Erstes Blatt ISS. Jahrgang Mittwoch 31. Oktober 1906 Eichener Anzeiger General-Anzeiger ” Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Gießen Vchnlstratze 7. Redaktion 112 Verlag u.Exped.^-dbl Adresse für Deveschen: Anzeiger Wietzen. vezngSprets» monatlich7bPs.,vterteb jährlich Mk. 2.20; durch Abhole- il Zweigstellen monatlich 6o Pf.; durch die Post Mk.2.— viertel* jährl. auSschl. Bestellg, Annahme von Anzeigen für die TageSnumme» bis vormittags 10 Uhr. ZeilenpretS: lokal! 2 Pf^ auswärts 20 Pfg. Verantwortlich für den polit. und allgem. Teil: P. Witt ko: für .Stadt und Laut/ und ,(Send)lSjoQle; Ernst petz; für den Anzeigenteil: HanS Beck. Nr. 256 Erscheint täglich außer Sonntags. Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dein hessischen Landwirt die Siebener Kamillen- blätter viermal in der Woche betgelegt. Rotationsdruck il Verlag der Brü h l'schen Univerf.-Buch-u. Steindrucke re i. 9t Lange. Politische SageSscharr. Was geschieht zur Abhilfe? -tt- Berlin, 30. Oktober. Tie Bemerkungen der „Köln. Ztg." gegen die Negierung wegen der Fleischteuerung und die scharfe Aufforderung Q)i Herrn v. Podbielski, als Jiltereffent in der Fleifchfrage fein Amt niderzulegen, find geeignet, Auf* Are Heutige Mmmer umfaßt 10 feiten. Iustizreform. Daß unsere Strafgesetzgebung reformbedürftig ist, das leugnen heute auch die Reaktionäre unter den Juristen nicht mehr. Unser Strafprozeß soll nun zunächst reformiert werden, und seit Jahr und Tag härt man davon erzählen, daß VerlMwütngen int Reichsjustnamt gepflogen werden, daß „demnächst" näheres über diese Verhandlungen berichtet werden soll ufw. Doch die maßgebenden Faltoren arbeiten sehr, sehr langsam. Wenn die Verhandlungen in diesem Tempo weitergesübrt werden, dann er* leben unsere Enkel vielleicht einmal 6en Tag, an dem die Neformvorschlüge der Negierung dem Reichstag unterbreitet werden. Nun bat einer unserer besten modernen Verwaltungs- männer, oer Oberbürgermeister von Frankfurt a. M., Dr. Adickes, sich jüngst in Dresden über die Frage der Justizreform in der Oesfentlichkeit ausgelassen, und dabei besonders ausgeführt, daß die heutige Stellung und Tätigkeit des Richters durchaus nicht den Anforderungen entspricht, die man unbedingt stellen muß. Nack der Anschauung unserer Reaktionäre besteht die Ausgaoe des deutschen Richters nur darin, das Recht aus die vorliegenden Fülle apzuwendcn, nicht aber aus dem eigenen Ermessen, wenn auch unter Zugrundelegung der Strafbestimmungen Recht zu sprechen und Liecht zu schassen. Diese Anschauung ist falsch und führt dazu, einen verknöcherten Beamtenfrand zu bilden. Der Richter soll nicht der Handlanger des Gesetzes sein, sondern er soll sein, was das Wort sagt: ein Rechtsprechender. Darin wird man Dr. Adickes beipflichten. Ist doch der Richter in mancher Beziehung kaum eine Individualität, sondern ein Werkzeug. Dr. Adiaes hat seine Resormforderungen dahin formuliert, daß einmal den Richtern alle Arbeit abgenommen werden müssen, die nicht der Berus des Richters in sich schließt, d. h. z. B. die Führung der Untersuchung, den Abschluß von Verträgen usw. Dann soll dem Richter der Kleinkram abgenommen werden, wie die kleinen Diebstähle, die kleinen Beleidigungs- Prozesse, die Entscheidungen über Polizei strafen und oergl., womit Zeit vertrötelt wird. Dadurch, so schließt Dr. Adickes, würde es möglich werden, die Zahl der Richter wesentlich zu verringern, die bleibenden Richter besser zu entlohnen, und so einen Richterstand zu schaffen, der unabhängig und frei berufen wäre, wirklich Recht zu sprechen. Außerdem sollten nach der Anschauung des Genannten große Sachen, wie schwierige r>l r imin alp ro zes s e, bedeutende Zivil- Prozesse ufw. nicht jungen R i ch t e'r n anvertraut werden, sondern lediglich älteren, erfahreneren Männern. Dr. Adickes denkt sich das so, daß diese erfahrenen Richter eventuell auch größere Dienstreisen machen müßten. Wir können diesem Rechtsprechen im Umherziehen nun zwar weniger Geschmack abgelvinnen, aber wir erinnern daran, daß das in England und anderen Ländern Üblich ist und sich wohl auch bei uns einführen ließe. In dieser Erweiterung der richterlichen Befugnisse, die zugleich eine Verringerung der kleineren, Verpflichtungen bedeuten würde, liegt ein außerordentlich guter Kern, der dem Reichstag wohl bei der Beratung der Strafprozeßreform vorgelegt werden mag. Aber in erster Linie ist es nötige baß diese Strafprozegreform wirklich einmal kommt. Wir warten nachgerade lange genug auf sie, und leider hat Dr. Adickes, der unseres Wissens bei den Beratungen im Reichsjustizamt anwesend war, über den Stand dieser Verhandlungen nichts zu berichten gewußt. Es herrscht da eine merkwürdige Schweigsamkeit. Man hat einmal geglaubt, toenn der Lieichstag mit dem Zolltarif und den Handelsverträgen „durch" sein werde, dann würden auch die entsprechenden Gesetzesvorlagen erscheinen. Dann gab man dem Staatssekretär Dr. Rieberding Frist bis nach Ablauf der Beratungen der Steuerreform. Auch diese Frist ist abgelausen, und es ist leider nicht entfernt daran zu denken, daß im kommenden Tagungsabschnitt der Reichstag von dem neuen großen Wert etwas zu sehen bekommt. Gewiß darf man nicht wünschen, daß so enorm wichtige Fragen übers Knie gebrochen werden, aber man darf Midererfeits auch nicht vergessen, daß die Frage/der Reform brennend ist. Tie Zustande insbesondere beim Strafvollzug sind unhaltbar, man braucht sich darüber nicht mehr des näheren zu äußern. Strafvollzug und Strasprozeß- ordnung müssen von Grund aus reformiert werden, man muß sich endlich darüber klar werden, was aus den Schwurgerichten werden soll, und noch viel anderes bedarf der reichlichen Erwägung. Dann aber kommt die ideale Forderung einer Umgestaltung unseres Strafrechts, die freilich noch in weiter Ferne liegr. Wenn man aber barmt ist, den Strafprozeß zu reformieren, bann muß auch die Stellung der Richter reformiert werden. Dr. Adickes ist einflußreich, gilt auch, wie man ^zt, beim Kaiser etwas. Wenn der Frankfurter Ober- rgermeister die maßgebendeit Faktorett zu einem etwas rascheren Tempo zu veranlassen vermöchte, würde er den lebhaftesten Tank aller Freunde des wirklichen Rechtes ernten. sehen heroorzurufen. Es muß weit gekommen sein, bemerkt die »Voss. 3fg.*, wenn ein regierungsfreundliches Blatt sich zu solchen Betrachtungen versteht. Fürst Bülow möge sich die Epistel von der „Tatenlosigkeit, Schlaffheit lind Nichtachtung aller Volksregungen" an den Spiegel stecken. Er werde nicht zum ersten Male die Fragen gehört haben: Wo ist die Negierung? Werden wir überhaupt noch regiert? Emen ganz anderen Ton als die »Voss. Ztg.* schlägt die „TageSztg." an. Das Organ des .Bundes der Landw.* spendet der Negierung reichliches Lob, daß sic Energie bewiesen habe, indem sie sich von dem „Flcischnot- geschrei" nicht zu bedenklichen und nutzlosen Maßregeln treiben ließ. Nebenbei gibt die »Tagesztg.* dem Reichskanzler den Rat, der »Köln. Ztg.^ den offiziösen Brotkorb höher zu hängen. Die »Tgsztg.* schreibt, wenn ein Blatt mit Beziehungen zu amtlichen Stellen derart die Negierung angreife, dann könne leicht in der Masie derer, die die Verhältnisse nicht kennen, eine bedenkliche Verwirrung Platz greifen. Der Reichskanzler würde gut daran tun, dagegen Vorkehrungen zu treffen. Sehr ungehalten ist die »TgSztg.