t Don $« *8 L-Br8 ^^ItÜDO JI,$Heru jSKa,1556 rliagssteüe !** achtbarer Eltern m ^"tor einer bieiine! OBMlung liebrlin^ -feSSSierteE! * JO dal)« alt Marburger Lic. 88, p. jut üchre "übnt einen nm guten "'U verlehcnen jungen Lehrling, »hör Siiuo * U liord-Anlage 9. [565 tlichcö Müdchru oli inlegerin ucht. 606 Pbtlcr 4 Meher, leret, Ludtvigiimge 30, Laosmidcheu iür [olort 9lat). fetuulnobt 10,1L St» Mbcheo, welches in kann, sucht j. L Apnl l irühn Frau ©ebeimrat dach, Frankiurler Llr. 18. che mit guten ^tugnlfitn ich meiben._________|ÖW nädchen gßs MfMw 36. v. r» MLMclieL a. tzau» b. hoh.kohn Mderesmd.«Se[ch°i's- s Sieh, Anzeigkrs. !°B . Lallssraa ob. Mädchen l'iibwigiir. 30, IL [OtU Rnniberg. 6tr. 2-t, Kienen^. ateftaa iür morgens ge, aUebr. Slephaitltt.R,!. 0501___ vlemweg 9. [Qvw flku (Wt &*• nnK^"K ‘"ä.S'S'iä ’£Ä,Si«ff5^r ^LÄ-T^Ktag»"^' er D.urdä(?ctilmi!2L^' rote2 , Kegen fl“Kf. 92. I*®2 Jahrgang Redaktion, Expedition ii.Trurferd. ©cfcufftr t, XoL Nr, 51. Te1egr.-Aür.r Donnerstag 25. Januar 1906 - . fRotation?brucf und Serfafl der Brübl'kcüen UnwersnälSdruckeret. 8L Lange, Gießen. Nr. 21 Zweites Blatt yrjchetnl Sixkich mü Ausnahme des Sonntags. Oie »Wietzener fiamilienbiattcr* werden dem ,Vnreiae7 niermai wöchentlich beigelegt. Der Eyejstjchl CaDboUr* erscheint monaUlch einmal. i General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Eießen. KrNamilmachmig. SamStag, bcu 27. Januar 1906 bleibt au5 Anlaß 6rr Sebnrt^toqfifcier Sr. Ntajestät des Kaisers da§ Ortsgericht Gießen geschlossen. Gießen, den 25. Januar 1906. Großh. OrtSgericht Gießen. Gross. Bekanntmachung, Aus Anlaß des Geburtstages Seiner Majestät des Kaisers bleibt Samstag, den 27. d. Mts. unsere Kaffe geschlossen. Gießen, den 25. Januar 1906. Großh. Bezirkskasse I. Hqnsnlt._______________________________ Bekanntmachung. Der Bayerischen Dersicherungßbank, Aktiengesellschaft. Vormals Versicherungsanstalten der Bayerischen Hypotheken- unb Wech'elbank in München ist die Erlaubnis zum Geschäftsbetriebe a. für die Todesfall-, Erlebensfall- und Markoersicherung sowie die Leibrentenverslcherung, b. für die Feuerversicherung, c. für die Unfall- und Haftpflichtversicherung, d. für die Einbruch- und Diebstahloersicherung, e. für die Kautionsversicherung ' cteilt worden. Auch hat das Uebereinkommen zwischen der bayerischen Hypotheken- und Wechsel bank in München und ter Bayerischen Versicherungsbank, Aktiengesellschaft, vormals Versicherungsanstalten der Bayerischen Hypotheken- und 7bechseldank in München, wonach der Versicherungsbesiand t eS erstgenannten UnterrnhmenS in seiner Gesamtheit mit den darauf bezüglichen Reserven und Prämienuberträgen auf das znveltgenaimte Unternehmen übergeht, die Genehmigung erhalten. Gießen, den 23. Januar 1906. Großhcrzogliches Kreisamt Gießen. ________________I V - Peckler_________________ Vckanntmachung. Mr.: Die Ausführung deS Gesetzes überden Urkundenstempel vom 12. August 1899. Diejenigen Besitzer von Fahrrädern, Automobilen, Luxuswagen, Luxusreitpferden, Verkaufs- und Wag- aiutomaten, automatischen Kraft,ueffcrn, öffentlich ausgestellten Klavieren oder sonstigen Musikwerken, n> elche die Abgabe für daS Jahr 1906 noch nicht entrichtet hoben, werden hiermit wiederholt an die Entrichtung bev Llbgabe ohne Kosten bis spätestens 15. Februar b, Js. erinnert. Auch können bis 311 diesem Termine Fahrräder unter Rückgabe der Nummerplatte und Nadfahr- fflirte noch abgemeldet werden. Gießen, den 19. Januar 1906. Großherzogliches Kretsamt Gießen. Dr. B r e i kke r t. Gießen, den 19. Januar 1906. 8 e t r.: wie oben. Das ßrüfibertoaliibe Kreisamt Gießen am die Großh. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises. Wir beauftragen Sie, vorstehende Bekanntmachung sofort «imd sodann dreimal in Zwischenpausen von zwei Tagen ortsüblich bekannt machen zu lassen. ___Dr. Breidert.________________________ Bekanntmachung. Bktr.: Die Ausscheidung der alten Krosdorfer Straße aus dem Kreisstraßennetz. Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntnis, daß der Kreistag des Kreises Gießen beschlossen hat, die fernere Unter» IChinq. der alten Krofdorfer Straße aufzugeben, nachdem turch die neuerbaute Kreisstraße nach Krofdorf ein vollgiltiger Ersatz für dieselbe geschaffen ist. Gießen, den 20. Januar 1906. Großherz-mliau" >{'-'i5a-mt Gießen. Dr. Bretdert. Kiautschou. Ter Presse sowie dem Reichstage ging die alljährliche Denkschrift über die Entwickelung de? deutschen Kiautschou- geldieteS zu. Sie ist wieder mit einer Anzahl schöner Jllu- sircationen geschmückt:' einem Panorama von Tsingtau, einem selchen vom Annie-Schacht der Schantung-Bergbau-Ges., Ülb'bildungen des großen Hafens rc. Trotzdem sich die Ein- wiikkungen des russisch.japanischen Krieges im größten Teile t>?E Berichtsjahres auch in der deutschen Kolonie für Handel unS> Schiffahrt noch geltend machten, weist die Kolonie auf oll«n Gebieten des wirtschaftlichen Lebens erfreuliche Fortschritte auf. Tie Einnahmen stiegen von 501 946 Dtk. Ulf' 1 001 170 Mk. Der Schiffsverkehr wuchs von 337 auf tlJ Schiffe mit 420517 Registertons an. Auf der Schanis-Bahn steigerte sich der Verkehr von 195 905 auf 780)228 Personen und von 125 303 auf 279 740 Tonnen Fcaochtgüter. Die Einkünfte des chinesischen Zollamtes Tsingtau «Muchrten sich von 618 000 auf 796 000 Dollars. Der Berit des Durchgangshandels betrug 32 426 596 Dollars 6i9e,n 24 861 262 Dollars im Vorjahre. Den Bedürfniffen dcS wachs, üben Handels entsprechend wurde die Angliederung M deutschen Kiautschougebieles an das chinesische Zollgebiet zum 1. Januar 1906 vereinbart. Von der neuen Regelung deS ZollivesenS wird eine Erleichtening deS Handelsverkehrs, namentlich ein Aufschwung der industriellen Entwickelung der Kolonie erwartet. Das Freihafengebiet, welches bisher daS ganze Schutzgebiet umfaßte, wurde auf den Hafen selbst und daS anstoßende Gelände beschränkt. Als Ersatz für die Mehreinnahmen anö dem Zollanschluffe führt das chin. Seezollamt jährl. 20% der Einnahmen aus den Einfuhrzöllen an das Gouvernement ab. Die Gcsundhe'tsverhältniffe sind die besten an der ganzen ostasiatischen Küste. Infolge der zunehmenden Bedeutung Tsingtaus als Handelsplatz wurde eme einheitliche, die gesamte Kaufmannschaft umfaffende Handelskammer gebildet. Die Nachfrage nach Land war lebhaft, die private Bautätigkeit rege. Ein großes, Schiffe bis 16 000 TonS ausnehmendes Schwimmdock wurde bereits in Benutzung genommen. Ein großer Kran von 150 Tons Tragfähigkeit wurde aufgestellt Zum ersten Mal wurden Schantung-Kohlen in größeren Mengen nach Tschisil, Tientsin, Schanghai und Hongkong ausgeführt. Die Denlschrist macht ferner Mitteilungen über die mit den Laienbeisitzern de? Gerichtes des Schutzgebietes in Zivil- und Strafsachen gemachten Erfahrungen, die als durchaus günstig bezeichnet werden. Die Denkschrift betont, daß die Mit- Wirkung des Laienelements, insbesondere von Männern in der Praxis des wirtschaftlichen Lebens, nicht nur für die Rechtsprechung aus Grund des geltenden Kolonialrechts erwünscht sei, sondern auch für dessen innere Fortbildung; dies bezieht sich sowohl aus den Ausbau eines Handelsgewohnheitsrechtes als auch auf die bedeutsamen Aufgaben, die der Gesetzgebung aus kolonialrechtlichem Gebiete noch gestellt sein werden. An der deutschen Gouvernemcnt- schule wurde der Lehrplan des Reform-Realgymnasiums ein» geführt. Tie Denkschrift ist zu beziehen durch die Verlagsbuchhandlung von Dietrich Reimer in Berlin SW., Wilhelmsir. 