Nr. 53 Orfchemt Wgl'r- mit Ausnahme deS SonnlagS. Sie „tkfiencr Lamttttnblätter- werden dem e8nActaeT rrmol wöchentlich bdgelegL Der Lasüwtrt" erfcheint motraUich einmal. Zweites Blatt 156. Jahrgang Gietzener Anzeiger Samstag 3. März 1806 RotatwnSdruck und Verlag der 8rü bl ’fcboi UmversirätSdruckeret. 5L Sange. V'etzr«. Redaktion. Expedilion u. Druckerei escbulftr.t, Tel. Nr. 61. Telegr.-Adr. r Anzelg« Gieß«. EeneraL-Nklzerger, Amts- und AnzeigeblaLL für den Kreis GLetzen. Aus dem Reichstag. R. Berlin, 2. März. Ter Zentrumsabg. R o e r e n hatte heute auf den Tisch des Dauses eine Bildergalerie ausgebreitet, um den Volksvertretern zu zeigen, wie der Sinn der Jugend „vergiftet" werde. Tie Bilder gingen von Hand zu Hand. Gewiß ist der Schmutz der ärgste Feind wahrer Kunst. Wenn nur die Meinungsverschiedenheit nicht wäre über das Wesen wahrer Kunst. Roeren nennt das Befreiung der Kunst, was die Parteien der Linken Knebelung der Kunst nennen. Hier spielt der Geschmack, die Erziehung die entscheidende Rolle. Neues konnte die ausufernde Debatte zum Gehalt des Staatssekretärs Tr. Niebcrding kaum noch bringen. Dem Abg. Heine (Soz.), der gestern die schärf st enAngriffe gegen den deutschen Richter st and erhoben und vom Staatssekretär eine entsprechende Antwort erhalten hatte, wurde heute von den Rednern der bürgerlichen Parteien der Text gelesen . Ter Lauterbacher Abg. Dr. W a l l a u fand die Verallgemeinerung der Vorwürfe gegen die Richter „empörend", und Abg. Tr. Müller-Meiningen (Frs. Vp.) stellte fest, daß die süddeutschen Richter sich von der abfälligen Kritik des Abg. Heine nicht getroffen fühlen. Wenn das von ihm norddeutschen Richtern Nachgesagte sich mit den Tatsachen decke, dann seien eben die süddeutschen Richter bessere Beamte, die sich jedenfalls nicht von der politischen Leidenschaft beeinflussen lassen. Die Tempelhüter der Justiz in Hinterpommern in ein umso ungünstigeres Licht zu setzen, ließ sich Abg. Böckler (Antis.s angelegen sein. Der Erfolg war ein Ordnungsruf, der dem betreffenden pommerschen Staatsanwalt zur Befriedigung gereichen wird. Für ein weiteres interessantes Moment in der Debatte sorgte Abg. Lenzmann (Frs. Vp.). Er hat als Mitglied der Kvmmission für Vorbereitung der Strafrechts- reform für Ersetzung der Schwurgerichte durch großeSchöffengerichte plädiert und rechtfertigt heute diesen Standpunkt, der nicht der seiner Fraktion ist, aber ihm den Borwurf eingetragen hat, er übe Verrat an der Sache der Freiheit. Als alter Demokrat bestritt dieser westf. Rechtsanwalt rundweg die Möglichkeit, daß er sich politisch je „nach rechts" entwickeln könne, und den „Konflikt'" beseitigte er auf die einfachste Weise dadurch, daß er empfahl, für die neu geplanten Gerichte die demokratisch klingende Bezeichnung „Schwurgericht" getrost beizub^halren. Damit nähere man sich seinem „weißen Raben-Standpunkr", dar lediglich auf den Ausbau der alten Schwurgerichte abziele. Im übrigen sind „poltiische Richter"" nicht nur in Suddeutschland, sondern, nach Lenzmanns Erklärung, auch im preuß. Westen „mit der Laterne zu suchen". Es bliebe also Ost- ■ elbien übrig, dem aber wohl ebenfalls ein parlamentarischer Anwalt erstehen wird. _______________________________ Deutscher Reichstag. (Sitzung vom 2. März 1906). Am BundesratStisch Dr. Niebcrding usw. Erster Gegenstand der Tagesordnung ist die Beratung des Geictzemwurscs betr.Ueberleitung von Hypotheken des trüberen Rechts. Abg. Dr. P o r tz i g (Kons.) beantragt Ueberweisung der Vorlage an eine Kommission von 14 Mitgliedern. Abg. Dr. Lucas (Natl.) schließt sich dem Antrag« an. Staatssekretär Dr. Nieberdiirg bezeichnet die Vorlage als notwendig im Interesse des Ansehens und der Autoritär des bürgerlichen Gesetzbuches. Damit schließt die Beratung, die Koinmissionsberatung wird abgelehnt. Die Vorlage wird in zweiter Lesung debattelos angenommen. Es folgt die Fortsetzung der Beratung des Instizetat s. Abg. Roeren (Zentr.) polemisiert gegen oie gestrigen Ausführungen des Abg. Heine. Wer