Schwan /ascht mit uUUqi'i. 'M k*lti WK WK ^7f73ßuu»r, 9 3 Cafe M - •eSS "UM... Alasch., rien. 1toliD..(Sejd)Qit, d.ieüjg ^Wies am Pl^e, um. «sonigun^n nut Bor- P(t alsbald ob. 1 pl verpachten. irh ^K^ouusion C«W. DS Bernhard foD St.^W S-»* Ml'«'« ' , MaLl« iWMl • D^tm ” TT^ÜLflolle 16. aLitauhu*i?‘nue|en i|,lll'8ebwuml*L ZM '*vn*Ull 01 -£1{I1 ^onnenur laiir ctm lieben Cter^wiH g St Viegeusf-e lach donnenite- Hsch! >er luftig, e/mmW \ Wb MM G!X Ebellttatze 8. Tantel in der eüb’W nbtrqereir.67.2.ei M AS fataUÄi rjform, am ^onncrMflfl, ®f- verloren- Ä Ä*tJ LL-7? auNurier^Mv.^ rerioren^ ' Olk.unlt lWM teilt auf prima Cbjtft Lfltrin6.3in8lufe|<|n4L llichtdlngkbolt unter 06(J8 ^leBfner Unifign erbet, ark 50000 ima 2. Hypotheken lo'ort ihm. Nähere- durch [u583 ch »ölh, ^efl-AnlageKS. L ZS. Jahrgang Drittes Matt Nr. 23 fcrfdjehrt tLgllch mit Ausnahme des Sonntags. Die „Siftzener LamttlenbliMer" werden dem e91nxeiqeT viermal wöchentlich beigelegt. Ter ^hessische Eanbrotr*** erscheint monatlich einmal. Redaktion. Expedition u. Druckerei: Schulstr-A. Tel. Nr. 6L Telegr.-Adr.: Anzeiger Vtetz«, Samstag 27. Januar 1906 Rotationsdruck und Verlag der Unioerstlälsdruckeret. R. Lange, Gieße». General-Anzeiger, Amtr- und Anzeigeblatt für den Kreis Eietzen. Keimarbeit. Man schreibt uns aus Berlin: Hier findet gegenwärtig eine Ausstellung die Beachtung des Publikums und erfreulicherweise auch die Beachtung hoch- gestellter Persönlichkeiten, die ein erschreckendes Bild von Jammer und Not, von Hunger und Elend im deutschen Reiche bietet. Eine Heimarbeit-Aus st ellung. Mit unendlicher Mühe ist hier zusammengetragen, was innerhalb der deutschen Grenzen an Heimarbeit geliefert wird; man findet Spitzen, Schnitzereien jeder Art, Konfektionßarbeilen, Stiefel, Weberein — was ,zu Hause* gemacht wird, ist hier aufgestapelt und jedes Stück ist mit einem amtlichen Ursprungszeugnis versehen, aus dem zu entnehmen ist, wo es angesertigt wurde, und wieviel der Anfertiger dabei pro Stunde verdient hat. Und diese Statistik spricht eine entsetzliche Sprache, die weit eindringlicher durch die Welt ha^en müßte, als das ge- svrochene und geschriebene Wort. Wir finden hier Spitzen von geradezu künstlerischer Feinheit. Sie sind angefertigt im Erzgebirge und die Arbeiterin verdiente bei dieser Tätigkeit — V/2 Pfg. in der Stunde d. h. bei 13 stündiger Arbeit un Tag annähernd 20 Pfg. Diese Spitzen sind vielleicht dazu bestimmt, den Troussecm einer adligen Dame, einer Kommerzienratstochter zu zieren — wieviel Not, wieviel Hunger, wieviel Jammer klebt an dem zarten Gefüge! Denn man wird doch nicht annehmen wollen, daß ein Mensch mit 20 Pfg. Tagesverdienst sich satt essen kann. Ausgestellt sind ferner die Arbeiten von einer Konfektionsarbeiterin. Nachweislich verdienen diese Bedauernswerten pro Stunde durchschnittlich 6 Pfg., können also, wenn sie von früh fünf bis abends acht Uhr unausgesetzt arbeiten, 8 0 Pfg. verdienen. Davon sollen sie in Berlin leben, wohnen und sich kleiden! Ist es da nicht begreiflich, wenn diese Bedauernswerten, deren ganzes Leben doch nichts weiter ist, als ein fortgesetztes Hungern, dem Laster in die Arme fallen, nur um sich satt essen zu können? Ein Oberammergauer Holzschnitzer verdient in der Stunde 7 bis 11 Pfg. Die