Erstes Blatt Freitag 3. August 1906 L8W Iie heutige Kummer umfaßt 8 Seite». iOM M die Mitte begieriges Volk, die Berliner, von einer en Energie, die das Bor- daß der 156. Jahrgang abermaligen Besuch des Kaisers in Norderney um dieses Monats. Charakter- und Jntriguantensachs; er bestätigt den alten Satz, daß die besten Schauspieler nicht beim Theater sind. Wenn Pfannkuch jetzt in Sachen des Massenstreiks in dem bezeichneten Sinne tut, so spiegelt sich darin natürlich die ganze Stimmung des Parteivorstandes, die wohl wieder von der Stimmung unter den Berliner Genossen abhängig ist. Es soll beim Jenaer Beschluß bleiben. In Worten wenigstens. Wenn die Taten nicht mit den Worten übereinstimmen, so geniert dieser Umstand die Berliner Genossen weniger. Zur Verteidigung Bebels hat auch der „Vorwärts"- Redakteur Ströbel in einer Berliner Versammlung das Wort genommen. Er ist von den Redakteuren des Zentralblattes der berufenste dazu, denn er ist Pfannkuchs Schwiegersohn. Er hat die Verteidigung so ungeschickt geführt, daß ihm bedeutet worden sei, er möge sich künftig nicht für den Parteivorstand in Unkosten stürzen. Bebel und Pfannkuch. In einer Berliner Ver>ammlung versicherte wie nirgends im Lande! Ein gewaltiges Drängen, die fortschreitenden Kräfte in den Künsten zu verstehen, ein kultur- :r Stelle zu leihen gejucht, mb.Anfragen unter 05481 Tietz. Anz. erbeten. Kultur und Kunst tu Deutsch ands Städten. In der ersten Nummer der von uns kürzlich in den Fam.-Bl. behandelten „Flugblätter für künstlerische Kultur" (Verlag von Strecker und Schröder, Stuttgart) beigegebenen „Rundschau" finden wir eine der Feder des Herausgebers Willy Leven entstammende Charakteristik der verschiedenen deutschen Kunststädte, die wir unseren Lesern wortgetreu iibermitteln wollen. Es möge dazu bemerkt sein, daß wir uns mit den Urteilen Levens nicht in allen Fällen identifizieren möchten und auch die kleine Ungerechtigkeit störend empfinden, die darin liegt, daß Kunstzentren wie Dresden, Stuttgart, Karlsruhe mit keinem Worte erwähnt werden. Troydem kann man den feinsinnigen Ausführungen Levens leb- haftes Interesse entgegenbringen. „Die Süddeutschen sind wärmer, wir im Norden willensstärker, gegen Sentimentalitäten der Kultur besser gepanzert! Dieser Wesensunterschied von Nord und Süd trifft auch in künstlerischen Fragen zu: Der Wille ist im Süden heftiger und auch herzlicher, aufrichtiger, die Tat im Norden schneller und von festerer Dauer! Ein München wird immer seine größte Bedeutung als erster Werber für deutsche künstlerische Kultur behalten, ein Frankfurt immer jene nur ihm eigene glückliche Mischung von Geldgerst und alter ehrlicher, Stadlkultur zeigen, die auch heute, in den Tagen Steinhaufens, der Cronberger und mancher jungen Baumeister, der alten Kaiserstadt noch nicht verloren gegangen ist. Vielleicht das schönste deutsche Stadtbild: der Blick von den Mainbrücken über die Ufer der weiten turmreichen Stadt, „Sachsehüse"" gegenüber; gleich ein seltsamer Kulturkontrast: hier eine eifernde, strebende, dort eine beharrende, aber auf eine alte schlichte Kultur ehrlich pochende Kullurgemeinde. — Das Frankfurter Geld hat einen starken Anteil am Wachsen deutschen Geschmacks. — Wir hoffen für die Frankfurter: auch das gut altftank- furterische Herz! Wie anders da Hamburg: Da ist all die Herrlichkeit an künstlerischen Taten und lünstlerischeni Streben auf eine paar- wenige Auserwählte beschränkt, hier sind Führer, die Besten im Reiche, aber kein Heer, kein Troß, die ihnen folgen! Wo bleibt der Anschluß an das unermeßlich weite Gebiet des Handels? Wer schafft hier die Verbindungslinie zwischen der Theorie des Anregertums und der immer noch entsetzlich konservativen Praxis der nur Geld häufenden, aber niemals Geld in Kulturwert urn- setzenden Hamburger Kaufleute? Der Hamburger Handel in seiner einzigartigen Weltbedeutung könnte hier, wenn er nur einmal Verständnis für unsere Bestrebungen zeigte, damit eine der größten und weittragendsten Kulturtaten aller Zeiten vollbringen, sein Wille reicht über die Meere, was also vermag er für unsere deMche künstlerische Zukunft? —. Am Rhein die Metropolen: Ja helkursU- maibti *9nmb. Nr. 180 Erscheint täglich außer Sonntags. Dem GießenerAnzeiger werden im Wechsel mit dem hessischen Landwirt die Gießener Familien- blätter viermal in der Woche beigelegt. Rotationsdruck u. Verlag der Brüh l'scheu Unioers.-Buch-u. Stein- bruderet. R. Lange. Redaktion, Expedition und Druckerei: Tch ulst raße 7. Redaktion 112 Verlag u.Exped.^^51 Adresse für Depeschen: Anzeiger Gießen. politische Lagesschart. Zn den Kolonialaffären bringen ,Rordd. Allg. Ztg." und /ReichSanz." auch heute noch keine Auslassung. Die „N. A. Z." hat den Fall Fischer-Tippelstirch bisher überhaupt nicht erwähnt. Doch dürfte die Annahme unzutreffend sein, daß die Regierung Erklärungen nicht zu geben beabsichtigt. Wahrscheinlich wird der Abschluß der Untersuchung abgewartet, die sich allerdings noch eine Weile hinzieht, da ein außerordentliches umfangreiches Material, Jahre zurückreichend, zu prüfen ist. Rätselhaft ist, daß die doch recht auffälligen Beziehungen zwischen dein Major Fischer»und Tippelskirch so lange unbeachtet bleiben konnten. Die bündlerisch? »Deutsche Tages- zeitg." nimmt den preußischen Landwirtschaftsminister in Schutz gegen die Forderung, daß Herr v. Podbielski auf seine oder seiner Familie Gewinnbeteiligung bei der Firma v. Tippelskirch verzichten müße. Die „Tagesztg." meint, nicht eben glücklich, schließlich würde ein Minister keine Aktie, keinen Anteilschein eines industriellen Unternehmens besitzen dürfen. Trotzdem gelangt die »Tagesztg." zu dem etwas überraschenden Schluß, es sei für den Minister „bequemer und auch besser", wenn er auf die Beteiligung an der Fir>na Tippelskirch verzichte. Wie das ,B. T." hört, steht ein neuer Besuch des Kaisers beim Reichskanzler Fürsten Bülow bevor, ivas mit der bevorstehenden Begegnung des Kaisers mit König Eduard und mit den Vorgängen in der Kolonial-Lerwaltung in Zusammenhang gebracht wird. Fürst Bülow erwartet den !WiC?Äe tz 20 Wn das L Kolonial. SefdiaU betrieben wurde ,nw6itOrlm pachten.' 