Erstes Blatt Freitag 1 ♦ November 1£M>7 !T$K r iro fettigen. * int Alter von 86 Jahren entschlafenen Mannes wieder das Fleckchen Erde aufzusuchen das ist. Die l'i. 157, Jahrgang datier vierwal in bei yÄ SM WW ■ Q/ O W t&y H TVod)e beigelegt und DA, M 'M UÄ W UU W *1 NZ W ..vcirnalroödicntftcbbay Rv U ■ WW WA «ÄÄ. Krelsblatl ffir btn Kreis M W W M ' d' Kietzen. sterniprech-An- UM > jchluß L d. Redaktion 112 >MHE General-Anzeiger für vEmaqe'w'uh" Notöfionsbnid und Verlag der vrühl'schen Univ.-Such- und Steindruckerei. 8. Lange. nächste deutsche Gründung des ‘ iolgen und ähnliche Institute Liverpool, Dublin und andc ., wird in Rtünchen er- ter Zeit in Brüssel, Städten inS Leben • ■ 3 ihre Heimat, cl uux> üuu•vyv“ '***'* "■'if.’’ ।*"7 ', .. ,r. Zum Lohn für ihre Treue soll sie jetzt 11; Michelstadt; Bezu gSy retSr monatlich 7b Ps., viert el- A iährlich Mk. 2.S0: durch Abhole- tu Zweigstellen * monatlich 65 Ps.; durch diePost Dtk.2.— viertel- sährl. uusschl. Beslellg. ZeilerwreiS: lokal IbPf, ausmärlS 20 Pfennig. Verantwortlich tfa den volitischen Teil: E. Anderton- s. Feuüle» ton unb .Vermischtes" V Wittko. für .Stadt 7r. 257 |r|d)Ctnl täglich anbei Sonntag-. Tem Siebener Anzeiger werden >m Wechsel mit * )Cm hessischen Landwirt & ite Siebener Familien- | .achmittag um 3 Uhr , Cgabe des Grab- ;ie Familie des am politische LngLSfctzcrrL. Der 8 63 des Hauottsgesehduchs. Zu dieser viel besprochenen Bestimmung, mit deren Abänderung sich gegenwärtig der Bundesrat beschäftigt, hat der Deutschnationale Handlungsgehttscuverband soeben dem Bundesrat eine umfassende Denkschrift überreicht. Die Denkschrift erläutert den rechtlichen Inhalt des Paragraphen und geht der historischen Entwicklung seines Rechtsinhalts nach. Sie untersucht dann die Ursachen des Ausschlusses der Gehaltszahlung in Krankheitsfällen, die sie in gewissen wirtschaftlichen Neubildungen unserer Tage und in Veränderungen in der Zusammensetzung der Masse der Handelscmgestellreii findet. Lin Abschnitt der Denkschrift beschäftigt sich mit den Unterschieden des Handlungsgehilfenrechts vom allgemeinen bürgerlichen Recht in dieser Materie. Die besonders gearteten Anstellungsverhält-, nisse der Handlungsgehilfen rechtfertigen eine andere Be-, Handlung wie bei den gewerblichen Arbeitern. Damit werden besonders die Befürchtungen der Reichsregierung entkräftet, denen besonders der Staatssekretär Nieberding im vorigen Jahre gelegentlich der Beratung des bekannten Antrages Bassermann Ausdruck gab. Schließlich widerlegt! die Denkschrift die häufig ausgestellten Behauptungen von dem Anreiz zur Simulation, der in der Doppelzählung von Gehalt und Krankenunterstützuug liege. Ter Deutjchnatw- nale Handlungsgehilfenverband kommt zu dem Ergebnis, daß es eine dringende Ausgabe der Gesetzgebung ist, die Rechtsunsicherheit des geltenden § 63 des H. G. B. zu be- 16 f ’ u. Land" und.Tenchts- Reöaftton, Expedition und Druckerei: 7. |Sül- $ w den Anzeigenteil- h Beck. gerufen. _ Frankfurt a. M.^3l fand auf dem hiesigen en korporative Arbeitsverträge adgeschlosfen: a) ohne Ar- iLitseinstellung in 1625 Fallen für 230 247 Beteiligte, b) in- olge Angrisfsstreiks in 616 Fällen für 71361 Beteiligte. Bei den Bewegungen zur Abwehr von Verschlechte- mngen und bei Abwehrstreiks wurden verhindert- 1) Ar- leitsverlängerung: a) ohne Arbeitseinstellung für 979 Per- onen 4872 Stunden pro Woche, b) durch Streiks für 1065 Personen 4522 Stunden pro Woche; 2) Lohnreduzierung: i) ohne Arbeitseinstellung für 2842 Personen 6197 Mk., > durch Streiks für 4838 Personen 13 471 Mk. pro Woche. Diese Statistik ist im Hinblick auf die Stärkung des loyalen Friedens allgemeiner Beachtung wert. Sw laßt erkennen, wie häufig verlustreiche Streits durch friedliche Vereinbarungen sich vermeiden las,en. Die Gesamtausgaben der Gewerkschasten für Lohnbewegungen, Streiks und Aussperrungen im Jahre 1906 sind auf die enorme Summe von 13 451 718 Alk. angeschwollen, d. h. noch 21/2 Millionen Mark mehr als im Vorjahre. M an mag hiernach ermessen, welche gewaltigen Opfer die Arbeiterbewegung von ihren Teilnehmern fordert.' statt ^Di/Mittel für"das Denkmal" ftnd vom Musterschulverein, von' früheren Schülern und Freunden Oppels, sowie auch von weiteren Kreisen der Frankfurter Bürgerschaft ausgeoracht worden. Tas Oppeldenkmal ist von Bildhauer Jov Kowarzrt geschahen. Das Epitaph hat die Form eines egyptiswen Grwbemaanges Als Riaterial ist thüringischer Grämt verwendet^s Bckdms des Verstorbenen ist in Form einer Bronzeplakette angebracht. Bei der Uebergabe des Denkmals sprachen un Namen des Denkmalsausfchusses Prof. Dr. Aug. Knoblauch und für die ffericMe der Karl Oppel 35 Jahre als Lehrer angehort ^^ d ren Direktor Max Kalter. Ferner sprachen Vertreter vm-chiedener Logen, sowie der Prediger der freireligiösen Gemeinde Karl Oppel war bedeutend als Schriftsteller und Wezrell al- Aeavptologe: zwei seiner Werke, „Das Wunderland,der Pyramiden" und Das Buch der Eltern", und eilt un vorigen ^ahre neu erschienen Im deutschen Logenwesen hat Oppel bis zu eSRSSt., tt i"ä fMÄVK’ä.*« Ieuljcher Kolkswr IschaMicher Verband. (.Unberechtigter Nachdruck verboten.) £>. u. H. Berlin, 31. Okt. 1907. Im Sitzungssaal des Vereins Berliner Kaufleute trat gestern abend der Deutsche volkswirtschaftliche Verband zu seiner 6. Hauptversammlmtg zusammen. Die Verhandlungen wurden von Landesötonomierat Wöl ding-Berlin geleitet. Er erstattete auch den Bericht übör die Tätigkeit des Verbandes im verflossenen Geschäftsjahr. Im Vordergründe der Arbeiten standen die Erhebungen über die Vorbildung der praktischen Volkswirte. Die Vorarbeiten zur Klärung des Problems fanden durch die Herausgabe des Werkes „Tie Vorbildung für den Beruf der volkswirtschaftlichen Fachbeamten" einen gewissen Abschluß. Die Zahl der Mitglieder ist aus 751 gestiegen. Sie verteilten sich auf die verschiedensten gewerblichen Kategorien. Zahlreiche Korporationen, Handelskammern und gewerbliche Vereinigungen aller Art haben jich dem Verbände angeschlossen. Der Nachweis von Stellungen für V. lkSwirte nahm einen weiteren Aufschwung. Durch die Stellenvermittlungsabteilung des Verbandes werden die wirtschaftliche Lage und die Aussichten für die jüngeren Volkswirte charakteristisch beleuchtet. Von einer