Oberammergauer Schnitzereien sind weltberühmt, e§ gibt dort eigene Schnitzer- schulen, wie man weiß, in denen die Schnitzerei nach künstlerischen Gesichtspunkten gelehrt wird. Tagesverdienst unter günstigen Verhältnissen eine Mark. Da sind die Schuhmacher noch verhältnismäßig am besten daran, sie können bis zu 19 Pfg. in der Stunde verdienen, diese Glücklichen! Tie Statistik erstreckt sich hier natürlich nur auf den nachweislichen Arbeitsverdienst der Heimarbeiter; was Stickerinnen, Spitzenklöpplerinnnen asm. in jenen Orten verdienen, in denen die Arbeit nicht so geregelt ist wie in den eigentlichen Heimarbeitbezirken, daS kann man gar nicht schätzen. Jedenfalls nur ein klein wenig mehr als gar nichts. Das ist ein entsetzliches Kapitel aus dem Buche der Arbeit! Man wundert sich manchmal darüber, daß unter den Massen der unteren Volksschichten eine so furchtbare Verbitterung herrscht — ist das unter solchen Umständen nicht begreiflich? Es sind ja nicht einmal mehr Hungerlohne, die da gezahlt werden für angestrengteste Arbeit; es sind Verhungerlöhne! Und die Leute mit 60 Pfg. Tagesverdienst — bestenfalls! — sollen gute Patrioten sein, sollen die Institution des deutschen Reiches herrlich und liebenswert finden? Es bedarf hier kaum der Worte, die Zahlen reden eine Sprache, die wahrhaftig laut genug ist! Hier muß elwas geschehen und zwar so bald als möglich. Hier hat der Staat die Pflicht einzugreifen, nicht nur das Recht, wenn er nicht selbst schuld daran sein will, daß das Wort von der Ver- elendung der Massen zur Wahrheit wird. Es muß ein Heimarbeitgesetz gefordert werden, und dazu ist es nötig, daß eine staatliche Enquete über die Heimarbeit sofort in Angriff genommen wird. Die private Ausstellung kann dafür vortreffliche Unterlagen geben, doch reichen diese kaum aus, um das Elend in seinem ganzen Umfang erkennen zu lassen. Und wenn sich dann die Verhältnisse so Herausstellen, wie die Ausstellung das erkennen läßt, muß unverzüglich die gesetzgeberische Arbeit begonnen werden. Die Fabrik ist gewiß nicht der Inbegriff alles Guten, aber in den Fabriken verdienen die Leute doch wenigstens ihren Lebensunterhalt bei vernünftiger Arbeitszeit, was bei der Heimarbeit nicht der Fall ist. Während die armen Heimarbeiterinnen im Tag 60 Pfg. und weniger verdienen, stellen die Konfektionäre in Berlin das größte Kontingent zu den Spielerkreisen, leben in Saus und Braus von dem, was ihre Arbeiterinnen ihnen erhungern. So züchtet man Sozialdemokraten, so treibt man die weibliche Jugend der Prostitution in die Arme. Da muß der Staat mit der Geißel kommen, wenn er nicht zusehen will, wie ein großer Teil der deutschen Bevölkerung dem Hungertod entgegengetrieben wird und dabei auch sittlich zu Grunde geht! Ein Wort aber auch an unsere Frauen und Mädchen auS den Mittelständen! Es ist eine alt- eingebürgerte Gepflogenheit, daß die Frauen, die mit einem kleinen Budget zu rechnen haben, oder doch glauben, rechnen zu müssen, Stickereien und dergleichen für Kaufhäuser zu Spottpreisen liefern, um sich ein kleines Taschen- und Nadelgeld zu verdienen. „Bloß um die Zeit tot zu schlagen", wie man dann beschönigend sagt. Wissen diese Frauen, daß sie mit solcher Arbeit den Aermsten unter den Armen das trockene Brot wegnehrnen? Ist es