str. «60 Zweites Blatt Dienstag 5. November 1907 General-Anzeiger für Gberhesfen 2QKX1 OurNLt.^ Ten Vortrag des Herrn Gurlitt über die Gründe der Unxu« J ™ vr/utiiit UVCL Ult niHOC oer Unzu- friebenl)eU weiter Kreise mit der Schule habe ich leider nicht . "... i. Littn.'it hiotl nt ö । n klt.. X Cß :□ . r • , Das Ideal sei aber, daß jeder die Bildung erhalte, die er zu seinem Beruf brauche. So hat sich allmählich das -taatsanwalt an seiner Seite jindet. Mir scheint es also, die andere mehr chemische und andere Fächer Pslegte, ÄSKWJ EKÄ man Handelshochschule in Köln sei verschieden von der in Frank- ilschem Elend dieser Schrist L 37. Jahrgang Privilegs anzustreben, Parteilichkeit des Schüssengcrichts geschrieben wurde, scheint mir vollkommen unbegründet. DaS Gericht hat wohl die ** Gegenwart und Zukunft der Handelshochschulen. Heber dieses Thema sprach gestern abend im Hause des Kaufmännischen Vereins Herr Geh. Hojrat Prof. Dr. Goth ein aus Heidelberg. Redner schilderte, wie die Universitäten viele Jahrhunderte hindurch die einzigen höheren Bildungsanstalten gewesen seien. Aber der Lehrgang der Universitäten habe bestimmte Grenzen, er halle sich, von der Medizin abgesehen, frei von dec Praxis. Bedürfnis nach höheren Fachschulen eingestellt, zunächst für den Techniker, dann auch für den Kaufmann. Hierin haben die kaufmännischen Vereine bahnbrechend gewirkt, indem sie Fortbildungs- und Fachschulen einrichteten. Für die Mittelstufe waren damit bis zu einem geloissen Grad gesorgt. Tie kaujmännische Ausbildung darf hierbei aber nicht stehen bleiben. Für den Handel unserer Zeit ist es notwendig, daß er Fühlung halte mit dem Weltmarkt, während es früher genügte, wenn er nur den nächsten Kreis überblicken konnte. Mit diesen gesteigerten Ansprüchen an den Kaufmann stellte sich auch die 9tvtwendigkeit der höheren kaufmännischen Ausbildung ein. Die erste Handelshochschule großen Stils habe Köln. Redner schilderte eingehend das Entstehen und die Bedeutung dieser Anstalt und wies dann daraus hin, daß der Handel nicht überall gleichmäßig sei. Jeder Ort habe seine besonderen Bedürfnisse. Wie die einzelnen technischen Hochschulen ihre Besonderheiten hätten und die eine technische Hochschule besonders den Schiffbau, trlctetni täglich mit Ausnahme bet Sonntag». Die ..«Ikhrner ZamlttenblLtter- werden dem viermal wöchentlich be,gelegt, daü „Kretsblati Iß: den Kreis Liehen" zweimal wöch«"Urch. De: ..hessische Landwirt*' erscheint monatlich einmal. Zuständen zuteil werden läßt, der Nachweis des ursächlichen Zusammeithangs zwischen Sittenlosigkeit, wirtschaftlichem und poli- ist so klar und zwingend gegeben, daß das Lesen für die sittliche und politische Erziehung unseres zu empfehlen ist. Dazu lernen unsere Jungen lv e r b e k a nt m e r t a g s tritt am Donnerstag, 7. Nov , zu einer Sitzung im Neichstagsgebäude zu B e r l i n zusammen. Aus der Tagesordnung stehen u. a.: 1. Ausführung der Beichlüsse des Straßburger Kammertags, 2. Denkschrift betr. Abänderung der Neichsgewerbeordnung: a) die an die Kommission zurückgewiesenen Anträge, b) neu eingegangene Anträge, & Reichsgesetzliche Regelung des Hujbeschlag- Wesens, 4. Schädigung des Handwerks durch Kunstgewerbeschulen, 5. Volontäre im Handwerk, 6. Fabrik und Handwerk, 7. Fahrpreisermäßigung für Gesellschastsfahrten gewerblicher Vereine, 8. Besetzung der Kommissionen des Ausschusses. — Für die Abhaltung des 2. Hessischen Hand- werkertags ist Montag, 20. Jan. L I. vorgesehen. Er wird zu Gießen im großen Saale von Steins Garten stattjinden. Deutsch ist, zur eingehendsten Lektüre sür 12—lö jährige Jungen . 'Mpfehlen. Eäsar ist eine geschichtliche Gestalt, an deren «: trotze ein Bismarck eben heranreicht. Und seine Werke als j zeecgnetes Mittel zur Einprägung lateinischer Sprachregeln vor - Jungen gebrauchen, die noch nicht hinter den Ohren trocken ' mb, das widert gerade den an, der Cäsar hochhalt und seine ' Schuljungen lieb hat. Aber die sonstige lateinische Lektüre? Die bunten Bilder rn Ovios Metamorphosen, in verständiger Auswahl gelesen, er* ■ freuen jeden einigermaßen geweckten Jungen; sie geben auch ’ genügend zu denken, wenn man z B. bei der Schöpsungsge- chichle die Mannten religionsgeschichtlichen Parallelen oder bei r- jcr Erzählung von Niobe das religiöse Empsinden der alten . Völker zur Sprache bringt. An Ovid reiht sich Sallusts Eatilina. Das ist ja freilich ein Hincinleuchten in vielen Schmutz und Schlamm. Aber die kurze, straffe Verurteilung, die Sallust Viesen furt und von der in Berlin. An der Berliner Handelshochschule Pflege man besonders die Beziehungen der Kaufmannschaft zur Selbstverwaltung, so daß sich dort geradezu eine Wissenschaft der Selbstverwaltung herausgebildet habe. Ter Großhandel, das Bankenwesen, die Industrie, sie erforderten alle ihre besonderen Kenntnisse. Redner betonte in seinen weiteren Ausführungen, daß der Unterricht in den Handelshochschulen demokratischer gestaltet werden müsse, als es bisher der Fall gewesen sei und teilte dann interessante Einzelheiten mit über die Einrichtung von Handelssachschulkursen in dem kaufmännisch hochbedeutsamen Mannheim. Wertvoll sei es, so bemerkte Professor Gothein, daß der Kaufmann Kaufmann bleibe und auf der Hochschule nicht Student spiele, wie das leider in Köln der Fall sei. Er erinnerte zum Schluß an das Wort Friedrich Liszts, daß es für ein Volk nicht sowohl auf den Reichtum ankomme, als viel mehr aus die Produktivkräfte, die diesen Reichtum schassen könnten. An den sehr interessanten Vortrag schloß sich eine längere Diskussion an, in der auch die Frage erwogen wurde, ob so etwas wie eine Handelshochschule in Anlehnung an unsere Universität hier in Gießen möglich sei. Prof. Gothein wies auf die