1- "'Uller 111 m tzchzcll. (9 * ewK für viele andere deutsche Städte vorbildlich werden müßte. Zum Schluß nach den Gemälden ein paar herzige Miniatur- Pastelle ernstesten deutschen Kunstgeistes: Weimar und D a r m- st a d t. Die beiden 'in einem Atem? Die Sitte von gestern und die Tat von morgen unter einem Gesichtspunkte? Gewiß, in der traditionellen Ruhe hier und dort ist der ftuchtbare Boden für die Kulturkeime, die dann in den Großstädten reifen. Weimar hat diese seine Aufgabe immer unbewußt erfüllt bis zum heutigen Tage, da man in den ruhigsten Straßen vor den unscheinbarsten Schauläden zwischen den Stätten der Vergangenbeit die ersten Zeichen modernen Kunstringens zum erstenmale erblickt. Weimar war immer der Ort der stillen Vorbereitung der Tat, wie es Darmstadt, die Residenz des Jdealcharakters unter den deutschen Fürsten, jetzt allmählich zu werden beginnt. Auch hier eine Abgeschlostenheit des Lebens bei freiester Raumgebung künstlerischen Strebens! Und eine Einheit zwischen Zielen! So werden Darmstadt, das winzigere Weimar immer eine besondere Rolle im Kulturkonzert der deutschen Städte spielen: Sie tragen die Bausteine zusammen, die die andern dann entweder zum herrlichen Werke aufbauen — oder aber zur einheitslosen Lügentat künstlerischer Kultur." standsmitglied Wilhelm Pfannkuch treuherzig, Standpunkt von Jena unverrückt festgehäÜ6n werde; der Massenstreik sei unter die Kampfmittel der Partei ausgenommen und er werbe zu gegebener Zeit auch angewandt weriden. Bekanntlich dreht sich der ganze Streit darum, Berr^’oarderobe welche? Hier überbietet die eine Schwesterstadt die andere, hier haben wir wie nirgends in Deutschland: einen eifernden, immer schlagbereiten Willen zum Kampf um die Kulturvormachlstellung. Uvs zum Besten. Wir können lachen; wenn sie wetteifern, schaffen sie Leistungen, die eine immer stärker als die andere. Deutschland besitzt in der Städtekolonie des rheinischen Jndustriebezirks so recht seinen Vorkämpfer für Kickturbestrebungen, seine mutigsten Mannen, da wo es gilt, für eine werdende Sache einzutreten; hier ist der Weg von der Industrie zur Kultur in unserem Sinne wenigstens schon gebahnt. Und eine jede von ihnen pocht mit Fug und Recht auf ihre eigene Kultur: Köln, die einzige Stadt, da fromme Menschen auch freie Menschen sind, frei für alles, was der neue Tag bringt und verheißt. Siehe die Erfolge moderner Musik, moderner Martersteigscher Schauspielkunst, und auch ein Beginn in architektonisch-malerischen Fragen: die neueste Profanarchitektur, die letzte Ausstellung int Falkeschen Museum. Und Düsseldorf: Hier wird nun wohl wir stich die Stadt der Reinkultur im ästhetischen Sinne, die Stadt heranwachsen, da man von anderwärts herbeieilen wird: sehet her und lasset uns ein Gleiches tun! Krefeld, dessen neue Husaren wieder frische, bunte Farben in die künstlerischen Seidenmoden, die Krefeld diktiert, hineinttagen dürften: Auch hier, dank Denekeu, ein Zusammenhang zwischen Schaffendem und Besitzenden zu spüren! — Breslau, des deutschen Osten zielbewußter Kulturvorort, ist die literarische Stadt par excellence, es ist die Stadt der eifrig» sten Bücherleser und Vortragsbesucher, brauchen wir noch mehr? — Und Berlin, nach kurzsichtigen Statistiken, die Aermfte Deutschlands an Kunstsinn? Nur das eine als Bescheid: Wenn Berlin nur Hauptstadt des Deutschen Reiches und nicht auch Residenz wäre, dann wären wir hier das deutsche Paris, der Mittelpunkt der Reichskultur. Die Kultur vom Hof aus stört die schöne Perspektive und raubt uns regelmäßig die besten Wirkungen in dem Augenblicke, da wir uns einmal tüchttg geregt haben. In der Reichshauptstadt bedeutet die Kultur durch Privat- hand aber auch alles, mit der offiziellen machen wir uns auch bei der lleinsten deutschen Provinzstaöt lächerlich! Das ist denn immer der nämliche Konflikt: Der Kulturschaffende drängt stets nach der reichsten Quelle, sie wird ihm nie versagen, aber er wird mild und krank werden und sich nach dem langsameren, aber freieren — gilt es, sich von Staats wegen zu regen — Süden heimseynen! Heber diesen Zwiespalt werden wir nicht Hinwegkommen; Berlin wird immer nur die Stadt der Quantitäten bleiben. Und wenn es noch so allgewaltig gärt, wie jetzt im Kunstgewerbeverein. Die Willenskreise, statt sich zu berühren, hemmen sich hier von Tag zu Tag mehr. Hier kann nur ganz allein die Einzelleistung erfreuen! Denn dri Wille zu künstlerischen Taten, zum künstlerischen Genießen ist hier so. stark! Utfnte'nen R.t ■ Nebnu * — Kaisergeschenke in der Rumpelkammer. Aus New York wird berichtet: Kürzlich wurde in amerikanischen Zeitungen viel darüber geschrieben, daß das Kaiser bild nis, das der Kaiser dem Brookliner Institut für Kunst und Wissenschaft zum Geschenk gemacht bat, nicht schön genug ausgefallen sei. Man fand es daher für passend, das Bild in einem Korridor unterzubringen, wo es nicht gerade die Ausrnerh'arnkeit des Publikums zu erregen pflegt. Jetzt klagt die St. Louiser „Westl. Poft" über die schlechte Behandlung, die einem anderen kaiserlichen Geschenk zu teil wird. Bekanntlich hat der deutsche Kaiser der Universität Harvard wertvolle Nachbildungen von Erzeugnissen deutscher Kunst zum Geschenk gemacht. Diese Schenkung des Kaisers verstaubt ungeordnet in einem scheunenartigen Gebäude! Ein Studium dieser deutschen Kunstschätze ist, da sie niemand zugänglich sind, vollständig ausgeschlossen. — Lyon, 2. Ang. Heute wurde hier dir Versammlung der „Association Fran^aise pour l’avancemeiit des Sciences“ eröffnet. Als Ehrengäste nehmen unter anderem die vom Kongreß und der Stadt Lyon geladenen deutschen Professoren Laffar (Berlin) und Kessel (Heidelberg) an den Verhandlungen teil. wann der Augenblick für den Massenstreik gegeben sei. Darüber sagt Pfannkuch gar nichts. Für eine Berliner Wahlkreisversammlung mag die Erklärung Pfannkuchs ausreicht haben; auf dem Parteitag mürbe sie dagegen vermutlich mit Heiterkeit ausgenommen werden. Pfannkuch hat einen besonderen Beruf zur Verteidigung Bebels. Er ist von diesem vor Jahren als Polizeispitzel bezeichnet worden. Seitdem gibt er sich radikal; denn das ist in der Sozialdemokratie das sicherste Mittel, Vertrauen zu erlangen. In den Parteivorstand ist Psann- kuch gewählt worden, als sich Richard Fischer mißliebig gemacht hatte und ausgeschieden war. Der ihn vorschlug, war der kürzlich verstorbene Abg. Heinrich Meister. (£r wollte dem schlauen Taktiker Auer einen Kontrolleur geben und dazu schien chm Pfannkuch geeignet. Einmal im Vorstand, wurde Pfannkuch das getreue Werkzeug Auers, dessen Ideen er ausdrückte, dessen Wünsche er befürwortete, ohne sich des fremden Ursprungs seiner Gedanken überhaupt bewußt zu werden. Herrn Meister ging es übrigens ebenso. Ignatz Auer ift eben einer der besten Schauspieler des Krea!t Mllsabnd 0.101. Sonntag den Baugesuch und spricht den Wunsch aus, daß das in Aussicht gestellte Ortsstatut über die Nichtgenehmigung ruhestörender gewerblicher Anlagen in bestimmten Wohnstraßen möglichst bald kommen möge. Der Vorsitzende bemerkt, daß das Statut bereits in Angriff genommen sei. Stadtv. Löb er ist ebenfalls für Genehmigung des Gesuchs, dcy gegen die in Frage kommende Stelle kein Bedenken vorliege. Stadtv. Sch mall wollte mit seiner in der letzten Sitzungj gegebenen Anregung keinen Gewerbetreibenden in seinem Betrieb hindern, und erklärt, er könne nach der erhaltenen, Aufklärung für das Gesuch stimmen. Mit der Zusage be- züglich Erlaß eines Ortsstatuts sei er zufriedengestellt. Stadtv. Eichenauer bittet, das neue Statut auch auf gewisse Fuhrwerksbetriebe, die Geräusch verursachen, fotoie' Lagerplätze zu erstrecken. Stadtv. Huhn weist darauf hin,' daß überhaupt kein Grund vorliege, Bender die Genehmigung) zu versagen und ist der Ansicht des Stadtv. Eichenauer^ daß man, wie in anderen Städten, gewisse Gewerbebetriebe und Lager aus bestimmte Bezirke beschränken solle. Auf eine Bemerkung des Stadtv. Euler erklärt der Vorsitzende^ daß das Baugesuch Bender erledigt sei. Gustav Bergen, Hofmannstr. 