Nr. 304 9totattortflbru(f unb Verlag btt Vrühlf chen UnwersttälSdruckeret. 9L Lange, ©leben. Redaktion, Expedition ».Druckerei: Cchulstr.7. Del. Nr. 51. Tetegr.-Abr. r Anzeiger Sichen. Erscheint »»glich mit Ausnahme bet Sonntag«. Die „Sletzener Smntlitnbiatter* werden dem ,tlnAnqei wermai roöcbenütd) bexgelegL Der ^efftjch« CaBbteUr* erjcherm monatlich einmal. Zweites Blatt 150. Jahrgang Freitag 2H. Dezember 1900 Gießener Anzeiger General-Anzeiger, Amt;- und Anzclgeblatt für den Krd; Eiehen. 5le SeuLige Kummet umfaßt 10 Seiten. Bestimmungen sollen dieselben, wo nicht besondere geminderte Arbeitsfähigkeit re., entgegenstehen, wie vollendeten 16. Lebensjahre 150 Mk. bis zum von da n und ge^ bas bringen, troffenen Gründe, erhalten 800 600 675 750 825 900 950 1000 1050 1100 1150 1200 1250 1300 1400 1500 1600 1700 dem Beginn des Seminarjahres abschließen. Kandidaten, deren Meldungen später eingehen, haben sich für den nächsten Termin rechtzeitig von neuem zu melden Für Ausnahmefälle behält sich der Minister die Entscheidung vor: entsprechende Anträge wird er aber nur bann in Erwägung ziehen, wenn es sich um eine kürzere Verspätung handelt und diese dem Kandidaten nicht zur Last gelegt werden kann. Die Zahl von acht Kandidaten darf in keiner Seminaranstalt überschritten werden. Reichen unter Berücksichtigung dieser Zahlenverhältnisse in einer Provinz die Seminaranstalten nicht aus, so ist die Errichtung einer neuen Anstalt zu erwägen. lieber die Beurlaubung von Lehrpersonen für einen Zeitraum von mehr als 6 Monaten hat der Unterrichtsminister, frühere Erlasse abändernd, dahin verfügt, daß die Regierungen, bezw. die Provinzial-Schulkolle- gien, in folgenden Fällen jenen Urlaub zu erteilen haben: 1. bei der Beurlaubung solcher VolkssHullehrer, die in den Dienst der Lehrerbildungsanstalten treten; 2. bei der Beurlaubung solcher Lehrpersonen, die durch das Zeugnis eines beamteten Arztes nachweisen, daß ihr Gesundheitszustand ihre Beurlaubung für länger als 6 Monate erforderlich macht; 3. bei der Beurlaubung solcher Lehrerinnen, die sich auf die Oberlehrerinnenprüfung vorbereiten wollen. In Streitfällen ist stets die Entscheidung des Oberpräsidenten einzuholen. In Ergänzung des Runderlasses vom 18. Mai 1899 hat der Unterrichtsminister bestimmt, daß auch die Prüfungen der technischen Lehrerinnen in derjenigen Provinz abzulegen sind, in welcher die Bewerberin ihren Wohnsitz hat. Ausnahmen hiervon dürfen nur im Einverständnis mit dem für den Wohnort der Bewerberin zuständigen Provinzial-Schulkollegium gespaltet werden. und von da ab 1800 , rmächtiqt, diejenigen vollbeschäftig- daS 80. Lebensjahr zurückgelegl Die Erhöhung der Vergütungen füt die Sch eibgröülfcn. Wie den Staatsbeamten ein WohnunaSgeldzuschuß und den Lehrern an Volksschulen, sowie den Schulverwaltern und Schulgehülfen und endlich auch den seminaristisch gebildeten unb technischen Lehrern an den höheren Lehranstalten rc. eine Gehaltserhöhung mit dem EtatSjahr 1907 zugcbilligt werden oll, so hat sich die Regierung bekanntlich äud) veranlaßt örderlich sein. Dernburg hat also alle Hände voll zu tun ist wohl der zurzeit rneistbcschäftigte Mann bet Regierung. «al btr pren^ischeu Unterrichteverwaltuv-. Bon einem Preuß. Philologen wird uns politifc^e Tagesschau. Der meistbeschaftigte Mann der Negierung. R. Berlin, 27. Dez. Der Kolonialdirektor Dernburg will anscheinend auf den Erholungsurlaub verzichten, den er in Tirol zu Verbringen gedachte. Er hat zugesagt, am 11. Januar einen Vorfrag zu halten über Kolcmialvolitik vor den Mitgliedern des Deut- chen Handelstages und des Verein? Berliner Kaufleute und Industrieller. Dernburgs Nervenkraft ist erstaunlich. Er arbeitet seit einem Eintritt in die Regierung erklärtermaßen täglich dreizehn Stunden im Kolonialamt, er hatte so gut wie allein im Reichstag die Sache der Regierung zu führen in einer sechstägigen, ungemein anstrengenden und aufregenden Debatte. Ein gehäuftes Maß von Arbeit ist im Kolonialamt auch jetzt tagaus, tagein zu erledigen. Beim Zusammentritt des neuen Reichstag? wird w'.rderum Dernburg als einer der ersten im parlamentarischen Gefecht stehen ein ganzer Mann muß es, sein, der derart seine Persönlichkeit einsetzt für die von ihm übernommene Aufgabe Dr. Stübel, jetzt fang- und klanglos vom Gesandtenposten in Chriftiania und damit wohl aus dem Reickisdienst überhaupt scheidend, begann sein Tagewerk im Kolonialamt erst um die Mittagsstunde. Trotzdem oder vielleicht gerade weil er den Dingen dort ihren Lauf ließ, brach! unter der Wucht der parlamentarischen Anklagen seine Nerven- krast zusammen. Dernburg würde durch seinen obenerwähnten Vorttag vor nicht parlamentarischen Körperschaften als erstes Mitglied der Regierung persönlich in eine Wahlbewegung eingreifen, wenngleich anzunehmen ist, daß ibn in diesem besonderen Fall auch daS Bestreben leitet, seine Hörerschaft kommerziellen und allgemein wirtschaftlichen Unternehmungen in den Schutzgebieten geneigt zu machen. Die Darlegungen des früheren Verusskaufmanne? Dernburg dürfen wohl größeren Eindrucks in den Handelskreisen gewiß sein, als die von Bureaukraten. Wie wir hören, tntcr- effiert sich der Kolonialdirektor u. a. für die Wünsche wegen Schaffung eines Markte« b er K o l o n i a l w e r t e an den deutschen Börsen. Seine Beziehungen zur Hockffinanz werden der Verwirklichung dieses bedeutsamen Projektes ohne Zweifel en Echreibgehülsen, welche haben unb minbestenS 10 Jahre zur vollen Zufriedenheit „Der Tiger aI8 Affe" überschrieb die sozialdem. „L e i p z i g e r V o l k s z t g." einen Leit^ artikel, in dem sie auseinandersctzte: die bürgerliche Gesellschaft habe wie ein blutgieriger Tiger sich zur gewaltsamen Rieders werfung demonstrierender Arbeiter gerüstet und sei infolge der Unterlassung weiterer Straßendemonstrattonen jetzt nichts als ein zum Narren gehaltener Affe. Das Organ des Buchdruckerverbandes wendet diesen liebenswürdigen Vergleichs nunmehr auf die „Leipz. Volksztg." selbst an. Bei? anlassung dazu hat folgender Sachverhalt gegeben. Am 7. b. M. fand in Leipzig eine Protest Versammlung der dortigen Buchdrucker gegen die „Leipz. Volksztg." ftatti der Belicht hierüber, vom Leipziger Gauvorstande verfaßt, ging dem Verbandsorgan am 13. Dezember zu, gelangte aber in der Reihenfolge der eingelaufenen Berichte erst am 18. Dezember — also nach der Rcichstagsauflösung — zur Veröffentlichung. Die „Leipz. Volksztg." benützt diesen Umstand, den Redakteur des Buchdruckerblattes, Rexhäuser, deswegen einer „schuftigen Denunziation" zu bezichtigen, durch die Rexhäuser die bürgerlichen Parteien Leipzigs im Wahlkampfe gegen die Sozialdemokratie unterstützt habe. Als der Leipziger GauVorstand des Buchdruckerverbandes daraufhin der ,Leipz. Volksztg." mitteilte, daß nid:t Rexhäuser, sondern er selbst der Verfasser jenes Berichtes sei, und daß die Veröffentlichung des Berichtes von der Reihenfolge der Eingänge abhängig gewesen sei, also mit der Reichstagsauf- lösung gar nichts zu tun habe, verweigerte bie „Leipz. Volksztg." den Abdruck dieser Erklärung ! Solcher- maßen das Wort zur tatsächlichen Berichtigung abzuschneiden, bezeichnet heute das Buchdruckerorgan als den „Gipfelpunkt aller Gemeinheit" unb widmet der „Leipz.Volksztg." folgende Kennzeichnung: : „Die Tyrannei des Sultans von Dahomey mutet einen wie linde Frü hl in g s lu f t an gegen die Tyrannei ,.... des Leipziger^Gxposfenblattes. .Seine Wut, nut der es rojtz gesehen, den dringenden Wünschen der Schreibgehülfen ent- gegenzukommen unb im neuen Staatsvoranschlag für 1907 größere Betrage zur Aufbesserung der Vergütungen ber Schreibgehülfen in den verschiedenen Ressorts in Vorschlag zu Rach den für alle Schreibgehülfen gleichmäßig ge- 17. 