29, zum Preise von 3 Mark. Lcrrlameirtcrri scher. Berlin, 24. Jan. Die Budgetkommission des Reichstages setzte heute die Beratung des JnoalidenfondS fort. Der Staatssekretär des ReichSschatzamtes Frhr. von Stengel erklärt, eine Erwägung über die Vorschläge den Kriegsfonds betreffend, werde stattfinden, er glaube aber nicht, daß eine Aenderung erfolgen werde. Nachdem der Abg. Dr. Arendt (Rp.) noch als einzige und beste Hilfe für den JnoalidenfondS die Wehrsteuer befürwortet hat, wird das Gesetz betr. die Stärkung des JnoalidenfondS angenommen und der Etat des JnoalidenfondS genehmigt. Die Budgetkominission bewilligte im weiteren Verlaufe der Sitzung den Etat deS ReichSschatzamtes bei dessen Titel 8, der eine Erhöhung des Fonds zu Beihilfen an hilfsbedürftige Kriegsteilnehmer aus den Jahren 1870 71 von 14 auf 16 Mill. Mark vorsieht. Erzberger (Ztr.) regt die Einbringung eines Nachtragsetats zur Erhöhung des Fonds für Kriegsteitnehmer an, um alle anerkannten Bedürfnisse zu befriedigen. Graf Oriola beantragt Vorlegung eines solchen Nachtragsetats, worauf Staatssekretär Frhr. v. Stengel erklärt, er stehe dem Antrag sympathisch gegenüber. Der Antrag Oriola wird einstimmig angenommen. — Die erste Abstimmung über dieBrausteuer. In der Mittwoch-Sitzung der Steuerkommission des Reichstages wurden die. Verhandlungen über die Brausteuer fortgesetzt. Bei der Abstimmung wird der Antrag Müller- Sagan-Lenzmann, nach welchem eine Erhöhung der Brausteuer überhaupt nicht eintreten soll, gegen die Freisinnigen und Sozialdemokraten abgelehnt, ebenso der Eventualantrag Müller-Sagan-Lenzmann. Auch die grundlegende Bestimmung betr. die Staffelung in der Regierungsvorlage wird einstimmig abgelehnt. Der Antrag Speck wird sodann mit 15 gegen 12 Stimmen angenommen. Dieser Antrag schreibt vor, daß eine Kontingentierung auf Grund der letzten drei Jahre vorzunehmen ist; als Staffel wird vorgeschlagen: 500 dz 4 Mk., 1000 dz 4.50 Mk., 2000 dz 5 Mk., 3000 dz 5.50 Mk., 4000 dz 6 Mk., 5000 dz 6.50 Mk , 7500 dz 7 Mk., 10 000 dz 7.50 Mk., über 10 000 dz 8 Mk. — Graf Fincken stein hat im Herrenhause folgende Interpellation eingebracht: ,Erscheint es der Staatsregierung möglich, die vaterlandsfeindlichen Unternehmungen der Sozialdemokratie mit den Mitteln der bestehenden Gesetzgebung erfolgreich zu bekämpfen?" Eine Jnseratensteucr in Sicht. IN Anbetracht des Widerstandes, den die bei der Reichs- finanzresorm emgebraebten neuen Stcuerprojekte in nniten Streif m finden, ist, wie uns von glaubwürdiger Seite mitgctcilt wird, von verschiedenen Ncichstagsabgeordneten der Gedanke in ernstliche Erwägung gezogen worden, eine Jnseratensteuer in Vorschlag zu bringen. Soweit über ihre Ausgestaltung etwas verlautet, soll die Jnseratensteuer von dem Verleger der betreffenden Druckschrift erhoben werden, der sie aber zweifellos, um überhaupt zu einem Profit zu gelangen, auf die Inserenten abwälzen müßte. Sie wäre ferner nach einem bestimmten Satze für eine gewisse mit Inseraten bedruckte Raum fläche zu entrichten und dabei in Abstufungen nach der Höhe der Auflage der Druckschrift, bezw. auch nach der .Größe des Ortes, wo sie erscheiM, zu berechnen. Schwierig, ja. fast unmöglich würde es sein, die unter der Verschleierung einer geschickten Reklame im redaktionellen Teil einer Zeitung ober Druckschrift austretcndcn Inserate mit der Steuer zu fassen._______________ 'Aus S.adt und Lau-. Gießen, den 25. Januar 1906. — In Audienz empfangen wurden von S. K. H. dem Groß Herzog am Mittwoch u. a. Hauptmann z. D. von Altrock, Bezirksosfizier beim Landwehrbezirk Friedberg und Hofjunker von Zangen von Friedberg. — Da? Ehrenzeichen für Mitglieder freiwilliger Feuerwehren wurde verliehen durch Entschließung S. K. H. des Groß Herzog 8 dem Mitglied der freiwilligen Feuerwehr zu Schlitz Paul Hoffmann. **Eine interessante Hofnotiz. Nach der .Darmst. Ztg.E empfing S. K. H. der Groß Herzog am gestrigen Mittwoch auch eine Deputation der Garten-Vorstadt-Vereinigung am Hoblen Weg zu Darmstadt, bestehend au5 dem Professor Olbrich, dem Mitglied des Reichstags Cramer, dem Metzgermeister Hechler und dem Kaufmann Scheuermann. Cramer ist bekanntlich der so z ia l d e m 0kr. Vertreter deS Wahlkreises Darmsladt-Groß-Gerau. Man darf darauf gespannt sein, was die Berliner und andere Genoffen zu diesem neuesten Schritt vom Wege eines süddeutschen Revisionisten lagen werden. Nach Ulrichs zweistündiger Unterredung mit dem Großherzog und Dr. Davids Disziplinlosigkeit, im „bürgerlichen" Goethebund zu Bremen aufzutreten, ist setzt ein leibhaftiger sozialdemokratischer ^Abgeordneter freiwillig zu Hofe gegangen. — Rosa, verhülle trauernd über die ungeratenen hessischen Genossen dein parteipriesterliches Haupt. ’* Zu Mitgliedern des ReichSgesundheitS- rateS wurden vom Biindesrat am 11. Januar d. Js. für die Zeit bis zum 91 bl auf des Jahres 1910 u. a. gewählt: Dr. H. Kassel, Direktor des Hygienischen Instituts, ordentlicher Profeffor an der Universität G ießen; Profeffor Dr. I. Mayrhofer, Vorsteher deS Chemischen UntersuchungS- amts, Mainz; Geheimer Kommerzienrat Dr. LouiS Merck, Fabrikbesitzer, Darmstadt; Geh. Ober-Medizinalrat Dr. Neidhart, vortragender Rat in der 9lbteilung für öffentliche Gesundheitspflege im Ministerium des Innern, Darmstadt; Medizinalrat Dr. Vogt, Butzbach. ** Kranbauer 'scher Quartett-Verein. Ain Sonntags 11. Februar, findet im Saale des GesellsckrnftsvereinS daS "'jährlich veranstaltete Wohltätigkeits-Konzert statt. Ter Ertrag wird auch diesmal den fttnbevn unserer unbemittelten Mitbürger zugute kommen. Bisher hat der Verein noch stets mit vollem Erfolge sein Unternehmen abgeschloffen, so daß wohl zu erhoffen ist, daß auch diesmal ein namhafter Detrag erzielt »verden wird. Universitäts-Musikdirektor T r a u t m a n n , der seit kurzem den Verein leitet, w-ird am 11. Februar zum ersten Male mit der saugeSfrohen Körperschaft in die Oeffentlichkeit treten, was gewiß in musikalischen Kreisen ein größeres Jntereffe erregen wird; außerdem wird der Verein selbst nur den chorischen Teil übem-'bmen, die Soli usw. sind ausschließlich von BerrifS- kräften gütigst Übernommen worden. Trotzdem wird an den biS- berigen bescheidenen Eintrittspreisen festgehalten werden, um eS jedem zu ermöglichen, sein Scherffein mit beizutragen. ’• Einen Aufruf an bi e deutsche Studenten- schäft richtete die Darmstädter Burschenschaft .German ia\ mit dem sie zu Sammlungen für die baltischen Flüchtlinge auffordert. In dem Aufruf heißt e§: „Mötzlich und unaushaltfam ist ba§ Verderben über sie heretn- gebrochen. Und wir, die Volksgenossen l Sollen wir ruhig und untätig zufehen, wie dieses Jahrhunderte alte baltische Deutschtum von einem verhetzten und verdorbenen lettischen und esthinschen Pöbel ausaerottet, von den alten Edelsitzen und ans den deutschen Städten vertrieben wird? Viel ist verloren an Leben und Gut. 'N her schon beginnt die baltische Ritterschaft — noch mitten im Kamp' — darüber nachzusinnen, wie das Zerstörte wieder aufyu- bauen ist, wie ohne Unterschied des Standes allen jenen geholfen werden kann, die während des Bürgerkrieges ihres Vermögens und ihrer Einkünfte beraubt wurden . . . Deutsche Studenten! Wenn die sozialistischen Arbeiter Deutschland? sammeln, um die russische Revolution durch Geldbeträge zu unterstützen, — jene Revolution, die sich gegen Deutsche richtet unb deren mühsam Errungenes in daß und Habgier zerstört, — so ist eS Zeit, daß alle nationalen Kräfte Deiitschlands ans Werk gehen, um diese Schande des beut- chen Namens auszngleichen/ *• Gesamtsitznng beS Hessischen Lanbwirt- chaftsratS. Der Hessische Landwirtschaftsrat hält Montag, 29. Jan. vorntittags im Hause der Großh. Zentralstelle für die Gewerbe zu Darmstadt eine Gefamtsitzung ab. Auf der Tagesordnung stehen u.a.: Stellungnahme zum Entwurf des Haltptstaatsvorauschlags für 1906. Antrag des Geh. Regiermigsrats Reich-Meyken, betr zeitliche Verlegung der alljährlichen Butterkonkurrenz der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft. Anfrage der Königl. Eisenbahndirektion Frankfurt a. M., betr. Detarifierung von Stangenhölzern. Anfrage