156. Jahrgang Erstes Blatt Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Netzen Die Heutige 'Dummer umfaßt 16 Seiten. wertes, Wir macken daraus aufmerksam, daß die Einziehung von Abouuelnemsgeldern auch durch bte Bnestrager einigen kann. Tie e uu Fmerejje Des Pudllkums euige'uhrie Art der (vuijiel)img Dec Zeitungsgelder kaun durch ein fo|ienlo|cs Schreiben bet der zu- uäitdigeu 'pouamialt bcaimngl werden. Tie Quiumtgett der Brres- träger befiyeit Rechtsguiltgkeit Jas Jadi 1007 wird bereits in feinen erfien Monaten für daS deutsche Reich die Entscheidung über die Zusammensetzung deS neuen Reichstages bringen, eine für die gesamte Ration hoch be- beutfome, heute noch in voller Unklarheit befinbliche Frage. 'Nachdem die Kolonialvorlage sehon in ben letzten Mo- unten die öffentliche Aufmerksamkeit in ganz ungewöhnlichem Matze in Anspruch genommen hat, ist sie vom alten Reichstag unmittelbar vor dem Weihnachtsfeste nach lebhastesteu Debatten in erster und zweiter Lesung abgelehnt und der Reichstag darauf aufgelöst und nach Haufe gewiesen worden. Von der Zusammensetzung deS neuen Reichstags wird es abhangen, von der Rührigkeit der antiklerikalen und antisoziatistischen Parteien, ob eine nationale Reichstagsmehrheit zustande kommt, die die Möglichkeit gewährt, datz das schwierige afrikanische Kullurwerk endlich glücklich gesörbert werde. Auch bei uns in Hessen stehen wichtige Parlamentär. Entscheidungen bevor. Von dem neuen Jahre erhofft daS hessische Volk endlich die Gesetziverdung eines liberalen Wahlrechtes. In Oesterreich ist die Wahlreformvorlage auch im feudalen Herrenhause zur Annahme gelangt, darin also ist baS Kaiserreich an der Donau Pteutzen rmd auch Hessen wett voraus. In Ungarn aber werden die Wahlrechlstampfe von neuem beginnen und ebenso die Rangstreitigkelten mit Oesterreich. Frankreich besindet sich mitten im Kulturkämpfe, den es mit autzerordentlicher Energie führt zum Nachteil des Papstlumes unter stiller Billigung aller Kulturmachte, und in R ugland nehmen die Boiubeniverferelen, Räubereien, Plün- bereien und Morde fein Ende. Mancher erhofft neues Heil van der neuen Duma, zu der die Wahlen Mitte Februar fiallfinben werden, die aufs neue die Augen der Welt nach dem unglücklichen Riesenrelche lenken werden. Weiterhin wird die Aufmerksamkeit der politischen Welt volanSsichlllch bald in Anspruch genommen werden durch ben bevorstehenden Thronwechsel in Persien, bet gar leicht erhebliche Verwickelungen im Gefolge haben könnte, an denen England und Rutzland nicht tatlos zuschauen würden. Alle diese Fragen werden nn Gießener Anzeiger bte ihnen gebührende Beachtung finden. Der unterhaltende Teil deS Blattes, einschließlich der „Gieß. Famlllenbl.*, unterrichtet eingehend über die Vorgänge auf den Gebieten des Theaters, der titeralur, Musik, Kunst und Wiffenschaften. Slutzerdem bietet er mannigfaltige Plaudereien über die ernsten und heiteren Erjchelnilngen des Lebens. Sorgfältig ausgesuchte Romane Deustcher und aus- ländlicher Veriasser ergänzen ben reichen Inhalt bieseS Telles unseres Blattes. Zum Quartalswechsel ersuchen wir um sofortiges Abonnement, zur Verhütung sonst emtretenber Unregelmäßigkeiten uu Eintreffen ber Zeitung. Nr. 306 Erschein« t fl fl 11J) oimci £oimma*. Dem siebener ^liueiaet weiden nn Weckiel mit dein hessischen Landwirt die SiieKener Zamilien- blätter viermal in ber Wecke beiqekflL $Rolnnon$brud il Ber- loa bei Brühl ’ldien Uinvers.'Buck-u.Siein» bruderet R. Lange. Nebakuvn, Er re di non iinb Trurferet: Echnlsi ratze 7. Redakliou 113 Verlag u.lirvcb. Adrelie für Teuetdien: Anzeiger Wietzen. Aur Maylvrwegung. Gießen, 31. Dez. 1906. Tie Bürgermeisterei in Gießen plant bei ber beoor- stehenben Reichstagswa hl bas Wahlgeschäft in ber Weise an einer Stelle vornehmen zu lasstn, als für jeben Wahlbezirk je ein Zimmer uu Bürgermelstereigebäube hergerichtet wird, sodaß sämtliche Wähler in diesem Gebäude ihre Stimmen abgiben. Die .Deutschsoziale Partei* hat am Sonntag in Gießen ihr erstes Wahlflugblatt zu Giinsten bc§ Herrn Philipp Köhler-Langsdorf verbreitet. Es wird darin so kühn als amnatzlich erzählt, Day der .halbgebildete Bauer und Postagent" eine Lache vertrete, .die ben Liberalismus im Wahlkreise Gießen fast völlig zugrunde gerichtet* habe. Wir haben lange nicht jo sehr gelacht. Ter beste Beweis dafür war ja auch die letzte ReickStagswahl mit der glänzenden — Niederlage deS Herrn Phil. Köhler. Dieser.Mann, den so viele Hassen, ber mutz was fein*, wirb in wuubervollein Deutsch tiefsinnig verkünbet. Ja gewiß, Herr Köhler ist .waS*, nämlich ein nicht ernst zu nehmender Querkopf, dessen unfreiwillig jokose Em- und Ausfälle noch Niemanden zum .Hasse* gegen ihn, sondern nur zum Gelächter über ihn gebracht haben. Im übrigen weiß auch selbst dieses Flugblatt nicht viel Rühmens von ihm zu machen, obgleich es an Phrasenreichtum seinesgleichen jucht. Es wird barm zugegeben, batz Kohler .gefehlt* hat, aber seine Strafe sei .zu hart* gewesen. Viele rechtlich Denkende sind gegenteiliger Meinung. Sonst werden nur Drei 'Anträge aus der ganz unglaublichen Fülle von 'Makulaturpapier, das Herr Köhler in fast jedem Monat seit seiner langjährigen Parlamentär. Tätigkeit in Hessen als praltischer Lauoivirt produziert hat, hervorgehoben als verdienstvoll. Dann wird das Thema Köhler bereits verlaßen und es werden bie altbekannten Forderungen ber Deutschsozialen breitgetreten, die gipfeln tn beni Kampfe .gegen ben gesamten politischen, wirtschaftlich unb sittlich gleich gefährlichen Einfluß es Judentums*. iäbrhcb Mt. 3.20. durch Wbhole- u. Zweigstellen monaihdi 65 M.. durch die Boi« Alk. 2.