Mannheimer Einrichtung der Fachkurse hin und meinte, daß etwas ähnliches, wenn auch im kleinen, in Gießen möglich sei. Tas wurde von anderer Seite, u. a. auch von Herrn Prof. Biermer bestritten. ** Der Turnverein Gießen hielt gestern abend im Gate Ebel seine ordentliche Hauptversammlung unter dem Vorsitz des 1. Sprechers Althoff ab, der zunächst den Bericht über das abgelausene GetchäftSiahr erstattete. Im Bericht wurde zunächst mit Genugtuung testgestellt, daß der Mittelrhecnkreis auch im vergangenen Jahr wiederum an Vereinen und Mitgliedern Angenommen habe Auch Oie Frauenableklungen um) die Zahl i er Zöglinge, jolme die Zahl der in beionbercn Abteilungen turnenden Schüler hat sich vermehrt. Sodann erwähnte der Bericht die der Ausbreckuug der deutschen -kurnsache ent- gegenuchenden Hindernisse, die Sportbewegung,. me Gleichgültigkeit der oberen Zehntausend und die aus pollnichen Gründen beruhende Gegnerschaft der sog. freien ^urner. Auch der Gau Hessen hat wiederum eine Vergrößerung zu verzeichnen, der größte Verein ist der Turnverein „Gießern Der Vorstand des Turnvereins erledigte d.e Ge,cha,te dev Vereins in 18 Sitzungen, in denen im ganzen 117 Beratungsgegenstände erledigt wurden. Der Verein zahlte am 1 Oktober 1907 62-5 Mitglieder, er hat seinen Veüand ungefähr behauptet. Gestorben sind die Mitglieder oean Hirdi, Hch. Scheich, Hch. Göcke und Theodor Vruct. Zu ihrem ehrenden Gedächtnis erhoben sich die Anwesenoen von den Sitzen. Der Verein beteck.gte sich beim Einzug des Kaisers sowie ferner des Großherzogpaares gclegeutlm) der Universitätsieier an der Spalieroiwung, bereu ^cuuua sein 1 Tnrnwart hatte, sowie am Up.iDer)itaiS|C]t durch turnerische Ausführungen. An den auswärtigen Turnfesten nahm der Verein mit Erfolg teil. Ter Sangerchor des Turnvereins nahm an allen Veranstaltungen innerhalb pes Vereins teil. Turuwarc Heuser beiiujieie, daß ber Turnbcjuch gut ju neunen km, an 9, Sticgcnabenben beieiluuen 1 tü) oi Li Turner ldurchfipn. 3a), an 4d Karaben- öen lze>ü (26;, während die Männerriege nut 3Jö (9) Turnern se&enen fogenannten hcfjifchen Fragestücke scheinen mir roeber lUtadjlid; nach sachlich eine Verbesserung des ursprü-m- lrc^n Katechrsmus zu bedeuten Aber Gurlitt vergibt etwas md,t "srgellen durite. Tic Mängel dieses doch alls schon um ,eener Kurze wellen sehr empfehlenswerten Katechismus werden graßenterls gut gemacht durch seine über- eeftrte^ Volkstümlichkeit In diesen für Unser SprächgMhl ton,lCrn8T ^tf,rUnfCrsSS°Q1,f ,1Un feit faft 6lEI Jahrhunderten feine &ctligften Gefühle und Anschauungen wicdcrgesunden, und das Verständnis erbt sich tatsächlich von Geschlecht zu Geschlecht weiter. Aber der Unterricht in der Bibel. „Wir sehen in der Bibel eine Sammlung altjudiicher Literatur. Wie kommen nun unsere deutschen Kinder dazu, so etwas auswendig zu lernen?" Ich glaube das ganz kurz sagen zu können. Diese Sammlung altiudischcr Literatur — offenbar existiert das Reue Testa- ment Tür ^errn Gurlitt nicht — zeigt uns das Werden und Entstehen des Christentums. Tas Christentum ist aber eine Erscheinung von bedeutendem Gegenwartswert. Es gibt in deutschen Landen noch immer Leute, die dem Christentum den starken inneren Halt ihrer Persönlichkeit und die Kraft demü- ttQer, hingebender, selbstverleugender Liebe verdanke. Und diese Besitztümer werden sogar höher geschützt als die wirtschaftlich nützlichen Kenntnisse oder auch die ästhetische Bildung, welche die Schule vermitteln soll. Damit aber diese Besitztümer unseren Kindern und Enkeln erhalten bleiben, deshalb führen wir die Jugend in jene alten Zeiten zurück, in denen zuerst diese Güter gewonnen wurden. Unser Volk wäre zu beklagen, wenn es leichtfertig die Quellen zuschüttete, aus denen ihm Jahrhunderte, ja Jahrtausende hindurch seine beste Kraft zugeslossen ist. - Oskar Holtzmann. Huröen über seinen F ozetz. Einem Redakteur der „Morgenpost" gegenüber hat Hürden sich folgendermaßen geäußert: „Ich habe erst aus den Zeitungen erfahren, daß der Staatsanwalt in diesem Stadium des Prozesses einzugreifen beliebt. Ich persönlich würde, auch wenn ich es könnte, nicht das geringste dazu einzmrenden haben; denn die Staatsanwaltschaft wird sickjerlich dasselbe Bestreben haben wie ich, die Wahrheit festzustellen. Ich glaube auch nicht, daß meine Situation als Angeklagter jetzt ungünstiger gestellt ist; denn nunmehr werden alle jene Zeugen, die im ersten Verfahren vor Gericht nicht erschienen sind, im neuen Prozeß vor Gericht erscheinen müssen. Was die Frage des Eingreifens des Staatsanwalts anlangt, so möchte ich mir noch die Bemerkung erlauben, daß vom Standpunkte des wahrhaftigen Liberalismus gewünscht werden müßte, daß in allen Beleidigungsprozessen beide Parteien gleichgestellt s.ien. Es ist doch sicherlich nicht wünschenswert, daß irgend ein beleidigter Privatmann genötigt sei, sich selbst zu schützen, während ein General ober Beamter in gleicher Lage den tRotartonSbrud und fkrlaq bet Br üblichen UnwersuälS . Buch, und «retnbtudeitk Ä. Lang«. Redaktton. ExvedMon und tJrudrret: Schul- ftraBe ? (ferpebuion unt tierta0 bL «ebaftlon;e^ u-i leL-Blbu frören können, weil meine Zeit durch Berufsarbeiten stark in ' Anspruch genommen war. Umsomehr hat mich das Referat ) n dem Leitartikel des Gießener Anzeigers Nr. 258 interessiert • 's nötigt mich aber, im Interesse der Sache, zu kurzer Er- fviderung. Ein. Mann, .der nun 19 Jahre in hiesiger Stadt, 23 Jahre im Großherzogtum im Schuldienste tätig gewesen i)t, der davon über 21 Jahre lang Latein, alte Geschichte ' mb Religion vor den venchiedensten Altersklassen unterrichtet i frat, dürste wohl berechtigt sein, zu den durch Gurlitt anfge-- h tun jenen Fragen zu sprechen. Ich beginne mit dem Unverfänglichsten, dem