Freitag 4. Januar 1907 157. Jahrgang Zweites Blatt Nr. 3 Gießener Anzeiger Erscheint täglich mit Ausnahme deS Sonntags. Eeneral-Anzeiger Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstrave 7. Expedition und Verlag: 6L Redaktion:112. Tel.-Adr> Anzeig erGieß«. Rotationsdruck und Verlag der vrühl^ch« UntoersuLlS - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Dießen. Die „Siebener Kamllienblätter" werden dem .Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, daS '.Aintiverlünülgungrdlatt für den Krell Liehen" zweimal wöchentlich. Der „hesfische Landwirt" erscheint monatlich einmal. die nicht das Wohl des idaictlanoc», sondern das der eigenen mackztlüslerncn Partei im Auge hatten, erfüllt hätte. ES ist zu begreifen, daß daS Zentrum nicht an seine Lattung in der Kolonialfrage erinnert sein will und darum in seinem Wahlaufruf seiner Gefolgschaft von „pcriönlid>cm Regiment" des Kaiser- und dem Gespenst des Kulturkampfes vorredet. Zweifellos wird es den ultramontanen Rednern gelingen, den größten Teil ihrer Wähler mit jenen Argumenten zu befriedigen; aber cs wird ihnen nicht gelingen, darüber hinwcgzutäuschcn, daß in der Kolo» nialdebatte sachlich der Kaiser recht hatte und daß keine Partei in Deutschland ernstlich an einen Kulturkampf denkt. Der sozialdemokratische Aufruf unterscheidet sich wesentlich von seinen Vorgängern gelegentlich früherer Wahlen dadurch, daß er fast ausschließlich mit alten Forderungen deS Liberalismus argumentiert. Das spezifisch Revolutionäre, Sozialistisch« kommt nur ganz versteckt und bemäntelt zum Ausdruck. Die Annahme jedoch, als ob der Klassenhaß im sozialistisck-en Lager abgeschvächt oder gar aufgegcben worden sei, wird durch die sozialdemokratische Presse gründlich zerstört. Man erkennt unschwer die Absicht der roten Parole: sie liebäugelt, da man vom Zentrum keine Unterstützung zu erwarten hat, mit den linkslibcralen Parteien. Günstiger als für Zentrum und Sozialdemokratie liegen diesmal die Verhältnisse für die übrigen Parteien. Der Freisinn ist Heuer des Kampfes gegen die Rechte in gewissem Grade enthoben. Unter gemeinsamem Banner zieht er mit den bürgerlichen Parteien ins Feld. Daran wird in dieser Wahlkampagne auch das Gezeter der Sozialdemokraten, die das Eintreten des Liberalismus für die Kolonialjocderungen als „schäbigen Volks- ucnat" bezeichnen, nichts ändern. Leider fehlt heule in Deutschland, wie auch der Reichskanzler Fürst von Bülow in der „Parole der Regierung" betont, eine einheitliche liberale Partei, aus deren Mitarbeit die Regierung sich stützen konnte. Den „Zustand bet Abhängigkeit der parlamentarischen Ergebnisse von dem guten Willen einer Partei in dem vielgestaltigen deutschen Parreigetriebc" Hal der oberste Leiter der Regierungsgcschaftc „immer als nicht unbedenklich empfunden." 1 ......... ... -1----■— .. Ausland. London, 3. Jan. cunui Schreiben an den Lord- mayor in Loudon |priu>l der Oberbürgermeister in Berlin, Kirsch- n t r, sein« herzlichsten Wünsche zum neuen Jahr auS. Er erbenrt dabei des gastlichen Empfanges, der den deutschen Stadtveitletcrn im vergangenen Jal)re in London bereitet wurde, und spricht die Hoffnung aus, daß die freundschastlichen Beziehungen zwiia-en Deusichlanb und England anbauern und immer fester werben. Madrid, 3. Jan. Der König hat heute da- Amnestie- gesetz und das Gesetz bctresjend die provisorische Einführung des Zolles aus ausländisches Getreide unterzeichnet. Budapest, 3. Jan. Die österreichische Delegation begann die Verl) mdlungen über bas öeerevorbinarium. Mabeyski zollt ber Leeresverwaltung Dank für die Pflege des religiösen Geistes in bet Armee, insbesondere für die Erteilung des Religionsunterrichtes in den Militärbildungsanstalten in ber Muttersprache der Zöglinge. Stein (alldeittlch) polcmiiiert gegen den Vorredner und crtiurt die Verquickung von Katechismus mit dem Soldatentum für unmöglich Die deutsche R e i chs r e g i e r u n g |ei leibet viel zu lchwach gegenüber dem Dun den Polen in Posen ausgeübten Terrorismus. Eine Ration, d i e s i ch b e m S t a a t n i ch t an p a s s e n ro 111, mußvertilgt werden. Tanger, 3. Jan. (Lwvas.) Die Parteigänger Rai - s u l i s in Aatrim, 4 Kilometer von Tanger, sind bei dem ehemaligen Anführer ber Leute Raisulis, ber portugiesischer Schutzbefohlener ist, cing ebro djen und haben diesen mit drei seiner Verwandten gefangen genommen. Eine andere Abteilung von Raisulis Leuten soll in der vergangenen Nacht den Leuten vorn Stamme Beni Msuar, die zum Markte nach Tanger zogen, einen Linterhalt gelegt haben; mehrere Menschen füllen getötet worden sein. Biserta (Tunis), 3. Jan. Ein russisches Geschwader ist gestern hier zu 45 tägigem Aufenthalt cingetroffen. Das französische Panzerschiff Conds mit dem Kriegsminister Picquard an Bord traf heute hier ein. Shanghai, 3. Jan. Die Lulistätigkeit zur Bekämpfung der Hungersnot ist in vollem Gange. Von feiten der Regierung und aus anderen chinesischen Quellen gehen große Summen Unterstützungsgelder ein. 15 000 Sack amerikanisches Mehl, die bis jetzt gekauft wurden, sind unterwegs. Rom, 3. Jan. Die SeEüiintnuujung der Verlobung des Lerzogs der Abruzzen mit der Prinzessin Helene von Serbien, der einzigen Tochter König Peters, steht bevor. Genf, 3. Jan. .Die hiesigen Journalisten haben einen Vorschlag ausgearbeilet betrefsend die Gründung eines internationalen Presseverbandes. Der Verband verfolgt den Zweck, die Arbeit ber ausländischen Korrespondenten zu erleichtern, eine bessere Kontrolle über die Nachrichten auszuüben, ferner eine Journali st en schule und eine Journalisten- Pensionskasse zu gründen. Diese Projekte sollen sämtlichen internationalen Journalistenverbänden unterbreitet werden. Newyork, 3. Jan. Die Aussichten auf Abschluß eines deutsch-amerikanischen Handelsvertrages erscheinen durch eine neuerdings gefaßte Entschließung des Präsidenten Roosevelt in unbestimmte Ferne gerückt. Wie aus Washington gemeldet wird, versprach 8ioo>evelt Cannon, dem republitanischen Führer des Unterhauses, er werde weder dem gegenwärtigen Kongreß Vorlagen bezüglich irgendwelcher Taris- siagcn zugehen lassen, noch den neuen Kongreß im Frühjahr zu solchem Zweck zu einer Extrasitzung einberufen. Reue Attentate in Rußland. Petersburg, 3. Jan. Nach dem Gottesdienste im Jnstttut für Experimentalmedizin wurde auf den Stadthauptmann von der Launitz, der sich zur Einweihung des neuen Gebäudes dorthin begeben hatte, ein Anschlag verübt. Er verließ als erster die Kirche. In diesem Augenblick näherte sich ihm ein gut gekleideter junger Mann, und gab aus nächster Nähe auf ihn einen Schuß ab. Der Stadthauptmann fiel mit dem Gesicht in den Schnee; der Unbekannte feuerte weitere 6 Schüsse auf ihn ab, deren einer den Nacken traf und an der Schläfe herauskam. Durch einen siebenten Schuß in den Mund tötete sich der Mörder selbst und fiel neben dem Stadthauptmann nieder. Der diensthabende Offizier versetzte dem Möroer mehrere Säbelhiebe. Ter Stadt- hauptmann wurde in die Kirche getragen, wo er nach kurzer Zeit verschied. In der Menge wurden zwei Verhaftungen vorgenommen. Man vermutet, daß der Mörder aus Tambow stammt, wo der ermordete Stadtdauptmann große Besitzungen hatte. Zu der Feier waren gegen 1Ö0 Personen geladen, außer dem Personal nur Vertreter der Behörden und Aerzte. Der Täter befand sich unter den Gästen und erregte keinerlei Ansehen. Er war im Frack und hatte eine ordnungsgemäße Einladung; wie er sich diese verschafft hat, ist bisher nickst aufgeklärt worden. Dein Aeußeren nach scheint es ein A r b c i t e r zu ein. Nach dem Gottesdienste sollte ein Frühstück statt finden, welck>es natürlich abgesagt wurde. Die Gäste wurden aber im Lause zurückbehatten. Um 2 Uhr kam der Untersuchungsrichter und stellte ihre Personalien fest, worauf sie entlassen wurden. Der General trug einen kugelsicheren Panzer. An der Feierlichkeit haben der Prinz von Oldenburg, mehrere Groß- ürsten und viele hochgestellte Personen teilgenommen, deren sich, als die Schüsse fielen, eine Panik bemächtigte. In Petersburg fand in der Nähe der Kasernen deS Js- mailowregiments auf den Präsidenten des „Verbandes wahrhaft russischer Leute", Dubrowin, ein Attentatversuch statt. Ein unbekannter Mann feuerte