k ISS. Jahrgang Erstes Blatt Pie kevtige 'Nummer umfaßt 10 Seiten. 6. XZ «V llvljl UV II - - * ll V V l l K. L V, I t , k t fr * l,v ^- . J ■ (*/ >s zu ziehen uni) ciuf tue hierbei bctimbctc große Empfinblichköit hpR frnrranfifdipti ßTSrrrfHiMä b in ril Weilen. Sollte Frank- 2. 3. 4. 5. die die Zugänge zum Panamakanal schützen. Es liegt nahe, den Marokrokonflikt in Berglerch Venezuela und Marokko. Zum Konflikt zwischen Frankreichs und Venezuela ^fiegen zwei 'Aeußerung-en der deutschen Regierung vor, eine einer Städteordnung, einer LandgemcindeordnunH. eines Äusfuhrungsgesetzes zunt Unterstützungswohn- General-Anzeiger v Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen ictbrhd) 9)if. 2.20, durch 9lbbo(e- tu Zweigstellen monatlich 6b Pi.; durch die Post 9?lf.2.—Dtenel- fäbrL ausschl. BeNellq. Einnahme von Anzeige» für die Tagcsnuininer bis üormtttaqd 10 Uhr. Zeilenorets: lokal 12Pf^ auswärts 20 Big. Verantwortlich tüt den DohL und allgem, Teil; P. Wittkc»: füt „Stadt und Land'' und „Gciichtssaal": Ernst £>eB; für den 91 n» Aetqcnteil: Hans Beck. Donnerstag 35.Jannar 1906 Bezugspreis: o monatlich 75^1., viertel- Nr. 21 «rscheiat «»glich außer €>onntaa». Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem hesflschen Landwirt die Sietzeaer Zamilien. blätter viermal in der Woche beiqelegt. Rotationsdruck il Verlag der Brühl 'scheu Unwers.-Buch-u. Stein- bmdcrct. R. Lange. Redaktion. Ervedmon und Druckerei: tzchal st ratze 7. Redaktion 112 Verlag u.Eroed.e^rbl Adresse für Deoelchen: Anzeiger Gießen. Extraverdiensten einzuheimsen wäre. Bezeichnend genug ist, daß nicht eine einheitliche Organisation die Sorge und die Verantwortung für den Transport übernahm, sondern daß von allen möglichen Stellen ans 'Anordnungen erfolgten, wobei die heilloseste Verwirrung nicht ausbleiben konntL In Rußland ist stets eine starre Geschäftigkeit, Befehle zu erteilen, dann zu bemerken, wenn erkleckliche Geldsummen im Spiel sind. Ter Strom des Geldes wird nach zahlreichen Richtungen hin abzulenken gesucht. TaZ geschlagene, durch Ariegsgewohnheit gegen Greuel abgestumpfte Heer ist eine neue Gefahr für Rußland. Tie Mittel einer furchtbaren Strenge, die auf dem Kriegsschauplatz auf Befehl des G'ncrals Linewitsch gegen unbotmäßige Soldaten. angewandt wurden, sind in Rußland unmöglich. Ter russisch« Soldat, der sich unter dem Schutz der Revolutionäre glaubt, ist sogar gegen barbarische Worte empfindlich geworden. Tie Verwilderung unter den Offizieren, die im Kriege so grell hervortrat, daß Linewitsch eine ganze Anzahl von ihnen wie gemeine Verbrecher hängen ließ, wird auch nicht besseren Sitten und Gesinnungen Platz gemacht haben. Rur allmählich kann infolge der Weite des zuruck- zulegenden Weges und der Mangel der Beförderung das russische Kriegsheer seinen Rückzug aus dem fernen Osten vollziehen. Tas ist noch ein günstiger Umstand, daß die hinausgesandtcn gewaltigen Massen — mögen die seinerzeit von der russischen Heeresverwaltung bekanntgegebenen Ziffern zur Schreckung des Gegners auch übertrieben gewesen sein — nicht in rascher Folge zurückfluten. Toch gewinnen andererseits die Revolutionäre Zeit und Gelegenheit, eine um so intensivere Propaganda unter den heim- kehrenden Teilen der Truppen zu entfalten. Tie Umsturz^ beroegung in Rußland „holt Atem"; der gegenwärtige Zustand vermeintlicher „Ruhe" darf darüber nicht täusck-en. Und heute wird eine neue Bewegung unter den Bauern angekündigt._________________ H?oULrsche Sagesschcrrt. Der Verband Berliner Tabakinttrefsenteri-Verbanbe nahm in einer Versammlung am 24. d. M. folgende Resolution einftimmtg an: „Die vereinigten vier Berliner Tabakinteressenten-Verbände, Verein aller Tabatinteresienten für Berlin und Umgegend, Verein Tabak-Jabrikanten und -Händler, Verein Teulfcher Zigarettenfabrtkanlen, Sitz Berlin, und die Neue Vereinigung der Zigarrenhändler Berlins und Umgegend, legen entschieden Verwahrung ein gegen den Beschluß des Ausschusses des Deutschen 5) .ndelstagcs, der die Erhöhung der Tabaksteuer befürwortet hat. Dieser Beschluß ist wertlos, weil er gegen die Stimmen der Fachleute von solchen Mitgliedern des Ausschusses gefaßt worden ist, die teils absolut unsachverständig zur Beurteilung der,Verhältnisse d:s Tabakgewerbes sind, teils lediglich beabsichtigten, durch die Zustimmung zur Bier- und Tabaksteuer etwaige Belastungen von den ihnen näher stehenden Industrie- intb Gewerbe- offizielle und eine inoffizielle. Tie erstere wird repräsentiert durch ein Berliner Telegramm der „Köln. Ztg.", in dem festgestellt wird, daß Deutschland nicht den geringsten Grund hat, sich in diesen Konflikt einzumischen. Tie letztere darf man wohl erblicken in dem, die internationale Politik behandelnden Wochenrückblick der „Kreuzzta.". Tessen Verfasser, Professor Schiemann von der Berliner Universität, zählt zu den Gästen des Kaisers