Erstes Blatt FreitagS 7. Aprill 906 Gietzener Anzeiger General-Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen Q 156. Jahrgang Nr. 98 Erscheint täglich außer Sonntag». Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem hessischen Landwirt die Gießener Kamillen« blätter viermal in der Woche beigelegt. Rotationsdruck u. Verlag der Brüh k'schen Un,vers.-Buch-u. Sterndruckerei. 9t Lange. Redaktion, Trveditioa und Druckerei: Schulstraße 7. Redaktion 113 Verlag u.Expeb. 51 Adresse für Deveichen: Anzeiger «letzen. VezngöpretS» monatlich 7b Ps., mertel- jährlich Mk. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 65 Pf.: durch die Post Mk.2.—viertel- jährl. ausschl. Bestellg. A,«nähme von Anzeigen für die Tagesuummer bis vormittags 10 Uhr. ZeilenprerS: lokal I2Pf^ auswärts 20 Pfg. Verantwortlich *üt den poliL und allqem. Teil: V. Wrttko- für ,Stadt und Land^ und ,Gerlchtssaal^-. Ernst Heß: für den Anzeigenteil: Han» Beck. Die lieulige Kummer umfaßt 10 Seiten. Iiätenvorlage im Zittchstag. R. Berlin, 26. April. Es hat zwar reichlich lange gewahrt, ehe die Regierung sich zu einem Eingehen auf die T-iatenforderung des Reichstags bequemt hat. Aber was lange währte, ist in den endlich vorgelegten Diäten gesehen twürsen nicht entsprechend gut ausgefallen. Im allgemeinen weht durch die Gesetzentwürfe ein Geist, der der Würde der Volksvertretung nicht entspricht. Es ist eine Art preußischen Polizeigeistes, und deshalb sah sich der Abg. Singer heute vor einer dankbaren Aufgabe, als er im Tone tiefster Entrüstung gegsn den „Angriff auf das geschästsordnungsmäßige Erstgeburtsrecht des Reichstags" und gegen die „Schu ljun gen ko n tr o lle" sprach, der sich die Abgeordneten unterwerfen sollten. Die Fraktion der äußersten Linken ist freilich in der angenehmen l'age, die Diätenvorlage in aller Seelenruhe abzulehnen, denn ihre Mitglieder werden durch die Diätenlosigkeit nicht betroffen, da sie für ihre parlamentarische Tätigkeit aus der Parteikasse entschädigt werden. Die bürgerlichen Parteien empfinden das Verlangen nach einer Gesundung der parlamentarischen Verhältnisse, wie sie von der Diäten- gewährung erhofft wird, viel dringender und unmittelbarer, und sie müssen sich deshalb von vornherein den Tiäten-- vorlagen gegenüber auf einen Kompromißstandpunkt stellen, um ein Scheitern der die gieichstagsinterejsen an der Wurzel berührenden gesetzgeberischen Aktion zu verhüten. Ließ doch die eingehende interessante Rede, in der heute Graf Posa- dowsky namens des Bundesrates die Vorlagen ver> trat, keinen Zweifel, daß die Regierung eine Aender- ung grundsätzlicher Bestimmungen der Entwürfe nicht akzeptieren werde, da das, was vorgelegt ist, als Ergebnis langwieriger und schwieriger Verhandlungen sich darstellt. Man wird also in der Diätenkommission von 21 Mitgliedern — an die Abg. Singer die Entwürfe zu überweisen beantragte — lediglich über Aenderungen der Ausführungsbestimmungen sich zu einigen bestrebt sein, und erst nach Abschlug der Kommissionsberatung wird sich das Schicksal der Vorlagen beurteilen lassen. Graf Posadowsky stieß aus lebhaften Widerspruch der Versammlung, als er erklärte, die Tiätenfrage habe in den vorliegenden Entwürfen die einfachste und würdigste Lösung gesunden. Ta müssen ja anfänglich seltsame Vorschläge bei den Beratungen in den Reichsressorts zur Diskussion gestanden haben! Tie Konservativen wollen ihre Zustimmung zu den Diätenvorlagen, nach der Erklärung des Abg. Frhrn. von R i ch t h o s e n, davon abhängig machen, daß der Eingriss in die Rechte der Einzelstaaten — bei der Diätenbehandlung der Inhaber von Mandaten zum Reichstag und Landtag — vermieden wird. Der Staatssekretär meinte demgegenüber, man möge sich beruhigen über der Tatsache, daß doch die bundesstaatlichen Regierungen die betr. Bestimmungen angenommen hätten, und daß doch auch Reichs- recht vor Landesrecht geize. Die Haltung der Konservativen mag beeinflußt sein durch ihre grundsätzliche Abneiguna gegen die Zahlung von Anwesenheitsgeldern an die durch das Reichswahlrecht gewählten Parlamentarier. Des Wahlrechtsmoments gedachte auch der Zentrumsführer Abg. Tr. Spahn. Er bemängelte zwar Einzelheiten, stattete aber der Regierung seinen Tank ab für die Einbringung der Vorlagen, die eine Ergänzung und und Befestigung des Reichswahlrechts bedeuteten. Roch eine weitere Anerkennung konnte Gras Posadowsky entgegennehmen, und zwar seitens des Abg. Tr. Hieb er (nL), weil der Staatssekretär die Notwendigkeit betont hatte zum erstenmal hörte man das vom Regierungstisch — den süddeutschen ^geordneten die regelmäßigere Mitwirkung an der Reichsgesetzgebung zu ermöglichen, im Interesse der Reichseinheit und Einigkeit. Sonst kargte auch Tr. Hieber in seiner srischen Rede mit kritischen Bemerkungen nicht. Tie Kleinlichkeit und Engherzigkeit der Einzelbestimmungen in den Diätenvorlagen fällt erklärlicherweise den an einen freieren Geist gewöhnten Süddeutschen mißliebig auf. Schon daß den Neichstagsmitgliedern die freie Eisenbahnfahrt durch das ganze Reich vorenthalten bleiben soll, ist unverständlich. Mit den Waffen eleganter Satire rückte Abg. Träger, der greife Barde der Freis. Volkspartei, der „monströsen -i.alkulaturarbeil und allerstärlsten Zumutung an den .ieichötag", wie er die Diätenvorlage bezeichnete, zu Leibe, worauf Abg. Tr. Arendt (Rp.) Unmut äußerte über zu weitgehende „Bekrittelung" seitens der Parteien der Linken. Gewiß ließen die Entwürfe den Zug ins Große vermissen, aber man solle der Regierung doch nicht mit schnödem Undank lohnen, sondern mithelfen, in der Kommission die Gebrechen auszumerzen, damit die Sache zum guten Ende lomiue und eine neue Aera für den Michstag beginne. Reicht beieinander wohnen Arendts Gedanken, aber im engen Raum der Kommission wird es eine mühselige Arbeit ineben, und wer weiß, ob vier Wochen später den Abgeord- Lie 2500 Mk. ausgehändigt werden können als erste General- xate und nachträgliche Entschädigung für die gegenwärtige Tagung, die den geplagten Gesetzgebern zwecks durchgretfen- 2er Sommererholung wohl zu gönnen ist. * Deutscher Reichstag. 