fe eide ■chatt •"eisen 955 Jn in ser ätz 9-10 ereio. eite Vorstellung, * Glitte kar Wilde liaus in Frankfurt a,M. gegen 10»/4 Uhr. 3.- (Mitglieder X dielende bei Herrn Challk- T“. ’om Meer“ mit II innerstag, 6. Dez, // lott) hl 6it6ti ZuxbaM, Ar Bilder W - Menwäto Weben. iit LuchlchMd W. ' A. / nbtv. MIM üsi.VnttagrgeM )andeützelllbroIch.Mk.M grb. Mk. 2.-« (rtt(38änbtintmtmW geb. Mk. 6.-« Alles in allem dürfen **x lanßtm feintet d. J^ .-sH sD-sS LdAsS O ■MvE [f*td P^Sr!®^ ^ol?mPfiuvorriU?. enehO'V, purfaniene •Ä CO- Dienstag Ä7. November 1906 156. Jahrgang Erstes Blatt Nr. 279 Erscheint tfiflltJ) anher SonniagS. Dem (Siebener ^Anzeiger werden tm Wechsel mit dem Kesstfchen Landwirt die (Siebener Familien» blätter mermal in Der Woche beigelegt Rotationsdruck il Ver» lag der Brühl 'leben Unwerl.-Buch-u. Stein» bruderet. R. Lange. Rehaftion, (ferpeöitirm und Prur/eret: Gchnlftrahe 7. Redaktion 112 Verlag u.Exved.s-^, öl Adresse für Tevelcben: Anzeiger Wietzen. Vezngbpret», monatlich 7b Pi., viertel- mhrlich Ml. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 65 'Bf.; durch die Post Alk.2.—vtenel» jährt ausscht Bestellg. Annahme von Anzeige« für die Lagesiiuiiiiner bis vormittags 10 Uhr. ZeilenpreiSi lokal 12*BtN auswärts 20 'Bffl. Verantwortlich tüt den ooltL und aUgem, Teil V. ötltfo *üt .Stabt und Banö* und _(Send)i5)aale. (i t nfl petz. <üi den tin» teiaciiteil t*an« Pei Giehener Anzeiger " General-Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen tz.ae Atedigt des Kaiers. Am Totensonntag hielt der Kaiser, niie wir bereits kurz meldeten, in Kiel an Bord des Flottenflaggschiffes „Deutschland" den Gottesdienst ab. Seiner Predigt lag der Text Osfenb. Joh. 13, 14 zugrunde: „Selig sind die Toten, die in dem Herrn sterben, von nun an. Ja, der Geist spricht, daß sie ruhen von ihrer Arbeit, denn ihre Merke folgen ihnen nach." Der Monarch führte in seiner Ansprache ungefähr aus: Man bekränzt am Totensonntag die Gräber der lieben Heimgegangenen. Es sei dies ein schöner, echt menschlicher Braucy, unO man solle, der Toten mit Wehmut geoenkend, nicht hadern mit dem Geschick, das sie abries. Die Toten haben ihr irdisches Werk vollbracht und ruhen von alien Muhen und P.agen dieser Welt. Viele von uns haben ihre s2üige irrigen schwer leiden sehen, und ihr letzter Seufzer bedeutete ihnen Erlösung. Wohl denen, die gottergeben sterben! Um dies zu tonnen, müsse sich besonders der Seemann eines braven, gottesfürchtigen Lebenswandels b e f le i ß i g e n, denn er könne jeden Augenblick vor Gott treten, uno oft sei ihm nur ganz kurze &eit zum Abschied von dieser Welt be- schieden. — Der Kaiser erinnerte an die Tooesstunde der Kameraden, die auf der „Amazone", „Großer Kurfürst", „Eber" und „Iltis" zur Ehre des deut|chen Vaterlandes gestorben sind. Allen diesen Braven war nur ein kurzes Gedenken an ihre Lieben in der Heimat, an Gott und an den obersten Kriegsherrn vergönnt. — Im Anschluß an das Mort der Bibel: „Und ihre Werke folgen ihiien nach" betonte der Kaiser, daß die Arbeit sür jeden Menschen das Notwendige sei, und daß er ohiie den Segen der Arbeit der Ver,uhrung und den Lockungen des Lebens nicht Widerstand leisten laiin. Wenn die Stunde komme, in der Gott richte, stunden hinter jedem die guten und die bösen Werke! Mit der Mahnung, treu zum Glauben, zu Kaiser und Reich, zu halten, schloß der Kaiser die Predigt. politische Lagesscdcrtt. Wie der Kaiser die Geburt semeS Eukels erfuhr. Maxunilian Harden erzählt in der Zukunft: Die Kiouprinzessin hat ihrem Mann einen Knaben geboren. Ten Kaiser, der auch diesmal der erste Gratulant jein möchte, Hal auf der Hochjommerreije die frohe Kunde noch nicht erreicht. Als er in Bergen landet, kommt Herr Oskar Shtebel, der beim norm. König beglaubigte Gesandte des Deutschen Reiches, mit dem Konsul an Bord der „Hamburg". Herr Stuebei hat, seit die Kolonial» skaudale die Welt mit Lärm erfüllen, den Monarchen nicht mehr gesehen und am furchtbaren Tag des Gerichts nun das Köpfchen verloren. Trotz der Vorbildung als 'Mathematiker und Jurist »iltert er vor der ersten Begegnung mit dem Allmächtigen, der ihn jeligsprecheii und verdammen kann. Wird aber gnädig empfangen und, mit seinem Begleiter, zur Mahlzeit geloben. Als das Tischgespräch einen Augenblick stockt, sagt der Konsul: „Ter reiche Fahnenschmuck der Stadt wird Euerer Majestät gezeigt haben, welchen Anteü die Bevölkertmg an der Geburt AUeihöchltihres Enkels nimmt ..." Ter Kaiser schlägt mit der Faust aus den Tisch, daß die Teller und Gläser klirren. Enkel . . . Eulenburg I" Und zu dem neben ihm sitzenden Gesandten: „ 9JI a n n 1 Und das erfahre ich jetzt erst?" Alles blickt entsetzt auf den armen Oskar. Der ist weiß wie das Tascheiituch, schlottert in seinem Galakleid und stammelt endlich: „Alt Land liegen auch schon sehr viele Depeschen." Wilhelm wird d u n k el ro t, springt auf, befiehlt allen, sitzen 8 u bleiben, läuft in sein Rauchzimmer und dämp't bei der Zigarette langsam den Zorn. In aller Hast muß ein Bote öie Depeschen holen. Ungefähr vierhundert sinds; noch nicht einmal sortiert. Cbenauf liegt der Glückwunsch, den Freund Abdul y a m i b geschickt hat. Tie Höfluigsschar im Kreise bebt noch von ber Erregung. Doch der Kaiser ist schon wieder bei gutem Humor, nimmt em Depeschensormular und schreibt an den Kronprinzen: „Erfahre soeben durch den Sultan, daß Dir ein Sohn geboren i ft/ Graf Posadowsry und die Landarbeiter, Man schreibt uns: Es ist den Reden des Grafen Pvsadowsky eigentümlich, baß sie bald auf der Linken, bald auf der Rechten des Reichstags Zustimmung finden. So fand der Staatssekretär bei oer Verhandlung über den Berussveveins-Gesetzentwurs anerkennende Morte für die Daseinsbedingungen der Landarbeiter. Sie seien mit ihrem Deputat' besser daran als die Industriearbeiter in den Großstädten. Die Konservativen spendeten demonstrativen Beifall. Graf Posa- dowsky scheint durch seine nunmehr 14jährige Tätigkeit in der Reichshauptstadt den tatsächlichen Verhältnissen aus dem platten Lande östlich der Elbe einigermaßen entfremdet zu sein. Mas in aller Welt sollte die ländlichen Arbeiter veranlassen, im Westen und tunlichst in der Stadt Beschäftigung zu