4, hat seine Abortgrube an den alten Kanal angeschlossen, ohne hierzu Erlaubnis einzuholen. Er erhielt Strafbefehl und die Auflage, den Anschluß sofort $u beseitigen. Er bittet nunmehr darum, den Anschluß vorläufig belassen zu dürfen, und erbietet sich, bis zum ordnungsmäßigen Anschluß der Stadt die Kanalgebühr vom 1. April d. I. ab, mindestens aber 30 Mk., zu bezahlen. Das Gesuch wird abgelehnt. Die Viehwagenreinigungsan st alt soll ebenfalls an die Kanalisation angeschlofsen werden. Da die vorgeschriebene getrennte Abführung des Regen- und des, Schmutzwassers sich schwierig und kostspielig gestalten würde, erhält die Eisenbahnverwaltung die Erlaubnis, Regen- und Schmutzwasser an den Schmutzwasseriänal anschließen zu, können. Die für die Stadt entstehenden Mehrkosten durch vermehrte Pumpleistungen usw., die sich auf 1000 9)iart belaufen, will die Bähnverwaltung erfetzen. Äe Versammlung ist hiermit einverstanden. Die auf der Tagesordnung stehende Entwässerung des Dr. Zinßerschen Grundstücks an der Goethe- straße soll abermals ausgesetzt werden, weil das Gesuch der Baudeputation nicht vorgelegen hat. Auf Antrag des Stadw. Kirch wird trotzdem darüber verhandelt. Es handelt sich dabei um einen Dispens von den bestehenden Vorschriften, daß die Entlüftungsröhren über das Dach zu führen sind, und nicht eingebaut werden dürfen. Stadtv. Lö b er, Beig. Heyligenstaedt, Stadtv. Petri und Beig. Georgi sind für Genehmigung. Letzterer fragt, warum die Aufsichtsbehörde den vorliegenden Verstoß nicht bemerkt habe. Der Vorsitzende erklärt, daß die Sache bei der Abnahme sofort gemerkt und gerügt worden sei. Er knüpfe die Warnung an die Architekten im allgemeinen daran, bet den Dispositionen über die Raumeinteilung auf die- bestehenden Vorschriften Rücksicht zu nehmen. Nach weiterer; kurzer Debatte wird das Gesuch genehmigt. Der von der Militärverwaltung angeregte Entwässerung der städtischen Kaserne, die behufs Anlage anderer Aborte erfolgen soll, wird zugestimmt. Die Militärbehörde ist bereit, die dadurch entstehenden 1000 Mark Kosten mit 6 Prozent zu verzinsen. Straßenangelegeuheiteu. Ein Gesuch des Tapezierers und Dekorateurs August Sitzung der Stadtverordneten. Gießen, 2. August. Anwesend: Oberbürgermeister Mecum, Beigeordnete Curschmann, Georgi und Heyligenstaedt; die Stadtverordneten : Dr. Ebel, Eichenauer, Euler, Faber, Gabriel, Haubach, Helm, Huhn, Jann, Kirch, Krumm, Leib, Lüder, Loos, Orbig, Petri, Dr. Schäfer, Schaffstaedt, Schwall, Wallenfels und Wiiftmenauer. Mitteilungen. Das Polizeiamt hat fchristlich seinen Dank dafür ausgesprochen, daß die Stadt den Schutzleuten Kleidergeld bewilligt hat. Das Ministerium des Innern, Abteilung für Schulangelegenheiten, hat der Stadt mitgeteilt, daß es zurzeit nicht möglich ist, für eine austretende Schulder- walterin Ersatz zu schaffen, da keine Schulverwalter und Schuloerwalterinnen verfügbar sind. Vielleicht sei die Kreisschulkommissiou in der Lage, Abhilfe zu schaffen. Oberbürgermeister Meeum spricht die Hoffnung aus, daß dieser bedauerliche Zustand rasch vorübergehe, und bemerkt, es sei traurig, daß der Staat nicht in der Lage sei, die erforderlichen Lehrkräfte stellen zu können. Baugesnche, Entwässerungen u. dergl. Johann Gg. Pfaff will an einem Neubau in der Goethe st raße einen Balkon anbringen, der keine drei Meter vom Nachbargrundstück entfernt ist. Der hierfür notwendige Dispens wird abgelehnt. Wirt L. L ü t e r will in der Wolken gaffe einen einstöckigen Anbau errichten, wodurch der verbleibende Hofraum zwar im Verhältnis zum Haus ausreichend sein, aber hinter dem vorgeschriebenen Verhältnis von ö zu L Metern zurückbleiben würde. Hierfür ist Dispens erforderlich, der befürwortet werden soll. Stadtv. Wallenfels Bringt noch einmal das in der letzten Sitzung zurückgestellte Baugesuch des Schreiners Bender für die Ostanlage zur Sprache. Nach den Plänen solle die Werkstätte 50 Meter von dem Vorderhaus entfernt, in den Garten zu stehen kommen und überdies solle noch davor ein Wohnhaus errichtet werden. Eine Schädigung der Anwohner und eine Beeinträchtigung der Ostanlage als Wohnstraße sei völlig ausgeschlossen, sodaß man dem Baugesuch ruhig willfahren könne, zumal durch eine längere Vertagung der 6etr. Gewerbetreibende schwer geschädigt werde. Stadtv. Kirch hat nach Einsichtnahme in die Baupläne ebenfalls keine Bedenken mehr gegen das mju leihen gesicht ' Mn Sicherheit, ms.kmonail.Rückzahlung. äsÜ. Angebote unter 05552 Meßener Anzeiger erbeten, seid. Zackctt in b. Zahnhos- gefuuden. Abzuholen bei !apv, Walltorsir. 19. >05549 i.,1,1 U^r, v.d.Mrger- :rei-Lüd-Aul. (Trottoir) MsiM Ittllltn n hohe Belohnung abzn- l Lvvwigsplatz 5,1. (05547 Ankauf wird gewarnt! 'agdhund artiger), aus den Namen i" hörend, xAXaufen. ■rfrw" Wum. kocthcstraße Wa, »■ 11.1 Die Monalsvev simmlg. füibet nicht beute, (andern nach' skenTonnerstag,den 9. Mgust nn Hotel Schutz statt. __ - Sonntag, 5 August» IritW „,66*6*31* ■ »ft 211 Uhr aus der Lahn- ,ot5-------— huimw Ä . Bezugspreis: HA) Äjfr monatlich 75^.,viertel« Gletzener Anzeiger ■ General-Anzeiger w v den polit. und augem. Amis- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen MW U i Kf zeigenteil: Hans Beck. . Seental Ad bequeme Schmidt um Erlaubnis 311c Einbringung eines Firmenschildes am alten SchulhauZ in der Neustadt wird der daraus etwa entstehenden Konsequenzen halber abgelehnt. DieDirektiondeSRealgymnasiumShat angeregt, bis zur Fertigstellung deS Theaterbaues den Fuhrwerksverkehr in der BiSmarck st raße während der Unterrichtszeit zu verbieten, da durch das häufige Passieren schwerer Steinfuhrwerke der Unterricht empfindlich gestört werde. DaS Polizeiamt hat sich gegen ein solches Verbot ausgesprochen. Stadtv. Jann ist für Genehmigung des Gesuchs, zumal eS sich dabei nur um eine vorübergehende Maßnahme handle. Der Mißstand sei außergewöhnlich, namentlich mache er sich beim naturwissenschaftlichen Unterricht sehr geltend, mehr als bei den übrigen Schulen, weshalb der vom Polizeiamt hieraus gemachte Hinweis unzutreffend sei. Stadtv. Krumm ist mit dem Polizeiamt in dieser Sache einverstanden und bemerkt, eS sei in diesem und in ähnlichen Fällen vielleicht angebracht, ein andere? Pflaster zu wählen. Der Vorsitzende bemerkt, es sei schon vorgesehen, bei der Neupflasterung an bestimmten öffentlichen Gebäuden (Schulen, Gericht usw.) möglichst geräuschloses Pflaster zu wählen. Stadtv. Wallenfels ist der Meinung, daß keine Schulen mehr unter dem Geräusch der vorüberfahrenden Fuhrwerke zu leiden hätten, als die Stadtmädchenschule und das Gymnasium, und ist für Ablehnung deS Gesuchs. Nachdem Stadtv. Jann nochmals für das Gesuch eingetreten ist, wird dieses gegen zwei Stimmen abgelehnt. Die von Herrn P r ö s ch e r angeregte Herstellung eines weiteren gepflasterten Uebergangs in der Rvd- heimer Straße wird abgelehnt. Gegen den Bebauungsplan zwischen Mittelweg und Veterinärklinik ist von L. Spieß Einspruch erhoben worden, der, insoweit er fristgerecht einlief, sich darauf bezieht, daß für daS Eckgrundstück an der Frankfurter Straße die Vor- gartenbreite von 5 auf 3 Meter herabgesetzt werden möge, um den dortigen Bauplatz nicht zu sehr zu schmälern. Die Versammlung beschließt, dem Einspruch keine Folge zu geben, da die Festsetzung der Vorgartenbreite auf 5 Meter bereits bei der erstmaligen Aufstellung deS Bebauungsplans erfolgte und wohl auch vom Provinzialausschuß bei dem seinerzeitigen Enteignungsverfahren bezüglich der Entschädigungsfestsetzung auf die