?$'" tmiÄX A, SSMÄfei»« WE SfiÄ inq n ' v-»«, n ii" »««coinelerfapii §*kÄ* -—Hess,-' oetes 6tein[traiic 42, D, sttt-mrd^pezierarh:ii, 19ut unb billigst v ■' aschezum Änjp. angcEommen, AstkiM I2j 'ilznm ad MM den unter Garantie ?n Motten nni¥ener< üden in geeignwi litäteii aufbewahr. ,. NM Mtei, Iftarktsir: HM«'» ;hne von M ltb 11 ig meinem Hach intdjftt.il «NM xachdtdtrmißtt^ ,6» Wlfc^rr sä--** -sKr- erbeten. tn bolD' P Hi)t rir-: ÜÄM** * < gieriniS;^' pgujt. Mnslr.lt, Hb I upftbit mich io Äsfertijiii Acnvero, 5kWBi :cn und Bügtl«. n.cr.LchneiStr.Llckii^ Nr. 94 Zweites Blatt 156. Jahrgang Montag S3. April 1906 ErfchetM»sN- mil Ausnahme des Sonntags. Die „Siebener FamMenblätter" werden dem .Anzeiger viermal wöchentlich beigelegt. Der EHejjtsch« toabrolrt*' erscheint monatlich einmal. Eichener Anzeiger Rotationsdruck und Verlag der Vrübl'fch« UniversitälSdruckeret. R. Lange. Gieren. Redaktion,Expedition ».Druckerei; Gebuffte. K, Tel. Nr. 6L Telegr.-Adr. r Anzeiger Sufi«. General-Anzeiger, Amt?- unb Anzeigeblatt für den Kreis Eietzen. Amtlicher Heil. Bekanntmachung. Betr.: Landespolizeiliche Abnahme von Bauwerken der Elfenbahnstrecke Gicßen-Gelnhausen. Die landespolizeiliche Tlbnahme der Wegunterführung in Stm. 12,188 der Eisenbahnstrecke Gießcn-Gelnhausen, Gemarkung Kolnhausen wird Freitag, den 27. April d. F., vorm. 108/4 Uhr, stattstnden. Die Beteiligten werden aufgefordert, in bcni Termine an Ort und Stelle zu erscheinen und etwaige Einwendungen, Anträge und Wünsche daselbst vorzubringen. Gießen, den 21. April 1906. Großherzogliches Kreisamt Gießen. I. 33.: Dr. Merck. Bekanntmachung. Betr.: Bläschenausschlag in Nieder-Bessingen. Bei den Gemeindcbckllen und einigen Kühen in Nieder- Bessingen ist Bläschenausschlag festgestellt worden. Gießen, den 20. April 1906. Großherzogliches Kreisamt Gießen. ____________________I. 53.: Dr. Merck.___________________ Bekanntmachung. Betr.: LandeLpolizeiliche Prüfung zur "Anlage von Schneeschutzanlagen in der Gemarkung Klein-Linden. Der auf Samstag, den 7. April d. IS., nachmittags 4 Uhr anberaumte Erörterungstermin in dem Gemeindehaus zu Klein-Linden wird auf Freitag, den 27. April l. FS., nachmittags 4 Uhr verlegt. Die Beteiligten werden aufgefordert, in dem neuen Er- SrterungStcrmin zu erscheinen und etwaige Einwendungen, Anträge und Wünsche daselbst vorzubringen. Gießen, den 21. April 1906. Großherzogliches Kreisamt Gießen. I. 93.: Dr. Merck. Bekanntmachung. Großherzogliches Ministerium der Justiz hat als Tag, on dem mit der Anlegung des Grundbuchs und Berggrundbuchs für die Gemarkung Climbach zu beginnen ist, den 30. April 1906 bestimmt. Gießen, den 20. April 1906. _______________Großherzogliches Amtsgericht.______________ Bekanntmachung. Betr.: Den Schutz der Singvögel. Wir bringen in Erinnerung, daß nach § 1 des Reichs- Gesetzes vom 22. März 1888 (R.-G.-B. S. 111) das Zerstören und Ausheben von Nestern oder Brutstätten der Singvögel, daß Zerstören und Ausnehmen von Eiern, das Aus nehmen und Töten von Jungen verboten ist. In gleicher Weise ist das Feilbieten und der Verkauf der gegen dieses Verbot erlangten Eier und Jungen untersagt. Zuwiderhandelnde werden mit Geldstrafe bis zu 150 Alk. oder mit Haft bestraft. Diese Strafe trifft insbesondere auch denjenigen, der eS unterläßt, Kinder oder andere unter seiner Gewalt stehende Personen, welche seiner Aufsicht untergeben sind und zu seiner Hausgenossenschaft gehören, von solchen Zu- w i d e r h a n d l u n g e n abzuhalten. Das Aufsichtspersonal ist angewiesen, auf die Befolgung der vorstehenden Bestimmungen ein scharfes Augenmerk zu haben und jede Zuwiderhandlung behufs Herbeiführung der gerichtlichen Bestrafung zur Anzeige zu bringen. Gießen, den 20. April 1906. Großh. Polizeiamt Gießen, tz e r b e r g.