General-Anzeiger, Amtr- und Anzeigeblatt für den Kreis Sichen Aus Sta-t und Lund. Gießen, 26. Okt. 1906. „Zur Erinnerung Die jetzt Reichskanzlei o b Politische Tagesschau. Handelsvertrags-Aussichten. Rotationsdruck und Verlag der Brühl'scheu Universitätsdruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition ».Druckerei: Schulstr.7. Tel. Nr. 61. Telegr.-Adr. r Anzeiger Gießen. als verfrüht bezeichnete Meldung, es solle bei der ein Unterstaatssekretariat eingerichtet werden, be- vorgesehencn Zeit, Herbst nächsten JahrcS, zum Bezüge fertig wird. DaS Entgegenkommen, das die Stadt Laubach bei Projektierung dieses Baues gezeigt hat, war sehr anerkennens- wert. + Schotten, 25. Okt. Gegenwärtig finden am hiesigen Kirchturme R en ovi erung8arb eiten statt. Wenn man der halsbrecherischen Arbeit der Dachdecker aus der Nähe zuschaut, muß man sich beinahe den Hals ausrenken, abgesehen von dein Gruseln, das einem überläuft. Hergebrachter Sitte geinäß wird bei dieser Arbeit der Hahn vom Kirchturm heruntergeholt und von den Dachdeckern in der Stadt herumgetragen, wobei nach Hersagen eines Vers- leinS ein Trinkgeld eingestrichen lvird. Gestern wurde bei dieser Gelegenheit der Betrag von 86 Mk. gespendet. Auf dem Hahn befinden sich die Namen mehrerer Dachdecker und alter Jahreszahlen, die zürn Teil nicht mehr zu entziffern sind. Kassel, 25. Okt. Die Stadtverordneten bewilligten nach erregter Debatte weitere 700000 Mark zu den früheren 600 000 Mark für die einem Wunsche des Kaisers entsprechende prächtigere Ausgestaltung deö Neu- baues des Hoftheaters. „ an Paul Drude." Diesen Titel trägt eine kleine Schrift, die soeben hier erschienen ist. Erst aus dieser Schrift erfährt, seltsam verspätet, die Oeffent- lichkeit von einer hier am Ende des Sommersemesters veranstalteten Gedächtnisfeier für den unvergeßlichen hervor- ragenden Physiker und trefflichen Menschen. „Am Abend des 23. Juli — so liest man — versammelten sich .im großen Hörsaale des Gießener Physikal. Instituts die Teil- -nehmer des Gießeil-Marburger Physikal. Eottoquiums.'zu ihrer letzten «Sommerzusaminenkun t. Ter Rektor der Gießener Universität, »Veh. Hofrat Prof. 5)r. Bchnghel, zahlreiche Freunde und ehenzalige Kollegen Drude'S waren erschienen. Drude's Bild — dasselbe, »elches ...... unseren Bericht schmückt — umgeben von Lorbeer- s=r Naunheim, 25. Okt. Erst mit Beginn des Winterhalbjahres find in unseren überfüllten Schulklassen wieder geordnete Verhältnisse eingetreten. Die vierte Schulklaffe war nämlich über 3/i Jahr ohne Lehrer. Nunmehr ist Lehrer Ludwig Neumann aus Heßloch bei Wiesbaden berufen worden. g* Bad-Nauheim, 26. Okt. Der hiesige Bildungsverein, der nunmehr ein Jahr besteht, entfaltete in letzter Zeit wieder eine rege Tätigkeit. Namentlich versteht es der Vorsitzende deS Vereins, Dr. Strecker, seinen Mitgliedern immer etwas Neues zu bieten. So finden allwöchentlich Mittwochs Leseabende statt. Gestern abend wurde bet einem solchen Goethe's Faust gelesen. Neuerdings ist es nun gelungen, zu diesen Leseabenden den großen Nathaus- saal ju gewinnen, was umsomehr mit Freuden zu begrüßen ist, da daS bisherige bescheidene Vereinszimmer zu diesem Zwecke zu klein ist. Der nächste Vortrag findet Samstag, 27. er., im Nestaurant Saalburg statt. Redakteur Passauer- Hamburg spricht daselbst über „die Saalburg". In der ersten Hälfte seines Vortrags schildert Redner das Leben auf der Saalburg zur Römerzeit, im zweiten Teile beschäftigt er ich eingehender mit der Mithrasreligion, ihren Gebräuchen und Beziehungen zu unserer Religion. — Den Bemühungen des Stadtverordneten Fritz ist es gelungen, den Sekretär des „Freisinnigen Landesvereins, Albert Kuhlmann, zu einem Vortrage über „Die gegenwärtige politische Lage unseres Vaterlandes" zu gewinnen und zwar findet dieser Vortrag Sonntag, den 28. d. Mts. in der Turnhalle statt. X Laubach, 25. Okt. Dem Neubau des hiesigen Amtsgerichts kam die seitherige günstige Witterung sehr zu statten, sodaß der Bau bereits unter Dach gebracht werden konnte. Es darf nicht verhehlt werden, daß die Bauleitung bestrebt gewesen ist, dem Wunsche nach baldiger Fertigstellung in jeder Weise entgegen zu kommen. Die Ausführungspläne wurden im Großh. Hochbauamt Alsfeld vom Bauinspektor Berth hergestellt, die Leitung lag in den Händen der Herren Hofmann und Conrad, und man kann den Handwerkern das Lob nicht absprechen, daß sie mit Eifer ihre Arbeiten gefördert haben. Im Souterrain des Gebäudes befindet sich die Wohnung des Amtsgerichtsdieners, sowie Aktenräume rc., während sich im Parterre die Dienstzimmer befinden. Der Sitzungssaal und das Anwaltszimmer, ferner die Wohnung des Oberamtsrichters befinden sich im Obergeschoß. Dachgeschoß und Kehlboden sind teils zu Wohn-, teils zu Dienst- räumen eingerichtet, das ganze Gebäude ist im Biedermeier- Stil erbaut. Zu diesem Stil passend wurden rote Plattziegel verwendet, während Fensterbänke, Portal- und sonstige Fassungen aus Flonheimer Sandsteinen bestehen. Tas Gebäude liegt an der Friedcichsstraße nahe dem alten Amtsgericht und wird unserer Stadt zur Zierde gereichen. Hoffen wir, daß der Bau, der bis jetzt rüstig vorgeschritten ist, zur (junge Städte haben eine besondere Veranlagung für die Kanalgebuhr emgeluhrt und lassen die Feststellungen und Schatzungen in lUrzeren ober längeren Zwischenräumen revidieren, so Berlin. Andere legen einfach die Nutzungsrverte der staatlichen Veranlagung zur Gebäude- oder Grundsteuer zu Grunde, sodaß sich die So eröffnen sich einstweilen geringe Aussichten, daß Deutschland den Edelmut, den es handelspolitisch in die Tat umsetzte, gebührend belohnt sehen wird. Fürst Bülows Unterstaatssekretar. R. Berlin, 25. Oktober. Die Jahresgebühren werden entweder nach den Brandversicherungskapiialien oder wie der Kanalkoslenbeitrag nach der Frontlänge erhoben. Ein typisches Beispiel für beit ersten Erhebungsmodus enthält die in Tarmsladt erlassene Tarifordnung vom 1. Juni 1899. Tanach werden für Hofraiten mit einem Brandversicherungskapital von weniger als 11 000 9)1 f. 3 Mk., von 11000—21000 Mk. 5 Mk., so steigend bis zu einer Höchstgebühr von 60 Mk. bei einem Brandversicherungskapual von 121 000 Mk. und mehr erhoben. Wollte man dieses Sy stem in Gießen tut« wenden, s o reichte die so ausgebrach t c S u m m e entfernt nicht aus zur Deckung der alljährlich er- ord erlich en Mittel. Nehmen wir an eine Turchschinttshöhe von 40 Mk. bei 1800 steuerpflichtigen Hosraiten, so ergebe dies eine Einnahme aus Kanalgeduhren von 72 000 Mk. Stellen wir dem gegenüber ein mit 1 Proz. zu amortisierendes und mit 4 Proz. zu verzinsendes Anlagekapital von 2 000 000 Mk., ein Betrag, der, wie man mir sagt, niedrig bemessen ist, so wären zu decken im ersten Jahre 1 Proz. Amortisation — 20 000 Alk., 4 Proz. Zinsen — 80 000 Mk., ergibt 100 000 9)if. ohne Umerhaltungs- und 23er- waltnngskosten, welcher Summe die oben gesundene'n 72 000 Alk. gegenüber stehen. Tas ergäbe ein jährliches Defizit von ca. 30 000* Mark und es blieben noch aufzubrmgcn die Kosten für Verwaltung unb Unterhaltung. Andere Städte, ivie Tüsseldors, Augsburg erheben die Benutzungsgebühr als feste Jahresgebühr nach' der Frontlange. Tie Art dieser Umlage habe ich schon bei Behandlung der Kanalbaukosten gewürdigt. 