des Deittschen Landwirtschaftsrats, betr. Beteiligung deS Groß- herzogtitmS Heffen an der Kartoffelerntesehätzung. Beschickung der Wanderausstellung der Deutschen Landwirischaftsgesell- chaft zu Berlin. Festsetzung eines einheitliehen TypS für die hessische Edelschweinzüchtimg. Anfrage des Großh. Mmisteriums, Abteilung für Landwirtschaft, Handel und Gewerbe, betr. Ab- änbentng der Obstbaustatistik. Die Unsallverhütungsoorschriften der land- und forstwirtschaftlichen Berufsgenoffenschaft. Ver- etzung von ainerikanischen Hölzern aus dem Spezialtarif I in Spezialtarif II. •• Ftnsternisse im Jahre 1906. Im Jahre 1906 werden drei Sonnenfinsternisse und zwei Mondfinsternisse statt- inben, doch wird in unseren Gegenden nur die erste Mond- 'insternis sichtbar sein, und auch diese nur zum Teil. Diese Finsternis ist eine totale und ereignet sich in den Vormittagsstunden des 9. Februar. Sie beginnt um 6 Uhr 57 Minuten und endet um 10 Uhr 37 Minuten, und wird in der westlichen Hälfte Eltropas, tin nordwestlichen Teile Afrikas, im Atlantischen Ozean, in Amerika, im Großen Ozean und auf der Ostküste Australiens sichtbar sein. In unseren Gegenden geht der Mond schon vor dem Beginn der Totalität unter. — Bad-Nauheim, 24. Januar. In ihrer heutigen Litzung übertrug die Stadtverordnetenversammlung die alsbaldige Lieferung und Fertigstellung der Kabel für die elektrische Anlage auf die Siemens & Schuckert-Werke in Berlin. Kassel, 24. Jan. Neichstagsaba. Lattmann erstattete hier einen Rechenschaftsbericht über seine Tätigkeit im Reiehs- tage. Im Laufe der Verhandliingen kam Sattmann auch auf den Vorwurf zu sprechen, den man ihm kürzlich in Marburg von national-sozialer Seite gemacht hat, daß er dort eine Agitationsoersammlung halte,' anstatt im Reichstage 3tt erger Stu Der Arzt befindet sich in Bchcrndlung im legitimieren werde. Sein Zustand ift, nachdem Blut- Forster Krankenhause. IN .VC 1 ®i<6i ishebung Marioo •iitcr Au sen. bleibt also nun bei Lenbachs zweiter **■ Dorsch, die neuesten Werke seiner LandSleute von deut Züricher Kritiker* Konrad Falke und von anderen kritisch gemustert werden. Von schweizerischen Universitätslehrern sind Oskar F. Walzel mit einer feinsinnigen Charakteristik neuerer Schriften zur Romantik und Eduard Platzhoff-Leicmie mit einer analysierenden Betrachtung über die Begriffe Erlebnis und Dnemvfindung vertreten. Von demselben Verfasser stammt ein Brief über das reiche literarische Leben der Westschweiz. »v- vex. yüi für das I lifltn rec a. Lülsl L "Hand i*Ro hMNievie erbrechen eingetrelen ist, nicht unbedenklich. Sein Körper zeigt Spuren einer vvrauSgegangencn schweren Mißhandlung. Die Angelegenheit ist der Staatsanwaltschaft angezeigt. • Manche deutsche NeichStagßabgeordnete haben nach englischer Sitte die Gewohnheit angenommen, die Buchstaben M. D. N. (Mitglied des Reichstags) aus Visitenkarten usw. ihren Namen anzuhängen Wahrend aber in England, dem Lande der .parlamentarischen Erbweisheit", jedes Kind weiß, was M. P. heißen soll, ist dies bei uns noch nicht so in Fleisch und Blut eingedrungen. Als daher nm Neujahr ein bekannter NeichStagsabgeordneter seine Visitenkarte mit den Bilchstaben M. D. N. hinter dem Namen Freunden und Bekannten zum Gruße übersandte, da wußte ein Empfänger dieser freundlichen Kundgebung nicht recht, was er aus diesen geheimnisvollen Buchstaben machen sollte. Kurz entschlosien schrieb er endlich auf den Umschlag des Briefes, in den er seine eigene Vlsitenkarte legte: ,9ln Herrn Soundso, Major der Reserve*. TaS Mitglied des Reichs- tages soll über diese ihm plötzlich ziitcil gewordene militärische Würde um so erstaunter gewesen sein, als eS niemals Soldat gewesen war. • Träger berühmter Namen haben oft einen recht alltäglichen Beruf. So fabriziert, dem Pariser Adreßbuch zufolge, ein NobeSpierre gegenwärtig Briketts, Racine handelt mit Hafer und Heu, Boileau ist Weinhändler, Napoleon ebenfalls, Moliöre gehört jitr Schneiderzunst, Müsset ist Färber und Victor Hugo Zahnarzt. In London vermietet Olivier Cromwell möblierte Zimmer, Shakespeare ist Wagen- balier, Milton Schreiner und Luther Restaurateur. Goethe ist in Berlin Barbier und Kant Dienstoermittlcr. Schiller ist bei uns in Gießen Hoboist, Rückert Lehrer i. P. * Kleine Tages ckronil Ter spanische Luflschiffer Duro, der Montag nachmittag in Pan mit (einem Ballon nufgeftiegen war, um die Pyrenäen z u überfliegen, landete in Gnadir tProvinz Granada). — In B o ch u m hat sich ein schweres A u t o m o b i l» U n g l si ck ereignet. Ter Chauffeur eines den Gewerken Grimberg gehörigen Automobils haue ohne Erlaubnis des Besitzers den Wagen zu einer Vergnügungsfahrt benutzt. 9lu< einer abschüssigen Strane fielen drei Personen ou5 noch unaufgeklärter Ursache aus dem Wagen. Zwei wurden schwer verletzt, der Bureau» diener Pauly blieb t o t. vermNchSes. * Von der Volkszählung. Soweit die Ergebnisse bis jetzt bekannt geworden sind, zählte das Königreich Bayern am 1. Dezember 1905: 6 516 824 Einwohner, d. h. 5,5 Proz mehr als an dem gleichen Tage im Jahre 1900. Die Einwohnerzahl des Königreichs Sachsen belief sich am letzten Zahltage auf 4 501 853 Einwohner, was einen Zuwachs um 6,66 Prozent gegen 1900 bedeutet. Im Königreich Württemberg wurden diesmal 2 300 330 Einwohner oder 6 Proz. mehr als 1900 gezählt, im Großherzogtum Baden 2 009 032 oder 7,5 Proz. mehr als vor 5 Jahren, im Groß- Herzogtum Hessen 1210 719 oder 8,1 Proz. mehr, im Großherzoqtum Oldenburg 438 195 oder 9,9 Proz. mehr. * Schwere UnglückSfälle auf See. Man meldet uns ans Hamburg: Infolge einer Explosion aus dem Slohman-Dampfec.Lugano* wurde ein Heizer getötet, ein anderer schwer verletzt. — .Daily Mail' meldet aus New- Geriebtssaal. § Marburg, 23. Ian. Ein ehemasiger Chinakämpfer, der 1881 in Obermeiser bei Hofgeismar geborene Landbriefträger Dietrich Lohne, stand heute wegen Amtsvergehens vor dem Schwurgericht. Ihm wurde zur Last gelegt, im Jahre 1904 in seiner Eigenschaft als Landbnefträaer in Welter mehrere Geldbeträge unterschlagen und sein Aunalunebuch unrichtig geführt zu haben. Ter junge Mann war geständig und entschuldigte sich mit vorübergehender Geldverlegenheit, in die er durch den Kauf eines Fahrrades gekommen sei. Sein Vorgesetzter und mehrere Zeugen bekundeten, daß sie Lohne nickt ganz für geistig normal hielten und der Direktor der Marburger Landesheilanstall, Geh. Med.-Rat Tr. Tuczeck, der den jungen Mann 6 Wochen beobachtet, bestätigt, daß dieser an krankhaften Traninzuständen leide, die vielleicht auf ein im Chinafeldzug erworbenes Nervenleiden mit epileptischem Charakter scksiesen ließen. Von einer eigentlichen Geisteskrankheit, die eine freie Willensbestimnumg auSfckließe, sei keine Rede. Tie Geschworenen billigten Milderungsciründe zu und das Gericht erkannte dann auf 7 Monate Gefängnis. Berlin, 24. Ian. Zu l e d e n s l ä n g l i ch e m Z u ch t h a u 8 ist jetzt der Heilgehilfe Hugo Walter, der vom Schwurgericht wegen Ermordung seiner Frau zum Tode verurteilt wurde, begnadigt worden. Einstweilen ist er in die Irrenanstalt Herzberge gebracht worden. Landau (Pfalz), 24. Ian. Das hiesige Kriegsgericht vev- urteilte den Infanteristen Nürnberger des 17. Regiments in Germersheim wegen tätlichen Vergreifens an seinem Vorgesetzten, Sergeanten Nyßling zu zwei Jahren Gefängnis. — Ein Landgerichtsrat auf d e r A n k la g e b a nk. Vor der Strafkammer in Beuthen O.