______________________________ .politische Wocbcnfd?au, Ter furchtbaren Katastrophe, die der Ausbruch des Vesuv für die umliegenden Ortschaften gezeitigt hat, ist auf amerikanischem Boden ein noch weit schrecklicherer Schicksals- fchlag gefolgt. Niemals, seitdem die neue Welt der modernen Kultur zugängig gemacht worden ist, hat sich dort eine so gewaltige und folgenschwere Naturkatastrophe zugetraaen wie jetzt, wo ein Erdbeben von ungewöhnlicher Heftigkeit in Verbindung mit einer sich Dorern anschließenden Springflut und einer alles verzehrenden öom Seewind unwiderstehlich weitergetragenen Feuersbrunst die Stadt San Francisco fast gänzlich vom Erdboden vertilgt hat. Tausende von Menschen sind in den Flammen, in den brennenden .Hünscrtrummern umgekommen. Hunderttausend e irren obdachlos und bettelarm in der 9tähe der rauchenden Trummerstätte herum, nachdem sie alles, was ihr eigen gewesen, verloren haben. Eine Stadt von etwa 400 000 Einwohnern, darunter allein 36 000 Deutsche, ist infolge einer Ecdbebenerschütterung, die nur 28 Sekunden dauerte, im Laufe rveniger furchtbarer Tage und Nächte nahezu vollständig vernichtet. Tie zivilisierte Welt steht mit Erschütterung vor dieser furchtbaren Katastrophe. Hier hätte sic einen Beweis chrcr Solidarität geben können, und man bereitete in vielen fanden große Hilfsaktionen vor. Wer das stolze Amerika tvill fich selber helfen. Man meldet aus Newyork, daß Präsident Roosevelt jede ausländische Hilfe mit höflichem Dank a b g e l e h n t h^abe. Die Spende der H a m - b urg-Amerita-Gesellfchast von 100 000 Mk. wurde zurückgeschickt, ebenso mit Dank 4 Millionen Spenden aus Can ad a!! Okun.die Vor. Staaten habens dazu! Man wird sich in Europa zu „revanchieren" wissen. Jetzt können wirunsere Wunsche nur dahin zusammenfasfen, daß es ceecht bald gelingen möge, eine neue Heimat den llnglücklichen M schaffen. Die mit imponierendem Selbstbewußtsein auf ihre eigenen Kräfte allein sich verlassenden Vereinigten Staaten werden gewiß Mittel und Wege finden, um ähnlich wie nach dem Brande von Chicago eine neue Stadt anstelle der zugrunde gegangenen erstehen zu lassen. Ja, Newyorker große Eisenkonstruktionsfirmcn sandten bereits Ingenieure und sonstige Beamte nach San Francisco zum sofortigen Wiederaufbau der Stadt. Zweifellos ürirb man meistens Stahlkonstruktionen errichten, da sich diese beim Erdbeben anscheinend am besten gehalten haben, wie auch beim Feuer, was schon der Baltimorer Brand bewiesen hat. Den direkten Beoarf an Eisenkonstruktioncn schätzt MM', auf 250 000 Tons. Immerhin täte man wohl weiser, auf weniger gefahrvollem Boden die Neugründung der Stadt zu vollziehen. Das Hilfswerk wird in ganz Amerika gründlich organisiert und aus jeder Stadt und jedem Städtchen kommen Nachrichten über Beiträge. Der gesamte llnterstützungsfonds beträgt zurzeit über zehn Millionen. Extrazüge mit Lebensmitteln werden von den Bahnen mit Rekordgeschwindigkeit befördert. Beispielsweise fährt der Regierungszug fast 2 Kilometer in der Minute. 9ioosevclt erklärte, die Regierung werde baldigst die öffentlichen Gebäude in San Francisco aufbauen und in sonstiger Weise beitragen, die Kalamität zu mildern. Der deutsche Kaiser hat durch den deutschen Botschafter die Teilnahme der deutschen Regierung und seine eigene amtlich übermittelt. Daß Kaiser Wilhelm der schweren .Heimsuchung des italienischen Volkes nicht ohne Mitempfinden gegenüberstand, beweist die Tatsache, daß er dem deutschen Hilfskomitee für Italien 10 000 Mk. überwies. Tas Ausbleiben einer persönlichen Depesche an den König von Italien wurde vielfach kommentiert, zumal andere Staatsoberhäupter gelegentlich der Vesuvlatastrophe persönliche Telegramme an den italienischen König übersandt halten. Ties in Verbindung mit der überraschenden und seltsamen Depesche Kaiser Wilhelm an den übrigens leineswegs sonderlich deutschsreunblickten poln. Grasen Goluchowski, worin er den Minister eines anderen Landes (I) als „brillanten Sekundanten auf der Mensur" ostentativ und ohne rechten Grund lobte, zeigte, daß die Beziehungen des Deutschen Reiches zu Italien manches zu lvünschen übrig lassen. Grund zu der Verstimmung gab die Marokkokonferenz. Der ital. Abg. Cirmani, früherer Untcrstaatssekretär, erklärte neuerdings einem Redakteur gegenüber, daß außer dem amtlichen Abkommen zwischen Frankreich und Italien über die Mittel- meersrage später noch ein anderes, wichtigeres von dem damaligen Ministerpräsidenten Prinetti unterzeichnet worden sei. Das letztere Abkommen sei geheim gehalten worden und wäre erst tm Laufe der Konferenz von Algeciras bekannt geworden. Dieses Wkommen habe den Konflikt zwischen Deutschland und Italien hervorgerufen. Man wird mit Interesse erwarten, welche Aufklärungen Sonntno im italienischen