suchen, wenn nicht der Unterschied in den Levens-, d. h. vor allem in den Lohnbedingungen? DaS Verständnis für die sozialen Fragen und Fortschritte der Zeit beginnt sich auch in der Landbevölkerung zu regen, und es muß gerade mit Rücksicht darauf als unverständlich bezeichnet werden, daß die Regierung zögert oder gar es ablehnt, die Wohltaten der sozialen Gesetzgebung in vollem Umfange auch den ländlichen Arbeitnehmern zuzuwenden. Die letzte Berufsstatistik konstatiert noch ein, allerdings geringes, Ueberwiegen der londivcrtschaftltchen Bevölkerung über die industrielle in Deutschland. Es liegt im Staats- interesse, daß dieses Verhältnis annähernd bestehen bleibt, denn das Wohl des größeren Teiles der unselbständigen Existenzen auf die Gunst industrieller Konjunktur gestellt zu sehen, kann nicht als wünschenswert erscheinen. Die höheren Agrarzölle und teuren Lebensmittelpreise führen ja den lanowirtschaftl. Produzenten beträchtliche Mehreinnahmen zu, sodaß sie die Uebernahme eines Teiles der sozialen Versicherungskosten kaum noch nut stichhaltigen Gründen ablehnen tonnten. Mit dem Deputat hält man heute keinen Arbeiter mehr auf dem Dorfe fest, das würde wohl jeder von ihnen dem Grafen Pofadowsky bestätigen. Zufriedene Offiziöse. Den Amerikanern wcro uas Geschäft, die Deutschen „h o ch z u n e h m e n", durck nichts so sehr erleichtert, als durch die Harmlosigkeit und Vertrauensseligkeit der deutschen Offiziösen. Frhrn. Speck von Sternburgs, des deut- jchen Botschafters in Washington, jüngste Rede beim Jahresbankett der Newyorelr .Handelskammer — „Amerikas Projperität bedeutet auch Deutschlands Prosperität" —, die m weiten Kveisen Erstaunen erregt, diese Rede findet die Zusliminung der ossi^wsen „N^eod. Allg. Zlg." Ob aua) den Beifall des Fünften Bülow, bxu'uöci: wird Hofientlich bei der Etatsberarnng im Reichstag Klarheit herbe.gesühn werden. Es muß eitlmal aus dem Reichstag dem Botschafter in Wajhingcon mehr Zurückhaltung bei Festreden empfohlen werden. Der diplomatische Vertreter der Union m Berlin, Tower, erweist du.ch sein Schweigen seinem. Lande einen größeren Dienst. Doch o.e „Nordd. Allg. Ztg." ist befriedigt ma)t nur von der Stern» burgschen Rede, jondern auch von der des Staatssekretärs Root über die wirtschaftlichen Beziehungen der Union zu Südamerika, weil Raat die Gewogenheit hatte, einer umfangreicheren Einwanderung der „durch Bni.gLrrugendeti ausgezeichneten" Deutschen in Brasilien das Wort zu reden. Die „Rordd. Allg. Zig." meint, wenn dieses erfreuliche Bekenntnis des Sraalsjelretars zum Gemeingut in Rord- ametila geworden fein werde, dann sei der Möglichkeit, Mißtrauen gegen Denifchlano zu säen, der Boden entzogen. Das offiziöse Blatt erinuniett damit den Botschafter Speu von Sternburg, bei nächster Toastgelegenhett, auf der Grundlage des ^lootjchen „Vortrauendootutiis" für bu Deutschen, einen Appell an die dem Botjcha,terherzLn ebenso nahestehenden Amenlaner zu richten, dach das güldene Zeitalter anheben zu lassen. Den Optimismus in Ehren — ein nüchterner Beurteiler kann fLei) indessen des Emdrucks kaum erwehren, als trage Root Deucschsreundlichkeit zur Sck)au, um die gerührten Regierungen in Deutschland zu weitgeh enden handelspolitischen Zuge st änd- nis sen an -ix ie Union zu veranlassen, wovon dann nach Frhr. v. Sternburgs Ansicht auch Deutschland Vorteil Hütte. Bezeichnenderweise wird Frhr. v .Sternb'irg von Londoner Blättern mit Loo überschüttet. Das sollte ihm zu denken geben. • Vor der Kolonialschlacht. In dieser Woche werben die Kolonialdebatten ihren Anfang nehmen. Die schwierige Vertretung liegt dem slello. Kolonialbirektor Dernburg ob, indessen die Angelegenheit erfordert es, daß der Reichskanzler in eigner Person Rede und Antwort stehe, da er ja der eigentlich Verantwortliche ist, ziimal Herrn Dernburg sür bie Vorkommnisse vor seiner Amtsperiode keine Schuld treffen kann. Jedenfalls ist ein recht heißer Kampf zii erwarten, die einzelnen Fraktionen haben zumeist je drei Redner nominiert, sodaß eine sehr lebhafte Debatte bevorstehen dürfte. Anerkannt muß aber werden, daß unsere Truppen sich heldenmütig schlagen. ES ist wohl noch erinnerlich, mie über den Kopf der in Frage kommenden Stellen hinweg Generalleutnant v. Trotha nach Südwestafrika gesandt worden ist und mit seinen Operationen wenig Glück hatte; die Hauptaufgabe mußte in überaus schwierigem Guerillakrieg durchgeführt werden. Herrn Dernburg dürfte eS nicht leicht werden, angesichts der eingewurzelten Anschauungen sich die genügende Autorilät vor den Militärs und Beamten zu schaffen. Mit schönen Zahlen jonglieren und eine günstig gefärbte Bilanz ausmachen, das imponiert einer Generalversammlung von Aktionären; auch dem deutschen Reichstage. In einem längeren Artikel, betitelt: »Zur Kritik der kolonialen Denkschrift schreibt die »Nordd. Allgem. Ztgt: »In verschiedenen Vläliern ist bei der Kritik der kolonialen Denkschrift beanstandet worben, daß in derselben der Mangel des Baues von Eisenbahnen als der einzige solgenschwere Fehler ber Verwaltung angesehen werde. Die Kritik vergißt hierbei, baß eS sich um eine iachtechnische Arbeit handelt, welche sich ausschließlich mit dem Stande der adininistratioeii Verwaltung in den Schutzgebieten besaßt, soweit dieser in den finanziellen Ergebnissen auS- gedrückt werden kann. Niemand wird der gegenwärtigen Leitung ber Kolomalverwaltung zuirauen, daß sie glaubt, damit alle diejenigen Anstände erschöpit zu haben, welche sich — zum großen Teile mit Recht — gegenüber ber bisherigen Verwaltung ergeben haben. Aber alle bieje Anstänbe sind — sonst müßte man ja an ber Möglichkeit einer einwandsireien Kolomalverwaltung überhaupt verzweiseln — reparabel. Ter 'Mangel einer rechtzeitigen Erschließung der Schutzgebiete durch Verkehrswege aber und die daraus entstandenen großen Aufgaben für bie deutsche Nation sind nicht reparabel. Tas ist der Sum der betreffenden Auslassungen. Schließlich sagt der Artikel: Die Kolomalverwaltung strebt dahin, den Kolonien möglichst bald eine gewisse Selb st Verwaltung zu geben. Im Hinblicke darauf stehen zurzeit Beratungen in der KolonialverivaliUng an, welche eine Abänderung des Be- a in t e n g e s e tz e S