Nr. 27 Erscheint täglich «ruber Sonntag». Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mir dem hessischen tanbrolrl die Siebener Zamlllkn- blätter viermal in der Woche beigelegt und zioeunal wöchentlich daß Ktclsblatl sür den Krtls Sieben. Fernsprech An- fchlußi d.Redaktion 112 Verlag u. Expedition öl Adresse für Teveschcn: Anzeiger Gtcßcn. ErfteS Blatt 157. Jahrgang Freitag 1. Februar 190? Gietzener Anzeiger General-Anzeiger für Oberheffen Ilotationskud und Verlag -er Vrühsfchen Univ.-Vuch. und StelnömdereL B. Lange, vedaklion, Lxpe-Mon und Vruckerei: Lchulftrahe 7. veza g»v reis: monatlich 7ÖÜL viertel* jährlich Mk. 2.20; durch Abbolc- u. Kweigslellen monatlich 65 Pi.; durch dieBost 'Dlf.2.—uiertel- läbrL ausschl. BeitcUg. annahmt von Anjeige» sür die TageSmimmer bis vormittag» lu Ube, Zeilen preis: lokal 15’IH, anSioärt» 20 Pfennig. Verantwortlich <üb den poliL und atigern, teil: V. Wittko; sür .Stadl und l'anb* unb .Genchtsfaal': Ern |1 Heß. für den An» zeig enteil: Hans Beck Man schreibt unS: Wie Eie gestern mittciltcn, hat die Zentrumsvartei für die Rhcinprovinz, Westfalen, Hessen-Nassau, daßGroßherzogtutn Hessen und die Rheinpfalz beschlossen, nur solche Kandidaten zu 5it Vcuftqe »Nummer umfaßt 10 Seite«. Ier Aufmarsch Der Karteien zu Den Stichwahlen. Gießen, 1. Februar. Tie Begeisterung innerhalb der Parteien beginnt sich zu verlaufen, während der Termin der Stichwahlen nähcrrückl. Der,veilen werden im ganzen Reiche ftompromiffe abge- schlossen. Tie konservativen Blätter haben da, wo eS sich um den Kampf mit den bozialdentokratcn dreht, die Losung auSgegebcn, überall für den bürgerlichen ftanbtbalcn ein« zutreten, gleichviel welcher Partei er onqehören ,nag. Wo ein kouservaltvcr Kandidat mit einem Soztaltslcn m Wahl steht, da soll eß sich hinwiederum nach ihrer Meinung von selbst verstehen, daß die bürgerlichen Parteien ohne Unter« schied der Richtling für diesen eintrelen. TaS ist der Block- gebaute, wie er der ReichSiegiernng ursprünglich vorgeschwebl hat, und dieser Blockgedanle ist nur dadurch erweitert, daß auch baß Zentrum als kompromißsähig angesehen wird. Was daß Zentrunt anlangt, daß in einer sehr großen Reihe von Wahlkreisen in die Stichwahl kommt, so hat man behauptet, Erzberger halte die Parole ausgegeben, mit den Soziaibnnolraten zu gehen. Taß hat sich aber nachträglich nicht bestätigt, und wenn die ZentrurnSblälter, die führenden wenigstens, nicht Verfchleierungspolitik treiben, so wud daß Zemrum den Sozialdemokraten im wesentlichen keine Wahl- Hülse leisten, sondern gleichfalls vielfach mit den bürgerlichen Parteien paktieren. Mitunter auch mit den National- liberalen, die ihrerseits hier und da nicht abgeneigt sich zeigen, das Zentrum gegen die Sozialdemokraten zu unterflögen. Ein nationalliberales Parteiorgan, die »Rhein. Wests. Ztg.', hat sogar, der ofsiziellen nal.-Iib. Stichwahlporole zum Trotz, die sich im wesentlichen gegen die äußerste Linke richtet, auf eigene Faust eine Verteilung der Mandate in einer Reihe von Wahlkreisen vorgenommen. Und zwar eine Verteilung der Mandate zwischen dem Zentrum und den RatlonaUiberalen. Und die letzteren scheinen tatsächlich draus und dran zu sein, trotz der Gegensätzlichkeit zwischen Wational- hbcralen und Zentrum, in verschiedenen Bezirken zu Un- gunucn der Sozialdemokratie oder, wie z. B. m Rhein- Hessen, zu Ungnnsten des Freisinns Konipromtsie mit dem Zentrum herbeiznfnhren. Taß auf diese Weise daß Zentrum zum mindesten nichts verlieren wird, daß unterliegt leinern Zweifel. Tenn eß hat, trotz der angestrengten Tätigkeit der Reichsregierung und eines großen Teiles dcß nichtllerikalen Bürgertums im ganzen Reiche, bereits in der Hauptwahl em Mandat mehr erobert, als im Jahre 1903. Tie Freisinnigen lasten in den meisten Wahlkreisen ihren Wählern freie Hand. Dec freisinnige Landesau Sschuß für das G roß Herzogtum Hessen hat, wie wir der gestrigen Morgenausgabe der „Frlf. Zlg." entnehmen, die zu durchfliegen wir erst heute Zeit fanden, am 30. Januar in Frankfurt eine Besprechung über die Stellungnahme dec Freisinnigen zu den Stichwahlen gehabt und beschlossen, im Wahlkreis Alsfeld-Lauterbach den nationalliberalen Kandidaten Wal lau gegen den Antisemiten Brndewald zu unterstützen. Eß wird aber gleichzeitig vorausgesetzt, daß die National« beraten in Marburg für Herrn von Ger lach eintreten und in Waldeck ihren Beschluß, die antisemitische Kandidatur zu unterstützen, zu Gunsten bee freisinnigen Kandibaten Potthoff zurückziehen. Ter neue Parteisekretär bet Darmstädter Linkslibeialen scheint die Zeitungspropaganda nur sehr wenig zn kennen, da er es nicht für nötig hält, die hessische, also die zunächst beteiligte Presse über derartige wichtige Entscheidungen direkt zu orientieren. In der Stichwahl zwischen dem seitherigen Vertreter beS Marburger Wahlkreises, Herrn von Gerlach unb dem Hanbibaten der wirtschaftlichen Vereinigung, Tr. Böhme haben die Sozia ldemokr aten die Wahlparole auSgegebcn, für den nationalsozialen Herrn von Gerlach zu stimmen. Tie Rationalliberalkn und das Zentrum haben biß jetzt noch nichts verlauten lassen, Tr. Böhme als im ersten Wahlgang 9077 unb bie übrigen Parteien zusammen 9448 Stimmen erhalten, sodaß also Herrn v. Gerlach die sozialistische Wahl- hülse wahrscheinlich nichts nützen wird. Was die Sozia lde in o kralle anfangt, so stehen für sie die Aktien nicht günstig, obwohl in den führenden sozialdemokratischen Blättern man darauf veriveist, daß eme kolossal gesteigerte Arbeitsleistung der Partei für die Stichwahlen notwendig ist und wohl aiich überall da, wo eß in bie Stichwahl kommt, aufgewandt werden muß. Wie im Wahlkreise Gießen sich die Sozialdemokratie zu den gegnerischen Siichwahlkandidaten stellen wirb, ist noch nicht bekannt unb vorerst nur von gewisser Seite unverbindlich angebeutet worden. Tie gestrige .Erklärung* Heyligen- staedts im Inseratenteil des .Gieß. Anz.