Erstes Blatt 156* Jahrgang Freitag 31, August 1906 Sie Heutige Kummer umfaßt 10 Seiten. italienischen Politik würde dem widersprechen. macht zu hu n g L) rd - drei Jahre, haben wir Eine rusfische Attentatsliste. Von den russischen Attentaten der letzten soweit sie hochgestellte Persönlichkeiten betreffen, Gchulstrahe 7. Redaktion 113 Verlag u.Exped.e-^51 Adresse für Teveschen: Anzeiger Gietzeu. lieber den großen materiellen Nutzen und ethischen Wert übereinstimmenden Wirkens zu einem gemeinschaftlichen großen Ziele zum Wohl des Vaterlandes müssen wir sie aufklLren. Damit ifti der Kultursortschritt und die sittliche Gemeinschaft am sichersten^ gewährleistet. Lebendiges, geistiges Können soll mit den sittlichen Potenzen das Fundament des Charakters bilden, welches benj ganzen Menschen in allen Stürmen und Erschütterungen des! Lebens sicher trägt. Möge uns die Freiheit gewährt sein, solchen Zielen nachzustreben. Tann wird unsere alma mater auch fernerhin fest und aufrecht stehen gleich den Leuchttürmeni an unserer Küste, und das ihr entströmende ruhige und sichere! Licht wird weit hinaus leuchten und den Weg weisen in den sicheren. Hafen der Wahrheit, der Kultur und echter Religiosität." Nr. 204 Erscheint täglich außer Sonntags. Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dein hessischen Landwirt die Gießener Familien- blätter viermal in der Woche beigelegt. Rotationsdruck u. Verlag der Brü h l'schen Unioers.-Buch-u.Stein- druckeret. 9L Lange. Der neueste Botschafter. Von der Wahl des Marchese di San Giuliano zum italienischen Botschafter in London werden die politischen Kreise an der Themse befriedigt sein, die es für ersprießlich halten, verstandene Lehren zu sittlicher Vcrro und frevelhafter Mißachtung von Zucht und nung, Vaterland und LandeSvaler. Man hat für diese Auswüchse die Wissenschaften selbst verantwortlich gemacht. Sehr mit Unrecht. Kann der Waffenschmied dafür, daß das von ihm zu Ehr und Wehr wackerer Männer geschmiedete blanke Schwert von Buben mißbraucht wird? daß Italien um die Erhaltung der englischen Freundschaft bemüht bleibt. Der Marchese hat aus feiner Sympathie fün das Jnselreich weniger ein Hehl gemacht, als aus seiner, Begeisterung für den Dreibund. Diese Neigung praktisch zu.! betätigen fehlte es ihm bisher allerdings an ausreichender! Gelegenheit. Er zählt zu den jüngeren Staatsmännern, be-' kleidete aber gleichwohl bereits das Amt eines Ministers dep auswärtigen Angelegenheiten, nämlich zurzeit der Marokko-, konferenz, freilich mit zweifelhaftem Erfolg. Ehe er sich, „entwickeln" konnte, beförderte ihn ein KabinetSwechsel in die! Versenkung. Es ist aber keineswegs auSgeschloffen, daß er- nochmals in die Regierung einzieht. Einstweilen dürfte ca auf der Durchreise nach London den Minister Boiwgeois ini Paris seines „herzlichen Einvernehmens" versichern, und im, übrigen sich an der Themse in der Wertschätzung des britischen Elements vervollkommnen. In Deutschland überrascht seins Berufung nicht, hier lebte man keineswegs der Erwartung,. das verbündete Italien werde einen erklärten Srcibunbfreuntx' zum Vertreter in London bestellen. Die ganze Tendenz dep Ernste Pflichten freilich erwachsen uns Hochschullehrern. Immer wieder müssen wir unfern jungen Kommilitonen einprägen, daß die Tochter der Freiheit nicht Zügellosigkeit, sondern das immer lebendige Gefühl ernster Verantwortlichkeit ist. Denn niemand ist frei, der sich nicht beherrschen kann. Geeint durch das Streben nach Wahrheit werden wir unsere Pflicht am besten tun, wenn wir in freier Forschung »nd freier Lehre unsere Kraft im Dienste der Wissenschaft sammelnd zum Forschen und Denken anregen. Bei jedem Schritte fühlt der selbständige Forscher die Anforderungen an sich wachsen und die Notwendigkeit allseitiger Erweiterung seiner Kenntnisse zur völligen Lösung einer Frage. Aber mit gesteigerter Arbeit wächst auch seine Kraft. Sein Blick erkennt den unlösbaren Zusammenhang der einzelnen wissenschaftl. Disziplinen. Das Streben nach abschließender Erkenntnis an irgendeiner Stelle der Wissenschaft zwingt zu selbständiger Stellungnahme zu allen Grundproblemen des Daseins. Nicht hoch genug kann dieser in dem Unterrichtssystem unserer Universitäten gelegene, auf die volle Befreiung des Geistes abzielende Anttieb cm- geschätzt werden. Ihm allein dankt unsere Nation in dem letzten Jahrhundert die großen Fortschritte auf allen Lebensgebieten. Mit der Leuchte fclbn erarbeiteter Kennt- n i ss e sollen sich u n s e r e S t u d i e r e n d e n i hr e n L e b e n s- weg suchen. Was der einzclne auch sein mag und welche Richtung er auch immer Anschlägen mag, das Wesentliche ist und bleibt, daß er das, was er ist, aus Ueberzeugung auf Grund kritischer Prüfung und s e 1 b it ä n d i g e r E n t s ch l i e ß - ung sei. Nur so wird er als tüchtiger Mann den Anforderungen aller Lebenslagen gerecht werden können. Nicht jedem ist die Kraft gegeben, ein eigenes Banner in starker Faust zu glänzenden Siegen zu entfalten. Aber jeder hat die Pflicht, der Fahne, zu der er sich aus freiem Entschlüsse gestellt hat, treu zu folgen und dafür zu kämpfen, daß sie nicht sinke. Körperlich und geistig arbeitstKchtige und aröLits»LSvdige Mensches isüfses wi? erziehen. bereits am Montag nach unserem Gedächtnis einige in die Erinnerung unserer Leser zurückgerufen, jetzt stellt die „Strana" in einer, wie die deutsche „Petersb. Ztg." bemerkt, vielleicht nicht einmal ganz vollständigen Uebersicht zusammen, die sich auf den Zeitraum 1901 bis 1906 erstreckt. Ermordet wurden: im Jahre 1901: der Unterrichtsminister Bogolexow; im Jahre 1902: der Minister des Innern Ssipigjcm; im Jahre 1903: der Gouverneur von Ufa Bogdanowitsch; im Jahre 1904: der Generalgouverneur von Finnland Bobrikow, der Vizegouverneur von Jelissawet- pol Andrejew, der Minister des Innern Plehwe; im Jahres 1905: der Prokureur des Finnländischen Senats Johnson, der Gouverneur von Baku Fürst Nakaschidse, Großfürst Sergius Alexandrowitsch und der Stadthauptmann von Moskau Graf Schuwalow; im Jahre 1906: der Vizegouverneur von Tambow Bogdanowitsch, der stellvertretende Vizegouverneup von Tambow Lushenowski, der stellvertretende Vizegouverneur von Poltawa Filonow, der Gouverneur von Twer Slepzows der Generalgouverneur von Jekaterinoslaw Sheltonowski, der Kommandeur des Petersburger Hafens Admiral'Kusmitsch, der Oberkommandierende der Schwarzmeerflotte Admiral Tschuchnin, der Gehilfe des Warschauer Generalgouverneurs« General Markgraffski und der Gouverneur von Ssamarai Block. Verwundet: im Jahre 1902: der Gouverneur von/ Charkow Fürst Obolenski; im Jahre 1903: bar Gouverneuv von Wilna v. Wahl; im Jahre 1904: der Statthalter des Kaukasus Fürst Golizyn; 1905: der Gouverneur von Wiborg. Miaffojedow, der Gehilfe des Finnländischen Generalgouver- neurs Deitrich, der Oberpolizeimeister von Warschau Nolcken, der Gouverneur von Ufa General M. Ssokolowski, beq Gouverneur von Mohilew Klingenberg, der Gouverneur vom Lomsha Baron Korff; 1906: der Vizegouverneur vom Tschernigow Chwostow und der Vizegouverneur von Irkutsk Mischin. Kontusioniert: im Jahre 1906: der Generalgouverneur von Moskau Dubassow und der Generalgouverneur von Warschau Sealon. Hin Arenndfchaftsöesuch. In nächster Zeit wird das s chwedi sch-dänisch eGe - schwader Kiel antaufen. Diese beiden unter sich und mit uns befreundeten Nationen erwidern damit den Besuch, den unsere aktive Schlachtflotte im vergangenen Jahre Dänemark und Schweden abgestattet hat. Selbstverständlich werden bet diesem Anlaß wieder wunderschöne Toaste aus- Weist Unternehmen, welches bei ftigung von wenig Personal Reingewinn von garantiert tn5 ML 6000.