88. Sitzung vom 26. April. Am Bundesratstisch Gras Posadowsky, Freiherr v. Stengel. Srüer Gegenstand der Tagesordnung ist die Mänderung der A- tiiFel 28 und 32 der Reick,-soersassung (Diäte n - Bor läge). '7ie Vorlage setzt eine Pauschalsumme von 3000 Mark lur icdcn Abgeordneten fest bei Abzug von 30 Mark für jede versäumte ° * Abg Singer (Soz.. führt aus, es habe niemand geglaubt, Laß jemand dem ReiäMage zumuten wurde, eine solche Vorlage anzunehmen. Diese GcringsäMtzung des Reickrstagcs werde im Volke als eine Verhöhnung des Parlamentarismus angesehen. Die Bestimmung über die Beschlußfähigkeit könne nur den Zweck haben, die Opposition mur'dtot zu machen. Diese Forderung sei nur scheinbar formal. In Wirklichkeit greife sie tief in die Machtsphäre des Reickistages ein. Wenn der Reichstag diese Bestimmung annehme, würde er außerhalb d er Parlamente der Kulturstaaten gestellt. Derartiges könne nur in Preußen und Deutschland gefordert werden. Dem Reichstage dies zuzumnten, habe er in Deutschland nicht für möglich gehalten. Die Diäten sollten dcch gezahlt werden, um die Beschlußfähigkeit zu ermöglichen, jetzt ivode man sie für bestimmte Zwecke aussck-lachten. Der Reichstag Hube über feine Geschäftsordnung selbst zu bcstim- men nach Art. 27 der Verfassung. Dieses Reckst solle n un durch Aenderung des Art. 28 einse]di-ranft respektive aufgelx>ben werden. Solange der Artikel 27 der Verfassung besteht, vestreite er der Regierung das Recht, durch Aenderung des Artikels 28 die Rechte des Reichstages zu schmälern. Die Regierung hätte bei einigermaßen gutem Willen sich und dem Reichstage es ersparen können, über diese Vorlage zu diskutieren. Die AnnalMe könne nicht mit einer Beschräntung des Rechtes des Reichstages, über die Geschäftsorbnung zu bestimmen, verknüpft werden. Alte Abgeordneten, die ihre hervorragende Stellung nicht absa-wächen lassen wollen, müßten sich gegen die Vorlage wenden. Daß in der Diäten-Vorlage selbst nur freie Fahrt zwischen Berlin und dem Wohnort der Abgeordneten vorgesehen fei, hindere diese daran, die lokalen Verhältnisse im Reiche kennen zu lernen. Die Ausdehnung der freien Fahrt über das ganze Reich sei so begründet, daß es hierüber feiner vielen Worte bedürfe. Er glaube, die verbündeten Regierungen waren sehr schlecht beraten, als sie eine solche Vorlage einbrachten. Abg. Frhr. v. Richthofen (kons.) erklärt, die Forderung von Diäten entspreche dem Wunsch des Reichstages. Das Recht des Reichstages, sich die Geschäftsordnung zu geben, sei eine Bestimmung der Verfassung. Wenn diese geändert werde, finde er darin nichts Empörendes oder Entwürdigendes. Ein Teil seiner Freunde sei nickst völlig mit der Vorlage einverstanden, es sei aber wohl zu hoffen, daß in der Kommission eine Verständigung gefunden werde hinsichtlich der Geschäftsordnung. Ein anderer Teil seiner Freunde fei aber gegen die Gewährung von Diäten überhaupt. Mer auch diese feien bereit, an dem Zustandekommen der Vorlage mnzuwirken. An dem Prinzip der Anwesenheitsgelder, die vom Reick>stage schon angenommen seien, wolle seine Partei nicht mehr rütteln. Sie bedauere aber, daß ein Weg betreten fei, der auf die Verfassung der Einzelstaaten einwirken werde. Staatssekretär Gras Po adowsky erwidert, als die Diätenlosigkeit für den Reichstag festgesetzt wurde, fei man von der Annahme ausgegangen, daß fi^ genügend Männer finden würden. bie das Mandat ohm Diät n r.^süben tonnten. Die Zustände hätten gcjcigt, daß dies nibt möglich fei'. Die Gesetze feien zum Teil von einer Minderzahl beschlossen worden. Der Wechsel! in den Kommissionen hindere auch eine gründliche Beratung der Gesetze. Bei diesem Wechsel der Mitglieder könnten zahlreiche Fehler vorkommen. Ein weiterer Mangel fei die offensichtliche Benachteiligung Süddeutschlands. Preußen mach: doch nur drei Fünftel von Deutschland aus. Der Reichstag sei einer der wichtigsten Faktoren für die deutsche Einheit und Einigkeit. Die Regierung habe sich gefügt, sie müsse dem Wunsche des Reichstages entgegenkommen. Das Gesetz müsse aber den verbündeten Regierungen die Gewähr bieten, daß sie es in Zukunft mit einem beschlußfähigen Reichstage zu tun haben. Davon werde die Regierung nie abgehen. (Unruhe links.- Hätte ein Vertreter der Regierung' in dem Tone gesprochen wie der Abg. Singer, so wäre ein Sturm der Entrüstung im Reichstage entstanden. (Lärm links.) Herr Singer habe von einer Geringschätzung des Reichstages gesprochen. In anderen Staaten, sogar in Republiken bestünden aber schon solche Bestimmungen wie sie hier vorgeschlagen würden. Wenn der Mg. Singer die amerikanischen Des.immungen akzeptieren wolle, würden es die verbündeten Regierungen sich überlegen, üb sie einen ähnlichen Gesetzentwurf einbringen sollten. Es sei fein Eingriff in die Ge- sclstiftsordnnng des hohen Hauses, wenn die Ziffer für die Beschlußfähigkeit anders normiert werde. In zahllosen kommissarischen Beratungen fei das Gesell beraten loorden. Den vorgeschlagenen Weg hätten die Regierungen für den würdigsten gehalten. (Unruhe links.) Das Pausch-Quantum werde ja, das dürfe nicht vergessen werden, auch für die Ferien bezahlt. Auch der Antrag des Grafen Hompesch, Der vom Hause angenommen fei, spreche von Anwesenheitsgeldern. Dazu gehöre die stontroUe. Reichsrecht gehe vor Landesreckst. Der Reichstag habe unbedingt das Reckst, festzusetzen, unter welchen Bedingungen Entschädigungen angenommen werden dürfen. Es' liege kein Eingriff in die Verfassung vor, sondern nur eine Ausführung der reichsgesetzlichen Bestimmungen. Im Uebrigen könne sich das Haus über diese Bedenken hinwegsetzen, nachdem die verbündeten Regierungen der Vorlage Angestammt haben. Abg. Tr. Spahn (Zentr.): Wenn man stets ein beschlußfähiges Haus hätte, bedürfte man dieses Gesetzes nicht. Es müssen Mittel und Wege gefunden werben, um die Beschlußfähigkeit des Reichstages herbeizuführen und zu erhallen. Ter Kommission muß es vorbehalten bleiben, einen Weg des Ausgleiches zu schaffen, falls ein Mitglied des Hauses anwesend ist, aber bei einer nament- lichen Abstimmung nicht im Saale erscheinen kann. Ebenso werde der Unterschied zwischen 20 Alk. Anwesenheitsgeldern und der wegen Fehlens abzuziehenden Summe von 30 Mk. in der Kommission beseitigt werden müssen. Tas deutsche Volk werde mit dieser Vorlage sehr wohl einverstanden sein, da sie eine Ergänzung uiid Befestigung des allgemeinen Wahlrechtes bedeutet. (Beifall.) Abg. Hieber (Natl.) verniißt in der Begründung Material über die in anderen Staaten bestehenden Verhältnisse. Mil dem Pauschguantilm sei er einverstanden. Die einzelnen Vorschläge unterlägen indesseii Bedenken. Tie Bestimmungen über die Abzüge enthielten eine gewisse Kleinlichkeit und Engherzigkeit. In Krankheitsfällen feilten ferne Abzüge gemacht werben. Gegen Die Bestimmungen bezüglich ber Toppelmanbate habe er nichts einzuwenden. Geboten sei unbeschränkte freie Eisenbahnfahrt im ganzen Reiche, mindestens während ber Session bes Reichstages. Abg. Traeger (Freis. Vpt.) bewundert den Mut ber Regierungen, im Reichstage eine solche Vorlage zu machen. Tie Vorlage lege Hanb an bie Würbe des Reichstages unb ber einzelnen Abgeordneten. Er habe niemals eine Derart mangelhaft redigierte Vorlage gesehen. Entschädigung und Anwesenheitsgelder sei nicht in Einklang zu bringen. Redner schließt: 35 Fahre haben wir vergeblich um Einführung von Tiäten gefämpit. Wir würden unsere vornehme Haltung verlieren, wenn wir die Vorlage unverändert annähnien. (Beifall links.) Abg. Tr. 21 r e n b t (Rp.) sagt, ber Reichstag habe sich selbst auf Anwesenheitsgelber feslgelegt. Eine Kontrolle fei deshalb nicht nötig. Der Aenberung ber Geschäftsordnung stehe er, wie der Abg. Spahn ziemlich gleichgültig gegenüber, er glaube aber, bie Macht des Reichstages werde durch diese Aenderung eher vermehrt als vermindert. (Beine politischen Freuiibe seien bereit, in ber Kommission für ein Zustandekommen der Vorlage zu wirken, vorausgesetzt, daß einzelne ihrer Bedenken beseitigt werden. Er halte es lür richtig, wenn Die freie Fahrt über ganz Deutschland ausgedehnt mürbe. Ernste Siebenten beftünben bei seinen Freunden» auch nach der Richtung, die preußische Verfassung durch Reichsgesetz zu beschränken. Doppelte