Erstes Blatt 156. Jahrgang Dienstag 27. Februar 1906 Pie heutige Dummer umtaht 8 Seilen. VezugSpretS: monathcb 75 Pi., vrertek- jährlich M!. 2.20; durch Abhole- tu Zweigstellen monailidi 60 Pf.; durch dicPosl 2lk. 2.—viertel- jährl. ausschl. Destellg. Annahme von Anzeige« für bic Tagesnummer bis vormittags 10 Uhr. Zeilenprels: lokal 12 Pf* mrsivärts 20 Psg. Verantwortlich fßt den po(tL und allgem. Teil: P. Wittko- rür rStabt und 2anb* und ,GenchtSjaal'-. Ernst peß; für den Anzeigenteil: Hans Beck. Die Ankunft der Brant. ,2er oldenburgische Hofzug mit der Herzogin Sophie Charlotte, dem Großherzog von Oldenburg und dem Gefolge traf um 12 Uhr 50 Mn. in Rathenow ein, wo festlicher Empfang durch die Behörden stattfand. Tort wurde mit dem kaiserlichen Hofzug die Fahrt nach der Residenz fortgesetzt. Utni 1 Uhr 55 Min. traf auf dem Ehrten Äahnhofe die Großherzogin von Oldenburg, um 2 Uhr <5 Min. der Großherzog von Oldenburg mit der Herzogin- Braut ein. Ter Eroßherzog und die Großherzogin begaben sich alsbald nach dem Schloß Bellevue. Die Herzogin-Braut wurde auf dem Lehrter Bahnhofe von dem Oberstallmeister Frhrn. v. Reischach, dem Gouverneur von Berlin Generalfeldmarschall v. L-ahnke, dem Kommandanten von Berlin -Generalmajor v. Moltke, dem Polizeipräsidenten v. Borries empfangen. Ersterer geleitete die Herzogin-Braut zum Wagen, der nach Schloß Bellevue fuhr. Eine nach Tausenden zählende Menschenmenge begriißte Vie Herzogin-Braut auf der Fahrt durch den Tiergarten nach Schloß Bellevue. Hier hatten sich inzwischen eingefunden: -der Kaiser, die Kaiserin, Prinzessin Friedrich Karl, der Kronprinz, die Prinzen-Söhne und die Prinzessin Viktoria Luise. Kor dem Schlosse stand die Leibkompagnie des 1. Garderegiments zu Fuß unter dem Befehl des Prinzen Eitel .Friedrich. Bei dem Eintreffen der Braut präsentierte die Essen, 26. Febr. Frau Krupp hat anläßlich der Silbernen Hochzeit des Kaiserpaares eine mit einem Kapital vor, einer Million Mark ausgestattete Stiftung zur E r w e i t e e- un9 Auguste-Viktoria-ErholungShauses auf dem Altenhof bei Essen und zur Errichtung eines Erholungsheimes für grauen und Kinder geschaffen. Die Zinsen, von 300 000 Mk. sollen zur Bezahlung der Pflegekosten reserviert bleiben. Der verfügbare Rest deS Stistnngskapitals soll zur Der-, größerung des bestehenden Männer-ErholungshanseS, bezw. zur Erweiterung des Altenhofes verwandt werden. Ak ünchen, 26. Febr. Der Prinzregent begab sich heute mittag- in preußischer Artillerieunnorm zum preußischen Gesandten Grasen Pourtales, um ihm anläßlich der Silberhochzeit des Kaiserpaares seine Glückwünsche zum Ausdruck zu bringen. Rach der Abfahrt des Prinzregenten fuhr Prinz Ludwig beim Gesandten vor. Dvontheim (Norwegen), 26. Febr. Mehrere tausend hiesige Burger sandten dem deutschen Kaiserpaare zur Slberhochzeit eine künstlerisch ausgestattete Adresse, ferner wurde eine größere ^umme für die Armen der Stadt gesammelt. politifcbc Wochenschau». _ Gießerr, 26. Febr. 1906.*) Die-Lteu erkomMissi on des Reichstags ist recht lebhaft damit beschäftigt, neue Aderlässe vorzubereiten; merkwürdiger- tveiie lnt sie zu ihrem besonderen Versuchsobjekt den Verkehr! ausenehen, der nach allen möglichen Richtungen hin belastet werden soll. Man blickt daher mit recht unfreundlichen Augen aus die Tätigkeit der Herren, indes wollen wir hoffen, daß wenigster,s das Plenum Vernunft annimmt. Ter R e i ch stag nahm in der vorigen Woche u. a. das *0 Wegen Raummangels um einen Tag verspätet. kleines Feusüeton. ;— Im Lefsing-Tbeater zu Berlin gelangte am Samstag „Der Rn fdes Leben Schauspiel in drei Men von Artur Schn inl er, zur Erstaufführung und wurde nach idem lebten Akte entschieden abgelehnt. Auch nach den beiden anderen Men kämpfte Zisckien mit dem von Freundeshand ge- nlachten Applaus. Schnitzler hat in seinem neuesten Werke dasselbe Problem behotidelt lüie Sudermann in_ seinem Schauspiel: ES lebe das Leben! Das Leben ist nach Schnitzler das höchste aller Guter; deshalb folgt Marie dem Rufe des Lebeirs und darum wird auch den blauen Kürassieren das Sterben so schwer. Denn die Offiziere — die Handlung spielt in Wien um die Mitte des vergangenen Jahrhunderts — haben, um eine alte Schmach ihres Mrassierregimentes mit ihrem Blute zu tilgen, den Eid geschworen, in der nächsten Schlacht alle bis auf den letzter! Reiter in den Tod zu gehen. Um diesen Entschluß dreht sich die Handlung. .Die beiden Mädchen, die durch ihre Zärtlichkeiten zwei Mrassieroffizieren die letzten Stunden versüßen, sowie die ehebrecherische Gattin des Obersten, sind nymphomanffch veranlagt, und das Offizierkorps scheint, wenigstens nach den drei vorgeführten Exemplaren zu schließen, nur aus Lumpen und Schuften zu bestehen, die sicher nicht in den gewissen Tod geben würden. — Mit dem Märzheft schließt der 17. Band der Darmstädter Kimstzeitschrift „Deutsche Kunst und Dekoration"*, ab. Tiefes *) Verlags-Anstalt Alexander Kvcch-Tarmstadt. Einzelpreis Heftes mit 82 Abbildungen 2.50 Mk. Im Llbounement viertel- Wrlich 6 Mark. Heft enthält als Einleitung einen Aufsatz, über moderne Blumen- malerer, illustriert mit guten Werken dieser sonst so krank dar- nlederliegenden KUnsttätigkeit. Dann folgen künstlerische Porträt- ansnahmen von Photograph Hilsdorf in Bingen. Darunter em geradezu hervorragendes Bild des Großherzvgs von Hessen; ferner Menzel, Thoma, Begas und andere Größen. Jeder Fach- und Liebhaberphotograph sollte diese Mersterwerke beachten. Tas Märzheft enthält noch eine groge