18. 19. 20. 21. 23. 23. 24. 25. 28. 27. 28. 29. 82. 85. 8b. 41. Wahlbetrachlungen. Man schreibt unS auS Berlin, den 26. Dezember: ES ist ein eigentümliches Spiel deS Zufalls, daß die i Heiden eng mit einander verbündeten mitteleuropäischen Kaisermächte fast zu derselben Zeit daran gehen, ihre Parlamente neu zu wählen. Allerdings ist eS in der Habs- । burgischen Monarchie nur die österreichische Reichshälfte, , deren Abgeordnetenhaus anfangs nächsten Jahres auf der , Basis deS allgemeinen unb direkten Wahlrechtes erneuert wird, aber auch Ungarn ist durch seine Abmachungen mit der Krone gezwungen, sein bisher höchst rückständiges Wahlgesetz entsprechend zu demokratisieren, unb eS wird daher ebenfalls bald zu Neuwahlen schreiten müsien. Ohne Zweifel hat eS Jnteresie, eine Parallele zwischen den beiden Wahlaktionen zu ziehen. Hier wie drüben handelt eS sich darum, jene Elemente, die sich dem NeichSgedanken feindlich gegenüber stellen, zurückzudrängen. Haben rott in Deutschland unsere Not mit der Kolonialpolitik sowie mit den Ntachtgelüsten deS Zentrums, ist es in Oesterreich- Ungarn der Nationalitätenhaber unb der Dualismus, gegen welche Uebel man nunmehr in der Wiener Hofburg das allgemeine Wahlrecht als Heilmittel anzuwenden gedenkt. Der alte Kaiser Iran, Josef hofft durch Heranziehung der breiten Masten des Volkes zur Mitregierung seinem Reiche neue Lebenskraft zuzuführen, unb in Berlin erwartet man, daß sich baS nationale Empfinben des deutschen Volkes stark genug erweist, den verfahrenen Karren unserer Kolonial- Politik nicht im südwestafrikanifchen Sande stecken zu lasten. Aber eS ist leider sehr die Frage, ob die Rechnung auch wirklich stimmen wird, denn wer unbeirrt vom Parteistand- punkt kühl unb objektiv die Entwickelung deS parlamentarischen RegierungSsystemS Überhaupt während der letzten Dezennien velsolgte, der wird sich de» Eindrücke» wohl nicht erwehren können, daß die Bahn nicht aufwärts, sondern merklich abwärts geht. Vor allem fällt ein erschreckender Mangel an politischen Talenten auf, die imstande sind, nicht nur wohlgedrechselte, sondern auch inhaltsreiche Reben zu halten, mit anberen Worten, an ber Gesetzgebung positiv mit zu schaffen. Wir konnten die» am deutlichsten in unserem letzten Reichstage sehen, wo die Gesetzesvorlagen der Regierung in ber Regel nicht verbessert, sondern oer- böfert herouSkamen. Dafür können die neuen ©teuer» gtsktze als ein Schulbeispiel gelten, wobei allerdings konstatiert werben muß, daß auch die Regierungsvorlagen ziemlich viel zu wünschen übrig ließen. Der Parlamentarismus kann nur bann großes leisten, wenn die einzelnen Parteien bedeutende Männer aufweisen, die es verstehen, die ReichSinteresten mit den Volksinteresten in Einklang zu bringen. Statt besten hat sich im beutschen Parlament bie Unsitte eingebürgert, daß fast zu jedem einzelnen Gegenstand der Tagesordnung heillos viel geschwatzt wird, weil man keinen Unterschied zu machen weiß zwischen wichtigen unb nebensächlichen Ange- legenheiten. Am traurigsten erscheint eS dabei, daß unser Reichstag, trotzdem er auf der Grundlage deS allgemeinen und direkten Wahlrechtes ruht, keine wirtschaftspolitische Volksvertretung eigentlich darstellt, sondern vielmehr eine Klassenrepräsentanz, und daß weite Kreise der deutschen Nation entweder gar keine oder doch verhältnismäßig wenige Abgeordnete haben. Dies gilt namentlich von dem Mittelstände in den Städten, der, eingekeilt zwischen Sozialdemokratie unb Agrariern einen erbitterten aussichtslosen Kampf um seine Existenz führen muß. Staats- unb Privatbeamte, ftleingeiuerbetreibenbe, Kleinkaufleute, Hanbwerker usw., sie alle finben im Reichstage feine auch nur annähernb genügenbe Vertretung ihrer Interessen, unb dies ist um so bebauerlicher, als deren Lebenslage bekanntlich feine politisch unabhängige genannt werden darf. Wenn ber Parlamentarismus lebensfähig bleiben will, so muß er sich vor allem in eine Körperschaft umwandeln, in welcher die wirtschaftlichen Bedürfniste deS ganzen Volkes zum harmonischen AuSdrucke gelangen. Aber darin hat der deutsche Reichstag leider fast immer versagt, und nur in seltenen Fällen ist eS gelungen, allen Ansprüchen einiger- maßen gerecht zu werden. Wenn es beispielsweise als not. wendig bezeichnet wurde, unserer Landwirtschaft durch eine Zollerhöhung auf die Beine zu helfen, so hätte man damals schon die voraussichlliche weitere Erhöhung der LebenSMittelpreise berücksichtigen unb hierfür auch ben übrigen (Stäuben ein Aequivalent bieten müssen. Dietz wurde jedoch versäumt, und so steht heute die Reichsregierung einer nahezu allgemeinen Un^uf rieb en» heit des Volkes gegenüber. Hier wäre es Pflicht des Reichstags gewesen, bie Initiative zu ergreifen, selbst auf bie Gefahr hm, einen ReichstagSkonflikt heraufzubeschwören. Mit dem System, gewisse Stänbe immer roieber zu protegieren unb gegen bie anberen auszuspielen, muß in Deutschlanb endlich gebrochen werden; in Oesterreich hat man mit derselben Taktik gründlich Fiasko gemacht. Wir versprechen unS im Grunde herzlich wenig von dem -Erfolge der ReichStagSwahlen, unb befürchten im Gegenteil, daß die Situation eine Besserung kaum erfahren wird. Denn di- komplizierte innerpolltische Lage ist nicht das Produkt weniger Wochen ober Monate, sondern reicht mit ihren Anfängen bis in jene Zett zurück, wo bie Regierung von Fall 'u Fall mit dem Zentrum paktierte. Hiernnt kam jener unheilvolle Kuhhandel in Schwung, der dem Parlamentarismus so verderblich geworden ist. Die Regierung wirb ihrer Vorgesetzten bei einer hessischen Staatsbehörde gegen Bezahlung beschäftigt waren, unter Verleihung der ihrem Lebensalter entsprechenden Vergütung als Gehalt dekret- mäßig anzuslellen unb Gehaltszulagen in ber obigen Stufenfolge bis zum Höchstbetrage von 1800 Mk. zu gewähren. Ausnahmsweise kann in die 10jährige Probedienstzeit die Zeit eingerechnet werden, während welcher ber Gehülfe im Dienste de» Reiche» ober eines anberen Bundesstaates im Kommunal-, Kirchen- oder Schuldienst, bei einem Rechts- anwalt, Notar ober Gerichtsvollzieher gegen Vergütung be- chäftigt gewesen ist. Für Schreibgehülfen, bie mindestens 9 Jahre beim Militär gedient haben, kann die 10jährige Probebienstzeit auf 8 Jahre herabgesetzt werden. Die Regierung wird außerdem ermächtigt, den Schreibgehülfen in den Örtert mit teueren LebenSverhältnissen zu den vorstehenden Vergütungen oder Gehalten Stationszulagen bis zu 100 Mk. jährlich zu gewähren. Schreibgehülfen, die bereits höhere Vergütungen ober Gehalte beziehen, als ihnen nach vorstehenden Grundsätzen zukommen, sollen diese höheren Beträge behalten, bis sie nach den neuen Grundsätzen weiter aufzu- rücken haben. Diesen neuen Bestimmungen für die Gebührenordung ber Schreibgehülfen wird im Etat für 1907 hinzugefügt: ES erscheint geboten, die seitherigen