»Werten. tärkendes H mi * OaxtS ftxert Wie V/^r. reiche schon etw. M Lcbrmlldchn, gesucht SuUenwieicr, 13629 lderei, Desi-Aul. wchtigeö, sauberes ädvfii^u kam u. alle HauSsib eine Bäckers aus lern ! von Hungen gesucht Zungen unter 3öK ter Anzeiger erberen. Träft. Mchtt in Malt aeiudit. igstr. Hb, 2 ?r. h and billig81 iigdnÄg 7LZLZ MW«”®*' '‘mSwelS-S1^ ’iS«« ieücM 9^ 6DPtJyß LLS-NL77. nliwrstr. 2. M jlerie*1* “M. S-S MM ckerei vemieten. dberg in HMZZ c Lage eme Backern tcu. Einrichtung na: tm Uebernahim-M bei Hermatm_B im Nr. 136 Srschetut täglich außer Voenrtag«. Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mü dem hesflschen Landwirt die Siebener zmvilltll' blätter viernu»! in b< Woche beigelegl uni zweimal wöchentlich bat Hretsbldt für den Kreis Sieben. Fernsprech-An- schluß!. d. Redaktion 112 Verlag u. Expedition 51 Adresse für Depeschen: «uzetger Gießen. Erstes Blatt 157. Jahrgang Samstag 1. Juni 1907 Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Oberheffen Rotationsdruck und Verlag der vrühsfchen Univ.-Vuch- und Zteindruckerei. R. Lange. Heöaftiow, Expedition und Druckerei: Zchulstratze 7. vezugSpretS: monatlich 7b Pttoiettel- jährlich Mk. 2.20; durch Abhole- il Zweigstell« monatlich 65 Pf.; durch diePost Mk.2.—merrel- jährt. auSschl. Bestellst. Annahme ooi Anzeige» für die TageSnummar bis vormittags 10 Ute* ZeUenvreiS: lokallbPf^ ausroartS 80 Pfennig. Verantwortlich für den polst. und allaem. Teil: P. Wittko: für »Stadt und £anb' unb .Gerichtsiaal*: Ernst Heß; für den Anzeigenteil: HanS Beck Die Heutige Dummer umfaßt 14 Seiten. Aie jugendlichen Arbeiter und die AabriK- Anspektoren. Nach dem Jahresbericht der hessischen Ge- werbeinspektionen f ür_l 906 wurden in Fabriken und diesen gleichgestellten Anlagen im Berichtsjahre insgesamt 8902 junge Xleute von 14 bis 16 Jahren beschäftigt 'gegen 8247 im Vorjahre). Davon waren 5038 (4640) männlichen und 3864 (3607) weiblichen Geschlechts. (Die in klammern gesetzten Ziffern sind aus dem Vorjahre.) Kinder unter 14 Jahren rourden angetroffen 22 (44), davon 14 (24) männlich und 8 (20) weiblich. Während in den Bewirten Gießen um etwa 3 Prozent, Darmstadt um über Fabriken und der diesen gleichgestellten Anlagen, sowie derjenigen Anlagen, welche auf Grund von Bundesratsverord- uungat der Gewerbeaussicht unterstehen, in denen jugend» liche Arbeiter beschäftigt werden, gestiegen ist, ist sie im Bezirk Darmstadt gegen das Vorjahr fast gleich geblieben. Die Zahl der jugendlichen Arbeiter ist gestiegen in den Be- zirkert Gießen um etwa 3 Proz., Darmstadt um etwa über 12 Proz., Offenbach um knapp 8 Proz., Mainz um zirka 5 Proz., Worms um über 8 Proz. In der Textilindustrie des Bezirks Mainz wird eine Stbnahme der jugendlichen Arbeiter tonstatiert, die „aus den Einfluß der Revisionen Lurückzusühren" sei. Kinder unter 14 Jahren wurden am Tage der Zählung im Darmstädter Pezivk nicht beschäftigt. Daraus ist — so sagt der Bericht — nicht zu folgern, daß Kinder unter 14 Jahren wegen der gesetzlichen Beschränkung ihrer Arbeitszeit überhaupt nicht beschäftigt werden. Im Gegen- teil läßt die große Zunahme der jungen Leute zwischen 14 und 16 Jahren darauf schließen, daß eine bedeutende Heranziehung der schulentlassenen minder zur Arbeit stattgefunden hat, um dem Bedarf an Arbeitskraft nachzukommen und geschulte Kräfte für künftige Fälle heranzuziehen. Während un Bezirk Gießen zwei Kinder unter 14 Jahren in Fabriken gezählt wurden, waren es im Bezirk Mainz 12, also doppelt soviel als im Jahre vorher. Anschließend hieran schreibt der Atarnzer Beamte: „Diese nicht mehr zur Volksschule verpflichteten Kinder werden immer besser in Fabriken regelmäßig beschäftigt, wo sie in der Regel einen Beruf Orienten, als daß sie von den Fabriken nicht angenommen werden und als Gelegenheitsarbeiter da und dort beschäftigt werden." Im Wormser Bezirk ist die Zahl der schulentlassenen Kinder unter 14 Jahren von 34 aus 4 zurückgegangen. Die Handhabung der aesetzlichen Bestimmungen über die Beschäftigung Jugendlicher gibt noch überall zu Klagen Anlaß. Tie meisten Verfehlungen betreffen die Führung der Arbeitsbücher, die im übrigen eine rein schematische Arbeit geworden sei. „Welentlich zu dieser reinen Formbehandlung des Arbeitsbuches, das hmncdjüi früher als ein Ausweis über die Güte des Arbeiters betrachtet wurde, trägt die selbständige 'Stellung des minderjährigen Arbeiters bei, die ihm das bürgerliche Recht inbezug auf den Lohnempfang, das Kündigungsrecht und die Vertretung vor den Gerichten einräumt." Besonders interessant ist ein Fall, den der Offenbacher Beamte berichtet: In einer Metallwarenfabrik (Gürtlerei), in welcher insgesamt etwa 120 bis 130 Arbeiter tätig sind, wurde eine Anzahl Arbeiterinnen, darunter auch Jugendliche, länger als die gesetzlich zulässige Zeit und auch nach 8V2 Uhr abends beschäftigt. Diese Ikbcrlretungen wurden der Gewerbeinfpcktion zur weiteren Bersolguitg der Angelegenheit gemeldet. Die abends nach V2 9 Uhr revidierende Gendarmerie traf nur eine Arbeiterin an. Tie übrigen zu dieser Zeit vorschriftSwidrtg beschäftigten Arbeiterinnen wurden durch Angestellte der Fabrik bei dem Erscheinen der Gendarmerie gewarnt und mußten sich heimlich durch den Garten entfernen. Ein Verwandter der Fabrikinhaber hatte geholfen, die Mädchen wegzuschasfen und einige über einen Zaun zu Heven, wobei zwei ins Wasser fielen. In der Vorimtersuchung hielten die Mädchen mit ihren Aussagen sehr zurüct, doch dectte die Verhandlung die ganze Angelegenheit auf. Bon sechs Angeklagten wurden zwei Fabrikanten mit 300 bezw. 100 Mk. und zwei Wertsührer mit je 20 Mk. in Strafe genommen. Ausnahmebewilligungen hinsichtlich der Ruhepausen Jugendlicher werden fast aus allen Bezirken berichtet. Bei dem engen Zusammenhang der Arbeitsverrichtungen Jugendlicher mit bet Arbeit der Erwachsenen würde häufig der Arbeitsverdienst der letzteren geschädigt, wenn die jugendlichen Arbeiter die Arbeit nicht gleichzeitig aufnehmen könnten. Es find darum Ausnahmen ge- aestattet worden bei Arbeitszeiten von 8’4, 