Lateinunterricht, l! hier will ich mit einem Zugeständnis an Gurlitt anfangen, ckuch ich bedauere, daß Cäsar in Tertia oder auch Untersekunda ze:esen wird. Aber ich bedauere es ans einem anderen Grunde ; üs Gurlitt. Ich kann es kaum glauben — es gibt ja in der 1 ißelt freilich mancherlei Toren —, daß jemand die Cäsar- lektüredazu benutzt, um in Cäsar den Jungen das Muster • wahrer Vaterlandsliebe zu zeigen. Ich möchte da ein Mißver- 1 sländnis vermuten. Cäsar gibt die erste Beschreibung deutichen ; Landes und deutscher Sitte; er zeigt, was Kolonien wert sind ■ uni) wie sie gewonnen werden müssen, um dem friedlichen l handel freie Bahn, zu schaffen. So kann die Cäsarlekiüre . jur die Vaterlandsliebe junger Deutscher nutzbar gemacht wer- 1 )en. Aber ein Vorbild treuer Vaterlandsliebe ist Cäsar aller» 1 Dings nur in beschränktem Maß. Aber nicht deshalb möchte 'ich ihn aus der Tertia und Untersekunda verbannt wissen, f Mein Grund ist ein anderer. Die Berichte eines Wißmann und ii Peters über unsere Erwerbungen in Afrika, Bismarcks Ge- DanEen und Erinnerungen wirü niemand, obgleich das alles gewiß nickst wertlos. , . f Und nun zu der Tragödie das Satyrspiel. An unserer Schule wird für den ersten Lateinunterricht ein vorzügliches Elemen- • tarbud) gebraucht. Es stammt aus der Feder des £errn Professor • Dr. Gurlitt. . ., . Ueber den Unterricht in alter Geschichte kann ich kurzer (ein. . Das Werden einer Weltmacht ans einer italischen Bauerngemeinde , ist ein Schauspiel, wie es sich nur einmal in der Geschichte vollzogen hat; und der Begriff des Raubstaates paßt nicht auf em ' Reich, dessen Rechtsbuch noch heute für die Kulturvölker vor- j bildliche, oft maßgebende Bedeutung besitzt. Das römische j Kaiserreich hat nicht bloß alles in sich au (genommen, was die Kultur der alten Völker Bleibendes geleistet hat, es hat auch die Erzeugnisse dieser Kultur bis in seine fernsten Provinzen, : ja über die eigenen Grenzen hinaus bringen lauen ; ich er- z innere an daS Saalburgmuseum und an die Gräberfunde bei 1 Gießen. Die Geschichte Roms vor PyrrhuS wird langst, we- -• nigstens von mir, nur ganz kurz behandelt, damit für die . früher vernachlässigte Kaifergeschichte Platz bleibt , Ich ^danre, 'daß für Geschichte dem Realgymnasium zwei wöchentliche I Stunden zur Verfügung stehen, bin aber mit Gurlitt bann. ein* 1 verstanden, daß jede Vermehrung der Stundenzahl ^rnnede 1 werden muß. Da ist es nun meine feste Ue.berzeugung, d ß i die Kenntnis der römischen Geschichte für den jungen Memchen d viel bildender und nützlicher ist, als etwa die deutscheeG n ) vor dem Interregnum. Ter Mutterboden unserer Kultur ist mehr dort als hier. . „ „ . Und nun der Unterricht in der Religion. W ntsbeionbere H-Hisch-, Volksichule ali tfieo.»»‘M 3 t zeichnen, ist ein Zeichen nicrfmurbtger ülubetanj >e »el aus Anlast seines 50jährigen TtensljubiläumS am 3. 9iuocmbet das Silberne Kreuz des Wcrdienstvrdens PHUrpps de- Groß- „w«.n „„ -chusses jindet am Samstag, 9. d. M, nachm. 3V, llhr, mit folgender Tagesordnung statt: 1. Gesuch des Jvhs. -L , o l, r aus E t j a um Erlaubnis zum Wtrtjchastsbetrteb. 2 Gesuch des Heinrich Bellas II. zu Gießen um Er- laubnis zur Vergrößerung seines Wirtschastsbetrrebes im Hauje Alicestr. 20. 3. Gesuch des Karl Valenttn zu Gießen um Erlaubnis zum Belrtcb einer schankwirtschast U” aTbTe^ferangelegenheiten. Ter Aus- schuß d-,s Deutlichen Handwerks- und ®e- Volkes wohl zu empfchlen ist. Dazu lernen unsere Jungen meistens hier zum erstenmal ein wohlabaerundetes prosaisches Literaturluerl Oou bleibendem Wert als Ganzes kennen. Daß Oaä ein lateinisches Werk ist, hat den Vorzug, daß fremde | mb ferne Gegenstände den jungen Menschen bekanntlich immer 1 vjerft anzichen, weil er mit dem in der Heimat gegebenen zu früh J oertraut zu sein glaubt, wenn er auch keineswegs damit ver- ' traut ist. : Auf Sallust folgt im Realgymnasium Cicero, meiftens eine |i Rede, und zwar die über den Oberbefehl des Pompejus. Es ist 1 Liceros politische Jungfernrede. Ich bin mit Gurlitt der Meinung, daß es gut war, den fleißigen, aber mehr breiten als i tiefen Arpinaten etwas zur Seite zu stellen. .Die hübsche Aus- .> arbeitung einer schulmäßigen Disposition zeigt aber die ge- ; nannte Rede vorzüglich, und inhaltlich prägt sie sehr kräftig eine auch unferm Volk wichtige Lehre ein, daß Kolonien nicht festgehalten werden können, wenn nicht eine ftarke militärische Macht zu ihrem Schutze besteht. — Tann wird Vergil gelesen. Auch Gurlitt wird nicht bestreiten, daß der Eingang der Aneis, die Schilderung der Zerstörung Troias, Oie Erzählung von ) Didos Liebe und Tod, die Weissagung des Acchises vom Berufe Roms, die Episode von Ninus und Euryalus zu. den unver- : gäugtichen Perlen der Weltliteratur gehören; er wird nicht wünschen, ' diese Dinge nie, und zwar in ihrem lateinischen Tert, ge- : lesen zu haben. Wer das entbehren muß, ist um ein Erkleckliches ärmer, als wer es kennt. .. , „ An Vergil schließen sich im Realgvmnafium noch Livms ' und Horaz. Soll ich Horaz gegen Gurlitt verteidigen? Von ' Livius lesen wir den fttieg des Hanuibal. Das Ringen zweier großer Kulturvölker um Leben und Tod, em wunderbarer An- ' gri|i und eine wunderbare Verteidigung — eine folc^e tefture ist für die geistige Reife eines jungen Deutschen auch heute n. Tic ** Vo m Laubacher Gymnasium. S. K. H. der Bieizen Hafer (+ 3) (- (- V •- I— (- Markte. nun boiuu P weiße 3.2. V r. Hi a n i Jz rhtnp int T • • 93.60 | Elektnz. Lahmeyer . 82.75 Elektnz. Schuckert 3^°/. . 19«,C Aordd. Lloyd U bei sch les. Eisen-Industrie 109.' 4] 82.C 93.45 28.C November. Anfangskurse. • • 219.0 . . 23.1 fl 107.? J . 137.20 . 141.