1000J 1>9 726 185090 897 570 617 735 87 800 8 186004 409 456 678 [500] 160216 90 329 65 78 656 [500] 722 67 70 096 [5000] 99 161152 202 [500] 45 840 [3000 ] 47 [ 500] 553 691 773 854 985 96 162082 343 556 714 825 60 912 1 6 3 354 780 164093 233 [500] 810 16 25 840 50 1 6 5231 889 411 569 840 922 166034 48 99 109 [500] 375 434 630 012 167188 [3000 ] 695 709 22 [1000] 95 875 92 168035 48 240 [500J 398 678 [500] 759 [1000] 79 810 951 85 169257 [3000] 79 558 — ... ______ [3000 ] 575 737 73 886 1 87160 348 55 467 520 645 70 776 818 47 075 1 8 8 044 126 286 533 652 [3000] 764 990 1 89100 956 149041 63 81 478 605 59 97 715 69 15 0001 200 13000] 64 416 74 537 829 151184 99 895 480 553 152142 343 730 38 78 [500] 820 163015 ' 594 812 [500] 24 1 54 17 6 272 328 574 9 0 650 905 155 151 207 39 338 527 76 [8000] 816 156173 97 252 654 61 [500] 945 157479 527 771 022 28 158003 74 279 362 [1000] 421 74 570 869 84 904 1 59032 56 57 174 085 292 701 82 866 947 1 75196 262 303 15 31 [1000] [500] 538 [500] 73 90 644 822 176248 [ 3000 ] 57 75 42 692 792 1 7 7003 165 256 771 17 8014 538 1 79197 145096 136 471 599 [500] 738 831 909 1 46213 46 [500] 81 735 927 1 47339 94 912 [500] 148035 [500] 198 711 57 --- — -- -- -.....- 69 [500] 24 1 96 [1000] 561 70 93 735 895 910 34 190129 203 444 [8000 ] 831 949 1 9 1069 155 09 419 [500] 61 526 617 23 [500] 874 1 9 2740 93 920 1 93088 89 142 323 441 84 [1000] 719 823 1 9 4018 45 203 335 457 [1000] 861 83 96 914 195373 78 82 [ 500] 537 621 76 892 [3000] 196097 953 91 [1000] 197053 91 124 443 667 84 743 198203 8U9 88 545 879 1 9 9 003 546 4 7 692 751 964 200075 174 309 21 421 510 31 82 636 792 [3000] 802 54 2 0 1 296 99 352 506 887 2 0 2088 [15000] 136 229 35 61 [500 ] 377 684 752 2 0 3187 96 490 714 64 901 204016 47 3’0 60 585 677 757 925 2O 5050 55 253 355 720 2 0 6- 3 414 614 705 87 89 903 49 2 0 7024 [500] 183 319 431 577 97 613 721 56 832 903 66 2 08196 220 494 [1000] 575 649 57 951 209258 413 700 7 [lOÜOl 20 835 2 1 0 ’20 376 507 639 74 3 57 [500] 829 211264 318 452 575 78 [3000] 657 2 1 2000 41 [500] 181 [500 ] 320 59 84 732 42 870 2 1 3010 11 63 9 4 352 549 58 [ 500 ] 748 71 76 858 [5001 214115 350 78 715 52 [3000] 62 960 2 1 5349 413 573 638 860 2 1 6030 66 [5000] 412 591 618 32 55 803 989 2 1 7084 101 28 360(3000 ] 433 55 661 [1000] 834 39 2 1 8040 184 255 355 77 409 850 989 2 1 9049 [500] 269 849 96 555 [ 3000] 705 „ , 22(1040 64 100 216 43 739 42 T10 000] ,2'5 l500] 221169 96 .398 478 6.37 6'1 881 96' 22220,' [1000] 411 [lOOfil 666 770 2 2 3061 272 436 53 611 [500] 83 895 2 2 4071 133 226 327 52 7 7 710 26 2 2 5579 634 39 S.5 966 79 [10001 22 6210 506 726 932 80 2 2 7280 402 2 2 8013 73 251 74 311 75 4C3 556 893 2 29182 202 517 646 [1000] 23010? 504 7 99 869 [ifOO] 72 2 311391 294 95 309 [1000] 41 93 418 70 971 23 2100 201 «1 641 [5001 810 95. 