Ueberproduktion an wirklich geeigneten Kräften ist im Berufe des praktischen Volkswirts keine Rede. Besonderes Augenmerk richtete der Verband auf die Eröffnung von neuen Arbeitsgebieten für Volkswirte. An 200 größere Kommunen wurde eine Eingabe gerichtet, in der die Nützlichkeit der Anstellung von volts- wirtjchastlichen Beigeordneten und sonstigen volkswirtschaftlich gebildeten Mitarbeitern begründet wurde. Aus diesem Gebiete dürsten die Aussichten für den Nationalökonomen zunächst am günstigsten liegen, in den bisher ausschließlich von Juristen besetzten Virwaltungsjiellen zur Geltung 511 kommen. Der praktische Volkswirt ist ein Sauerteig, der berufen ist, in der Staats-, Gemeinde- und Kolonialverwaltung den Juristen, der nichts als Jurist ist, zu ersetzen. Der Fonds für eine Darlehns- und Unterstützungskasse erveichte eine Höhe von mehr als 1000 Mk. Die Rechtsauskunftsstelle leistete nützliche Dienste. Auch die Auskunftserteilung über Standes- und Berufssragen nahm einen größeren Umfang an. Das volkswirtschaftliche Handbuch wird nächstens herausgegeben werden. An den Geschäftsbericht schloß sich eine kurze Erörterung an. Dr. Krüger-Berlin erklärte, er habe in Magdeburg auf der Hauptversammlung des Vereins für Sozialpolitik eine große Enttäuschung erlebt. Er bedauerte es, daß man dort nicht klar zum Ausdruck gebracht habe, daß der praktische Volkswirt in erster Linie Nationalökonom fei und nicht etwa Jurist. Es sei bedauerlich, daß der Vertreter des Verbandes nicht wenigstens diese Anschauung zum Ausdruck gebracht habe. Professor Dr. v. 5)alle hielt dann einen fesselnden Vortrag über die W i r t s ch a f t s w 1 s s e n - schäft in der heutigen B e-a m t en v 0 r b 1 l d u n g. Er betrachtete zunächst die Schulbildung und Ausbildung der Volkswirte und die Stellung der einzelnen Berufe zueinander. Notwendig sei eine geeignete Vorbildung der Lehrer damit in den Schulunterricht die Gesichtspunkte des modernen Lebens hineingetragen würden. Besondere Lehrer für Volkswirtschaft sollen nicht angestellt werden, nä rs. In Anwesenhett einer großen Zahl geladener Gage wurde nm Donnerstag nachmittag in Heidelberg, gegenüber der allen Universität, ein M i l ch p a st e n r i s i e r u n gs 1 n|t 1 tu t eröffnet, das der in den Vereinigten Staaten in loeucn Kreisen bemnnle Rew-Porker Multi-Millionär Nathan Straus 1116 Leben gerufen hat. 'Erschienen waren zu der Eröfsnungsfeler n. a. -Professor Reer Direktor der Universitäts-Kinderklintk, Pro'eßor Flemer Pio- sessor van Koel, Fran August NÖchlmg vom Rlanuheimer Verein jitr Säuglingsmilchküchen und W. Graff vorn Vadischen -bereut zu Bekämpfung der Tuberkulose. Die Einrichtung des Laboratoruuns wurde von Herrn Straus, der sich vorübergehend in Heidelberg amhält, selbst erläutert, und die eigentlichen Vorführungen leite e Tr. Green, der die Slraus'schen Laboratorien m emer Reche groger Stabte eingerichtet hat und in Amerika als tüchtiger Kinderarzt bekannt ist." Die Milch wird von Kühen entnommen, die unter ftci'ibiaer Kontrolle stehen und nut Tuberkulin geimpft üuo. Zur llmvenbun« fldonßt »«3 «crfa()«n des betmmUn - 'titoiefjorS lauem-. Tic Milch wird ui vier Arien pafteiit , für Umber nn Aller von 1 bis 4 Wochen, von 1 bv- 3 lionntcn, von 4 bis'6 Monalen nnd 7 bis 8 Monaten. Sie ■Bufammcn- ietzuuq der Miilch -riolgt nach den Rezepteni b°kamiA^arzlicher Autoritäten, wie Prol-Iior Feemann, kosten o'ie §er- Ctraus betreibt in Newyork bereits leit E die k°stenlolcf 4!e ieilnng pasteurisierter A!,tch an die Bepolkernng. Zurzeit exp eren dor, 17 Stationen von iLIilchverte, ung. Im Jahre 180b ,m>rven 3140 252 Flaschen nnd 1 O7V 4Ov Glaier Milch verteilt 4)ue Sterv lichkcii unter den Säuglingen N-wyorks ist '"'^ge Phtta- bis 1896 von 92,2 auf 55 von Tansend g-Iuuken. ich m ° delpbia, Sl. Louis, i5hieago und °nd°reit a,ne ,ka ischen a°ten bat betfIn&erfve11 n bl.cbe 'DliUionav atjn icb< Proiesjor a Norden in Wien, der -tMi iah, iprach den W>i>pch nu4, ön& «i Se I )ian flebürenev chassen iverde. Die er 9lnregimg ist Her «nirrf» -uuächst zu T-nlscher tsl, -geiolgl. In H°>d°lb°rg w.rd d i M Ich i Versi.cheu in der Universuats-Kniderklmit verwenve , i Allgemeinheit unentgeltlich zu9" ,fh 9 ß in Münch auch soll nicht ein besonderer volkswirtschafllür.er Lehr- ;egenftand in den Schulen eingeführt werden. D:e Lehrer ollen nur bei Gelegenheit die vottowirtschafllichen Ideen betonen. Für die Ausbildung selber soll keine Zwangsnorm geschaffen werden. Es gibt viele Wege, die Bockswirlschaft zu erlernen. Die geeignetste Vorbildung ist wohl die auf der Universität. Für oen Volkswirt ist ei:ie Hochschulbildung von großen: dttrtzen. Eine solche ' Hochjchmüildung hat aber der moderne TurchschnittSjurist nicht. Alle Fakul- räten müssen arbeiten, dem Juristen aber gibt» der Herr im Schluß er bekommt alles vom Repetitor. Auch die Volkswirte sollten mit der juristischen Wissenschajt zum Teil bekannt werden, auch sie sollten ein Examen ab legen, aber vor Examinatoren, die zum Teil akademische Theoretiker, zum andern Teil Praktiker und Spezialsten sind. ~ie Volkswirte sollen nicht danach streben, eine neue Beamtenklasse zu werden. Denn bann würde es dazu kommen, daß sie sich auch von den anderen Beamtenilassen abschließen, wie sich das am besten ja in kleinen Städten churaAerisiert, wo jede Beamtengruppe ihren eigenen Stammtisch Die Volkswirte dürfen sich nicht absperren las-en von den anderen Beamten, sondern müssen danach streben, mit ihnen in Berührung zu kommen. Sie sollten sich die Möglichkeit verschasjen auch bei den Provinzialbehörden zur Information zu arbeiten, damit sie mit allen Bedür,nisfen des öffentlichen Lebens bekannt werden. — Zum Schlüsse der Hauptversammlung lourde beschlossen, eine >wmiin,s.vlt zu ernennen, die alles Materia: bearbeiten soll, das in der Frage der Ausbildung der volk^.virtjchajrlichLn Beamten vorhanden ist. Die Kommissio:: hat der nächsten 5^>aupt- verjammlung einen eingehenden Bericht darüber vorzulegen. - Anstalt ausgestellt. ___ Die Heimatliebe einer Brieftanb e. _Tnhre 1905 Üab ein Mitglied des Briestaubenklubs zu M?chelstad?