General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Giehen fr b ein Palet des echten „Kathreiners — nur so sieht Äireipp-MalzLaffee" aus! - Darauf achte mau beim Einkauf! d-7. 7, hv1/. Kar ÜfH ct» te ctX on Srialjnmg im Schneidern haben, findet an ,w°. Vornnitage« statt. ?!»mcldnngen im Schnliokalc von 10 bi. 1- Nq». £,. 51öser. Obcrlchrerm. V *7 4 ------------------- ----—--- Die sozialdemokratische Presse sieht den Ausgang dec Reichstagswahlen sowohl in Darmstadt als in Hannover als ihr sehr günstig an. Demgegenüber muß festgestellt werden, daß ein sozialdemokratischer Sieg wenn auch da wie dort wohl möglich, aber keineswegs sicher ist. Die bürgerlichen Parteien verfügten in Darmstadt am Mittwoch über mehr als 16 000 gegenüber mehr als 13 000 soz. Stimmen, in Hannover 1903 über eine Stimmenzahl von 24234 gegenüber 27 381 sozialdemokr. Stimmen. Nun werden ja freilich wohl in Darmstadt angesichts der außerordentlichen Heftigkeit der Fehden zwischen den beiden bürgerlichen Gruppen manche von den Korellschcn Wählern am Stichwahltage mißgestimmt zu Hause blieben, andere vielleicht zu den Sozialdemokraten übergehen. Zweifellos aber befinden sich unter den Korellwahlern diesmal sehr viele, die früher nationalliberal gewählt haben, und diese werden nun ganz gewiß Dr. Stein wählen. ?luch viele Freisinnige werden wohl dem Rationalliberalcn ihre 'Stimme geben. Aber unter den Nationalsozialen wird wohl mancher Berthold wählen. Immerhin ist es wohl möglich, daß am nächsten Freitag mehr als die Hälfte der Korell-Wahler auf feiten Steins zu finden sein wird. ^n Hannover sind die bürgerlichen Aussicyten ge- rmaer. Es hatten dort 1903 aber von 71995 Wahlberechtigten nur 53 867 gewählt, also nur 75 Proz., 18128 Wähler waren ivahlsäumig. Man nimmt wohl mit Recht an, daß damals die Sozialdemokratie fast alle ihre Leute an die Urne gebracht hat; folglich werden die Wahlsäumigen größtenteils im bürgerlichen Lager zu suchen sein. Zählt man nun die Hälfte der Stimmen der Wahlsäumigen den bürgerlichen Kandidaten zu, so ergibt sich eine Stimmenzahl von 33 ^98. Tas wären sonach fast 1000 Stimmen mehr, als der Sozialdemokrat 1903 erhalten hat. Bekanntlich Hal auch im kreise Dieburg.Offenbach Herr Dr. Becker 1903 nut einer Mehrheit von 1600 Stimmen gesiegt, obwohl der Hret§ seit 1881 sozialdemokratisch vertreten war und Herr Ulrich 1898 schon bei der Hauptwahl mit 3000 stimmen Mehrheit über sämtliche bürgerliche Parteien siegte. Dieses erfreuliche Ergebnis war dadurch herbeigeführt worden, daß, : während 1898 nur 65 Prozent aller Wahlberechtigten wählten, 1 im ' Fahre 1903 88,3 Prozent ihrer Wahlpflicht genügten. Wenn also die bürgerlichen Wähler in Darmstadt und Han- ‘ UODCr ihre Pflicht tun, dürften die bürgerlichen Siege nicht ausgeschloffen sein. Pfarrer Korell erläßt folgende Danksagung an seine Wähler: Der 25. April hat mich nickt in die St ick,wähl gebracht. Meine persönliche Aufgabe 'für Die Rcimstagsersatzwahl 1906 ist erlebtet, ich lege meinen Auftrag zurück in die däube des Der „vereinigten Liberalen". Uebrig bteibt mir nur die Li licht, Dani, herzlichen Dan? allen meinen Wählern zu lagen, datz ne mir ihr Vertrauen geschenkt hckeu.