wie Heine, zuviel' beweisen wolle, beweise nichts. Roeren bezeichnet die in der früheren Debatte aufgestellte Behauptung, daß er eine neue Lex-Heintze gefordert habe als falsch. Er habe es nur als wünschenswert bezeichnet, der modernen Gesetzgebung aller Kulturstaateu zu^ folgen. Es fei keine Knebelung der Kunst, wenn man sie vom Schmutz befreien 'volle. (Lebhafter Beifall im Zentruin). Abg. Dr. W a l l an : Namens meiner Freunde erkläre ich, daß wir der Nesolntwn Dr. Müller-Memingen auf Gewährung von Diäten an Schössen und Geschworene gern zu- ft im nie n. Tie Diäten sind namentlich für die ländliche Bevölkerung bei der Ausübung des Schöffen- und Geschworenenamtes eine Notwendigkeit. Der Landbewohner muß oft lange Reisen machen, um zum Sitz des Gerichtes zu gelangen, da manchmal ganze Provinzen zu einem Landgerichtsbenrk gehören. Der Landbewohner muß, auch wenn er nicht als Geschivorener auSgelost wird, doch in der Stadt bleiben, er kann nicht zurückreisen. Das hat für ihn große Nachteile im Gefolge, denn auf seinem Hofe fehlt dann nicht nur während seiner Zeit die Arbeitskrast, es fehlt auch das Auge des Herrn. — An den Staatssekretär habe ich eine Frage zu richten. Wie steht es mit der Einführung von Ju- aendgerichten? Es wäre sehr gut, wenn man dies ins Auge fassen wollte. In Hessen haben wir bereits eine solche Einrichtung und sie hat sich gut bewährt. — Zu neuen Straf- bestimmunlgen ä la Ler-Heinze werden wir uns nicht verstehen können. Wir gestehen zu, daß in letzter Zeit die Gerichte den § 184 nicht so ausgenutzt haben, wie es sein sollte. (Hört, hört! tm Zentrum!) Aber weitergehende Bestimmungen rönnen wir nicht erlassen, ohne uns der Gefahr auszusetzen, daß die scharsgemachte Po l i z c i dann auch gegen wirkliche Kunsterzeugnisse in rigoroserWeisevorgeh^. Die Ausführungen des Abg. Heine über Klassenjustiz u. dergl. haben bei jebent anständig denkenden Mann Entrüstung hervorgerufen. (Oho! bei den Sozialdemokraten.) Eine Reihe von Füllen, die er hier vorgebracht hat, habe ich geradeso für verurteilcns'wert gehalten wie er. Nicht das ist es, was uns empörte, sondern die Verallgemeinerung, die Heine beliebte. Bei den Tausenden von Richtern und Hunderttausenden von Urteilen, die gefällt werden, muß man die von Heine vorgebrachten Fälle als einzelne Ausnahmen nehmen. Ta darf man nicht von Klassenjustiz sprechen. Werm Sie (zu den Sozialdemokraten) sagen würden, wir führen hier einzelne Fülle an, wir nageln sw an zur Warnung für die Richrer, dann würden wir alle hier äuf Ihrer Seite stehen, aber wenn Sie die einzelnen Fälle verallgemeinern, dann schaden Sie Ihrer eigenen Sache. Uebrigens hat Heine nur Fälle aus Preußen angeführt. Was berechtigt ihn aber, diese preußischen Fülle mm auch gar auf die Justiz der anderen Bundesstaaten zu übertragen? (Hört, hört!) Wenn er sich über die preußische Justiz beschweren will, dann soll er sich doch in das preußische Abgeordnetenhaus wählen lassen. (Stürmische Heiterkeit. Zuruf bei den Sozialdemokraten: „Wollen Sie ihin ein Mandat ab» treten?"") Die Ausnahmen, die Heine vorgetragen hat, bestätigen die Regel, und die zeigt uns die gründliche Vorbildung, Unparteilichkeit, Ehrenhaftigkeit, Gewissenhaftigkeit, Sachlichkeit des deutschen Richterstandes. (Beifall.) Staatssekretär Tr. N i e b e r b i n g: Tie Frage, ob besondere Jugendgerichte geschaffen werden sollen, ist noch un- cntsai jeden. Ich kann abee die Versicherung geben, daß wir der Frage der Jugendgerichte besonderes' Interesse zuwenden. Abg. Boeckler (Ttsch. Rfmp.) kommt noch einmal auf die Angelegenheit des ehemaligen Pfarrers Kvössel zurück, gegen den vom Stargarder Gericht ein Steckbrief erlassen sei, und richtet dabei heftige Angriffe gegen die Oberstaatsauwaltschaft Stettin gegen die Stargarder Richter und Staatsanwälte und gegen den Bürgermeister in Pyritz. Wenn es sich um einen reichen Juden gehandelt hätte, wäre der Staatsanwalt in Stargard gewiß anders verfahren. Präsident Graf Ballestrem ruft den Redner wegen dieser Aenßerung zur Ordnung. Abg. Boeckler führt dann Beschwerde über Mißstände im Strafvollzüge. Abg. Dr. Müller-Meiningen wendet sich gegen die Verallgemeinerung der .Angriffe gegen manche Richter. Nach meiner Erfahrung läßt sich ein Richter nie durch Parteileidenschaft beeinflussen. (Widerspruch bei den Sozialdemokraten.