ün Odenwald eine zweijährige Taube nach Neustadt an der Tafelsichte (N-rdböhwie^ ab MKMWW -WZMWM mt^rurilckaeaeben blieb sie dann dort ivieder nahezu ein Dock Ende der vorigen Woche machte sie sich aber- matz' auf den Weg zu ihrer Geburtsstätte, und hatte, nun- nä über ihre Route orientiert, bereits am Sonntag, Thnr (Eintreffen einer brieflichen Mitteilung, die ihren Moana meldZ üt bestem Wohlbefinden erreicht. SBeber bt^inräMiaen Gefahren, noch die harten Strapazen einer jo langÄ wiederhklteu Reife'konnten sie abhalten, immer Kleines Lenilleton. 5 p । u n q e l li e s a iil c ri t a li i s ch e li M i l l i o- ^^i^-^er Schauspieler unb H o m i f e r Georg Enge ls ist nn diesem Donnerstag nachmittag in Berlin g e ft o r b e n, nacb- denf ihn schon am Sonntag ein beftinevJJiiKHei.ja.’Jlnutl. ain. Krankenlager gewoisen halte. Ji> Engels tii einer ber beliebtefte t Hontifer der deulschen Bühne, der znicht nainenltich Ni der Rode, des N'ppcs im »Husarenfieber" loiendeii Scimt. ivectte, verschieden., Er ,st 61 Jahrealt geworden. Geboren ist er n.Aüona. Aman^ war er Maier, ging Später auf bie Breiter "vd wurde 1870 m Berlin nm Wollersdorl-Theatcr engagiert. 1872 kam er ans Wallner-Theat-r, 1883 ans Seutidje -r^catcv. Ccit 18-4 wne Eugkls mit in Gastspielen tätig und nahm teilt bleibendes Engage _ Der vielbeschäskigte Dichter. Detlev von lassen, die folgenbcn originellen Inhalt hat. ,AzUer ä™ Mik fmgW^RÄragem ^^lili^ Festgedichte Stanmch.ichveise, Auwgraphe» usiv- usw, ^nüe^nde bin, auf jede Einsendung, Zuschrift und der- aleichen ^antworten Erlauben Sie mir gütig,t Ihnen in dieser — Das Novemberhest der Neuen Rundschau (Berlin, S. Fischer, Verlag) bringt eine größere ^nzahl^unveroifent- licbter Brief evonFriedri ch Ni etz s ch e. ^n ^emselb^n 5>eft verösjentlicht Christian E oll in eine ^tueii, rttter Ibsens Zusammenhänge mtt den Bewegungen semer Het- mat Eb uard Bernstein spricht unter dem ~uel „Po-- litisches Kometeutum" über Wandlungen von deutschen unb englischen Staatsmännern, v. ttexkn.l hat eine Studie über neue Ernährungsprobleme, .tuet <-atgcr ubvi* moderne Lyrik. Graf E. Keyserling beende: feinen Roman I „Dumala". Aus StaOt tinO Cattö. Maximilian Harden. Harden hat dem Berliner Korrespondenten des „Petit Parisi en" erklärt, er werde bei einer etwaigen zweiten Verhandlung seines Prozesses vor der Berufungsinstanz nicht nur alle in der ersten Verhandlung nicht verhörte Zeugen wieder vorladen, sondern noch weit mehr. Er habe nichts dagegen, wenn Graf Moltke sich dieser Eventualität aussetzen wolle und sei von einem neuen Freispruch überzeugt. Daß er keine gute Presse habe, kümmere ihn wenig, da er die beabsichtigte Wirkung erreicht habe. In einer vorgestern in Essen abgehaltenen Versammlung hat der Reichstagsabgeordnete Dr. Böhme übrigens angekündigt, daß der Prozeß Moltke-Harden der Wirtsch. Vereinigung Veranlassung geben werde, im «Richstage die Vorgänge im Gardekorps zur Sprache zu bringen und von der Regierrmg zu verlangen, daß ohne Rücksicht auf Rang und Stand aufs schärf st e ein geschritten werde gegen alle, die sich derartige Verfehlungen zu schulden kommen lassen. Inzwischen hat der erste Staatsanwalt am könig- Winter-Kampagne gesundheitlich gewachsen zu sein. In 14 Tagen wird Naumann wieder in seinem Heilbronner Reichs- tagswahlkreis referieren. Rußland. Bisher liegt das Ergebnis von 343 Dumawahlen vor. Darnach sind gewählt: 166 Rechte und Monarchisten, 103 Oktobristen und Gemäßigte, drei friedliche Erneuerung, 26 Kadetten, neun polnische Nationalisten, sechs Mohame- daner, neun Sozialdemokraten, 20 Linke und ein Wilder. Das Ergebnis der gestern in Petersburg und Moskau stattgehabten Wahlen ist noch unbestimmt. Vorläufig ist nur bekannt, daß in Petersburg ein Oktobrist gewählt wurde Mut) daß mehrere Stichwahlen stattgefunden haben. Die „Boss. Ztg." meldet aus Warschau: Die Polizei entdeckte zwei von Damen bewohnte Verschwörerlokale, in denen die Mitglieder einer Kampsorganisation sich verbargen. 17 Personen wurden in diesen Lokalen verhaftet. Sodann fanden in der Stadt Mass en-Verhaftungen statt. Ter Berl. Lokalanz. meldet aus Petersburg: Nach Privatmeldungen aus Wladiwostock wurde das meuternde Minenboot „Skory" von drei kaisertreuen Minenbooten eingekreist. Es erfolgte eine Kessel explosiv n. Der „Skory" ging mit der gesamten Besatzung unter; nur drei Mann wurden gerettet. Bei dem Bombardement Wladiwostocks durch die meuternde Besatzung des „Skory" verloren auch mehrere Amerikaner ihr Leben. ** Abschiedsabend für General von Lin d e n a u. Au-Land. Salzburg, 31. Okt. Das Befinden des Großherzogs von Toskana hat eine Wendung zum Besseren genommen, die tagsüber anhielt. Der Patient brachte am Nachmittag einige Stunden außerhalb des Bettes im Rollstuhle zu. Appetit, Stimmung und Nahrungsaufnahme sind den Verhältnissen entsprechend gut. Rom, 31. Okt. Ter Papst ernannte den neuen Nuntius in M ü n ch e n, Pater F r u e w i r t h, zum Titular- bischof von Er eg li. Paris, 31. Okt. Gerüchtweise verlautet, daß die französischen Bischöfe vom Papste neue Instruktionen erhalten haben hinsichtlich der Organisation der Kultusvereine. — Ter Pariser Korrespondent der „Jndependance", der kürzlich den Rücktritt dreier ftanzösischer Bischöfe angekündigt hatte, berichtet, daß noch weitere Maßnahmen gegen de n f ranzösischenEpiskopat bevorständen. Ter Papst wünsche auf den französischen Bischofssitzen nur ihm vollständig ergebene Persönlichkeiten. Gießen, 1. Noo. 1907. ** Vom Großherzoglichen Hofe. Der Groß, erzog und die G ro ß h erz o g i n, sowie Prinz und Prinzessin Heinrich von Preußen besuchten am Donnerstag abend das Hoftheater und wohnten der Aufführung des .Husarenfieber" von Kadelburg bei. Am Morgen hatten sich der Großherzog und Prinz Heinrich niittclst Auto- inobils von Wolfsgarten ziir Fasanenjagd beim Oberst- leutnant Frhrn. v. Heyl nach dem 9t o n n e n b u s ch bei Worms begeben. i ~ Aus dem Bureau des St a dttheater; Auf die morgige Volksvorstellung von „Nordisch Heerfahrt" sei ausdrücklich hingewiesen, da es die letz. Aufführung des interessanten Werkes ist. — Es sei h dieser Gelegenheit mitgeteilt, daß die Sonntagsvorstellun von Raben stein er in wegen des Nachmittagskonzertk ausnahmsweise erst um 8 Uhr beginnt. ** Zum 70jährigen Stiftungsfest des „Lieder kranz" fei, um Irrtümer zu vermeiden, bemerkt, daß zu den Sonntag, 3. Nov., nachmittags 5 Uhr