9 unb 91/2 Stunden. Durch den Reichskanzler wurde einer Molkereischule im Bezirke Gießen wegen der Natur des Betriebes bis zum 31. Dez. 1907 die Beschäftigung der jugendlichen Arbeiter an Sonn- und Festtagen unter bestimmten Bedingungen (mindestens zweijährige Lehrzeit, nur höchstens fünf Stunden am Vormittag; Freigabe jedes dritten Sonntags mit ununterbrochener Ruhezeit von 36 Stunden) gestattet. Im Bezirk Worms wurden zwei Backstein fabrikanlen wegen Kinderbeschäftigung bestraft. Ein Stembruchbesitzer beschäftigte ein Schulkind. Verbotene Beschäftigungsarten wurden in einer Roßhaarspinnerci ermittelt, woselbst zwei jugendliche Arbeiter in einem Hechelraum beschäftigt waren. In einer Ziegelei wurde fest gestellt, daß jugendliche Arbeiter über 10 Stunden beschäftigt worden sind. In den Damenschneidereien von Mainz ist es — wie der dortige Beamte schreibt — üblich, eine IMtündige Mittagspause zu gewähren, die Vor- und Nachmittagspausen sind nicht vorher bestimmt und werden nicht regelmäßig gehalten. Auch ruht der Betrieb nicht vollständig, sodaß die Vorschriften des Gesetzes für die Anrechnung der Pausen nicht erfüllt waren. Der Fall liegt dem Gericht zur Entscheidung vor. Die Pausen wsrden bei nicht eiligen Arbeiten eingehalten, bei dringender Arbeit offenbar als Arbeitszeit in Anspruch genommen. Ter Bericht zitiert dann einen Fall, „wie die gesetzlichen Bestimmungen umgangen werden können". Die Inhaberin' eines Putzgeschäfts, die eine Putzmacherin länger hatte arbeiten lassen, erklärte vor Gericht, daß die Putzmacherin auch als Verkäuferin ausgebildet werde! Nach Ansicht der Gewerbeaufsichisbeamten dürfte eine jugendliche Arbeiterin nicht zu gleicher Zeit in zwei, wenn auch räumlich getrennten Betrieben von ein und demselben Arbeitgeber beschäfttgt werden, weil hierdurch die Arbeitszeit im Sinne des 8 4 der Verordnung vom 31. März 1897 ungesetzmäßig verlängert werden könnte. Im Bezirk Gießen wurden unter 14 Jahre alte Arbeiter, „wie jedes Jahr hier und da", in Fabriken länger als die gesetzliche sechsstündige Arbeitszeit beschäftigt angetroffen. Der dortige Aufsichtsbeamte schreibt: „Es lag seitens der betreffenden Betriebsleitungen nicht die geringste Absicht vor, das Gesetz zu übertreten. Man hatte die schulentlassenen jungen Leute wie die Übrigen einaestelll und gehalten, ohne an die Vorschrift des K 13- Abs. 2 d. G.-O. zu denken. Gegen diese Vorschrift spreckjen sich seit Jahren alle Fabrikbesitzer, bei denen man sich erkundigte, auf das schärfste aus. Einen großen gesundheitlichen Wert für die Jungen hätte dieselbe nicht. Außerhalb der 6 stündigen Fabrikarbeitszeit müßten die jungen Leute samt und sonders noch andere meist viel anstrengendere Arbeiten leiften, es sei überdies unbegreiflich, warum man Handwerk und Baugewerbe von einer derartigen Vorschrift ausgenommen habe und nur den Fabrilbetrieben die Einstellung junger Leute erschwere. Wer mehrere noch nicht 14 Jahre alte jugendliche Arbeiter eingestellt habe, müsse ständig deren Geburtstage kontrollieren, da 'die Fälle, daß die Betreffenden ohne Wissen der Beamten des Vkehrverdienstes halber die beschränkte Arbestsgreiize überschritten, sehr häufig einträten. Wenn man der angeführten Gesetzesstelle etwa folgende Fassung gäbe: „Vor dem 1. Mai desjenigen Jahres, in welchem schulentlassene Kinder das 14. Lebensjahr erreichen, dürfen diese in Fabriken und den diesen gleichgestellten Anlagen nicht be- schäftigt werden", so würde dies ohne jeden Schlöten für das Wohlergehen der Jugendlichen durchführbar sein und den Fabriken die Heranziehung von Nachwuchs erleichtern." Tie Verwaltung einer Glasfabrik hatte seit zwei Jahren, um Betriebsstörungen infolge Teilnahme der pflichtigen jungen Leute an der Fortbildungsschule zu vermeiden, die Arbeitsschichten geändert. Tie erste Schicht dauerte von 6 Ilhr vormittags bis 4 llhr nachmittags, die zweite von 8 Uhr abends bis 6 Uhr morgens, der Fortbildungs- schulunterricht fällt in die Zett von 5 bis 7 Uhr abends. Ter Arbeiterausschuß machte nun geltend, daß in diesem Verfahren eine unzulässige Verlängerung der Arbeitszeit für die jungen Leute liege, indem die Tauer des Fortbildungsschulunterrichts in die Arbeitszeit einzuberechnen wäre und verlangte nach Anhörung der Gewerbeinspektion Abhilfe. Tie Gewerbeinspektion konnte sich jedoch dieser Ansicht des Arbeiter ausscyusses nicht anschließen, da die Gewerbeordnung keine Begründung hierfür bietet und die Fortbildungsschulzeit vom Gesetz nicht als Arbeitszeit angesehen wird. Zur Entwicklung des L e h r l i n g s w e f c n s in den Fabriken schreibt die Inspektion Darmstadt: Im Berichtsjahre wurden in 110 von 280 Fabriken 878 Lehrlinge gezählt und zwar 563 unter und 315 über 16 Jahren, gegen 745, bezw. 448 und 292 im Vorjahre. Tie Zahl der Fabriken ist nicht, die Zahl b.r Lehrlinge um 138, ungefähq ein Fünftel der vorjährigen Zahl, gestiegen. Tie Steigerung kommt fast ganz auf die Lehrlinge unter 16 Jahren. Es kann demnach angenommen werden, daß die Steigerung fast nur durch Neueinstellung schulentlassener Kinder hcrvorgerufen worden ist. Tie Zahl der mit Lehrvertrag eingestellten Lehrlinge ist absolut ebenfalls stark gestiegen — 667 gegen 563 im Vorjahre — im Verhältnis t»ir Gesamtzahl der Lehrlinge aber auf der-! selben Höhe (76 Proz.) stehen geblieben. Tie Mehreinstellung der Lehrlinge fällt fast ganz auf die Industrie der Maschinen,' Apparate usw. In den Fabriken weroen häufig Lehrverträge abgeschlossen, die sich nur auf die Erlernung einer Teilarbeit, nicht auf die Erlernung der ganzen Herstellungsweise des End- ergebnisses beziehen. Tie genau- Begrenzung der Bestimmungen über den Lehrvertrag int Handwerk in der Gcwerbeoronurig läßt mit Recht bte Auslegung zu, daß der Gewerbeunternehnter be- rechllgt ist, die Erlernung jeder Arbeit in seinem Betriebe in den Lehrvertrag einzubeziehen. So müssen z. B. Lehrverträge — wenn sie sonst den gesetzlichen Bestiinntnngcn entsprechen — in den Zigarrensabriken, die nur die Erlernung des Wickelmachens, des Einrollens oder des Sortierens fest setzen, als rechtsgültig im Sinne der §§ 126 b. ff. G.