für die Kolonien vorbereuen und die Ätöglich- keit schaffen sollen, auch andere Personen als juristisch oderverivaltungSlechnisch vor bereitete in größerem Umfange als Kolonialbeamte emzuführen. An sich befähigt ineber bie Qualität als Kaufmann noch bie als Beamter zur Uebernahme einer verantwortlichen Stellung in ben Kolonien hinreichend. Dazu gehört vielmehr eine gesund ausgebildete Ber- ioaltiingspraxiS, eine sachliche Vorbildung, ine lediglich mit Rücksicht auf die kolonialen Bedürfnisse zu erwerben ist, eine einfache, klare, unseren Beamten verständliche Uerwallungspolitik und vor allem eine gute Dosts gefunden Menschenverstandes und nationaler Gesinnung. Wie die Tägl. Rundfchau aus dein Schutzgebiet berichtet, werde in dem Osfizier-KoipS der Schutzlruppe die Meinung verbreitet, daß, falls keine besonderen Ziviichenfälle mehr eintreten, etwa zum 1. April 19U7 das Ende deS Krieges offiziell erklärt werden wird. Aus StaSr unO Land. Sprechstunde., . . < • —V38 Uhr abds. Gießen, 27. Rov. 1906. ♦♦ Militärisches. S. K. H. der Groß Herzog haben in Uebereinstimmung mit S. M. dem Kaiier und König das Jiad)fteL)cnDe besohlen. Zur Herbeiführung einer Gletastnaßigkett in der Bezeichnung der Regimenter in der Grvtzh. (2ö.) Division, die einen besonocren Namen haben, uno zur Herstellung einer Uebereinstimmung mit oer Bezeichnung der Königl. Preuß. Regimenter, die sich in gleicher Lage befinden, werden abgeünOcrt: 1. 1. Großh. Hessisches Infanterie- iLeibgarde«) rsiegiment Nr. 115 in „Leivgarde-Infanterie-Regiment (1. Großh. Hessisches) Rr. lla“, 2, 4. Großh. Hessisches Infanterie - Regiment Prinz Earl) Nr. 116 in „Jnsanrerie-Regiment Prinz Carl i4. Großh. Hessisches) Nr. 116 , 3. 1. Großh. Hessisches Dragoner Regiment (Garde-Dragolier.Regiment) Nr. 23 in „Garde-Dragoner-Regiment (1. Großh. Hessisches) Nr. 23", 4. 2. Großh. Hessisches Dragoner-Regiment (Leib-Dragoncr- Mßimcut) Nr. 24 ui „Leib-Dragonrr-Regiment (2. Großh. Hessisches) Nr. 24“, ö. 1. Grogh. Hessisches Feld-Artillerie- Regiment Nr. 2ö (Großh. Artillerie-Korps) m „Großh. Ar- iillerie-Korps, 1. Grvgh. Hessisches Felb-Artillcrie-Regimenl Nr. 2ü“. •• Ein Gießener Offizier in Südwestafrika. Bon werter und besreundeter Seite wird uns geschrieben: In dem gestrigen Parlamenlsblau Ihrer Zeiiung findet sich am toujlniie des Arrilels »Der zioeile Rackitraaselal lür Südivest- airika" eine, wie ich glaube, (sehr richtig. T. Red.) oifiztelle Llotiz vom Kriegsschauplatz, wonach Oberleutnant Rausch den yoliciuotiemülner Fielding und jeinen Anhang in schwer zugänglichem Gelände überraschend angegriffen, m die Flucht ge- ,a)iagen und durch schane Benoigung gezwungen hat, inner Preis- gaue seiner gewannen Habe und des Viehs aus englisches Gebiet zu flüchten. Ter schneidige Oifizier, der nut nur 85 Reuer diese Tat vollbracht hat, ist em Sohn unserer Siadl. Sem Vater ist Geh. Rat Raus ch, der Tiretlor des Realgymnasiums. Ich be- inerte noch, bau Cberleiun. Rausch sich schon seit mehr als zwei fahren auf dem Kriegsschauplatz befmbet, bereits ben Herero- ietbzug, msbejonbere das Geiecku am Waterberg, mitgemacht hat, dann den Feldzug gegen die Hottentotten. Rach einem kurzen Erholungsurlaub m diesem Sommer ist er wieder auf den Kriegsschauplatz geeilt. Tie fetzige Erwähnung in ber oifiziellen Depesche ist boch sehr ehrenvoll. — Em anderer Sohn des Geh. Rat Rausch sieht als Offizier bei der Schutztruppe in Kamerun. ** Der Kronbauer'sche Quartett-Verein begeht am 8. Dezember sein 3 0. Stiftungsfest. Es soll m althergebrachter Weise gefeiert werden, doch hat der Verein, der Bedeutung des Tages entsprechend, eine hervorragende Violin-Virtuofin, Fraulein Anna Hegner, die Ätachfolgerm des Professors Hugo Heermann in Frankfurt, um ihre Mitwirkung gebeten. Die Künstlerin hat bereitwilligst zugesagt, was sicher ben vielen Freunben des Quartetts eine hochwillkommene Nachricht sein wird. •• D1 o Herrschaft Fischbach im Riesengebirge, die S. K. H. der Groß Herzog an den Fldeitommlßbefltzer Fe- borio Ntartin auf Schloß Rothenburg O.-L. verkauft hat, gehörte Ende des 18. Jahrh. zum Kloster Grüffau. 1822 raufte es Prinz Wilhelm von Preußen, der Bruder des Königs Friedrich Wilhelm III. für 118 000 Reichstaler. Von diesem erbte sein Sohn Prinz Waldemar die Herrschaft Fischbach, von diesem sein Bruder, der Admiral Prinz Adalbert; nach deffcn Tode waren feine Schwestern, bie Königin-Witwe Marie von Bayern und die Prinzessin Elisabeth von Hessen Be- sitzerinuen; nach dem Tode der ihre Schwester überlebenden Prinzessin Elisabeth fiel Fischbach an den Großherzog von Heffen. Das Rittergut, das mit dem dazu gehörigen Vorwerk Neudorf zuletzt an Generalmajor von Ferno verpachtet war, während als großh. Dominial-Kommissar Oberförster 'Mettenheimer das Schloß bewohnte, umfaßt 1034 Hektar Fläche, davon rund 760 Hektar Watd. Der von dem neuen Besitzer gezahlte Kaufpreis beträgt 21/i Millionen Mark. Butzbach, 26. Nov. Auch hier sind die Preise von Fleisch- und Wurstmaren um 5—10 Pfg. das Pfund heruntergegangen. Für schlachtreife Schweine wurden in den letzten Tagen bezahlt 65—67 Pfg. das Pfund Schlachtgewicht, oder 49—51 Pfg. das Pfund Lebendgewicht. Rinder kosten zur Zeit 78—82 Pfg. das Pfund Schlachtgewicht, oder 40—42 Pfg. Lebendgewicht; Kälber kostens 47—50 Pfg. das Pfund Lebendgewicht. — Der ehemalige Sparlassenrechner Heinzerling hat heute hier in seiner Vaterstadt seine 7 jährige Gefängnisstrafe angetreten, nachdem seiner Berufung nicht stattgegeben worden war. □ Rödgen b. Bad-Rauheim, 25. Nov. Infolge der Nähe von Nauheim, Friedberg, Frankfurt, wo die Bevölkerung nahe Arbeitsstätten sand, ist unsere Bevölkerung jetzt größtenteils ArbeNerbevölkerung, und bei Gemeinbewahlen hat die Sozialdemokratie gewöhnlich die Riajorität. So wurden bei der letzten Beigeordnetenwahl zweimal ihre Kandidaten gewählt, doch das Kreisamt bestätigte beidemal bie Wahl nicht. Jetzt steht die Bürgermeisterwahl bevor. Wüt Rücksicht auf sein hohes Alter will der 71 jährige Bürgermeister Zehner für bie Wiederwahl danken. Seine Anhänger wollen seinen Sohn wählen, aber die Arbeiter wollen einen von ihrer Partei wählen. Man darf auf die Weiterentwicklung gespannt sein. § Dauernd