Vergütungen mit Rücksicht auf die teueren Lebensverhältnisse in der angegebenen Weise zu erhöhen, wodurch zugleich einem landständischen Ersuchen entsprochen wirb. Die festgesetzten Vergütungssätze unb An- stellungsgrunbsätze sollen in ben Geschäftsbereichen allerMinisterien gleichmäßig Anwendung finden. Ebenso erscheint eS angemessen, die im vorigen Hauptvoranschlag für Schreibgehülfen der Justizverwaltung, die beim Militär gedient haben, getroffene Bestimmung betreffs Festsetzung der Probe- dienstzeit allgemein vorzusehen. Die vorstehend gekennzeichnete Neuregelung der 23er- gütungSsätze für bie Schreibgehülfen kommt den Wünschen derselben nicht unwesentlich entgegen, da die Erhöhung der Sätze durchichnittlich 50 dis 100 Mk. unb mehr beträgt. Bisher erhielten bie Schreibgehülfen bis zum 18. Lebensjahre 500 Mk., bis zum 22. Lebensjahre 800 Mk., bis zum 26. Lebensjahre 1000 Mk., bis zum 30. Lebensjahre 1200 Mk., bis zum 36. Lebensjahre 1375 Mk., bis zum 45. Lebensjahre 1600 Mk., bis zum 51. Lebensjahre 1750 Mk. unb vom 52. Jahre ab 1800 Mk., sobaß ber Höchstgehalt im neuen Vorschlag um sieben Jahre früher erreicht wirb. Ueber die finanzielle Wirkung der Neuregelung dieser Vergütungssätze kann man sich aus dem neuen Staatsvor-- anschlag nur im allgemeinen ein Bild machen, da die Zah der Schreibgehülfen nicht gleichmäßig angegeben ist. Bei den Prooinzialdirektionen und Kreisämtern sind 92 Schreibgehülfen beschäftigt, die für 1906 74 640 Mark Vergütung bezogen. Hier ist als Erhöhung durch die neuen Vergütungen der Betrag von 9700 Mark angegeben. Für die Schreibgehülfen bei den Steuerkommissariaten wird durch die erhöhten Vergütungen ein Mehraufwand von 5532 Mark erfordert. Bei den Amtsgerichten wird als Mehrbedarf infolge der beabsichtigten anderweitigen Regelung der Vergütungen der Schreibgehülfen ein Betrag von 20 600 Mark im Etat gefordert, ferner für die Landgerichte 4000 Mark, für Staatsanwaltschaft und Amtsamvaltscha t je 2900 Mark, für Oberlandesgericht und Generalstaats- anwaltschast je 200 Mark, sodaß sich also für die drei Ressorts ein Mehrbetrag von 35 832 Mark ergeben würde. Daneben beschäftigt aber auch das Finanzministerium noch eine Anzahl Schreibgehülfen, für welche dieselben Grundsätze zur Anwendung kommen sollen. Eine genaue Darstellung des Gesamtmehraufwandes wird jedenfalls von der Regierung bei der demnächstigen Beratung yn Finanzausschuß gegeben werden. chrieben: Um einen verspäteten Eintritt der Kandidaten für höhere Lehramt in das Seminarjahr, das ihrer praktischen Ausbildung dienen soll, zu verhüten, hat der Unterrichts- Minister Dr. v. Studt verfügt, daß die Protinzial-Schulkollegien die Zuweisung der zur Ableistung des Seminarjahres sich meldens den Kandidaten an die einzelnen Seminaranstalten jedesmal mit, ein Tiger auf alles Lebende stürzt, ,was^ ihm tm Wege steht, ist mir der Beweis, wie ohnmächtig dieses Schimpforgan m Wirklichkeit ist, wenn ihm die Zähne aezcigt werden. . Wir bleuen dem Hetzblatte nichts schuldig. Seine Wut, Jeine schamlosen Anrisse, seine Gemeinheiten gegen die Buchdrucker und uns und die damit c'rzielten Erfolge sind mit ein Beweis dafür, wie dieser Tiger als Affe sich seinerzeit ahnungsvoll selb st erkannt c." Die deutschen Steuerzahler. Die „Nordd. Allg. Ztg." schreibt in einem „Die deutschen Steuerzahler" überschriebenen Artikel: Den wiederholten Versuchen der sozialdemokratischen Presse, das deutsche Volk als besonders schwer mit Steuern belastet. hm- zustellen, und die „nichtbesitzenden Klassen" als die eigentlichen Träger der Steuerlast auszugeben, stellen wir die folgenden Tatsachen gegenüber: Die gesamte Steuer- und Abgabenlast für staatliche und kommunale Zwecke war im Jahre 1902 nach den Berechnungen in dem eben erschienenen Werk voii tt Kaufmann über die Kommunalfinanzen auf den Kopf der Bevölkerung tn Großbritannien 101,44, in Frankreich 79 57 und in Preußen einschließlich des Anteils an den Reichssteuerlasten 42,50 Mark. Die Reichssteuerlasten betragen nach dem Etatsentwurf für 1907 rund 1179 Millionen. Davon sollen nach dem „Vorwärts/auf die nichtbesitzenden Klassen 1069 Millionen entfalten. In Wirklichkeit belasten einzelne Steuern, wie die Erbschasts-, Weckyelstempel-, Schaumwein- und Zigarettensteuer im Gesamtbetrag von 190 Mlll. fast ausschließlich die besser gestellten Kreise. Von den verbleibenden 989 Millionen, die von den Besitzenden und Nichtbesitzenden gemeinsam zu tragen sind, entfallen, wenn man von den preußischen Verhältnissen ausgeht. 65 Prozent auf die einkommeniteuersreie Bevölkerung, oder 16,32 Mk. pro Kopf und 34b Millionen auf die einkommensteuerpflichtige Bevölkerung, unter Hinzurechnung der obigen Sonderlast von 190 Millionen, 25,3 Mk. pro Kvpf. Die hinzukommenden Staatssteuern, die in Preußen für 1906 auf 282,5 Millionen veranschlagt wurden, belasten die einkommensteuerpflichtige Bevölkerung mit weiteren 21,73 Mark pro Kopf. Für 1907 ist der Satz sicher nicht geringer. Setzt man den Betrag der weiter dazutretenden Gemeinde- und Kommunalabgaben mit dem niedrigen Satz von 500 Millionen ein, wovon höchstens 15 auf die gemeinsam zu tragenden Steuern für Vier und andere eigentliche Verbrauchsgegenstände entfallen, so ergibt sich durch die übrigen 485 Millionen für die einkommensteuer- pflichtige Bevölkerung Preußens eine fernere Belastung von 37,3 Mark pro Kvpf. Die einkommensteuerpflichtige Bevölkerung steuert also in Preußen zu den Reichs-, Staats- und Kvmmnnalsteuerlasten über 1100 Mill. Mk. bei, wovon der größte Teil sich auf V? dieser Bevölkerungsklasse zusammendrängt, die einkommensteuer- freie Bevölkerung dagegen nur rund 400 Millionen Mark. Für das Reichsgebiet erreicht die Leistung der einkommensteuersreien Bevölkerung an Reick)s-, Staats- und Kommunalsteuern im ganzen noch nicht 700 Millionen, die Leistung wird aber überholt durch das, was aus öffentlichen Mitteln der einkommensteuerfreien Bevölkerung unmittelbar zugute kommt. Dahin gehören zunächst 102 Millionen, die im Reichsetat füt 1907 zur Erleichterung der Durchführung der Witwen- und Waisenversorgung, zur Wohnungsverbesserung und an Reichsbeitrag zur Invalidenversicherung vorgesehen sind. Dahin gehören weiter die Summen, um welche die Entschädigungsleistungen der reichsgesetzlichen Arbeiterversicherung über die Beitragsleistungen der Versicherten hinaus- gehen: diese Summen waren im Jahre 1904 bereits 263 Mill, und sollen für 1907 nur mit demselben Betrage eingestellt werden. Ferner sind hier mindestens 420 Millionen an öffentlichen Aufwendungen für das Volksschulwesen anzuführen: die nur zu einem winzigen Bruchteile durch die Schulgelder gedeckt würden. Dazu treten noch mindestens 100 Millionen Mark an kommunalen Aufwendungen für das Armenwesen. Mindestens 885 Millionen Mark kommen also im Reiche den einkommensteuersreien Volksschichten aus öffentlichen Leistungen unmittelbar zugute gegenüber einer Steuerleistung von höchstens 700 Millionen für öffentliche Zwecke. Dazu kommt noch, daß in den vom „Vorwärts" so kräftig angegriffenen Etatsansätzen für militärische Zwecke rund 300 Millionen für Ausgabeposten stecken, die sich zum allergrößten Teil in Arbeitslohn umsetzen müssen und so wiederum den breiten Volksschichten mit einem sehr wesentlichen Bruchteil