^ Ja, oder die Verhältnisse liegen bann im Norden ganz anders als bei uns in Südbeutschlanb. Im Laufe der Debatte ist u. a. angedeutet worden, baß ein Mitglied unserer Partei der Umwandlung der Schwurgerichte in große Schöffengerichte Lugestimmt habe. Ich bin befugt, im Namen beider Bolksvarteien zu erklären, daß diese beiden Parteien unter allen Umständen an der Institution der Schwurgerichte festhalten und an einem weiteren Ausbau der Schwurgerichte zu Gunsten der letzteren mitarbeiten werden. , Die oben erwähnte Aeußerung eines Parteimitgliedes ist für die Partei unverbindlich. Redner bespricht bann einzelne Stellen aus der sächsischen Rechtsprechung und wendet sich darauf gegen die Abgg. Dirksen und Roeren. Tie Anschauungen des letzteren und die uusriaen über Künst gehen auseinander. Wer die auf dem Tische des Hauses ausliegenden Bilder für unzüchtig hält, läßt eine Mioralische Perversität er Feinten. Abg. Dr. Spahn (Ztr.): Werm derartige Bilder auch für Männer nicht gerade schädlich sind, muß man doch bedenken, daß sie häufig ausgestellt werden in Schaufenstern, auch in der Nähe von Schulen, wo Kinder und Frauen vorüöewgehen. Redner unterstützt bann die Forderung, möglichst viele Sachen on die SchöffengerichtsW verweisen und wendet sich gegen den Abg. Heine. Die BehauMing, daß von deutschen Richtern auch nur fahrlässig das Recht gebeugt werde, sei unrichtig. Abg. Thiele fSvz.) bestreitet, daß feine Freunde einzelne Falle Verallgemeinert hätten. Mg. Lenzmann (fr. Bv.) verwahrt sich gegen den Vorwurf, daß er durch feilte Stellungnahme in der Frage der Umgestaltung der Schwurgerichte ein Verräter an der Sache der Freiheit geworden fei. Er sei sich völlig bewußt gewesen, darin mit seiner Partei nicht übereinzustimmen. Redner legt dann die Vorzüge bar, die die großen Schöffengerichte vor den Schwurgerichten haben würben. Die Angriffe des Abg. Heine gegen die Kommission zur Vorberatung der Strafprozeßreform charakterisiert der Redner teils als Uebertreibungen, teils als unbegründet. Mg. Krvesell verbreitet sich über die Angelegenheit des gegen lhn erlassenen Steckbriefes, bringt dann ein Verfahren gegen eine Pyritzer Genossenschaft zur Sprache, die ohne Verschulden ihres Leiters in Konkurs geriet, und fordert Abänderung des Genossenschaftsgesetzes. Darauf wird die Weiterberatung auf Samstag vertagt. Deutsches Resch. Berlin, 2. März. Der „Reichs-Anz."' veröffentlicht an der Spitze seiner heutigen Nummer einen Erlaß des Kaisers und der Kaiserin an den Reichskanzler, in welchem es heißt: Die Feier unserer Silbernen Hochzeit hat im Deutschen Reiche eine so herzliche und begeisterte Teilnahme gefunden, daß der Frendentag unseres Hauses zu einem nationalen Festtage geworben ist. Wir haben es als eine besondere Gnade Gottes empfunden, daß es uns am Tage unseres Ehejubiläums vergönnt war, wiederum einen Sohn an den Traualtar zu geleiten und unserem Familienkreise eine Tochter zuzuführen. Wenn aber etwas geeignet war, liniere Festesfreude noch zu erhöhen, so waren es die überaus zahlreichen und mannigfachen Beweise liebevoller Anhänglichkeit, die uns aus allen Teilen des engeren und weiteren Vaterlandes in Form von Adreffen, Zuschriften, Telegrammen, Widmungen und Spendungen zugingen. Möge alle, welche uns in so erhebender Weise beglückt und durch treues Gedenken erfreut haben, unseres wärmsten und herzlichsten Dankes versichert sein, den jedem Einzelnen zum Ausdruck zu bringen leider nicht möglich ist. — Prinz Augnst Wilhelm von Preußen, der vierte Sohn beZ Kaiserpaares, der zurzeit beim 1. Garde-Regi- ment z. F. Dienst tut, wird im Oktober dieses Jahres nach Bonn übersiedeln, um die dortige Universität zu besuchen. Er soll