ei in, 26. Nov. DaS KreiSamt hat die kürzlich erfolgte Bürgermeisterwahl wegen Wahlbeein- flussung für ungiltig erklärt, sodaß nochmals gewählt werden muß. X Nidda, 25. Nov. Die Feier des Geburts- festes S. K.H. des Großherzogs wurde in den Schulen festlich begangen. In der höheren Bürgerschule hielt Lehrer Peters einen Vortrag über die Entwicklung Hessens seit der Zeit der Chatten bis jetzt. Am Abend fand ein Fest- ko m m e r s im Gambrinus statt, bei dem Oberamtsrichter Nömheld den Triukspruch auf den Großherzog und Pfarrer Werner auf den Kaiser ausbrachte. Stationsvorsteher Fiedler trank auf das Vaterland. Den instrumentalen Teil hatte das Kaiserorchester bereitwilligst übernommen. — Der heutige Totensonntag hatte zahlreiche Andächtige im Gotteshaus und auf dem Friedhof versammelt. Viele Gräber trugen Trauerschmuck. X Schotten, 26. Nov. Die außerordentlich milde Witterung der letzten Zeit brachte manche Naturmerkwürdigkeit, abgesehen von vollständig ausgereiften Erdbeeren, blühenden Aepfelbäumen und treibenden Johannisbeersträuchern, deren Vorkommen absolut keine Seltenheit war. Auch au die Tierwelt haben die warmen Herbsttage Einfluß ausgeübt. Ein Storch verschmähte es, gleich seiner Sippe in der jetzigen Zeit an den Gestaden des sonnigen Nils zu promenieren, er wußte sogar seine Störchin zu veranlassen, hier zu bleiben. Eine Ahnung mag sie jedoch beschleichen, daß auch noch andere Tage kommen werden, das beweist, daß sie das Nest auf des Hauses First verlassen und ein neues jetzt in der fast laublosen, altehrwürdigen Linde aufgebaut haben. Man kann sie am Abend in dem neuen Heim beobachten, kosend und klappernd wie in der holden Frühlingszeit. Möge es ihnen vergönnt sein, bei Eintreffen ihrer Verwandten, diesen vom Vogelsberger Winter nur gutes zu berichten. -s- Lauterbach, 26. Nov. Seit Einführung der preußisch-heffischen Bahnoerwaltunq und der Eröffnung der Bahn Lauterbach-Grebenhain-Gedern-Stockheim hat der Verkehr auf dem hiesigen Bahnhof Alt so zugenommen, daß die Räumlichkeiten und der Bahnhof nicht mehr genügen. Da die Durchführung der Vogelsbergbahn bis Frankfurt über Heldenbergen-Vilbel bevorsteht und eine weitere Verkehrssteigerung erwarten läßt, so hat die Bahnbehörde beschlossen, den Bahnhof Lauterback-Alt bedeutend zu erweitern. Für die Arbeiten sind ca. 50000 Mark vorgesehen. — Wegen großer Verbreitung der Masern mußten die Unterklassen der Schulen geschlossen werden. Büdingen, 26. Nov. Im Kreisamtsgebäude tagte dieser Tage eine Versammlung von Vertretern von den Gemeinden und Jntereffenten des B a h n p r o j e k t s Büdingen- Hanau. Auch der Vertreter der Bahnbaugesellschast nahm an der Versammlung teil. Nach längeren Verhandlungen einigte man sich dahin, daß die Strecke über Langenbergheim, Himbacher Kreuz nach Düdelsheim-Büdingen geführt werden soll. Eckartshausen und Marienborn wünschen, daß die Bahn in einer Schleife nach Marienborn geführt wird. Die Bahngesellschaft hält dies für unausführbar. Tas Projekt soll nunmehr schleunigst ausgearbeitet werden, um den maßgebenden Stellen vorgelegt werden zu können. Folgende Orte sollen berührt werden: Hanau, Bruchköbel, Rüdigheim, Marköbel, Langenbergheim, Himbach, Hainchen, Düdelsheim, Ohlers- hausen und Büdingen. Die intcreffierten Gemeinden haben sich zur kostenlosen Geländestelümg bereit erklärt und 80 000 Mk. Barzuschuß gezeichnet. -1. Vonr Vogelsberg, 25. Nov. Als eine 9(rt Schildbürger st reich wird hier eine lustige Zigeunergeschichte viel belacht. Bei einem Dorfe leistete eine Zigeunerbande der Ortspolizei Widerstand. Schließlich wurden ein Zigeuner und zwei Zigeunerinnen in das Torfgefängnis (Spritzenhaus) gebracht und zwei Wächter vor das Tor gestellt. Spät abends war es ihnen draußen zu rauh und sie gingen ins Gefängnis, um es sich am warmen Ofen gemütlich zu machen. Das Pfeifchen wurde geraucht und das Schnapsgläschen machte fortgesetzt die Runde; in ihrer Großmut ließen die braven Wächter auch die Zigeuner mittrinken. Doch bald erlagen die Wächter ihrer aufreibenden Beschäftigung, sie entschliefen, laut schnarchend, ebenso die beiden Zigeunerinnen. Der braune Pußtasohn war zum Wächter geworden. Nachdem er da? Fläschchen und ein Pfeifchen anelliert hatte, öffnete er leise, schlich hinaus und verschloß die Tür von außen. Früh morgens pochte der Ortsgewaltige an der Pforte des Gefängnisies. Da erwachten die treuen Hüter und ihre beiden Schutzbefohlenen. Doch nun war guter Rat teuer, der Dorfschmied mußte das Schloß ausbrechen, um Wächter und Bewachte zu befreien. Mit Wehmut aber wird der Zigeuner an die schönen Stunden in dem gemütlichen Ortsgefängnis denken. Darmstadt, 26. Nov. Die Fürstin zuSolms- Hohensolms-Lich ist im Lause des gestrigen Nachmittags wieder abgereist. Die Abreise des Fürsten zu Solms- Hohensolms-Lich wird heute abend erfolgen. Darmst. Ztg. w. Wetzlar, 25. Nov. Die Erweiterung des hiesigen Bahnhofes ist in der Weise geplant, daß auf dem linken Lahnufer nach Gießen zu ein besonderer Nangier- bahnhof angelegt und das jetzige Vahnhofsgelände südlich vom EmpfangSgebäude ausschließlich für die Errichtung des OrtSgüterbahnhofs in Anspruch genommen werden soll. Ties führt dazu, die gesamten Bahnsteiganlagen auf der Nordseite des Empfangsgebäudes anzuordnen, wodurch von der Stadt her ein schienenfreier Zugang zum Empfangsgebäude geschaffen wird. Im Zusammenhänge mit der Veränderung der Gleisanlagen ist der Ersatz der Bahnübergänge der Siegener Cbauffee durch eine Überführung in Aussicht genommen. Die Gesamtkosten sind auf 3 940 000 Mark veranschlagt. § Marburg, 26. Nov. Am 1. Dezember tritt hier eine Polizeiverordnung in Kraft, in welcher das Betasten der zum Verkauf seilgebotenen Nahrung?