-O. angesehen werden. Zweifelhaft fann jedoch die Rcchtsgültigkeft sein, wenn die Lehr-', zeit über dasjenige Maß hiimusgeht, welches zur vollständigen ( Erlernung der Teilarbeit erforderlich ist. Es ist nicht zu bezweifeln, daß in diesen Fällen der Arbeitgeber sich die Möglickt- keit wahren möchte, die ihm bei der Anlernung entstehenden; materiellen Verluste durch die Beständigkeit des ÄrbeitsoerhältM nisses auszugleichen, welcher Grundsatz bei ben Lehrzeiten im Handwerk ebenfalls stillschweigend gutgeheihen wird. Bei allzu großen Zeitbestimmungen wird den Fabrikbefttzern empfohlen, den Jahrvertrag durch einen Arbeitsvertrag zu ersetzen, um den 1 gesetzlichen Anforderungen nicht zu widersprechen. Es lann dies umso eher geschehen, als der vertragschließende Arbeiter von den Berechtigungen, die ihm der gesetzliche Lehrvertrag für die Zukunft verspricht, Gebrauch ui machen nicht in die Lage kommt. Cagcsfc^atu Vieh- und Fleiskhpreise. Man schreibt uns: Als die Fleischpreise in den beiden letzten Jahren zu einer; so abnormen Höhe geklettert waren, daß es tausenden und aber* tausenden nur ausnahmsweise möglich war, Fleisch auf dem Mittagstisch zu bringen und alle Lvhnbewegunge-. mit Rücksichten auf die Teuerung der Lebenshaltung begründet wurden, da wurde die Schuld hieran vielfach der Berliner Regierung unb den Agrariern in die Schuhe gesckwben. Der Regierung machte man den Vorwurf, daß sie unter Vorspiegelung des Seuchenschutzes die Grenzen gesperrt halte, während auf der anderen Seite die Landwirte diese Konjunttur nach Kräften ausnutzten und hohe Preise forderten. An sich waren die Vorwürfe wenigstens bis zu einer bestimmten Grenze nicht unberechtigt, indesten übersah man verschiedentlich dabei, daß tatsächlich Vieh in angel herrschte, der auf die schlechte Ernte der Vorjahre unb bie da- bnrü) fcebingte Futterknappheit zurüäzuführen war. Inzwischen haben sich bie Verhältnisse aber wesentlich geänb:rt, ber Viehmangel ist im großen unb ganzen behoben unb als Resultat ergibt sich ein beträchtlich vermehrter Auftrieb auf ben Schlachthöfen in Verbinbung mit einem ganz bebeu- tenben Sinken ber Viehpreise. Aber trotz allebein merkt der Konsument nicht viel bavon, daß auch bas Fleisch billiger geworden wäre, weil nunmehr die Metzger ihrerseits bie Fleischpreise hochhalten unb höchstens nur hier unb ba ein wenig aogelassen haben. Dieses Verhalten macht augenblicklich in weiten Schichten ber Bevölkerung bösesBlut unb ist geeignet, in einem großen Teil ber Nation eine Antipathie gegen bi: Mitglieder des Metzgergewerbcs hervorzurufen, während sie bisher sich der Sympathien der Bevölkerung *u erfreuen hatten. Von feit:n der Metzger wirb bas Hochhalten der Preise damit gerechtfertigt, bie großen Ausfälle während der Fleischteuerung zu becken. Bis zu einem gewissen Grade kann man dies nicht verdenken, andererseits aber darf hierbei das Maß des Berechtigten nicht überschritten werden, da doch zur Zeit der Viehteuerung bie Schlächter nicht bei ihren alten Verkaufspreisen geblieben sind, sondern diese ganz beträchtlich erhöht hatten, sodaß von wirklichen großen Ausfällen wohl nur ganz vereinzelt bie Rebe sein kann; auch sollte man in Metzgerkreisen bebenken, daß eine HerabsetzungdesFleisch- Preises eine Steigerung des Konsums herbeifuhren würde; sodaß die Metzger bei größerem Absatz durchaus auf ihre Rechnung kommen ivüroen. Beharren sie bei ihrer jetzigen Haltung, so kann es leicht dahin kommen, daß sie verschiedentlich ausgeschaltet werden. Schon bilden sich Konsumgenossenschaften, um b i l l i g e s F l e i s ch zu erhalten, auch dieLandwirte selbst wären nicht abgeneigt, sich zu Fleischverkaufsgenosscnschaften bergianum, das Kunstgewerbemuseum, historische Museum unb das Völkermuseum. Schon in den achtziger Jahren hat das Städelsche Kunstinstitut nach neuen großen Räumen Umschau gehalten. Und das Senkenbergianum bezieht gegenwärtig glänzende Museumsbauten in Frankfurts äußerstem Westen. Und Frankfurts Kunstgewerbemuseum haben schon bedeutende For cher und Gelehrte ein Juwel deutscher Museumskunft genannt. Ist bei diesen drei Instituten die Einheitlichkeit im speziellen Falle einigermaßen gewahrt, so steht es um die städtischen Sammlungen desto trauriger. Das historische Museum hat es sich schon gefallen lassen müssen, Plunder- museum und Raritätenkabinett genannt zu werden. Das Völkermuseum wird man demnächst provisorisch im ehemaligen Bunbespalais unterbringen. Die bisherige Dezentralisation der Frankfurter Krmstschätze ist aus die Dauer unmöglich. Wie immer, so soll auch in diesem Falle die Stadt gleich etwas Gigantisches und Imposantes schaffen. Tas Geld dazu kann nicht fehlen. Milltonenftiftungen (gerade für wissenschaftliche Zwecke) sind in Frankfurt keine Selteiiheit, das Mäeenaienmm blüht nach wie vor. So ungeheuer dal)er auf den ersten Blick der Plan auch anmutet, in Frantfurt a. M. das erste deutsche Generalmuseum zu errichten, i as all und jede Kunst unter seinem bergenden Tach Schutz und Raum gewährt, so darf doch vor allem das Eine von vornherein nicht vergessen werden: Opferfreudigkeit und Opferwilligkeit der Finanz- Ias erste deutsche Oenerat-Wuseum! (Von unserem Korrespondenten.) Frankfurt a. M., 31. Mai. Es ist hier der Plan aufgetMtcht, Frankfurts reiche und seltene Kunstschätze unter einem gemeinsamen Dache zu vereinigen. Es wird also nicht mehr und nicht weniger als die Errichtung des ersten deutschen Generalmuseums geplant. Frantfurt ist gegenwärtig an einem Hafenprojekt, das 52 Millionen Mart kostet, Frankfurt hat für die Niederlegung der Altstadt Millionen über Millionen geopfert, Frankfurt gibt — dieses kleine Beispiel sagt genug — gegenwärtig sür das Versetzen eines vielhundertjährigen Eibenbaumes tausende von Mark aus. Nun sickert als neuester Plan des Oberbürgermeisters Dr. Adickes die Errichtung eines Generalmuseums durch. Es dürste wohl teiue deutsche Stadt geben, in der die dNuseums- verhältnisse so dezentralisiert, so im