zugute kommen. Die Ausgaben für das Heer und die Marine, ohne die zum Teil sehr erheblichen entsprechenden Ansätze in den Kvlonialbudgets, betragen in Frankreich nach dem Budget des Jahres 1906 20,2 Mark und in Großbritannien nach der Abrechnung für 1905/06 27,1 Mark auf den Kopf der Bevölkerung. Die dementsprechenden Ansätze des Etats für die Heeres- und Marineverwaltung im Reichsetat für 1907 belaufen sich unter Einrechnung der einmaligen und der außerordentlichen Ausgaben auf 1079 Millionen oder 17,8 Mark auf den Kvpf der Bevölkerung. Im Vergleich zur Bevölkerung sind demnach die Aufwendungen im Reich für das Landheer und die Marine geringer als in Frankreich und in Großbritannien, und daß im Reich diese, wie die übrige öffentliche Last, nicht in erster Linie von den „nicht besitzenden" Klassen getragen werden, haben die vorstehend angeführten Tatsachen klar ergeben. Aus StaM und Land. Gießen, den 28. Dezember 1906. ** Auszeichnung. Dem Oberkassenvorsteher Martin Lenz bei der hiesigen Bahnverwaltung wurde von S. M. dem Kaiser der Titel als Rechnungsrat verliehen. ** Die Gro ßh. Zentral st eile für die Landesstatistik hat eine Erhöhung ihres Mitgliederbestandes erfahren. Wie die „Darmst. Ztg." mitteilt, war hierfür die Erwägung maßgebend, daß es wünschenswert schien, an den Arbeiten der Zentralstelle neben den bisher in ihr vertretenen Zentralbehörden auch die Kreise mehr wie seither zu beteiligen, die infolge ihrer Tätigkeit an einer möglichst um,asfendeu Statistik interessiert sind. Es ist geplant, auch aus landwirtschaftlichen Kreisen eine geeignete Persönlichkeit in die Zentralstelle zu berufen. — S. K. H. der Großh-erzog haben den Ministerialrat im Ministerium der Finanzen und Vorsitzenden der Abteilung für Bauwesen Geheime- rat Freiherr von Biegeleben, den Ministerialrat im Ministerium des Innern und Vorsitzenden der Abteilung für Landwirtschaft, Handel und Gewerbe Dr. Usinger, den ständigen Hülfsarbeiter bei dem Ministerium der Finanzen, Abteilung für Forst- und Kameralverwaltung, Oberfinanzassen'or Balser, den Ministerialsekretär bei dem Ministerium des Innern Pisto r„ den ordentl. Professor an der Landesuniversität Dr. 23 i er m er zu Gießen, den außerordentl. Professor an der Technischen Hochschule Dr. Berghoff-Jsing zu Darmstadt, den Bürgermeister Dr. G l äff in g zu Darmstadt (als Vertreter der größeren Städte), den Syndikus der Handelskammer Offenbach Schloßmacher (als Vertreter der Handelskammern), den Syndikus der Handwerkskammer Engelbach zu Darmstadt zu weiteren Mitgliedern der Zentralstelle ernannt. ** Zu welcher allgemeinen Berühmtheit der „Hauptmann von Köpenick" auch int Vogelsberg geworden ist, zeigten die Weihnachtstage. Wer aus dec Stadt zu Besuch aufs Land kam, der brachte sicherlich unter feinen Weihnachtsgaben als Geschenk den Hauptmann von Köpenick nut. So begegnen wir ihm unter den Spielsachen der Kinder als automalifchec Marschmann, als Hampelmann mit getreuem Konterfei usw. Wo em Verein eine Weihnachtsbescherung veranstaltet, da fehlte auch nicht der Hauptmann von Köpenick als Hauptsolonummer, fei es als lebendes Bild oder als Soloszene oder als Ensemblespiel. W. Gar beute ich, 27. Dez. Der von hier gebürtige Kaufmann Hermann Katz, der Begründer des Welthauses Kotz Brothers in Singapore, wurde am zweiten Weihnachtsfeiertage in Frankfurt a. M., 68 Jahre alt, beerdigt. Er mürbe hier als der Sohn eines Vichhändlers geboren, besuchte hier bis zu seinem 14. Jahre die Schule, kam' dann nach Frankfurt a. M. in die kaufmännische Lehre und bawies hier große Regsamkeit und Energie. Nach Beendigung seiner Lehrzeit sandte sein Chef den jungen Mann als seinen Vertreter nach London, wo er mit solchem Erfolg tätig war, daß ihn eine englische Handels-Kompagnie für Indien engagierte. Später machte er sich dort unter der Firma Katz Brothers selbständig, nahm zu seiner Unterstützung seinen Bruder Aron, den er aus Garbenteich hatte kommen lassen, in das Geschäft, das sehr bald einen solchen Aufschwung nahm, daß die Brüder in Pcnnog, auf Borneo, auf Sumatra, in London und in Frankfurt a. M. gutgehende Niederlassungen begründeten. Katz Brothers beschäftigten sich mit der Ein- und Ausfuhr aller nur denkbaren Waren und Produkte, sodaß die Firma sich einen Weltruf erwarb. Vor ca. 20 Jahren siedelte der Verstorbene nach Frankfurt a. M. über und bezog dort die von ihm errichtete Villa Singapore. Außer seiner geschäftlichen Tätigkeit übte Hermann Katz vor allem eine reiche Wohltätigkeit aus. Er hat seine hessische Heimat nie vergessen und liebte besonders sein Heimatsdorf, wo er in seinen letzten Jahren öfters und gern verweilte. Die Bedürftigen und Armen des Ortes werden den Wohltäter nie vergessen. Nidda, 27. Dez. Am Abend des ersten Weihnachtsfeiertags wurde bei unS wieder ein feierlicher liturgischer Abendgottesdienst mit Ansprache des ersten Pfarrers gehalten. Es wechselten Gemeindegesang, Gesang der höheren Bürgerschule, der ersten Volksschulklasse und des gemischten Chors sowie Sologesang miteinander ab. Eine besonders erhebende Einlage bildeten zwei Violinvorträge mit Orgel- begleitung (geistliche Stücke von Beethoven und Mozart). Tie geräumige Kirche konnte nicht alle Besucher fassen. Zwei schön geschmückte Christbäume zur Rechten und Linken des Altars schmückten die Kirche. Die Kollekte war für eine neue Orgel bestimmt. — Wir sind ganz ein geschneit, die Straßen und Wege mußten mit dem Bahnschlitten gangbar gemacht werden. Seit Jahren trat wieder zum erstenmal der Bahnschlitten in Tätigkeit. ----Aus dem Kreise Lauterbach, 27. Dez. Zu dem Bahnprojekt Birstein-Lichenroth-Freiensteinau-Hosenfeld- Fulda ist jetzt ein neues gekommen, das von Fulda aus über Ober-Bimbach, Großen-Lüder, Müß, Blankenau und Hosenfeld nach HauSwurg fahren soll. Sehr gut wäre es, wenn die Strecke nach dem Amtsgericht Neuhof weitergeführt würde. Beide Projekte werden von den Bewohnern des südlichen und östlichen Vogelsbergs lebhaft begrüßt, würden sie doch der vom Verkehr abgelegenen Gegend die langersehnte Wohltat einer Bahnverbindung bringen. sä. Darmstadt, 27. Dez. Bei dec heutigen Ersatzwahl zur Handelskammer wurde mit 99 Stimmen der Seifenfabrikant Kommerzienrat Jacobi, der schon jahrelang der Kammer angehört und ihr zweiter Vorsitzender war, aber bei der letzten Wahl nicht gewählt worden ivar, wieder mit fast allen Stimmen gewählt. Um Jacobis Verbleiben in der Handelskammer zu ermöglichen, war Buchdruckerei- besitzec Karl Wittich freiwillig aus ihr ausgeschieden. fc. Frankfurt a. M., 27. Dez. Bei der Straßen- reinigung wurden wegen des starken Schneefalls gestern und heute 350 Mann neu eingestellt. 