2. D i e V e r a n l a g u 'n g nach d e m N u tz u n g s w e r t e d e r N n tz e r t r a g e: ... 'st namentlich in preußischen Städten in Anwendung, vor- ildlich nur nach C. Hugo-Berlin. Hier werden 1XL Proz. des Nutzertrages, der sich nach dem wirklichen oder geschätzten Mietertrag bemißt, erhoben. Tas gleiche Verfahren wird in Magde- burg und Aachen beobachtet, nur wechselt die Höhe des Prozenlatzes. Die Stellung Deutschlands in den zur Neuregelung drängenden Haitdelsvertragsfragen ist anscheinend keine sonderlich günstige. Zunächst inbezuä auf Spanien, mit ocni Deutschland bis Ende d. I. ein handelspolitisches Provisorium unterhält, ein Zustand, dessen Vorteile wert überwiegend auf spanischer Seite liegen, denn Deutschland gewährt für die Dauer des Provisoriums der Mutschen Einfuhr die zollpolitische Meistbegünstigung, wahrend es seinerseits den spanischen Hochschutzzolltari grundsätzlich anerkannte, rn der Erwartung, daß Spanien bei den Han.delSvertragsverhandlungcn sich zu einer ausreichenden Herabsetzung der für die deutsche Einfuhr in Frage kommenden Tarifpositivneu bereit erklären werde. Nach dein, was jetzt über die Haltung Spaniens verlautet, muß es indessen zweifelhaft erscheinen, ob Deutschland rn seinem Bestreben, einen Zollkrieg zu vermeiden, sich auf das wünschenswerte Maß von Nachgiebigkeit beschränkte, als es den neuen spanischen Zolltarif im Prinzip annahm. Dre Regierung des Pyrenäenstaates fordert nämlich flir Früchte, Weine und Mineralien Zollermäßigungen deutscherseits, die unter die Mindestsätze des deutschen .Ver- tragstariss hinabgehLn. Sollten die deutschen Kommissare sich zu solcher Konzession bereit erklären, dann müssen sie schon sehr beträchtliche Gegenzugeständnisse Spaniens vorweisen können, wenn sie mit dem Dokument des Handelsvertrags im November oder Dezember vor den Reichstag treten. Denn dieser hat im Anschluß an die.Verabschiedung des deutsch-schwedischen Handelsvertrags in einer Resolution sich grundsätzlich dagegen erklärt, daß in weiteren handelspolitischen Abmachungen unter die Mindestsätze des Vertragstarifs hinabgegangen werde. Wenn es zutrifft, da Deutschland gegen etwa 100 Artikel des neuen spanischen Tarifs Einwendungen erhebt, dann werden diese also im wesentlichen berücksichtigt werden müssen, wenn anders man den Eindruck zu vermeiden wünscht, daß Deutschland besser getan hätte, auf den spanischen Hochschutzzolltarif sich überhaupt nicht etnzulasseu. Gelingt der Vertragsabschluß mit Spanien nicht, oder lehnt der Reichstag den Vertrag ab, dann ist der Zollkrieg im neuen Jahr unausbleiblich. Nicht ganz so dringlich sind die Verhandlungen mit den Vereinigt en Staaten, weil hier das Zollprovi- fori um bis zum 1. Juni n. I. in Geltung bleibt. In Deutsche land, wo man unentwegt hoffnungsfreudig ist, wird jetzt der Rücktritt des amerikanischen Schatzsekretärs Shaw handelspolitisch in optimistischem Sinne gedeutet. Shaw hatte allerdings keine Zeit gefunden, sich mit der deutschen Handelsvertragsfrage überhaupt zu befassen. Wenn die Beschwerden über die amerikanischen Zollchikanen sich beim besten Willen nicht mehr ignorieren ließen, bann schickte er einen seiner Hilfssekretäre ins Treffen, der einige beschwichtigende, die Regierung zu nichts verpflichtende Worte sagte. Ob der neue Sch atz- fetretär, Cortelyou, bereitwilliger sein wird zur Einleitung von Vertragsverhandlungen mit Deutschland bleibt abzuwarten. Die Nähe der amerikanischen Wahlen, bei denen jede Partei sich als fanatische Schätzerin amerikanischer Interessen zu präsentieren pflegt, macht es wenig wahrscheinlich. deutet auch für die parlamentarischen Kreise eine Neuigkeit Es ist nicht zutreffend, daß in dieser Sache mit den Parteien schon verhandelt worden sei. Höchstens könnte der Chef der Reichskanzlei, Herr b. Soeben, in dem man den neuen Unterstaatssekretär zu sehen hätte, seinen früheren Parteifreunden von der konservativen Fraktion privattm Mitteilung gemacht haben von der beabsichtigten Aenderung. Der Vorgänger des Herrn v. Soeben, Dr. Conrad, ist bereits Unterstaatssekretär im preußischen Sandwirtschaftsministerium. Wenn nun gesagt wird, daß die Obliegenheiten des Chefs der Reichskanzlei weit über den Rahmen der Geschäfte eines Vortragenden Geheimrats hinaus- gmgeu, so bezieht sich das wohl zumeist auf die Pflicht der Reprasentattvu. In dieser Hinsicht mögen allerdings an Herrn v. Soebell während der monatelangen Abwesenheit des Kanzlers von der Reichshauptstadt Anforderungen gestellt worden sein, die sogar über den Kreis der Obliegenheiten eines Unterstaatssekretärs hmausgehen, und es ist sehr wahrscheinlich, daß der Chef der Reichskanzler auch weiterhin nach der repräsentativen Seite stark in Anspruch genommen fein wird, weil Fürst Bülow au s ge s und h e i t l.i ch e n Rücksichten andauernd penvtigt sein dürste, sich Schonung aufzuerlegen. Die smcinztekle Konsequenz der Errichtung eines Unterstaatssekretariats in der Reichskanzlei wäre nicht erheblich, da dem Vertreter des Ressortchefs nur um ein Geringes höhere Bezüge zustehen, als den ein Direktorat bekleidenden Geheimräten. Aus finanziellen Grün- ben also würde der Reichstag das Unterstaatsfekretariat in der Reichskanzlei wohl kaum ablehnen. Im Vergleich mit dieser „Stellungshebung" erscheint allerdings die Forderung eines Staatssekretariats für die Kolonieen innerlich mehr begründet, denn das Maß von Arbeit, welches vom Leiter der Kolonialverwaltung zu leisten ist, übertrifft um ein Vielfaches die dienstlichen Verrichtungen des Chefs der Reichskanzlei Aie KanalgebÄyren. Vortrag, gehalten in der Versammlung des B ü rgero e rein s Gießen am 22. Oktober 1906 von Rechtsanwalt Leun. . (Schluß.) Dre seither behandelten Beiträge sind, soweit ich mich orientieren konnte, an Hand der Auskünfte von Stadt- vorsiänden, bei denen ich durchweg freundliches Entgegenkommen fand — em Bürgermeisteramt verweigerte Auskunft und verwies mich an die hiesige Bürgermeisterei, deren Vermittlung eriorderlich sei — und an Hand der wertvollen Arbeit von C. Hugo in seinem Buche: „Tie deutsche Städteverwaltung" hauptsächlich zur Ausbringung der Kanalbaukosten bestimmt. Nirgends wohl, das ist auch die Meinung C. Hugos, reichen oder reichten diese Beiträge dazu hm, die Baukosten zu decken. Ein Teil, vielleicht der größte, bleibt als Anleihe, für die die Zinsen aufzubringen sind und die amortisiert werden muß. Um diese Aufwendungen zu beschaffen, zu denen noch die Unterhaltunas^ und Verwaltungskosten hinzutreten, hat man in zahlreichen Städten eine sogenannte Kanalbenutzungsgebühr eingeführt. Auch diese Steuer hat, wie C. Hugo feststellt, in der Praxis das nicht erfüllt, ivas sie erfüllen sollte. Es zeigte sich alsbald, daß die Gebühr die laufenden Ausgaben zuzüglich Verzinsung und Amortisation nicht decke. C. Hugo schreibt dies dem Ueber- wiegen der Hauseigentümer in städt. Parlamenten zu, die nach seiner Memung bestrebt waren, die durch die Hauseigentümer aus- mbrmgende Gebühr möglichst gering anzusetzen. In Berlin wurden die Kosten immerhin zu e/7, daaegen in Breslau nur zu 7„ in Braunschweig und Kiel nur zu % ausgebracht, trotzdem hier die -rendenz ausgesprochen herrschte, die oben umschriebenen Kosten auf dem angegebenen Wege zu beschaffen. In anderen Städten, m denen die Kanalbenutzungsgebuhr nicht mit dem Ziel, die Kosten und Verzinsung zu decken, eingesührt wurde, ergab sie nur einen zum Teil sehr kleinen Betrag der Unterhaltungskosten. In Augsburg z. B. bet einer Abgabegebühr von 0,70 Alk. pro Meter Frontlänge noch nicht ein Drittel der Unterhaltungskosten, ganz abgesehen von Amortisation und Verzinsung, in Worms eine Verzinsung des Anlagekapitals von 1,65 Prozent. Zch möchte sagen, daß beide Wege nicht empfehlenswert sind. Sollen die gesamten Answendungen für Amortisation, Verzinsung, Verwaltung, Uiiterhaltung ic. durch die Kanalbenutzungsgebühr ausgebracht werden, so wird sie, wenn sie nur auf die Hausbesitzer abgewälzt werden soll, zu hoch werden, und es besteht die Gefahr, daß man eine bestimmte Klasse zu Gunsten anderer überbürdet. Würde ie ganz ohne Rücksicht auf die Hohe besagter Kosten umgelegt und bringt sie mir einen kleinen Teil derselben aus, dann bleibt für die allgemeine Steuerlast zu viel, dies führte zu Härten und Unzuträg- lichkeiten, die zivar nicht ganz vermieden werden können, die aber nach Möglichkeit in ihrer Wirkung gemildert iverden müssen. C. Hugo sagt, und das finde ich in den Auskünften verschiedener Städte und m ihren mir vorliegenden Ortsstatuten bestätigt, daß die illrt der Veranlagung, die bei der Kanalbenutzungsgebühr beobachtet wird, fast überall verschieden sei. Eins ober ist allen Städten gemeinsam: die Gebühr trifft in erster Reihe den Hauseigentümer oder Nutznießer. Alan unterscheidet: 1. f e |t e Iahresgebühren, 2. Veranlagung nach dem Nutzertrage des G r u n d st ü ck e s. bäumen und dunklem Laube, vergegenwärtigte den Anwesenden die lieben Züge ihres dahingeschiedenen Freundes." Und von einer solchen Feier glaubte man der Presse ferne Mitteilung schuldig zu sein! — Die Broschüre gibt im übrigen die bei der Trauerfeier von den Professoren Richarz- Marburg und König-Gießen gehaltenen Ansprachen wieder und enthält zudem ein Verzeichnis der Wissenschaft!. Sicherten Drude's. •* Einigung der Liberalen. Man schreibt unZ: In Ausführung deZ auf dem Münchener Parteitag erhaltenen Auftrags hat der Engere Ausschuß der Deutschen Volks- Partei die vorbereitenden Schritte unternommen, um den Anhängern der Linken Gelegenheit zu einer klärenden Aus- spräche über das Zusammengehen zu schaffen. Für die Versammlung, die in Frankfurt a. M. stattfinden soll, sind der 10. und 11. November in Aussicht genommen. Die Einladungen an die in Frage kommenden Korporationen und Persönlichkeiten werden in den nächsten Tagen verschickt. •• Bahnprojekt Usingen-Weilmünster. Die Verwirklichung der Bahnstrecke Usingen—Weiltal—Weilmünster ist nun in greifbare Nähe geruckt. Schon am 1. April ka; aus dem Vogelsberg das Eisenbahnbaubureau in Usingen ein und begann die Vermessungen der Strecke, die Ausarbeitung der Projekte und die Aufstellung der Voranschläge. Vor kurzem konnten nun die Arbeiten in mehreren Losen ausgeschrieben werden; die Vergebung wird bald erfolgen. Beträchtliche Geländeschwierigkeiten hat die Bahn zu überwinden; gilt eS doch, die beiden Täler der Weil und Ufa zu ver- binden, wobei ein Höhenzug des Taunus überschritten werden muß. Große Brücken, tiefe Einschnitte, scharfe Kurven und hohe Steigungen sind deshalb erforderlich. Die Hauptschwierigkeiten liegen zwischen Grävenwiesbach, HundZstadt und Wilhelmsdorf, hier gilt eS, die Höhen des HartküppelS, Hohebergs u. a. Berge zu umgehen, um bei Grävenwiesbach in daS WieGbachtal, bei Langenbach und Gudenschmiede in daS Tal der Weil zu gelangen; die Einmündung in die Strecke Weilburg—Weilmünster erfolgt bei Weilmünster. Die Erbauung der Strecke dürfte in Anbetracht der Terrainschwierigkeiten kaum weniger wie 21/,—3 Jahre dauern. Sie führt von Ufingen aus über Wilhelmsdorf, Hundsstadt, Naunstadt, Grävenwiesbach, Mönstadt, Langenbach, Aulenschmiede nach Weilmünster. In Bad Nauheim und dem Ufatat bringt man diesem Bahnbau großes Jntereffe entgegen, erwartet man doch nach ihrer Erbauung die Verwirklichung der Ufa- tal-Bahn Bad - Na u h eim — Using en, wodurch eine direkte Verbindung zwischen dem Lahntal, dem Taunus, Bad Nauheim und der Main-Weser-Bahn hergestellt sein würde. Daraus erhofft man einen starken Aufschwung de§ Verkehrs und des Bades. Auch in Butzbach verbindet man mit der Bahnstrecke die Erwartung, daß das Bahnprojekt Butzbach— Brandoberndorf— Grävenwiesbach, bezw. Wetzlar, baldigst folgt. Nr. 2SS Zweites Blatt L5K. Jahrgang Freitag 36. Oktober 1906 Erscheint täglich mit Ausnahme deS Sonntags. A Di« „Siebener Zamilienblätter" werden dem I M O* «Öf Sx 8 jti 4^1$ QM X »Anzeiger viermal wöchentlich beigelegt. Der WP A & V £ @1? U 0 U X M U K U 8 »Hesstfche Landwirt" erscheint monatlich einmal. w sj&t H ▼ v6' NF BI sp- Kredit M Bar V Betten 'ame,1<“;Kln(ier. roktioa Zahlung Kmann P|°ck3tr. 14-16 B ivatsian- Slät).81ein|idL1!il> lehu-ÄksvH. I einer alleiMhmden, ame gegen jchr gute hecheil u. Zinsen auf M.?ÄemMerv-u. Angebote unter M ner Anzeiger erbeten. Rasier' Kttße«' t ä!« S&‘ sowie ad. Re1"!?«1 billigst a aütn Mru. sicht -VudeuimWaM -iS? LB altilt Ihliiiiil Griechisch, Krau- mb tkogiifch. -fragen unter 07963 l ÄWM ttteuw. m Äymmsiasicn Mfe-Ururrricht. Ablagen unter 0W wer Anzeiger erbeten. webte non bess.Faniiiii „tll aiopui«« » MM*.“ NI* Stellung. Angebote unter 07960 iei Anzeiger erbeten. Llichle werden [toi ig geflochten. [M vomialr Parto LasrdwLrt?chaft, e -Räume zu erheben. Was hier in Marburg werden soll ist in Wiesbaden bereits heute Rechtens: Es wird dorten vom Inhaber einer Wohnung oder sonstigen Räumlichkeit, die sich in einer an das Kanalnetz angeschlossenen Liegenschaft befindet, wobei vorausgesetzt ist, daß die Räumlichkeit selbst Kanalanschluß hat, eine Gebühr erhoben, die nach dem Mietwert berechnet wird. Sie beträgt bei Mieten von mehr als 300 Mk. 1 Proz., bei mehr als 600 Mk. I1/, Proz., bei Mieten von mehr als 900 Mk. 2 Proz. des Mietwertes. Wohnungen, deren Mietwert weniger als 300 Mk. beträgt, bleiben von der Gebühr befreit. In Frankfurt a. M. bemißt sich die eigentliche KanalbenutzungS- gebühr für Wohnungen und Gcwerberäume gleichfalls nach dem Mietwert, von dem, soweit er 300 Mk. übersteigt, 1 Proz. erhoben wird. Sie ist alljährlich zu entrichten. In Homburg v. d. H. wird die Kanalgebühr nach der Gebaudc- steuer berechnet: Sie beträgt bei Sielanschluß 50 Psq. pro Mark staatlicher Gebäudestcuer, bei Tageswasseranschluß 20 Pfg. pro Mark staatlicher Gebäudesteuer. Man sieht, daß in einzelnen der vorerwähnten Veranlagungen -der Versuch gemacht ist oder gemacht wird, die Hauseigentümer -zu entlasten, während andere alles auf seinen Schultern ruhen 'lassen. Keines der Systeme ist pure anwendbar aus Gießen, jedenfalls mochte ich die Anwendung nicht empfehlen. Für Gießen müssen wir zunächst festhalten, daß hier ein Anschlußzwang namentlich auch für die Fäkalieneinführung besteht, daß, wie mir mitgeteilt wird, die jährlichen Aufwendungen ziemlich hoch sein werden, und daß die Tendenz bestehen soll, diese Aufwendungen im Wege der Kanalgebühr- — Der „Reichsanz." meldet über den Saaten st andi im Deutschen Reich Mitte Oktober. (2 bedeutet gut, 3 mittel): Winterweizen 2,4, Winterspelz 2,4, Winterroggen 2,4. In den Bemerkungen des Statistischen Amts! heißt es: Entsprechend den verschiedenen Witterungs- und Bodenverhältnissen im Reich ist auch die Bestellung der Wintersaaten sehr verschieden weit gediehen. Im großen ganzen beendet ist sie nur in Gegenden, wo die Bodenbeschaffenheit durch die Witterung günstig beeinflußt wurde, zum großen Teil ist sie aber infolge der Rässe oder der anhaltenden Trockenheit noch stark im Rückstand geblieben. Fast alle Berichte klagen über ein vermehrtes Auftreten von Mäusen und Ackerschnecken, die verschiedentlich schon Anlaß zu Umpflügungen und Nachsaaten gegeben haben. Auch Hamster, Krähen, Ratten und Würmer machen sich stellenweise unliebsam bemerkbar. pretfes wieder eiubrinqen. Doch muß der Hauseigentümer im Verhältnis zu den übrigen Steuerpflichtigen wohl den größeren Teil aufbringen. Es darf n ä m l i ch n i ch t v e r g e f f e n werden, daß die seither geübte Fäkalienabfuhr auf Kosten des Hauseigentümers erfolgte. Sie beträgt für einzelne Anwesen und namentlich für solche, die bereits Wasserspülung haben, jährlich 60 bis 70 Mark, selbstverständlich auch erheblich weniger, je nach den aus dem jeweiligen Anwesen herrschenden Umständen. Veranlaßt wäre auch, so weit Gewerbe- und Fabrikwässer ein geleitet werden, dieseAnwesen stärker zu belasten, etwa in Gestalt einer Vorbelastung, wie man sie auch in anderen Städten kennt, dies natürlich nur unter der Voraussetzung, daß der Bürgermeister voin § 7 der Verordnung Gebrauch macht und durch Einführung der Gewerbe- und Fabrikwässer eine übermäßige Inanspruchnahme der Kanalisation eintritt. Nach dem allem komme ich zu folgendem Resumä: Es wäre unbillig, die gcsainte Last aus die Hausbesitzer abzuwälzen. Es wäre unbillig, die Lasten durch den Mieter aufzubringen. Es wäre unbillig, die Lasten durch allgemeine Umlage,: zu beschaffen. a"/w hessischen Amte Hüttenberg einverleibt werden; in welcher Hinsicht dann von militärischer und civilistischer Seite Endesunterzeichnete I eintrefsen, das Weitere sachgeinäß fürnshmen mid zugleich die Waldungen mit Ober- und Untergewehr visitieren werden. In der Hoffnung, in bekannter Freundschaft empiangen zu werden, ivird man vor der Hand das 1 beorderte Militär-Kommando in der hiesigen Garnison zitrücklassen und zeichnen wir uns übrigens mit bekannter Hochachtung und der sreinidschaftlichsten Ergebenheit von Zen gen, Regiernngsrat, Mo ter, Hauptmann/ Darob große Aufregung und Entrüstung! Amtmann EinminghauS trifft militärische Schiitzniaßrcgeln, holt Verstärkung auS Usingen und berichtet per Expreßboten an die Regierung zu Wiesbaden. Dort allergrößte Aufregung! Es wird EinminghauS erwidert, von einer Abtretung Kleebcrgs an Hessen sei nicht? bekannt, in den neuesten Pariser Briefen davon nichts erwähnt, die angezcigte Besitznahme sei daher ebenso unerwartet als auffallend, daß von feiten des Gouvernements heute noch das „Sachdienliche" per estaffettam an die hessische Gesandtschaft in Frankfurt abgehen werde 2C. rc. I Ein Detachement reitender Jäger von 50 Mann soll von! Biebrich abgehen, 4 Kompagnien der Landjägerbrigade Idstein sollen bei Steinfischbach zusammengezogen werden, Generaladjutant Oberst v. Bismarck mit einem eigenhändigen Schreiben des Fürsten an den Großherzog nach Darmstadt abgehen, alles zur „standhaften, Behauptung" Kleebergs. In Darmstadt wußte man von nichts. Da meldete sich bei EinminghauS in atemloser Angst derAsseffor v. Zen gen, Sohn des Negierungsrats, Verwalter des HüttenbergS, und erklärt zu Protokoll: „Er habe das Schreiben vom 23. März verfaßt; es sei ein Scherz gewesen; solche Folgen habe er sich nicht vorgestellt; die Mobilmachungskosten wolle er gern tragen, wenn ihm die Geschichte nur nicht gänzlich zum Verderben gereiche." Es geschah ihm nichts. Herzog Friedrich August konnte sich des Lachens nicht erwehren; er verzieh, nahm die Kosten aufs Aerarium und ordnete auch die Sache in Darmstadt. Assessor o., Zengen lebte noch bis zum 2. April in großen Nöten, da ward er seiner Absolution gewiß. Er lud Emming- haus und Hauptmann Moter auf den nächsten Sonntag nach Langgöns ein. „Sie wollen dann zusehen, wie ihnen das „Recht-kreuzfidel sein" nach so bangen Tagen anstehe; er hoffe — recht gut; denn jetzt könne er wieder von Herzensgrund vergnügt sein." Offener Brief. Giessen, den 25. Oktober 06. MkchNche Nachricht?«« Evangelische Gemeinde. 2 0. Sonntag nach Trinitatis, den 28. Oktober: Hottesdienll. In der Stadtkrrche. Vormittags 9V, Uhr: Pfarrer Schwabe. Vormittags 11'Uhr: Militärgottesdienst. Pfarrer Euler. Nachmittags l8/t Uhr: Kinderkirche für die Markusgemeiude. Pfarrer Schwabe. Abends 5 Uhr: Pfarrer D. Schlosser. Montag den 29. Oktober, abends 8 Uhr: Vereinigung der> konfirmierten weiblichen Jugend der Matthäusgemeinde Donnerstag, den 1. November, abends 5 Uhr, int Markus- saal, Kirchstraße 9, B i b e l st u n d e. (1. Timoth.-Bries Kap. 2.) Pfarrer Schwabe. Nächstkünftigen Sonntag, den 4. November, als am Refor- mationssest, wird Beichte und heiliges Abendmahl für Matthäus- nnb Markusgemeinde gemeinsam im Abettdgottesdienst gehalten werden. Anmeldungen dazu werden vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. In der Joharrneskirche. Dein Schreiben ist mir noch etwas unklar; ich weiss nicht, worum es sich handelt und bitte Dich, Deine Wünsche doch genauer an dieser Stelle anzugeben. Alsdann bin ich mit weiteren und genaueren Auskünften gern bereit. Dein Freund erhebung zu decken. Wer soll nun diese Kosten tragen? Nach welchen Gesichtspunkten ist diese Frag zu beantworten? Ter Hauseigentümer ist derjenige, dem die Institution unmittelbar zttgute kommt. Zwar hat er erhebliche Aufwendungen für die Anlage selbst, doch wird er diese einmalige Ausgabe durch eine mäßige Erhöhung der Miete verzinsen können, ganz abgesehen davon, daß sein Anwesen durch den 2ln- schluß au die Kanalrsation, dadurch daß es in einer hygienisch hochstehenden Stadt liegt, einen ganz ansehnlichen Wertzuwachs erfährt. Er genießt aber auch für seine eigene Person und die seiner Angehörigen die Wohltaten einer Kanalisation, wie sie in Gießen durchgeführt wird. Dies reicht natürlich nicht aus zu sagen, der Haltseigentümer muß den Atüwand allein tragen. Denn neben ihm erfreut sich in demselben Maße der Mieter und Astermieter der Segnungen der durch die Kanalisation erzielten Gestmdheits- pflege, Reinigung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten. Also auch er muß herangezogen werden bei Deckitng der auch zu seinen Gunsten aufgewendeten Kosten. Es muß aber vermieden werden, daß der 3)1 ieter den ganzen Kanalisationsauswand trag!. Uirbillig wäre es nämlich und es bedeutete eine Abwälzung der gesamten Sielsteuerlast aus die Mieter, wollte der Hauseigentümer unb Vermieter die ihm aufliegenden Steuern durch Erhöhung des Miet- Kanalgebühr in diesen Fällen als Zuschlag. 