Parlament über die auswärtige Politik Italiens geben wird. Im Senat hat nämllch de Start in o, in der Kammer Barzilai eine Interpellation über die Stellung Italiens aus diesem Grunde eingereicht. Der tertius gaudens ist natürlich wieder Englano. Recht bemerkenswert ist, was die „Times" schreibt: Daß Italiens Eifer für den Dreibund abgekühlt sei, sei längst allseitig erkannt; doch habe die „Times" niemals geglaubt, daß der Dreibund selbst aufgchört I)nbc, Italiens auswärtige Politik zu bestimmen, obwohl der Geist in dem der Dreibund erdacht war, längst geschwunden fei. ES bestehe kein Grund, zu glauben, daß die italienischen Staatsmänner den Dreibund jeyt für weniger nötig hielten, als früher, obwohl er nicht mehr ganz zu denselben Zwecken gebraucht werde als ursprünglich geplant war, uni) es bestehe kein Grund, zu bedauern, daß die italienischen Ansichten darüber ungeändcrt feien. Der Dreibund sei in diesen Tagen gleich viel, ivas er in früheren Tagen war; er sei ein lvahres Bollwerk des europäischen Friedens; er könne nicht mehr, wenn dies je früher der Fall gewesen war, zu aggressiven Zwecken benützt werden, und daß zwei so hervorragend friedliche Mää>te wie Oesterreich und Italien im Dreibunde feien, vermindere nicht nur viele Ursachen von Reibungen zwischen diesen beiden Macksten, sondern wirke auch als H e m m s ch u h gegen zu abenteuerliche Pläne Deutschlands, ipenn je versucht werden würde, sie auSzusühren. Der deutsche Kaiser begab sich nach Ostern zu einem kurzen Besuch aus die Wartburg, von wo er nach Schlitz zum Besuche des Grasen Görtz reiste. Von dort hat er sich, ohnevorerstinGießen Station zu machen, am Samstag nach Hornburg v. d. H. begeben. Daran wird sich ein Besuch von Wiesbaden, Mainz, Donaueschingen, Essen und anderen Orten anschließen. Die offiziöse Berliner Presse betonte die Harmonie zwischen dem Kaiser und dem Kanzler, der am Donnerstag uacf) seiner Erkrankung zum ersteumale auf mehrere Stunden das Bett verlassen durfte. Fürst Bülow fühlt sich aber sehr schwach. Die Aerzte legen ihm die größte Schonung aus und verbieten jede Beschäftigung, sodaß Fürst Bülow nur jene unaufschiebbaren Akte vorgelegt werden, von denen der Reichskanzler unbedingt Kenntnis haben muß Die Aerzte ordneten dieses Maß der Schonung noch für den ganzen April an und hoffen, Bülow bis Air fang Mai soweit gekräftigt, daß er bann die Erholungsreise wahrscheinlich nach dem Süden wird an treten können. Bülow darf absolut kerne Besuche empfangen. Eine wichtige persönliche Veränderung im Auswärtigen Amt war der Rücktritt des Herrn v. Holstein, der seit 30 3al;ren im Dienste der auswärtigen deutschen Politik stehend sich durch große Sachkenntnis und persönliches diplomatisches Geschick hervorgetan. Die „Times" nannte v. Holsteins Rücktritt ein „wichtigeres Ereignis als den Rücktritt irgend eines Ministers des Auswärtigen in Deutschland oder in einem anderen kontinentalen Staate". In Südwestafrika erlitten die deutschen Truppen leider bei der Verfolgung Morengas abermals eine Schlappe, indem der Leutnant Gäbe mit acht Reitern in den Schluchten und Bergen des Südens getötet wurde. Aus D ar-es-Salaarn meldete Hauptmann5Zigmann vom 10., daß nach Nachrichten, die Händler überbrachten, der aufständische Sultan Mkiho sich fr ei willig der Station Mahcnge gestellt hat. Der Rebellen führ er Ne- toiba soll von seinen eigenen Leuten ermordet worden sein. Mitte April gingen zwei Abteilungen von Jringa zur Grenze von Usagara ab, da die Aufständischen in großer Zahl sich unterwerfen wollen.. Der Führer des, Etappe^ posten Mpengcre meldete, daß die Leute in der dortigen! Gegend jetzt durchaus friedlich gesinnt sind. sJhir die Jumben wollen den Widerstand fortsetzen. — Gegenüber auftaudjew- den Gerüchten von einem drohenden Aufstand in Sü v- t am er u n ward der „Köln. Zta." gemeldet, daß die letzten Nachrichten, die über die Zustande in Südkamerun tm Marz durch das Gouvernement nach Berlin gelangt sind, durchaus günstig lauten. Die meisten Stämme seien erst kürzlich durch den Hauptntann v. Sck;eunemann unterworfen worden unb hätten um Frieden gebeten. Zur Unterdrückung etwaiger örtlicher Unrul-en ständen Scheunemann genügend Truppen zur Verfügung. Da aber in Natal die Gefahr der Erhebung der Zulus