- meinem Nachttisch Hegt ein Schatz-D crn\t3d3auü!cCn : Fays ricb'.cr Sodem unb mSrnenL ne?frh^nf ni^e nn‘nl,rt). uiel und bin abend i dem ^ajin Inoei. u hh> “).nclJlnc ,d) denn nucinai in ■ ।........ . . ' hnom und dem 2lunici.cn aukm 'Knntiipn. uti (- (- (- (- (- (- (- ) ) (- (- (— (- (- (- (- (— (- (- (- (— t— llnrpeuer Bergwerk Laurah ütte i.uinbardeu E. B. .Xurdd. Lloyd . . 1 urkenlose . . . 4) ) 4) 2) 2) 4.75 ) ) 1) 2) ) ) 6) 6) 2) 1) 2) 3) 4) ö) 3) 3) 4) Ö) 4; 5) 12) 200.- 114 — Deutsche Bank Deutsch-Asiat Bank* Diskontu-Komuiandit. Dresdner Bank Kieuitnktieu . . Baltimore- und Ohio- Eisenlahu . . Gottharduahn . . . Lombard. Eisenbahn (- 6) (- 1) 2177, (- 22o ( + . 1511 . 124.? 223.2 . 1371 . 1371 . 1371 . 1981 6) 3) 1) ) 1) 3) 4) 3) 1) 1) 6) 2) ö) ) 47,) d) 3^°/< 3% ^7C 170 173 172 171 169 185 171 174 180 174 180 172 178 185 1927, 19u 200 2OU Berliner Canada E. B. . . Darmstädter Bank Deutsche Bank Dortmunder-Union C. Dresdner Bank . Tendenz: ruhig. do. Konsols do. Hessen Oberhessen Berliner Haudelsges. Darmstädter Bank . Harpener Bergwerk Laurah ütte . . . 201 197 200 198 205 207 210 216 215 204 202 210 214 215 215 Königsberg Danzig Stettin Polen Breslau Berlin Magdeburg Haue Leipzig Rostock pamburg Hannover Braunschweig DüjselDori Frantiun a.M. Atannhelm Slrasjburg Atüiichen 219 (- 235 ( — 230 (— 243 ( — das Recht zur Besteuerung der Filialen und Warenhäuser zu sichern. (Lebh. Beifall.) Kaufmann Lohnstein- Worms betont, daß der Verein selbständiger Kaufleute Worms schon vor einigen Monaten beim Ministerium die Einführung einer Filialsteuer beantragt habe, ebenso die Wormser Handelskammer eine Filial- und Konsumvereinssteuer. Ueber die Einführung einer Warenhaussteuer habe man sich in Worms noch nicht schlüssig gemacht. Nachdem auch Stadtv. Stemmer und Amtsrichter Dr. Mahr die Notwendigkeit der Steuer betont und letzterer ausgeführt, daß es sich hier um eine wichtige nationale Frage, um die Existenz eines großen Teils des deutschen selbständigen Mittelstandes handle, nahm die Versammlung einstimmig eine Resolution an, in der sie die Ueber- zeugung ausspricht, daß die Einführung einer entsprechen-! den Sonderbesteuerung der Warenhäuser, Filialen und Konsumvereine dringend notwendig ist. * Im Anschluß an die Versammlung vollzog sich die Gründung eines Hessischen De t a i l l i st e n v e r b a n - des, dem alsbald die Vereine Darmstadt, Offenbach, Worms, Gießen und Friedberg beitraten. Die weiter noch in Hessen bestehenden Vereine werden zum Beitritt ausgefordert. Zum Vorort wird vorläufig Darmstadt ernannt. Jeder Verein hat das Recht, zwei Mitglieder in den Vorstand des Verbandes zu delegieren. Auch den an kleinen Orten wohnenden Detaillisten soll die Möglichkeit des Beitritts geben werden. Der damit gegründete Verband schloß sich alsbald der von der vorhergehenden ,$er^ sammlung angenommenen Resolution an. 232 236 221 231 232 227 219 222 228 221 219 220 Börse, 5. . . 147.90 . .124 8 . . 223.30 steuervorlage stellen, daß alle Gewerbe nur durchaus gleichmäßig besteuert werden dürften. Man müsse die Möglichkeit haben, einzelne Betriebe in der Besteuerung besonders zu behandeln. Tie Gemeindesteuervorlage wurde seinerzeit zurückgezogen, da darüber keine Verständigung erzielt werden konnte, seitdem sind aber schon über zwei Jahre verflossen, ohne daß den Ständen eine neue Vorlage gemacht worden wäre, und das wird auch leider kaum noch im gegenwärtigen Landtag geschehen. Deshalb sollten die Interessenten laut ihre Stimme erheben und die Notwendigkeit dieser Vorlage betonen, ohne welche die in Frage stehende Materie nicht zu regeln ist. Redner versichert, daß er und sein Kollege Tr. Glässing bei Vorlage des Gesetzentwurfs alles tun würden, um den Gemeinden glaube. Der Zentralbetrieb könne sich eben die Vorteile des Großkapitals zu Nutze machen, was beim kleineren Geschäftsmann doch zumeist ausgeschlossen sei. Er halte aber gerade vom Standpunkt des Gemeindevertreters aus diese Besteuerung für gerechtfertigt und zwar in Form einer Umsatzsteuer. Hier müsse nach dem Grundsatz ausgleichender Gerechtigkeit verfahren werden und jedes parteipolitische Motiv ausgeschlossen sein. (Lebhafter Beifall.) Reichstags- und Landtagsabg. Dr. Osann meint, eine Reichsfilial- oder Reichswarenhaussteuer sei hier nicht angebracht. Es bleibe nur übrig, daß die Landesgesetzgebung sich mit dieser Frage beschäftige. Man müsse mit Betrübnis konstatieren, daß der Rückgang des geschäftlichen Verkehrs in jedem Jahre größer werde, und da müßten unter allen Umständen Mittel und We^e gefunden werden, dem entgegenzuarbeiten. Tie Warenhäuser hätten sich bereits zusammengeschlossen und ein eigenes Bureau gegründet, das in ihrem Sinne arbeitet. Auch die hessischen Detaillistenvereine sollten einen kräftigen Zusammenschluß erstreben, um wirksam ihre berechtigten Interessen zu vertreten. Die hessische Negierung stehe einer Besteuerung der Warenhäuser nicht sehr sympathisch gegenüber. Man müsse aber auch bei uns dahin kommen, daß den Städten und Gemeinden in dieser Frage an die Hand gegangen und ihnen gestattet werde, wenn sie eine solche Besteuerung für notwendig halten, sie durch Ortsstatut einzusühren. Man dürfe sich nicht mehr aus den Standpunkt des Art. 15 der früheren Gemeinde- empsohlen. Mit Besprechung weiterer turnerischer Anfragen wurde sodann die Tagesordnung erscyop,r, woran, die Versammlung mit einem 0-ut Heil aus vas weitere Blühen und Geoeiyen des Turnvereins geschlossen wurde. *• GietzenerVolksbad. Im Cfiobec wurden 9176 Bäder oerabreichl gegen 9702 im September 1907 und 9112 im Cllobei 1906 oder un Turchjchnitt pro Tag 266 Bäder gegen 32b im September 1907 und 294 un Oktober 1906. Der Besuch im einzelnen t)at sich wie folgt verteilt: Schwimmbad: 3971 Männer, darunter 852 zu 10 Pfg., „ 1438 Frauen, , 