einen Revolverschuß ab, der jedoch fehl ging. Der Täter entfloh. In Tiflis wurde gegen den Polizeioffizier Loladze, gegen den bereits mehrfach Mordversuche gemacht wurden, durch zwei Personen ein neuer Bombenanschlag verübt. Durch Die Explosion wurde niemand verletzt. Durch einen Schuß, den ein Schutzmann auf die flüchtigen Täter abgab, wurde ein zu- fällig vorübergehender Greis getötet Die Täter sind entkommen. Die Ermordung des deutschen Reichsangehörigen Alfred B u s ch in R i g a hat ihre Sühne erfahren. Zwei Mörder wurden verhaftet und legten ein Geständnis ab. Sie wurden vom Feldgericht zum Tode verurteilt unb ersck)ossen. Der dritte Mörder ist auch dem Namen nach bekannt, es ist ihm aber gelungen, nach Amerika zu entkommen. General ft uropa Hin hat ein Duck über den russisch, javanischen ftrieg geickstieben, dessen erster Teil im Druck fertig- gestellt ist. Probeabzüge gingen an eine R ei Ist hochgestellter Pcriö.llichkciten in Petersburg. Da jedoch Kuropatkin stch selbst über alles Lobt und die anderen Heerführer in Grund und Boden verurteilt, h.ck der Zar angeordnet, daß dos Buch vvr- ltiu|ig nicht vcrösientlicht werden darf, bis er selbst das Werk gelesen hat Kuropatkin wurde am 3. d. M. vom Zar« in Audienz empfangen. . ' ■ ।■ ■■ 1 ■ 1 1 ■ -« Die außerordentliche OScncralvcrsammluug des Lanveslehrcrverciu». (Original-Arttlet des Gi^ener Anzeigers.) K. Darmstadt, S. Jan. Zu einer imposanten Kundgebung gestaltete stch bte heul«, wie schon kurz mitgcieili wurde, ni der Turnhalle am WoogSplay abgehobene Versammlung des LandeSlehrerverein«, bie eine Prolest- lunögebung gegen öie von ber Regierung emgebrachte BesoldungS- vorlaae (em sollte. AuS allen Tellen deS Landes waren Lehrer erschienen, und besonders zahlreich waren die Lehrer, die von der Regierungsvorlage feine ober nur eine geringe Gehaltserhöhung zu erwarten haben. Tie Turnhalle, ber größte Saal Darmsiadls, war überfüllt; bie Zahl ber Erschienenen wurde auf 1300 geschätzt. (Es sei bemerkt, baß auch ber katholische Leheerverem Hessens zur leiben Zett im Kontorbiasaal m gleicher Angelegenheit tagte; auch diese Versammlung icar stark besucht.) Unter allgemeiner Spannung eröffnete um !*/♦ Uhr ber Obmann beS Lanbeslehreroerems, Rettor Backes, bte Versammlung, gab (einer Freude Ausdruck über bie große Zahl der Erichteneuen und begrüßte die Landtags- abgeorbneien Tr. Osann II. und Sensfelder. Ter Obmann teilte nut, daß die Abhaltung ber Versammlung auch bet Regierung mit- geieilt warben fei, bie größte Auimerksamkeit ruhe daher am der Versammlung, und es gelte zu zeigen, baß im hessischen Lehrer- ftanb Einigkeit bestehe. (Betsall.) Er teilte bann mit, daß auch der erste Präsident der Zweiten Kammer soeben telephonisch zugesagt habe, für die Erhöhung des Anfangsgehaltes emziitreten. (Lebh. Beifall.) Ter Referent, Schrsitiuhrer H u s f - Darmstadt, erhält bann bas Wort zu (einem Vortrag über bie G e- haltSvorlage der Regierung unb dieForberung Der Lehrer Hessens. Er verliest eine Resolution, die der Vorstand am 22. Dezember, also nach Bekanntgabe der Regierungsvorlage, gefaßt hat. Sie betont, daß bie Vorlage nicht den billigen Wunsche ber Lehrer entgegenkomme unb appelliert an Regierung unb Kammer. Ter Redner wieberholt bie Forberung ber Lehrer auf Einreihung ui bas Beamtenbefolbungsgesetz vom 9. Juli 1898 unb zwar ber Kategorie ber mitteten Stellen vom Finanzfach. ES (ei bies erstens eine Ehrensrage, denn dann brauchten die Lehrer nicht fortwährend wegen Gehaltserhöhung betteln zu gehen, das schäbige das Aisiehen ber Lehrer, benen un- ueridnilbeter Weife ber Vorwurf der Nimmersatten gemacht werde. ES sei 2. eine Rechtsfrage, bie Lehrer verlangen keine Bevorzugung, ihr Wunsch, in bie Kategorie ber mittleren Finanzbeamten em- gereiht zu werben, sei bescheiden. Ter Dtebner kommt sobaun aul bte Eingabe des LandeslehrervereinS zu sprechen, sie forbert HOO 'Mark bis 8400 Mk. Gehalt unb 600 Mk. pensionsfähiger Wohnungs- vergülung, so baß bas penfionsfäbige Höchstgehalt 4000 Alk. betragen wurde. Dagegen bietet die Regierung nur 1100-3000 Mk., bas Grundgehalt bleibt wie bisher, während die unteren Stufen ber Staatsbeamten burch beit Wohnungsgelbzufchuß am höchsten bedacht werden. Unb doch werden auch bie Lehrer der untersten Klassen von der Preissteigerung und Teuerung nicht verschont. Hier liegt bfe größte Härte ber Vorlage. Lebhafter Beifall. Vlad) ungefährer Berechnung des Vorrebners sinb etwa 19 Proz. bet Mehrer, fast ein Fünftel, von der Ausbesserung ausgeschlossen. Tte irühere Anstellung der Lehrer unb bie lokalen Verhältnisse re. bringen es mit sich, baß der Lehrer früher als andere Beamten seinen eigenen Hausstand gründet, unb bie Regierung müsse diesen Verhältnissen des dentschen Lehrerhauses Rechmmg tragen. Es fei klar, baß das, was die Regierung bietet, den Lehrersland nicht befriedigen könne, bie Vorlage erscheine als eine Verlegenheitsvorlage. Tie Lehrer mußten etwas holen, aber es sollte wenig kosten, bei 8200 Lehrern wirb bie« aber kein Finanzminister fertig bringen. Langanhattenber Bestall folgte auf bas Referat. Es folgten hieraus mehrere Redner, bie sämtlich ^n sachlicher aber entschiedener Weste gegen die Regierungsvorlage Stellung nahmen, es sprachen Frank- Groß-Rohrhenn, Fuhr- Sprenblmgen, Link- Rüdings- heim und Hauptlehrer S t o rch-Butzbach. Letzterer betonte, die Volksschule (et eine ber festen und besten Stützen des Staates, sie ziehe bie Jngenb zur Heimats- und Vaterlandsliebe heran, von ber Regierung müsse man erwarten Treue um Treue, Vertrauen um Vertrauen. (Minutenlanger Bestall.) Landtagsabg. Dr. Osann erklärt, cs nehme ihn Wunber, wie bie Letzter bei biejen Gehaltsätzen aus- fommen. Wir wollen einen zuiriebeneii Lehrerstanb haben, nur dann könne dieser voll unb ganz seine Pflicht tun. Zufriebeiiheit sei nur bei guter wohlwollenber Behandlung zu erwarten, -tes Wohlwollen müsse sich nicht in Worten, sondern in Taten zeigen. (Brausender Beisall.) Aus Antrag des Obmannes Backes wurde solgende R e f o l u 11 o n angenommen: ,Tte am 2. Januar 1907 tagende außerordentliche pau*, Versammlung des LandeslehrervereinS, di 1300 'I. besucht war, bedauert, daß der vorgelegte fRegietungserurourf Ackere, Mill- tDtnt «*** i”ei" MO-LS ytdvt“, sMtz Ätz? >i Jrinkett—/ >! M auf ferner« Nchk Tür die Leitung :ftii(fie gegen sehr iditM Ibunnen unter 145 ’.t meiner erbet. tmäbdicti griicht. steick'mcine N1. men kleinen HmiS- Nädificn mit guten c KüÄe unb HauS- ildiqen Gintritt. i. Lpveobcimcr orittaüe 48. M ics, williges dchen w fiften nom Pimbe. pfc Wslmme n. n, Hausmädchen, raulein, Küänn, illcin erbnlt. Me u mich auswärts Hüttt".bcrkcr, stersweg Nüh!> Hausarbeit ver^ Mrflcrjlreudl ichen t per sofort gesucht. >elm Crfcl ftitrabeji—-- iwjESÄ'im IL&Mtt Inch, ‘>tcUYcjihJ7T~ LfeincTCTbet. r neludii EerstInnker. ck-rbnrjchc f) Mter eintreten, ^ütfcrci 3-otncn, [ip ? M Sabren (n^t ende Arbeit |ir>s lflnn, Lamvenjabr. barsch? )et Bursche vom NatcrnnS, raitk 22 m Silben gewandtes kiebnerin können itreten |i-2i) nnftaltzC-dchvcik. . ülädcien ht IW ?lnlaqe 27, vart. r»cben.