Erstes Blatt Mittwoch 6. Juni 1906 Ile ÜeuLige Yummer umfaßt 10 Seiten. in das Land, welches 14 225 Stück, auS Oesterreich-Ungarn 935 Stück, diesen beiden Ländern ist eine Einfuhr statthaft. Nur aus Wie die 156. Jahrgang Mrehe und Schule. Allgemeiner deutscher Lehrertag. Unter Beteiligung von über 5000 Lehrern und Lehrerinnen aus allen Teilen des Reiches und zahlreichen Gästen auS Oesterreich, Siebenbürgen, der Schweiz und Rußland trat am Pfingstsonntag in München der Deutsche Lehrertag zu seinen Verhandlungen zusammen, deren Hauptpunkte zwei brennende pädagogische Fragen, die Simultan sch ul- und die Lehrerinnenfrage bilden. U. a. hat auch die Großh. Hess. Ministerialabteilimg für Schulwesen einen offiziellen Delegierten entsandt. Nur die preußische Staatsregierung ist merkwürdigerweise uuvertreten. Die Tagung begann mit der Eröffnung von vier Schulausstellungen. Der erste Tag brachte zunächst die nichtöffentlichen Sitzungen des Preußischen Lehrerverems. Es handelte sich in dieser Versammlung in der Hauptsache um die veränderte Stellungnahme gegenüber dem in diesen Tagen vom preußischen Abgeordnetenhause angenommenen preuß. Schulgesetz, gegen das im Dezember v. I. der dritte preußische Lehrertag in Berlin eingewendet hatte, daß es nicht geeignet sei, die bestehenden Unzu- träglichkeiten auf dem Gebiete der Schulunterhaltung zu beseitigen und andererseits die von der Mehrheit der deutschen Lehrerschaft bekämpfte Konfessionsschule zur Regel, die Simultanschule zur Ausnahme mache, überhaupt zwei grundverschiedene Dinge: die SchulunterhaltungSpsticht und die Konfessionalität mit einander verquicke. engstverbrüdert ist mit unserem allergnädigsten Herrn und Kaiser. Ich bin überzeugt, daß Sie, meine Herren, welche diese Fahrt mitmachen, mit besonderer Freude in das uns benachbarte und verbündete österreichische Gebiet einziehen werden. Es gereicht mir zur besonderen Freude, daß ich die drei Klubs, den Kaiserlichen, den Bayerischen und den Oester- reichischen Klub, gerade unter diesem uns so sympathischen Gesichtspunkt hier begrüßen kann. Ich persönlich, meine vorstehenden Zahlen beweisen, hat aber Oesterreich- Ungarn da§ ihm durch die neue Veterinärkonvention zu- gestandene Einfuhrkontingent fast gar nicht ausgenutzt und Rußland hat sein Kontingent nur teilweise ausgeuutzt. Der Grund hiervon liegt nicht in der Erhöhung des Zolles, sondern in dem außerordentlich niedrigen Stande der Schweinepreise in Deutschland. Der Zoll beträgt nach den neuen Handelsverträgen 9 Mk. für einen Doppelzentner Lebendgewicht, während er vorher 5 Q)if. für das Stück betragen hatte. Der Preisunterschied ist aber zum Teil größer als der Zoll, so stehen die Berliner Schweinepreise jetzt hinter den in Wien gezahlten Preisen um 17,60 Mk. für 100 Kilogramm zurück. Unter diesen Umständen ist es erklärlich, daß aus Oesterreich-Ungarn keine Einfuhr in größerem Maßstabe erfolgt ist. Jas Krröonrer-Rermeu. i. Eine Rede des Prinzen Heinrich. Frankfurt a. M., 5. Juni. Heute mittag fand in den Räumen des Frankfurter Automobilklubs eine Frühstückstafel für die Teilnehmer an dem Herkomer-Rennen statt, an welcher SS. KK. HH. der Großherzog von Hessen und Prinz Heinrich von Preußen teilnahmen. Nachdem "der Vorsitzende des Frankfurter AiitomobilklubS, Eduard Engler, mit überaus herzlichen Worten die hohen Gäste begrüßt und ein Glas dem Kaiser geweiht hatte, ergriff Prinz Heinrich das Wort zu einer Ansprache, in der er drei wichtige Punkte hervorhob: 1) die Bedeutung der Herkomerfahrt, 2) die Fahrt durch das verbrüderte Oesterreich und 3) die Bedeutung der getroffenen Ordnungsbestimmungen. Von dem Sprichworte ausgehend: ,Ozeane trennen nicht, Ozeane verbinden", führte Prinz Heinrich aus, das Motorfahrzeug, sei es sportlichen, sei es zu industriellen oder zu anderen Zwecken, ist das Fahrzeug der Zukunft. Bei der Herlomerfahrt vereinigt uns die Gemeinsamkeit der Interessen des Automobilis- mus; es werden dabei aber auch die Herzen und die Menschen von Nord und Süd miteinander verbunden, eine Tatsache, die wir nicht freudig genug begrüßen können. Denn unsere Fahrt geht über die Grenzen Deutschlands hinaus, wir gehen zu dem Nachbar, mit dem wir freundschaftlich verbrüdert sind. Wir gehen staatsmännische Bestimmung. Aus der Wahlrechtsrebe des jweuß. Ministers sprach in der Tat nicht der Ressortchef, andern der Stellvertreter des Ministerpräsidenten. Preußen wird sicherlich eines TageS als „zu klein" befunden werben für die Staatskunst des Herrn v. Bethmann-Hollweg. Ob man ihn als Nachfolger des Grasen Posadowsly dereinst im Reichstag tv-iedcrfinden wird, bleibt abzuwarten. Schon einmal, vor neun Jahren, ist es in der stillen Sommerzeit zu einem bedeutsaimu Personenwechsel in der Negierung gc- iommen, eben bamal», als Herr v. Bötticher nach Sachsen ging. Sollte die demnächstige ÄLcubesetzung des dortigen Oberprüsidiums wiederum so weite Kpei.se ziehen? Ius niue Österreich.sche Kabinett. Ein Pfingstlabinett! Möge der Geist der Erkenntws und des guten Nates über dies Kabinett kommen! Frhr. v. Beck übernimmt in ihm nur das Präsidium. Wenn etwas seine parteipolitische Richtung kennzeichnet, so ist es der Umstand, daß Hofrat Dr. v. Marchet, ein durchaus liberaler Mann, sein langjähriger Vertrauter, zum Unterrichtsminister ernannt wurde. Dr. Bienerth, ein so ziemlich konservativer Politiker, wurde dieses Postens enthoben und aus die wichtigere Stelle des Ministers des Innern versetzt. Was überhaupt an deutschen Ministern ins Kabinett trat, ist liberal: Prade, der deutsche Landsmannminister, gehört der deutschen Volkspartei an, D e r s ch a t t a, der Eisenbahnminister, ist Führer der Deutschnationalen Steiermarks und des Reiches, Liberaler durch und