Verkleinerung deS Bauplatzes Rücksicht genommen wurde. Für die Verbreiterung der Marburger Straße wurde von Lotz 71/, Quadratmeter Gelände für 45 Mk. erworben, womit die Versammlung einverstanden ist. DaS staatliche Hochbauamt hat mitgeteilt, daß die neue Augenklinik im nächsten Frühjahr eröffnet werden soll und bittet um Herstellung der Zufahrtsstraße. Die Versammlung erklärt hiermit ihr Einverständnis. Erbauung einer Gewerbeschule. Die Pläne für den Neubau der Gewerbeschule, die nunmehr vorliegen, sehen deffen Errichtung auf dem städtischen, vormals Dr. Weberschen Grundstück und zwar im Garten zwischen dem großen Wohnhaus und der Stadtknabenschule vor. Der Gewerbeverein erhält die erbetene Erlaubnis, alsbald mit dem Bau beginnen zu können. Die Regelung bezgl. der Art der Abtretung deS Bauplatzes soll spater erfolgen. Die Stadtverordneten stimmen dem zu und ebenso der Bedingung, daß die Stadt daS Grundstück gegenüber der Gewerbeschule nicht bebaut, da die Schule auf dieser Seite ihr bestes Licht hat. Rechnuugsaugelegeuheiten. Während deS Punktes Prüfung der Rechnung für 1904 führt Stadtv. Schmoll den Vorsitz. Der Antrag der Finanzdeputation, die Rechnung zu genehmigen, die Kreditüberschreitungen, Ausstände, Liquidationen und Kreditübertragungen gutzuheißen, findet debattelos Genehmigung. Einige Rechnungen für freihändig zu vergebende Arbeiten werden genehmigt. Für die Pflasterarbeiten in der Hammstraße und die Schreinerarbeiten an der höheren Töchterschule lauft die Zuschlagsfrist während der Stadtverordnetenferien ab. Um Feine Verzögerung in den Arbeiten deshalb eintreten lassen zu müssen, erhält der Vorsitzende die Ermächtigung, die Arbeiten an den Mindestfordernden vergeben zu können. Eventl. soll die Baudeputation die Vergebung vornehmen. Die Löhne der Arbeiter im städtischen Elektrizitätswerk. Der Vertreter der Arbeiter des Elektrizitätswerks im städt. Arbeiterausschuß hat unterm 9. Mai in einer Sitzung des Ausschusses die Erhöhung der Löhne dieser Arbeiter beantragt. Begründet wurde dies damit, daß die Löhne hinter denen anderer städtischer Arbeiter und auch gleichartiger Arbeiter der Privatindustrie zurückständen. Die Gas- und Wasserwerksdeputation empfiehlt Ablehnung des Gesuchs, zumal dec Arbeiteroertreter erst im Januar bei der allgemeinen Lohnerhöhung erklärt hat, er habe keine Anträge zu stellen, und die Löhne ausreichend seien. Der Vorsitzende gibt eine Uebersicht über die im Elektrizitätswerk bezahlten Lohne, wonach durchschnittlich der Jahreslohn 12—1300 Mk. beträgt. (Stabti). Krumm führt aus, die Elektrrzitätswerk- arbetter wollten mit denen des Gas- und Wasserwerks gleich- gestellt sein, was er für gerechtfertigt halte. Bei der Berechnung des Jahreseinkommens sei zu berücksichtigen, daß etwa 200 Mk. für die alle 14 Tage vorkommenden achtzehnstündigen Sonntagsschichten bezahlt würden, sodaß die etgentkichen Löhne nicht allzu hoch seien. Er bitte, die Sache der Deputation zur nochmaligen Prüfung zu überweisen. Der Vorsitzende bemerkt, gerade mit Rücksicht auf die Löhne der Gastarbeiter seien die Löhne ausreichend, denn diese hatten eine viel schwerere Arbeit. Ter Stundenlohn betrage bei den Arbeitern des Elektrizitätswerk 31—40 Pfennig, bei den übrigen städtischen ungelernten Arbeitern 26—40 Pfg. Zudem seien erstere 1904, die Straßenkehrer dagegen B. 1896 zum letztenmal aufgebessert worden. Stadtv. Löb er ist ebenfalls von einzelnen Arbeitern in ähnlicher Weise wie Stadtv. Krumm informiert worden und bespricht mehrere ihm vorgetragene Einzelwünsche. Stadtv. Krumm bleibt dabei, daß die bezahlten Löhne etwas niedrig seien, wenn man die Sonntagsarbeit in Betracht ziehe, und meint, man solle nicht sich kurzerhand ablehnend verhalten, wie dies in der Regel geschehe. Der Vorsitzende erwidert, die Stadt verhielte sich keineswegs in der Regel ablehnend und habe z. B. erft diesen Winter eine alkg. Lohnerhöhung voraenommen, und zwar in einer Weise, daß die Privatinduftrie kaum folgen könnte. Stadtv. Wallenfels ist der Ansicht, daß die Verhältnisse beim Elektrizitätswerk mit denen beim Gas- und Wasserwerk in dieser Hinsicht nicht verglichen werden könnten, und ist für Ablehnung, Beig. Heykigenstaedt ist derselben Anficyl und verweist darauf, daß die Arbeit beim Elektrizitätswerk viel angenehmer sei als beim Gaswerk. Er sei der Ansicht, daß die Leute ausreichend bezahlt seien. Der Vorsitzende teilt noch mit, daß die jetzige Art des Sonntagsschichtwechsels aus 'Wunsch der Arbeiter eingeführt wurde. Der Antrag der Deputation, der auf Ablehnung des Gesuchs lautet, findet in der Mstimmung die Mehrheit. Verschiedenes. Die freihändige Abgabe einer Partie Fichten- stangen durch das Tiesbauamt zum Tarifpreis von 12 Mark findet Genehmigung. Die Unterhaltung der Gebäude des Realgymnasiums und der O b e r r e a l s ch u l e wird 30 Mk. mehr erfordern, als der Voranschlag vorsieht, was keine Beanstandung findet. Für die Beschaffung weiterer Schläuche und Gurten für die Feuerwehr werden 550 Mk. bewilligt. Die Anschaffung ist notwendig, weil zurzeit nur 700 Meter Schläuche vorhanden sind, bei einem größeren Brande also keine Reserve verbleibt. Die Biebertalbahn und drei Gewerbetrei- bende in der Hammstraße wollen in ihren Betrieben elektrische Kraft — zusammen 12 Pferdestärken — einführen, was rund 2550 Mk. erfordern wird. Der hierfür erforderliche Mehrkredit wird beim tilgt, da die Gesuchsteller sich auf zehn Jahre zu einer jährlichen Stromabnahme für 255 Mk. verpflichten. Die wirtschaftliche ^age im Wezirk der Kroßh. Kandelskammer Kießcn gestaltete sich im Jahre 1905 nach den im Jahresbericht auf Grund der Sachverständigen-Berichte gemachten Mitteilungen in den einzelnen Geschäftszweigen folgendermaßen: Der Getreidehandel arbeitete fortgesetzt mit bescheidenem Nutzen. Eine Aenderung gegenüber den Vorjahren ist hierin nicht eingetreten. Nach der Erntestatistik fiel die Weizen- und Roggenernte in der Provinz Oberhessen etwas reichlicher aus als im Vorjahre, wogegen Gerste und Hafer in qualitativer und quantitativer Hinsicht einen geringeren Ernteertrag hatten. Der Handel mit Futtermitteln war ziemlich befriedigend bei steigenden Preisen und fortwährend knappen Beständen. Der Viehhandel stand unter dem Zeichen einer ganz ungewöhnlichen Preissteigerung und deS Mangels an Schlachtvieh. Die Fleischpreise wiesen eine außerordentliche Steigerung auf, was eine Einschränkung des Fleischgenuffes und die Verwendung von Ersatzmitteln, insbesondere von Fischen, zur Folge hatte. In der Lage der Weizen Müllereien unseres Bezirks ist keine Besserung eingetreten. Sie leiden fortgesetzt unter dem scharfen Wettbewerb der großen rheinischen Mühlenwerke. Der Handel mit 2J2ü ble nf abritaten gestaltete sich dagegen im Hinblick auf das Inkrafttreten der neuen Handelsverträge lebhafter als im Vorjahre. Die Molkereien hatten einen befriedigenden Geschäftsgang, doch sind im Interesse des Bezugs ihres Rohmaterials und des Versandes ihrer Fabrikate beffere Einrichtungen auf den Eisenbahnen zu fordern. Die Bierbrauereien erzielten im allgemeinen einen normalen Absatz. Die Biererzeugung weist gegenüber dem Vorjahre nur einen kleinen Rückgang auf. Der Ertrag litt unter hohen Nohstoffpreisen und zum