^ poütijc^c Lagcrscha«. Gegea die Pottzetaufficht. Die durch den Fall dcS Hauptmanns von Köpenick wieder aktuell gewordene Frage der Polizeiaufsicht mit ihren zweifellosen Dtängeln behandelt Proseisor Dr. Mttter- maler- (Ließen in einer juristischen Fachzeitung vom Standpunkt der wistenschafilichen Theorie. Er faßt die Re- fuliale seiner Untersuchung in bie folgenden Forderungen zu- famtnen: Die Praxis kann sofort eine bessere werden: eS soll selten die Polizeiau,licht ausgcjuhrt, bann aber energisch unb boch schonend unb diskret, angepaßt an den einzelnen Fall, gehandhabt werden. Nur Oberbeamte unb einzelne vertrauenswürdige Unterbeamte find zu verwenden. Ausweisungen sollen nur bei begründetem Verdacht sck>lechter F-ührung, Hausiuchnngen nur bei konkreter Notwendigkeit ftattiinben; b;e Ausweisung dar, nur durchgcmhrt werden, meim die Möglichkeit anber.oeitcn Unter« kommens leststeht. Die Polizeiaufsicht soll sobald als möglich wieder aufgehoben werden. Häufige Verwendung der leider vielfach ,o verketzerten üorlän]igen Entlassung schützt in geeigneten Fällen vor der Durchiuhratig der Poiizei- austicht. — Die F ü r s o r g e v e r e i n e sollen so oft als nur möglich hcrangezogen werden und selbst größeres Entgegeiikvmnwn auch bei Perionen beweisen, die sich ablehnend verhalten; bei jeder AuSwenung müssen sie Helsen. Die Polizei kann und folltc einen Druck aus üben, daß der Entlafjene ficb unter Fürsorge stellt. Derartige Maßregeln dürsten sehr wohl im Dundesr-t sesigcsteltt werden. Eine sofortige Aendemng des Gesetzes könnte hvwstcns die Meldepslicht an Steile der Ausweisung wieder einstihren, der AuSiveisung wie LauSiuchung strengere Siprankeii «etzen, rou: sie eben oben vorgefchiagen wurden, unb die gesamte AuSweisungösrage reichSrechilicy einheitlich regeln. Die endgültige Lesetzesreform darf sich freilich damit nicht begnügen: He muß da,ür sorgen, daß möglichst jeder Entlassene wieder in das freie Leben eingeorbnet werde, und wo daS nicht mehr angcht, muß fie für ihn Anstalten ooriehen. Sie muß die den Fürsorgeorganen biL jetzt nur in so geringem Maße geglückte, vom Staat noch kaum versuchte Hülse für die 6 n 11 q (f e n e n anorunen und organisieren unb barj nie einen Zwang Dorf eben, wenn (te nicht vorher die Hülfe angeboten hat. Ter Verfasser meint allerdings, das Problem biefec Hülse gegenüber den sie Nicht begehrenden Elementen sei so schwer, baß e- praktisch vielleicht nur leilrocije zu löjen (et. • Den neuen französische» Botschafter in Berlin, Jules Cambon, muß es mit Genugtuung erfüllen, daß feine Abberufung vom Botfchafterposten in Riadrid in den politlfchen Kreisen Frankreichs auf« lebhafteste betrauert wirb. Er hört sich einen hervorragenden Diplomaten nennen, ber in Mabrtb Vertrauen um sich zu verbreiten gewußt unb speziell bie Fäden ber Marokko-Affäre in ber Hand gehalten habe. Er vernimmt ferner, baß er im Pyrenaenstaat schwer zu ersetzen sein werde, da bie marokkanische Angelegenheit tatsächlich erst ihren Anfang nehme. So wenigstens urteilt das .Journal deS $)6baiS*. ES bleibt abzuwarten, ob Cambon ber gleichen Auffassung ist. Bisher hielt so ziemlich alle Welt bajür, baß ber Marokko-Konflikt als beigelegt gelten bürfe, wenn auch bei ber Verhandlung über bie AlgcciraSakie im Reichstag betont würbe, wie trotz alledem für Deutschland in Zukunft eine vorsichtige Taktik in Wkarotko geboten fei, um neuen Verwicklungen aus dem Wege zu gehen. Sollte im französisch-spanischen Rate beschlossen sein, iiiSgeheiin daS Feuer wieder zu schüren, so kann es vom deutschen Standpunkt auS nur begrüßt werden, daß ein in die marokkanischen Angelegenheiten so eingeweihter Diplomat wie Cambon in Berlin Geschäftsträger ber Republik ist. Ihn von ber Loyalität Deutschlands zu überzeugen, könnte nicht schwer fallen, sofern er frei von Vorurteil ist. Äkach- deutlich in biejer Hinsicht stimmt allerdings, baß der ^Temps", das französische Reglerungsorgan, in (einem Jahresrückblick „feststellt", e& sei deutscherseits ein Druck auögeübt worden in Madrid und Rom, um bas spanisch- italienische Einvernehmen anfzulösen. Diese Wiffenschaft kann bem ,TempS" nur gekommen sein durch Vermittlung CambonS, deS bisherigen Botschafters in Madrid, und das laßt es nicht über jeden Zweifel erhaben erscheinen, ob Cambon frei von politischer Voreingenommenheit ist. In ihm und in dem neuen italienischen Botschafter Panfa ziehen jedenfalls zwei Diplomaten in Berlin ein, deren Verhalten von Belang für die internationalen Beziehungen fein wird unb beShalb auch wohl befonberer Beachtung im Auswärtigen Amt geiüürbigt wird. ZSckylptttOltN. Man schreibt uns aus bem Wahlkreise: Durch die unertoartetc Auflösung des Reichstages erhalten die Wahlen ein besonderes Gepräge. Im Jahre 1908 hätte sich der Wahlkampf aller Wahrscheinlichkeit nach in den alten, aus- gefahrcncn Bahnen der politischen Fraktionspolemik abgespielt. Die Sozialdemokraten wären mit dem Lied von der Verderbnis der kapitalistischen Weltordnung, mit dem Bilde von dem nicht mehr fernen Zukunftsstaat und dem Aufruf zum Klassenkampf vor ihre Wähler getreten. Vom Zentrum hätte man zahlreiche Phrasen über Kulturkampf vernehmen können, während Konservative und Freisinn sich allerhand Wahr- und Unwahrheiten gesagt hätten. Nun liegen bie Dinge anders. Die letzte Abstimmung des verstossenen Reichstages ließ sonst „feindliche Brüder" sich die Land reichen zu gemeinsamer Abwehr der schwarzen und roten Gefahr. Der alte Schlachten- plan war damit gänzlich versckwbcn, und auch im bevorstehenden Wahlkampfe wird der Aufmarsch der Parteien im Sinne der Buiidesgenossenschaft vom 13. Dezember 1906 erfolgen. Die bürgerlichen Parteien werden einmütig gegen die Sozialdemokraten nicht nur, sondern auch gegen das in Opposition getretene, seither regierende Zentrum im Felde stehen. Die veränderte Sachlage kommt in neuen Wahlparolen für die Mehrzahl der Parteien zum Ausdruck. Die schwächste ber Parolen ist natürlich die des 3en- tr u m s. Ist es doch wider Erwarten und wider Willen in eine unangenehme Situation geraten! Roeren und Erzberger hätten sicher nichts enthüllt, wenn, bie Regierung ihre Wünsche, Versammlung. Aus SiaOt uno Luns Vermischte». Handel 214.00 4% 3% Portugiesen Serie I . 3% . 122.60 Pnnee-Henri-Eisenbahn . 243.00 Tendenz: ziemlich fest. 30 000 Mark für deren Errichtung zur Verfügung gestellt, nachdem die Buderus'schen Eisenwerke einen freiwilligen Beitrag von 50 000 Mark in Aussicht gestellt hatten. Die Badc- 4 4 Ungar. Goldrente Italien. Rente . 131.70 125.80 Gelsenkirchen Bergwerk . 221 50 Hamburg-Amerik. Paketf. 157.60 % Oesterr. Goldrente. . Vb?« Oesterr. Silberreute FJektriz. Lahmeyer . . Elektriz. Schnckert . . Eschweiler Bergwerk . 214.20 243.60 35.— 131.70 147.60 Deutsche Bank . Deutsch-Asiat. Bank Diskonto-Kommandit. Dresdner Bank Kreditaktien . . . Baltimore- und Ohio- Eisenlahn . Gottbardbahn . . . Lombard. Eisenbahn Oesterr. Staatsbahn . 243.00 84 4u 158.90 . 141.10 . 243.00 . 176.50 . 186.90 . 159.20 . 217.50 142.25 121.50 251.50 191.— 34.90 148.— 151.— Reichsanleihe do. Konsola . , do. . . Hessen . . Oberhessen Sprechstunden der Redaktion 11 —l Uhr vorm.. 1 ?7—i/28 Uhr abds. Gießen, den 4. Januar 1907. — Von der Universität. Das kgl. sächs. Ministerium * Brände. In Erfurt wurde das Sägewerk Blödners Nachfolger innerhalb Jahresfrist zum zweitenmal« mit großen Lolzvorräten durch Feuer zerstört. Der Schaden ist bedeutend. Es liegt Brandstiftung vor. — In der vergangenen Nacht brach in verschiedenen Staatsmagazinen in der Nähe des Arsenals zu Portsmouth ein Feuer aus, das durch heftigen Wind angefacht, sehr bald eine bedrohliche Ausdehnung annahm. Nachdem die Truppen alarmiert waren und nachdem von den im Hafen befindlichen Schiffen Feuerlöschabteilungen mit Spritzen auf dem Brandplatz erschienen waren, gelang es des Feuers Herr zu werden. Der Schaden an Ausrüstungsgegenständen wird auf 250 000 Pfund St. geschätzt. — Auf dem Dampfer „Lindholmen", der soeben den Hafen Farsund in Norwegen verlassen hatte, entstand Feuer im Schiffssalon. Da es sich als unmöglich erwies, den Brand zu löschen, steuerte man auf Lister zu, wo das Schiff auf Grund gesetzt wurde. Weder das Schiff noch die Ladung sind zu retten. Die gesamte Post ist verbrannt und sechs oder neun Personen sind umgekommen. jüngsten Beschluß unserer Stadtverordneten der Bevölkerung geworden. Die Stadt hatte früher schon eine Summe von Harpener Bergwerk. . . Lanrahütte...... N'ordd. Lloyd..... Obei schles. Eisen-Industrie lassimg aus seinem Lehramt erteilt. — Der Kanin chenzucbtverein Volkswohl, der -tv Wetzlar, 3. Jan. Eine schöne WeihnachtSgabc, die Errichtung einer Volksbadeanstatt, ist durch den und Industrie, Glessen. Frankfurter Hörne. 