-S. begann eine Verhandlung gegen den LandgericktSrat Blumenberg wegen Betruges in 21 Fällen und wegen Amtsverbrecken in 5 Fällen. Außerdem sind die Agenten Abraham und Hepner nnqeflagt Blumenberg hatte für seinen Freund, den Amtsrichter Blaumann, eine Kiroschuld über 8000 Mk. übernommen. Tas war der Anfang zu einer Schuldenlast von 70 000 Mk. Blumenberg fiel in die Hände von Wucherern, da er immer neue Gelder zur Deckung alter Schulden brauchte. Schließlich blieb ihm nichts anderes übrig, als dem Oberlandesgerichtspräsidenten Mitteiliing von seiner Schuldenlast zu macken, er verschwieg aber trotzdem aus Angst vor einer Disziplinarunteriuchnng mehrere Schuldbeträge. Um die verschiedenen Gläubiger zu befriedigen, erwarb Bliimenberg nun Möbel, Uhren und Brillanten, die daun durch Vermittelung der beiden anderen Angeklagten versetzt wurden. Um sein'n Zusammenbruch zu verhindern, wollte er sich reich »erheiraten; die Absicht konnte er infolge seiner Verhaftung nicht ansführen. Wir werdet» das Urteil melden. Der Streik um die Tochter Lenbachs. Zur Er- Pork, daß sich ein schweres Schiffsunglück in der Nähe deS Kap Boule an der Küste der Insel Vancouver (Britisch. Kolumbicn) ereignete. Ein Dampfer lief dort auf einen Felsen und erlitt Schiffbruch. Man vermutet, eS sei der englische Ozeandampfer .Veneta*, welcher zwischen Kanada und Ostasien verkehrt. Da? Unglück ereignete sich mährend dichten Nebels. DaS Schiff ging innerhalb 10 Minuten unter. An Bord befanden sich 106 Personen, von denen hundert ertranken. * Große Aufregung ruft in den Aerztekreisen der lieber fall auf den Assistenzarzt deS Krankenhauses in Forst hervor. Der Arzt wurde nach dem Besuch deS Stadttheaters in der Nähe deS Krankenhauses von dortigen Bewohnern eines einsam gelegenen Hauses überfallen, mißhandelt und alsdann inS Haus geschleppt, wo er von einem requirierten OrtSgendarmen unter der Angabe, er habe einen Einbruch verüben wollen, gefesselt inS Spritzenhaus abgeführt roitrbc. Dort mußte er bis anderen Morgen ver- bleiben, obgleich er den Gendarmen dringend bat, ihn zu dem 50 Schritt entfernten Hospital zu bringen, wo man ihn Bri »ent 18.ö' 16, Mat 1 bir Meh |inb jolge' SilQ. . K. , M7 , T. 8 . XL 8 £it V. , w. , L , Y. . L '. Serie I ; i & der Echt veischreil e) des bf b( bi b) des bi be be erfolgen l aufoöii. (Stt| Für die notleidenden Deutschen in Rußland gingen ferner ein: Bei Professor Krüger: Prof. W. St. 10, Prof. G. C. 10, N. N. *burch Kncheurat 91) 20, L. Kattrein 5, Verbindung Wingolf 30, Loge Ludewig ziir Treue 25, Kaufmännischer Verein 25, Prof. H. W. tu I. 3, Verein Deiitscker Studenten 15 Mk. Bei dem Bankhaus Heichelheim: Bg. 100, Prof. v. C. 20, Oberst v. B. 30, H. Vogt Erben 25, Assessor Dr. p. 10, Dr. K. E. 5, Landgerichtsdirektor P. 10, M. D. 5, Prof. 9L 10, Prof. Tr. S. 10, Prof. M. L. Str. 40, Pro'. W. K. 25, Landgerichtsrat H. 10, Lanb- gericktsrat Sckdt. 5, die Postbeamten und Postbeamtinnen (durch Postdirektor Sch ) 20.50 Mk. Durch Zeichnung in der Liste: L. H. 100; W. 65., H. Sch., Prof. Dr. L., Prof. Dr. M. Br., Dr. Gutfieisch je 50; G. B., Brot P. P.. W. R., W. und G. Seh., Kliugspor je 30; H. Schirmer, R. Lange, Bäcker-Innung, Mehger-Inmnig je 25; E W., G. K, Prof. 9)L, Prof. M. P., Ig. F.' Sch., O. Roth, G. A. M., Präs. K., F. Habenickt, Dr. R., Prof. H. S., 91. 91., Apotheker Sckivieder, Prof. Dr. K. H., Frau Prof. L., Gebr. Stamm, Privatdozent Th., Prof. A. H., K. Schwan sen., Wtnn, je 20; Prof. P. D. 15; A. Z., v. M., St., Prof. W. M. 10, Frau Sp., Frau C. Gail, Prof. B. St., I. Rothschild, Prof. Dr. St. B., E. Fr. Söhne, Jnstizrat Hirschhorii, Rechtsanwalt Tfenbelfohn, Bär und Wetterhahn, Otto Schaaf, s)lb. Fischer, Pfeffer, G. Wortmann, Prof. N., Pro'. O., Prof. Dr. K., Prof. Dr. M., Frau H. Cncfcn, Prof. L. G., Carl Nowack, H. A., Kullmann, Sanitätsrat H., Prof. E. K., Alex. 9Iaumann, Dr. HoddeS, Rick. Wallenfels, A. Schwan, Prof. Sp^ je 10; Familie N. Stamm 6; Pro'. W., C. Sp., Tr. H. K., G. T., Prof. P.K., von N., Sigm. Stamm, L. L., Dr. F, K., G. unb M., Kovf, Gutmann, B., 65. W. Wilson, C., Frau Dr. Hanau, Prof. A. Str., Frau Prof. Tascktz Wtve., Di., Schmidt, Tr. Mkt., Pros. W., W. Wallenfels, Dr. 65., Dr. Berubeck, Prof. H., Postdirektor Nt., R. B., Jüngst, Frau Dr. PI. Wwe., L. Petri, Miith, Dr. Schl., Dr. K. Ploch, Gb., H. Leib, W. Kitbmaer, Tr. F., Tr. St., Gullmann, je 5; Prof. O. F., Prof. Pf., Dr. R., I. W. K., E. IL, Tr. R., Schäfer, L., C. R., A. K., Prof. W., E. B., E. Ch., Heyer, A. O., A. Siegel, Günther, 9)1. Stahlberg, 91. 91., Dr. E., Wtr., A. Fröhlich, Dr. Sander, 9)1. W., Dr. Hk., Fr.. W., Dr. R., Kt., W. K., Prof. C., v. B., Schm., A. 'Montanus, L. Rosenthal, Gr., Dr. K., Dr. C., D. Thom. St., Tr. K., Dr. H., S. Sch., je 8; Frau Rosenbaum, Funk, H. S., Dr. L., je 2; A. M. 1.50; Dr. L., Ungenannt, E. S. Cie., F. G., I. B., A. B., L. N., N. N., je 1 Mk. fljan *TI iitii«“1 ltniocrii(3t5=2lacbriditcn. — Eine Zunahme von nur 154 Medizin studierenden weisen im lausenden Wintersemester d'a denfschen Universitäten gegen das Wintersemester 1904/05 auf. 9Cit dieser Zunahme sind 7 Hochschulen beteiligt: Berlin, Bann, Leipzig, Marburg, Jena, München und Tübingen. Ueberall sonst ist ein kleiner Rückgang eingetreten, in: © i e e n 144 gegen 109. Die Gesamtzahl der Mediziner an den deutschen Universitäten betrug 1830/31 2355, 1840/41 2036, 1R5O 51 1932. F60/61 2148, 1870/71 2600, 1881/82 4779, 1890/91 8381, 1894'95 7796 unb in den letzten zehn Winterhalbjahren 7806, 7968, 7947, 7548, 7131, 6872, 6398, 6072, ICitnft rind Wissenschaft. Berlin, 24. Ian. Die in der k. Nationolgalerie veranstaltete Jahrhundert ausstellung wurde heute durch den Kronprinzen feierlich eröffnet. Professor v. Reber-München, der als Mitglied des Ausschusses für die Ausstellung tätig war, hielt eine ?lnspräche, in der er aus die Bedeutung der Ausstell- ung für die deutsche Kunstgeschichte hinwieS. Er dankte dem Kronprinzen für die Uebernahme de- Protektorates und allen Beteiligten für die Darleihung der ausgestellten Werke. Weimar, 24. Jan. Der Großherzog hat den Kontrakt mit der Firma Heilmann und Littmann in München wegen des Hoftheater - Re u b a u e s urtterzeichncl. Die Kosten der Ausführung deS Projektes sind weseiitlich holder als ursprünglich veranschlagt. Zu den GesamtVosten in Höhe von 2100 000 Mk. wird der Großherzog aus seinen Privatmitteln 1400 000 Mk. beijleuent. — DaS literarische Leben derSchweiz, das nach den großen Gestalten eine# Gottfried Ktzller und Konrad Ferdinand Meyer letzt wieder frischen und kräftigen Nachwuchs aufweist, spiegelt sich in dem „Literarischen E cho^ (Berlin, Egon Fleischel u. Co.) wieder. Bon Schweizer Autoren kommt Erust Zahn, den A. F. Klause als echten Natur- und Deimatsdichter schildert, mit einer Selbstbiographie zu Worte, roährend sonst (äuferuiig der in unserer Samstag-Nummer mitgeteilten Reicks- gerichts-Entscheidung sei noch mitgeteilt: Prof. v. Sen bad) halte sich 1887 mit der Gräfin v. Moltke verheiratet, doch ist diese Ehe wegen böswilliger Verlassung von feiten der Frau 1896 geschieden worden. Kürz vorher hatte zwischen den Eheleuten eine Bcrmögensauseinanbersctzung ftattgefunben und dabei war vereinbart worden, daß jedes der Eheleute eins der beiden der Ehe entsprossenen Kinder, zwei Mädchen, behalten solle, die 1892 geborene Marion sollte beim Vater bleiben. Ende 1896 hat sich v. LeNbach zum zweiten Male verheiratet. Die von ihm geschiedene Frau hat im Jahre 1898 den Geh. Medizinalrat Pros. Dr. Schweninger geheiratet. 