— oienet- jährt. aueidil BeUeUg. Annahme von ün,e,-e» sür die laqreimmmet bis oonmitaqe 10 Uhr. Zestenorei» lokal 12ülw auSiväris 20 Verantrvoritich *üt den poltt und allaem. 5 eil B- W'«rko »ü, .Liadi und Land^ und -tÄer,chis>aat* isrnft petz, stir den *iltv zeiaenter! k)an s Wei Kräften der Krieger zu suchen. Datz ber Abschluß bieseS Krieges bevorstehe, ist bie Hoffniing, die wir angesichts der bekannten erfreulichen Weihnachtsbotschaft vom Kriegsschau- platze trotz aller Bedenken an das beginnende Jahr knüpfen wollen. Um bie Mittel bazn zu erlangen, hat bie Reichsregierung zum Kampfe gegen Zentrum unb Sozialdemokratie das deutsche Volk oufgerufen. Em Einfall, der von Acut zeugt und zugleich ber ReichSregierung selber das Amt eines Zensors über bie Stärke der nationalen Begeisterung verleiht. Also nicht übel auSgedacht. Aber schlecht, sehr schlecht, gar nicht vorbereitet. Em Blitz ans heiterem Himmel soznsageii, wenn auch der Himmel über dem Reiche nichts weniger als heiter sich zeigt. Jedenfalls hat jetzt das deutsche Volk zu zeigen, daß es für eine ernste Kulturarbeit in einem mit Blut und Eisen bereits übersatt gedüngten, fernen Lande, dessen Früchte das Reich doch endlich ernten mutz, datz es für die Aufrechterhaltung dec deutschen Wasfenehre, datz es gegen pfäffische Uebermacht und der roten Internationale anmatzlichen lieber- mut zu kämpfen Kraft und Geist genug hat. Tie Liberalen versagen ihre Mitwirkung an diesem nationalen Werke nicht. Ter Schwierigkeiten aber wird es doch noch genug geben. Es sind sehr ernsthafte Betrachtungen, mit denen wir diesen Jahreswechsel betrachten. Ter Arensch hat so viel von einem Tage zum andern zu bedenken und auszusorgen, daß er selten die Zeit gewinnt, den Blick wieder in Die Vergangenheit zurück und in die Zukunft hinaus zu richten. Und so ivird denn auch für bie Reichsregierung ber rechte Zeit- punkt sein, zu prüfen, ob sie un Lau,e des Jahres stets auf Dem rechten Wege geroejen ist. der Aufrechterhaltung ber staatlichen Ordnung instruktiven Einblick erhalten kann in die bestehende StaatSvernunft. Gewaltiges Aussehen haben em paar Prozesse erregt. Der eine deckte abscheuliche Vorgänge im Eppen- Dörfer Krankenhause bei Hamburg auf und lieferte den Beweis, batz es in derartigen Anstalten zuwellen an ber straffen Aufsicht fehlt, ohne welche bie besten Verordnungen sicht helfen können. Ein anderer Prozetz stellte einen pommerschen Geist 1 ichen als 6 d) u l i n-f p e f t o r in ein höchst seltsames Licht unb brachte leibcr auch roieber einmal zu Tage, daß gegen schlimme Uebclflänbc erst bann Abhilfe gewährt wird, wenn sich em Journalist findet, der >vie MarcuS EurtmS in ben geöffneten Schlrmb bes Preß- gesetzeS springt und feine Freiheit Daran wagt, unleugbare greoct zur Kenntnis ber Behörbe zu bringen. Ter interessanteste Prozeß aber war ber gegen ben sog. .Haupt- mann von Köpenick*. Er stellte auf bas empsinblichste nicht nur eine gesamte berllsche Stadtverwaltung vom untersten Beamten bis zum Stadtoberhaupte blofl, sondern gab auch auf oerfdjiebencn anderen Gebieten Anregung zum Nachdenken, wie auf dem bcS Strafvollzugs, ber Polizeiaufsicht rnb namentlich noch nach einer anberen Richtung hm, bie o Sher in Bürgerkreisen als unverletzlich galt: sie gab zu ötufen über die weit übertriebene Reverenz des preußischen Bürgertums vor dem bunten R o ck. Tie Reichs r eg lerung versichert jetzt miß Anlaß der Reichstag;wählen wiederholt, daß sie keiner Partei zu- oder absage. Es wird sich aber nicht leugnen lasten, daß sie, nad) dem Bruche mit dem Zentrum unb nur vorübergehenden' Liebäugeln mit bem Liberalismus vor ben Wahlen, keiner anberen Partei so nahe stehen wird wie der f o n f e r ü a t i o • a g r a r i) d) e n, wenn sich auch Zweifel Daran erheben lassen, ob ihr Die konservativ-agrarische Parte io nahe stehen w/rd ivie sie ihr. Tie geivundenen Erliärungen während ber Fleischten er ungSbebatte gaben ge- »rüget.den Ausschluß barüber, wohin sich ber Winb oben iD.eber zu drehen beginnt. Tie Verabschiedung des Herrn o. Podbielski erfolgte, Darüber kann heute kein Zweifel mehr fern, nicht etwa wegen der heftigen Volks- erregung gegen ihn, sondern tatsächlich aus Gejundheitsrück- sichten, die den betriebsamen und „verbienst"-reichen Herrn ver- r,.nderten, eine ihm angclragcne i)xeid)§tog§fonbibaiiir auzu- nehmen. In ber LebensmittelteuerungSsrage hat die Reichs- regicrung ein entscheidendes Wort zu spred)en unterlassen. Hier liegt ein schweres Verschulden vor. Es behauptet sich eben em Mann an der Spitze der Regierung, ber es nicht versteht, bie Geister zu lenen. Unb bie Geister wird nicht der leiten können, der sich Darauf beschränkt, zu sagen, daß das Schwarze nicht weiß sei, ber es allenfalls als grau bezeichnet, sonbern er muß den Mut haben, bas Schwarze als schwarz zu bezeichnen und eine Katze eine Katze zu nennen. Gern erkennen wir an, datz die Regierung eine sehr bc- merkenswerte unb geradezu überraichende Energie gezeigt hat m der Abstellung von K o l o n ia ls ch ä d e n. Aber ilt |ie cs nicht allem gciueicn, bie ben autzerorbentlich tüchtigen General Leutwein abberufen hat, Die zuverlässigen Witbois zur Rebellion rAzle, Die Verträge nut Woermann unb TippelSkird; ab>d)lotz, zu RotstanDspreijen Transportbanrpfer charterte, nicht genügend für bie Verpflegung ber Schutztruppe sorgte, Herrn von Trotha bas Leben sauer machte, bie nötigen Bahn- bauten immer wieber hinausschob, durch bie verschiebeniten falsd)en Niatznahrnen ben Krieg ins Unendliche dehnte? Ter Grund vieler Fehler unb Mißerfolge ist ja freilich tn ber enormen