4. Januar, 1.15 Uhr. deS Kultus hat auf Ansuchen dem außerordentlichen Profesior anstalt soll nicht allein mit einem Schwimmbassin sondern auch Dr. Otto Jmmisch in Leipzig infolge seiner Berufung an mit medizinischen Bädern (Brause- und Dampfbädern) ausge- die Universität Gießen für den 1. April 1907 die Ent- stattet werden. Die berechneten Kosten stellen sich ohne Der „bessere Kegeljunge. Die Offiziere eines Kavallerie-Regiments in einer kleinen Garnisonstadt der Provinz Hannover wollten einen Kegelabend einrrchten und beauftragten einen Gastwirt, einen „besseren" Kegeljungen durch die Zeitung zu suchen. Ein junger Mensch, der geistig als nicht ganz ordentlich gilt und in der Stadt Milch austrägt, wurde von einigen Herren veraiilaßt, sich für den Posten zu melden. Er ging zu den: Gastwirt, und dieser gab ihm den Rat, am nächsten Abend 9 Uhr anständig gekleidet zu erscheinen, um sich den Offizieren vorzustellen. Arn anderen Abend Pimkt 9 Uhr erschien der Milchrnanii Fritze Becker, in schwarzenr Anzug, Gehrock, schwarzer Halsbinde, Zylinder iind Glacshaiidschilhen, und, da noch niemanb amveiend war, setzte er sich in das Zimmer der O'fiziere, nahm eine Zeitung zur Hand und las. Bald erschien ein Leutnant. Fritze Becker'erhob sich, machte feine Verbeugung und sagte: „Gestatten, Fritz Beckeri" „Graf X..", stellte sich der Offizier vor. Diese Vorstellungen wiederholten sich wohl ein Dutzend Mal. Zwar waren die Offiziere erstaunt über den fremden Gast, den niemanb kannte, aber keiner füllte sich berechtigt, den Manii zur Rebe zu stellen, der in tauberer Gesellschaftstracht ruhig dasaß unb seine Zeitung las. Eiidlich kam ein älterer Offizier, unb die Regelei sollte losgehen. Da dröhnt es durch das Zimmer: „He Ober l wo ist beim unser Regeljunge ?“ Nun sprang ber Herr nut bem Zylinder in der Hand auf unb ries: „Ter Regeljunge bin ich!" Tableau 1 Wenige Minuten später stand Fritze vor der Haustür. Der „Ober" aber meinte achselzuckend: »Ja, so geht's wenn man eigen „besseren" Regelungen sucht!" * Ein unglücklicher Raiser. Der Londoner „Daily Expreß", ber vor einigen Tagen die Meldung von einem Selbstmordversuch des Kaisers von China brachte, erhält jetzt von feinem Pekinger Korrespondenten nähere Einzelheiten: „Alan tut hier alles, um den Selbstmordversuch des Kaisers Rwcmg-Su geheim zu halten. Tie Raiserin-Witwe hat über alle Palastbeamten eine derartig strenge Ueberwachung verhängt, daß es unmöglich ist, alle Einzelheiten zii erfahren. Aber insgeheini gibt eine ganze Reihe von Hoibeamten zu, daß der Kaiser beu Versuch gemacht habe, fernem Leben ein Ende zu machen. Rach der Aussage eines glaubwürdigen Palastbewohners verließ ber Kaiser kürzlich seine Gemächer zu später Nachtstunde und stürzte sich in den See, der unmittelbar neben dein Palaste in ber ver- 3K7< 3% 3^7< 3% 3*7- 3^7, Börse, 4. . . 195.80 Schsffsirachrichterr. Norddeutscher Ll o y b. In Gießen vertreten drirch Carl Loos, Kirchenplatz. Bremen, 2. Jan. (Per transatlantischen Telegraph^ Der Doppelschrauben - Postdampfer „Köln", Kapitän H. Jacobs, vom Norddutschen Lloyd in Bremen, ist am 31. Dezember nachmittags wohlbehalten in Ba(timore angefommen. tiUlift uito wmctncbaft» — r a " Irene Triesch zog sich ffir einige Monate von bet Buhne zurück unb wirb wahrscheinlich erst int April wieder un Berliner Lessing-Theater auftreten können. — In Riffin gen starb der Komponist Evril Kistl er 5. Januar. Anfangskurse. Harpener Bergwerk. . Laurab litte . . . Lombardei! E. B. . . Nordd. Lloyd . . . L'ürkenlose . . . . 11 n i t> c t* i i t ä 13 e M a cb r i cb t e tu m,. — Nockeseller hat der UniverfitälChicago zwölf Millionen Mark aestistet. 98.20 87.15 98.25 87 10 96.80 95.00 100.00 100.20 96.50 102.80 69.20 69.80 92.10 94.30 94.10 148.60 52.10 88.70 66.90 96.80 Berliner j Canada E. B..... Darmstädter Bank . . Deutsche Bank . . . Dortmunder-Union C. . Dresdner Bank . . . Tendenz.: schwach. EingesanSt. (Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Art!.' f übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) In geschäftlichen Kreisen ist man daran gewöhnt, daß ai;s= geschriebene Submissionen erst nach Einreichung der Angebote sämtlicher Bewerber geöffnet werden und daß man sich mit ber Vergebung der Arbeit nad) den Angeboten richtet. Tas gilt doch wohl and) für die Arbeiten, die voii Vereinen vergeben werden, z. B. bei Lieferung von Fahnen, sofern die AliSschreibiiiig der Vergebung in öffentlichen Zeititiigen erfolgt. Im Bezirke Grim berg scheint das aber nicht der Fall zu fein, denn dort wurden mehrfach Fahnen an einen Fabrikagenten vergeben, ohne daß die Angebote anderer Jnterefseuten auch nur abgewarlet wurden. Ganz abgesehen davon, daß ein solches Verfahren geschäftlich unfein ist, bedingt dies oft auch eine Schädigung des bestellenden Vereins, wie in einem Falle leicht nachzuweisen ist. Es bedarf wohl nur ber Aufklärung durch diese Zeilen, um den beide Teile betreffenden Mißstand zu beseitigen. Joh. Heiiir. Schmidt, Posameiitier. sif 1 .-1 Mark * Bei 25 Stück : 95 Pf * Bei 50 Stück : 92 Pf * Bel 100 Stück : 90 Pf Soensiecicegi-Drdfter Nr 1 Bester Briefordner ♦ Überall vorrätig - F. Soenneeken • Bonn • Berlin Taubenstr. 16-1» Willi soll einer sagen, was ne Sache ist: Gestern scheußlicher Zustand: Halsschmerzen, Heiserkeit — total, lag ich Ihnen! — unb ein trockener Hinten — war nur ordentlich angst! Unb heute? Quilschndel und alles vorüber. Uno wieso? Habe Sodener Wtmcrab'Baftilleit — achie von tyay — gekauft, nach Vorschrift gebraudn unb beute alles fort. Uno der ganze Spaß tojiete nur do Pm. d-ur bicien fcreiä in jeher Hlootljefc, Drogen-- oder Minerai- wanertmndlung zu Haven. hv-%, Portugiesen ] II Berliner Handelsges . . 175.00 Darmstädter Bank Telefonische Kursberichte des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank fllr R. B. Darmstadt, 3. Jan. Die Darmstädter Handelskammer hat soeben ihren Jahresbericht für 1906 erscheinen lassen. Er betont in seiner Betrachtung über die allgemeine wirtschaftliche Lage, daß es gegenwärtig noch durchaus ausgeschlossen erscheine, ein auch nur einigermaßen endgültiges Gesamturteil über die definitiven Wirkungen der neuen Handelsverträge abzugeben. Diese Wirkungen würden sich teilweise erst zeigen, wenn die gegenwärtig bestehende Hochkonjunktur, welche nach den früheren Erfahrungen nicht fortgesetzt andauern kann, wieder einem normalen Geschäftsgang oder sogar einer geschäftlichen Depression Meschen muß. Wenn der heimische Markt feine große Aufnahmefähigkeit nicht mehr besitze und unsere Industrie wieder mehr als jetzt auf den Export angewiesen sein wird, dann werde es sich erst erweisen, inwieweit es Handel und Industrie gelingen kann, sich den neuen Verhältnissen anzupassen, oder sich an stelle verloren gegangener Exportgelegenheiten neue zu sichern. Die Handelskammer fürchtet sehr, daß es unter den obwaltenden Verhältnissen eine schwere Aufgabe sein wird, derartige, wohl sicher zu erwartende Verluste durch entsprechende Eroberungen neuer Absatzgebiete auszugleichen. Ueber die spezielle Lage im Handelskammerbezirk sagt der Bericht: Nahezu sämtliche Industrien unseres Bezirks haben an der Hochkonjunktur ebenfalls teilgenommen, wobei sich jedoch in noch höherem Maße als im vergangenen Jahre die Tatsache recht unliebsam bemerkbar machte, daß die Verkaufspreise nicht mit den zum Teil geradezu exorbitant aestiegenen Rohmaterialpreisen in Einklang gebracht werden konnten. Auch die Arbeiterverhältnisse waren insofern schwierige, als einesteils bei einem gewissen Ar- bertermangel hauptsächlich nicht genügend geschulte Arbeitskräfte zur Verfügung standen und andernteils vielfach wegen der allgemein herrschenden Lebensmittelteuerung zum Teil bedeutend höhere Löhne gezahlt werden mußten. Durch diese Tatsache wurde naturgemäß der endgültige Geschäfts- gewmn, der zu dem bedeutend gesteigerten Umsatz in zahl- retchen Industrien in keinem angemessenen Verhältnisse stand, vielfach recht ungünstig beeinilußt. In noch schärferem Maße, als int vergangenen Jahre, ist in unserm Bezirk un Berichtsjahre die Tatsache hervorgetreten, daß sowohl der Kleinhandel, wie auch der Kolonialwaren- und Landes- produkten-Großhandel dadurch fortgesetzt start geschädigt werden, daß auswärtige Fiiial- und Spezialgeschäfte sowie Warenhäuser und Konjumvereine eine Anzahl von Artikeln der Lebensmittelbranche usw. zu unglaublich billigen Preisen verkaufen, um hierdurch das Pubnium anzulocken, welche dann andere Artikel in denselben Geschäften zu ebenso hohen oder vielleicht sogar noch höheren Preisen kauft, als ,uwllltuqui(P dres in den meisten Detailgeschästen der Fall sein würde, beschädigt. Im P kenntnis der sehr wertvollen Kleintierzucht. Außerdem hat der Kauinchenzuchtverein Volkswohl eine Einrichtung getroffen, mit der er allen anderen voraus ist, nämlich die