und pflegt diese Zeitungsoufsätze aus Grund von besonderen Informationen aus dem Auswärtigen Amt ab- zufassen. Es heißt also in der „Kreuzzta.": „In dem Streit zwischen Frankreick) und Venezuela stehen die S Y m p a t h i e c n aller rechtlich devcknchen Menschen a u f französischer Seite. Auch dürfte die Rechnung deS Präsidenten Gastro aus den Schutz durch die Vereinigten Staaten falsch sein. Er wird eine in jeder Hinsicht befriedigende Genugtuung geben oder die Folgen seiner willkürlichen und allen Rechtsbegrisfen wie internationalen Bräuchen spottenden politischen Haltung aus sich nehmen müssen." Jedenfalls wünscht Teutscyland ebensosehr im Interesse Frankreichs, wie in dem aller europäischen Staaten, daß die Washingtoner Regierung nicht die Monroedoktrin „in Gefahr erkläre und damit eine exemplarische Maßregelung des unverfronene.t Selbstherrsdsers von Venezuela verhindere. Wenn die nordam.'rikanische Union für sich das Recht beansprucht, in den politischen Wtigelegen- heiten der alten Welt mitzureden, dann sind zweifellos auch Die europäischen Staaten befugt, in transatlantische Angelegenheiten nach Maßgabe ihrer Interessen einzugreifen. Vor drei Jahren hat die deutsch-englisck)e Flottendemon- stration gegen Venezuela zu dem erstrebten Ziele, zur Unterwerfung des Präsidenten Castro, geführt. Er wird auch diesmal klein beigeben, wenn Frankreich die seinem Gesandten und damit der französischen Nationalehre zugcfügte schwere Beleidigung durch rücksichtsloses Vorgehen rächt. Sehr bemerkenswert allerdings ist folgende offiziöse Meldung ans Washington: Senator Lodge, Mitglied des Senats^usschusses für die auswärtigen Beziehungen äußerle, sich mit Bezug auf die Monroe- Doktrin de hin, die Vereinigten Staaten dürften einer fremden Macht auch die zeitwciligeBesetzung von Gebietsteilen des amerikanischen Kontinents nicht gestatten und nicht zulassen, daß fremde Mächte von solchen Häfen des Karaibischen Meeres Besitz ergreifen, Die Rückkehr des russischen Kriegsheeres. Auf die nach Rußland zurückkehrende mandschurische Armee werden von zwei entgegengesetzten Seiten Hoffnungen gegründet: von der russischen Regierung und den Revolutionären. Tie rus'ijche Regierung, der es an ausreichenden Truppen fehlt, glaubt mit Hilfe dieser Armee die Umsturzbewegung völlig zum Stillstand bringen zu können. Dagegen rechnen die Revolutionäre darauf, daß der unglückliche Krieg, die Gewohnheit des Plünderns und Mordens, die Entwöhnung von Disziplin und Ordnung das Kriegsheer derart demoralisiert haben, daß es ein Leichtes sein werde, zumal die Agitation bereits eifrig vorgearbeitet hat, die große Masse der Soldaten für die Ziele der Revolution zu gewinnen. Die Wahrscheinlichkeit spricht dafür, daß die letzteren Erwartungen eher sich erfüllen. Die man- dfchurische Armee ist in hohem Grade erbittert schon darüber, daß das geringste Maß v-on Vorsorge für ihre Verpflegung getroffen wurde. Es mag fein, daß von Petersburg aus die nötigen Mittel an^etoiefen worden find, aber es hat sich eben nach russischer Manier das Geld verkrümelt, es ist hier und dort hängen geblieben. Ter russische Dramatiker „Govol" geißelte schon vor 70 Jahren in einer packenden Komödie „Der Revisor", die demnächst im Gießener Stadttheater zur Mfführ- ung kommen soll, höchst witzig das System skrupelloser Bereicherung in allen Schichten der russ. Gesellschaft, im höheren und niederen Beamtentunt wie bei aflcn kaufmännischen Lieferanten für Behörden. Während des ganzen Krieges war dieses System gewiß nod) mehr als sonst int Schwange; nach dem Kriege, wo die Regierung alle Hände voll zu tun bekam mit der Abwehr des inneren Feindes, wurde zur Kontrolle erst recht keine Zeit gefunden. Tie große und schwierige Frage des Rücktransportes des mandschurischen Heeres ist nicht nach Zweckmäßigkeitsgründen, sondern augenscheinlich int Hinblick darauf befandet t worden, was dabei an Provisionen und anderen legung des Rechtsmittels erhielte. 2. Schon im ersten Entwurf war hervorgehoben, daß auch in Zukunst sämtliche auf Ausführung der Gewerbeordnung bezügliche Vorschriften lediglich in der nach Annahme der Entwürfe entsprechend zu überarbeitenden Voll- .rngsverordnuna zur Gewerbeordnung enthalten fein sollen. Nochmalige nach der vorerwähnten Richtung hin angestellte Erwägungen haben dazu geführt, die in den Begründungen zu einer Reihe von Artikeln enthaltenen Ausführungen Derart zu erweitern, daß sich daraus die allgemeinen Grundsätze ergeben, nach welchen bei der in Einklang mit den Vorschriften des Reichsrechts zu bewirkenden lieber arbeitung der genannten Vollzugsverordnung verfahren werden soll 3. Eine vorläufige Durchsicht der nach Annahme des Entwurfs zu überarbeitenden 39 Sondergesetze sowie die seit Abgabe der ersten Entwürfe an den Landtag ins Leben getretene neuere Gesetzgebung haben zur Ergänzung der einer Reihe von Artikeln beigegebcnen Erläuterungen geführt. II. Entwurf eine r Kreis- und Provinzialordnung. 