Argen liegen wie gerade in Frankfurt. ,Äas aber unsere Schätze und Kostbarkeiten so besonders' wertvoll und bedeutend macht, ist die Tatsache, daß sie nicht Fürstenhuld und -gunst zu verdanken sind, daß sie vielmehr hervorgegangen sind aus dem Mücenatentum der reichen Bürgerschaft. In welches Diu- seum aber, in welche Kunstsammlung man heute hinkommr, es drückt die Enge des Raumes auf die Besucher, man wird oes Gesehenen nicht froh. Fünf Museen tommen in Frage: Das. Städelsche Kunstinstitut^ das Senkert- — Goethes Zauberlehrling als Oper. Ter Hos- kapellrneister Johannes Többer in Hannover hat es mit Hermann Erker übernommen, Goethes Gedicht „Ter Zauberlehrling" zu einer Oper umzuwandeln. Natürlich wußte ber Inhalt des Gedichtes für die Dramatisierung erweitert werben. Zu Beginn ber Oper sieht man, wie ber Meister aus bem Besen nicht etwa wie bei Goethe einen Kvbolb, sondern ein schönes Weib, bie Else Eapricciosa, erschafft. Der Lehrling verliebt sich in das holde Wesen, unb als der Metster sich entfernt hat. zaubert er sie von neuem aus dem Besen heroor. Aber wehe.' Den weiblichen Geist, den er rief, wird er nicht mehr los, wie das ja auch wohl im wirklichen Leben vorkommt. Die Elfe Eapricciosa entpuppt sich als eine richtige Capricwse, und statt sich dem Lehrling im Tanze hinzugeben, überschwemmt sie das Haus mit dem Wasser des nahen Meeres. Ter Meisten muß dann schließlich, wie im Originalgedicht, den geplagten Liebhaber befreien. Dre Uraufführung des musikalischen „Zauberlehrl.ngs' wird cuq Braunschweiger Hoftheater in nächster Saison stattfinden. das i aristo kralle Frankfurts haben noch niemals versagt, wenn der Oberbürgermeister Tr. Mickes ein Bittwort vom Stapel ließ. Mußte Dr. Adickes, der so gern in Frantfurt schon jetzt eine alma mater errichtet hätte, diese seine Lieblingsidee! auch unter den momentanen Verhältnissen, erdrückt von der Mehrheit des Stadtparlamentes auf geben, so wird fein neuer Plan des Generalmuseums um so eifrigere Förderer und Gönner finden. Ist das erste deutsche Generalmuseum aber erst in der Mainstadt errichtet, dann ist der Weg zur alma mater Francofurtensis frei. Aus Stadt und Land. Abdruck unserer durch Korrespoudenzzeichen kennttlch gemachten Orgiualarttkel ist nur unter genauer Quellenangabe (Gieß. Anz.) gestattet. Gießen, den 1. Juni. ** Die bevor st ehende 300jährige Jubelfeier der Universität hat bereits zu einer Reihe von recht bedeutenden Stiftungen zugunsten der Gießener Universitäts-Bibliothek Veranlassung gegeben. So hat unter Anderen Geh. Kommerzienrat Eduard Oehler in Offenbach a. M. den Betrag von 5000 Mk., Kommerzienrat Ludo Mayer in Offenbach a. M. (Frankfurt a. M.) den Betrag von 3000 Mk. der Universitäts-Bibliothek zur Ergänzung ihrer Bestände zugewendet. Eine höchst erfreuliche Bereicherung wird die Universitäts-Bibliothek ferner bei Gelegenheit des • Universitäts-Jubiläums dadurch erfahren, daß eine große Zahl der bedeutendsten buchhändlerischen Verlagsfirmen der Bibliothek die Erscheinungen ihres Verlags zur Verfügung gestellt hat. gz. Frankfurt, 31. Mai. Die städtische Festhalle, die Frankfurt bauen will, will man bis zum Kaiser- Wettsingen im Jahre 1909 fertig haben, denn also hat es der Kaiser gewünscht, und nun werden die Arbeiten, die erst langsam in der Stille vorbereitet sind, mit einem Male überstürzt, trotzdem gewichtige Stimmen nunmehr auch eine sorgfältige Prüfung in der Oeffentlichkeit verlangen und lieber eine provisorische Halle errichtet sehen wollen, als daß die preisgekrönte Halle von Friedrich v. Thiersch in München, dem Erbauer des Wiesbadener Kurhauses, gebaut wird. In der nächsten Woche aber werden wohl die Stadtverordneten der Magistratsvorlage zustimmen, und erst, wenn es zu spät ist, wird Frankfurt einsehen, daß es künstlerisch nicht gut beraten war, als es die freie Konkurrenz aller deutschen Architekten verhindern half, die bei einem Bau, wie er so monumental noch nie gestellt worden ist, unabweis- lich war, denn die Festhalle wird einer der größten Säle der Welt werden, und Frankfurt zur ersten Ausstellungsstadt des Reiches machen. Aber über diese Bedeutung des Projektes sind sich leider unsere Stadtväter nur zum kleinsten Teile klar. Freilich, — Parlamente sind selten ein Haus für die Musen, und die Kunst ist es gewähnt, die Aschenputtelrolle im Hause der Politik zu spielen. Frankfurt a. M., 31. Kai. Für den 12. internationalen Kongreß für Sonntags feier, der vom 26 bis 29. September hier tagen und als Hauptgegcnstand die gesetzliche Erweiterung der Sonntagsruhe behandeln wird, sind die Vorarbeiten inzwischen bedeutend gefördert worden. Dem Frankfurter Lokalkomitee haben sich über 80 Vereine aller Konfessionen und Berufsarten angeschlossen. — Für den in den Ruhestand getretenen Oberlandesgerichtsrat Geh. Justizrat Dr. Simon ist Landgerichtsrat Ebel zu Wiesbaden zum Oberlandcsgerichtsrat ernannt worden. — Die Situation in der Metall brauche hat sich wenig verändert. In den Adlerwerken, wo heute die Kündigungsfrist abläuft, werden etwa 1400 Arbeiter von der Sperre betroffen Die Verhandlungen in Offenbach, die ruhig ihren Fortgang nehmen, haben ein Ergebnis bisher noch nicht gezeitigt Die ausgesperrten Frankfurter Metallarbeiter kündigen für'nächsten Sonntag eine Massen-Versammlung int Tivoligarten an — Der 53jährige Kaufmann Abraham Katz, der wegen eines unheilbaren Leidens Lysol getrunken hatte, ist im Spital gestorben. r. Kinzenbach, 31. Mai. Der k o ns er v a t i v e K r ei s - verein Wetzlar hält in diesen Tagen in verschiedenen Ort- sAaften unseres Kreises Versammlungen ab, in welchen Reg -Rat Stockmann, unser früherer Landrat und jetziger Landtagsabgcord- neter, über politische Fragen sich äußert. Auch hier war für heute nachmittag eine solche Versammlung anberaumt. Es waren etwa 30 Ortsbewohner erschienen. Direktor Schlabach aus Wetzlar eröffnete die Versammlung. Reg.