Einführung eines Zuchtregisters über das Zuchtmaterial sämtlicher Mitglieder, mit genauer Angabe des Alters und der Abstammung. Auch sollen für gute Zuchteinrichtungen Preise vergeben werden. X Lollar, 3. Jan. Lehrer Sehrt wurde zum Hauptlehrer ernannt unb heute in Gegenwart deS Gemeinderates und des Schulvorstandes durch Kreisschulinspektor Schulrat Kleinschmidt in den Dienst eingeführt. || Butzbach, 3. Jan. Das Hofgut Griedel ging in Besitz eines Landwirtes au§ Kaichen über, nachdem es lahrzehntellang im Besitz der Familie Bender war. Das tote und lebende Inventar hat der neue Eigentümer für 90 000 Mk. übernommen. — In Gambach stürzte ein Mädchen die hohe Kellertreppe herunter und trug schwere Verletzungen davon. X Bad-Salzhausen, 3. Jan. Der Verkehrsverein Bad-Salzhausen und Umgebung hält gegenwärtig in den Orten der Gegend Volksversammlungen ab. Am 29. Dezember fand auch eine Versammlung in Geiß-Nidda statt. In 1 ^stündiger Rede beleuchtete Herr H. von Bad-Salzhalisen die Ursachen der Rückständigkeit des Badeorts, trotz seiner vorzüglichen Heilquellen. Der Vortrag wurde sehr beifällig ausgenommen und endete mit einem Hoch auf unseren Großherzog. Zehn neue Mitglieder wurden aufgenommen. Folgende Resolution fand einstimmige Annahme: Die Versammlung bittet die Großh. Regierung und die Land» stände: 1. In Bad-Salzhausen ein selbständiges, von Bad- Nauheim unabhängiges T i e f b a u a m t zu errichten und bis dahin keine in Bad-Nauheim persönlich interessierten Beamten unb Arbeiter in Bad-Salzhausen zuzulassen. 2. Die Großh. Regierung wolle geneigtest dein Verkehrsverein die Genehmigung einer einmaligen Wohltätigkeitslotterie zur Erbauung einer Kuranstalt für Minderbemittelte erteilen. 3. Den höheren und niederen Beamten in Bad-Salzhausen bessere Wohnungen anzuweisen und die alten hinderlichen Hütten zu beseitigen, evtl, ein neues größeres Kurhaus auf Staatskosten zu erbauen und das alte Kurhaus für Beamtenwohnungen zu verwenden. vom 6. Dez. 1906, die Gehalte der VoltsjchuUeyrer beiresteno, bro xie lln$U|rieoerajea mir vielen kktyuUuqjen im ,verbilligen Wünsche, wie sie in seiner Eingabe vom September v. I. gesetzten Steigen begriffen. Der gegenwärtige Zustand ist zum Ausdruck gekommen und, rote sie glaubt, sachlich begründet sowohl für unfern Kleinhandel, wie für den auf das Wohlworden sind, in keiner Werse entgegen gekommen ist. Beiondere ergefjen des Detailhandels angewiesenen Teil des Groß- Harten zeigt derselbe m der Ntchtberucksichttgung der unteren - drückend geworden daß eine der Auf- Gehaltsstufen und tn der Ntchterhohung der pensionsfahigen uetmaßen utuuenu gtrouzoin, öob eure oer 2iup Wohnungsvergütung. Unter Wahrung des in erwähnter Ein- Handelskammer Kommenden ^ahre darin nobe prinzipiell eingenommenen Standpunktes gibt sie der zuver- bestehen durfte, den Ursachen dieser Tatsachen naher zu sichtlichen Hoffnung Ausdruck, daß Regierung und Ständekarnmcr treten und m gemeinsamer Arbeit mit den unmittelbar be- eine den Zeitanforderungen vollständig entsprechende Gehalts- teiligten Interessenten des Bezirks auf geeignete Mittel zur ffala zmn Gesetz erhoben werde." Abhülfe zu finnen. Um 3x/4 Uhr schloß Obmann Backes die würdig verlaufene Grunderwerb auf 180 000 Mark. „ i.; - .. , .. ... ■ Frankenbach, 3? Jan. Der für unser Dorf aus- Ä ^schrieben- S chulhau- n eu b au h°t „on den Geschäfts. Eonniag nach Ostern seine allg. Ausstellung veranstalten kann, bet leuten viele Bewerber gefunden. Folgende Offerten waren der alle Kaninchenzüchter von Nah und Fern ihre Tiere zur Schau eingegangen: Maurer, Höchstnehmender 6220 Mark, Wenigst- und Prämiierung ausstetten können. Zu der Ausstellung hat sich nehmender 4291 Mark; Zimmerleute 819 und 497 Mark: der Verein einen Preisrichter engagiert, der fid) m den Züchter- Srr.rpinpr 9RRR 9RrR synrtrp. onoo .. s kreisen einen bedeutenden Ruf erworben hat, Lehrer Karl Marg- ® 1 , 23$8 Weißbinder 202« Und mann aus Pelkum bei Hamm i. Westf. Wenn auch das Vorurteil 1543 Mark; Spengler 163 und 157 Mark. Während alle Gerichtssaal. l l Ruhland. Zwei Privatklagen des in agrarischen Kreisen wirkenden Proseffors Dr. Gustav Ruhland gegen den Chefredakteur der Berliner „Bank- und Handels-Ztg." Dr. Walter Manke beschäftigten längere Zeit das Schöffengericht zu Berlin. Tie Vorgänge, um die cs sich dabei handelte, datieren schon emige Jahre zurück. Professor Ruhland hatte früher in der Schweiz als Privatunternehmen die „Monatlichen Nachrichten zur Regulierung der Gelrcidevreise" herausgcgeben und begründete dann in Berlin die Zeitschrift „Getreidemarkt", die von Dr. Mancc als Konkurrenzunternehmen gegen seine eigene, mit einer landwirtschaftlichen Beilage und den Notierungen über die Bewegung auf dem Getreidemarkt ausgerüstete Zeitung angesehen wurde. Im ^Jahre 1902 stand im Kuratorium der Zentralstelle dev preußischen Landwirtschaftskammcrn ein Antrag auf Unterstützung des „Getreidemarktes G. m. b. H." zur Beratung. Zum Referenten über diese Angelegenheit war der Generalsekretär der Lanb- wirtschastskammer Steinmeyer bestellt worden. Dieser wandte sich an Dr. Manko, der damals Sekretär der Zentralstelle der preun. Landwirtschaftskammern war, mit der Bitte, chm Material zu mrterbreiten, aus _ dem ersichtlich sei, ob eine Unterstützung des Professor Ruhlandschen Unternehmens angebracht sei. Diesem Er- luchen kam Dr. Manke nach, indem er betonte, daß er gewissermaßen Partei sei und eine Nachprüfung seiner Mitteilungen anheimgeben müsse. Unter Beibringung verschiedener Zeitungsartikel kritisierte er das neue Zeitungsünternehmen sehr abfällig, nannte diesen einen spekulativen Don Quijote, den die Landwirtschaft baldmöglichst von sich abschütteln sollte, er meinte, daß die Handelswelt Ruhland nicht mehr ernst nehme und daß die erste Nummer des „G et r e iü e m a r k t e s" an ber Börse als eine Art W i tzbla11 betrachtet worden sei. Damit verband er noch eine Reihe weiterer Angriffe gegen die wissen- ichaftlichen nnd persönlichen Qualitäten des Professors Ruhland. Dieser erhielt hiervon Kenntnis gelegentlich eines anderen Prozesses, bei dem die Akten der Landwirtschastskammer beigefügt waren, und stellte den Strafantrag. Ter Gerichtshof erkannte nach kurzer Beratung auf Freisprechung und legte dem Kläger die Kosten des Verfahrens auf. — In der zweiten Privatklage handelte es sich um zwei von Dr. Manke verfaßte, im „Land- wirtschasts- und Handelsanzeiger" veröffentlichte Artikel unter dem Titel „Getreidepreisprognosen" und „Professor Ruhland". — Wegen dieser Artikel erhob ber Verteidiger den Einwand der Verjährung. Zur eingehenden Prüfung dieser Verjährungsfrage vertagte der Gerichtshof die Verhandlung. Bromberg, 3. Jan. Das Kriegsgericht der 4. Division verurteilte die Reservisten August Stellner und Thomas Bzdalla wegen tätlichen Angriffes auf Vorgesetzte zu je 3 Jahren Gefängnis. Die Verurteilten hatten, als sic einer Hebung auf dem Schießplatz Hammerstein eingezogen waren, an einem Tanzv.e^ gnügen im dortigen Schützenhause sich der Wirtshanspatrouiüe gegenüber aufsässig benommen. Tic Verhandlung fand unter Ausschluß der Oefsentlichkeit statt. gegen den Genuß des Kaninchenfleisches von Tag zu Tag ver- diese Berufe zahlreich vertreten waren, hatte nur ein Dach- schroindet, so gibt es doch immer noch viel zu tun, um der ratio- pecker mit unbestimmter Forderung eingereicht. Wegen der netlen Kaninchenzucht die Verbreitung zu verschaffen, die stin Wert Q„ r _ r; . ?. m _ erheischt. Es gibt noch Manchen, dem die Zucht mehr schadet als unseres Ortes sind bie Materiallieferungen mit großen nützt, aus dem einfachen Grund, weil er die Zuckst so verkehrt wie Eochwierigkeiten verbunden. nur möglich betreibt. Bei dem vernünftig roirtfchaftenden Züchter ist die Zucht stets von gutem Erfolg gekrönt. Diese Erfolge verdankt er aber nur den Vereinen, die Front machen gegen die Un- botenen Stadt liegt. Durch einen Diener wurde er gerettet, kehrte in den Palast zurück und wird seitdem noch strenger bewacht als früher. Seit dem Boxeraufstand steht ber Herrscher völlig unter dem Einfluß der Raiserin-Witwe. Sie hat ihn, gleich einem Gefangenen, in seinen Gemächern e m- geschlossen, und roeim er auch in alle offiziellen Berichte