Teil unter Lohnsteigerungen. In dem Kreditunwesen im Verkehr mit den Gastwirten ist noch keine Befferung eingetreten. Eine große Beunruhigung verursachte gegen Ende des Berichtsjahres dem hiesigen Braugewerbe die in Aussicht genommene Erhöhung der Biersteuer. Die Branntwein- und Likörfabrikation hatte wiederum unter der Preispolitik der Zentrale für Spiritusverwertung schwer zu leiden. Die Verkaufspreise der Fabrikate konnten mit den enorm gestiegenen Preisen des Rohmaterials nicht in Einklang gebracht werden, und der Konsum von Trinkbranntwein hatte eine weitere Abnahme zu verzeichnen. In der Essigsabrikation waren Beschäftigung und Absatz besser als im Vorjahre. Im Kolonialwaren- Handel war der Geschäftsgang im allgemeinen zufriedenstellend, doch ließen die Ergebnisse immer noch zu wünschen übrig. In der Rauchtabakindustrie ist ein Rückgang zu verzeichnen, wogegen in der Kautabakfabrikation vermehrte Umsätze erzielt werden konnten. Der Geschäftsgewinn war allerdings in der gesamten Tabakfabrikation äußerst gering und stellte sich nur wenig höher als eine Verzinsung des Betriebskapitals. Inden Zigarrenfabriken herrschte im zweiten Halbjahre flotter Geschäftsgang, der sich nach Bekanntwerden der ©teuerpläne der Reichsregierung noch lebhafter gestaltete. Der Nutzen war dagegen bei der fortgesetzten Preissteigerung der von der Kundschaft verlangten fahlen Decken, den erhöhten Ansprüchen in Ausstattung und Fasson und der langsamen Zahlungsregulierung gering. Die in Aussicht genommene Mehrbesteuerung des Tabaks verursachte in der hiesigen Industrie eine große Beunruhigung^ da von ihrer Durchführung eine Umwälzung in den Produktionsverhältnissen zu Gunsten der süddeutschen Fabrikation zu befürchten war. ___________________(Schluß folgt.) Kinderversammlungen zur Belehrung über Tierschutz werden demnächst in Berlin veranstaltet. Tie städtische Schuldeputation hat zu diesem Zweck die Benutzung von vier Gemeindeschulen gestattet. Das Beispiel ist sehr nachahmenswert. Wohl Jeder hat wohl schon die Beobachtung gemacht, daß Kinder, auch die sonst ganz gesitteten, eine Neigung zu Grausamkeiten gegen Tiere hegen. Man sieht auf der Straße Kinder mit einem einer besseren Sache würdigen Eifer und erfinderischen Sinn damit beschäftigt, Hunde zu schlagen oder zu zerren, Katzen mit Steinwürsen zu verfolgen, Pferde scheu zu machen usw. Bei Spaziergängen in Wald und Flur fallen noch ärgere Betätigungen des abscheulichen Zerstörungstriebs ins Auge. Da werden Vogelnester herabgeschüttelt, Frösche, Eidechsen mit erbarmungslosem Raffinement gequält, Schmetterlinge zerzupft, Blumen und Pflanzen ausgerissen und sortgeworsen, als ob die Wunder der Schöpfung nur dazu da wären, soviel wie möglich vernichtet zu werden. Der hinzukommende Erwachsene hört seine entrüsteten Vorhaltungen oft mit dem erstaunten Ausruf beantworten: „Wir haben uns nichts dabei gedacht!" Schlimm genug, wenn sich Kinder bei solchen Roheiten nichts denken! Das beweist eben, daß den Kindern weder in der Familie noch in der Schule die Schonung des Schwachen, die Liebe zur Natur, die Tierfteundlichkeit ans Herz gelegt worden ist. Man sollte meinen, daß mindestens der Religionsunterricht dafür die geeignete Gelegenheit gewährt. Das Thema ist sehr ernst und steht in engem Zusammenhang mit den berechtigten Klagen über die Verwilderung der Jugend und die jugendlichen Verbrecher. Ein Tierquäler wird auch zum Menschenquäler, das ist eine alte Erfahrung. Schule und Ticrschutzvereine sollten Hand in Hand gehen, diese schlimmen Neigungen zu bekämpfen. Und es werden sich gewiß überall Privatpersonen finden, die bereit sind, erforderlichenfalls die Mittel zu Vorträgen mit Lichtbildern zur Verfügung zu stellen. Denn trockenen, langweilenden Tones darf die Sache nicht behandelt werden. Sonst verfehlt die Ein- wirkung ihren Zweck. Der Zusammenbruch einer großen Erfurter Gärtnerei. Die Firma Peterseim in Erfurt, die seit Jahren durch ihre Schleudergeschäste dem soliden Gartenbauhandel einen.1 schweren Nachteil bereitet hat. die sich alle Manieren der Groß- bazare angewöhnt hatte, ist in Konkurs. Sie wollte in letzter Stunde noch saniert fein. Aber die handelsgärtnerische Fachpresse schlug dagegen Lärm und sagte: „Es ist an der Zeit, daß dieses ungesunde Treiben endlich aus dem gärtnerischen Geschäftsverkehr verschwindet, und gerade jetzt ist der Moment gekommen, wo die deutsche Gärtnerei dadurch, daß sie sich von dieser Konkurrenz befreit, selbst saniert wird." So kam denn die beabsichtigte Gesellschaft «mit beschränkter Haftung nicht zustande. Das Erfurter Bankhaus Stärke beantragte beim dortigen Amtsgericht das Konkursverfahren über M. Pcterseim, Blumengärtnerei. Zweifellos wird sich der Chef dieses Bankhauses, der Geh. Kommerzienrat Stücke, dessen Name wiederholt in den Zirkularen der fallierten Firma vorgekommen ist, von der Unmöglichkeit einer Gründung überzeugt haben. Stürke ist Vorsitzender der Erfurter Handelskammer und konnte nicht zu einer derartigen. Gründung die Hand bieten. Inzwischen hat sich die Erfurter Lokalpresse ganz offen darüber geäußert, welche Firmen einer Gründung der Peterseim'schen Gärtnereien zugestimmt haben. Für die betreffenden ist es jedenfalls, so meint die in Leipzig erscheinende Fachzeitschrift „Der Handelsgärtner",_ eine zweifelhafte Ehre, die ihnen damit erwiesen wird, daß sie in den Reihen derjenigen Firmen stehen, die sich bei diesem in der Gärtnerei einzig dastehenden Krach durch wenig vorsichtige Kreditgewährung beteiligt haben. Es sind darunter auch angesehene Leipziger Buchdruckereien. Das genannte Fachblatt schließt seine Erörterungen zum Fall Peterseim mit folgenden Worten: Auch zweifeln wir nicht daran, daß die nachträgliche Prüfung der Aktiven und Passiven vorn vereidigten Bücherrevisor Erdmann, der ebenfalls mit einem Eifer, der einer besseren Sache wert gewesen wäre, für die Sanierungsbestrebungen ein- trat, inzwischen ein ganz anderes Bild gegeben und alle in. dieser Sache beteiligten Kreise überzeugt hat, daß unser schon vor Jahren gefälltes Urteil das richtige war: Die Firma M. Peterseim in Erfurt hat sich selbst gerichtet! Vermischtes. • Unro etter und Hitze. Aus derPrvvinz Schleswig- Holstein, sowie aus Dänemark liegen Meldungen über Blitz- und Hagelschäden vor. Im Kreise Apenrade wurden zahlreiche Gebäude eingeäschert, desgleichen in der Umgebung von Segeberg, wo auch mehrere Personen vom Blitz erschlagen wurden. In Flensburg wurden ein Bauunternehmer und sein Gehilfe vom Blitz getötet. — In Dänemark wurden acht Menschen vom Blitz getötet, 80 Bauernhöfe und Häuser durch Blitzschlag eingeäschert. — Der „Daily Expr." veröffentlicht eine Depesche aus Los Angelos, welche die Leiden der Bevölkerung bei der gegenwärtigen Hitze in Kalifornien schildert. Viele sind infolge der Hitze gestorben, andere wahnsinnig geworden. Viele Minenbesiher, die aus den Goldgruben mit ihren Schätzen nach LoS Anglos kamen, starben unterwegs. * Eine Massenmörderin. In Coby in Südafrika wurde eine Frau verhaftet, die in dem Verdacht steht, über hundert Kinder um gebracht zu haben. Die Untat wurde durch das Ablassen eines Teiches entdeckt, wobei man über 50 Kinderskelette fand. Die Beschuldigte erklärt, eine