durch, allerdings mit einem antisemitischen Einschlag; Dr. Klein, der Justizminister, ist, wie man in Wien sich ausdrückt, ,^Ju den liberaler". Der bisherige Handelsminister, jetzige Ackerbauminister, Graf Auersperg, war besonders als Vertreter der großindustriellen Interessen in seiner kurzen bisherigen Ministerlauföahn ausgetreten. Er steht jedenfalls den Liberalen näher als den Konservativen. Ein konservatives Gegengewicht bildet außer Bienerth Gras DzieduSzycki, ein hochkonservativer Vertreter des polnischen Lldels, der neue polnische Landsmannministcr, und wohl auch der neue Eisenbahnminister, Dr. Wittold Ritter v. Korytowski. Tie tschech. Minister Forscht, der neue Handelsminister (bisher Sek- tionsches im Eisenbahn Ministerium) und Pacat kann man kaum parteipolitisch einschätzen, sie sind nur Tschechen. Dem Kabinett sind eigentlich nur eine negative und zwei positive Aufgaben gestellt: schleunigste Durchführung der Wahlreform, Revision des gesamten Ausgleichs, und zur Erreichung beider Ziele Nichtvcrhandlung der nationalen Fragen. Die Wahlreform soll durchgeführt werden, erklärte Baron v. Beck allen Parteiführern, die ihn fragten. Das; sie nun durchgeführt werden kann, ist sicher, da so- wohl Polen als Tschechen und Deutsche in diesem Ministerium vertreten sind. Darum ist ja auch das Kabinett halb parlameutarisiert worden, nicht ganz; benit es ist nicht gelungen, über die Besetzung einzelner Ressorts eine Verständigung der Parteien herbeizuführen. Tie wichtigste Frage ist aber: Wird dies Kabinett einheitlich gewillt fein und vor allem die verbürgte Vollmacht haben, eine Revision des Ausgleichs mit Ungarn unter voller Wahrung des österreichischen und des gesamten Interesses der Doppelmonarchie durchzuführen und bis dahin alle Maßregeln gegen Ungarn zu ergreifen, die uns der „ungarische" Zolltarif jetzt zu ergreifen die Freiheit gegeben hat, selbst dann, wenn wir formell nicht einen „österreichischen" Zolltarif haben? Hat das Kabinett diese Bürgschaften oder nicht? Und wenn ja, wird eö die Kraft haben, das durchzusetzen? Dafür ist es seine dritte Aufgabe, die nationalen Fragen jetzt beiseite zu stellen, sie also and) Lei der Wahlreform auszuschalten. Das halbparlamentarische Kabinett Beck ist das erste nationale Koalitions- labinett in Oesterreich- das erste Kabinett, in welchem Deutsche, Tschechen und Polen gemeinsam vertreten ftnb. Dieses Unikum möge auch das Unifiun zeitigen, daß sich die Vertreter der drei führenden Nationen im Kabinett vertragen! Schwer genug wird dies werden; denn die Wahlreform bietet flippen genug, die Tschechen wollen in der Opposition bleiben, und ihr Eintritt soll durchs das Versprechen erkauft worden fein, daß das neue Kabinett die Verstaatlichung der böhmischen Landeseisenbahnen und die Wasserstraßenfrage in Angriff nehmen werde. Wie der deutsche Abg. Terschatta (Eisenbahnminister) und der Tscheche Forscht (Handelsminister) fidj einigen werden, ist noch nicht abzusehen, zumal auch bei der dringlich gewordenen Nordbcchnverftaatiichung die nationale Frage, besonders bei der Beamtenanstellung, mit im.Vordergründe ^Sie Christlichsozialen haben sich geweigert, in das Kabinett einzutreten; sie vermissen die Bürgschaften, daß eö qcqcn Ungarn die nötigen Vollmachten und die notige Kraft haben wird, und halten es für geboten, das Ministerium scharf zu machen, was sie selbst in der Opposition wirksamer besorgen fönnen als durch einen Vertreter im Kabinett. Deshalb begrüßen sie es auch, daß vom Zentrum nicht Dr Ebeuhoch eintrat. Für die Christlichsozialen dürste übrigens die Stunde nicht mehr fern fein, wo audfjie zur Regierung berufen werden. Das allgemeine Wahlrecht muß sie zur stärksten deutschen Partei machen. Dann muß ein deutscher Minister wenigstens ihren Rechen entnommen werden, iueun ein parlamentarisches Kabinett auch fernerhin an der Spike der Regierung stehen soll. Man nennt heute schon den F-ürsten Aloys Liechtenstein. Aus Wien wird uns geschrieben: Baron Beck erfreut sich der besonderen Freundschaft des Thronfolgers, und Erzherzogs Franz Ferdinand ist — das möge im Gegensatz zu gewißen Ausstreuungen festgeftellt werden ein durchaus deutsch gesinnter Fürst und überdies am ganzen Wiener Hofe der schärfste Gegner der magyarischen Separatwns- ßClU2ie Frage ist die, ob sich der Eintritt deutscher Parlamentarier in das Ministerium Beck als Segen oder als Fluch erweisen wird. Vermögen es die Prade, Derfchatta und Marchet durchzusetzen, daß der Kamps mit den Ungarn bis zur letzten Konsequenz, bis zur gänzlicyen Niederringung des Magyarentums durchgefochten imrd, ober Annen sL es zu einem ehrlichen Vergleiche.bringen, bei dem Oesterreichs politische und wirtschaftliche Jnteresjeu Nr. 130 Erscheint täglich außer Sonntags. Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem hessischen Landwirt die Gießener Familien, blätter viermal itt der Woche beigelegt. Rotationsdruck u. Verlag der Brübl'schen Un werb-Buch» u. Stern» bruderet. R. Lange. Redaktion, Expedition und T)ruderet: Schulstraße 7. Redaktion 112 Verlag u.Exocd. Adresse für Deoeschen: Anzeiger Gießen. KrisenLerüchte. R. Berlin, 5. Juni. Nachdem nunmehr feststeht, baß der Oberpräsident der Provinz Sachsen, der ftühere Staatssekretär des Innern v. Bötticher, im Laufe des Sommers aus dem Amt scheiden wird, interessiert die Frage nach seinem Nachfolger. Es ist öfter vorgekommen, daß Mitglieder der Regierung, auch der Reichsverwaltung, in die Provinz „verschrieben" wurden, und hier spielten dann zumeist bedeutsame innere Gründe eine Rolle. Herr v. Bötticher selbst war bekanntlich durch einen fast beispiellos scharfen Angriff des Abg. Richter im Reichstag zu Fall gebracht worden. Jetzt erhält sich Abstreitungen m