24 Schneeschlitten sind in Tätigkeit, die in sechs Abteilungen Wege bahnen. Vermi|d>te»e • Eine unglückliche Ehe. Man erinnert sich, daß der öftere. Erzherzog Leopold Ferdinand den limplen Namen Leopold Wölfling annahm, um seiner Liebe zu der Sängerin Adamowicz willen, die er dann heiratete. Jetzt hat Herr Leopold Wölfling seine Villa in Zug bei Zürich oertaffen und ist an die Riviera gereist wegen Zerwürfnis nut seiner Gattin. Es ist plötzlich in ihr eine Leidenschaft für den Vegetarismus erwachsen. Sie ergibt sich ausschließlich der sogenannten naturgemäßen Lebensweise, kämmt und wäscht sich nicht mehr, trägt nur die spärlichste Kleidung und keine Wäsche und ißt nur rohe Pflanzen. Sie ließ in letzter Zeit ihrem Gatten keinen Augenblick Ruhe, weil sie ihn gleichfalls zum Naturmenschen bekehren wollte. Tas war dem früheren Erzherzog doch zu viel. Vor seiner Abreise zog er den Advokaten Laschenal in Genf wegen Scheidung zu Rate. Laschenal meinte jedoch, es ließen sich schwer Gründe dafür sinden, da Fra u Wölfling sich der Scheidung widersetze. Finanziell ist Wölfling nicht glänzend gestellt. Er bezieht nur eine Rente von 3000 Francs per Monat, hat aber viele Schulden. Mit der Familie Toskana sind alle Beziehungen abgebrochen. * Die Verteidigerin ihrer Ehre. Ein eigenartiger Mordprozeß wurde vor wenigen Tagen vor den Geschworenendes Städtchens Hazlehurst in dem amerikanischen Staate Mississippi geführt. Auf der Anklagebank hatte Frau Angie Birdsong, die Gattin eines der angesehensten Einwohner des Städtchens Monti- eello und Nichte des Bundessenators McLaurin, Platz genommen. Sie war beschuldigt, ihren früheren Hausarzt Dr. Thomas Butler erschossen zu haben. Der Ermordete, der verheiratet und Vater von mehreren Kindern war, stellte Frau Birdsong, die eine klassische Schönheit" ist, fortgesetzt nach. Als es ihm nicht gelang, sein Ziel bei ihr zu erreichen, verbreitete er Gerüchte über sie, die geeignet waren, ihren guten Ruf zu untergraben. Die so schmählich verleumdete Frau erfuhr, daß Dr. Butler der Urheber und Verbreiter der boshaften Gerüchte sei, die über sie in Umlauf gesetzt wurden, und ohne sich zu besinnen, eilte sie nach dem Hause des Arztes, um ihn für seine Niedertracht zu züchtigen. Das Zusammentreffen mit dem Verleumder steigerte ihre Erregung noch mehr, sie zog ihren Revolver und streckte ihn mit fünf Schüssen zu Boden. In der Verhandlung, die mit ihrem Freispruch endete, gab sie ohne weiteres zu, Dr. Butler erschossen zu haben. „Ich tötete ihn, wie ich einer Giftschlange ohne Zaudern den Kopf zertreten würde. Der Mann brachte mich um meinen guten Ruf, das einzige, wofür es wert ist, zu leben", sagte Frau Birdsong, als der öffentliche Ankläger sie fragte, ob sie sich für schuldig erkläre. Das eigenartigste an der Verhandlung war, daß die Angeklagte von ihrem Onkel, Bundessenator McLaurin, verteidigt wurde, während der Onkel des Ermordeten, Exgouverneur Longini, die Anklage vertrat. * Kleine Tages chronil. Der Maurergeselle Otto Hoff- mann aus Al11omischel (Posen), der vergangene Woche unter bem Verdacht, feine Braut, die 24jährige Schneiderin Marlha Weber e v m o r d e t zu haben, verhaltet wurde, gestand nach zehn- stündigem Verhör die Bluttat ein. — In einem B e rllnerHotel durchschui 1 t am Weihnachtsabend ein Kellerarbester Bereut nn Streite dem Maichirnsten Gottschalk, der Familienvater ist, den H a ! ... Der Verwundete ist gestorben, der Täler verhaltet. — In P ans i|: em Skandal, m dein zwei Aerzle, eine Hebamme sowie cm. gaiw Anzahl Mädchen und junger Frauen fompiomutiert sind, cnibcct' worden. Es sollen über 100 verbrecherische Fälle vorgekoinmen sein, »n denen 9t eu gebotene verbrannt worden sind. — In Wien wurde der Hoflieferant imd Fabrikbesitzer, Ingenieur Wilh. Ritter, tot in seinem Zimmer aufgesunden. Die Unter-' suchung ergab, daß aus dem von Ritter benutzten Gasofen Leuchtgas entwichen mnr. — Durch eine Lawine wurde in Hospitalet (Frankreich) eine Anzahl Häuser verschüttet. 4 Personen haben ihren Tod gefunden. Stellenweise liegt der Schnee 4 Pieter hoch. Tie Bewohner der Häufer konnten erst nach 48 Stunden Arbeit aus ihrer Lage befreit werden. Kun ft und Wissenschaft. — U6uf ar eit fieber* von Skowronnek und Blumenthal fanb bei seiner Erstaufführung im Frankfurter Schauspiel- hause ein beifallsfrohes Publikum. Aufführiing und Inszenierung ivaren gut. — Im Residenzt Heater hielten die S ch l i e r- feer wieder ihren Einzug und erzielten mit ihrem neuen Stück „D er verkehrte H o s" ein ausoerkauftes Haus und großen Beifall. Gerichtssaal. sd. Darmstadt, 26. Dez. Als Posten vor Gewehr hat bet Musketier A. Obenscheuer von der 2. Kompagnie des Jnf.- Negiments Nr. 118 sieh schwer gegen seine Instruktion vergangen, indem er in einer Reihe von Fällen in der Nachtzeit meist Rekruten um Geld oder Zigarren anbettelte lind, wenn er keinen Erfolg hatte, die Leute mit der Gewehrmündung stieß, ober am Kragen packle und sogar bedrohte, so daß seine Tat an räuberische Er- pressling grenzt. Er wirb wegen Forderung und Aniiahme von Geschenken auf Posten, wegen vorschriftswidriger Behandliing, sowie wegen Mißhandlung Untergebener zu 3 Monaten ®efängni§ verurteilt. — Wegen Mißhandlung in drei Fällen und oorfchristswibriger Behandliing Untergebener wird vom Kriegsgericht in Darmstadt zu 10 Tagen gelinden Arrest verurteilt der Sergeant Konrad Ries von der 5. Schwadron des Dragoner- Regiments Nr. 24, weil er einige Dragoner mit einem Rohrstock gehörig durchbläute, die sich vor seinem Vorschlag in der Maim- schastsstube wegen der Uniform, die sie für die Kirche anziehen sollten, stritten. Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde. Sonntag nach Weihnachten, den 30. Dezember. Cbottfsbtenfi. In der Stadtkirche. Vormittags 9* l/2 Uhr: Pfarrer D. Schlosser. In der Iohanneßkirche. Vormittags 9V, Uhr: Pfarrassistent Steiner. Sylvester, den 31. Dezember. In der Stadtkirche. Abends 6 Uhr: Pfarrer D. Schlosser. In der Fohanneskirche. Abends 8 Uhr: Pfarrer Kraus. Neujahr, den 1. Januar 1907. Kollekte für die Armen. In der Stadtkirche. Vormittags 91/» Uhr: Pfarrer Schwabe. Abends 5 Uhr: Siehe Johanneskirche. In der Johanneskirche. Vormittags 9% Uhr: Pfarrer Euler. Nachmittags 5 Uhr: Pfarrassistent Steiner. Nächsten Sonntag, den 6. Januar, Epiphanias, wirb da? Landes-Mifsionsfest begangen werden. Dabei wird die alljährliche Kollekte für die Heidenmission gesammelt werden. Ter Anhang geistlicher Volkslieder zum Gesangbuch ist erschienen und kann vorerst bei den Kirchendienern zu 20 und 25 Psg. bezogen werden. Bei den Buchbindern sind außerdem auch ungebundene Exemplare, aber ohne Noten, zum Einlegen in das Gesangbuch zu haben. Katholische Gemeinde. Samstag, den 29. Dezember 1 906: Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit । zur heil. Beichte. Sonntag, den 30. Dezember 19 06: Sonntag nach Weihnachten. Vormittags von 61/, Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beichte. „ um 7 Uhr: Die erste heil. Messe, vor und in derselben- Austeilung der heil. Kommunion. „ um 8 Uhr: Die zweite heilige Messe. „ um 91 /„ Uhr: Hochamt. Nachmittags um 5V2 Uhr: Andacht. Israelitische Neligionsgemeinde. <$>ottesbten’t in der Synagoge (Sitbanfngr). Samstag, den 29. Dezember 1906. Vorabend 4.30 Uhr. Morgens 9.00 Uhr. Nachmittags 3.30 Uhr. Sabbataiisgang 5.20 Uhr. Kchsffsrrachrrchten. Red Star Linie. Ter Postdampfer „Kroonland" der „Red Star Linie" in Antwerpen ist laut Telegramm am 25. Dezember wohlbehalten in New-Bork an gekommen. Tetefomsclhe Kursberichte des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für Handel und Industrie. Giessen. Frankfurter Börse 3^°/0 Reichsanleihe . . 98.— 3% do. . . 86.90 °/0 Konsole .... 98.05 3% do. .... 87 05 3 >4% Hessen . . . . 96.30 3^0/0 Oberhessen . . . —.— 4 % Oesterr. Goldrente. . 99.70 4*/6% Oesterr. Silberrente 100.10 4% Ungar. Goldrente . . 