1. Durch Einfügung einer den Beginn und den Schluß des Rechnungsjahres betreffenden Bestimmung in die von dem Kreis- und dem Provinzialhaushalt handelnden Vorschriften soll das zurzeit noch bestehende Sondergefetz, das Rechnungsjahr der Provinzen und Kreise betreffend, vom 23. Februar 1881 gegenstandslos gemacht werden. 2. Tie Bürgermeister sowie die in ihrer Verhinderung tätig werdenden Beigeordneten beglaubigen sowohl in ihrer Eigenschaft als Gemeindebeamte, wie auch als örtliche 'Polizeibeamte von jeher Unterschriften und Handzeichen. Tas Gleiche gilt für die besonders bestellten staatlichen Polizeibeamteu sowie für die die Bürgermeister in der Handhabung der Ortspolizei vertretenden städtischen Polizeikommissäre. Tieser zurzeit auf allgemeinen Rechtsgrnnd- sätzeu beruhenden Zuständigkeit der vorgenannten Beamten zur Vornahme der Beglaubigungen von Unterschriften in Verwaltungsangelegenheiten soU durch Vorsehung einer entsprechenden Vorschrift im Entwurf für die Zukunft auch noch eine gesetzliche Grundlage gegeben werden. 3. Sowohl die Reichs- wie die Landesgesetze enthalten für eine Reihe von Übertretungen Blanketbestimmungen, während sie die Schaffung des strafrechtlichen Tatbestandes landesrechtlichen Verordnungen, Polizeiverordnungen oder unter gleichbedeutenden anderen Bezeichnungen laufender. Anordnungen oder Vorschriften überlassen. Tie hiernach erforderlichen landesrechtlichen und eine Strafandrohung enthaltenden Ausführungsbestimmungen kommen dermalen in der Regel auf einem Weg zustande, der, sofern es sich um Anordnungen handelt, die gleichmäßig für das ganze Staatsgebiet gelten sollen, umständlich und, wenn Gefahr im Verzug liegt, wenig befriedigend ist. Er muß aber noch beschritten werden, weil es der Natur der Sache nach nicht immer angängig ist, sich die zum Erlaß einer allgemeinen Verordnung nach Lage des Einzelfalles erfordernd) scheinende Ermächtigung in einem vorher zu verabschiedenden Spezialgesetz stets rechtzeitig zu verschasfen. Dem soll durch Aufnahme einer Vorschrift ab geholfen werden, wonach dem Ministerium des Innern in festumgrenztem Rahmen die Befugnis zum Erlaß von Verordnungen polizeilicher Natur hinsichtlich solcher Materien ein geräumt wird, welche eine einheitliche Regelung für das ganze Staatsgebiet zulassen und erfordern. lScklnß fglgt.) be5 französischen Ehrgefühls hinm weisen. Sollte Frankreich durch Rücksichtnahme auf die Vereinigten Staaten und auf — England zu einer milderen Praxis gegenüber dem Präsidenten Castro sich bewogen sehen, dann würde sein Verhalten bei der Marokkofrage in ein eben nicht vorteilhaftes Licht gerückt werden. Es ist eine Rücksichtnahme Frankreichs auch auf England, feinen Marokko-Bundes- genoffen, an gedeutet worden. Tatsächlich hat der „Genius der beschränkten Naturen", Die Schlauheit, den Präsidenten Castro dazu geführt, in den letzten Jahren vor allen anderen Staaten England handelspolitisch zu begünstigen. Tas zu würdigen, kann die Londoner Negierung nicht umhin, und deshalb müßte es sie einigermaßen verdrießen, wenn Frankreich den edlen de Castro scharf anfaßte. , Die Staatsleiter in Paris mögen ob dieser etwas heiklen Situation eine gewisse Beklemmung empfinden, und mit vollem Recht erinnert die ,Föln. Ztg." baran, baß es vor drei Jahren Staaten — gemeint ist u. a. Frankreich — gegeben habe, die für das deutsche Vorgehen gegen Venezuela keine sonderliche Sympathie zeigten und wohl Schadenfreude empfunden haben würden, wenn Deutschland an dieser Sache „sich die Finger verbrannt hatte". Doch Teutschland sieht sich jetzt in der angenehmen Lage, feurige Kohlen auf das Haupt feines Marokkogcgners zu fammeln. Ein ungewolltes Verdienst des Präsidenten Castro. parlamentarisches aus Kchen. "R. B. ©arm[tobt, 24. Ian. lieber die jüngsten Sitzungen des Finanzausschusses der zweiten Kammer sind dieser Tage in verschiedene Darmstädter und auswärtige Blättern mehrere Berichte lanziert worden, die teilweise falsche Angaben enthalten, teilweise eine höchst einseitige Darstellung der Ausschußverhandlungen gaben. Dies ist besonders bei den Angaben bezüglich der Mehrausgabe der kleineren Stähle für die Realschulen und der Stellung des Ausschusses zu der Frage des Staatsoerlags und der „Darmstädter Zeitung". Von „großem Aufsehen" über die letztere Frage hat unser parlamentarischer Gewährsmann im Ausschuß nichts bemerkt, und wenn in jener bauern» händlerischen Notiz gesagt wirb, baß Zentrum, Bauernbünbler unb „Sozialdemokraten" (wie viel sind beim bavon im Ausschuß?) sich gegen die „unhaltbaren Zustände" ausgesprochen hätten, so halte man doch mindestens auch mit erwähnen müssen, baß z. B. Abg. Dr. Guts lei sch unb bie national- liberalen AuSschußmitglieber sich burchaus zu Gunsten bet Maßnahmen