Tiäten müßten allerdings vermieden iverbcn. Die Frage, rote der Bezug des Pauschquantums geregelt werben solle, bedürfe noch sehr ber Klärung. Abg. Schrader (freij. Vgg.) hebt hervor, eine Verquickung dieser Vorlage, welche an sich notwendig sei, mit überflüssigen Dingen sei bedauerlich und ungeschickt. Unwürdig seien bie beabsichtigten Kontrollmaßregeln. Abg. Liebermann v. Sonnenberg (Wirtschaft!. Vgg.) meint, die Ausstellungen an ber Vorlage hätten richtiger erst nach ber Kommissionsberatung gemacht werden sollen. Die Kommission müsse zu einer Einigung kommen. Abg. Kulerski (Pole) hält bie Vorlage für seine Partei für unanneijinbar, ba sie Den Reichstag unter bie Fuchtel bes preußischen Absolutismus stelle. Als Redner wiederholt von den Abgeordneten als Kerls spricht, unterbricht ihn Präsident Gras B a 11 e ft r e m. Abg. Zimmermann (deutsche Reformp.) erklärt, daß seine Freunde Die Ablehnung Der Vorlage nicht wünschten, aber sie hofften, Daß es gelingt, in ber Kommission etwas Ersprießliches zu stände zu bringen. Damit schließt bie Debatte unb bie Vorlage gehl an eine Kommission von 21 Mitgliedern. Nächste Sitzung tsamötag. Tages- orduung: Automobil-Haitgesetz, Vogelschutzgeietz, Wahlprüfungen. politische Tagesschau. Tie Steuer-Komuusfion des Reichstages genehmigte am Donnerstag eine Reihe ber während der Osterferien von den Referenten fertiggestellten Berichte über bie einzelnen Steuer-Vorlagen. Nur der Bericht über die Zigarettensteuer wurde zur Ergänzung dem Berichterstatter überwiesen und der Bericht über die Reichs-Erbschaftssteuer bis Diontag zurückgestellt. Alsdann trat man in die zweite Beratung der in erster Lesung beschloffenen Resolutionen ein. Die Resolution aufRefornt der Branntweinbesteuerung wurde nach unwesentlicher Debatte angenommen. Bei der Resolution betreffend Erhöhung des Portos für Postkarten und Drucksachen tm Nah- verkehr sowie andecweiter Festsetzung der Gebühren für außerordentliche Zeitungsbeilagen entspann sich eine längere Diskussion. Beide Resolutionen wurden schließlich angenommen und hierbei ein konservativer Antrag auf Erhöhung der Telegraphengebühren abgelehnt. Bei der Resolution auf Einführung einer Wehrst euer erklärte der Abg. Müller-Fulda (Zentrum), daß eine Wehrsteuer angesichts der Haltung der Regierung keine Aussicht auf Verwirklichung habe, weshalb er bitte, sie abzulehnen. Hierauf wurde diese Resolution gegen die Stimmen der Konservativen und Nationalliberalen abgelehnt. Rücktritt des Reichsbankpräfidentev. Wie ein Berliner Blatt erfährt, soll Reichsbankpräsident Dr. Koch sich mit dem Gedanken tragen, sein Amt in absehbarer Zeit niedcrzulegen. Gewisse Begleiterscheinungen ber jüngsten Emission der deutschen Reichsanleihe und der preußischen Konsols, über deren Begebungstermin die Ansichten zwischen den Leitern der Reichsbank und dec Seehandlung auseinandergingen, sollen Dr. Koch in seiner bereits früher geäußerten Ansicht bestärkt haben. Als sein wahrscheinlicher Nachfolger gilt in erster Linie Geh. Oberfinanzrat von Glasenapp. Dr. Koch weilt augenblicklich in Lugano. Sollte es sich wirklich nur um den Begebungstermin handeln? Oder sollte nicht die ganze, ziemlich allgemein als wenig glücklich betrachtete Art, wie die Anleihen heraus- gebracht und noch vor der ersten Notiz „roie sauer Bier" unter dem Emissionskurse an der Börse angeboten wurden, Mißfallen erregt haben? Wir glauben nicht, daß der Reichsbankpräsident, ein so erfahrener unb gewiegter Finanzmann, sich für diese Fehler verantwortlich fühlt, sondern daß er den Wunsch nach dem Privatleben hegt, weil er sie nich hat verhindern können.____________________________________________ Die Engländer in ‘gißet Nachdem Reuters Bureau vor ein paar Tagen berichtet hatte, daß das Anglo-Tibetanische Abkommen von den englischen uttd chinesischen Bevollmächtigten in Peking unterzeichnet worden sei, sah sich dasselbe Bureau gezwungen, offenbar auf die Veranlassung des Londoner auswärtigen! Amtes, seiner eigenen Rcachricht ein Tementi entgegenzu^ setzen! Im engt, llnterhause aber ert'tärte am Donnerstag der Staatssekretär des Ausw. Sir Edward Grey, daß dis Verhandlungen mit der chinesischen Regierung darüber noch in Peking ihren Fortgang nähmen, er hoffe, daß sie bald zu einem Abschluß gebracht werden könnten. Sobald diesen herbeigeführt sei, werde das Ergebnis bekannt gegeben. Indessen würde in den Verhandlungen eine Abänderung des? Uebereinkommens mit Tibet nicht in Aussicht genommen. In dem Vertrage, in welchen: generaliter England das chinesische Protektorat über Tibet, uttd China das anglo- Tibetanische Sonderabkommen anerkennt, verpflichtet sich England, in den tibetanischen Angelegenheiten nicht zu intervenieren, solange auch von keiner anderen Großmacht ein Versuch in dieser Richtung unternommen wird. Dagegen verpflichtet sich China, einige tibetanische Markts zu offnen, verschiedene Telegraph unliniert in Tibet anzulegen und für alle Eisenbahnkonzessionsly England das Vorrecht zu erteilen. Außerdem sollte Ehina an England die Summe Non 2 400 000 !Taels als „Entschädigung"' für die Kosten der englischen Tib c texpc diti on zahlen. Tiefer Vertrag monopolisiert den tibetani- l ch e n Handel zugunsten Englands und Indiens Hinter Ausschluß und auf Kosten aller anderen ^interessierten Mächte. Durch dieses Abkommen mit -Ehina sichert sich England in Tibet eine noch weitgehendere Machtstellung, als es' in dem seinem Einfluß unterworfenen Afghanistan bisher anSgeübt hat. Es erschließt gleichzeitig [für sich allein oen tibetanischen Markt und sperrt ihn für jede Konkurrenz gleichfalls noch schärfer ab, als ihm das jim Reiche des Emirs gelungen ist. Bekanntlich können in Afghanistan nichteuglische Kauf- Leute nur unter den allergrößten Schwierigkeiten irgend etwas unternehmen. Entweder bleibt ihnen das Land vollständig versperrt, oder sie sind von dem Wohlwollen der anglo-rndischen Behörden abhängig, wenn sie etwas erreichen lwollen. Die anglo-indis che Politik strebt offenbar dem Ziele zu, nach und nach für sich den ganzen Zentral- asiatischen .Handel zu m o n o p o l i si ereN. Aus Stadt uno Lan0. Gießen, den 27. April. " Provinzial ausschuß -- Sitzung. Mittwoch, den (2. Mai d. IZ., norm. 9 Uhr beginnend, findet eine Sitzung 'be§ Provinzialausschuffcs mit folgender Tagesordnung statt: il. Gesuch des Karl Valentin in Gießen um Erlaubnis zum ,Betriebe einer Gastwirtschaft im Hause Schützenstraße 18. 