Anzahl Abbildungen nach Werken des Münchener Plastikers Georg Wrba, einen Künstler, der sein Können an die Lösung praktische'' Aufgaben wendet, und ca. 40 Abbildungen von 'Arbeiten der Schüler und Schülerinnen eines Münchener Lehr-Ateliers Alle Abbildungen des Heftes In eien Künstler und Kunstfreunden schätzenswerte Anregungen und Belehrungen. — Zur Erlangung von Entwürfen für das National d en k- mal, das im Oktober 1607 zur Erinnerung an die uaft-male Erhebung Preußens und zum Andenken Friedrich Wilhelms III. und der Königin Luise in Memel errichtet werden soll, wurde ein engerer Wettbewerb ausgeschrieben, zu dem folgende Künstler ousgefordert wurden: Professor Breuer, Professor Janensch, Lewin Funke, Felderhof, Wenck und Professor Reusel-Königsberg. Die Kosten sollen 80 000 Mk. betragen. — Der „groß eRem brandt" im Staede Ischen Inst i t u t gibt, so wird aus Frankfurt iMaini geschriebeir Anlaß zu einer merkwürdigen kulturgeschichtlichen Beobachtung' Diese neueste und wertvolllte Erwerbung des Frankfurter Dfti- seums stellt dar, wie die Philister Samson fesseln rmd blenden Rembrandt hat das äilb 1637 gemalt. Der geharnischte Mann Nie Aoppelhochzeilsfeierlichkeiten in ZSertin. m. Berlin, 26. Februar. Des Kaisers alte Kameraden. Die gonge Stadt ist beflaggt. Wenn auch von buntem Blumenschmuck abgesehen werden mußte, so macht e§ doch einen freundlichen und einheitlichen Eindruck, vorwiegend Tanncn-Guirlanden, Myrtenkränze und Myrtenkronen verziert mit Fahnen der oldenburgischen und preußischen Farben zur Ausschmückung verwandt zu sehen. Unter den Linden wogt eine festliche und dichte Menge. Der Kaiser unternahm um 10 Uhr eine Ausfahrt und besuchte den Reichskanzler Fürsten Bülow. Er begab sich bann nach dem Marslall und besichtigte hier den Kronleuchter aus Geweihstangen, ein Geschenk der Hofjagdreoicre, und das Geschenk der deutschen SchiffSbaugesellschaften, 12 silberne Schiffsmodelle. Bald nach 11 Uhr rückte in den Schloßhof die zweite Kompagnie deS 1. Garderegiments zu Fuß ein, die vor 25 Jahren unter dem damaligen Prinzen Wilheln^gedient hat, etwa 170 Mann. Das Kommando hatte Kastelmn Börns. ES fanden sich ferner ein Oberst und Flügeladjutant v. Berg und die Offiziere, die im Jahre 1877/78 bei der Kompagnie gestanden hatten. Gegen 12 Uhr erschienen der Kaiser in der Uniform des 1. Garderegiments zu Fuß, die Kaiserin und die Prinzessin Viktoria Luise. Kattellan BörnS überreichte den Frontrapport. Der Kaiser schritt die Front ab, redete jeden einzelnen an und erkundigte sich nach feinen Verhältnissen. Die Kaiserin und die Prinzessin begleiteten ihn dabei. Kastellan Börns hielt hierauf eine Ansprache und wies auf die Adresse und die Stiftung für die 2. Kompagnie hin; Kanzleisekretär Hartmann überreichte die Adresse. Der Kaiser dankte in seiner Erwiderung besonders für die Stiftung von 3000 Mk. Er werde das seinige tun und dem Kapital eine weitere Summe hinzu fügen. Er dankte ferner den Leuten, daß sie gekommen wären, um ihrem alten Kompagniechef gegenüberzustehen und an dem 'Feste in seinem Hause teilzunehmen, und für ihre Anhänglichkeit an ihren König und sein HauS, ihr alteS Regiment und ihre alte Kompagnie. Zur Erinnerung an den heutigen Tag habe er ein Erinnerungszeichen gestiftet, welches er allen auShändigen werde. Das Zeichen besteht auS einer 25 in einem Silberkranz auf weiß und gelb gestreiftem Bande. Der Kaiser händigte selbst die Attszeichnung einem jeden ein, nahm daraus den Parademarsch seiner alten Kompagnie ab und verabschieoete sich dann. Die alten Kameraden wurden hieraus im Schlosse bewirtet. Nr. 49 Ersitzet«, tLgktch außer Sonntag-. Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem kesstschen Landwirt die Lietzener Somllien» blätter orermal in der Woche beiqelegt Rotationsdruck u. Verlag der Brüh l'scheu Unwers.-Buck-u.Stem- druckeret. R. Lange. Redaktion. Ervedttioa und Druckerei: Schulst ratze 7. Redaktion fcsss» 112 Verlag u.Exped.^^51 Adreffe für Depefchen: Anzeiger Gießen. der dem überwältigten Samson das linke Auge aussticht, be> nutztdazu einen Dolch, der die charakteristische Form der meu $ 3cigt, mit geflammter rauhgeäUer Klinge und! als Enn eine ut Holz geschnitzte Menschenfigur. Diese Beobacht- mrg zergt deutlich, wie um die Mitte des 17. Jahrhunderts bie Handelsbeziehungen der Niederländer zum Dunda-Archipek so hey un Volksbewußtsein wurzelten, daß die Mnstler von dort herübergebrachte Gebrai•.chsgeaenstände in ihren AnschauungskreiZ aufnaymen und in ihren Werken verwandten. lltz^^nard Shaw: Cäsar und Cleopatra. Eine) histornche Komödie. (S. Fischer, Verlag, Berlins Geh. 3 Mk — ^ahaw scheint berufen, in Deutschland das Mißtrauen gegen oie moderne englische Dramatik zu zerstören. Er ist ein bis .^ntrullät eigener, bis zum Spleen Fonfecuenter, ganz Person. :cher Autor; d'bei modern bis in die Fingerspitzen, skeptisch • JennmbercT wider Willen und Aesthet. Seine .Kvrnödie „Cäsav und Cleopatra" würde passend den Titel führen „Cleopatras Er« zwhung ; Cleopatras Erziehung aus einem sechzehnjähriaen -1U?cr Schönheit und w'ntaiie5 enft-l(^,mateTO WU» G-st--lt, die ShakefpeareI .zSto Bteirffeit hatte sich nach d-nt Erfolg von .