Trotz das Gerücht, eine Reichstagsrede drohe auch dem Grafen Posadowsky im Sinne des „Sachsengangs" verhängnisvoll zu werden, nämlich feine eigene Stellungnahme zur folgenschweren Rede des Obersten v. Deimling. Der kommende Mann für das Reichsamt des Innern fei der preußische Minister des Innern, v. Bethmann-Holl- w e g. Was zunächst die Art der Inschutznahme des Obersten v. Deimling durch Len Grafen Posadowsky betrifft, so ist dagegen wohl unter keinem Gesichtspunkt etwas einzu- wenden. Auch Fürst Bülow hätte sich in diesem Falle schwerlich anders äußern können. Andererseits hat die verflossene Reichstagssession erwiesen, daß Graf Pojadowsky je länger, umsoweniger mit den Konservativen im Einvernehmen sich befindet, denen ein gewisser politischer Einfluß nachgesagt werden muß. Es sind die preußischen Konservativen der Richtung Graf Limburg, Graf Kanitz, v. Oldenburg, denen die Sp^ialpolitik des Grafen Posadowsky, besonders sein sozialreformatorischer Eifer, nicht gefällt. Ter Staatssekretär, ein Freund des gesunden politischen Fortschritts, kennt seine Gegner, imb er gab ihnen zu verstehen, daß er durchaus nicht am Amte „klebt", sondern willens ist, unverzüglich seinen Platz zu räumen, sobald sich eine Meinungsverschiedenheit zwischen ihm und dem Kanzler herausfdclU. Es herrscht nun zwar anscheinend auch jetzt noch volles Einverständnis unter beiden Staatsmännern, aber „Unstimmigkeiten" stellen sich im politischen Leben zuweilen ein, wie der Blitz aus heiterem Himmel. Bisher hat es zweifellos an einem geeigneten Ersatzmann für den Grafen Posadowsky gefehlt, mit Herrn v. Beth- mann-Hollweg ist jedoch eine Persönlichkeit in die preußische Regierung eingetreten, deren erste Parlamentsrede schon gewissermaßen die Legitimation darbot für eine größere Die deutsche Schweinc-Eivfuhr hat im März und April dieses Jahres, also in den ersten zwei Monaten nach dem Inkrafttreten deö neuen Zolltarifs, 15 242 Stück betragen. Davon kamen auS Rußland genügend gewahrt bleiben, so wäre die Parlamentarisierung des Kabinetts Beck sicher mit Freude zu begrüßen. Setzen wir aber den anderen Fall, daß man die drei Deutschen nur deshalb mit Ministerportcseuilles bedachte, um, nach echt österreichischer Weise, den ersten Sturm zu beschwi/ch- tigen und bann unter dem Deckmantel einer Firma mit deutschen Teilhabern den Slaven allerlei nationale Konzessionen zu gewähren, damit sie Ja und Amen sagen zu dem voii der Krone mit den Magyaren ae- schlossenen Palle. Was bann? Schon einmal haben die Tschechen beim 1897er Ausgleiche für das Linsengericht der Badenischen Shrachenverordnungcu unseligen Angedenkens die wirtschaftlichen Interessen Eisleichcmiens an Ungarn preisgegeben! Es war jedenfalls ein folgenschwerer Schritt sowohl für ihre Frattionen, als für die Monarchie selbst, daß die Herren Prade, Derschatla und Marchet die Exzellenztitel anncchmeii, denn erweist sich das Ministerium Beck nur als eine Falle sür die Deutsck-Oesterreicher, dann tvürden die deutsche Volks- und die deutsche Fortschrittspartei von der Entrüstung der Wählerschaft weggefegt werden und als lachende Erben kämen die Ehcistlichsozialen und die Alldeutschen an die Reihe, der radikale Flügel der deutschen Sintern Die jüngsten politischen Ereignisse haben diese beiden Parteien einander ziemlich nahe gebracht, und die bisher streng schwarz-gelbe chriftlichsoziale Partei nimmt jetzt gegen die Krone eine Stelle ein, bie bem Radikalismus her Alldeutschen nicht mehr viel nachsteht. Wird aber einmal erst in Wien die schwarK-weiß-rote Fahne entfaltet, dann finis Austria! Wenn also sein Ehef ein falsches Spiel treibt, dann kann das Kabinett Beck der Anfang vom Ende iveroen! Neue SHulscyifst. Von besonderer Seite wird un§ geschrieben: Die Meldung von der beabsichügten Heranziehiing der großen Kreuzer der Hertha-Klasse zu Seekadetten- und Schiffs- jungen-Schulschiffen an Stelle der altgebienten Kreuzer- fregatten des „Stosch"-Typs kann nicht überraschen. Nur unbedingt seetüchtige und wenigstens halbwegL mobecne Fahrzeuge dürfen Verwendung finden bei der Heranbildung des seemännischen Nachwuchses. Wenn aber der Fortfall der Takelage bei dem Umbau der „Hertha"-Kreuzer als wahrscheinlich bezeichnet wird, so sind wohl Zweifel am Platze. Für das Segel ist auf den modernen Kriegsschiffen allerdings fein Naum mehr, aber für die seemännische Ausbildung wird das Segelexercitium stets seinen Wert behalten. Die Engländer und Japaner wissen das und bleiben bei der Takelung ihrer Kriegs-Schulschiffe. Die Ueberweisung von Segelyachten an die Kadetten- und Schiffsjungen-Verbände kann keinen vollen Ersatz bieten. Auf großer Fahrt, wie bei den Schulschiffen der HandelSniarine, muß die Kenntnis der reinen Seemannschaft erworben werden. Das Segelexercitium hat sein Teil beigetragen zu der allseitig anerkannten Leistungsfähigkeit der deutschen Marineofftziere, deshalb wird man die altbewährte Ucbung wohl auch auf den neuen Schulschiffen fortsetzen. ® ’TT^' ® 75$L.otfrtel- Greßener Anzeiger ■ General-Anzeiger * * * * v _ , v den Doltl. und aflgem. Amis- Md Anzeigeblatt für den Kreis Gießen MGs _______ ' " zeiqenteil: L>anS Beck. Herren, heiße diese Fahrt auS ganz besonderem Herzen will- kommen. Ich bin insbesondere dankbar dafür, daß die bevorstehenden Tage gerade hier in Frankfurt ihren Anfang nehmen, auch dankbar dafür, daß ich am heutigen Tage hier in den Räumen des Frankfurter Automobilklubs erscheinen konnte. Ich möchte meine Worte aber damit schließen, daß ich Sie ernstlich daran erinnere, daß Sie alle, die Sie die Fahrt mitmachen, dazu beitragen, daß die getroffenen Ordnungs- beftimmnngen auf das energischste befolgt und durchgeführt werden, und daß sie von allen Fahrern beherzigt werden." Der Prinz schloß mit einem Hoch auf den Frankfurter Automobilklub und auf seinen Präsidenten Engler. In der heutigen Mrtellausschußsitzung wurde die Auf- sösungdes deutschen Auto mobilverban des und das Uebergehen von dessen Rechten auf den Kaiserlichen Automobilklub beschlossen. Ferner wurden folgende Anträge des Bayerischen Automobilklubs angenommen: 1. Für 1906 keine VerbandsLeiträge mehr ein- zuzieheu. 