stattfindenden Konzert selbstredend alle eingeladenen Herren berechtigt sind, ihr D a m e n mitzubringen. Das sich daran anschließend Banket ist jedoch des beschränkten Raumes wegen al Herrenabend gedacht. Deutsches Reich. Berlin, 1. Mv. Der Kaiser ist leicht erkrankt. Es handelt sich um eine Erkältung, die sich bereits seit mehreren Tagen fühlbar machte und den Monarchen veranlaßt, zur rascheren Wiederherstellung während eines Teiles des Tages das Bett zu hüten. — preußischen Finanzministerium rechnet man schon damit, daß infolge der durch die neuen Steuern bedingten Abwanderung in die unteren Wagenklassen die Einnahmen aus dem Personenverkehr der preußischen Staatsbahnen im laufenden Rechnungsjahr um mindestens 40 Millionen hrnter dem Voranschlag Zurückbleiben werden. — Zur Erstattung staats- und verwaltungsrechtlicher Gutachten rst ^Professor Dr. H ätsch ek von der Posener Akademie in das Kultusministerium berufen worden. Gleichzeitig wird er in der Vereinigung für staatswillenschaftliche Vorlesungen über den „modernen un^ seine Einrichtungen" Borträge halten. Er ist deshalb von seiner Lehrtätigkeit in Posen für das lausende Winterhalb)ahr entbunden worden. Köln, 31. Okt. Wie der „Köln. Ztg." aus Bonrn telegraphiert wird, haben die katholischen Verbindungen sich dem Beschluß der anderen studen- tischen Zwrporationen in Bezug auf den Professor ^r. Schroers angeschlossen. Sie verurteilen das Vorgehen des Erzbischofs gegen den Professor und erklären dab fte sich an den Ovationen für den Professor beteiliaen imb sich auch dem Massenbesuch seiner Vorlesungen anschließen wollten. ' 1 * Schulpersonalien. S. K. 5-. der Großher- ,zog haben den prov. Lehrer an dem - Lehrerseminar zu ! Friedberg, Lehramtsassessor Dr. Wilh. Schäfer zum Oberlehrer an dieser Anstalt ernannt. In den Ruhestand ver- l^t wurde der Lehrer an der Gemeindeschule zu Ilbenstadt ^os. Hillebrand wegen Krankheit. Erledigt sind- Eine mit emem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerftelle an der Gemeindeschule zu Hilleäyeim. Mit der Stelle kann —rganistendienst verbunden werden; eine mit einem lath. rcr P ^eU^eng.L^ ' • S»mx zu bet Ansicht, daß die Stadt lick Clw5rpLr ü^f)Cnen Vulkans ausgcbant war. Plöv- lich erwachte der Vulkan zu neuem Leben. Tie Stadt wurde durch den Ausbruch in die Lust gesprengt. Man hofft, daß eurige Glau brecht -Gedenktafel. Zu dem gestrigen Oescr-Gedachtmsartikel werden ivir nm die Ailtteilung ersucht daß der jetzige Besitzer des Geburtshauses von O. Glaubrecht nicht Agent, sondern Inhaber einer Mineralwasserhandluna en gros und einer Kartoffelhandlung ist. "Unterricht im Zeichnen und Malen für die Studierenden und Hospitanten der Landes-Universität wird ailch im bevorstehenden Wintersemester wieder von Kustmcil-r W. Barthel ertetlt. Der Untericht findet int Anschluß nn die kunstgeschichtlichen Vorlesungen statt und soll deren Hörern Gelegenheit geben, ihre künstlerische Bildung -u bereichern. Ente Befprechting der Interessenten findet am eamätag mittag im Archäologischen Institut statt. '' Jugend von heute. Aus dem Lager einer Holr- ,, l0^lcnl)nnbhmg auf dem Hainni waren m letzter rseit n bcn bort lagernden Briketts bemerkt ivorden Am 30. Okt., abends, wurden nun sechs junge Bürschchen un Alter von 12 bis 15 Jahren ertappt, wie sie, jeder mit einem Sack versehen, Briketts aus dem Lager entwendeten L,ret davon waren über die 2 Mieter hohe Bretterwand in das Lager cmgestiegen und reichten den draußenstehenden die -orüetts zu, die sie dann in die Säcke brachten Sie ec. griffen unter Zurücklassung der Säcke die Flucht, wurden aber ermittelt und zur Anzeige gebracht. s-s eschichtchcn. Von einem Freund des Gieg. Anz. m einem Nachoarort wird uns folgendes mit» geteilt: Daß es auch noch in unserer Gegend Leute gibt die vn die Wliiiderkuren des Schäfers Ast glauben, beiveist folgender Vorfall: Ein junger Dtann hörte von dicseii, Wohltäter der lLicnschheit erzählen, schnitt sich sofort am Nacken Haare ab und schickte fic mit einem Schreiben an den heilkundigen Lchafer. Prompt erhalt er von tiefem die Antwort, er leibe an Magen-, Leber» und Siierenverschleimungen. Die znr Behebung dieses Leidens erforderliche Arznei tolle 2 50 M unb werde unter Nachnahme geschickt werben. ' Von bieser l“'"'1 fublt bc"'1 aiich der junge Mann ein schweres Sä.”* “i “ ura- M-, 31. Okt. Nach einer heutigen! c Cn^ ^er Flcischerinnung ist ein kleiner A b'-I IJA;akes Schweinefleisches zu verzeichnen, -c Gestern nachlnittag brach ein an einem Gebäude der Lah-' meyerschen Fabrik angebrachtes Hänge gerüst, auf dem, drei mit Anstreicyer-Arbeiten beschäftigte Weißbinder stau- c den. Die Arbeiter stürzten von der Höhe des 1. Stockes in r H^en ™ Wurden schwer, einer leicht verletzt. - X)er P^bß-Aus schuß für das deutsche Turnfest erläßt' folgendes Ausschreiben: Die Künstler von Frankfurt und Umgebung werden eingeladen, sich an dem Wettbewerb zur Öelmnnung von Entwürfen für Titelblatt und c 19 nette der Festzeitnng zu beteiligen und ihre Entwürfe bis zum 25. November an den Preßausschuß für' das deutsche Turnfest (Schöne Aussicht 16) einzusenden. - In einem Abteil 3. Klasse des Darmstadt-Fnank- furter Personenzuges wurde gestern abend einem Herrn aus Darmstadt von zwei Mitreisenden, während er eingeschlafen war, das Portemonnaie mit 450 Mk. ae*5 st0 hlen. Als der Bestohlene mit polizeilicher Anzeige sj Ä ^ben sie freiwillig 200 Mk. zurück. Die fehlenden Mk konnten trotz einer von der Polizei vor genommenen L Leibes-Visitation nicht mehr zur Stelle gebracht werden, c o nJ fu r t a. M., 30. Okt. Der gestrige Vortrag ^osesfors G u r l i t t über die Frage „E r z i e h e n wir b,ur Per sonlichkeit?" war geradezu als ein Ereignis » btefet Saison zu betrachten. Der Redner verneinte bit 3-rage und begründete dies sowohl durch allgemeine Aus- suyrungen über die Erziehung, als auch durch zwei treffend au.geführte Beispiele, nämlich den Religionsnirterricht und den ui der deritschen Sprache. Ilm dem Gießener Abende nicht vorzugrcrfcn, soll auf den Inhalt hier nicht einae- t gangen sondern nur noch mitgcteilt werden, daß der aroßc ° Saal des SaalbaueS, der größte Frankfurts, mit allen K feinen Lvgen und Galerien bis auf den lehten Platz gefüllt war und daß den Redner nicht nur langaiihattenber Bei- jal( am Schluffe seiner Ausführungen lohnte, andern daß unterbracht^ ‘aiCbCT unb 1DlcbcL' in freudiger Zustimmung 1 Posen, 1. Nov. Dem Bürgermeister Knap- TPita m ber Bürgermeisteramt dort bereits seit drei Zähren inne hatte und jetzt einstimmia wiedergewahlt worden war, ist die Bestätigung versagt worden. - ä München, 31. Okt. Wie die „Alla llta" aus w berläsfiger Quelle erführt, hat das erzbischö fliche Or- ar rat München den bekannten Schriftstell^ und! latholrschen Geistlichen Dr. Josef Müller Gründer und des JJ “ .und einer der markantesten Vertreter ©tuHguTt 31 aruS Briefen. „Nationalliberalen StomJün^P^u6cC bec Meldung der fchwererErkranknn^ üon Naumanns : mnn selbstz daß es bei I "^ckarzeitung" von “ Tresben sich lebigl im Weißen ...... Lich, 1. 