der Negierung ausgesprochen haben. sd. Der Finanzausschuß b e v zweiten Ham m e r beriet Henle u. a. die Frage der l a n d w i v t { d) a i 11 ch e n W i n t ers ch u l e n. An vielen Orten wird über den mangelhaften Bestich dieser Schulen Klage geführt. Es tvurbe in der Debatte zweigen fern zu halten." * Sozialdemokratische Theorie und Praxis. Ter „Germania" wirb aus Arnsierbam gefd)rieben: Tie niederlänbischcn Sozialisten üben Danz genau wie ihre Parteigenossen in anberen Ländern eine Praxis, die mit ihren Theorien im vollsten Widerspruch steht. Neulid) wurde beridjtct, der Sozialdemokrat Hugenboltz lasse bie Blitzzüge Amsterdam—Paris in feinem Wohnort halten, um nicht wie das vulgurn pecus oder bas Stimmvieh mit einem fahrplanmäßigen Zug zu reifen. Ter Ab7, v. Kol, der sich weigerte, in offiziellen Zeremonien in Frack z^l erscheinen, ließ sich in einer golbgestickten Uniform photographieren, um einem inbifdjen Prinzen zu imponieren. Jetzt macht man sich über den Volksfreund Polack lustig. Er läßt sich in bem fashionablen Hilversum eine Villa bauen, bereit Plan von einem ber ersten B mcifter gemacht wurde. Sonderbarerweise gestattet Volack bem seine Villa bauenben Unternehmer, die Mindest- löhne nicht i n n e z u h a l t e n und auch die Arbeiter über die Zeit hinaus arbeiten zu lassen. Wie reimt sich das mit den Brandreden Polacks, wenn er die nämlichen Forderungen für die Tiamantarbeiter stellt? Theoretisch donnern bie Herren von ber roten Flagge stets gegen ben Kapitalismus, in ber Praxis aber finden sie sich als infames bourgeois recht wohl. Die ß iwürse der revidierten hejsijchen Aerwaliungsgeletze. Wie wir schon kurz mitfeilten, sinb den Ständen die Entwürfe der revidierten Verwaltungsgesetze erneut vor- gclegt worben. Tie Vorlage enthält, gleichwie die frühere, die Entwürfe: 1. eines VerwaltungsrechtspslegegeseheS, einer Kreis- unb Provinzialorbnung, sitzgesetz, sowie eines Gesetzes über die Abänderung des die Gemeindenutzungen der Ortsbürger betreffenden Gesetzes vom 21. Juni 1852. Die nach der nm teriell-rechl liehen Seife Vor genommenen Aenderungen find zwar, so wird der „Tarrnst. Ktg." geschrieben, im Vergleich zu dem Umfang der Entwürfe nicht sehr zahlreich, guantifativ jedoch derart, daß ein näheres Eingehen auf dieselben hier nur insoweit möglich ist, als sie für die Um- und Ausgestaltung der früheren Entwürfe von grundlegender Bedeiltung finv. In dieser Beschränkung soll nachstehend eine gedrängte Erörterung der vorgenommenen Säuberungen versucht werben. L Entwurf eines Verwaltungsrechtspflege- gesetzes. 1. ES ist eine Vorschrift ausgenommen, wonach die Beteiligten möglichst frühzeitig von ber im öffentlichen Interesse erfolgten Einlegung eines Rechtsmittels Kenntnis erhalten sollen, um dadurch unter Umständen vor Schaden bewahrt zu werden. Ter Eintritt eines solchen könnte z. B. dann erfolgen, wenn eine Partei in der Annahme einer für sie günstigen Sacherledigung Aufwendungen machen würde und vielleickst erst gelegentlich der ihr nach SBodjen zur Erklärung zugehenden Beriiftingsfchrift des Vertreters des öffentlichen Interesses amtlidse Kenntnis von der Ein- lchMch! ’ 581 ihr Erscheinen zu bitjti r Lenin, WJE V Uhr, im Saale ildeu iliino sowie aller stavdrtz. Wen, HM reine, tott: MM fonne nmiscW «ernWVi * Segen bar. ■rten. öierhMe zur Verfügung, der ftaflt 1.20 Mk., Demaskierung 60 Pfg'. ^rktplatz; Salomon, Walltorslraße; Tichy, , , n mSburg. t. Der Vorstand. Mont, M -kn-ch bk DuatMt ber Mm baron !»ulb M. 6k feien nfabcntifcl), aber nicht nabnaogifch ausaebilbct. -ie -l aiterii bünbler beantragen eine Verkleinerung unb-t.e^ntrali|lc5l*np bt'[ eJZ erfüllen. — Bei bem Kapitel Laudgeslul entspann sich eine lebhafte Debatte über einen Antrag Hänsel, die von König noch Stockheim »crifiite G c ft ü t § ft n 11 o n mieber nach König -nruckzimeilegen. Läläel^ kritisierte ^daö Vorgehen der Gesintödirektton Die neue Eta ion sei ganz unrentabel. Vanbftnfimeiftcr von Willnh recht- ftrllake"die Verlegung des Geftiits. S.e sei an'Kr.mb von Wünschen ans der Bevölkerung geschehen. Eine weitere Debatte emspmm sich über die Molkereiichnlen unb eZ wurde beschlossen, die Molkerei- schule in Lauterbach fallen zu lassen. — Nach der .Torrnft. Ztg.