Schwierigkeit beS Eroberungs- Montag 31. Dezember 1906 yezaqdprei»' monallick7bPst, otertel* jedenfalls nid)t in ben unzureichenden Am Iayresschlutz. Gießen, 31. Dez. 1906. Es ist schwor, dem scheidenden Jahre ein freundliches Abschiedsivort zu sagen. Zwar verivöhnt sind wir nicht, und an solchen Jahren, in deren Laufe ein bemerkenswerter Fortschritt nicht gemacht wurde, ist kein Mangel. Aber dieses Jahr hat uns des Uiierfreulid)eu besonders viel, und an Fortschritten auf politischem Gebiete im Reiche keine, im Großherzogtum Hessen nicht viele gebracht. Großherzog Ernst Ludwig, der glücflid)e Baler eines gesunden Leibeserben, an den sich die Hoff- nungen neuer Generalioireit knüpfen werden, hat ztvar nebst seiner tüchtigen Dlcgicrung, der selbst von unnütz und flcinlid) Entrüsteten ein so gutes Zeugnis ausgestellt wurde, daß sie nur ja am Ruder bleiben möge, sich eifrig um mannigfache Fortschritte bemüht. Er hat aufs neue die eklatantesten Beispiele gegeben von seiner absoluten Vorurteilslosigkeit und Gerechligkeitsliebe, Beispiele von Großherzigkeit, die die Philister stutzig machten, sodaß sie sich an die Kopse faßten und All) und Weh schrieen ob der .unerhörten" Parteilosigkeit und sür alle Vollsteile überaus lehrreichen Klassenversöhnlichkeit. Man ist es in Deutschland eben noch immer nicht recht gewohnt, daß Fürsten denr Volksbcwußtsein und der Volkseinsicht um vieles voraus sind; weite Volkskreise träumen und säumen noch immer im althergebrachten patriarchalisch verzopften Regiment und jegliche, auch die ücrnünftigfte Neuerung verblüfft und wird mißbilligt. Was natürlid) den Großherzog und seine Regierung iiicht abhalten wird, auf dem als recht erkannten Auswärts- unb Vorwärts-Wege sortzu-- schreiteu. Fürst und dlegierung tragen bekanntlich feine Schuld daran, daß wir in Hessen noch immer das indirekte Wahlrecht haben, sondern einzig und allein über Gebühr einflußreiche und niächtige volksfeiiidliche Kreise. — Unerquicklich in höchstem Grade war neben dem „Fall Eißnert" auch ber „Fall Korell", und der Köliigstädter Pfarrer gibt durch seine unentwegte agitatorische Tätigkeit als Reiferediier leibcr keinen Anlaß, Die Verstimmung, die er in vielen Volkskreisen hervor- gerufen hat, verstummen zu madjen. Daß diese Betätigung leinen seelsorgerischen Amtspflichten von sonderlichem Nutzen sei, wird er selber wohl kaum behaupten. Höchst erfreulid) aber ist die wesentliche Besserung der Laiidessinanzcn infolge ber überaus ersprießlichen Tätigkeit bes Finauznunisters Dr. Gnauth. Trüber sieht es iin Reiche aus. Die Lebens- mittelteuerung, die schier unerschwinglichen Kohlen- preise, bie Verkeyrssteuern, bie Kolonialvor- läge unb bie Kolonialskanbale, vier Milliarden Reichsschulben, all das hat'gewaltige Aufregung hervorgerufen. Auch vor einem Jahrzehnt, um die Wende ber Jahre 1895/96, zerbrach man sich Den Stopf darüber, in welcher Weise Die Einnahmen d's Reiches durch neue Steuern vermehrt werben sotten, schließlich aber gelangte man damals ju dem Ei.o.rstäudms Darüber, datz das Reid) keiner neuen Mittel unb keiner Vermehrung der Steuerlast bedürfe. Heute Dürfen wir auf ein solches Einvernehmen leider nicht hoffen, es acht uns vielmehr nach Den bereits so unpopulären neu gefcijaifcnen Steuern wieder ein buntfarbiges (Steuerbufett in DrohenDer Aussicht! ES wird Sache Der neuen Volksvertreter sein bezw. zunächst dec W a hiermassen, Dafür Sorge zu tragen, daß Diese neuen Steuern einzig und allein ben Schultern auferlcgt weroe.i, Die sie zu tragen vermögen, den Begüterten. Auch im verstossenen Jahre hat mancher wieber nad) Mitteln gesucht, um der sozialdemokratischen Gefahr zu begegnen. Bei einem richtigen Verhalten der Reichsregierung, nach Art des von Der hessischen Landesregierung soeben inaugurierten, hätte bie SozialDemokratie niemals zu der Bedeutung gelangen können, Die sie bei uns erlangt hat. Toll) es hat eine Zell gegeben, wo Die Sozialdemokratie der Reichs- regierung als das geeignete Mittel erschien, um bie Phalanx Der Fortschrittspartei zu sprengen, und man kann nicht leugnet Daß |ie damit Erfolg gehabt hat. Aber mit allen Versuchen, Die Sozialdemokratie zwangsweise einzudämmen, hat man sie nur geliärlt. Und noch manchen anderen Fehler auf inner- politiichem Gebiete — von Der äußeren Politik ganz zu schiveigen — beging bie Berliner Regierung. Tie Eingriffe in Die Unverletzlichkeit Der ReichstagsabgeorDneten bei Aus- Übung ihres Amtes, Die erregten Maßnahmen aus Anlaß fozialDeniokratischer WahlrechtsDemonstrat'.onen in Berlin und anderen preußischen GroßstäDten seien nur flüchtig erwähnt. Wir halten an Der Ueberzeugiing seit, Daß man Den (Gefahren der Sozialdemokratie nicht wirksamer entgegentreten kann, als wenn man sich entschließt, sich einmal Jahr und Tag gar nid)t um sie zu kümmern, Polizei und Staatsanwaltschaft gegen sie nur dann in Bewegung zu setzen, wenn eS sich Darum handelt, eine ernstliche Bedrohung DeS öffentlichen FrieDenS abzuwehren oDer zu ahnden, im übrigen aber chr Gelegenheit zu praktischer Betätigung im Vermal- tungSDienste gibt, wo sie sich bietet und wo sie unbeschadet Folgende unS zugegangene Zuschrift eines liberalen Wählers wird in den ernsthaften Kreisen der Gießener Wählerschaft mehr Beachtung finden als dieses Flugblatt: In der politischen Presse begegnet man immer den Klagen über die T e i l n a h >n l o s i g k e i r des Bürgertums an den politischen Vorgängen und man geht ivobl nicht fehl, wenn mein den größten Teil der Sl i ch t w ä h l e r in den Nei h en des Bürgertums uermutet. Aus dieser Erkenntnis heraus mußte es P f l i ch t d e r