2. Gesuch der Karl Euler IV. Witwe zu Gießen um Er- IlaubniS zum Wirtschaftsbetrieb im Hause Schutzenstraße 15. Ä. Gesuch des Wilh. Müller zu Höchst a. d. N. um Erlaubnis 'tgum Betriebe einer Gastwirtschaft. ** Personalien. Ernannt wurde der Lehrer an Der Taubstummenanstalt in Friedberg Gg. Ernst Müller 'zum Lehrer an der Oberrealschule zu Offenbach unter [Belassung in der Kategorie bet Volksschullehrer. Übertragen wurde dem provis. Lel)rer an der Präparandenanstalt M Lich Jak. Alt die 1. Lehrerstelte an der Gemeindeschule Alsfeld; dem Lehrer Aug. Grünewald zu Bursp- !Gemünden eine Lehrerstelle an der höheren Bürgerschule -zu Homberg; dem Lehrer Gg. Heidt zu Billertshausen eine [Leip:erstelle an der Gemeindeschule zu Leusel: dem Lehrer -Ludw. Schwöb el zu Franken lausen eine Lehrerstelle an [der Gemeindeschule zu Eberstadt (Kr. Tarmstadt); dem Lehrer lFriedr. Speckhardt zu Wersau eine Lehrerstelle an der 'Gemeindeschule zu Wembach-Hahn; dem Schulamtsaspiran- !tcn Peter Becker aus Brandau eine Lehrer stelle au der jGemeiudeschule zu Eberstadt: dem Lehrer Gg. Nohe zu Mter-Abffteinach eine Lel>rerstelle an der Gemeindeschule. Au Nackenheim; dem Schulamtsaspiranten Hch. Arnold «aus Weinolsheim eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule tzu Wald-llelversheim. Ernannt wurden die Forstreferen- dare Karl Froh wein aus Katzenelnbogen, Ludw. Knust «aus Michelstadt i. £., Rich. Schü ser aus Schönberg a. d. B., Xtrrl Schinall aus (Ueßen und Leo Vogt aus Reichelsheim i. d. W. zu Forstassessoren. . ** K. 8. C. V. Die Einladungen zu dem am 5. Mai [im Saalbau in Darmstadt stattfindenden Landeskommers älter Herren des Kösener S. C. sind ergangen. Danach beginnt der Kommers abends 71/, Uhr. Am nächsten Tag [finden vorm ll1/, Uhr Musikfrühschoppen und nachmittags ^Ausflug mit Damen nach Auerbach statt. Wir verweisen äuch auf das Inserat in der heutigen Nummer unseres ^'Blattes. ** Diplom atenjubiläum. S. 5t. H. der Groß- Herzog fnnbtc, nach der Darmstädter Ztg., dem württcmbergi- schcn Gesandten Frhrn. n. Loden in München anläßlich seines fünfzigjährigen Diplomatenjubiläums folgendes 'Handschreiben: „Em. Exzellenz blicken am 23. April auf 50 Fähre amtlicher Tätigkeit zurück. In der langen Reihe von Jahren, während welcher Sie an meinem .Hose als königlich württembergischer außerordentlicher Gesandter und bevollmächtigter Minister beglaubigt sind, haben Sie meiner Regierung schätzenswerte Dienste geleistet. Empfangen Sie unter dem Ausdruck meines Dankes für diese Dienste zum bevorstehenden Jubiläum meine ausrichtigsten Glück und Segenswünsche. Darmstadt, 21. April 1906. I gez. Ernst Ludwi g." “• Brotkontrolle. Der hessische BäckerinnungSverband list bei der Regiernng um Aufhebung der Brotkontrolle, wie sie in dem § 185 und 186 des hessischen 'PolizcisirafgesetzbucheS vorgeschrieben ist, vorstellig geworden. Ein ähnlicher Antrag wurde bereits früher von der Regierung abgelehnt. Nun verlangt der Innungsverband, daß bei der soeben vorgenommenen Umarbeitung des Polizei- strafgefetzbl,ches die Bestimmungen über die Brotkontrolle Inicht mehr auf genommen werden. ** Hundetreue. Vor ungefähr dreiviertel Jahren Hatte ein Mann in Kastel bei Mainz feinen Hun d an einen Freund nach Gießen verkauft und ihn mit der Eisenbalm dorthin bringen lassen. Ms er dieser Tage.des Morgens sein .Haus öffnete, sprang ih-nr sein Hund entgegen. Der Käufer des .Hundes l)atte einige Tage zuvor geschrieben, Haß das Tier entlaufen war. Das Tier hatte den Weg wn Gießen bis zu feinem früheren Herrn gefunden. •• Schenkungen. Vom 1. Oktober 1905 bis 31. März 1906 wurden von Sr. Königl. Hoh. dem Großherzog folgende Schenkungen genehmigt: 1. Schenkung der Kath. Schmaltzel zu Nieder-Olm an die kath. Kirchengeineinde zu Hechtsheim im Werte von 6000 Mk. 2. Letztmillige Zu- 'wendung des TaunusbrunnenbesitzerS Franz Gg. Krug von 'Kloppenheim an die Gemeinde Kloppenheim im Werte von .6000 Mk. 3. Letztwillige Zuwendung der in Amerika verstorbenen Marg. Eichenlaub, geb. Nohmann, an die Gemeinde Radheim im Werte von 3000 Dollars. 4. Letztwillige Zuwendung der Oberin Julie Spannagel an das DiakonissenhauS Elisabethenstift 311 Darmstadt im Werte von 32 000 Mk. 5. Schenkung der Freifrau v. Rodenstein, geb. Freiin v. Enzberg, an die kath. Kirche zu Bensheim, im Werte von 20 000 Mk. 6. Schenkung des Rentners Ludwig Bücking von Gießen an die Stadt Gießen im Werte von 50 000 Mk. 7. Letztwillige Zuwendung des Schulrats 4^ad Johann Brilmayer von Mainz an den Bonisaziusverein Mainz im Werte von 10 000 Mk. 8. Aus dem Biebertal, 25. April. Der Nutzen /einer guten Obst bäum zücht wird auch in unserem Tale immer mehr erkannt un- gewürdigt. Die Kreisstraßen- 93 er tu al hi ng läßt fortgesetzt größere Anpflanzungen von sachkundigen Personen vornehmen und selbst in der Gegend am Dünsberg verschwinden immer mehr die ehemaligen „Vogelbeerbaume* von der Kreisstraße und dem Klima an* gepaßte Obstsorten treten an ihre Stelle. Für jeden Obstbaum- züchter ist es eine Freude, diesen Bestrebungen zuzusehen. Es wäre zu wünschen, daß sich auch Private mehr und mehr an einer solchen gemeinnützigen Sache beteiligten. — Wetzlar, 26. April. dkeben dem geschäftsführenden Ausschuß ist nun auch ein Ehrenausschuß für die Wer- ningscheu Festspiele aus angesehenen Herren aus Stadt und Nachbarschaft gebildet worden. Daß dies aber geschehen konnte, beweist aufs neue, welchen hervorragenden Ruf die Werningschen Festspiele genießen und welch großer Wert ihnen innewohnt. So sind denn auch die Ehrungen erklärlich, die ihnen zuteil wurden. Nicht nur, daß fürstliche Persönlichkeiten die Vorstellungen besuchten, übernahmen einige über diese das Protektorat, so König Friedrich August von Sachsen über die Zittauer, der Großherzog von Hessen über die Darmstädter, der Prinzregent Erbprinz Ernst von Hohenlohe-Langenburg über die Gothaer und der Senat der Freien und Hansestadt Bremen über die Bremer Veranstaltung. Besucht aber wurden die Vorstellungen von den Königen Albert und Georg von Sachsen, den Großherzögen von Hessen und Wilhelm Ernst von Sachsen-Weimar-Eisenach und Herzog Alfred von Sachsen-Kobnrg-Gotha, Herzog Friedrich von Anhalt-Desiau, Fürsten Günther von Schwarzburg-Rudol- ktadt und Karl Günther von Schwarzburg-Sondershansen, dem Grafregenten Julius zur Lippe-Biesterfeld, dem Kronprinzen des Deutschen Reichs und von Preußen und vielen anderen Fürstlichkeiten. Sie alle aber gaben Herrn Direktor Werning gegenüber ihrer Anerkennung des hohen idealen Wertes und des glänzenden Verlaufs der Vorstellungen Ausdruck. • • Stockheim, 26. April. Der Firma Ernst Horstmann in Bremen, Jngenieurbureau und Bauunternehmung für industrielle Anlagen und Eisenbahnbau wurde auf die Dauer eines Jahres die Erlaubnis erteilt, Vermessungen und Vorarbeiten für die Anlage eines normal- spurigen Industriegleises vom Bahnhof Stockheim aus nach dem Bleichenbachtal ausführen zu lasten. "'Büdingen, 26. April. Die der Aktiengesellschaft für Bahnbau- und -Betrieb zu Frankfurt a. M. zur Vornahme und Vorarbeiten für eine normalspurige Nebenbahn vonHanau überLangen-Bergheim,Eckarts- Hausen, Calbach und Orleshausen nach Büdingen innerhalb des hessischen Staatsgebiets erteilte Erlaubnis ist von dem Großh. Ministerium der Finanzen bis zum 6. März 1907 erstreckt worden. Mainz, 26. April. Die 93äder innung hält morgen den 27. April eine außerordentliche Jnnungsversammlung ab. Unter anderem steht die Erhöhung des Brot- preises auf der Tagesordnung. Es wird angeführt, daß der Preis des Roggenmehles Nr. 0 im September v. I., d. h. nach der Ernte 21,50 bis 22,50 Mk. per Sack (200 Pfd.) gekostet hat und Ijeute 26,50 bis 27 Mk. kostet. Es ist dies ein Ausschlag von 4 bis 5 Mk. Ferner kostete das Weizenmehl 9er. 0 int gleichen Zeitraum 25,75 Mk. und heute 28,50 Mk. per Sack. Unter diesen Verhältnissen ist der etwaige