* über die Forderung des Rücktritts des Herrn v. Podbielski als Interessent ui der Fleischfrage. Verständigerweise müsse man von einem Landwirtschaftsminister verlangen, daß er Landwirtschaft treibe u. s. w. Heute hat wieder eine Sitzung des preußischen Staatsministeriums unter Vorsitz des Fürsten Bülow stattgefunden. Aber diese rasch einander folgenden Sitzungen können auch der durch den polnischen Schul streik geschaffenen Situation, und nicht der Fleischnot, gelten. Wenn wirklich erleichternde Maßregeln gegen die Teuerung beschlossen worden wären, so würde doch wohl mit der Bekanntmüchung dieser Beschlüße nicht gezögert werden. Der ZentralauSschuß Berliner kaufmännischer, gcwcrbl. und industrieller Vereine imü dem Reichskanzler eine Eingabe unterbreiten, daß die Höhe der Fleischpreise eine Gefahr bedeute für die Erhaltung des Volkes. Selbst die konservative „Kreuzzeitung" giebt zu, daß durch die andauernde Fleischteuerung und die Steigerung der meisten anderen Lebensmittelpreise besonders der Mittelstand — die Arbeiter etwa nicht? — betroffen werden^ Auch die „Kr»-uzztg." vermißt eine große, zielbewußte Aktion der Regierung; die .Kreuzztg." versteht allerdings darunter in erster Lime die Ausschaltung der verschiedenen Gruppen der Zwischenhändler. Rätselhaft ist jedenfalls, daß die Negierung in dieser Angelegenheit von ebenso großer wirtschaftlicher wie politischer Bedeutung sich so viel Zurückhaltung auferlegt, daß niemand weiß, ob überhaupt etwas Durchgreifendes zur Abhilfe geschehen soll, Kriseuluft? Von besonderer Seite wird unS au8 Berlin unterm 30. d. M. geschrieben: In hiesigen diplomatischen Zirkeln erzählt man sich, Fürst Bülow sei amtSmüde. Seine Gemahlin würde eS lieber heute als morgen sehen, wenn er die schwere Bürde des Kanzleramtes seinem kaiserlichen Herrn zu Füßen legte, und sie soll sich in diesem Sinne in Norderney dem Monarchen gegenüber geäußert haben. Auch der Fürst ist verstimmt, nicht nur wegen Herrn v. Podbielskis Harthörigkeit, sondern auch der Abschied GoluchowskiS, mit welchem ihn herzliche Freundschaft verbindet, bereite ihm verdrießliche Stunden. Auch die bevorstehende Reichstagssession macht dem Kanzler einige Sorgen, da während dec langen Ferien sich genug Zündstoff aufgehäuft hat, sodaß es kaum ohne Explosionen abgehen wird. Vor allem sind es die Kolonialangelegenheiten, deren Durchhechelung gewiß nicht dazu beitragen wird, auf den Gesundheitszustand des Fürsten günstig einzuwirken. Endlich soll das V e r h ä l t n i s z >v i s ch e n Kaiser undKanzler wieder einmal eine kleine Trübung erfahren haben. Kurz und gut, Eingeweihte behaupten, daß die politische Atmosphäre zu Wetterkrisen neige. Was daran Wahres ist, läßt sich vorläufig noch nicht feststellen, denn cS handelt sich in der Hauptsache um Vermutungen und Meinungen, deren Richtigkeit nicht gut kontrollierbar ist. Aber wo es raucht, da muß irgendwo in der Nähe auch Feuer sein . . . Herrn v. Podbielskis Gesundheitszustand hat sich übrigens, wie ich zuverlässig erfahre, dermaßen verschlechtert, daß er an den letzten Sitzungen des Staatsministeriums nicht teilnehmeu konnte. Deutsches Reich. Berlin, 30. Ott. Der „Verl. Lot.-Anz." erhielt von dem früheren stellvertretenden Kvlonialbirektor Erbprinzen zu Hvhenlvh e - Langenburg aus Sinaia in RumMveen eine Zuschrift, in welcher er unter Bezugnahme auf die Zeitungsnotiz betrefsenb seinen Gehalt als stellvertr. Leiter des Kolonialamts erklärt r Es ist richtig, daß, als ich die Leitung der Kvlonialoerwalt- ung unter der ausdrücklichen Voraussetzung übernommen habe, demnach sc als Staatssekretär an die Spitze eines selbständigen Reichsamtes ^u treten, und daran ging, die mit der entsprechenden Niederlai jung in Berlin verbundenen zahlreichen Anschasf- ungen zu bewcrkstelligett, mir auf meinen Wunsch ein Vorschuß gewährt wurde, welchen ich alsdann in der Form von Abzügen an meinem etat-mäßigen Gehalte an die Reichskasse z u r ücker st attcte. Die an dem Gehalte eines Staatssekretärs fehlende Differenz ist mir nachträglich weder aus dem Kaisers Disipositionssonds noch au» irgend einem anderen Fonds bezahlt worden. Ich hr.be vielmehr während meuter Amtsführung lediglich denjenigen Gehalt bezogen, der mir nach dem Etat zustatrd. — Der konservative „Reichsbote" schreibt: „Wir halten eine zeitweilige Erleichterung der Fleisch- und Vieheinfuhr mit den nötigen Sicherheit maßregeln für nötig." Köln, 30. Okt. Die „Köln. Ztg." meldet aus Berlin: Es ist als eine unabweisbare Forderung von allen Seiten anerkannt, daß, nackdem nunmehr die Pensivnsbe^ stimmungen für oie Angehörigen des Heeres unH der Marine günsttger geworden sind, auch den übrigen Reichs beamt en entsprechende Vergünstigungen zuteil werden. Es scheint nicht unmöglich, daß dem Reichstag in der bevorstehenden Tagung eine dahingehende Novell^ pnt Reichsbeamtengesetz gemacht werden wird. Wenn man der Verbesserung der Pensionsbestimmungen keine rück-, wirkende Kraft gibt, ein Verlangen, an dem nur zu leicht derartige Pensionsverbessermtgen von vornherein scheitern, werden zunächst keine großen Summen in .An-, j'pruch genommen werden. — Der „Köln. Ztg." wird von unterrichteter Seite bei (tätigt, daß die rheinische Land wir tschasts^ k a m m e r auf Anregung des Landtagsabg, Stupp-Düren und Höveler-Kempen für angängig erklärt hatte, von Holland Schweine einzuführen. Ferner empfahl die Kammer der Regierung als Mittel zur Milderung der hohen Fleischpreise für den Fleischtransport einen Rot^ st a n d s t a r i f einzusühren. ___________________ Der Gesetzentwurf über die Wertzuwachssteuer. Wie schon kurz mitgeteilt wurde, ist der 2. hessischen Kammer ein neuer Gesetzentwurf über die Einführung einer kommunalen Wertzuwachs steuer zugegangen, da eine frühere Vorlage, die von der jetzigen wesentlich abwich, unerledigt geblieben ist. In det Einleitung wird darauf hingewiesen, daß die Wertzuwachssteuer bisher nur vereinzelt von größeren Städten, wie Frankfurt, Köln, Dortmund burchgeführt wor-i ben sei, und baß ihre Einführung rät Berlin, Bremen, Hanau unb anderen Städten bevorstehe. Der sichere Enti Wurf hatte bie Regelung der Steuersätze vollständig ber ortsstatutarischen Regelung überlassen unb nur ein Höchstmaß ber Steuer (20 Prozent der Wertsteigerung) festgesetzt. Der jetzige Entwurf weicht hiervon insofern ab, als er ben Gedanken der progressiven Besteuerung hö^rer Gewinne begünstigt, wie auch bei Eigentumswechseln, die sich innerhalb kürzerer Fristen vollziehen, höhere Steuersätze zuläßt, als bei Verkäufen von Grundstücken, die sich längere Zeit in derselben Hand befunden haben. Die Einführung ber Wertzuwachs steuer ijt zunächst aus Gemeinben mit mehr als 3000 Einwohnern beschränkt, bereu es in Hessen außer ben größeren Stäbten 52 gibt. Die Einführung kann* burch Ortsstatut beschlossen werden und unterliegt bei1 Genehmigung burch bas Ministerium ber Finanzen. Die Wertzuwachssteuer barf in allen Fällen eines Eigentumswechsels erhoben werben, der zu öesteuernbe Wertzuwachs gilt ber Mehrwert des' Grundstücks zur Zeit des Eigentumswechsels gegenüber dem Wert zur Zeit des letzten Eigentumswechsels. Die Steuersätze unterliegen der ortsstatutarischen Regelung. Sie dürfen den Satz von 15 Prozent des Wertzuwachses bei einer Wertsteigerung bis 60 Proz. und von 20 Proz. des Wertzuwachses als Höchstbetrag nicht überschreiten. Sind seit dem früheren Eigentumswechsel mehr als 5 und höchstens 10 Jahre verflossen, so dürfen höchstens zwei Drittel der in Absatz 1 bezeichneten Sätze erhoben werden. Beträgt der seit dem früheren Eigentumswechsel verstrichene Zeitraum mehr als 10 Jahre, so darf höchstens die Hälfte ber in Absatz 1 genannten Steuersätze erhoben werden. Ein Wertzuwachs von weniger als 10 Proz. bleibt von der Steuer befreit; beträgt der Wertzuwachs 10 Proz. und mehr, so ist für die Höhe des Steuersatzes die ganze Werterhöhung maßgebend. Für die Zahlung ber Steuer haftet ber Veräußerer, in erster Linie, und wenn die Steuer nicht von ihm beiaetrieben werden kann, ber Erwerber. Ein zur Zahlung der Wertzuwachs steuer Verpflichteter hat, wenn er ber Behörde den Wert absichtlich zu gering angibt oder Handlungen vornimmt, bie über bie für bie Steuerberechnung maßgebenben Verhältnisse täuschen sollen — unbeschabet seiner Hastpflicht für den fehlenben Steuerbetrag — eine Geldstrafe verwirkt, bie dem vierfachen Betrag ber hinterzogenen Steuer gleichkommt. Die Strafverfolgung verjährt in brei Jahren, die Vollstreckung von Strafen in zwei Jahren. Die Regierung! geht bei dem Gesetzentwurf von der Absicht aus, ben Gemeinben schon jetzt bie Möglichkeit zu bieten, sich bie Einnahmen aus ber Wertzuwachssteuer zugänglich zu machen. Das fei namentlich aus bem Grunbe wünschenswert, weil bie Wertzuwachssteuer erst nach einigen Jahren einen höheren Ertrag abwerfen könne. KcolonialamtlicheS. Berlin, 31. Okt. In der Voruntersuchung in Sachen Götz und Genossen ist gegen den Untersuchungsrichter Land- gcrichtSrat Schmidt einmal von den Angeschuldigten ein Ablehnungsgesuch und zweitens von den.Angeschuldigtcn und zwei Zeugen eine Beschwerde eingereicht -worben. DaS Landgericht hat beides abschlägig beschieden. Die »Freis. Ztg.