71 82 23319?. [500] 302 411 90 81 [1001'j H33 78 903 74 2342oa b5 (5001 4 .6 [10001 012 762 fc69 23 5278* 330 611 43 99 236051 [100O] 171 250 422 92 523 [500] 29 48 8« 687 237151 500 6-5 715 35 238070 348 912 29 239237 8*C 240062^180^359 541 844 92 939 24 1 031 "951469 [10001 M6 eil [1000] 891 24 2109 27 211 814 506 20 99 637 13000] 61 793 881 86 924 243040 133 430 88 65a 244C37 40 41 77 211 304 420 [500] 6.8 ' <5 ^0 41 24518* 206 841 -136 38 563 635 723 ( 5001 985 2 4 6008 262 532 604 755 96 803 247'11 1500] 75 t3')00J 53^ [1000 654 788 865 979 248054 178 337 415 72 556 687 249051 145 25O020G1sS ?729489755723745 982 251079 468 to 619 [1000] 717 839 51 982 2 5 2'24 64 E 677 804 254181 301 30 402 90 573 74 86 6(W 37 7 >9 813 17 SC. 913 2 5 5''16 58 178 628 [1000] 89 25b2..' 364 491 598 615 54 704 1.0001 91 25 7233 351 [5001 469 99 l1000] 5-.1 [1000] 716 885 952 258x80 574 955 2591-2 [500] 327 457 708 501 883 762 70 18 236 656 030 JU 677 8-9 973 2 78111 14 01 252 552 627 092 2 7 9026 161 2CS 362 645 57 85 00 738 360 933 280165 302 57 84 473 2.' 766 76 925 281007 260306 492 03 [500] 501 (1000] 600 13 831 (5001 261042 43 334 435 500 925 90 2 6 2134 63 200 1 110 000] 2 381 584 [500] 653 809 80 81 26 3 69 81. 5’3 653 732 [1003] 74 2 6 4 027 121 616 51 691 952 [500] 265301 599 608 45 758 972 2 6 6149 240 339 617 823 [500] 63 267001 205 [ 5001 6 3 91 303 416 37 [5001 600 794 827 2 6 8214 [1000] 469 607 16 [500] 91 953 2 6 9057 119 481 82 675 88 983 [1000] 270190 598 669 97 756 62 2 7 1 010 305 521 74 628 815 [500] 272072 584 621 273199 206 8 [500] 31 521 52 758 274162 86 92 331 522 739 275262 306 78 743 276293 96 SCO 588 623 2 7 7106 57 60 89 224 [1000] 629 62 835 80 952 73 [30001 282073 284 363 617 [500] 887 283091 240 635 75 738 800 41 62 954 [3000] 82 [500] 2 8 4050 110 53 297 [500] 622 765 2 8 5 257 ^00 19 593 7"5 4 2 89 817 44 77 956 2 8 6135 [5000] 226 [500] 333 [600] 57 442 83 535 [500] 61 602 775 838 2 8 7020 [1000] 141 213 45 301 20 35 98 Berichtigung. In der Liste vom 1 mittags lies 204913 statt 204613. JunL "ich- 24. Ziehung 5. KL 216. Kgl. Preuss. Lotterie Ziehung vom 4. Juni 1907, nachmfitags. Nur die Gewinne Uber 240 Mark sind den betreffenden Nummern In Klammern belgcfUgt. (Ohne Gewähr.) (Nachdruck verboten.) 56 70 234 [3000] 335 408 36 70 585 715 19 39 [3000] 56 80 859 [1000] 81 1402 633 99 2136 482 605 995 3188 230 377 [1000] 595 623 52 939 4009 11 63 414 622 [1000 ) 36 801 5067 289 601 47 71 790 801 951 6025 243 318 7212 90 491 92 9 6 878 8 079 246 50 373 82 432 85 557 642 956 9 001 12 64 407 561 825 1O201 306 93 572 [1000] 842 11159 [500] 04 90 91 599 [500] 933 12151 86 13033 90 114 [1000] 73 81 96 [500] 579 776 89 1 4030 190 247 830 1 5404 580 833 [10000] 936 16036 567 018 62 90 802 1 7110 [3000] 279 356 043 789 897 993 18’71 661 825 979 [500] 19111 203 [3000] 317 414 63 2O080 275 408 50 [1000] 696 740 817 21'18 279 516 56 795 860 908 2 2052 267 731 43 863 69 992 2 3 264 510 54 634 2 4059 706 811 [5001 39 25194 455 83 91 668 749 26590 767 903 6 7 2 7176 320 489 543 54 712 829 961 2 8006 83 146 220 350 79 705 9 14 47 5t [500] 831 951 29313 3O012 73 41 1 571 [3000] 695 31063 89 112 859 