511 r Gebäude- oder Grundsteuer darstellt und einfach eine Quote derselben bildet. Abgesehen von dem eben erwähnten Unterschiede bei Veranlagung nach dem 3^ertrage kommt dieses Prinzip nicht überall, wo es eingest'lhrt ist, zur reinen Anwendung. Nicht in allen Städten nimmt die Kanalisafion auch die Fäkalien auf, oder es ist der Anschluß von Wasserklosetts ein fakultativer. In solche,! Städten werden besondere Zuschläge für den Anschluß von Spül- ahorten gehoben. Dieses Verfahren ist ganz unzuträglich, weil es, wem, nicht besondere Maßregeln das hindern können, den Hausbesitzer veranlaßt, möglichst wenige Wasierklosetts und überhaupt Bedürfnisanstalten mit Spülvorrichtmrg einzurichten, um zu sparen. Dieses führte zur gemeinschaftlichen Benutzung eines Klosetts durch mehrere Mietparteien und hat abgesehen von anderem zur Folge, daß die Hygiene, die erzielt werden soll, wesentliche Beeinträchtigungen erleidet. 9Iu§ demselben Gesichtspunkte als un- hygienisch und auch als sittlrch bedenklich ist meiner Ansicht nach and) zu verwerfen eine Klosettsteuer, die der Frankfurter Zeitung zufolge in einem kleinen Städtchen vor kurzem eingeführt worden sein soll. Vielfach wird auch die Zahl der Anschlüsse in Berücksichtigung gezogen und darob eine besondere Gebühr erheben. Aber auch das ist nicht zu billigen. Uebersieht man alle diese Methoden: Frontlänge des Grundstücks,' Höhe der Miete, Zahl der Anschlüsse, Höhe der Grundsteuer, so kommt man zu dem Resultat, daß keine derselben billig und gerecht ist. Es entscheiden bei allen rein äußerliche Momente, bte es zumeist ganz zufälligen Umständen überlaßen, die Höhe des Beitrags, die Perlon des Beitragspflichtigen zu bestimmen, eins nur haben sie alle für sich, das ist die Einfachheit der Heranziehung, die aber nicht maßgebend sein darf bei einer sozial so einschneidenden Steuer, wie der hier fraglichen. Wollte man die Quantität der abzuschwemmenden Masie entscheiden lassen, also genau nach Leistung gegen Leistung verfahren, vorausgesetzt, daß die Messung technisch möglich ist, so führte dies nahezu zu einer Kopfsteuer direkter oder indirekter Natur, indirekt, insofern der Hauseigentümer die Last auf die Mieter abwälzte. Kopfsteuern aber sind sozialpolitisch verwerflich. Es ist die primitivste Form der Be- Steuerung, die man überall da, wo sie noch in irgend einer Form erscheint, auszumerzen bestrebt ist. An dieser Stelle will ick) kurz, so weit dies noch nicht geschehen ist, berichten über den Veranlagungsmodus in den Städten der näheren oder weiteren Umgebung Gießens: Tie Stadt Wetzlar erhebt an jährlichen Kanalgebühren, indem sie scheidet zwischen Haus- und Jndustriewasier: 1. für Hauswasser 3 Mk., wenn die vom Eigentümer zu entrichtende Gebäudesteuer 2,40—4,80 beträgt, so steigend bis 44, und soweit die Gebäudesteuer mehr als 38 Mk. beträgt, wird ein gleich hoher Betrag auch als Kanalgebühr erhoben. 2. Für Jndustriewasier 1,50 Mk. für den Kubikmeter Wasser (1000 Liter), der an jedem Arbeitstage durchschnittlick) während des betr. SteuerjadreS die städtischen Kanäle passiert, mindestens aber 1 Mk. 50 Pfg. Die Stadt Marburg erhebt gegenwärtig nach § 4 der Kanal- gebührenordnung neben einem einmaligen Vertrage zu den Baukosten mit 10 Mark pro Meter Frontlänge eine Gebühr für Benutzung der Kanalanlage, die jährlich fällig wird und in Höhe von fünf Prozent des Grundsteuerreinertrags bei unbebauten und in Hohe von einem Prozent des GebäudesteuernutzungswerteS bei bebauten Grundstücken zu entrichten ist. Dies alles liegt jetzt dem Eigentümer ob. Man hat aber eine Neuordnung in Vorbereitung, wonach die Kanalbenutzungsgebühr nach Prozenten der Miet- und Nutzungswerte der in einem Gebäude vorhandenen Räume als Wohnungen, Bureau, Geschäft?- räume rc. berechnet werden soll. Die Sätze stehen noch nicht fest. Es wird aber beabsichtigt, die Gebühr von dem Inhaber: Eigentümer, Mieter, Nutznießer der betreffenden gebührenpflichtigen Vormittags 91/, Uhr: Professor D. E ck. Nachmittags 21/* Uhr: Kindergottesdienst für die Lukas- gemeinde- Pfarrer Euler. Abends 5 Uhr: Siehe Stadtkirche. Abends 8 Uhr: Versammlung und Bibelbesprechung int Konfirmandensaale der Johanneskirche. Abends 7'/, Uhr: SCerciniguug der konfirmierten männlichen Jugend der Lukasgemeinde im Konfirmandensaal, Liebigstraße 06. Montag den 29. Oktober, abends 8 Uhr, Bibelstunde tm Konfirmandensaal der Lukasgemeinde. ^^^-rer^E u l e r (ftaticbtefaal* I Freitag den 2. November, nachmittags 57, Uhr, Vereinigung R. B. Darmstadt, 25. Okt. Das Kriegsgericht der konfirmierten weiblichen Jugend der -ukasgememde rm Kon- beschäftigte sich heute mit der befamüen ©d)ie a f f äre ftvmÄr& 4. November, findet in beiden in Auerbach, bei der am 15. Sept, der dorttge M)nftetg=- RircÄie^ statt. An demselben wird schaffner schwer verletzt Würbe. Man glaubte zuerst, daß ^ie alljähAiche Kollekte zum Besten des G u st a o Adolfs- die scharfe Kugel aus dem Coupe eines herankommenden Vereins erhoben werden. Zuges abgegeben worden sei, es stellte sich aber bei der Abendgottesdienst wird Beichte und heiliges Abendmahl Untersuchung heraus, daß der Unteroffizier der Res. Ernst sgx Lukas- und Johannesgemeiude gemeinsam gehalten werden. Kru q aus Sandow bei Kottbus der Täter war. Krug Anmeldungen dazu werden bei dem Pfarrer ;eder Gememde stur war beim 168. Jnf.-Megt. eingezogen und sollte an den die Johannesgemeinde bei Pfarrassistent S t e r n e r, Sudanlage ) Hebungen im Odenwald teilnehmen. Da er etwas schonungs- erbeten. ---------- bedürftig war, bekam er die Erlaubnis, sich mit der Bahn Katholische Gemeinde. dorthin zu begeben. Er fuhr aber'anstatt nach Reichelsheim Samstag den 27. Oktober 1906. nach Auerbach, wo er seine Braut besuchte. Von deren Vater Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenhert hat er dann eine angeblich von diesem auf dem Truppen- Beit. Beichte. Übungsplatz gefundene scharfe Patrone erhalten, die er, in Sonntag, den 28. Oktober: der Absicht, sie zu vernichten, in sein Gewehr lud und! 21. Sonntag nach Pfingsten, hinter der Wärterbude Nr. 46 abschoß. Die Kugel durch- Vormittags von 6'/, Uhr au: .Gelegenheit zur heil. Berchte. bohrte zuerst einen W/2 Meter entfernten Pfosten im Um- , um 7 Uhr: Dw erste hell. Messe, vor und tu derselben fang von 46 Ztm. und dann einen Zwetschenbaum von 56 Ztm. Umfang; beide wurden in einer Hohe von 11/3 Meter - um schämt ^it Predigt. glatt durchschlagen. Die Kugel flog daun werter nach bem um 5*1/ Uhr: Christenlehre; darauf Rosenkranzandacht 800 Meter entfernt liegenden Bahnhof zu Auerbach, grng J mit Segen. durch den Hut eines erwachsenen Mädchens und traf darauf Montag, Dienstag, Mittmoch und Freitag Abend um 61/» Uhr den Bahnsteigschaffner Schachner. Sie drang ihm in diel ist Rosenkranzandackt'mit Segen. rechte Seite des Bauches, durchschlug den oberen Darmbeinstachel und verließ durch die Gesäßmuskeln nach hinten wieder den Körper. Die Kugel flog dann nochmals ca. 2001 Meter weiter auf Steine, wo sie später auch gefunden wurde. Der Verletzte mutzte sofort nach der Klinik in Heidelberg geschafft werden, wo er eine Woche verblieb. Er ist noch nicht dienstfähig, denn er hat noch Schmerzen und einen labmen Fuß. Dem Vertreter der Anklage erschien die Tat des Angeklagten um so leichtsinniger, als er bereits fünf Jahre gedient hat unt) deshalb die Wirkung des Geschosses genau kennen mußte. Er wurde wegen unerlaubter Entfernung von seinem Truppenteil und wegen unvorsichtigen Umgangs mit Waffen und Munition zu 2 Monaten 5 Tagen Gefängnis und zur Degradation verurteilt. Diese letztere Strafe trifft ihn mcht wegen ehrenrühriger Handlungstveise, sondern werk es sich nicht mit dem militärischen Dienst vereinbaren läßt, wenn einer mit seiner Waffe so leichtfertig umgeht, wie der Angeklagte es getan. — Ein ehemaliger Afrrka- krr eg er, der Reiter der Reserve Enge4bert Korb aus Es ist vielmehr zu empfehlen r «Heimstckd't am Main war Vor dem Kriegsgericht wegen 1. Ten Hauseigentümer mit dem verhältnismäßig großen Bei- «Gehorsams Verweigerung angeklagt. Er war in trage heranzuziehen rücksichtlich seiner Vorteile und des Um- Windhuk bei der Feldvermessuugstruvpe und erhielt vom standes, daß er auch seither schon einen erheblichen Aufwand §>auv^mann v Hahnke den Befehl, sich als Munitionsfahrer machen mußte, um. "atrine obev ionne abjufatjren. beim ' (Stapticnfommtinbo >.u melden, tat dies aber nicht. 