* spricht sich wiederum gegen jede Einschränkung des bestehenden Wahlrechts und des Koalitionsrechts ans soivie für den Ausbau der sozialen Ge- setzgebimg unb ber Arbeiter-, Witwen- und Waisenoersorgung, süc die berechtigten Interessen der Landwirtschaft und ocl Acbeilerstandes. Wir wollen hoffen, bau biese Verstcher- trngen bie beabsichtigte Wirkung auf bie Wählermassen haben werben. WaS tm Besonderen die Bemerkung beß Herrn Kommerzienrats L. Heyligenstaedt über den .Gieß. Anz.' in dieser .Erklärung' betrifft, so erklären wir unsererseits, daß der .Gieß. Anz.' für feine Artikel selbstverständlich stets allein die Verantwortung trägt, seine Stellungnahme also nicht dem Willen oder ber Billigung anderer unterliegt. Unserer Ueberzeugung gemäß haben wir die Kandidatur Heyligenstaedt seither aufß wärmste befürwortet unb seinerzeit die von Herrn Heyligenstaedt unb dem liberalen WahlauS- schuß gemeinsam abgegebene Erklärung, baß sie von jeber persönlichen Kampf eSweise sich fernhalten wollten, mit Freuden begrüßt. Wir werden auch in Zukunft jeden von unß als kichttg erkannten Standpunkt in der unß jeweilig geeignet erscheinenden Weise vertreten. Während ber Aufregungen beS Wahlkampfes ist bie von Anfang an ins Ange gefaßte Grenze wohl von allen aktiv Beteiligten überschritten worben. Laß ist inbeS eine alte Erfahrung, bie bei solchen An lösten regelmäßig wieberkehrt. unb bie unseres Erachtens kaum in bie Wagschale fällt. AiiSschlaggebend für bie Ergebnisse einer Wahl sinb doch vor allen Tmgen bie positiven Momente, bie für einen Stanbibalen mS Felb geführt lucrben, bereu Wirkung ja auch nicht auSbleiben kann. Wir sinb heute gespannt auf baß Gesamtresnltat der Stichwahlen, aber man wird in den meisten deutschen Wahl, kreisen kaum besondere Ucberraschungen erleben. Die öffentlichen und geheimen Kompromisse sind mehr ein politisches Handelsgeschäft als eine wirkliche Wahl. Wie der neue Reichstag arbeiten wird, wohin er seine Schritte lenken wird, das wird man ja sehen. Aie Aortschung dcs Wahlkampfes. Gießen, den 1. Februar. Ein übler Wisch flog uns heute auf den Rcdaktions- tisch, baß 6. Wahlsliigblatt ber Dentschsozialen. Ter Verfasser ergeht sich in derartigen Lümmeleien, daß er sich dadurch selber richtet, auch wenn wir dazu schwiegen. Indes wird daß bornierte Pamphlet niutmaßlich in solchen Mengen im ganzen Wahlkreise verbreitet, daß wir unseren Lesern eine lachliche Richligslellung schulden: Was bie Herren Heyligenstaedt, Biermann unb Fuhr über den Gieß. Anz. gesagt haben, ist unß längst bekannt und völlig glcichg«ltig, es berührt unsere Stellung zur liberalen Kandidatur selbstverständlich nicht im mindesten. In der Angelegenheit beß notorisch bestehenben Paktes zwischen den Teutschsozialen unb bcm Zentrum würbe dem Gießener städt. Lehrer Kling, der em darauf dezügl. Inserat in unserer Expedition ausgeben wollte, vom Verlage des »Gieß. Anz.' folgender Brief geschrieben': Gießen, 24. Jan. 07. Herrn Lehrer Kling Gießen. Wir bedauern lebhaft, Ihre Erklärung zur Reichsiagswabl im Anzeigenteil unserer Zeitung nicht unierbrmgcn zu tonnen. Wollen Sie eine Erwiderung aui baß in ber gelingen Qiunimer Gesagte bringen, so bitten wir Sie höflichst, sich nut ber Redaktion in Verbindung zu setzen. Ihr Manuskript geben wir Ihnen hiermit zurück. Hochachtungsv U v pa. Verlag des Gießener Anzeigers H. Will. Dieser höfliche Dries paßt aber den Herren durchaus nicht in den Kram und darum wird er von ihnen einfach totgeschwiegen. Wir haben gegnerische Zuschriften stets bereilwilligst veröffentlicht, auch solche von den Herren Tenlsch- sozialen, wie z. B. den Herren Pfarrer Schick und Tr. Werner, und eß stand für unß absolut nichts mi Wege, auch dieser Zuschrist im redaktionellen Teile Raum zu gewähren, während der Verlag den Etandpnnkt vertrat, daß jede Entgegnung am redaktionelle Aeußer>rngen nicht in den Inseratenteil, sondern m den redakt. Teil gehört. Zeit genug dazu, um die Redaktion deswegen anzugehen, hatte Herr Kling, da ihm der Bries des Verlages bereits um 10 Uhr am Vormittag zugestellt rourbt und dec Schluß der fRcbafiion regelmäßig erst um 1 Uhr emtvitt. Aber Her? Kling zog eß vor, deswegen in Stadl und Land gegen den »Gieß. Anz.' durch'Schädigungs- versliche vorzngehen, um in feiner hetzerischen Tätigkeii gegen den Liberalismus der Stadl Gießen em ihm wohlgefälliges Moment mehr zu besitzen. Ter gerade Sinn des ober Hess. Bauerntums möge nach alledem fern Urteil über Herrn Kling sprechen. Selbstverständlich fällt mit der ihr eigenen Unart dir deutschsoziale Partei auch wieder über die durch die befannlc schwierige telephonische Verständigung mit außwärtS oct- uriachte Verstümmelung unserer ersten Nachricht von der Wahlparole deß ,Vorwärts' her und spielt dabei auf die vom Gieß. Anz. gelesene Franks. Ztg. an, bie bereits an jenem Vormittag bie richtige Nachricht gebracht habe. TaS ist ber Gipfelpunkt ber Albernheit. Es liegt für jeben Einsichtsvollen auf ber Hanb, baß jede Redaktion eine ihr zugehendc Lnginalnochricht sofort in Satz gibt, gleichgiltig, ob sie hinterher vielleicht bemerkt, baß ein anbereß Blatt über bie» selbe Sache anders unterr.chlet wird. So versinkt nahezu bas ganze derbe Gelpinnst Rr. 6 der deutschsozialen Partei in sich selber, unb was übrig bleibt, fällt so wie so dem Fluche ber Lächerlichkeit anheim. unterstützen, die sich verpflichten, il a. einzutreten „gegenjebeS Ausnahmegesetz auf religiösem Gebiet". Daß einzige Ausnahmegesetz, daß auf religiösem Gebiet zurzeit im Reiche noch besteht, ist der § 1 des JcsuiiengtsetzLß. Wer also Zentrum-- Hülse genießt, ist verpflichtet, für dessen Aufhebung cmzutrctcn. Ta nun Herr Köhler notorisch im ersten Wahlgange ZenlrumShülse genossen har und solche zweifellos auch im zweiten Wahlgange genießen wirb, so ist auch er verpflichtet unb hat sich vielleicht