ihnen bekannt, daß sie es auch zum großen Teile sind, die diese furchtbaren Zustände mit schaffen geholfen haben? -Daß jede Mark, die sie auf solche Weise verdienen, den hungernden und frieren» den Arbeiterinnen doppelt entzogen wird? An jedem Groschen, den der Händler den Frauen zahlt, klebt der Jammer jener, denen er entzogen wurde, jener, die sich die Finger blutig arbeiten, um nur Brot kaufen zu können. Die Frauen aus dem Mittelstand sind es, die zum guten Teil die Preise derart gedrückt haben — die Ziffern, die wir oben genannt haben, sind eine schwere Anklage auch für sie. Deutsche Frau, hast du wirklich das Herz, auch in Zukunft deinen beklagenswerten Schwestern das Brot zu nehmen? Aus Stadt und Land. Gießen, den 27. Januar 1906. ** Feuerbestattung. Es gibt Streitpunkte des öffentlichen Lebens, die sofort auf ein objektives Gebiet treten, wenn sie einseitig unter kommunalpolitischem Gesichtswinkel betrachtet werden. Zu ihnen gehört die Frage der Feuerbestattung, die unter einem ganz neuen Lichte erscheint, wenn sie in ihren Beziehungen zu den Städten erörtert wird. Bekanntlich hat das Fnedhofswesen in Deutschland aus Gründen der öffentlichen Hygiene in den größeren Städten die Tendenz, sich zu kommunalisieren. In einzelnen außerdeutschen Städten, wie in Zürich, sind sogar sämtliche Bestattungskosten auf das Gemeindebudget übernommen. Tie Beschaffung geeigneten Friedhofgeländes für die Erdbestattung ist Sache der Gemeinde. Dieser fällt die Geländebeschaffung sehr schwer. Sie ist meistens mit ungeheuren Kosten verknüpft. Auch hier bei uns in Gießen legte man den neuen Friedhof weit vor die Stadt hinaus, ein Umstand, der für die Bürgerschaft die größten Unannehmlichkeiten und Kosten verursacht und das Trauergeleile zusammenschmelzen läßt. Auch Gräberbesuch und Gräberpflege leiden sehr unter der Friedhvfs- entfernung. Es ist begreiflich, daß sich da die Augen der Feuerbestattling zuwenden, die in Verbindung mit Urnenhallen und Urnenhainen tatsächlich geeignet erscheint, mir einem Schlage dem jetzigen BestattungSwesen seine Härten zu nehmen, ohne daß denjenigen, die an der Erdbestattung festhalten, zu nahe getreten wird. Zu erstreben wäre, auch bei uns, daß ein Krematorium mit Andachtsraum leicht erreichbar angelegt werde, und daß auch Urnenhaus und Urnen- Hain möglichst in der Stadt bleiben, zumal dafür verhältnismäßig wenig Raum gebraucht wird. In Frankfurt a. M. errichtete man z. B. auf dem kommunalen Friedhöfe übet dem Raume von fünf Grabstellcn ein Denkmal zur Aufnahme von 100 Aschenurnen. Das bedeutet eine 20fach.' Raumersparnis. Dazu kommt die allgemeine Verbilligung des gesamten Bestattungswesens und die Vereinfachung der Begleitung der Leidtragenden. Es würde zu weit führen, eine genaue ziffernmäßige Aufrechnung hierüber zu geben, Die, allgemeinen Ausführungen reden für sich deutlich genug. Daher ist es vom kommunalen Standpunkte aus nur erwünscht, wenn den Bestrebilngen der Feuerbestattungsfreunde seitens der städtischen Körperschaften nichts in den Weg gelegt wird. § Großen-Buseck, 25. Jan. DaS gemeinschaftliche Sänger fest der Gesangvereine Sängerkranz und Eintracht, das in der gestrigen Nummer angekündigt wurde, findet am 1. und 2. Juli statt. T a r m st a d t, 26. Jan. Den P r u f un q s t o m m i s s - o n c it far die Prüfung der Aspiranten zum Staaisdienst i m ..'c c b i - 31 n a 11 a d) u n b im Beteri närfach in Tarmstabt gehören iür das Jahr 1906 an als Borsitzenber: Ministerialrat Wel'.r, Vorsitzender der 9)hnifterialabtciüinq für öffentliche Gesundhei' pflege; als Mitglieder: a) für die Prüfung un Medizinal'acb: i.