nationale« bürgerlichen Partelen fein, in diesen Kreisen I n t e r e i s e f ü r d i e p o l i t i s ch. Fragen zu erwecken. Wahrend Zentrum und Sozialdemokratie m fielet enger Fühlung mit den Wählermassen bleiben, bilden im Gegensatz dazu die politischen Vereine der bürgerlichen Parteien einen enggeschlossenen Zirkel, aus dem sie höchste»iS zur Zeit der Wahlen einmal herauslreieii. Man sollte mm doch erwarten, daß die Vereine diese Zeit der Hochflnr des polnischen Interesses dazu benutzten, um die Z a h l l h r e r M i l g l r e d e r zu vermehren und damit ihrem Körper frisches Blut zuzu- fühten, ihre Mittel und ihren Einfluß zu stärken. Aber davoil ist mit Ausnahme einer Eulladiing zum Slammlifch hier nichts zu Jbemeifen. Biögen die leiteiiöcn Personen der beiden politischen Gruppen dessen eingedenk jein, daß die ausgestellte K a n d i d a l il r nur dann Erfolg haben fmm, wenn sie von dem gesamten B ü r g e r t u m mit Intereffe u n i e r ft ü tz t wird. Herr Köhler ist übrigens ein viel begehrter Herr in seinen Freundeskreisen. Auch im Wahlkreise H anau- Gelnhaufen-Bockenheimhat ihn, wie uns h,ute geschrieben wird, die deutsche Reformpartei als Kanoioaren nominiert. Eine dort adgehatteue Bertraucnsmänner-Eer- sammlung des Bundes der Landwirte erklärte sich indes endgültig für die Unter,tützung des nat.-lib. Kandidaten Amtsrichters Dr. Lucas. Tas Zentrum wird in den nächsten Tagen dort ebenfalls mit einer eigenen Kandidatur yervortreten. Im Wahlkreise Alsfeld-Laut erb ach-Schotten wird jetzt tatsächlich Stimmung für die Kandidatur des Freisinnigen Landtagsabg. RechtsanwaAs Reh gemacht. Zm Jahre 1898 der dortige Freis. Kandidat Dr. Ehlers aus Berlin 13dO Stimmen, der nat.-lib.-bünül. Schade ca. 2200 Stimmen erhalten. 1903 wurde bekanntlich von den vereinigten Liberalen Kreisrat Dr. Wallau gewählt. Die diesmalige Zersplitterung der Liberalen halten wir für eine hervorragende llntlugheit uno sie wird jedenfalls den Sieg Bindewalds zur Folge haben. Zwischen der nationalliberalen Parteileitung des Waylrreises Alzey-Bingen und der der freisinni- gen Partei fanden zur Einigung auf eine gemeinsame Kandidatur noch am zweiten Weiynachtstuge Verhandlungen .statt, die aber jetzt leider als gescheitert zu betrachten sind. Auf die von den Nationalliberalen vorgeschlagene gemeinsame Kandidatur des Bauernbundlers Oskar Lichtenstein ging die freisinnige Partei nicht ein. Sie nonii- nierte vielmehr ihren alten bewährten Vertreter Schmidt- Elberfeld. (S. u.) Und so geht vielleicht auch dieser Wahlkreis für den Liberalismus verloren! Das Zentruui wird seine 6000 Stimmen dort dem Bauernbundler zu- Führen und hat sonst noch eine Reiye schwarzer Piane. Es meint, daß von den 6 Hess, nationallib. Mandaten drei voii der Unter,tützung des Zentrums abhängen, in zwei anderen die Unter,tützKng der antisemitischen Kandidaten die Niederlage der Lideracen herbeisüyren tonne. Tas ist zwar recht optimistisch gedacht, aber immerhin Für Friedberg und Alsfeld nicht unbedentlich. Das W o r m F e r Mandat wird Frhr. o. Heyl, so meint eine Mainzer Zuschrift an die klerikale „Köln. Volksztg.", in der Stichwahl entweder gegen einen Zentrumsmann oder gegen einen Sozratdemotraten zu verteidigen haben. Meder mit dem liberalen Block, das wird die Zentrumsparole in Hessen sein. In Worms stellt das Zentrum den Landtagsaog. .Stadtrechner U e b e l (Dieburg) aus. Ter Landesausschup der Freisinnigen Partei in Hessen war gestern in Frankfurt zu einer Sipung versammelt, in der nochmals die Lage in den einzelnen Reichstagswahlkreijen einer Erörterung unterzogen wuroe. Mit der Unterstützung der Kandidatur H e y lt g e n st aed l in Gießen erklärte man sich unter der Bedingung einverstanden, daß die nationalliberate Partei des Wahlkreises Bingen-Alzey auf eine Soudertanüidatur verrichtet und den seitherigen Abgeordneten Schmidt-Elberfeld unterstützt. Hoffentlich begreift die national- liberale Parteileitung in Tarm,iadt den Ernst der Sachlage (es stehen zwei liberale Sitze auf dem Spiel) uno wirkt auf ihre Parteigenossen in Bingen-Alzey entsprechend ein. Aus dem Kreise Biedenkopf kommt die Meldung, daß Hofprediger a. D. Stöcker in den bevorstehenden Wahltampf Nicht persönlich eingreisen wird, da er seit dem 7. Dezember an Herzleiden schwer krank darnieoerliegt. Sein Parteigenosse Dr. BuraHardt wird in Dillenburg ein christlich-soziales Bureau errichten und von dort aus sein Mandat im 5. nassauischen Wahlkreis und das seines Freunoes Stöcrer im Wuyltreis Stege n-Wittg en steut-Bieden- ropf zu behaupten suchen. In Frankfurt a. M. wurde vom Zentrum E r z b e r - ger einstimmig als Kanoidat ausgestellt. Er hat sich bereit erklärt, demnächst in Frankfurt zu sprechen. In Frankfurt a. M. stellen die Antisemiten im Verein mu den Mittelständlern den seitherigen mittelständi- schen Stadtverordneten Michael Kumps als Reichstagskandidaten auf. Die Kandidatur wird von der evangelischen Volksvereinigung unterstützt. Ta Kämpf, der die Kanor- datur annaym, auch vreie nationalliberale Stimmen au, sich ziehen durste, so ist nicht ausgeschlossen, dag er mit dem Sozialdemokraten Dr. Quarck in die Stichwahl kommt, für die ihm das Zentrum, das für die tzauptwaht die Zäist- kandidatur Erzoerger ausgestellt hat, seine Unter,tü^ung zugesagt hat. In den l i n t s l i b e r a l e n Parteien hat sich noch niemand gesunden, der eine Kandidatur auf sich nehmen will. Der ionservative Verein für die Provinz Hessen- Nassau empfiehlt seinen Gejinnungsgenossen, im ersten Wahlgange fotgenoe Kandidaten zu wühlen: Hanau-Eeln- haujen-Bockenheim: Amtsrichter Dr. Lucas (natl.); tzof- geismar-Riniei.n-Wol,shagen: Bürgermeister Herzog- Obernkirchen (Antis.), Kassel-Merju.igen: Amtsgerichtsrat Lattmann ^chmaitalden (AntisemiZ; Houiberg-oritziLr- Ziegenhain: Liebermann von Sonnenberg- Ehar- lottenburg (Antis.); Marburg-Kirchhain: Dr. Böhme- Berlin (dt,ch.