9too. Die feierliche Einweihung de Neubaues der landwirtsch. W i n t e r s ch u l e findet Qt] Mittwoch, 6. November, statt. Nachmittags li/4 Uhr erfolg I die Uebergabe der Schule durch die Stadt an den ^ui i^chtsrat der Schule und von diesem an den Schulvorstehe Es folgen Ansprachen, Besichtigungen der Schulräumlich keilen und der Lehrmittelsammlung, sowie die Eröffnun des Winterkursus 1907/08. Anschließend daran findet ei' gemeinsames Mittagessen im Holländischen Hof statt. -d. Hun g en, 31. Okt. In große Trauer wurde heut, eine h^sige Familie versetzt. Jyr 22jäyriger Sohn, Hex ^mann Nickel der m der Gegend von Marburg an^ Dreschmaschine bcscyastigt war, wurde gestern mit der Bab» sHwer erkrankt hierhergebracht und starb heute unt- typhusahnlichen Erscheinungen. t Darmstadt, 31. Oft. Der Brudermörde' "i Biebesheim seinen Bruder durch U volversckMge lotete, ist heute vormittag von der Staatsanwalt, sckMt im Beuem des Psychiaters Kreisarzt und Medizinalr iudenborn aus Grov-Gerau vernommen worden, wöbe Machten verfolgt werde, und alles, was passiert, sei deren Wer! Mord in der Schnakenmühle rc. Er sieht fid Überall von finden verfolgt und trug deshalb stets einen L l^OOO1 ܰhein väterliches Vermögen voi fL1t7 °?° dNk. durchgcoracht und wohnte bis zum 18. Okwber hie b ^ub$t9Jtra^- Seitdem hatte er Aufnahme^ lemem Bruder in Biebesheim gefunden. Sein Bruder hielt ibi I 5U' sich eine Beschäftigung zu der fd^eint seinen Zustand verschlimmert zu haben 9lUs llk odier Zett fast immer mit einem geladener n?nr hpr bei seiner Verhaftung in Slockstad ^er Revolver schon wieder geladen, und es ist als eü 5U ^birachten, daß der Mörder dabei nicht noch mch ^"Abrichtet hat. Er ist der Meinung, daß er durchaus hpr^pk« asl ^atfcUtTb wollte sich nach seiner Behaupluiii lelber der Behörde melden. Er hält seine Tat für ganz korrek hatte- ep^^tnbreL rUC^ rfcine üon Reue. Auf semm Brudei weck dieser ihn angeblich verfolgte, vier Schüsse abgegeben bfphP?^nbe dNun-d, m den Leib und ins Herz Mw ^sp,- ^lne Schuß wäre tödlich gewesen. Tas unglüä 7Ä^V-e^or .Wahnsinnstat war verheiratet, 41 Jahre al ^ei Kinder. Es unterliegt keinem Zweifel, das der Mörder einer r re nan st a l t über wiesen werden wird N p/a armftabt, 31. Oft. Stadtverordnetensitzung. Di W i der Bevölkerung über die durch den neue: ■ I npffi ! V a 11 Elektrischen Straßenbahn herbei ! gesuhrve Beschränkung der Fahrzeit veranlaßte die Bürgermeistere i huwhpV m(a? wit dem heutigen Tage im allgemeiner! I r. die Sommerfahrzeit eingerichtet habe. Zu dem geplanter! Elektrischen Straßenbahn vom Böllenfallto, ! ?ach Nicderramstadt wird auf das Gesuch der in Frag, kommenden Gemeinden der Beschluß der betr. Ausschüsse bckann gegeben, nach dem man die Strecke wohl int Auge, behalten wolle Ar.* wegen anderer wichtiger Projekte, welche die Stad F ^wster Zeit noch auszuführen hat, nicht möglich sei, vorerf w n?^'er treten. Verschiedene Einwendungen geger den Bebauungsplan sür die Gartenstadt Tieburgerstraße-Hohler. weg werden teils anerkannt, teils zurückgewiesen. Tie für Er Weiterung der Kinderltation im Pfründnerhaus verlangten Br z^rden gutgeheißen. In der nicht öffentlichen Sitzung wird das Gesua) des L a n d e s v e r e i n s Hessisch er Zei- LVI'V6 Gewährung eines Zuschusses zu den Kosten des W o hl t a t i g ke i t s f e st e s am 26. Oktobers genehmigt. lichen Landgericht! Berlin durch Erklärung vom gestrigen Tage die Strafverfol- gunginSachendesGrafenKunoMoltkewider Maximilian Hardenüberno mm en. Damit hat das Privatklageverfahren sein Ende gefunden.' Die Börsengesetz-Novelle steht nunmehr in ihren Hauptpunkten fest. Die Verbündeten Regierungen glauben auf Grund folgender Vorschläge zu feiner Verständigung zu gelangen. Ter Widerstand der agrarischen Parteien gegen die Börsengesetznovelle soll überwunden werden dadurch, daß der Ter mi n h a n d e l an Getreid e und Futtermittel nicht nur nach wie vor verboten bleibt, sondern daß die Strafen für eine Umgehung des ^Verbots in einer Weise erhöht werden, die eine künftige Überschreitung als völlig ausgeschlossen erscheinen lassen. Man hofft durch diese rigorose Bestimmungen die Getreidepreise in einer den Agrariern annehmbaren Höhe halten zu können. Dafür soll der Ter m in h a n d e l in Börsenpapieren und sonstigen Judustrie- werten völlig freigegeben werden. AmlUcher Teil Bekanntmachung ’J o! Betr.: Wie oben. b (c7i Griedel (Hofgut), den 29. Oktober 1907. D7. verlassen muß. WMUODWKMW r D SJZ o b e m b e r d. I s., n a ch- U h r anberaumte Pserbemuste- vormittags verlegt wirb und 8.45 Uhr für bie Gemeinden el ul u 3 ii ih ci Kreisblatt Nr. 78) bringen wir rj eiligten, baß bie auf den 6. re n i t t a g s 2.40 Uhr und 3.45 'n rung und Fahrzeugprüfung auf nunmehr wie folgt stattfinbet: Gießener Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung für tzesseu am Samstag ben 2.-November: Wechselnde Bewölkung. Trocken. Teinperatur wie heilte. Schwache nörblid)e Winde. Familie Karl Walther. Beuern, den 1. November 1907. Die Beerdigung findet Sonntag, den 3. November, nachmittags 2 Uhr in Beuern statt. 083Ju Jer Sirtrtg »on Proscisor 8mlitt muß pünktlich um sy2 Uhr beginnen, da starker Besilch von auswärts zu erwarten ist, der bei den mangelhaften Abendzugverbindungen den Saal schon gegen 9!