^ fügt dieser Mitteilung noch hinzu: Der Beschluß der Strafkammer erklärte bas Ablehnungsgesuch für unbegründet und zwar weil die Behauptung der Angeschuldigten, daß durch bie dienstliche Erklärung des Untersuchungsrichters die Ucberlaffung des beschlagnahmten Aktenmaterials an die Kolonial-Abteilung beziehungsweise an einzelne Beamte derselben feststehe, in Abrede gestellt wurde. Dem Unter* suchnngSrichter selbst aber niuß diese Begründung doch bedenk ich erschienen sein, denn auf seinen Antrag er- folgte durch einen zweiten Beschluß über den gleichen Ablehnungsantrag durch ein und dieselbe Strafkammer eine auffallende Abänderung dahin, daß der Untersuchungsrichter doch Untersuchungsmaterial einzelnen Beamten des Auswärtigen Amtes überlasten habe und zwar, wie hinzugefügt ist, soweit es der Zweck der Untersuchung erfordert. Dieser Umstand hat den als Zeugen vernommenen Abg. Erzberger wie die Angeschuldigten veranlaßt, in einer neuen Beschwerde um eine eingehende Prüfung und um Mitteilung des Ergebnistes zu bitten. Der hierauf eingegangene neue Beschluß erklärt aber in wenigen Zeilen, daß ein Anspruch der Beschwerdeführer auf Mitteilung des Ergebnistes nur insoweit als bestehend anerkannt werden kann, al? die Ergebniste für die getroffene Entscheidung grundlegend seien. Was das Ablehnungsgesuch betrifft, so haben die An- geschuldigten jetzt das Kammergericht als höhere Instanz a ngerufen. In der Erledigung des Falles Puttkamer ist ein weiterer Schritt vorwärts getan worden. Der mit der Untersuchung betraute Kammergerichtsrat Strähler, der in Kamerun wichtige Zeugen vernommen hat, wird heute wieder hier ein- treffen. Der Kolonialabteilung wird er über seine Ermitte- Iitngen Bericht erstatten. Ausland. Paris, 30. Okt. Der Justizminister legte einen Gesetzentwurf berreffend die Abschaffung der Todesstrafe dem Ministerrat vor, der genehmigt wurde und am Montag der Kammer unterbreitet werden wird. — Kriegsminister General Piquart legte einen Gesetzentwurf betreffend die Aufhebung der Kriegsgerichte vor, welche durch Disziplinär st rafgerichte ersetzt werden sollen. — Nach einer Meldung aus Tanger übergab Baron Rosen gestern in Fez dem Sultan die dritte Nate des von dec Konferenz von Algeciras beschlostenen Darlehens, nämlich zwei Millionen Francs und außerdem einen Fesselballon als Geschenk Kaiser Wilhelms. Russisches. In Rußland trugen sich am Dienstag mehrere Eisenbahn Unfälle zu. Bei der Station Dichauowa- Pustyn der Eisenbahnlinie Kiew—Moskau stieß ein Per- fonenzug mit einem Güterzug zusammen. Fünf Waggons wurden zertrümmert. Ein Beamter wurde getötet und zwei verletzt. Auf der Strecke Moskau—Bryansk fuhr bei der Station Duminitschi, 268 Werst von Moskau entfernt, ein Schnellzug auf'einen Güterzug. Mehrere Personen wurden verletzt. Die Strecke ist gesperrt. Bei Berditschow entgleiste ein von Warschau kommender Zug. Vier Passagiere wurden schwer und zehn leicht verletzt. Der 30. Oktober, der Jahrestag des kaiserlichen Manifestes, ist in Petersburg ohne Ruhestörungen verlaufen. Die Fabriken arbeiteten fast ausnahmslos, die Läden waren geöffnet und der Straßenverkehr bot das alltägliche Bild. Auch aus dem Innern des Reiches sind keine Meldungen über Kundgebungen einaelanfen. In Sachen des Kvpenicker Kaffenraubes haben am Dienstag in Berlin vor dem Untersuchungsrichter die Vernehmungen des Bürgermeisters Dr. Langer- Hans, des Rendanten von Wiltberg und deS Oberstadt- sekretärs Rosenkranz aus Köpenick begonnen. Das bei dem Handstreich von Voigt gestohlene Geld ist bis auf 286,62 Mark der Stadtkasse zu Köpenick wieder zu gestellt worden. Voigt wurde seit seiner ersten Vernehmung durch Untersuchungsrichter nicht mehr verhört. Nach seinem überaus dreisten Auftreten im Polizeipräsidium zeigt Voigt jetzt Spuren starker Erschlaffung. UebrigenS scheint ihm die Verteidigung durch einen Anwalt nicht genügende Sicherheit zu bieten; er verlangt einen zweiten Ver-. Leidiger. Seit dem Streich deS Räuber-Hauptmanns ist man übrigen? in Preußen gegenüber der Uniform etwas kritischer geworden. Die Frau eines Kriminalschutzmanns in Char- lottenburg hat wenigstens ihre Lehren aus der Affäre gezogen und fte an — ungeeigneter Stelle angewandt. Bei ihr erschien eine Kommission, die die Oefenanlagen in allen Wohnungen revidiert, ein Polizeileutnant, ein Brandmeister und ein Schornsteinfegermeister. Man klingelt, die Frau öffnet und nun entspinnt sich durch den Spalt bei vorgelegter Sicherheitskette folgender Disput: „Guten Morgen . . . Wir wünschen die Oesen in Ihrer Wohnung zu sehen!' Die Frau: „Ja, wer sind Sie benrt?' Folgt Erklärung. Die Frau: „Haben Sie denn Legitimationen?^ Der Leutnant: „Aber Sie sehen doch, ich bin Polizeileutnant, meine Uniform . . / Die Frau: „Ja, der Kopenicker Räuber-Hauptmann hat auch eine Uniform angehabt. Bedauere ..." Schwupp. Die Tür ist zu. In dem Köpenicker Hauptmann hat man auch den bekannten früheren Sozialisten und Reichstagsabg. Ferdinand Bueb au? Mülhausen i. E. vermutet. Er hat seinen Militärdienst bei der Garde in Berlin absolviert, auch besaß er als früherer Schreiber bei einem Rechtsanwalt und als späterer Rechtskonsulent gewiße Geschästskenntnisse. Bekanntlich war der an sich sehr begabte Mensch nach seinem Krach mit der Sozialdemokratie pekuniär und sonst völlig zusammengebrochen, doch lebt, trotz allem, was man gegen ihn sagt, sein Andenken noch bei vielen seiner einstigen „Genossen" fort, und in manchem Mülhäuser Arbeiterhause findet man auch heute noch das Bild deS ehemaligen Reichstagsabgeordneten an der Wand hängen. ___________ Aus SiaSt uns tattO. Gießen, den 31. Oktober 1906. * Der Direktor der Gießener Frauenklinik, Geh. Medizinalrat Vrof. Dr. Pfannen stiel, weilt seit einigen Tagen in Darmstadt und hat wie uns von dort drahtlich gemeldet wird, im Alten Palais Wohnung genommen. * * Erledigt ist die mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Oppenrod. Mit der Stelle ist Organisten- uni) Lektordienst verbunden. * * Eine Besichtigung des Museums des oberhessischen Geschichtsvereins für die Mitglieder des Vereins findet am Sonntag, 4. November, vormittags IOV2 Uhr statt. Der Museumskonservator, Hauptmann a. D. Kramer wird an der Hand der im Museum ausgestellten Funde die letzten Ausgrabungen erläutern. * * Ein Theater lebender Photographien wird am Freitag im Dutomaten-Restaurant eröffnet werden. Es wird beabsichtigt, von 6—10 Uhr abends allstündlich eine Vorstellung zu geben. ” Verhaftet wurde ein von der Staatsanwaltschaft Landau steckbrieflich