„-orn Uhl" ein Bauerngut zugelegt. Jetzt, nach dem E-- ,üül? €T im Hamburger Villenort Blankenese eine Beytzung erworben und wird sich dort ein Land- Haus bauen. Kompagnie. Die Musik spielte die oldenburgische Hymne. , Der Kaiser führte die Herzogin-Braut die Front der Kompagnie entlang und nuhm mit der Herzogin den Vorbeimarsch entgegen. Hierauf fand im Schlosse Bellevue Früh- stücksLafel statt. Einzug in Berlin. Um 5 Uhr nachmittags hielt die .Herzogin-Braut in Begleitung der Prinzessin Friedrich Karl vom Schlosse Bellevue aus ihren feierlichen Einzug in die Hauptstadt, i Ten Zug eröffnete eine Eskadron des 1. Garhe-Drag.-Regts., 1 Jann f°*0icn in einem sechsspännigen Wagen der Hofstaat , der Braut u. s. w., hierauf eine halbe Eskadron Garde- i du-Corps, dann der große sechsspännige Staatswagen i nnt der Braut und der Prinzessin Friedrich Karl. Aus ’ der rechten (Seite des Wagens ritt Oberstallmeister Frhr. u. Reischach, auf der linken der Kommandeur der Leib- 1 eskadron des Garde-dn-Corps. Dann folgte wieder eine ' hnlbe Eskadron Gardc-du-Corps, an deren Spitze der Kron- ! pisiuz ritt, hieraus der Wagen mit den Damen der Braut, i Eine Eskadron Garde-Kürassiere mit Trompetern bildete i den Schluß des Zuges. Innungen bildeten längs der Fest- : straße im Tiergarten Spalier, 6 Pvstinspektoren und 40 Postillone setzten sich an die Spitze des Zuges. Bor dem Brandenburger Tore empfingen Gouverneur Generalseld- marschall v. Hahnke, der Kommandan. von Berlin Generalmajor Graf Moltke und der Polizeipräsident v. Borries die Herzogin-Braut und schlossen sich den neben dem Staatswagen reitenden Personen an. Als die Braut um 5i,4 Uhr durch das Brandenburger Tor einfuhr, wurde im Lustgarten Salut von dreimal 24 Schuß abgefeuert. Auf dem Pariser Platz traten Oberbürgermeister Kirschner, Bürgermeister Dr. Reicke, Stadtverordnetenvorsteher Tr. Langer Hans und andere Mitglieder des Magistrats und der Stadtverordneten an den gevsfneten Wagenschlag. Oberbürgermeister Kir s ch- ner hielt eine Ansprache, in der er die Herzogin-Braut uamcns der Stadt begrüßte. Eine Ehrenjungfrau überreichte der Braut einen prachtvollen Blumenstrauß mit der Schleife der oldenburgischen Farben. Die 5)erzogin reichte ihr dankend die Hand. Die Herzogin-Braut dankte mit folgenden Worten: Tief gerührt von Jhrern fteundlicheir Empfang und dem der Stadt Berlin, sage ich Ihnen meinen herzlichsten Dank. Es freut mich, in die Heimat meiner Mutter ein ziehen zu können, wiewohl es mir schwer wurde, die alte liebe Heimat zu verlassen. <>fi) glaube, aber, daß ich mich hier in der neuen Heimat, der n?c‘*rwi Mutter, heimisch 'm'. •?.’ und hoffe, ein treues Mitglied der kafferlichen Familie zu 'werden. jAe Herzogin-Braut reichte dem Oberbürgermeister die Haud, dieser brachte ein dreifaches Hoch auf sie au§. Sodann bewegte sich der Zug die Mittelpromenade Unter den Linden entlang nach böm «schlosse. Bei der Fahrt in der Stadt setzte ein leichter Regen ein, der aber aleich wreder nachließ. Tie Tücher und .Häuser am Pariser Platz unb Unter den Linden waren mit einer dichtgedrängten Menschenmenge besetzt, ebenso sah man zahllose Zuschauer an allen Fenstern der reichdckorierten Häuser der prächtig in preußischen und oldcnb. Landesfarben dekorierten Straße Unter den Linden. Die Leibbatterie feuerte, als der Zug am Schlosse anlangte, im Lustgarten Salut, die Glocken läuteten. Die Leibkomvagnie nahm aus dem inneren Schloßhof als Ehrenwache Aufstellung. Bald nach 5 Uhr 12 Min. ritten die Postillone in den Schloßhof ein, ihnen 'folgten die Kava.llerieschwadrouen. Mit lauter Stimme gab Prinz Eitel Friedrich das Kommando zum Präsentieren der Ehrenwache. Die Musik setzte mit der oldenburgischen Hymne em. Dem Staatswagen entstiegen die Braut, die Prinzessin Friedrich Karl und die Gräfin Schliessen. Am Fuße der Treppe empfingen der Kronprinz und die übrigen Prinzen die Braut. Ter Kronprinz reichte der Braut/ Prinz Adalbert der Prinzessin Friedrich .Karl den Arm. A>i der Tür des Schweizersaales empfingen der Kaiser und die Prinzessinnen die Braut und geleiteten sie nach dem Mtter-. saal, wo die Kaiserin die Braut erwartete. Inzwischen hatte Prinz Eitel die Leibkompagnie zum Parademarsch antreten lassen und führte sie vor dem Kaiser und den Fürstlichkeiten, die am Fenster zusahen, salutierend, aus dem Schlosse hinaus. Sodann begab sich Prinz Eitel selbst < in den Rittersaal. Die Majestäten und die Eltern der Braut, ■ gefolgt vom Hausminister Graf Wedel und dem oldenburg' Minister Willich usw., begaben sich dann in das Kurfürsten- : «immer zur Vollziehung der Ehepakten, hierauf geleiteten die Majestäten unter Vortritt der höchsten HofGietzener General-Anzeiger Amts- und Anzeigeblaü für den Kreis Gießen chargen die Herzogin-Braut nach den für sie bereiigestelltei- Gemächern. Abends 7 Uhr fand Familrentafel statt, wobei das Brautpaar die Ehrenplätze innehatte. Rechts von der Braut saßen der Kronprinz, die Groß Herzogin von Hessen u. s. f., links von der Braut Prinz Eitel Friedrich, die Kaiserin, der Großhcrzog von Oldenburg «nd die Kronprinzessin. Dem Brautpaare gegenüber saß ber Kaiser zwischen der Großherzogin von Oldenburg und bey Großherzogin von Baden. Geschenke ausländischer Potentaten. Beim gestrigen Empfang der auÄvürttgeu Gesarrdten und' Botschafter überreichte Graf von Stzogyenh-M-arich eine in Silbep getriebeire Büste des Kaisers Franz Josef nrit einem! Handschreiben. Vasen wurden mehrfach überreicht, so vom italienischen Botschafter zrmi antike und vom iapanii scheu Gesandten zwei moderne. Auch der russische Botschaften überreichte zwei prachtvolle Vasen aber auch das Bild der rufiv* Jacht Polarstern, auf welcher bic Käiser-Zusammerrkunst bei Björkö ftattfand. Der englische Botschafter übergab eine xn Silber getriebene Bowle, ber französische