- und Genuß mittel bttref) die Markt- und Ladenbesucher, sowie das Kosten der Butter mittelst der Fingernägel oder andrer Gegenstände, außer mit einem Holzstäbchen, das nach jedesmaligem Gebrauch vernichtet werden muß, unter Strafe gestellt wird. Frankfurt a. M., 26. Nov. lieber bic kün st le rische Bebauung ber Frankfurter Altstabt hat ©tnbtixit Schaumann interessante Mitteilungen gemacht. Bekanntlich ist bie Altstabt durch einen Niesendurchbruch vom Römer bis ins Ostend erschlossen worden. Eine große Anzahl von Bauplätzen ist dadurch entstanden, und die Stadt hat beschlossen, eine Anzahl Bauten, besonders die Eckhäuser, selbst auszuführen, um den altfraukfurterischen Charakter zu wahren. Durch ein Preisausschreiben erlangte man hübsche Entwürfe, von denen eine ganze Anzahl schon zur Ausführung gelangt ist. Die Bauten zeigen den Stilcharakter der Altstadthäuser aus dem 16. Jahrhundert; die Anwendung von Putzflächen, Holzwerk und reichlich Schiefern sichern ihnen eine schöne Farbenwirkung. Das Holzwerk ist durch Schnitzereien geziert, wie sie vielfach an den Altstadt- bauten zu sehen sind. Eine besondere Sehenswürdigkeit wird das Dompfarrhaus sein. Es wird im Barockstil errichtet. 7 Häuser verschüttet. 3 Frauen getötet, etne Stenge ’-cictj vernichtet. Die übrigen Häuser wurden wegen Nackn'ulschungsge^ahr geräumt. — In W i e n wurden au* Ersuchen der Staatsanwaltschaft in Chemnitz der Artist Jostrnami sowie die 16jährige Marie Finsterbusch verhaktet. Jostmann hatte das Mädchen unter Mitnahme einer ihren Eltern gehörigen Summe von 2000 Mk. entiührt. — In Züri ch mürbe der Kaufmann Siebter, der unter dem Namen eines Barons von Hauten anfgetreten war, verhaftet. Er soll in Nom einer Tarne Geld und Wertsa cb e n int Betrage von einer halben Million Lire entwendet haben. — In Belgrad wurde der bulgarische Postbeamte Eoustanlinow, der auf dein Postamte zu Ruslschuck 340,000 Francs unterschlagen hatte, verhaftet. — Ein maskierter Räuber hat in einem von Alton (im amerik. Staate Missouri) nach Osten gehenden Zuge Passagiere beraubt, indem er sie unter Vorhaltung seines Revolvers zwang, ihin ©elb und Wertsachen int Wert von 2 000 Tollnr § a u s z u l i e f e r n. Dem Zugführer gelang es, den Räuber zu überwältigen unb zu fesseln. Man hat in ihm den Manu erkannt, welcher am 8. November in demselben Zug einen Raub ausge- sührt hat. Die Fassade ist einfach gehalten, sichert aber dem Haus immerhin noch eine Wirkung gegenüber dem gewaltigen Dombau. Bei einigen Häusern mürben auch Architekturteile verwenbet, bic man beim Abbruch alter Häuser fanb unb bie zum Teil schon im Museum waren. Besonbers nm Römerberg, ber nach einem Bilb von Schütz bem Aelteren gestaltet wird, ist dies geschehen. An ber Fahraasse soll bie Altstabt burch einen monumentalen, stilvollen Torbau abgeschlossen werben Man sieht, die Stadtverwaltung versteht es, in bie Altstab neues Leben zu bringen. ba§ aber doch altertümlich au- mutet. Deutscher Aerehstag. , 126. Sitzung vom 26. November. Am Bundesratstische Graf Posadowsky. Präsident Graf Balle st rem eröffnet die Sitzung mit einem Nachruf auf den verstorbenen sozialdemokratischen Abg. 2 r e e 5 b a dji Die erste Beratung deS Gesetzentwurfes betreffend gewerbliche Berufsvcreine wird fortgesetzt. Abg. Dr. Pachnicke lfrs. Vg.) mutet der Entwurf an, wie auS der Zeit der 50er Jahre des vorigen Jahrhunderts, aus der Entftehungszeit des preuß. Vereinsgesetzes. Die Vorlage ist offenbar mehr ein Werk der preuß. und sächs. Regierung als des Grafen Posadowsky. Die Aussichten der Vorlage sind nicht günstig. Seine Partei werde versuchen, in der Kommission aus der Vorlage herauszubringen, was die preußische Hand hineingcarbeitet hat. (Beifall links.) Abg. Giesberts (Ztr.) wendet sich zunächst gegen den Abgeordneten Legion und fährt dann fort: Die größte Unterlassungssünde sei es. daß nicht jede bürgerliche Partei ein halbes Dutzend schlichter Männer in das Parlament schickt, die mit dem Volke leben und das Volk verstehen und daß man bei allem Patriotismus doch nicht dafür sorge, daß die Worte der Brestatwr Kaiserrede zur Wahrheit werden. Wir erkennen an, daß die Arbeiterfrage auf dem Lande eine sehr ernste Rolle spielt. Ein tüchtiges Arbeitspersonal sei dort vor allem nötig. Wir müssen eine größere Intelligenz bei den Arbeitern haben, wenn unsere Industrie ihren Standpunkt auf dem Weltmarkt be- hanpten soll. Solche Menschen könnten sich aber nicht in einem gedrückten Arbeiterstande entwickeln. Es ist höchst bedauernswert, .daß das ländliche Koalitionsrecht noch fehlt. Man müsse sich schämen, ein Preuße $u sein. (Lebhafter Widerspruch, lärmeude Zustimmung bet den Sozialdemokraten.) Der 8 31 des bürgerlichen Gesetzbuches lasse sich nicht so einfach auf die Gewerkschaften übertragen. Man könne den Behörden nicht diese Befugnis in die Hand geben. Wir werden in der Kommission versuchen, die Bestimmungen entsprechend zu gestalten und die wesentlichsten Bedenken Hinwegzuräumen. Abg. Heine (So?,.): Das Gesetz ist ein Monstrum eigener Art, eine Geburt ohne menschliche Formen und Bildung. Tie ganze Arbeit sei verkehrt angcfaitgen. Die Regierung hat einen bemerkenswerten Mängel an Ver- täuduis für die lebendige Rechtspflege gezeigt. ungeschickten Fingern faßit e sie £!u, tun die Materie nach ihren kleinen Begriffen zu modeln. Dor Entwurf sei nicht paritätisch. wenigstens nicht in seinen Wirkungen. Es sei die- elbe Sache wie seinerzeit beim bürgerlichen Gesetzbuch. Die Verbände, die heute bestehen, könnten sich samt und sonders diesem Entwurf nicht unterwerfen. Man enthalte den Landarbeitern das Koalitionsrecht. Der Zentrumsplrrtei rate ich große Vorsicht .am. Die kleinen Polizeiwaffen, mit denen man jetzt gegen uns kämpft, sind im Kulturkamps gegen das Zentrum geschmiedet worden. Mit diesem Gesetz wird man nur Streikbrecher-Vereine groß ziehen. Man begeht den Fehler, Korporationen wie einzelne Personen zu behandeln. Man sollte wenigstens die großen Vereine vom Schadensersatz frei halten Die größte Korporation ist doch der Staat. Er sucht sich seine Beamten nach genauen Regeln aus. Er sträubt sich aber, eine Haftung iir sie zu übernehmen. Die gewerkschaftliche Bewegung teht vollständig auf der Basis der heutigen Gesellschaft, auf der Basis des Lohnertrages. Die Gowerkschastsbewe- gung muß unabweudlich kommen zu dem Ideal der Gleichberechtigung zwischen Arbeitgebern und Arbeitern, zu dem Ideal der freien Selbstbestimmung. Der Entwurf wird int entgegengesetzten Sinne als dem beabsichtigten wirken. Er beweist den Arbeitern, daß sie von der bestehenden Gesell- chast nichts zu erwarten haben. Es wird die EinheitS- und Gewerkschafts-Bewegung