- abwirft, freien zu vergeben, Er- h fmb ca. M. 800,- bar. fien!en schreiben sofort .C.W.100 poftUMttu 4.V. D.&06- chtnb^ Köchin- — Rembrandts Ruhmesjahre schildern in den Lieferungen 7/9 des vornehmen Lieferungsprachtwerkes „Rembrandt in Bild und Wort" die Herausgeber Dr. Wilhelm Bode und Dr. Wilhelm Valentiner (Rich. Bong, Kunstverlag, Berlin W. 57, Preis pro Lieferung 1.50 Mark' in feinsinniger Weise unter Benutzung ihrer umfassenden Studien Zur Unterstützung des Textes sind eine große Anzahl Abbildungen nach charakteristischen Radierungen und Handzeichnungen beigegeben, so das Selbstbildnis mit aufgelehntem Arm 1639 — Tie Landschaft mit den. drei Bäumen 1643 — Ter Prediger Anslo 1641 — Die kleine Auferweckung des Lazarus 1642; — von Handzeichnungen Titia van Uylenburch — Ter Kanal — Die Darstellung Christi im Tempel — Knabe in der Wiege usw. — Daneben bilden die in zwanglosen Folge erscheinenden Kupferdruck-Kunstblätter, von denen nur Flora (1634 St. Petersburg, Heilige Familie (1646 Kassest, Saskia il634 Kassel, Christus in Emmaus (1640 Paris), Titus (1656 Wien genannt seien, einen herrliWn, Sinn und Geist erhebenden schmuck; so recht geeignet in das künstlerische Treiben Rembrandts einen tiefen Blick zu schaffen, da das zur Wiedergabe gewählte Kupfcrdrnccv er fahren alle Feinheiten und Eigen- I>eiten der Originale aufs sicherste wiedergibt. So bilden auch diese Lieferungen ein hervorragendes Mittel, sich mit Rembrandts Leben, Rembrandts Kunstweise bekannt zu machen und Nutzen zu ziehen aus diesem gewaltigen Ringen des größten Genie» auf Dem Gebiete der Mal--ei. Tcs Universitäts-Rektors Bonnet Greifswalder Jubiläums-Festrede ist als eine der bedeutendsten Kundgebungen der jüngsten Zeit vom Katheder aus zu werten. Wir lassen sie hier auszugsweise folgen: „In schwerem Kampfe, heißt es da, miifjte die Naturwissenschaft die phantasiereiche Natur-Philosophie überwinden und deren herrschende Stellung erobern. In glänzender und umfassender Weise wurde die Biologie inauguriert. Das Gesetz von der Erhaltung der Kraft wurde ergänzt durch den Ausbau der Energetik. In der Wandelbarkeit der Erscheinungsformen und Wirkungen der Naturkräfte wurde deren Einheit erkannt. Mit dem Spettrnm wird die Zusammensetzung der Weltkörper, mit dem Mikroslop der Bau der organischen Welt erschlossen. Winzige, das Leben bedrohende Feinde wurden entdeckt, auf ihre Lebensverhältnisse studiert und mit Erfolg bekämpft. Von tief eingreifenden Folgen erwies sich die Erkenntnis der einheitlichen Organisation und der einheitlichen Entwicklungsgesetze der I-bcnbigen Welt Im Werden wird das Gewordene zu verstehen gesucht Tie Entwicklungsgeschlchte und die histor. Betrachtungsweise beherr- schen die AufgWen aller Fakultäten. In allen Wissenszweigen erhebt >ich der -bna vom Emzelnen auf das große Ganz« Selbst in den Geisteswessenschasten gewinnt naturwissenschaftliche Betrachtung steigenden Einfluß. Rücksichtslose Kritik und iimrahenDc Induktion treten an die Stelle enthusiastischer Phan- tasre. ^vas streben, das Erkannte zu einer Weltanschauung zu verbinden, schützt die führenden Geister vor Verflachung. Mer Neubauten im Reiche des Geistes können nur ausgeführt werden, wo der Mm bestellt zum Niederreißen des Alten und .N or scheu. Mancher durch die Zeit ehrwürdig gewordene Jrr- tum füllt und an seine Stelle treten neue Ideen. In diesem pLsanoel der Anschauungen gilt es namentlich für den Hochschullehrer, alte icjnc Kräfte zur Bewältigung des immer wachsen- Den Stoffe^ emzusetzen und kühlen Kopf zu bewahren, eingedenk i^mer großen Verantwortung und der leichten Begeisterungs- fahigkeit der Jugend für das Neue. Denn nicht alles, was als solches angeboten wird, ist lauteres Gold, und manches Unkraut wuchert zwischen dem Weizen. Manche angeblich fertige Tatsache steckt bet genauerer Betrachtung noch tief in ihren Einbryonal- flnfangen oder erweist sich von vornherein als nicht lebeits- Mig. Danchen führen absichtlich jnißilfl gebracht, Kaiser Wilhelm wird, wenn er nicht selber anwesend ist, telegraphisch begrüßt werden, und sicher wird Prinz Heinrich, der Erstkommandierende der deutschen Schlachtflotte, es sich nicht nehmen lassen, dem Geschwader der beiden Königreiche eine Anzahl von Aufmerksamkeiten zu sagen. Das ist auch ganz in Ordnung. Wird man sich aber in der deutschen Presse nicht bei diesem Anlaß die eine Frage vorlegen dürfen, ob in weltpolitischer Beziehung für uns bei oen drei nordischen Königreichen nichts zu holen wäre? Wenn das Paradepserd der Hohen Politik in unseren „Weltblättern" vorgeritten wird, hört man nur von England, von Frankreich und von Rußland sprechen, als ob andere Staaten nur so nebenbei auf der Welt wären und nicht vielmehr als gar nichts zu bedeuten hätten. Kaum daß man von Oesterreich-Ungarn, von Italien gelegentlich einmal Notiz nimmt. Die drei nordischen Königreiche aber liegen gänz-lich außerhalb des Betrachtungskreises der deutschen Oeffentlichkeit, und hätte Norwegen nicht den alten König Oskar von Schweden nach Hause geschickt und sich selbständig gemacht, wäre nich: der greise König von Dänemark gestorben, von den drei Reichen wäre seit Jähr und Tag nicht mehr die Rede gewesen, wenigstens im polittschen Teil der Zeitungen nicht. Tas ist sehr merkwürdig. Gewiß sind die treibenden Kräfte der Weltpolitik in London, in Paris und in Petersburg zu suchen — wenn wir schon als bescheidene Leute Berlin ausnehmen wollen —, aber es ist durch gar nichts gerechtfertigt, daß man die drei nordischen Reiche für die Weltpolitir als gar nicht existte- rende unbekannte Größen einschätzt. Dänemark, Schweden und No"'—— *—“— ----- " *" - * " w'rd an. 1.06161 a.d. Lahn totiott Braunfels! ’ 'einem an der Hmtplstratze 2u e gutgehendes MWlllM- voflerie unter günftiqat mgeii ölt ß »kWkl. "Zs m der EefchäftM ■Wt Anzeigers (0623s tjchch zu pachten ge|ud)t m tonn Mellt werd. |** .d.GWM.d.Kieb.Anz. MMM Ltnäen.Anstriäen |owie eben v.Slrimipien empfehle ich angelegenllichsl. herbem habe ich den '5enau| Plaueu'schen Stickereien Gardinen iur eine leistungs. , Fabrik übernommen u»o chle auch dieses Unternehmen, ckgaroe IM MW habe stets vorrätig. - Preise btckigsl. lestioe Eöpfner M aulgehendes Vefchäch 'chFiliale, Branche gleich, u übernehmen gestch- •■srs&r Allier , Qiilammenhnifl bü m über eine ganz ansehnliche Waffen- zur See, uno wenn auch die besten schwedischen und dänischen Schiffe an unsere neuen Typs nicht herankönnen, zum Küstenschutz und zur Bewachung verschiedener Wasserstraßen, die in Zukunft recht sehr in Betracht kommen können, wären sie sehr tauglich. Nun ist allerdings das Band zwischen Schweden und Norwegen zerrissen, aber das läßt sich wieder anknüpfen, und wir zweifeln gar nicht daran, daß dieser nordische Dreibund eines schönen Tages perfekt ist. Wäre es für uns nicht sehr angenehm, diesen Dreibund dann zum Freund und zum Bundesgenossen zu haben, wenn einmal der Tanz zwischen Teutschlanü und England, oder zwischen Deutschland und Rußland beginnt? Man wird auf diese Frage kaum mit einem unbedingten Nein antworten können. — Unsere Stellung innerhalb der Weltpolitik ist augenblicklich eine ziemlich angenehme. Man bringt uns nirgends wärmere Gefühle entgegen, aber man scheint uns wieder einmal eine Zeitlang achten zu wollen und läßt uns vor allem in Ruhe. Mit England stehen wir auf ziemlich gutem Fuße, seit das neue Kabinett am Ruder ist, und gar, seit König Eduard seinem kaiserlichen Neffen wieder einmal einen Besuch abgestattet hat. Aber wer weiß denn bei den heutigen Kursschwankungen in der hohen Politik, wie lange dieser erträgliche Zustand dauert? Eines schönen Morgens können wir wieder dastehen ohne einen anderen Freund, als das treue, aber leider flügellahme Oesterreich-Ungarn, und wenn sich in der Habsburgischen Doppelmonarchie einmal eine Aenderung ergibt, dann wird auch dieser Zwei- bimd sehr in Frage gestellt erscheinen. Die absolute Iso- mau (f (. ^oßen.