für den Staatsverwaltungsdienst vorbereitet werden und wird deshalb länger als seine älteren Brüder den juristischen und fachwissensch. Studien obliegen und eventuell auch später seine Studien auf einer anderen Universität vollenden. Dresden, 2. März. Die engere freie partam. Kommission zur Vorbereitung der Wah lref o rm hat ihre Arbeiten jetzt beendigt und sich auf einige Grundzüge der Reform geeinigt. Der 3. Wahlerklaffe soll eine größere Zahl von Ab- geordneten ermöglicht werden, doch sind Sicherheiten gegen allzu starkes Eindringen der Sozialdemokratie in die zweite Kammer zu schaffen. Auch die Wählerkreise sollen vermehrt werden. Unter diesen Voraussetzungen macht die Kommission den Vorschlag, ein allg. direktes geheimes Wahlrecht einzuführen und zwar mit Znfatzstimmen, bei denen mindestens Alter, Steuerleistung und Bildung zu berücksichtigen sind. Tas sind im wesentlichen die Vorschläge der Nationalliberalen in der Ziveiten Kammer. Sollte dies nicht durchzuführen sein, so empfehlen die konservativen Mitglieder des engeren Ansschuffes, das bisherige Wahlrecht beizubehalten, aber in den großen Städten einige Abgeordnete nach dem Reichstagswahlrecht wählen zu lasten.__________________________________ KcrrLainenLarLZches. Berlin, 2. März. In seiner letzten Fraktionssitzung hat das Zentrum das Reichskolonialamt, besten Beratung für heute auf der Tagesordnung der Budgetkommission stand, ab gelehnt. Tas Zentrum will nur ein Kolonialamt in dem bisherigen Rahmen bewilligen mit einem Unter st aats-- sekretäran der Spitze; für diesen Posten kommt auch Paasche in Frage. Ausland. Paris, 2. März. Infolge eines Zwischenfalles in der Kammer hat der Nationalist 91 uff rat) dem Deputierten Iaurös eine Duellforderung zugeschickt. Nach einem spateren Telegramm wurde dieser Zwischenfall durch eine Erklärung der beiderseitigen Sekundanten beigelegt, so daß das Duell unterbleibt. Lausanne, 2. Marz. Heute nachmittag trat das Vundesgericht zusammen, um über das Begehren der deutschen Regierung in Sachen des früheren Polizeikommissars in Straßburg, Step Hany, der in Zürich verhaftet worden -war, zu verhandeln. Der Referent beantragte, die Angelegenheit zur neuen Untersuchung an den Untersuchungsrichter zurückzuverweisen und der BundeLanwaltschast das neue ausdrückliche Begehren zur Kenntnis zu bringen behufs Ergänzung der Akten in einer Reihe von Punkten und zur besseren Ab- klärung der Frage, ob ein gemei >)er ein politisches Vergehen vorliege. Der Referent ' r sich gegen die provisorische Freilassung Stephanys aus, auch wenn dieser Kaution anbieten sollte. Das Bundesgericht beschloß im Sinne des Antrages und lehnte hierauf einstimmig und endgiltig die Freilassung Stephanys ab. Außtand. zum Gesetz erhobene Reglement betreffenb die Reichsduma hnro demnächst veröffentlicht, ohne daß es vorher dem Reichsrate vorgelegt wird. Das neue Reglement bestimmt, daß kein Gesetz ohne Bestätigung durch den Staats- rat und die Duma Straft haben kann. Die Mitglieder des Reichsrats setzen in gleicher Zahl zusammen aus ernannten Mitgliedern und solchen, die von der orthodoxen Geistlichkeit, dem Adel, den Semstwos, der Aka- demi" der Wissenschaften, der Universitäten, titnf Handel und Industrie gewählt sind. Der Reichsrat und die Tuma werden jährlich durch kaiserliche Ukase einberufen. Jede der beiden Körperschaften besitze das Recht zu Vorschlägen über Avänderung oder Llbschasfung der bestehenden Gesetze, zu Vorschlägen neuer Gesetze, mit Ausnahme der Grundgesetze. Der Reichsrat und die Duma erhalten das Recht, an die Minister über Handlungen, die nicht mit den Gesetzen übereinstimmend erscheinen, Inter- vellationcn zu richten. Die Sitzungen des Reichsrats und der Duma sind im allgemeinen öffentlich. Während der Rev-olutionsbewegung haben nach offiziellen, bis 1. Dezember 1905 reichenden Daten 201080 russische Untertanen und 142 360 Ausländer Rußland verlassen. Im Jahre 1903 betrug die Zahl der russischen Unter* tauen, welche auswanderten, 210 665 und die der