und Politik wie mit einem Kammer zusammeugeschmiedet. (Lebhafter Beifall bei den Sozialdemokraten.) Nächste Sitzung Dienstag. Tagesordnung: Weiterbe-- ratung und Rechnungssachen. * Kleine Tageschronil. InBreslau gab ein junger Mann, der in Begleitung zweier Tarnen in der Hobenzollernstraße spazieren ging, plötzlich einen Revolver schuß auf eine einerBegkeiterinn ab und verletzte sie schwer; die andere entfloh. Unmittelbar darauf tötete er sich selbst durch einen Schuß in die Schlafe. Tie schwer verletzte Tarne fand int jüdischen Krankenhause Aufnahme. Ter junge Mann ist der Student Richard Hahnfeld aus Jena. Tie schwer verletzte Tante i st die Witwehernes Rechtsanwalts K a 11 w i tz. — InBerlin ift her Landrat S ch w a r z, der seit etwa einem halben Jahre bei der Reichsbank tätig war, plötchch gestorben. Tie „Voss. Ztg/ meldet, Schwarz habe sich m einem Scbwermutsaiüall das Leben genommen. — In M^ schwitz im fäcbf. Vogtlande hat der 12 jährige Solin des Försters Saß seinen 10jährigen Bruder mit einem Jagdgewehr des Vaters erschossen. Ter Knabe hatte eine Patrone, bic er für leer hielt, in das Gewehr gesteckt und dann im Scherz auf den Bruder angelegt. Die Kugel war diesem in den Unterleib gedrungen unb die Verletzung war so schwer, daß der Tod emtrat. —Tas Automobil des Prinzen von Bourbon überfuhr bet Maserate einen 8jährigen Knaben. Tas Kind tvar so'ort tot. Ter Prinz stellte sich der Polizei. — Bei einem Borgst '' r S in Cassoni im schweizerischen Kanton Veltlin würben Handel rrnd vermehr», Volkswirtschaft. Märkte. Gießen, 27. Nov. Marktbericht. Auf heutigem Wocbenmarkte fofteten: Butter pr. Pfd. 1.15—1.25 Mk., Hühnereier 1 St. 9—10 Vfg., 2 Stck. 00—00 Big.. Gäitsecier 00—00 Pfg., Enteneier 0 Pfg., Käse vr. Stck. 6—8 Pf., Käsematte 2Stck. 5-6 Pfg., Erbsen v.Pfb. 18-24Pfg., Liitien p. Psb.25-tOPsg., Tauben vr.Pr.0,80 — 1,00Mk., Hühner pr.St. 1,00—1,60 Mk., Hahne pr. Stück 0,80—1,80 Mk., Enten pr. Stück 1,80—2,20 Mk., Gänse vr. Pfb. 65—70 Pfg., Ochsen fleisch pr. Psb. 82—88 Pfg., Kuh- und Rittbfleisch vr. Pfund 80—82 Pfg., Schweinefleisch vr. Pfund 86—90 Pfg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Psund 94 Pfg., Kalbfleisch pr. Pfd. 84—90 Pfg., Hammelfleisch pr. Pfund 60—80 Pfg. Welsche ver Pfund —.— Kartoffeln pr. 100 Kg. 6,00—7,00 Mk., Zwiebeln pr. Ztr. 4,00—5,00 Mk., Milch per Liter, 20 Pfg., Aepsel ver Zentner 15 bis 24 Mk., in Körben 00 Pfd., Nüsse 100 Stück 30—40 Pfg., Birnen per Pfd. Mk. 0.08 —0.12, ver Ztr. 9—15 Mk., Weißkraut per Stück 8—12 Psg., per Zentner Mk. 2.20-2.50. — Marktzeit 8—2 Uhr. Die Marktpreise für Vieh und Frucht und die Gießener Fleisch- und Brotprcise am 26. November 1906. Getreidepreise in Mannheim Brotprcise in Gießen Höchste Schlachtpiehpreise in F r a n k f u r t a. M. Fleischpreise in Gießen Ochsen Kälber Schweine 50 Kg. Schlachtgewicht 85—90 Mk. '/. Kg. Schlachtgew. 95—98 Pf. „ 68—00 „ Kg. 82-88 Pfg. '/, , 84—90 , „ 86-90 „ Weizen 100 Kg. 19.00-00.00 Mk. Roggen 100 Kg. 17.00-00.00 Mk. Weißbrot 2 Kg. 54 Pfg. Schwarzbrot 2 Kg. 50 Pfg. Telefonische Kursberichte des Giessener Anzeigers, mitseteilt von der Bank filr Handel und Industrie. Giessen. Frnnkfnrtcr Börse 31£®/o Tieichsanleihe . . 97.95 3% do. . . 86.25 3 >5% Konsols .... 98.05 3% do. .... 86 40 3^°/0 Hessen .... 96.90 3>$6/n Oberhessen . . . —-— 4% Oesterr. Goldrente. . 99.90 4l/s ?n Oesterr. Silberrente 100.25 4% Unirar. Goldrente . . 95.95 4% Italien. Rente . . . 103.— 3?o Portugiesen Serie I . 69.50 3% Portugiesen „ III 70.— 4 "Va russ.Staatsanl. 1905 90.95 4japan. Staatsanleihe 90.75 4 % Conv. Türken von 1903 94.40 Türkenlose 145.80 4% Griech. Monopol-Anl. 52 20 4% äussere Argentinier . 88.60 3°/n Mexikaner . . . 67.40 4V/0 Chinesen .... 96.60 Aktien: Bochum Guss 240.20 Buderus E. W .... 128.30 Tendenz: fest. . 27. November, 1.15 Uhr. Elektriz. Lahmeyer . . . 142.50 Elektriz. Schnckert . . . 123.25 Eschweiler Bergwerk . . 242 50 Gelsenkirchen Bergwerk . 223.50 Hamburg - Amerik. Paketf. 157.30 Harpener Bergwerk. . . 21410 Laurahütte ..... 245.— Nordd. Lloyd 129.40 Oberschics. Eisen-Industrie 128.45 Berliner Handelsges . . 171.— Darmstädter Bank . . . 138.60 Deutsche Bank . . . 239.10 Deutsch-Asiat. Bank » . 170.80 Diskonto-Kommandit. . . 183.20 Dresdner Bank . . . 156.10 Kreditaktien 214.60 Baltimore- und Ohio- Eisenlahn . . . 120.60 Gotthardbahn — Lombard. Eisenbahn . . 35 — Oesterr. Staats bahn . . . 144.10 Prince-Henri-Eisenbabn . 148.50 Berliner Börse, 26. November. Anfangskurse. Canada E. B 183.50 Darmstädter Bank . . . 138.30 Deutsche Bank .... — Dortmunder-Union C. . . 83 — Dresdner Bank .... 156.40 Tendenz : fest. Harpener Bergwerk Laurahütte • . f-ombarden E. B. Nordd. Lloyd . . Türkenlose . 214.10 35*— 129.50 145.70 Fabrikant: H. B AKKO WSKI, Berlin 0. 27. Verkauf durch die Apotheken in Flaschen und Dosen a 2.50 M. ss”/io der besten von allen Acrzten glänzend empfohlenen Nähr- und Kräftigungsmittel für Blutarme, Bleichsüchtige, Kranke und B ekonvaleszenten sind psrdynamin psrdynamin-Kakao Marke auf der Sohle. Ä H Fleischpreise in (Siegen und Frucht 1 und Broiprcise 1906. 7, Kg. 82-88 =ülg. 7, , 84-90 , lf, „ 86 -90 , >6»X DW ; 6crf)Qi|„ £e Cnll°Chbcl An? ’ln € 'beamte - 'N eine«? Q9en bau» rLZs- ’J'bm ben^^tt 3l’9 e,nc" 9iaubea§ ^Ä£tT ?'' Acne,er o -2,00 3)1 L ffl)ifx IU03 1 Mk :' per Lili, “8-13 N, Wü Sah,,; Drotpreise in G ie.m- '^eißbrot 2 Rq. 51 ft Sdnnnnbrot 2Rq.;im. Sängerkranz Giessen. Sonntag den 2. Dezember 1906, nachmittags 5 Uhr, Im „Neuen Saalbau“ Konzert -- Das Lied von der Glocke = Gedicht von Friedrich von Schiller für gemischten Chor, vier Solostimmen und Orchester komponiert von Jlax Bruch. Dirigent: Franz Bauer. Solisten: Frau Emmy Kllchler (Sopran) aus Frankfurt a. M., Fräulein Klara Schaeffer (Alt) aus Frankfurt a. M., Herr H. Möller (Tenor) aus Marburg, Herr H. Appun (Bass) aus Hanau. Orchester: Die Kapelle des Infanterie-Regiments Kaiser Wilhelm. Wir machen unsere verehrlichen Mitglieder darauf aufmerksam, dass ganz pünktlich nm 5 Uhr begonnen werden muss und bitten wir deshalb, um Störungen zu vermeiden, um frühes Erscheinen. , v ' Gesamtvermögen Ende 1905: 10,097,327 Mark. Gegründet 1844. 