Ire öeuttqe 'Kummet nmsakt 10 Seiten- •’fjffibrifen waren nt beschäftigt, konnten aber sehr -'N ei; die Post 2)it.2.—oicrtel- jährl. ausschl. Bestellg. Annahme von Anzeigen sür die Tagesnmmner bis vormittags 10 Uhr. Zeilenpreis: lokal 12Pf^ auswärts 20 Psg. Verantwortlich 'ür den poüt und allgem. Teil: P. Wittko: für .Stadt und ßantr und .Gerichtssaal": Ern st Heß'. *ür den Anzeigenteil: Hans Beck. Keer und AlokLe. — Kochstunden für — Offiziere. Eine interessante Neuerung ist, wie man au? London schreibt, fetzt in der englischen Armee zur Einführung gelangt. Die Offiziere im ständigen Lager von Aldershot bekommen fortab regelrechten Unterricht in der Kochkunst. Die Maßnahme verfolgt, wie man versichert, in erster Linie den Zweck, jeden Offizier instand zu setzen, die Verpflegung der ihm untergebenen Mannschaften sachverständiger zu überwachen, als dies bisher der Fall war. Aber sie wird ohne Zweifel auch für den Offizier selbst sehr nützlich und praktisch sein und ihm ermöglichen, in schlechten Quartieren mit eigener Hand seine Kost zuzubereiten. Fragt sich nur — was die Offizierfrauen zu dieser vermehrten Sachkenntnis ihrer Männer sagen werden. Vielleicht verwendet diese oder jene von ihnen sie dazu, um den Gatten am häuslichen Kochherd anzustelken, wenn das Mädchen gerade einmal streikt. General v. Trotha und der Reichstag. ES entspinnt sich bereits eine öffentliche Erörterung darüber, ob es wünschenswert sei, daß General v. Trotha die im Reichstag gegen ihn erhobenen Angriffe an Ort und Stelle zurückweise. Der Streit ist unseres Erachtens müßig, denn die Angriffe sind schon zurückgewiesen durch den Fürsten Bülow, und nach der Stellungnahme der bürgerlichen Parteien in dieser Sache hat General v. Trotha wohl kaum noch Veranlassung, sich persönlich zu verwahren. Man nimmt allerdings in parlamentarischen Kreisen an, daß der General im Reichstag erscheinen wird, um bei der Beratung des 30 Millionen-Nachtraqsetats für Südwest- afrika über die allgemeine Kriegslage und die voraussichtliche Entwicklung sich zu äußern, denn er hat hierin unzweifelhaft ein kompetenteres Urteil als selbst oer Oberst v. Deimling. Die Volksvertretung, die wiederum so schwere Opfer bringen soll, darf auch verlangen, daß der bisherige Höchstkommandierende in Südwestasrika, auf dessen Berichte hin die Nachtragssorderung zusamme ngcstellt ist, die einzelnen Positionen des Näheren begründet. Kolitische Tagesschau. Der Handelsvertrag zwischen Trntschland und Oesterreich-Ungarn hat das eigenartige Schicksal, daß seine Genehmigung durch das ungarische Parlament unwahrscheinlich ist, weil es bis zum l.März vertagt ist, ungeachtet der Verpflichtung, dem Handelsvertrag vorher die verfassungsmäßige Zustimmung zu erteilen. Vielleicht wollen die Magyaren derart ihre Gesinnung gegenüber Deutschland zur Schau tragen, so töricht auch solche Demonstration wäre. Die Wiener Regierung 'st nun freilich an Schwierigkeiten mit der anderen Reichshälfte gewöhnt, aber daß eine auswärtige Angelegenheit hineinspielt, das rückt die politischen Gegensätze in eine neue Beleuchtung. Mit der Inkraftsetzung des Handelsvertrags auf dem Verordnungswege, wie sie die ungarische "Regierung plant, ist auch der Konflikt zwischen ihr und dem Abgeordnetenhaus Nicht aus der Welt geschafft. Vielmehr dürfte diese Angelegenheit nach dem Wiederzusammentritt des Parlaments zu erregten Auseinandersetzungen führen. Dor den Wahlen. AuS London wird uns geschrieben: Im Vereinigten Königreich hat man seit Jahrzehnten nicht den allg. Parlamentswahlen mit solcher Spannung ent» gegengesehen, wie diesmal. Und selten war auch der Ausgang so ungewiß. Wohl das bemerkenswerteste Moment ist, daß Chamberlain die politische Arbeit seines Lebens aus die Karte dieser Wahlen setzt. Er hat die Schwelle des bibl. Alters fast erreicht, und auf seine ohnehin nicht ganz feste Gesundheit können die Anstrengungen des Wahlfeldzuges, der ihn in der vordersten Reihe der Kampfer sieht, nicht ohne Einfluß bleiben. Wenn er diesmal nicht seinem politischen Programm einen entschiedenen Erfolg sichert, dann hat er endgiltig abgewirtschaftet. Mehr noch als aus den beiden Wahlreden, die Chamberlain bisher gehalten hat, ist aus seiner soeben veröffentlichen Wahladresse die Meisterschaft ersichtlich, mit der dieser Staatsmann den agitatorisch wirksamen Ton erklingen läßt. Es erscheint sehr charakteristisch, daß Chamberlain die versöhnliche Tendenz der auswärtigen Politik des liberalen Kabinetts vor dem Lande als Schwäche kennzeichnet. Man rede von Friedensliebe, weil man nicht den Mut habe, die im Interesse der nationalen Ehre und der Selbständigkeit des Vaterlandes notwendigen Forderungen zu stellen. Das englische Volk wird also mit dürren Worten ersucht, vermittelst des Stimmzettels sein Einverständnis mit der gegen Deutschland unfreundlichen Politik des früheren Kabinetts zum Ausdruck zu bringen. Da? ist der schneidendste Hohn auf die Bemühungen zur Besserung der deutsch-englischen Beziehungen und ein schriller Mißton in dem Vorspiel zur Marokkokonferenz. Leider haben sich die Wahlaussichten der Gegner deS liberalen Kabinetts insofern günstiger gestaltet, als Chamberlain wieder seinen Frieden gemacht hat mit den konservativen Unionisten Balfour'scher Richtung. Die Geschäfte dieses Kompromisses werden in gewissem Sinne auch durch die Arbeiterpartei gefördert, weil diese 51 eigene Wahlkandidaten aufstellt, was die Gewinn- chancen der Liberalen in mehreren Bezirken herabdrückt. Nach Lage der Dinge wird Campbell-Bannerman von Glück sagen dürfen, wenn ihm die Neuwahlen eine einigermaßen zu- verlässige Unterhausmehrheit an die Hand geben. Sollte er auf die Unterstützung durch die Iren angewiesen sein, dann würde die liberale Negierung kaum auf lange Lebensdauer rechnen können. i großer Nachfrage nach Roh- nixss zum Teil Preise crrcivt wurden wie nie zuvo Der Jahresbericht der Darmstädter Handelskammer. R. B. Darmstadt, 4. Jan. 1906. Ein Rückblick bei der Jahreswende auf die wirtschaftliche Lage in Deutschland würde im allgemeinen mit ungleich größerer Befriedigung erfüllen können, wenn nicht die seit Monaten andauernde Fleischteuerung und die damit in Verbindung stehende Steigerung f a st aller LebenSmittelyrei.se störend in die ruhige Entwicklung cmgegrifscn. und allgemeine Mißstimmung hervorgerufen hätte inAr Es unterliegt keinem Zweifel, daß auch das ^ahr 1905, wie sein Vorgänger, im Vergleich zu den ersten brci DepresiwnS- jahren des neuen Säkulums im allgemeinen eine imrsscha stucke Besserung für Handel und Industrie gebracht hat. Der Jahres- Aeuqrnszwang für Aedakttine. Wenn die Beschlüsse der Kommission für die Strafprozeßreform Gesetz werden sollten, so würde das Zeugniszwangs, verfahren gegen Redakteure, das schon so oft Anlaß zur Erörterungen gegeben hat, nur