ausländischen 151195 Personen. Ans SeaSt nno Lnno. Gießen, den 3. März. •• Das Schwurgericht für bas 1. Quartal nimmt Montag, 5. März feinen Anfang. Die zur Verhandlung kommenden Falle sind: Montag, vormittags 9% Uhr Lüste Schneider von Lauterbach wegen Kindestötung; Anklagevertreter Gerichtsaffestor Dr. Hetzel, Verteidiger Rechtsanwalt Mendelsohn; Dienstag vorm. 9 Uhr Otto Schneider von Nieder-Wöllstadt wegen Verbrechens im Amt, Anklagevertreter Staatsanwalt Neuß, Verteidiger Rechtsanwalt Grünewald; Mittwoch vorm. 9 Uhr Karl Krauskopf von Gießen wegen Brandstiftung, Anklagevertreter Gerichtsaffeffor Dr. Hetzel, Verteidiger Rechtsanwalt Kaufmann; Donnerstag vorm. 9 Uhr Wilh. Menges, Wilh. Luh, Hch. Sern, Ludw. Weiß, Ludw. Luh und Ludw. Keßler von Großen-Linden wegen Sittlichkeitsverbrechens, Anklagevertreter Großh. Staatsanwalt Hoos, Verteidiger Rechtsanwälte Grünewald, Katz, Klarenaar, Leun und Rosenberg. ” Neue ErwerbSgesellschaft. Das weit und breit bekannte Baugeschäft Heinrich 233 inn hier wird zum 1. April d. Js. in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung umgewandelt. Die künftigen Leiter des Untemehnrens, die Herren Llrchitekten Paul Müller, Diplomingenieur, und Philipp Müller aus Darmstadt, von welchen ersterer schon längere Zeit in der alten Vausirma tätig ist, haben sich in Fachkresen eines guten Rufes zu erfreuen. ** Für Lungenleidende ist auf Veranlassung der LandeZkrankenversicherungsanstalt für Hessen im Johanniter- Krankenhaus zu Ni e der-Weisel eine Beratungs- und Fürs orge stelle eingerichtet worden. Unbemittelte Lungenkranke und tuberkulöse Personen finden dort kostenlose Untersuchung und Ratschläge. § Leihgestern, 2. März. Heute Nacht wurden von einem Unbekannten dem Peter Held acht, und dem Schmiede- meister Pauli zwei Fensterscheiben eingeworfen. r Beuern, 2. März. Der Gesangverein ,Lieder- kranz^ beabsichtigt am 15. und 16. Juli ein Sängerfest verbunden mit Fahnenweihe abzuhalten. Die Einladungen der umliegenden Gesangvereine sind bereits erfolgt und an den weiteren Vorbereitungen wird eifrig gearbeitet. Dor treueste Freund und Gehilfe des Handwerkers und Landwirtes. Man fordere Offerte! Kraftmotor für alle Betriebsstoffe, = toa" = General-Vertreter: A. Collin. Frankfurt a. M., Kaisersrasse 60 I Staatlich prämiiert ! KON Lang-GönS (Lochmühle), den 2. März 1906, 1411 Gießen, 8. März 1906. Mascäinenbaner-Gesaiig-Vereia Die Beerdigung findet Montag, dar 5. März, nachm. 3 llhr in Lang-Gons statt. Allen denjenigen, welche uns bei dem Hinscheiden unserer lieben Schwiegermutter und Großmutter gmB Margarethe Arnold, geb. AoiiackS so große Teilnahme bewiesen, sagen wir hiermit 1392 heB'sSichsten Dank. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Carl Heil. M -M U W E MS M M . ;•:> J W z E» W TB MW MWWW WWWWWWWWMWWWWDWDWWWWDWWWWDM ■ I'M MW MW 98 Für 1399 Sachen. [1406 liefert im Abonnement 1 29 363 Die Versteigerung zu 1. findet bestimmt, zu 2. teilweise statt. Gießen, den 3. März 1906. Born, (ScrtdjteuuHMChcr 19 9 5 1027 allen Zeitungen rement Berliner Versteigerung. Dienstag,deu 6.März,nachmittags 2 Nhr, versteigere ich Neustadt 55 dahier gegen Bar. Zahlung: 1. 3 PlüschsofaS, 2 Sessel, 8 Stühle, 1 neues Kamcltaschcndivan, 1 Tischchen, 1 Stehpult, 2 Waschtiche, 1 Zinkbadewannr, circa acht Tausend Ansichtskarten in größterAuswalh. 2.3 Drehbänke, 14 Handelswagen, 100 Sack Zement, 3 Dtzd. Herren, u. Damrnjchirme, ca.4 Pfd. Wolle, 5 Corsetten, wollene Unterkleider, 1 Tintenfaß mit Hirschgeweih, 1 Buffet, 1 Plüschgarnüur bestehens ans 1 Sofa und 6 Sessel, 1 Spiegel m. 