-Rat Stackmann sprach dann über die „Lohnarbeit er frage". Heute abend spricht Herr Stackmann in Atzbach. — Dillenburg, 31. Mai. In Gegemvart eines Vertreters der Oberforstbehörde, zahlreicher Forstbeamten des Dillkreises, der Mitglieder verschiedener Vorstände und vieler anderer Personen ging heute nachmittag bei hübschem Maienwetter die feierliche Weihe des in der Nähe der Adolfshöhe errichteten Hartigdenkmals von statten.— Zum 300jährigen Todestage ihres Ahnen, des Grafen Johann VI. von Nassau-Dillenburg, hat Königin Wilhelmine der Niederlande eine Gedenkplatte für unsere Fürstengruft in der evang. Kirche gestiftet. Bald darauf wandte sich der Dillenburger histor. Verein an den Kaiser, um Zustimmung zur Erneuerung der oü^stengruft zu erlangen. Dieselbe wird nun in Bälde renoviert. m , Klein e M i t t c iluugen aus Hessen und den .ei'fcM. fid) ein Soldat des ^^.2'ü-»RegiNients aus Posten. Eine militärische Untersuchung ist emge eitet worden, da sich in der Kaserne des Soldaten Dinge abgespielt haben sollen, die den Unglücklichen in den Tod getrieben hatten. - Bei emem Hunde des Pachter? Reß auf dem Bain- h a r d s h o t bei Ober-Rosbach ist T o ll w ut v erd a ch t amtlich festgestellt worden. Alle m den gefährdeten Ortschaften des Kreises tfttebberg vorhandenen Hunde sind bis zum 29. August durch An- kettung oder Einsperrung sestzulegen. — In Rödgen ist die K l e i n k i n d e r s ch u l e jetzt nahezu vollendet und soll am 1 August feierlich emgeweiht werden. Tas Gebäude kostet ca. 15 000 Mk — Bettenhausen hat nunmehr auch Telephonverbindunq er- halten. - In Qu e ckborn ist die Bestätigung der vor einigen Wochen unter heftigen Wahlkampsen ftattgehabten Beigeordneten- zusammenzuschließen, ebenso könnte es leicht zu einem Eingreifen der Kommune kommen, und es liegt nur der Hand, daß aus alledem schwere Schädigungen demMetzger- aewerbe erwachsen könnten. Es handelt sich hier um eine die qesamte Nation berührende wirtschaftliche Frage, deren gesunde Regelung im Interesse aller Beteiligten dringend notwendig ist Daß die Regierungen diesem Mißverhältnis ihr lebhaftes Augenmerk schenken, geht schon daraus hervor, daß im „Würtlemb. Staa^sanz." die Angelegenheit erörtert und die Spannung zwischen Vi'b- und Fleischprcisen und damit zwischen den Ein- und Verkai'fsvreisen der Metzger als „übermäßig hoch" erklärt wird. Durch ihr augenblickliches Verhallen können es die Metzger selber verschulden, daß, wenn wirklich wieder einmal, was durchaus nicht ausgeschlossen ist, Viehmangel eintritt, die Regierungen sich hüten würden, ihnen irgend welche Erleichterung zu schaffen, worunter natürlich auch die Bevölkerung wiederum zu leiden hätte. Man sollte sich der Wahrheit des Satzes erinnern, daß allzu scharf gespannt der Bogen zerspringt. * Gegen hohe Fleischpreise macht man jetzt auch in Duisburg von feiten der Stadtvertretung mobil. In der Stadtverordnetensitzung machte der Vorsitzende bekannt, daß man im Interesse der Volksernährung sich entschlossen habe, auf die Metzgerinnung behufs Herbeiführung mäßigerer Fleischpr'ise einzuwirken. Zu diesem Zwecke soll vom Polizeiinspektor statistisches Material beschafft werden, auch soll die verstärkte Schlachthaus- und Markt- kommission in Funktion treten, die sich mit der Innung in Verbindung zu fetzen haben wird. Gegebenenfalls sollen eigene städtische Schlachtanstalten errichtet werden, um auf diesem Wege ein Nachlassen der für die ärmere B.'völkerung immer unerschwinglicher werdenden Fleischpreise zu erzwingen. wähl, durch die Schneidewerkbesttzer Aff gewählt wurde, eingetroffen. Nächste Woche ist Bürgermeisterwahl. — Zu der Rödelheimer Vergiftungsaffäre ist mitzuteilen, daß die 42sährige Elisabeth Nicke im Krankenhause gestorben ist. Tie Mutter befindet sich auf dem Wege der Besserung; sie hat allein Anscheine nach weniger Morphium zu sich genommen. — In Geisenheim hat sich eine Frau Hiffenauer, die am Sonntag mit ihrem Manne die goldene Hochzeit feierte, bei der Feier so aufgeregt, daß sie zwei Tage darnach einen Schlaganfall erlitt, an dem sie gestorben ist. — Ter Kommunal-Landtag für den Regierungsbezirk Wiesbaden genehmigte den Antrag des Landesausschusses auf Erbauung einer dritten Landes-Heil- und Pflegeanstalt bei Herborn nach dem Entwurf der Berliner Architekten Schmieden und Boethke. Der Bau ist auf insgesamt 7% Millionen Mk. veranschlagt. Gießener Strafkammer. ][ Gießen, den 31. Mai 1907. Er will nun einmal höher hinaus. Im letzten Winter wurde der Landwirt Karl St. von Melbach auf der Bahnstrecke Beienheim—Dorheim, in einem Abteil dritter Klasse mit einer Fahrkarte vierter Kl ässe betroffen. Aus die Bemerkung des Schaffners, daß in den Wagen vierter Klasse noch genügend Platz sei, faßte er diesen am Arm und sagte, er wäre mit ihm schon einmal fertig geworden. Damit spielt er au? einen früheren Vorfall an, bei dem er mit einer ungültigen Wochenkarte betroffen wurde und bei dem die erhobene Betruasanklage zum Freispruch führte. Im vorliegenden Falle bandelte es sich nur um eine Differenz von 5 Pfennigen; doch mußte, da die Eisenbahnbehörde Anzeige erstattete, Anklage erhoben werden. Tie schöffenaerichtliche Verhandlung endigte mit Verurteilung des Angeklagten wegen Betrugs zu einer G e l d str a ie von 30 Aik. Er erhob '-Berufung und führte an, die Wagen vierter Klasse seien überfüllt gewesen, mich sei es auf der dortigen Strecke üblich, daß man mit Karlen vierter Klasse die dritte Klasse benutze; weiter behauptet er, er habe infolge schlechter Beleuchtung den Wagen für ein solchen vierter Klasse gehalten, auch will er dem Schaffner sofort Mirteiluiig gemacht haben, daß er falsch einge- stiegen sek. Allein diese Ausflüchte erwiesen sich alle als unwahr, sodaß das Gericht wohl mit Recht annahm, er habe, gestützt aul seine frühere Freisprechung, bei der er sich nach Angabe der Zeugen geschickt aus der Schlinge zog, auch dieses Rial geglaubt, er würde uiigestraft dnrchkommen. Unter diesen Umständen mußte seine Berufung zurückgewiesen werdeii. Beleidigungen. In einer Wirtschaft zu Wetterfeld wurde der Schachtmeister O. von dem Landwirt Julius K. mehrfach angegangen, er solle ihm die Quittungskarte seines Sohnes, der