noch in sehr seltenen Fällen zm Anwendung gelangen. Die Kommission hat eine Bestimmung vorgesehen, durch welche die Zeugnispflicht der Redak- teure, wenn auch nicht formell, so doch faktisch in den meisten Fällen beseitigt wird. Ueber die Frage haben in der Kommission lebhafte Kämpfe stattgefunden, deren Verlauf vom Reichsgerichtssenatspräsidenten cu D. Dr. von Bombard in der Zeitschrift „ -to'j Recht« anschaulich geschildert werden. Es lagen verschiedene Anträge vor, die die Zeugnispflicht der Redakteure ausdrücklich beseitigen wollen. Diese Anträge wurden mit der Vertrauensstellung des Redakteurs gegenüber den Verfassern der Artikel, sowie mit der Tatsache begründet, daß einmal bei der Anwendung deS Zeugniszwangsverfahrens gegen Redakteure praktisch nie etwas herauskomme und daß zweitens dieses Verfahren von einer Härte sei, die meistens nickt im Verhältnisse der inkriminierten Tat stünde. So zutreffend aber auch diese Gründe sind, so wurden doch die entsprechenden Anträge von der Mehrheit der Kommission in den Lesungen abgelebnt. Die Majorität stellte sich auf den Standpunkt, daß höher als die Vertrauensstellung der Re- dakteure das Interesse des Staates sei, den Verfasser strafbarer Artikel zu ermitteln, nicht nur wenn es sich um besonders schwere Fälle, wie Landesverrat, Verrat militärischer Geheimnisse usw. handle, sondern auch z. B. bei der Verleumdung. Gelangten also die Auffassungen der der Presse freundlichen Mitalieder der Kommission nicht zum Siege, so wurde doch ein Beschluß gefaßt, durch den, wie Dr. v. Bombard richtig bemerkt, der Zweck, dem Redakteur das Zeugnis- venveigerungsrecht zu sichern, nahezu vollständig erreicht wird. Es wurde beschlossen, daß künftighin jeder Zeuge das Recht haben soll, fein Zeugnis nicht nur in Bezug auf einzelne Fragen, sondern ganz zu verweigern, wenn die Gefahr für ihn besteht, wegen der strafbaren Handlung, die den Gegenstand der Untersuchung bildet, selbst als Täter oder Teil- nehmet strafrechtlich verfolgt zu werden. Da nun § 20, Abs. 2, des Reichspreßgesetzes bestimmt, daß der verantwortliche Redakteur als Täter zu bestrafen ist, wenn nicht durch besondere Umstände die Annahme seiner Täterschaft ausgeschlossen ist, so besteht für ihn auf Grund dieser Bestimmung die Geiahr der Bestrafung und er wird demgemäß nach dem Beschlüsse der Kommission fein Zeugnis verweigern können. Ja, selbst wenn, wie daS Preßgesetz sagt, „hie Annahme seiner Täterschaft durch besondere Umstände ausgeschlossen ist," so wird er auch dann noch meistens das Zeugnis verweigern können, weil er in diesem Falle noch immer gemäß § 21 des Preßgesetzes Gefahr läuft, wegen Fahrlässigkeit bestraft zu werden. Auch daS übrige im Zeitungswesen tätige Personal (Verleger, Trucker, Verbreiter, Hilfspersonal) wird künftighin von der Wohltat der heuen Bestimmung Gebrauch machen können, weil ja dieses Personal nach der Ausdehnung, die man dem Preßgesetze gegeben, auch die Gefahr strafrechtlicher Verfolgung läuft. Vielleicht wird man freilich in Zukunft, um wenigstens dieser Personen als Zeugen nicht verlustig zu gehen, das Preßgesetz wieder enger auslegen. Es verdient hervorgehoben zu werden, daß die neue Bestimmung durchaus nicht nur der Presse zugute kommen soll, sondern jedem, der Gefahr läuft, eventuell als Täter, bezw. Mitschuldiger einer strafbaren Handlung verfolgt zu werden. Dr. v. Bombard polemisiert aus juristischen Gründen gegen diese in der neuen Bestimmung enthaltene Verallgemeinerung. Er mag damit recht haben, der Presse aber kann es nur erwünscht sein, daß sie die Wahrung ihrer Interessen erreicht, ohne daß für sie ein besonderes Privileg geschaffen wird. Air. 4 erlAciwt t-aNch außer Sonntags. Dem Gießener Anzeiger werben im Wechsel mit dem lstsfischen Landwirt die Siebener Familien- blätter viermal in der Woche beiflclcgL Rotationsdruck u. Verlag der Brü h l'scheu Unwers.-Buch-u.Stem- druckerei. 9t Lange. Redaktion, Ervedrtttm und Druckerei: Schul st raße 7. Redaktion 113 Verlag u.Expeb.S-^51 Adresse für Deoeschen: Anzeiger Gießen. bericht der" Handelskammer Darmstadt, der mit außerordentlicher Promptheit soeben beim Jahresabschluß erschienen ijt, bestätigt auf Grund der sorgfältig zusammengetregenen Blickte aus den verschiedensten Zweigen des Erwerbslebens ausdruckUck dme. Tat- 'ache und betont, daß ein nickt unerbebllcher Teil deszelbett ogar unter dem Zeicken der Hochkonjunktur stand. Dagegen er- cheine allerdings die Frage berechtigt, ob auf den ausgezeichneten Geschäftsgang während der letzten Monate nicht das Ablaufen der beivährten Handelsverträge mit einer Anzahl der wichtigsten Kstlturstaaten mit eingewirkt habe und man infolgedessen sowohl in Deutschland wie im Auslande bestrebt sei, die noch bis zum 1 März 1906 geltenden Zollsätze nach besten Kräften auszunutzen. Der russisch-japanische Krieg habe ke in e n e n nens - werteu Störungen in der gleichmäßigen ryortentwicklung unseres Wirtschaftslebens hervorgerufen, ebensowenig haben die beklagenswerten Ereignisse in Rußland bis sttzt einen allgemein wahrnehmbaren Rückschlag auf tue deutsche Wirtsck)afts- läge ausgeübt. Es verfügen Industrie und Handel bei uns letzt zweifellos über so zahlreiche und vielgestaltige Absatzmöglichkeiten, daß zunächst der Verlust dieses oder jenes Mbsatznarktes in dem großen Zarenreiche noch verhältnismäßig leicht ver- chmerzt werden kann. Das neue Jahr wird voraussichtlich im internationalen! Wirtschaftsleben durchgreifende Umwälzungen bringen, da bie neu abgeschlossenen Handelsverträge mit Belgien, Italien, Oesterreich-Ungarn, Rumänien, Rußland, ber Schweiz und.Serbien in Kraft treten und hierzu voraussichtlich noch Verträge, mit Bulgarien, Schweden, Spanien, Portugal, und den Vereinigten Staaten von Amerika treten, während mit anderen Ländern mehr oder weniger ein gegcnsetiigcs Meistbegünstigungsverhältnis geschaffen werden dürfte. Auck die noch nickt, abgeschlosienen Verträge werden kaum günstiger ausfallen für Deutschlands Handel und Industrie, als die bereits zum Abschluß gelangten. Die Darmstädter Handelskammer ist daher der Meinung, daß das deutsche Erwerbsleben mit erschwerter Absatzgelegenheit, hervorgerufen durch vielfach stark erhöhte Zollsätze des Auslandes, verteuerter Zufuhr von notwendigen Rohstoffen und Halbfabrikaten und fast durchgängig erhöhten Lcbensmittelpreisen, welche je nach dem Ausfall der Ernte geradezu zu Hungerprcisen sich ge^ finiten können, zu rechnen hciben wird. ,Ln der bereits feit Monaten unvermindert andauernden Fleischteuerung, so sagt der Bericht, erhalten. wir ,einen einstweiligen Vorgeschmack von dem, was voraussichtlich künftighin! in erhöhtem Maße zeitweilig bevvrstehen wird. Außerdem sollen durch die vorgescklagenen neuen Reichssteuern auf Bier, Tabak, Zigaretten und die Reichsstempelabgaben unsere Industrie