verfolgter Arbeiter. ** Unehrliches Dien st personal. Wegen Unter- chlaguug von Kuudeugeldcru wurde gestern der Haus- bursche eines hiesigen Bäckers verhaftet. Der 20 jährige Mensch verjubelte die unterschlagenen Gelder in Damenkneipen. — Auf eine Zeitungsannonce hin meldete sich vorige Woche ein sauber aussehendes Dienstmädchen bei einer Herrschaft in der Wilhelmstraße und wurde sofort gemietet. Nachdem die Person beobachtet hatte, wo ihre Herrin das Geld aufbewahrte, stahl sie zu zwei verschiedenen Malen den Betrag von 60 Mr. und machte dafür allerhand Einkäufe. Da gegen die Person auch noch eine weitere Sache wegen Diebstahls und Betrugs von früher anhängig ist, wurde sie verhaftet. ** Der Deutsche Verein Helt am Dienstag abend im Hotel zum Einhorn unter dem Vorsitz des Herrn W e st p h a l eine Versammlung ab, in der Reichstagsabg. Raab vor etwa 50 Personen über die Finanzreform und die neuen Reich sfteuern sprach. Er führte in seinen etwa IVi stündigen Ausführungen aus, daß seine Partei (bie deutsch-soziale) der Reform an sich sympathisch gegenübergestanden hätte, aber mit den porgeschlagencn ReicbWeuern zum großen Teil nicht einver- tanden gewesen sei. So sei sie gegen die Erhöhung der Brausteuer gewesen, die die kleinen Brauer und Wirte schädige, sowie im Interesse der Arbeiter gegen die Erhöhung der Tabaksteuer. Der Zigarettensteuer habe sie anfänglich zugestimmt, jedoch sei man in der 3. Lesung wegen der unbefriedigenden Staffelung zur Mlehnung gekommen. Von den Stempelsteuern wurde von der deutsch-sozialen Partei die Frachturkundensteuer, die Fahrkarten- Und Quittungssteuer verworfen, dagegen die Automobil- teuer genehmigt. Ebenso seien seine Freunde für die Erbschafts- ’teuer gewesen, allerdings unter Ablehnung des sozialdemokrati- ’djen Antrags, der bereits Erbschaften von 2000 Mark Wert, die an Ehegatten und Kinder vererben, mit 2 Prozent Steuern belasten wolle, also gerade die fleinen Arbeiter in brutaler Weise treffen werde. Auch die Tantiemesteuer hat die Zustimmung von Raabs Freunden gefunden, dagegen haben sie die Erhöhung des Ortsportos abgelehnt. Als Ersatz für die ausgefallenen Steuern wurde von der deutsch-sozialen Partei ein Ausfuhrzoll auf Kali, eine Wehr st euer und eine W e r t z u w a ch s st e u e r empfohlen und der Redner glaubt, daß bei einer nicht ausbleibenden weiteren Steuersuche auf diese Objekte zurückgegriffen werden müsse. Die Rede gab ein klares Bild der Ansichten der Antisemiten Liebermann'scher Richtung über die Steuerfragen, während die Tätigkeit der anderen Parteien nur insoweit berührt wurde, als sie von der des Redners abwichen. (Uebrigens vergaß der Redner zu erwähnen, daß seine. Partei an der Erhöhung der Biersteuer und der Fahrkartensteuer im gewissen Sinne mitschuldig ist, denn sie stimmte zwar in der Einzelberatung dagegen, in der Gesamtabstimmung aber dafür.) In der Diskussion bestritt Herr Vetters die Richtigkeit der Darstellung des Referenten bez. der Erbschaftssteuer-Vorschläge der Sozialdemokraten. Der von diesem geschilderte Antrag habe nur auf 1 Prozent gelautet und sei in der Lesung im Plenum nur für die Erbschaften über 5000 Mark gestellt worden, auch habe die Sozialdemokratie dafür die Beseitigung der Petroleum- und Salzsteuer verlangt. Im übrigen sprach Herr Vetters über Kvlonialpolitik. Militarismus und Marinismns, die allein an der Geldnot des Reiches schuld seien. Herr Raab hielt seine Darstellung hinsichtlich der Erbschaftssteuer aufrecht, und wendete sich gegen die sozialdemokratische Behauptung, daß die Welt- und Kvlonialpolitik lediglich den besitzenden Klassen zugute kämen. In der Erwiderung des Herrn Vetters und einer neuerlichen Entgegnung des Herrn Raab kamen die verschiedenartigsten Dinge zur Erörterung, Fleischnot. Sozialpolittk, abfällige Lleußerungen von Führern der Sozialdemokraten und Antisemiten über die Glaubwürdigkeit und Moral ihrer eigenen Parteigenossen, Versamm- lungsterwrismus und ähnliches mehr. Im allgemeinen kann gesagt werden, daß in diesem Kampf der Geister Herr Raab besser abschnitt als Herr Vetters. Im übrigen verdient noch die Entschiedenheit Erwähnung, mit der auf eine Anzapfung des sozialdemokratischen Redners hin sowohl der Referent, als auch Oberlehrer Werner die Verantwortung für die Stellungnahme des Bundes der Landwirte in Arbeiterfragen und insbesondere auch für die Friedberger ,.Volksmacht" ablehnten, da der Bund der Landwirte eine an sich berechtigte Berufsorganisation der Landwirte fei, mit der deutsch-sozialen aber keinen Zusammenhang habe, liegen 1 Uhr wurde die Versammlung mit einem Hoch auf Kviser und Reich und dem Lied „Deutschland, Deutschland über Mies'" geschloffen. ..Hungen, 30. Okt. Durch Mut und Entschlossenheit deS Lokomotivpcrsonals wurde gestern abend auf der hiesigen Station ein Unglück verhütet. Bei der Einfahrt des um 6.27 Uhr von Friedberg hier ankommenden Zuges standen noch einige Wagen auf dem Geleis. Von dem Weichensteller wurde daS Haltsignal gegeben und in alsbaldiger Erkennung der gefahrvollen Situation zog der Lokomotivführer die Luftbremse und gab sofort Gegendampf. So gelang es ihm, den Zug ein paar Meter vor den Wagen zum Stehen zu bringen. sd. Darmstadt, 31. Okt. Wegen Wechselfälsch- ungen in Höhe von über 40 000 Mk. wurde heute vormittag der Weißbindermeister und Bauunternehmer Friedr. Eichenbrodt II. von hier verhaftet. Darmstadt, 30. Okt. Vermißt werden seit vorigen Freitag hier z w e i G y m n a si a st e n von Darmstadt. Sie haben sich, um zur Schule zu gehen, am Morgen aus der elterlichen Wohnung entfernt und sind seitdem verschwunden, wie man annimmt, aus Furcht vor Strafe, die sie zu erwarten hatten. Der eine der Knaben ist 14 Jahre alt, etwa 1,52 Meter groß, kräftig, mit dunkelblondem kurzgeschnittenem Haar, vollem frischem Gesicht; er trug dunkle Kniehose, grau- gestreifte Jacke, Jockeimütze und Brille. Der andere ist 13 Jahre alt, 1,50 Meter groß, schlank, hat kurzgeschnittenes blondes Haar, blaffe Gesichtsfarbe, blaue Hose, graue Jacke und Jockeimütze. Beide waren ohne Geldmittel. d. Mainz, 30. DFL Die Einweihung der beiden Franzosengräbec erfolgte heute vormittag in feierlicher Weise auf dem Friedhöfe. Es wurden 982 Gebeine beigesetzt, davon 975 Katholiken, 5 Protestanten und 2 Mohaniedaner. Mit einem Musikstück der 87er Kapelle wurde die Feier eingeleitet und zwar an der unteren Gruft. Es folgte hierauf die Einsegnung, nach dieser hielt Oberbürgermeister Dr. Göttel- mann eine Ansprache und legte für die Stadl Mainz einen Kranz nieder. Es folgte hierauf die Einfügung des Schlußsteines der Gruft, die drei Kompagnien des 87. Infanterieregiments präsentierten das Gewehr, während die Kapelle einen Choral spielte. Die Tamboure schlugen dazu einen Marsch mit gedämpfter Trommel. Nach dem Ausklingen dieses feierlichen Aktes wurde von den drei Kompagnien das Gewehr übergenommen, worauf von der 4. Kompagnie des 88. Infanterieregiments drei Salven obgegeben wurden. Hierauf nahmen alle Kompagnien Gewehr ab. Der franzö- sifche Generalkonsul, Knecht von Frankfurt, hielt sodann eine Anrede in französischer Sprache und legte einen Kranz namens dec französischen Republik nieder. Korpskonunandeur General v. Eichhorn legte einen Kranz für die Mainzer Garnison nieder, Geheimecat v. Gagecn einen solchen namens der hessischen Regierung und Herr Krämer für den Mainzer Veteranenverein; außerdem wurde noch eine Anzahl von Kränzen von Vertretern Pariser Zeitungen niedergelegt. Die Musik spielte „Ave Maria". ES ging dann zur nebenan liegenden Gruft, bei der die Feier kurz wiederholt wurde. h. Frankfurt a. M., 30. Okt. Der Zentralausschuß der freisinnigen Volkspartei hat an den engeren