-soz.); Eschwege-^chmartaiden: Porzellanmaler Raab-Hamburg (Antisemit). Graf Arnim-Mustau hat seine Wähler ersucht, von seiner Wieücraufstelluug abzu,ehen. An seiner Stelle wird für den Wahlkreis Hoyerswerda-Rothenburg von einem aus Vertretern der kons. und liberalen Parteien gebildeten engeren Wahltomitee die Kandidatur des national- liberalen Führers B a s s e r m a n n in Vorschlag gebracht. Die Nachricht, dag Rechtsanwalt B a f, e r m a n n das ihm von den Koburger Nationalliberaien angcuoiiue Mandat angenommen hat, ist unzutreffend. Bassermann hat sich die En tschli eßu ng über die ihm angebokenen Wahlkreise einstweilen Vorbehalten. Tie Fälle von Unein'gkeit zwischen Nationalliberalen und Freisinnigen in der mehr und mehr in Fluß kommenden Wahlbesvegung häufen sich törichter Weise. So wird aus Landsberg a. d. W. gemeldet, daß der dortige liberale Verein einstimmig ein Zusammengehen mit den Konservativen und Nationalliberalen abgelehnt und den früheren Lehrer Tews aus Berlin als Kandidaten aufgestellt hat. Tste Nationalliberalen entschieden sich daraus für den 2. Bürgermeister Lehmann, sodaß für den Wahlkreis Landsberg-Soldin nunmehr drei bürgerliche Kandidaten dem sozialdemokratischen Bewerber gegenüber stehen. Erbprinz Hohenlohe-Langenburg ist definitiv als Kandidat aller bürgerlichen Parteien in Gotha proklamiert worden. Sein einziger Gegner ist der sozialdemokratische Kandidat Bock. Deutsches Ueich. Berlin, 30. Dez. Der Kaiser hat dem Besitzer )es von der Ostenschen Familienfideikommisses Karl Bernhard von Bismarck auf Schloß Plathe bei Regenwalde in Pommern die gräfliche Wurde unter dem Namen „Graf von Bismaru-Osten" verliehen. Ferner hat der Kaiser oie dem ungarischen Adelsstände angehorcnoen Bruder Wilhelm Theovor Schiller, Hauptmann und Adjutant der Kommandantur zu Bresrau, Friedrich Wilhelm Stiller, Re- gierungsreierenoar zu Liegnttz und Erich Etemens Gustav schiller, Stuoent der Rechne in Breslau, rn den preußischen Lwelstand ausgenommen. — Gestern abeiw sand in Gegenwart des Kronprinzen, der Prinzen Eitet Frieortch, Albert uno Oskar, des Ärtegs- miniiierS, der Generalität, der Kommandeure der in Benin garncionierenden Regimenter die Erof,nung des ersten ^rieger-Vereinshaufes Berlin fiatt. — In das Herren y aus Peru,en wurden: Der erste Bürgermeister oer Stadt Potsdam, VoSberg, und Landgraf Eyiouwch Alexis Ernst von Hessen-Philipps- r y a l - B a r ch f e l d, als Haupt der tangeren Ptziiippsri-aier Linie des heisischen Fur,tenyau,es uno a.s Nachfolger feines 190b veritoroenen Vaters, Lauogra,en Alexis. Posen, 29. Dez. Die AufiosungoerStadtver- o r d n e t e n v e r s a m m l u n g ersotgte wegen der durch die Eingemeindung der Vororte notwendig gewordenen Neuwahlen. Magdeburg, 29. Dez. Der Verband der Preu- zischen Kleinstadt- und Landlehrer hielt hier ,einen ersten Veroanostag ab und beschloß, für die gesamte Monarchie ein einheititcheS Gru ndgeyalt von luuU 'Mit. ,nr verheiratete, uno von 1200 Mart sar unverheiratete Lehrer zu Foroern. An oen Kultusmmister sott in Sachen oer Kiichengeyaiter em besdnoerer Antrag gerichtet werden. Dortmund, 30. Dez. Den aus uern preugischeu LandeStriegerverband wegen Nichtannahme der vielerörterten Kieler Beschlüsse ausgeschto,>enen Wests. Kriegervereinen wurde vom Minister bev Kunern das Recht ver iz a y n e n s u h r u n g entzogen, ,ans nicht die nachträgliche Anuayme der oe,chia,,e 00,0131. Die ministerielle Bet,ugung hat in den Kreisen oer ausgeschlossenen Krieger- uereme neue ErreLuug hervorgerusen. Ausstellung von Büyucudctorationeu. = Gießen, 31. Dez. Uns wird berichtet: Wer seit dem oreitag voriger Woche zufällig Gelegenheit hatte, einen Btick in den «Sitzungssaal unserer Stadtverordneten zu wer,en, Ivar nicht wenig verwundert darüber, daß man dort anschietueno eine große Ausstellung von P uppen-D heatervuhnen arrangiert hat. 'alle (? D. Red.) unsere großen Opern, Operetten, Schau- und Lustspiele sowie Ponen sino in ihren Dewtationen dabei vertreten und mancher Bühnenleiter tann neidisch sein über die ß-üile des dekorativen Buhnemnateriais, welches zur Ansicht gebracht ist. In langen Reihen, terrassenartig ausgebaut, steht Szene an Szene en miniature, zum Teil iunjtvoilenoet her- gestellt. Dem schließen sich an nahe an taufend Tabieaus, künstlerische Entwürse von Theater-Dekorationen darstellend. Eine auswahl von Bodenoelägen für Bühnen, darstellend den üppigsten Wiesengrund, den e^egamcsten Parkeitoooen rc., liegt bereit. Selbst der Saal für die Kommts iwnsfitzungen ist für diese Spezialaus- ftellung mit herangezogen worden. Es handelt sich darum, aus der Fülle des gebotenen, gewiss ermaßen vemusterien lRaterials, die für die Bühne unseres neuen Siaduheaters notwendigen Deko- ratwnen auszuwählen und zur Lieferung zu vergeben. Nach dem Ausschrewen hier,ur handelt es sich um 30 verschiedene Dew- rationen, um deren Lieferung sM erste ociu|u>e Firmen der sühnende korativ ns tunst beicoroen Haven. Der Kommission steht außer deui Diretwr Steingoiter der zweite Theatermeisier des Hoftheaiers in Darmstadt, weicher- für das tommenoe Zahr für unser Stadttheater engagiert ist, bei der Vergevung der Dekoratwnen zur Seite. Am Freitag weilte in unserer Stadt die Theaterkommission der Stadt Osnabrück, um unfern Theater- Jieubau einer Besichtigung zu