-:e Geh. Obermebizmalraie Tr. Neibhardt und Dr. Hauser, £)U :• mebizinalrat Prost Dr. Heyl, Mebizinalrat Tr. Bieberbach, Tilgst, r ber ^andesirrenanstalt bei Heppenheim, und Kreisarzt Medizinal- rat Tr. 2ehr in Darmstadt; b) für die Prü'ung im Beterinäriach : Geh. Obermedizinalrat Dr. Hauser, Lbermedizinalrat und Land gestütoveterinararzt Professor Tr. Lorenz, Lbermedizinalrat Professor Dr. Heyl, Cchlachthoidiretior Tr. Garth in Darmstadt und Kreisveterinärarzt Peterinärarzt Tr. Schneider in Lsfcnbach. d. Akainz, 26. Jan. Nächsten Montag feiert Landgerichtsdirektor Tr. Bocken he im er, der auch Ehrenpräsident des Mainzer Journalisten- und Schriftstellervereinl ist, das Fest des 40jährigen Dienstjubiläums. Der Jubilar hat gebeten, von jeder offiziellen Feier Abstand zn nehmen und man hat sich seinem Wunsche gefügt, jumai das am 2. Dezember 1906 stattfindende 50jährige Doktor - jubiläum Gelegenheit gegeben wird, dem hochverdienten Manne den Ausdruck der Wertschätzung weitester Kreise zu übermitteln. Nur an dieser Stelle fei seiner mit herzlichen Worten der Anerkennung auch heute schon gedacht. Wenn Direktor Bockenheimer jede Feier seinerseits ablehnte, so hat er selbst seiner Vaterstadt ein Geschenk gebracht, indem gerade am Jubiläumstage eine der Stadt Mainz gewidmete Schrift über .Mainz in den Jahren 1848 und 1849" erscheinen wird, die als eine der wertvollsten Bereicherungen unserer historischen ßifteratur bezeichnet werden kann. L'e i p z i g , 25. Jan. In dem P o in in c r n b a n k p r o z e ß ernannte bas Reichsgericht auf Verwerfung der Revision der Angcllagicn soivie des Staaisanwalts. Tas Reichsgericht sd)loß sich im allgemeinen der Begründung des Reichsanmalls an. Paris, 25. Jan. Der Zucker-Industrielle I a 1 u 5 o t wurde zu einer.r Jahr Gefängnis verurteilt. Brüssel, 25. Jan. Heute itrurbc das Urteil des Zivil- Gerichtshofes im Prozeß ro-egen der, Erbschaft der Königin Henriette gesprochen. Des erste Urteil, welches die Kläger, also die Kinder des Königs, mit ihren Ansprüchen ab weist, wurde bestätigt. 3 ra ng tßj; Br« ik fit« Kranke. Warme, genchCtzte Lage K WrnLelTKUr IUI am büdabhang des Taunus. Behag- Q ™ Iich eingerichtete, kleine Anstalt KHs (b‘s 30 Patienten). Centrale Heizung vy und Beleuchtung, geheizte Liege- M vJS »J W i&jä i'jj M balle und Comaore Sorgsame Ea sfl W ® du Behandlung und Verpfle^angr. Diätkuren. (Dependance für Minderbemittelte.) Prospekte franko. Dr. M. Scbniec-Kahleyes. Nervenarzt. Sanatorium Hofheim im Taunus. Moderae Verlobte Möbel verlangen von der Darmstädter Möbelfabrik, Hoflieferant, Heidelbergerstr. 129, Preisliste mit Abbildungen. 