Auffchlag erklärlich. Mainz, 25. April. Auf eine fünfzigjährige juristische Tätigkeit blickt morgen der Großh. Justizrat Haas zurück. Seine reichen und gründlichen Kenntniste und sein offenes, liebenswürdiges Wesen haben dem geschätzten Juristen und Menschen die Sympathien weitester Kreise gesichert. (M. Tagbl.) Frankfurt, 26. April. Der Geh. Justtzrat Dr. Gust. Adolf Humser begeht heute seinen 7 0. Geburtstag. Dr. Humser ist seit 28 Jahren Mitglied der Versammlung der Stadtverordneten und hat ein Vierteljahrhundert bis zu den letzten Kommunalwahlen in ihr den Vorsitz geführt. Humser ist Vorsitzender der Anwaltskammer für den Regierungsbezirk Wiesbaden und des nassauischen K'ommunal- landtags. Als Rechtsanwalt, wie als Politiker — er gehört der nationalliberalen Partei an — erfreut er sich allgemeiner Achtung. Seine Art, die immer der Sache dienen wollte und dem Formelwesen abgeneigt war, macht ihn auch dem politischen Gegner sympathisch, zumal sein kerniger volks^- tümlicher Humor aurfi bei der schärfsten Widersacherschaft versöhnlich wirkte. (Kl. Pr.) Gladenbach, 25. April. Welche Folgen eine Blutvergiftung haben kamt, zeigt uns folgender Fall. Ein hiesiger Einwohner war Vor einigen Jahren mit dem Beschneiden einer Weißdornhecke beschäftigt. Bei dieser Go legenheit verletzte er an der Dornenhecke seine Hand. Da er die kleine Wunde nicht beachtete, stellte sich Blutvergiftung ein, wodurch ihm nach und nach alle Kräfte geraubt wurden, ja er sogar die Sprache verlor und allmählich hinsiechte, bis ihn der Tod von seinem Leiden erlöste. (Hess. Ldsztg.) Vermischtes. * Paris, 25 April. Die beiden Hauptpersonen aus dem Drama von Courrieres 9? e m h und Pruy 0 st ft eiten s ich gegenwärtig im Grand Hotel zu Lille für ein E intr ittSgcld von 50 Centimes aus. Die Plakate zeigen Folgendes an: Jedermann kann die Erzählung unserer schrecklichen Gefangenschaft von 9 bis 12 Uhr mittags und von 2 bis 9 Uhr nachmittags anhörcn. Die Beiden tragen das Kreuz der Ehrenlegion, weshalb ihr Verhalten doppeltes Mißfallen erregt. * Rom, 25. April. Professor Mattencci hat gestern den ersten Aufstieg zum Vesuv Kegel unternommen, um einen Weg für Touristen und Führer zu trassieren. Er stellte fest, daß der Krater mund sich aus einen Umkreis von über anderthalb Kilometer erweitert hat. Aus der Seite von San Giuseppe und Pompeji ist der Kraterrand abgestürzt. Von der Drahtseilbahn sind nur noch ivtntgc Ueberblcibsel vorhanden. Der Vesuv ist gatt« ruhig und stößt nur zeitweilig mit etwas feinem Sand vermischte Dämpfe aus. ihtivcrütäis»Hacbrid?taL Frankfurt a. d. O., 26. April. Zur 400. Wiederkehr des Gründungstages der Universität Frankfurt a. d. O., die hier mehr als 309 Jahre bestanden und 1811 nach BreSlau verlegt wurde, fand im Beisein des Regierungspräsidenten v. Dewitz, des Rektors der Universität Breslau Proi. Dr. Kaufmann, des Prorektors Prof. Kawerau und vieler anderer Ehrengäste eine vom Frankfurter Verein für Kunst und Wissenschaft veranstaltete E r i u u e r u n g s f e i e r im Lienauhausmuseum statt. Hierbei überreichte der Regieruugspräsideut als Geschenk des Kaisers an die hiesige Museumsgesellsciuüt das Bild des Stifters der ersten brandenburgischen Universität, des Kursursteu Joachim L, eine Kopie des im Besitze des Kaisers befindlichen Originals von Lucas Eranach. Der Rektor Kauiuwim überbrachte die Grüße der Uni- verfilm Breslau. Nachmittags faud in der Aula des königlichen Friedrichs-Gymnasiums ein Festakt statt, dem die genannten Ehrengäste ebenfalls beiwohnten. Rom, 26. April. Im neuen Justizpalaste wurde in Gegenwart des Königspaares, des Unterrichtsministers Bosetli, des Marineministcrs Admirals Mirabells re. der Internationale E h e m i k er k 0 n g r e ß feierlich eröffnet. Ter Vertreter des Bürgermeisters begrüßte die Kongreßteilnehmer im Namen der Stadt Nom und gedachte des dahiugefchiedenen Vrofeffors Curie; sodann sprachen unter lebhaftem Beifall Miuisier Boselli, Senator Patemo, der Präsident des Kongreffes, und im 9lamcn des ständigen Kongreß- ausfchusses Professor Witt-Berlin, ferner die Professoren Moissan für Frankreich, Tilden für England, Ostwald-Leipzig für Deutschland, Donath für Oesterreich-Ungarn und andere ausländische Delegierte. Arbeiterbewegung. M agdeburg, 26. April. Zahlreiche hiesige und braunschweigische Arbeitgeber-Vereinigungen beschloßen die General- aussperrung sämtlicher am 1. Mai feiernden Arbeiter vorzunehmen. Hamburg, 26. April. In der Lohnbewegung der in der D a m e n k 0 n f e k t i 0 n s b r a n ch e beschäftigten Arbeiter und Llrbeltcrinncn einigten sich beide Parteien vor dem Gewerbegericht über einen neuen Tarif, der sofort in Kraft tritt und bis zum l. April 1909 Giltigkeit hat. Sport. * * Radwettfahren. Der Sportplatz Gießen, Radrennbahn an der Haardt, wird am 13. Mai seine diesjährige S a i - fett _ mit großen internationalen Dauer-Fliegerrennen erossnen. Der Hauptanziehungspunkt wird der Große Frühlingspreis von Gießen sein, der mit 500, 250 und 100 Mark dotiert ist, die Direktion steht bereits mit besseren Tauerfahrenr in Uuterhanolung. Rege Hände find ick an seit Wochen damit beschäftigt, die Bahn erstklatsig einzurichten. Die Tribünen nnd> Barrieren sind renoviert imb die Rennbahn wird bis zur- Eröffnung im tadellosen Stande sein, so daß jeder Besucher auf seine Kosten kommen wird. Landwirtschaft. — Dem ..Reicksm-;." zuwlge. i , der Sta n d d er Saaten im Deutschen Reich 9)iittc April, wenn 1 sehr gut, 2 gut. 3 mittel, 4 gering, 5 sehr gering bedeuten, folgender: Winter^ weizen 2,6 lim April des Vorjahres 2,4), Wintcrspelz 2,7 (2,1), Winterrvggen 2,6 (2,41, Klee 2,4 (2,9), Luzerne 2,5 (2,4), Be- wäfferuugswicsen 2,4 (2,2), andere Wiesen 2,8 (2,7). In den Bemerkungen dazu heißt es: Die durch das rauhe Märzwetter etwas verspätete Frühjahrsbestellimg konnte im April, d-ank dem anhaltend^ trocken-warmen Wetter, rasch 'und gut bewerkstelligt werden. Sie luar zur Zeit der Berichterstattung b:s auf das Legen der Kartoffeln größtenteils beendet. An Scliädlingcn werden 9Räuse, 9Raden, Kleekrebs, Fritfliegen und Unkraut vereinzelt er- wähirt. 9?itr in Siiddeutschtand werden die Klagen über Mäust- fraß häufiger. Die Umpslügungen wegen der Ausivinterung waren bisher nur unerheblich. Die Saaten, die infolge der nassen und verspäteten Herbstbestellung sehr ungleich in den Winter kamen, dabeir den Winter verhältnismäßig gut überstanden. Ebenso kamen Futtergewächsse im allgemeinen gut durck den Winter. Die Wiesen begannen zur Zeit der Berichterstattung meist eben erst, sich 'zu entwickeln. Handel und Verkehr, Volkswirtschaft. Märkte. (1h.) Gießen, 26. April. Der dicswöchentlichc Vieh- markt hatte einen Auftrieb von 1000 Stück Großvieh, 100 Kälbern und 1100 Schweinen. Der Vormarkt in Milchvieh war wieder sehr flott und nahm das beste Vieh dem eigentlichen 9Rarkwcrkehr fort. Bürgermeisterei, Polizciamt und Eifcnbahn- behörde erwägen, wie man diesen den Hauptmarkt schädigenden Handel vor dem Markt unmöglich machen, bezw. erschweren könnte. Die Handelsleute haben gar nichts dagegen, wenn der Vorhandel eingedämmt wird, und dafür der Auftrieb auf dem Markt in Bahnen gelenkt wird, die ein glatteres und leichteres Abwickeln des Geschäfts ermöglichen. — Am Markt war bet Handel in Milchware recht flott, weil der Vorrat nicht der Nachfrage genügte. Infolgedessen waren die Preise recht hoch, -fach der Handel in Fettvieh machte sich bei guten Preisen. 