unterziehen, da man auch dort einen Theaterbau plant. Den Osnavrucker Herren gefiel unser zukünftiger Musemempel und nr,ch vielmehr der wundervolle Standort des Gebäudes inmitten oer Anlage. Erstaunt waren oie Fremden üüer die verhältnismäßig kurze Bauzeit, in welcher das umfangreich^ und komplizierte Bauwert bisher gefördert worden ist. (Daß man der Prejfe von dieser „AussteUung " keine tulitteilung gemacht hat, ist höchst verwunderlich. Äian hat es wieder einmal vorgezogen, nur einen Reporter ms „Vertrauen^ zu ziehen. Sonderbar! D. Red.) Anstand. Kopenhagen, 29. Dez. Ein vorbestrafter Mann feuerte gegen den Präsidenten des See- und Handelsgerichts, Koch, m dessen Wohnung zwei Re v 0 lv er 1 ch üj s e ab. Eme Kugel traf den Prasidenien in den Ääuiid und setzte sich tm Gaumen leit. Der Täter fluchtete. iz „ .. , ,, London, 2u. o-ez. Dem Glasgower Herald zufolge soll die Firma Armstrong den 'au 1 trag erhallen haben, ein noch größeres Panzerschiff wie der „D r e a b n 0 u g p t" zu uroauen. Das neue oujik )oil 134 uOj sonnen Wasserverdrängung beiipen und 21 Knoten laufen. Die Armierung soll noch oer» Uurlt werden. «Das neue Schiff foll den 'Namen „Superbe" suhren. _ Rotterdam, 31. Dez. Aus Batavia wird gemeldet, daß der seit Iahresirist ver,chwunoene König von Goa au, Eelebes von einer ijuuüiibiia^n 4,ruppenabteiiung gestellt wurde. Bei einem Fiuchiv.r,uch siurzte dec Mönig in eine Schlucht und kam um s Leben. , c Paris, 29. Dez. Der Senat hat den Gesetzentwurf über die Ausübung des Kultus mit 190 gegen 100 Stimmen angenommen. — Das Gewerbegericht füllte ein Urteil, nach dem dieBacker- meister verpllichtet sind, ihcen Ge, eilen den wöchentlichen Ruyetag voll auszuzahlen. — Anläßlich des NeujuhccheüeS h..t ucc Präsident 69 Verurteilte begnadigt oder chie Straicu herabgesetzt. Rom, 30. Dez. Ein Korrespoud.m mcioct, der Papst habe von einem ftanzösischen Bischof 100 000 Francs al- Peterspsennig an gebot en erhalten: ec habe sie aber mit dem Bemerken abgelehnt, der Bischof werde diese Summe jetzt notwendiger haben, als er selber. Wien, 30. Dez. Wie das „Deutsche Volksblatt" zu berichten weiß, hat Erzherzog Ferdinand Karl vom Kaiser neuerdings eine Verlängerung seines Urlaubs erhalten, da der Erzherzog seine Beziehungen zu der Tochter Martha des Hoch- chutprofessors Czeber noch immer nicht gelöst hat. — Der niederösterreichische Landtag hat heute das Wahl- p f l i ch t g e s e tz beschlossen. Tokio, 29. Dez. Das Parlament wurde vom Kaiser mtt einer Thronrede eröffnet, in der er auf die zunehmenden herzlichen Beziehungen zwischen den Großmächten sowie auf die No t- wendiakeit der Landesverteidigung hinwies. Beide Häuser des Parlaments nahmen eine Antwort aus die Thronrede an und vertagten sich dann bis zum 21. Januar 1907. Zu diesem Zeitpuntt foll dann das endgültig festgeßellte Budget dem Repräsentantenhaus vorgelegt werden. Rio de Janeiro, 3u. Dez. Der Präsident erließ ein Dekret betreffend die Gründung eines landwirtsschastlichen Ai i n i st e r i u m s. i^eneralvcriautiuluug des Bcztrtszuchivereius Gieße» für BogelsbcrPer rüich. X Gießen, 31. Dez. Im Cafö Ebel tagte Samstag nachmittag die Generalber- ammiung des Bezirkszuchtvereins für den Kreis Gießen. Der Vorsitzende, Kreisamtmann Dr. Merck, begrüßte vejonders die Gäpe, Kreisveterinararzt Dr. Kneck, Oekonoucicrat Leckhiger-Ais- seld als Vertreter de^ Provinziaioereins, Oekonomier^t Weitzel- Lich und LandwirtiuMstSiehcec Zrmz-Lich. Dem Jahresbericht von 19uö fei entnommen, daß nach der letzten Zusammeniteliung die Mitgliederzuhl 3JU betrugt. D.e,e very^tnismäßig h^he Zcchl beweist, daß die Zucht des Boge.soerger blindes tm Äreqe iwch icbpait betrieben wird, oowohl |ie durch ine Zucht des Simmen- tuler Rindes mit seiner großen Fieifchproduttion etwas bedroht ift Ortsichauen fanden fielt in Heuchelheim, Stoahausen und Steinbach, j0/0 Hessen . . < . . 96.30 3%°/e Oberhessen . . . 94.— 4 '6 Oesterr. Goldrente. . 99.60 4*/8 % Oesterr. Silberrente 100.10 4 % Ungar. Goldrente . . 96.35 4-6 Italien. Reute . . . 102.70 3% Portugiesen Serie I . 69.10 3-6 Portugiesen „ HI 69.60 4/j°/6 rass. Staatsau). 190a 80.75 4>5° 0 Japan. Staatsanleihe 85.40 1 % Couv. Türken von l‘JU3 9J.3U Titrkenluae......143.40 4-z G riech. Monopol-Aul. 52.05 4-6 äussere Argentinier . 88.50 ö°/0 Mexikaner . . 69.90 4>t°/0 Chinesen .... 96.70 Aktien: Bochum Guss.....241.— Buderus KW . . . —.— Tendenz: fest. 31. Dezember, 1.15 Uhr. Elektriz. Lalnneyer . . . 140.40 Elektriz. Schlickert . . . 120.50 Esch weil er Bergwerk . . 251.— Gelsenkirchen Bergwerk . 229.25 Hamburg-Amerik. Paket!. 158.— Harpener Bergwerk. . . 213.40 Laurahlitte......243 50 Nordd. Lloyd.....130B0 Obeischks. Eisen-Industrie 125.60 Berliner ilaudelsgcs . . 175.50 Darmstädter Bank . . . 140.80 Deutsche Bank . . . 243.60 Deutsch-Asiat. Bank . . 173.40 Diskvutu-Kommandit. . . 187.20 Dresdner Bank . . . 159.20 Kreditaktien.....218.50 Baltimore- uud Ohio» Eiseniahu . . . 121.50 Gottuardbahn.....193.— Lomuurd. Eisenbahn . . 34.40 Uesierr. Staaisbuün . . . 149.20 Vnuce-Ueun-Eiseubalin . 155.50 Berliner Kurse, 31. Dezember. Anfangskurse. Canada E. B......195.9u I Harpener Bergwerk. . . 212.70 Darmstadter Bank . . . 14u.6b I uaurahütie .... 243.50 Deutscue Bank .... 243.6c I umburden E. B. ... 34.40 Dortmunder-Union C. . 83 — j Aordd. Lloyd.....131.— Dresdner Bank . . . 159.10 j L'ürKenlose . .... 