800 Zimmer in allen Preislagen ausgestellt und stets lieferrertig. Bedeutendstes Einrichtungshaus Mitteldeutschlands. b14/8 9«s 'S Stimmung. Wird irgendwo ein Fest begangen, sei es welcher Art es wolle, so soll auch die nötige Stimmung nicht fehlen. Dem leichtlebigen Südländer ist sie sozusagen angeboren, der ernsthafte Deutsche muss sie sich in der Regel erst erzeugen. Hierin ist wohl — äusser dem Bestreben, den Gästen etwas Exquisites zu bieten — hauptsächlich der Grund zu suchen, dass wir bei Verlobungen, Hochzeiten, Jubiläen etc. dem unentbehrlichen Sect begegnen. Ihm ist nun einmal die Eigenschaft, Stimmung hervorzurufen, besonders eigen. Selbstverständlich: Je besser der Sect, desto besser die Stimmung. Als die vortrefflichste Marke ist jederzeit „Kupferberg Gold“ angesehen worden und muss auch heute dafür gelten. Die gediegene Qualität, der herrliche Geschmack und die hei vorragende Bekömmlichkeit haben ,Kupierteig Gold“ den ersten Platz unter den bekannteren Sectmarken angewiesen. M’/1 n rr B*T/’ Becker. KergebM!) von ZiRUttarbeitev B”/, Holzversteigerrrrrg 652 Borne mann. hv*/1 werden: 410 L"/i VI VI! II III 16 890 105 2 16 61 35 3 1 2 30 117 2 2 960 950 130 450 10 8 rm rm rm rm rm irn Wellen Eichen-Reisig, Wellen Aspen-Reisig, Wellen Fichten-Reisig, rm Buchen-Stockholz, rm Eichen-Stockholz, n n rm u rr n ir n n H IV V 26 2000 50 400 50 660 42 Tie 119 6 110 6 116 17, 115 94 114 6000 Gießen, den 26. Januar 1906. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Holzversteigerung im Steinbacher Gemcindcwald. Mittwoch, den 31. d. M., von morgens 10 Uhr bcbcnplattcii: ca. 180 qm Liefern und Verlegen von Linoleum: ca 360 qm Liefern und Verlegen von Buchenriemen in a) 340,00 qm Sauchisstine, b) 10,00 cbm Werksteine. n. Die zur ©oddaboeduitg nötigen Werkstücke au$ Äatkflciu (Muschelkalk oder bergt.) a) 38,üu cbm Werksteine. Zeichnungen, ArdeilSbejchre,bungen, Bedingungen und Angebots- formolarc liegen im Bureau dcS Architekten HanS Meyer, Wcstanlagc 6 dahier zur Einsicht offen und können daselbst zum Selbstkostenpreis erhoben werden. Die Angebote sind bis zum Eröffnungstermin am Samötag, den 10. Februar d. I., vormittags 10 Uhr, mit entsprechender Aufschrift versehen, portofrei an unS einzureichen. Gießen—Lollar: Pappeluännne im Durchmesser 3ö—77 cm mit zus. Anfang bei Kilometersteiii 4ir. 4 vormittags 9 Gießen, den 24. Januar 1906. Ter Giosthcrzogllche Zlreisbauinspettor. Die hm, Baurat. b. Brennholz. Buchen-Schcllholz, Eichen-Scheitholz, Birken-Scheitholz, zus. 5,00 trn , 9,96 , in den Waldungen der Gemeinde Ruppertsburg. I. Mittwoch, den 31. Januar l. I., vormittags 10 Uhr beginnend, in den Distrikten Rüden, Herzberg und Elsterberg: „ 10 Kiefern-Stämme mit 3,08 trn, 280 Fichten-^tarnme mit 110 Im, 482 Fichten-Derbstangen mit 26 trn, 13,9 rm Eichen-Richknüppet (2,5 m lang), 242 rm Buchen-Knüppel, 56 rm Eichen-Knüppel, 6 rm Fichten-Knüppel, 151 rm Buchen-Reisig, 127 i m Buchen-Stainmreisig (in Schichten), 48 rm Eichen-Reisig, 4 rm Eichen-Stöcke, 23 rm Fichten-- Stocke und Fichten-Reisig abteilungsweise. Zusammenkunft mitten im Distrikt Rüden. Großherzogliche Bürgermeisterei Staufenberg. Stephan. Arbeitsvergelmng. Die nachstehenden Arbeiten und Lieferungen zum Neubau des ^-tadttheaters in Gietzen «■ s„ brr bcä M-rlu, tst -u-rnch-t.b SMse gctrnum; ro® en btrfdbttt w°ll, man sich °» Herrn Hchlchnl.ujcher Huhn dahlcr wenden. M Mir t>cin Pscrdemarkt ist eine Ausfl. ffunp, von Mafien,6f(i6itren,5fiiirtifeti|lar$?, Ian wi.llchast >ch.n ^träten etc. und Eichwald: Buchenscheit