ein Hand - i ch r eiben beS Präsideirten Falliöres und ein wunder" schönes Serv i c c aus SövreS-Pvrzellau. Der a m eri ka-, u i s ch e Botschafter überreichte ein Handschreiben deS Präfix deuten Roosevelt. Ein großer Gedenkstein wird die Erinuenmg an die Silber-! Hochzeit des Kaiserpaares festhaltm. Der Stein wird im Wild-« vark bei Potsdam aufgestellt werden. In der Nähe steht dep Kaiser Friedrich-Gedächtuisstein. Aus Heffen-Naffau. Unter den Morduungen der preuß. Provinzen, Städte usw., die von den Oberpräsidenten resp. von den Ressortministern vor- gestellt tourben, und ihre Adressen, bezw. Stiftungenrfunbent überreichten, befanden sich aus Hessen-Nassau: BczirkK- verbärche: a) Bezir^ve-cbanb Kassel (Stiftung von 75000 Mk. ,vai Errichtung einer Kirche für das hessische Brüderhaus in Hephata), b) Bcürksverbcmd Wiesbaden (Stiftung von 50 000 Mark zur Errichtung eines Siechenheims „Wilhelm-Auguste- Viktoria-Heftn">; Stadt Kassel: Stadt Wiesbaden; Stadt Frankfurt a. M^(Stiftieng von 150000 Mk. für ,Kaiser- itnb Kaiserin- Wils-elm-Stiftuirg zur Bekämpfung der Luugentuberknlvsc"st Ko-, mitee der Stiftung für Säuglingsfürsorge (Stiftung von 280 000 Mark für eine „Wilhelm Auguste-Viktoria-Stiftung für Säug^ lmgsfürsorge"). Ter neue Hofstaat. . 2er bisherige pcrsöwiche Adjutant des Prinzen Eitel- Friedrich, v. Lettow-Vorbeck, wurde unter gleiche- zeitiger Verleihung der Kammerherrenwürde zum Hof-, marschall des Prinzen Eitel-Friedrich, Oberleutnant des Jnf.-Regts. Nr. 92 v. Heynitz zum diensttuenden Kam wer Herrn der künftigen Gema-Hlin be? Prinzen Eitel-Friedrich ernannt. welches sich iinfxmi- HE, bejonders im iiter ausdilden möüile, !• ohne ge.;eni. Verging, nanjchl. Umg.v.Äietzm Echrillliche Angebote nd. Gies.Anz. erbeten. W/5-M/ . Hunde werden fteiS nsondertz hnd \üW Mittelweg. 101279 jt werden solche, die >chen bei Tag u. Nacht nl> bellen. •r wollen sich melden! lsa! Lull Kaul SSL WS "ltt013» , labet:» ,th mit intt WV» ynt, ru depo— erbet» 0127»^/ ■-- bioeltie n ihm und über ibn. Bitier, Hiodscbnlihehe». ;r Wetzlar und Werther icht zu kaufen sehe Univ.-Buchhandlg. : mit übern., grünbergeretrj^. OHHOLMSVÄ anläßlich unserer ien fiocbzeit ^knÄu'merklTwltelle'- ««*« in Februar 190b, gütcr und Frau. mich Tudenhoierl^ -ber, nehmen unsers , Aeußemngen »cbeo Leib Wd die SrM j, Höbet in $tebe! des Zauern sriS pruna a,. '9e* SÄ UrerMehilse "-Sä SSr Wellung, en 9 0,e um.lL ^EMer erbet. aouowcnf~^r—- •* Ätt ^elepon Nr.u> uj? suchen ftets guij Mücmieicn. a 15 J ^chen und m der '8, duraiaus enaüren ncheninehrereMadchen l bürgerlichen h^ew ^_perr, Lonnenür, ö, ouueastratzk S, \j ®> Uoqm, lotüit m aiier ertahmr, |ud)t Lirllung H)ruugtin.!Lf)au3balii, Einß. Henn ob.Same. G>eß. Laz wb. ■ ♦ W Taktik Delcaffßs und der Zickzack-Politik RouvierS, welche eigentlich Rei Der Abso- •" - Ü handel uttb Verkehr, Volkswirtschaft. Ein kleiner Krach. Die Anspr a ch e, die der Kaiser an seine Generale am Sonntag gehalten hat, hat die Börse, die durch die Marokko-Angelegenheiten schon sehr nervös geworden ist, aufs äußerste deprimiert. .Dazu kam noch, daß mau auch eine Rede Loubets in kriegerischem Sinne deuten konnte, aus China n e u e B e u n r u h i g u n g c n der Fremden gemeldet werden und schließlich Präsident Castro ebenfalls eine kriegerische Rede lvsgelassen hat, und alle Rationen, auch den Deutschen drohte, sie aus Venezuela zu treiben. Die meisten Werte, die sonst im Vordergründe des Interesses stehen, hatten empsindlich zu leiden. So die Montanaktien und eine Anzahl andere erste Papiere. Weiter gingen auch die ersten, Bankaktien zurück: so Berliner Handelsgesellschaft, deren Abschluß erst heute bekannt geworden ist und, trotzdem er besonders günstig lautete, be.it Aktien einen Verlust von 2i'o Prozent brachte. Darmstädter Bank sind von 149,90 auf 148.20 zurückgegangen, Deutschs Bank verloren 1'/,' Pro;., Schaaffhausenseiter Bankverein 2 Proz., Dresdener Bank gingen von 165,70 bis 163.30 zurück usw. Die deutschen Staatsfonds haben nur geringe Verluste erlitten, dcr der neueste Reichsbankausweis verhältnismäßig günstig lautete. Jedenfalls ist der Börse der, Schrecken etwas zu stark , in die Glieder gefahren und weder die Rede des Kaisers noch die Ma- rokko-Angetegenheit verdienen die fragliche Auffassung, die ihnen die Börse zuteil werden ließ. Märkte. Gießen, 27.Febr. Marktbericht. Auf heutigem Wochenntarkte kosteten: Butter pr. Pst>. 1.00—1.05 Mk., Hühnereier 1 St. 7—8 Psg., 2 Stck. 00—00 Psg., Gänseeier 00—00 Pfg., Enteneier 0—0 Pfg., Käse vr. Stck. 6—8 Pf., Kasematte 2 Stck. 5—6 Pfg. Erbfeu vr. Liter 21 Pfg., Linien pr. Liter 32 Pfg., Tauben vr. Paar 0,80— l,00 Alk., Hühner pr.St. 1,00—1,60 Mk., Hähne pr. Stiick 0,80—1,80 Alk., Enten pr. Stück 1,80—2,20 Mk., Gänse vr. Pfd. 00—00 Pfg., Ochsenfleisch pr. Pfd. 74—82 Pfg., Kub- und Rindfleisch pr. Pfund 70—72 Pfg., Schweine-, fleisch pr. Pfund 86—90 Pfg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Pfund 94 Pfg., Kalbfleisch pr. Pfd. 70—80 Psg., Hammelfleisch pr. Pfund 60—76 Pfg. Welsche per Pfund —.