bereuß Dcrpflid>tet, für die Auchebung des JesuilengesetzeS einzutreten. Wenn dies seiner Ueberzeugung entspriäU, so ist dagegen nichts zu erinnern. SS muß sich jetzt aber auch jeder Wähler beß. Herrn Köhler herüber klar sein, daß er, indem er für Herrn XL nimmt, zugleich silrdievöltigeAushebungbesJesui-, iengesetzeS stimmt. Eß bars erwartet werben, baß die bisherigen Wähler deS Herrn K. unter diesen Umständen doch Be- ucnten tragen werden, ihm noch einmal ihre Stimme zu geben. Ter Wahlkomps in den Augen unserer Kinder. Eine Mutter schreibt unß: Wie ber Wahlkampf selbst feine Erregung in bie Kreise unserer Kleinsten hinemgeiragen bat, möge nachslebeiide kleine Episode aufl unierer Familie zeigen, die vietteicht die Heuerten der ver ehr liehen yteDatnon ebcnlo erregt, wie von uns Stiern: Kommt am Wahi- ing nufer Aellesler, 12 jährig, der em .großer Polinker' unb bcgeislcrier Anhänger TemduraS ui, in voller Erregung aus ber Schute beim unb erzählt, daß sie sich ber Wahl wegen i n der Klaffe falt geprügelt hätten. Er spricht Dec 'JJluuei cm Hosten und Fürchten bezüglich ber Wahl an», währetiböeiieii lerne beiden 9- und 7 jährigen Binder andachtsvoll feiner Weis- Heu lanichen. Ta fragt auch plötzlich der Ziveue, der doch auch nabt |o ganz unwistend fein möchte, treuherzig: ,'Dhiuet, ist pepligenflaebt ein S o j i a I ß e in o f r a i ?' Au' mein .Aem', fragt er wieder: .Was ist er beim?' Ter Aelteste lächelt nutleibig unb fchweigt. Ich zögere einen ‘Dloment mit Der ‘21 ul- loort, um biete seinem VernanDiüS etwas anzupasten. Ta fährt mir unser Jüngster in bie Parade und erklärt mit großartiger panbbewegung, in der bie ganze Verachtung für soviel LUiwijien- tjeu liegt: „Der tß halt f o wie wir!' Tie AeichSregieruog und das Zentrum neuerdings. Die .Äiordd. '21 Ug. Zig.' schreibt: AuS Dbetftblefien wird unß geschrieben: „In groet Wahlkrellcn ber Provinz fleht bat Zentrum gegen bie Voten in Der Stichwahl, tu Lublmitz-Glcuoig unb Koiel-Gioß-Ttebnitz. In beiben Areiten ucriiigt ber ‘hole gegenüber bem Zentiiunsian- DiDat über eine Aiehrhcit, bie nur durch enkjchicDenes Eingreifen ber nationalen Wähler zu Gunsten Deß Zentrums in eme Mehrheit öciwanDelt werDeu föimte. ES uagi sich, ob em solches Emgreiien zu de'ürwonen ist, oDer ob man Das Zentrum und Die Polen ihren Kampf allein aiis'cchien lasten toll. In Der Klassisikanon der zu bekämpfenden Gegner, Die Der Reichskanzler in leinern eilueiicrbncf gegeben bat, stehen Die Voten gleich hinter den Sozialdemolraten. Schon danach wuiDe Der Einzug zweier Polen in Den Reichstag uuerwüulchicr fern als Das Verbleiben der beiden ‘Mandate beim Zentiiim. Hic^n kommt. Daß dos Zentrum in Schlesien eine Stichwahlparole ausgcflebcn hat, die vom nationalen Standpunkt aus benieöiqen bart, und Dazu noch, Daß Der trübere Vertretet, Graf öaUeitrem, am 13. Te.z. gegen ferne Partei tue Die kolonialen ForDcrimgen linnmie. Für icibe Kreise wirD für die bcutschgesrnnte Wäblerfchaft vollends Die Erwägung ausfchlaggebend lein muhen, daß Der Uebergang bet ManDate an das 'Jlaiionalpoleiinim den polmldien Uebernuit be» nachilich benarlen ivrrrDe, und Deshalb tollte jeder Deutsch-^ g e 11 n u t e Wähler m Lbertchleiien lerne Stimme gegen Die Pole n und für Die beiden Zenlru mß tanbibaien abgeben.* Ans Tarmstadt wird uns drahtlich gemelbet: Im Jestlaale ber Tunigemeinbe fanb gestern abend eine stark besuchte nnuonaUiberale Ub u h l e r u e r f a m m 1 u n g |iau, m Der Reichstagsabg. Baffermann und ReichstagstauDiüat Tr. 0 f a ii n 11. sprachen. Außerdem nahm Redatieur Friedrich Deen bürg, Der Vater Des liolomalöireliore, Das Won und empiahl dringend eine Einigung oerRationaltiberalen und fi r e i (i n n i g e n für Die -rnchwahl. Vom Zentraldureau der Nationalliberalen Partei in Berlin wird dem Darmstädter nahotiaUiberalen Wahlaiisjchliß fotgenDcS geschrieben: ,Jn den Verhandlimgen, Die wir gestern mit der Leitung der Freilinnigen Vollspartei hier über gegenjeitig in brn Sltchwuhten zu teineuDe Utnernützunq geführt bahnt, ist unß zngefagt tPüiDeit, Daß D e botugeii ‘.'tm,äuget Der i r e i i i n n 14) e n V 0 1 lsparlei iuivetzliguch auigeiotOcrt werben, fut Den n a 1 i 0 n a 1 liberalen 41 a n D 1 D a 1 e n einzuireleir.' Demnach wäre die Wahl Tr. OsonnS in Darmstadt gesichert. • In einer m Oppenheim abgehaltenen VertrauenSmänner- oerfamnilung bcS Bundes der Landwirte wurde einstimmig beschloffen, im Wahlkreise Ai a inz-O ppenhe i m bei der Stichwahl für Molt Han (Z.) einzuireien. Eine Verlrauensmänucr-Versammtung der Rationalliberalen beß WahlkceiieS Rtainz beschloß, ben nationallibcralen Wählern bie Ulbf'iimmung jreizustellen. • In Kassel richtete der nationalliberale Wahl, verein bie öffentliche Aufforderung an seine Anhänger, in der Stichwahl sür Latunann (D. Reformp.) emjulretcn. Tie Parteileitung der Wetfcn beschloß, für hiezwischen Bürgeclichcii und Soziolbeniolraten flaüfmbeiibeti Stichivaylen keine Wahlparole auszugeben und bie Enlscheibung ben Wählern freizuficllen. In den beiden Münchener Wahlkreisen, in denen am 5. Fcbluar Stichwahlen zwischen Sozialbemokraten unb liberalen siaitzusinbin haben, wird bag Zentrum den Sozial- bem otraten Wahlhütfe lern en. im 43/8 Proz. Märkte. Die B« Vatei 3 Wohlgeschmack und PieiSwürdigkeit werben ihn» stetig ucut Freunde und Hebeweilzeugen Drei volle Tape uno 'Jlacluc t nach schla DDlll 2.