^ ist der zweiten Kammer soeben eine Gesetzesvorlage der Ministerien bc3 Innern unb Finanzen wegen Verlängerung der Gel tun qS bau er des am 1. April 1906 außer Kraft trelenbcn provisorischen Genie inbeum lagegesetz es zuqeaanaen. Die Landwirtschaft vor dem pr eust. Abgeordnetenhaus. Abg Dr. Sch rö der-Kassel (nl.) empsiehlt, daß die Land'S^ Versicherungen statten, wo sie Darleihen gewähren, m erster Linie HMwthek'en unb nicht Reallasten eintragen ließen. ^9kbg. Glatzel fn^L : Seines Erachtens genüge es, für die eMuiig einer Lerjchnld'.ingsgreuze, wenn die landwirtschastl. Genossenschaften unter Zuhilfenahme ber Preußaukasse genügend hohe Darlehen gewähren unb dafür Sichernngshypolheken eintragen lassen, zugleich mit der Abmachung, ba& eine weitere Verschuldung ausgeschlossen sei. Abg. v. en W,chäftigung an den Sonn- und Feiertagen sind der Ert^nntnis entsprungen, daß den kauftnä.mischen Gehilfen ein Tag der Ruhe in ber Wockie ebenso not tue wie den Angestellten und Arbeitern in Industrie und Handwerk. Ter Sonntagsruhe bewirkt werben. Zumal im Großhandel und im Bankwesen bat sich die Erkenn in s V^hn gebrochen. Rücksichten auf die ausländische Konkurrenz kamen hierbei nicht in Frage, da die bfbeutenbfben Interessenten am deutschen Handel, England und Amerika, be- ftuntlich seit jeher sich völlige Sonntagsruhe gönnen. In einet Reihe deutscher Städte, wie Dresden, Offenbach, Stuttgart, Mannheim, hat die übereinstimmende Anregung der Engroshändler unb Bankiers, sich und ihren Angestellten den Genuß eines wirllich freien Tages zu verschaffen, bereits in ortsstatutarischen Verboten jeglicher Sonntagsarbeit entschiedenen Ausdruck gefunden. Noch deutlicher sprechen die amtlichen Erhebungen des Beirats für Arbeiterstatistik. Danach besteht in den Kvntoren der deutschen Handels- unb Bankhäuser schon heut für zwei Drittel aCW Angestellten die völlige Sonntagsruhe. Im Kleinhandel hat das Vorgehen der Warenhäuser, unb Konsumvereins' äd.'n, sowie zahlreiche Spezialgeschäfte bewiesen, b ß Gesck>äfte selbst mit starker Arbeiterftindschaft, die Wochentags über wenig freie Zeit verfügt, bei völliger Sonntagsruhe sehr gut gedeihen können. Grundsätzliche Billigung findet, denn auch der Ged'nke vollkommener Sonntagsruhe in den weitesten Kreisen der Handelstreibenden, bei den Prinzipalen des Engros- wie des Kleinhandels beinahe ebenso stark wie bei den Gehilfen. Die von der Gesellschaft für Soziale Reform im letzten Jahre, erbetenen Gutachten ber acht bedeutendsten kaufmännischen Vereinigungen, bie utiter 350 000 Mitgliedern über 40 000 Prinzipale zählen, lauteten noch entschiedener zu gunften der völligen Sonntagsruhe. Einmütig fordern sämtliche acht Verbände das Verbot jcglick'er Sonntagsarbeit. Und eine so ausgesprochene Handelsstadt wie Frankfurt, am Main ist im letzten Jahre auf fast einmütigen Vorschlag der Stadtverordneten zum vollkommenen Geschiftsschluß am Sonntag» übergegangen. Selbst für die mit dem SchiffahrtSgewerbe zusammenhängenden kaufmännischen Arbeiter ist keine Ausnahme von dem Sonntagsruhegebot zugelassen worden. Zeugnisse penug für die Entbehrlichkeit der Sonntagsarbeit. Eimpe speziellere Einwendungen schließlich gegen die vollkommene Sonntagsruhe, wie der drohende Verlust der Fremden kundschaft, die Belästigung der läudlickden Kundschaft, die Förderung des Hausierertums erweisen sich ebens'lls als keineswegs unüberwindliche Bedenken. München und Innsbruck, Fremdenstädte par exeellenee, und, wie gesagt, auch Frankfurt a. M. haben sich nach mannigfachen Ver- snckirn zu voller Sonntagsruhe gerade in den Monaten der Sommersaison entschloßen. Die bäuerliche Kundschaft aus dem Lande hat sich mehr und mehr daran gewöhnt, statt Sonntags nach d e m K i r ch g a n g e , nunmehr an den Markt- und Gerichtstagen der Woche ihre Einkäufe in der Stadt zy besorgen. Nach allem vorstehend Ausgeführten muß der Boden für eine vollkommene Durchführung der Sonntagsruhe im Handelsgewerbe als reif erscheinen. Nach der Ansicht ber Gesellschaft für Soziale Reform sollte denn auch die endgiltige gesetzliche Regelung der Frage diesen Verhältnissen ohne Einsck^ränkung entsprechen. Aber die Gesellschaft für Soziale Reform verkennt auch nicht, b^n einige elementare Lebensbebürfnisse des konsumierenden Publikums auch an den Sonn- und Festtagen ihre Beftiedig- mtg unabweislich erheischen. Die Versorgung der Bevölkerung mit Milch, bie Lieferung von frischem Fleisch imb andern. leicht verderblichen Waren an die eng wohnenden Stadtbewohner während der heißen Sommermonate mufa wohl oder übel auch an den Sonntagen erfolgen können; selbst in England, bem Lande der strengen Sonntagsruhe, fetzt sich dies Bedürfnis mit innerer Notwendigkeit durch. Werter liegt für die in don Fabrikvorortew der Städte arbeitende Bevölkerung solange der SamÄagnachmittag ihr nicht freigegeben ist, wie vielfach in England, dar Zwang vor, ihre Gänge zu größerem Einkauf Sonntags früh zu besorgen, da der von den Handlungsgehilfen geforderte und bringend zu befürwortende frühe Ladenschluß an Abenden der Wochentage ihnen die Möglichkeit nimmt ihre Wege noch nach Feierabend am Werktage zn erlebigen. Für die großen Ausslngs- und Wallfahrtsorte, bie an den arbeitsfreien Festtagen Tausende von Menseln oft aus größerer Ferne heranlocken, kommt ferner in Frage, daß bei völligem Verbot des Kleinhandels mit Lebensmitteln die crqukhing5-bct)ürftigcn Massen ausschließlich aus den Besuch der Sckwnkstätten angewiesen sein würden. Auch