407 „ 10 „ Wannenbäder 1. Klane 254 Männer, 91 Frauen, , 2. „ 590 g 483 Brausebäder 1. Klasse 7^3 Manner, 103 Frauen, , 2. „ 1178 , 164 Dampf- u. Heißluftbäder, sowie Massage zus. 153 Männer, 28 Frauen. Die Personenwage wurde von 2uO Personell benutzt und das Bad von 8 Personen besichtigt. Roggen (- (— turnte. Die Tamenabteilung übte an 47 Abenden mit l Interesse des konsumierenden Publikums berührt, das in 514 Turnern (int Durchschnitt 11). Die turnerischen Wett-j Filialen und Warenhäusern vielfach billiger zu kaufen kämpfe des Gaues brachten dem Turnverein eine größere Anzahl Erfolge. Die vorjährige Rechnung für 1906 ist von der gewählten Rechnungsprüfungscommission geprüft worden; die beantragte Entlastiing wird erteilt und dem Rechner Tank für seine gewissenhafte Rechnungsführung ausgesprochen. Ter vom Rechner Erle für 19o6/07 erstattete Kassenbericht verzeichnet 8934,79 Mk. Einnahme (u. a. Kafse- vorrat 311,56 Mk., Beiträge und Eintrittsgelder 3665,50 Mk., Miete 1733,25 Mk., Einnahmen aus den: W^rtichaftsbetrieb 997,83 Mk., Ueberschuß des 60 jährigen Stiftungsfestes 1781,50 Mk., Zinsen u7,97 Mk.) und 8,66 Mk. Ausgaben (u. a. Gehalte und Träten 639,92 Mk., Zinsen 1000 Mk., Geräte 339,46 Mark, Turnlokalitäten 1892,83 Marc, Feplichteiten 1329,90 Mk., Beiträge zu Kreis und Gau 152,8a Mk., Zeitschriften, Truafachen usw. 409,60 Mk. uno ausgelieyeu 2396,10 Mk.) Somit verbleibt em Kafsevorrat von 167,9« Mark. Tas Gefanttvermogen beläuft fiel) auf 84 355,16 Mi., die Schulden betragen 27 361,81 Mk., so dap ein Rein-Ber- mögen von 56 994,3j Mk. vleior. Zu Rechnungsprüfern wurden die Turner Jung, Belz und Eichmann geway.t. 5Lc Vorstandswahl hatte folgendes Ergebnis: 1. Sprecher Althosf, 2. Sprecher Vuchauer, Schriftführer Treuke, Wahl uno Eichmann, Turnwarte Heuser und Erb, Rechner Erle, Zeug- wart Weidmann, Gegenschreiber Bellof, als Turnäitesie W. Hetz, Vaubel, E. Hetz, als Beisitzer Xik Noll uno Weber. Nach Auslosung von"8 Anteilscheinen wuroe von Turner Will noch angeregt, in Zukunft allmonatlich größere Versammlungen zur Bespoechung turnerischer Angelegenheiten, Vortruge usw. abzuhalten, was bei,ailig begrugr wuroe. Sodann wurde noch der Beitritt zum Sängerchor warm 93.75 82.95 92.50 92.40 97.20 97.00 92 30 102.30 62 40 63.50 92 — 87.80 92.90 140.60 47.30 83.10 Uesterr. Staaisutüm . . . 138.8 t'nnce-Henn-hiseubabn . 120.2 Uesterr. Goldrente 4l/5zo Uesterr. üilberrente 4/o Ungar. Goldrente . . 4>6 Italien. Bente . . 3/6 Portugiesen Serie I 3% Portugiesen „ HJ 4)6 u/0 russ.Staatsanl. 190o 4/iu/0 Japan. Staatsanleihe 1>6 Conv. Türken von lbu3 Türkenlose...... 1/6 Uriech. HIonopol-Anl. . 1^6 äussere Argentinier . o°/0 Mexikauet . 4>8°/o Chinesen, . . . . Aktien: Bochum Guss .... Buderus E. W. Tendenz;: etwas besser. Kunft und Wificnldjaft unb Direktor der Medizinischen Poliklinik und Vertreter der Kinderheilkunde an der Universität Freiburg in Baden, Dr. Karl Hirsch ist auf sein Ansuchen aus dem badischen Staatsdienste entlassen worden. Der ordentliche Lc m p e an der Universität Erlangen wurde, der äuwlge, zum ordentlichen Professor und Direktor der Medizinischen Poliklinik in Freiburg i. B. ernannt, und ihm die Vertretung der Kinderheilkunde übertragen. , Die Iury der Internationalen Ausstelluna zu Venedig hat beschlossen, von der Prüfung der Werke der Künstler, die schon auf der vorigen Ausstellung außer Wettbewerb erklärt worden waren, Abstand zu nehmen • sie 6h goldene Medaille den Künstlern Kn i r r tgnb, Kustodiew-Rußland und Munthe-Norwegen zu. Sport. ar Sonntag spielte die 2. Mannsckaft Fußballklubs von 1900 ihr letztes Berbandsspiel in ?rus!balMu^^nd zwar geg-n die l^Mairnschaft des Wetzlarer FutzbaUklubs. Das Spie fand in Gietzen statt. Gießen ständia im Angriff, kann bis zur Pause 2 Tore erzielen, während Wet;- ÜwM Z" ^r 2. Lälft« war das Ml ^^^biie zu fcharf. Mit 4:1 Toren gewinnt Gießen sclilüßkidi Spiel. Nächsten Sonntag splelt die erste Mannschaft .0E9en den „Frankfurter Fußballverein". Ein erst- bevor. — Der Gießener Ballspielklub und Sonntag den Friedberger F.-E. zu Gast und mußte nch demselben mit 3:1 Toren beugen Großherzog haben den Direktor des Ghmuajiums Fridericianum zu Laubach Dr. Aug. Baur auf sein Nachfuchen zum Oberlehrer an dem Ludwig Georgs-Gymnasium zu Darmstadt unter Verleihung des Eharakters als Professor und den Oberlehrer an dem Ludwig Georgs-Gymnasium zu Tarmstadt Professor Dr. Hugo Ätüller zum Direktor des Gymnasiums Fridericianum zu Laubach ernannt. lp Großen-Liuden, 3. l/tov. linier Gotteshaus wird zurzeit unter paatlicher Aussicht renoviert. Die Rohbauaroeüen die bereits im Frühjahr ds. Js. begonnen, sind setzt beendet und nn Frühjahr beginnt der innere Ausbau. Die Einweihung soll Ostern oder Pfingsten stattfinden. Gteichzeüig erl-ätt das Gotteshaus eine weientiicl>e Vergrößerung dadurch, daß die nördliche Wand weiter hinausgevüctt worden iju Auch oie Emporen werden breiter, die Treppen kommen in die beiden charatterini- schen Ectturmen, die das Hauptportal flankieren. Diese Türnie waren bisl-cr bis obenhm mit Schuttmassen angefüllt. Bei den RenovierungSarbeiten im Kreuzfchiss fano man uv er einer Nische von 2 Meter Durchmesser Re,te eures Heiligenbildes mit der Zuschrift in lateinischen Lettern „Altäre Petri et P . Die Renovierung er,ordert einen Kostenaufwand von 50 000 Mark wozu der Staat 8000 Mark bewilligt hjat. ' Büdingen, 4. Nov. Der Veteranen- und Militär- Verein Büdingen wird demnächst, wie schon erwähnt, unter dem Protektorat des Fürsten Wolsgang die hochuiteressanleü Kriegssestspiele in Valentins Saalbau veranstalten. Gegen tzttlebende Bilder, bei denen annähernd 100Personen milwirken, versetzen den Zuschauer in die große Zeit von 1870/71 Zahlreich laufen