/2 Uhr wieder Wie „Dassy ChwmcL" aus Walto erfahrt, waren vov- gest-em iu ^unis sechs Erkrankungen an Bubonenpest 'zu verzeichnen, von denen zwei tödlich verliefen Todes-Anzeige. Heute morgen verschied nach kurzem, schweren Leiden unser liebes Töchterchen und Schwesterchen Mariechen im 14. Lebensjahre. Banksagung. Für die vielen Beweise inniger Teilnahme bei dem Hinscheiden und der Beerdigung unseres lieben, unvergesslichen Bruders, Schwagers und Onkels ta Bender sowie für die vielen Kranz- und Blumenspenden und Herrn Pfarrer Egelhoff für die trostreiche Grabrede sagen allen tiefgefühlten Dank. Die trauernden Hinterbliebenen: I. d. N.: Familie Bender. in Kenntnis zu setzen. I. V.: Dr. Merck. Ketiannlmüchung. Betr.: Herstellung elnes Personenhaltepunties Göbelnrod Zwisch'N Kilometer 20,3 und 20,5 der Bahnstrecke ^eßen-Fulda. Bezugnehmend auf unsere Bekanntmachung vom 18. 11. Mts. bringen wir zur öffentlichen Kenntnis, daß der Erörterungsternnn auf Sonntag, den 9. November lf. Fs., nachmittags 3 Uhr, verlegt worden ist. Gießen, den 30. Oktober 1907. Großherzogliches Krcisamt Gießen. I. L.: Dr. Merck. Beste prima Rock-Wolle ä Pfund . . - • Mk. 3.90 ti 11 e 9 e d n Seltersweg 20 1. In Lich vormittags Lich mit Albacher Hof, Hof Kolnhausen und M ü h 1 s a ch s e n , Birklar, N i e d e r - B e s s i n g e n fcta. UsM für Wilir- u, Heifkande. Sektion für Naturkunde. Haw.ptvei*sammiäirBg Mittwoch, den 6. November, abends 8‘A Ubr, pünktlich im physikalischen Jmtrtut. 1. Vortrag des Herrn Prof. Kauer: Die 'Hcreunft des Mmeral- aebaltS in den mittcldcuttchcn MrncralaueUcn. (i>ut ucpi bildern.) — Gäste willkommen. " 2. Vorftandömahl. Berichterstattung. Rechnung->ablmte._________ Mr die vielen Beweise herzlicher Teilnahme ■ nn dem Hinscheiden unserer lieben Frau, Mutter, g Tochter und Schwester ICrugeä* sngen wir hiermit unseren innigsten Dank. Die trauernden Hinterbliebenen: Familien Kruger und Küchel nitroWt sich gerettet Haven. Dte russische Regierung hat [e Maßnahmen angeordnet, um eventl. Flüchtlüige zu unter- ,0cn und den Umfang der Katastrophe festzustellen *^^darsevalsche Ballon wurde gestern vormittag gen 11 Uhr der Berliner Abteilung des B e r e i n s D e u t s ch e r n g e n l e u r e mit einer kurzen Demonstrationsfahrt vorgeführt. :i lebhaftem Winde wurde der Tegeler Schießplatz einmal um- 1 eist, worauf bie Landung erfolgte und zwar infolge Aussetzen I s Motors etwa 300 Meter vor der beabsichtigten Stelle ent- J ritt. Das Luftschiff wurde dann von den bereitstehenden Mann- * gasten des ^ustschiffer-Bataillons in Empfang genommen und I iversehrt in die Halle zurückgebracht. Kleine Tageschronik. j Die erste Berliner Drosch ken-Chauffeuse hat .< onnerstag vormittag aus bent Polizeipräsidium den Fahrschein s isgehänbigt erhalten. Sie bestteg sogleich eine Automobil-Droschke t tb trat ilM erste Fahrt an. Dem Bert. Lokalanz. zufolge ist in der Nähe der Station ü kör s he im ein 18 jährig es Mädchen aus Hochheim m einem Bah nzuge überfahren und tot aufgefunden , orden. Tas Mädchen ist bermutlich aus dem Zuge gesprungen, * i cs glaubte, über das Ziel hinausgefahren zu sein, und ist 41 ibei verunglückt. Bei dem Kommunion-Hütten-dlmte in Oker ist in der ver- t; angenen Nacht ein S ch me l z t i e g e l aus Platin int Werte von y 5 000 Mk. g € sto hle n worden. "l In Köln sind in den letzten Tagen sieben Typhuser- tl )Aevik, der an dem im Herbst vorigen Jahres Xn Hainersdorf ei Gera ausgeführten Raubmord beteiligt sei soll, verhaftet. cUm wegen dieses Raubmordes zu zwölf Jal-ren Zuchthaus Ber- ; rtcilter hat im Zuchthaus Orlevik als Mitschuldigen und zwar rj( ls den, der den tätlichen Stich ausgeführt hat, angegeben. Der langgefuchte Mordbrenner Sternickel 'ist bei Olrmtz er haftet uptb in Hirschberg eingeliefert worden. Der Chefredakteur des „Pester Lloyd", Leo Veigelsberg, 1 sich gestern abend im Redaktionszimmer erschossen. , An der Küste von Berwicks hirc (London), wo stürmisches Zitter herrscht, wurden Schiffstrümmer an das Land ge- 10 chwemmt, darunter eine Rettungsboje mit der Auffchrift „M i r a Flensburg". In Branca Leone erfolgte am 31. Oktober, mittags, l stedcrum eine Erderschütterung. In Ferruzano stürzte , in Gewölbe ein, wobei zwei Pioniere verwundet wurden. i Ter populärste Komiker Newyorks, Raymond Hitch- ock ist seit vorgestern verschwunden. Man glaubt, daß i u Selbstmord begangen habe oder nach Europa geflohen sei, da B eit einiger Zeit gegen ihn ein gerichtliches Verfahren wegen ^ittlick)er Verfehlungen schwebt. !eJ Tas Verl. Tgbl. meldet aus'New York: Hier wurde ein Armenischer Revolutionär verhaftet, der schwere Erpressungen gegen einen hier lebenden Landsmann und n Nillionär begangen hatte. Er erzwang von ihm die Zahlung 1j ,xoßer Summen unter der Drohung, daß er heimlich Bomben in die t Wohnung des Bruders in Konstantinopel legen und diesen dann n cks Verschwörer anzeigen werde. ;i) Das Gioßfjermgliche Krcisamt Gietieu an die Großh. Bttrgernieistereicn der nach vorstchcndcr BckanuLmachung in Betracht kommenden Gemeinden. Wir machen Sie auf vorstehende Bekanntmachung aufmerksam und empfehlen Ihnen dieselbe sofort ortsüblich veröffentlichen zu lassen, sowie die Pferde- und Fahrzeugbesitzer hiervon besonder^ 18etr.: Pferdevormusterung und Fahrzeugprüfung im Kreise d| Gießen pro 1907. < Unter Bezugnahme auf unsere Bekanntmachung vom 16. d. M. hiermit zur Kenntnis der Be- Briefkasten der Acvaktio«. Stadtverorduetenwahl betr. Die Antwort auf die Anfrage, ob eine tm ^tnfachen Konkurs befindliche Person bei der Stadt- verordnetenwahl wählen kann, finden Sie in dem gestrigen Artikel » er ^Xr. ^^^lverordnetenwahl wahlberechtigt?" Danach kann die S-ttmmbercchtigung von jemand, über dessen Vermögen Konkurs erkannt worden ist, während der Dauer des verfahrens nicht ausgeübt werden. ____________ GrigittaL-DrahtmeLdringen. ö l n, 1. 9iov. Aus der B r o h l t a 1 b a h n ist gestern abend bei Oberzissen der letzte Zug vom Viadukt mit sämtlichen Wagen ab gestürzt. Riehrere Personen sind tot und viele verwundet. Nach der Mayener Zeitung betrug die Zahl der Toten 6, die der Verwundeten 15. Nürnberg, 1.