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ES werden versteigert. I. Donnerstag, deu 8. März L I.» aus den Domanialwalddistrikten Seilenwald, HällerSkopf, Bockenhaiu, Kessel- wald und Köst: 1 Eschenstamm — 0,7 Fm., 101 Fichtenderbstangen (Lnterbaume) — 5 Fm., 4 Rm. Ahornnutzknüppel; ferner Buche: 580 Rm. Scheiter, ■257 Rm. Knüppel, 52 Rm. Knüppelreisig, 662 erstes DurchforftungSrelfig, 28 Rm. zerll. S:öckc, 50 Rm. gern. Stöcke; Esche: 22 Knüppel; Eiche und Obstbaum: 8 Rm. Knüppel; Fichte: 83 Rm. Brennknüppel, 13 Nm. Knüppelrelsig, 139 Rm. Schichtreifig (Bohnenstangen, Baumpfählc), 21 Rm. Stöcke. Zusammenkunft nm 10 Uhr vormittags im Distrikt HöllerSkopf ans dem Stifelweg. II. Freitag, deu 9. März l. F., aus den Domanialmalddistrikten Horsacker, Bordcstcr u. Hinterster Jgelhain, Abgang und Zchnrulhen: 6 Buchen st ä mme = 5,4 Fm.; ferner Buche: 496 Rm. Scheiter, 293 Rm. Knüppel, 58 Rm. Knüppelreisig, 184 Rm. erstes DurchforstungS- und Astreisig, 55 Rm. zerkleinerte Stöcke, 106 Rm. gern. Stöcke; Eiche: 19 Rm. Knüppel, 42 Rm. Reisig; Weioc: 3 Rm. Knüppel; Fichte und Lärche: 37 Rm. Brennknüppel, 12 Rm. Schichtrersig, 52 Rm. Stöcke. Zusammcnkrmft um 10 Uhr vormittags auf der Kreisstraße Betzenrod—Attenhain im Distrikt Horfacker (Waldeingang). Schotten, am 28. Februar 1906. Chauffeur5 Erste deutsche Chauffeur-Schule Aschaffenburg. Automobil-Fach- schule. Gründliche und rascheste Ausbildung v. Berufschauffeuren (m.Stellenvermitllung). Ausführl. Prospekte kostenlos durch das Technikum Aschaffenburg. Anfang vormittags 9 Uhr bei Nr. 1 in Distrikt Kochsgrund. D3/# Bürgermeisterei Naunheim, 1. März 1906. Kern. M £v ori s 1 10 Lorsia" »“$1 5)0111101 meiflkk Gemeindewald verkauft Eichenstämme mit Fstm. 61,06 Inhalt, darunter astreine, schone Schnittstämme bis zu Fstm. 2 Inhalt, 0,70 Durchmesser, Eichenstangen II. und III. Kl., Nm. Eichen-Nutzscheit, Ur ZtUmcher. 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Zusammenkunft '/,1 Uhr im Vereinslokal. v8/s Los IV Anstreicherarbeiten rund Holzversteigerung 5250 Mk., 1280 Mk., 1730 Mk.. 1.9 45 130 12 71 21 1250 780 300 15 Holzversteigerung. Dienstag, deu 6. März ds. M., vormittags Londorf, den 2. März 1901. Frecherrüche Oberförsterei Rabenau. Schwieder. Los I Tischlerarbeiten rund Los JI Schlosserarbeiten rund Los III Glaserarbeiten rund ES können eingestellt werden: 1 landwirtschastl. Knecht, 2 Schlosser, 1 Spengler, 2 Schreiner, I Schneider, 1 Friseur, 1 Fahrbursche, 2 Lauffrauen, 3 Dienstmädchen, 1 Laufmädchen. Lehrlinge: 1 Schmied, 1 Wagner, 2 Buchbinder (gegen Vergütung), 2 Schreiner, 1 Schneider, 1 Installateur, 1 Buchhändler. ES suchen Arbeit: Bu/2 I Oekonomieverwalter, 1 landwirtfchast. Knecht, 1 Maschinenschlosser, 2 Maschinisten oder Heizer, 1 Schreiner, 3 Wasch- oder Putzfrauen, 2 Installateure, 1 Lehrmädchen, 1 Kutscher, 5 Lauffrauen, 1 Lausmädchen (nachmittags), 1 Bureaugehilfe. Äetälmtmachmig. Die unterm 24. Februar 1906 angeordnete Sperre des BurggrabenL wird hiermit aufgehoben. Gießen, den 2. März 1906. Großh. Pc-uzemmt Gießen. Herberg. Verdingung. Die zum Um- und Erweiterungsbau auf dem Postgrundstücke zu Wetzlar erforderlichen Ausbauarbeiten und zwar Bekanntmachung. Samstag, deu 17. März 1906, nachmittags 2V, Nhr sollen bei dem Turnihaus am Brand die städtischen Markt- laubeu und die unter dem Turmhaus befindlichen Keller für die Zett vom 1. April 1906 bis Ende März 1907 öffentlich meistbietend verpachtet werden. Gießen, den 3. März 1906. B’/s Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Mittwoch, den 7. März 1906 werden versteigert aus Distrikt Eichwald 4, 5 und 6, Zeiselbach 8 und 10 und Köppernhelle 5 und 13: Stämme: Eichen 2 Stück von 29 und 37 Ztm. m. Durchm. und 4 und 6 Mtr. Länge mit 0,83 Fm., Aspen 6 Stück von 23—32 Ztm. m. Durchm. und 6 u. 7 Mtr. Länge mit 2,36 Fm.; Fichten 45 Stück von 12—27 Zrm. m. Durchm. und 6-17 Mtr. Länge mit 10,61 Fm.; Dcrbstaugeu: Fichien •205 Stück mit 6,71 Fm.; ReiSstaugeu : Fichten 135 Stück mit 2,08 Fm.; Scheiter Rm.: Buchen 56, Eichen 4 IL Klasse, Kiefern 3 I. Klaffe ^worunter 2 Rm. Rundfchett), Kiefern 2 IL Klaffe (Rundschett), Aspen 4 ,Rundscheit); Knüppel Rm.: Buchen 108, Eichen 44, Kiefern 44 I. Klaffe «wovon 2 Rm. 2‘/, Mtr. lang), 6 II. Klaffe, Fichten 5 II. Klaffe, Aspen 12; Reiser Rm.: Buchen 332, Eichen 208, Kiefern 156, Aspen 32; Stöcke Rm.: Buchen 42, Eichen 16, Kiefern 39, Fichten 6 II. Klasse, Aspen 2 Zusammenkunft vormittags 10 Uhr beim