—lö. Jahr Gedu Tocht Der Bauernbund in Fürth in Bayern beschloß, seinen 6200 Wählern die Abstimmung bei der Stichwahl zwischen dem Sozialdemokraten Scgitz und dem Frei sinnigen Manz freizustcllen. Lieser Segitz günstige Beschluß dürste zwecks Erwirkung sozialdemokratischer Beiblilfc für den Bauernbündler Hufnagel gegen den Demokraten Qmddc Im Wahlkreise Schwabach erfolgt sein. Der katholrsche Pfarrer des rheinländischen Dorfes lHohlrath ist seines Amtes als Lokal-Schulinspektor ent setzt worden, weil er im Kommunions-Unterricht Zentrurns- Stimmzettel an die Schulkinder verteilte. Deutsche- Uelch. Berlin, 81. Jan. Dem König von Sachsen wurde die Kette zum Schwarzen Adlcrorden verliehen. — Tie „Nordd. Allg. Ztg." schreibt: Der „Vorwärts" beschäftigt sich heute mit unseren über den Verlauf der Frie- deiisverhandlungen mit den B o n d e l s z w a r t s gc- machleu Mtttcrlungen. Die ebenso unwahren wie gehässigen Angriffe des „Vorwärts" beantworten wir durch den wörtlichen Abdruck des Schrerbcns der katholischen Mission in Leirachabis vom 28. Dezember 1906 an Major Siebert. In dem Sckjrerben werden die Verhandlungen des Paters Malirwwslis mit dem Kapitän der Bondelszwarts eingehend geschildert. Malinowski schickte die erste Heliographennachricht über den Erfolg oer Verhandlungen am 21. Dezember 190 6. Breslau, 31. Jan. In Wüstegiersdorf wurde cm Trupp junger Aergleule bei der KaiserSgevurtsiagsfeiei aus einem Saale gewaltsam entfernt, well sie beim Kaiserhoch demonstrativ sitzen blieben. Sie verübten schweren Landfriedensbruch, demolierten 23 Fenster des Gasthauses, bompar- dierten mit Steinen und Fiaschen rc. die Haustur und milk handelten einen Kellner uno einen Kutscher mir Messern uno Zaunlatten süjwer. Die Gendarmerie nahm acht der später fest. In das I ’J'rm §. H 1 vadenburg, I ßoljn Witive I Wsgkschiedtn. |i ttibe zu Rixdr || ihre Prokura Giessen l‘? St5« ton ÖO etutf ^>4,. Uh 2 5 Tie öc und Feldjag nachiiultags 6 Zähre oeq Niibbm Grosjh S ^ll(t von Auslattd. Nom, 31. Jan. „Lorrrere de Italia" veröffentlicht einc vom 23. Januar datierte Mitteilung aus I er u s a t e m, in der r.-- hcißt: Am 22. Januar abends tarn es in der Geburtsgrottc Ghnsti zu Lethlehem zwischen italienischen, französi- scheu 1411b armenischen, sowie grie chn cheu Mönchen wegen der Zeremonien ju einem Konflikt, wobei zwei frauzbs. Mönch« verwulidet wurden. Der GuacoiOti oer Franzislauer ersuchte den Verweser des italienischen Konsmats in Berusatem, nach Bethlehem zu tonuiun. dieser kam, stellte eine Untersuchung an und besuchte die verwundeten Mönche. Der Gouoenieac oon Jerusalem instruierte telegraphisch den Mudir von Bethlehem, sich dem italienischen Koniulatsverweser zur Verfügung zu stellen und schickte nach Bethlehem einen Polizcikomuiii,ar, einen Arzt und einen Gendarmerieoffizier; auch der sranzösisä>e Vizekonsui begab sich nach Bethlehem. I Wien, 31. Jan. Die Negierung veröffentlicht cm Wahl - Manife |t, in welchem die Wähler aufgejordert iverden, bei den Neuwahlen zum Abgeordnetenhause nur solche Männer von besonnener und gerechter Leniungsart zu wählen, welche gewillt sind, bei aller Liebe zum eigenen Volkstum an der Herstellung eines nationalen Friedenvzuitandes rnttzuwirken. Budapest, 81. Jan. Der arg bloßgestellte Justizminister P 0 l 0 n y 1 uverreichte beute dem MinisterpcaNdenren Weterie sein schriftliches D e m is s i0 ns g es uch. Arbeiterbewegung. München, 31. Jan. DieArbe 11e r öui großen Kohlen- handln n q e n haben die jur sie güniuge Weiierlage miögeiuiiji, (.m mit erhöhte« Lohnforderungen an ihre Aroellgeber heiauzulreten. Tie Kohleuarbeuer sämtlicher giopeu ftohleii|umeu Und ui den letzten Tagen ui den Aussiaud getreten, wtu den yumen Ichiveben ibeiijonöluiigen. ____________________ 5 1 ^uS den h^nctes H, dtück Don la 103 ' " ;kamölaa, ;• w auf •ttpiauet "teder-Ohm Wioulji ko. Frankfurt a. M., 1. Febr. iOrig.-Telegr. des ^Gieß )lnz.") V 1 e h 111 0 r f t. Zum Perkaufe standen Ou Slälbev, 00 echote 11. Hammel. 131 Schweine, 0 Ziegen. Schweine: 1. Qual. 67—Ou Pf. Lebendgewicht 53.U0-U0.U0 Pf., 2. Qual. 65—66 P'., Lebendgewicht 52.00- UU 'big., 3. Qual. 56—28 Pig. JicilDcr 1. Qual. 00—00 Pf., Lebendgewicht 00—uu Pig., 2. Qual. 00-00 Pig., Lebendgewicht uo-oo P'g., Schlachigewichl uO-OO Pig. Schafe 1. Quaillät 00-00 Pig., 2. Qnaluai 00 - 00 Big. beschau bei Schweinen: gut, kein Uebersland. Wahrend des Marttes liefen noch zwei Waggons em. ii)öu,rutlnti.rl>rri.fci Cer wirsitilic in i.rr r-laöt e.ir(£ru 3. Woche. Boni 13. bis 19. Januar 1907. Einwohnerzahl: angenommen zu 29 5uo unkt. 16uu Mann Militär) elerblichleiisziiier: 28,.0 u:00, nach Abzug von 5 Ortsfremden' 19,39 /«. Hinber man ]o viel «als möglich aus bcu ipcuuij von ^rintiuaiiei und benutzt nult dessen die t/JciiU) der unreifen Kotosnus. In der waiierivfeu ^avazvne müssen ui eigenaitiger Weife öiC inieienftaninie der iüsienoiwtölluuie heihulte.i, um pregenwaoer zu Genutzzweaen auszufangen. In zieuuich bcDeuteuucr Wv, um dem wtigoraum vorzuoeugcn, wud d^r BaumftaniNi ausgel)öhlt und durch buniieu das an den Baum niedergehende 9äag zngeleitet. Zum lleber- flutz droht den ausgeö^tznten arataop,lanzuugen durch uie mallen- yafte uuöbicitung der diatten Untergang, Diese freffen die halbreifen oruchie an und bringen fie dadurch zum hauten und mb fallen. Die Vernichtung der ge,räijigen ist daher eine Lebensfrage der ^iifei. Bis letzt waren alle diesbezüglichen Be- uiuhungen erfolglos. Die Beooaerung der Insel bietet ein bunt zusammenge- würseiles Bno. Idcan unter)aj€Ü)et _ neuen den traitiggeuauien echten Uaxnturen ike eingewanoerten schianlen ödfirafier und die u/iifchtinge zwischen ixeien, den locabaganeii um) Suaheli. Ihre panier errichten fie aus oen bbtr/anoeiien Lmvabwaen und uucrotu.en iie ui primiiiver Weife mit Ipuimenoiutiern. x>aupiori des Lanoes .|t Mroni int We,ien mit.entern für kleinere Schisse tauglichen Vasen. Die ubrige^Jli^eyJs^vöttig hafenlos. —. Vcrnüjd)U». »Die Redener Bergwerks-Katastrophe. Prinz Friedrich Leopold von Preußen mar mittag 12 Uhr nochmals am Förderschacht in Reden anwesend. Der Prinz ließ sich mehrere iDlann der Rettungsmannichaflcn vorstellen, die Hervorragendes geleistet hatten und öclorierte dieselben. Bon Reden fuhr der Prinz nach St. Johann, wo er im Rheinischen Hof abflieg. Dort fand um 3 Uhr nachmittags em Mahl statt, an dem autzer dem Prinzen und dem Munster Delbrück die Spitzen der Bergbehörden teilnahmen. Um 5 Ul)r 22 Mm. nachmittags reifte der Prinz über Frank- surt a. 