96.40 4% Italien. Rente . . . —.— 3?6 Portugiesen Serie I . 69.10 3% Portugiesen „ III 69.70 4 x/i °/0 russ.Staatsanl. 190u 80.90 415" 0 japan. Staatsanleihe 85.70 1 % Conv. Türken von 1903 9->.70 Türkenlose ... . . 144.40 ■1 % Griech. Monopol-Anl. 52.10 1% äussere Argentinier . 89.— 3°/0 Mexikaner . . 67.— 4>iu/0 Chinesen .... 96.35 Aktien: Bochum Guss..... 242.50 Buderus KW.... 133.— Tendenz: fest. 28. Dezember, 1.15 Uhr. Elektriz. Laluneyer . . . 140.— Elektriz. Schlickert . . . 120.05 Eschweiler Bergwerk . . 252.40 Gelsenkirchen Bergwerk . 230 20 Hamburg - Amerik. PaketL 158.10 Harpener Bergwerk. . . 214.06 Lamahütte...... 243.50 Nordd. Lloyd . ... 131.40 Obci sehles. Eisen-Industrie 126.— Berliner Handelsges . . 175.30 Darmstädter Bank . . . 141.30 Deutsche Bank . . . 243.20 Deutsch-Asiat. Bank . . 173.70 Diskonto-Kominandit. . . 187.40 Dresdner Bank . . . 159.10 Kreditaktien.....217.30 Baltimore- und Ohio- Eisentahn . . . 122.70 Gotthardbahn.....—.— Loinbard. Eisenbahn . . 34 90 Oesterr. Staatsoahn . . . 148.50 Prince-Benri-Eisenbahu . 152.50 Berliner Börse, 28. Dezember. Canada E. B......198.70 Darmstadter Bank . . . 141.10 Deutsche Bank .... 242.90 Dortmunder-Union C. . . 84 lo Dresdner Bank . . . 158.90 Tendenz.: ruhig. Aufangskurse. Harpener Bergwerk. . . 214.10 Laurahütte .... 243.90 Lombarden E. B. ... 34.70 Nordd. Lloyd.....131.20 Türkenlose.....145.— M e ß in e r s Tee wird in hunderllaufeiid Familien und " mcbvcrcu Hofhaltungen getrunken. Durch ihn haben viele den 1 -i Gcnuij, den feinen Tee für wenig Geld bieiet, erst kennen geleint, sind Teetiinker gelvordcn uild haben die Marke M eß in er ui ihren Kreisen weiter empfohlen. ss'V, n 3 n B 4 S1! 3l, 3 4 31 31 3 3’ 3 3 4 31 3 4 4 W 3 8 I k I* f 4 4 4 4‘ 4 4 4 4 1 I i i 2 4 4 4 4 4 4 k 6 5 4 4 4 I 6 6 4' 4 8' 3 4l 1 ö 5 3 4 4 4 4 । 4 ' 4 5 £ 8'/ < S'/. 4 F Van! für handel und Industrie Kursblatt des Eichener Anzeigers Devofitenkliffe AieKen vom 27. Dezember 1906 ES 95.90 Staats-Anleihen. Hyv.-Vk. Ser. 2 do. do. Preuhifche CoufolS b. 1905 il b. Verl, mntfchb. nnT. 97.25 4 Preuh. nnT. b. 1907 do. (Sahtatb.) fif. i. CT. Pire 69.40 86.70 101 M. 47 Bukarest v. 1881 Hamburger n. 190? unt. b. 1912 . 102.20 4059 r do. v. 1886,97,190 2043c Kovenhag. v. 19^1 unt. 1011 86.10 2000r R' ein. Hpv. Moskau Ser. 30.33 unt. b. 1913 100 40 1000 r 6er. 69.82 unt. b. 1904 do. do. Wien Kommunal i. CT. aar. Ser. 2 . 1908 Ausländische. b. v. 1888 41/, do. do. i. Boden Kr. S. 53 u. 54 unt. 6.1906 bis incl. Ser. 52 . . Kr. do. M. do. do. Bulaar. Tab. Anl. v. 1902 i. <3. Lire Italienische Rente 97.30 L CT. do. ha B.fl 47, Oest. Silber-Rente 4‘A Stan desherrliche Anleihen. M (conv.) Provinzial- nnd Commnnal- do. eindeitl. Rente Obligationen. r. 102 41 f. do. s.ff- 4*4 Eifenb. Rentenbank Bfl.CT. Rheinprovinz AuSg. 20 n. 21 mit. b. 1902 do. 124.50 4 Fürstl. M. 1884 M. Verzinsliche I ose Alzev v. 1899 unk. b. 1912 Bant 91 80 Badische Bank . M. 4 3*4®otbaer Präm. Psandbr. I do. 97.80 76.80 135.50 M. v. 1891 eit. H 158.80 . . M. 600 BereinSbank . DiSkonto-CTefellfchaft M. 600'1200 alt. K. M. 600/1200 Fr. 101.20 v. 1900 unk. b. 1911 1 Freiburg 27, 96.50 83.10 Anrechtscheine Unverzinsliche Lose estr. 31/, CTiesten Ungarische CTold-R^nte 9025 r 181.90 M. 95.10 181 A Heidelberg Pretest. Bodenkreditbank Pes. Argent. Inn. CT.-Anl. v. 1887 . 36.30 abgest. do. 394. do. 4 estr. Ultimo . Fr. Indnstrie-Aktien. estr. 8 Pfandbriefe Merit, am ort. innere Ser. I—TV . Pes. conf. äußere v. 1899 steuersr. estr. Pes. conf. innere . 9*/, u. 17 mit. 1910 9 unt b. 1905 do. mit. b. 1906 Eisenbahn-Priori täten Inlänvisckie unt. b. 1903 < 4 DIE unt. b. 1905 do. S. 27, 37, 39 u. 42 unk. 1905 9560 903 1899-1901 b. 1913 1902 unt. 4 unt. b. 1913 9550 a. b. 1908 unt. 47, Offenbach unt. b. 1906 unt. b. 1904 v. 1898 400 Ocst. Süd (Komb.) sts. i. CT. 462.10 Wegelin & Hübner unk. b. 1906 v. 1901 Fr Ser 331-350 uni. b. 1913 v. 1883 abgest. do. E. v. 71 L G. 27« do. Oest.-Ung. St«b. 1873/74 i. 4 4 4 4 5 4 do. Pav'.er-Rente do. CTold-Rente . do. do. do. do. do. do. do. do. 102. 83. do. do. do. do. do. v. 1889 T. Rq. v. 1889 II. Rq 1000 500 1000 500 200 4 37, 4 Dresdner Bank . . Dresdner Bankverein do. do. 4 5 4 4 4 4 4 4 37, 3 4 5 5 3 M. Kr. 69.10 6970 13.80 unk. b. unk. b. unt. b. CT. CT. CT. E. 1902 1908 1906 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 do. do. do. conv. cono. M. 1000 M. 1000 M. 1000 4 4 4 4 3 Hamburger v. 1866 . . 3 holländische Komm. v. 1871 do. do. do. 4 27, 4 4 4 4 4 4 5 4 27, do. do. do. do BfICT Kr. 101 80 97.70 3 3 do. do. do. de. do. unt. unt. unt. nut. B.fl M. B.n. Eilenbahn-Renten-Bk. . Arants. Hvvotbek.-Dank 3 4 4 3 5 5 101 - 97.50 91.80 M. 1903 1879 1900 82.— 102.60 102.— 4 37 6. N.200 ö. fl. 200 ö. N. 200 . M. 600 , s. fl, 350 4 4 5 to. do. 500 600 98.10 87.10 98 10 87.10 80.— 6910 t t. i. 97.20 97 30 98.70 98.70 3 8 87, 87, 37, ,3 'ß 5 5 47, M. Fr. do. do. Nürnberg. ^ereinsbt. Oest.-llng. Bank Oest.-Pänderbank Oest -Kredit-Anstalt . Pfälzische Bank . . 99.50 9'.60 98.— Hamb.-Am.-Plktst. 158.- Nordd. Ployd . . 130.7 SteauaRom.Petr. 129.- 110.— 66.20 v. 91 v. 97 Sächstfche Mente Württembg. v. 1875—80 abgest. M. 1000 Tlr. 100 CTottbardbabn. ttal. Mittelmecr Anatol. Eifenb. llrmee Henri . Prag-Dux St.Att do. do. do. Trna-Tur v. 1896 Raab-Oed -Edens. 400 400 400 77.- 76.- 75.- 99.50 100.20 flWrMbanl Tranfhrrter Badische Prämien . . Bäuerische Prämien . Donau-Regulientng . i. CT. v. 1n03 i. CT. n. 1891 v. 1894 . v. 1898 . 37, 4 do. dv. do. do. do. do. Südd. Franken-Allee, garant. v. Frantsurt Franks. Hof r. 105 Reue Boden r. 102 8. ft. M. Soweit. Central v. 1880 . MoSkau-Kalan mit. 1915 Russtsche Südost 97 steuerkr. amort. ab 1907 . amort. ab 1910 , conf. v. 1890 steuerfr. rnny. unif. v. 1903 Bagdad-Babn . • 87, 37' 97, mitgeteilt von der 375. 275, 114, Bank-Aktien. . . M. 1000/8000 Rbl eire M. i. CT. i. G, do. do. eiffabon 37, 4 87, 4 4 4 4 4 3’/. 37. 37, 87, 37, 4 4 37, 37, 37, 4 4 4 4 4 37, 87, 4 37, 147 70 34 75 115 70 114.7 39.30 estr. V. 1905 do. do. do. S. 28, 30, 32 N. 33 (tilgb.) do. S. 29 unt. b. 1906 . . . do. S. 45 (tilgb.) 93.8o 87.50 96.50 95.75 84 75 78.60 Letete D6 4 do. . Tlr. 100 . Tlr. 190 . ö. ff. 100 . Tlr. 100 II Tlr. 100 do. do. do. do. do. do. do. do. 37, do 37, do. do. do. do. do. do. do. do. do. 1905 1906 99.— 93- 100 20 100.90 100.30 101.80 95- 95.- 96.1 - 97.73 do. do. do. do. do. Rumän. do. do. do. do. CTold-Anf. v. 18«9 .... „ Conf. E. B Ser I u. II 89 „ CTold-Anl. Em. HI v. 1890 . „ StaatS-Rente v. 1894 . alt. Kr. Rbl. do. do. do. 95.— 102.20 100.50 97, 87, 4 Ser. 6 Ser. 7 unt. b. 1906 . Ser. 8 unk. b. 1911 . Ser. 9 abgest M. 800/1200 . Kr. 1400 . ö. ff. 200 . ö. ff. 260 78.25 79-50 77.90 78.— WO.— 100.— 100.20 100.40 101.- 100.40 101.40 99.- 96 40 96.40 96.80 99.- 99.50 100 — 1CT0.30 100.80 93.80 94- v. 1001 V. 1RA8 V. 1895 v. 1898 1905 . eire 150 . Pire 45 . eire 10 . . f. ff. 7 . Fr. 10 . B.n. 100 . ö. ft. 100 . . I. ff- 7 . ö. ff. 10 . Fr. 40o . Fr. 400 . B. fl. 100 . eire 30 V. 1001 V. 1894 V. 1905 ..... v. 1902 unt. b. 1907 v. 1003 unt. b. 1908 v. 1897 87, do. 87, do. 4 Pfälzische v. 1890 v. 1893 V. 1896 v. 1897 v. 1903 V. 1905 B.fl. Kr. Bavr. E.-B.-Anl nut. b. 1906 do E^B. u. Alla. ^nl. . . do. PandeSkultur-Nrnte . . ho E-B.