2. Das Vermögen des Deutschen Automobil-Verbandes d^m Kaiserlichen Automobilklub zu übertragen und 3. dem Mitteleuropäischen Motorwagen-Verein entsprechend seiner Atttgliederzechl einen Teil des Vermögens auszuzahlen. Hierauf legte Prinz Heinrich das Protektorat über den De utschenAutomobilverband nieder und betonte scherzhaft, haß er, wie Karl V., seinem: eigenen Begräbnis habe beiwohnen können. Er bedauerte gleichzeitig, daß sich die leitenden Männer des Mitteleuropäischen Motorwagenvereins der Sache nicht angeschlossen hätten, trotzdem sie seit Bestehen des Auto- mobilismus der Sache mit Rat und Tat gedient hätten. — Der Großherzog von Hessen nahm die Ehrenmitgliedschaft des Frankfurter Automobilklub s an. Zur vorgeschriebenen Prüfungszeit bis heute abend um 7 Uhr waren folgende angemeldete Wagen nicht erschienen: Nr. 21, 26, 54, 65, 70, 79, 89, 95, 106, 111, 112, 116, 118, 125, 126, 135, 147 und 156. Wegen ihrer Konstruktion disqualifiziert wurden folgende Wagen: 19, 27, 53, 60, 61, 62. Prinz Heinrich weilte heute nachmittag wiederholt in den Räumen der Landtvirtschaftlichen Ausstellungshalle und nahm an der Prüfung der Wagen teil. Wie aus München bekannt wird, wollte Großfürst Cyrill am Herkomer-Rennen teilnehmen. Mit Micksicht aus die vorjährigen Vorgänge sowie darauf, daß Prinz Heinrich am Rennen teilnimmt, wurde dem Großfürsten abgewinkt. Aus O.aSt uns tiatto. Gießen, den 6. Juni. — Auszeichnung. S. K. H. der Großherzog haben dem Kommerzienrat Peter Melchers zu Mainz den Charakter als „Geheimer Kommerzienrat" verliehen. — Erledigt ist die mit einem evang. Lehrer zu besehende erste Lehr er stelle an der Gemeindeschule zu Michelstadt. Dem Grafen zu Erbach-Fürstenau steht das Präsentationsrecht zu. ** Personalnachrichten bei der Ober-Postdirektion Darmstadt. Versetzt: der Postassistent Hahn von Crimmitschau nach Alsfeld. Uebertragen ist: die Verwaltung einer Ober-Postsekretärstelle in Gießen dem Postsekretär Weber. Angenommen sind als Post- gehilfen: der Oberrealschüler Bepler in Nomrod, der Realschüler Carle in Großfelda, die Oberrealschüler Keller in Lollar und Kröll in Hungen, die Realschüler Rühl in Gießen, Steinacker in Schlitz und Wildner in Monsheim; als Telegraphengehilsinnen: Else Knyrim und Ottilie Luft in Gießen. — A u s dem Vogelsberg, 5. Juni. Auf den Höhen unseres Gebirges weht schon seit einigen Tagen ein recht kalter und rauher Wind, sodaß man vorübergehend gezwungen ist, Pelz und Handschuhe herbeizuholen. Der anhaltend starke Regen hat den Saaten st and stark zu- gesetzt, insbesondere hat die Frühjahrsaussaat sehr gelitten. In den Gartenbeeten ist der Samen und auch die jungen Pflänzchen sind teilweise verfault. Alles verlangt nach Sonnenschein. p. Aus dem Kreise Wetzlar, 5. Juni. Erst jetzt läßt sich der Schaden ganz übersehen, den das Unwetter am Donnerstag in unseren Gemarkungen des Südkreises angerichtet. Eine große Anzahl Obstbäume ist entwurzelt worden. Starke Bäuine sind teilweise vom Stamme abgeknickt, große Aeste abgerissen und meterweit fortgeschleudert. Die Frucht ist durch sturmgcpeitschte Regenmengen vollständig zu Boden gedrückt, und sehen die Kornfelder aus, als ob eine Walze darüber gegangen wäre. Von vielen Dächern sind die Schiefer- und Ziegelsteine weggeflogen und mehrere Schornsteine sind eingestürzt. Einen solchen orkanartigen Sturm hatten wir noch nicht erlebt. Kein Landwirt sollte versäumen, in eine Hagelversicherung einzutreten. p. Hermannstein bei Wetzlar, 5. Juni. Der Gießereiarbeiter Albert Pfeil, ein schon älterer Mann von hier, wurde gestern in Albshausen tot aus der Lahn gezogen. Ob Selbstmord oder ein Unglück vorliegt, steht noch nicht genau fest. [ ] Marburg, 5. Juni. Im Zoologischen Institut begannen heute früh die Verhandlungen des 16. deutschen Zoologen-Kongresses. Den Vorsitz führt Professor Dr. Hertwig-München. — Gleichzeitig tagt auch hier der deutsche Botaniker-Kongreß. — In Wetter stürzte das siebenjährige Töchterchen des Wirts Müller über das Treppengeländer und war sofors tot. ]] Biedenkopf, 3. Juni. In unserem Kreisstädtchen, das als Luftkurort und Sommerfrische immer mehr bekannt und beliebt wird, findet gegenwärtig eine Gewerbe-Ausstellung für den Kreis statt. Sie wurde gestern in Gegenwart der Spitzen der Behörden und zahlreicher Festgäste durch den Vorsitzenden des hiesigen Gewerbevereins, Herrn Fritz Banß, mit einer Ansprache eröffnet. Als Ausstellungslokal dient eine umfangreiche, besonders hergerichtete Halle, in der besonders die größeren Industrien z. B. die Erzeugnisse der verschiedenen Hüttenwerke, der Seifenfabrik, das Niesenfaß der Wenlandtschen Bierbrauerei mit der kunstvoll eingeschnitzten Ansicht von Biedenkopf, des Lettermann'schen Hammerwerks in Wil- helmshütte it. s. w. untergebracht sind. Von da aus kommt man über einen großen freien Raum, der mit Erzeugnissen der Marmor- und Hartsteinindustrie, der Gartenbaukunst und mit allerhand Wagen und Geräten bedeckt ist, nach der Turnhalle in der geschmackvoll gc-l ordnet, das Hinterländer Kleinhandwerk seinen Platz gefunden hat. Aus allen Teilen des langgestreckten Kreises, vom äußersten Norden an der westfälischen Grenze bis nach Rodheim bei Gießen, haben sich hier die Handwerker und Kleinindustriellen mit ihren Erzeugnissen eingefunden. Jedenfalls sieht