^i'?C|vOefteni SsiSsst W Xk, wf a VezugSpretsr Wß W li,onalllch75Ps., viertel« Gießener Anzeiger W General-Anzeiger " SS Amis-Md Mzeigeblatt für den Kreis Gießen WW —«--jiiLd ■iiniiiimmii>Ilm lui.uiMiwujwiL——ji ___ ieigentetl: Hans Beck. lierung aber ist keineswegs ein Zustand, nach dem wir uns besonders sehnen könnten, zumal wir nur zu genau wissen, öafi man uns auf verschiedenen Seiten gerne in diesem Zustand sähe, um ungestört und leicht mit dem verhaßten Emporkömmling abrechnen zu können. Tritt angesichts dieser Tatsachen da nicht die Möglichkeit an uns heran, nach neuen Freunden suchen zu müssen? Und wären nicht gerade unsere germanischen Stammesgenossen im Norden die Ersten, mit denen wir uns vertragen und verbinden könnten? Man schätzt sie nicht hoch ein — zu Unrecht! — aber das ist sicher, wenn heute ein Bündnis zwischen Deutschland und den drei Königreichen besteht, dann find Nordsee und Ostsee wirklich deutsches Gebiet und die Grenze kann sogar noch viel weiter gesteckt werden. Ein derartiger Vierbund hätte in der Welt viel zu bedeuten, zumal 9tußland, der natürliche Feind dieses Vierbundes, sich heute und wer weiß, wie lange Zeit noch, nicht rühren kann. Der Vorteil, den ein solches Bündnis auch für die drei Königreiche in sich bergen müßte, liegt auf der Hand. Unbeachtet heute rückten sie morgen zu einem recht wesentlichen Faktor in der Meltpolitik auf und brauchten nicht stets den gehorsamen Diener zu machen, luenn England oder RuUand mit dem Finger winkt. Für uns läge ein großer Vorteil auch auf wirtschaftlichem Gebiet in einer engeren Verbindung mit den drei twrdischen Königreichen. Wir suchen nach Msatzgebieten für die Ueberproduktion unserer Industrie — in nächster Nähe wären sie zu finden! Freilich dürften wir dann nicht eine engherzige Handelspolitik betreiben, wie das bisher leider der Fall gewesen ist, und fein preuß. Landwirtschaftsminister dürste die Macht haben, die Einfuhr dänischer Milch zu verhindern. Aber fteilich — wir sind ja so weitsichtig in der Politik, daß wir das Nächstliegende gar nicht beachten. Wir müssen über den Kanal schielen, wir müssen über die große Heeringspfütze schielen, wir müssen sogar nach Petersburg schielen, wer kann es uns verdenken, wenn wir auch bei dem bevorstehenden Freundschaftsbesuch nur schöne Worte haben! politische Lagesschan. Perfischer Zauber. Keine Meldung, sofern sie nur Deutschland verunglimpft, ist so albern, daß sic nicht von Blättern, wie die „Daily Mail^, in der gehörigen „Aufmachung" präsentiert würde. Jn den letzten Telegrammen dieses Journals aus Persien werden wieder einmal ungewöhnlich starke Zumutungen an die Naivität der Leser gestellt. Es heißt da beispielsweise zur Kennzeichnung der „deutschen Gefahr", Persien habe ein Darlehen aus Deutschland erhalten durch Vermütlung belgischer Finanxleute. In Deutschland ist davon nichts bekannt, und cs liegt ja auch auf dcr Hand, daß Deutschland einer Vermittlung zu solchem Zwecke wahrlich nicht bedürfte, wenn es wirklich den bedeutenden Einfluß in maßgebenden persischen Kreisen erlangt hat, den dieselben englischen Blätter ihm sorgenvollen Tones nachsagen. Weiter ist in der „Daily Mail" zu lesen, Deutschland baue, um in Persien „recht seßhaft" zu werden, ein prächtiges Gesandtschaftspalais in Teheran. Jn Wirklichkeit handelt es sich um einen aus hygienischen Gründen längst nötig gewordenen Neubau eines Domizils für die diplomatische Vertretung Deutschlands, über den im Reichstag wiederholt in aller Oeffentlichkeit verhandelt worden ist Sedantag und Schulfeier. Man schreibt uns: Der Gedenktag der Schlacht von Sedan naht und mit ihnr eine Erinnerungsfeier, die kaum noch gefeiert wird, außer in den Schulen. Schon in den letzten Jahren hat man in Lehrerkceisen stets erwartet^ daß endlich diese Siegesfeier aufhören werde, aber alljährlich erscheint im Äugust wieder die bekannte amtliche Verfügung, die dem Lehrer die Abhaltung einer Schulfeier zur Pflicht macht. Vaterlandsliebe soll da in die Herzen der Jügend gepflanzt werden. Die wahre Vaterlandsliebe erkennt aber als höchstes Ideal den Frieden an, nicht den Krieg, und danach richte sich unsere Schulfeier. Der echte Vaterlandsfreund wird daher bei der Sedanfeier nicht den „Erbfeind" mit Spott und Hohn überschütten, Kricgsbegeisterung, Mordlust und damit Menschenhaß predigen, nicht den nationalen Hochmut in die Kindesseele einflößen, zumal dieser für andere Völker nur Geringschätzung und Verachtung übrig hat und immer tatendurstig bereit ist, loszuschlagen. Ter Lehrer soll der Jugend vielmehr wahre Sittlichkeit und Nächstenliebe, Ächtung vor Leben und Eigentum des Nächsten einpflanzen. Durch Kriegsdusel erweckende, säbelrasselnde Phrasen werden diel Köpfe leicht erhitzt und die Jugendeindrücke haften meistens fürs Leben. Darum sollte der Lehrer wohl überlegen, tuie* er eine solche Feier abhalte. Wenn mittelalterliche Vorurteile inbezug auf Krieg und Kriegsnotwendigkeit noch so manches Gehirn umdunkeln und wenn heutzutage so viele den Friedensbestrebungen so wenig Verständnis entgegenbringen, dann kommt man kopfschüttelnd zu dem Schluß, daß nur gewisse Jugendeindrückc, von denen sie sich nicht mehr losmachen konnten, zu solchen 'Ansichten führten, ja bestimmend wirkten für seine ganze Entwicklung nach dieser Richtung. Eine rechte Sedanfeier — so lange sie gehalten werden'muß — sollte nicht das betonen, was die Völker trennt, sondern was sie eint, was sie hinführt zu den gleichen Zielen der Humanität. Man erwecke Abscheu gegen den Krieg, dieses „furchtbar wütende Schrecknis" durch lebendige Schilderung all des Elends, das er über tausende von Familien und Kriegern, ja über ganze Völker bringt. Und dazu bietet gerade die deutsche Geschichte Anhaltspunkte genug, war doch Deutschland Jahrhunderte lang der Tummelplatz mordender und zerstörender Kriege. Ter Freude darüber, daß Deutschland besonders seit dem letzten Kriege wieder einig, groß und mächtig geworden ist, kann gewiß auch Ausdrtrck gegeben werden. Doch die Greuel und Schrecken des Krieges sollen mehr und mehr das Sehnen nach dauerndem Frieden wecken, den die Friedensfreunde anstreben. 