seither bei ihm in Arbeit gestanden hatte, zurückgeben. Auf die wiederholte Bemerkung, daß er nicht im Besitze der Karte sei, sondern daß sich diese bei dem Rechner der Krankenkasse befinde, forderte er immer wieder die Karte von ihm. Schließlich riß O. der Geduldsfaden und er sagte zu K.: „Wenn Sie ein junger Kerl wären, würde ich Ihnen einige Ohrfei gen verabfolgen. Da Sie aber ein alter Mann sind, sehe ich davon ab." K. erhob Klage wegen Beleidigung und das Schöffengericht verurteilte O. zu der Minimalstrafe von 3 Mk. nebst Publikationsbefugnis. Der Verurteilte focht diese Entscheidung an und führte aus, daß in der Aeußerung keine Beleidigung liege, da er dem Kläger nicht direkt die Ohrfeigen angeboten habe. Zum mindesten müßte eine Kompensation stattsinden, da er durch das vorausgegangeue Verhalten des Klägers ebenfalls beleidigt worden fei; er habe sich in einer gewissen Notwehr befunden, anders konnte er den Gegner nicht von sich abhalten. Demgegenüber führte das Berufungsgericht aus, daß der Angeklagte den Schutz des Wirtes gegen die Belästigung des Gegners hätte in Anspruch nehmen können: in der Aeußerung, wenn sie auch bedingt gestellt ist, liegt zweifellos der Ausdruck einer Geringschätzung, da daraus hervorgeht, daß der Gegner eine Züchtigung verdient habe. Die Berufung wurde deshalb zurückgewiesen. Auf Klage seiner Frau wurde der Sattler Karl D. hier wegen Beleidigung zu 25 Mk. Geldstrafe verurteilt. Er focht das Urteil an, erschien aber vor dem Berufungsgericht nicht, weshalb seine Berufung verworfen wurde. Unter Ausschluß der Oeffentlichkeit wurde gegen den Haupt- lehrer A. von auswärts wegen tätlicher Beleidigung und falscher Anschuldigung verhandelt. Aus dem Eröfsnungsbeschluß und dem Urteil, dessen Verlesung bezw. Verkündigung öffentlich erfolgte, war zu entnehmen, daß A. von seinem Dienstmädchen beschuldigt worden war, daß er es mehrfach belästigt und sich an ihm auch vergangen habe. Nachdem die Staatsanwaltschaft das gegen den Angeklagten schwebende Strafverfahren eingestellt hatte, ließ er gegen das Mädchen Klage wegen Beleidigung erheben. Die Staatsanwaltschaft nahm hierauf das Verfahren wieder auf und erhob gleichzeitig neben der dem Mädchen gegenüber verübten tätlichen Beleidigung, Anklage wegen falscher Anschuldigung, weil sie annahm, der Angeklagte habe das Mädchen gegen besseres Wissen einer strafbaren Handlung beschuldigt. Nach längerer Verhandlung, zu der eine große Anzahl Zeugen geladen war, kam die Strafkammer zum Freispruch mangels Beweisen Sie vermochte auf die alleinigen Angaben des Mädchens, das sich auch noch in Widersprüche verwickelte und unbeeidigt blieb, kein verurteilendes Erkenntnis gründen. Mit dem Freispruch von der Anklage der tätlichen Beleidigung mußte auch die Anklage wegen falscher Anschuldigung fallen, sodaß auch in dieser Beziehung Freispruch erfolgte. __________________________ Börsenwochenbericht. Frankfurt a. M., 31. Mai Die Erörterungen über die Sage und Zukunft unserer Industrie sichen gegenwärtig wieder im Vordergrund und bleiben nicht ohne Einfluß aus die Börse. Je nach Pen gerade eingehenden Meldungen wechselt die Tendenz, der Grundton ist aber eher schwach, denn wenn auch von manchen Seiten ein Rückgang der industriellen Konjunktur überhaupt in Abrede gestellt und auch die Zukunft noch günstig beurteilt wird, so kann man sich von der Besorgnis doch nicht frei machen, daß die Industrie bald abflauen werde. Eine scharfe Reaktion wird allerdings nicht m Aussicht genommen, die regulierende Tätigkeit der Syndikate und Verbände würde dies wohl schon verhindern, aber auch diese haben naturgemäß mit dem heimischen Konsum und der Lage des Weltmarktes zu rechnen, dies umsomehr als infolge der großen Ausdehnung vieler Betriebe nicht nur die Produktions- fahigkeit, sondern auch das Produktionsbedürsnis stark gestiegen ist. Wie sich der Konsum in Zukunft gestaltet, wird also sehr weientlich fein, und dieser Wird durch die andauernde Spannung am Geldmarkt und eine eventuelle schwächere Ernte naturgemäß in nachteiliger Weise beeinflußt. Deshalb bleibt auch die Spekulation flau gestimmt, während das Publikum sich ganz passiv verhält. In der Ultimoliquidation hat sich gezeigt, daß in manchen Werten Baisse-Engagements bestehen. Der Geldbedarf für Schiebungszwecke war nicht groß und deshalb bewegte sich der Satz auch auf dem Niveau von 47/8—4% Proz, während drü'atdiskonto sich gleichzeitig auf 4i/2—45/s Proz. stellte. Von einer Erleichterung des Geldmarktes kann also noch keine Rede fern,, überhaupt läßt sich nicht absehen, wann hier ein durchgreifender Wandel eintritt. Dies hat auch den bayerischen Finanzminister veranlaßt, seine Geldbedürfnisse jetzt durch eine 4 prozentige, 8 Jahre unkündbare fundierte Anleihe zu decken, die dem Publikum zu 100.20 Proz. angeboten werden soll. Dies führte auch zu Verkäufen in ZV-Prozentigen deutschen eintretenden Erleichterung des Geldmarktes die 4prozentigen Dttres rentieren etwa i/s Proz. höher als die Zi/zprozentigen aber wer einen Tausch vornimmt, begibt sich damit der Chance, seinen Kapitalverlust wieder einzubringen, weil bei einer etwa eintretenben Erleichterung des Geldmarktes die 4vprozentigen Titres wegen der begrenzten Laufzeit nicht in dem Maße steigen r™ >e 3ft2prozentigen. Fremde Renten haben sich e-löo“)e ärmlich gut gehalten, nur Russen und Mexikaner waren Ichwacher. B a n f a f t i c n meist etwas matter, Deutsch-Asiatische 500] 206 302 466 542 Gil 710 [1000] 146091 354 495 [600 ] 615 610 49 819 [500] 961 147069 100 251 783 148078 161 83 206 820 [1000] 457 634 1 49057 68 477 663 150107 269 366 604 714 903 28 [ 600] 151000 8 62 104 26 69 753 SOI 68 907 74 83 SS 152026 248 347 662 797 800 153171 [1000] 218 483 549 665 871 154181 454 529 155199 224 93 886 486 65 [1000] 661 093 961 65 156159 219 61 815 [ 600] 83 91 474 651 68 642 (1000] 89 15 7021 145 295 310 87 67 615 061 158154 295 [600] 576 780 881 913 159079 100 723 945 56 64 160213 [500] 803 1 6 1 076 268 459 [8000] 606 608 19 *5 743 [ 3000] 844 80 1 62'291 496 667 709 811 924 1 6 3048 103 [500] 324 440 68 [500] 16 4201 50 90 304 708 1 65l01 [8000] 49 [600] 248 318 57 418 6'20 001 64 99 1 6 6038 177 431 48 69 (10001 819 [600] 80 1 67085 166 76 229 457 633 623 806 4 4 90 1 68-51 539 [500] 652 60 701 [500] 931 169400 619 833 980 84 170048 130 416 171626 57 822 920 77 172'136 48 278 82 [ 500 ] 851 614 603 818 83 [500] 646 173127 200 76 812 41 555 «7 799 816 174005 159 814 961 17 5800 63 Bll 55! 