und unser Handel noch weiter belastet werden, ein Vorhaben, gegen welches bereits vielfache Opposition zutage ge* treten ist." Die Kämmer will nur wünschen, daß die gegenwärtige .Hock-« konfunktur nicht nach dem Inkrafttreten der neuen Handelsverträge in ihr Gegenteil umschlagen möge. Sehr beklagt wird auch der feit Beginn des Herbstes herrschende große Wage n- mangel, und die weitere Gründung von Kartellen^und Syndikaten zu trnstartigen Bildungen, mit deren Machtfülle künftighin sowohl der deutscke Handel, wie die Jertigfabrikate verarbeitende deutsche Industrie und 'auch der Staat stark zu rechnen haben werden. Das rücksichtslose Vorgehen der Zentrale für Spiritusverwertung, durch welche alle Industrien, die Rohspirttus und Feinsprit verwenden müssen, ist im verfloffenen Jahre noch schärfer hervorgetreten. Aus einer beigegebenen Tabelle erhellt die ungeheure Steigerung der Preise durch 'bic Zentrale, die überdies zur gleichen Zeit, wo sie z. B. in Deutschland Sekundasprit zu 39 Mark verkaufte lOktober 1905) ihn in der Schweiz zu 21,60 Mark anbot. Auf der einen Seite äußerste Schäd'.Aung der auf den Bezug von Rohsviritus und Feinsprit angewieicnen deutschen Industrien durch übermäßig bolze Preisgestaltung im Inland, auf der andern Seite Stärkung der Kvnkurrenz des Auslandes durch bedeutend billiger offerierten Rohspiritus und Fecn- sprit! Eine merkwürdige nationale Wirtschaftspolitik, welcher nur dadurch ein Ende bereitet werden kann, daß das Branntwem-- steuergesetz von 1887 einer durchgreifenden Revision unterzogen; wird. jährlich All. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 65 Pf.; durch aut beschamgt, ronnren aoer vet den hohen Rohn keinen befriedigenden Erwn.n erzielen. Erstes Blatt. 156. Jahr»«»« FrcUag S.Jammr 1»0« monatlich7öPf.,viertel- Gießener Anzeige General-Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Meis Sichen Bezüglich der Lage der besonders in Hessen vertretenen Industrien ist zu konstatieren, daß auch im verflossenen Jahr dre große Mehrzahl derselben sick gut entwickelt hat, so namenta.cht die Darmstädter Möbelindustrie, die Motorwagenindustrie und die K u n st s e i d e n i n d u st r i e , die nnedermw auf ein durchaus zufriedenstellendes Jahr zurückblicken, wober aber trotz des lebhafteren Geschäftsganges und des größeren. Umsatzes sich kein höherer, sondern öfters ein geringerer Gewann ergab. Der Geschäftsgang der Bierbrauereien war namentlich in Darmstadt nicht so gut, wie im Vorjahr, wozu neben der Konkurrenz der großen auswärtigen Brauereien der gut ausgefallene und aufs stärkste konsumierte Aepfelwein beitrug. Auch auf dem Gebiet der Zigarren- und Nauchtabak- industrie wird vielfach Wer große Kvnkurrenz geklagt; die Ranch tabakindustrie hat int verflossenen Jahr einen Kvnsnm^ rückgang von ca. 10 Prozent erlitten. Der Ge trc ide h a n de I unterlag keinen besonderen Schwankungen, die Ernte war an ber Qualität gut, blieb aber in der Quantität etwas zurück. Die Nachfrage nach H ül se n frücht en war infolge der rflerscw- teuerung fchr lebhaft, aber die Zufuhr sehr schleppend und die Ernte ist in Deutschland in Hülsen fruchten um ca. 60 Prozent hinter dem tatsächlichen Bedarf zurückgeblieben. Der Kaffeehand e l hatte teilweise unter größeren und kleineren Preisschwankungen zu leiden und der Verdienst war namentlich bei den- geringen Sorten ein sehr minimaler; auch 'das Znckergeschaft- war 'nicht günstig. Der Weinhandel war lebhafter, als im Jahre 1904, doch fast nur Nachfrage nach billigeren und mittleren Weinen. Die neuen Weingesetze wirken, wie die Han- delskammer hervorhebt, für den Einkauf des reellen Handels ehr wohltätig. Die Bautätigkeit war in Darmstadt eine shr rege, die Preise für auszeführte Maurerarbeiten blieben biefelben wie im Vorjahr. Das Baugeschäft hatte im Odenwald einen lebhaften Geschäftsgang, in andern Bezirken dagegen nickt.! Der Kohlenhandel zeigte einen befriedigenden Gefckäfls- gang, da der Absatzmarkt eine größere Aufnahmefähigkeit bewies; der Wagenmangel fügte aber dem Geschäft großen Schaden zu. Der Geschäftsgang im Lederhandel war flott durch die Einwirkung der großen russischen Einkäufe für den Kriegsbedarf Die Lederpreise fliegen wäre sehr stark, sodaß im - Rheinisches Programme frei. Technikum Bingen ernannt. qc j-’r-ibcT keinerlei traßenpslaster. Er davon. wurden im hiesigen 10 Stück 65 Pfg.!! Wenn int mich wirklich lieb hist, Schatz, Prozeß Lhelirrs. 9l V. Darmstadt, 4. Jan. Verantwortung /> Lützellinden. Es ist Sylvesterabend und die Mitternachts' stunde ist beranyeruckt. Eben hat die Turmuhr ausgeholt, um mit ehernem Munde die Jahreswende anzuzeigen. Man zählt bis zwöli. Torfe herum. „ (:) Lich, 3. Jan. Unferent verehrten Bürgermeister geller, der leider schon seit längerer Zeit erkrankt ist, wurde von S. K' H. dem Groß Herzog zu Weihnachten Lessen Bild überreicht. — In der W o h n u n g des Ober- «rörsters Sch wär er wurden Samstag Nacht mehrere kFensterscheiben eingeworfen. — Beim Anzünden Ler städtischen Laternen stürzte der Arbeiter Karl Lotz durch Aus gleiten der Leiter auf das Straßenpflaster. Er trug schwere Verletzungen un Gesicht uni) an den Händen dann tu endlich mal was gegeit den unleidlichen Bronchialkatarrh! Solche Sachen io(l man nicht alt werden lasten und man braucht sich doch auch wirklich nicht in Gefahr zu bringen, feit Fay'S ächte Sodener Mineral-Pastillen existieren. Die sind so oft und viel erprobt, die tun dem Organismus so gut, sie sind so bequem und angenehm im Gebrauch, daß ein Katarrh heutzutage wirklich nicht älter als ein paar Stunden zu werden braucht. Also faufc dir „Sodener". In allen Slpotbefen, Droaen- und Mineralwasserhandlungen 85 Psg. per Schachtel zu haben. hv2a/u 4- Nidda, 3. Jan. In 1905 Kirchspiel getauft 72 Kinder, nämlich 30 Knaben und ,42 Mädchen, davon aus Nidda 45 Kinder. Beerdigt [würben öffentlich 43 Personen (22 männl. 21 weibl. Geschl.). davon aus Nidda 25. Getraut wurden 20 Paare, davon MdL Äündesfy dü M°intals.