506 693 32104 459 78 82 866 33665 850 66 974 341'60 498 519 621 37 77 764 918 39 76 35130 55 529 [500] 84 877 3 6048 200 80 433 92 500 [500] 77 605 776 879 911 31 85 [1000] 3 7076 261 SOS 91 99 617 724 37 [1000] 83 828 91 950 55 90 38258 384 [1000] 538 629 979 39169 [5001 03 314 71 954 4O035 55 352 643 4 1 030 91 711 12 832 941 4 2290 1500] 362 [3000] 676 794 806 903 43067 179 81 92 213 596 799 657 978 4 4 016 222 41 301 41 [500] 94 596 636 62 792 951 [3000] 60 4 5146 [1000] 97 869 462 734 85 837 923 [ 500] 51 73 [500] 46113 43 498 757 838 975 47219 30 71 [500] 376 529 [1000] 46 770 805 94 4 8113 228 436 733 853 9 4 907 64 70 49516 54 [ 8000] 50028 [500] 353 66 613 852 950 5 1 075 610 761 803 10 31 53 52 183 97 563 795 [500] 860 5 3035 365 [1000] 83 517 94 621 769 939 [1000 ] 54139 66 337 689 763 55416 713 907 56129 [1000] 80 282 369 579 [500] 915 57173 84 236 71 84 [500] 300 76 599 738 83 [10001 58106 60 233 436 91 551 69 [500] 609 719 806 59156 [3000] 225 38 60108 221 [500] 362 456 556 602 704 903 20 6 1 001 70 73 231 44 351 480 643 57 6 2457 53 81 [500] 520 !500] 605 69 763 955 63032 216 304 27 59 536 693 913 64151 224 61 612 910 21 [1000] 96 65323 [ 500] 32 604 717 66089 67249 616 [3000] 783 969 68194 [500] 206 91 541 642 [1000] 746 842 69055 517 791 825 52 70214 [500] 715 71 828 31 52 [500] 938 71003 9 112 85 38 525 36 657 811 49 937 7 2 023 39 4 3 326 ' 01 63 [500] 803 986 7 3 054 100 587 85 803 [1000] 979 [50n] 74077 (10001 195 93 250 334 405 573 659 797 920 43 75058 113 [1000] 87 [1000] 302 63 506 605 899 943 7 6315 448 545 52 788 999 77143 5 2 207 344 56 433 [ 500] 56 576 78317 478 80 593 730 5 4 7 9 091 242 423 83 522 920 39 80046 118 353 81 572 936 8 1 206 681 82123 [500] 53 291 358 713 97 83212 [1000] 396 428 600 870 99ö 84002 255 [500] 304 490 511 80 81 90 729 5 2 845 8 5 057 [500] 867 576 [500] 8 6063 296 348 814 60 970 [1000 ] 76 8 7021 3’7 I [1000 ] 512 6’5 754 852 84 015 8 8017 30 56 [10001 109 72 | 422 41 94 651 [1000] 743 804 80 946 8 9 401 [1000] 52 611 756 871 1 90228 [3000] 374 632 751 96 849 9 1 015 140 4 3 341 414 I 773 [1000] 931 64 [1000] 98 92035 53 124 313 21 517 21 23 772 835 93003 34 198 281 [3000] 409 [1000] 514 [500] 930 94069 88 90 104 51 300 97 469 880 9 5025 899 977 9 6116 . 19 [1000] 25 78 284 408 636 [1000] 711 835 9 7139 236 73 883 [1000] 474 [500] 629 9 8346 519 679 793 99181 462 676 728 36 815 45 100964 101075 [3000] 186 403 78 638 89 794 825 102009 67 149 270 830 422 88 604 871 «24 56 69 103207 1 436 796 979 104157 850 81 477 695 720 43 1 05179 287 314 98 536 882 951 [600] 106453 606 [600] 83 64 725 44 1 [1000] 855 75 913 26 1 07321 643 787 1 08059 142 82 512 650 876 938 75 [500] 109 062 115 67 409 523 838 46 960 110138 394 673 615 25 765 78 112017 123 281 466 635 87 [500] 671 027 54 113 145 834 90 619 805 9 30 [1000] 64 114009 878 403 85 568 [3000] 600 744 872 954 65 115088 240 886 407 569 733 116013 178 84 44 1 819 22 [500] 983 117142 7 3 287 455 637 [500] 612 46 [500] 873 118060 277 [500] 