Ausschuß der deutschen Volkspartei die dringende Bitte gerichtet, von der Einberufung der beabsichtigten Versammlung der bürgerlicher: Linken Abstand zu nehmen und zunächst die gesetzlich berufene Vertretung der Parteien oder Delegierte der Fraktionen zu einer vertraulichen Beratung zusammenzuberuseu.wegen Herbeiführung eines gemeinsamen Vorgehens der drei links» liberalen Parteien bet den nächsten Wahlen. Der engere Ausschuß der deutschen Volkspartei hat darauf laut „Frkf. Ztg." beschlossen, diesem Wunsche Folge zu geben und zunächst zu einer vertraulichen Beratung der Parteileitungen auf den 10./11. November nach Frankfurt a. M. labungen ergehen zu lassen. * Kleine Tages' chc 0 nik Bei dem öraunschw. Orte Hötensleben warf sich ein 13 jährig er Knabe vor einen Eisenbahnzug. Es wurde ihm der Köpf vom Rumpfe getrennt. Der Grund des Selbstmordes ist unbekannt. — In der Leine bei Hannover wurde die Leiche einer Dame aus Berlin gefunden. Man nimmt an, daß cs sich um eine jünast aus Berlin verschwundene Frau von Bülow handelt. — Ms der Weichenwärter bei Aigle fSt'anton Waadt) am Montag kurz vor dem Passieren des Si m pl 0 n-S ck n e l l z u g es das Gleis inspizierte, entdeckte er auf einer Brücke eine Bo mbe mit zwei Zündschnüren, 13 Patronen enthält end. Die Patronen befanden sich in einem mit Pulver gefüllten Krug. Der Urheber ist noch nicht entdeckt. — In Wo serow (Pommerns zerschmetterte ein Schnitter seiner Braut aus Eifersucht mit einer Flasche den Schädel und tötete fick selbst durch neben Messerstiche in die Brust. — In dem Eifeldorfe Walsdorf verunglückten durch Giebeleinsturz bei einem Ntzubau der Bauleiter und zwei Maurer. Der Bauleiter ist tödlich verletzt. —- In Wien sind dec aus Ungarn eingetroffenc Graf Wilhelm Stetsts sowie eine in feiner Begleitung befindliche Dame an den schwarzen Blattern erkrankt. Beide wurden in eine Isolier-Baracke gebracht. Gerichtssaal. Wien. 30. Okt. Nach fast dreiwöchiger Dauer ist der Prozeß gegen die Banknotenfälscher Sckapira und Genosfen beendet worden. Sckapira wurde wegen Verausgabung und Verbreitung falscher Banknoten zu 15 Jahren schweren Kerkers verurteilt, Fisch zu 8, Pieper zu 4, Schwalbe zu 3 Jahren und Ausweisung, Baumgarten und Butterweich wurden frei- gesprochen. Märkte. fc. Frankfurt a. M., 31. Okt. Qrig.-Telegr. des „Gieß- Anz.") V i e h m a r k t. Zum Verkaufe standen 00 Kälber 00 Schafe und Hammel, 1271 Schweine: 1. Qual. 76-00 Psg. Lebendgewicht 59.50—00.00 Pf., 2. Qnal. 74—75 Pü, Lebendgewicht 58.50-59 Psg., 3. Qual. 68—70 Psg. Kälber 1. Qnal. 00-00 Bf., Lebendgewicht 00—00 P»g., 2. Qual. 00—00 Psg., Lebendgewicht 00—00 Psg., Schlachtgewicht 00—00 Psg. Schate 1. Qualität Schlachtgewicht 00—00 Psg., 2. Qualität 00—00 Psg. Geschäft: gedrückt, Ueberftnnb bedeuteud. Gießener Wetterdienst. voraussichtliche Witterung für Hefte» am Donnerstag, den 1. November: Meist trüb. Geringe Niederschläge. Kalt. Mäßige nördliche Winde. Orrglnal-Drahtmel-ringeii. Berlin, 31. Okt. Die Hinrichtung des Raubmörders Hennig wird voraussichtlich am Samstag statt- finden. Berlin, 31. Okt. Das große, in der Schwebe gehaltene Werk des Ha fen-AuSbaues in Tsingtau wird in dem Etat der Kiau Tschou-Verwaltung für 1907 mit 5 190000 Mk. in Ansatz gebracht, nachdem für diesen Zweck in den letzten Jahren bereits 3 410 000 Mk. zur Bewilligung gelangt sind. Berlin, 31 .Okt. Die Beamten der Darmstädter Bank hatten gestern abend einen Festkommers als Ab s ch i e d s s ei er für ihren ehemaligen Direktor Dem- bürg veranstaltet, an dem über 800 Personen teilnahmen. Kolouialdirektor Deruburg, dem eine kostbar ausgestattete Adresse überreicht wurde, dankte in längerer Rede. Als der Kaiser ihn aus der kaufmännischen Tätigkeit in den öffentlichen Menst gerufen habe, sei er diesem Ruf gern gefolgt, um zu versuchen, das in den deutschen Kaufmann und Bankbeamten gesetzte Vertrauen zu rechtfertigen. Ob es ihm gelingen werde, die schwierige Aufgabe, die ihm gestellt sei, zu lösen, könne er nicht voraus wissen, aber ai§ einen Trost und eine Stärkung sehe er die ihm dargeörachte Ehrung seiner Kollegen an, denen er stets der alte bleiben werde. In allen Lagen seines Lebens habe er jede einzelne Aufgabe niemals als das Werk des Augenblicks, der Stunde, des Tages betrachtet, sondern immer im Hinblick auf ba5 Wohl des Ganzen zu lösen versucht. Daran lag wohl auch der Erfolg, den er auf manchem Gebiete errungen habe. Altona, 31. Okt. Aufsehen erregt die Aufhebung einer Spieler- und Buchmacher-Gesellschaft im Gase Stern. Eine aus den verschiedensten Kreisen zusammengesetzte Spielergesellschaft machte dort feit Jahresfrist Wetten, Hazard- spiele und pokerte, wobei bebeutenbe Summen umgefetzt würben. Bei einem Streit warf beispielsweise ein inzwischen nach Lonbon geflüchteter Agent Schneiber bem Wirt 4 2 0 0 0 Mk. ins Gesicht. Rom, 31. Okt. Die Karbinale Fischer und Kopp werben hier erwartet. Ihrem Besuch wirb politische Be- beutung beigelegt. Petersburg, 31. Okt. In einem offenen Briefe forbern bie ruff. Antisemiten den Grafen Pückler-Klein- Tschirne auf, baS Felb seiner Wirksamkeit nach Ruß- lanb zu verlegen, wo er eine hervorragenbe Stellung bei ber Abininistration einnehmen könnte. Die russischen Antisemiten würben ihn nicht nur im Schoße ihrer Partei aufnehmen, sondern ihn auch zu ihrem Fahnenträger machen. Newp ork, 31. Okt. Die Gemeinde der Gesundbeter ist bestürzt über die Nachricht, daß ihre Gründerin Eddy auf ihrem Wohnsitz dem Tobe nahe ist. Noch bestürzter sind bie Gläubigen barüber, baß ein Spezialarzt aus Boston an ihr Krankenlager gerufen tumbe, obgleich e5 nach der Lehre bev G meinbe keine körperliche Krankheit gibt. Frau Ebbu hat c?. ber Spitze ber Gesundbeter ein Vermögen zu- saminengebrachr, das auf mehrere Millionen geschätzt wird. Vrig.-Telegr. be? Fi, ife standen 00 Äü: : L Cirnl. 76—00 Fi 4-75 T'., S?ebenbnert (6er 1. DnnL 00—ft1!'., -00 $fd., LebendznM Bfa. We 1. Mität 00-00 M. Wv. :er Teuer ist der Prozetz ckra und Genossen bc- krauSgabung und Der- ren schweren ft'er, . Zchwalbe zu 3 Jahren itterweich wurden frei- enst. fbentn mn &nn*, ■m AMchläqe. Orte -LU Bas “ lAto knbdt - Wz ? 1 am^ntag£ 1!W das Wz Eme Bombe Ter Urheber °w (Boinnrerni iet. °.?t aus Eisnsucht mit Meltwrse Walsdorf ■nem Ntubau der &m, - M tödlich verletzt - ttwlfene Gras Wilhelm «Dame an MM wurden in eine lt die sw.: nen fön* ®»f. *5*« i nde Sitte 'ich berufene &anb I/^ns ber brH rC?" düngen. hfMtz des Raub' ich am Samstag statt' , der Schwebe ge« 'tz in Tsinata» wird «Ihm fit nw . Mdm m b’” 3 410000 Mk- „ der Darmstabter V tkommers & L Direktor Derr« 'Sonett teirf*- İr °>K°T vertrauen esedte Derr .Sqä» SKL ahceSfrm ^-btivurd'^ rmtven^E ^>0° • Kp°Ä811 ’n fir,'m-’Xt,S( LxSiS SS»'# L.M 00^ Danksagung Giessen, den 31. Oktober 1906. 6598 6592 174-5 D“/10 6470 Damen - Wäsche B81/10 aus der 16581 Normal-Unter zeuge □OQQOOOOOCQ »Schkltfische Grosses Lager 5964 elz-Waren »OOOOOQ 5837 Insbesondere danke ich auch Herrn Pfarrer wählend dieser schweren Prüfungszeit und spenden sage ich innigsten Dank. Euler für die trostreichen Worte am Grabe. Kaiserliche Ober-Postdirektion. I. V.: Dingeldey. i) ö ö I o 4 c 5 * V c c 6 «, i c let ^uti* nerreicht an Wohlgeschmack und Bekömmlichkeit ist der Medizinal - Leberthran Gießener Fischhaus 30 Eonuenstraße 30 Lebende Lahuhechte, Aale, Schellfische, Kabltau, Zungen frisch vom Fang (08121 zu den billigsten Tagespreisen. KWfMuW Sttlknnmiulitag (Kietzen, Süd-Anlage 7 (Frauen-Verein) Kostenlos für Mitglleder des Kaufm. Vereins für weilbliche Angestellte. Anschluß an die Zentrale der verbündeten Kaufm. Vereine Westdeutschlands, Frankfurt a. M. Schristliche Atitteilungen jederzeit; geöffnet täglich von 2—6 Uhr und Montag, Mittwoch, Freitag abends von '/,9 bis x/,10 Uhr. 6494 SC. SiutUnwU^ West-Anlage 2/ Wieseck, den 31. Oktober 1906. Die Beerdigung findet statt: Donnerstag, den 1. November, nachm. 