Anmeldungen zum Besuch der Vorstellungen von ttriegerveremen und Schulen ein und das Interesse für die Austuhrmigen ist in allen Streifen der Bevölkerung äußerst lebhaft, sodaß Büdingen vom 9. bis 11. November oiele Leute rcttö begrüßen können. Bei Festsetzung der Anfangs- und b-udzeit ist Rücksicht genommen, daß alle Besucher wieder heunkehren können. Auswärtigen ist namentlich die Sonntaq- Nachmitlag-Vorstellung zu empfehlen. Für Stinbec ist der -montagnachmittag bestimmt, vorher angemeldete Schulen erhallen <£rCI§oC,rn2°®'9Un9‘ £ec Kartenoorverkauf hat bereits begonnen, ^er Aufsuhrungssaal liegt in nächster Nähe des Bahnhofs und i|t von diesem direkt und bequem zu erreichen -Nieder-Wöllstadt.l. Nov. Am Samstag starb hier nach längerem Leiden der ftühere langjährige Abgeordnete des Landtagswahlkreises Friedberg(Land)-Bad-Nau- herm, Rentner Friedrich Karl Werth. Ter Verstorbene 'Vd) iUr ^tzte, Landwirt in Meder- Wollstadt und war von 1875 bis 1901 Abgeordneter. Krank- fieit veranlaßte ihn dann zum Rücktritt von der ihm liebgewordenen Landtagstätigkeit, die er mit großer Treue «Rnrfpi1^ gehörte er der nationalliberalen il?—fL0*1' crrei(^te ein Alter von über 70 Jahren. Warenhaus- und Filialgewerbefteuer. re- - nr . R.B. Darmstadt, 3. Nov. ßine kräftige Agitation zur Einführung einer Filral-undWarenhaussteuer in Hessen hat am Sonntag nachmittag im Kaisersaal Hierselbst eingesetzt, wer Verein der Detaillisten hatte eine große öffentliche Versammlung ernberusen, zu der nicht nur die hie iaen unteren enten, sondern auch zahlreiche Vertreter der kauf- a“5 faft alIen größeren Städten des sowie Reichs- und Landtagsabgeordnete und viele Stadtverordnete erschienen waren. Stadtv. Götz hielt » nächst einen instruktiven, mit reichem statistischen Material ausgchat^ten Vortrag, in dem er aussührte, daß viele bera. Boden ...w. u ö Vahern, Würtlem- ttoen TrJ p' ^a^Cn U|to' bereits zu dieser eminent wich- ( ? ” ^Q0e Stellung genommen und den Gemeinden die Einführung einer solchen Steuer gestattet habVn nur Hessen ZZZWM-sL Haussteuer im Interesse eüw' eiJlP und Waren- * -**» » ** 6) 252'/2 (+2 */,) Ä TÜUub nuiÄi^a^umwimrL^L Mineralivaherbmwtungen. nUcn '^otticten, Xiuacvicn u» Gerlchrrsaal. f. , . ® - 9 r a 6 i c. Bei per aul Pfinasben ds fehrpthpm 30?/aI)T- ^eicr hec Stadt Mannheim abgehaltenen WetL schreiben aller Systeme, an dem sich ca. 1600 (Steitoaranlvn hat der Wettschreibeausschuß infolge der Indiskret Mn e in es A u s i ch ußmi tg l ie des die Prüfung der Ar^iten in d.n ä ÄS Beklagten verurteilt, eine Entscheidung darüber an trpff >h für die Crteüung cnJeC?ürfteUbtÖCR unparteiisch festgesteilt iv'rdn Ah vrSburfte hierdurch .. ... LandwirUchüst. ***• Vä . 219.- A . 108.1 N Teleioaiische BiursKier«caste des tiiessenei Anzeigers, mitgeteilt von der Bank lür Hand« und Industrie, Giessen. l'ranklurter Mörse, 5. November. 1.15 Uhr. Reichsanleihe . 116.fi — . . . 102.C Escbweiler Bergwerk . . 2u6.- Gelseukirchen Bergwerk . 192.1 Hamburg-Amenk. Paket!. 121.4 _ Kartosselmartl - Bericht vom 4. November 190 Friedberg (Hessen): Role Sorte Pik. 2.00-u.uu, Rtaainu 1' bonuin 2.25, weitze runde 1.90—2.00, (Äelbfleifchigc, weitze, 1.9o—2.0 L. " k i n r t a. Rt.: Role Sorte Rtt. 2.0u, Magnnm bonui 2.u0—O.Ou, weiße runde 2.00, Gelbsteifchige, rote, 0.00, n Wiesbaden: Rlagnum boimm 2.75, weiße runde 2.65. Helm: Ptagnum bonum Pik. 2.40—2.50, Gewsteifchige, iol 3_^2d—3.50. Hagen: Magnnm bonum 2.70—.2.80. tt ö i n: Re -Saber Rtk. 2.40, andere rote Sorten 2.25, Magnnm bonum 2k ow 2.,0, weiße runde 2.10-2.20, Getbftelschige, rote, 2.40-2.6 roei^e 2.25—2.40. Frankenthal: Rote Sorten 2.00, Magnm bonum 2.20, weiße runde 2.00, Gelbfleischige, blaue 3.00, rote 3U' 'vellze 2.65. (Altes per 50 Liitogr.) 252 (- ) 217 (- 1). ---x -Weltmarktpreise: Weizen: Berlin Tez. 228.75 (- Trni 231.75 (—4.75). Budapest April 220.30 (4- 8,00). Par Roo. 191.35 (— 4.60). Liverpool März 186,60 (— 8.95). (ibicac ■Le^. 145.80 ( 9.60), Aiai 158.70 (— 7.95). Roggen: Berti -Sez. 208,25 (-t- 0.25), d)iai 208.50 (-!- 0.75). Hafer: Berlin De 176.50 (+ 1.25), Aiai 182.50 (4- 0.2b) Mk. für Vertilgung von Raben und Krähen ausgeworsen. Turi die überhandnehmende M ä u s e p l a g e hat man jetzt von diese ü seither so geschmähten „schwarzen Gesellen" eine besiere Meinuil bekommen, denn sie sind es, die den Landwirt bei der Bekämpfe J der Feldmäuse, die wie Sand am Meer auftrelen und ungeheure 1 Schaden anrichten, kräftig unterstützen. In einer heute hß ' abgehaltenen Versammlung des landwirtschaUlichen Kreisverein. ' in der man die Mäuseplage und deren Bekämpfung bespracl wurde besonders darauf hingewiesen, daß jetzt die Krähen nn < Raben als Freunde der Landwirtschaft zu schützen seien, un die Vertilgungsprämien in Fortfall kommen möchten. I, übrigen empfahl man als wirksames Mäuse-Vertilgungsmiii, den S t r y ch n i n h a f e r. '-Sie ^cyauorouuug wird im Laufe des Novembers von b( Hauptslelle der Deutschen Landwirtscha'ts-Gesellschaft, Berlin SW. 1. Dessauer Straße 14, ausgegeben werden, von wo auch lofienlo Die Anmeidepaplere zu beziehen sind. Der Schluß des Amneldi lermms l,t am den 29. Februar 1908 feflgelegt. Getreide - Wocheudericht der Preisberichtsuetie o-es Lulwwirtschaftsrats vom 29. Oktober bis 4. November 1907. Die in der ungünstigen finanziellen Lage der Lereiiiigte Staaten begründeten iLxporlbeitrebungen tagen dem Ajettmau i von dieser , 111111) in der letzten Bwche empstudtich zit leiden hatte. In Berhf * waren die Lieierungspreise lür reizen zeitweise 7—8 TU. niedrig iniö hatten sich damit um 13—14 M. von Dem Du ne des noriaq '11(011015 erreichten Preisstand eniienit, oi)ne daß der Uin-ang üv inländischen Angebots |onöeriicl) geeignet luar, diese PrelsentivilleliMi