ganze Reihe von Frauen nennen zu können, die ebenfalls mitschuldig seien. * Kleine Tageschronik. In den Elarner Alpen ist am Sonntag ein junger Einheimischer beim Edelweißsuchen ab- gestürzt und hat dabei den Tod gesunden. — InFürth hat sich der 29 jährige Arzt Tr. Herzberg, der keine Praxis hatte, aus Nahrungssorgen in seiner Wohnung mit Morphium Der» giftet. Kmift mib Wissenschaft. Die Blinddarmentzündung. Berlin, 2. Aug. In der gestrigen Sitzung der Berliner medizinischen Gesellschaft wurde die Beratung über die Blinddarmentzündung vorläufig zum Abschluß gebracht. Dr. Reumann wies darauf hin daß eine frühzeitige Feststellung und Behandlung leichter Falle von Blinddarmerkrankung zur Heilung ohne Rückfall führen kann, wenn der behandelnde Arzt lediglich mehrere Tage Bettruhe und möglichste Ruhigstellung deS Blinddarms (durch Eis und Opium) verordnet. Die Zahl der Operationen würde sich damit etwas einschränken lassen. Auch Professor Ewald ist dieser Ansicht. Er rät, den Verlauf des Prozesses abzuwarten und erst bei drohenden Erscheinungen chirurgisch einzugreifen. Im Gegensatz hierzu vertrat Prof. Dr. A. Baginsky vom Kaiserin Friedrich-Krankenhause den Standpunkt, daß bet Kindern sofort zur Operation geschritten werden müsse. Geh. Medizinalrat Pros. Dr. Guttstadt wies darauf hin, daß von Reichswegen zwar noch eine Statistik über Blinddarmentzündungen fehlt, daß sich aber seit Jahren eine solche in den Veröffentlichungen des Statistischen Landesamts finde. Danach sind in den allgemeinen Heilanstalten Preußens wahrend des Jahres 1904 im ganzen 10,793 Personen mit Blinddarmentzündungen behandelt worden. Davon wurden 4774 operiert. Die überwiegende Mehrzahl der Behandelten gehörte dem Alter von 15 bis 20 Jahren an. Aus dem Vergleich der Zahlen verschiedener Jahre geht hervor, daß die Sterbeziffer bei den Behandelten und besonders bei den Operierten abnimmt. ......... * Gerichtssaal. — „Bei meine erste Frau, den ollen Drachen, jeh' ick nich mehr, eher könn' se mir dotschlagen", antwortete vor einem Berliner Gerichtshof der Arbeiter Schnell, welcher wegen Bigamie an- geklagt war, auf die Frage des Vorsitzenden, ob er sich schuldig bekenne. Schlimme Erfahrungen, die Sch. in der Ehe gemacht hatte, mußten eS gewesen sein, die den Angeklagten zu einem schweren Trcuebruch gegen seine crstangetraute Gemahlin namens Phillaria Mitfranzka veranlaßt hatten. Sch. ist nämlich seit fünf Jahren glücklicher Besitzer von zwei Frauen. Im Jahre 1878 heiratete er in Pyritz die Phillaria. Die Ehe muß wohl nicht allzu glücklich gewesen sein, denn nach 13 jährigem Ehestand, der nach Ansicht des Angeklagten als „Kriegsjahre" doppelt zählte, ging man sang» und klanglos auseinander. Im Jahre 1901 verheiratete sich S. zum zweitenmal mit dem Dienstmädchen Amalie Reikelt. Als Motiv hierzu gab der Angeklagte vor Gericht an: „Wat sollte ick mir denn so alleene uff die Welt rumdreiben un mir inspunnen lassen; ick wollte wieder mal so war schnuddliches Weibliches um mir, da ick schonst keene Nacht mehr een Ooge zumachen konnte." Auf die Frage des Vorsitzenden, ob er denn mit seiner zweiten Frau glücklicher lebe/ äußerte sich S.: Na, aber jawoll doch, wie een Paar Tnrteldeibkens, da müßten Se mal zukiekcn! Ick bekenne mir ja schuldig, bet ick nu zwee Frauen haben dhun dhue, aber bei meiner ersten Fran, den ollen Drache jehe ick nich mehr, ehe lasse ick mir dotschlagen." — Der Staatsanwalt nahm mit Rücksicht auf das Geständnis und die gewiß nicht erfreulichen Familienverhältnisse des S. von einer Zuchthausstrafe Abstand und beantragte nur neun Monate Gefängnis. Die Strafkammer erkannte auf 6 Monate Gefängnis. Nach Verkündigung des Urteils tritt die erste „bessere Hälfte" des Angeklagten an den Nichtertisch heran: „Ick bitte mir sofort zu scheiden!" Erst die Erklärung des Vorsitzenden, daß biet nicht so schnell gehe, veranlaßt bic Erregte, mit einem vernichtenden Blick auf den Angeklagten den Saal zu verlassen. i bete't r,x 'SW *'(?» leit ®?tl"«ei, Utj ’S» bei s '4 aus be'm§ -’b Qn der ?•?&?« 9t? beim ff Matthe n^u'eUe?&^i. ■'Wt in den ?°mi "-dSL bunMet"11®0!*™ baiiber b'tefienben t» ? fe4äi; JWser NÄ” l,ine W*-» Mt §SUL M Äen-Unb »bl datz unser schon W mar: Die «E gerichtet! a h ^Provinz Schleswig, fogen Meldungen über Im Kreise Apenrade desgleichen in der mehrere Personen In Flensburg wurden e vom Blitz getötet. - » vom Blitz getötet, lihschlag eingeäschert. - Dorsche autz LoS Angelos, bei der gegenwärtigen Viele sind infolge der nnig geworden. Viele iben mit ihren Schätzen terwegß. In Coby in Süd- t in bem Verdacht steht, rach/ gu faben. 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M. 1000 M.1000 M. 1000 600/1200 4 37, 99.75 51.60 54.20 103.55 99.20 87.55 89.35 87.40 Nürnberger Bank . Rürnbera. Bercinsbk. Orfl.-llnq. Bank Oest.-Landerbank Oest -Kredit-Anstalt. Pfälzische Bank . . M. 1000 Tlr. 100 it. 17 unk. 1910 unk. b. 1905 . 8. fl. 150 . ö.fl. 150 98.25 9825 99.70 100.55 100.55 100.40 99.55 99.70 94.7. 86.60 100.60 (Riesten do. do. do. do. do. 103.35 89.60 101.35 84.70 Mitteld. Bdkr. (Greiz) Au. B.M.1M0 Mitteldsche. Kreditb. . M. 300/1200 Ratlb. f. Dtscbl. S. I-V M. 300/1200 ReichSbank frankfurter Bank-Aktien. . . M. 1000/3000 4 4 4 4 7- 37 do. do. do. do. do. do. do. do. Lstr. M. Lstr. M. 37, 37, 37, 4 v. 1887/89 . . . ti. 1896 unk. b. 1901 v. 1903 unk. b. 1914 ö. ff. 200 8. ff. 200 ö. ff. °00 . M. 600 , s. fl, 350 37, do. 37, do. 12 5 6 9 87, 6 67, 9 77, 47 67, 7 57, 10 57 6 8Y4 47, D. Atlant Telegraf Franken-Allee, garant. ti. Frankfurt Franks. Hof r. 105 Reue Boden r. 102 . alt. K. Rbl. 100 . alt. K. Rbl. 100 37, 37, 37, 37, 37 37, 37, 37, 37, 37, 37, ti. 1889 I. Rg. v. 1889 II. Rg mitgeteilt von der Oesterr. v. 1860 . Oldenburger. . . Russische ti. 1864 . Russische ti. 1866 . Schweiz. Central ti. 1880 . Moskau-Kasan unk. 1915 Russische Süd ost 97 steuerfr. u. 1894 . . ti. 1891 Lit. H Fr- Fr- . M. 1000 M. 300/1200 Kr. 1400 8. ff. 200 8. ff. 260 M. 1200 Tlr. 200 ti. 1888 couvert. ti. 1897 v 1902 ti. 1905 ti. 1338 conti, ti. 1895 . . ti. 1898 . . ti. 1901 unk. b. 1906 ti. 1888 .... v. 1895 .... ti. 1898 unk. b. 1903 1905 v. 1901 unk. b. 1906 . abgest ti. 1887 ti. 1891 abgest. . . . ti. 1896 - ti. 1898 ti. 1902 Ser. II itnf. b. 1. 1901 unk. b. 1907 . . St.-Anl. ti. 1899 Anl. abgest. . . do do 22 u. 23 . . 10, 12-16, 24-26 . . M. 600 M. 600/1200 M. 600/1200 ti. 1895 ti. 1896 ti. 1898 ti. 1890 ti. 1893 ti. 1896 ti. 1897 v, 1903 ti. 1905 do. Ser. 14 do. do. 4 37 37 102.— 101.— 97.50 1913 . . . tt. 33 (tilgb.) BereiuSbank . Disfanto-Geseffschaft Dresdner Bank . . Dresdner Banfverein ti. 1886 . . ti. 1895 . . v. 1886 . . Ser. 30-33 unk Fr. M. 1903 unf. a. b. 1908 1879 1900 itnf. b. 1906 1891/92 (abgest . 143.20 113.— Ungarisch do. do. do. do. do. St.-Rente 1887 stf. gar. . . . . i. S. 200/1000 Berliner Aorse. Miesenbach Bergw. Bochumer Gust . Buderus Eisen . Concordia Bergb. Dt. Luremb. Bgw. Elektr.Lichtu.Kraft Esckiweiler Bergw. Fagon Maunstädt Gelsenfirch. Brgw. Harpener „ Hasper Eisenw. . Hemmoor Zement Hibernia Bergw. HörderBorz.Bgw. Hösch. Eisenw. Humbold Masch. . Laurahütte. . . Massen Bergbau. Mülheimer Bergw. Nordd. Wollkämm. Nordstern Kohle . Oberschlef.E.-Jnd. Phönir Bergw. . Rhein-Nass.