9lim Kälber markt fomtten, bei der Knappheit dieser Ware auf dem Land, die Verkäufer Preise verlangen, so hoch sie wollten, beim die Tiere gingen reißend weg. Ciangvich war wenig am Markt, wurde auch nicht stark gefragt. Das Geschäft am Schwcinemarkt war seit längerer Zeit ebenfalls inicber trotz ber hohen Preise recht flott. Es hat bies seinen Grunb bann, baß in den letzten Tagen die Preise für fette Ware in ber Gegenb loieber um ca. 10 Prozent gestiegen sinb und fette Schweine in ber letzten Woche wieder stark gefragt würben. Es würben gehanbelt: Mllchkülw pro Stück 1._ Qual 550—475 Mk., 2. Qual. 425—375 Mk., 3. Qual. 350—300 Mk. Fettvieh würbe verkauft ber Zentner Schlachtgewicht fette Rinber 1. Qual. 73—71 Mk., 2. Qual. 70-68 Mk , fette Kühe 1. Qual. 68—66 Mk., 2. Qual. 64—62 Mk., Kälber 1. Qual. 80—75 Mk., 2. Qual. 72—68 Mk., 3. Qual. 69—65 Mark. Gangochsen waren zu haben pro Paar von 900 bis 750 Mark. Schweine würben qefimtbclt pro Paar: Ferkel 3—1 Wochen alt 40—36 Mk., 6—8 Wockxen alt 85—45 Mk., bis 12 Wochen alt 65—75 Mk. Springer leichtere Ware 120—90 Mk., stärkere Tiere 150—130 Mk. Der Markt war vcrhälttrismäßig schnell beenbet unb alle Gattungen Vieh würben geräumt. Nächste Mark- tage 8. uitb 9, M n i b. I., am zweiten Taae auch 'Krämennarkt. Mrehliche Nachriehtem Evangelische Gemeinde. Samstag, ben 28. April 1906: Hatttsdienll. In der Stadtttrche. Nachmittags 2 Uhr: Beichte. Pfarrer D. Schlosser. Sonntag, ben 29. April, MisericordiaS-Domini. Kollekte für bie Armen. Vormittags 9*/, Uhr: Konfirmation der Kinder auS ber Matthäusgemeinbe. Feier bes heil. Abendmahls. Pfarrer D. Sch losser. Abends 6 Uhr: Pfarrer Schwabe. Im Anschluß daran findet die feierliche Entlassung der konfirmierten Chorschuler statt, wozu besonders auch deren Angehörige eingeladen werden. Iu der FohanncSkirche. Vormittags 91/., Uhr: Plärrer Euler. Vormittags 11 Uhr: Militärgottesdiensi. Pfarrer Euler. Nachmittags 2 Uhr: Kindergottesdienst für die Lukas- gemeinde. Pfarrer Euler. Abends 8 Uhr: Versammlung unb Bibelbesprechung tm Konfirmanbensaal ber Johauneskirche. Katholische Gemeinde. Samstag, ben 2 8. April: Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr Gelegenheu zur heil. Beicht. Sonntag den 29. April: 2 . S 0 n n t a g n a ch O st e r u. Vormittaas von 67, Uhr au: Gelegenheit zur heil. Beichte. , um 7 Uhr: Die erste heil. Meffe, vor unb in derselbe» Austeilung der heil. Kommunion. „ um 8 Uhr: Die zweite heilige Messe. „ um 97. Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 2 Uhr: Christeulehre; darauf Andacht. Dienstag und Freitag abend um 6 7- Uhr ist Mai-Andacht. Freitag um 7 Uhr ist Segensmesse. Die Haupt- unb Schlußklaffensiehunsl der 7. und letzten .Hessisch-Thüringischen Staatslotterie beginnt bereits am 3. Mai d. I. Ans die 9rotwcndigkeit rechtzeitiger Loscrneuerung wird aufmerksam gemacht. ss 'u jVWq(j Gießen ai 1Cl”e hierin Rr'4ent’ AÄ-fife 'm seit SoffiS?1® iditen. fr S6**h£* K «»>»»! 2,5 (2 4 i Sft 2,8 (2,7). -°ch ?■"* b™*- m «Jubtaum raijl, unb Unkraut Vereinten R, €lt die Stagen über rc^cn der ^ii5tPinfmin< c ^aten, die infolge b? ung leljr nngfcirfi in fa verhältnismäßig gif c im allgemeinen b-M ur Zeit der Wtrris Volkswirifta/t. der 9 ’ er* SofonP* Mtz s«ng/^^, ÄSat J* bt* Cletnbeit °bnbero»A MrFL: er dieAvölhkÄÄ Hub 1000 Ciüss ftijjbieb, 100 Vormarkt in Mckvieh war beste Vieh bm cigeE^ PolizciM uch bömbebr. en HauWiarlt söädigeck machen, dezw. crsÄm' mW dagegen, venu: -für her Hüi/trieb auf fr ‘in glättetet und leichte — Im Marti W der Vorrat reicht der 5 sie Hreise recht hoch - . gutm Krisen, Int ft .eier Ware aus dm $-„■ sie wollten, denn fr'/ wenig am Markt, - am ÄMinemarkt k? der hohen Preise nii ue MB in den lebten ^-r ■ ld wieder um ca.10^ in der letzten We A !havdelt:M«m-7 l 425-375 ■tauft der Zentner,^. < ^ ttSkirche. iuler. ^fortct H-;; eßdtensi. *' bl! W g unb *** e. Meinte. 28. Apnl^, |Ä* l6nbM-'t8U9 9Ö 9lPriI: iS#** it 6 h eße- Kursblatt des Gießener Anzeigers Bank für handel und Industrie vorn 26* Kyril 1906* Depositenkasse Glesien. Staats-Anleihen nnt b. 1905 do. Ser. 2 it 3 Meininger Hyv. 98.80 Wiesbaden v. 1900 imt b. 1905 . do. do. Preußische TonsolS i. t 190=1 n, b. Verl. umtschb do. v. 91 v. 97 do. 4 Prenß. 1907 i. S. Rudolf Bayr. E.-B -Anl unf. 6. 1906 101.20 E.-B. it. Allq. 9fnL . . do- Vorarlberg . S. Lire 37, Bremer St.-Anl. v. 1898, 92, 99 4 Würzburg v. 1899 unk. b. 1910 8 do. 3 Hamburger v. 1902 unk. b. 1912 M. Homburger St.»Aul. omrt. 1900 n. 1909 i. G. v. 1891 4059 r do. do. 101.70 Kovenbag. v. 19n1 unk. 1011 2043 r 1899 fffrein. Hyv. Mannheim unk. b. 1901 Sächsische Rente 3’/I0 Reavel staatl. aar. Ser. 69.82 unk. b. 1904 «ar. 3 b. 1908 > Stadt BuenoS-AireS v. 1892 i. P. b. Ausländische. 78 40 v. 1888 i. G. do. do. 101.10 Kr. M. 98.10 37, bis inet Ser. 52 do. do. do. Bulqar. Tab. Aul. v. 1902 i. G. 17,, Griech. E.-B. v. 1890 Neuerfr. Lire B . do. i. G. do. do 110. Naab-Odcnb. . . M. N. P. do. 101.10 41/, Oest. Silber.Rente 6.fl. Stan desherrliche Anleihen. M. (conti.) Provinzial- und Communal- Obligationen. v. 1886 . do. 100.20 s-fl. öff.G. Rheiuprovinz AuSg. 20 it. 21 unk. b. 1902 57. dc>. 29 99. M. 1884 3 102 Rumäu. amort. Reute 1881/88, 92, 93 M. 98.50 do. Rente Lose. Bank . do. do. 157.80 Badische Bank . 4 M. 4 47, Ruff. 37.,Gothaer Pram. Pfaudbr. T do. II Bingen v. 1901 unk. b. 1906 do. 144.30 37, do. 37, Darmsi. abg. v. 79 Lit. U n. 81 Lit. A n.V 87, 99 10 Fr. Erlangen v. 1900 unk. b. 1911 100.60 i. B. v. 1900 unk. b. 1905 4 Freiburg 11640 it. 1884 abge 27, 100. Anrechtscheine M. 600/1200 do. Hyv.-Kred -B. 98.30 Lstr. Unverzinsliche Lose. 1901 Ungarische Gold-Rente 2025r M. 300/1200 M. 99. 102. 76. Pes. 98.30 abgest. do. 1890 . ti. 87.70 do. do. 101.90 Lstr. Ultimo Vercinsbank do. Fr. Lstr. Indnstrie-Aktien. 8 102.10 4 abgest. 1878 u. «3 . . 37, do. do. conf. äußere v. 1899 steuerfr. abgest. 80°/, abgest. Lit. J v. 1884 . do. 68.50 . - Pes. 4 ' Frk., Hyv.-Bk. 100.55 Eisenbahn-Prioritäten. 13 . 37, Inländische. 37, Frk. Hyv.-Kred.-Ber. 37, do. 3V, do. 1899-1901 4 Nürnberg b. 1913 1902 unk. unk. b. 1913 a. b. 1908 unk. Elisabe.ä 47, Offenbach K. Kerb. 9kbb. 1887 stf. i. S. b. 1906 unk. 105.80 400 t. 37, Hambg. Hyp.-Bk. Ser 1—190 nnt b. 1905 100.50 Fr r. abgest. do. E. v. 71 i. G. 2*/» do. do. do. do. 5 8 do. do. do. ti. v. 500 500 Pes. Lstr. 100.90 99.05 4 4 4 4 37, 4 3 4 37, 3 do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. 400 400 400 67 10 66.30 NeichSbank Frankfurter M. 1000 Tlr. 100 do. do. do. do. do. do. do. ■ 4 6 4 4 4 4 4 4 4 5 4 27, do. Pav'.er-Rente do. Gold-Rente . do. einbeitl. Rente do. Staat«-Rente do. do. amort. Rente amort. Rente v. 1889 v. 1899 ti. 1891 100 85 100.— 4 37, 4 37, Prag-Dur v. 1896 Raab-Oed.-Ebcnf. do. do. do. dc. do. do. do. G. m. G. K. 4 37, 4 4 4 4 4 4 do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. ti. 1895 . . ti. 1898 . . S. 47 S. 44 M. 1000 M. 1000 M. 1000 2000 r b. 1913 1000 r 100. 