man hier, daß neben der Viehzucht, durch der der Hinterlandkreis weit und breit bekannt ist, auch das Handwerk tüchtig gepflegt wird und Gediegenes leistet. Am 10., 11. und 12. Juni findet hier die Generalversammlung der Nassauischen Gewerbevereine statt, zu der über 200 Abgeordnete erscheinen werden. Treysa, 3. Juni. Heute morgen wurde in der Schwalm die Leiche eines etwa 50 Jahre alten Mannes geländet. Man nimmt an, daß der Ertrunkene ein geistesgestörter Landwirt aus Sebberterode ist, der seit einigen Tagen von seinen Angehörigen vermißt wird. Die Identität konnte jedoch bis jetzt noch nicht festgestellt werden. — Unsere Nachbargemeinde Itzenhain, eines der kleinsten hessischen Dörfer, läßt eine Wasserleitung anlegen. (Ob. Ztg.) Öermsschtes. * u nterschlagung bei der Darm st ädter Bank- Unter der Beschuldigung, Wertpapiere in Höhe von 2500 Mk. aus dem Depot der Bank für Handel und Industrie zu Berlin entwendet zu haben, ist der dort angestellte Buchhalter I. verhaftet und der Staatsanwaltschaft des Landgerichts I zugeführt morde,:. I. war seit einigen Jahren im Effektenbureau der Bank für Handel und Industrie (Darmstädter Bank) Schinkelplatz in Berlin angestellt. Als solcher hatte er die Effekten zu ordnen und aufzubewahren, um sie später an jedem Abend des abgelaufenen Geschäftstages dem Revisor der Bank zu übergeben. Am Samstag entnahm I. aus diesem Depot ein Stück int Werte von 2500 Mk. und ging damit zu dem Bankier B. in der Friedrichstraße, um es dort zu verkaufen. Dem B. kam dieses Geschäft verdächtig vor; er bat den I., einige Zeit zu warten bis der Verkauf realisiert sei. I. erklärte jedoch, daß er einen Freund senden wolle, den er bevollmächtigen würde, das Geld in Empfang zu nehmen. I. suchte nun einen Bekannten auf, der bei der Diskontogesellschaft ist und bat diesen, da er selbst in sein Bureau zurückkehren müsse, das Geld bei B. für ihn abzuheben. Als der ahnungslose Freund bei dem Bankier B. erschien, erkundigte sich dieser sehr teilnahmsvoll nach dem Namen und Stand des Auftraggebers, und erklärte, diesem selbst das Geld einhändigen zu wollen. Inzwischen war aber die Darmstädter Bank und auch die Kriminalpolizei verständigt worden. Man sagte dem I. die Unterschlagung auf den Kopf zu, die der Bankbeamte denn auch ohne weiteres eingestand. I. wurde verhaftet und in das Untersuchungsgefängnis eingeliefert. * Hennig macht Schule! Ein Einbrecher versuchte es in der pommerschen Universitätsstadt Greifswald dem Berliner Raubmörder Hennig nachzutun, zu seinem Leidwesen jedoch mit negativem Erfolge. Kam da der Studiosus Krebs des nachts nach Hause, legte sich zu Bett und wollte eben einschlafen, als er bemerkte, daß seine Hose vom Stuhl herab von unsichtbaren Händen unter das Bett gezogen werden sollte. Schleunigst stand er auf, machte Licht und — entdeckte unter seinem Bette einen fremden Mann. Nun verließ er das Zimmer, schloß die Türe ab und wollte Hilfe herbeiholen. Während dieser Zeit eignete sich der Einbrecher das Portemonnaie des Studenten mit 10,20 Mark an und flüchtete durch das im zweiten Stocke befindliche Fenster auf das Dach. Von hier aus kletterte der „kleine Hennig" wieder herab und durch ein offenstehendes Fenster in das Schlafzimmer des Photographen Schuhmann. In diesem Zimmer versteckte er sich wieder unter dem Bette. Schußmann aber fand seinen Gast und überlieferte ihn der Polizei. Diese stellte fest, daß der Einbrecher der domizillose Kellner August Friemann ist, geboren am 19. November 1882 zu Tessin. Friemann gestand eine Menge von Einbrüchen und Diebstählen in zahlreichen Städten zu. * EinBürgermeister, derin seinem Amtssitz keine Wohnung findet! Dieses Novum hat die 2000 Einwohner zählende Kreisstadt Worbis aufzuweisen. Es herrscht hier eine Wohnungsnot, daß sogar das Stadtoberhaupt keine passende Wohnung finden kann und wahrscheinlich gezwungen sein wird, nach einem Nachbarorte überzusiedeln. Auch ein zum 1. Juli nach dort versetzter Königlicher Beamter kann keine passende Wohnung finden und bemüht sich deshalb, seine Versetzung rückgängig zu machen. Nach Lage der örtlichen Verhältnisse ist auf eine Zunahme der Baulust nicht zu rechnen. "Wieder ein Eisenbahnunglück. Zwischen den Stationen Neupaka und Belchrad (Böhmen) entgleiste durch bisher noch nicht ermittelter Ursache ein zwischen Trau- tenau und Prag verkehrender Personenzug. Ein Postbeamter wurde getötet, vier Eisenbahnbedienstete und ein Reisender wurden schwer, 17 Personen leicht verletzt. • Bei einer Säbelmensur verwundet wurde unweit der Statioy Eichkamp im Grünewald der sind. rer. techn. K. aus Charlottenburg. K. hatte einen Kommilitonen unter scharfen Bedingungen auf Säbel gefordert, weil dieser eine dem Herrn K. nahestehende Dame schwer beleidigt haben soll. Beim ersten Gang wurde K. durch einen Hieb in die linke Schulter kampfunfähig gemacht und in eine Pcivatklinik gebracht. * Ein Duell des jungen Milan. Wie aus Klauscnburg berichtet wird, fochl dort der natürliche Sohn König Milans, Georg Obrcnowitsch, der das dortige reformierte Gymnasium besucht mit dem Studenten der Jurisprudenz Eugen Fodor ein Säbelduell aus. Der junge Milan holte sich dabei eine glatte Abfuhr, er wurde am Kopfe, an der Schulter und an der Brust leicht verletzt. Die Veranlassung zu dem Duell war ein Wortwechsel in einem Kaffeehause. Auf die Nachricht von dem Duell ist der Vormund des jungen Obrenowitsch, Graf Eugen Zichy, sofort nach Klausenburg abgereist. San Franzisko, 5. Ium. Gestern abend 11 Uhr 50 Minuten wurde ein heftiger Erdstoß verspürt, der jedoch keinen Schaden anrichtete. Bern, 4. Juni. Das Initiativkomitee für den Berner Alpendurchstich als Zufahrt zum Simplon hat mit 53 Stimmen beschlossen, den Staatsbehörden