und Dokumente Einsicht hat, so hat er doch feine Gelegenheit, unabhängig von der Raiserin-Witwe mit Regierungsbeaniten zu beraten. Infolge dieser zwangsweisen Abschließung ist der Kaiser in Melancholie verfallen, und glaubt, daß die Kaiserin ihn vergiften wolle. Bei den kurzen Unterrebungen, bie er mit ben biplomatischen Vertretern in Peking gehabt hat, zeigte er em reges Interesse für bie auswärtigen Angelegenheiten. Aber bie Herrschaft ber Kaiserin-Witwe über ihn unb seine Furcht vor ihr tst so groß, baß seine liberalen Ideen nie ausgeführt werden. * Kleine Tageschronik. In St. Gingolph (Frankreich) wurden drei Personen, ein altes Ehepaar und dessen 16jähriges Dienstmädchen, erstickt aufgefunden. — In CHalo ns für Marne begab sich ein Arbeiter, der mit feinen Eltern in Streit lebte, in ben Keller der elterlichen Wohnung und legte dort eine Dynamitpatrone. Diese explodierte und riß ihn in Stücke. — Vor einiger Zeit wurde in Moustier die Leiche eines jungen Mädchens aus dem dortigen Teich gezogen. Die Eltern werden nun des Mordes an dem eigenen Kinde beschuldigt. Die Mutter beging S e l b st m o r d , der Vater wurde verhaftet. — Aus der Fahrt von Paris nach Reims wurde eine alte Dame von einem Gaunerpaar durch Chloroforni betäubt und ihrer Barsck-ast von 2001) Francs beraubt — In Wien hat sich die ehemalige Hofopernsängerin Anna Hauser infolge Krankheit erhängt. — In Hamburg erschoß sich ein 15 jähriger Schüler. Er hinteriieß einen Brief, nach dem er den Selbstmord wegen Gottlosigkeit begangen habe. — In N e u ft a b t im Erzgebirge wurde eine Mutter mit ihren beiden Töchtern in einer großen Schneewehe stehend erfroren aufgcfunden. Bei hestigem Schneesturme wurden die Leichen mit Mühe geborgen. Bald daran i trat Tauwetter mit Hochwassergefahr ein. — In Wittkowitz (Oesterr.) rächte sich ein Post- onioiant, der wegen Aa. stäsfigleit im Dienste von feinem Var- geietzten, Postmeister Nitimmann, angezeigt und diszipliniert worden war, an diesem in niederträchtiger Weife. Da er die physiche Kraft des Mairncs fürastete. veranlaßte er durch eine al]dje Meldung denen, Entfernung und erschlug dann die lange Fraudem ■ i. rn e i jt c r •_< ;.;;i einem Hammer. — Im S alzp u r g i, e. e.. - r..c : \v.<.Tauweck'rs start er X, a to i n c n g a n g. ..1, .i.orbcr m... Straßen wurden vielfach ■ - - ^ueg .^urje.t zwei Aroeiier verschüttet. 4^7O russ.Staatsanl. 1905 4>ioo japan. Staatsanleihe 4 % Conv. Türken von 1903 Ttirkenlose...... 4% Griech. jUonopol-Anl. 4% äussere Argentinier . 370 Mexikaner . . 4>$7o Chinesen . . . . Aktien: Bochum Guss..... Buderus E. W . . öiw? für handel und Industrie Kursblatt des Eichener Anzeigers vom 3. Januar 1907 DevMenkaNe Giesten Cmttqart v. 1895 nnf. b. 1905 do. Staah-Anleihcn. do. Ser. 2 u 8 nnf. b. 1905 Trier v. 1001 unk. b. 1906 Hyv.-Bk. Ser. 2 a. Tnttfdie. Preußische Tonlol; 95.30 907 4 Preusi. 3 101 Bahr. .flnl unk. b. 1906 0..V. n. 9ffid. wnl. do do. Landeak'tltnr-Rente 69.70 E-B-Anl. . . do Dür,burg v. lQ90 unk. b. 1010 . v. 1909 nnk. b. 1910 . M. 4059 t do. B. 1886,97,190 Kooenbag. n. 19^1 unk. 1011 2013r 9onnr Ser. 30.33 unk. b. 1913 lOOOr 38/|n Leonel loatl. nnr. Westd. Bdkr. 1903 Ausländische. b. v. 1888 do. do. Südd. Boden Kr. S. 53 n. 54 nnk. b. 1906 Kr.l 10010 Aktien nusUindUebcr Transport- M. bis incl. Ger. 52 do. do. do. Bulaar. Tab. Aul. v. 1909 i. G. . 127 Lire Italienische Rente i. ®, do. do. 66.25 111.30 M. N. P. do. 100.20 47, Orft. Silber-st'ente B.n. Standesherriiche Anleihen. M. Provinzial- nnd Communal- Obliffationen. r. 102 47, do. f.fl. . »fr.®. 41/, Eisenb. Rentenbank Rheinvrovinz AuSg. 20 u. 21 unk. b. 1902 5*/4 üfft. &.•<*. «f. .bersch, /conv. do. 3V, fflrnfl. 29 99. 9 7, He ff. Provinz ^berbeffen M. 8 M. Verzinsliche Lose. R1/, Altev v. 1899 unk. b. 1912 Bank 160.’O Badische Bank . M. Bayr. Bank f. H. u. I. M.1000 133. Hvv.- u. Mechselbk. f. ff. 500 do. 47, Ruff. 9'/,Gothaer Präm. Pfandbr. I Berliner HandelSg. . M. 500/1000 117.20 do. 135.60 M. 95.25 b tjtaamenhci. Nr. 101.30 4 Freiburg 27, Stublweißenb.-Raab-Grat n. 1884 abgest. 27, 96.50 Lstr. Unverzinsliche Lose. Ungarische Gold-Rente 2025r Handel M. n. 181 Trcnb. Bodenkreditbank inn. G.-Anl. v. 1887 Pes. do. abgest. 1890 v. 470. 9 88.20 do. do. Lstr. 147. Ultimo 345. Fr- Lstr. Industrie-Akt! en. 47, Javaner Ser. TT v. 1905 37, do. v. 1903 unk. b. 1908 Mainz v. 1900 nnk. b. 1910 . ud Ohio- abgest. 80% 66.90 Eisenbahn-Priori täten Ser. Kommunal Ser. 1 unk. 1910 1903 nnf. b. 1912 3*/, MeV v. Frk. Hyp.-Kred.-Ber. 102 20 ;. B. 96.60 do. do. 102.30 1902 unk. b. 1913 96. unk. b. (tilgb.) 28, 30, 32 2000 1903 unk. a. b. 1908 v. 4 47, Offenbach 29 unk. b. v. 1879 1887 stf. gar. 45 (tilgb.) 1900 unk. b. 1906 200/1000 L Oest. Süd (Bomb.) stf. 37, Offenburg v. 189S unk. b. 400 t. 100.40 3*/, Hambg. Hyp.-Bk. 4 Pforzheim v. 1899 »o. Fr- Steaua Rom.Pekr. j 132. 4 4 do. do. do. do. do. amort. ab 1007 amort. ab 1910 do. do. do. do. v. 1889 v. 1889 v. 1891 500 500 M. Kr. do. do. do. do. unk. b. unk. b. abgest. 101 50 101.80 7 7 do. do. do. do. 4 4 4 5 do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. v. v. 1888 . 1897 . ö. st Kr. 104.70 101 70 96.90 69.20 6980 4 »7, 37, 37, 4 4 4 4 4 4 4 4 37, dv. do. do. de. do. nnk. nnk. nnk. nnk. b. b. b. b. 96.20 102— Eisenk-abu-Renten-Bk. . Frankl, fitibothcf -Dank do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. S. 15-19, 21-26, 35, 36 u. 38 6. 27, 37, .39 u. 42 unk. 1905 eonv, conv. 16 18 20 M. 1090 M. 1000 M. 1000 1913 1908 1907 . 1910 . 4 4 Badische Prämien . . Bayerische Prämien . Donan-Regnliernng . do. do do. do. do. do. nnk. b. nnk. b. nnk. b. nnk. b. nnk. b. b. b. b. b. b b. 37, 3 4 5 4 4 4 4 5 37, 37, 47, 4 4 4 M. s.st. Lstr. M. Lstr! M. 81.50 30— 4 37. v. 1901 v. 1883 37, 3 4 4 4% 47, 47, ReichSbank Tronklnrter S. S. S. S. S. S. S. S. S. Rbl Lire M. 96— 98.50 100 50 97 60 91.80 i 5 6 8 4 4 4 4 4 5 5 5 47, 47, < R 67. S. K. G G. G. vstG Kr. 100.10 99.10 99.10 5 3 47, 3 3 do. do. 4 37, 4 5 5 4 4 4 4 37, 4 7 9 87, 8 97, 7 22.20 36.30 ö. st. M. Stock'-olm v. 18«0. , Wien Kommunal i. G. 1881 1««8 1805 iwou 12 5 6 9 87, 6 67, 9 77, 47, 67, 7 57, 10 57t 6 87, 47, 77, do. do. do. do. 1908 19H 1013 1905 1907 I E abgest. HIE nnf. b. 1905 Bel. Lstr. Pes. M. Fr. Nürnberger Bank . Rürnbera. BereinSbk. Oest.-Ilng. Bank Oest.-Länderdank Oest -Kredit-Anstalt. Pfälzische Bank . . u. 17 nnf. 1910 unk. b. 1905 87, 4 7 5 6V, 9 7 V, 8 7- 77, 7 7 4 97, 37, 37, 4 4 4 4 4 37, 97, 4 37, 1915 . 1912 . 1°14 . 1905 . 1-08 . 1912. privil. . . garantierte 37, 37, 97, 97, 87, 1 97, 97, 37, 14R8C 94.7- nnf. nnk. nnk. nnk. nnk. nnk. nnk. nnk. nnk. imf. 98.40 50 4r> 52.10 9K._ 102 3" 37, 3 94 40 85.80 100.20 Gieben do. do. do. do. do. unk. b. unk. b. 1913 n. 33 1906 100 4- 10 >.50 103.20 •ichte Bank lstr «7. 3 37. 37, Hilf, nnk. unk. S. 141 -340 unk. b. 1905 S. 341-400 unk. b.191O S. 401-470 unk. b. 1913 Ser. 1—190 unk. b. 1905 Ser.301-310 unk. b. 1908 Ser 331-350 unk. b. 1913 b. 190R . b. 1909 . b. 1912 . b. 1914 . Rente Rente do. Rente Rente i. G. v. 1n03 i. G. v. 1891 v. 1894 . . n. 1898 . . Fürstl. do. do. do. 100.20 101.00 102 — 102.50 10".— 102 50 102.8) 100.30 Argen t. do. do. do. do. do. 98.4 87.30 98 40 87.40 102.50 97 - 97.50 1901 . 19"2 . 1908 . 1910 . M. 1000 Tlr. 100 3 Hamburger v. 1866 . . 3 Holländische Komm. v. 1871 "7,Köln-Mindener .... 37,Lübecker v. 1863 . . . 27,Lütticher v. 1853 . . . 243 — 124.50 245.40 151.50 184.60 151.50 370.50 126— 217— Drin. v. 1e90 stenerlr. 20/1 Om conf. v. 1890 stenerfr. . . eonv. null. v. 1903 . . . Bagdad-Babn i. P. i. G. S 18 S. 19 22 S 25 E. 27 E. 23 S. °6 6. 17 E. 18 S. °4 wohnt, bau m:i» eidnmg der An.ic- baü man sich nut richtet. Das gilt einen verflcbcn die AuÄchrriduuq ImBeMleGtiw- enn dort würben ;ben, ohne dab die niet wurden. Gcm; schäillich unfein ist, leslelleiiden Vereins, § bedarf wohl nur öc Teile belresscndcn SäE-be Rente W-lrttembg. v. 1875—80 abgest. mitgeteilt von der do. do. do. do. do. do. do. do. do. I do. I Landw. do. . . M.600 M. 600'1200 M. 600/1200 Madrider abgest. . . Meininger Präm. Pfandbr. Oesterr. v. 1860 . . . Oldenburger Russische v. 1864 . . . Russische v. 1866 . . . Ser. Ser. Ser. Ser. do. Badische do. do. do. 1 37, 37, 37, 37, do. do. Listabon Moskau Pel. Lstr. M. do. Bukarest do. do. do. . M.1000 M. .300/1200 87, 37, 37, 87, »7, 4 do. dv. 99— 93.