-in st auf ben 30. Ium, 1. und 2. Alls Stadt Md Land. toießen, ben 5. Januar 1906. „. -•*- e“^ge(4farrfieCe zu Gonterskirchen, Dekanat Schatten, vra- sentierten Pfarrer Otto sob6raefe ,u Sach enberg E rsten- ilW^urÄudwi^Neumann aus Darmstadt,um Schreib- gehilfen bei dem Grossherzogl. Steuerkommchanat Darmstadt uns Nidda 14 Paare. Konfirmiert wurden 47 Kinder, Lavon aus Nidda 25. Die Zahl der Kommunikanten betrug 1020 Personen. — Gestern und heute ward das erste Eis eingetan; die Stadt erhält von dem auf den städtischen Wiesen Entnommenen Eis pro Zentner 2 Pfg. An den letzten beiden ^Feiertagen war die Eisfläche von Hunderten besucht, die Schlittschuhe lief. )( Ortenberg, 4. Jan. Im Laufe dieses Monats loll das neue Basalt werk eröffnet werden. Die großen -Brüche befinden sich auf dem Gaulskopf und sind mit dem Bahnhof durch eine Drahtseilbahn verbunden worden. Mehrere große Klopfmaschinen sind aufgestellt. Dieses Basaltwerk wird das größte in Oberhessen werden. Seine Anlage hat die Summe von zirka 200 000 Mark erfordert. §§ Ruppertenrod, 4. Jan. Ein nicht übles Christ- Kindchen wurde einem hiesigen geschickten Pelzjäger zuteil in Gestalt eines Iltisses und eines prächtigen Haus-- lmarders, welche beide in die auf gestellte Falle gegangen [waren. Da das Pelzwild eben sehr teuer und gesucht ist, So ist der Betrag für die gefangenen Tiere recht ansehnlich. -s Vorn Vogelsberg, 4. Jan. Eine ausfallende Tätigkeit in Scheuern und Schuppen konnte man in den letzten Tagen des verwichenen Jahres bemerken. UeberaU -vurde gehämmert, gesägt, gemeißelt und gehobelt. Diese Heinzelmannsarbeit galt der Erfüllung der Unfallverhütungsvorschriften der land- und forstwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft, welche mit dem 1. Januar in Kraft getreten sind. Besonders sind les die Futterschneidmasch-.net'. und Fegemühlen, tvelche mit [Schutzvorrichtungen versehen rverden mußten. Ob diese Ar- jbeiten immer mit Freuden verrichtet worden sind, muß dahingestellt bleiben, memt doch ein alter bäuerlicher [Pfifsikus: „Wann etz aut pafhert, gehts gar naut; denn do chaißt's, die Versicherung w 7 naut notz — ernt bo krihste Deshalb naut !" Bad-Nauheim, 4. ^an. Das Kur orchester tft toem Kapellmeister Hans Winderstein aus Leipzig vom vom 1. Mai d. I. ab übertragen worden. Mit ihm wird die Kurkapelle einem energievollen und mit höchstem Eifer seinem künstlerischen Verns ergebenen Orchesterleiter in die Hände gelegt. Winderstein erfreut sich in Sachsen und Shüringen eines ausgezeichneten Rufes. Tie Leipziger Understein-Konzerte gehören mit zu den beliebtesten und »gediegensten der Musikstadt Leipzig. Er hat am 30. Okt. vorigen Jahres sein 25jähri es Künstlerjubiläum begangen. Hans Winderstein ist zu Lüneburg geboren, ist 49 Jahre alt, hat das Kgl. Konservatorium der Musik zu Leipzig besucht und war Konzertmeister in Nizza, Wien, Zürich und Lehrer [an der Musikschule zu Winterthur. 1888 übernahm Winder- ftein die Leitung seines eigenen Orchesters in Nürnberg und später die der großen von ihm ins Leben gerufenen Phil- harmonifchen Konzerte; 1893—1896 war er Kapellmeister Kaim-Orchesters in München, und seit 1896 leitet er ein eigenes Orchester in Leipzig. Von Leipzig aus unternahm tzx viele und weite Konzertreisen. So konzertierte die Kapelle Landwirtschaftlicher VortragSkurS zu f, s i. qrm s-tsten Taqe, Samstag, 6. Januar, rotrb D°rmst°dt. Am @ci)ciniemt6 Professur Dr ° B-bring-Mmburg befien 1. Assistent und AbtrfllmqS. morsteber am "hygienischen Institut Dr. Römrr über Kuh- mUchgeminnnnq und Ku hm i Ich °e-tr.eb m,t b- sondmr Berücksichtigung der Bedeutung der Kuhmilch sur bie Entstehung und Verhütung menschlicher Krankheiten, referieren Daran anschließend wird Bergrat Dr. Steuer-Darmsiadt über das Thema sprechen: .Welche Borte,le kann dem Land wirt die Kenntnis der geologischen Karten s-mer Gegend ^.. g) j e «agc der Deutschen in den russischen Ostseeprovinzen bildet nach wie vor eine Herzens, angelegenhcit aller Deutschfühlenden in Stadt »nd Land^ 5(u8 diesem Grunde empfehlen wir den IN den heutigen Familienblättern enthaltenen Aufsatz, der den kürzlich von Professor Dr. Haller über dieses Thema gehaltenen Dortrag ausführlich wiedergiebt, der eifrigsten D-achtung. ** 2er 1902 geg r. Gerhardtsche Zither - und Mandolinen-Chor legte in seiner letzten Generalver- fammlunq diesen Namen nieder und nennt sich nunmehr Verein Gießener Zi th er freund^ „ . ** In Amerikaverstorbene He ^sen. Drauerei besitzer Peter Kirchhof ans Alzey, 92 Jahre alt zu New- York. Kaufmann Heinrich Th ole mw Bm^n, 77 Jahre alt zu Newport. Frau Barbara R i s s e r aus ^ber-F-lors- Ä 85 Jahre alt, zu Clevelcnd, O. Schriftsetzer Heinrich Koch aus Grebenau, 78 Jahre alt, zu Cleve land, O. K l e i n - Li n d e n, 4. Jan. Am Svlvesterabend wurde der 18jährige Sohn des I Faber II. von hier durch einen Schuß am Bein schwer verletzt. Der Ver- letzte befindet sich in ärztlicher Behandlung; vom Wer fehlt iebe Spur. „ , , (!) Lindenstruth, 4. Tie Neufahrsnacht verlief ziemlich ruhig. Roheite- fmb keine vorgekommeu, fedoch haben sich etliche Burschen und Mädchen folgenden Scherz erlaubt. Bei dem Glockenjchlag 12 sprangen sie in den Hof des Wirts Zinukann, holten dessen Wagen nut dem Pfuhl- saß hervor und fuhren so, „Prosit Neujahr!" rufend, tm Gingesandt (Für ben Inhalt der unler Di -er • ii-bd! siebenden Artikel übernimmt die Redaktion dem vnXc-1 ehernem Munde Die tvanresiDcnoe an,ureigen. jjinn zanii vis siduu, Vor t^r hiesigen Straftammer twrrdeheute, wugesternte - letzte Schlag ist verhallt. Aber vergeblich wartet man auf bas graphisch berichtet wurde, unter Vmsid b^ ^^ench^rektors feicr(idie Läuten. Warum wird nickst geläutet? fragt Domscrff bie Anklage gegen ben Cberf’£Orat grof n sich. Des Unfugs halber heißt es. Gut gemeint, schlecht gc- Gbel tu§ verhandelt, der emer Reihe sittticher VerfeAun^ Gj« Uebel will man unterbrücken mit Preisgabe einer auf Grund der Art 17o und 176 3 des Ctrafaefetbud^ qn(cn Sitte. Gewiß, ein Heidenlärm ist es, der sich manch-, schuldigt tft. In Rücksicht auf bie 5Jrt ber: Jnnafle, beum B Iroä()rcnb Läutens abspielt. Werden ober die Unnigtreibev Gerichtshof, b:e Oesientl'chkcck auszuschlußen und nur fünf Ber I onfu„?t it)rcn Lärm lassen? Sollte es nicht möglich sein, ihn, treter der Presse zuzulaßen. « n .. wie es auch jetzt geschehen ist, durch bie Wächter bet Crbnung Der Angeklagte gibt auf Besiagen ,dcs Dochtzenden nnt ww^es mich rdriicken? Still soll ja der Christ die Jahres-. tränenerstickter Stimme und tiefer Bewegung wende begehen. Gerade aber das mitternächtige Läuten erhobt bie Vorleben. Er ist am 9. April 18ö7 in ^.angensck-walbach geboren. ^Zierlichkeit des Augenblicks. Jeder verhallte Glockenton erinnert Im Elternhause bat er eine ltrenge Erziehung genosien und' das blc Vergänglichkeit alles Irdischen und weckt Ewigkeits- Gvmnasium absolviert-Seme Jugendzeit warnicht von ^hg„ken in unserer Brust. Mögen deshalb diese Zeilen dazu erfüllt vielmehr von ^mgster ^rbei^^unb_9ro&ter Lenen, in Zukunft den Unfug energisch zu unterdrücken, als, durch kennen gelernt. Er habe in Gießen und Marburg studiert, be- rt ffi t t ff) t kN. sonders Natunvissenschasten, und seine Promovierung summa cum V AVn««»tithc laude bestanden. Dann habe er sich mit einer Kusine verlobt. Vvanaelische Getnerndc. Seine Berufung an die Technische Hochschule zu DarmstadtI A,n l. Sonntag nach Epiphanias, den 7. Januar, erfolgte im Jahre 1882 und hier hatte er sckiwer um seine Existenz Landes missionsfest. zu kämpfen gehabt, denn die gcsellsck)astlichen Ansprüche waren 6chl.cß.mg bet Seewiese ^Tainj, 4. Jan. Die