Eichcn-Nutzscheit „ Scheit (darunter Küferholz) Arbeitsvergebnng. Zur Erbauung des medico-mechanischcn ZnstitntS bei der medizinischen Krinik in Gießen werden die folgenden Arbeiten deS inneren Ausbaues unter Zugrundelegung des Ministerialerlasses vom 16. Juni 1893 hiermit Tieustan, den "O. d. M., vormittags 10 Uhr beginnend, sollen im Distrikt Blockswald nachvcrzeichnets Hölzsortimente versteigert werden: n. 9!nlcholz. Eichen-Stärnme mit 13,57 fm (Wagnerhol.z), Buchcn-Stämme mit 1,35 trn (Schnittholz), Fichten-Stämme mit 3,4 h", Eichen-Terbstangcn mit 3,2a fm, zu Deichseln und Langwieden geeignet, Fichten-Derbstangen mit 1,60 fm, Fichten-Reis,rangen mit 7,38 im (Bohnenstangen), Asphalt: ca. 70 qm Ferner werden unter den hierzu berechtigten Installateuren am Ort ausgeschrieben: H S l zv e r sie 1 gerun g in den Waldungen der Gemeinde Wie,eck. soll in den Distrckten Heegheck und Ameisekopf nachverzeichnetes Holz versteigert werden: „ , 1040 Stück Fichten-Stangen von 7—12 Ztm. Durch-1 Lich—Steinbach nachstehendes Holz versieigert messer bis 14 Mtr. Länge mit 40 Fm.I 1. Stammholz. w Reisstangen von 3—6 Ztm. Durchmesser I NußbaumNännne, Durchm. 0,30—0,70 cm mit 508 Fm. I Ahornst.ämme, 210 Rm. Buchen-Scheiter Rüslerstämme, „ Buchen-Knüppcl I Lindenstämme, Buchen-Wellen Akazienstämmc, Rm. Buchen-Stöcke 2. 30 Eichen-Wellen w I 3. 50 Rm. Kiefern- und Fichten-Knüppel . „ -Wellen „ „ -Stöcke. Zusammenkunft ist am Fernewald an den Fichten-Stangen. Das Buchenholz kommt von 12 Uhr an zur Versteigerung. Steinbach, den 24. Januar 1906. 621 Gr. Bürgermeisterei Steinbach. Krämer. und Wasserzuleitung: 390 lidm Rohre in verschiedenen Dimensionen. Entwässerungsanlage in dem Gebäude: 260 Ifdm gußeiserne Mnffcnrohre. , X Entwässerungsanlage außerhalb des Gebäudes: ca. 290 cbm Erdaushub, ca. 135 ’fdin md wird bemerkt, datz unter dem Knüppel 200 rm Buchen- mch E.chen-Re.slg, 2oO i m Stammholz schönes Werllwlz ift. '?uchen--tammretsta (tu Schichten), 41 Buchen-Stocke, TeSgl. Samstag, den 3. Februar auf der Strasic 16 >'M Fichten-Stocke. Das Holz wird teils vor-, teils unvor^ezeigt ver- 30,0 tm. steigert. Nähere Auskunft erteilt Forstwart Steinbach. Uhr. Zusammenkunft in Distrikt Warthügcl. Ruppertsburg, den 25. Januar 1906. Großherzogliche Bürgermeisterei Ruppertsburg. Lehr. 622 soll für 19 -6 vergehen werden: A 1. Brot hOU dz. 2. N.ndfleisch 18 dz. 3. Kalbfletsch 1 dz. 4. Schweinefleisch 11 dz. 5. Speck, deutscher, geräucherter 2,8 dz. 6 Nicrenselt 7,5 dz. 7. Schweincschmalz, deutsches 2-' dz. b. Much 13 UlK) Ltr. 9. Butter, frische 1,2 dz. 10. Eier 1000 Sluck. 11. Handkäse 13 dz. 12. Bohnen, weiße 26 dz. 13. Erbsen, geschalte 31 dz. 14 Lmsen 26 dz 15. Roggenmelil 7 dz. 16. Gerstcuuiehl 6 dz. 17". Weizenmehl 8 dz. 18. Mohnöl 30 Ltr. 19. Pfeffer, ganzer 0,4 dz. 20. Zwetschen, gedörrte 0,3 dz. 21. Ehokolade 0,1 dz. 22. ElNg 650 "tr. 23 Gerste 12 dz. 24. RciS 12 dz. 23. Gerstengrütze 6 dz. 26. Hafer- qrütze 6 dz. 27. Weizengrütze 10 dz. 28. ftnfjee 10 dz. 29. Nudeln Äaben) 0,2 dz. 30. Nudeln (Maccaroiu) 0,2 dz. 31. Tee, schwarzer 0,i.2 dz. 32. Zucker 0,05 dz. 33. Majoran 0,01 dz. 34. Kümmel o'oi dz. 35. Senf 0,2 dz. 36. Streitgegenstände s. BerzerchmS B“/113*7. Petrolenm 18000 Ltr. 38. Kernselfe 8 dz. 39. Schnuerselse 6 dz. --------------—------------------< ---- 10. Soda 5 dz. 41. Lampendochte 120 m. 42. Lampenzylmder 150 Dtzd 43. Kohlenlöfsel 25 Stück. 