1904 ist v. Lenbach gestorben und hat in einem Testament verfügt, daß seine Tochter Marion der Obhut seiner zweiten Frau, geb. Freiin v. Hornstein unterstellt bleiben solle. Nach dem Tode seiner Frau sollten Marion und Gabriele (ein Kind auS zweiter Ehe) der Erziehung einer int Testament bestimmten Dame anvertraut werden. Die letzige Frau Professor Schweninger verlangte nun, daß ihr SHnb Marion »u ihr komme und strengte eine Klage gegen v. Lenbacks Witwe auf Herausgabe des Kindes an. Die Beklagte hat den Rechtsweg für unzulässig erklärt, das Landgericht hat der Klage aber stott- gegeben und die Beklagte verurteilt, das Kind erster Ehe, Marion v. Lenbach, an die Klägerin l>erauSzugeben. Die von der Beklagten beim Oberlandesgericht München eingelegte Berufung hatte keinen Erfolg. Nunmehr legte die Witwe von Lenbach gegen das oberlandesgerichtliche Erkenntnis Revision beim Reichsgericht ein. Die Vorinstanzen hatten auf Grund des Bürgerlichen Gesetz^ buchs entsckieden. Die Revision machte nun geltend, daß nach dem Bayerischen Mlgemeinen Landrechte hatte entschieden werden müssen, da die Ehe vor Inkrafttreten des Bürgerlichen Gesetzbuchs geschieden war und vor 1903 schon ein Vertrag geschloffen Kb wonach die Erziehung der Marion der Mutter entzogen war, auch seien die im Testament des verstorbenen Vaters getroffenen Bestimmungen maßgebend. Das Reichsgeri' ' hat die Revision für begründet angesehen und, wie wir ber ----- aes Urteils des Oberlandesgerichts die K" 5926, 6080. Dr. jur. Eduard Dietz, Das Frankfurter Attentat v o m 3. A p r i l 1833 und b i e Heidelberger Studentenschaft. — Unter diesem Titel erschien im Verlag von Otto Petters in Heidelberg ein kleines Buch, das für jeden jetzigen und ehemaligen Studenten von Interesse sein wird. Der Verfasser erzählt von dem Versuch des deutschen „Preß- und Vaterlandsvereins" unter Führung von Heidelberger, Göttinger^ Würzburger, Erlanger, Münchener, Freiburger und auch irret Gießener fbie cand. theol. Schüler und Scriba und stud. med. Luhansli) Sttidenten sich der Stadt F-ranksirrt zu bemächtigen, um dort des Zentrum einer auf dic Verwirklichung der freiheitlichen Einigung Deutschlands gerichteten Revolution yn schaffen. DaS Unternehmen mißlang selbstverständlich, und die Teilnehmer, die nicht entkamen (Die drei Gießener befanden sich unter den Entkommenen) gerieten in Gefangenschaft und wurden lange Zeit als wüste Revolutionäre beurteilt. Es ist das Verdienst des Verfassers, an der Hand des Quellenmaterials zu zeigen, nicht nur, waS aus den Teilnehment im späteren Leben wurde, sondern auch nachgewiesen, daß die Teilnehmer, besonders, fonreit die studentischen Elemente in Frage kommen, ihr Gut und Blut, Leben und Lebensglück in die Schanze schlugen in gutem Glauben für Ehre, Freiheit und Vaterland zu kämpfen. Neben der Benutzung der bisher nicht publizierten Akten des Franff. Stadtarchivs, des badischen Generallandesarchivs, der K^reisarchive zu München und Landshut, erhält die Arbeit einen besonderen Wert durch die brieflichen und autobiographischen Mitteilungen deS Deutschamerikaners G. P. Körner eines gebvrenen Franffurters, der an der Vorbereitung unb Durchführung des Attentates führenden Anteil hatte und spater als Flüchtling in seinem Adoptivvaterlande oie höchsten bürgerlichen Ehren erlangte und den Mittelpunkt für die Sammlung der Deutschen Nordamerikas bildete. Zwei Bilder K'örnerS. sowie die Abbildungen der Konstabler- und Dauptwache in Frankfurt und ein Bild deS Öam- bacher Festes sckmüclen das Buck, das broschiert Mk. 1.50 kostet. S'V1 sein. Abg. Öattmann legte bar, baß bie barnalS unwesentliche TageSorbnnng seine Anwesenheit tn Bersin en behrsich gemacht habe, bagegen seine Teilnahme an bem Wahlkampf aencu Herrn v. Gerlach nach seiner Meinung wicksiger war ES herrsche, so behauptete er nach der „Dtsch. . Im Wahlkreise Marbura-Kircbhain-Frankenberg ziemlich lieber- einstiinmung darin, daß alle Kraft barangesetzt werben muffe, bie National-Sozialen au5 bem Kreise zu verbringen. fc Frankfurt a. M., 23. Ian. In Bockenhetm stießen 2 Backsteinsuhrwerke gegeneinander. Dadurch siel ber Lenker bcS einen Wagen?, ber 57iaHr,ge Fuhrmann Augusi Gciling, von seinem Gefährt herunter unb mürbe überfahren. Neben inneren Verletzungen erlitt er mehrere Arm- unb Beinbrüche. Er ist heute morgen geworben. __ Saatzitchtkursns am Landwirtschastl. Institut Gießen. Am Monwg 22 d. M , fand in bet kleinen Aula der Landes- Universität die' 'Eröffnung des Saatzuchtkursus am Landwirt fdiaffliehen Institut statt. Der Leiter des Kursus. Professor GlseviuS, in her Eröfsniingsrede hervor, diß der laudw. Verem (Landw Kränzchen Alzev an den Hessistlien Lardnn'rtschaftsrat den Wunsch nach Ver-nsialt'ma eines Saafrucktsiirsns nerlebtet habe, und daß der ^andwirtschnftsraf die äußeren geschäftlichen Vorbereitungen übernommen und W Institut Gießen um die Veranstaltung des Kursus ersucht h^be. _ . Ferner b-grüßte Professor Gisevnis die erschienenen Ehrengäste Se Magn. den Rektor der Landes Universität als den Vertreter des .^aii^s, welches hen Ki'rsu?te'sneffen und als Vorsihendcr des Gießener laudw Be^irksvereins hei allen sich ergebenden Ge- leaenffeiten seine Fürsorge für den Lendwi'-f kundgebe, Ccfonomie- rr-t Dr. Müll e r-Darmstadt, als den Vertreter deS Landwirt- schastsrats, mit dem zusammen das Landwirtschaftliche Instisiit sckmn manche Einrichtung zur Fördmima her heimischen Landwirt* filmst habe sck'^ffeu können. Professor Gisevius nahm Veran- Inffima. dm Staafsreaimuna. der Landcsnniv-'rslfät. der 9?ro- rim Obmhessen und dem Hessischen Landw-irtsckaftsrat auch bei btefer Gelegenheit den warmen Dank für bie allseitige tatfroftiae Färderimg ai'smsprecken. welch« das Instisi't so wesentlich/n seinem Aufstreben un^mstü^teu, und denen cs zn verdmken ist. trenn k"">te zum ersten Mal ein ,.Sa"tNichcknrsi'^ hier statt- sinden konnte. Sodann hmrüßte Vrofessm 6sisevi''s die Knrsus- teilnchrner und svr-'ch s-'ine lebhafte Freude über d"s große Interesse aus, welches sich in dm großen Zahl befimbet. mit der die Herren erschiene sind. Er teilte mit. daß 30 praktische Landwirte (11 aus Rheinhessen, 10 aus Oberhessen, 7 aus Starkenburg. 2 aus Preußen unb B"den> sich zur Teilnahme gemeldet haben, und baß außerdem 16 studierend' Landwirte im ganzen also 46 Teilnehmer, fleh betcHfaten. Professor G-iftvius sprach allen Herren den Dank für das Erscheinen aus und schloß mit besten Wünschen für einen guten Verlauf dm Veranstaltung. Hieraus ergriff Geheimrat Bebaahel das Wort, um namens der Lan^suniversität bie Kurs"stcilnebmer in deren Räumen zu begrüßen urb mit warmen Worten dem KürsiiS einen guten Erfolg zu wünschen. Ihm schloß sich im Namen der Staats- regiervng SanWöFcmomicrat Müller- Darmstadt an, ber bas Interesse der Rcgiernna an der Förd-'rnn-a solcher Ki'rse ganz besonders betonte. Gcheimerat Dr. Vreidcrf begrüßte den Klirsiis Namens dm Provinz C'bcrbeffrn unb des Gießener Kreis- vmcins. D>er KairsuS wmde jebensalls von bem gehofften Ersola begleitet sein, denn er stehe unter dem Zeichen d?S Landwirtz- sch^sfiichen Instituts und unter der herr"frrten Leitung deS Tro- sessors GisevinS. Qekorwmierat Dr. Müller-Darmstadt drückte namens des Hell. LandwirtschaftSratcs seine Genugtuung über den unerwartet starken Besuch und übm die d'mit dokumentierte An- erkemiimg ans, welche die neue Veranstaltung bei den hessischen praktischen Landwirten gefunden hatte: er hiühfte daran den Wunsch und die Zuvmsichf dessen, d'ß weitere ähnliche Veran- ftalsimgen dm ersten bald folgen möchten. Darauf beatmten die Vorträge, welcke von Drofeffor Gisevius und Assistent Tr. Kleberger übernommen sind, und welche eine Reihe wicht'ger Fragen aus d»m GJ-cbietc der Pflanzenzucht beb'ttbefn. Die Themata lauten - ..Sortenkenntnis", „Zucht beete, Vermehriingsfeldm unb Buchführung", „Bildung neuer Pflan'ensormen". „Künstliche Pftanaenbcft"ck'tung und Krei'zi'ng". „Zucktwahl", ..Samengualität nnb Samenkontrolle", „Zuchtziele". Ferner finben Demonstrationen im Laboratorium statt, bei denen die Auswahl der Zucht pflanzen an dem vom Gießener Versuck'sselde hmstammenden Pslanzenmaterial für verschiedene Kackturvflanzen gezeigt wird: sodann werden die llntersuck- ungsmetlwben zim Bestimmung der Korngualität, wie K'no l l e n q u a \ i t 5 t und die Methoden dar Samen- kon trolle praktisch gezeigt; mit Rücksicht auf die Bedeutung des hessischen Vrauaerstenbaucs wird auch die Brau- gerftenbonitietung