'All. nach Berlin zurück. — In der Grube befinden >ich noch neun Dole, von denen man indessen nicht weiß, wann fie geborgen werden können, da fie gänzlich verschüttet sind. Die Berg.nipelllon der Redengrube zu Reuukttcheu erklärt die Gerüchte, wonach die Möglichkeit bestehe, dag die noch verschütteten acht Bergleute noch am Leben seien, für ganzl>ch u n b e g r u u d e l. ____ Bon n. 0 Mil in seinem vollen Umfange ausgenommen ist. welchem Uiiijange das Unglück >var, beiveift, dag eine große Schar von Hüifskraften Franks. Zig.' Aus Stadt und Land. Gießen, den 1. Februar 1907. - Kaisergeburtstagsfeier unserer Garnison. Der diesjährige Geburtstag S. 9)1. des Kaisers wurde von seinem Regiment besonders feierlich begangen. Oberst von Lindenau übergab dem Regiment die Büste deS großen Kurfürsten, die der Situier der 8. Rom. paflnie als Schießpreis der bestschietzenden Kompagnie innerhalb des XV11L Armce-Korps verliehen hat. Eine weitere Freude wurde dem Offizierkorps durch Uebergabe eines Oelgemäldes des GrvßherzogS Ludwigs IV. zu teil. Das Porträt ist von Fran Oucken hier auszerorüenttich lebensgetreu auSgesührt und wurde von dieser Dame dem -Regiment zum Geschenk gemacht. Nach der Parade über- nahm Oberst von Lmdenau im Offlzlerkasmo in Gegenwart des Ofslzierlorps und seiner Damen das Bild oon der verehrten Malerin, dec er im Namen des Ofstzierkorps dankte. J,i niarkigen Worten schilderte Oberst von Lindenau das Leben und Wirten des edlen Fürsten und hob besonders dessen kriegerische Taten als Führer der hessischen Division im Feldzuge 1870/71 hervor. An der Spitze seiner Truppen kam der damalige Prmz Ludwig ms Gefecht bet Bionville- Mars la Tour, Gravelotte, St. Privat, vor Pietz, bei Noisse- Dille, Orleans, Beaugency-Gravant, Ghambord und Vienne. Am '18. August hatten die Hessen einen Verlust von 86 Offi- jieren, 137 Ulüeroffizieren, 1446 Mann. An diesem Tage gab der Prinz, wie Oberst von Lmdenau des Näheren aus» führte, häufig ganz besondere Beweise seiner Unerschrockenheit und Todesverachtung. Als sich der Prinz beim 1. Hess. Jäger-Bataillon aushielt, wurde der Kommandeur Niajor Lautenberger durch eine Granate getötet. Prinz Ludwig übernahm hierauf selbst den Befehl mit den Worten: ,Tas Bataillon mir nachf Unter den Rufen .Vorwärts, Vor- Iwärtsl, führte er das Bataillon btä zu einer Waldschneise 'und setzte es selbst zum Angriff an. Weiterhin zeigte der Volkskrieg an der Loire den Prinzen als einen bejomienen und entschlossenen Führer, hervorragenden Soldaten und Lllenschen, nut seltenen Mannestugenden. Unser Regiment ist seinem unoergetzlichen Fürsten zu stetem Dank verpflichtet durch die Ordre, die er am 13. September 1891 dem Regiments-Kommandeur zugehen ließ: .Seme Atajestäi der ttmser haben gestern die Gnade gehabt, die Juhaberstette des 2. Jmamerle-Regimenis Dir. 116 zu übernehmen. Gs i|i dies eine Äuszcichnuug, die in Verbindung um memer aUcrgnabigiien Eriiemiung zunr Generat-Qberilen der Jiiiantene die Diviiion nut Stolz und Freude eriulleii muß. Sie Hai sich die Zuiriedenhett des Allerhöchflen öirlegsherrn erworben und bm ich sicher, bny das Ötcguneiu ^Grotzherzog" dem neuen Namen »Regiment Naher" ruic seuher, jo auch m Zukunft, bei allen Gelegenheiten, in Krieg und Frieden, nur Ghre machen wird gez. Ludwig, General-Oberst Groß-Karben er Bahnnngl ü cf. Zum gestern abend sind ine Trümmer der bei dem Elienbahn Unglück znsammengeftoßcnen Lokomotiven und Wagen vo dem Bahnkörper abgeräumt, so das; nun der Betrieb wieder iiarlofjdn per Zemner Mk. 2,50 la. gesunde Ware, empfiehlt j. weincL Somieufttuße 6. mit den AiifraumnngSarbeiten zu tun hatte, um die Geleise reiznmachen. ** kleine Mitteilunaen ----- _ Nachbarstaaten. In der Nähe der Station Elz bei Limburg fvurbe der Landwirt Berneifer von einem P e r ] 0 11 e 115 u g überfahren nnd so'ort getötet. — In E11ingshaus e n geriet der kleine Junge des Landwirts Kühn nut der vand in die Dickivurzmühle, die ihm zwei Finger vollständig zeigiietichte. — )n Halsd 0 rf feierte Landwirt Kalte und seine Ehefrau die goldene vochzeit. a it 9 Hessen und den Sie (Somoven. Eine vulkanische Inselgruppe im Norden von Madagaskar. Bericht in der Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde. Tie Inselgruppe der Comoren besteht aus vier Inseln, An- jouan, Mayotte ,AlolMi und Groß-Conwro. ©ämtlid)€_ Inseln verdanken ihr Dasein vulkanischer Tätigkeit. Die grötzte von ihnen, Groß-Comoro, bit bei einer Länge von 60 zlllometirn und einer Breite von 18 Kilometern einen Flächeninhalt von IOOl Quadratkilometern. Sie besitzt einen noch tätigen Vulkan und wurde von Prof. Dr. A. Voeltzkow iBcrlin- inbezug auf bertüaie Verteilung von Flora und Fauna unterfucht. Dec Vulkan Karlala erreicht eine Höhe von 2500 Meter und besitzt bis zu einer Erhebung von 4u0—5U0 Meter vorn Meere eine erste Kultur- wne, die KvkoSpalmen, Bananen, Bataten, Maniok, 3;samS, italao, Kaffee und Vonllle beroo. .«igt An diese schliefst sich eine üppige Urrt)QLi>ti€getation an, d.e bis zu 1800 Metern hmaus- veidjt, um dort in Grassteppe, durchsetzt von mäaftigen Erika- büschen, überzugehen. Der Krater jeiuit und feine Umgebung bieten ein Bud ödester Pstanzenarmut. Erst wo bte schtackige Laoa unter dem Einfluß oex pciederjchtäge verwittert, zeigen s»ch die ersten Anfänge pfianzttchen Levens in Form emer wcltz- graucn Flechte, in beten Gefolgschaft nach einiger Zett die an- fpruchsvotteten Farne auftreicii. . Nachdem die Verwitterung grögete Fortschritte gemacht hat, raumen diese Len Grchern und ^rck^büschen das Fech. KratLrttus^ruü)e Haven in der letzten Zeit nicht mehr stattgeiunden. Alle Ausbrüche der letzten Jahre waren Ftautenausbi.uu,se, dE weit uuterhato des Gipscis^ et> fblgteit und zum ^eu die bedeutenden Gr,o^ge kuttureiter statig- ieit stark gcahideten. Das tuuibierte Land, hauptsächlich den Siitwfteu dec Insel aus,ullcud, besiiidet sich in den Händen Oer „Sociuto de la graube Cauwre', Deren Personal aus sechs Weißen und 12uü sch.ouczeu Uroeitem besteht, trotzdem die erfte u:rjorfchung d.r Jn,tt von eü.em Deutschen, ^r. Uemcu, im Jahre 1663 unieriwmmeiL wurde, sieht sie oemioch, in.oi.ge dec energu fchen Wtttiami.eu des Dtte.Ur^ obengenannter Geiettschaft, Mvus. Dumblot, unter französischer Schutzherr,^a,t. ör^treLU) hatte iugar die Ab ficht. Die Duiu> Korauenc^.e geichützte Ju,ct Mayotte zu einem bcieiugnm Fiotteiifiatzpuutt etnet Urufie aaszugeftaueil. ^rft der ttrwero Madagaskars mit feinem vorzügttu-eii Hafen ^ugo Suarez veranlagte es, diesen Ptaii fallen zu lassen.