— Kartoffeln pr. 100 Kg. 5,50—6,00 Mk., Zwiebeln pr. Ztr. 6,00—8,00 Mk., Milch per Liter 20 Pfg., Aepfel per Pfund 18 bis 30 Pfg., in Körben 00 Pfg., Nüsse 100 Stück 30-40 Pfg., Birnen per Psd. Mk. 0.15—0.20, Weißkraut per Stück 10—30 Pfg., per Zentner Mk. 0.00—0.00. — Marktzeit 8-2 Uhr. ’ ’J. wird. _ Die Feierlichkeiten zur silbernen Hochzeit des K'ai- scrpaares und der Vermählung des Prinzen Eit el Friedrich begamten am Samstag in Berlin mit einer Fest- vorstellurrg an Opernhanse. Eine Reihe von F-ürstlich- Teilen ist in Berlin in diesen Tagen zur TeilnalMe an den .Feierlichkeiten versammelt, darunter auch unser Großher- 'Herxo g spa-ar. König Oskar von Schweden hat am Samstag Berlin verlassen und seine Weiterreise nach Kap Martin angetreten. Er war als Gast des Kaisers in Berlin. ES sei daran erinnert, welche bedeutsame Rolle König Oskar als Friedens- und Vermittlungspolitiker schon oft gespielt hat. Vielleicht ist sein Aufenthalt in Berlin auch jetzt nicht ganz ohne 'politische Bedeutung gewesen, vielleicht nicht ohne Einfluß auf daS Verhältnis zwischen dem deutschen Kaiser und seinem Onkel, dem König Eduard. Auf kolonialem Gebiete wurde ein seltsamer Vorgang gemeldet: Cornelius hatte ferne Unterwerfung angekündigt: ald er aber die Bringungen erfuhr, zu d-nen er ausgenommen toerden sollte, gab er seine Absicht wieder auf und ritt wieder davon. Entrechtung und Knechtung ist der stärkste Anreiz zur Empörung und zum Widerstande. Das Beispiel Cornelius' hat diesen allen Erfahrungssatz wieder einmal bestätigt. Wieder muß der Kampf ausgenommen, müssen zahlreiche deutsche Opfer an Blut und Gut aufgewendet werden, nur weil man den Ern- geborenen ihr Vieh nicht lassen, weil man ihnen ihren einzigen Besitz nehmen wollte. Wenn so weiter verfahren wird, wird noch eine Million en not über das Reich hereinbrechen, die eine ernste Reichsgefahr bildet. Leutwein und Puttkamer haben nacheinander auf der Anklagebank der öffentlichen Meinung Platz genommen. Nach der „Staatsb.-Ztg." geht die Unterfuchnng gegen Leutwein wegen des Falles Jobst und anderer Angelegenheiten weiter und dürfte erst vor dem Ehrengericht des Ofsizierkorps seinen Abschluß finden. Putckarner halt man für einen „toten Mann". Ans der Beschwerdeschrift der Dualahäuptlinge sei einer der 24 Fälle angeführt : „Schändlicher Gebrauch der Amtsgewalt. Zwei junge eingeborene Mädchen, welche bereits von 2 jungen eingeborenen Männern verlobt waren und nach Landessitte für jedes dieser beiden Mädchen bereits eine Hälfte des Kaufpreises an die Eltern bezahlt war, wurden zu unserem Schrecken im Lause dieses Monats von den Höch st en Beamten des hiesigen deutschen Gouvernements gewaltsam von den Eltern wucherisch abgefanft und zu Frauen geheiratet. Das erste Mädchen, die Tochter des „Mududu Eyum", welche Srant des „RudolfMasako" war, wurde von Regierungsrat v. Brauchitsch am 22. d. Mts. für 650 Mark g e - kauft und geheiratet. Das zweite Mädchen, Tochter des „Ekwe Ntone", Braut eines jungen Mannes in „Dibombari", wurde am 27. d. Mts. von O b e r r i ch t e r D r. Meyer in Buea für gleichen Betrag wie oben gekauft und g e - heiratet/ Puttkamer ist für feine Beamten verantwortlich. Die g r o ß e Reinigung in dem Beamten ft ab unserer Kolonialverwaltung wird übrigens, wie man vernimmt, nicht bei den Außenposten Halt machen, fonbern sich auch auf d i e Berliner Zentral st elle er st recken. In Oesterreich wurde die große Gcnttschsche Wahlrechtsreformvorlage eingebracht. Sie ist das Produkt einer vom Sinne der Gerechtigkeit und der Absicht der Durchführbarkeit geleiteten Arbeit. In Sachen der zollpolitischen Disierenzen werden von serbischer Seite keinerlei Schwierigkeiten mehr gemacht. Der serbische Gesandte Vuitsch überreichte eine Note der serbischen Negierung, worin sie die von Oesterreich-Ungarn geforderten Modifikationen des serbisch-bulgarischen Zollvertrages zugesteht und eine baldige Wiederaufnahme der österreichischserbischen Handelsvertragsverhandlungen erhofft. Der ungarische Reichstag wurde bnrd) Militär und Polizei geschloffen und von der Regierung aufgelöst. Fejervary übt nun diktatorische Gewalt bis zur Einberufung des neuen Reichstags. Die Lokalbehörden wurden angewiesen, Wähleroer- sammlungen nur in geschlossenen Räumen zu gestatten. Ueberall wird Militär bereit gehalten und die Gendarmerie konzentriert. Ein Manifest der Koalition enthält eine pragmatische Darstellung der letzten politischen Ereignisse. Tie Auflösung des Parlaments, 'so heißt es darin, sei sowohl in ihrer Entstehung als auch in ihrer Konsequenz eine Erniedrigung der Nation und eröffne die Periode des absoluten Absolutismus, gegen den man mit allen Mitteln kämpfen müsse. In der französischen Kammer hörte man wieder einmal den Ruf: LBerlin. Er galt dem Deputierten Jaurös. Mit den Nationalisten wetteiferten die Gemäßigten, um den Jauräs applaudierenden Sozialisten heftige Schmähungen zuzuschleudern. Inmitten dieses Lärms nahm Rouvier seine Vorteile wahr. Er trug der Stimmung der Majorität Rechnung, indem er Jaures vorhielt, den Gegnern Frankreichs in der M a r o k k o - F r a g e das Wort zu reden. Gereizt war Rouvier besonders durch die Zaurössche Gegenüberstellung der verwerflichen, aber zielbewußten > (o)=? « 5 52n ten definitiv au, her Reichsauz." dieses Gesetz. -—, . . . Abessinien uud das H a u d e l s pr o v 11o r i u m mit icn VereiniateuStaateu von Amerika wurdnraugcnemmeu, und der Bundesrat Tyal bereits beschlosst!