____________ ______—. in dem eine große Anzahl einfacher Leute ein Eintrittsgeld von 10 oder 15 Cents bezahlt hatte, erregte ein Clown durch dramatische Nachahmung von Charakteren aus Schillers „Stabalc und Liebe" und den „Räubern" wahre Lachsalven. Man denke sich einen amerikanischen Zirkus, der dem Bildungszustande seines Publikums die ausgclassenkomischeit Nachahmungen eines „Hamlet" ober eines „Macbeth" zu muten würde. Ties ist also der Hintergrund geistiger Allgemeinbildung, auf dem die höhere Gelehrsamkeit Deutschlands beruht und Stärkung und Auffrischung findet. Hier ist der Kulturtypus, der in so mancher Hinsicht dem unserigen gleicht — natürliche Verwandte durch geistige und sittliche Ab- tammung, von einem Schlag und in der Hauptsache mit denselben Zielen: Frieden verbürgend durch ihren Wohlstand und Forlschrut verbürgend durch ihre Ideale". Sommersprossen « u. Laien cm »uverl. behandelt °nr Overrrreyer's Sn haben in allen Apoth., Drog. u.Lors. P. Si. 50 Psg. n. 1 Mk. taeiM» i weiß uni fertig, sowie nach Ala« liefert in bester ÄuMmva zu bffligtten Preisen Mi r.£aaajr,toiM t beste iüugti : KartvfM nnt ««W ‘em siiülm Mhornmarte), u haben bei l® c. C. Pfeiffer, Walltorstrabe 71. . Schornsteinen verwandelt. Dadurch kommt Deutschland zweifellos in rege Konkurrenz mit Großbritannien und den Vereinigten Staaten. Vorn Standpunkt des unparteiischen Beobachters aus kann mail aber in dieser Entwicklung des deutschen Handels nur einen großen Vorteil für den Fortschritt der Zivilisation und eine der besten Garantien für den Frieden sehen. Die lebende Generation in Deutschland sieht ihre Hoffnung im industriellen Fortschritt und im dauernden Wachstum des Handels. Erscheint es nicht, von unserer Seite des Wassers aiis gesehen, lächerlich, dieses Wachstum als eine Gefahr iür den Frieden zu beklagen und habet selbst diesen Frieden zu gefährden durch die Androhung von Zollrepressalien mit Verweigerung der Rezi- rroÄÜät ? Emen weit ernsteren Grund zu Befürchtungen stehl man in der Militärmacht Deutschlands, und ich für meinen Teil muß gestehen, daß ich zu jenen altmodischen Leuten gehöre, die in der Vermehrung des Heeres und der Flotte keine glaub- lafle Prophezeiung des Weltfriedens sehen. Es gibt sedoch gewisse Umstände, welche in Deutschland diesen Militarismus unvermeidlich machen. Wir haben da ein Land ohne natürliche Grenzen, aber mit der drohenden Macht Rußlands an der einen unb mit Frankreich und seinen uiwernnrbten Wunden auf der andern Seite; im Innern neigen die große polnische Bevölkerung, die sich niemals völlig assimiliert hat, so wie die grolle Aiasse der Sozialdemokraten zum "Aufruhr. Unter diesen Umstanden finden die starke Hand und der starke Arm dort ihre Rechtfertigung In einem Grade, für den es bei uns keinen Vergleich gibt . . . Was aber bei diesen Erscheinungen m Deutschland am meisten verdacht und Mißverständnis heroorruit, ist die Ansicht über den Charakter des Kaisers, der einen so großen Emflus; auf kbe Regierungshandlung im Reiche ausübt. Viele Menschen scheinen »u alanben, daß er eine