und d-S Sortieren der Körner nack Gerstenftammen praktisch vorgesührt. Am Dienstag unternahmen die .K'rsustcilnehmer einen Ans- ffug nach dm neuen oberhessischen S a a t z u ch t wirtschaft Obbornhofen, um unter Führung deS Herrn Bornemann - Obbornhofen die Zncktbeete seines neuen Wcttcrauer Square-Heads, seine Saatreinigungseinrichtlinqen sowie die sonstigen sehr interess'nten und praktischen Einricklnngcu seiner Wirtschaft kennen zu lernen. Am Mittwoch wird das Versuchsfeld des Landwirtschaftlichen Instituts aus dem Gute des Herrn Bichler-Gießeu besichtigt. Hier wmben bi** umfangreichen Versuche zur Sortenprüfiing gezeigt, sowie die Weizen- und Roggenzuchten des Instituts. Beide Ausflüge bieten Gelegenheit bie praktische Ausführung der Pflanzenzüchtung an Ort und Stelle kennen zu lernen und die Ansichten über wichtige Einzelsragen dabei ausnitauschen. Am Montag vereinigte eine gemütliche Zusammenkunft aller Kürsusteilnehmer die Herren in Steins Garten. Am Dienstag fanden sich die Kürsusteilnehmer mit den studierenden Landwirten im großen Saale des Caf6 Ebel zusammen, um bei fröhlichem Liederklange einen schönen unb gemütlichen yldend zu verleben. Am Mittwoch folgen bie Teilnehmer einer Einladung des Professors Gisevius zu einer zwanglosen Zusammenkunft in seinem Hause. Der Schluß de§ Kürsus findet am heutigen Donnerstag statt. »al. emal'ger Gbinafämpfer, d« orrneLandbrieUräg«! m 16 ö e r (i e 6 e n 3 üoi br: ' -oft 'd in b?nö}yl 2600 Ä’»* » Mr 1 v'titercjfc fein Der KS£5 b,, B. “ " ?aÄ8 %' tarnen, ih ö S5;. dtr ^eisarchive zy .S1 ./men Manberen Mitteilungen dei ^Lfty^^urterl, & Dentales silhren. töjnmfl in feinem 9Iboptt» 1 Mren erlangte und den rt. • ^otiromerifcä bie Mildunqen der Ron. « Md ein Bild be5 §aw s broschiert Mk 1,50 toflet ■ eitjenilitfien (SeiftetronM thhe&f, lei feine N-'de h ,de zu u\\t> "bci§ ©efft^'R* än^lithemßnAthöul ex vom Lchivurgerrcht wm? n Tode üemrieilt würbe, h in die Irrenanstalt Hetzet" M hiesige KfiegsgMw er des 1?. Regiments m So rgreifens an seti"' big zu zwei Jährens auf derAnklageba ,L begann eine PerhanN. nbeta wegen Betrug verbrechen m J, ](tm »nd bevner 0"^ TtnWW»* 000 M Slnmenberg p wer neue Selber jr^; HiebiOmm*«» UIen Mittetlimq 00'y ae". eS\tPrmitiehinfl1 milde", um» bie W reich «rK‘ ’ffiit »0 nicht ausfnh""- 6W S'ÖiteM steift: doch «H. ftfc vch! ^. l. g ^X b-n wAbi>^ >ti zefundcn beide" Irute eins ocr 1 L K fr: ;r blcthrtt. . von, >8 den Gey-<< gtWj, l ist »; EM LEW Ä- ?’SS dn " m»*|t i|t, *? her J t »«„V &M«1 V'V .»iti«' •'* Arbeiterbewegung. Tr obbau , 24. Jan. Die etwa WUO Djiann »LHIende Belegschaft des T he r e s i e n s ch a ch t es der Wittkowitzer Werke in Polnisch-Ostrau ist in den Ausstand getreten, iveil ein Arbeiter lvegen eines Streites mit einem Lberhäuer entlassen tvor- den mar. tzlngejandt. (Für Form und Inhalt aber unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Lützellinden, 24. Januar. Man freut sich überall, wenn der Winter da ist, kann man doch jetzt von den Slravazen des Sommers ausruhen. Auch der Landwirt freut sich, kann er doch abends gemütlich sein P'en'chen rauchen und feine Ausgaben mit den Einnahmen vergleichen. Loch manchmal wird äeftÖrt. Es entsteht lauter, anhaltender Lärm aus Der Straße. Ja, jagt er sich, das ist uufcrc Jugend, die jetzt anstoben will. Em eigenartiges Vergnügen scheinen die hiesigen Burschen vom 15. bis zum 19. Jahre dann zu finden, Lärm aut der Strotze zu schlagen und allerhand gemeine Streiche auszuführen. Storni hier nicht auf irgend eine Art Abhilfe geschasst werden? Wenn man diesem Treiben zusieht, glaubt man eher m der Zeit des Faustrechts zu leben, als in Dem aufgeklärten 20. Jahr- hundert. Handel und Oerkehr, Volkswirtschaft. *• Konkurse in Hesseii. lieber das Vermögen des Tief- bauunternehlners Heinrich Koch in Al ainz wurde am 18. Jan., nachm. 6 Uhr, daS Konkursverfahren eröffnet. Rechtsanwalt Tr. Reinach in Mainz wurde zum Konkursverwalter ernannt. Konkurs- forderungen sind bis zum 8. März 1906 bei dem Amtsgericht Mainz anzumelden. Märkte. (t^J Gießen, 24. Jan. Der '.'tustrieb auf dem dieSwvchent- licheu V i e h m a r t t betrug ca. 11OO Stück Großvieh, 200 Kälber unb 300—400 Schweine. Trotzdem der Vormarkt ein flottes Goschäst zu guten Preisen in ostsricsischen Mllchkülien zeigte, war der handel in frischmelkenden und tragenden Stützen am Markt selber slau zu neunen. Bei dem leichten yroft fehlte cd offenbar an Kauflust, so daß mittlere und geringere Ware pro Stück um 20 Mart billiger zu kaufen war, als am lebten Markt. Der Vorrat an Fettvietz war diesmal erheblich bedeutender als sonst und zwar bei schwacher Nachfrage. Der Markt zeigte wie in Köln und Frcuckfurt eine weichende Preistendenz, so daß die Händler, welche auf Zeit getauft haben, indem sie auf weitere hohe Preise rechneten, erklärten, sich mit den sie treuen Den Verlust absurden zu müssen. Dagegen war der Handel in Kälbern wieder sehr gut. Da Frankfurt, Wiesbaden und Mainz sich stark beim Einkauf beteiligten, hielten sich die hohen Preise des letzten Marktes, zogen sür befte Ware sogar noch an. Das Geschält in Fahrvieh, ivelchcs schon am ersten Markttage sicü abwickelte, war für die Jahreszeit recht befriedigend, obgleich der Murkt darin stärker befahren war, als sonst. — Der Schweine markt zeigte dasselbe Cesicht wie bei den letzten Märkten. Ein Sinken der hohen Preise für Magervieh und Ferkel ist nicht zu konstatieren. Die kleinen Landwirte, welche hauptsächlich die Marltgelegenheit benutzen, um ihren Bedarf an Mägervieh zu decken, sind zur Zeit immer noch im Ankauf der Tiere zurückhaltend, weil sie erwarten, daß der nächste Markt ihnen billigere Preise für Lauser und Springer fonwhl wie sür Einlegschweine bringen wird. Milch- und Fetlvieh blieb diesmal überständig, Kälber wurden flott geräumt, auch bet keine Vorrat in Schweinen ging, wenn auch langsam fort ES wurden gehandelt pro Stück srischnielkende und tragende Mhe 1. Qualität 420—480 Mk. (einzelne sein: gute Tiere auch bis 500 Mk.), 2. Qual. 350—380 Mk., 3. Qual. 270—320 Mark!. Verkauft wurden pro Zentner Schlachtgewicht fette Rinder 1. Qual. 67—69 Mk., 2. Qual. 63—66 Mk., fette Kühe 1. Qual. 60—63 Mk. (geringere Ware fehlte säst ganz am Marit), Kälber L Qual. 72—76 Mk., 2. Qual. 64—68 Mk., 3. Qual. 57—61 Mk. Jahrvieh wurde pro Paar abgesetzt 1. Quad 820—900 Mark, 2. Suat 760—800 Mk., 3. Qual. 675—730 Mk. Die Preise für Ferkel und Läufer waren die dcS letzten Marktes. Nächste Markttage am 6. und 7. Februar d. I. Kirchliche u iy r r ch t ea. Evangelische Gemeinde. In der Stadtlirche. SamSlag den 2 7. Januar 1906. Vormittags 9e/4 Uhr: Vereinigter Zivil- und MililärgotteSdienst? zur Feier des Geburtstages Sr. Majestät des Kaisers. Plärrer Euler. Fanritten-Nachrichten. <3 e ft o r b e iu Herr Richard SeUgrnann, Gingen. Verlobte. Fräulem oteianie Bachmann, Offenbach a. SOL, mit Herrn Bertihard Fmd, Frankfurt a. Al. Bekanntmachung. Bei der tu der Sitzung der Stadtverordneteii-Versammlung oom 18. ds. Mts. Dorgenommencn planmäßigen Lerlofmig der am 15. Mai 1906 zur Rückzahlung kommenden Schilldveifchreibungen der Anlehen der Stadt Eießen vom Jahre 1896, 1897 und 1899 sind solgende Stücke gezogen luorbcn: a) 1806 er Aulcheu: Ltt. Q. 81, 84, 118, 206, 233, 261 .......zu 100 Mk. , K. 52, 75, 84, 190, 259, 299, 348 ...... 200 , , S. 87, 109, 268, 361, 379, 463, 478, 479, 570, 574, 622, 626, 651, 686 , 500 , , T. 86, 115, 117, 150, 183, 335, 371, 399, 437, 458, 638, 669, 692, 693, 702 , 1000 , , U. 81, 85, 100, 190, 219, 222 ....... 2000 , b) vom 1807 er Anlehen: eit V. 14, 60, 121, 148 . .........zu 100 Mk. _ W. 109, 129, 138 ...... , 200 , _ X. 126, 163, 188, 237, 243, 297, 849, 379 . . . , 500 , , Y. 94, 112, 125, 164, 243, 380, 400, 412, 414 . , 1000 , , Zu 24, 92, 140 ............. 