926 539 811 67 [3000] 429 596 607 76d 934 6 8113 323 532 [1000] 649 812 69122 [ 500] 93 505 994 70108 [3000] 47 428 534 615 64 941 71'06 3 2 830 903 72066 170 218 44 441 664 [5000] 923 47 7 3005 7 43 50 168 580 [ 3000] 74 215 77 886 673 723 807 82 7 5081 41u 545 83 613 [500] 717 833 95 977 76000 220 23 413 r 1 503 17 30 661 747 884 SOS [500] 77125 62 «31 91 731 841 902 78011 74 78 138 99 256 630 006 [500] 79433 37 580 644 80416 660 798 [ 3000] 832 SO 81059 216 931 [500] SS [1000] 82146 357 410 639 999 8 3 512 671 749 918 8 4470 [500] 695 8 5164 70 285 406 83 565 892 959 8 6161 628 84 [500] 804 87172 805 45 88019 45 [1000] 340 710 8 9060 205 369 838 [1000] 904 74 90023 [500] 91 283 [1000] 356 63 93 [5001 402 526 663 7 06 56 809 91192 (1000] 258 331 417 19 [500] 756 819 45 7 3 9 2013 33 66 262 367 »5 465 [1000] 563 873 9U4 43 9 3 094 125 406 521 46 760 897 9 4203 898 413 851 72 75 9 5065 191 210 732 [1000] 9 6046 243 4SS 97026 233 409 664 707 [500] 853 76 98022 93 617 851 [500] 904 99113 216 319 92 452 [ 500] 607 59 719 840 SIS 1OO100 258 359 63 425 700 42 605 69 1 0 1 090 307 481 535 710 73 [1000] 102011 78 [ 500] 74 159 460 797 [1000] 805 47 [ 5000] 61 948 1 03092 332 477 749 1500] 878 952 1 04042 74 156 441 SS 638 833 059 105060 141 494 8-1 29 106082 107 [8000] 95 438 96 755 896 107025 238 648 814 [500] 819 1 08125 97 484 93 579 631 82 716 13 37 109109 413 [3000] 73 [600] 763 922 Mein Geschäft befindet sich von heute ab Kapiansgasse 27, Ecke Bahnhofslr. werden ab L Juni täglich Sprechstunden von 8—12 Uhr ill Butzbach im Hause deS Herrn Stadtrechner Steinhäuser, Bahnhofstrasse abhalten. 730 33135 239 [ 3000 ] 323 582 3 4381 94 442 [ 500 ] 67 62 [500] 651 80 763 35011 76 472 787 [500 ] 36033 254 419 817 86 87 [1000] 37422 38 [1000] 581 623 73 811 63 05 38053 202 80 [500] 94 352 80 659 3903! 164 251 70 »5 523 83 «73 728 959 40102 2.-9 621 [600] 867 917 41221 515 39 63! 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Fkst-Ordnnng [500] 17 405 546 643 89 744 897 929 [3000] 769 829 30 017 2 8 5040 90 244 ... ... 2 8 6 011 134 90 330 451 743 64 287007 83 193 *° ^160224 3233802 983 1 6 1 356 668 898 939 162015 62 288 831 785 65 74 808 16 951 [80001 163020 88 228 46 86 306 755 [1000] 164119 386 [500] 403 692 718 79 608 951 16 5240 [1000] 353 [500] 687 [1000] 756 928 [600] 166014 183 200 72 84« 445 668 803 1 67197 [650] 277 634 901 168175 231 417 32 531 [8000] *8 886 916 169 006 485 829 84 960 , 17 0 051 155 274 809 791 [500] 98 [600] 988 171054 227 95 484 93 [500] 792 898 965 1 7 2026 157 259 821 M8 683 894 1 73015 60 95 421 609 907 67 1 74509 27 830 17 5064 240 48 445 81 532 825 908 93 1 76157 86 826 [1000] 623 728 89 [3000] 824 1 77084 92 141 441 6« [500] 850 65 87 [1000] 985 1 7 8323 504 668 99 060 81 17 9 005 83 [500] 168 879 609 60 615 61 797 855 180310 34 475 600 877 978 1 8 1 01»,60 291 428 687 706 55 911 39 48 [NO] 52 182099 Ul 99 «87 481 615 62 7T7 867 183081 [3000] 162 66 [8000] 77 218 49 850 [80OT] 406 30 567 716 80 978 184'119 147 202 825 6 0 44» 59 648 62 601 15 1 8 5013 59 98 [1000] 220 86 800 14 M 502 744 893 910 1 86140 45 58 91 271 82! 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Juni, abendü 8 Uhr: Schluß der Ausstellung. Montag, den 8. Juni, bis nachmittags 4 Uhr, nur für die Stadtschulen rcicrvicrt. zu welchem auch der berühmte Lornct-L-Piston-Virtuose Herr Äammcrmusitcr Lonis Kümmel aus Darmstadt seine Mitwirkung durch Einlage verschiedener Solos 9O0!l 66 [1000] 332 440 658 654 91113 78 312 424 25 [1000] 566 854 9 2 273 549 926 [8000] 93123 405 69 513 605 830 89 94309 500] 45 496 928 9 5 288 [500] 94 406 551 645 839 94 [ 500 ] 96151 481 [500] 516 623 801 909 9 7 353 SS 537 814 9 8206 303 13 63 80 458 5’3 767 807 32 [500] 64 [500] 96 99184 394 414 687 817 [1000] 925 100303 [500] 115 101107 217 854 431 821 1O2004 66 [1000] 83 375 486 [500] 773 [3000] 932 1 03 019 204 13 43 72 89 836 [500] 871 10 4052 160 73 299 313 427 516 88 758 [1000] 818 1O5033 154 642 642 [1000] 84 SSO 106058 [ 500] 185 243 51 439 58 642 [1000] 44 65 1 0 7039 954 [1000] 10 8014 107 253 9! 496 555 701 48 109063 78 283 339 94 678 [ 500] 966 11O030 132 201 63 63 353 60 414 83 81 525 111001 10 92 131 44 98 437 80 579 75! 867 [30001 911 112189 262 419 500 76! 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H4 3000] 238 48 323 44 599 661 85 1 2 1 001 73 411 538 841 122010 15 234 40« 46 678 861 908 [3000] 52 1 2 3 041 96 195 377 702 19 [500] 802 [500] 124 303 656 784 843 904 1 2 5077 264 519 643 701 94 840 965 83 1 26133 328 616 [1000] 127081 221 888 [1000] 454 569 86 711 128191 202 64 6!1 80 925 1 2 9 042 132 890 474 5« 998 [LOO] 13O034 123 537 131021 173 142 43 323 412 697 772 919 1 32587 631 787 »57 133129 785 134111 48 75 802 26 [10001 93 456 61 518 618 754 135074 195 200 13 6066 236 116 [3000] 90 543 872 99 942 13000] 98 137C42 [500] 111 75 92 324 458 [500] 643 825 [1000] 92 [1000] 971 13 8241 76 77 [500] 636 811 937 [500] 139243 45 811 64 [500] 662 8S6 J 40210 SU 630 760 838 53 885 [500] 141024 80 167 501 887 270031 RO 107 411 583 91 816 271001 272 827 452 6!7 47 748 272103 51 [1000] 253 578 909 M 6J >1000] 273190 261 341 561 631 25 [ 5001 789 [500] 821 47 274320 41-1 83 531 «1 [1000] 870 78 9t 995 275458 [1000] «9 520 702 73 2 7 6039 97 328 4« 70 (5001 644 67 764 277022 [1000] 48 247 300 73 (500) 478 83 553 13000] 775 95 899 2 7 8066 (3000] SS 279 573 929 10 2 7 9059 &5 137 90 315 428 541 53 708 28O2&4 (500] 363 425 [500] 562 [1000] 805 87 76 912 281344 91 02 447 15000] 75 693 05 707 661 282069 [500] 492 51« 84 773 86 923 [3000] 283202 93 323 30 61 560 «1« 284228 67 400 65 733 97 872 2 8 5149 ,32 853 99 [10601 483 652 84 711 943 77 286öl 860 643 LSI 995 287156 837 7» Im ticwlnnrade verblieben: 1 Prämie k 300 000, 1 Gewinn ä 500 000, 1 6 50 OGO, 1 & 40 000, 3 k 30 000, 8 ä 15 000, 11 k 16 000, 28 4 5000, 337 k 300» 516 * 1000, 867 * 500. ' [1000] 814 1 39171 72 174 484 661 756 867 140009 627 1 41 280 304 91 412 51 530 C55 142164 202 [500] 807 1» [500] 46 88 143044 92 212 32 921 25151 246 [500] 888 547 [500] 913 736 2 7372 413 19 663 787 2 8303 [50ü] 425 67 [500] 250018 1.15 220 332 73 [1000] 487 649 781 (5001 863 919 27 2 5 1 257 77 383 42« 621 756 818 252«, 414 »47 99 63« 702 SSO 997 253118 437 600 (8000 ) 731 [600] 93 169 85 806 20 553 «15 968 255281 87 (500) 239209 29 698 C09 32 72« 878 240.153 476 587 646 241024 184 ,32 69 379 456 933 2 4 2280 874 84 [5001 552 620 42 [500] 43 [3000] 701 977 2 4 3 308 [15 0001 410 23 579 SSt 85! 