Pvlizeiverwaltuns veröffentlicht em Schuldigten b^ Zein^ in Scheit des verschwundenen Direktors Schretner.eine htanTennuwn bei seinen wissenschaftlichen Irbeften l en keine MZMZMMB ei. O. wurde wegen Verbußuug emer nctLiaten auch wegen seines unglücklick?en Familienlebens rnil- genommen und nur deshalb vernommen, Werl er zufällig 9 . Umstände zubillige, so sei doch eine hohe ®efängmSftrafe an dem fraglichen Tage mit Sck)reiner zusammen gekommen n{ff.t un‘tffCjen. Er beantrage eine Qkfamtftrafe von 3 Ja^en war Offenbar lag ein Verbrechen gar nicht vor, sondern, ? Monaten Gefängnis. Der Verteidiger Justizrat Dr. Halles ist ehr wahrscheinlich, baß Schreiner an dem sehr ^es auf das tadellose Vorleben des dlngeklagten ferne nebligen Morgen aus Unvorsichtigkettrn denRhern bitteren Kämpfe und seine mK schwerwiegenden Vergehungen Snintiertn einen nJ und mehr das Handwerk $u legen, hat b'e ^^werwal- "di^sirrchterliKn^Seelenq^alcn tief imb au^ tung an die Stadtverordneten eme neue PoIrzetder- - 0 . . Verfehlungen gesühnt. Der Gerichtshof sprach ordnung betr. ben Betrieb von Wir schäften mit werb- Eig^stim V^em « nach U 175 und 176 3 sicher Bedienung gelangen lassen, worin für derartige Lokale r dagegen von 3 weiter en An k l a g e v u n k ten u. a die Feierabendstunde auf 11 Uhr festgesetztIjL Das Urteil lautete auf 2 Jahre 3 Monate Gcfangniß wird und mit der Anmeldepflicht einzusteNender Kettne- abrüglich 5 Monate Untersuchungshaft, beließ ihm auch dre rinnen eingehende Personalienangaben terbunben werden, bürgerlichen Ehrenrechte. Kur, vor Schluss der Rebak.lou erhallen wir folgende Drah, r. Aus dem Kreis e Wetz iar, 5 Jan. An manchen Meldung: «eh. Oberbergrat Profeffor alten Bauernhäusern und Sck)eunen findet Ch^liu/hat sich heute nacht im Uutersuchungsgcfäug- Sprüche meist religiösen Inhalts. In den meisten Fallen pw. tDcuuM« dürfte der 57ausspruch ein Spiegel der Denkungsart des ci” ftacrifeber Ausgang, den mit dieser Selbstentlech^ Erbauers fein. Fast aus ad en redet bie Sprache: der All- bie über .Hessen hinaus großes Aufsehen erregent« mächtige im Himmel möge schützend über dem Hailse walten. 9pffafre Chelius genommen hat. Die oben mitgetcute Strafe, Inhaltsvoller sind noch bie Glockensprüche und es die der Unglückliche in solcher Höhe nicht erwartet haben mochte, wäre eine gewiß dankenswerte Arbeit eines Berufenen, hat ihn den freiwilligen Tod einem reiievollen und kummer- bie bezeichnete,. Vorworte durch Smnmllmg und Druck- ^ck^Leben^fern^ von kn rfchk f^gung für immer festzuhalten. cyAx;rf>-rt I lichon Folgen feiner schweren, überaus beklagenswerten sittlichen fc. Hanau, 4. Jan. Der in den 60er Jahren stehende ^^.^hliEn die nach dem Sachverständigen-Urteil zum großen Metzger Buhl aus Kleiu-Stemheim wollte gcsteim abend 9 $e(flf-tun(T nnb angeborenen anormalen Ge- am Main nach seinem Sohn sehen, der die Nacht über Eis zurückznfiibren sind, sich zu untergeben. Der Heß siche machte. Dabei ist er in ben Main gefallen und zwi- Staat und die geologische Wissenschaft, die beide ihm viel zu schen Eisschosien festgeklemmt worden. Heute morgen fand verdanken hatten, haben alle Ursache, ba§. verhängnisvolle Ge- man ihn tot vor. schick des Mannes zu besagen, der auch in Zukunft noch viel ** Kleine Mitteiluna en ans essen und den, zu Beider Gimsien hätte leisten können ---, Nachbarstaaten. Der Pfarrer Aiigust Schröder in Dauborn (Hessen-Nassau) ist anläßlich seines 50 jährigen Tienft- jubiläums von der theologischen Fakultät der Universität Heidelberg zum Dr. tbeol. hon. causa ernannt roorOen. Kursblatt des Gießener Anzeigers ä? Bank für handel und Industrie vom 4. 3a«uav 1906 Devositenkasie Kiesten. Oest.-Ung. StSb. 1873/74 i 37. do. do. 100 37. do. do. imt b. 1906 Staats-Anleihen. abqeft, a. Teutfdte. ?7, Meininger Hyv.-Bk. Ser. 2 do. Preußische Consols 1000/2000 M. do. do. 98.10 98.10 do. (Salzkgtb.) fff. i. G. 4 3% Hyp. V. Bf. 4% gar. v. d. G. b. 1904 1907 100 80 Lire i. G. v. 1891 do. do. M. 4% Bukarest 47, 101 30 Kovenhag. v. 1901 unk. 1011 2043 r 84.50 Gäckistslkie Rente 2000r Lissabon v. 1886 Moskau Ser. 30-33 unk. b. 1913 1000 r 85.20 Wien Kommunal i. G. 1908 Ausländische. b. Staat!, oder vrov inzi al-garant. Stadt BuenoS-AireZ v. 1892 M. v. 1888 do. do. Kr. 100.90 47, Sachs.-Meining. Landkred.-Anst. unk. 1906 199.50 L G. 31 Standesherrliche Anleihen. (conv.) r. 102 do. M. 47, Grs. Henckel Hg.v.Donn. r.L!05v.84 105. Rheinprovinz AnSg. 20 n. 21 unk. b. 1902 41/2 Eisenb. Rentenbank Oest. E.-B. St. Sch.-Versch. (conti do. öfl.G. 401.80 26 s-fl. 37, Frankfurt 102.20 do. M.i 97.90 3'/, do. Lose. M. Bank-Aktien, Siitmän. 15390 . . M. 1000/3000 ReichSbank do. do. 135.50 M. £)v; II do. 12.9b ti. 1899 100. M. 98.10 Meiuinger Präm. Pfandbr. . . 37, Tarmst. . . M. 600 Vereinsbank . amort. ab 1907 DiSkonto-Gesellschast M. 600 1200 Fr. 101.80 115.70 M. 600/1200 27= 4 Freiburg Pes. Span. auSl. Rente ti. 1882 abgest. Anrechtscheine u. 1884 abge Eisenbahn-Renten-Bk. . ti. 1882 nicht abgest. do. 98. 100. Unverzinsliche Lose do. 4 Fulda v. 1901 Ser. I 37, 37, M. 117.60 H. Außereuropäische. inn. G.-Anl. ti. 1887 Pes. do. abgest. 1890 ü, 90.30 do. do. Lßr. 1895 f, Industrie-Aktien. Fr- do. Berliner Lorse. | 8 Mexik. amort. innere Ser. I—IV . Pfandbriefe. 80°/( do. do. Eisenbahn-Prioritäten Ser. 18 Inländische. 93. A IIIE unk. b. 1905 n. do. S. 27, 37, 39 u. 42 unk. 1905 95. 4'/r Offenbach Oest. Süd (Lomb.) stf. i. G. 400 do. S. 401-470 unk. b. 1913 Fr- do. E.v.71 u®. do. do. ti. 1903 . v. 1896 . 98.10 98 10 Dresdner Bank . . Dresdner Bankverein do. do. 145.80 149.10 150.80 4 4 do. do. 4 4 4 3 3 4 37, 31/, 37; 37, do. do. b. b. b. 500 200 4 4 4 4 4 do. do. do. do. do. do. do. to. bo. M. 1000 M. 1000 M. 1000 7 7 do. do. Hyp do. do. einbkitl. Rente do. Staals'Rente do. do. ti, ti, 1888 . 1897 . 500 500 100.60 98.60 do. do. do. do. do. do. do. unk. unk. unk. unk. unk. unk. b. unk. b. unk. b. 1904 1905 1906 400 400 400 98.50 100.40 98— 84.40 84.20 4 37, 4 4 4 4 4 10 17, 4 4 4 37, 37, 4 4 5 47, do. do. e. E. E. E. E. (?. E. amort. Rente amort. Rente 912 09 ö. ff. Kr. M. 8. ff. 47, 4 37, 3 4 4 8 0 0 67, 6 6 4 do. conf. v. 1890 steuerfr, conti, nntf. ti. 1903 . . . amort. Rente do. Rente 100.80 99.90 4 4 4 3 37, 1902 1908 1906 8. ff M. 6. ff. ti. 1886 . ti. 1895 . 142 91 24.80 Aotthardbahn. . Istal. Mittelmccr . Anatol. Eisenb. . Prince Henri. . 99.80 94 50 100.50 102— 100.60 96.70 96.70 97.50 99.50 Lstr. M. 103.70 100 20 100.20 86.70 88 10 100.10 100.10 100.10 89.90 37. 3'/; 78.90 65 70 65.80 it. 17 unk. 1910 unk. b. 1905 98 10 9* 60 103.1" 99.20 98 10 37, 4 4 4 4 37, 37, 37, änß. E.-B. i. G. innere ti. 1888 . äußere Gold-Anl. 98.30 98.3o 98.30 100.40 97.90 ,4 z 4 4 do. do. ö.ff. M. 68— 68.20 13.60 91.70 101.30 88— 103.60 102.60 87.90 do. S. 31 do. S. 40 do. S. 43 do. S. 46 do. S. 44 87- 37, 37, 37, ti. 1900 v. 1901 v. 1895 ti. 1898 ti. 1881 ti. 1888 v. 1898 v. 1903 b. 1901 . b. 1902 . b. 1908 . frankfurter Bank Badilche Bank . 