immer größer wird, so gibt der Zustand Südafrikas weder für Deutschland noch auch für England, zurzeit Anlaß zu besonderer Befriedigung. Ein Wahlkartell der drei liberalen Parteien ist in Ostpreußen begründet worden, und es ist wüttschen, daß dieses Beispiel in Westdeutsch land Nachahmung finde, umsomehr, als sich in Darmstadt zurzeit das unerquickliche Schauspiel abspielt, daß die 9tationaIA liberalen und Freisinnigen einander geradezu bis aufs Blut bekämpfen. Wir hoffen noch immer, daß einflußreiche Männer von wahrhaft liberaler Gesinnung in Hessen mit dem ganzen Gewichte chrer Persönlichkeit das Ihrige tun zum Ausgleiche der ohne Grund über die Maßen aufgo bauschten Gegensätze. Auf dem Gebiete der Frauenfrage ist insofern eine bedeutsame Errungenschaft zu verzeichnen, als die. Uni* berfität Leipzig Studentinnen zur Immatrikulation und zu den Prüfungen mit Ausnahme der juristischen und theologischen zugelafsen hat. Für Jena liegt ein Antrag des dortigen Senats auf gänzliche Freigebung des Stu* diums aller Fakultäten an Frauen vor. Imposant gestaltet sich der Professorenprotest gegen die preuß Sch ul Vorlage, der 900 Unterschriften gefunden hat. Tie in der vorigen Woche zum Ausbruch gelangten großen Streiks wurden leider noch nicht beigelegt. Die Mehrzahl der sächs. Grubenverwaltungen sagte die neunstündige Förderschicht zu, dennoch ist die Streiklage unverändert, da die Bergarbeiter auf der Anerkennung der Organisation bestehen. In Hamburg beschlossen die Soo* laute, ün Ausstand zu verharren. Dem französischen Bergarbeiter streik, der immer bedenklichere Formen an nimmt, folgten Streiks der Briefträger, sowie der Zeitungssetzer und Papierindustrie- arbeiier. Man geht wohl nicht fehl darin, daß Klerikale die heimlichen Schürer dieser 2lusstände sind. Tie Ausständigen haben an mehreren Orten Barrikaden errichted unb bei ben verschiedenen blutigen Zusammenstößen hat e& Tote und Verwundete gegeben, auch unter den Offizieren und Soldaten, deren Verluste allein in Lens auf etwa 50 berechnet werden. Das Ministerium des Innern befürchtet, daß infolge des Setzerstreiks die Wahlkarten, mit deren Verteilung demnächst begonnen werden soll, nicht gedruckt werden können, und daß dadurch die für den 6. Mai festgesetzten Wahlen erschwert werden könnten. Dia Identität der Wähler müßte, wenn sie keine Wahlkarte hätten, erst durch Zeugen festgestellt werden, was die Wahl außerordentlich verzögern mürbe. Die konservativen und nationalistischen Journale tadeln die Regierung in heftigster Weise. Der Minister des Innern habe nichts getan zur Wiederherstellung der Ruhe. Die Regierung möge sich in Acht nehmen, sie habe schon genug Tote auf dem Gewissen, unb wenn sie nicht die energischsten Maßnahmen ergreife, müsse man sich auf die schrecklichsten Zusammenstöße zwischen! Soldaten und Aufständischen gefaßt nrachen. Die zwischen den Direktoren der Bergwerksgesellschaften und den Arbeitern durch den Minister (Slemenceau ein geleiteten Verhand* lungen haben sich rrämlich vollständig zerschlagen, da die Arbeiter auf ihren Forderungen bestehen und aus Versicherungen der Direktoren sich nicht einlassen wollen. Ueber die Ausgaben unb Einnahmen bes russischen Reiches im Jahre 1905 sind folgende offiziöses) Eingaben veröffentlicht worden: Trotz des Krieges, der Mißernte und der Unnchen sind die Ergebnisse viel besser, als man erwarten konnte. (?) Die ordentlichen Einnahmen int Jahre 1905 mit 2024 Millionen Rubel überschritten die Schätzungen des Voranschlages um 46 982 000 unb bie Einnahmen vom Jahre 1904 um 5 767 000 Rubel. Die Einnahmen im Jahre 1905 übertrafen diejenigen aller vorhergehenden Jahre mit Ausnahme des Jahres 1903, wobei zu bemerken ist, daß die durch Unruhen bseinflußten beiden letzten Monate des Jahres 1905 eine Einnahmever- minbcrung von 83 Millionen Rubel brachten. Andernfalls! würden die Einkünfte von 1905 auch diejenigen von 1903 beträchtlich übertroffen haben. Die außerordentlichen Einnahmen ,ün Jahre 1905 betrugen 793 Millionen, die ordentlichen Ausgaben 1937 Millionen und die außerordentlichen^ Ausgaben 1126 Millionen. Der Fehlbetrag von 1905 beläuft sich auf 181 Millionen. Hiervon werben 180 Millionen Rubel laut kaiserlichem Ukas vom 17. April 1906 burch eine Anleihe gedeckt. Die Angaben über das Ergebnis der Staats-' einnahmen im Februar lauten sehr günstig. Trotz des auf 6 Millionen Rubel sich belaufenden Minderertragesi der Einnahmen der Eiseirbahnen sind die Einkünfte um 14 Millionen höher als im Vorjahre.'