PflanzbäuSchen in Distrikt Eich- wald. DaS Holz in Distrikt Zeiselbach und Köppernhelle kommt um 1 Uhr nachmittags zum Ausgebot nach Zusammenkunft auf der Kreisstraße Londorf-Allertshausen am Abttieb auf der Köppernhelle. Nähere Auskunft erteilt Forstwart Leyerer-Climbach. toinpng m ZemulrohrlikfeMgell. Die für die Feldbereinigung Walleurod, Kreis Lauterbach, benötigten Zementrohre und Snrnstücke sollen durch schriftl. Angebot yergeben werden. Bedingungen und Angebotsvordrucke sind gegen ganz freie Einsendung von 8ü Pfg. von hier crhältüch. Angebote sind unter Benutzung der Vordrucke, verschlossen und mit entspr. Aufschrift versehen, bis spätestens Donnerstag, deu 15. März 1906, vormittags 11 Uhr, auf unterem Bureau, Frankfurter Straße 29, Seitenbau, einzuretchen. Eröffnung in Gegenwart etwaiger Bieter. Zuschlagsfrist 3 Wochen. Gießen, den 1. März 1906. B’/s Großherzogliche Kulturinspettiou Gießen. Wißmaun. 9l/2 Uhr kommt im Rüdgener Gemeindewald in verschiedenen Distrikten folgendes Holz zur Versteigerung: 18 Eichen-Stämme von 15—52 Ztm. Durchm., 2,2 Mtr. Länge, zu Gartenpsosten, darunter 1 Eichenstamm über 2 Fstm., für Schreiner und Glaser geeignet, Fichtenstämme mit 4,36 Fstm., Fichten-Derbstangen mit 3,37 Fstm., Fichten-Reisstangen mit 1,14 Fstm., Rm. Buchenscheit, Die Angebote sind verschlossen und mit einer den Inhalt kennzeichnenden Aufschrift versehen bis zum 17. März 1906, vormittags 11 Uhr an die Kaiserliche Ober-Postdirektion in Frankfurt (Main) frankiert einzusenden, in deren Amtszimmer zur bezeichneten Stunde die Eröffnung der eingegangenen Angebote in Gegenwart der etwa erschienenen Bieter stattsinden wird. Frankfurt (Main), 28. Februar 1906. Kaiserliche Ober-Postdirektion. Heinz. D*/8 Nm. Buchen-Knüppel, Rm. Nadel-Knüppel, Buchen-Wellen, Eichen-Forstwcllen, Kiefer-Wellen, Rm. Buchen- und Eichenstock. Zusammenkunft am Ausgang vom Ort nach Gießen. Rödgen, am 2. März 1906. Großherzogliche Bürgermeisterei Rödgen. Stein. 1387 MiWr WMgsnchweis Gießen. Garteustraße 2, Zimmer Nr. 2. (Geschäftsstunden von 8—1 und von 8—6 Uhr.) Es sind zu vermieten: 1 Wohnung von 7 Zimmern, 1 Wohnung von 6 Zimmern, d Wohnungen von 5 Zimmern, 2 Wohnungen von 4 Znnmern, 9 Wohnungen von 3 Zimmern, 3 möblierte Zimmer, 2 Läden mit Wohnungen, 1 kleinere Werkstatt. Zu mieten gesucht: 42 Wohnungen von 1—7 Zimmern, 2 Läden mit Wohnungen, 2 Werkstätten.B% MlWer Meitsüchnikis Wes. Gartenstraße Nr. 2, Zimmer Nr. 2. Los IV Anstreicherarbeiten rund 1930 Mk., sollen getrennt nach einzelnen Losen im Wege des öffentlichen Angebots vergeben werden. Zeichnungen, Massenberechnung, Anbietungs- und Ausführungsbedingungen und Preisverzeichnisse liegen im Zimmer Nr. 292 der unterzeichneten Behörde zur Einsicht aus und können daselbst mit Ausnahme der Zeichnungen gegen Entrichtung von 50 Pf. für jedes Los bezogen werden. Reparaturen werden prompt und billig ausgeführt bei 01396 Wilhelm Röhrig, Dachdeckergeschäft. ______Ludwigstratze 55.______ Putzmittel aller Art Putzkalk, Putzleder, Putzöl, Putzpasta,Puhpömade,Putzpulver, Putzschmiergel, Putzseife, Putz- steme, Putzwaffer, Fenster- schwämme, Fensterleder. AäfiBer - Drogerie Seltersweg 39. Otto Schaaf. 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Wellhöfer [708 Detaillisten-V er ein. Der hiesige Frauen-Verein hat unsere Mitglieder zu dem am Sonntag, dem 4. März, nachmittags 4 Uhr im kanfmaunischeuBerciuShause stattsindenden Vortrage (Strtinignnu to roeilili^cn teeikto imKmiilclssMc) einaeladen und bitten wir, der Einladung recht zahlreich Folge zu leisten. Der Vorstand. Grünberg, 1. März 1906. 