44. Kohlenschippen 12 Süi.t. 45 F.lzmutzen »»»»»)♦ 20 Srück. 46. Karbolsäure 6 dz. 47. Eisenvitriol 2 dz. 48. Fenster. Ans der Stiftung des Gcmeinderats Christoph Friedrich Andreas pQpjtr o Ballen. 49. Makulaturpap.er 4,5 dz 50. Kochtopfe, eiserne Löbcr ist aiSbald eine lebenSlänglid)c Pfründe in vöhc von jährlich I Stück. 51. Koblenkasten, eiserne 10 Stück. 52. Relserbesin 2a0 Stück 260 Mark an einen in Gießen geborenen, wahrhaft bedürftigen Witwer, ,3 Kämme 20 Tyd. 54. Zahnbürsten 8 Dtzd. 55. Putzlumpenzeug Handwerker, mit gutem Ruf zu vergeben. |5(K) m. 56. Stearrnlichle 0,15 dz. 67. Zündhölzer 200 Pack. 58. Eß- Meldungen sind dls 5. Februar d. JL. aus dem Armenamt, Reuen näpfc Don Emaille 20 Stuck. 59. Wasserflaschen 15 Sluck. 60 Wafler» Baue 25, Zimmer Rr. 2, schriftlich ober mündlich einzureichen. q'äser 25 Stück. 61 Wasserkrüge 10 Stück. 62. Lampenschirme 18 Stck. Gießen, den 24. Januar 19)6. u3. Eßlöffel von Dritannia 75 Stück. 64. Steinkohlen, Anrhracil^200 dz Großherzogliche Bürgermnsterel Gießen. Tanninsche".'th^lz^40 68. Beltteppiche" 4o"'S?ück. 69. Auftrag-. . ( _________________ ________Curschmann.---------------------—' bürsten 80 Stück. 70. BodenwichSbüisten 10 Stück. 71. Zylmder-pntzer 14 rm Flchteu-^tockhol,> . , ~ HAtt 'dttwrnAHAitfiAUrttt 20 Stück. 72. Handbesen 50 Stück. 73. Schnhdürstctt 70 Sluck. Die Zusammenkunft Ist auf der Straße nach Dau- DOn ^immerarDCllCn. 74 Schrubber 100 Stück. 7b. Slubendesen 50 Stück. 7'^ Farbwaren in der Nähe des Pflanzgartens. ^*3 »' « • und Le.,^ 27 dz. 77. Lein-, Rüb-, Maschmen-Terpenunöl, Lp-rttuS un^ OlZjeseck den 25 Januar 1906. (^rchcknholzpfos en. Benzin 400 Lrr. 78. Fenster- und S-'egelglaS 33 qm 70 Nahgerat- Büraermeillerei Wieseck _. , . / ichasten t.76 Dtzd. und 10 lex. 80. Eisenwaren 39 dz. 81. Leder pp. 7^7 dz Gr0ßherg0gllche -Ourgcrmeisierei ^IC|CCT. Die zur ^L ederherstellung des neuen schlosieS znI’fflorbbol, 717 qm. 83. Dielen und Latten 1550 gm. und !^)0 Stück Sommerlad. B /i Gießen nötigen Etchenholzpfostcn nebst Untcrzügen tn pro- Baumwollgarn, weiß, blau, schwarz 8,3 dz. 85. Leinengarn weiß, ---------—----- - a filierter Bearbeitung ca. 6,50 cbm zwei- bis dreijähriges blau, grau 13 Dtzd. 86. Boy, weiß, wollener 300 w 87. Sarsei.al 300 w. CT liCI*1 Vvllll»!* lkickenbol' werden b'erdurch auf Grund des Ministerialerlas etz I88. UniformStuch zu Röcken und Hosen bo m 89 Strickgarn, weist und I (J ! O O LiajenbOlöJiro 1 - I noturqran 1,2 dz. 90. Wolleschußgarn, weiß und naturgrau u/- dz. I DicnStaa den 30. Januar 1906 werden veiueigert aus vom 1b. ^jiim 1893 zur Bcrgcbnng ausgeschrieben. Außerdem kommen zur Vergebung die im ge.-.atinten Rechnungsjahre er- Distrikt Eichtvald 8 u. 9b, Buchkopf 2 und Neugeheg 12: Tie Aussührungsbedtngtlngen und Arbeltsbeschreibungen so^eclichen Fuhren und der Bezug von Lnochen, altem Eisen, Lumpen, Stämme: Fichten 11 Stück von 13-27 cm m. Tm., 9—19 m liegen in unserem Aiutslokal zur Elnsicht offen und können Gespül und Dünger. o c. . „ Länge mit 4,29 fm, Erlen 2 Stück von 21 und 29 cm m Tm. imb bnidhit rum Selb'tkostenvreis erhoben werden. Tie Gegenstände unter Nr. 2 und 6, 3 b,S o, 9 und 10 12 bi5 14. 