834 60 86 424 611 636 960 [500] 70 119227 837 54 423 674 620 44 765 861 120117 249 422 92 692 717 24 921 12 1364 607 16 62 1 2 2 843 65 915 1 23175 86 267 856 421 86 72 81 [500] 572 89 90 718 806 [5001 927 89 124209 [1000] 845 626 78 836 1 2 5033 254 314 600 [500] 41 720 808 43 970 1 2 6034 [600] 74 138 821 432 523 [500] 26 76 [1000] 608 82 [500] 775 829 1 27022 88 156 67 226 30 898 431 540 96 847 128158 464 129015 95 234 50 318 62 409 644 71 858 972 [500] 130700 42 131018 229 855 [1000] [300000] 587 728 34 804 62 [500] 902 132067 72 [1000] 402 42 63 88 520 613 707 834 903 78 1 3 3093 740 1 3 4028 49 211 69 85 322 [500] 83 135107 16 [1000] 269 855 63 [1000] 507 93 [5000] 657 79 778 1 36146 286 850 83 415 568 623 859 79 969 137361 502 740 937 138017 44 95 193 580 84 [1000] 604 139004 33 60 119 216 17 54 802 [600] 919 93 140073 100 213 34 882 609 942 L4IO72 197 318 [1000] 542 616 45 949 142961 [600] 143027 831 [8COOJ 48 70 [3000] 494 505 69 656 975 87 1 44030 56 70 119 256 [600] 601 76 760 861 908 1 45019 216 826 91 430 888 146002 66 [500] 82 [500] 769 654 84 89 [3000] 147533 35 148044 47 480 93 [10000] 659 933 86 ilOOO] 149116 452 501 [1000] 851 67 [SOOO] 150002 60 262 [500] 844 69 507 86 673 11000 ] 766 82 880 924 1 5 1 0-18 124 403 14 620 870 1 5 2 226 837 459 67 617 784 824 930 1 5 3 063 119 254 306 603 670 [1000] 99 709 897 99 1 54167 500 48 881 15 5807 46 [ 600 ] 419 86 [500] 631 15 6002 624 766 83 822 957 1 5 7 230 75 814 412 595 709 898 1 58151 256 829 728 1 59081 158 275 338 492 869 160500 [ 500] 72 668 [600] 71 785 073 161125 436 40 07 632 63 728 832 914 81 162 061 63 244 92 467 537 715 80 163U9 65 291 387 97 402 617 616 709 91 164013 [ 3000] 318 [3000] 617 99 722 40 84 829 49 992 16 5037 403 515 [ 500 ] 641 90 776 803 051 [1000] 79 166070 192 220 [500] 319 72 476 628 625 753 823 167844 490 544 704 898 907 168028 [ 500] 67 190 830 1 69048 201 5.6 85 322 97 [600] 437 951 69 170150 91 284 544 741 66 [500] 947 171075 274 714 [1000] 172073 223 311 [1001] 46 [.'00) 871 17 3008 20 42 304 34 579 RI 647 706 841 174076 108 175091 606 810 89 636 f50n] 176023 [500] 113 84 [ 600] 366 [1000] 473 541 846 1 77185 806 490 557 617 711 62 91 806 971 178166 [3000] 633 65 730 812 935 1 79 000 427 90 [500] 515 [1000] 61 681 735 893 [500] 912 18O036 266 85 423 94 525 613 716 82 906 29 60 181290 [500] 630 [ 500] 78 [1000] 612 63 759 963 [8000] 80 182073 [500] 170 225 69 39.1 [500] 613 851 59 1 83 152 242 395 628 708 847 99 921 184252 365 75 430 [500] 604 [3000] 5 773 1 8 5082 [500] 94 [500] 311 25 32 624 [5001 68 186013 04 79 103 42 81 842 416 67 [ 500] 72 [1000] 91 [500] 54 7 612 187127 2;3 466 74 955 188025 43 79 190 [3000] 355 576 6 25 7 05 [SCO] 803 11 189105 9 [500] 31 268 804 81 680 [3000] 701 9 807 40 68 901 190102 21 68 891 422 [8000] 913 191064 192080 87 [1000] 194 267 [500] 81 323 471 797 193019 49 261 69 324 435 (1000] 694 962 194175 202 322 432 95 [1000] 631 955 19 5 008 274 342 [500] 79 98 588 912 [8000] 99 196096 166 [500] 82 235 487 535 610 55 [ 500 ] 751 81 197282 [1000] 745 198063 [500] 69 73 231 [1000] 521 631 51 [3000] 729 94 8.38 76 935 199111 80 333 477 632 724 816 [500] 70 916 [500] 23 200182 608 38 61 73 86 778 [500] 80.3 93 2O1064 M 705 9 76 (5001 883 036 2 02-109 888 2 0 3055 242 523 39 607 12 [500] 732 [10001 821 33 69 80 2O4088 270 887 525 72 84 803 991 205^05 11? 