i ä" löroern. Für Die heute emgeireiene trdmge Erhotung, die bei Wochenverlust aut ungesähr' 5 HL reduzierte, war die Aussafsutil < maßgebend, datz die von der russpchen Regieruiig beabsichtiUl 'Maßnahme gegen eine weitere Steigerung der Preise jedemaus v einer Erschwerung des Exports besieyen dürste. Besonders tiuiu f angeregt wurde dadurch Die Stnninung für Roggen, Denen Prei>! ItßiiO sich imolge Der andauernden Lnapphen des inländische Angebots, namentlich an seinen Qualitäten, und der UnreiuabiliiQ Der russischen Forderungen ohnehin wlderstandssähiger gezeigt hatti so dag gegenüber der Bonvoche schlietztich noch em kleiner Preis lonschrill seslgesteUl iverDen tann. Im palerhandel bestand auc zuletzt iveder ans t)er einen noch aus der anderen oeue Uieigun zu irgenö welchem Entgegenlommen, wodurch das Ee,chäst eu überaus schivertalliges Eeprage behictt, ohne daß sich dabei m bei PreiSverhaUnisfen besondere Veränderungen ivahrnehmen ließe, - ^uuerycriie war in greisbarer und schwimmender AZare billiger r 1 linnen. Büe in diesem Artikel lieg mich bei Akais Der Absatz HE wünschen übrig. 0 Gs Pellten sich die Preise füc inländisches Getreide am letzte Martllage m Mart pro 10u0 Zig. je nach Qualität, wobei üa - 'Ehr ( + ), beziv. Etzeniger (—) gegenüber Der Vonvache in Llam mein () beige|iigt ist, ivie folgt: W s . Zur Vorbereitung der diesjährigen Stadtverordnetenwahlm haben der Bürgervcrein, der freisinniae iterT"""1?“'?"16 7'CVCi"' 6Cr N°rdostv°r°i„ und der Südw-stvercin auf Grund einstimmiger ®cfd ‘ Heneraivcrsummlungeu sich zu einem gemeinsamen Vorgehen geeinigt und haben dieselben einen uu-Kurzem aller Berufs- und Gesellschaftskreise und aller Stadtteile bestehenden durch ansierhalb der Vereine stchcndc Personen ergänzten Rürgersltzaftsau-jchuß gewählt, welcher mit Aufstellung einer Kandidatenliste beschäftigt ist und dieselbe im Lauf der uächsteu Woche zur öffentlichen Kenntnis bringen wird. Es wird jetzt schon gebeten, diese Liste einer wohlwollenden Prüfung zu unterziehen, und im Interesse der Vermeidung einer Stimmenzersplitterung weitere Einzelvorschläge möglichst zu vermeiden oder doch solche zunächst znrückznstellen. Gießen, den 29. Oktober 1907. D”/to Der gewählte Bürgerschaftsausschuß. kN zu Aschaffenburg, Giessen, San Franzisco, 4. Novbr. 1907. ■ Statt besonderer Anzeige. Todes-Anzeige. Gott dem Allmächtigen hat es in seinem unerforschlichen Ratschlüsse gelallen, heute früh 9 Uhr plötzlich unsere herzensgute, innigstgeliebte Gattin, Mutter, Tochter, Schwester, Schwiegertochter und Schwägerin Frau Elise Dechert, geb. Dambier sich in die Ewigkeit abzurufen. Um stille Teilnahme bitten Die tieftrauernden Hinterbliebenen: Christian Dechert, Prokurist, mit seinen 2 Kindern Die Beerdigung findet Mittwoch, den 6. Novbr., nachm. Vi4 Uhr vom Leichenhause in Aschaffenburg aus statt 6902 08492 Beuern, den 4. November 1907 im ZlehunglG. blsl9.NovemberO7. je > Altenburger , yeld-totterie g333 tieldgewinneobneAbeer. Heute morgen 1jtll Uhr verschied nach langem, schweren, mit Geduld ertragenem Leiden meine innigstgeliebte Frau, unsere gute Mutter, Schwester, Sch'viegcrtochler, Schwägerin und Tante FtlU! ftntljnrinn Schäfer, geb. Fink Alter von 37 Jahren. Dies zeigen mit der Bitte um stille Teilnahme an Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Schäfer u. Fink. Hausen, den 4. November 1907. Die Beerdigung findet Mittwoch, 6. Novbr., nachm. 3 Uhr statt. 6693 Danksagung. Für die vielen Beweise inniger Teilnahme bei dem Hinscheiudeu und der Beerdigung unseres lieben, unver» geblichen Töchterchens und Schwesterchens Mari, chcn sowie für die vielen Kranz, und Biulncnsvcndcn sagen herzlichen laut. Insbesondere S jür die trostreiche Ärabrede, sowie Schweiler dlcaria ti die Pflege. Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Karl Walther. WEM e HDGD , 1 M 11 für 10 M., Porto a. LOSe. Liete20 PL extra, emptiohli Carl Heintze, Strassburg in) Elsass, Böalsscl27n^ -WWälen^WtM and der Kgl.HofvarMmerie'Fabr. von C.D.WunderUcl), Nürnberg, um den Haaren ein duntles Uw sehen zu geben, Dr.Orftla s Nuh- öl, zugleich ,eines ^aarvl, macht das Haar dunkel und wirkt baar- stärkeud, beide a 70 sj3fß-, 120 Mk. W. Nilbingcr, Drogerie. Dlv/e 1 werden Porträt-Äuftrage angenommen. Ausführung in Oel, Puste!! und bcner VcrgröiSernnK von Vv,-Ntorbc(^ in Hoble und r aiDen. ■ ■ ■■ Preise nach Ucborelnkunft. — Marie Felchner, Malerin, Goethestrasse 6?. |g|| Flüge! Pianinos Itermoniusns von ML 1000.— an von ML 380.— an von ML 33.— an L. Haupt-Vertretung von Beckstein ------- - Klavierspielapparate: Pianola zu Mk. 1250, Phonola zu Mk. 950 Stets vorrätig: 25 Högel I von Sechsteln, Blüthner, Berdux, 150 Pianinos j Kaps, Schiedmayer etc. 100 Harmoniums von Mannborg, Hofberg etc. Spezialität: Rudolph-Patent-Pianinos mit bis jetzt unerreicht guter Stimmhaltung 10-20jährige Garantie. - Freie Lieferung cv' Monatsraten von 5—20 Mk. Höchster Barrabatt - Illustrierte Kataloge gratis . Gespielte Pianos zu allen Preisen « Pianos zu vermieten auch Harmoniums. — Monatliche Mietpreise 2-12 Mark jede Reparatur an Pianos und Harmoniums wird in eigener. Werkstätte fachgemäss und vollendet ausgeführt Klavierstimmen G Aufpolieren von Pianos. WBL^. BUDOLPH Grossh. Hess. Hoflieferant Seltersweg 91 Seitenweg 91 Hunderte der bekannten Herdplattenputzer Inb im täglichen Gebrauch und >aS Gutzücken der HauSsrauen Zu haben bei LG516 Ludwig Kröll, HauS und Uüchen-Gerätc, Hockstrasse 10. Neue Heringe per St. 5 Pfg. „ fort. o „ „ marinierte Heringe 10 „ „ NollmovS 6 /, „ Sardinen xZ/4Pfd. 12 „ Stets snsch gcraurb. Bücklinge cmpfiriP [0379 Heinrich Arnold II., Marktstrakc S8. Seltersweg 24. Emil Kräftigen Wohlee.chnmck gM gchwechenSnp^“ WUrZe eS.aeUCenSehGreT-S- giebig. Angelegentlichst empfohlen von Tüchtiger Burcaugchilfe nun 1. Dezember 1907 gesucht. Bewerber, die bei einet Bürgermeisterei oder einem Kreisarnt gearbeitet haben, erhalten den'Vorzug. Bezahlung erfolgt gemäg Amtsblatt Großh., Ministeriums des Innern vorn 10. 