- 100.20 100.90 100.30 101.80 95— 95— 96.16 97.80 *7, 4 37, 37, R7. 37, 37, 37, 4 87, 37, n. 1894 . . v. 1891 Lit. H Et.-Anl. v. 1899 Aul. abgest. . . do..... do b. 1902 b. 1908 b. 1906 102.- 95.50 98 - änst. E.-B i. G. innere v. 1888 . äußere Gold-Anl. v. 1895 v. 1898 v. 1890 v. 1893 V. 1896 V. 1897 v. 1903 V. 1905 do. Ser. 14 142.25 12150 251-50 22150 167.60 214.00 98.60 98 10 85.50 102— 82.30 107.80 106.— 100.30 Ser. 7 Ser. 3 Ser. 4 Kr. 1400 S. st. 200 b. ff. 260 M. 1200 Tlr. 200 87. 4 »V, 4 4 4 4 4 3% ? 7 37, 87, 17, 102 — 97.90 96 5" 86.80 88.50 181.50 140— frfltikfarifr Vörse Aschaff.Masch.Pap Reue Boden 9(. G. Brauerei Binding „ Henninger . „ do. Pr.Akt. „ Kemvff . . „ Mainzer Akt. H Rettenmeyer „ Stern(Oberr.) Werger . . ^ementl. Karlstadt Chein. Bad Anilin „ Bleiu.Silb.Br. „ GrieSh. Elektr. „ Albert . . . Dt. Atl. Telegraph Elektr. Böse Borz. „ Allgem. Berlin „ Labmeyer . . „ Si'uckert . . , Siem. L HalSke „ Untern. Zürich Farbwerke Höchst. KnnstsetdeFft.a.M. Mascti. Kieper. . „ Grihnrr . . „ Fab.LSchleich. Hamb.-Am.-Pcktft. Rordd. Lloyd . . BereinSbank . DiSkonto-Gelellschaft Dresdner Bank . . dresdner Bankverein 12, 13 . . . 15 unk. b. 1906 19 .... Dir. 7.04 87, 57, 8 19.9b 8 4 4 6 7* Fr. M. u. 34 unk. b. u. 41 unk. b. Ser. 69.82 unk. b. 1904 . Kommunal Hvv. lKöln) E. 1 nnk. b. 1904 Yerliier Lörse. Bliesenbach Bergw. Bochumer Guh . BudentS Eilen . Concordia Bergb. Dt. Luremb. Bgw. Elektr.Lichtn. Kraft Eschweiler vergw. "taijon Mannstädt Gelsenkirch. Brgw. Harvener „ Halver Eisenw. . Hemmoor Zement hibernia Bcrgw. HörderBorz.Bgw. Hösch. Eisenw. Humbold Masch. . Laurahütte. . . Masten Bergbau. Mülheimer Bergw. Rordd. Wollkämm. Rordstern Koble . Obcrschles.E.-Jnd. Phönix Bergw. . Rhein-Rafl.- Rhein. Stahlwerke Riedeck Montan . Zchalker Gruden Schlei. Berg- Wegetiu & Hübner WefteregeUr Alkali 4 4 4 4 37, Heidelberg do. do. Ser. 6 Ser. 7 nnt. b. 1906 . Ser. 8 nnf. b. 1911 . Ser. 9 abgest do. Lav'er-Rente do. Gold-Rente do. einbeitl. R,nte (conv.) . . do. StaatS-Rente Oest. E.-B. ®t. Cch.'Rerl^. (conv. Elilab. Obl.) i. G. steuerfr. . "7, 37, 17, i7. 203.76 209— 4 4 4 4 4 4 37, 37, 2f, 37, 4 4 4 4 4 V. 1883 . v. 1895 . n. 1886 . Leute NI» 6.15 87, 57. 0 18.95 8 47, 47, 7 67, 8 :f stehenden Art/ tgenüber feinen :i do. do. do. do. Fulda v. 47, Eisenwerke Loffar r. 102 47, Elektr. Werk Homburg r. 103 118- 39— 101.40 99.30 95.20 95- 95 50 97— 97— 96 50 96.50 96.70 10M0 100.— 10".— 99 80 99.40 99.20 99.30 107.30 96- 67.10 67.10 D. Atlant Telegral .... Franken-Astee. garant. v. Frankfurt Franks. Hof r. 105 Reue Boden r. 102 do. do. r. 10 l 3 F 4 «7, do. do. do. do. do. Erlangen do. ex. A. Sch. . ö. ff. 150 Anrechtscheine Starkenburg . . . a. M. Lit. N n. Q abgest. * R abgest. (Straßenbahn) v. 1899 v. 1901 Abt. T. . . v 1901 Abt. H. n. III V. 1889 T. Rg. v. 18«9 n. Rg 37, do. 87, do. sen-Inlustri ielsges - Bank ■ • ik . ' Bank • ainandit. • ik • • v. 1901 unk. b. 1906 . abgest. v. 1«87 v. 1*91 abgest. . . . v. 1896 V. 1009 v. 1902 Cer. TT nnf. b. 1 v. 1901 „nk. b. 1907 . . v. 18«?/89 .... v. 1896 nnk. b. 1901 . . v. 1903 nnk b. 1914 . . 105.— 93.— 93.— 100.— 100 — 100.— ino.60 101.20 94 50 94.50 94.50 96.— SolmS-Rödelbeim .... Wittgenstein-Hobenstrin . . Psenbura-Bstdingen . . 2)senb.n.Büd -Birstein v.1887 do. -Wächtersbach v. 1884 37, do. Rumän. do. do. do. ho. Ser. 2 Ser. 5 do. V. 1905 Mexik. amort. mnere Ser. I—IV . do. conf. äußere v. 1899 steuerfr. do. conf. innere stirchenvlah. . Telegraph-! Der 6. Jacobs, vom mber nachmittags 37, do. 4 Nürnberg i . • • seiibahn • tfiOahn . • -Eisenbaliu 4 4 4 37, ■37, 37, 37, 4 do. i P. . , v. 1«98 nnf b. O'nvest-Anl. . . 6. ff Kr. M. Fr. Pel. Lstr. 100.25 1'0.25 98.— 101.7« v. 1888 couvert. v. 1897 v 1901 v. 1905 142.70 146.- 146.90 13170 125.80 175.00 14110 243.00 176.50 186.9" 159.20 217.50 47, Grl. Henckel Hg.v.Donn r.ä 1n5n.84 4 Fürstl. SolmS-BrannselS v 1ti80 37, do. do. v. 1886 37? Olräff. SolmS-Laubach abgest. 37, Fürst!. ®ofm5.pi^..... 57, 3^ 3 37, R 3 4 37, R 4 22 n. 23 . . 10, 12-16, 24-26 do. Anleihe v. 1901 nnf. 1909 do. von 1Q92 n. 94 do. v. 1902 unk. b. 1910 do v. 1«°6 do. do. do. amort. do. do. amort. amort. 102.— 100.50 100.80 96 70 do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. 17, Elnle Eold-Anl. v. 1889 . . 6 Chinesische StaatS-?Inl. v. 1895 40 ’.— 329 — 221.511 164.— 157.8' 131.7' 4 27, Hyv.-Bk. Lit. M. 1000 do. Lit. B W. 1000 95.9.1 100.50 96 — 97 — 102.50 90 9 92- 79.40 78.40 37, 37, 4 4 4 4 4 37 37, 37, 37, »7, 3 8 r- 1904 1904 1906 66 5) 138 — 15H.90 130.25 380.— 280.— 114.— 102.— 214.20 ‘ 248.60 . 35.,-; 131.-0 .147.60 IrrlSnvlsche. Braunschweig. LandeS-E.-B. H E 31/, Kalkes abgest 37, Kifstngen n. 1886, 1888 u. 1903 i Köln v. 1900 37, Kreuznach v. 1888 n. 1898 . , 37, Labr v. 1«89 37, do. v. 1902 37, Limburg abgest i1', LudwiaShafen v. 1°96 . . . do. do. do. do. do. do. i. G. do. E. v. 71 L G. 37, 87, 37, 37, 37. 37, 4 37, 37, 37, 4 87. 215.25 142 — 121.- 181.51 188.- R5.20 86.- «o.7n 80.75 76.90 76.20 75.— 99.75 100.25 112.30 Kreditbank Lit. D-J Lit. N-P . . . . Allgemeine Deutsche Kleinbahnen abg. 60% Silbb. Eisenbahn-Ges. Darmstadt . . . do. v. 1904 1881/92 (abgest . 1898 1902 uni b. 1908 1905 37, Zürich v. 1889 ... 6 Stadt BuenoS-AireS v. 1*92 v. 1904 untifgb. b. 1912 4 do. da. 1901 uncv.b. I915stf.g. Sst^'nest stlr. aar. 408/2040 v. 1°oo . v. 1903 . v. 1896 . 37, do. 43.60 244.— 128.50 329.90 201 90 l°«50 252.75 255.75 221.90 214.70 229.75 178— v. 1900 unk. b. 1911 . i. B. v. 1900 unk. b. 1905 Staatl. oder vrovinzial-garant. "7, Heff.LaudeS-Hvv.Bk. Ser.I—V unk 1909 37, da. do. Kommunal Ser In. II unk. 1909 37, Nassauische LandeSb. Lit. F. G. FL K. u. L. r- 37, 8 102.30 98 5 85.50 101.80 102 80 96.70 96.70 84.80 86.25 97.75 97.75 97. 5 v. 1881 v. 1888 v. 1R9R v. 1903 1901 Ser. I Salonigue-Constant. Ionction . . do. Monastir . . 2020/4010 243.10 108 70 127 — 186.95 158 80 109- 121.50 204 — 154— 92 50 121.— 134.10 115.50 209 10 Oest.-Nng.StaaSb lT'est.Südb/Lomb Oest. Rordwest A da. B . Raab-Odenb. . . v. 1896. v. 1898. Staatganl. v. 1905 Conlalid.-Anl. v. 1880 . 1 „ Mold-Anl. n. 1889 .... , Canl. E. B Ser. I n. TT 89 „ Eald-Anl. Em. ITT v. 1890 . StaatS-Rente v. 1894 . alt. Kr. Rbl. v. 1901 unk. b. 1906 v. 1«88 .... v. 1«95 .... v. 1898 unk. b. 1903 1905 94— 87.36 96.50 96.- 85— 79.30 443.- 150- 125.60 102.10 102 30 91.30 101.10 87 50 . - ff. 7 . . ff. 7 . Tlr. 20 . Tlr. 10 . . Fr. 15 . Lire 150 . Lire 45 . Lire 10 . . f. ff. 7 . Fr. 10 . B.fl.lOO . ö.fl. 100 . . f.fl. 7 . ö. ff. 10 . Fr. 409 . Fr. 400 . B.fl.lOO . Lire 30 17„ Griech. E.-B. v. 1«90 stenerlr. 17. da R>anaval-Anl. v. 1887 do. da. St.-Rente StaatS-Rente . . . . do. v. 1897 stenerfr. (Eisern Tbor) Goldstfr. . Außereuropäische. do. do. do. do. do. do. do. do. 128 — 218.60 103— 151— 115.50 142— 193— 159.30 182— 99 50 96/10 100— 109.— 10 .20 100.60 101.30 98.10 99— 94— 94— 95— l<-0— 1(0- 91.50 9450 95.73 1( 0— 100.30 100.60 101— 101.30 94.20 9520 10o.90 .6.80 31 40 43 46 47 44 ö. fl. 200 ö. ff. 900 ö. fl. 200 . M. 600 , s. fl, 350 do. do. do. 155— 199— 136— 106.50 282.50 175.80 132— 185.50 196.50 121.90 141— 168— 131— 238 — 153— 158.7' 136— 270— 131— 231 — 101.5' 140— 471.50 146— 252 7f .389— 125.40 Ausländische. Elisade.ö stel..rfr. i. (H. K. Ferd. Nrdb. 1887 stf. i. S. ftD£rskurse- rgwerh ■ Meininger do. do. do. do. do. do. do. do. Morm» do. do da. 3 4 4 3 5 5 I'lottbardbabn. . >tal. Mittelweer ^Inatal. Eilenb. I 'rince Henri i Prag-Dux St.Akt. j do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. M'ein. do. do. do. do. 4 München v. 1900,Dl unk. b. 1910/11 8% do. v. 1903 untilgb. b. 1908 ->% Raubeim v. 1902 nnf. b. 1912 . 3'/, Neustadt a. d. H. v. 1«89 . . . BreSl. DiSkontabank Mk. 600/1200 Eommerr. u. DiSkonto-Bank . . Darmstädter Bank . . R?, 1000 (Bank f. Handel u. Fudnstrie) Deutsche Bk. ©J-VH M. 600/1200 Effekt.- u. Wechsclb. Tlr. 100 do. Hyp -Akt.-Bk. M. 600/1200 Rhein. Kreditbk. M. 600/1000/1200 Rbein. Hvv.