145.80 lenden/.: ungleichmässig. Die nach- Apnt a sind Dienstag, den 1. Jan. von stehenden uvl lb Präsident trli,6 - eBeit, 31. D-, teämi.4w «5S; s»2 3uctzt bes tzimmew- öiittiDii etooä betrog S Hoesen unb dW Ä*taä™- ' ZMis nuyt sehr dem jeit^ngeit -gliedeweüiage ,u et= ^eurllt zum Verband L1Wlien. Der oeipteQiimg bet be- o es wurde davei die Meine zusammenju- der LandwittWsts- Zen. . Das Verhältnis >utz lein, ionbeni nun müiei die zutzterijitzen Wei-Alsseld empiiepit l Husam,.lensctzlug bei ig einitimniig den $)eu > bitte in der voraus« dec Vezirlszuchiverern liche Äussteilung c. Äleiä teut dies der ulte es für wünMis- jgeiäbeiget Viehes hin- ib ueünt, bau em öera- •Heilungen bie Vogels- )üiielbonei Äusslmmiz |t aui loeroilligung der , bei VrovuiMvereii! ib Stimmung jui A b hat geantwortet, trenn beiöiiligen werbe, wolle e leiten. Er ho,sl aui >ic Vogelsberger Zuchr ließen in Msseidorf :iammlung_ erflirt liä) Hiß, bie s'm-e in bie o.ii bvt i^inzM bei . iz-LM Md ÄuMti örte Liere, Men Ui wer die tzletichver- lajteioen .er preugiMn leniiQje Aänisterium den Lchreiben weilt daraui 'v, m seiner MMt in » Die tlandwicte lullen jeitbet. Bei bei jetzigen ie öionstitution bet Liere lerbrocheneSE-ltuA •teil sür bie Zucyt. W ,eyr bariintit unb des- X Das Auslwteiben M'SZ -Strauch inbezllS E KKAi»*» Zentner tneM Ohio* 121.50 IH** , • ' 193." * 34.4° • ' ,100.0° tember, 1J5 Uhr‘, 140.40 x. Labmeyer - ■ ]2o.5O ■u Dcbnckert. ■ • •i r BeritwerK - 229.2o irg.Ner'k-Fali 213.40 y. '■ -S Ä* ■ ' üdurh-"1' » »‘«Vui »er »iul . , ,V'° ‘X. - ■’UÄ 2>d . I'“8* da ja Ec Winte für Damen und Kinder a K/, >1 10 ■ rT.rrr-Tf iWSöÄ Hilllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllll Re Freisinniger* ^lionsiiiberaler-Verein £3 Der Vorstand. dm;m 'SM/Z Karten. D“/, rlllseitiacS Erscheinen dringend erbeten. Ter gicOitna 1. Klasse 210. Lotterie am 10. und 11. Januar 1807. pro Kllissc Giessen. Neujahr IQ07. hv18 Wendelstejicr 09319 • ■ ■ • - * - ... >' .. . . •- - MM, ■// Lose Ml. 2OsMk. 40 Nur ächt mit Brennessel Prkchijche Soiitrit Kmigliih Silit» Selma, Euch Henry KLönke Verlobte. Lr»it - -»n- AilßcroldcMiihe CtUi'sl-Vkrjsümlüliz uni 2. §müt 1007, pünHlid) a&fiibö O Uhr, im mitcren Saale Ccö liaje Edcl. Tagesordnung: AlisstcUuugdcsRcichs tags-Kandidaicn. Haeusners Brennessel-Spirilus Flasche Mk. 075 uud Mk. 1.50 ist ein reines Jtolurprodult von Brennessel-Blüten und -Blättern, liüi Haarwasier, dos viel i.irennvere Hßnhmn hat s,e^en Haaraitsiall, Haarsrasr, ^anr» spalte, ».ahllöpftgleit, als bie bekannten, nur aus der BZurzel herqeuellien. ülloii faule nie ossenesHaarwasser, sondern nurOriqinalflajcl cn mit bem qcichuti- teti und allein ächten Bild und B3orl „Brcnuesjel" und „LOcudetsteiuer Kirchcrl". Zu uabeit in Apotlrelen, Drogerien, Pariümerien, Friieurgeschästen oder Carl tz'.tnuius, München. Lcpvls: L2. Kilbiuger, Löiven-Trog., Ang. Noll, Drog. zum roten ix 16115, Ltto Schaaf, Adler- Trog., Univ.-Apothere zuin Goldenen Girgel. Zehlendorf. 09302 verkaufen wir jetzt zur Hälfte des Wertes Mmch, hn 2. Zanmr, übcllbs S]|2 Uhr findet im Restaurant „Kaiserhof" (I. Stock) eine o Generalversammlung ❖ statt, wozu wir unsere Mitglieder freundlichst einladen. Tagesordnung: Rcichstagswnhl. AuT Kredit and gegen Bar Möbel, Betten Herren-, Damen- u Kinder- Konfektion Spielend leichte Abzahlung J. Jttmann Giessen, Plockstr. 14 16 Hliiidiiidülssch!ile...Fll.WAM Gieren, Lüd-Anlage 7. Beginn des Unterrichts ui allen weiblichen Handarbeitcu sowie Kunslarbciteu, Brandmalerei, Ttcsbrand, Schnitzerei, Lcdcrplastir usw. Donnerstag, den 3u Januar Für AiiSwärtige ganze oder tetliveise Peulion nn Hause. Jacken, Blusen und Costumes Zur toidiang non liitnjQlir§=(dliiitroiini(l)üa burdj Sein d)t unb Harten, Ültujajt 1ÜD?, baden weiter nacho.rzeichnele Herren uud Tarnen der Klcinktuder- vcwahranstall Gaben zugeweudel: 33. Menuier Senner und Frau. 34. Bauunternehmer Dinn und Frau. 35. Rudolf Göbel und Frau. 36. Landger.-Registrator Jäger. 37. Realgymnasiallehrer Stadtrat Jann. 33. Kausmann G. 23. Schneider und Frau. 39. Emil Lotz Witwe. 40. Ludwig Lotz. 41. Bäckermeister Hennings und Frau. 42. Tirektor Bergen. 43. Jean Boeck und Frau. 44. Lehramts-Ässessor Boeck. 45. Bauunternehmer Georg Becker und Frau. 46. Otto Ratschlag und Familie. 47. $j. W. Horst und Frau. 48. Zahntechniker Ehristian Frulig und Frau. 4'J. Fabrikant Georg Schmoll. 50. Stadtrat Emil Schmall. 51. Adolf Lhncker sen. und Frau. 52. Adois Lyncker jun. und Frau. 53. Willy Lyncker und Frau. 54. Architekt Louis Seuling und Familie. 55. Rentner August Michel. 56. Stadtrat Karl Brück. 57. Wilhelm Hornberger und Frau. 58. Lientner Karl Steinberger und Frau. 59. Stadtrat Theodor Haubach. 60. Lehrer Trautmann. 61. Adolf Fischer und Frau. 62. Eugen Kauffmann. 63. Karl Haubach. 64. Regierungsrat Rostmann. 65. Stationsvorsteher 1. Kl. Heydt. 66. Louis Sundheim und Frau. 67. Ingenieur Hcinr. Müller und Frau. 68. Rentner Schwinn und Frau. 69. Stadtrat W. Löber. 70. Frau Johanna Hasse Witwe. 71. Kommerzienrat Louis Emmelius. 72. Drogist W. Kilbinger und Frau. 73. Bäckermeister Aug. Deibel und Frau. 74. Kaufmann I. Happel und Frau Luise. 75. Stadlrat Fricdr. Helm und Frau. 76. Weijzbindermeister Schmidt und Frau. 77. Fabrikant Heinr. Eichenauer und Frau. 78. Medizinalrat Tr. Haberlorn. 79. Apothekenbesitzer Tr. Julius Caesar. 80. Dr. Karl Brück und Frau. 81. Apothekenbesitzer D. Dornberger. 82. Weinhändler August Schwan und Familie. 83. Hauptlchrer Linaust. 84. Stadlrat H. E. Jughardt. 85. Stadt- baumeistcr Braubach und Frau. 86. Geh. Kirchenrat Professor D. Krüger. 87. Bankdireltor Albert Heichelheim. 88. Archileki Gustav Hamann und Frau. 89. Malermeister E. Grob und Frau. 90. Kanzleirat Demut. 91. Fabrikant Karl Löttgeu. 92. Oberlehrerin Lina Möser. 93. Fabrikant Karl Horst und Frau. 94. E. H. Müller. 