___________________ Der neue Darmstädter Hauptbahnhof. (Original-Bericht des (Siebener Anzeigers.) (fd.) Darmstadt, 22. April. Die Main-Neckarbahil gehört zu den ersten Bahnen in Teutschland und der Darmstäoter Bahnhof dementspreckend zu den älteften im Reiche. 1846 wurde er in Betrieb genommen und 1875 der bauchen liegende Ludwigsoahnhos dem Verkehr übergeben. S)eu damaligen Verhältnissen genügten die Bahnest vollkommen. Inzwischen hat sich aber die Stadt Darmstadt bedeutend vergrößert, der Verkehr ist so stark gewachsen, daß eine Erweiterung dcS Bahnhofs bezw. ein Neubau auf die Dauer nicht mehr zu umgehen war. Seit Jahren schon schwebten zwischen der Eisenbahnverwaltung, Dem l)essischen Staat und der (Stabt Verhandlungen über die BakmhofSirage, die in allerjüngster Zeit zum Abschluß gekommen sind. Nach dem neuen, von den genannten Behörden gebilligten Projelt wird eine BabnhofS- verlcgung um 700 Meter irach Westen crjolgcn. Ter neue Dahn- Hof kommt auf die Achse des Griesheimerwegs zu liegen. Er wird für bat großen Durchgangsverkehr eingerichtet, strdaß. c- V!; *( <1 * p 1, ' Emilie Renner ist Giessen (Bismarckstrasse 30), den 22. April 1906. Giessen (Ost-Anlage 36), den 23. April 1906. Die Beerdigung findet Mittwoch, den 25. ds. Mts., nachmittags 2V, Uhr von der Kapelle des neuen Friedhofes aus statt. 2628 Die Beerdigung findet statt Mittwoch, den 25. ds. Mts., nachmittags 3 Uhr von der Kapelle des alten Friedhofs aus. Blumenspenden sind nicht im Sinne der Verstorbenen. 2629 Butzbach—Licher Eisenbahn. D-’/4 Giessen, den 23. April 1906. 2630 1842 Der Vorstand. steter Tropfen höhlt den stein nähme an seinem Begräbnis. 2639 Offenbach a. M., den 22. April 1906. 2643 2304] Giebl schönste Wäsche < s NiirechMT ROTBAND .-Sich I I Die Odenwaldlinie wird fortan fast lwrlzontal weiter geführt, sie geht über die Kastanieuattce, den Elfeicherweg und am Schnitt- punkr der Kranichsteinerstraste zwischen beit Ziegelhütten hindurch. Sie wendet sich hier südlich und läuft am Hohlen Weg wieder in die alte Strecke ein. Durch diese Führung der Linie fällt der viel beanstandete hohe Bahndamm weg, der die AuÄdehn- nung Darmstadts nach Norden und 9cvrdost seit Jahren wesentlich erschwert und gehindert hat. An der Frankfurterstraste soll später eine Haltestelle Darmstadt-9öord entstehen, der Ostbahnhof erfährt keine Veränderung. Der neue Güterbahuhvf wird zwischen dem Dvrnheimer- und dem Landwehrweg erbaut. Er nimmt das ganze Terrain bis zum Personenbahnhof ein und ist durch verschiedene breite Zufuhrstrasten bequem zu erreichen. In der Nähe des Güterbahnhofes erhebt sich auch die neue Zentral- maschiuenwerkstätte mit eigenem Bahnhof, der bis zur Mittelschneise reicht. Die seitherigen Verbindnugsgleise des Schlacht- Hoss, der Gasfabrik usw. bleiben bestehen und es bietet sich Gelegenheit zur Ausführung neuer Anschlüsse. Durch die Vahnhoss- verlegung wird die Erweiterung Darmstadts nach Westen zu in ganz neue Bahnen gelenkt. Der neue Bahnhof wird einen Kostenaufwand von etwa 15 Millionen Mark erfordern. Mit dem Bau soll im nächsten Frühjahr begonnen und er soll bis zum Jahre 1910 vollendet werden. Dann wird Darmstadt einen Bahnhof haben, der sich denen der Nachbarstädte würdig an die Seite stellen kann. zahlen bezeichnet. Buh dach, iin April 1906. In tiefer Trauer: Familien Sames-Sclimall Die trauernden Hinterbliebenen: Frau Pfarrer Kenner n. Kinder. Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, den 23. April 1906. Städtisches Hochbauamt. ©erbet ran 0 $sr | unstreitig S ArberterbewegLLng Brüssel, 21. April. Im Volkshaufe sand eine geheime Ver' sammlung von Abgesandten der Textilarbeiter aus Belgien, Holland, Deutschland, Oesterreich, der Schweiz und England statt. Dieses neue internationale Syndikat einigte sich über Statuten und einen a n s e h n l i ch e n S t r e i k s o n d S auf Gegenseitigkeit. Arbeitsvergebnng. Die Dachdecker-, Spengler- und Wcißbindcrarbcitcn für dic Unterhaltung des Gebäudes für das chem. Untersuchungsaint sollen Montag, den 30. April d. Id., vormittags 11 Nhr, bester Bernstein-Fussboden-Glanzlack mit Farbe streicht sich wunderbar leicht, trocknet über Nacht, gibt spiegelblanke Fläche und ist außergewöhnlich dauerhaft. Wohlriechender Ofeniack streicht sich leicht, trocknet.sofort, und 'iebt anhaltenden Hochglanz. 