-Anl...... do. Badische do. do. do. 37, do. do. r. 101 do. v. 1897 87, do. do. Pandw. Kreditbank Pit. DJ V. 1886 . v. 1895 . v. 1886 . 98 40 86.- 99.40 47, 47, 47, 4 37, 3 4 4 unt. b. unt. b. unt. b. unt. b. mit. b. unt. b. 1908. unt. b. 1909 . unk. b. 1912. unt. b. 1914 . unk. b. 1915 . unt. b. 1912. unk. b. PH. nnt. b. 1905 . Mit. b. 1908 . nnt. b. 1912 . 1909 1911 1913 1905 1907 12 5 6 9 87, r. 67, 9 77, 47, 67, 7 57, 10 57; 6 87. 47, 77, 5 7 9 874 8 77, 7 7 i. B. V. 1900 V. 1881 v. 1888 V. 1898 V. 1903 1. 1901 Ser. I 87, Aschaffenburg v. 1«88 . . . 4 Augsburg v. 1901 Mit. b. 1908 4 Babenbaufen (Heffenl .... «"/„Südita'. (Merid.l Sr.A-H. 4 ToSeanif4>e Central . . 6 Meststcilian v. 1879 . 87, CToitbardbabn .... 37 Firra-Bern-Pmern gar. 3*4 Fura-Gimvlon v. 1894 97, 37, oV, 87, Meininger do. 3 3 4 87, 3 4 4 87, 5 5 4 3 3 3 3 3 3 3 3 3 4 4 4 5 5 4 4 AnSba-b-CTunzenh. . ?lugSbi,rger . . . Braunfchweig . . Finnländische . . Freiburger . . . CTenna .... Mailänder . . . Mailänder . . . ''eininqer . . . Neiichateler . . . Oestr. v. 1864 . . Oestr. Kredit v. 1858 Pavenb. CTräff. . . RudolfS-Stistung Türtische .... do. .... Unaar. Staats . . Benetianer . . . do. i. P. . . v. 1898 nnt. b. Fnvest-Anl. . , StaatS-Rente . . . do. v. 1897 steuerfr (Eifern Thor) CToldstfr. II. Austerenroväifche. 101.30 87 60 67.50 66.25 do. do. Heffische do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. 100.10 100.— 99.80 98.90 99.- q1/, Kaffel abgest q7, Kifstnqen n. 1886, 1888 u. 1903 \ Köln v. 1900 q1/, Kreii^nach v. 1888 u. 1898 . . q7, Pabr v. 1889 97, do. v. 1902 q7, Pimburg abgest !«/,. CTriech. E.-B. v. 1890 steuerfr. 1*/. do. Monovol-Anl. v. 1887 . 41/, Eifenwerte Pollar r. 102 47, Elettr. Werk Homburg r. 103 D. Atlant Telegraf . . . S 18 S. 19 S. 22 S 25 S. 27 S. 23 S. 96 S. 17 S. 18 S. 24 do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. 4 4 4 4 37i. 4 p do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. ^0. do. do. 242.30 109 10 128 60 186.40 157.70 111 — 121 — 207 20 156.50 93.— 121.- 1.31.70 117.- 215 - 127.80 116- 21680 102 60 153 30 116 — 143.10 196.60 158.— 186.60 159.n 132.’75 do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. v. 1902 steuerfr CTold-Anl. v. IS04 steuerfr. do. v. 1898 steuerfr. do. do. do. do. do. do. do. 102.- 99.10 95- 95.50 95 50 97.- 96 50 96.- do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. Pef. Pstr. M. B.fl. Kr. M. Fr. Pef. Pstr. do. do. do. do. do. Erlangen do. do. do. do. do. do. do. do. do. dv. do. do. do. WormS do. 92.— 93 — 100.— 100.— 100.— 100.60 101.20 94.50 94 50 94.50 06.— 100.— 93 — 99.50 96 30 IM.— 100.— 100.20 100.60 101.50 98.- 98.90 9.3 90 94- 95.60 100.— 100.- 94.50 94.50 95.80 100.— 100.30 100.80 100.80 101.30 94.20 95.20 100 60 96.80 b. 1901 . b. 1902 . b. 1908 . b. 1910 . alt. K. Rbl 100 . . ö. fl. 150 Berl. Hyp.-Bk. (vr. Pommr.) abgest. abgest. Aktien ausländischer Transport- Anefalten. 37, do. 38.— 242.75 13275 344 70 196.— 128.10 2*,2.___ 237^— 230.90 214.80 213.90 180 60 2^/,©tublweißelib.-Naab'CTrai do. ex. A. Sch. . B. fl. 150 Mannheim do. do. do. do. v. v. v. v. v. v. v. amort. Rente do. Rente do. do. amort. Rente amort. Rente 12 5 6 R7, 71/, 51/, 67. 9 77, 4lf„ 6 6 5 10 4% 6 87, 4 7 5 67° 9 77, 8 97, 7 77, 7 7 3’/io Reavel staatl. aar. Stockholm v. 1880 v. 1901 unt. b. abgest. . . . v. 1887 . . v. 1891 abgest. V. 1896 . . V. 1898 . . V. 1902 Ser. II Rhein. Hvv.-Bank M. 600/1200 ©diaffbonf. Bankver. . M. 1000 Sstdd. Bodenkredit-Bank . M. 600 37.Käln-Mindener . 37^Pübecker v. 1863 27,Pütticher v. 1853 Madrider abgest. Offenburg Pforzheim v. 1899 unk. b. 1904 do. 98 nnf. 1909 lUr. aar. do. 1901 unco. b. 1915 sts. q. 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 5 5 3 47, do. Hvv.- n. Wechselbk. Mannheim unk. b. 1902 . do. unt. b. 1907 . ▼ort. Dir. 7.04 «7, 57, 3 8 4 4 6 47, Ruff. StaafSanl. v. 1905 Confolld.-Aul. v. 1880 q1/, Baden-Baden v. 1898 Mit. b. 1908 . . 97, Bamberg v. 1888 ...... . 37, Berlin v. 1886 92 ........ 4 Bingen v. 1901 unt. b. 1906 . . . . R do. v. 1895 <>7, do. V. 1898 "7, Darmst. abg. v. 79 Pit. ü u. 81 Pit. A u.V ‘ ----u. 1894 . . . . Hambg. Hyp.-Bk. Ser. 1-190 untb. 1905 ©er.301-310 unt. b. 190s Pfdbr. Bt do. do. do. do. do. do. do. do. do. Bayr. Bank f. H. n. F. M. 1000 ----- f ff -i00 /, do. 7, do. 47 Javaner Ser. TT v. 1905 do. v. 1905 . Ungar. Kreditbank . Unionbank (Wien) . 79iener Bankverein. Württbg. Bankanstalt do. BereinSbank Staatl. oder pro»inzial-qarant. 37, Heff. PandeS-Hvv. Bk. Eer.I—V unk 1909 37, do. do. Kommunal Ser lu.n unk. 1909 37, Naffauische PandeSb. Pit. F. G. H. K. u. L. 37, do. do. „ M. N. P. . . 37, Caffcler PandeS-Creditanst. unk. . . . Diverse Obligationen. 4 Buderus r. 103 5 Dtfch. Puxemb. r. 100 .... 47, CTri. Henckel Hg.v.Donn r.Lw5v 84 4 Fürstl. SolmS-BraunfelS v. l«80 37, do. do. v. 1886 37, CTräff. SolmS-Paubach abgest. . 37, Fürstl. SolmS-Pich 3^ CTräff. SolmS-RBdelbeim . . . Wittgenstein-Hofenstein . 87, do 3 Allgemeine Deutsche Kleinbahnen abg. 6O7, 87 Südd. Eismbahn-CTes. Darmstadt . . . 37, do. • do. do. v. 1904 do. E.-B. St. Sff>.-Berich. (abges Ellfab.-A.) i. stei,erfr. Pv. . Portug. uniff,, v. 1902 Ser. I . do. nniff,. v. 1902 Ser.IH . do. Sveiiffi. ..... q1/, PudwiaSbafen v. 1R96 . . . q7, do. v. 1903 unt. b. 19 4 Mainz v. 1900 imk. b. 1910 . 37, a7, q7, KarlSriihe 37, do. q do. do. Südwest st fr. gar. 408/2040 Rväfan-KoSlow steuerfr. gar . . do. UralSt steuerfr. gor. 404/2020 do. do. 97 stenerfr. not. . Warf.-Wien. ftfr. gar. 2020/4040 Wladlkawt 95 stfr. gar. 408/2040 Anatolische i. CT 2040 r do. i. CT. (S. n Ergnz.) 2040 Portg. E. B. v. 86 Balra Balxa . . 4 37. do. N 22 u. 23 . . . . 37, do. N 10, 12-16, 24-26,29 37, Heff. Provinz Oberbeffen •17, do. do. Starkenburg 37, Frantsurt a. M. Pit. N n. Q abgest. Salonique-Eonstant. Jonction . . do. Monastir . . 2020/4040 171.55 134.- 228 50 156.- 158.70 !85- 269.- I3L- •231- 102.— 143.75 497 91- 14.3.- 258 5' 4O9.5f 127.80 75.50 214.5" 140 IC 120.ht> 182.5" 188.— 455:50 4.33.75 223 80 232.50 164.- 37, Türk.-Eovvt. Tribut ... vriv. v. 1890 stenerfr. 20/1 Om do. do. Kommunal Westd. Bdtr. Hyv. (Köln) S. 1 unt. b. 1904 Braunschweig. PandeS-E^B. H E I E abgest. Ser. 12, 1.3 Ser. 15 unt b. 1906 . Ser. 19 Kommunal Ser.l unk. 1910 do. Hvv.-Kred -P. M. 600/1200 Mitteld. Bdkr. /CTreiz)Au. B.M. 1000 Mitteldfcke. Kreditb. . M. 300/1200 Ratlb. f. Ttffbl. S.l-V M. 300/1200 Nürnberger Bant . . . M. 1000 17 Ebile CTold-Anl. v. 1889 . . ß Chinesische StaatS-Anl. v. 1Q95 5 do. do. v. 1896 47, do. do. v. 1898 4 Egvvtische unifizierte . . . 87, do. vrivil 3 do. garantierte . . . 37, Bremer St.-Anl. v. 1«°8, 92, 99 ho. do v. 1806 unt. 1912 Berliner HandelSg. . M. 500/1009 do. Hyv.-Bk. Pit. A M. 1090 do. do. Pit. B M. 1000 Bre-l. DiStonfobant Mt 600/1200 Commerz, u. DiStonto-Bank . . Darmstädter Bant . . M. 1000 (Bank f. Handel 11 Industrie) Deutsche Bt. S.I-VU M. 600/1200 Estekt.- u. Wechselb. Tlr. 100 Würzburg v. 1*99 nnt b. 1910 ho. v. 1903 nnt b. 1910 Hambg. Hyv.-Bk. S. 141 - 340 unt b. 1905 do do. 6. 341-400 unt b. 1910 do do. S. 401-470 unk. b. 1913 37, do. Frk. Hyst.-Kred.-Ber. S. 15-19, 21-26, 35, 36 u. 38 4 Stuttgart v. 1895 imt. b. 1905 37, do. v. 1904 untilgb. b. 1912 4 Trier v. 1901 unt b. 1906 t . 