2 Uhr Zuschlagsfrist 3 Wochen. Gießen, 30. Oktober 1906. Städtisches Hochbauamt. Gerbet. Jleuf Ä Wer MAGGI8 Würze noch nicht kennt, mache einen Versuch mit Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Lotz Feinste Nordfceware blutfrisch in Eispacknng treffen heute em bei Georg Wallcustls Marktplatz 21 Telefon 40 gegenüber der Engelapoth. Gute, haltbare Sorten Aepsel zum Preise von 9—14 Mk. inkl. Verpackung offeriert die Obsr- verwertuugsstclle d. Obcrheff. Obstbauvereins in Frcedberg. 6574 Versteigerung. Freitag, den 2. November, uachm. 3 Uhr sollen im slädt. Psandlokal Seltersweg 11 dahier die wegen rückst. Schulgelder und Ortskrankeukassebeiträge gepfändeten Gegenstände als: Schreibtische, Sophas, Schränke, Kommoden, Verlitoivs, Sekretäre, Negulatenre, Bilder, 2 Wagen, 1 Waschmaschine, 1 Dtzd. Schnürschuhe, 1 Alusikautomat, 1 Rolle Drahtgeflecht und 1 Kassenschrant versteigert werden. [6523 Gem mecker, Pfandmeister. Die trauernde Mutter: Frau Jean Beider Ww Gegenstände und Utensilien zum Brennen und Malen, Malend Brandvorlagen um vollständig damit zu räumen zu und unter Einkaufspreis. H. Kühn, Papierhandlung. 5L M. Schulhof Telephon 119. Promoter Verlandt nach ouft* Vergebung von Schreinerarbeit. Die Lieferung der Bänke für die israelitische Leichenhalle soll Samstag den 10. November d. Js., vormittags 11 Uhr, öffentlich vergeben werden. Zeichnungen, Arbeilsbeschreibung und Bedingungen liegen währcild der Dienstslunden bei uns üir Einsicht offen. Angebote aus Vordruck sind bis zum genannten Termin bei uns einzurelchen. Bekanntmachung. Die Pläne über die Errichtung von oberirdischen Tele- graphenlimen an der nach Friedelhausen führenden Straße und an beni längs der Drahtseilbahn Dauster in Lollar verlaufenden Wege liegen bei dem Kaiserlichen Postamt in Lollar von heute ab 4 Wochen aus. Darmstadt, 30. Oktober 1906. ¥ oues-hnze^e Verwandten und Bekannten hiermit die schmerzliche Nachricht, daß es Gott gefallen hat, unsere liebe Mutter, Schwester, Schwiegermutter, Großmutter und Tante Marg. Loiz Ww. geb. Bkcker nach kurzem Leiden im Alter von 71 Jahren in ein beferes Jenseits zu sich zu nehmen. Um stille Teilnahnre buten Mtischer Arbeitsnachweis Wes Gartenstrafie Nr. 2, Zimmer Nr. 2. Musse, Goüiers, Kindergaruituren etc von den billigsten bis zu den feinsten empfiehlt zu enorm billigen Preisen J= Kaan jr., Kreuz 10. Wollen© Strickgarne (Marke M und K), anerkannt beste Qualität empfiehlt in den gangbarsten Sorten zu billigsten Preisen ,27g Robert Stuhl, Neustadt 23. Für die zahlreichen Beweise herzlicher Teilnahme während der Krankheit meiner lieben, unvergesslichen Tochter Lina und für die bei dem Hinscheiden derselben dargebrachten reichen Blumen- Zur Lieferung aller Kanalisations- Artikel hält sich bestens empfohlen [”96 ykM Emil Horst Liebigstraße 51 (VUegelpsad). Ausverkauf e aller Gegenstände für Kerbschnitt und Brandmalerei, wegen Ausgabe, zum Selbstkostenpreis. W. Müller, gtciiijtr. 68. ES können eingestellt werden: 1 landwirtschaitl. Aiagd, 2 Garteiiarbeiter, Ziegelei- u. Steinbrucharbeiter, 2 Schlaffer, 2 Schmiede, 2 Spengler, 1 Wagner, 1 Lartonnagearbeiterin, 1 Küfer, 3 Schreiner, 1 Barbier zur Aushilfe, 1 Schneider, 1 Installateur, 80 Streckenarbeiter, 40 Erdarbeiter, 1 Maurer, 1 Packerin, 1 Stallbursche, 1 Hausmädchen für Hotel, 1 Arbeiter für Holzkleinmacheu, 5 Dienstmädchen, 1 Lausfrau. Lehrlinge: 1 Schmied, 1 Spengler, 1 Elektrotechniker, 1 Schreiner, ein Buchbinder, 1 Bäcker, 1 Installateur, 1 Buchdrucker, 1 Kaufmann. Es suchen Arbeit: B8l/10 1 Schlosser, 2 Heizer oder Maschinisten, 1 Schreiner, 4 Wasch- u. Putzfrauen, 1 Büglerin, 1 Kleidermacherin, 2 Hausburschen, 1 Packer, 1 Lagerarbeiter, 1 Fahrbursche, 3 Lauisrauen. G ermania-Drogerie Carl Seibel, Frankfurter Str. 39 Telephon 593 Arisch eingetroffen, daher nicht überjährig. Von heule ab täglich irische Fasten-Bretzeln Ludwig Kronenberg jun., 080821 Balmhoiuraffe 58. Fluß- und Seefische 61R3 Theater lebender Photographien BCinematograph. Einem geehrten hiesigen und auswärtigen Publikum die ergebene Mitteilung, daß ich hier Marktplatz Rr. 5, im Automaien-Reßaurant, am Freitag 2. November cm Theater lebender Photographien MsonS Amerikanischer Kinematagraph eröffnen werde. Vorstellungen finden täglich von obcnbS 6—11 Uhr jede Stunde statt. Um recht zahlreichen Besuch bittet [08104 Hochack-'ungSvoll Otto Hermann. Lindenplatz Man beachte 8 Fabrikmarke. Singer Co. Lindenplatz 1 6 6688 Oeerdigungs-Institut „Friede“ Telephon 540 Telephon 540 Uebernahme sämtlicher Arbeiten bei Sterbesällen. Särge aller Art. Sterbetteider, Minen und Steppdecken. BlumendekoraLionen bei der Einsegnung u. Beerdigung. Transporte uach auswärts per Bahlt und Leichenwagen. Hochachtungsvoll Georg Schmitt, NB. Bestellungen werden Frankfurter Straße 41 und Kaplansgaffe 27 (Ecke Bahnhofstraße) entgegengenommen. (6175 Zur Herbstsaison empfehle ich meine Neuheitm in paktot- and Äizng$$to8en Dabci mache ich besonders darauf aufmerksam, daß zurückgesetzte Anzugs- und Hosenstoffe zu jedem annehmbaren Preise abgegeben werden. Sclbstgcsertigte Joppen äußerst billig. 6412 Wilhelm Stumpf, SomnstrÄ 9. Kaffee ohne Zugaben und ohne Rabatt, dagegen Ullerreicht in Qualität, eigener Röstung, täglich frisch, ü. Pfd. 1.—, 1.20, 1.40, 1.60, 1.80 WcstanlagcS L. Ealfchof Nachf. Telephon 467 08073 ls. Tsselhsel I graue Reinette, weißer 8 Granatapfel per Zentner S Bik. 15.— inkl. Verpackung, M prima hv30/10 0 ßWe Zwiebclir | per Zentner Alk. 3.40 mit H Sack, versendet ab Fried- H berg unter Nachnahme A. Stahl Witwe | Inhaber: 21. Stahl, B Friedberg in Hoffen. B0©8c§in^© frisch eingetroffen l08047 L. Kalkhof Nacht. Die Schönste weiße, sammetweiche Hant, ein zartes, reines Geficht mit rosigem jugendsrischen Aussehen und blendend schönem Teint erhält man bei lägt. Gebrauch der echte» [C1*/, Mroplerd-Lilmüeh-Me von Kergmann L tzo., Radebeul mit Schutzmarke: Steaenpferd. k St. 50 Pfg. bei: P. J. Mobs, Emil Koch, Adolf Bieler. vom einfachsten bis feinsten, führen wir m einer Auswahl, die dem verwöhntesten Geschmack Rechttung trägt, auch in echt Silber, jowie Gold uiiö Silber eingelegt. 6680 Anerkannt billige Preise, tiajsckr Ajirmstbrik Gießen, Seltersweg 9 la Speisekartofieln (Maguum bonum) empfiehlt zu billigen Preisen 081,oj Karl Sier, Dammstr. 46 i eine elegante Frisur. Zur bevorstehenden Bailsaison empfiehlt sich bestens im Frisieren sowie 5722 Shampoonieren Frau Emil Koch 62 Bahnhofstraße 62 ftorgeit, Donnerstag, trifft auf dem Brandplatz eine Sendung Kartoffeln, das Aialter zu Mk. 6.50, sowie Weißkraut uitb Zwetscheu zu billigsten Tagespreisen em. [08116 Ferber, Dienstmann. 6331 A. Reinig Mrm-ZMen ^ific in verschiedenen Größen zu haben 08117^ Marburger Straße 83. Alle elektrische Hausinstallationen Haustelegraphen sowie Nepa« rßtureit werden schnell u. sauber billigst hergestellt von Fritz Jtmg Elektrotechniker 07988] Slemftraße 63. mit Schwan in jeder beliebigen Schriftart und Kartonsorte, sowie mit Zirkeln aller studentischen Vereinigungen, liefert zu mässigen Preisen UISITKHRTEN ■ s Brühl’sche Universitäts - Druckerei ©eÜersiven 87 HL 08089 65471 Heuchelheim. Bruchstraße 19. 08061 Gut möbl. Zimmer zu verm. Neuenweg 9 II. 6479 [6282 Tüchtiger Giessen, Plockstr. 14-16 b b. Darmstadt. 6583 [4424 Mein neues Msoss» ‘"“Ö* MänSvurg 3. 08126 Seltersweg. 5221] billig abzugeben [08122 »CVICl Grünberger Dir. 33. 6554 zu vermieten. Eichmeg 7 I. 08111 von 3—6 Uhr. 6288 /Lchön möbl. Zimmer zi U8115] Steinstr. 