2303 Große Flasche 60 Pfennig. ----- A nnng km Zug 1 2.-4. Kl. Zug 3 2.-4. Kl. Zug 5 2.-4. Kl. Zug^iZugv 2.-4. 2.-4. Stationen Zug 2 2.-4. Kl. Zug 4 2.-4. Kl. Zug 6 2.-4. Kl. Zugs 2.-4. SIL Zug 10 3.-4 Kl. Kl. Kl. _ 740 11*0 300 600 900 Abf. u Butzbach Staatsbhs. Ank. 6*6 1026 218 515 820 1,25 745 1146 306 604 906 Bntzbach Ost 6" 1022 214 511 816 3,25 750 1162 312 609 9'2 Griedel-Rockenberg II 634 101» 207 504 809 5,75 756 H59 319 * 6'1 919 Gambach i. Hessen 627 1008 200 407 802 7,75 802 1205 325 * 6>s 926 Oberhörgern-Eberst. 621 10'12 161 451. 700 9,05 806 1211 331 622 9'1 Münzenberg 6>0 957 149 445 'M 10,55 *810 *1216 *335 *626 * 9^ Trais-Alünzenberg *610 *948 •140 •440 <74j 12,65 816 1223 3« 66-- 943 Mnschenheim II 604 942 134 434 739 14,35 821 1229 349 » 1,36 922 Hoi- und Dors-Güll IW 557 935 127 427 732 19,20 830 12-10 400 64J 10w Ank. 's r Lich 546 923 115 415 720 Heute vormittag entschlief nach längerem Leiden mein lieber Sohn, unser guter Vater, Schwiegervater, Grossvater, Bruder, Schwager und Onkel im vollendeten 64. Lebensjahre. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen v"/. den 24. April, nachmittags 4 Uhr vom Portale des alten Die Einäscherung findet in Offenbach, die Beisetzung am Dienstag, Friedhofes in Giessen aus statt. Tiefbetrübt bringe ich hierdurch zur Kenntnis, dass mein langjähriger Teilhaber Jäh« Ealtii. Giessen, den 23. April 1906. Wacliraf D”/t Gestern verschied unser verehrter Chef Das Comptoirpersonai der Firma Job. Ealth. Noll Giessen, den 23. April 1906. ■ Giessen, den 22. April 1906. Westanlage 30 nach schwerem Leiden gestern sanft verschieden ist. In dem Verstorbenen, welcher meinem Geschäfte 50 Jahre angehört hat, verliere ich einen liebenswürdigen und treuen Mitarbeiter von grosser Erfahrung und reichem Wissen. Sein vorbildlicher Fleiss und seine treue Pflichterfüllung sichern ihm ein ehrendes Andenken. Emää ■jU i Ifc.' Dem Dahingeschiedenen, der uns immer ein hochgeschätzter, liebevoller und entgegenkommender Prinzipal war, werden wir stets ein ehrendes Andenken bewahren. A J» Giessener Konzert-Verein 116. Konzertjahr KSittwOChj den 2> Wsi 1906 116. Konzertjahr Anfang abends 5*/4 Uhr pünktlich — Ende gegen 7% Uhr mit einer Hauptprobe Dienstag, den 1. Mai, abends 5x/4 Uhr in der Stadtkirche Neuntes Konzert Zweites Chor-Konzert Job« Seb. Bach Hohe Messe in H-moll Solisten: Fran Hedy BrUgelmann aus Cöln (Sopran), v”/4 Fräulein Agnes Leydhecker ans Berlin (Alt), Herr Anton Kohmann aus Frankfurt a. Main (Tenor), Herr Kammersänger Emil Llope aus Berlin (Bass), Chor: Der Akademische Gesangverein unter gefl. Mitwirkung von Mitgliedern des Kronbauer- schen Quartettvereins. Orchester: Das Vereinsorchester — Kapelle des Inf.-Regts. Kaiser Wilhelm (2. Grossh. Hess.) No. 116 — verstärkt durch auswärtige Kräfte. Orgel: Herr A. Hempel, Organist ans München, Dirigent: Grossherzogi. Universitäts-Musikdirektor G. Trautmann. VintritfQlrarfpn * 1- ^atz Mk. 5.— (Am Altar\ II. Platz Mk. 4.— (Linke und rechte Emporbühne. Llllll llldA'll lull । vordere Reihen im Schiff), III. Platz Mk. 3.— (Hintere Reihen im Schiff), unnummeriert Mk. 2.50, Studentenkarten Mk. 1.—. Text sowie Konzertführer ä 10 Pfg, in der Musikalien- Handlung des Herrn Ernst Challier (Rudolph’s Nachf.), für Studierende auch bei Herrn Hausverwalter Ritter und vom 1. Mai ab bei Herrn Zigarrenhändler Louis Lind, gegenüber der Stadtkirche. — Zur Hauptprobe Mk. 1.50, Schülerkarten Mk. —.50. Oeffnung der Kirche 41/, Uhr. Gültigkeit haben blaue Karten, ungültig sind gelbe, rote und rotweisse Karten. C^jÖo" «TW lambnrg-SBraftlitit Neapcl-Newyork Direkter deutscher Post- n. Schnefldampfercfienst Perfonen-Beförderung nach allen Weltteilen Hamburg» Frankreich Ham bürg-England Hamburg-Central-Amerika Hamburg. Venezuela fc^burg.