0»/e Der Direktor: Georg Keil. WnbeMr PsttdcmstWngs-Vems Die Stuttgarter Lebensversicherungsbank ru G. (Alte Stuttgarter) Gegründet 1854. Alle Ueberschüsse gehören den Versicherten Versicherungs-Bestand .... Mark 747 Million Bankvermögen...... ” ” Seither erzielte Ueberschüsse . „1.5-1 „ Bei dauernder Erwerbsunfähigkeit infolge Unfalls oder Krankheit Befreiung: von der Prämienzahlung:. KriegSTorsicherung ohne Extraprämie für BerufsmiHtar und gesetzlich Wehrpflichtige. Männer-Bade verein. Drenötag, den 6. März a. e., abends 9 Uhr, in b? ■ Brauerei Foertfch LrdeMche Generkl-LttskWiMg. Tagesordnung: Berichterstattung. Nechnungsablage. Ersatzwahl des Vorstandes. Verschiedenes. Zrdentt. Generalversammlung sindet Sonntag den 11. März, nachmittags 4 Uhr, im Saale des „Englischen Hoi" dahier statt. Tagesordnung: 1. Rechnungsablage sür 1905. Entlastung des Rechners. Kaufmännischer Verein Samstag, den 10. März, abends 8 Uhr im Hotel Saal bau (SteinS Garten) A Wend-Unterhali mg Wünsche für Einladungen sind an den Vorstand zu richten. hem silbernen Hochzeits-Paar Werknichcr Wilh. MsüiA, Kick - Linsen herzliche Glückwünsche. ^Heute zu Eurem frohen Feste Wünschen wir das Allerbeste. Viel Glück und Segen dem silbernen Paar Aus weitere fünfundzwanzig Jahr! Mög Euch der Himmel stets gnädig leiten: Zur goldnen Hochzeit durch glückliche Zeilen! 1376 Stammtisch zur „Deutschen Eiche". 3 4 6 6 8 10 Pfg. per Stück TnftuflMlndid Laternen, Glocken etc. kaufen Sie bei an» am LutooMaueh^ and franko. - J. Jendrosch & Co., Charlottenburg NoJ22. Sonntag den 4. März wird Frau Wascher auS Kassel in einer Versammlung des hiesigen Frauenvereins im kaufmännischen Vereinohame — Nordanlage 15 Ich habe mich in Optenberg als Rechtsanwalt niedergelassen. ^^83 Holzapfel, gteditSanmaU. A«hlMcvlklh-,.Sitzn!!lli!>m sowie ZllMollsM, WclldieEe ü. Wclldlechbautkü liefert billigst, da riugfrei, Deutsche Rolladen», JalouS« -mee ar65*’ und Wcllblcchbautenanstalt. Paul Tillmanns, Frankfurt a. M Vertreter überall gesucht. hv™/. Salem ALEiKU/vijGARETTEn. Zu haben in den Ogarren-GeKhefien 1 Kilo unseres Saatgutes69Kilo geerntet hat.) Wir liefern ab unserem Lager Erfurt: B1le 1 Ztr. 8 Mk. 7, Ztr. 5 Mk. Ztr- 8 Po8tkolli 2 Mk- Ferner offerieren wir unser für jeden Gartenbesitzer hochinteressantes Probesortiment von 10 verschiedenen Riesengemuse- samen, enthaltend die achlangenfrüchtige Riesen-Gurke mit 1 bis VI. 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Wahl von Mitgliedern des Vorstandes und Au'sichls- rates. Verschiedenes. , ,,, , Bilan» vr 31. Dezember 1905 und Geschäftsbericht liegen ab Donnerstag den 15. März d. I. 14 Tage lang aus der Bürgermeisterei - Zimmer Nr. 15 — zur Einsicht der Akttonare offen. Der Borstand: $*/» H. Eichenauer. v. Lchaiistaedt. halten über Vttklittgtltig Md MbiidMg junger WA wozu nicht nur die Töchter unserer Stadt, sondern auch deren Eltern freundlichst eingeladen werden. ig?7 Per Frauen verein. Teilzahlungen. - AjizahluuRMk. 30, 30. bis Mk. 50; Abzahlung monati. Mk. 8 bis Mk. 15. Billige Belc?««rider reben wir bei Barzahlonr schon von Mk. 5S. aj, ,b. Auch Zubehörteile, wie Laurdecken, Nur ein Saerad für alle Getreidearten. Normal-Stahl-Pflüge zwei- und dreischarig mit staubdichten Radnaben für Oelschmierung. — Eg-g-eai Wsdzeai — Ph. Mayfarth & Co., Frankfurt a. Blain. Tüchtige solide Vertreter gesucht.c^/. Salem Aleikum- Lo$e. 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StSärz ß90G, abends S'/4 Uhr im grossen Saale des Gesellschaftsvereins Achtes Konzert Zweiter Kammermusik-Abend Ausführende: Herr Adolf Rebner (Violine I Frankfnrt a M „ Johannes Hegar (Cello) i tranK-iirt a. m. „ Dniversiiäls-filnsikdffeMor 6. Trauimann (Klavier) Gast: Frau Ida Kohl-Dahlmann aus Cöln (Gesang) Programm : 1. Trio op. 87 in C-dur für Pianoforte, Violine und Violoncell . . J. Brahms. 2. Lieder am Klavier: a) Nachtstück.........♦Fr. Schubert. b) In Waldeinsamkeit ......... J. Brahms. e) Von ewiger Liebe......... 3. Brahms. 3. „Episoden“ op. 72 fünf Stimmungsbilder für Pianoforte, Violine und Violoncell , . . . . Ed. Schütt. 3. Lieder am Klavier: a) Grabschrift ........ X. Amadei. b) An den Traum 1 „ m cl.Naturtreiheit !.........G- Trautmann. 4. Trio in C-dur Nr. 3 für Pianoforte, Violine und Violoncell . . J. Haydn. Sämtliche Kammermusikwerke zum ersten Male. PintrifkknriPn Platz Mk. 4.—, II. Platz 21k. 3.—, m. 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