- Rhein. Stahlwerfe Riebeck Montan . Schalter Gruben Scklef. Berg- Wegelin & Hübner Westeregeln Alkali stf. i. S. „ i. S. 47, Eisenwerfe Lollar r. 102 41/, Elektr. Werk Homburg r. 103 3’/, do. 37, dv. 37, do. 37, do. Starkenburg . . . a. M. Lit. N 11. Q abgest. R abgest. . (Straßenbahn) ti. 1899 ti. 1901 Abt. I. . . ti 1901 Abt. II. tt. III 4 J*4 4 4 4 100.— 100.80 100.- 104.70 S7,. ba. ?«/» d°. 20 ... . 12, 13 . . . 15 unk. b. 1906 19 .... Frankfurter f-örfe Aschasf.Mafch.Pap Neue Boden A. G. Brauerei Binding „ Henninger . „ do. Pr. Akt. „ Kempfs . . „ Mainzer Akt. „ Rettenmeyer „ Stern(Oberr.) „ Derger . . Bementf. Karlstadt Chem.Bad. Anilin Ä Dleiu.Silb.Br. „ Gries h. Elektr. „ Albert . . . Dt. Atl. Telegraph Eleklr. Böse Dorz. w Allgem. Berlin „ Lahmeyer . . „ Schuckert . . „ Siem. & Halske „ Untern. Zürich Farbwerke Höchst. KnnstseideFft.a.M. Masch. Kleyer. . „ Gritzner . . „ Fab.LSchleich. Hamb.-Am.-Pcktft. Nordd. Lloyd . . Steaua Rom.Petr. do. Rente do. do. amort. Rente amort. Rente ti. 1903 . ti. 1896 . do. S. 31 do. S. 40 do. S. 43 Tlr. 100 Tlr. 100 ö. ff. 100 Tlr. 100 Tlr. 100 Tlr. 50 b. ff. 100 Tlr. 100 Tlr. 50 Fr. 80 Fr. 100 Tlr. 100 ö. ff. 500 Tlr. 40 102-30 103-70 do. i. P. v. 1898 unk Fnvest-Anl. Berl. Hyp.-Bk. do. F-rk., Hyp.-Bk. 2000r b. 1913 lOOOr . ff. 7 - ft-7 Tlr. 20 Tlr. 10 . Fr. 15 Lire 150 Lire 45 Lire 10 . f. ff. 7 Fr. 10 ö. ff. 100 ö.fl. 100 . f. ff. 7 ö. ff. 10 Fr. 400 Fr. 400 ö. ff. 100 Lire 30 ti. 1901 ti. 1894 ti. 1905 ti. 1902 nnf. b. 1907 ti. 1903 nnf. b. 1908 ti. 1897 100.10 100.10 100.50 101.10 101.80 101.10 102.— 99.80 97.— 97.— 97.60 99 — N.7, 100.50 101.30 101.80 94.30 95 70 96.50 41/, Grt. Henckel Hg. ti. Tonn. r. ä. 105 v. 84 4 " Fürst!. SolmS-Braunfels v. 1880 Eisenbahn-Renten-Bk. . Franff. Hypothek -Bank do. Hyp.-Kred -B. M. Bsenburg-Büdingen . . Bsenb.u.Büd.-Birstein ti. 1887 do. -Wächtersbach v. 1884 Hamburger n. 1902 itnf. b. 1912 . Hamburger St.-Anl. amrt. 1900 it. 1909 4 4 4 4 4 4 l'1- 1898 1902 unk b. 1908 1905 Oest.-Ung.StaaSb. Oest.Südb.(Lomb) Oest. Nordwest A do. B . Raab-Odenb. . . 37, & Allgemeine Deutsche Kleinbahnen abg. 60% Südd. Eisenbahn-Ges. Darmstadt . . . 1888 . 1897 . 87.60 97.40 85.- 85.— 102.20 97.60 do. ti. 1905 Mexif. amort. innere Ser. I—IV . do. conf. äußere ti. 1899 steuerfr. do. conf. innere driv. ti. 1690 steuerfr. 20/1 Om conf. ti. 1890 steuerfr. . . conti, itnif. ti. 1903 . . . Bagdad-Bahn . . . 64.— 244.— 128.— 328 50 213.50 187.25 254.50 204.90 228.— 211.90 218.75 144.- 16 18 Lettie DU. 6.15 «7, 57, 0 12.95 9 47, 47, 7 6'/, 8" 4 do. 3 B1' 4 3*/, It 4 ft 5 47 4 37 3 170 50 120.— 120.— 139.50 Pfandbriefe. (er. Pommr.l abgest. 80°/< Inländische. Braunschweig. LandeS-E.-B. n E 202.50 235.25 126.- 233.25 147.- 192.50 158.25 321.— 126.50 210.- 314.— 199.10 213.40 27. do. 93.50 93.50 do. do. ti. 1881 ti. 1883 ti. 1898 ti. 1903 3 4 4 3 5 5 345.— 250.— 114.90 57. Oest. E.-B. St. Sch.-Bersch. (conti. Franz-Fofef) t. Silb. steuerfr. . ö. ff. 3 Oesterr. Lofalb. (verstaatl.) . . . Kr. 1913 1908 5 5 5 t. G. ti. 1903 i. G. ti. 1891 n. 1391 . . h. 1898 . . 37, do. do. 37 Franfsurt 1 v. 1900 nnf. b. 1911 . i. B. ti. 1900 itnf. b. 1905 37, 37, 3V, .87, 4 37, 37, 37, 37, 37, 37, ti. ti. ti. ti. ti. ti. 95.80 90.30 95.40 94.1,0 a. Deutsche. 3% Deutsche Reichs-Anleihe . . 4 Stuttgart v. 1895 unk. b. 1905 . 37, do. ti. 1904 untilgb. b. 1912 4 Trier v. 1901 unk. b. 1906 . . 37, do. v. 1899 110.25 130.— 183?/, 158.40 112.70 119.40 205 50 156.20 9,6.— 121.80 127.60 117.60 215.50 126 30 108.70 äuß. E.-B. i. G. innere ti. 1888 . äußere Gold-Aul. do. do. 37, Zürich ti. 1889 6 Stadt Buenos-Aires ti. 1892 i. P. 37, Alzey ti. 1899 unk. b. 1912 . . 37, Aschaffenburg ti. 1888 .... 4 Augsburg ti. 1901 unf. b. 1908 . 4 Babenhausen (Hessen) 37. Baden-Baden ti. 1898 unf. b. 1903 3% Bamberg ti. 1888 37 Berlin ti. 1886/92 ..... 4 Bingen v. 1901 unf. b. 1906 . . 8 do. ti. 1895 37, do. ti. 1898 37, Darmst. abg. ti. 79 Lit. U tt. 81 Lit. A do. do. Hessische do. do. do. do. do. do. i. S. i. G. i. G i. G. i. G. i. G. do. do. do. do. Lissabon Mosfau 100.40 90.— 86.50 84.60 87.90 80.70 79.20 76.90 75.30 74.80 99.00 100.45 101.— 156.- 117.70 143.50 198.50 158.20 185.50 47, do. 47, do. 47 do. Staatsans. ti. 1905 .... Confolid.-Anl. ti. 1880 . . „ Gold-Anl. n. 1889 . . „ Cons. E. B Ser. I it. II 89 Gold-Anl. Em. HI ti. 1890 . „ StaatS-Rente ti. 1894 . alt. Kr.Rbl. 4 do. M. Fr. 4 5 5 4 4 do. v. 1904 3'/ Köln-Miudener . . 37,Lübecker ti. 1863 . 2'/,Lütticker ti. 1853 . Madrider abqest. . 155.40 201.— 133.20 95.10 290.— 169.60 2V,0 Jtal.stl.gar.E.B.Ser. A-E.i.G. 4 Ftal. Mittelnteer steuerfr. i. G. 27,n Livornes. Lit. C. I>. it. D/2 167.50 135.— 237.7, 160.50 161.70 141.— 279.— 129.— 235.- 101.50 122.50 453?/, 140.— 262 — 379.80 131.- 84.— 214.— 143 — 127 GO 188 — 196.7. 398 7, 429.— 331.20 219.- 178.50 160 20 128.70 124.50 % 57, 67. 9 77, 47, 6 6 5 10 47, 6 87. 4 7 5 67r 9 77. 8 ? 77, 7 7 do. do. do. do. Pfälzische . . . do. ... 5 Bulgar. Tab. Anl. ti. 1902 t. G. . 1%. Griech. E.-B. v. 1890 steuerfr. . 17. do. Monopol-Ank. ti. 1887 . . 4 Italienische Rente abgest. 1878 tt. 88 . . abaest. Lit. .1 ti. 1884 . ti. 1886 u. 88 . . . . ti. 1894 ti. 1905 unf. b. 1915 . do. do. do. do. do. do. do. Worms do. 37, do. do. r. 101 Prag-Dur ti. 1896 „ i Raab-Oed.-Ebens. „ i do. do. ti. 91 w i do. do. ti. 97 w i Rudolf .... „ i do. (Salzfqtb.) stf. i. G. do. do. do. do. do. do. , do. E.-B. St. Sch.-Bersch. (abgest. Elisab.-A.) i. steuerfr. Pti. . . „ Portng. uniffz. ti. 1902 Ser. I . . * do. imisiz. ti. 1902 Ser. IH - . „ do. Sveziffz „ Rumän. amort. Rente 1881/88, 92, 93 M. 37, 37, 37, 37, 37, 4 37, 37, 37, 37, 12 5 do. Khp.-Aft.-Bk. M. 600/1200 Rhein. Kreditbf. M. 600/1000/1200 Rhein. Hyp.-Bcmk M. 600/1200 Schaffhauf. Banktier. . M. 1000 Südd. Bodenkredit-Bank . M. 600 ic Gold-Rente 2025 r . . StaatS-Rente . . . . da. ti. 1897 steuerfr. (Eifern Thor) Goldstsr. . do. do. do. de. 99.50 93.80 100.80 101.80 100.90 102.80 96.— 96.— 97.— 98.80 69.80 70.70 13.40 91.30 102.— 9150 do. 98 nnf. 1909 stfr. qar. do. 1901 uncv.b. 1915 stf. q. do. do. Egyptische unifizierte do. pritiil. . . do. garantierte 102.— 103.70 98.10 98.10 85.50 86.80 98.30 98.30 99.— 89.60 37, Nauheim ti. 1902 unk. b. 1912 37, Neustadt a. d. H. ti. 1889 . . 37, do. ti. 1903 unk. b. 4 4 37, 3 903 do. ti. 1902 steuerfr. Gold-Anl. ti. 1894 steuerfr. . do. ti. 1896 steuerfr. . Frk. Hyp.-Kred.-Ber. S. 15-19. 21-26, 35, 36 11. 38 37, Schweiz. Eidg. (A.-G.> unf. b. 1911 4 ©erb. amort. . 1895 (4051 . . . 4 Span. ausl. Rente ti. 1882 abgest. 37, Türf.-Egypt. Tribut do. Südwest stfr. qar. 408/2040 Ryäsan-Koslow steuerfr. gar. . . do. Uralßk steuerfr. gar. 404/2020 do. do. 97 steuerfr. qar. Warsss'.-Wien. stfr. qar. 2020/4040 Wladlkawk. 95 stfr. qar. 408/2040 Anatolische i. G 2040r do. i. G. (S. II Erqnz.) 2040 Portg. E. B. ti. 86 Balra Balxa . . .... Sfir.i 103.— - - ?ef.| 27inSüdital. (Merid.l @r.A-H. 4 Toscanifche Central . . 5 Westsicilian ti. 1879 37, Gottbardbabn .... 37, Fura-Bern-Luzern gar. 37, 5kitra-Simvlon n. 1894 Hambq. Hyp.-Bk. 'S. 141 - 340 unk. b. 1905 do do. S. 341-400 unk. h.1910 do. do. S. 401-470 unk. b. 1913 37, do. do. v. 1886 37, Gräff. SolmS-Lattbach abgest. 