^ das Gfel1 < Handelsbezich-ingen zu den Vereinigten Staaten zur allerhöchsten in der »trgangenen Woche grotzc Entscheidende Fragen erörtert. Wieder einmal zeigte suh die Möglichkeit einer deutsch-französischen Kvisis, bte Verhandlungen Txmnt''H i-'ber. Augenblick abgebrochen werden, ein europäischer Wikt jeden Moment ins^ Leben gerufen sein. Tsrmttttid)* Vorschlag, die Polizei von Marokko an Fraukreuh und Spanien flSfant ',h übertragen, erfuhr die Ablehnung der deutschen Regiernn.i. ^-raukreich (rHärte, den Konslckt vor das offene Fvuum der Konferenz bringen zu wollen. Deutschland betonte, daß dies nur das Scheitern der Kouferenz, die Erhaltung des flatus auo zur Folge faben könne. Man vertagte abermals den Kvnfutt. Wie 'es heißt, sollen JnterveutwnsbemnHungen Italiens und Amerikas tätig sein. Ter b e lgisme Siontg foll nach einer Pariser Meldung zum ^chlcdsrmhter an^enehen sein. Rack einer Wiener Nachricht wurden in Bcrlm von verschiedenen Mächten, darunter auch Rußland, Vernutteluugs- versuche gemacht, um Deutschland z-u bewegen, den frauzös. Forderungen eütgegenzukommeu. Diese Veiffucke, d-e sehr ernster und eindringlicher Natur waren, bl,eben indes bisher erfolg os. Nach einer Petersburger Meldung empfing dcr Z a r den ehemaligen französischen Preßleiter Jules Hansen einen Dänen und naturalisierten Franzosen. Der Zar gab der Zuueracht Ausdruck, daß Deutschland und Frankreich sich D Crjt u it bi g c n werden und daß eine lauge F-riedeus-Aera zum »eil Europas hervorgehe. Hansen fand übrigens den Zaren siark gealtert.— ÄM der Konferenz ging mau iuzwisck>en zur Bauksrage liber. ^as ihr vorgelegte marokkanische Bankprojekt steht eine von seiner scherifischeu Majestät kouzeffiouierte Bank vor unter dem Namen „Nattonalbauk von Marokko". Nach einer Tepesck>e aus Algeciras scheint Aussicht vorhanden, daß Frankreich nicht daraus heftebe, vier von 15 Bankauterlen den französischen Interessenten Au sichern Größere Schwierigkeiten biete, wie Graf Tattenbach in einem Privataespröch betonte, die von Deutschland für unerläßlich gehaltene 'Schaffung eines internattoualen diplomatische Banikaufsichtsrates in Tanger. Im frauzös. Ministerium des Aeußereu wird versichert, neue diskittierbare Vorschläge habe Baunr de Courcel aus Berlin nicht mttgebracht. Dies hätte auch 'bet Tendenz seiner Unterredung mit dem Fürsten Bülow nicht entsprochen, aber wichttger als papierne Elaborate Jet, ber allgemeine Eindruck, den Courcel gewann, und dieser lasse sich dahin präzisieren, daß die leitenden deutschen Greife wohl an dem internationalen Charakter der den beiden Hauptfiagen zu gebenden Lösung festhölten müssen, daß aber innerhalb dieses weit genug gesteckten Rahmens eine Anzahl Möglichkeiten für allseitige Verständigung vorhanden wäre. — Nach der „Nat.-Ztg." darf nach wie vor ertvartet werden, daß über die Bmikfvage und auch über' die Pvlizeifrage schließlich ein Einvernehmen erzielt werden A S- %P « ^{2% _ .85 2. aS o =■' 2 Sn*. »ic "t »II - -2 !<•' n- II chsbanknotengesetz buffend ^bereit? meinunangenehmer und"beschwerlicher fei als den unzureichend und .am ^^^^^^^^lElsvertrag ^mit ober hinterhältig instruierten diplomatischen Vertretern Frankreichs Der nachstehende vom Notar Meine Kettung! ää g“ brauch des Bioson die Kör- perfräfte gehoben wurden: B r e s l a u - B r i g i 11 e n t a l 2, den 4. Mai 1905. Teile Ihnen mit, daß ich infolge eines Blutverlustes so blutleer war, daß ich lange Zeit das Bett hüten mußte. Da betam ich auf Veranlassung des Herrn Dr. B. von Ihnen 2 Pakete Bioson zugeschickt, welches für mich eine wahre Rettung mar, da ich schon viele Präparate gebraucht hatte, aber immer ohne Erfolg. Da ich aber mm Bioson regelmäßig und nach Vorschrift genommen habe, war ich schon nach einem Paket soweit hergesteltt daß ich wennfflens em paar Stunden aufstehen konnte, und nach dem zweiten Paket kointte ich schon laufen und spreche ich meinen besten tausend- faeften Tank Werde auch Bioson in Freunden- und Bekannten- kreisen auw Wärmste empfehlen und spreche nochmals meinen besten Dank aus und zeichne hochachtend Frau Minna Eckel t geb. Westphal. Unterschrift amtlich beglaubigt: August Schneider, Notar, Breslau. ° ' Bioson ist erhältlich in Apotheken, Drogerien re. das halbe Kllo-Paket zu drei Mark, nut Bouillonextraet oder mit Caeao. er)teres zur Suppenberettung, letzteres als Morgengelränk. Man verlange vom Biosonwerk Bensheim die Broschüre nut den Berichten über tne von Öen Prosefforen, Aerztei: und m Krankenhäusern erzielten Erfolge. 1 1 (P c C5 © Höchste Schlachtviehpreise in F r a n k f u r t a. M. Fleischpreise in Gießen Ochsen Kälber Schweine 50 Kg. Schlachtgewicht 75—77 Mk. 7? Kg. Schlachtgew. 89—93 Pf. V. ;, .. 82-00 „ '/, Kg. 72-80 Pfg. „ 70-80 , V, ,, 76 86 „ Getreidepreise in Mannheim Brotpreise in Gießen gen D» , 9 abqehauj^ten. "d ?en §trn-*irai ver. $e» die bet »A-t M l»t bk »VV1 JuiuM5 ^iKL u treiben kesses ftcä ■ii und L qatt? öic rrilcn m »zahl »«SÄ yt bracht fi' ^9cnang™n,Ä ^«herein 2 S2 Ä-U leischpreise in Gießen und Frucht ud Brotpreise 906. 5Ä$ Äet Wg., Käse &ÄV- Stück •, - W-. «ch'veme- 0,1 gescheit, pr. Thmb Äft’W pr. Piund ÄÄ.l’r- 100 Rg. ^.k-, Milch pev Qjfer 9" "'korben 00 er W '11t. 0.15-000 tner Mk. 0.00-0.00. - -Jlu&tif fiefcnbcr. Ärtifet m gegenüber keinerlei b. M. kW sich unter .ath eine Zeitungsnotiz, § Ausschusses des m 15. Fcbr. über die diesem DcsÄlussc wird der nschaslcn, bezn>. der ect* rcfflrjt in ^nhurt am -fragt, iwrin die Wens- hi bestände. Mr können Beschluß des rrov,nzml- icht eingehe», der cntipr. ebatti.cn wohl laumjut Üssen cui cnien Wt a ch" in Ar. 5 der, hei- Arokotoll über die kragk. nun dieser ZcitM ver Gelegeiibeit geben.l^ L^rL7L 11 'M*1 ’* £ *E f nt in engster »?XN -63 K'Äs-n"^ Üebe", Ji“nn WS"wn -ms «eit«« llaubiß1,6 . den Ke- ässirfi tÄü feft* ‘roairS^&'i” nÄ«*'äfS'» L^ZS "b'gt- ba§ halbe wÄ«>il.eS l,nd i“ Kg. 72-80 Psg. . 