2. Den Mieter zu besteuern, doch daN diese Steuer mcht den X, o.-f r-va A ; ft ; n n Charakter einer Wohnungssteuer annchmen, und es darf der heutigen V—Hakpl.lng stellte st ) 6- > ’9 Hauseigentümer seine Steuer nicht auf ihn abwälzen. Minderwertigkeit dev Angeklagten heraus, 3. Soweit die Aufwendungen in dem unter 1 und 2 angc-1 anzunehmen ist, er habe nicht das 'vewußrfein ctiter straf- gebenen Wege nicht gedeckt werden, bleibt die allgemeine baren .Handlungsweise gehabt, auch war über die Form Umlage, wenn nicht durch etwaige Vorbelastungen von des ihm erteilten Befehls nichts näheres zu ermitteln. Gewerbetreibenden der A.ismU aufgebracht werden lann. Das Kriegsgericht fällte nach kurzer Beratung im Ein- Al-^endant zum Köpenick ^Streich bcm Mklag-v-rtr-t-r ein sreisprechen. sei hier nach dem „Rh. C." eine Begebenheit erzählt, die als Meiningen, 25. Okt. Staatsb ahnkassierer mystifizierender Scherz leicht zu blutigen Verwickelungen hätte Zippel wurde vom Schwurgericht wegen Veruntreuung von führen können, sich ober zuletzt in Wohlgefallen auflöste. 4100 Mk. aus der Stationsgütertasse in Wernshausen und« Die Geschichte, streng historisch und aktenmäßig belegt, ist wegen falscher Bücherführung zu 21 Monaten Gei folgende: fängnis verurteilt. Z» den Entschädigungen, welche dem Fürsten Karl München, 25. Olt. Heute begann vor dem hiesigen Wilhelm von Nassau »Usingen für linksrheinisch oer. Schwurgericht Bei gros^m Andrang die W,ederausn°hnie. ( J 3 m ... . . , x.. -, , Verhandlung gegen die 62iahrrgc Stif ts vor st eh er tn oren gegangenes Besitztum durch dw energuche Ver.mttelung b Häusler. ES iud 140 Zeugen aus allen Be. einer Gesandten m Regensburg, v. Kruse und v. Marschall völkerungsschichten erschienen. Die Verteidigung führt (März 1801; ratifiziert Februar 1803) zu gefallen waren, ge- Rechtsanwalt Dr. v. Panwitz. Die Dame wurde im März hörten das hessische Dorf Weiperfelden und 2 Morgcii 1903 wegen versuchten Giftmordes an der Di en st- des Amte? Kleebcrg (jetzt Kreis Usingen). Die foruiell anr magd Minna Wagner zu 6 Jahren Zuchthaus und 5. Nov. 1802 vollzogene Annexion war abzr nicht nach dem 10 jährigem Ehrverlust verurteilt und hat Von dieser Strafe Geschmack der zu ,Muß-Nassauern" gewordenen Hessen. Der 7 Monate Untersuchungshaft und 3 Jahre Zuchthaus ver- Wunsch war der SBatec beS Gedankens, das Gerächt «cr. büßt. Tic Hauptschutzzeugen Wollen bekunden, aus Grund dichtete sich immer n.ehr, di- .neuerworbenen LandeSIeilc" welcher Erl-Hmsi-met Lcr Trcnstmagd Wagner sw allmählich 7. ' ' Yr, ' '" .. ,, r, a-p... zu der Anschauung gekommen st.nd, daß die e mcht das wurden denmachst an Hessen zuruckfall n. Am 24. Marz der Stiftsobcriu verfolgte Opfer, sondern ein verlogenes 1810 lief nun bet dem nassauischen Amtmann Emmtnghaii^ verkommenes Geschöpf war, durch dessen falsche eidliche in Klecberg folgender Brief aus Gießen ein: Aussagen die Geschworenen seinerzeit die Stiftsoberin des „Auf Befehl Sr. Königl. Hobeit unseres allerdiirchlauchtigsten versuchten Giftmordes für überführt erachteten. Großherzogs von Hessen, soll nächsten Sonntag, Morgens 8 Uhr1 von dem Ort und Antt Eleeberg Besitz ergriffen und solches dem Kursblatt des Siebener Anzeigers ä Sank für handel und Industrie vom 25. (Oktober $906. , t’ Deposiientaffe Sieben. Staats-Anleihen. a. deutsche. 3*4 Deutsche ReichS-Anleihe ...... do. do. ...... 3*4 Preußische ConlolS ....... 3 do. do. ....... 4 Badische Anleihe v. 1901 nnf. 1909 . 3*/, do. do. von 1992 u. 94 . . 8*4 do. do. v. 1902 unt. b. 1910 . 3 do. do. V. 1990...... 4 Bahr. E.-B.-Anl unf. b. 1906 . . . 3*4 do. E.-B. u. Alla. Anl...... 3*4 do. LandeSfultur-Rente ..... 3 do E-B-Anl......... 3*4 Bremer St.-Anl. v. 1998, 92, 99 . . do. do. v. 1896 unk. 1912 . 3 Hamburger v. 1902 uns. b. 1912 . . 4 Hamburger St.-Anl. amrt. 1900 n. 1909 . 3*4 do. do. do. v. 1997,91.98,99 3 ho. do. do. v. 1886,97,1902 4 Hessische St.-Rente....... 4 do. St.-Anl. v. 1899 ..... 3'4 do. Anl. abgeft........ 3'4 do. do.......... do. do. . ........ 3 ©Ürfififtfie Rente........ 3'4 Württembg. v. 1876—80 abgest. . . 3'4 do. v. 1900 ...... 3'4 do. v. 1903...... 3 do. v. 1896 ...... 97.70 85.90 97.75 86.- 162.30 97.40 101*30 97.30 86— 96— 102*20 84*50 101.90 102.40 97.— 97.- 84.10 85.90 97.90 97.90 98— 85.30 b. Ausländisch-. L Europäische. 4*4 ®o?nten n. Hercegov. ».1902 uns. 1913 Kr. 4 do. do. ..... 5 Bulaar. I'ob. Anl. ». 1902 i. G. . M. I6/,. Griech. E.-D. v. 1890 lleuersr. . Fr. 1'4 da. Monopol-Anl. ». 1887 . . 4 Italienische Rente..... Lire 2*/in do. do. i. G..... „ 4'4 Oe st. Silber-Rente ......5. fl. 4*4 do. Lavier-Rente......„ 4 do. Gold-Rente...... Bfl.® 4 do. einbeitl. Rente (conv.) . . . Kr. 4 do. StaatS'Rrnte ...... „ 4 Oest. E.-B. St. Sch.-Versch. (conv. Elilab. CM.) i. ®. stenersr. . . öfl.G. 5'4 Dtfl. E.-B. St. S-Bersch, /conv. Franz-Fokes) i. Silb. slenerfr. . 5- fl. 3 Oesterr. Losalb. /verstaatl.) . . . Kr. 5'4 do. E.-B. St. Scb.-Bersch, (abgest. Esskab.-A.) i. stenerkr. Pp. . . „ 3 Portug. nniffz. ». 1902 Ser. I . . „ do. uniffi. v. 1902 Ser. HI . . , do. Sveziflz........* 4 Rumän. am ort. Rente ..... M. 5 do. do. Rente i. v. 1903 „ 4 do. do. da. f. (9. v. 1891 , 4 do. amort. Rente v. 1894 . . M. 4 do. amort. Rente v. 1898 . . „ 4'4 Ruff. StaatSanl. v. 1905 ..... 4 do. Conkolid.-Anl. v. 1880 . 2 „ 4 do. Mold-Aul. v. 18R9 .... N 4 do. Cont CF. B. Ser. I n. TT 89 „ 4 do. Gold-Anl. Em. ITT v. 1890 . „ 3’4o do. EtaatS-Rente v. 1894 . alt. Kr.Rbl. 4 do. do. v. 1902 stenersr. M. 3'4 do. Gold-Anl. v. 1894 steuerlr. . „ 3 do. do. v. 1896 steuer fr. . „ 3'4 Schwedische v. 1880 abgest..... 3'4 do. v. 1890 3'4 Schweiz. Ei'dg. (A.-^-.l uns. b. 1*911 Fr. 4 Serb. amort. . 1895 7405) ... 4 Svan. auSl. Rente v. 1882 abgest. Pes. 3'4 Türk.-Eaupt. Tribut.....Lstr. 4 do. priv. v. 1890 steuersr. 20/10m M. 4 do. cont v. 1890 stenersr. . . „ 4 do. eonv. imif. v. 1903 . . . Lstr. 4 do. Bagdod-Babn .... w 4 Ungarische Gold-Rente 2025 r . . M. 4 do. Staats-Rente .... Kr. 3'4 do. do. ». 1897 stenersr. „ 3 do. (Eisern Thor) Goldstfr. . M. II. Außereuropäische. 5 Argent. inn. G.-Anl. v. 1887 . . Pes. 5 do. do. abgest. . . 