2000 , c) vom 1899 er Anlehcn: Serie I Nr. 39, 104 ...........zu 2000 Mk. , I , 182, 195, 200, 274 ........ 1000 , , I , 402, 403, 426, 460, 468 ..... , 500 , , I , 557, 571, 61 i, 619, 639, 684 ... . , 200 , , I , 7a0, 733, 796 ......... , 100 v Es wird dies mit dem Anfügen zur Kenntnis der Besitzer der Schuldverschreibungen gebracht, daß die Elnlöjung der Schuld- verjchreibmigen a) des 1896 er unb 1897 er AnlehenS bei der Stadikasse Gießen, bei der Aliueldeutschen Kreditbank zu Frankfurt a. M. und bei der Deutschen Genossenschastsbank zu Frauksnrt a. M. b) des 1899er Anlehens bei der Stadikasse Gießen, bei den» Banthause Aron Heichelheim in Gießen und bei dem Bankhause Gebrüder Neustadt in Frankfurt a. M. erfolgen kann, sowie daß die Verzinsung mit dem 15. Mai 1906 auf hort. Gießen, den 22. Januar 1906. B**/, Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. 'Dl ecu in. Bekanntmachung. Für die am 3. Februar d. I. staitsindende Wahl der Beisitzer für das Geioerbegericht Gießen sind nachstehende vier Votschlags- lislen rechtzeitig emgegangen und nicht zu beanstanden. a. Vorschlagslisteii für Beisitzer aus dem Kreise der Arbeitgeber: L Liste: 1. Krumm, Eduard, Kaufmann, 2. Müller, Ludwig, Bäckermeister, 3. Dahmer, Georg, Spenglermelster, 4. Banni, Georg, Schnhmachermelsier, 5. Dörflern, Leonhard, Slüiermeifter, 6. Nitschtoivski, Wilhelm, Buchdruckereibesitzer, 7. Gerlicher, Johann, Hiiiermeifter, 8. Alleiidorier, veinrich, Schreuiermeister, 9. Slotl, Enill, Dachdeckermeiiter, 10. Bleran. Ballhajar, Glajermeister, 11. Heck, Justus, Schretnermelster, 12. Dluite, Peter, Huicvineifter. B. Liste: 1. Berg, Karl, Schuhmachermeister, 2. Sck)affstaedt, Heliirich, Fabrikant, 3. Faber, E. '21., Spenglerineister, 4. Tichy, Hermann, Friseur, 5. Pieißer, Peter, Bäckermeister, 6. Kirch, Jean, Resianralenr, 7. Lew, Heinrich, Schneidermeister, 8. Dlütler, H. E., Schreniernielsier, 9. Sack, Ernst Ludwig, Atetzgermelster, 10. Dorr, 'Dianin, Schlosjermeisler, 11. Schmidt, Cuo, Uhrniachermeisler, 12. Wulli, Heinrich, Baumuerlichmer. b. Vorschlagslisten für Beisitzer aus dem Kreise der Arbeiter: L Liste. _ 1. Christ, Wilhelm, Schlaffer, 2. Hensel, AüoN, Schri'tsetzer, 3 Holröerg, Gustav, Brauer, 4. Hänser, Karl, Fabrikarbeiter, 5. Krüger, Gustav, Eijendreher, 6. 'Dionbier, Alben, Dlaurer, 7. Aiännche, Heinrich, Schreiner, 8. Diemmger, Philipp, 'Diafchrnist, 9. Schäfer, Wilhetni, Schneider. 10. Schneller, Wilhelm, Dachdecker, 11. Stock, 'Dugufl, Lackierer, 12. Sornmerlad, Gustav, Käser. 1. Liste: L Döll, Ernst, Schmied, 2. Werner, Wilhelm, Schreiner, 3. 'Diüller, Kail, Eifendreher, 4. Mneipp, Johannes. Schuhmacher, 5. Wirt er, Franz, Schlößer, 6. Spies, Konrad, Manier, 7. Simmer, Eduard, Schreiner, 8. Nagel, Hermann, Hutmacher, 9. Goir, Berthold, Schreiner, 10. Röynng. Johannes, Weißbinder, 11. 9tarz, Clemens, Schneider, 12. Ohr, Adam, Taglöhirer. Gießen, den 20. Januar 1906. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. , _____I. V.: Curfchmann.______________B”/1 KW ltten Lesern ö. Zig. zwecks Kektamk ein fff. Colli g. Ach. 80 SpreH. fcNfc.* 20 Kiiiltl.! ff. marin. Her. u Bralher. zuf. 50! 1 Sick. ff. Lachs, 50 Sardellher. u. 1 ganj. Kielr. Rauchal. Alles zus. nur 3 Mk. Degeuers Fiscbgrobsversd. v. 1881,Swincinlinde 97<1. [hv,8/‘ VckannLmachnnst. In das Genosicuschaflsreglster wurde eingetragen: 1) bezüglich des „Eisenbahn-Konsum-Verein Gießen, e. G. m. b. H.^: Durch Beschluß der Generaloersa-.nmlung vom 25. November 19U5 ist § 1 des Statuts geändert und lautet nunmehr: Gegenstand des Unternehmens ist der gemeinschaftliche Einkauf von LebenS- und WirtschaftSbedürfnissen im Großen und Ablaß im Kleinen an die Mitglieder gegen sofortige Barzahlung mit Ausnahme der Brennmaterialien, bei welchen Ratenzahlungen zulässig sind. 2) bezüglich deS ,Spar- und Vorschuß-Verein Wleseck, e. G. m. u. $<}.*: An Stelle des Ludwig Schmidt 11. ist der Gastwirt und Ballunternehmer Karl Dorfeld zu Wieseck als Direktor in den Vorstand gewählt worden. Gießen, den 20. Januar 1906. Großh. Amtsgericht. B”/1 Vergellnng von Banarbeiten. Die für die Erbauung einer Lehrerwohnung, einer neuen Abortanlage und Herrichten eines Ge- meiudesaals im Schulhaus in Albach erforderlichen Arbeiten und Lieferungen sollen im Wege öffentlichen Angebots vergeben werden. Die Angebotsunterlagen liegen auf dem Bureau des Unterzeichneten Zimnrer 9tr. 18 während den Dienststunden zur Eiusicht der Interessenten offen. Angebote mit entsprechender Aufschrift versehen sind verschlosfen und portofrei bis spätestens am Dienstag den 30. Januar lsd. IS., uachm. 3 Nhr, auf Großh. Bürgermeisterei Albach einzureichen, woselbst die Eröffnung in Gegenwart etwa erschienener Bewerber erfolgt. Die Arbeiten und Lieferungen sind wie folgt ver- anschtagt: Erd- und Maurerarbeiten zu 5159,57 JfL Steinmelzarbciteu „ 542,43 lf Zimmerarbeiten „ 1836,12 „ Dachdeckerarbeiten „ 681,72 „ Schiudlerarbeiten „ 167,30 u Spenglcrarbciten „ 152,90 „ Giaserarbeiten „ 470,41 „ Schrciuerarbeiten „ 2060,76 „ Schlosserarbeiten „ 340,50 u Weißbinderarbeiten „ 1349,47 „ Tapezierarbeiten „ 40,00 „ Eiseutieferung „ 257,11 „ Gießen, 20. Januar 1906. Bw/t Der Großh. Kreisbauiuspektor des Kreises Gießen. Die hm, Großh. Baurat. Jagd-Verpachtung. Dienstag, den 6. Februar d. I., nachmilia^ P/2 Uhr, soll die hiesige Gemeindejagd, bestehend in Feld und Wald auf unterzeichneter Bürgermeisterei in II Abteilungen oder auch zusammen auf weitere 6 Jahre verpachtet werden. Das Jagdgebiet umfaßt ca. 1700 Hess. Morgen und liegt rechts und links an der Bahnstation Lumda, der Bahn Lollar—Grünberg. Die Jagd zeichnet sich durch einen guten Rehbestand aus. Lumda, den 22. Januar 1906. Großherzogliche Bürgermeisterei Lumda. 596_________________________Schultheiß.____________ städtischer Seefischmarkt Gießen. Freitag, den 26. Januar, vorm. 8 Uhr in den städt. Martrlauben beginnend. ES kommen zum Verkauf: B*/, Feinste Backfische........18Pfg.p.Pfd. IL. Delikaieß-Nordsce-Schcllfische2—4-pfdig. 32 , , , do. großnultel . . . 30 , , , do. kletnmiUel . . . 27 r , , Bester, heller Nordsee-Cabliau, mittel mit Kopf 23 , , , do. kopflos in ganzen Fischen 17 , , , do. ausgewogen 20 r , , Hochfeine Bratschollen ....... 29 r , , C. G. Kleinhenn Bahuhofstr. 59. Telephon 66. Bahuhofstr. 59. —: Spezi«zzzzzzzzz für bessere Fische, Geflügel, Konserven, Delikatesieu liefert anerkannt das allcrfeinste m sämtlichen Flnß» und Seefischen. Täglich Sendnugen, Preise billigst. Prompter Versand nach auswärts. — Spezialität: Lat‘ferring lür tiesellschait«- Esncii unter Zusicherung feinster Bedienung. — Aeliesles Geschä't dieser Branche am Platze. — Viele Auerkcunungeu. 281 ,,i>i : vc,«e bna^uwuj rf< vuv ,pe- zifijch gegen die Sraukhcitsnrfache, nicht bloß Hautreizen^ wirkende Iu Apor.,^».. oiu(^va zu U#u. 1,^0 und 2.—* D“/ Allgmciller LtaMisenblihll-Verein Gietzen Sonntag, den 28. Januar l. IS., abends 7 Uhr feier ilrs ftlurkläjes Sr. Majesläl ta tiers in SteiuS Garten (Neuer Saalbau) ID*/* Konzert Uorlrüge TIpaler Tan^ Die Mitglieder werden zur Teilnahme an der Feier höflichst eingeladen. Der Vorstand. ■ B-amfer's neue Karte in Höhen- Kreis Gießen: )00. Preis 6u Pfg. f Verlag von Emil Roth in Karte vom (Arotzherzogeum Hessen mit bat angrenzeudea rkändcrn von Alaximilian Frommann. 29. Aullage, mit Ein- teilungstabeUe. Maßstab 1:280 943. Preis in Umschlag All. 2,ö0, au'gezogen aut Leinwand mit Holzrollen (Wandkarte) oder in Eim (TajchenausZabe) Dlt. 4.50. Weitaus beste und auss geuaue|ie nachgetragene Handkarte des Großherzogtuins Hcßen und der angrenzenden Länder. Ucljblilicc's Arte 8er Prmnz Lbcrheßlii Mit Angabe der Eiienbahnen,Staaisbahncn, KreiSstraßen. Alaßstav: 1: 80600. tswöße 110 : Hü ein. 2. Auslage. 