268 377 415 661 978 2OG271 92 96 538 76 775 ISOOO] 823 56 97 2O7004 (30001 26 27 109 15 020 62 85 717 47 69 826 997 2 0 8705 [1000] 900 209380 428 607 676 730 836 947 2 1 0583 88 644 [10001 58 973 211091 140 203 7 '.0 460 537 46 896 2 1 2050 54 308 67 503 28 46 643 2 1 3 072 207 175 609 7.11 [500] 214005 86 (10001 284 (65 782 48 818 2 1 5283 807 24 495 864 [1000] 97 216130 C4) 267 349 530 663 910 2 1 7073 122 854 90 458 538 53 871 218248 802 987 219408 68 62 608 9 863 [1000] 980 92 . . 2 2 0089 318 72 432 50 828 22 1 095 231 62 [500] 67 [300] 779 934 222160 819 465 548 223892 [500] 450 692 614 58 995 2 2 4060 265 728 885 969 2 2 5072 85 184 66 757 416 t 1 717 823 2 2 6002 489 611 716 57 892 999 2 2 7072 222 86 ”10 (500] 19 472 [1000] 93 500 819 28 915 2 2 8175 292 435 615 87 79 82 89 95 721 893 924 2 2 9148 54 212 46 76 581 [1000] 616 727 59 802 16 941 [1000] 72 88 99 230417 61 96 502 631 67 959 23 1079 358 635 60 fiono] 789 880 2 3 20S8 155 296 326 27 68 518 81 814 922 2333S9 588 63J 8C8 924 69 2 3 4416 21 669 (500] 681 751 !,8 918 26 235235 77 873 [500] 451 601 [500] 906 236477 [500] 601 10 21 74 711 81 825 2 3 7254 [5001 416 18 [500] 59 670 761 832 963 2 38164 287 683 792 815 42 2 3 9037 [1000] 126 (1000] 262 2 4 0191 659 887 2 4 1 070 162 203 16 817 805 928 [1000] 242577 (1000) 6-1'J 86 [500] 773 823 243054 -500] 254 [1000] 59 896 2 44121 46 401 520 750 67 899 995 245102 71 858 71 24 6087 831 655 60? [3000] 868 110001 2 4 7098 292 544 600 64 773 857 2 4 8052 115 08 C09 18 431 743 73 827 [500] 033 [3000] 249227 455 603 762 829 992 250053 128 39 412 616 803 62 036 48 25 1030 888 73 97 455 529 628 847 954 2 52047 348 [8000] 704 253084 239 663 [304-0] 711 54 838 [5001 2 5 4078 83 120 266 [500] 99 606 255204 310 f> i ISO 701 17 878 (500] 256105 42 596 808 44 64 941 257131 «2 255 81 409 658 888 920 258041 [1000] 275 366 877 |500] 82 913 90 259244 405 [500 ] 670 889 [500] 260098 351 484 [3000] 612 72 91 [500] 687 711 261207 352 99 [SOOO] 405 605 726 98 865 994 2 6 2022 61 ; 185 370 79 [500] 731 50 263224 426 580 980 [30 001 M I 2G 4443 558 65 265297 354 545 [8000] 817 29 [500] I 266004 [1000] 29 325 64 404 18 70 740 016 2 6 7475 879 89 268 1 30-1 63 [100t;] 531 644 977 269313 497 831 998 27O030 191 229 61 508 99 [1000] 773 27 1 076 190 874 456 90 717 76 909 27 2316 434 79 746 953 2 73175 808 77 921 274135 36 [1000] 364 [ 500] 413 39 [500] 275000 88 64 88 169 81 375 86 4-6 771 808 979 276040 119 22 88 47 572 674 703 950 7 3 2 7 7003 22 5 349 548 [1000] 765 922 278.51 317 89 [500] 436 902 2 7 9 073 243 309 83 [1000] 486 [1000] 28O 012 23 115 227 [1000] 831 704 13 902 61 281016 247 49 [ 500] 6*3 