5 do. ihtfi. E.-B. i. G. v. 1890 . Lstr. 4'4 do. innere v. 1888.....M. 4*4 do. äußere Gold-Anl. v. 1888 . Lstr. 4 do. do. do. v. 1897 . M. 1*4 Chile Gold-Anl. v. 1889 ..... „ ß Chinesische StaatS-Anl. v. 1895. . Lstr. 5 do. do. v. 1896. . „ 4*4 do. do. v. 1898. . „ 4 Egyvtische uniflzierte.....Fr. 3*/, do. vrivil. ....... , 3 do. garantierte ..... Lstr. 4*/, Javaner Ser. H v. 1905 ..... 4 do. v. 1905 ........ 5 Mexik. amort. innere Ser. I—IV . Pes. 100.50 9710 53*80 99*80 98*95 98.25 98.05 68.70 69.75 14— 90 40 100.80 87*30 72.50 72*60 74— 65.— 97*90 97.30 101.20 80.10 86.80 87 25 94.30 94.20 83.80 76.40 99.60 100.15 97— 95.— 87.80 104*40 100.50 95.15 92— 85.10 99.30 5 3 do. do. cons. Süßere v. 1899 stenersr. cons. innere ...... Lstr. Pes. 100.80 Eisenbahn-Priori tflten. Inländische. 4 Braunschweig. LandeS-E.-B. II E . 3'4 do. do. I E abgest. . 3*4 do. do. HIE unk. b. 1905 4 Pfälzische........... 3*4 do............ 3 Allgemeine Deutsche Kleinbahnen abg. 60'4 3*4 Sstdd. Eisenbahn-Ges. Darmstadt . . . 3*/, do. do. do. v. 1904 100*80 97— 92*80 Ausländische. Elisabeth ster..rfr. i. G. . . 2000 M. 10".— 4 K. Ferd. Nrdb. 1887 stf. i. S. . . ö. fl. 97.70 4 do. do. 1887 stf gar. . . —.- 4 Franz-Josc . . i. S. 200/1000 ,, 99.70 4 Kaschan-Odrb. v. 1889 t. S. , . ö.fl. —.—' 4 do. do. v. 1889 i. M. . . M. —.— 4 do. do. v. 1891 i. G —.— 5 Oest. Süd (Lomb.) stf. i. G. 409 M 105.90 4 do. io. N i. G. . . 95.90 2’/ . dtt. do. „ i. G. 500 Fr- 66.90 2’4, da. do. E. v. 71 i. G. 600 66.90 5 Oest.-Unq. StSb. 1873/74 i.Ot . . 5 do. Brünn-RS. 72 stf. i. G. 100 4 do. StaatSb. v. 83 „ i. ffl. . . 3 do. I—VITT Em. „ i. G. 500 3 do. IX Em. „ i. G. 500 3 do. v. 1885 N i. G. 500 3 do. (EraänzgS.-N.) „ i. G. 500 3 do. ». 1895 stl. i. G. 1000/2000 3 Prag-Dur v. 1896 „ i. . . 3 Raab-Oed -Ebenf. „ i. G. 400 3 do. do. v. 91 „ i. G. 400 3 do. do. v. 97 „ i. G. 400 4 Rudolf .... „ i. @. . . 4 do. (Salzfgtb.)stf. i. G..... 5 Ilngar.-Galizische . stf. i. S . . 4 Vorarlberg ... „ i. S. . . 2'4« Ital.stl.gar.E.B.Ser. A-E-i.G. . . 4 Ital. Mitteln,eer stenersr. i. G. . . 2'4» LivorueS. Lit. C. P. u. P/2 500 4 Sard. See. stfr. gar. I n. II . . 4 Sicilianischc stenersr. i. G. v. 1899 4 do. „ i. G. v. 1891 2'/«,Südital. /Merid.) Sr.A-E. . . . - 4 ToScanisbe Central .... 500 5 Westsicilian v. 1879 ... 200 3'4 Gottbardbabn........ 3’/, .Fura-Bern-Luzeru gar. . . 1000 3’4 Pura-Simvlon v. 1894 . . 500 4 Sbweiz. Central v. 1880 . . 1000 4 MoSkau-Kalan unf. 1915 . . 4 Russische Sstdost 97 steuersr. gar. . 4 do. do. 98 nnf. 1909 ftfr. gar. 4 do. do. 1901 uncv. b. 1915 stf. g. 4 do. Südwest stir. gar. 408/2040 4 Ryäsau-KoSlow stenersr. gar. . . 4 do. UralSs steuersr. gar. 404/2020 4 do. do. 97 steuersr. gar. 4 Warl^'.-Wien. stfr. gar. 2020/4040 4 Wladlkawk. 95 stfr. gar. 408/2040 5 Anatolische i. G..... 2040 r 5 do. i. G. (S. II Erqnz.) 2040 3 Portg. E. B. v. 96 Balra Balxa . . 4'4 do. v. 1889 I. Rg. . . do. v. 1889 II. Rg. . . . 3 Saloniguc-Coustant. Jonctiou . . 3 do. Monastir . . 2020/4040 M. Tlr. M. Fr. M. ö.fl- M. ö.fl. Lire Fr. Fr- M. Fr. M. 99*80 87.50 85.20 80— 79.35 77.70 76.10 75— 98.90 69.80 71*70 !01 70 101.10 101.40 70.’4 114.40 10220 99.40 100.70 105*10 81.50 72— 72*30 72— 72— 102.70 102.60 91.50 101.— 86.50 64*’/, Rheinproviuz AuSg. 20 u. 21 itnf. b. 1902 29 3'4 Hess. Provinz Oberbeflen 8'/, Alzey v. 1899 nnf. b. 1912 101.20 101.20 4 Erlangen v. 1900 unf. b. 1911 u. 1884 abgc 101.70 do. Mainz ». 1900 itnf. 6. 1910 . 100.70 8'/, do. 4 Nürnberg v. 1902 unf. b. 1913 4 unf. a. b. 1908 4*4 Offenbach nnf. b. 1906 do. do. do. amort. ab 1907 amort. ab 1910 do. do. do. do. do. do. do. b. b. b. Offenburg v. 1.898 unf. b. 1901 Pforzheim v. 1899 unf. b. 1904 nnf. nnf. unf. unf. do. do. do. do. do. b. b. b. b. 1902 1908 1906 101.8o 99.60 4 3’4 .3'4 10140 102.40 v. 1903 ». 1879 v. 1900 Gießen do. do. do. do. do. unf. unf. nnf. v. 1901 unf. b. 1906 v. 1883 abgest. . . 3'4 9'4 3'4 3*4 3'4 3*4 3'4 3'4 3'4 3'4 3'4 4 3'4 3'4 3'4 3'4 3'4 3'4 3'4 4 3'4 3'4 3'4 3'4 3'4 4 3'4 3’4 3'4 3'4 v. 1901 uns. b. 1906 v. 1888 .... v. 1395 . . . . ». 1898 uns. b. 1903 1905 ..... abgest. 1378 u. 83 . . abgest. Lit. .1 v. 1884 . v. 1886 u. 88 . . . . v. 1894 ...... v. 1905 uns. b. 1915 . v. 1891/92 (abgest . v. 1898 ..... v. 1902 nnl b. 1908 v. 1905 ..... 22 u. 23 . . 10, 12-16, 24-26 Starsenburg . . . a. M. Lit. N u. Q abgest. „ R abgest. (Straßenbahn) v. 1899 v. 1901 Abt. T. . . v. 1901 Abt. n. u. in 11. 1894 . . v. 1891 Lit. H 3’4 Kassel abgest........ 3'4 Kiksingen n. 1886, 1888 u. 1903 4 Köln v. 1900 ...... 3'4 Kreuznach h. 1888 u. 1898 . , 3'4 Lahr v. 1389...... 3'/, do. v. 1902 ...... 3'4 Limburg abgest....... 3'/, Ludwigshafen v. 1396 . . . v. 1903 uns. b. v. 1899-1901 . . . do. do. do. do. 4 3'4 3'4 3*4 3r4 3'4 4 4 3'4 do. do. do. do. Fulda v. 3'/, do. do. 3'4 Franffurt i v. 1888 couvert. v. 1897 v. 1902 v. 1905 v. 1901 ..... V. 1894 ..... v. 1905 ..... v. 1902 uns. b. 1907 v. 1903 uns. b. 1908 v. 1897 ..... v. 1881 v. 1388 V. 1898 v. 1903 1901 Ser. I 3*4 Metz v. 1903 nnf. b. 1912 . . . 4 München v. 1900/01 unf. b. 1910/1 3'4 do. v. 1903 nntilab. b. 1908 0'4 Naubeim v. 1902 unf. b. 1912 . 3'4 Neustadt a. d. H. v. 1889 . . . Mannheim do. do. do. do. v. 1890 v. 1893 V. 1896 V. 1897 ». 1903 1905 do. do. 4 Heidelberg 3'4 do. 3'/, do. .3*4 Karlsruhe 3'4 do. 3 do. do. do. do. de. do. v. 1903 unf. b. 1908 .V 1903 Provinzial- nnd Commnnal Obligationen. 3'4 Darmst. abg. v. 79 Vit. U tt. 81 Lit. A 9'4 ' * 1901 . 1902 . 1908 . 1910 . 4^ Freiburg i. B. v. 1900 unf. b. 1905 3'/, Aschaffenburg ». 1888 .... 4 Augsburg h. 1901 uns. b. 1908 . 4 Babenbausen (Hessen)..... 3*4 Baden-Baden ». 1898 unk. b. 1903 3'4 Bamberg v. 1888...... 3'/, Berlin v. 1886/92 ...... 4 Bingen v. 1901 unk. b. 1906 . . 3 do. v. 1895 ...... 3’4 do. v. 1898 ...... 4 Stuttgart v. 1895 unk. b. 1905 . . 3'/, do. v. 1904 untilgb. b. 1912 . 4 Trier v. 1901 unk. b. 1906 . . . 3*/, do. v. 1899 ......... ■ 1 . 3*/. lUm v. 1905.......... — 4 Wiesbaden v. 1900 itnf. b. 1905 . . . —— 4 do. v. 1901 uns. b. 1906 . . . 3*/, do. abgest. ........ —.— 37, do. v. 1887 ....... ——. — 3'L do. v. 1891 abgest...... —.— 3'/, do. v. 1896 ....... —.- 3*/, do. V. 1898 ....... —.— 3’/, do. v. 1902 Ser. II uns. b. 1907 4 Worin? v. 1901 nuk. b. 1907 .... —.— 3*/, do. v. 1887/89 ....... —.— 3'/, do. v. 1896 unk. b. 1901 . . . . ------.------ 3*/. do. v. 1903 unk. b. 1914 .... —.- 4 Würzburg v. 1899 unk. b. 1910 . . . 101.— 3'/, do. v. 1903 unk. b. 1910 . . - — 4'4 Bukarest v. 1881 conv. .... M. —.— 4*4 do. v. 1888 cono. .... „ 4*/, do. v. 1895 . . . 4059 r —.— 4’4 do. v. 1898 ...... —.— 4 Kovenhag. v. 1901 iuik. 1011 2043 r „ 3’/, do. v. 1886 ...... —.— 3 do. v. 1895 ...... „ —.— 4 Lissabon v. 1886 . . . 2000r 4 Moskau Ser. 30-33 unk. b. 1,913 Rbl —.— 3’4„ Ncavel staatl. gar. . . 1000r Lire 100.— 4 Stockholm v. 1880 ...... M. ioo.*/2 5 Wien Kommunal i. G..... —.— 5 do. do. i. P.....ö. ff. —.— 4 do. v. 1898 nuk. b. 1908 Kr. 99.— 4 do. Fnvcst-Anl..... M. 98.90 3’4 Zürich v. 1R89...... Fr. 98.10 6 Stadt BnenoS-AireS v. 1892 i. P. Pes. —.— 4’4 do. do. v. 1888 i. G. Lstr. —.— Aktien ausländischer Transport- Anstalten. Oest.