^^olumbi^ ua-Newyork ximburg-Lo Plala Hamburg.Ostasien ) am lnrrg. Afrika Hamburg-Canada Hamburg.Westindieu Hamburg.Mexiko )amburg-Cuba vornehmlich auf den Linien Dmburg- «Lr- -NkwyorK ton Antworten nach Canada, Srasilieu, Sa Biota, Westinbien, Euba, Mexiko, Ostafien • ton Havre nach Brasilien, WeKndkcn, Kuba, Morlko. Central-Amerika: von Boulogne nach Newhork, Brasilien, La Plata. 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Hungen, den 21. April 1906. Fürstliches Rentamt: D“/ Kl'DkeHftße. Drdkiitliche Hlnist-Vttfmmlin!!). Dienstag, bett 24. Aprtt 1906, nachmittags 5 Uhr, im oberen Äemcindesaal, Kirchstraße Tagesordnung: 1. Jahresbericht, 2. Prüfung der Rechnung, 3. Mietspatronat insbes. Kalharinengassc 11,4. Erweiterung deS Schwestern- Hauses, 5. Errichtung einer Milchküche für Säuglinge. Dee Mitglieder werden hiermit auf Grund der §§ 4, 5, und 7 der Satzungen ergebens! cingeladen. ou/ Der Vorstand: 1). Schlosser. * mit Brot vernichtet radikal Rademachers Goldgelst. Patentamt!, gesch. No. 76198. Geruch- u. farblos. Reinigt d. Kopfhaut von Schuppen, befördert den Haarwuchs, verhütet Zuzug von Parasiten. Wichtig fUr Schulkinder. Flaacbo 60 Pfg. bei C. Seibel, Drog hv50^ GrasJamen Mischung für dauernden Bleichrasen , , Garteuraseu „ „ Zierrasen „ Parkanlagen u Tiergärten „ Teppichrasen 2204 „ Schatteulage Fnttergräser: Engt. Naygras Timothegras Mischung für feuchten Boden ,, „ trocken. 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Tie nachstehende Bekanntmachung bringen wir hiermit zur Kenntnis der Pferdebesitzer. Gießen, den 20. April 1906. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen Mecum. B-'/. 1. 2. 3. 4. 6. 6. 8. SS16/; Oräzay Franzbranntwein wird nur in der nebenstehend abgebildeten, gesetzlich geschützten Flasche in den Handel gebracht. Auf Etikette, Kapsel und Kork muss die eingetragene Schutzmarke angebracht sein, nur dann haben Sie die Garantie, den allein echten, durch Qualität und Wirkung alt berühmten llräzay-Franzbranntwein zu erhalten. Weisen Sie andere Präparate als Ersatz für Briizay-E’ranzbranntwein zurück. Ueberall käuflich. Zu haben in der Pelikan-Apotheke, Drogerie Georg Wallenfels, Drogerie Karl Seibel etc. signation der letzten Musterung ausivelsen, zu befestigen. Schläger und bissige Pferde fallen ausdrücklich als solche be3 zeichnet werden, um Unfällen vorzubeugen. Gießen, den 30. März 1906. Großherzogliches KreiSamt Gießen. ___________I. V.: gez. Dr. Wagner._______ Der Wert dieser Stücke ist in der Taxe mitenthalten. Fehlt eines derselben, so werden die dadurch entstehenden Kosten bei der Taxsumme in Abzug gebracht. Pferde, welche als brauchbar ausgewählt, aber zunächst nicht abgenommen werden, sind von den Besitzern bet Meldung der unter 1 erwähnten Strafe, auf drei Wochen, vom Tage der Aushebung äit gerechnet, zur Verfügung der Militärbehörde zu halten. Bis zur förmlichen Abnahme haben die Besitzer oder deren Beauftragte die Pferde zu beaufsichtigen und auf eigene Kosten zu verpflegen. Wenn die Besitzer dieser Verpflichtung nicht genügen, werden die dadurch entstandenen Kosten bei Auszahlung der Taxjumme in Abzug gebracht. 7. Bei den bereis früher gemusterten Pferden sind an den Halftern auf der linken Seile die Bestimmungstäfelchen, welche die De° Bekarmtmachung. Wir machen die Besitzer derjenigen Pferde und Fahrzeuge, welche bei der Aushebung im Falle einer Mobilmachung zu ge- stellen sind, bereits im Frieden ausdrücklich auf folgende gesetzlichen Mark geahndet. Pserdebesitzer, welche ihre gestellungspflichtigen Pferde nicht ungesäumt und vollständig vorführen, haben außer der gesetzlichen Strafe zu gewärtigen, daß auf ihre Kosten eine zwangsweise Herbeischaffuny der nicht gestellten Pferde vorgenommen wird. Der Verkauf emes Pferdes vor erhaltener Gestellungsaufforderung entbindet nicht von dessen Gestellung, sofern die Ablieferung an den neuen Erwerber noch nicht erfolgt ist. Eine Ausnahme findet nur statt, wenn nachweislich der Verkauf an die Militärbehörde, an Offiziere, Sanitätsoffiziere oder Milirärbeamte, welche sich ihre Pferde für die Mobilmachung selbst beschaffen, erfolgt war. Von Bekanntgabe des Mobilmachungsbefehls bis nach Beendigung der Pserdeaushebung ist jede Ausführung von Pferden m andere Kreise oder Ortschaften verboten. Zuwiderhandlungen werden für jeden einzelnen Fall mit der in § 27 des Kriegsleistungs- gesetzes vom 13. Juni 1873 vorgesehenen Strafe geahndet. Eine Ausnahme voll dem