70-80 , 's, , 76 86 „ Brochreise in Gießen Weißbrot 2 Rq. 54 Plg. Schwarzbrot 2 Kg. 50 Plg, cp LV O? 3 s » S5 s es «a c o o Ci CT « : — C' es S'ÖO ra ,—, = 3 er 3 o .5 93 - o s ■3? 3 S 3 3 3 3 es • 5 ä3° 2 c L 3 2 CO es o s = 3S *S 3 3 7; er es 3~ 3 3 cs ro « 3 @3 2 ° 2 •3' o « 2 3 »: cs w» a 62= 5 ?s s —. 3" o er 3 cs 0 0 2 3 3^ s o _ S< o «S? er 5? c 8 I K- & 2. « r*? C 3 « 03 ■§ o c 3 ° 3 3’ ^.cs ± o ra O «32 S 3 St er^2- « Ss2 c 3 - " ,3.69 <2 c-A. 3 Li. R « 2T. ° —7- ro 3 S* —" ^2. ä ö 3 2- er ro 2 2. or R 3 s> CB o fee tt?®. o $3 3 to3 ^“0 2.Cr? 'S?“ , o §..15^6) 2.^3-.») 2 O 0* öS 6)w CSo c" ='~ LE^- R <5^ 3~" 3 -3; o * -1 6) © LV Ä S5 S cO O Ci CB cs s er ä r» C3 ö CB «--- er er es SS 3 2: Ö- 69 o » ä S 3*' & 3 6) 61 cp S<3 -'S 3 3~ 5<- SH 5 ro O a es 3 S>. er Cu O 3- 2- © 2: _ s <5T <Ä CÖ 3'S 3 ** 2> © ZK H, OT er 3 s © er 0 s er er n 3 2-f f |(gS er" Co <2 J; _ rö « ■?®.i cö 0 CT R oo 2» 3 s- 0- . 3 53 S 3? cs es - «> g- cs o-cS S 3 s % 59 SS #- - 0 «*-" o cs » § 3 3 • ro *"*" ö NS AS 2 er 3 o 2.0 -»s 3- « ö c n O Ä» S S' w- ä S o U3‘ 3- 2.JD <3 97 9" o s 3 CD « 5? S a* s -L« u'o - B ® ‘ er SS o — ■z* iS» « o r—- iS" s er ezi 3 2 9—r -«'S Z-Z.3. -Z's'Ei 2 eS D 5 d-«' « c «» c/"^? 2 3=2 =2 "o ^3.= -§ ? 02-2 er o*S'3 5 ers. 5 Ss cs *3 ?? 2 « 56 er 5 ZLII =FB82- 5si y o = • H “ i°ia* s s S r * ta Rudolf Kulimann wirkende D«y» in Lauterbach. In Apothetcn Flasche» zu Mk. 1,20 und 2—. o'7. Die Beerdigung findet Mittwoch, den 28. d. Mts., nachmittags 4*/4 Uhr in Lauterbach statt. ■ DMi - Check-Verkehr franco Provision Mlavior- in Verwaltung von offenen und geschlossenen Depots 1288 der Mieter D1/, 70 Rm. Buchen-Scheiter, Anfang abends 87. Uhr. 1039 Es ladet ergebens! ein Die Direktion. 18—27 Ctm. Durchmesser, 20—27 Ctm. Durchmesser, 16—34 Ctm. Durchmesser, prompt und billigst. 254 zugebcn. 1188 E. V. 8 Annahme von Geldeinlagen zur Verzinsun. je nach Kündigung bis 4% fürs Jahr rheumatische Gliederschmerzen: bette Einreibung ist das jpe- zistfch gegen die Krankheitsursache, nicht bloß Hautreize d Dividendenstücken Einlösung von Zins- und scheinen und verlosten 4. 14 Fichten-Stämme von 6—18 Mtr. Länge, — 6 Fstm. 5. 10 Kiefern-Stämme von 5-—13 Mtr. Länge, — 5 Fstm. 6. 6 Lärchen-Stämme von —10 Mtr. Länge, An- und Verkauf von Wertpapieren an allen in- und ausländischen Börsen ür 2 gute Teller. Viele Sorten, wie Tapioka-Julienne, Reis, Erbs, Grünkeru, Gersten usw. In frischer Ware stets zu haben bei Philipp Herrmann, Seltersweg 33. Großherzogliche Bürgermeisterei Fatum. Forstmeister KitHmaMia in Darmstadt Anna Sartorives, geb. Ku dm an n Landgerichtspräsident Ktallmann in Giessen Bertha Knllmann Thekla Kuilmann Lauterbach, 26. Februar 1906. Apotheker Kullmann in Lauterbach Dekan Sartorias in Gross-Karben Charlotte 1Kullmnann, geb. Kulimann Antomie Kall mann, geb. Kühn Ä Enkel nnd 3 Urenkel. StaMkammes0 mit Schrankfächern unter Selbstverschluss Vorschüsse auf Wertpapiere unter günstigsten Bedingungen Wilk. Rudolph Grossh. Hess. Hoflieferant Pianohandlg. u. .Reparaturwerkstätte, Seltersweg 91. Eröffnung von laufenden Rechnungen Gewährung von Krediten 3. Weisel, Lmech. 6 Telephon 235. Empfehle für die moderne Frisur schöne leichte Zöpfe von 3 Mk. an. Ferner werden Dreher, Tonpc, Scheitel, Perücken und Haaruhrketten sauber und gut auge- fertlgt bei [775 - Heinrich Tich^ Seltersweg 43, Ecke Goetheslraße. Statt besonderer Anzeige Heute nacht entschlief nach kurzem Kranksein, im 88. Lebensjahre unser lieber Vater, Schwiegervater, Grossvater und Urgrossvater Forstinspektor i. P. 7. 20 Eichen-Derbstangen — 1 Fstm. Anfang vormittags 10 Uhr im Hinterwald am Marbveg, -beim Eichen-Stamm Nr. 91. 1237 Muschenheim, am 24. Februar 1906. Großherzogliche Bürgermeisterei Muschenheim. Becker. HoLzversteigernng im Muschenheimer MarkwaLd. Montag, den 5. März, kommt folgendes Holz zur Versteigerung: FuPoöenlüger in allen Stärken und in Längen ür jedes Zimmer paffenb. also keine Stöße, zu haben. 1U51 Sägewerk und Zimmergeschäft Georg Schaikecker Gictzen. Kartoffeln! Ein Posten gesunde, auserlesene Futterkartosteln, auch zu Speise» zwecken brauchbar, ist sehr billig ab Joseph Herz 23 Neuen Baue Giessen Neuen BSue 23 Holzversteigenrng. Montag, den 5. März, vornuttags 10 Uhr anfangend werden im Gemeindewald zu Wohnbach versteigert 146 Eichen-Stämme von 15—64 Ctm. Durchm., 3—14 Mtr. lang, 73,37 Fstm. Inhalt, darunter über 22 Fstm. prima Schnittholz, das übrige meist prima Wagner- u. Werkholz, 10 Buchen-Stämme von 48—63 Ctm. Durchm., 5—10 Mtr. lang, 15,55 Festm. Inhalt, L Birken-Stämme von 31 und 42 Ctm. Durchm., 3 und 6 Mtr. lang, 0,95 Festm. Inhalt, 11 Eichen- und 7 Luchen-Derbstangen unter 0,96 Fstm. Inhalt. 10 Rm. Eichen-Nutzscheitholz I. Klasse und 3 Rm. Besen-Reiser. Der Anfang ist am Eingang des Waldes-Distrikts nach Münzenberg. D.enstag, den 6. März, von 10 Uhr anfangend werden versteigert 248 Fichten-Stämme von 12—33 Ctm. Durchm., 8—20 Mtr. lang, 59—70 Fstm. Inhalt, 970 Fichten-Derbstangen von 8—12 Ctm. Durchm., 8—14 Mir. lang, 61 Fstm. Inhalt, eignet sich meist zu Sparren und Leiterbäumen, 3 Kiefern-Stämme, 21—31 Ctm. Durchm., (zu Sparren) 5—11 Mtr. lang, 1,35 Fstm. Inhalt. 