die gute Volksgewohnheit, daß der Arbeiter und Kleinoürger an einem Sonntage vor Weihnachten mit Frau und Kind gemeinsam in freudiger Muße die WeihnachtSeinkäufe zu besorgen pflegt, verdient Berücksichtigung. Allenthalben handelt es sich hier um natürliche, unentbehrliche Lebensbedürfnisse des Volkes, bereit Befriedigung mit der mißbräuchlichen Beanspruchung der K'anfmaiinsarbeit an den Sonntagen nichts gemein hat und deren fünftiiebe Unterdrückung nur Verletzungen und Umgehungen des Ruheverbotes zur Folge haben würde. Solck>en nachweislickien Notwendigkeiten muß bei der gesetzlichen Einführung der vollen Sonntagsrulw im HandelS- gewerbe ebenso Rechnung getragen werden wie in der Industrie. Tie Ausnchmen von der Sonntagsruhe müssen jedoch auf daZ allergeringste Maß beschränkt werden und durch ioechselude Ablösung^ der besckwftigten Personen wenigstens an jedem zweiten Sonntage den Handlungsgehilfen ein voller Ruhetag von 36 Stunden sicher gestellt werden. Tobei halten wir schließlich an der Erwartung fest, daß in Tetail-Verkaussstellen die gänzliche Sonn- tapsruhe mehr und mehr Eingang finden kann, sobald der Ar- bettssckfluß an den Tagen vor Sonn- und Festtagen in früher Nachinittagsstunde erfolgt, so daß die Konsumenten ans dem Arbeiterstande an diesen Nachmittagen ihre Einkäufe besorgen können. Aus und Land. (ließen, 25. Januar 1906. — Die Neichsbank ist am SamStaq aus Anlaß von Kaisers Geburtstag von mittags 12 Uhr ab geschloffen. Ie..etk KD rtzM L*e hUcncner Wetterkarte. ^rnMiN-Dramm lonn^rn. Hamburg, 25. Jan. Wegen Teilnahme an den Demonstrationen und Plünderung von Läden wurden insgesamt 65 Personen verhaftet. Hamburg, 24. Januar. Bei der Bürgerschaft ist folgender, von 39 Mitgliedern unterzeichneter Antrag eingegangen: „In der Nacht vom 17. zum 18. Januar sind bei dem VolkSauflaus auf dem Fischmarkt und in den umliegenden Straßen, be'onders am Schoppenstehl, Plünderungen von Läden nnd Verletzungen üou Privateigentum gänzlich unbeteiligter Personen in frevelhaftester Weise verübt worden. Tie Bürgerschaft ersucht den Senat in dlnbetracht der Ursachen und Bealeitumstande den Beteiligten nach Untersuchung und Feststellung des Schadens Ersatz aus Staats- mittcln zu gewähren." Zittau, 24. Jan. OberlehrerLttdwig wurde ver- hastet, weil er als Kassierer des Spar- und Vor^chtißvereinS der hiesigen Lehrerschaft 24 000 Mk. unterschlagen hat. Helgoland, 25. Jan. Durch Erschütterung bei den Schießübungen mit den großen Küslengelchützen erfolgte ein Felssturz. Algeciras, 25. Jan. In d?r gestrigen Sitzung der Marokko-Konferenz wurde die Frage des Waffen- fchmuggels wetterberaten. Schließlich nahm die Konferenz sämtliche Artikel des Entwurfes über den Waffenschmuggel mit einer geringen Aenderuna an. Rom, 25. Jan. Tie „Tribuna" meldet aus $c* eiras, in den Kreisen der Delegierten bestehe die Absicht, die Konferenz nach Madrid zu verlegen, die marokkanischen Telegierten seien aber dagegen. Eine weitere Meldung des ..Tribuna"-Korrefpoudenten besagt.. Deutschland sei entschlossen, Frankreich gegenüber nicht nach- z u g e b e n. Wien, 25. Jan. Der Ver'tich des Ministerprästdenten Frhr. v. Gautsch, da? Kabinett durch die Heranziehtmg Der schaitas und Pa ca ks als Minister ohne Portefeuille zu ergänzen, muß als gescheitert betrachtet werden, da die Tschechen für den Eintritt PacakS Bedingungen stellen, die im Hinblick auf den Widerstand der Dettlschen nicht erfüllt werden können. Bozen, 25. Jan. Auf dem Stallersattel in den Aktholzbergen wurden 5 T o u r i st e n von einer Lawine verschüttet. Ein Münchener Maler wird vermißt. Belgrad, 25. Jan. Tie Regierung beabsichtigt, die Reisenden österreichisch-ungarischer Nationalität aus Serbien auszuweisen. Petersburg, 24. Jan. Turch einen kais. Ukas vom 24. Tez. v. I., betreffend Abänderung des Wahl^ g e s e tz e s, war eine Frist von drei Wochen zur Eintragung aller wahlberechtigten Personen gegeben worden. Ta diese Frist sich als nicht genügend erwiesen hat, hat der Kaiser befohlen, dieselbe bis zum 14. Februar zu verlängern. P e t e r s b r g, 24. Jan. Ter Ministerrat sprach sich über die Zugehörigkeit von Regierungsbeamten zu den politischen Parteien solgendermoßen aus: Ten Beamten steht es frei, nach ihrer Ueberzeugung jeder be- liebigen po liti schen Partei anzugehören, mit Ausnahme der Um stürz Partei en. Ta ihre erste Pflicht darin besteht, ihr Amt gewissenhaft zu versehen, darf ihre politische Tätigkeit in keiner Weise sie an der Erfüllung dieser Hauptpflicht hindern. Leiter von unabhängigen lokalen oder zentralen Verwaltungs^weigen, denen die Begutachtung der Leistungen von Subalternbeamten und die Entscheidung über die auf Grund des vorstehenden Prinzips statthafte Anteilnahme des Ver'.valtungspersonals an der Tätigkeit in politischen Parteiett obliegt, dürfen die Stellung von Führern, Vertretern oder