3 Hainburger ti. 1866 . . 3 Holländische Komm. ti. 1871 Oestcrr. v. 1860 . Oldenburger. . . Russische ti. 1864 . Russische v. 1866 . 3 87, ß 4 37. 85.10 77.20 71.20 98.60 10O— Sard. Sec. slfr. gar. I u. II . . Sicilianische steuerfr. i. G. ü. 1889 do. do. do. do. Argent. do. do. do. do. do. 90.90 97— 95.50 87.10 . 1000 . 500 . 1000 gar. . Ungar. Kreditbank . Unionbank (Wien) . Wiener Bankverein. u. 34 unk. b. 1907 . 11. 41 unk. b. 1910 . unk. b. 1913 . . . unk. b. 1908 . . . unk. b. 1913 . . . Lstr. M. Kr. do. do. do. Bflrtdi conf. äußere v. 1899 steuerfr. conf. innere i. P. L G. M.1000 Tlr. 100 18 19 09 23 17 18 24 i. G. i. 61. i. 65. i. 65. i. S. Rbl. Lire M. Franken-Allee, garant. v. Frankfurt Franks. Hof r. 105 4 4 4 4 Ü 1888 .... 1895 .... 1898 unk. b. 1903 Fr- Fr- v. 1901 v. 1883 Ser. 6 Ser. 7 imt. b. 1906 . Ser. 8 unk. b. 1911 . abgest 103— 100.75 100.90 97.20 106.50 146— ti. 1896 ti. 1898 v. 1888 convert. ti. 1897 ti 1902 v. 1901 unk. b. 1906 abgest v. 1887 .... ti. 1891 abgest. . . v. 1896 .... V. 1898 .... V. 1902 Ser. II unk. b ti. 1901 unk. b. 1907 . v. 1887/89 .... v. 1896 unk. b. 1901 . ti. 1903 unk. b. 1914 . do. do. 38/t do. 37, do. 37, do. ti. 1903 unk. a. b. 1908 v. 1879 ti. 1900 unk. b. 1906 . ti. 1891/92 (abgest . . St.-Anl. v. 1899 . Anl. abgest. . . - do do M. Tlr. M. Fr- 98.20 98.30 unk. b. 1905 u. b. Verl, umtschb. unk. b. 1907 ti. 1889 i. S. ti. 1889 t. G. ti. 1891 i. 65 ti. 1901 v. 1894 v. 1902 unk. b. 1907 v. 1903 unk. b. 1908 d. 1897 ..... 4 37 4 4 4 37, 37, 37, 37, 4 ft 37, 37, 37, 100 50 100 40 99— 102— 12 5 6 87, 77, 57, 0 9 6' 6 98— 98— Tlr. 100 Tlr. 100 ö. ff. 100 Tlr. 100 Tlr. 100 Tlr. 50 l-.si.100 Tlr. 100 Tlr. 50 Fr. 80 Fr. 100 Tlr. 100 6. ff. 500 101.— 100 60 Fr- M. 4 37, 4 4 4 3'/. 37, 37, 99.80 100— do. Bk. 64— 142— 160— 134.75 425.— 101. 82. do. ! Pfdbr. do. do. do. do. do. do. . . st. 7 . . ff. 7 . Tlr. 20 . Tlr. 10 - - Fr. 15 . Lire 150 . Lire 45 . Lire 10 . . s.fl.7 . Fr. 10 . ö.fl. 100 . ö.fl. 100 . . s. ff. 7 . ö. ff. 10 . Fr. 4Ö0 . Fr. 400 . ö.fl. 100 . Lire 30 -37, 1* 98.10 88— do. do. St.-Rente a. M. Lit. N n. Q abgest. „ R abgest. (Straßenbahn) ti. 1899 ti. 1901 Abt. I. . . ü. 1901 Abt. H. n. III Ser. 12, 13 Ser. 15 unk. b. 1906 Ser. 19 Kommunal Ser. 1 unk. 1910 Fraudlurler Börse Aschasf.Masch.Pap Neue Boden A. G. Brauerei Binding „ Henninger . , do. Pr.Akt. „ Kempft . . „ Mainzer Akt. „ Rettenmeyer „ SternlOberr.) „ Werger . . Zements. Karlstadt Ehern. Bad Anilin „ Bleiu.Silb.Br. „ GrteSh. Elektr. „ Albere . . . Elektr. Böse Borz. „ Allgem. Berlin > „ Lahmeyer . .' „ Schuckert . . j „ Siem. L Halske 1 „ Untern. Zürich KunstseideFft.a.M. Masch. filetier. . „ Gritzner . . „ Fab.LSchleich. Hamb.-Am.-Pcktsl. Nordd. Lloyd . . BliesenbachBergw. Bochumer Guß . Buderus Eisen . Concordia Bergb. Dt. Luxemb. Bgw. Elektr.Lichtu.Kraft Eschweiler Bergw. Fayon Mannstädt Gelsenkirch. Brgw. Harpener Hasper Eisenw. . Hemmoor Zement Hibernia Bergw. Härder Borz.Bgw. Hösch. Eisenw. Humbold Masch. . Laurahütte. . . Masten Bergbait. Mülheimer Bergw. Nordd. Wollkämm. Nordstern Koble . Oberschles.E.-Jnd. Phönix Bergw. . Nhein-Naff.- Nheiu. Stahlwerke Riebcck Montan . Schalker Gruben Ichles. Berg- Wegelin & Hübner Westeregeln Alkali Berl. Hyp.-Bk. (vr. Pommr.) abgest. abgest. 80°/, 81.50 100 90 101.— 103 70 101.10 102.50 102.30 103.80 100— 102— 102.70 100.90 103.10 90— 98— do. do. do. bc. i. G. t. G. ?)senburg-Büdmgen . . Vfenb.n. Büd.-Birstein ti. 1887 Natlb. f. Tts»l. S. !-V M. 300/1200 Nürnberger Bonk . . . M. 1000 Nürnberg. Bereinsbk. M. 300/1200 87. 4 7 47, 67, 9 6 8 9 67, 4 37, 37, 3% ti. 1886 u. 88 . . . abgest. Lit. M v. 1891 50.60 236— 191— 71— M. 1000 Kr. 1400 ö. ff. 200 ö. ff. 260 M. 1200 Tlr. 200 .600/1200 ö.ff. Kr. M. Fr. Pes. Lstr. 37, 87. 37, 37, v. 1898 ti. 1902 uni b. 1908 37, do. . „ do. Landw. Kreditbank Lit. D-J ö. ff. 200 0. ff. 200 ö. ff. 200 . M. 600 , s. ff, 350 Bayr. Bank (Münch.) obg. M. 1000 do. Htiv.-11. Wechselbk. f. ff. 500 Lstr. M. Lstr. M. 101— 97.90 97— 98.50 98— 99— Russische Südost 97 steuerfr. do. 98 unk. 1909 stfr. gar. 72.40 102.6- 75.40 102— 100.30 Provinzial- und Communal- Obligationen. do. Lit. F. G. H. k. 11. L. do. „ M. N. P. . . . n. 1894 . . ti. 1891 Lit. H Oberrbein. Bank . . Oest.-Ung. Bank . . Oest.-Länderbank . . Oest -Kredit-Anstalt. . Pfälzische Bank . . . Prenß. Bodenkreditbank do. Htip.-Akt.-Bk. M 91.40 85.20 85.50 85— ti. 1890 v. 1893 ti. 1896 ti. 1897 V. 1903 37, do. 27,oSüdital. (Merid.) @r.A-H. 4 Toseanische Central . . 5 Westsicilian v. 1879 . 37, Gotthardbabn .... 45.94 25.40 51.50 135— 496— 408— 87— Eonlolid.-Anl. v. 1880 . . „ Gold-Anl. ti. 1889 .... Conf. E. B Ser. I u. IT 89 „ Gold-Anl. Em. III ti. 1890 . StaatS-Renle ti. 1894 . alt. Kr. Rbl. do. 1901 uncv.b. 1915 stf. g. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. 71.95 117.80 1"2.— 99.60 100— 100— 104 40 84.25 4 do. Div. 7.04 87, 57* 3 12.9Ö 8 4 4 6 7 100.10 100.10 100.70 100.70 102.30 101.30 100— 97— 97— 97.70 98.8" 99.20 100.50 101.70 103— unk. b. 1908 . unk. b. 1909 . unk. b. 1912 . unk. b. 1912 . unk. b. 1905 . unk. b. 1908. unk. b. 1912 . do. d. 1897 steuerfr. (Eisern Thor) Goldstfr. . Diverse Obligationen. Buderus r. 103 Dtsch. Luxemb. r. 100 Lstr. Pes. Lstr. Pes. Verzinsliche Badische Prämien .... Bayerische Prämien . . . Donau-Regulierung . . . Gothaer Präm. Pfandbr. I . do. do. do. do. do. do. do. do. 4 5 5 4 4 87, 6 47, 99.20 99 20 100.50 99.36 97.50 97 50 101.70 100.10 9850 243.90 113— 129.80 190.60 167.60 113.50 119 50 204.50 15820 96.60 123.30 131.— 116.50 216.60 do. Svezifiz. 37, Iura-Bern-Luzern gar. 37, Iura-Simvlon v. 1894 Schweiz. Central v. 1880 500 500 500 500 158.50 199.50 130.5* • 91.20 298— 173.80 123— 159— 123.80 149.80 do. do. Brünn-Rs. 72 stf. i. Staatsb. ti. 83 „ i. I—vm Em. „ i. IX Em. „ i, ti. 1885 „ i. (Eraänzgs.-N.) „ i v. 1895 stf. i. G. v. ti. v. ti. 142.60 143.60 365— 40— do. v. 1902 unk. b. 1910 do v. 1896 Gießen do. do. do. do. Oest.-Ung. Staasb. Oest.Südb.(Lomb > Oest. Nordwest A do. B . Naab-Odenb. . . ö.fl. 100.90 100.90 öffm 100.40 Kr. WO— 100— 101— 89.10 101 — 89.30 102.90 99.80 99.80 89.30 101.50 101.20 do. t P. . . v. 1898 unk b. Fnvest-Anl. . . v. 1889 . . . . 1887 stf. gar. . . . . i. S. 200/1000 Ilngar.-Galizische . sts. i. S. 4 Vorarlberg . . „ i. ©. do. Ser. 3 abgest do. Ser. 2 u 3 unk. b. 1905 3 5 Ä 1881/88 . . i. (B. ti. 1893 i. G. ti. 1891 ti. 1894 . . v. 1898 . . 4 4 do. S. 28, 30, 32 u. 33 (tilgb.) do. S. 29 unk. b. 1906 . . . do. S. 45 (tilgb.) 110 40 107— 101.80 88.80 87— 84.75 86.20 82.60 83— 77.60 74.80 74.30 100.40 101.