244098 L4« 448 84 981 24 5103 [1000] 89 <2 582 [5001 662 970 2 4 6107 37« 412 590 607 2 4 7040 109 440 248043 26 5024 570 725 838 903 1 5 22 33 54 2 6 6197 218 783 91" l 71 267K3 -‘-3 [10 000] 82 837 963 268^2 [1000] 540 619 878 269008 1S8 463 705 19 869 (500) 270001 632 76» 97 2 71127 269 ( 5001 541 41 9i5 VS 27 2236 44 522 45 779 958 99 273085 [500] 713 931 --- --------- -----430 276115 Aus dem Scstvlatz: Begrufiungslted gebenden Vereins, iZeitrede, Gefangsvor- trage der anwesenden Gesangvereine abwechselnd mit Konzert und Tanz. 934 [80001 44 176124 302 45 402 505 82 600 811 28 91 [1000] 177267 715 178011 [500] 275 466 62» 944 [1000] 179151 [1000] 92 08 448 60 724 812 180037 91 184 844 9! 990 181066 217 547 182049 64 7 6 430 83 507 734 95 809 903 1 8 3 038 126 [1000] 529 685 892 906 1 8 4 221 66 495 643 772 [8000] 801 22 [500] --- 186010 56 139 41 405 548 23 42 87 [1000] 39081 105 651 724 40265 SS 330 82 [300] 502 646 57 4101t 16 21 [500] 55 67 79 210 352 [1000] 56 477 663 [.500] 42009 187 339 529 648 [1000 ] 43251 456 507 87 631 742 834 [500] 920 [30001 607 57 81 716 [ 1000] 52010 [ 500] 113 534 72 93 631 710 36 837 53029 890 533 714 [500] 32 4 3 937 5 4057 704 904 61 55175 78 92 [3000] 207 303 20 431 913 71 56135 912 57079 95 263 632 723 [500] SOS 72 [1000] 572 614 [500] 831 144171 283 848 7 3 92 617 705 10 45 815 7° 905 1 4 5050 201 372 88 472 689 601 [5000] 80 [500] " 828 1 4 6314 934 99 1 47018 07 [ 500] Ä)3 406 20 7M 863 14871» 822 [1000] 990 149006 141 [5000] 68 331 496 11000] 504 098 812 50 150138 [1000] 45 847 451 96 619 48 65 625 711 86 ou 151031 HO 90 218 409 10 [ 500 ] 601 71. 641 779 84 080 1 52119 393 415 585 635 783 858 1 5304 4 981 27, 407 10 (8000) 765 815 85 912 [500] 154140 218 61 805 51 501 81 803 941 15 5542 63 793 863 61 [500J 68 15 6247 515 867 1 57429 [8000] 62 07 [8000] Ml 158008 105 3« 80 86 238 34 4 446 66» 605 796 159039 19! 605 Wer sorgt für Sie, wenn Sie stellenlos, krank oder alt sind? Der Verein für Handlungs - Commis von 1858 mit seiner einzig dastehenden Stellenvermittlung, seiner solid fundierten Krankenkasse, . seinen Pensions- und Hinterbliebenen-Versicherungen etc. Wer erstrebt für Sie die Regelung der Arbeitszeit in den kaufmänn. Geschäften, die Schaffung obligatorischer Fortbildungsschulen, die Errichtung der staatlichen Pensionsversicherung für sämtliche Privatangestellte u. a. m.? Inv /s Der Verein für Handlungs-Commis von 18o8 (Kaufmännischer Verein) in Hamburg. 70 972 256178 90 373 430 [1000] C26 809 72 75 944 --- .... ----------------- 258042 229035 180 329 417 751 834 23 0094 231 56 315 535 69 808 428 95 231035 (1000) 205 613 44 T1000] 856 70 952 2 3 2197 398 475 693 8to ---- ----- 615 84 684 765 855 67 44069 [500] 207 34 50 337 902 40 45095 122 202 393 450 539 612 [5000] 13 88 854 7 9 913 9 7 4 6 265 [500] 435 72 39 671 828 930 471 13 98 725 40 65 [500] 4 8030 430 Sonntag, den 9. Juni: _ Morgens 6 11 br Weckruf, Mittags von 12’;, bis l1/, Emvfana der Vereine, Mittags um 2 Uhr Feitzug durch die Stroben des 50 1500] „ . _ 2 4 0448 578 852 60 927 24 1 044 43 642 .. 2 4 2 60 177 200 602 721 876 945 2 4 3031 127 79 211 63 327 530 624 716 75 926 2 44191 202 363 68 89 404 639 7-»2 54 83 2 4 5007 53 197 252 306 57 411 (5001 68 745 843 «5 96 07 935 24624« 11000] 824 67 [500] 91 421 [1000 ] 540 760 90 2 4 7032 36 71 111 462 71 74 [8000] C77 248093 137 20G 249040 bu 115 82 232 818 47 472 Montag, den 10. Juni: Morgens von 10 bis 12 Uhr Frubichovven auf dem üeitvlao, mittags Gesangöoorträge, Konzert und aller Art Bottsbcluitigung. Ter Scstvlav befindet fich auf dem schön' gelegenen A-iescngrunü an der PhUosophenitrave. tzilr Karussell, Saneijvude und anderes mehr iit reichlich gesorgt. Karten UN Vorverkauf find LU haben bei Adolf Mümmel und Ludwig Kirchner. — Es ladet ergebest em E»a*iCojjytg. • Hausentwässerungen-Installation — Elektrische Anlagen Nähmaschinen und Fahrräder — Reparaturwerkstätte. Gesangverein Jugendgrund Wieseck feiert am 8. 9. IO. Juni sein 25 jähriges Jubiläum Tenritreta V Giessen. Gegründet 1846. Die Antncldclitte zur Beteiligung an dem Gauturufcste in Bad Nauheim liegt zur Einzeichnung bis 5. Juni in der Turnhalle, Nordanlage, sowie bet Turnwart Heuser, Kreuzplatz 5 offen. v». Der Vorstand. 277284 (600] 700 76 891 2 7 8509 616 64 782 820 904 (10001 » 34 [ 3000] 99 280005 101 [5001 801 [500] SO 666 63 917 74 2 8 2010 70 220 806 781 93 840 714 2 5 6327 859 2 5 72,8 42 357 916 MO 852 to 554 [500] 846 259109 [8000] 451 76« 885 957 65 2 6 1 019 810 731 ...____ 136 2 92 314 8« 402 623 [600] 773 81 26 3013 124 231 815 SIS 665 864 80 911 264221 69 63 445 89 543 834 2 65105 224 343 05 419 494 6<3 7,2 969 266049 833 461 911 110001 88 66 267053 f-0 (1000] 85 269 (5001 592 6M 71 743 268033 [500] «9 89 850 481 549 58 78 05 855 2 6 9 004 35 175 79 ISS 433 83 [500] Keine Motten mehr! beim Gebrauch von Falkonln Falkonin treibt jede Motte aus Falkonin zerstört die Brut Faikonin riecht angenehm Falkonin ist sauber i. Gebrauch Falkonin gehört mied. Kleiderschrank. Echt in Paketen zu lO u. 2d Psg. nur in d. Drogerien von Ad. Bieler, Gust. Walter Wertheim a. M. 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