Mitgliedern von BureauS oder Komitees nicht bekleiden. Warschau, 25. Jan. Ein $(rReiter, der unter dem Verdacht stand, der Polizei Dienste geleistet zu haben, wurde von seinen Genossen durch Revolverschüsse verwundet und später im Hospital durch Dolchstiche ermordet. Newyork, 25. Jan. Wie der ,Mewy. Herald" meldet, ist es Frankreich gelungen, eine völlige Verständigung mit ben Vereinigten Staaten und den übri- oen interessierten Machten über dasVorgehen gegen Venezuela l^rbeirufübren. Te!efomsc!h® Kursberichte des Giessener Anzeigers, mit"« nn- ■ ” ■. ;• - UersMeÄelM Mr iß blutarm? Ivva V ii VI matogen u. Ellen. Es vereinigt bie blutbildenden, neroeuftäifenb. Eigcnschasten betb. m sich. Dazu hat es den groben Vorteil, büß es oerdauungsbe- iörtemb, appefitanregend u.wohl- schmeckend ist. ä Fl. Mk. 2.—. Erhältlich in der Hirsch- und Ä ricßMiiölhcs Äl 593[ (Krünberg. Str. 24, Wirlich. ÄH Um** ü« HÄ« *> ft Ein Maus zu verkaufen 04931 Licher Strafte 13. Berkaus in ben Verkaufsstellen Bahnhofstrasse 27 Lindesplatz 12 Blntfrischer Schellfisch in allen Größen per Pf-md 20, 30, 3.> und 40 Psg. Prm Müftn^Otr Ksblisn stt Pst. 32 not) 3ä Piz. Backfisch per Psb. 20 Pfg- a“/1 Giessener Scafischmarkt Gehra Berdux. Wütscher gefixt. 5 „ . ®t hii ?*'•! Mi ?S btt für bi, Rroalr O.fttzig, preiswert Dl UtlA zu verkaufen. Näheres Roonstrafte 82, L SFa ); Ä MieleS »Wbl.n* 4 t* •tm ÄOrffA 5,fl' Ä hnn8«* IT <,htz'ouatssrau jur morgens ges. JJV per Ltzebr. Stephaustr.29,L 0501 Normal-Hemden Unterjacken Unterhosen Strümpfe gestrickte Westen Schnlterkragen Handschuhe Shlipse Herrenwäsche empfiehlt billigst ewl Julias Schulze Rreuzplatx. Ltmm- onö Vrcllllhelz-Vtrßcigcriiiig. Es werden versteigert: 1. Donnerstag, den 1. Febr. 1906, aus den Distrikten GänSheege 3 der Forftmartei Merlau, VmncS 2-12. Lehudeimcr Linnes, Kammerwald 6, 9—11, Alter H.egwald und Kcatzbcrg ber Forstwartei Lehnheim: Stämme: 7 Eichen 2. Kl. = 7,89 Fm. (50—59 Ztm. Durchmesser, Schnittholz), 16 Eichen 8. Kl. = 10 Fm. (40—49 Ztm.. Schnittholz), 7 Eichen 4. Kl. = 5 Fm. (30-39 Ztm., Schnitt- und Bauholz), 24 Eichen 5. Kl. — 9 Fm. <25—29 Ztm., Bau und Wagnerholz), 14 Lichen 6. Ll. ---- 4 Fm. (unter 25 Ztm., Bau- und Wagnerholz), 11 Buchen 3. und 4. Kl. — 8 Fm. (30—39 Ztm.), 8 Birken 4. und 5. ftl. =» 5 Fm. (25—29 Ztm.), 2 Linden 4. Kl. = 2 Fm. Aieferu: 1 Stück 2. Kl. (42 Ztm.) — 1,39 Fm., Schnittholz. 47 Stück 3. Kl. — 30 Fm. (30—39 Ztm., Schnitt, und Baudolz>, 85 Stück 4. und 5. Kl. = 43 Fm. (Bauholz>. Fichten: 1 Stück 2. Kl. (41 Ztm.) — 1,58 Fm., 12 Stück 3. ftl. 18 Fm. tfO-89 Ztm., Schnitt. Holz., 26 Stück 4. Kl. — 28 Fm. (25-29 Ztm., Bauholz), 152 Stück 5. Kl. --- 58 Fm. (unter 25 Ztm^ Bauholz). Derbstaugen: 26 Fichten — lp2 Fm. Borgezeigt werden die Eiche» in GLn-heege 3 mrd -UmeS 4, sowie die Kiefern in Kammerwald 6. Zusammenluuft vormittag- 91/, Uhr am Pflanzgarten bei Merlau. 2. Freitag, den 2. Februar 1906, vormittag- 91/, Uhr bei Gastwirt Hörle zu Merlan auS den Distrikten KcilSkopf der Forktwartei Merlau, Linne- 11 und 12 brr Forstwartci Lchnheim: Stämme, Fichten: 6 Stück 2. Kl. --- 11 Fm. (40-49 Ztm., Schnittholz), 23 Stück 3. Kl. — 29 Fm. (30—39 Ztm , Schnittholz», 37 Stück 4. Kl. — 31 Fm. (25 — 29 Ztm.), 243 Stück 5. Kl. — lu2 Fm. (unter 25 Ztm., Bauholz), 1 Weigtanne 3. Kl. ---- 1,32 Fm. (36 Ztm). Ferner Brennholz aus den Distrikten Linnenstruth, Burgwald und Eichhcege ber Forstwartei Merlau, sowie LinneS, Buchfcheer Lehnheimer Linnes, Kammerwald, Flenjungerlops und Erlen der Forstwartei Lehnheun: Scheiter Rm.: 45 Buche, 8 Hainbuche, 2 Esche, 136 Eiche (teils rund und 2,5 Mt. lang, teils zu Werkholz geeignet), 2 Birke, 197 Kieser (hiervon 144 Di ui. rund und 7,5 Rm. 2,5 Mt. lang), 15 Fichten. Knüppel Rm.: 72 Buche, 2 Hainbuche, 6 Esche, 92 Eiche (teils Wagnerholz), 2 Obstdaum, 2 Aspe, 160 Kiefer, 24 Fichte. jSuüppctreifig Rm. : '72 Buche, 4 Eiche, 52 Kiefer, 103 Fichten (hiervon 93 Rm. in Schichien), Reisig gewöhnlich, Nm.: 112 Buche, 318 Etche, 38 Kiefern. Stöcke 'fein, Rm.: 15 Elche, 16 Kieser, 4 Fichte. Stöcke grob, Nm.: 21 Buche, 51 Elche, 83 Kiefer, 69 Fichte. Auskunft erteilen für beide Tage die Großherzoglichen Forflwarte Müller zu Mücke und Knauß zu Stangenrod. Gründerg, 23. Januar 1-06. ÄWi-WM Stein unter Steinen von Sudermann *”l‘ am Montag den 29. d. EL Der Vorverkauf der Eintrittskarten bei Herrn Challier (Mk. 5.—, 4.—, 3.—, 2.—, für Tbeaterverelnsmilfllieder Mk. 4.50, 3 50, 2.50, 2.—) hat begonnen.____________________________ Kreppet« täglich frisch bei 230 Hosbäcker ^©38 Mäusburg 12. j/agr bleue dE HDIseiifrOcbte Erbsen (Riesen) Pfund 16 Pf. Erbsen, grüne , 10 P'. Erbsen, gespulten , 16 Pf. Erbsen, geschälte , 18 Pf. «ohne» (Perl) v 20 Pi. Linsen, Deutsche , 28 Pf. bei Ptund ‘h '$f. | btni,1et- Alle- gut kochende Qualitäten L. Steinhäuser 17 Neuen Baue 17_ 161 Garantiert reiner [601 Bieiei-SttaWtaif in Gläsern u. offen bei Emil Fischbach. Neues rotes Portemonnaie I mit ca. 46 Mk. Inhalt v. Löwen- * I gaffe bis Ecke Sck-anzenstr. ber* I loren. Gegen gute Belohnung . I abzugeben Schanzenstr. 