— 1903 213.40 104.50 158.80 125.50 140.80 201.50 186.70 186.50 98.10 98.10 98.10 98.10 98.10 100.70 98— 4 4 5 98— 87.10 98.20 97.30 101.40 98 50 97.20 97.20 98— Rhein. Kreditbk. M. 600 1000/1200 Rhein. Hyp.-Bank M. 600/1200 Schaffhaus. Bankver. . M. 1000 Südd. Bodenkredit-Bank . M. 600 174— 152.20 242— 115.5C 163— 134.50 268.10 134— ->35— 101 — 122.80 448.50 148— 256.— 354— 82.75 223— 141.25 134— 188.51- 186— 464.— 319.50 217— 188— 165.90 128.60 do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. l«/l8 Griech. E.-B. ti. 1890 steuerfr. :l»/4 do. Monovol-Anl. ti. 1887 . 4 Italienische Rente 37, Kastel abgest 37; Kifsingen v. 1886, 1888 u. 1903 4 Köln ü. 1900 37, Kreuznach ti. 1898 37, Lahr v. 1889 37, do. v. 1902 ...... 37, Limburg abgest 4 Ludwigshafen v. 1900 . . . 37, do. v. 1896 . . . 37, do. ti. 1903 unk. b. 190 103— 101.50 99— 99.50 99.50 99.30 99.30 99.30 57, Schwedische v 1880 abgest. . 37, do. v. 1890 . . . 3 do 37, Deutsche Reichs-Anleihe do. 106.40 96.60 67.90 do. do. do. do. r>- - 4 4 4 4 pv« »y. 3 101.90 97 60 106.20 103— 98.— 99.90 102.20 67.70 Franks. Hpvotbek.-Bank do. Hyp.-Kred -B. M. 600/1200 Mitteld. Bdlr. (Greiz) Au. B.M. 1000 Mitteldsche. Kreditb. . M. 300/1200 47, Eisenwerke Lollar r. 102 . . . 47, Elektr. Werk Homburg r. 103 . . 4 D. Atlant Telegraf..... 4 * " 4 Ausbach-Gnnzenh. . Augsburger . . . Braunschweig . . Finttländische . . Freiburger . . . Genna Mailander . . . Mailänder . . . Dfcininger . . . Neuchateler . . . Oestr. ti. 1864 . . Oestr. Kredit v. 1858 Pavenh. Gräff. . . Rudolfs-Stiftung . Türkische .... do. .... Ungar. Staats . . Venetianer . . . do. v. 1902 steuerfr. Gold-Anl. ti. 1894 steuerfr. . do. v. 1896 steuerfr. . do. do. do. do. do. do. - do. do. do. do. Rust, dv. ho. bp. 0 d0. do. do. do. do. do. Hessische do. do. do. do. Nürnberg v. 1899-1901 . . . do. ti. 1902 unk. b. 1913 do. do. do. do. do. do. do. Aktien ausländischer Transport- Anstalten. do. do. do. do. do. do. do. do. do. Rhein, do. 198— 247— 130.30 250— 139.50 200— 154.50 293.75 133.30 198.50 320 50 204.50 220— 625— 413.75 142 — 256.75 Stuttgart v. 1895 unk. b. 1905 . v. 1902 untilgb. b. 1908 5 5 4 3 3 3 3 3 5 3 3 3 4 4 3 5 5 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 5 5 3 Bingen do. do. do. do. do. do. do. do. do. 10 0 47; 6 874 4 7 5 67- 9 77. 8 77, 7 7 ■4 Ungarische Gold-Rente 2025 r Staats-Rente . . do. do. do. do. do. do. do. WormS do. do 95— 95.60 96.50 105— 94.20 94.20 100.70 100.70 100.70 102.30 97—1 97— 97— 100.40 94.50 100— 95.50 100.60 100 60 101.30 99.20 94.75 9480 96.80 100 80 1U0.70 96— 96— 97.60 100.70 101— 101.60 102— 102.70 96— 97L0 "-7, Hest.Landes-Hvv.Dk. Ser.I—V u>.k 1909 37, do. do. Kommunal Ser In.IIunk. 1909 Nastauische Landesb. Lit. Q Bresl. TiSkontobauk Mk. 600/1200 Darmstädter Bank . . SOL 1000 (Bankf. Handel it. Industrie) Deutsche Bk. S.I-VII M. 600/1200 Effekt.- u. Wechselb. Tlr. 100 Dayr. E.-B -Anl unk. b. 1906 do. E.-B. n. Allg. Anl. . . do. Landeskultur-Rente . . bo E -B -Anl Bremer St.-Anl. ti. 18«8 . . Württbg. Bankanstalt Bereinsbank 372Köln-Mindener . . 3'/, Lübecker v. 1863 . 27,Lütticher ti. 1853 . " Madrider abgest. . do. do. Hambg. Htip.-Bk. S. 141 - 340 unk. b. 1905 S. 341-400 unk. b.1910 88.80 99.20 99.20 86.90 102.80 *37, Türk.-Egtivt. Tribut prtti. ti. 1890 fleiterfr. 20/1 Om Braunschweig. LandeS-E.-B. II E I E abgest. 97 80 9^.90 10n 50 97.60 100.30 99 — 100.60 98— 101 — do. do. do. 37t0 Neavel staatl. gar. Stockholm ti. 1880 Berliner Handelsg. . M. 500/1000 Hyv.-Bk. Lit. A M. 1000 do. Lit. B M. 1000 G. G. G. G. G. G. G. 27,g Ital.stl.gar.E.B.Ser. A-E.i.G. . . 4 Ital. Mittelmeer steuerfr. i. G. . . 24/l0 LivorueS. Lit. C. D. u. D/2 500 11 47, 6 7- 5 67, 9 77, 4 57, 5 4 i4 4 37, Schweiz. Eidg. (A.-G.) unk. b. 1911 ©erb. amort. . 1895 (405) . . . ti. 1894 ..... 1901 unk. b. 1906 do. Südwest stfr. gar. 408/2040 Rpäsan-Koslow steuerfr. gar. . . do. UralSt steuerfr. gar. 404/2020 do. do. 97 steuerfr. gar. . Warfch.-Wien. stfr. gar. 2020/4040 Wladlkawk. 85 stfr. gar. 408/2040 Anatolische i. G 2040r do. i. G. (S. II Ergnz.) 2040 Portg. E. B. v. 86 Balra Balxa . . do. v. 1889 I. Rg. . . do. ti. 1889 H. Rg . . . Salonigue-Constaut. Jonetion . . do. Dkonastir . . 2020/4040 1. Mannheim unk. b. 1902 . do. unk. b. 1907 . Badische Anleihe v. 1901 unk. 1909 do. von 1892 n. 94 37, 4 Mannheim 27», do. bo. 476 Oest. Silber-Rente 4% do. Pavier-Rente bo. Gold-Rente. 4 Erlangen v. 1900 unk. b. 1911 i. B. ti. 1900 unk. b. 1905 37, bo. ' Würzbnrg v. 1899 unk. b. 1910 ti. 1903 unk. b. 1910 37, Baden-Baden v. 1398 unk. b. 1903 37, Bamberg ti. 1888 . 37, Berlm v. 1886/92 . " unk. Frk. Hhp.-Kreb.-Ber. S. 15-19, 21-26, 35, 36 11. 38 4l.. „ . 37. do. N 22 u. 23 . . . 37, do. „ 10, 12-16 u. 24 37, Hess. Provinz Dberbcffen . . . 31/, do. do. Starkenburg . . . 4 Neue Boden r. 102 37, do. do. r. 101 |3 |37, H 3 4 n 3 14 \4 137, n B 3 N K [3 do. do. Lit. N-P . . „ , uv. uv. Ser.311-330unk.b.1913 47^ D.'ecklb. Hyp. it. Wbk. Ser. I Verl, ä 125 ! 97.50 249.60 136.90 317.70 268.50 139.70 265.60 194— 228.80 220.10 246.75 113.80 Ausländische. Elisabeth fletterfr. i. G. . . 2000 K. Ferd. Nrdb. 1887 stf. i. S. . . abg.ti. 79 Öit.P u. 81 Lit. A Frk., Hyv.-Bk. Ser. 14 Ser. 16 f4 J47, Chile Gold-Anl. v. 1889 . |6 Chinesische StaatS-Anl. v. ' 37, Offenburg ti. 1898 unk. b. 1904 4 Pforzheim v. 1899 nnk. b. 1904 4 do. 37, bo. 4 37, bo. 4 Trier v. 1901 unk. b. 1906 37. Hambg. Hnp.-Bk. Ser. 1—190 unk. b. 1905 - • Ser. 301-310 unk. b. 1908 Mainz ti. 1900 unk. b. 1910 . abgest. 1878 u. 83 . . abgest. Lit. J v. 1884 . 4 Pr-uS. $Woltle!en.att..Sl.l|luf80./ 6g 07, bo. do. I do. $7W do. 37 37* Metz v. 1903 nnk. b. 1912 . . . 4 München v. 1900/01 unk. b. 1910/1 37 do. v. 1903 untilgb. b. 1908 37, Nauheim v. 1902 unk. b. 1912 37, Neustadt a. d. H. v. 1889 . . 3i/t do. ti. 1903 unk. b. 4 1 4 37, 3 Würnembg. v. 1875—80 abgest. . ti. 1900 do. ti. 1892 . . . bo. v. 1902 nnk. b. 1 47, 4 Egyptische unifizierte 37, ü bo. privil. . . bo. garantierte M. 98— Fr. 50— 53 20 Li"re 106— 4 do. do. 00. „ • . 4 Fürst!. SolmS-BraunselS ti. 1880 . 37 do. do. ti. 1886 . 37, Gräff. Solms-Laubach abgest. . . 37, Fürst!. Svlms-Lich 37, Gräff. SolmS-Nödelbeim . . . . 4 Fürsts. Wittgenstein-Hohenstein . . 4 ' 'ort. j Leute Div. 6.18 87, I. Europäische. 47, Bosnien it. Hereegov. ti. 1902 unk. 1913 4 do. do. S Bnlqar. Tab. Anl. ti. 1902 i. G. . do. bo. Franz-Josi Kaschau-Odrb. bo. bo. bo. do. 4 Pfälzische @7, bo 3 Allgemeine Deutsche Kleinbahnen abg. 60% 27, Südd. Eisenbahn-Ges. ..... 37^ Alzey v. 1899 unk. b. 1902 . . 37, Aschaffenburg v. 1888 . . . . 4 ' Augsburg ti. 1901 unk. b. 1908 . 4 Babenhausen (Hessen)..... v. 1884 conv ti. 18^8 conv v. 1895 . . . 4059 r ti. 1898 bo. v. 1902 4 Heidelberg 37, do. 37. Karlsruhe 37, do. 3 do. Hamburger St.-Anl. atnrt. 1900 it. 1 • bo. 0. 1899 37, bo. v. 1899 ...... 