37 Fürstl. Solms-Lich 37, Gräff. SolmS-Nödelbeim . . . Wittgenstein-Hohenstein . Mannheim do. do. do. do. Nürnberg ti. 1899-1901 . - . do. ' v. 1902 unk. b. 1913 do. do. 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 5 Bayr. Bank (Münch.1 abg. M. 1000 do. Hyp.- it. Wechselbk. f. ff. 500 Berliner Handelsg. . M. 500/1000 do. Hyp.-Bk. Lit. A M. 1000 do. do. Lit. B M. 1000 BreSl. Disfontobank Mk. 600/1200 Commerz, tt. Diskonto-Bank Darmstädter Bank . . M. 1000 (Bank f. Handel u. Industrie) Deutsche Bk. S.I-VH M. 600/1200 Effekt.- tt. Wechselb. Tlr. 100 do. do. Franz-Iok Kaschau-Odrb. do. do. do. do. 3% Karlsruhe 3% do. 3 do. Vorl. Dir. 7.04 87, 57. 3 12.95 8 4 4 6 67, 7 43.90 217.— 155.— 51.80 3 3 3 3 4 4 5 37, Bremer St.-Anl. 0. 1888, 92, 99 3 do. do. ti. 1896 unk. 1912 Staatl. ober provinzial-qarant. 37, Hess.LandeS-Hyp.Bk. Ser.I-V untl909 37, do. do. Kommunal Ser In.II iink.1909 37, Nassauische Landesb. Lit. F. G. H. K. u. L. 37^ do. do. „ M. N. P. . . 37, Casseler Landes-Ereditanst. unk. . . . Diverse Obligationen. 4 Buderus r. 103 5 Dtsch. Luxemb. r. 100 47, do. r. 102...... 47, Eisenb. Rentenbank .V 37, Met; ti. 1903 unk. b. 1912 . . . 4 München v. 1900/01 unf. b. 1910/1 37, do. ti. 1903 untilgb. b. 1908 Ausländische. Elisad^h fiet.rfr. i. G. . . 2000 K. Ferd. Nrdb. 1887 stf. i. S. . . Bayr. E.-B.-Anl. unk. b. 1906 do. E.-B. u. Allg. Anl. . . do. Landeskitltur-Nente . . do E.-B.-Anl Salonique-Constant. Ionction do. Monastir . . 2020/4040 Oest. E.-B. St. Sch.-Bersch. (conti. Elifab. Obl.) i. G. steuerfr. . . öff.G. Aktien ausländischer Transport- Anstalten. Ansbach-Gunzeuh...... Augsburger ....... Braunschweig Finnkändische Freiburger....... Genna Mailänder Mailänder Meininger Nenchateler Oestr. ti. 1864 Oestr. Kredit ti. 1858 . . . . Pavenb. Gräff RndolfS-Stiftnug Türkische do. .... Ultimo. . Ungar. Staats...... Denetianer 3 4 4 4 37, 3 37, n I. Europäische. 47, Bosnien tt. Hercegov. ti. 1902 itnf. 1913 37, Hambq. Hyp.-Bk. Ser. 1—190 unk.b. 1905 "■ ©er.301-310untb.1908 Württembg. ti. 1875—80 abgest. ti. 1900 .... do. S. 29 unk. b. 1906 . . do. S. 45 (tilgb.) . . . . Landw. Kreditbank Lit. D-J . . do. Lit. N-P Ungar. Kreditbank . . Unionbanf (Wien) . . Wiener Bankverein. . Württbg. Bankanstalt . do. Berciusbank 37, - 37, Offenburg v. 1898 unf. b. 1904 • Pforzheim v. 1899 unf. b. 1904 unf. b. inUb 37, Ulm ti. 1905....... 4 Wiesbaden v. 1900 nnf. b. 1905 . 4 37, 37, 37, 37, 37, 37, 4 37, Bank für handel und Industrie Depositenkaffe Gießen. 3^/,Gothaer Präm. Pfandbr. I . . 37, do. do. II 3 Hamburger v. 1866 . . . 3 Holländifche Komm. ti. 1871 . . do. do. Badische Anleihe ti. 1901 unf. 1909 do. von 1892 u. 94 do. ti. 1902 unf. b. 1910 37, Kassel abgest 37, Kissinqen v. 1886, 1888 11. 1903 4 Köln ti. 1900 . 37, Kreuznach ti. 1888 u. 1898 . . 37, Lahr v. 1889 37, do. v. 1902 37, Limburg abgest 37, Ludwigshafen v. 1«96 . . . Kursblatt des Eichener Anzeigers t>em 2. Angnst 1906. 27,Stithlweißenb.-Raab-Graz . do. do. ey. A. Sch, do. Anrechtscheine . 101.20 47, Mccklb. Hyp. u. Wbf. Ser. I verl. ä 125 — —.— 37, do. do. Ser. 3 abgest...... 37, do. do. Ser. 2 u. 3 unf. b. 1905 . —.— 4 Meininger Hyp.-Bf. Ser. 2 .... 100.10 4 do. do. Ser. 6..... 100.10 102.— 4 do. do. Ser. 7 unt. b. 1906 . 100.10 102.- 4 do. do. Ser. 8 nnf. b. 1911 . 101.70 4 do. do. Ser. 9..... 102.20 '—.— 37, do. do. abgest...... 96.— —.— 37, do. unf. b. 1905 u. b. Verl, umtschb. 96.— —.— 37, do. itnf. b. 1907 ....... 96.— —. — 37, do. Ser. 10........ 97.— 907 10760 4 Prettß. Hypothefen-Aft.-Vk.) „„ranoz 3'1. bo. bo. auf 80«/. «6g. 100.20 94.- —.— 4 do. Hyp. B. Zf. 4"/o gar. v. d. G. b. 1904 100.— ■— 37, do. do. do......... 95.60 —. — 4 do. Pfdbr. Bf. S. 18 unk. b. 1908 . 100.75 101.80 4 do. do. S. 19 unk. b. 1909 . 100.75 —.— 4 do. do. ©. 22 itnf. b. 1912 . 101.50 M. 4 bo. do. S- 25 unf. b. 1914 . 101.50 —.— 4 do. do. S. 27 unt b. 1915 . 102.— 98.50 3% do. do. S. 23 unt b. 1912 . 98.70 -------,------- 37, do. do. S. 26 unf. b. 1914 . 99.50 ------,----- 37, do. do. S. 17 unt 6. 1905. 94.20 94.50 37, do. do. S. 18 unk. b. 1908 . 94.60 —.- 37, bo. do. S. 24 unt b. 1912 . 96.— 87.— 4 Rhein. Hyp. Mannheim unt b. 190? . 100.60 Rbl. -----.----- 4 do. do. do. unt b. 1907 100.60 Lire 101.60 37, do. do.......... 95.80 M. 100.— 37, do. do. Ser. 69-82 unt b. 1904 . 95.50 —.— 97.20 ö. ff. —.— 4 Westd. Bdkr. Hyp. (Köln) S. 1 unt b. 1904 100.70 Kr. 99.70 4 do. do. do. Ser. 2..... 101 — M. 100.50 4 dv. do. do. Ser. 5 unf. b. 1909 101.20 Fr. —.— 4 do. do. do. Ser. 6 unk. b. 1911 101.80 Pes. 102.10 4 do. do. do. Ser. 7 unf. b. 1913 102 — Lstr. 37, do. do. do. Ser. 3 unt b. 1905 95.— 37, bo. bo. bo. Ser. 4 unf. b. 1907 95.80 5 Oest.-Unq. StSb. 1873/74 i.G. e M. 5 bo. Brünn-Rs. 72 fff. i. G. 100 Tlr. 4 do. Staatsb. ti. 83 „ t. G. M. 3 do. I-Vm Em. , i. G. 500 Fr- 3 do. IX Em. „ i. G. 500 3 do. ti. 1885 „ i. G. 500 ■e 3 do. (Erqänzgs.-N.) „ t. G. 500 H 3 do. ti. 1895 stf. i. G. 1000/2000 M. Marktstrasse 5. 4698 der ■ vom 2. bis 5. September 1906 - verbunden mit der 85. Generalversammlung des Vereins nass. Land- und Forstwirte und Hauptviehschau nebst Preiszuerkennung Die trauernden Kinder. Giessen, den 3. August 1906. ulanksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Verluste unserer lieben Großmutter, Schwester, Tante und Urgroßmutter Frau Johanna Böck Wwe. sagen auf diesem Wege herzlichen Dank. 05583 Die trauernden Hinterbliebenen I. d. N.: Carl Winter. Gießen, den 2. August 1906. der Landwirtschaftskammer für den Regierungsbezirk Wiesbaden und des Vereins nassauischer Land- uud Forstwirte. Feier des 75jährigen Bestehens des landwirtschaftlichen Vereins des Kreises Biedenkopf. Generalversammlung des Verbandes derHerdbuch- geselischaften für das Vogelsberger Rind. Kekamttmachimtz. Wegen des vom 4.—6. August 1906 dahier stattfindenden Turnfestes wird die Verbindungsstraßc zwischen Kirchstratze und Neustadt, entlang der GaU- schen Besitzung, für 4., 5. und 6. August 1906 füv den öffentlichen Verkehr gesperrt. Gießen, den 3. August 1906. Grosth. Polizeicunt Gießen. I. V.: Roth. Landwirtschaftliche Ausstellung (Pferde, Rinder, Schweine, Ziegen, Kaninchen, Bienen, Genüget, Fische, Obst, landw. Erzeugnisse, Maschinen u. Geräte) zu iääedenlkopf Für die liebevolle Teilnahme bei dem Tode unserer unvergesslichen Mutter 4700 Infolge Gelegenheitkaufs gebe eine Partie moderne ty/otographistfie Apparate in allen Grössen sowie einige Objektive mit und ohne Verschluss, unter reeller Garantie zu Ausnah nie-Preisen ab. Adolf Bieler, Viktoria-Drogerie Frau Schulrat Seih geb. Beickert danken wir herzlichst. Montag, den 3. September: Generalversammlung de§ Vereins nass. Land- u. Forstwirte. Festessen, Konzert und Tanz. Beleuchtung des Schloßbergs seitens der Stadt Biedenkopf. Dienstag, den 4. September: r?estzug, Preiszuerkennung. Generalversammlung des Verbandes der Herdbuchgesellschaften für das Vogelsberger Rind, Konzert und Tanz. d21/, Dienstag, Donnerstag und Samstag, von 2/,9 Uhr au frt$en ZnÄbelkulhen empfiehlt [4086 Bäcker Schomber,Walltorstr. 51. Wasche mit Nurechf MIT RÖTBAND SS a»4«h bel Frankfurt a. M. 8? Polytechnisches Institut 8 für Ingenienre and Architekten. 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