^ Als der deutfche Geowge, Dc. ödjmitt im Jahre 1886 den Sultan von Bajiui veranlaßte, die deutsche Feange zu h.fsc.l, schiite o-raiiLeiu) s'osort nut beibafineter Hand ein, uno bereits im ^anuar 16b < butte Dtcfec taioniaie -träum em Ende. Die iiüloniiation des Laiweä i,t nicht ganz emsach; denn trotz häufiger biegenguiie in der urwaidcegiou hat Die Insel 00ch keinen einzigen Bach oder Fiuij. Die ptteoeischiage Dci> liQiuiuDeu iiquigc Der vulkanische,i '.'uatur des BoDenS m unzähligen Spalten und biissen, ohne wieder an i>?e Oberfläche zu treten. Dura) Sarnmeibeaeu fuu)t_ man chiher das zuni Anbau „öttge biegcnfuuiicr aufzuipeichern. Wahreiid zu WirifaM,tsz>betteu das von der Kufte geyutte Btatwas,ec verwendet luiro, verzichtei Sandel und Verkehr, Volkswirtschaft. An der Berliner Börse hrrnchte am endlich wieder einmal eine Art normale Rühe. Nur am Montaw markt mar mehr Leben zu beobachten. Nachdem nun die Fusion Nordstecn-Phönir perfekt ist, wurden die Aktien der ersteren Gesellschaft zu 403 ä 401 gehandelt: Phönix waren schwankend und notierten 218 nach 216,75 Proz. Tie Fusion wird im allgemeinen günstig bedeutet, namentlich als ein Zeichen für den Fortbestand der Kvnjmiktur betrachtet. Die Kritik über die Vedingungeil ist ebenfalls vorwiegend günstig. Sonst lagen stemlich feit Eisenwerke, auf den Bericht des Stahlwerksverbandes sowohl wie des Jron Age. Amerikaner waren sehr gedrückt. Von Banien ioaren Nationalbank begehrt. Lombarden scheinen sich wieder auf dem Weg der Erholung zu befinden. Schwach tagen die Aktien der Gr. Berliner Straßenbahn, weil durch den Schneefall der Verkehr eingestellt werden mußte. Privatdislont Newu 0 r 1 ........... . , . , 3 Annu; üie m Klammern ge,etzien Ziffern geben an, wie viel der Todesfälle m der veueyeiiden Krankheu auf von aus,varis nach liegen gebrachte Miaute 1 m en. Grigittal-OrahtwclSungcir. R.-B. Darmstadt, 1. Feor. Soeben kommt die Nachricht hierher, daß Kolonialdlrektor Deruburg am SJlonlag ooinuiicuj 11 Uhr hier einen Vortrag halten wtrd. Berlin, 1. Febr. Die Verke hrsslörungen infolge oer großen Schnee maffen dauern größtenteils an. Die släüttsche <5na|$ciiueinigung beschäftigte gestern etwa 2000 Hülfsarbeiter. Das Forlschaffen des Schnees erfordert eine Ausgabe von 5UUUU Aik. In den Martthallen machte sich em Mangel an Geflügel, Gemüse, Eiern usw. bemerkbar, da oie Bauern der umliegenden Dörfer sich nicht auf dem Rtarkte emgefunden hatten. Die gewaltigen über Berlm nieber» gegangenen Schneemassen sind eine Tctlerscheinung von einer Reihe von Schnecsiürmen, die an verschiedenen von einander zieifittch entfernten Punlien emgetreken sind. Jedoch wurden außer Berlm fast nur Gebngs- und Waldgegenden von Schneestürmen heimgesucht. Berlin, 1. Febr. Die Berliner Stadtverordnete n-Bers am m l u n g bewilligte in ihrer gestrigen Sitzung 10 000 Ni. für die Hmterbttebeneu der bei dec Gruben-Kaka- strophe von Reden verunglückten Bergarbeiter. Ium gleichen Zweck bewilltgien die Siaoiueroibnelen von Dresden 3000 jjU und Die von Breslau öUUU M. Brüssel, 1. Febr. Gebern ,auo unter großer Beteiligung ein f 0 i i a 11U i f dg e r U m z u g statt, um suc Die Einsüh - rung des Schutzivangs Propaganoa zu machen. Girgeuti, 31. Jan. In einem Salzbergwerk in oer Mhe der Gememde Gtaetqua erfolgte m der Nacht ein plötzlicher Einsturz, durch den drei Bergleute verschüttet wurden. Em Bergmann wurde als Leiche geborgen, ein zweiter so schwer verletzt aufgesunden, dag er hotte gestorben gl, der dritte ist noch nicht geborgen. Wien, 1. Fern. L-ec uetanute Zirkus Wulff, bet feit einiger Jett ui Wiener Reuzzttrus ^ontetiungen gibt, h^t y a n t e r 0 11 gemacht. Tie zahneuwcri -Liere, mruiucr zwei u;iefüllten, tviiutuii wegen Gctvmauge.s iua>t gefuttert luevoen uuö uruLlicii vor »ungtr. Der ^icriiyubDerein m.>ecnahm ein,t- menen die Fuckeruiig. Die ^rece Ionen idooio aiö mognch ue» lauft werden. XierfuHui evu-ott utt X)e,uuuguiig, am ^uuiiiug obriteuunycii zu gcoe»i, um )iu) lut ulet zum neocusmitLrhatt zu uerioanen. lüsten, 1. Febr Aus Ungarn, Galizien, Oester- reilhis ih-Schre, ien und den Alpenkander n wird lurt- unuerno rolo 1 f a rer Sc») ueesart geuterDek Die iv>.cbu-rs- fwcuugen mey^cit |ia). ,Z^h.re^u,e 45erfüllen wurden durch Oa- ibiiten verschüttet. _ , , Uetersuurg, 31. Jan. Nach den bis jum 30. Januar cingeguiiyaien teregrophisu/en Berta/ten über die Duma- wahren einten ut das Ergebnis fotgendes: In den Kommunen wurden /uUd Wah.monlier ge.buiju, darunter 2ä.d"2 jionarufilicit uüd diesen Nahc,teheiide, ctt24 uiemagigte. Unter Dwi übrigen be,uioen fiaj 99 x.>Datea; unter 3oul ia> am männern per Ku.mgulsb'.fitzer si.w lulti Priester. Marschau, 31. Jan. Der Referent der geheimen Polizei, Bicioc Gruen, wurde bei der AuSfahrt 0011 2,er toeilten gelotet und sein Kutscher verwundet. Die Täter sind ciiitommen. Odessa, ul. J^u. veute mittag drangen 20 bewaffnete u n n e r in eine Druckerei ein, banden jarnttahe nrueuer, bcmu^tigten ,w) der ^gpcit, oruamn me.