781 282203 413 618 75 771 283056 57 144 [3000] 502 723 2 84' 31 393 491 570 648 790 l500] 867 940 2 8 5030 92 [1500e] 158 219 328 ( 500] 669 847 909 85 2 8 6087 870 465 701 867 916 82 2 8 7075 201 54 849 585 807 914 Berichtigung. In der Liste vom 4. Juni, vor* mittags lies 223025 statt 123025. Die Ziehung der l Klasse der 217. KönlgL Preuss. Klaseen-Lotterie findet statt am 9. und 10. Juli. wohlMMr Lest ZUM Besten der Hinterbliebenen der in :: Mwestafrika gebliebenen Krieger:: v/Atet dem hohen Protektorat Ihrer Aöniglvchen Sohert der Grotzherzogin Eleonore von Hessen nnd bei Ahern. Ehrenvorsitzender: Se. Durchlaucht Fürst Karl zu Solms-Hohensolms-Lich in den gesamten Räumen und Parkanlagen des Etablissements Liebigshöhe^Gießen. Samstag Sonntag M ntag 8. Juni V. Juni 10. J^ni AelterguadrMe vorgeführt von 4 Damen und 4 Herren in Kostümen. Lanzanfführnngen nnd Gruppen von 16 paaren. Gesang-, Turn- nnd VajoneLtrer-Vorfnhrnngen (Sänger-Lhor 200 Personen). Gröhes Doppel-Aonzert ausgeführt von der Kapelle des Inf.-Regts. Kaiser Wilhelm und der Veteranen-Kapelle. Aolonral-Attsstellung — Aabarett — GLÄ^sbnde — Iuxplatz Wirtschaftszelte — DerkanfsfLände re. Lintrittrpreise: Samstag 1 211L, Sonntag 50 pfg. und Montag 25 pfg. pro Person. Kinder unter 12 Jahren Samstag und Sonntag halbe Preise. Beginn des Heftes nachmittags 4 Ahr, Ende gegen n Uhr. || Alleinverkauf der berühmten MHerz“-Schuhwaren MMWMMEPE Gesellschaftsschuhe u. Stiefel für Damen u. Herren Marktstr. 9 Telephon 434 s,nc^ hochmodern In schwarz näeUäUEiUBSt5 braun, bei.Se Chevreaux und Lackleder vorrätig, Tennis-Schuhe Tennis-Shefe für Damen und Herren wetterg'asse L Versteigerung. Freitag, den 7. Juni l. IS., vormittags 8 Uhr. 3772 sollen im städt. Pfandlokale, Seltersweg 11, dahier gegen Barzahlung 2 Pferde, 1 Sekretär und 1 Schreibtisch versteigert werden. Gemmecker, Pfandmeister. Heute Kalbfleisch 40 Pfg. [B6/ß Keoer Saalbau früher Steins Garten- Donnerstag den 6. Juni Erstes Abonnements-Konzert ausgeführt von der Kapelle des Inf.-Regts. Kaiser Wilhelm (2. Gr. Hess.) Nr. 116 unter Mitwirkung des Cornet- und Piston-Virtuosen Herrn L. Kümmel Gmnibusverdindung zwischen den Bahnhöfen und dem Zeltplatz, an der Bürger- meisterei Umsteigestelle. c% 7X JohVaillarü Remscheid Kataloge Heute treffen ein hochfeine neue Matjes-Heringe, per Stück 10 Pfg. Hochachtend a®/6 Gebrüder Berta Feinste Speise- n Salatkartoffeln i empfiehlt I. Hankel, Neuen Baue 7, Skonto Schwarze Lyftboy-Jacken Farbige Paletots Ich bemerke ausdrücklich, dass nur Neuheiten der Saison 1907 Verkaufe ich von heute ab die Restbestände meines Lagers in Jacken-Kostömen zum Verkauf kommen, da mein Sommer-Lager von der vorigen Saison gänzlich geräumt ist Frauen-Paletots ♦ ♦ in schwarzen und farbigen feinen Tuchen Carl Nowack Modewarenhaus AM WWW Z < A 5 vom Grossh. Hoftheater in Darmstadt. Direktion Grossh. Musikdirektor C. Krausse. Anfang präzis 8 Uhr. 3707 Einzelkarten im Vorverkauf in der ChaUierschen Musikalienhandlung (W. Rudolph Nchf.) 75 Pfg., Abends an der Kasse 1.