'Auf diese Weise kann man den Boden vorbe- rerten, der Nächstenliebe, Menschenliebe und Duldsamkeit erfreulich sich entfalten läßt, aber nationaler Selbstüberhebung und Kriegslust keinen Raum bietet. Ein Lehrer. Wie wäre es Mittags mit Mondamin- Fruchtflammeris ? AlsNachspeise erfrischend und köstlich im Geschmack. Natürlich nur Mondamin verwenden. .Mondamin" überall zu haben in Paketen ä 60, 30 u. 15 Pf. In der Fohanneskirchc. Vormittags 8 Uhr: Siehe Stadtkirche. Vormittags 9*/3 Uhr: Pfarrer Euler. Beichte und heiliges Abendmahl für die Lukas- und die Jo- hannesgemeinde. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. Nach allen Gottesdiensten Kollekte zum Besten der K a i s e r W l l h e l m - S t i f t u n g für deutsche Invaliden. Abends 8 Uhr: Versammlung und Bibelbesprechung im Konfirmandensaal der Johanneskirche. gouverneurs von Moskau Maximowitsch, be§ damaligen Gouverneurs von Ssaratow, jetzigen Ministerpräsidenten Stolypin und des Vizegouverneurs von Ssaratow Knoll, im Jahre 1905; des Gouverneurs von Minsk Kurlow, des Kommandanten von Sebastopol Nepliujew, de§ General- gouverneurs von Tiflis Timofejew und des Kommandierenden der Truppen des Odessaer Militärbezirks Baron Kaulbars im Jahre 1906. _______________________________ Äirche rind Schule. K. Vom Vogelsberg, 30. Aug. Das Schulwesen unseres höchstgelegensten und kleinsten KreiseS Schotten hat in den letzten Jahren auf allen Gebieten erfreuliche Fortschritte gemacht, und wenn auch noch manche? bester sein könnte und einiges zu wünschen übrig bleibt, so bat hieran wohl fast ausschließlich der seit ca. acht Jahren herrschende Lehrermangel schuld. Seit dieser Zeit hat auch eine stets zunehmende Flucht der älteren Schulverwalter und Lehrer eingesetzt, und nur wenige ältere Lehrer entschließen sich, dem Vogelsberg ihre gesamte Dienstzeit zu widmen. Es hat dies einerseits seinen Grund in der großen Entfernung von den höheren BildungS- anstalten, anderseits in den seither vielfach noch ungünstigen WohnungS- und Schulverhältnisten. Aber gerade in letzter Beziehung ist in den letzten Jahren viel geschehen, allenthalben werden zweckentsprechende Schulsäle und geräumige Lehrerwohnungen gebaut und fortgesetzt weitere Schulklassen errichtet. Außerdem erhalten die Lehrer in den abgelegensten Orten seit ca. fünf Jahren sogenannte Höhenzulagen von 100 Mk. jährlich. Trotzdem kommt es fortgesetzt vor, daß Schulstellen zur Besetzung ausgeschrieben werden, ohne daß sich ein Bewerber findet. Der Kreis Schotten besitzt 51 Schulen und 2 Privatschulen; eS wirken daran 74 Lehrkräfte, 60 Lehrer und 14 Schulverwalter. Die meisten Schulen, nämlich 35, sind einklassig, 11 zweiklassig, 2 dreiklassig, 3 (Schotten, Laubach, Gedern) mehrklassig. Die Schülerzahl beträgt 4403, wovon 4320 evangelisch, 8 katholisch und 70 israelitisch sind. 14 Gemeinden erheben noch Schulgeld. In 51 Orten wurden 819 Fortbildungsschüler unterrichtet, in 23 auch Unterricht in der Landwirtschaftslehre erteilt. fc. Darmstadt, 30. Aug. Vergangene Nacht starb, wie schon tel. berichtet, im 66. Lebensjahre Geh. Negierungsrat Dr. Wolf, Vorsitzender der Großh. Brandversicherungskammer. Der Verstorbene war früher Krcisrat des Kreises Lauterbach und dann Negierungsrat bei der Prooinzialdirektion der Provinz Nheinhesscn. Während seiner Lauterbacher Tätigkeit kam Kaiser Wilhelm II. im April 1891 zum ersten Male nach Schlitz zum Besuch beim Grafen Görtz. Bei dieser Gelegenheit wurde auch Wolf dem Kaiser vorgestellt. Der Kaiser unterhielt sich mit Wolf und fragte schließlich, wo er früher Stellungen bekleidet habe. Wolf erwiderte: „Ich war Redakteur der Darmstädter Zeitung und später Amtmann in Darmstadt." „Haben Sie studiert?" fragte der Kaiser, der offenbar schon damals hinter einem Zeitungsredakteur den „verbummelten 22jährigen Gymnasiasten" sah. „Selbstverständlich!" erwiderte Dr. Wolf in einem Tone, der wenig salonfähig war. [ ] Marburg, 30. Aug. Nach dem Jahresbericht der Marburger Kreisbahn hat diese im ersten Jahre ihres Bestehens 99 140 Personen und 10 582 Tonnen Güter befördert. Die Einnahmen betrugen 40 964.68 Mk., die Ausgaben 26 580.66 Mk. Die Gcsamtkosten der 16,64 Kilometer langen Strecke, die vom Kreis-Kommunalverband und Staat aufgebracht werden, betrugen 1 243 355.35 Mk. Das Projekt, die Bahn bis nach Mücke an der Bahn Gießen—Fulda weiterzuführen, wird eifrig gefördert. s) Laasphe, 30. Aug. Die näheren Feststellungen der gemeldeten LiebcStragödie haben jetzt ergeben, daß eS sich um eine Eifersuchtsszene handelt. Das Mädchen wollte nämlich einen anderen jungen Mann heiraten. Geitz hat es nicht erschossen, sondern durch Dolchstiche getötet. Dann schoß er sich eine Kugel in den Kopf. Vermischtes. * Ans dem Chicagoer Fleischsumpf. Den „Evening News" wird geschrieben: Zahllose Untersuchungen von Fabrikaten aus den Chicagoer Packhäusern wurden angestellt, wobei konstatiert wurde, daß nicht 10 Prozent der Nebenprodukte, wie Wurst, Büchsen- und Pökelfleisch, Schinken re. frei von Borax, Salicylsäure, Formaldehyde und anderen gesundheitsgefährlichen Chemikalien sind. Armour u. Co., Swift u. Co., Nelson Morris u. Co. und jede der großen Chicagoer Firmen hat sich durch den Verkauf solcher Produkte einer verbrecherischen Handlung schuldig gemacht. Ich selbst sah, wie alte Würste wieder verarbeitet wurden, und die Kommission des Präsidenten Roosevelt fand, daß ganze Quantitäten alten FlcischeS wieder zur Verwendung kamen und niit dem behördlichen Attest versehen wurden. In dem Skandal, der sich in Bezug auf die Proviantversorgung der amerikanischen Truppen während des spanischen Krieges erhob, wurde nachgewiesen, daß zwei große Wagenladungen von Konserven von den ProviantamtSofsizieren zurückgewiesen wurden, die Wagen, in denen die Konserven ankamen, stanken so fürchterlich, daß sie sofort geschloffen und wieder an Armour u. Co. zurückspediert wurden. Dort wurden, wie die Angestellten bezeugen, die Büchsen, die aufgesprungen und deren Inhalt verdorben war, auSgeschieden, diejenigen Büchsen, die nicht explodiert waren, wurden einfach geöffnet und umgepackt. Der Inhalt der aufgesprungenen Büchsen wanderte, wie Zeugen beweisen, einfach in den „Kochraum". Was damit geschah, erhellt sich auS den Aussagen von Offizieren und Mannschaften, die beim Oeffnen von Büchsen tote Maden darin fanden. ES ist das unbestrittene Verdienst des Schriftstellers Upton Sinclair, diese Uebelstände in seinem Buch „Der Sumpf" aufgedeckt zu haben. * Das neue San Franzisko. In einem „Bulletin des Fortschritts" in San Franzisko werden über die Fortschritte, die während des Juli im Wiederaufbau der Stadt gemacht wurden, folgende Tatsachen mitgeteilt: Es wurden 470 Bauerlaubniste ansgegcben: Wert 14 056 000 Mk. In dem zerstörten Gebiet betrieben 6000 Firmen ihre Geschäfte. Provisorische Gebäude waren 4500 in Bau. Mit dem Aufbau waren 25 000 Mann beschäftigt. Täglich wurden im Durchschnitt 100 Wagenladungen Schutt aus der Stadt befördert. Die Zahl der Unterstützungsbedürftigen hat von 223 000 in der ersten Woche nach dem Unglück auf 17 000 abgenommen. Sieben Theater spielen und erzielen allabendlich volle Häuser, und andere Theater sind im Bau. * Klassische Heiratsannoncen. Ein etwas angejahrtes Fräulein, das seit einer Reihe von Jahren eifrig die Heiratsannoncen in den Zeitungen flnbierte, hat daraus folgende Blütenlese zusammengestellt: „Fein gebildete Dame aus guter Familie möchte gleich dem Kätchen von Heilbronn einem Grafen Wetter vom Strahl ihr höchstes Glück zu verdanken haben." — Eine keusche Amilia im Besitz von mehreren Tausendmarkscheinen sucht einen Karl Moor, der chr das Geld und das Herz raubt." — „la Gretchen ohne Familienanhang wünscht die Bekanntschaft eines Doktor Faust zu machen, desten Kenntniste in der Magie ausreichend sind, ihr das Herz zu bezaubern." — Luise, 18 Jahre alt, blond, von stattlicher Gestalt, sucht einen Ferdinand, dessen Leutnantsapanage zur Hausstandsgründung ausreicht." — „Sofort verheiraten will sich arme, aber anständige Thekla mit edel- denkendem Picolomini, der gutgehendes Geschäft sein eigen nennt." — „Ein edler Prinz von Guastalla wird von Emilia Galotti im vorgerückten Alter begehrt. Kinderlose, wohlhabende Witwer werden bevorzugt." "Die Ueberkuh. 