-rece taufcub c-iempiure eiitcu rtuiiUfS au die oeercuie, tuDen Daun die Auf« cme ui einen oi^ec luO suhreii euenos lurt , 1. -uvt u> r u i e b gegen Dhaw mutz oberuiocS vertagt luiroen, iueu z.oei fucaere u^eiajiuuune ihi ziuu iiicdergeicgt haben, fodag erst neue Q>e|d^uorene für |u’ ernannt iueeoen inuncn, bevor in die ^erhaumung emgetreun Tie peichtec und die Anwatte bewet Parteien werden taiuu . . mellen genern eine tängere Konttrcnz ab. Gerichtsjaal. Kiel, 1. Febr. Tie Zwillingsbrüder Matrosen- Artllleristeii August und Emll Korthausen wurden vom Pka- rinc-lirügsgeriiyt wegen Fahnensluchc iui Ko.npwtt, wieocrhottcui Einbruch rc. zu je 4V2 Jahren Gefängnis verurteilt G n e, e n, 31. Jan. In einer roeiicren Sitzung der S t r a j t a ui nie r wurde Probst Adarbert A n d e r s z in Stardoszewo wegen Vergehens gegen § 130 a des Strafgesetzbuckies (Gefahr 0 u n g deS öffentlichen Frieden s), begangen in euier in feiner Kirche g ehaltenen Predigt, zu einem Atonat Festungs- Hast verurteilt. la. timaswurslcüen l(Äfo7 empneyu Julius Rosenbaum Tel. 319 ibieygeret MirdjenpLl Es starben an: Zufarnmeii: Erwachsene: int l.L ebenssahr Tuberkulofe 2 2 — Ollfluenza u. Lungen emzuudung 6 2 1 Schlagflug KD 1 (1) — 'oliereuemzündung 1 1 J(l)QCl)Uld 1 — 1 oösüiuger Neu- vilduug 2(2) 2(2) — Lcbensfchwäche 1 — 1 U)el)ii'ulcioen KD 1 (1) —— 8eriuigluc£ung 1 (1) lli) — Summe 16 vb) 1U (ÖJ 3 764 Gleesen, den 1. Februar 1907. 765 Die Brerdünmc findet Samstatr, 2. Februar, nachm, 3 Uhr in Alten-Buseck statt % onuSDlililjt) 3 774 ■ 777 Um stille Teilnahme bitten die trauernden Hinterbliebenen: I. d. N.: Margarethe Haas, geb. Krämer. (ntfVi erhöht durch ®ro!,bcr^oqlid)c6 Amtsgericht. Braun. 763] 250 382 130 im Wasche mit Stück von wäscht am besten Stück u II 185,73 Fstm. 357 Stück von 0681 Ü8 v< B 01 ra 2 13 103 7 19 554 Jur Namen der trauernden Ointctbltc6cnen: Frau LLeidcnhnus irbft Bindern. von n Steinbach, Dieburg, den 1. Februar 1907. Die Beerdigung findet Sonntag, den 3. Februar, nachmittags l/,3 Uhr in Steinbach statt. ■ »7 "t-r 3 an, wie oit isiudrtß nach Die glückliche Geburt eines Töchterchens zeigen hocherfreut an U litt dir Nach« am 'DIüiiIüo >rd. ngen infolge ils an. Tie , etwa 2uuu trjoiöert eint ii uiachle sich bcmciluac, ic i\ dein Mudli jerlui niedn« ung von tun von einou'a ledoch wu.' - tgenben V Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Tode meines lieben Mannes, unseres guten Vaters und Schwiegervaters sagen wir herzlichsten Dank. or. Oetker’8 Vanillin-zucker. 25—29 12—25 Eier, irische Bogels berger so-- wie dahrllche LMtveier ernge^ tronen bet LL. Ullrich, O5O8 Schtoßgasfe 7., In jedem Geschäft Dr. Cctfer'6 Backpulver! dtverord/ tigen Litzimz ätubeii'Haw» ßuin gleichen cäden 3ikm- Heinrich Wehrum. Alten-Buseck, Giessen, den 31. Januar 1907. nber Dom 2.-1Ö, ^ahr Jagd-Verpachtnng. Die oct Uhincmbc Rüddingshauscu guiieijcnbe Wald- und Feldjagd soll Tottuerotag, den 7. Februar L I., nachmittags 2 Ubr, aus hiesiger Bürgerinelstcrci auf weitere 6 Jahre verpachtet werden. Nüddingshansen, den 30. Januar 1907. Gioßhcrzogl. Bürgermeistcrel Rüddingshausen. ie machen einen Fehler, wenn Sie nicht Ihren Kindern den garamlerl reinen Medizinal - Leberthran au6 der Germania - Drogerie Carl Seiüei Televdon 593 Franks. Str. 39 geben. „ ,. Lie ständige Nach'rage nach dem'etben in oer bene vemeis, wie gerne alle Ltinder üjn neunten, ixuie X-roucnaicyc wirb ^te hiervon überzeugen. ;er Sdeiiyy'i Die ämpr ichen. bcigroert ia der Ml.” euie Det|d)üuf: geborgen, tu heule gcjiorbo bis 19 m Länge, 104 Fslm. Fichlen-Slämme von 13—38 N , bis 20 m Länge, 126 Fstm. Stück Fichlen-Derdslangen von 7—12 cm Durch, Die trauernden Hinterbliebenen: Elise Weitz Beria Straub Georg Straub ung in Anspruch nehmen, dem Konkursverwalter bis zum 23. Februar 19U7 Anzeige zu machen. LßVi Gtoßherzogliches Amtsgericht Giebeo. __________ • . - ■. ' __________________________________________________ a) Kicferu-Stäuune: 30—39 cm muti. Durchm. mit 2,47 Fsün. Dr. Brand und Frau geb. Wortmann. Bekaiintmachung. In das Handelsregister Abt. A wurde bezüglich der Firm S. H. (Sofiii zu Rizdorf, Zwcignicdcrlassung Badcnburgcr Mühle folgendes eingetragen: Tie Theodor Cohn Witwe Marianne, gebotene Jakobi, ist auö der Firma auSgcfchieden. Die Stmiflcnte Arthur Cohn und Heinrich Cohn, beide zu Rixdorf sind der Gesellschaft als Teilhaber beigetreten; ihre Prokura ist erloschen. (Ließen, den 15. Januar 1907. ZZau- und Ztutzljolzverfleigerung im Steinbacher Gcmeindewald. Mittwoch, ven 0. Februar d. I. soll im Stein- nicht vorgezeigt wird, sondern wird in der Mittagszeit beim Feuer auSgebotcn. Diescs Holz kann vorher eingesehen werden. Steinbach, den 31. Januar 19l)7. Großherzogi. Bürgermeisterei Steinbach. [782 Krämer. 'brt 7'vvictL ll-6i~0uy. E^dge'vichi • 00—4MJ Pf ^»dgeivichr ~ Muaiuot Mioeuitn: 1 M zwk. Stall besonderer Anzeige. Heute frllh 5 Ulir entschlief nach langem, mit grosser Geduld getragenem, schweren Leiden unsere innigstgeliebte Tochter, Schwester, Nichte und Schwägerin Gretchen Wehrum im beinahe vollendeten 15. Lebensjahre. Um stille Teilnahme bittet Im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen: Dautsagnug. Für die unS erwiesene herzliche Teilnahme bet dem Heimgänge unsere- lieben Garten und Baiers Herrn Heinrich Weidenhaus Möbcltrauöporteur für die schönen Btumenspenden und die liebevolle Pflege oer coang. Schwestern sowie für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Steinert sagen innigsten Daick Todes-Anzeige. (Statt jeder besonderen Anzeige). Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, dass unser lieber Gatte, Vater, Giossvater, Bruder, Schwager und Onkel Herr Hans Heinrich Haas II. Ziegelei-Besitzer nach langem Leiden im Alter von 85 Jahren gestern abend 1/18 Uhr sanft dem Herrn entschlafen ist. Konkiirsvcrfahren. I Heber das Vermögen bce | Schneidermeistcrö Karl Lenz m Gießen wird heute am 31. Januar 1907, vormittags 12 Uhr, das Konkursverfahren eröffnet. Der Rechtsanwalt Raab in Gießen wird zunl Konlursoer- walter ernannt. Llonkursfocderungen sind bis zum 23. Februar 1907 bei dem Gerichte anzumelden. ES wird zur Beschlußfassung über die Beibehaltung des ernannten oder die Wahl eines anderen Verwalters, sowie über die Bestellung eines Gläubigerausschusses tutb eintretenden Falls über die in § 132 dec Llonkursordnung bezeichneten Gegeiistände und zur Prüfung der angemeldeten Forderungen auf SamSlag den 2. März 1907, vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Zimmer Ar. 6, Termin onbe- räumt. Allen Personen, welche eine zur Konkursmasse gehörige Sache m Besitz haben oder zur Konkursmasse etwas schuldig sind, wird aufgegeben, nichts an den Gememschuldner c) Flchtcn-Terb st äugen: 9—12 cm mittl. Durchm. mit 35,20 Fstm. Für unierc Kastee-Lluudfchast Prima Kristall - Zucker 1 Pfund 18 Pfennig Bucht haFs Kaffee-Magazin Lindcnvlatz an den Martrlauberr. [770 ißclibetmint. Allen voran in Musikwerken etekir., Gewicht> auszug u. elefir. PianoS Automaten- Seip nur 32 Moskljir. 32 V nächst Hauptbahnhos. [hv1/» Musikwerke zu vermieten. bacher Gememdewald, Dlsirttt Leeheck, Todenzipfen, Ameise- köpf und Heegheck nachoerzelchnetes Holz oecsielgert werden: Kiefern-Stämme von 14—31 cm Durchmesser, ix ia)rcanU[1> Ä? Ni uJ fL80tdÄi J Stbrü* ^ivaiürsl^ „ 18,00 „ 158.06 b) Fichtcu-StLmme 30—39 cm mittl. Durchm. mit 9,62 Fstm, giebtJeder flrtSchuhzeug prächtigen nicht ab färbenden Hochglanz! J messer, biö 12 m Länge, 11 Fstm. Anfang und Zusammenkunft vormittags V*10 Uhr Distrikt Embach an dec Kceisstraße Stelubach-Lppencod. Bemerkt wird noch, daß das Stammholz in der Seeheck an der neuen Kreisstraße Garbenteich-Lich mit etwa 20 Fstm. i Wulst, J® ungeii givb lucunitf V* jeiiuien ^euiM (uä nwn*1*6 D.j M, am urbe» butti) : die * y- £>ar^ a Ml U1 .)N bei”fli'' re ,k nu)-ullL tc btto" > ■ Af Jagd-Verpachtung. Samstag, dcu 9. Februar, vormittags 11 Ubr wirb die Jagd der Gemeinde 9tieöcr--£0uien, umfassend 1036 ha, woruiucr Tu ha A-all>, aus weitere sechs sichre aus unsereui Bureau vnenillch DCiPülljlCL ti'X Vtieder-Ohmen den 20. Januar 190/. Groijherzogtiche Bürgermeiiterel Nieder-Lhmen. ______________________________ üteeb._______ _ Holzsudmission. Aus den Waldungen dec Gemeinde Loudorf soll nach- verzeichnetes Holz im Subinlssionswege vergeben werben: zu verabfolgen ober zu leisten, auch die Verpflichtung auf. gg I erlegt, von dem Besitze der ! Saehe und von den Forder- ! ungen, für weiche sie aus der C3 Sache abgesonderte Befriedig- Ziehung am2l.u.22. Fehr. 1907 S Gothaer eld-Eotlerie 3338 Gewinn« n I Primle Merk 48000 725000 t Prämie:15000 sieooo Loseä l.-M, 11 Lose 10-, Poitoo.Ltete 20Pf.extr» empSehi* Carl Heintze, Gotha und alle Losheodlunoen. 25-29 „ 12—25 .. 10,99 , 38,45 „ 51,91 Fstm. Dieses Holz ist bereits gefällt. Es kommen noch hinzu etwa 30 Sluck Fichten-Stämme mit ca. IO Fstm. und chuo 40 Stück Fichten-Derbslangen mit ca. 5 F'tm., welche noch zu fällen sind. Die Angebote sind pro Fstm. getrennt nach Lortimcnten und verschlbücn mit der Aufschrift ^Holziubinisnon" bis spätestens Donnerstag, den 7. Februar l. F, nachmittags 2 Uhr bei uns emzureichen, woselbst alsdann die Erüffnung der Angebote in Gegenwart der etwa erschienenen Bieter erfolgt. Londorf, den 30. Januar 1907. Großherzogl. Bürgermeisterei Londorf. ?l u m ann. E766 Zu kaujeu gejucht: M Wastlflugblätter dtr Partcicil ks Walsiknisks 8ikbcn-8kiiiibttk-!IliöSll aus den Wahlkampagnen 1903 und 1907. Offerten mit Preisangabe umer Str. 067°.! an d. Gieh. An», erbeten. Der Wohlgeschmack eingemachter Früchte wird sehr und sämtliche Bedarfsartikel. Dunkelkammer. Photographische Arbeiten. g Adolf Bieler, Marklstrasse 5. Interessenten erhalten e li*® John’s Volldampi-W aschmaschme - kostenlos und ohne jegliche Verpflichtung ------— aut Probe. Ludwig KröBi, Plockstrasse 10. Haus- and Küchengerate-Magazin. .Holzverfteigerung Freitag, den 8. Februar I. I. vormittags 9' Uhr beginnend, iverden in der Langohrschen Wirtschaft am Balmboi zu 'Jhcbci Ohmen aus den Tistriktcn Htüliluerg, Hofsnauch, Psenensaa, vaag, Unterer und Oberer Haaglops, Junger ^wiUmn, Aller Jiuilltng, Hirzlops, Tornkräher, Porderner Slooi unb Atlttcliter Äom der »yorstwarlei 'llieder-Ohmen vcrHcigcn: «cheltcr Rm.: l Jbuajc, 31a) Hainbuche (hierunter 23/> Am. rund sowie 1 m, L25 m und Lo in lang», 172 Eiche (75 Nm. sind ruud, sowie l,2o in,. 2XX) in. uiiö 2aj m lang, teils sür Milfer und Glaser geeignet), 1 Kirsche, 2 Grle (rund», 1U Mieter (rund». 13 olctuc. Unüppcl Nm.: 64 Buche, 2vi)-vambuche, 244 Eiche, (hierunter 11 Nm. --- 2 und 2ä m lang und G Jün. = 4 m lang, zu Deichseln», 4 Äirsche, 1 Grlc.Gl Mieter, 111,5 Siebte. UnuHVcl- rcius Nm.: 6 Buche, b (Siebe, 31 Uieser. LO.Sichte (m Schichten). (Gewöhnliches Qiciiig Nm.: 540 Buche, o42,(5iche und U sichte (zu Bohnensiangen geeignet). Stöcke Nm.: 65 Bruche »hiervon v »ein gcfvaltciu, 101 Liche (4 sein), 2b .Qicicr (2 sein», ;>3 Jichie (2 |etn). un den Distrllten Dornlraher 2 und vaag 3 kommen mir die blau unterstrichenen yiumniern zum Berkaus. Nähere AuSkunn erteilt Groscherzogliche Sorstwart Birtenstock zu Ober-Grubenbach, Post Stieder-Obuien. Grünberg, den 28. Januar 190/. Grogherzogliche Oberförster«! Nied er-Ohmen. Schneider.BS Billiges Angebot! Marmeladen Konserven, 2 Pfd.-Dose 2 Pfd.-Dose Pfg. P fc- per PId. Pflaumen, extra prima PfS Pfg- £r. prima . extra n v n . . 10 do. Rheinland-Margarine i t das feinste Maromne Kaffes PId. GO, 7U, 80, 90 Pfg Besonders empfehle meine Spezialität Rheinland-Kaffee PId. I Mk, Mühlenfabrikate Nudeln, Reis etc Fischwaren 14 Pfg., 5 Pfd. 05 Pfg. . . Pfd 21 Bratheringe Pflaumen Pfg. Pfd. » n » PId. 45 und n 100 e ensmitel Prima 1 Üanmen, 1/a Birnen, w. Reineclauden Mirabellen Apricusen Erdbeeren Melange 23 27 35 30 . Stück Ltr. 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