9lach amtlichen Quellen bearbeitet von C. Welzbacher in Darmstadt. Preis roh in 4 Bl. Alk. 3.50, auf Leinwand au'gezogen mit Stäben Alk. 8.—. schtchien-Sarsteüung u. Nelirs-Manicr < Touristen-Ausgave. Alaßiiav: 1:100000. Preis WV*Vt Spezialkarte assau, Lderhesscu, Vogelsberg, Westerwals, Taunus, Lahuial. Dritte gänzlich neubearbciiete Auflage. Maßstab: 1: 200000. In Höhenjchichten-TarsteUung und wfarblgem Druck. Preis Mk. 1.50. Holzversteigerung. Montag, den 29. Januar 1906 sollen in den Waldungen der Stadt Staufenberg in den Tistr. Lahnkopf, Tiefenbach, Birken- und Eichelgärten versteigert werden: 5 Birkenstämme 1,75 Iw 60 Eichenstämme bis 57 cm Durchm. 32,43 ftn (darunter 37 Stämme Schnittholz, die anderen Stamm- eignen sich zu Waguerholz) 989 Fichteu-Derbstangen 54 „ Reisstaugen Dienstag, beit 30. Januar 1906 in denselben Distr, und Eichwatd: 119 rin Buchetischeit 6 „ Eicheu-^ttltzscheit 110 „ „ Scheit (darunter Küferholz) 6 „ Birken-Kuüppel 116 „ Buchen- und Eichcn-Knüppel l1/, „ Eicheii-Knüppel 3 Rteier lang 115 „ Kiefern- und Fichlen-Knüppel 94 „ Buchen- und Eichen-Stöcke 114 „ Fichlen-Stöcke 6000 Buchen- und Eicheir-Wellen 650 Kiefern- und Fichten N Die jedesmalige ^ufammeukunft ist vormittags 9 Uhr auf der Krcisstraße diesseits der Tiefenbach. Staufenberg, am 24. Januar 1906. 609 Großherzogliche Bürgermeisterei Staufenberg. Stephan. a“/: znm Verkant 03 CO zus. 5,00 fm mit Nußbanmstämme, Durchm. 0,30—0,70 cm V It im Alter von Haufen Knüppelholz. durch mitteilen. Giessen (Grünberger Str. 10A), den 25. Januar 1906. 3. 4. 5. 6. Elisabeth Griebel 694 sagen innigen Tank. 0521 (Eingetragener Verein). 459 IE’% von K 96,02. Für Verlobte C6/! Restbestand meines Lagers in < «s S IC”/, Stets zu haben bei W Günstige Eanfgelegeaheit. Marktplatz 2. 157 M M V s GO cz> Donnerstag Freitag nnd Samstag 10 Meter ». 1.50. Bei den hohen Nahrungsinittelpreiaen hilft ^AGGIS Würze sparen. Die trauernden Hinterbliebenen: August Klemmrath und Frau, Z JäTräeslr. Teipel. Gestern Leiden unser V a s s v I? Seltersweg 38 WO. REIBER Seltersweg 38 $ Augast Noll, Drogerie z.roten Kreuz Bahnhofstrasse 51. GernhardVscher Zither- u. Mandolinenchor Giessen Ä Auf die Empfehlung des Dachdeckers Herrn Röhrig dahier, welcher meinen Namen darin aus irgend einem Grunde anzuführen nicht unterlassen konnte, betone ich, daß ich nicht ohne Ursache die VeschästSgemeinschast aufgcgebeu habe, daß die Leitung deS Geschäftes in meinen Händen lag und alle Zahlungen aus eigenen Mitteln durch mich gemacht wurden. Meine jetzige Dachdeckerei halte ich iu durchgreifend fachlichster ArbeitSführnug u. bester Material. Verwendung hierdurch empfohlen. L Donnerstag, den 1. März 1906, nachm. 8 Uhr wird auf hiesigem Örlsgericht die vor dem Namen der Joh. Richard Urniersbach (Lhefrau geb. Babenhenn stehende llarzelle der Gemarkung Gießen 1/1879 = 139 qm Hofreue aui dem Asterweg öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 25. Januar 1906. Großh. Ortsgcrtast Gießen. Gros. Im Name« der trauernde« Hlulerdttebene«: Christian Wcidig. Ahornttämme, Rästerstämme, Lindenstämme, Akazienstämme, 2. 30 S. 50 Schliesse mein Herze, dies selige Wunder, Arie ausd.Weihnac.hts- oratorinm J. 8. Bach. Zwei altdeutsche Weibnachtslieder, L Soli u. Chor a capella bearbeitet von P Stöbe. Hie gute Mähr, ihr Christeuleut,’ L gern. Chor a capella Mich. Altenburg, 1651, n. Adagio f. Viola und Orgel Bartmusa. Tee^ty Kakao Tee i|j Kakao Tee Ip Kakao Tee Hl Kakao Tee® H Kakao Tee §®s Kakao 0,30—0,46 0,86—0,50 0,39—0,62 0,25—0,46 Gießen, im Januar 1906. Hochachtungsvoll Job.. Jos. Krauskopf Dachdeckcrmeister, Bruchstratze 13. Wegen vorgeiückter Saison gebe aut sämtliche Winter-Schuhwaren auch aut Petersburger Gummischuhe 60% KAßZE. Willi. Herbert abend 71/, übr entschlief sanft nach kurzem, schweren innigst geliebter Lohn 0öl8 Ludwig 1 Jahr 5 Monat, was wir Freunden und Bekannten hier- 1 Salon-Einrichtung Mht Wni- "* früherer Preis Mk. 915, jetzt Mk. Todes-Anzeige. Freunden und Bekannten hierdurch die traurige Mitteilung, daß wem mnigst geliebter Gatte, treusorgender und unvergeßlicher Bater 0025 Hm Heinrich Westmeier im Alter von 35 Jahren nach langem, schweren Leiden sanft verschieden ist. Die trauernden Hinterbliebeneu. Gießen (Seltersweg 15), den 25. Januar 1906. Die Beerdigung findet Freitag, den 26. dS. Mts. in Kloster Haina statt. M WMM il. Et Kirehengesangvereins Sonntag, den 28. Jtniauar abend* 6'/, Uhr, in der Stadtkirciie unter Mitwirkung der Konzert- dängerin FrL Idu Summier, nnd anderer geschätzten hiesigenKräfte u. unter Leitung seines Dirigenten, des Herrn Univ.-Musikdirektors G. Traut inaan. Programm. L 1. Pastorale f. Orgel J. 8. Bach. 2. Chöre a capella f. gemischten Chor und Knabenchor. 1 Salon-Einrichtung nu”banm Tnchbeztige früherer Preis Mk. 780, jetzt Mk. 63® Nutzholzversteigeruug. Freitag, den 2. Februar 1900 soll auf den Kreiß- ftraßen Sich—Langsdorf, Lich—Nieder-Befsingeu und Lich—Steinbach nachstehendes Holz versteigert werden: 1. Stammholz. 1 Salon-Einrichtung mit gestickten Bezügen _ früherer Preis Mk. 675, Jetzt Mk. 27L- Versteigerung. Ter zur KonkurSmaffe Carl Zimmermann m Lollar gehörige „■«iK Quarzitsteinbruch nebst dazugehörigem Gelände, Arbeiter-Sttmtzhulle, Kippwagen, Lchienengeleije, Aus- u. Äblade- rampe, in der Gemark. Mainzlar belegen, soll Freitag, den 26. Januar, nachmittags 4 Uhr aui Großh. Örlsgericht zn Dtainzlar meistbietend versteigert werden. Auskunft erteilt der Konturs- verwalter I. LSbcrmanu. |563 I kompl. Zimmer-Einrichtungsn Todes-Anzeige. Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, meinen lieben, guten Gatten Em Alfred Becker nach tunem Kranksein im Alter von 26 Jahren in ein besseres Jenseits abzurufen. 0527 Danksagung Mr die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwägerin und Tante , 9,96 r 0,98 , 1,76 , 1,14 7. Chöre a capella t Knabeucbor. 8. Gott, den ich tief im Herzen ttmre, Lied L Mezzosopran Hiller. 9. Psalm 100 L gemischten Chor a capella u. 8olL F. Mendelssohn. EintrIU frei. Für die inaktiven KitgUed« werden PUtM auf den Kw|h«^ bühnen und am Altar reserviert. Der Eingang am Turin ist nur für Mitwirkende und die ini L Karte» versehenen Mitglieder geöffnet. Kindern kann der Zutritt nur in Begleitung von erwachsenen Angehörigen gestattet werden. Texte ä 20 PIg. an den Kirch- türen zu haben. Zur Deckung der Kosten werden freiwillige Gaben in die Büchse erbeten ___________________V>ard Urmersbach Ehefr»u geb. Babenheun stehende Parzelle der Gemarkung Gießen 1/1379 — 139 qm Hosreite aus dem Asterweg öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 25. Januar 1906. Grogh. Lrtsgirnol Gießen. Gros. Sonntag, den 28. Januar d. J., 8 Uhr abends im Hotel Einhorn Zitherinnsik-Abend Karten für Nlohtmltglleder in der Musikalienhandlung des Herrn Challlcr 40 Ptg., an der Kasse 50 PIg. — Mitglieder uud Abonnenten des Vereins frei. Der Vorstand. 11 Esszramer-Einrichtung 1 Divan,Ausziehtisch, 6 Robr- stühle, 1 Credenz, früherer Preis Mk. 525, jetzt Mk. Giesten—Lollar: Pappelstämme im Durchmesser 35—77 cm mit zus. 30,0 fm. Anfang bei Kilometerstein Nr. 4 vormittags 9 Uhr. Gießen, den 24. Januar 1906. Der Großherzogliche Kreisbauinspektor. Die hm, Baurat. 'B15/, Die tieftrauernde Gattin Katharine Becker, geb. Jmbescheid. Gießen (Bahnhofstr. 58, H.), 28. Januar 1906. Die Beerdigung findet Freitag nachmittag 8V, Uhr der Kapelle des neuen Friedhoies aus statt. Freiwillige Versteigerung. Freitag, den 26. d. Mts., nachmittags 2 Uhr versteigere ich Liudcngasse 10 im Auftrage des 9lad)laypilegers Denn Karl Loos dahier die zum tltachlaß d. Familie Kaih. Jungel gehörigen Gegenstände besteheltd n Möbeln uud Hausrat aller Art. — Die Bersteigerung findet bestimmt stall. |594 (Sieben, am 24. Januar 1906. £ e i u e I. i'Trj i’tAün.lvcn-r Rotwein 7i Flasche 55 Pfg. ohne Glas Gebrüder 14 Mäuöburg 14 -