1)10/11 F. Stammler, Oberpostsekretär i. P. zu Gießen. W. Ph. Zimmer, Spenglermeister zu Lich. Julius Karl, Sparkassenrechner zu Grünberg. Die Anstalt ladet zum Beitritt zu der in Bildung begriffenen Jahresgesellschaft für steigende Renten hiermit ein. Diele auf Gegenseitigkeit und Erbverbrüderung beruhende Versicherungsart bezweckt, ihren Teilnehmern gegen unwiderrufliche Kapitaleinlagen jährliche Renten zu gewähren, welche mit zunehmendem Lebensalter des Versicherten wachsen. Eine volle Einlage beträgt 200 Mark. Teileinlagen sind zulässig. Die Jahresrcnte kann auf 150% der Einlage steigen. Die JahreSrenten in bett bestehenden Iahresgesellschaflen (6708 Mitglieder mit 12604 Einlagen) anS einer vollen Einlage von ursprünglich 100 st. resp. 200 Mark betragen für 1906 zwischen 7 Mark 20 Psg. und 257 Mark 14 Pig. Die in Bildung begriffene JahreSgesellschaft wird voraussichtlich zu Ende des laufeudeu Jahres 1906 geschloffen werden. Nähere AuSkunlt wird bereitwilltgst erteilt auf dem Haupt-Bureau der Anstalt, Elisa- bethenstrahe Nr. 60, sowie von den Agenten derselben: Dicntenanjtalt a. 6. uni) / zu Darmstadt. Protektor: Seine Königliche Hoheit der Grostherzog von Hessen und bei Rhein 17. Ziehung 5. Kl. 215. Kgl. Preuss. Lotterie. 707 618 439 746 886 16480 676 05 623 913 17* [1000] 69 453 68 685 608 [600] 723 83 922 2 2273 039 87 779 922 2 3219 [600] 82 694 788 932 71 617 95 649 945 2 4 6111 425 61« 678 99 888 84 030 247166 [1000] 231 693 990 2 4 8022 875 96 877 078 536 848 21162 438 80 24803 308 63 308 69 77 945 72 785 49 705 250 549 725 840 803 210 783 [3000] 89 21* 164 137 682 108 203 727 48 38* 634 471 815 819 464 88* 163 18* 768 268 47059 178 : 437 690 97 636 862 77 51103 879 53569 654 I 255 870 816 620 258123 32 249 718 908 259107 928 68 705 69 [1000] 75 95 943 781 936 92 1 9005 108 1* 88 619 81 [600] [600] 93 682 769 821 66 962 17009 305 17 602 1808* 104 31 225 [10001 22 468 611 20107 48 582 911 042 824 7 2011 377 405 558 7 3078 192 [500] 220 342 60 692 9 846 7 4619 978 7 5087 120 247 444 68 63 078 7 6307 426 581 700 74 901 255112 [1000] 231 780 85 943 256186 246 648 757 906 2« 86 96 240060 413 82 [1000] 687 996 2 4 1 042 283 476 692 760 78 912 flOOOl 13 2 42168 296 423 (80001 86 761 243112 1 5 58 241 71 863 650 68 864 [80001 912 5« [31'00 [ 244230 [1000 ] 895 662 676 886 2 4 5268 [3000] *52 688 853 910 49011 254 [1000] 413 [1000] 60 914 88 50179 207 83 339 [8000] 655 774 092 [8000 ] 83 [500] 670 013 91 5 2 762 [500] 938 968 5 4063 02 97 808 804 930 5 5107 [500] 82 249101 06 6R3 250214 [500] 68 328 418 60 681 [1000] 939 2 5 1 028 179 211 309 1500] 77 418 762 252671 20R 330 76 [5001 410 67 628 [ 30001 68 98 854 [ 5001 2 5 3174 472 566 731 59 860 977 2 5 4100 85 15001 257106 90 628 261047 400 613 [500] 66 76 603 67 729 912 6 8006 13 141 18 693 882 906 [1000] 65 69073 124 245 58 601 67 78 68 821 70122 [1000] 76 388 473 688 838 989 7 1 308 790 [8000] 876 88 2 6 3819 21 432 635 89 2 64010 60000 [ 3000] 12 [1000] 154 62 67 276 80 691 727 28 47 64 72 91 925 83 61215 56 86 590 742 973 62075 **' 200 41 [1000] 46 442 642 753 894 [ 500] 63012 26 89 236 94 823 53 702 7 948 64129 [500] 783 6 5648 62 81 818 20 66000 211 15 411 683 99 767 67070 88 240 405 701 489 700 241 35* [500] 72 513 15 4 6079 218 383 617 26 765 81 833 221 805 452 679 87 688 857 4 8019 93 200 88 Ziehung vom 26. November 1906, vormittag». Kar die Gewinne Uber 240 Mark sind den betreffenden Nummern In Klammem beigefügt. (Ohne Gcwflbr.) (Nachdruck verboten.) 178 367 [8000] 872 966 1029 306 480 856 9» 2281 65 690 885 943 [ 500] 3005 164 858 56 61 401 [600] 8 1500] 4052 131 85 91 216 62 821 635 700 940 [8000] 5089 95 55 437 [1000] 68 047 6094 279 470 597 749 7020 38 614 8000 12 35 668 976 9039 [1000] 116 405 6 10 6^5 911 [500] 88 1 0003 802 49 480 836 7 9 990 11135 1500] 882 11000] 501 [500] 637 83 736 003 82 59 12101 4° 343 635 37 620 785 907 [500] 56 73 1 3277 359 405 720 [600] 53 [500] 829 90 [500] 905 14148 810 450 616 723 877 1 5265 857 82 [6001 [600] 737 978 56100 [8000] 216 84 336 474 611 749 57019 272 394 552 655 76 [ 3000] 815 900 60 5 8046 80 576 609 892 5 9010 148 50 [1000] 230 681 758 80 897 260105 497 697 732 90 880 42 [500]______ 410 719 62 815 921 2 6 2180 203 43 447 90 11000] 64 611 611 703 912 27 77314 435 58 79 687 787 68 816 995 78101 21 76 244 303 89 449 [1000] 893 [5000] 79185 [500] 467 682 97 920 J 80387 428 30 606 979 87 8 1 091 119 680 713 8 2008 123 637 62 811 74 83'39 413 655 70 791 932 70 84015 179 202 480 878 [500] 85101 299 468 647 995 8 6047 81 [1000] 379 680 669 748 886 [ 8000] 929 [1000] 87049 161 545 50 687 [50Ö] 88005 134 99 415 83 51'2 89002 101 7 69 808 460 822 9 0029 133 453 [500] 626 824 925 27 91071 [600] 144 203 391 93 830 77 9 2162 81 305 567 9 3603 21 [500] 802 [1000] 20 88 939 (1000b 94073 874 9 5 240 [500] 70 98 801 26 468 532 91 638 [1000] 47 711 12 64 72 864 912 96060 151 92 604 18 724 832 924 [ 500] 82 [ 3000] 97248 88 851 67 498 679 619 40 42 66 728 896 9 8333 81 668 9 9 059 68 154 204 351 54 [600] 65 444 673 925 10 0362 461 85 679 601 35 67 710 885 1 0 1 014 157 z°2 826 [10000] 102097 522 69 83 [1000] 797 1 03 081 477 611 75 746 1 04186 369 723 801 35 1 05167 [1000] 253 64 78 82 865 702 67 59 882 106048 181 402 7 602 [1000] 616 26 1 07358 676 724 1 08036 198 255 730 32 MO 46 1 0 9 079 104 839 496 535 74 64 9 860 [500] 110358 [3000] 478 699 891 959 f000] 81 111204 492 112138 270 810 66 643 661 793 113198 207 .308 508 631 37 80 970 [500] 96 114409 [500] 629 [ 8000] 57 79 723 887 115162 03 269 896 1 16047 182 363 [500] 01 515 634 810 117289 403 D47 715 91 885 118691 804 25 [1000 ] 983 119262 [500] 628 80 916 [500] ', 120015 74 105 [500] 20 919 1 21115 207 316 634 681 [600] 889 96 [500] 12 2087 158 333 713 1 2 3 281 99 300 699 [500] 982 1 2 4026 35 142 65 [ 500] 200 22 415 125478 648 651 880 990 1 26003 240 325 670 913 1 27 081 176 693 777 823 947 83 128126 [1000] 228 377 652 65 739 872 956 12 9 048 200 [500] 565 1 30 02 78 529 39 905 [1000] 131084 126 506 92 630 710 848 [3000] 949 1 3 2029 190 «18 648 765 99 838 89 915 72 133057 226 41 300 480 605 [ 3000] 49 964 1600] 70 1 3 4070 417 22 546 [500] 789 099 1 3 5014 [ 8000] 119 248 810 80 761 13 6007 122 618 48 654 [1000] 944 137212 74 862 90 451 93 674 1500 ] 783 «38 138004 [500] 26 117 706 139175 [ 500] 96 275 07 (80001 811 1600 ] 62 580 714 56 876 1 140023 33 (6001 47 110001 76 197 285 666 Ml ... 