60 433 Liter Milch von einer einzigen Kuh, das ist ein milchwirtschaftlicher Triumph und Re- kort, den die Landwirtschaftsschule Plantahof bei Landquart (Graubünden) errungen hat. Die Kuh, die dieses geleistet, ist dieser Tage eingegangen, weil sie in ihrem Eifer, einen neuen Milchrekord zu erzielen, eine Haarnadel verschluckte, die ihr den Netzmagen durchbohrte. Sie hatte aber ihr Teil redlich geleistet und stand mit ihren 17 Jahren bereits an der für Milchkühe von der Natur festgesetzten Altersgrenze. Während der 4887 Tage ihrer Nutzungszeit lieferte sie täglich im Durchschnitt 12 366 Liter Milch, die mit 20 Centimes der Liter berechnet, einen Wert von insgesamt 12 086 Franken darstellt. Dazu hat sie noch zwölf Kälber zur Welt gebracht. Mrchliche Nachricht?«. Evangelische Gemeinde. 12. Sonntag nach Trinitatis, den 2. September: Kirchliche Feier des Sedantages. Hottesdienst. In der Stadtkirchc. Vormittags 8 Uhr: Pfarrer D. Schlosser. Zugleich Christenlehre für die Neukonfinnierten aus der Matthäusgemeinde. Vormittags 9'/, Uhr: Lic. theol. Glane. Die Vereinigung der konfirmierten Jugend der Matthäusgemeinde versammelt sich um 23/t Uhr int Matlhaussaale zum Spaziergang, wozu alle Mitglieder eingeladen werden. FainNien-Nachrichten. G e st o r b e n. Frau Emilie Seel, geb. Zeh, Friedberg. Verlobte. Fräulein Emma Herrmann, Wiesbaden, mit Herrn Philipp Frank, Schlitz. Aus Stadt und £anfc» Gießen, 31. August 1906. - Prinz und Prinzessin Friedrich Karl von Hessen nebst Gefolge passierten gestern früh 7.57 mit dem Schnellzuge Nr. 76 unsere Stadt. Während des kurzen Aufenthaltes wurde das vorher bestellte Frühstück im Salonwagen serviert. — Militärpersonalien. Zum Nachfolger des in den Ruhestand versetzten langjährigen Stabstrompeters Stütze! vom Großh. Heff. Leibdragoner-Regiment Nr. 24 wurde Stabstrompeter Rübemann vorn 9. Ulanen-Regirnent in Demmin ernannt. - Zahlung von Amerikanern. Zur Zeit sinbet auf Anorbnung der Regierung durch Vermittlung der KreiS- amter und Bürgermeistereien eine Zählung der Bürger der Vereinigten Staaten von Nordamerika statt, die sich im Großherzogtum Hessen dauernd niedergelassen haben. Die Zählung geschieht zu statistischen Zwecken. — Hunde-Ausstellung. DaS Programm zu der am 23. September hier stattfindenden eintägigen Hunde-Aus- stellung ist uns vorgelegt worden, und wir weisen, den Besuch und die Beschickung der Ausstellung empfehlend, noch einmal. auf das Unternehmen hin. Es werden 12 auserlesene Preisrichter tätig sein, zahlreiche Ehren- und reiche andere Preise sind ausgesetzt, das in Aussicht genommene Lokal bietet bei jeder Witterung Schutz für die Aussteller, die Besucher der Ausstellung und die ausgestellten Tiere. Auch für das leibliche Wohl eines Jeden soll sowohl auf als auch in unmittelbarer Nähe des AuSffellungSlokales gesorgt werden. X Bad-Nauheim, 30. Aug. Der 2 5000 Kurgast, Mr. E. A. Dorsey aus Baltimore, wurde gestern angemeldet. Faue-rbach v. d. H., 30. Aug. Wie durch ein Wunder wurde dieser Tage das kleine Kind eines hiesigen Landwirts vor Schaden, ja vor dem Tode behütet. Der Landwirt hatte sein zweijähriges Kind auf dem Felde auf eine Garbe gelegt, wo es einschlief. Beim Hafermähen gingen ihm die Pferde durch und rannten mit der Mähmaschine über die Garbe, auf der das Kind lag. Der Vater glaubte seinen Liebling getötet oder doch schwer verletzt. Doch, o Wunder, ba§ Kind war unverletzt und lag noch im besten Schlaf. □ Auf der Jungviehweide Lauterbach kamen am 29. August die durch den landwirtschaftlichen Provinzial- werein im Simmenthal angekauften Zuchttiere an die Besteller derselben zur Versteigerung. Es waren angekauft 14 Bullen, von denen mehrere erst 8—10 Monate alt waren, drei Kalbinnen, einige ca. I1/, Jahre alte Ziegenböcke und eine Anzahl Ziegenlämmer. Die letzteren waren zum größten Teil von der Ziegenzuchtstation Lauterbach großgezogen. — Die Preise für die Zuchttiere waren den Zeitverhältnissen entsprechende. Der höchste Steigerungspreis für einen Zuchtbullen — mehr Kalb als Bulle — von hervorragend schönem Bau und bester Abstammung betrug 2400 Mark. — Ein iV-jähriger Ziegenbock wurde gesteigert zu 180 Mark, ein Ziegenlamm, ca. 6 Monate alt, zu 80 Mk. — Der niederste Steigerungspreis für einen Bullen betrug ca. 1000 Mk., für ein Ziegenlamm ca. 40 Mk. — Man sieht, welche Summen auch aufgewendet werden müssen, um Zuchttiere von hervorragenden Eigenschaften zu erwerben, um so die Erzeugung an Molkereiprodukten und Fleisch zu heben. r. Alsfeld, 30. Aug. Der hiesige Gewerbeverein veranstaltet in der Zeit vom 1. bis einschließlich 9. September in den Räumen der Gewerbeschule eine Ausstellung preisgekrönter Entwürfe zu billigen Wohnungen aus dem Wettbewerb des „Ernst Ludwig-Vereins". Wie die in den letzten Jahren hier gebauten zahlreichen kleinen und billig gehaltenen Wohnhäuser beweisen, lernt man auch hier den Wert eines eigenen Heimes immer mehr schätzen und sieht in den in Betracht kommenden Kreisen der Ausstellung mit lebhaftem Interesse entgegen. Da der Eintritt frei ist, dürfte der Veranstaltung ein zahlreicher Besuch sicher sein. Katholische Gemeinde. Samstag, den 1. September: Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr Gelegenheit zur Herl. Beichte. Sonntag, den 2. September: 13. Sonntag nach P f i n g st e n. S ch u tz e n g e l f e st. Vormittags von 6'/« Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beichte. * ,7., • Die erste heil. Messe, vor und in derselben Nusteilung der heil. Kommunion. „ um 8 Uhr: Die zweite heilige Messe. v um 91/, Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 2 Uhr: Andacht mit Segen. Vereitelte Anschläge auf das Leben: des Ober- prokureurS des heiligen SynodS PobjednoSzew, im Jahre 1901; deS Gouverneurs von Twastehus Popkow; deS Ober- polizeimeisterS von Moskau Trepow, deS General- SniDHIPl'lail* ft er Kranke. (Geisteskranke ausge- ouillllienwr Tür schlossen.) Behaglich eingerichtete BISMTä kleine Anstalt (bis 30 Patienten). W 9Tsj™ Kühler schattiger Park. Sorgsame §0 W K tä Behandlung und Verpflegung:. IS M M Diätkuren. (Dependance für Minderbemittelte.) Prospekte franko. nDr. MI. Schnlzc-ISnMeyss. Nervenarzt. Sanatorium Hofheim im Taunus. YanScl uiit> Verkehr, Volkswirtschaft. 