22, |u517 <9 W 6(.7r ®UBer W bei 0372 r DatkilftVmffltfr Krauskopf ft. , „---- n 'Mr.rX'&rrttn in I Uo23l 2 Ztnuner zu oernueteu. OOOOOOOGO. ■ LarlEuIerIV.Ww.,Schüt;enslr.lb t-1 jLSLyLmögt i. gleich. Branche. Schriftliche Angebote unter 0489 Lunger AMm 3 für das Kontor unserer Zigarren' ncb™iÄo Mädchen f. Küche 11. Hau- b. hoh. Lohn gesucht. Näheres in b. Geschäsis- Itelle des Gieß. Anzeigers. [533 Renil. Laussrau od. Mädchen gesucht. Gr. Sietnweg 9. [ovlO 519j Dienstmädchen gesucht. Vleuflabt 24. Stephauflraffe 34 Schölte geräumige Wohnung, 6 Zimmer, Babeztnun., Gas, mit all. Zubehör zu vermieten. [108 Ztt erfragen Stephanstr. 15, II. bei Frau Hein eck._____________ 5481 Schöne Ö-Ztrnmer-Wohn., neu emgerichtet, nut all. Zubehör zu vermteien. Bahnhoistr. 59. 5r. Für bie vielen Glückwünsche und Beweise freundlicher Aufmerksamkeit anläßlich unserer filbcr-ue« Hochzeit sagen wir Allen auf bleiern Wege unseren innigsten vnd herzlichsten Dank. ß98 Karl Erdmann nud Fran. Lollar, ben 25. Januar 1906. 2231 Zwei 2-Znnmerwohn. mit , I allen Bequetttlichketl. Lahnstr. 5 I los ztt-v. Näh. Schtllerstr. 26. Muns.-Wohng. ^ahnho'str. 15, 4. t tz. besl. atts 3 Zimm.,2Kantm.u.Zttb., ' " I neu berg., 15^k ntonatl., f.soi. oftva't. tn bekannter Güte, täglich frisch ücrtn. Näheres tm 2.St. [603 P. Pleitier, Neustadt 24. 605[ Sch. g. 3-Z.-W. t.b.Babtthol- l I Hrnyte z. v. Näh. H. b. Westanl. 15. Grotzer Laden Seltersweg, zu vermieten. [809 Näheres Plocksiraße 1.________ Laden nut ob. ohne Wohnung, sofort beziehbar. [0490 Näheres Neustabt 14, pari. 0522[ Schöne 3- u. 4-Znumerio. Husten unb Heiserkeit der Wunsch mit Stallung) zu v. Kinder staunenswert wirkt. Tie 5 Karl Euler, Hainmstr. 5. Flasche faltet 50 Pfg. und 1 Mark. —> 3—« — Machen Sie bitte einen Versuch. , C^ö”c fit?J Germania-Drogerie [361 L” 411 i28ß Carl Seibel, FrankfurterSlraste. I bermieten. Neustadt 41.^286 sabrik gesucht. Stenograph (Syst. Gabelsb.) und Maschinenschreiber bevorzugt. — Bewerbiingen mit Photogr. u. Gehaltsanspr. erbet, an Bitu.. L C-°°s. [ H-nch-^utt , bnug auf mct)ter; gal)rc niietEn Tüchtige I gesucht. Spät.Kani nicht ausgeschl. Km!)-llüd WojÄliiciisoriiitt an den Eieftener Anzeiger erbeten, bei gut. Lohn für bauernde Arbeit /^„ier bürgerlich. Mirtagstisch. D.e 11. Etage meines Hauses I sesutht. ss' E, Bleichstrane 21, I. Seltersweg 7o, bestehend aus Eisenwerk Marienhütte 8 Zimmern nebst Zubehör, Gr.-Anheim. seither von Herrn ftruj Nowack' -------------------- Für MUiiäreffetteu» ob. jebee I ^st!sNNN1 4?l?nn,er' aiidere Geschäft vorzügl. passend. abgeschl. Korridor u. mittelgr. HauS am Braudplatz ollem Zubehör an ruhige Familie biUifl ju ocrfauien. rUc?C,uimCfCljii o 1 * n?4«? Schriftliche Aniragen uni. 0351 lUanf Ww., KaplanSgaffe 2. an d. Giestener Anzeiger exbcicu. Zwei oder drei unmöblierte 77—7—7— -----r- ” Zimmer, elefr. Licht, Badeein- Ällltth. iloionialio.^fiah rid)lung, sofort zu vermieten, an verkehrsreichem Platze hier u. 2551 Grünberger Strafte 22. neu erbaut. Viertel zu verkaufen. 05241 Stube mit ob. ohne Bett Schriilliche AiUragen unter 482 ;u pcrmieien. Tiefenweg 18. an den Wienener Anzeiger erbeten. ............ — ...... «tytirfinfP'~ ' ♦ w 4411» ü ♦ Diobueiie» Zimmer zu venu. Umsatz 370 hl Bier. Ansehnlicher 221&J-----Siid-Anlabe^O, III. , Umsatz von Wein und Zigarren.! Schönes, sreunbl.mübl. Zimmer Wohnungsmiete 1800 Mk., ver> zu venn. Neuen Baue 2, I. [0480 haltnisseyalber unter günstig. Be- Schon möbl. B)ohn- u. Schlasz. bingungen billig zu verkaufen. ,n Deriu. Bleichstrafte 21. [0384 Schnstl. Anfrageit imter 0401 l576 Elsschranffabrik, Lich. Zchristsetzeriehrimg zu Ostern gesucht. 251 Bnchdrockerei J. Ifeinert. I. Krämer, [258 Konbitorei und Eais, Gieften. Für mein Drogen- u. Chcuti« kalien-Geschäft juche zu Ostern *A Lehrlinge mit guter Schuldilbung. [555 Löwen-Drogerie W. .llilbmger, SeUersweg. Lehrlingsslelie Für ben Sohn achtbarer Eltern ist auf bein Kontor einer hiesigen Wein - lÄrofthandlung Lehrlings- stelle offen. Schriftl. Melbungen il. 528 an ben tÄieft. Anz. erbeten. Aßiizcr PsttKesnchk | Friedrich lagnns 10 rseidengaffe 10 llLMMdimI! Im Stricken, Anstricken [om. Anweben v.Strümpfen empfehle ich mich angelegentltchst. Strickgarne (beste Qnalitälcn) habe stets vorrätig. Myr- Preise billigst. "DT Ernestine Hopfner vriiuberger Strafte 17. | 4 Zimmer | Zwei eleg. 4-Zimmerwohnung. mit Äiäbchenkammcr u. Bleichpl. Friedrichstr. 6 p. sofort zu Perm. Auskunft erteilt Rechtsanwalt Römhelb^Seltersweg 56.___[569 Schöne 4-Zimmerw. m. Zubeh zum 1. April zu vermieten. [479 Zu erfragen choetbestr. 50, v. 0314| 4Z.-Wohng.,(ÄaS,Wasse^ ev.a.Werkst. >vrauB3lzer,£übmiL7.