10, >u vcrm. III. Kirchstraße 13 L 08118 hv24/10 Freiburg i. Bd 08087 Kirchcnplatz 4. Neuenweg 31. 07950 08130 Wieseck. 5n verkaufen Ei« WA« lir ^auöflrbeit per 1. November gejuckt. [6570 Frau E. Ockel, Mavllstrape 2. Herren-Garderobe Damen-Garderobe Kinder-Garderobe Möbel Betten Polsterwaren Manufaklnrwaren Pelzwaren mit kleinster Möbliertes Zimmer zu vermieten, mit oder ohne Pension. AitztizeRMstssWr jür unsere Zementwaren-Fabrik soiort gesucht. Sack & Jughardt, Kraft. Haustrmsche gesucht. Walllhorstr. 3«. |08100 Pserdelmrsche geg. hohen Lohn auf Weihnachten gesucht. August Frensdorf, Frankfurter Straße 31. Leonberger, Männchen, ca.lJahr, ausnahmsweise schönes, kräftiges Tier, preiswert zu verkaufen. [6563 Näheres Holzindustrie Mucke. Eine hiesige Zigarreniabrik sucht für ihre gut eingefiihrteu Touren per sofort einen tüchtigen soliden Reisenden zu engagieren. Schriftl. Meldung, uni. 08048 an d. Gießener Anzeiger erbeten. O-Zimmerwohug. Mk. 550.— Bahnhoislr. 15, 2. St., neu herg. ,Klosettspülung, Kanalanschluß), abgejchl. Vorplatz, sofort bezieht». Näheres Alansarde v. 11—2 u. Leltz. Pferdeknecht bei freier Wohnung, Deputat u. hohem Lohn gelucht. Kabmetsgut Kranichsteln ilaus Walltvrstrche 34 ist zu verkaufen evtl, zu vermiet. H. Leib. Abzahäiifig von Mk.L—pro Woche an Nordanlage 1, 1, schöne Fünfzimmerwohnung mit allem Zub. per sofort zu vermieten. [4616 MH. bei L. Bär, Nord-Anlage 3. Größere Lagerräume sofort zu vermieten. [5422 Näheres „Russischer Hoi". Schöne ö-Zimmer-Wohnungen mit 5lüche u. Zubehör in meinem Neubau, Eder- u. Sleinslr. Ecke, zu vermieten. [4040 Carl Stückrath, Möbelfabrik, Seltersweg. Möbl. Wohn- u. Schlafzimmer (evtl, mit Burschengelaß), elektr. Licht zu v. Frankfurter Str. 31,1. 6491 25-30 Meiler gesucht. Zu melden bei den Feld- bereiuigunasarbeiten Schcpp & Preitz, an der Chaussee Gießen— Stalitasche (hjeßener OmnibnSgesellschaft. Lchtlzes Mädchen für Haus und Küche gesucht. Zu erfragen i. d. Geschäftsstelle des Gießener Anzeigers. 6174 Tüchtiger Pferdeknecht gesucht. Näh. Heinrich Sru.on, Alicestraße 28. 6595 Lollar. Laden mit Wohnung, 2Zimm., Küche u. schönem Keller zu oerm. Näh. Leidhecker im Postgebäude zu Lollar. Daselbst 3-Zimmerw. nebst Küche und Keller zu vermieten. [5882 ^ludje bis spätestens 1. Dezemb. ein eins. Fräulein ans guter Famil. als Stütze d. HauSfr. m e. kl. Haush. i. Nähe Gießen, die will, ist bei all. Arb. mitzubcls. Famil.- Anschl.,Diensnnch. i.Hse. Schriftl. Meld. u. 0573 a. b. GießenerAnzg. 2 eins. möbl. Zimmer sofort zu vermieten. Marklstr. 11. >08125 ß iowri zu vermieten. aJCiUvH 6078] SelterLweg 14. Laben mit Wohnung u. Werk- ftßtte auch für Bäckereibetrieb geeignet in meinem Neubau Ecke Stein- u. Ederslr. sofort zu verm. Carl Stückrath, Möbelfabrik E.u’Ucb.er § gesucht. Lohnlustcherei Junker Elegante 7-Zimmerwohunng mit Bad, großer Veranda, Gas- unb elektr. Lichtanlage, in der 2. Etage meines Neubaues, per sofort oder später zu vermieten. W. Kilbinger, Löwendrogerie, Seltersweg.6264 Latien iC"'‘ im Bayrischen Hoi, für jede? Geschäft geeignet, sofort zu oerm. Näüeres bei Restaurateur Gaub. r&ine gute, alte Meistergeige ’ß/ zu verkaufen. Zu erfragen i. d. Geschäftsstelle des Gießener Anzeigers. [08084 6ii &. MeScr Wolkengaffe 22. C. Weller. Geräumige Scheuer z. 15. November zu vermieten. [6529 Näheres Neustadt 23. 4-Zimmerwohnung mit Küche und allem Zubehör sofort zu ver- mieten. Alicestraße 20. [08105 Die Mans.-Wohng. m. Gartenhauses, 4 Zimmer und Küche, zu vermieten. Moltkestr. 2, y. >5709 4 Zimmer m. Zubehör zu vcrm. in der Weserstr. bei L. Hellmold. 4534s__________Steinstraße 31. Gut möbliertes Zimmer mit Schreibtisch zu vermieten. 6366] Goethestraße 48, pt. Läden etc. Tabakbrauche. Junger Mann, 25 Jahre alt, welcher mehrere Jahre für grüß, deutsche Tabakfabriken auf der Reise mit guten Erfolgen, sowie im Kontor tätig mar, sucht pass. Stellung. Selbiger war 2 Jahre in Habanna in einer großen Tabakfabril angestellt. Offerten unter H. S. postl. Wetzlar. [C31, ^ Einem militärsr., strebst Manne ist Gelegenheit geboten, sich eine gute Existenz zu schaffen, dirrch Uebernahme eines Reisepoftens zum Besuche von Privalkundschaft gegen Gehalt und hohe Provision. Kleine Kaution erforderlich. Fachkeimtnisse nicht notwendig. Schriftl. Meldung, unt 6597 an d. Gießener Anzeiger erbeten. Möbl. Zimmer zu vermieten. 08133________Weserstraße 9 yt. Einfach möbl. Zimmer zu ver- mieten. Marktplatz 17 III. ,08124 Hofmannstraße 7 Beletage, 6 Zimmer, zu venn. Näheres parterre._______[5996 Ltebigstraffe 68. Parterre, Laden mit Logis und 2. Etage, 6 Zimmer, per sofort zu vermieten. Näheres [6538 Alicestraße 28, Kontor. ^>ür Kontor und kleine Reisen O — Wirtekundschaft — sucht hiesiges Geschäft per sofort solid., fleißigen junge» Mann. Schriftl. Meld. m. Gehaltsford. u. 08131 an den Gieß. Anz. erb. Vertretes’ für gut eingeführten Putz-Artikel gegen hohe Provision gesucht. Bevorzugt solche Herrn, welche Brauereien, maschlnielle Werke zc. besuchen. Gest. Ang. unt. B. 3072 an Maasenstein L Vogler, A.-G., totere Schlafstelle z. verm. Grünberger Str. 47. [08097 Möbl. Zimmer zu vermieten. Schön möbl. Zimm, mit Kabin. u. em einfach möbl. Bim. zu ver- micten. Mäusburq 9. 08021 Zwei schön möblierte Zimmer (Wohn- und Schlafzimmer) zu vermieten. Stcinstratze 17 p. Ferner ebendaselbst 2 Mansardeuzimrner möbliert ober immöbL zu vermiet. |6469 Ein besserer Llrbcner kann Kost u. LogiS erhalten. Neustadt 30. [6285 Ein möbl. Zimmer zu vermiet. Zwei gut möbl. Zimmer zu Perm. Ludwigsplatz 4 III. [08042 Schön möbl. Zimmer z. ver- mieten. Rooiislraße 28 I. [08049 'JJiöbl. Zininier mit sep. (Sing., eSeml. 2 Betleti, zu vermieten. 08058_______Neuen Bäue 2 I. 'JJiöblierteä Zimmer zu verm. Achs Installateure für dauernde Arbeit (auch Winter) bei hohem Lahn gesucht. [6567 A. P. Christopherseu, ___________Goethestraße 23.______ [08108 täbS'üäÄtU Tachbeckermeisler Kranökopf, Bruchstraße 11. Druckerei siicht tüchtigen BvelMer ober Arbeiter der mit Schneidemaschine be- wanbert ist. Schriftl. Meldung, unt 6539 an d. Gießener Anzeiger erbeten. Schön möbl. Zimmer zu verm. 6392__^.'öwengasse 22, II. Möbl. Zimmer zu vermieten 07978] Ltebiastr-ave 33, 111. Fr dl. möbl. Zimm, per sofort z. vermiet Steinstr. 50II. [08003 Ein möbl. Zimmer zu vermiet. 08001 Aus der Bach 8. | 5 Zimmer | 5-Zimmerwohnung im 2. St, ev. noch mit einem schonen Man- sarbenzimm., p. 1. April zu verm. 5993]______Grünberger Str. 1. Eine Wohnung von 5Zimmern u. Badez. mit Leucht- u. Kochgas nebst all. Zubeh. weg. Versetzung alsbald zu verm. Stephanstr.38,p, 6184 [ Ver sc hi e d en e j Eine 5-Zimmerwohmuig unb eine 6—7-Zimmerwohnung in d. Wilhelmstraße zu vermieten. 6349] Näh. Frankfurter Str. 29. Wohnung, 3-4 Zim., Küche, abgeschlossener Korridor, an ruhige Leute zu vermieten. [5398 H. Plank, Kaplansgasse 2. 2-, 3- unb 4-Zimmer°Wohnun° gen zu vermieten. [4777 Näheres Ebelstraße 39, ynrt. Wohnung an ruhige Familie ist sofort zu verm. Seltersw.14. [6079 2—3°Zimmerwohn. (Mans.) soi. zu vermiet. Walllhorstr. 38. j07003 Zwei große, ber Neuzeit entsprechende Wohnungen zu vermieten. Jean Eckert, [6185 Bismarckstr. 11, Ecke Ludwigstr. Schone Mansardenwohng. sofort an kleine Familie zu vermieten. Näheres Sleinstrahe 49. [5460 Kleines Logis zu vermieten. 08119 Schützenstr. 2, i. Laden. LogiS im Vorderhaus zu ver- mieten. Schottstraße 11. |5659 1 unmöbl. Zimmer soi. zu ver- mieteit. Ederstraße 18 II. [07962 I Möbl. Zimmer | Einfach möbl. Zimmer mit sep. Eingang zu vermieten. 08107] Bahnhofstraße 49, Hinterh 2 schon möbl. Zimtti. zu verm. 08099 Liebigstraße 64, yt. r. Schön möblierte Zimmer im Einfamilienhaus in freier Lage, nächster Nähe ber Universität unb Bibliothek zu vor- | mieten. Henselstraße 1. [08046 Möbliertes Zimmer zu ver- mieten. Bahnhosstr. 