40 Millionen Ka p ita l s er hätzun g. Es will etwas besagen, daß die Börse, die sonst „das Gras wachsen hört", von der Kapitalserhöhung der vereinigten F i n a n z i n st i t u t e Dresdner Bank-Schaaffhausenscher Bankverein überrascht worden ist. Es war also ein richtiger „Husarenstreich", doch die Börsianer kargten gar sehr mit ihrem Beifall. Sie schritten flugs zu Verkäufen am Bankenmarkt, und die Vertreter der beiden Großhäuscr halten alle Hände voll zu tun, um den Kurs einigermaßen zu halten. Nicht so sehr der Vorgang an sich, als vielmehr seine Konsequenz beunruhigt die Börse. Man sagt sich: nachdem einmal der Stein wieder ins Rollen gebracht ist, werden andere Banken nachfolgen, und so steht vielleicht schon m naher Zeit eine weitere Kräftigung und Konzentration des Großkapitals in Aussicht, deren allgemein volkswirtschaftliche Zweckmäßigkeit zweifelhaft erscheint, auch im Hinblick auf die Lage des Geldmarktes. Im übrigen leiden auch die reinen Börsen-- interessen, weil die ständig kapitalskrästiger werdenden Großbanken die Geschäfte mehr und mehr unter sich erledigen, ohne Vermittlung deS Maklers. Jede neue Kapitalserhöhung der leitenden Institute führt außerdem zur Ausschaltung selbständiger Existenzen im Bankfach. Kursblatt des Gießener Anzeigers "»•“ Bank für handel und Industrie vom 50. (906. Depositcnkasje Gießen. Staat*-Anleihen. a. Deutsche. 31/, Deutsche Reichs-Anleihe...... 3 do. do. ...... 31/, Preußische ConsolS....... 3 do. do. ....... 4 Badische Anleihe v. 1901 unk. 1909 . 31/, do. do. von 1992 it. 94 . . 81/, do. do. v. 1902 unk. b. 1910 . 3 do. do. v. 1996...... 4 Bahr. E.-B.-Anl unk. b. 1906 . . . 31' do. E.-B. u. Allo. Anl...... 8*4 bo. Landeskultnr-Nente..... 3 do E.*B*Anl......... 31/, Bremer St.-Anl. v. 1RRR, 92, 99 . . 3 bo. do. v. 1896 unk. 1912 . 3 Hamburger n. 19r*2 unk. b. 1912 . . 4 Hamburger St.-Anl. amrt. 1900 u. 1909 3'/, do. ' do. do. v. 1387,91,93,99 3 ho. bo. bo. 0.1886,97,1902 4 Hessische St.-Rente....... 4 bo. St.-Anl. v. 1899 ..... 3«/ do. Anl. abgest........ 3*4 do. do.......... ’S do. do.......... 3 Sächsische Rente........ 3*/, Württembg. v. 1875—80 abgest. . . . 3*4 do. v. 1900 ....... 31/, do. v. 1903 ....... ■3 do. v. 1896 ....... 98.80 86.70 98.90 96.85 102.50 9810 102*50 102*30 97.20 102.60 97.20 97.40 86*10 98— b. Ausländische. I. Europäische. <7, Bo-nien u. Hercegov. v.1902 unk. 1913 100.80 Kr. 4 do. do. 98.80 Lire do. i. ®. . . bo. Oest. Silber-Rente 100.25 5. fl. (conv.) Staats-Rente . Oest. E.-B. St. Sch.-Rerlch. (conv. 24.25 3 102. M. 71.80 M. 3« /, bo. 3 bo. 37, Schm Fr. Lstr. 78.20 M. II. 102— inn. G.-Anl. v. 1887 Pes. do. nbgest. 1890 v. da. bo. l‘/7 Tbile Mold-Anl. v. 1889 Chinesische Staats-Anl. v. 1«95 Lstr. Egvvtische unisizierte Fr. Lstr. do. cons. innere . . . . Pes. do. bo. 2V, 4'4 do. bo. bo. ho. bo. do. v. v. SV, 3 4 4 4 4 5 5 5 4V, 4’4 4 do. do. do. do. do. bo. Ravler-Rente Gold-Rente . einbeitl. Rente Lstr. M. Lsir. M. M. Kr. 54.80 103.30 100.60 98.40 96 10 89.85 4 5 4 4 4 4 4 4 4 4 37, 3 $h. 4 5 5 ,3 86.50 71— M. Fr. 47, 4 4 4 4 37i 4 70.75 70.75 13.60 6 5 47, 4 37, 3 vrivil. . . garantierte 101.60 81.25 Pes. Lstr. M. 96.30 89.40 95.10 94.50 Arqent. bo. bo. bo. do. bo. öitfi. E.-B i. G. innere h. 1889 . äußere Gold-Anl. Ungarische bo. bo. bo. 105.— 101.60 98— 105.75 102.20 94.40 86 — 100.80 102— 99.50 98.60 Vriv. v. 1890 sieuerlr. 20/1 Om conl. v. 1890 ffeuerfr. . . eonv. unif. v. 1903 . . . Bagdad-Bahn . . . 1888 . 1897 . 3 *7< i. G. v. 1903 i. G. h. 1891 v. 1«94 . . h. 1898 . . StaatSanl. v. 1905 ..... Consolid.-Anl. v. 1880 . . „ Molb-Anl. n. 1RR9 . Eons. E. B Ser. T u. TT 89 Gold-Anl. Em. III n. 1R99 . StaatS.Rente v. 1894 . alt. Kr. Rbl. v. 1R96 v. 1898 Merik. amort. innere Ser. I—IV . Pes. bo. cons. äußere v. 1899 steuerfr. Lstr. bo. Rente hn. bo. amort. Rente amort. Rente 5 Bulqar. Tab. Anl. v. 1902 i. G. . le/1n Griech. E.-B. v. 1890 steuerfr. !•/< bo. Monovol-Anl. v. 1887 . . 4 Italienische Rente...... 100— 99.20 99.50 do. bo. bo. bo. Ruff, do. bo. ho. bo. 0 bo. do. Mold-Rente 2025 r . . StaatS-Rente . . . . ho. v. 1897 ffeuerfr. /Eikern Thor) Goldstfr. . Anßereuropäische. Elisab. Obs.) i. G. steuerfr. . . öfl.G. 67. Oest. E.-B. St. Sch.-Bersch, /conv. bo. v. 190? ffeuerfr. Gold-Anl. v. 1894 ff-uerkr. . bo. n. 189a ffeuerfr. . oedische v. 1RR0 abgest. . . . 47, Javaner Ser. U v. 1905 . do. v. 1905' . . . 3'/, Schweiz. Eidq. (A.-G,i unk. b. 1911 4 ’ Gerb, amort. . 1895 <4051 . . . 4 Svan. au«s. Rente v. 1882 abqeff 3'/, Türk.-Egypt. Tribut bo. v. 1890 bo. . . Franz-Foses) i. Sisb. ffeuerfr. . 8. ff. Oefferr. Lokalb. /verffaatl.) ... Kr. ho. E.-B. St. Sch.-Bersch, (abgest. Elisab.-A.) i. ffeuerfr. Pp. . . „ Portng. uniff,, h. 190? Ser T . . „ bo. nniffr. v. 1902 Ser. III . . , bo. Sveziffz........ Rumän. amort. Rente 1R81/8R, 92, 93 M. Eisenbahn-Prioritäten. Inländische. 4 Braunschweig. LandeS-E.-B. II E . . 37, bo. bo. I E abqeff. 37, da. do. INE unk. b. 1905 4 Pfäszische........... 37, bo..... ...... 3 Allgemeine Deutsche Kleinbahnen abg. 6O°/o 37, ®übb. Eisenbabn-Ges. Darmstadt . . . 3‘4 bo. bo. do. v. 1904 100*70 93.20 Ausländische. Elisfldriü sier..rfr. i. G. . . 2000 M. 100.30 4 K. Ferb. Nrbb. 1887 fff. i. S. ö. ff. 100.30 4 bo. bo. 1887 fff. gar. . . 109.40 4 Franz-Jos. . . i. S. 200/1000 —.— 4 Kaschau-Obrb. b. 18R9 i. S. . . ö."ff. —.— 4 bo. bo. b. 1889 i. (55. . . M. 99.50 4 bo. bo. v. 1891 i. K 5 Oest. Süb (Lomb.) fff. i. G. 40D 107— 4 bo. io. „ t. (M. . . 96.60 2V. , bo. bo. _ t. G. 500 Fr- 68.20 2%, do. bo. E.V. 71 i. G. 500 68.10 5 Oest.-Ung. StSb. 1873/74 i.G. . . M. 110.20 5 do. Brünn.RS. 72 fff. i. G. 100 Tlr. 106— 4 do. Staatsb. b. 83 „ t. GL . . M. 100 — 3 do. I—VHI Em. „ i. G. 500 Fr. 90.50 .3 do. IX Em. „ i. G. 500 85.70 3 bo. b. 1R85 „ i. G. 500 —.- 3 bo. (ErgänzgS.-N.) „ i. G. 500 87.80 3 bo. b. 1895 fff. i. G. 1000/2000 M. 3 Prag-Dur v. 1896 „ i. G. . . ff 80— 3 Raab-Oed.-Ebenf. „ i. G. 400 —.— 3 bo. bo. b. 91 w i. G. 400 75.40 3 bo. bo. b. 97 „ i. G. 400 74.90 4 Rubolf .... „ i. ©. . . ö.ff. 99.80 4 ho. (Salzkatb.) fff. i. G..... M. —.— 5 Ungar.-Galizische . fff. i. S. . . ö. fl. —.— 4 Vorarlberg ... _ t. ©. . . .t ——.— ?7,, Ftal.ffl.gar. E.B.Ser. A-E i.G. . . Lire 71.70 4 Ftal. Mittelnieer ffeuerfr. i. 61. . . ■1 — — 27„ LiborneS. Lit. C. D. u. T)/2 500 H 74.20 4 Sard. Sec. stfr. gar. I u. II . . .. —.— 4 Sicilianische ffcucrfr. i. G. b. 1889 aa 101.20 4 bo. „ i. G. b. 1891 - 101.80 27.»Sstdital. (Merid.1 ©r.A-H..... - 72.3'1 4 ToScanische Central .... 500 M 116.30 5 Weffsicilian v. 1879 ... 200 Fr. —.— 37, Gotthardbabn........ Fr. 99.80 37, Fura-Bern-Luzern aar. . . 1000 100.80 37, Fura-Simvlon v. 1R04 . . 500 ff 100— 4 Schweiz. Central v. 1880 . . 1000 ff 104.70 4 MoSkau-Kasan unk. 1915 . . • —.— 4 Russische Süboff 97 ffeuerfr. gar. . rt 71.80 4 bo. ho. 9R unk. 1909 fffr. aar. aa —.— 4 bo. do. 1901 uncb.b. 1915fff.g. — 4 bo. Südweff fffr. gar. 408/2040 70.90 4 Ryäsan-KoSlow ffeuerfr. gar . . —. — 4 bo. UralSk ffeuerfr. gar. 404/2020 M 70.20 4 do. ho. 97 ffeuerfr. gar. ff —— 4 Wars^.*Wien. fffr. gar. 2020/4040 ■ —.— 4 Wladlkawk. 95 fffr. gar. 408/2040 103.60 5 Anatalische i. G. . . . 2040 r M. 5 bo. i. G. fS. II Ergnz.) 2040 102.40 3 Portg. E. B. b. R6 Balra Balxa . . 89.40 47, bo. b. 1889 I. Rq. . . * 101.20 bo. b. 1889 TT. Rq . . . •e 84.60 3 Salonique-Conffant. Jonction . . Fr. —.— 3 bo. Monaffir . . 2020/4040 M. 66— 4 Stuttgart v. 1895 unk. b. 1905 . . . 37, bo. b. 1904 untilqb. b. 1912 . . 4 Trier v. 1901 unk. b. 1906 .... 3V, do. o. 1899 ......... 