37, do. v. 1899 >,7, Naubeim v. 1902 unt. b. 1912 q7, Neustadt a. d. H. v. 1889 . . v. 1903 unt b. ql ^uuiirt 157,— Westeregeln XUlafi 1234.76 Pfenburg-Büdingen . . Bfenb. it. Büd -Birstein v. 1887 do. -Wächtersbach v. 1-2* Brünn-Ns. 72 stf. i. Staot«b. ö. 83 „ i. I—Vin Em. , i. IX Em. „ i. v. 1885 „ i. (Eraänzg«.-N.) „ i. v. 1895 stf. i. CT. Hamburger St.-Anl. amrt. 1 "00 ". 1nr>9 do. v. 1887.91,93,99 do. do. Pit. N-P - . .37, Ulm v. 1905 4 Wiesbaden v. 1900 unt b. 4 37, 37, 37, 37. 37, 37, 4 37, q7, Metz v. 1903 nnt b. 1912 . . . . A München v. 19"0/01 nnt. b. 1910/11 q7, do. v. 1903 untilgb. b. 1908 . 5 Unaar.-CTalizische . stf. i. S . . 4 Borarkberq . . » S. • • "7„ Ftal.fl.aar.E.B.Ser. A-E. i.CT. . . 4 Ftal. Mittelmeer steuerfr. i. CT. . . 2*/l0 Pinome». Pit. C. D. n. P/2 500 4 Sarv. See. stfr. aar. I u. II . . 4 Sicilianische steuerfr. i. CT. v. 1889 1 do. „ i. CT. v. 1891 87, Schwedische v 1880 abgest. . . . 37, do. v. 1890 3 do 87, «»weii. Eidg. (A.-CT.1 link. b. 1911 4 Serb. amort. . 1895 (405) . . . 4 Svan. auSl. Rente v. 1882 abgest. M. 1200 Tlr. 290 do. Hvv.-Akt.-Bk. M. 600/1200 Rbein. Kreditbk. M. 600/10".0/1200 Oest.-Ung.SiaaSb. Oest.Südb./Pomb i Oest. Nordwest A do. B . Naab-Odenb. . . Ausläudische. Elisade.ü ster..rfr. i. CT. . . 2000 K. Ferd. Nrdb. 1887 stf. i. S. . . da do. 1887 fif. gar. . . Franz-Fot . . i. S. 200/1000 Kaschan-Odib. v. 1889 i. S. . . do. do. do. do. Rudolf . . 47, Mecklb. Hyp. u. Wbk. Ser. I verl. ü 125 do. do. Ser. .3 abgest do. do. Ser. 2 u 8 unk. b. 1905 . I. Europäische. 47, Bosnien n. Hercegov. V.1902 unt 1913 .CT. . . M. 108.- CT. 100 Tlr. 106.— CT. M. 100.20 CT. 500 Fr- 89.50 CT. 500 86.50 CT. 500 — CT. 500 —— — 1000/2000 M. 79.90 CT. • Ro.70 I SoeppecKep’s Nr 1 :1 Mark Bd 25 St. : 95 Pf , 50 , :92 , , 100 , , ObendJ vorrätig Briefordper F. SOENNECKEN Schrclbwaren-Fibrlk BONN . Berlin Ttubenerr. 16-18 D. R.-Patent Gröfete Schonung der Briefe SS Bekanntmachung. Betreffend: Reinigung der Fußsteige von Schnee und EtS. Die Eigentümer von an die Straße grenzenden Grundstücken machen wir wiederholt auf die ihnen obliegende Pflicht der Reinigung der Fußsteige von Schnee und Eis und des Bestreuens derselben bei Eisglätte aufmerksam. « Der frischgefallene Schnee ist alsbald nach Beendigung des Schneefalls und, wenn derselbe während der Nacht stattgefunden hat, längstens bis 7 Vi Uhr vormittags mit Schaufeln und Kehrbesen von dem Fußsteig zu entfernen, und zwar ist aus diese Weise der Fußsteig in seiner ganzen Breite bis zur Fahrbahn schneefrei zu machen. Bei fortdauerndem Schneefall ist diese Reinigung so oft als nötig zu wiederholen. Dec festgetretene und festgefrorene Schnee auf den Fußsteigen ist, solange der Frost andauert, mindestens auf die Breite von 1 Nieter mit Sand z u be st reuen und nach dem Auftauen unter sorgfältiger Vermeidung von Beschädigungen deS Fußsteigs gründlich zu beseitigen. Die Verwendung von Abfällen rc. zum Bestreuen der Fußsteige ist unzulässig. Die Schutzmannjchaft ist angewiesen, den Befolg genau zu kontrollieren und geeignetenfalls Strafanzeige zu erheben. Gießen, den 26. Dezember 1VU6. Großy. Pvnzt iamt Hießen. Herberg. Röntgenlaboratorium (Schiitzengarten) am Dienstag, 1. Januar 1907 (Neujahrstag) ====== geschlossen. =================== 7541 Dr. Schäffer, Leun. Geschäftsbücher. Niederlage u. Verkauf der Hannov. Geschäftsbücher-Fabrik W. Oldemeyer Nachf., Hannover empfiehlt Wilhelm Klee, Giessen, Marktstr. 2 Buch- und Papierhandlung, 7585 Lnlhcbllng m MjchS-Mckimichcn Surtz Besuche unö Karten. Neujahr 1M. Zur Enthebung von Neujahrs-is.ütkwüuscherr bei dem be. vorstehenden Jahreswechsel bitten wir, wie m den früheren Jahren, der hiesigen KleLnkürder-Bewahranstalt eine Gabe spenden und einem der Unterzeichneten übermitteln zu wollen Durch Beröffentlichung der Nomen der Geber im „Gießener Anzeiger,, noch vor JahreSjchluß wird eß allgemein anerkannt, daß alle Genannten von Abstattung der Neujahrsbesuche, sowie von Zusendung von Neujahrskarten befreit sind und ihrerseits beides nicht beanspruchen. Zugleich wird hierdurch der genannten WohliätigleuS- anstatt mit iqren nahezu 260 Kindern eine sehr wünschenswerte Unterstützung zu teil. Gießen, den 24. Dezember 1906. vM/la Direktor Doering. Pfarrer Euler. Kirchenrat Dr. Naumann. 'Fabrikant Emil Schmält. & ■& Giessener Rindvieh-Assekuranz. Die Mitglieder werden zu der am 29. Dezember abcudS 8 Uhr Im Hchipkapab stattflndenden GeneraLv ers ammlung eingeladen. Tagesordnung: 1. Rechnungsablage. 2. Reduzierung und Festsetzung der Eintrittsgelder. 8. Borstandswahl. 4. Verschiedenes. 7548] Der Vorstand. 2nm Backen. empfehle Allerfeinstes Blütenmehl per 10 Pfund-Sack Mk. 1.90. Feines Blütenmehl per 10 Pfund-Sack Alk. 1.70. Margarine, Marke Creme bester Ersatz für frische Butter, per Pfund 66 Pfg. Garantiert reines Schweineschmalz per Pfund 61 Pfg. Palmin per PsunS 70 Pfg. Rosinen, Korinthen, Sultaninen etc* in nur besten Qualitäten. 7528 Christian WaD6egifle8s Marktplatz 17 Gegründet 1826 Telephon 262 Kinderschlitten August Kröll 73t-8 ^Selter* weg 12. ßtejjcncr Fremillige Feuemehr. Wir beehren uns, unsere aktiven und passiven Mitglieder zu unserer am 29. Tezcmber L Fd., abcuvs 9 Uhr, tm Saale des Hotel Einhorn stallstndenden W eiiinacüt sf eie r verbunden mit Verleihung der Diplome für 15 jährige Dienstzeit, ergebens! einzuladen. Be,/ii______________________________Der Vorstand. Geschäfts-Empfehlungen iteurt billigst vrühl'sche llnlversitätr-vruckerei. Sietzen. i Bank für Handel und Industrie (Darmstädter Bank) Depositenkasse Giessen Giessen Telefon 120 ---- Bankgebäude: Joharmesstrasse 1. Aktienkapital and Reserven: 183*/2 Millionen Mark. Niederlassungen in: Darmstadt, Berlin, Cottbus, Forst, Frankfurt a. M., Frankfurt a. O., Guben, Halle, Hannover, Lahr, Leipzig, Offenbach a. Stettin, Strassburg i. E., Agenturen in Alsfeld und Herborn vermittelt alle in das Bankfach einschlagenden Geschäfte wie: An- und Verkauf von Wertpapieren, Geldsorten etc. Einlösung von Coupons --- Conto-Corrent-, Check- und Wechsel-Verkehr mit und ohne Kredit. Gewährung von Darlehen gegen Hinterlegung von Wertpapieren etc. Uebernahme von Wertpapieren zur Verwahrung und Verwaltung in dem Bankgewölbe. Vermietbare Schrankfächer (safes) Besondere Abteilung für Spar-Einlagen dieselbe vergütet z. Zt. folgende Zinsen: 4 % bei ganzjähriger Kündigungsfrist und zwar für Beträge von Mk. 1000.— aufwärts. 31/, */• bei x/4 jähriger Kündigungsfrist für alle Beträge. Die Verzinsung beginnt — wie seither schon üblich — mit dem Tage der Einzahlung. Die Bank für Handel und Industrie ist vom Grossh. Ministerium zur Anlage von Mündelgeldern geeignet erklärt worden. Die Bank für Handel und Industrie ist unter dem Namen „Darmstädter Bank" allgemein bekannt und auch die Aktien des Instituts werden an der Börse und in den Coursblättern mit „Darmstädter Bank" bezeichnet Die Bank beschäftigt mehr als 1200 Beamte. [aie/e Kassestunden: Vormittags von 8 bis 12 Uhr, nachm. von 2 bis 51/, Uhr, Samstags nur bis 4 Uhr. Wettdelannl. Allen voran in Musikwerken elektr^ Gewicht--» aulzug u. elefrr. Blanos Automaten- Seip nur 32 Msclsir. 32 nächst Hauptbahuhof. Ihv1^, Musikwerke zu vermieten. Feuerwerk BkWlische Umim empfiehlt 09185 'MoBff Vieler Marktstra^e 5. Imls. 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