98. 4 4 4 4 do. do. do. do. do. do. nnt. b. 1906 unk. b. 1911 4 4 4 4 r 37, 1888 . 1897 . ö. ff. Kr. Lstr. M. Lstr. M. M. ö.fl. M. Kr. 100.30 99.80 1903 1879 1900 3. ff- M. 3. ff. 110.20 106.50 100.80 78.80 78.65 Eisenbabn-Renten-Bk. . Franks. Hyvotbek.-Bauk 146.2° 23 4°. 110.80 do. do. do. do. do. S. G. G G. ®. G. vflG Kr. 88.10 88.20 86.- 86.— 102.70 98.70 101.— 98.30 91.9) 91.80 91.60 80.60 v. 1901 0. 1883 amort. ab 1907 amort. ab 1910 unk. b. 1902 unk. b. 1908 unk. b. 1906 4 37. 98 30 102 60 84.50 86.50 äuß. E.-B i. G. innere v. 1888 . äußere Gold-Aul. ti. 1900 . v. 1903 . ti. 1896 . 98.— 53.20 54 20 92 70 89 40 96.40 95.'. 0 97.— Stockholm ti. 1880 . . Wien Kommunal i. G. 80.80 72.80 do. (Salzkgtb.) stf. i. G. . Unqar.-Galizische . stf. i. S. 500 200 Nürnberg. BereiuSbk. Oest.-Ung. Bank Oest.-Länderbank l?est -Kredit-Anstalt . Pfälzische Bank . . 101 7, 100 90 37, 37. 4 4 4 4 4 37, 37. 37, 158.— 48.— 228.7', 160.10 61.20 'iottbardbabn. . ttfll. Mittelmeer . Anatol. Eiscnb. . strinee Henri Prag-Dux St. Akt. it. 17 unk. 1910 unk. b. 1905 . 4 4 37, 37, do. do. do. do do. do. do. Sard. See. st fr. gar. I u. II . . Steilianische steuerfr. i. G. ti. 1889 ti. 1903 unk. b. 1910 ti. 1884 conti. . . . v. 1888 conti. . . . ö. ff 200 5. ff. 200 ö. ff. 200 . M. 600 s. ff, 350 98 80 100.50 143.20 150.10 151.30 37, 37, 37, 4 Kr. 1400 8. ff. 200 8. ff. 260 M. 1200 Dir. 200 600/1200 Franken-Allee, garant. ti. Frankfurt Frankl. Hof r. 105 Neue Boden r. 102 3 57« 4 4 4 4 4 4 37, 3 conf. ti. 1890 steuerfr. rontt. nn't ti. 1903 Bagdad-Babn 8. ff. M. 102.80 98.50 37, 4 37, Madrider abgest. . . . Meininger Präm. Pfaudbr. Oesterr. n. 1860 . . . Oldenburger Russische ti. 1864 . . . Russische v. 1866 . . . 37, 37, 4 37, 3 102.40 98 — 37, do. 37, do. 47, 37, 3 4 4 do. do. do. do. do. 3 Hamburger v. 1866 . . 3 holländische Komm. ti. 1871 3»/ Klffn-Mindener .... 37'Lübecker ti. 1863 . . . 27,Lüttick>er ti. 1853 . . . 4 37, 8 4 4 37, Ungar. Kreditbank . . Unionbank (Wien) . . Wiener Bankverein. . Württbg. Bankanstalt . Ser.301-310 unk. b. 1908 Ser. 311-330 unk. b. 1913 Rbl Lire M. 135 — 65.— 142.60 160.- 133.7, 355 — do. v. 1887.91,93,99 do. v. 1886,97,1902 Schweiz. Central v. 1880 . MoSkau-Kalan unk. 1915 Russische Südost 97 steuerfr. Fr- Fr- do. do. do. Zürich 17. 4 2*' 4’ 4 4 4 4 103^0 103.36 88.— S. 15-19, 21-26, 35, 36 u. 38 do. S. 27, 37, 39 it. 42 unk. 1905 . . M. 600 M. 600'1200 M. 600/1200 31 ? 37, 37, , Ftal.stl.gor.E.B.Ser. A-D.i.G. fttat Mittelmeer steuerfr. i. G. ti. 1895 ti. 1898 do. do. Lissabon Moskau Pes. Lstr. M. ti. 1889 I. Rq. ti. 1889 IT. Rg Mitteld. Bdkr. (GreizlAu. B.M. innn Mitteldsche. Kreditb. . M. 300/1200 Natlb. s. Dtschl. S.I-V M. 300/1200 Nürnberger Bonk . . . M. 1600 4 4 4 4 4 4 3'7 37, 37, Prenß. Radenkreditbank do. Htiv -?lkt.-Bk. M t. G. ti. 1903 t. 6t h. 1891 ti. 1894 . ti. 1898 . Pfälzische do Nllgememe Deutsche Kleinbahnen abg. 60% do do. Hessische do. do. do. do. M. Fr. do. Ser. 14 Ser. 16 Ser. 18 Ser. 20 Ser. 12, ti. 1901 unk. b. 1906 ti. 1888 .... v. 1895 . . . v. 1898 unk. b. 1903 1905 239.30 113 30 131 80 188.20 161.20 114 30 119 70 207 30 158.80 96 80 123.10 129.90 116.90 216 30 118.50 ti. 1901 v. 1894 ti. 1905 ti. 1902 nnt b. 1907 ti. 1903 nnt b. 1908 v. 1897 1891/92 (abgest . 1898 1902 unk b. 1908 1905 4 Fürstl. 37, do. 11. 1891 . . ti. 1891 Lit. H v. 1901 unk. b. 1906 . abgest ti. 1887 ti. 1891 abgest. . . . ti. 1896 v. 1898 ti. 1902 Ser. II nnt b. v. 1901 nut b. 1907 . . v. 18«7/89 ti. 1896 nnt b. 1901 . . v. 1903 nnt b. 1914 . . do. do. ti. 1886 . . . ti. 1895 . . . ti. 1886 . . . Ser. 30-33 nnt BereinSbonk DiSkonto-Geseffschaft Dresdner Bank . . Dresdner Bankverein 95.30 95.80 do. do. Oe st. Süd Bank-Aktien. . M. 1000/3000 Letete Dir. 6.15 87, 57, 0 12.95 9 47, V 67, 8 do. Anleihe v. 1901 nnt 1909 do. von 1892 u. 94 do. ti. 1902 unk. b. 1910 do v. 1896 37, do. 102.50 103.- 94.75 87.40 100.75 100.10 100.40 100- 102.80 do. do. St.-Rente St.-Anl. ti. Anl. abgest. do. . . do. . . 22 it. 23 . . 10, 12-16, 24-26 3 r- 4 37, 87, 3 4 37, 37, „ R abgest. (Straßenbahn) v. 1899 v. 1901 ?lbt. I. . . n. 1901 Abt. II. it. in 37, 37, 37, 87, 4 37, 37, 37, 37, 37, 37, Fr. M. ti. 1896. v. 1898. 1887 stf. gar. . . . i. S. 200/1000 Tlr. 100 Tlr. 100 ö. ff. 100 Tlr. 100 Tlr. 100 Tlr. 50 ri.ff.100 Tlr. 100 Tlr. 50 Fr. 80 Fr. 100 Tlr. 100 ö. ff. 500 Tlr. 40 5. ff- Kr. M. Fr. Pei. Lstr. 156.- 2-11.50 133.- 92.75 292 50 171.— 123.7, 164- 123.90 122 60 144.— 101.R0 102.20 102.— 102.60 100.— 103 — 103.10 101.10 98.10 10'.50 99.15 37, do. 37, do. . . ff. 7 . . ff. 7 . Tlr. 20 . Tlr. 10 . . Fr. 15 . Lire 150 . Lire 45 . Lire 10 . . f. ff. 7 . Fr. 10 . s. ff. 100 . Ü. ff. 100 . . L ff. 7 . 8. ff. 10 . Fr. 40r' . Fr. 400 . ö. ff. 100 . Lire 30 100.80 100.80 98.- 98- 92 20 96 50 37, 37, 3% Ser. 15 unk. b. 1906 Ser. 19..... Kommunal Ser. 1 unk. 1910 r.Rbl. M. do. S. 31 do. S. 40 do. S. 43 do. S. 46 alt. K. Rbl. 100 alt. K. Rbl 100 . . 8. ff. 150 145.60 145.40 375. - 39.50 do. -Wächtersbach v. 37, do. do. do. do. do. 4 4 37, 37, 37. 3Vt 37, 37, 4 37, 37. 37, 4 ! o«/ - '10 4 I 4 do. 1000 500 1000 133.— 150 — 127.50 Gießen do. do. do. do. do. do. do. Franz-Jot Kaschau-Odrb. a. Deutsche 37, Deutsche ReichS-Anleihe . 100.60 99.50 100.— do. i P. . v. 1898 unk Fnvest-Anl. . ti. 1889 . . . 4 5 5 4 4 37, 6 n 3 4 4 3 5 5 95.— 490.— 405.— 80-50 do. do. do. do. Fulda ti. do. Badische do. do. do. 66.90 66.90 5 7 9 87. 8 97, 7‘ 7- 7 99 50 99.90 85.60 87 30 99.10 9'.60 99.60 89.— 3 3 84.25 81.90 82.20 77.50 75 5n 75.20 100.10 101.— 4% Grs. Henckel Hg.v.Donn. r.L105ti-84 Solms-BraunfelS v. 1880 . 68.75 69.80 14.T- 91.80 162.30 v. 1890 ti. 1893 v. 1896 v. 1897 ti 1903 ti. 1905 S. 28, 30, 32 u. 33 (tilgt).) S. 29 nnt b. 1906 . . . S. 45 (tilgte 74.80 101.70 101.80 102.20 72.45 116.10 104.30 100 — 101.10 100.20 104 50 79.10 78.8) ti. ti. do. Monovol-Anl. v. 1887 . Italienische Rente 121.50 142.70 200.30 160.40 189.— 257.— ti. 1881 v. 1888 v. 1898 ti. 1903 . Ser. I Salonigne-Constant. Jonction . . do. Monastir . . 2020/4040 n. 34 nnt b. 1907 . u. 41 unk. b. 1910 . unk. b. 1913 . . . unk. b. 1908 . . . do. Landeskultur-Rente do E.-B -Anl. . . Staats-Rente . . . do. ti. 1897 steuerfr (Eisern Tbor) Goldstfr. Solmö-Laubach abgest. . . Solms-Licki SolmS-Rädelbeim . . . . Wittgenstein-Hoßensteiu . . Psenburg-Büdingen . . Psenb.u.Büd -Birstein v. 1887 da. ti. 1896 unk. 1912 103.— 103 — 98 30 88.30 do. do. 12 5 6 9 87, 6 67, 9 77, 47o 67, 7 5% 10 57 r 6 87. 47, 37, do. do. r. 101 4 5 27„Süditak. (Merid.) Sr.A-H. 4 ToSeanische Central . . 5 Westsicilian ti. 1879 37, Gottbardbabn .... 37, Fura-Bern-Luzern gar. 3% Jura-Simvlon v. 1894 4 ' Mannheim v. 1894 v. 1905 unk. b. 1915 Bahr. Bank (Münch.) abg. M. 1000 do. Htiv.« it. Wechsclbk. f. st. 500 Berliner HandelSg. . M. 500/1000 do. Hyv.-Bk. Lit. A M. WO0 do. do. Lit. B M. 1000 BreSl. Diskontobank Mk. 600/1200 Commerz, u. Diskonto-Bank . . Darmstädter Bank . . M. 1000 (Bonk f. Handel n. Industrie) Deutsche Bk. S.I-VII M. 600/1200 Effekt.