ein Löschbergprojekt mit 2710/00 Steigung, elektrischem Betrieb und zirka 14 km langen Tunnel zur Ausführung zu empfehlen. Für die Finanzregierung und die Ausführung desselben ist mit einem französisch-schweizerischen Finanz- und Unternehmer«» konsortium ein Vertrag unterRatifikationsvorbehalt abgeschlossen worden. Die bernische Regierung wird binnen kurzer Zeit diesen Vertrag dem Großen Rate zur Annahme vorlegen und die Gewährung einer bernischen Staatssubvention in Höhe von 171/, Millionen Franken beantragen. * Eine der seltsamsten und gewagtesten Wetten, die je abgeschlossen wurden, ist dec in Chicago lebende Professor Adolf Glück eingegangen. Er hat sich verpflichtet, ein ganzes Jahr hindurch ohne irgendwelche Rücksichtnahme nichts als die reine, unverfälschte Wahrheit zu sagen und jede Lüge, auch die konventionellen, zu vermeiden. Obendrein will er jede Woche 36 Stunden hintereinander fasten, keinerlei Vergnügungen aufsuchen, nur ungekochte Nahrungsmittel genießen und sich in seinen Reden einer möglichst knappen Ausdrucksweise bedienen. Für den Fall seines Unterliegens hat er sein auf 25 000 Dollar bewertetes Haus seinem Nachbarn R. Jones verschrieben. * Hungersnot und Seuchen in Asien. Der Vizekönig von Indien meldet: In zahlreichen von der Hungersnot heimgesuchten Distrikten ist Regen gefallen. Die Getreide- preife fallen oder halten sich auf der seitherigen Höhe. Die Zahl der Personen, welche Unterstützungen empfangen, beläuft sich auf 463 000. An vielen Orten herrscht die Cholera. — In Dschidda sind bisher 11 Pestfälle vorgekommen, von denen einer tätlich verlief. A^iversitäts-NQchrrchten. — Der Professor enprote st gegen d i e preuß. Schulvorlage. Wir sind in der Lage, über die Proteste gegen den Entwurf des Volksschulgesetzes genaue Mitteilung zu machen. Zur Untei-zeichnung der Liste waren aufgefordert 2500 Hochschullehrer (ordentliche und außerordentliche Professoren, nicht Privat- dozenteu; von Theologen nur einige wenige). Von diesen haben d59, also mehr als ein Drittel unterzeichnet. Darunter sind 690 Universitütsprofessoren, die übrigen (169) von technischen Hochschulen unb den Akademieen Frankfurt a. M. und Posen. Unter den Universitätsprofessoren sind 29 J preußische lBerlin 49, Bonn 33, Breslau 19, Göttingen 35, Greifswald 18, Halle 28, Kiel 30, Königsberg 33, Marburg 34, Münster 12), 400 außerpreußische (Erlangen 15, Freiburg 39, Gießen 34, Heidelberg 64, Jena 33, Leipzig 66, München 33, Rostock 17, Straßburg 47, Tübingen 31, Würzburg 21). — Berliner Studenten haben den Versuch unternommen, akademische Studien führte n n a ch Griechenland u n d I t a l i e n zu veranstalten. Diese Fahrten sind nicht etwa für Archäologen gedacht, sondern in der Weise, daß jeder, der sich für eine solche Reise interessiert, diese Gelegenheit wahrnehmen sollte. Auf vielseitigen Wunsch können sich auch Dame n daran beteiligen. Maßgebende Persönlichkeiten, wie Professor Dörpfeld, haben ihre Unterstützung zugesagt Der Privatdozent Dr. Marcun von der Universität Neapel wird die Herrschaften begleiten. Es sind zwei Reisen von je 25 Tagen, Anfang und Ende August ge- vlant. An jeder Fahrt sollen etwa 100 Personen teilnehmen. Von Berlin aus geht die Reise (2. Klasse) über Luzern bis Genua, dort nimmt eine für die Fahrten gecharterte Salonyacht die Reisenden auf. Die weitere Reise geschieht ausschließlich zu Master. Nach mehrtägigem Aufenthalt in Rom geht es nach Neapel, Pompeji, die neuesten Laoafelder des Vesuv, wahrscheinlich unter Führung von Professor Matteucci, dem Leiter des Vesuvobservatormms, Capri, Taormina (Sizilien) usw. Damr nach Olympia, Athen, Delphi, Corinth, die alten Königsstädte Tiryns und Mykenae werden besichtigt. lieber Ithaka, Corfu, Cattaro (Dalmatien) schließlich nach Venedig. Bei der Fülle und Qualität des Gebotenen ist der Preis von Mk. 630, worin alles inbegriffen ist, niedrig. Auskünfte durch Johannes Heinze, cand. phil., Berlin C 54, Allo Schönhauserstraße 43/44. Arbeiterbewegung. — D i e S t a a t s a n w a l t s ch a f t i n Frankfurt a. M. belegte den Streikfonds des Senefelder-Verbandes der Litho- graphen-Ge Hilfen mit Beschlag. S t. I o h a n n a. d. S a a r, 5. Juni. In den Saarstädten traten heute morgen 800 organisierte Bauhandwerker in den A u s st a n d. B e r (i n, 5. Juni. Eine Massen-Kündigung erfolgte beim statischen A m t an 58 Hilfsarbeiter. Unter den Betroffenen sind viele schon mehrere Jahre beim Statistischen Amt tätig und hofften, in nicht allzuserner Zeit die definitive Anstellung zu erhalten. H a in b u r g, 5. Juni. Die Speichereiarbeiter traten in eine Lohnbewegung ein unb beschlossen, die Sperre über die Betriebe zu verhängen, welche die Forderungen nicht bewilligten. Breslau, 5. Juni. Wie die „Brest. Ztg." meldet, wurde in der gestrigen Versammlung der gewerkschaftlich organisierten S ch i f f e r beschlossen, von einer weiteren Fortsetzung desStreiks A b st and zu nehmen und die Arbeit unter der Voraussetzung wieder anfzunehmen, daß von den vereinigten Reedereibesitzern ihrem Versprechen gemäß jeder mit seinen eigenen Leuten wegen der gestellten Lohnforderungen in Unterhandlungen treten werde. gpielploK der vereinigten Frankfurter Stadttheater. Opernhaus. Donnerstag den 7. Juni"): „Das Glück." Hierauf: „Flauto solo.“ Freitag den 8. Juni, abends halb 8 Uhr: „Der Zigeunerbaron." Samstag den 9. Juni: „Hoffmanns Erzählungen." Sonntag den 10. Juni: „Der Freischütz." Montag den 11. Juni, abends halb 8 Uhr: „Die Fledermaus." Schauspielhaus. Donnerstag den 7. Juni *): „Flachsmann als Erzieher/ Freitag den 8. Juni: „Ter Raub der Sabinerinnen." Samstag den 9. Juni: „Mamsell Nitouche." Sonntag den 10. Juni, nachmittags halb 4 Uhr: „Mamsell Nitouche." Abends 7 Uhr: Shakespeare- Zyklus. 