herausfordernde, ehrsüchtige, skrupellose, vorschnelle Persönlichkeit sei, ein Mann, dessen bloße Existenz schon rnie Bedrohung der Kulturwelt bedeute. Lassen Sie mich daran zinnern, daß der deutsche Kaiser ein Menschenalter hindurch seinem riplke den Frieden gewahrt, und daß er vor em paar Monaten bei der Reichstagseröffnung öffentlich verkündet hat, bau es fern 9nirht entscheiden, aber cs ist schwer in einem so tebeu°enbe™ Seifte unb stet- wachen Sewisten eine Drohung für tcu Nann°m?ch mdjt'non bem Bilde beS KaiferS wegwenben , r v ifhünen würdigen und frauenhaften Charakter der ohne auf ben fronen, wuraige G§ ift von größtem Wert |ur Ä*i s^ch7 r'Ta iA e'ii jeren europäischen sE ^was anderes zu sehen als Ichwi^ig, m emem s ch n nnberen Nationen nur anraicn jm Muster dem o 'o^en gegenwärtigen Entwicklungs- »>iv glücklich überlieferte Z inuy die Hoffnung jedes Äle/°UeFw ^Äk^erwaLch^ der °Zuf.«n^^°,,?e dn^n S.Toinrcra^^^ Un>> tot«,' ^I-Hkn caalt P 's h5fU:n ir nhd) i Alerter unb ?!-6op^ fln^ei list» 9ijnjx. irmorpiauen, eÄlm?0btn' m‘!t "en, wchin ?A'b>-°IllIm. Schreibtisch, i mlL?1 t Spiegel ^otbnn tt6 ^tUDtai: Stgulaor' 1 SQf,*Mu:r, HÄ Mb. Nt aan ti 'i2» imx" Br 1 Wi: B unb eine «rohe L6MSi ’S it2”1""* ^lBletL@eti4t$öoa5i,6rt Bersteigermi^ Woutag, den 30. -s $ii4 itöflüiorlkafie 6, (SannjL^ sisndegeichirre, 1 »p.an( Öabralielt 2 Pserbe, 4 dtn, 1 ijulmab, 1 tobunfc,, Dalchmaschine, 1 (groeyLo $ißtnwa8m,2 6tämnieMlL unb küchmgeeöle da •?.■> ß. a. zwongtiveise grga iv n ’.grtt werben. 273/ Tirßeit, ben 28. äpn! 1306. Seipel, Serichiki'fi-^ bchlaslsft Rächte man erfolgreich vor durch Hausnafalan - - hygienisch-koLin. CrSme -- Rerevt - Rakalan 50, Lanolin 15, Zmkwen; 20, a 50 und 100 Psg. -inb Nasalan-Streupulver — Toilette-Fettpuder — äSo Pig. Bestand- teile: Nasalan 10, Magnesia 20, Talk 3o, Starte 27, Borax Kinkweiß 5 Parfüm 0,5. Nur echt und rein mit Retorteu« Marte und Namenszug vr. Adolph List. Erhältlich in^lpotheken iqv. Drogerien, Parimuerien. uv Somatose (FLEISCH-EiWELSS) Somatose regt in hohem Maasse den Appetit an. 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Zugleich ist NÄ mPWfiiS wriiHRnll I dieses Wetterhäuschen ein schöner Zimmer- xyä ' IP« h iMg« echmuc’i. — Grösse ca. IS1/- cm hoch. 14 cm Sinn® 1 breit. Genau wie Zeichnung, p St. M. 1.20, e» Ln No. 221/.,. Dasselbe in einfacher Ausführung. H® 1 p. St. M." 0.85. Porto 60 Pf. extra. Weniger W, ■ K?;P "■[ wie 2 stack versenden wir nur gegen vorher. 8-V: » Einsendung des Betrages. - 12 Stock ver- Bru®$ iÄraS-'1| senden wir franko u. legen 1 Stück gratis bei. K=Ä ÜW.Ä-1L, - Unsern Pracht- Katnlogr, enthaltend grosse Auswahl in Haushaltungs-Artikeln, tjL f: ij ' . L Tischme®sern und Gabeln, Rasiermesser-, Raslcrbestecken von Mk. 2.50 an, Haar- ll-krSchneidemaschinen v. Mk. 3.50 an, Taschen-, Tafelmessern und Gabeln, Hamen-, Haar- und Schneiderscheren, Reben- oder Gartenscheren, Sensen. Cärtnermessern, Brot-, Schlacht-, Gemüse-, Hack- u. Wiegemessern, Uhren, Uhr- und Hals'-etten, Broschen, Ringen, Portemonnaies, Pfeifen,Spazierstöclwi, Fernrohren. 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