59 I. [6575 1 möbl. Zim. v. d. 5vorribor zu nenn. Grabenslr. 3 L (08070 Möbl. Zimmer mit guter Pension zu Vermieten. 08067 Alicestraße 26 Pt. Möbl. Zimmer vor bem Korr. zu verm. Grabenstrcche 3, II. 08079 Er-- und Miilugc-Arseitcr für sofort bei banernber Winter- Arbeit gesucht. [08091 Zu melben Steinstraße 75. Er-lir-eiter können sofort cintreten. (6568 A.P.CHrislophersen, Goethestr.23. Ordentlicher, zuverläftiger Kanalarbeiter gcg. hoh. Lohn st bmiernb gesucht. Erstes Gießener Kanalreiuigung^- Jnstitut, Roonslraße 31. [65u4 Zivei lrästige 6591 Lagerarbeiter gesucht." Gebr. Nosenbanm, Fruchtgeschäft, Westanlage 44. Jüngere Damen die nicht in em Geschäft gehen, oder Schneidern u. bgl. m. lernen wollen, bietet sich Gelegenheit durch Erlernung kunstvoll. Handarbeiten, Stickereien rc. Beruf u. Erwerb. Näh. i. Frauen-Berein, Südanlage 7, v. 2-6 Uhr. [6493 AtziizeS Mädchen bei hohem Lohn gesucht. j 6 Zimmer j Geräumige 6°Zimmerwohnung sofort zu vermieten. 6587 Grünberger Straße 3. Elegante 6-Zimmerwohnung mit allem Zubehör, Keplerstr. 1, Kräftiger Bursche welcher mit Pi erd umgehen kann, sofort gesucht. Liebigshöhe. |C57G Hausbursche gesucht. Meyerhoff ck- Goslar. 6596 I 4. Zimmer | Schone 4-Zimmerw., Huuerh., zu verm. Lievigstr. 70, III. [6180 Möbl. Zlimner zu vermieten. 08024_______Steinstraße 71 pt. Frdl. möbl. Zimmer zu ver- mieten. Neuemveg 6 I. \ [08020 Schön möbl. Zimmer zu ver- mieten. kaplansgasse 12. [08023 Einfach möbl. Zimmer bllll zu vermieten. SelterSweg 10. [08010 Schön möbl. Zim. z. vernt.l0™9 Frau, Rentmeister, Licherstr. 7 II. Freundl. möbl. Zimmer zu vermieten. Schauzcustr. 4 L, n. d. Bahnhofstraße_______[07938 Schon möbl. Zimmer zu verm. 07948 Bahnhofstraße 64 II. Möbl. Zimmer zu vermieten. 3 Zimmer 3-Zimmerwohnung, I. Tr., bis 15. 9tvvembcr zu vermieten. 08106 ________ Ederstraße 4. Cbclstraße 7 Mansarbenwohmmg, 3 Zimmer mit Zubehör per 1. November zn vermieten. I. Happel. [6020 Schone, geräumige 3'Zimmer- ivohiiung sofort zu vermieten. 08056_________Eberstratze 18 I. 3-Zlmmerwohng. nut Abschluß, Waßerleitung unb allem Zubehör für sofort evtl, später zn verm. 5872] Nord-Anlage 11, pari. ÄL 3-Ziminerwohn. nut Küche, Gartenant. u. Bieickplatz sofort zu verm. Krofdorier Str. 48. [07990 Schone 3°Znnmerwohn. billig zu vermieten. |6530 Näheres Weserstraße 8 pt. Atansarbewohnung, 3 Zimmer mit Zubehör per sofort. [6562 Bahnhofstraße 63, Hinterhaus. 2 Zimmer | Wohnung, 2 Zimmer u. Küche, an ruhige Leute zu vermieten. 08110__________Riegelpfad 38. Schöne 2-Zimmerwohming zu vermieten. Mäusburg 16. [6313 Zwei schöne 2-Zimmerivohng. sofort zu vermiet. Wasser, Gas, Gartenanteil. Schmoll, 6182]________Marburger Str. 60. Nordanlage 1 eine 2-Zimmer- wohnuiig mit Küche u. Zubehör sofort zu vermieten. [6456 Näheres 9lorbanlage 3, part. 2 Zimm, mit Küche u. Kamm, p. sofort. Bahnhosstr. 63 III. Junger 08114 Hauslmrsche gejuckt. Goldschmidt, Schulstr. 6. UmlSssißkö LstzintWil gesucht. Wilhetmftr. 5 II. [08109 Gejucht zu baldigem Eintritt tüchtiges Mädchen bas gut bürgerlich kochen kann. Frau Marie Schwan, 08130 Seltersweg 64 I. Ve^käuferiia gesucht für Geschäft am Platze, d»e im Handschuh-Berkaus bewandert ist. Schriftl. Meldung, mit. 08035 an d. Gießener Anzeiger erbeten. Atzt. LMewbetlMMu gegen hohen Lohn sofort gesucht. Lina Berninger 07959 Bahnhofstraße 66 II. SaiÄurltze Ö DElhompsoii’s" Seifenpulver Marke Sshwan ist das beste, sparsamste, im Gebrauchy bilHgsteWaschmittel. *Zu haben 'm* aHen besseren Geschäften. 0.; - t*1 ■■ Stellenvermittlung des Frauenvereins Giessen Südanlage 7, geösfn.v.2—6Uhr. Für Dienstbolen kostenlos. Stellen gesucht für: 1. zwei vorzügl. einpf. Hausdamen 2. eine 23j. Stütze m. beft. Zeugrr. 3. zwei eilt. eint. Haushälterinnen 4. cm Vuffeisräuleül 5. für ölt. bess. Binbchen zn einzel. Herrn ober Dame 6. für bess. Mädchen als Stütze im Haushalt und.Geschäft 7. für perlekle Köchin. 6495 Gesucht werben: mehrere Kuch.-, Hans- u. Allein- mäbchen in nur bess. Haushalt. Haushälterin für Witwer in ein- fach. Verhältu. mit 3 Kindern. Vantcchntker, militärfrei, im Hoch- unb Tiefbau bewandert, sucht Stellung. Schriftl. Angebote unter 08127 an d. Gießener Anzeiger erbeten. Junger Mann 19 Jahre all, in ber Manufaltur- warenbranche tunbig sucht Stellg. als Verkäufer ob. Delailreisenber. Schriftl. Ailgebote unter 08098 an d. Gießener Anzeiger erbeten. Stelle gesucht für jung. 'Mädch., baS im Kochen, 9lä()cu und Hausarbeit erfahr., als Stütze, wo noch Dienstmädchen gehalten wirb. Näheres in der Geschäftsstelle des Gießener Anzeigers. 6585 fol. 'Mädchen nimmt per sofort Schcntammestelle an. Näheres bet [08096 Oberhcüamme, Franenktinik. WirWch ni.MetzWi zu kaufen ober zu pachten gesucht. Schriftl. Angebote unter 08129 an d. Gießener Anzeiger erbeten. Stubent b.Phil. erteilt Schülern Nachhilfestunden in all. Fächern il. übern. Brams, b.d.häusl. Arbeit. Schriftl. Anfragen unter 07905 an d. Gießener Anzeiger erbeten. c‘aKUtcn Private unb Beamten gcg. Sicherheit unb bequeme Rückzahlung. Schriftl. Anfragen unter 07930 an d. Gießener Anzeiger erbeten. werden dirckl vom Bank- WUyUI geschäft beschafft gegen Sicherheiten, Verpfändung deö Hausstandes rc. In Raten rückzahlbar. Reflektanten belieben ihre Adressen inner 08123 in der Expedition deS „Gießener Anzeiger" niederzulegcn. geg.S'ickiierheit (Verpf.) zu leihen gesucht. Schriftl. Angebote unter 08066 an d. Gießener Anzeiger erbeten. "öarten in ben Eichgärten zu verpachten. stLäheres in der Geschäftsstelle des Gießener Anzeigers. |6566 8iitc Ktgclbchll Äg gesucht. (Donnerstag bevorzugt.] Schriftl. Angebote unter 08102 an b. Gießener Anzeiger erbeten,- M. Ailikniihr zesiiük». Geg. Erstattung b. Anz.-Gebühren abzuholen Wautorstr. 32. [08113 LorWcttc mit M Rinz verloren. Abzugeb. gegen gute Belohnuiig Lubwigstr.10,1. [08132 Aufforderung. Alle nochanDachbcckermeiftcr Heinrich CarI6 zu Gießen zu stellende Forderungen und Ansprüche sind bei dem Unterzeichneten spätestens bis Samstag den 3. November 1906 schriftl. einzureichen. [08128 Gießen, 31. Oktober 1906. Louis Seuling, Architekt. ^x)örbe unb Stühle werden schnell vV und billig geflochten. [07971 I. Glockle vormals Parthier, SelterSweg 81. ZA KillvierßlMell empfiehlt sich [6417 E. Bauer, Asterweg 39. Zur AuskMlstScrteiluug in Rechts-, Steuer- u. Unfallsachen, Einziehung von Ausständen, Fertigung von Eingaben aller Art, Testamenten, Vermögensverzeich- nifsen rc. empfiehlt sich Ed. Mottd, Rechtskonsulent 6589] Somienstr. 12, part. 8 Herren (Studenten) suchen Privat - MittagStlfch in der Nähe der Universität. Schriftl. Angebote unter 08101 an d. Gießener Anzeiger erbeten. Lttche zahlungsfähigen iüdnehuicr für wöchentlich ca. 3-5 Zentner allerfcniste obcrhcssische [6693 LLstchU-Äfclktter. Lieferung in Psd. Stücken oder Toiuien. Kasse und Abrechnung wöchentlich, auch muß Kaution gestellt werden. Sende auch an Private und suche ebenfalls Abnehmer für Landbutter. Offerten nebst Preisangabe erbittet Molkerei Eschenrod i.Vglsb. C. Lecker, Besitzer. D @ 1./11.1906, abends 9 Uhr: Dereinsaöend im Ebel. [v”/10 Bericht über die Bezirksversamnl- hing in Marburg.______ Hililtt-Stttii Gießen. Samstag den 3. November, abends 8 Uhr: Kommers bei Herrn Sauer. = Nur für Mitglieder.----- Sonntag den 4. November, von 4 Uhr anr Konzert u. Tanz auf dernLenz'schen Felseukeller. Freunde und Gönner des Vereins sind herzlich willkommen. 6590_________Der Borstand. O 2.11.06 8 w V97ie Mittwoch, den 31. Oktober 2. Volks-Vorstellung j weiten Rößl Lustspiel in 3 Auszügen von Sscar Blumenthal u. G.Kadelbug