6 8 m Länge mit 0,97 fm; Scheiter rm: Buchet» 200 L Kl., baiclblt ZUM ocll)111ouenprcij ergooen l5 bi5 17> 18 bi« 35. 38 bis 40, 41 und 42. 43 und 44, 46 und 47. L n ^ld)C 8, Erle 4 (Ruudscheit); Knüppel rm: Buche 65, Die Angebote müssen bis zum SroffmingSiermin am und 49 50 unb 5^ 53 und 54, 56 und 57, 58 bis 63, 64 dis 66 c 56 ^ieient 14 Fichte 2, Erle 8; Reiser rm: Buche 4o0, 10. Februar 1906, vormittags 11 Uhr, mit entsprechender!,^ bt§ 75 34 unD 33 werden zusammen vergeben. Zn Ord. Nr.12 bis 36,1 266, Kiefern 24 (ausgeknüppelt), Erle 26; Stöcke rm: Aufschrift versehen, portofrei an uns gelangen. 138 bis 40, 48 und 49, 52, 53 bis 55, 57, 63, 68, 69 bts 75 76 (nur I ^uche 76, Eiche 38, Lllesern 18, Fichte 3, Erle 4. ^iiiehlnn^frift 3 Wochen von Lrim). 79, 8l. 8t bis 90 sind Muster vorzulegen. Denselben dürfen Zusammenkunst vormittags 10 Uhr aus der Kreisstraste 9 99 C-Uinn* B?5/ I weder Preise noch Namen der Anbieter ober Firmenstempel, sondern nur I Merwhausen—Beuern am Krebskops. Ziesten, Qtn 22. ^omiar 19Ub. D /t I einfache Zeichen, welche im Angebot zu wiederholen sind, beigesugt werden. 9rähere Ausktmsl erteilt Forflwart Leyerer, Climbach. Graßherzogltchcs Hochbauamt Glesten. Berschlossene Angebote find getreuut von den etnzureicheudeu onnh0rf beit 24. Ianiiar 1906. Becker. Mustern, sowie versehen mit der Aufichrift: ,Lieferung für daS ^andes- - Freiherrliche Obersörsterei Rabenau. -----------—<; ” M l zuchthauS' kostenfrei bis zur ErösinungSstunde. 0 > Schneider an Freitag, ben 23. Februar 1906, vormittag!» 10 /, Uhr I ' **»»*****; I bei der unterzeichneten Behörde einzureichen. Unter Bezugnahme auf unsere Bekanntmachung vom 23. d. MtS. I Die Bedingungen «Aiinisterialerlaß vom 16. 3uni 18)3) liegen sGießener Anzeiger Rr. 19 II. Blatt) bringen wir hiermit zur Kenntnis I an den Werktagen, vormittag- von 9‘/0 bis 10'/, un^ nQC^mt,t°98 von daß der Voranschlag der Gemeinde Langsdorf pro I9u6 Rj. nicht vom 13 bis 41/, auf der Schreibunbe zur Einsicht oflen, können auch gegen 26. d. Mls , sondern vom 29. d. MtS. an 8 Tage lang auf dem Bureau I posifreie Einsendung von 70 Psg bezogen werden (hierbei ist anzugeben Großh. Bürgermeisterei Langsdorf zur Einsicht der Znleresienten offen liegt, bezüglich welcher Ord. Rc. die Bedingungen gewünscht werden.) 6"ur die S.ngJbotf, ben 26. 3-nuat 1906. «uged°., eft ein befonbeu» Muster °°ege,chr.eb--. b«8 gegen Laftneenng y rti -l ,o ■ o .. . von 10 P g. Schrelbgebubr zu erhalten ist. Grogherzogllche »ürgermechere. LnngSbnrs. Sie Jnfdjtagäfrift beträgt 14 Tage. ftöblcr’ Marienschloß, den 17. Januar 1906. Großherzogliche Direktion deS LandeszuchthauseS. 5UrU,*>■ ■’• C. ->• >> *-4 MMZ r Ge^eTV I ■ »fi '/#•.- I M! ■ » *->' U H H Äi* U inbeiMn$ifc Wagnerhotz, ntcr 26 nn doppelte tchbar, n' zu Teichseln unb fm, Im tVohiienslangcn), nrnj * $8ie|C|f. 'wittsgs 10 llhr '«Io »«-«zeichnet, 1 . 60» ^aufenberg. ;i Rabenau. B»/, »"<1. ■n Tiitr’k'.’1 *:s> n ^iQinnie t Straße nach Tau. ctens. sterei Wiese- mmg. werden verneigert mtä rm: Buchen M I. eS‘rm::Ä eue 2i; •* r,: * *** Eeperet, «in** rerung .„A W* < « vormittag» «**" ®, r* gt« "^„chen-K>" ^ •W“‘ 151r® «i^'Vä rm M" »»fTS®! X,'1OO r® «. 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