4. 07 zu Nr. M. d. I. 13110. v _ Meldungen unter Beijchluß von LebenLlauf und Zeugnissen an die Stliirit für psychische und nervöse Llranlheiteu in Gießen. und An- und Verkauf von Kuxen, Obligationen, sowie Aktien ohne Börsennotiz. LDVio 1/ Vermietung von Schrankfächern in meiner Stahl- Mieter, I monatlicher nach Vereinbarung. gegen neue Stücke [6296 A.Hoüerhoff btihne, Giessen, Seltersweg 20 franko Provision muljen. rechte \ W.r mütvten i>en Stleincn unb damit auch den Gr"h?,. eine sCr ?ur Sie durch billigen Einkauf Ihrer Lesen Lino A'irrnp nnrr hitvrfi hiiirtvlx. ____i...... .... . -ZT : . 1 CY3 « » * v v v h u || y , SSiÄSb." «ehr lohnen wird. Anschauen kostet nichts! kammer unter Selbstverschluss w-j. u.L'cgchübncr, Kmen-, Gänse-, Trut- Wf Hübner, ^utteranikel ^kflügel u. Hunde, Zmochenmühlen, Brut- noparate 3c, re. lief. s. 25 Jahren 0 hlüig unter Garanlie. M- Vecker, Weidenau-Sieg, äntwnam. Prewt. Losterll. b1/. " Tapisserie- :: :: Weihnachts-Arbeiten aasaciührt. 7 Abschlag.1 Vohh«rin^e 4 Psg., " Zvj eioeln Psd. 5 Psg., Sauuriirdut Pfd. 8 Psg. L. Ltcinhällser Neuen Bäue 17. twl0J Seltersweg 27. iteben, aus denen nicht der Pater allem, jrqu oder Witwe, außerhalb des Dauses Entlastung des Vorstandes. Neuwahl des Vorstandes. ffiStafeft“ a3cttinSQn9crc9en^itcn- Statutenünderrmg k. Um vollzähliges Erscheinen der verehrl. Mitglieder bittet Der Vorstand. Deckenstoffen, Läufer, Milieu, Handtücher* Kissen, Decken, Waschtisch - Garnituren’ Bürstentaschen, Papierkörbe, Manschetten-’ :: :: :: Kragen-, Krawatten-Kasten ;; ;; ........ Kinder-Arbeiten ........ «,«5 hSiP”! b,"cn .wir “m ^aben an Kleidungsstücken, Stoffen jiinb bctgU besonders auch um Gcldgabcn, die uns die nleidi mauigüe Benaerung für die Ztinder ermöglichen. ”' hm* Lur Erhebung von Beitragen geht nicht herum- moö man beachten wolle, vielmehr bitten mir, die uns luaedackupn AuninCficnlCdti°l'r ric "achbenannten Borstandsdamett gelangen au lassen. Frau Professor Lrewcr, Molttesiraffe: #yiau yictfitonnnmit Äenb^LMe^b »l-inttuderfchulfchwestern sind, Sieben, den 4. November 1907. S)ur Borstand der Kleintinder-Bewahranstalt. »»«I«rnntie eine mirn icSönc crica billig- L. ubuna -an franto m.Ber».-.Nch. E.W fr* Sofort trocken 1 Lt Krüge 1M., bei mehr bill Gustav Matter, M&usburg 13. Telefon 3LL Ausstellung von Kreditbriefen für Ausland. Ovnn'S Secttoflal- fiSchmd An- und Verkauf von Wechseln auf das Ausland (Divisen), sowie Diskontierung von prüna Bankakzepten zu vorteilhaften Sätzen. Entgegennahme von Bareinlagen, und vergüte ich bis auf Weiteres bei täglicher Kündigung 31/,0/,) WnzeMtlr per Pfund 60 Psg. reines [6388 Kchtvtjnrlchmh per Pfund 64 Psg. C. Steinhünsei' 27 Seltersweg 27 . 17 9ieuen Baue 17 a welche die Garderobe fstr sich und die Kinder sowie Bett- und Leibwäsche, Gardinen nnd ~eppia}C, ferner üJioLcl und Seiten, furg alles was im Haushalte gebraucht wird, in einem ®e|d)ärt lauft, welches durch sein langjähriges Bestehen Beweise für seine Reellltat und LeistungS- föbi^reit e^rachh Em solches Geschäft ist daS große Warenhaus von I. Jtlmann, Ploclstr. 14-16, Q)lC|jen. Daselbst werden bie Zahlungsbedingungen ganz nach Wunsch des Käufers gestellt und Jedermann^ Kredit gewährt bei kleinen Ratenzahlungen. Jeder Versuch führt zur dauernden W-schastsverdmdung. I. Jtlmann, Gießen, Plockstraße U-16. KtzriftGem,»KWcrHcWlMll uns nriiAuUclfcn zu einer frohen Ehristbejcheruna iilr Eröffnung von laufenden Rechnungen, An- und Verkauf von Wertpapieren an allen in- nnd ausländischen Börsen, Einlösung von Zins- n. Dividendenscheinen, Verwaltung und Aufbewahrung von Wertpapieren, Gewährung von Krediten, Beleihung von Wertpapieren u. Waren unter günstigsten Bedingungen. Eröffnung von provisionsfreien Scheck- und Bepositenrechnuug zu kulanten Zusätzen. Kleiner Anfang! Beliebige Vergrösserung! Niederlage bei: ?h. Otto Isenbruch Frankfurt a. M., Schillerstr. 27. Gabehberger. Wir eröffnen Donnerstag, den 7. November d. I., abend» 729 Ubv, m umerem Pereinslokal „Hotel Einhorn" UlltcnilhÄlüi'e für Amen unü Herren in ber Stenographie nach GabclSbcrgcr iverbreitctsteö und siaav llw anerkanntes System). Gesl. Anmeldungen an «vcrrit Lenz, Wolntrage 4, oder zu Beginn deS Unterrichts erbeten. D31/io Der Vorstand ____________ der Stenographeu-ttzciellichast (Babelsberger. Eisenbauanstait cg^°snt°aedst:3 Dichjtllhle - genietete Träger — Stotzen moderne Fassaden - Hellen — Treppen etc. = Stnhlschremerei ----- Sennnifir. U ,«I Ph. Henkel 14 AM ÖäM- Sr,Ä's » KWj fSMSSÄiiBÄtiBr sMWUI tzvhe und Niedere Linderstiible und ®tMmcn. und Banerntiimc, Rohr^Ämch^ ssssg D es in ea 250 S, h, 'n °h" Kau,häuS6r "> Berlin und Chemnitz. Ihren Mifnli,d,r h k ? DeutSci"antls verbreitete Genossenschaft sichert Ihren MUgliedern höchste Leistung,läh.gkeit durch gemeinschaftlichen organisierten Waren-Elnkauf. I&a Sl banngescnan, ; i '< [ Giessen, Neue Bäue 23. r W Ziehung 16., 18. u. ID.Novbr. 1907 Altenburger Geldlose z.B.desHerzog Ernft-Wald Los I Mark. Hangtgswifiii 20000 Mk ter. Ziehung am 3.-5. Dezbr. 1907 Jenaer Schrihstollerheim- Geldfose Hauptgewinn 20000 Mk Dar ä Los 1 Mark Porto u. Liste pro Lotterie 25 Pfg. extra empfehlen und versenden Gustav Seiffert* Lotteriebank G. m. b. H. Eisenach, sowie »Ile Konigi Preuse Lotterte-Ehnnphmer und die durch Plakat» kennt liehen Verkautsiteilen. Rich. Buchacker, Fritz Flimm, Wilh. Semmler i Seltersweg 2ö, Gg. Carl Volk, Phil. Weiler. Ib*^ | * <- V\ P =: L' ä * 7 M I i - z '' A