^ Nvv. Die Strafkammer verurteilte den S ch a u f p i e 1 c r H o r f chc l, den Helsersl)etscr des vcrschwun-. denen Juwelendiebes Lütte wegen Beihilfe zum Betrug und Begünstigung unter Zubilligung mildernder Umstände zu sechs Monaten Gefängnis, wovon 2 als durch die Untersuchung vervüsst erklärt wurden. London, 1. Nov. Die Elyde-Werft hat von der Regierung ben Auftrag erhalten, Entwürfe für den Bau eines neuen Typus von Kriegsschiffen nach Art des Dreadnought einzureichen, die aber etwas größer sein sollen. Auch Vorschläge betreffend Lieferung von Kesseln nach einem neuen Typus sollen gemacht iverden, die jedoch von einer anderen Firma geliefert werden sollen. London, 1. 9iov. Die „Times" meldet aus Sto ck Holm: Die schwedische Regierung wünschte den Vertrag betteffend die Garantie der Integrität ^Norwegens zu unterzeichnen, die norwegische Regierung widersetzte sich ober diesem Verlangen. Tie (übrigen Mächte befinden sich in dieser Meinungs-Verschieden- heit in einer heiklen Sage. London, 1. Wie die hiesigen Blätter berichten, scheinen die Eisenbahngesellschaflengeneigt zu sein, den Eisenbahnern alle möglichen Konzessionen zu machen mit Ausnahme der Anerkennung ihres Syndikats, lieber die letzte Frage herrscht keine Einigkeit unter den Gesellschaften, deren Haltung je nach der Anzahl ihrer syndizierten Arbeiter dem Verlangen der Angestellten mehr oder minder günstig sei. Die Arbeiter aber legen nach wie vor den größten Wert auf die Anerkennung ihrer Orgamsatwn. Aus der Tatsache, daß für heute eine neue Konferenz der Eisenbahn-» Direktoren im Handelsminislerimn anberaunU ist, schließt man, daß die Möglichkeit einer Verständigung nicht ausgeschlossen ist. Paris, 1. Nov. Mit einer gewissen Befriedigung bringen hiesige Blätter folgende Nachricht aus London: Die sozialistische Wochenschrift „Justice" verössentlicht einen äußerst heftigen Artikel, in dem der Verfasser berman gegenden bevor st ehendenBe suchdesdeutschen' Kaisers in London loszieht. Ich sehe nicht ein, so schreibt der Verfasser, weshalb die Bevölkerung Londons' den Friedensstörer und Champion der Reaktion in Europa nicht mit Pseisen und Johlen empfangen sollte. Ich hoffe, daß ihm dies nicht erspart bleiben wird, wenn er die Straßen Londons durchfährt. Paris, 1. Nov. Ter Schriftsteller Jules Renan ist gestern zum Mitglied der Akademie Concourt gewählt roorben. Tunis, 1. 91ov. Wie festgeftellt würbe, ist bie Pest, die bereits zwei Opfer gefordert hat, von einem aus Oran kommenden Tampser ein geschleppt worden. Kamelhaar-Strick-Wolle, sehr weitüi, speziell für Fussleidende ä Pfund Mk. 4.b» Ober-Bessingen; 2. Auf der Straße Butzbach-Lich bei Hof Güll vor- mittags 10 Uhr für die Gemeinben Torf-Gill, E b e r st a d t mit Arnsburg, M u s ch e n b e i m mit H o f Güll, Ober Hörgern. Gießen, ben 31. Oktober 1907. Gronherzoguchc^ ->o.i^iamt Gießen. I. V.: Dr. Merck. Gießen, ben 31. Oktober 1907. Wegen Sterbefalls ist das den Erben Bender zu Holzbauscu - im Ulnitale - gehörende größere Geschäfts- unb Gasthaus teiluns bereit unb nimmt schriftliche @e?ote bis »um 16. 3iot.br., im MMe& den 30. Oktober «-/„ Gemeinde-Rentmeister. - A. Holterhoff • Söhne Bettenhausen, den 31. Oktober 1907. 6838 Prima« beste StricIc^Wollen« =• « um«, wo ihm 325 1 Die Dachdeckerarbcitcn, sowie die Zreacl- und Latten- liekcruna zum 9Zeubnu einer Navpreßantage am Grube WeckeS- beim bei Weckesheim, Oberhessen und zu. vergeben. Refleklamen wollen bis zum 12. November d. Js. schrntliche Osterle einreichen; Unterlagen können bei der unterzeichneien Verwaltung eingesehen WClbCn5Bi6unfelb, den 31. Oktober 1907. DVn Fürstlich Solms-BraunselS'schc Bcrgverwaltuug. Gcrichtssaal. Karlsruhe, 31 Oki. Der Schriitstelicr" Karl Waßmann hafte «^OEsterli vor dem Schöffengericht wegen Beleidigung zu verantworten, ^er 21 Jährige hat sich schon in allerlei Berufen versucht. Er ist mit den Gerichten schon vielfach in Berührung gekonuiien, weil er bei einen Reisen die Angewohnheit hat, bie Lotelrcchnungen nicht zu bezahlen. Waßmann machte große Vortragsreisen, bis nach Frankfurt, Heidelberg :c., veranstaltete literarische und dramatische Abende und veröffentlichte m den Zeitungen große Ankündigungen ohne je einen Pfennig dafür zu bezahlen. Später betätigte er sich als Hungerkünstler und weiterhin als Ausrufer bei einer Lustschaukel Alls dem Hauprozeß versuchte er auch Geld zu schlagen und dichtete ein Drama „Thfter Hau oder der rote Schalten". In diesem Drama, das auf die Sensationslust der niedrigsten Schichten spekulierte, ist von einer Verlobung des Staatsamvalts Dr. Bleicher mit Fräulein Olga Molitor die Rede. Waßmann hielt in Karlsruhe einen Vortragsabend ab und zitierte dabei jein Drama. Er behauptete dabei, daß er den Staatsanwalt Öfter mit Olga Molitor zusammen gesehen habe. Ferner stellte er die Behauptung am, daß Hau unschuldig und Fräulein Olga Atolitor die Täterin sei ivosür er Beweise habe. Die Presse nahm gegen Waßmann Stellnng' was diesen zu heftigen Angriffen gegen einzelne Zeitungen veranlaßte. Tie Verhandlung nahm mehrere Stunden m Anspruch, er gab die Beleidigung ruhig zu und behaupteie ferner noch, daß Fräulein Olga 'lUolitor schuldig sei. Wegen dieser Beleidigmig ist bereits eine neue Klage gegen ihn eingeleitet. Seine Behauptung, daß er den Staatsanwalt mit Fräulein MoUtor zusammen gesehen habe, stellte sich als uiiwahr heraus. Seme früheren vielfacheii Versehlungeii gestand Waßmann em, ohne die Spur von Neue zu zeigen. Das Gericht verurteilte ihn wegen Beleidigung zu drei Wochen Gefängnis. Eingesandt. (Für Form^ unb Inhalt aller unter bie)er Rubrik stehenden Artikel übernimmt bie Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Lollar. Allgemein ist man sehr unmutig über das zu langsame Fortschreiten ber Arbeiten an der hiesigen Wasserleitung. Sck-on 14 Tage befindet sich die Bahnhofstraße in einem Ja ft unpassierbarem Zuftanb. Es wäre boch im Interesse des Ortes sowohl als auch der vrelen unseren Ort besuck>enden Fremden gelegen, ivcnn die Straße baldigst wieder in den früheren Zustand versetzt würde. Markte. fc. Frankfurt a. M., 1. Nov. Schweinemarkt. (Org.- Tel. des Gieß. Anz.) Zum Verkaufe standen 393 Schweine. Bezahlt wurden: für Schweine 1. Qual. 62—63 Pfg., Lebendgewicht 48,50 bis 00,0 Pfg.; 2. Qualität 60—61 Pfg., Lebendgewicht 48,0 Pfg.; 3. Qual. 52-^54 Psg. Geschäft'.Markt gedrückt, Überstand unbedeutend. tc. Frankfurt a. 1UI., 1. Nov. Heu- u nd Stroh markt. (Org.