-Nuq.StaaSb. I Ocst.Südb./Lomb \ Oest. Nordwcst A ' do. B . I Naab-Odenb. . . | 144.40 36.25 38*50 Gottbardbabn. . Ital. Mittelmccr . Anatol. Eisenb. . ssrinee Henri . . Prag-Dux St. Akt. 1?8'/, 145— 108.30 Stan desherrliche Anleihen. M. 3'4 do. v. 1886 do. s.fl •3*4 Grass. SolmS-Laubach abgest. 93. M. Bank Badische Bank . do. . . M. 600 Vereinsbank . DiSkonto-Gesellschast M. 600/1200 M. 600/1200 M. 300/1200 102 60 Pceuß. Bodenkreditbank Dresdner Bank . . Dresdner Bankverein 169.80 118.60 119.10 137.10 Eisenbabn-Renten-Bk. . Franks. Hyvothek.-Bank M. 1000 M.1000 M.1000 140.*/, 148.90 149.90 Nürnberg. DereinSbk. Oest.-Ung. Bank Oest.-Länderbank Oest -Kredit-Anstalt. Pfälzische Bank . . Bank-Aktien. . . M. 1000/3000 4 4 3'4 4 ReichSbank Frankfurter Kr. 1400 5. fl. 200 ?. fl. 260 M. 1200 Tlr. 200 M. 1000 Tlr. 100 5. fl. 200 ö. fl. 200 ö. ss. 200 . M. 600 , s. fl, 350 Verl. Dir. 7.04 8'4 5S4 3 12.95 8 4 4 6 6'4 7 115.75 143.— 197.50 15360 184.80 4’4 Grl. Henckel Hg.v.Donn. r. 11050.84 4 Fürst!. SolmS-BraunfclS v. 1880 . do. Lit. B M. 1000 12 5 6 8’4 7*4 5'4 7'4 4'4 6 6 5 10 4"4 6 3’4 4 7 5 6'4 9 7'4 8 V 7'4 7 7 Fürstl. do. d0. do. BreSl. DiSkontobauk Mk. 600/1200 Commerz, it. Diskonts-Bank . . Darmstädter Bank . . M. 1000 (Bank f. Handel u. Fudustrie) Deutsche Bs. S.I-VH M. 600/1200 Effekt.- u. Wechselb. Tlr. 100 Letete Dir. 6.15 8'/, 5'4 0 12.95 9 4'4 4'4 7 6'4 8 do. Hyp.-Akt.-Bk. M. 600/1200 Rhein. Kreditbk. M. 600/1000/1200 Rhein. Hyp.-Banf M. 600'1200 Schaffhans. Bankver. . M. 1000 Südd. Bodenkredit-Bank . M. 600 158.- 200.45 134— 106.90 289.10 168.10 236.10 11050 129.'/, 180.55 154.70 110 30 121.30 207 80 155.70 93- 120.20 127.— 117— 215 — 125.60 111.80 12 5 6 9 8'4 6 6'4 9 7*4 4'4 6'4 7 5*4 10 5'4 6 8’4 4’4 7'4 5 7 9 8'4 8 7- 7'4 7 7 3’4 Fürstl. Solms-Lich . . . 3’4 Gross. SolmS-RSdelbeim . . Wittqenstein-Hobenstein Bahr. Bank (Münch.) abg. M. 1000 do. Hvv^ n. Wechselbk. f. ss. 500 Berliner HandelSg. . M. 500/1000 do. Hyp.-Bk. Lit. A M.1000 do. Hyv.-Kred -B. M. 600/1200 Mitteld. Bdkr. (Greiz) Au. B.M.1000 Mitteldsche. Kreditb. . M. 300/1200 Natlb. f. Dtschl. S. l-V M.300/1200 Nürnberger Bonk . . . M. 1000 Ungar. Kreditbank . Unionbank (Wien) . Wiener Bankverein. Württbg. Bankanstalt do. BcreinSbank Psenburq-Büdingen . . ?)senb.n.Büd -Birstein v.1887 do. -Wächtersbach v. 1884 Pfandbriefe. 4 3’/s 4 4 4 4 3*4 3'4 3'4 r Berk. Hyp.-Bk. (vr. Pommr.i abgest. 80’4 do. do. abgest. 80’4 Frk., Hyv.-Bk. Ser. 14...... do. do. Ser. 16 n. 17 unk. 1910 do. do. Ser. 18 unk. b. 1905 do. do. Ser. 20...... do. do. Ser. 12, 13..... do. do. Ser. 15 unk. b. 1906 do. do. Ser. 19...... do. do. Kommunal Ser. 1 unk. 1910 Frk. Hyp.-Kred.-Vcr. S. 15-19. 21-26, 35, 36 1t. 38 4 do. 4 do. 4 do. 4 do. 4 do. 4 do. .3’4 do. 3*4 do. 3*4 do. 3*/, do. do. S. 27,37,-39 n. 42 nnf. 1905 do. S. 31 u. 31 itnf. b. 1907 . do. S. 40 u. 41 nnf. b. 1910 . do. S. 43 nnf. b. 1913 . . . do. S. 40 nnf. b. 1908 . . . do. S. 47........ do. S. 44 nnf. b. 191.3 . . . do. S. 28, 30, 32 u. 33 (tilgb.) do. S. 29 unf. b. 1906 . . . do. S. 45 (tilgb.)..... 4 do. Landw. Kreditbank Lit. D-J . . . 4 do. do. Lit. N-P....... 4 Hambg. Hyp^Bk. S. 141 -340 unf. b. 1905 4 do. do. S. 341-400 unf. b.1910 4 do. do. S. 401-470 unf. b. 1913 3*/, Hambg. Hyp.-Bk. Ser. 1—190 unf.b. 1905 3*/, do. do. Ser. 301-310 unf. b. 1908 3*4 do. do. Ser. 331-350 unk. b. 1913 99.— 93 50 100'4 101.— 100.60 102.20 95.80 95.80 96.80 98'4 100.— 100.- 100.20 100.40 101.20 100.40 101.60 99 — 96.40 96.40 96.80 99- 99.50 100.30 109.50 100.50 93.75 94 25 4*4 Mecklb. Hyp. u. Wbk. Ser. I Verl, ü 12^ 3*4 do. do. Ser. 3 abgest...... 3*/a do. do. Ser. 2 u. 3 mit b. 1905 . 4 Meininger Hyp.-Bk. Ser. 2 .... 4 do. do. Ser. 6..... 4 do. do. Ser. 7 unt. b. 1906 . 4 do. do. Ser. 8 unk. b. 1911 . 4 do. do. Ser. 9 ..... 3*/, do. do. abgest. ..... 3'4 do. nnf. b. 1905 u. b. Derl. umtschb. 3'/, do. unt b. 1907 ....... 3*4 do. Ser. 10........ 4 Preuß. Hypotheken-Aft.-Bt) ,.or.0. . 4 do. Hyp. V. Zf. 4’4 gar. v. d. G. b. 1904 3*4 do. do. do......... 4 do. Psdbr. Bk. S. 18 unf. b. 1903 . 4 do. do. S. 19 unf. b. 1909 . 4 do. do. S. 22 unf. b. 1912 . 4 do. do. S. 25 unf. b. 1914 . 4 do. do. S. 27 nnf. b. 1915 . 3’4 do. do. S. 23 unf. b. 1912 . 3% do. do. S. 26 unf. b. 1914 . 3*4 do. do. S. 17 nnf. b. 1905 . 8*4 do. do. S. 18 nuk. b. 1908. 3*4 do. do. S. 24 nnf. b. 1912 . 4 Nbein. Hyp. Mannheim unf. b. 1902 . 4 do. do. do. unt b. 1907 . 3'/, do. do. ......... 3*/, do. do. Ser. 69-82 nnf. b. 1904 . 3*4 do. do. Kommunal...... 4 Westd. Bdkr. Hyv. /Köln) S. 1 mit b. 1904 4 do. do. do. Ser. 2..... 4 dv. do. do. Ser. 5 itnf. b. 1909 4 do. do. do. Ser. 6 unk. b. 1911 4 do. do. do. Ser. 7 unt b. 1913 3*4 do. do. do. Ser. 3 nnf. b. 1905 3'4 do. do. do. Ser. 4 unf. b. 1907 4 Südd. Boden Kr. S. 53 tt. 54 unf. b. 1906 3'/, do. bis incl. Ser. 52 . . 100— 100— 100.— 100.80 101.50 95.10 95.10 95.— 96.— 100— 93.25 99.80 97.50 100.10 100.25 100.40 100.75 101.50 98.25 98.90 93.90 94.10 95.60 100.05 100 — 95.- 95 — 96.— 100.30 100.30 100.80 101.20 101.50 94.60 95.40 101— 96.70 Staatl. oder provinzial-qaraut. 3'4 Heff.LandeS-Hyp.Df. Ser.I—V unf 1909 3’4 do. do. Kommunal Ser Iit.II unf. 1909 3*4 Nassauische LandcSb. Lit. F. G. H. K. ». L. 3*4 do. do. w M, N. P. . . 3*4 Casseler LandeS-Creditanst. unk. . . . 97.70 97 70 98.70 98.70 Diverse Obligationen. 4 Buderus r. 103........ 5 Dtsch. Luxemb. r. 100..... 4*4 do. r. 102...... 4*/2 Eisenb. Rentenbank....... 4 do. do. ....... 4’4 Eisenwerke Lollar r. 102..... 4*4 Elektr. Werk Homburg r. 103 . . . . 4 D. Atlant Telegraf....... 4 Franken-Allee, garant. v. Frankfurt . . 4 Franks. Hof r. 105....... 4 Neue Boden r. 102 ....... 3*/, do. do. r. 101....... 100.50 101*75 101.80 100.— 10210 102.60 99.70 99.50 101.— Verzinsliche T-osc. 4 Badische Prämien ..... Tlr. 100 4 Bayerische Prämien .... Tlr. 100 5 Donau-Regulierung .... 5. ff. 100 3’4Gothaer Präm. Pfandbr. I . . Tlr. 100 3*4 do. do. II Tlr. 100 3 Hamburger v. 1866 .... Tlr. 50 3 holländische Komm. V. 1871 . . b.fl.100 3’4Käln-Mindeuer......Tlr. 100 3'/,Lübecker v. 1863 .....Tlr. 50 2’/,Lütticher v. 1853 .....Fr. 80 3 Madrider abgest. . . . . Fr. 100 4 Meininger Präm. Pfandbr. . . Tlr. 100 4 Ocsterr. v. 1860 ..... 5. fl. 500 3 Oldenburger.......Tlr. 40 5 Russische v. 1864 . . . alt. K. Rbl. 100 5 Russische v. 1866 . . . alt. K. Rbl 100 2*/,Stuhlweißcub.-Naab-Graz . . 8. fl. 150 2*4 do. do. ex. A. Sch. . ö. fl. 150 do. Anrechtscheine..... 156.75 106.’— 136.40 125*— 65.60 138.55 155.50 346*— 260.— 112.20 Unverzinsliche Lose. AuSbach-Guuzenh........fl. 7 Augsburger.........fl. 7 Braunschweig ....... Tlr. 20 Finuländische ....... Tlr. 10 Freiburger.........Fr. 15 Genna . .........Lire 150 Mailänder ........Lire 45 Mailänder ..... Lire 10 Meininger .........s. fl. 7 Nenchateler........Fr. 10 Oestr. v. 1864 .......6.0.100 Oestr. Kredit v. 1858 .....ö.fl. 100 Vavenb. Gräfl. ........ s. fl. 7 RndolsS-Stiftung......8. fl. 10 Türkische.........Fr. 400 do. .... Ultimo ... Fr. 400 Ungar. Staat» . ......ö. ss. 100 Veuetianer........ Lire 30 179*50 39*— 22.*— 36.10 143.80 143.70 349.50 32.— Industrie-Aktien. fritnhfnrltr Horst Aschaff.Masch.Pav Neue Boden 9(. 61. 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