95. Gottlieb Nauheimer und Frau. 96. Photograph L. Uhl. 97. Heinrich Boller. 98. Kaltwasser (Hess. Hof). 99. Privaldozent Dr. med. Stoppe. 1OO. Hotelbesitzer Schmidt (Hotel Biltoria). 101. Karl Haas. 102. Ingenieur Cuttinanit und Frau. 103. Frau Elis. Thörner Witwe. 104. Karl Zülch und Frau. 105. Heinrich Adami und Frau. 106. Giestener Stempel iabrik (I. Kreuter und F Walther). 107. Hotelbesitzer Sbiiiiig und Frau (Hotel Grobherzog). 108. Schreinermeister Karl Hahn und Frau. 109. Pfar.er Euler. 110. Architekt Hans Meyer und Frau. 111. Hermann Zülch und Frau. 112. Unternehmer Bender. 113. Weißbinoermeister Schäfer und Familie. 114. Architekt Stein und Frau. 115. Ernst Blödner und Frau. 116. Eduard Knnlel und Frau. 117. Pfarrer D. Schlosser. Allen in dieser und uer vorigen Nummer d. Bl. genannten Herren und Damen sagen wir für ihre freundlichen Gaben — zusanunen 297.50 Mr. — unfern herzlichsten Dank. DieLogeLudewigzurTreue dahier, die Begründerin unserer Kleinkinder-Bewahranstalt, hat aua> in diesem Jahre unsere Anstalt mit einem Nenjahrsgeschenk bedacht; Mitglieder derselben haben ihr 5J Mk. gespendet. . Auch jur diese Gabe danken wir aufs herzlichste. G i e b e n, 31. Dezember 1906. 2er Borstarld der tticiutinder-Bewahranstalt. vei 12 Dr. 9taumnnn, Kir-deiirai. Gebrüder Imheuser Ä? Abteilung für Damen-Modewaren. Dxi Großes Tanzvergnügen bei gutbesetzter Streichutusik. Es ladet freundlichst ein Fr. Reinariz, Grünberger Strasse 47. empfiehlt, Io l für PiccoloÜÖte v. Krausse (ll. Jonas 1. 4. Vorspiel zum 3. Akt uns der Oper Die Mci^tersniger vou Nürnberg v. Wagner, b. Ouvertüre zu Mignon v. Thomas. 6. Adagio aus dem H-mol Konzert, Solu für Cello v. Gottermaun (H. Krausse 1. 7. Die Schönen von Valencia! Walzer v. Morena ü. Fantasie aus der Oper Carmen v..n Bizet. H. Tyroler Holz!.acker, Marsch von Wagner, lu. Polonaise D-dun von Chopin. 11. Consincbeu, Rheinländer vou Hollander. 12. LeuchtKugelu! Potpourri über die neuesten Berliner Schlager v. Klein. Anfang pipacis 4l/s ö s*. Eintrnt^ 53 Pit?» Heuer (Steins Garten) Dienst st «r, den 1, Januar 1SO7 (Brotes Koiaaert der Kapelle des Cros h.-Hess. Inf.-Regt. „Kaiser Wilhelm“ No. LG unter Leitung des Grossherzogi. Musik-Direktors C. Krausss. 7664 Spiel plan: Frische 7687 , ßnasas - L. Steinhäuser Touncrstag, 3. Januar 1907, abends 8'/, Uhr, im Lasü Leib (Gießener Festsaal) V. öffentlicher Vortrag Herr Jens Lützen, Berlin: Der Vesttv-Anshrnch im April 1906 und die Katastrophen in San Fraucrsco n. Valparaiso (mit zahlreichen Lichtbildern). &37u Eintrittskarten sind zu LO Pfg. abends an der Kasse zu haben. Konsul. Vertin unb bäckerverein „§rühaus" Montag, den 31. vereinter, abends 8 ülir Feier des Siivesterhalles vst/ls] im Cato Leib. Es ladet ein Der Vorstand. Auf zum Ostend! Am 1. Januar 1907 (Neujahr): ab,0 Fechiverein Waisenschutz. 'Ibir beehren uns, unsere RUtglieder sowie Gönner des Vereins zu der am LlcuStag, den 1. Januar im Hotel Einhorn Weihnachtsfeier hofiichst einzuladen. .. . J 4ur Bescherung kommen 40 Halbwaise Kinder. P?9zi2 Der Borstand. ‘|1O ■1» 1. Blk. 4 Bit. 5 l'DiL 10 i München. Essen a. Ruhr Höchst a. Main stände als II. geschlossene Depots mit und ohne Wertangabe in Verwahrung. Die näheren Bestimmungen stehen kostenfrei zu Diensten. Wir beehren uns hierdurch, mitzuteilen, dass wir nachstehende Wertpapiere zum jeweiligen Tageskurse Heutiger Kura 102.80 % ä Bundesstaaten 101.25% . ä 102.— % ä s sowie solange Vorrat reicht: 3*2° Giessener Stadt-Anleihe zum jeweiligen Tageskurse. Giessen, 31. Dezember 1906. 3' 3' Wormser Karlsruher L ä ä ä ä ä ) J ä ä 101.60 % 101.30 % 101.40 % 101.50 % -<> ? 101— % 1UU.40 °L Erledigung sämtlicher in das Bankfach einschlagenden Geschäfte. Eröffnung laufender Rechnungen mit und ohne Kreditgewährung zu den kulantesten Bedingungen. Provisionsfreie Checkrechnungen. Beleihung von Wertpapieren. Trassierungen, Checks, Anweisungen und Kreditbriefe auf alle grösseren Plätze des In- und Auslandes. Auszahlungen an allen grösseren Plätzen des In- und Auslandes. Wechsel-Discont und Devisenverkehr. Ausgedehnter Incasso-Verkehr. Entgegennahme verzinslicher Bareinlagen je nach Kündigungsfrist mit 31/2 und 4 prozentiger Verzinsung. An- und Verkauf von Wertpapieren an allen deutschen und ausländischen Börsenplätzen. Umwechslung von Kupons, Sorten und ausländischem Papiergeld. Auskunftserteilung und Verlosungskontrolle über Wertpapiere gratis. 101.80 % 100.00% Wir befassen uns mit der Aufbewahrung von Wertpapieren und Hypotheken etc. als I. offene Depots wobei wir deren vollständige Verwaltung besorgen und nehmen Wertpapiere, Pretiosen und sonstige Wertgegcn- —- ohne Berechnung einer Provision — abgeben: 4°|j Hessische Landeshypothekenbank-Pfandbriefe mit Zinsgarantie des Staates und mündelsicher in allen Mitteldeutsche Creditbank (Filiale Giessen) Albert Heichelheim. Bernhard Andreae. Offenbach a. Main. Kommanditen: Baden-Baden rr ,, 1» 99 Mitteldeutsche Creditbank (Filiale Giessen) sderlassungen in Frankfurt a. Main — Berlin — Wiesbaden — Nürnberg — Fürth — Wetzlar — Marburg 4°|j Rheinische Hypothekenbank-Pfandbriefe unkündbar bis 1912, mündelsicher in Hessen . 4°|j Preussische Zentralbodenkredit-Pfandbriefe unkündbar bis 1916 4°|j Meininger Hypothekenbank-Pfandbriefe unkündbar bis 1916 » ,» 1917 . . , , mündelsicher in Meiningen. 4°|j Frankfurter Hypothekenbank-Pfandbriefe unkündbar bis 1915 ,, . „,1010 * * mündelsicher in Hessen. 4°|j Frankfurter Hypothekenkreditverein-Pfandbriefe unkündbar bis 1913 „ ,» 1008 4°|j Westdeutsche Bodenkredit-Anstalt-Pfandbriefe unkündbar bis 1915 n „ 1213 * * * i '