4 WieSbaben v. 1900 nnk. b. 1905 4 37, 37, 37, 3% 37, 37, 4 37, 37, . . Tlr. 40 alt. K. Rbl. 100 alt. K. Rbl 100 27,Sttthlweißenb.-Raab-Grar . . ö.ff. 150 bo. ex. A. Sch. . ö.fl. 150 Elilab. Obi.) i. G. steuerfr. . v7^Oest. E.-B. St. Sch.-Dersch. /conti ' Franz-Josef) i. Silb. steuerfr. ß Oesterr. Lokalb. (verstaatl.) . . )>71 do. E.-B. St. Sch.-Berlch. (abgest Elifab.-A.) i. steuerfr. Pv. . 13 Portug. nnisiz. ti. 1902 Ser. I . do. nnisiz. ti. 1902 Ser. HI . Prag-Dux . . . Raab-Oed -Ebenf. bo. bo. ti. 91 do. do. v. 97 Rudolf .... 37, do. do. 37, do. do. Ser. 69-82 unk. b. 1904 . 37, bo. do. Kommunal . 4 Westd. Bdlr. Hyv. (Köln) S. 1 nnk. b. 1904 4 do. do. do. Ser. 2 4 dv. do. do. Ser. 5 unk. b. 1909 4 do. do. bo. Ser. 6 unk. b. 1911 4 do. do. bo. Ser. 7 unk. b. 1913 37, do. do. do. S-r. 3 unk. b. 1905 37. do. do. do. Ser. 4 unk. b. 1907 3000 Grosse Posten, welche ich in ©Sie^Eot und Fantasiestoffe Reine Wolle nur prima Telephon 492 Mäusbnrg 5 der des Zweck, In allen Preislagen. We Karsibac^g Kanzleiberg 9, L 170 Das Komitee. ladet crgebenst ein D5. jy* preise au! den Etiketten. Scherer % Co. Langen. (Fnnkf.t.M.) Großherzvgliche Bürgermeisterei Gießen. I. V : Curschmann. ____ Cognac Scheren ES wird dringend empfohlen, daß die Arbeitgeber durch Bescheinig» ima der Polizeiverwallung. die Arbeiter durch Zeugnisse ihrer Arbeitgeber, btr Polizciverwaltung oder der zuständigen Krankenkasse sich vor dem Wahlausschuß über ihre Wahlberechtigung auSweisen, da sie sonst von der Wabl »urückgewiescn werden können. Die Wahl findet nach den Grundsätzen der Verhältniswahl statt, unb wir fordern hiermit zur Einreichung getrennter Wahlvorschlagslisteu i für Arbeitgeber und Arbeiter auf. Jede Vorschlagsliste muß 12 Namen ! enthalten, von mindestens 20 Wahlberechtigten der betreffenden Gruppe unterzeichnet und spätestens 2 Wochen vor dem Wahltermin, also Irenag, Den 19. Januar, abends, bei der Bürgermeisterei eingereicht sein. jL-ic rechtzeitig eingereichten Vorschlagslisten werden nach erfolgter Prüfung spätestens 8 Tage vor der Wahl veröffentlicht. Gießen, den 3. Januar 1906. gegenüber dem Altertums-Museum empfiehlt vorhanden. Wir laben zur Teilnahme freundlichst ein. Der Vorstand des Sonntagsvereins Dr. Naumann, Kirchenrat. Anfang 4 Uhr. Attendorf an der Lumda, den 28. Dezember 1905. p. Mtr. BJO Mk., bedeutend unter Preis. 120 cm vorzügliche Ware per Meter Mk Damen- und Herreu-Kleiderstoffe Bekleiduugs- und Haushaltungs-Artikel Steppdecken, Kolter, Schürzen, Röcke, Korsetts (Äeschcukartikel, Brautkränze und -Schleier Ccharves für Ball und Gesellschaft in Sctde sowie Lama-Echarpes und -Tücher Liesem« non Jüinenlltiilcin nch Sij Aufmerksame Bedienung öiffigste Preise LsnWineii fir AKlhen. Die Vereinigung der Mädchen findet statt an jedem Sonntag zwischen 2 und 7 Uhr nachmittags im Saale der LUeinkittdcrschule, Diezstraße 15. Die Mädchen können zu jeder Zeit kommen und gehen. Um 4 Uhr findet gemeinsame Unterhaltung statt mit Gesang, Ansprache, Vorträgen. Gute unterhaltende Bücher und Spiele sind in großer Zahl ©Bievaot in vielen Farben, prima Ware per Meter 72 pig. Zentrifugen | (Milchentrahniungsmascliinen) Buttermaschinen in ucuesteu verbesserten Äouftruktionen 3 empfiehlt und giebt aus Probe [c8/x 8 N. Rosenthal, Giessen | Fernsprecher 218. Liebigstraße 13. | cA Tüchtige Vertreter gebucht. E> | Em grosser Posten la. Stoffe für Binsen nnd Kleider Sonst. Wert tast das Dop [eite per Meter 90, 98, HO, 135 Pfg. ! 110 cm Kleiderstoffe schwerste Ware in schönem Karo per Mtr. S5 Ptg. sonst nicht unter 1.70 Mk. lieferbar. HiMrbkilsMk „,Fil. DdiNM Gießen, Südanlage^ 7. 4? Beginn des Unterrichts in allen weiblichen Handarbeiten sowie Kttustarbeiteu, Brandmalerei, Tiefbrand, Schnitzerei, Leder-Plastik ujw. r Donnerstag, den 4- Januar i9wü. Für Auswärtige ganze oder teilweise Pension im Hause. Neuheiten für Sommer Doppelbreit, gute Ware per Mtr. 48 PfS- Blusenstoffe per Meter B5 Pfg. Cognac Hervorragende deutsche Marke. 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OrtSg-nchtsvortt-herS zu Mainzlar und auS dem Anschlag an der dortigen OrtStasel Samstag, dcu 3. Februar 1906 tttrost- I in den Stunden von mittag« 12 bis abends b Uhr in ben Sitzungssaal I bt8 Büraermeistereigebäudes, Gartenstraße 2, berufen. 6 8 Wahlberechtigt sind bie Arbeitgeber und Arbeiter, die zur Jett der Wahl das 25. Lebensjahr voüenbet unb im Gemeindebezirk der Stabt ------- Gießen Wohnung ober Beschäftigung Haven; wer zum Amt cmeS Schöffen nnfäbia ist. ist nicht wahlberechtigt 9 Als Arbeiter gelten diejenigen Gesellen, Gehilfen, Fabrikarbeiter und Pfhrlinac auf bie der 7. Titel der Gewerbeordnung Anwendung findtt, bXlätöe'n Bktriebsbeamte, Werkmeister und mit höheren technischen Dienst, leigen betraute Angestellte, deren Jahresarbeitsverdienst an Lohn oder totbalt 20' !0 SJtt. nicht übersteigt. Die der Zuständigkeit deS Gewerbe» oerid)t5 unterstellten Hausgewerbetreibenden sind, sofern sie selbst mindestens 2 Arbeiter regelmäßig das Jahr hindurch oder zu gewissen Zeilen des ! Jahre« beschäftigen, als Arbeitgeber, andernfalls als Arbeiter wahb Bekanntmachung über die Wahlen der Beisitzer für das Gewerbeyericht Gießen. ftür dar Gewerbegericht Gießen find von den Arbeitgebern auS bet Qabl der wählbaren Arbeitgeber unb von den Arbeitern auS der Zahl dcv wählbaren Arbeiter je 12 Beisitzer auf 3 Jahre 8u »äbleiL Die Wahlberechtigten werden zur Vornahme der Wahl auf Zu dem am Samstag, dem 13. Januar 1906, im großen Saale des Herrn Gastwirt Bauer stattfindcndcn i Israelitischen Ball ersehen werden. Gießen, den 2. Januar 1906. Grofiherzoaliches Amtsgericht. I WM jät Ad- nah WkerkMe. Dritter Vortrag Donnerstag, den 11. Januar 81/* h» in der großen Aula der Universität; Herr Hofrat E. von Heffe-Wartegg (Luzern) „Sie entwitfeluag des MdammkMeit Weitens" (mit Lichtbilder») Eintrittspreis für Nichtnulglieder Mk. 1.-, hlr ©tubierenbe £Ült 0.50. Starten find in der Riclerschen Umv.»Buchhandlung und bei Herrn A. Frees, Horbuchhandlung zu haben. Jahresbeitrag für Mitglieder und deren Angehörige Mk. 4.—. Anmeldungen wolle man an den Schriftführer der Gesellschaft, Herr'i Otto Kindt gelangen lassen. , „ * Jahreskarten für Ctiidierende aus sämtliche Vortrage Mk. 1.50 sind bei dem Hausverwalter des Kolleg,engebaudes zu haben. Mitglieds- resp. Eintrittskarten sind am Eingänge zur Aula vorzuzei^en. werben gebeten, die Hüte abzunehmen. vB/t Evangelischer Arbeiterverein Sonntag, den 7. Januar, abends 8 Uhr, im Saale V7i WM Mein diesmaliges Angebot übertrifit an Billigkeit alles bisher gebotene den grossen Ausverkäufen erstanden, kommen zum schnellsten Verkant Päeue Soänmsrwaren prachtvoll und schön, reine Wolle, 110 cm in allen Farben, per Meter L35 Mk. reeller Wert 2.50 Mk. BiHißStee Angebot; Reine Wolle HO cm breit 50 Stück Meline-Karo per Mtr-110 Mk- beste Qualität, Wert 2.50 Mk. 073 -