37, Ulm b. 1905.......... 4 Wiesbaden b. 1900 unk. b. 1905 . . . 4 do. v. 1901 unk. b. 1906 . 37, do. abgest. . . . . 37, do. b. 1887 ...... 37, bo. b. 1891 abgest...... 37, do. b. 1896 ....... 37, do. b. 1R98....... 37, bo. b. 1902 Ser. TT unk. b. 1907 4 DormS v. 1901 unk. b. 1907 . . . . 37, do. b. 1887/89 ....... 37, do. b. 1896 unk. b. 1901 . . . . 37, bo. b. 1903 unk. b. 1914 . . 4 Würzburg b. 1899 unk. b. 1910 . . . 37, bo. b. 1903 unk. b. 1910 . . . 47} Bukarest b. 1884 conb..... M. 47, do. b. 1888 conb..... „ 47, bo. v. 1895 . . . 4059 r „ 47, bo. b. 1898 ....... 4 Kobenhag. b. 19^1 unk. 1011 2043 r „ 37, do. b. 1886 ...... 3 ho. b. 1895 ...... „ 4 Lissabon b. 1886 . . . 2000r 4 Moskau Ser. 30*33 unk. b. 1913 Rbl. 37,g Reavel ffaatl. gar. . . 1000 r Lire 4 Stockholm b. 1880...... M. 5 Wien Kommunal i. G..... 5 da. bo. i. P.....6. ff. 4 bo. b. 1898 unk. b. 1908 Kr. 4 bo. Fnvest-Anl..... M. 37, Zürich v. 1889 ....... Fr. 6 Stabt Buenos-AireS b. 1892 i. P. Pes. 47, bo. bo. v. 1888 i. G. Lstr. Aktien ausländischer Transp Anstalten. Oeff.-Unq.StaaSb. 145.40 Gotthardbabn. . Oest.Südb./Lomb } 34.— Ztal. Mittelmeer . Oest. Rordwcff A —.— Anatol. Eisenb. . bo. B . — — strince Henri . . Raab*Odenb. . . 37.70 Prag*Dux St. Akt. 1 1 1 1 1 ?. 1 1 3§l 1 221 1 31 1 1 I I I 1 I 21 I 1 1 1 1 1 I I I I I | 1 §| | *1 1 I *1 *1 *1 *1 S5 1 *1 *8Z I *1 o*I *1 *1 1 *1 *1 *1 *1 *8*1 I *1 I *1 *1 *1 I *1 *1 *1 *1 1 *1 8*1 *1 Provinzial- nnd Communal- Obligationen Nbeinvroviuz AuSg. 20 u. 21 unk. b. 1902 29 97, Hess. Provinz Oberbeffcn Bingen v. 1901 unk. b. 1906 101.20 4 Freiburg 4 Mainz 96.10 3V, Metz v. 1903 unk. b. 191? . 1903 b. bo. 4’/, Offenbach unk. b. 1904 N. 1898 Offenburg v. 1901 v. 1883 abgest. bo. bo. bo. do. do. bo. bo. ho. bo. v. 1900 unk. i. B. v. 1900 b. 1901 . b. 1902 . b. 1908 . b. 1910 . bo. bo. bo. bo. unk. b. 1907 unk. b. 1908 bo. bo. bo. he. do. 101.90 100.90 97.50 4 8 unk. unk. unk. unk. amort. ob 1907 amort. ab 1910 unk. b. 1902 unk. b. 1908 unk. b. 1906 96.90 96.80 37, .37. 37. 37, 37, 37, 37 4 37, 37, 37, 37, 3'' 37, 4 97, 37, v. 1903 untilab. l>. 1908 v. 1902 unk. fi. 1912 . 102 — 103.50 97, 37, 37, 37, 37, 4 4 «7. 3 4 37, 37, 37, 37, 37, 4 4 37. 37, Kaffel abgest. . . 37, Kissingen n. 1886, 1 Köln v. 1900 . v. 1901 v. 1R94 V. 1905 h. 190? V. 1903 h. 1897 37, 37, 37, 37, 37, 4 4 37. 37, 37, 37, 37, 37, 3V, 4 v. 1901 unk. b. 1906 v. 1«RR .... v. 1R95 ... n. 1898 imf. b. 1903 1905 ..... V. 1R9.3 V. 1896 v. 1R97 V. 190.3 v. 1905 b. 1911 . unk. b. 1905 u. 1884 abge 1903 unk. a. b. 190 1879 ..... 1900 unk. b. 1906 1891/92 (abgest 1898 ..... 190? unk b. 1908 1905 ..... 37, Kreuznach h. 18R8 u. 1898 . 37, Pnbr v. 1RR9..... 37, bo. b. 1902 ..... 37, Limburg abqeff...... 37, LudwiqSbafen v. W96 . . Heidelberg do. ho. v. 1RR1 v. 1RRR V. 1898 b. 1903 . 1901 Ser. I V. 1890 . . 22 u. 23 . . 10, 12*16, 24-26 Starkenburg . . . fl. M. Lit. N u. Q abgest. „ K abgeff. (Straffenbabnl v. 1899 v. 1901 ?kbt. T. . . h 1901 Abt. TL it. III bo. bo. bo. bo. Fulda v. Gießen t bo. I bo. bo. i bo. I ho. 1 bo. bo. bo. bo. bo. Erlangen 98— 98— 97.80 98— 98— 37, ho. 9'/, Raubrim 37, Neustaht a. b. H. v. 1RR9 . v. 1903 unk. 11. 1894 . . v. 1891 Lit. H 37, bo. bo. .3*/, Frankfurt < Mannheim bo. bo. bo. bo. 37, do. bo. bo. 1888 11. 1903 37, Alrev v. 1899 unk. b. 1912 . . 37, Aschaffenburg b. 1888 .... 4 Augsburg v. 1901 unk. b. 1908 . 4 Babenhausen /Hellen)..... 37, Baden-Baden b. 1898 unk. b. 1903 37, Bamberg b. 1888 ...... 3'/, Berlin b. 1886/92 ...... P. 1RR8 conbrrt. v. 1R97 v 190? v. 1905 v. v. v. v. v. v. v. V. 1895 b. 1898 v. 1903 unk. b. 1908 37, KarlSrube 31/, bo. 3 bo. Pforzheim b. 189'» unk. b. 1994 — unk. b. 1906 Nürnberg b. 1899*1901 . ■ da. v. 1902 unk. b. 1913 bo. do. n. 1900 unk. b. 1910 abqeff. 1R7R u. 83 abaeff. Lit. .7 v. 1884 v. 1RR6 it. 88 . . . b. 1R94..... b. 1905 unk. b. 1915 37, Darmff. abg. b. 79 Pit. TT u. 81 Lit. A ii.V 4 München v. 1900/01 unk. b. 1910/1 Standesherrliche Anleihen. 47, Gri. Henckel Hg.b.Donn. r.L W5v.84 M. 4 Fürstl. Solms-BraunselS b. 1880 . „ 37, do. do. b. 1886 . „ .37, Gräff. Solms-Laubach abgest. . . s. fl. 37, ftürflL Solms-Lich....... 3'/, Gräff. SolmS-RSdelbeim .... „ 4 Fürstl. Wittqenffein-Hobeuffein . . „ 4 do. Psenburg-Büdinqen . . „ .3'/, do. Plenb.u. Bild -Birffein v. 1RR7 M. 4 do. do. -Wächtersbach v. 1884 „ 99— 99— Bank-Akts en. ReichSban? . . . M. 1000/3000 frankfurter Bank . . M. 1000 Badische Bank . . Tlr. WO Bahr. Bank (Müu ' 'bq. M. 1000 da. 6bb.* it. ffffr ' -.hf <. ff. 500 Berliner HaudesSq. M. 500/1000 do. Hyv.-Bk. Lit. A 77.1000 do. bo. Lit. B R>. 1000 BreSs. DiSkoutobouk Mk. 600/1200 Commerz, u. Diskonto-Bank Darmffädter Bonk . . M. 1000 /Bank s. sandeln. Tnduffriel Deutsche Bk. S.I-VTI M. 600/1200 Effekt.* u. Wechselb. Tlr. WO BereinSbank . . . M. 600 DiSkonto-Geseffschoft 77. 600/WOO Dresdner Bank . . M. 600/1200 dresdner Bankverein . 77. WOO Eisenbahu-Reuten-Bk. . 77.1000 Franks. Hbvotbek -Bank M. 1000 do. Hyv.-Kred-B. M. 600/1200 Mittelb. Bdkr. (Greiz) Au. B.M. 1000 Mitteldsche. Kreditb. . M. 300/1200 Ratlb. f. Dtschl. S.I-VM.300/1200 Rürnberqer Bank . . . M. WOO Nürnberg. BereiuSbk. M. .300/1200 Oeff.-llnq. Bank . . Kr.1400 Oeff.*Oänderbank . . ä. ff. 200 rvft .Kredit-Auffalt. . ö. fl. 260 Pfälzische Bonk . . . M. 1200 Prenß. Bodenkreditbank Tlr. 200 bo. Hvv.-Akt.-Bk 77.600/1200 Rbein. Kreditbk. M. 600/1000/1200 Rhein. Hvv.-Bank M. 600/W00 Schaffbous. Bankber. . M. Wn0 Südb. Bodenkredit-Bank . M. 600 Ungar. Krebitbank . . ä. ff. 200 llnionbank /Wien! . . ö. ff. Q00 Wiener Bonkberein . . ö. ff. °oo Dürttbg. Bankanffalt . . M. 600 bo, Vereinsbank s. fl, 350 Letete Dir. 6.15 «V, 5'/, 0 12.95 9 4V, 47, 7 67, 8 Vor'.. dit. 7.04 87, 57. 3 12.95 8 4 4 6 67, 7 158— 201.10 133— 95— 288.50 172.30 171*50 119.20 121 — 141.30 12 5 12 5 6 9 n 6 67, 9 77, 4'Z 67, 7 57, 10 6 87. 47, 77, 5 7 9 87. 8 97, 7 77, 7 7 87, 77, 57, 67. 9 77, 4", 6 6 5 10 47, 6 87. 4 7 5 67o 9 77. 8 97, 7 7V, 7 240.90 110.20 129.80 185.99 160.50 112.40 120— 207 50 156.10 96.30 122.30 129.90 117— 215 60 128— 101 — 156— 116.90 147.50 197.80 185*70 142 — 149— 150— Pfandbriefe. 4 Berl. Hyp.-Bk. (vr. Pommr.l abqeff. R0°/, 31 /, do. do. abgest. 80°/o 4 Frk., Hyv.-Bk. Ser. 14..... 4 do. do. Ser. 16 u. 17 unk. 1910 4 bo. ho. Ser. 18 unk. b. 1905 4 bo. bo. Ser. 20...... 31/ bo. do. Ser. 12. 13..... 31/, bo. do. Ser. 15 unk. b. 1906 37, do. do. Ser. 19...... 37, bo. bo. Kommunal Ser. 1 unk. 1910 4 Frk. Hyp.-Kreb.*Ber. S. 15-19, 21-26, .35, 36 u 38 4 bo. ho. S. 27. 37, 39 u. 42 unk. 1905 4 ho. do. S. 31 u. 34 unk. b. 1907 . 4 bo. do. S. 40 ii. 41 unk. b. 1910 . 4 bo. bo. S. 43 unk. b. 1913 . . . 4 do. bo. S. 46 unk. b. 1908 . . . 4 bo. do. S. 47........ .37. bo. bo. S. 44 unk. b. 1913 . . . 3'/, bb. do. S. 28, 30, 32 it. 33 (tilgb.) 37, do. do. S. 29 unk. b. 1906 . . . 37, do. bo. S. 45 (tilqb.l . . . 4 do. Landw. Kreditbank Lit. D-J . . . 4 bo. do. Lit. N-P....... 4 Hambq. Hyv.-Bk. S. 141 -340 unk. b. 1905 4 do 'do. S. 341 *400 unk. b.191O 4 do. bo. S. 401*470 unk b. 1913 37, Hambq. Hyp.-Bk. Ser. 1—190 unk. b. 1905 37 bo. do. Ser. 301-310 unk. b. 1908 3'^ do. bo. Ser. A31-350 unk. b. 1913 99.60 93.80 100.70 101.50 100.80 102.50 96— 96— 97— 98.80 WO— WO— 100.40 101.10 101.80 101.10 102— 99.50 97— 97— 97.30 99— 99.50 100.50 101.25 101.75 94.30 95 70 96.50 41/, Mecklb. Hyp. u. Wbk. Ser. I verl. ä 125 37, do. bo. Ser. 3 abgeff...... 