2. Abend. „Othello." Montag den 11. Juni: Festvorstellung anläßlich der Juni-Festtage zu Franksurt a. M.: „Wallensteins Lager." Hierauf: „Die Piccolomini." *) Anfang, wenn nicht anders bemerkt, abends um 7 Uhr. HanrMeir-Nachricbten. Verlobte. Einilie Aletter, Bad-Nauheim, mit Herrn Alex Wolf, Posen. Kätchen Colloseus, Marburg, mit Herrn Georg Röhre, Frankfurt. Lina Rech, Hachenburg, mit Herrn Adolf Schellhase, Erbach im Westerwald. Rosa Blum, Marburg, mit Herrn Jakob Eckstein, Eschweiler. Johanna Schmitz, Wetzlar, mit Herrn Gustav Knirsch, Ehrenbreitstein. — Geburten. Ein Sohn Herrn Albert Strauß und Frau, Marburg. — Gestorben. Fran Maria Nestel geb. Wallenfels, Großh. Palaisverwalters-Witwe, Darmstadt. Herr Johann Zerfas, Marburg. Herr Alfred Pittschaft, Marburg. Herr Privatier Bernhard Lucas, Marburg. Frau Elisabeth Breitstadt geb. Kapp, Bürgermeistersmitwe, Hassenhausen. Für Blutarme, Nervöse 1984 - H Y PUTZ- ^emhjer'xt EXTRACT/^^br'^\ JÄ Ha, ächt mit J riXo6.“-^^R,,"au£l,bo2errschalten begleiten. Es :nq und Ende August ge- Serionen teilnehmen. Bon r Litzem bis Genua, dort Salonyacht die Reisenden 'if&lidi zu Wien Nad) nach Neapel, Pompeji, djein(id) unter Rührung is Besuvobservawriums, nach Öchmvia, Ächrn, t Drr>n4 und Mmar \u, Eattaro lDalmatiens nd Qualität des Gebotenen 15 inbeqrifien ist, niedrig. ). phil., Berlin 0 54, Alte •tee fsi,. x itn "nSäi*,’1 N *** Z '> ei*6h„ 19 Ar ■ unb n„(. 11 Hit Sä? -L-.S ^er9^6'1^ Ren. Gc l ® >>’ ! k7'z,, 7'7- Sir '1"“ “»Wh 5a“ Rieten b™'rtt unt L 91cebcreiberi5ent DCrcU - Ln «eilten wegen einen e'9ene ' roevbe. r&anbhmjgLfegega -Glück/ H'^°"r Zigeuner- ilb 8 Ubt- 2« gönn- ’*5SÄ*bi glontag denn Mann al^E^toq den lbends ^>'s.estvorstell""^ ben 11.3g': >flen^ nkiurla-M.- lllf^ - WO E f-ft0 bem Emstadt. ^^lters-V'tw! HarbM w*^*88* i^ös® 19,1 lecithin'^^jfk SS;:>- nesien Todes-Anzeige. Heute nadjniiltan 1/,3 Uhr entschlief sanft nach schwerem Leiden unser heißgeliebtes Töchterchen, Schwesterchen, Enkelchen und fllichlchen Emmi Johanna Jnr Namen der tiestrauernden Hinterbliebenen Karl Nesseldreher und Frau Marie geb. Schurrt Heuchelheim, den 5. Juni 1906. Die Beordigung findet Dormerstag, den 7. Juni nachnrittags 4 Uhr vom Trauerhause Marktstraße 22, aus statt. 3510 Die Ziehung der 1. Klasse der Kgl. Preuss. Klassen-Loiterie beginnt am 9. Juli. Preise der Lose: Ganze | Halbe I Viertel Achtel ■ Zehntel Mk. 40 Mk. 20 Lik. 10 Mk. 5 Alk. 4 Amtlicher Plan auf Wunsch zu Diensten. Danksagung. -—RI Für die uns roährend der Krankheit und nach denr Hinscheiden unseres- lieben Vaters, Schwiegervaters und Großvaters Friedrich Wilhelm Repp erwiesene Teilnahme, für die zahlreichen Kranz- und Blumenspenden, die Begleitung zur letzten Nuhestätte und Herrn Dekan Wagner für die trostreichen Worte am Grabe sagen wir unseren herzlichsten Dank. Die trauernden Hinterbliebenen Familien Repp und Rausch. Offene Armenpflege der Stadt Gießen Gießen, anr 1. Juni 1906. Die Armcn-Tcputation der Stadt Gießen. Curschmann. I. Bezirk. Walltor- und Marburgcrstraßc Bezeichnung der Straßen: Brandgasse, Brandplatz, Braugasse, Huudsgasse, Kauzleiberg, L.aplancigassc, ^nndgraieustr.iße, Lurdengasse, Lmdenptatz, Mar- burgerstraße, Lslautage Str.3— lo, Rodberg, Schloßgasse, Senkende rgstraße, Walltorstr., Wieseckcr Weg, Wicsenstraße. Bezirks-Vorsteher: Wilhelm Riedel, Zeugwart. Stellvertreter: Heinrich Becker junlor, Schmiede- meister. Armenpfleger: Adolf Braun, Betriebsleiter, Fritz Egly, Zigarreuiabrikant, Friedrich Jung, Kaufmann, Theodor Loos, Kaufmann, Friedrich Rehnelt, Univ.-Garten- Inspektor Louis Roloff, Oktroierheber, Heinrich Schwöbei, Lehrer, Karl Sievers, Oekonom. II. Bezirk. Altstadt und Ostend. Bezeichnung der Straßen: Bergstraße, Diezstraße, Eichgär- tcn, Grdkauterweg, Gartenstraße, Großer Sleinweg, Grünberger Straße, Gutendergstraße, Hessenstraße, Laudmanustraße, Licher Straße, Ludwigsplatz, Mollke- slraße, Nahrungsberg, vieue Baue, Ostanlage von Nr. 29 ab, Roon- straße, Schiffenbergerweg, Schulstraße, Souneuslraße von No. 1 bis zur Schulstraße, Wolfslraße. Bezirks-Vorsteher: Karl Malkomesius, Fabrikant. Stellvertreter: Dr. Georg Koch, Hilisbtbliothekar bei der Universitäts-Bibliothek. Armenpfleger: Richard Buchacker, Kaufmann, Wilhelm Hammel, Rentner, Heinrich Schmall, Rentner, Fritz Schmoll, Oberlehrer, Theodor Schwieder, Apotheker, Julius Stohr, Schlossermeister, Georg Straub, Lehrer. III. Bezirk. Neuenweg und Südcud. Bezeichnung der Straßen: Alicestraße von Nr. 11 ab, Bismarckstraße, Bleichstraße, Bruch- straße, Dreihäusergasse, Ebel- straße, Erlengaffe, Götheslraßc, Henselstraße, Johannesstraße, Keplerftraße, Kreuzplatz, Leih- geslernerweg, Lejsingslr., Liebig- jlratze von Nr. 23 ab, Löberstraße, Lomistraßc, Ludwigslraße, Aläus- burg, Neuenweg, Plockstraße, Riegelpsad, Sonnenstraße von der Schulstraße bis zum Kreuz- platz, Stephanstraße, Südanlage, Wagengasse, Weidengasse, Wil- helmstraße. Bezirks-Vorsteher: Alexander Wilker, Rechnungsrat. Stellvertreter: Heinrich Fourier, Geschäftsführer der Ortskrankenkasse. Armenpfieger: Richard Compter, Eisenbahn- detrlebs-Sekretär Ludivig Kohlermann, Küfermeister Dr. (Suftau Krüger, Universiläts- Prosessor, Georg Luh, Glasermeister, Ferdinand Diartm, Lokoinotiv- führer i. P. IV. Bezirk. Seltersweg, Bahnhof- und Frankfurterstraße. Bezeichnung der Straßen: Alicestraße 9h\ 1 dis 5, sJbi den Bahnhösen, Bahnhofstraße, Crednerstraße, Frankfurterstraße, Grade lstraße, Hillendrandslraße, Hosmaiinstraße, Kavlansgasse, Katharinengasje, Klmikslr.,Liebig- slraße bis 9lr. 21, Löwengasje, Alaigasse, Aiitteliveg, Seltersweg, Teufelslustgärtchen, Westanlage (von Seltersweg bis Bahnhofstraße),Wetzlareriveg,Wolkengasje. Bezirksvorsleher: Philipp Labr, Rentner. Stellvertreter: Louis Hahn, Agent. Armenpfleger: Ludwig Allendörser, Schreinermeister Heinrich Becker, Küfermeister Jakob Braun, Metzgermeister Dr. Karl Elbs, Uniöerfitäts-Pro- fessor Wilhelm Kilbinqer, Drogist Georg Kinkel, Kaufmann Johann Klinkerluß, Tapezier August Kröll, Kaufmann Adam Reinig, Messerschmied Georg Schuchardt, Fabrikant. V. Bezirk. Neustadt, Hamm- und Rod- heimerstraße. Bezeichnung der Straßen: Hammstraße, Hardt, Kornblumengasse, Krosdorferstraße, Lahnstraße, In Löbers Hof, Marktstraße, Große Mühlgasse. Kleine Aiühl- gasse, Neustadt, Rittergasse, Rod- heimerstraße, Sandgasse, Schan- zenstraße, Schützenslraße, Tiefen- iveg, Westanlage, Wettergasse. Bezirksvorsteher: Georg Schneider, Kausntann. Stellvertreter: Louis Troß, Ziegeleibesitzer. Armenpfleger: Karl Bender, Sattler>neister Edgar Bornnann, Kaufmann Georg Forbach, Bäckermeister August Haggemüller, Lehrer Emil Horst, Fabrikant Wilhelm Kurz, Kaufmann Einil Noll, Dachdeckermeister Bertold Schwabe, Pfarrer Georg Wink, Schuhmachermstr. VI. Bezirk. Nordend. Bezeichnung der Straßen: Asteriveg, Auf der Bach, Burg- grabeu, Tammstraße, Ederstraße, Kirchenplatz, Kirchstraße, Alarkt- platz, Nordanlage, Schillerstraße, Schottslraße, Steinstraße, Weser- slraße, Wetzsteingasse, Wetzstein- straße, Zozelsgasse. Bezirksvorsteher: Heinrich Bommersheim, Straßenmeister. Stellvertreter: Christian Schouhals, Kaufmann. Armenpfleger: Balthaser Bierau, Glasermeister Heinrich Eckel, Lehrer i P. Jakob Horn, Bäckermeister Ludwig Köhlinaer, Schlossermstr. Philipp Lenz, Rentner HernianuPröschold, Schlossermstr. Augiist Schneider, Spenglermstr. Dr. Adolf Ctoerito, Direktor der höheren und ertveit. Acädcheu- schule. Bekanntmachung. Betreffend: Ausübung der offenen Armenpflege. Tie Einteilung der Armenvflegebezirke, die Nanten der BezirkSoorsteher und der Armenpfleger für die Zeit vom 1. April 1906 bis 31. März 1909 bringen wir nachstehend zur öffentlichen Ketintiiis. Gekocht mit Gioth's Teigseife ist die schinutzigste Leib- und Küchen- Wäsche schöii gereinigt, wenn sie aus dem Kessel kommt, daher rascheste iiiid bcqiieinfle Waschmethode. Sell über 10 Jahren beliebtestes Waschmittel. Man achte beim Einkauf auf die Firnia: I. Gioth, Hanau. Preis per Paket 20 Pfg. Hauptmederlagen bei Gebr. Adanri, Mäusburg; Gg. Adami Wwe., Frankfurterstr.; Hch. Arnold II., Marktstr.; Eberhard Tort; Phil. Gans, Tamnistr., A. Geisse, Seltersweg 2; Gebr. Haustein, Nordanlage; Wilh. Hofiiiaiin, Stemstr. 23; Carl Seibel, Fraiikfurtcr Straße; Katharina Elle, Sreinstr.; W. B. Hofmann, Ederslr.; Carl Eichmann, Ederstr. hv8/« Grünberg und Gießeti, beit 4. Juni 1906. Durch einen Unglückssall wurde uns unser liebes Frau. Bekannten 3489 Gießen (Schottstraße 101), den 6. Juni 1906. Tie Beerdigung findet Donnerstag tiachmittag 5 Uhr von der neuen Friedhosskapelle aus statt. Hannchen entriffen, was wir allen Verwandten uiid hierdurch mitteilen. Die tieftrauernden Elterm Theodor Rinn und b) 6) d) der ®) 0 am der g) h) i) k) vormittags 9 Uhr an Ort und Stelle von den Ochseuwiesen, einer Hospital- und Pfarrwlese, von den Wiesen im Stolzen- morgen, Utersbrunnen und Altentisch, nachmittags 2 Uhr an Ort und Stelle von den Wiesen in der Gemarkung Rödaen, nachmittags 2‘/2 Uhr an Ort und Stelle von den Wiesen in der Geinarkung Alten-Buseck, nachmittags 3 Uhr an Ort und Stelle von den Wiesen in der Gemarkung Großen-Buscck, nachmittags 4 Uhr an Ort und Stelle von dem Obsibaumstück bei der neuen Kaserne. Die Zusammenkunft ist am 11. Juni beim Schlachthaus, am 12. Juni an den Lchsenwiesen. Tie Großherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Gemeinden werden ersucht, vorstehendes in ihrer Gemeinde befannt- machen zu lauen. Gießen, den 1. Juni 1906. Großherzogliche Bürgermeisterei. Gießen. I. 93.: Curschrnann. und im Rußland, nachmittags 2 Uhr im Philosophenwald von den Wiesen Fürstenbrunnen im Wiesecktal, von den Hospitalwiesen in Gemarkung Wieseck. nachmittags 5 Uhr an Ort und Stelle von den Wiesen in Schwarzläch. Dienstag, den 12. Jnni, Heugras-Verfteigerung der Stadt Gießen. Montag, den 11. und Dienstag, den 12. Juni 1906 soll bas HeugraS von den städtischen Wiesen meistbietend versteigert werden und zivar Montag, den 11. Juni, a) vormittags 8V. Uhr an Ort und Stelle von den Wiesen im Neustädter Feld, vormittags 10 Uhr an Ort imb Stelle von den früher der Aktieit- brauerei gehörigen Wiesen und in der Stephansmark (etwa 25 Morgen). Anfang bei der Schönen Aussicht, vormittags 11 Uhr in der Restauration von Atekchior Schäker Witive, Grünberger Straße 6, von Öen Wiesen im Heegstrauch Hotel znm " Telephon Nr. 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Der Wirtschaftsbetricb in der Festhalte (nur Weinverkauf) nut dem Abteil einer Kaffee-, sowie derjenige einer Bayrischen Bierhalle auf dem Feslplatz soll vergeben werden. Bedingungen liegen bei dem Umterzeichneten auf. Angebote werden bis zum 16. Juni ds. Js. erbeten. v6/e Der Wirtschasts-Ausschns;: Buchacker, Vorsitzender, Hotel Odenwald, Besitzer: A. Vogel Erstes und grösstes Hotel am Platze Elektr. Licht. Telephon 9. Volle Pension Hk. 4.— und 4.50. Schöne Säle für grössere Gesellschaften, angenehmes Absteigequartier für Touristen -LtLA perle des Odenwalds. urort Lindenfels Odenwald Zur Lieferung aller Kanalisations- Artikel hält sich bestens empfohlen [sao6 Firma Emil Herst Liebigstraße 51 iRiegelpfad). Prima Silberkies für Gärten rc. häll auf Lager EmeS Horst Baumaterialien [2808 Liebigstraße 51 — Riegelpfad 1 IjafiadiebeMs welche die Annehmlichkeiten der Großstadt nicht entbehren wollen, ■ Uillcnlrolonie Kuchschlag Bahnfahrt ■ ab Frankfurt a. 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