Gebote findet nur statt, wenn nachweislich der Verkauf an Militärbehörden des Aushebungsbezirks oder an solche Offiziere, Sanitätsoffiziere oder Militärbeamte, welche sich die Pferde für die Mobilmachung selbst beschaffen, geschehen ist. Bei der Vorführung müssen die Pferde durch den Besitzer versehen sein mit: Halfter, Trense, zwei mindestens zwei Meter langen Stricken und gutem Hufbeschlag. Bestunmungen aufmerksam: Ueberlrelungen der hinsichtlich der Stellung der Pferde zur Aushebung getroffenen Altordnungen werden nach § 27 des Kriegsleistungsgesetzes vom 13. Ium 1873 mit Geldstrafe bis zu 150 Mein Eiswagen geht von morgen ab täglich. Bestellungen werden aus meinem Kontor Frantfurter Strafte 7 entgegen genommen. 2632 Emii Sobmal! Telephon 83 Hessische* Hof. B i I RMtt-TrMMM Wen. Tie Turnstunden des Somtiterhalbjahres Dienstag, den 24. April, abends /, Uhr mit der Einführung der beiden Turnmatte in>ihr Amt. ‘ v23/* Ich lade unsere Mitglieder, sowie den Vorstand und Turnrat hierzu ein und bitte um zahlreiches Erscheinen Der erste Sprecher. MnkilMttschtN. lieber den Nachlaß des Konrad Wissig und seiner Ehefrau Christiane geb. Hofmann von Lich' ist" am 20. April, nachmittags 6 Uhr der Konkurs eröffnet worden. Verwalter: Großh. Orts-- gerichtsvorsteher Vogt in Äch. Anmeldefrist bis zum 10. Mai ds. Js. Erste Gläubigerversammlung und allgemeiner Prüfungstermin den 19. Mai ds. Js., vormittags 9V2 Uhr. Offener Arrest mit Anzeigefrist bis zum 10. Mai ds. Js. Lich, den 20. April 1906. Großh. Amtsgericht. Mtmch,-.Ü5.AM.Z., nachmittags 2 Uhr werden im Bieker'scheu Saale ver« steigert: 1 Pianino, 1 Sopha, 8 Stühle, 1 Vertikow, 1 Spiegel, 1 ov. Tisch, 1 Waschkommode, 2 Mille Zigarren, u. a. m. 2688 G e i f; l c r, Gerü/'^rnllri____r Versteigerung. Dienstag, den 24. d. Mrs., nachm. 2 Uhr versteigere ich Neustadt 55 dahier gegen Barzahlung: 1. Drei Drehbänke, 14 Handelswagen, eine Bohrmaschine, buchene und eichene Bohlen, Eichenstämme, 1 Nähmaschine und diverse Möbel. 2. Gemäß § 1234 des bürgert. Gesetzbuches: 1 Partie Post'» ansichtskarlen und Reaale. Die Versteigerung zu 2. findet bestimmt, im übrige» theillveife statt. [2627 Vorn. i .. ____________ Freibank. Heute von 4 Uhr ab: [B,3/4 ^chtveinefleifch 58 Pfg. (Klavier:: ' Stimmen < , Reparieren Polieren. 1 in tadelloser Ausführung 1 ' durch [De/t < Willi, findoiph 1 Grossh. Hess. Hoflieferant i > Pianohandlg. u. Reparatur- ' , werkstätte, Seltersweg 91. Seife • la. weifte Kernseife bei 5 Pfd. 22 bei 10Psd. 21'/,^, la. gelbe Seife bei 5 Pfd. 21H, bei 10 Pfd. 201/, la. weifte Schmierseife bei 5 Pfd. 17 H, bei lOPsd. 16l/U, tu schön. lOPfd.Zittkeimern 1,80 JL la. gelbe Schmierseife bei 5 Pfd. 16 H, bei 10 Pfd. lö1/. A in schon. 10 Pfd. Zinkeimern 1,70 L. Steiniiäaser, Neue Baue 17. Telephon 346. Frühkartoffeln weifte, gelbe und rote. Prima Speisekartoffel empfiehlt billigst J. Weisel Mi Telephon 235. Sonnenstr. 6. radikal und sicher wirkend, stets frisch bei [1273 Adolf Bieler, Drogerie 5 Marktstrafte 5 Jas tzrj N«. Aeck!e"n, tetn hrM caniil'er1 bic S'E L in d- Woche I $er lag derM^m. llnived-, -0 gongt dn'ckere'. £ "''\flrd6e 71 Sedy-Sepeidien: ° ■. hf»rr Ä'ffiai, y SW L-r {teilen, aöei bei Mgster Zell duff Moment hinter b ist anzMehmen> ((haften w bic Fu Dftb, obloohl UN Mstslongreß der Aiseier sei fein ( mehle sich deshalb zusehen und otc Mt Kämpfe mn wi Opfer in Ku Hilft ständen. 9au Moziert zn roeri irten Md in ve fann eine bedcuv Folge haben. Ossc die Mrdd. Mg. fast durchweg ich im Gefühl ihrer weit zuversichtlich in früheren Fahr! Erfahrungen crii dustriellen i taitit machten, i Maifeier wegen iommt, denn di in Breslau zu der 3n die/cr l Wxrjidjtlidjer b< Frankreich. Z herrscht völlige Lln terMangel ar Namentlich veffac auf den die r-ibt -as Kabinett Sc den yicim der Ze der Wahlen, konn von ihm nicht ve ist nun wähl dchi die äußersten M den Wahlen sXu^ Mischen Reglern doch der Sozialis toic die Zunachn, leitete llmftanb stürmischen Verl 'Aussicht. Nach fchaftttüngresscs sündigen Wei ubergegangen n Stüücn diese hä Beschlusses haben wird, da Geisel, aber j W hin au fr i ttgeren ju|-£ stoiidje,; ^Mqimden 1)1 bic Grinneru!,/;® MD um fc«» 6 lein’ S««e S 7- her etwa Wo s)T-l C,t vor R ' öleiteteii ®Qni von 15 Astytz und Qltl Mbv Reibung i