- n. Wechsclb. T(r. 100 100.30 88.15 100 20 88.30 102 60 98.90 98 80 3 3 3 4 4 do. do. do. do. do. do. do. do. Staats, oder vroviuzial.garant. '/, Heff.LandeS-Htw.Bk. Ser.I—V unk 1909 37, do. do. Kommunal Ser In.TI unk 1909 37, Naffauische LandeSb. Lit. F. G. H. K. u. L. 5 5 5 47, 47, 4 Vort Dlv. 7.04 87, 57« 3 12.9t. 8 4 4 6 67. 7" do. do. do. 37, Kassel abgest 37, Kissingen n. 1886. 1888 n. 1903 4 " Köln ti. 1900 ... 37 Kreuznach ti. 1888 u. 1898 . . 37, Lahr v. 1889...... 37, do. v. 1902 37, Limburg abgest 3% Ludwigshafen ti. lq96 . . . 37, do. v 1903 iiiu. b. 190 4 Mainz v. 1900 imt b. 1910 . Oest.-Ung.StaaSb. I Ocst.Südb./Lomb) Oest. Nordwest A ■ 37. Alzeti ti. 1899 unk. b. 1912 . . 37, Aschaffenburg ti. 188R .... 4 Augsburg ti. 1901 unk. b. 1908 . 4 Babenhausen (Hessen) 37, Baden-Baden ti. 1898 unk. b. 1903 37, Bamberg v. 1RR8...... 3% Berlin ti. 1886/92 3 3 Oest. E.-B. St. Sch.-Berl-ki. (con Elilab. Obs.) I. G. steuerfr. . Oest. E.-B. St. Sch.-Bersch. (con Franr-Joses) i. Silb. steuerfr. Oesterr. Lokakb. (verstaatk.) . . do. E.-B. St. Sch.-Berlch. (abge Esisab.-A.) i. steuerfr. Pv. Portug. uniffz. ti. 1902 Ser. I . do. uniffz. v. 1902 Ser. in . do. Sveziffz 4 4 4 37, 3% 37, 3% 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 5 5 3 47, v. 1888 contiert. v. 1897 v. 1902 ti. 1905 do. do. do. do. do. do. do. (.»Bk Ser. Ser. 6 Ser. 7 Ser. 8 Ser. 9 abgest. 103.— 100.80 98.- 98.50 98 50 98.50 98.50 98.50 100.— 95 50 100.80 100 80 101.60 102.— 102 50 94.90 100.— 94.75 94.90 ('6.75 100.50 100.70 95.80 95.80 101.40 82.- 4 Stuttgart v. 1895 nnt b. 1905 37, do. ti. 1904 nntilgb. b. 1912 4 Trier v. 1901 unk. b. 1906 . . 37, do. v. 1899 37, Ulm ti. 1905....... 12 5 6 87, 7% 57, 67« 9 ? 6 5 10 47, 6 87. 4 7 5 6% 9 77. 8 9% 77, 7 7 98.90 99 — 99.70 99.70 do. 98 unk. 1909 stsr. gar. do. 1901 uncv.b. 1915stf.g. 903 StaatSanl. ti. 1905 . . . Consolid.-Anl. v. 1880 . Mold-Anl. ti. 1889 . . Eons. E. B Ser. I u. II 89 Gold.Ant Em. m ti. 1890 Staats-Rente v. 1894 . alt.s do. ti. 1902 stenersr Gold-Anl. ti. 1894 steuerfr. do. ti. 1896 steuerfr. Aktien ausländischer Transport- Anstalten. VL Chile Kold-Anl. v. 1889 . . . »' Chinesische StaatS-Anl. ti. 1R95 . AnSdach-Gunzenh. . Aiiqßbnrqer . . . Braunschweig . . Finnländische . . Freiburger . . . Genna .... Mailänder . . . Mailänder . . . Meininger . . . Nenchateler . . . Oestr. ti. 1864 . . Oestr. Kredit n. 1858 Pavenb. Gräff. . . RiidolsS-Stiftung Türkische .... do. .... Ungar. Staats . . Denetianer . . . nnk. b. 1901 . unk. b. 1902 . unk. b. 1908 . nnt b. 1910 . 27,Stuhlweißenb.»Raab-Grar do. er. A. Sch. . ö. ff. 150 Braunschweig. LandeS-E.-B. II E . . do. I E abgest. . do. HIE nnt b. 1905 imt b. 1907 Ser. 10....... Hypotbeken.Akt.-Vt l „^0, do. I Hyv. B. Lk. 4°/» gar. v. d. G. b. 1904 do. do 37, Südd. Eisenbahn-Ges. Darmstadt . . . do. do. v. 1904 37, do. <. 11. > 37. do. ti. 1886 u. 88 37, do. 41', Bukarest 47, do. 47, do. 47, Eisenwerke Lossar r. 102 47, Elektr. TOerT Homburg r. 103 D. Atlant Telegraf . . . do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. da. do. do. v. v. v. v. v. ti. ti. Rhein. Kreditbk. M. 600/10,90/1200 Rhein. Htw.-Bank M. 600/1200 Schaffbaus. Bankver. M. 10/X) Südd. Bodenkredit-Bank . M. 600 5 47, 4 37, 3 4 Heidelberg 37, do. 37, do. 37, Karlsruhe 37, do. 3 do. 37i Hess. Provinz O'oerbessen . . . 37, do. do. Starkenburg . . . 37, Frankfurt a. M. Lit. N u. Q abgest. 3'/. Schwedische v. T880 abgest. .. . . 3V, do. v. 1890 . . . . . 3 do 37, Schweiz. Eidg. (A.-G.) nnt b. 1911 4 Serb. amort. . 1895 (405) . . . 4 Svan. ansl. Rente v. 1882 abgest. do. do. do. do. do. do. do. link. b. do. do. do. do. do. do. do.. Worms do. ho. do. Verzinsliche Badische Prämien .... Bayerische Prämien . . . Donan»Regnsierung . . . 37, Casseler LandeS-Creditanst. unk. . . Diverse Obligationen. 4 BudernS r. 103 . 5 Dtsch. Luxemb. r. 100 47, do. r. 102 41L1 Eisenb. Rentenbank do. nnk. b. 1907 do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. Egyvtische unifizierte do. vrivil. . . do. garantierte ,, Offenbnrg v. 1898 unk. b. 1904 4 ’ Pforzheim v. 1899 unk. b. 1904 unk. b. 1906 37, do v. 1903 untilgb. b. 1908 37' Nauheim v. 1902 nnt b. 1912 37i Neustadt a. d. H. v. 1889 . . v. 1903 unk. b. n. Außereuropäische. Argent. inn. G.-Anl. v. 1887 Pfandbriefe. Berl. Hyv.»Bk. (vr. Pommr.i abgest. 80°/, 2*/le LivorneS. Lit. C. D. n. T)(2 500 Lomb.) fff. »0. * do. „ 100 50 100.50 100.50 100.50 102.70 97.— 97.—' 97.— 97.60 3", Türk.-Eavvt. Tribut .... priv. ti. 1890 steuerfr. 20/10m do. Südwest stsr. gar. 408/2040 Rhäsan-KoSlow steuerfr. gar . . do. UralSk steuerfr. gar. 404/2020 do. do. 97 steuerfr. gar. . Warsch.-Wien. st fr. gar. 2020/4040 Wladskawk. 95 stfr. gar. 408/2040 Anatolische i. G 2040 r do. i. G. (S. H Erqnz.) 2040 Porig. E. B. v. 86 Bolra Balxa . . 47, Mecklb. Htiv. u. Wbk. Ser. I verl. ä 125 do. Ser. 3 abgest...... do. conf. innere . . o L do. 31/, do. 37, Württembg. v. 1875—80 abgest. Ausländische. ster..rfr. i. G. . . 2000 37, Gräff. 3»Z Fürst!. 31/, Gräff. 4 Fürst!. do. Landw. Kreditbank Lit. D-J . . . do. do. Lit. N-P Hambg. Hyv.-Bk. S. 141 -340 unt b.1905 do. do. ©. 341-400 unt b.1910 do. do. S. 401-470 unk. b. 1913 37" 3*/! Metz v. 1903 nnk. b. 1912 . 4 München v. 1900/01 nnt b. 1910/1 L Europäische. 47, Bosnien n. Hercegov. ti. 1902 imt 1913 47, Javaner Ser. II ti. 1905 . . do. ti. 1905 . . . - Merit amort. mnere Ser. I—TV 5 5 Oest.-Ung. Stsb. 1873/74 i.G. 100 M. Tlr. do. Brünn-RS. 72 stf. i. G. 4 do. StaatSb. ti. 83 „ L G. M. 3 do. I—VITT Em. „ i. G. 500 Fr- 3 do. IX Em. „ i. G. 500 3 do. ti. 1885 „ i. G. 500 — 3 do. (EroänzgS.-N.) , i. G. 500 .. 3 do. ti. 1895 stf. i. G. 1000/2000 M. 4 do. Pfdbr. Bk. S 18 unk. b. 1908 . 4 do. do. S. 19 nnk. b. 1909 . 4 do. do. -e. 92 imt b. 1912 . 4 do. do. S 25 unk. b. 1914 . 4 do. do. S. 27 unk b. 1915 . 374 do. do. S. 23 unk b. 1912 . 3»/. do. do. S. 96 nnt b. 1^14 . do. do. S. 17 nnt b. 1905 . 37, do. do. S. 18 unk. b 1908 . 37, do. do. S. 94 unk. b. 1912 . 37, do. do. 97.50 4 Westd. Bdkr. Hhti. (K öln^S. 1 unk. b. 1904 101— 4 do. ho. do. Ser. 2..... 101.— 4 dv. do. do Ser. 5 unt b. 1909 101.40 4 do. do. ho. Ser. 6 imt b. 1911 101.90 4 do. do. do. Ser. 7 unk. b. 1^13 102.40 37, do. ho. ho. Ser. 3 imt b. 1905 95.60 87, hn do. ho. ®er. 4 imt b. 1907 96.70 4 Südd. Boden Kr. S. 53 n. 54 unk. b. 1906 101.10 frankfurter Oärff berliner Carle. 99.80 Afchaff.Mafch.Pav 173.- BliefenbachBergw. 79.— 94- Neue Boden A. G. 145.— ^ochumer Gun . 254 40 100 8'J Brauerei Binding 24? - BudernS Eilen . 131 50 102.- Henninger . 162.50 Concordia Bergb. 339.— 101.— „ ho. Pr.Akt. 163- Dt. Luremb. Bgw. 240 50 103.— „ Kemvff . . 139.3C Elektr.Lichtu.Kratt 139 - 96 40 „ Mainzer Akt. 109.- Elchweiler Berqw. 2 6 25 96.40 Rettenmeyer 130 50 Fai;on Mannstädt 219.50 97.50 „ Stern/Oberr.) 226.5< Gellenkirch. Brgw. 229.50 99.20 * Verger . . 102- Harvener „ 220.— Lementf. Karlstadt 125.80 Naiver Eisenw. . 240.60 100.20 Cdem. Bad Anilin 456 25 Hemmoor Zement 140.75 100.90 „ Blei u.Silb.Br. 141.- Hidemia Berqw. —. —— 100.50 w GrieSb. Elektr. 265 — Hörder Borz.Bgw. 201.— 101.30 „ Albert . . 379.7' Hösch. Eisenw. 247 50 102.30 Dt. Atk. 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