37, bo. bo. Ser. 2 u. 3 unk. b. 1905 . 4 Meininger Hyp.-Bk. Ser. 2 .... 4 do. bo. Ser. 6..... 4 bo. bo. Ser. 7 unt. b. 1906 . bo. bo. Ser. 8 unk. b. 1911 . 4 bo. bo. Ser. 9..... 37, do. bo. abgeff...... 37, do. unk. b. 1905 u. b. Verl, umtschb. 37, bo. unk. b. 1907 ....... 37, do. Ser. 10 . ....... 4 Prenß. Hypotheken-Akt.-Bk.^ , 37, ho. bo. , auf 80/, abg. 4 bo. Hyp.V. If.4°/,gar.v.d.G.b. 1904 37, bo. ho. bo......... 4 bo. Pfdbr. Bk. S. 18 unk. b. 1908 . 4 ho. bo. S. 19 unk. b. 1909 . 4 bo. bo. S. 22 unk. b. 1912 . 4 bo. bo. S. 25 unk. b. 1914 . 4 bo. bo. S. 27 unk. b. 1915 . 3’/, bo. bo. S. 28 unk. b. 1912 . 37t do. bo. S. 26 unk. b. 1914 . 37, bo. bo. S. 17 unk. b. 1905 . 37, bo. bo. S. 18 unk. b. 1908 . 37, ho. bo. S. 24 nnk. b. 1912. 4 Rhein. Hyv. Mannheim unk. b. 190^ . 4 bo. bo. bo. unk. b. 1907 37, bo. bo.......... 37, bo. bo. Ser. 69-82 unk. b. 1904 . 4 Weffd. Bbkr. Hyv. (Kßsnl S. 1 unk. b. 1904 4 bo. do. bo. Ser. 2..... 4 dv. bo. bo. Ser. 5 unk. b. 1909 4 bo. do. do. Ser. 6 unk. b. 1911 4 do. do. do. Ser. 7 unk. b. 1913 37, do. do. do. Ser. 3 unk. b. 1905 37, hn. bo. bo. Ser. 4 unk. b. 1907 4 Südd. Boden Kr. S. 53 it. 54 unk. b. 1906 37, bo. bis incl. Ser. 52 . . Staatl. oder vrovinzial-qarant. 37, Hess. LaudeS-Hyp. Bk. Ser.I-V unk. 1909 37, bo. bo. Kommunal Ser lu.II unk. 1909 37, Nassauische LandeSb. Lit. F. G. H. K. n. L. 37, do. bo. „ M. N. P. . . 37, Casseler LandeS-Creditanst. unk. . . . 93 25 93.25 100— 100— 100— 101.50 102— 95.50 95.50 95.50 96.50 100.20 94— 100— 95.60 100.75 100.75 101.50 101.40 102— 98.60 99.50 94.10 94.50 96.25 100.30 100.30 95.50 95.50 97— 100.30 101— 101.— 101.50 102— 94.80 95.80 101.10 97.50 98.25 98 25 98.70 98.70 Diverse Obligationen. 4 BuderuS r. 103 ........ 5 Dtsch. Luxemb. r. 100..... 47, bo. r. 102...... 4'/, Eisenb. Rentenbank....... 4 do. bo. ....... 47, Eisenwerke Lollar r. 102..... 4'/, Elektr. Werk Homburg r. 103 . . . . 4 D, Atlant Telegraf....... 4 Franken-Allee, garant. b. Frankfurt . . 4 Tranks. Hof r. 105....... 4 Reue Boden r. 102 ....... 37, bo. do. r. 10 l....... 101.20 101.90 102.80 100— 102 15 103— 100.80 101*20 97.50 93— Verzinsliche Eose. 4 Badische Prämien ..... Tlr. 100 4 Bayerische Prämien .... Tlr. WO 5 Donau-Requlierung .... ö. ff. WO 3»/,Gothaer Präm. Pfaudbr. I . . Tlr. WO 37, ho. bo. II Tlr. 100 3 Hamburger b. 1R66 .... Tlr. 50 3 Holländische Komm. b. 1871 . , h. ff. WO 37,Käln-Miudener......Tlr. 100 37,Lübecker b. 1863 .....Tlr. 50 27,Lütticher b. 1853 .....Fr. 80 3 R'obrider abqeff. . . Fr. 100 4 Meininger Pram. Pfaudbr. . . Tlr. 100 4 Oefferr.' v. 1860 .....ß. ff. 500 3 Oldenburger....... Tlr. 40 5 Russische v. 1R64 . . . alt. K. Rbl. 100 5 Russische b. 1866 . . . alt. K. Rbl WO 27,Stublweißeub.-Raab*Grar . . ß. ff. 150 27, bo. do. ex. A. Sch. . ö. fl. 150 do. Anrechtscheine..... 160.10 130*50 140— 121.25 146— 139.50 130 — 65.70 141.20 158.20 351 — 245— Unverzinsliche Lose. AnSbach-Guuzenh. ....... ff. 7 Augsburger.........fl. 7 Braunschweig ...... . Tlr. 20 Fiunländische .......Tlr. 10 Freiburger .........Fr. 15 Genua ..........Lire 150 Mailänder ........Lire 45 Mailänder ........Lire 10 Meininger .........f. ff- 7 Reuchateler........Fr. 10 Oestr. b. 1864 ....... 5. ff. 100 Oeffr. Kredit b. 1858 .....8. ff. 100 Pavenb. Gräff...... ... f. ff. 7 Rudolfs-Stiftung......ö. ff. 10 Türkische.........Fr. 400 bo. .... Ultimo. . . Fr. 400 Ungar. Staats.......ö. ff. 100 Benetianer........Lire 30 40.80 195.50 50— 91*80 23.60 41 — 481— 53— 146B0 147— 33*30 Tndnstrie-Aktien. frauhfntftt Dorff berliner Sörse. Aschaff.Masch.Pav 170.1C BliesenbachBergw. 43— Nene Boden A. G. 136.80 Bochumer Guß . 248— Brauerei Binding 240— BuderuS Eilen . 12610 „ Henninger . 159— Concordia Bergb. 332 50 „ ho. Pr. Akt. 159— Tt. Luxemb. Bgw. 223.50 „ Kemvss . . 140— Esektr.Lichtu.Krakt 136— w Mainzer Akt. —.— Eschweiler Berqw. 255.90 „ Rettenmeyer 131— Fa^on Mannffädt 212— „ Stern/Oberr.) 232— Gelsenkirch. Brgw. 229.10 „ Werger . . 101.50 Harpener „ 216— Lementk. Karlffadt 133.50 Hasper Eisenw. . 220— Chem. Bab. ^lniliu 457— Hemmoor.Fement 151.50 „ Blei u.Silb.Br. 141.20 Hibernia Berqw. „ Griesh. Elektr. 267— Härder Borz. Bgw. 210— Albert . . . 393— Häsch. Eisenw. 242.50 Dt. Atl. Telegraph 130.80 Humbold Masch. . 127.80 Elektr. Böse Borz. 84— Laurahütte. . . 245.60 „ Allgem. Berlin 212.40 Massen Bergbau. 147.- „ Labmeyer . . 147.75 Mülheimer Bergw. 193.50 „ Schnckert . . 127.50 9iorbb. Wollkämm. 157.50 „ Siem. & Halske 186.80 Norbstern Kable . 324.60 „ Untern. Zürich 194— Oberschles.E.*Jnb. 133— Farbwerke Höchst. 42?_ Phönix Bergw. . 217.80 KnnstscibeFft.a.M. 441*50 Rhein-Nass.- 329.— Masch. Kleycr. . 322.70 Nhein. Stahlwerke 204.— „ Gritzner . . 220.50 fftiebeck Montan . 210.50 „ Fab.LSchleich. 188— Ichalker Gruben —— — Hamb.-Am.-Pcktfl. — Schles. Berg- 444*90 Nordd. Lloyd . . 130— Wegelin & Hübner 145.75 SteauaRom.Petr. 125.70 Westeregeln Alkali 229.75; StaH besonderes1 Anzeige Heute vormittag 10Vs Uhr entschlief sanft nach langem, schwerem Leiden mein lieber Gatte, treu besorgter Vater, Schwiegervater, Bruder, Schwager und Onkel Herr Carl He unser guter, D-V. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: im Alter von 58 Jahren. Um stille Teilnahme bitten Giessen, Offenbach, Darmstadt, New-York, Leihgesterner Weg 5 den 30. August 1906. Die Beerdigung findet Samstag, den 1, September, nachmittags 6 Uhr vom Portale des alten Friedhofes aus statt - | 9 Frau Elisabeth Heil, geb. Hartmann, Wilhelm Heil, Carl Heil, Franziska Heil, geb. Heil. Nachruf. Herr Prokurist Carl Heil Der Verstorbene hat 40 Jahre lang der Aktiengesellschaft Aktienbrauerei Giessen mit Hingebung und lJthuht Giessen, den 30. August 1906 dessen edlen Charakter Alle die ihn kannten hochschätzten, stets ein Heute verschied nach schwerem Leiden unser langjähriger, treuer Mitarbeiter ünionbrauerei Inhaber: Georg Sichler, Giessen. treue seine Tatkraft gewidmet und sodann Anteil genommen. Wir werden dem Heimgegangenen, ehrendes Andenken bewahren. Vorstand und Aufsichtsrat der Aktiengesellschaft Aktienbrauerei Giessen. an der Verbindung der Aktienbrauerei mit der Unionbrauerei tätigen M G M •. '**■ E ■ - K O M- W ' V'.Tv/.' E" A ■ W W v”/8 /<<• Contentia liessen. Wir erfüllen hiermit die traurige Pflicht, unsere verehrt. Mitglieder von dem Ableben unseres Ehrenmitgliedes Die Beerdigung findet Samstag, den 1. September, nachmittags 6 Uhr vom Portale des alte« Friedhofes aus statt. Der Borftaud. Herrn Karl Heil in Kenntnis zu setzen. sagen wir hiermit Allen unfern tiefgefühlten Dank. 5211 Frankfurt a. M., 30. Aug. 1906. Die tieftrauernden Hinterbliebenen. Darnksag-sang*. Für die uns anläßlich des Ablebens sowie bei der Beerdigung unserer lieben, unvergeßlichen Mutter, Schwiegermutter und Großmutter, der Fr>au EmiBie ßüieheS Wwe. geb. Tensfelder zu teil gewordenen Teilnahmebezeugungen sowie die vielen Blumenspenden Alle Kräftigungsmittel wie Ferromanganin, Ferrocarniu, Hae- matogen, ScottS Emulsion, Soma- tose, Sanatogen usw. kaufen Sie stets frisch in der [5173 Germania-Drogerie Carl Seibel, Frankfurter Str. Telephon 593. Prompt. Versandt nach auswärts. Liebigshöhe täglich frischen [5164 Zwetscheskichk?!