60,4 Rm. Kiefern-Stutzscheit, 3 Mtr. lang, in Schichten. Wohnbach, am 24. Februar 1906. TheaLerbautm und der Neubau des Gießener AadlLheaikrs. Herr Architekt ßleyer wird Montag, den 5. März, abends 8y,. Uhr im Neuen Saalbau über obiges Thema sprechen und seine Ausführungen durch zahlreiche Lichtbilder (Pläne, Ansichten, Dekorationen) erläutern. Zutritt für jedermann kostenlos. Der Berkehrsvercin, Gießen. Stimmen Reparieren Foiäeren tadelloser Ausführung durch [D’/i . Holzversteigerung. Fürstlich Solmstschc Oberförsterei Hohensolms. Donnerstag, den 1. März 1906. Distrikte Eichelsberg, Alteberg, Gruudwald und Annewald. Zusammcnkrmst 10 Uhr vormittags im Distrikt Etchelsberg bei Holz Nr. 1. A. Brennholz. Buchen: 107 Rm. Scheit u. Knüppel 3 Rm. Stockholz, 7090 Wellen (meist Stammwcllen). Eichen: 8 Rm. Scheit il Knüppel, 330 Wellen. Birken: 1 9hn. Knüppel, 240 Wellen. Kirschdaum: 1 Rm. Knüppel, 50 Wellen. Weichholz: 1 Rin. Knüppel, 30 Wellen. B. Nutzholz. Buchen: 2 Abschnitte = 1,52 Fm., 4 Rm. Scheit. Hainbuchen: 4 Rm. Scheit in Rollen. Eichen: Stammholz 16 Stück — 4,50 Fui. Eschen; Stammholz 2 Stück — 0,31 Fm., Stangen 2 Stück — 0,14 Fm. Kirschbaum:2 Abschnitte — 0,56 Fm. Fichten: Stammholz 82 Stück — 30,85 Fm., Stangen 885 Stück L bt5 ID. Kl. — 16,47 Fm., 230 Stück IV. u. V. Kl. = 3,76 Fm., 1600 Stück Bohnenstangen -- 9,60 Fm. Kiefern: Stammholz 6 Stück —1,46 Fm. Außerdem im Distrikt Juukcrwald: 1 Lärche — 0,80 Fm., 10 Fichteustämme — 1,34 Fm. u. 43 Stangen I bis V Kl. B,7/3 Bullen-Berkaus. Mittwoch den 28. d. Mts., mittags um 1 Uhr, soll aus dem Faselhofe dahier ein schwerer Vogelsberger Faselochse meistbietend versteigert werden. Großen-Buseck, 23. Febr. 1906. Gr. Bürgermeisterei Gr.-Buseck. Schwalb. 1218 4 , Eichen-Scheiter, Auf Veranlassung des urtterzcichiteten Vereins werden auch in diesem Jahre Vorträge sk Fmes «h MDHc« über Oie PSegs Verwendeter imd Kranker abgehalten. Tic Vorträge sind unentgeltlich und finden im Saale der höheren Mädchenschule, Schillerstrabe 8, Freitags von 5 bis 6 Uhr nachmittags statt; |te beginnen Freitag, den 2. März 1906, nachmittags 5 Uhr. Anmeldungen werden in der Aliecfchule, Kirchstraße 20 und bei Frau Kaufmann Fuhr, Sonnenstratze, entgegengenommen. D Alicesraueuvereiu für Krankenpflege. 30 Rm. Buchen-Knüppel, 80 „ Eichen-Knüppel, 220 Rm. Buchen-, Eichen- und Nadel-Reisig. Anfang vormittags 10 Uhr im Hintcrwald bei Nr. 29. Dienstag, den 6. März: 1. 18 Eichen-Schnittholz- stämme von 4—8 Mtr. Länge, 35—52 Ctm. mittl. Durchm., — 14 Fstm. 2. 248 Eichen-Bauholzstämme von 14—38 Ctm. Durchm ,3—16 Mtr. Länge, = 98 Fstm. 3. 11 Buchen - Stämme von 38—58 Ctm. Durchm. 4—9 Mtr. Länge, — 13 Fstm. Antiseptisches 747 Zahn- und Mundwasser. Die Zähne sind die wichtigsten itnd unentbehrttchsten Faktoren zur Verdauung und ist die Pflege zur Erhaltung derselben für jedermann eine unabweisbare Notwendigkeit. Unter den vielen zu Gebote stehenden Präparaten nimmt das in derFabr. chem. cosntet. Präp. von Otto Schaaf, Gießen hergestellte antiseptischeZahu- u.Mund- wasser den vornehmsten Rang ein. Dieses Zahn- und Mund- wasser desinfiztert die Mundhöhle, beseitigt jeden üblen Geruch aus dem Munde, zersetzt alle an den Zähnen hastenden Unreinigkeiten und hierdurch wird das Stocken und das Verderben der Zähne verhütet. Dieser Vorzüge wegen ollte das antiseptische Zahn- und Mundwasser auf fernem Toilettetische fehlen. — Flasche Mk. 1.30. Adler-Drogerie, Seltersweg 39. Eine solide, vertrauenswürdige u. bewährte Spezialität. Niemals lose, nur in violett- gelben Kartons ä 30 u. 50 Pf. Wichtig für Sänger, Schauspieler, Rezitatoren, Redner, Geistliche, Lehrer, Militärs, Reisende, Landwirte, Forstbeamte, Hausfrauen, Schüler und Schülerinnen etc. etc. Vielseitig anerkannt/ Z. B. schreibt: Frau Emilie Herzog, Kgl. Kamniersäng.: „Ausgezeichnetfür den Hals, mit gutem Erfolge bei Indis- fos il tonen. “—Ernst Ritter von Possart, eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der deutschen Bühne: „Sehr zufrieden C. Lück, Kolbergi. Pomm. LLmpfehle mich im Unfertigen, Aeuderu, Neinigen, Repariere» und Bügel». [0973 Hübner, Schneider, Steiustr.72 Zum üaeken von Kreppeln und Berliner Pfannkuchen empfehle: BeeMeines Backöl, largarme, Painiia, § Vegetaiine, eaÄrt LDeiiieiAülz, KreppeimeM, per Pfd, von 16Plg. an. ChristianWallenfeis 17 Marktplatz 17 Telephon 262. Telephon 262. MtnM, ta 28. i). Mts., nachmittags 2 Uhr werden im Biekerjchen Saale ver- teiacrt: Möbel aller Arten, eine Nähmaschine, 10 Mille Zigarren, 1 Metalldrehbank, 1 Partie mess. Wagschalen, 1 vollst. Ladeneinrichtung, 1 Partie Wämse nnd Lntdcrhemden, 1 Fahrrad, 1 eich Regulator, 1 Pianino u. A. [1270 Geinter, Gcriwtsuouzie.n. reppeln täglich irisch bei 230 Hvsbälter ffolL Mäusburg 12. Stadttheater. --Direktion: Hermann Stcingoettcr — Mittwoch den 28. Februar 1006: Festvorstellung zur Feier der silbernen Scheit des dentschen ilßi^paai'ci unter Mitwirkung der Kapelle des Infanterie-Regimentes Kaiser Wilhelm Nr. 116, — «BöbeS- ver ture = == P’rolog Prinz Friedrich von Homburg Ein Schauspiel von Heinrich von Kleist. U ----- — Anfang 8 Uhr. --7___, Preise der Plätze: Loge Mk. 3.—, Sperrsitz Mk. 2.50, 1. Parquet Mk. 2.— 2. Parquct und Seitenlogcu Mk. 1.—. * ' wird um Erscheinen int Gescllschaftsanzug gebeten. Passeyartonts haben zu dieser Vorstellung keine Giltigkeit. Orpheum (Ä*) Tägl. grosse Varieti-Versteflsgeii Große Abwechslung in der täglichen Suppe bieten C27/. Gustav "Walter, Kolonialwaren Mäusburg 13 [a>s7/10| Tel. 386 Pitaittel aller Art Putzkalk, Putzleder, Putzöl, Putzpasta,Putzpomade,Putzpulver, Putzschmiergel, Putzseife, Putzsteine, Putzwasser, Fensterschwämme, Fensterleder. Heller - Brokers© Seltersweg 39. lifl, Otto Scktaas. Cenfirmanden-, sowie Strassen- und Säaous- kieider [01211 werden angefertigt. Liebiqstr. .13II l. 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