—Mk. Die Abonnements-Liste zirkuliert und liegt an der Kasse offen. Kolosseum Giessen (früher Caf6 Leib, Walltorstrasse). Direktor und Inhaber: Albert Rappmann. Heute Donnerstag, den 6. Juni: Wiederhotag des Elite - Programms Täglich grosse Vorstellung Wiederauftreten der glänzenden Excentricer .....La Bella Rita und Karras. —t— Kassenöffnung 7Vi Uhr Beginn 8 Uhr Telephon 644 [04015 Es ladet ergebens! ein Albert Rappmann. (XXXXXXXXXX4XXXXXXXXX? A 2 0' Einkochapparat System Keller & Weck BConserwangüäser zu Kcller'schen und Wcck'schen Apparaten passend, bestes Fabrikat, Garantie für unbedingt dichtes Schließen der Deckel empfehle ich zu außergewöhnlich billigen Preisen. Westerwälder Konservenkrüge. August Kröll, Seltersweg 12 Haus- und Küchengeräte-Magazin. 8779 II. iiltermtimle Ausstellung m Huuseu aller Rassen, (Ufd, um 15. u. 16. juni 190?. Nennungen werden noch bis Sonntag, den 9. Juni angenommen. Stammbaum nicht erforderlich. hv*l6 AWMe: N. Lipprandt, ßaffel, Batzutzossir. 15. | Maggi's Suppenwürfel zu io Pfg. für J 2 Teller halte ich in den verschiedensten Sorten neben der altbewährten Maggi-Würze stets auf Lager. & Jakob Häuser, Ludwigstr. 36. Jf Hierschutzverein Kießen. Zu der Freitag, den 21. Juul, abends 8'/, Ubr im Hotel Kaiserbos stattstndenden ordentlichen Generalversammlung werden alle Mitglieder hierdurch freundlich eingeladen. Tages-Ordnung: 1. Jahresbericht. 2. Rechnungsablage. 3. Vorstandswahl. 4. Anträge, welche acht Tage vorher beim Vorstande einge- reicht werden müßen. v*r Gießen, den 4. Juui 1907. Der Vorstand. Täglich frisch (Start r/» gestochenen empfiehlt I. Hankel, [3317 Telephon 612 Reuen Bäue 7 Täglisch frische (04013 Erdbeerbowie Weinstube Seibel, Ludwigsplatz. Gießener Fischhaus 30 Sonnenstrabe 30 Lahnfische in allen Größen Schellfisch, Kabliau, frisch vom Fang in strammer Eispaäung zu den billigst. Preisen eingerroffen. 04lLl ,Me-g,er Mlrdla" IJ SB*' Und ~a wai 3ut r[j < lab _2n.,du M *nt“ 7-xs°d AM Von Wie ein W a mW!.; fe Lebenslage ~ ® zur äleriugung- ■feÄv toss *ÄS Die dtrciM Y#t Pensionsbetra^ Pensionskasse entg Wit begründet, i Ötnen Malen! S Millionen st ohne jemlS an 3 lD sich Wer M solgnungen ans n Minemlnißer ein der Pensionen auf in Vorschlag bring ErhöhMg von 60t machten die Sttei Annahmr verhelfe Die Seeleute i und sie ist mit überall ausgenonm ossizim bat Au- schäftest hoben da geanwortet, irobt ist, jinnal sich di klärt haben. Natürlich Hai Gefolge. Die Sd und die tintonuni oerlch'en. Passog bafendienst liegt In Le Havre Auswanderer Hari Sumilten ist aber dir AEndigen ivEhrit. Dem Dränge Matroien der K Aufrechterhaltung lucht. Auch den nommtn; ebenso verkehr mobil g den Anschein, ah man geringfügig d^ Reeder haben1 Als sie merkten, Lage Itarf zu u, Beranüriiung, geg, ?u laufen, um sich chrerMannschastc Htehung eine L so würde Segen b JW Wenig in die verwunderlich, bai M halten. B Leister empsj * Beide P Melkenden. De ,-pL», Sä- «U feilen, bah.