-Tel. d. Gieß. Anz.) Angefahren waren 12 Wagen Heu, 2 Wagen Stroh. Bezahlt wurde für Heu Mk. 3.40 bis Alk. 3.70, für Stroh Mk. 2,50 bis Mk. 2.60. Bekanntmachung. Aus Kreisen von Handel und Industrie ist an uns das Ersuchen gerichtet worden, auf bald mögliche Einrichtung von verschließbaren Abholungsfächern hinzuwirken. Auf eine entsprechende Eingabe hat sich die Kaiserliche Postverwaltung bereit erklärt, der Einrichtung solcher Abholungsfächer, für welche jedoch nur das Postamt 1 in Frage kommen kann, näher zu treten, sofern von unserer Seite eine sichere Unterlage über die zu erwartende Beteiligung an großen Fächern zu 18 Mk. und kleinen zu 12 Mk. jährlicher Miete beigebracht wird. Wir fordern hiermit diejenigen Firmen, welche sich durch Uebernahme eines Abholungsfaches an dieser Einrichtung beteiligen wollen, auf, uns in Kürze hiervon Mitteilung zu machen. Die Grundsätze für die Ueberlassung verschließbarer Abholungsfächer nebst Formularen zu Anträgen auf Ueberlassung von Schließfächern, Anweisungen über das Leerungsverfahren und Beitrittserklärungen liegen auf unserem Bureau zur Einsicht offen. Gießen, den 1. November 1907. B/u Die Großherzogliche Handelskammer. Koch. iu Hl Das Tapeten-, Linolenm-, Teppich- und MdelstMesMM ijttontroaverfainm(unf Billiges Angebot für Strumpfwaren Paar Mk. 1.10, 0.95, 0.85, 0.75, 0.65, 0.58, 0.48 Weinc nur erster Kellereien. Zu haben rendcu Bedingungen Gegenüber der Engelapotheke Mk. 1.95,2.65,3.25,4.30, 5.25,6.50 bis Iknr Hetlrr-Mk» per Pfund 30 Pfg. R StclnhtiiiNcr» Sclttzröweg27, Reue-BäueP [ü61b nicht zu erscheinen und zwar: P'd. 8 Psg. Ttcinhäuser Reuen Baue 17 Teliertzweg 27. Anerkannt ante Stürbe. Besondere Frühstückskarte. Vorzüglicher Mittagstisch in und auller Abonnement, 70 Pfg, 1 Ptk. und höher. Reichhaltige Tages- und Abendkarte. Ausschank von Münchener Hosbrau, Dortmunder-, Friedel & Asvrion-Bier. Abschlag. Volltierinae „ 4 Pf«, Zwebein Pfd. 5 Pfg^ fämnnis der Ltontroüversammluna bestraft. Gießen, den 28. Oktober 1907. Grvtzherzogliche Bürgermeisterei Gießen. ______________________M ecu in. der beste Herdpuhschmirgel. <8u haben bei [ß[ Ludwig Kröll, Hans- iinb Stürtien (Geräte, Ploltstratze IO. Hochachtungsvoll Ernst Wwe KV-ÜW (nur diesjährige Ware). Alk. 4.50, 3.30, 2.50, 1.75, 1.25, 0.75, 0.58, ü.38 ösrtlrhttite Paar Mk. 1.05, 0.98, 0.85, 0.60, 0.45, 0.33 13. November, 2 Uhr nachmittagö: Jahrgänge 1000 und ihm der ^manterie, loiutc dm oben unter Nr. 1 Anfgeführt"» Jahrgänge und ^wen der Reserve (Offiziere re.j- 1 aLci 14. November, 9 Uhr vormittags: Jahrgänge l!;02 und ifito der Infanterie,- v 14. November, 2 Uhr nachmittags: Jahrgang 1904 der iciuteiie; 15. November, 9 Uhr vormittags: Jahrgänge 1905, 1906 unh 1907 der Infanterie,- untl 15. November, 2 U.h r nachmittags: Sämtliche Jahrgänge brr A erve der. Garde,. Provinzial-Jager, Kavallerie, M artlllene, Fuuartiüerie, Piomere ur.u Verlohn,truppen- !6. Novcmver, 8V« Ubr vormittags: Sänultme Jahrgänge hPr Jicieiue bev Drains, Sanitätspersonals, VeterinärpersonlUL fontnp.c Mamischaf:en und Marine, sowie die zur Dispoim w der Truppenteile und Ersahbehörden entlassenen Ä/tannW ten aller Waisen und die oben unter 9tr. 3 Ausgesü'Nn (Landwehr I. Aufgebots, denen ein besonderer Gestelluna? befehl zum Eriche,neu bei der blontrollversammlung äiin± 5$ wirb folgendes erinnert: a 1. Defreiungsgesuche sind biß spätestens 8 Tage vor dem Avvrs, durch oen BezirtSseldwebel des Haupt-Lieldeamrs emzureW und munenvurch die Bürgermeisterei bezw. bei Lcamien bi uh die vorgesellte Behörde beglaubigt sein. 1 XdJ Berück,ichtignng kann nur in den dringendsten Fällen hrit. finden. 1 t,u 2. Jeder Kontrollpflichtige ersieht die Jahresklasfe, zu der er ao. hort, nur dem Deckel seines Militärpasses. öc 3. Die Milltarpässe mit emgeklebter gelber KriegSbeorderung berw Paßnotiz und Führungszeugnis sind mitzubringen. J 41 ^eute Haben in bürgerlicher Kleidung zu erscheinen, Stöcke - ^chituie, j.feiseii uiio Bigarren sind vorher wegzulegen - o. Saintliche Mannschaften neben während deS ganzen Kontroll. in allen Kolonialwaren-, Drogen- und Seifen-GeschäKen, tiPTSBEEE wird von mir in unveränderter Weise weitergeführt werden. — Die Leitung des Geschäfts habe ich dem langjährigen Mitarbeiter der Firma, meinem Neffen Herrn H. I>5etz, übertragen. Ich bitte die verehrte Kundschaft, das meinem verstorbenen Manne in so reichem Masse entgegengebrachte Verirauen auch aut mich übertragen zu wollen. Babelsberger*« Wir eröffnen Donnerstag, den 7. November d. I., abendö V29 Ubr, m unsereni Vereinölotal „Hotel Ginhorn" lliiteniWmic sm Samen iinü Serrc« in der Stenographie nach Babelsberger (verbreitet,les und staall lich anerkanntes System). Gefl. Anmeldungen au Herrn Lenz, Wols,trage 4, oder zu Beginn des Unterrichts erbeten. DJl/io Der Borstand der Ltcuographen Gefell,chaft Gabclöbergcr, ters-te ste Ä Hg. Paar Mk. 1.20, 0.90, 0.75, 0.60, 0.45,0. 38, 0.28 Eisenbauanstalt SÄS? Dachstühle — genietete Träger — Stützen —» moderne Fassaden —Hallen — Treppen etc- aut den Lebtnsiail bei d.ibJS gekr PreuSöiBchen ^cnten-VereiK heruuKs-zlMstuit hi Berlin Oellenükiie Fersieiieniiigsaflsiali. EiokommenserhöJiunff, Akersversor’ Kapiialverbicberungf.Stuainu2,32iHtärdicn*V Aussteuer. — Aufnahme ohne Mrztl. Untersuchung.’ Portofreier Rcntenbezu$ ohne Lobens- Bekanntmachung. DerbstkonlroUversammlung. icrne^mLan^r^ bcr 8« 1. Osnziere, Sanitätsoffiziere und Beamte der Reserve Dlenstanzug),- 'uetnei 2. Die Mannschaften der Reserve, sowie zur Disposition bpr penteile und der Ersatzbchörden Entlassenen aller Waffem 3. Dleienlgen der Landweyr I. Aufgebots angehörigen ÄL* schäften, welchen ein besonderer Gestellungsbefehl zum &on neu bei der .verbflkoutrollveriammlung zu geht) Mick Ä!IM ri ck Farhsn —■ per Pfund Mk. 3.75, 2.90. 2.40. Verein - Contentia. Samstag, den 2. November a. c., abends 81/., uhx im Neuen Saalbau (Steins Garten) l^inter-Fest Sonntag, den 3. November, nachmittags 3 Uhr Nachfeier aui der Liebigshöhe, Nichlmitglieder haben nur gegen mit Nanien versehene Einlaßkarten Zutritt. / 28/ Tanz-Lehr-Institut von Will?. Will. Gefl. Anmeldungen zum Lanzrur,us ocr Herren Studierende« Ijme noch m meiner Wohnung, Löverftr. 12, entgegen. =^™ Unterricht jeden Dienstag und Freitag. 1 - Privatunterricht kann jederzeit erteilt werden. 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