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Ziehung 5. Kl. 215. Kgl. Preuss. Lotterie. Ziehung vom 26. November 1006, nachmittags. Hur die Gewinne über 2-10 Mark sind den betreffenden / Nummern in Klammern beigefügt. (Ohne Gewähr.) (Nachdruck verboten.) 125 47 402 [600] 552 904 1137 90 319 508 721 2033 34 637 004 [8000] 46 3003 129 332 560 747 4089 [ 600] 227 301 669 83 735 5020 34 298 482 908 0116 71 215 [1000] 319 75 (500] 70 995 7265 396 [1000] 541 031 [600] 919 OO 8105 403 715 47 73 9602 74 76 729 39 10085 176 675 Oll 82 50 81 997 11015 23 312 [500] 450 56 524 709 918 12103 269 421 75 021 69 775 000 1 3363 [500] 610 606 78 14113 58 240 886 608 47 777 15U23 [ 3000] 52 232 77 305 440 509 7 7 765 827 32 76 989 1 0158 90 675 1 7182 98 288 413 48 77 671 675 880 18279 [1000] 380 431 [500] 7* 700 896 19060 [600] 194 252 428 780 628 [3000] 985 20(173 330 405 803 6 [1000 ] 21005 245 837 425 [1000] 88 [600] 98 665 808 2 2270 89 311 63 i 870 933 LöOOJ 74 23273 98 419 [500] 75 670 93 723 907 2 4 278 652 74 9* 25128 66 489 [8000] 835 963 2 0036 235 [1000] 310 [1000] 865 980 27245 68 427 28017 80 117 62 243 58 301 97 428 509 696 2 9027 49 [1000] 194 344 658 90 3O041 60 242 45 48 66 64 493 699 928 3 1 482 724 886 3 2012 82 433 550 670 97 908 40 78 33037 54 64 210 542 69 633 920 24 34061 272 853 458 505 687 860 87 91 930 [1000] 35506 989 30152 842 4.12 606 39 824 958 3 7015 272 311 11000] 88 436 517 651 3 8 054 94 170 30 1 423 641 827 918 3 9 027 153 333 031 40291 821 458 506 86 653 68 773 852 925 4 1041 228 96 475 584 602 40 915 48 91 42108 99 490 647 896 4 3 056 158 552 7 4 90 674 763 843 92 [1000] 95 900 4 4300 [1000] 82 434 01 809 11 981 45037 251 85 417 28 61 687 777 [600] 923 [3000] 40062 126 31 38 81 [600] 721 53 [5000] 928 47106 85 [500] 285 842 665 631 78t 800 87 929 4 8572 706 839 915 4 9'137 104 95 493 503 665 811 99 956 5 0 >16 670 95 714 [ >00] 51375 631 69 626 75 X.3 61 931 52303 81 602 719 43 988 5 3301 48 [1000] 54182 289 01 628 625 38 984 5 5111 311 28 36 46 401 722 5 0008 [3000] 668 653 [500] 713 76 827 900 4 7 5 7080 117 208 1600] 399 666 86 618 48 728 890 5 8222 377 557 83 669 815 901 59115 251 817 V0OO53 136 460 866 909 0 1049 261 81 [600] 416 720 839 6 2456 73 631 736 928 032 95 436 511 8*0 99 640-8 178 [8000] 376 449 61 644 05uO3_flUOO] 656 611 23 57 955 00151 329 433 581 695 884 680 6 7062 210 38 405 13 [3000] 44 862 69 940 6 6038 75 368 461 [8000] 525 81 51 773 001 28 69 008 207 44 71 808 ( 500] 28 60 400 [1000] 53 7 0167 308 438 71* 914 71478 72133 [1000] 823 54 76 M6 919 73*96 515 III 908 74126 50 226 631 613 96 805 67 082 7 5504 [’.OOO] 829 7 0 098 ( 8000] 105 481 601 31 8.13 972 77'03 43 (1000] 671 690 [10 000] 789 7 8260 509 C07 J4 79016 197 824 406 685 717 844 80048 175 255 305 33 95 617 23 833 81187 09 78 37 904 7 7 8 2210 [30C0] 75 580 615 69 [ 600] 774 83002 158 260 371 505 52 645 81 714 23 69 84019 992 85123 I lOoOJ 267 390 [3000] 697 991 80207 71 146 49 539 llOUOj 907 87319 90 413 878 944 66 88071 104 79 (£9001 203 772 78 825 74 (5001 89105 202 2 9 7 6 397 458 ( 5001 539 86 729 74 871 931 9 0026 255 76 458 738 8?8 94 1 9 1 022 812 54 531 [5001 CGI 843 98 9 2210 538 47 752 9 3 178 8'1 224 8'6 91 428 (3000] 600 635 44 80 78« 77 94017 45 124 41 268 325 83 523 665 82 700 (500] 95114 23 348 (1000j 135 563 652 850 90016 [500] 147 94 869 433 550 69 68? 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Enkelchen Danksagung. Für die Dielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hin- [7049 Ludwig Schäfer und Kinder. Kraa im zarten Alter von l1/, Jahren, was wir tief betrübt anzeigen. Familie Albert Franke. Giessen (Dammstr. 28), den 27. November 1906. Todes* Anzeige. Heute morgen 4i/8 Uhr entschlief sanft nach langem, schweren, mit Geduld getiagenem Leiden meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Tochter, Schwiegertochter, Schwägerin und Tante Frau Elisabeth© Wog-el liefert in jeder gewünschten Ausstattung. stilrein und preiswert die BrühFeche Universitäts - Druckerei Schutat? 7 Toe3©s=tozeäge= Heute morgen 5 Uhr entschlief sanft nach kurzem Leiden unsere innigst geliebte Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter und Urgrossmutter Todes-Anzeige. Gott dem Ätlmachngeu hal es ßefauen, meinen lieben Mann, unfern tremorgenötn Later, unvergeßlichen Sohn, Bruder, Schwiegersohn, Schwager und Onkel Herrn Heinrich Schmitt, Somdidttr gestern nachmittag nach kurzem, schwerem Leiden im Alter von 32 Jahren in em besseres Jensens adzurufen. Die trauernden Htntcrbttebene» Wieseck, Trohe, Großen-Buiect, den 21. Aovemdrr 1906. Die Beerdigung findet Donnerstag, dm 29. d. MtL., nachm. Va3 Uhr in Wieseck statt. 08787 Anna Geismar geb. Schmidt zu Teil geworden sind, sagen herzlichsten Dank. Beerdigungs-Institut Friede Frankl ar ter Str. 41 und Kaplansgasse 87 Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Friedr. Vogel II. Wieseck, den 27. November 1906. Die Beerdigung findet statt: Donnerstag, den 29. November, nachmittags l1/, Uhr. 7059 Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden meiner lieben Frau, unserer guten Mutter Frau Elisabeth Schäfer, geb. Haas Weidengasse 1 Joh. Marod Weidengasse 1 (6af6 Krämer) Anfertigung nach Klaass, eso? scheiden unserer lieben Tochter und Schwester Margarete Gilbert lagen wir innigsten Dank. Familie Gilbert, Gießen, den 27. November 1906. MM M ■ t P E § K -M M w K Aetr.: Setr.: Betr.: -!r. Geo Flur VIE kessel zu e W vom Srjd an gereö Gießen zi wendunge schlusseS zudnnger Gie Äl In ZU Wil' brand ge Do Frey in ist verei Di Gi Laux l ®i Vörden. Dir „ .Anze' Riet, «n Bord 8ebenW ^NAid! Seb bet 'fonbetj !“ ‘"He B-s F- AuS gtnulbd: Tu erfi 8'/, bis 8 . völligem i) o n b e 19t Tie Sitzung bespreche lichen Bit luilgen verl sämtlich Stellung ni regung uei der in bi kommen w wir ideal welch der Fun sollen ' darau bestehl Sim« als 'jj daher Groß tläiui Troßf ^un, was i ,ÜQ8 einem bte würdig önjuertenn Ferne ft $em 3 «Qm inet ijall 6i§)j 7,e -oeant! xwarien, ®ec kommei ÄKr । gegen.