-Bank M. 600'1900 Sbaffbaus. Bankver. . M. 10/'0 Südd. Bodenkredit-Dank . M. 600 97.30 97 30 98.70 98.70 do. do. do. do. Pfälzische . . . bo. . . Mannheim do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. dv. do. do. do. do. do. do. Hessische ho. do. do. do. ho. do. Psdbr. Bf. do. do. do. do. do. do. do. do. do. 100— 100— 109.20 100.40 101.— 100.40 101.40 99— 96.40 96.40 96.80 99— 9 ».50 100.25 109.50 100.75 91— 91 — R do. 87, da. do. do. do. do. do. 100— 95— 95— 100.90 96— 75 20 93 60 93.60 v. v. abgest. 1«78 u. 83 . . abgest. Lit. J v. 1884 . v. 1R86 n. 88 . . . . ».1894 v. 1905 nnf. b. 1915 . v. v. v. v. v. AnSbach-Kunzrnh. . AngSburger . . . Braunschweig . . Finnländische . . Freiburger . . . (llenua .... Mailänder . . . Mailänder . . . Meininger . . . Reuck'ateler . . . Oestr. v. 1864 . . Oestr. Kredit v. 1858 Pavenb. (Aräff. . . RudollS-Stiftung Türkische .... do. .... Ungar. Staats . . Venetianer . . . 73 30 101 50 101 — 101.50 7-'.40 H3.9O 102 30 98.75 100/iG 9« 40 105 10 81.50 79.50 79.50 79.50 79.40 81 — 7q.— 79— 98.80 ö. looi..... v. 1894 v. 1905 v. 1902 imf. b. 1907 v. 1°03 nnk. b. 1908 v. 1897 105 — 99 75 95- 96— 12 5 6 8V, 77, 57, 67, 9 77, ? 6 5 10 47, v. v. v. v. do. v. 1902 steuerfr. Olold-Anl. v. 1894 stenerlr. . do. v. 1«96 steuerfr. . 37, Aschaffenburg v. 1RRR .... 4 Augsburg v. 1901 nnf. b. 1908 . 4 Bal>enbanlen (Hellen) 37, Baden-Baden v. 1898 unk. b. 1908 37, Bamberg v. 1«9R 37, Berlin 0. 1886'92 4 Bingen v. 1Q01 nnf. b. 1906 . . Bank-Aktien. . . M. 1000(3000 122.60 191.- 34.90 148.- 151.- Z«/, Deutsche Reich«.Anleihe " * do. do. Rpälan-Ka^low steiterlr. gar . . do. NralSk stenerlr aar. 404/2020 da. do. Q7 stenerlr aar. Warl^-.-Wien. stlr gar. 2020/4040 Mladlkawk. 95 st fr. gar. 408/^040 Anatolische i. M 2040 r do. i. M. (&. TT Ergnz.) 2040 Partg. E. B. v. g6 ^alra Balxa . . 87, do. do. 37, Frankfurt . . . Tlr. 100 . . Tlr. 100 . . B.fl.lOO . . Tlr. 100 II Tlr. 100 . . Tlr. 50 . . b.fl.100 . . Tlr. 100 . . Tlr. 50 . . Fr. 80 . . Fr. 100 . . Tlr. 100 . . B. fl. 500 . . Tlr. 40 alt. K. Rbl. 100 alt. K. Rbl 100 . . B. fl. 150 .15 Uhr. leyer • ■ jkert . • rtnverk ■ Bergwerk erik- Paket n-werk. • do. dv. do. do. do. da 37, do. v. 1899 37, Nlm v. 1905 4 Wiesbaden v. 1°00 unk. b. 1905 . Ungar. Kreditbank . Ilnionbank (Wien) . Wiener Bankverein. Württbg. Bankanstalt do. DercinSbank /^oostuck_. 37, do. 4 Frk., Hyv.-Bk. Tran,-Folef) i. Silb. steuerfr. Oesterr. Lokalb (verstaatl.) . . . , do l^.-B. Tt. Sch.-Berlch. (abgest. Effsab.-A.) i. stenerlr. Pv. . . Portng. nniflj. n. 190? «er. T . . do. unist,. v. 1902 Ser. HI . . do. Sveriflt 31/, Caffcler LandeS-Creditanst. unk. . . Diverse Obligationen. 4 Buderus r. 103 5 Dtsch. Luxemb. r. 100 1903 nnf. b. 1905 u. b. Derl. umtschd. imf. b. 1907 Ser. 10 66»otwm.«n..®r.jau,g0e4ot(| Hyv. B. Rf" 47, gar. v. d. ®. b. 1904 87, Schwedische v. 1««o abgest. . . . 87, do. v. 1890 3 do 87, Sckwei;. Eidg. (A.-Ol.) unk. b. 1911 4 Serd. amort. . 1895 /405) . . . 4 >^van. auSl. Rente v. 1882 abgest. 8V, Türf.-Eavvt. Tribut ... do. Hyv.-Kred -D. M. 600/1200 Mitteld. Bdkr. llAreiMn B.M.1000 Mitteldsche. Kreditb. . M 300/1^00 Ratlb. f. Dtschl. S. I V M. 300/1200 Pfandbriefe. 4 Berk. Hyp.-Bk. (vr. Pommr.) abgest. 807, Bremer S'-Anl. v. 1»c8. 92. 99 da. ho. v. 1Rq6 nnk. 1912 Mannheim nnf. b. 190"> do. nnf. b. 1907 ’ Ruhlcnld °9n’ St tl^n ÄS 'n LLK" AmsR fc ■ & «L Stg, rtoifei $„5 9?9.n die ivisscn- ** Ruhland. f5 oberen 2ro- erkannte nach legte dem Kläger Dtden 'SiüjQtnG-e „Sari . Artikel unter kui 'or Ruhland^'. _ den Einwand der Berjährungssrage t der 4. Divyun । Thomas Brdaüa ie 3 Jahren (L c Hebung auf km it einem Tanzk:. öirlshauspakoui.".? iblung fand unter 37, Karlsruhe 37, v. 190.3 unf. b. 1899-1901 . . . 5 do. do. 47, do. do. 4 Egyvtische nniffüerte 'ft. ycu wieder 7, Darmst. abg. v. 79 Lit. ü n. 81 Lit. A n.V Hambg. Hyv^Bk. do. do. do. do. 4 do. 27.. do. 27,. da. do do. Fran^Ios^ Kaschan-Odrb. do. do. do. do. Hambnrger n. 199° unk. b. 1912 . . Hamburger St.-Anl. amrt. 1 "00 ". 1 ooa . do.v 1987.91.93,99 I. Euroväilche. 47, Bosnien n. Hercegov. v.1902 nnf. 1913 47, Mecklb. Hvv. n. Wbk. Ser. I verl. i 126 do. etr. 3 abgest. .... 5 Oest.-Nna. Stsb. 1873/74 i.ffl. . . M. 5 do. Brünn-RS. 72 stf. i. lU. 100 Tlr. 4 do. Staatsb. 0. 83 w i. 0<. . . M. 3 do. I—VITT Em. „ i. IS. 500 Fr- 3 do. IX Em. „ i. El. 500 * 3 do. v. 1885 „ i. m. 500 * 3 do. (Eraän,gr.-R.) „ i. E. 500 - 3 do. v. 1895 n«. i. ®. 1000/2000 M. 3 Praa-Dur v. 1896 „ t. ®. . . * 3 Raab-Led -Ebenl. „ i. E. 400 * 3 do. do. b. 91 , i. ffl. 400 ■ 3 do. do. v. 97 „ i. ffl. 400 n 4 Rudolf .... „ i. 6. . . B. fl 4 do. (Snl^otb.)stf.i. E..... M. 5 Ilnoar.-E,solche . stf. i. S . . B. fl. 4 Borar'berg , S. . . H "7,. Ftol.ni nnr. ^eststcilian v. 1879 ... 200 Fr. 87. Olottbardbobn . ... Fr- 37, lura-^ern-^urern aar. . . 1000 * 37, ^uro-^imvlon v. 1804 . . 500 * 4 Schmeir. Enntral v. 1880 . . 1000 H 4 Mo^kau-Kalan unk. 1915 . . • • 4 Russische Südost 97 steuerkr. gar. . M 4 do. do. 08 „nk. 1909 st'r. aar. * Giefzen, Ttreuzplatz (0 Giessener Konzert-Verein «erlag «ozeigtk Wohlgefchma-7 und Prctdioiirdigkcit werben ihm stetig uene Freuttbc Für die kalte Jahreszeit empfehlen wir in großer Auswahl worden i! Ch. Sin ding auf- Beste bewährt haben, zu noch früheren, billige« F. Chopin tui ruhige 9—10 Muiüwerie Lu vermiete« Die Versteigerrmg findet bestimmt statt. ca. luu Möbelfabrik- Lager* und Ausstattungsgeschätf Lieferung durch eigene Fuhrwerk. Telephon 399 ■i Frankfurt ICrO^eten, ! Tonnen t ds. Wlt< heuie c liberale M öüuti roui'C ilullöluiift der liiadl verdieiMe Weife Den flirifa Dar Worl, der i lächler der ft'eöner wi< Jung gegen *“» Skiverb . Saturn J.btube d in Qualitäten, die sich feit Jahren Preise«. ö«rn fßeicr dkni neucftei soeben i im grossen Saal© des GeseSlschafisVereins am Sonntag, dem 13. Januar 1907, abends 51/* Uhr Programms Seip aut 32 Msfesilr. Ä nächst Hauptbahnhof. Weltbekannt. Allen voran in Musikwerken elektr^ Äewtchts- auszug u. elektr. Vranos Mobilien- Versteigerung Montag, Den 7. Januar nachmttlagS 2 Uhr, werden 9leu- staor 55 (Biekers Saal) gut erhaltene Möbel, als drei tomplctte Bette« mit Sprungieder und dreiteiliger Matratze, Kletder- schränke, Tische, Stühle, Küchenschrank mit Aufsatz, gutes Hlcioerf jowie jonsligcs Haus- und Siüdjeiigerute gegen Baarzahlung versteigert. WahiaULf hxAvNNeU Londorf, dtnchie^e < iioei d.e J' euch inSbe Lahlkamp, tDititnun IlAldt, Hot e Ten let Ichlimngi 9lut d yttirete wirb uns1 Tet2ö, Soll Die |!e leider feil ei £ieie sich auch öei Itlirten Win lauge btt ui hievm bat' Den RnchS fyMiie, Export bti lil aiihall un nicht nur Handweikk ?ie di ninflspoliii Die 3u(umt 11 e i n |) e n Tie Te maß,, Die Ü !a> sich als and in Hg kichsiag a des Bundes L. v. Beethoven W. A. Mozart D. Scarlatti F. Mendelssohn-Bartholdy C. M. v. Weber E. D’Albert 50 kompl. 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ILIO Aili Lid Studcutenkarten Mir. 1.—, sind in der Musikalieuhandlang des Herrn Ernst Chai Her (Kudolphs Nacht), für Studierende auch bei Herrn Hausverwalter Bitter und abends an der Kosse zu haben. Gültigkeit haben blaue und rotweisse Karten, ungültig sind rote und gelbe Karten. Oeflnung des Saales 41/, Uhr. v4/. Das sechste Konzert (Zweiter Kammermusik-Abend): Herren Hegar, Rebner, Trautman n findet am 20. Januar 19u7 siati. Gast: Fräulein Ehe Ketiliag aus Cöln (Sopran). a) Sonate op. 90, E-moll..... b) Sonate op. 109, E-dur .... a) Rondo, A-mull....... b) 2 Sonaten (Pastorale und Capriccio) Variation» sörieuse» op. 54 ... Sonate No. 2, As-dur op. 39 . . , . a) Nocturne aus op. 29 < . . . , b) Sereuata H-dur....... e) Im Volkston, op 32, No. 4 . . . d) Marche grotesque, op. 32, No. 1 . ai Nocturne, op. 48 No 1 in C-inoll , b) Ballade, op. 28 in G-rnoll . . . c) Nocturne, op. 62 No. 1 in H-dur . d) Scherzo, H-moll, op. iO . , . . I otal-Äusverkauf wegen anderweitiger Unternehmung. Auf meinen gesamten Lagerbestand gewähre von heute auf die offen ausgezeichneten und bekannt billigsten Preise einen nochmaligen ^■p= umiieuser Abteilung für Herren-Modewaren Hasenfelle, Fuchs-, Marder-, Otter-, Iltis-, und Kaninfelle kaufe zu höchsten Tagespreisen, Gg. Schultheis. 7431] Marttstrake 3. SSDEDKDDSSGTDEÄ anmungs Uerkauf in Uetzwaren Der vorgerückten Saifon wegen verkaufe ich peIj=StoIa und Boas zu jedem annehmbaren Preise. Wl! MM Bf r ■ M