Zweites Blatt Nr. 7V 156. Jahrgang ErfchekU IL-Nch mit Ausnahme des Sonntag«. Die „Glehener Lamtlienblätter" werden dem ,9lnxeifler viermal wöchentlich beigelegt Der ^helftjchs Laadwtt^ erjchetm monaUlch einmal. Freitag 23. März 1006 Rotationsdruck und Verlag der Brüh lieb« UnwerfttätSdruckerei. 8L Lange. Gretzea. Redaktion, Expedition u. Druckerei: SchulOr-K. Del. Nr. 6L L^legr.-Adr.: Anzeiger tSicßai. Eeneral-Anzeiger, Amt;- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. politische Tagesschan. Kolonial-Maitreffen. H. Berlin, 22. März. Zn der schier endlosen Debatte über den Kolonial-Etat klammert man sich im Reichstage an Kleinlichkeiten und betrachtet die Zustände in Kamerun oder Teutsck-Ostafrika vom heimischen Kirmturm aus. Manche unserer Volksvertreter möchten, wie es scheint, in unseren afrikanischen Besitztümern am liebsten jeder dunkeläugigen Schonen einen Siitenwächter beigesellen. Dabei macht es einen komischen Eindruck, das; gerade die Sozialdemokraten, welche dock) sonst in sexuellen Dingen einer freien Anschauung huldigen, am schärfsten den Lebenswandel der deutschen Reicksbeamten in den Kolonien observieren und jedes Schäferstündchen eines Meisten mit einer Schwarzen der deutschen Kv- lonialpolitik aufs Sündenkonto schreiben. Ein öftreichischer Großspekulant, der, was ja auch anderwärts zuweilen vorkommt, tvegen allzu auffälliger Bereicherung seines Geldbeutels beim Bau neuer Smienenstränge vor Gericht mußte, suchte sich in seiner Verteidigungsrede u. a. mit der Bemerkung zu rechtfertigen, daß man Eisenbahnen nicht mit Sittensprüchlcin bauen könne. Die Berechtigung zu übertriebenem Profit bei Vcrkehrsunternchmungen scheint uns recht anfechtbar. Doch eine erfolyreickie Kolon ial- volitik läßt sich wohl nur mit der Rücksichtslosigkeit der spanischen Konquistadoren treiben. Nehmen die im Punkte sexueller Moral sehr prüden Engländer, ein öffentliches Aergernis an dem Leben und Treiben der Offiziere und Beamten in ihren Kolonien? Da muß sich schon etwas ganz Außerordentliches ereignen, bis sich die Oeffentlichkeit in England damit beschäftigt! Und welche Gräuel müssen sich bei dem lebten Kampfe zwischen den amerikanischen Regierungstruppen und den aufständischen Philippinos zu- getragen haben! Aber trotzdem bleiben die nüchternen Amerikaner recht kühl dabei. Nur der deutsche Reichstag ist moralisch so feinfühlig, daß er das bistckwn schmutzige Kolonialwäsche mit einer Gründlichkeit und Umständlichkeit reinwäscht, aus der man die Absichtlichkeit herausmerkt, die deutsche Kolonial- politik vor aller Welt so schlecht als nur möglich zu macken. Herr v. Puttkamer ist gewiß zu tadeln, daß er seinen Haushalt durch eine Berliner Lebedame repräsentieren ließ. Oberst Leutwein soll sich indes seinerzeit ebenfalls so eine Art Cousine aus Deutschland mitgebracht haben. Es ist^wahrlich keine Kunst, von dem weichgepolsterten Fauteuil im Sitzuugs- saale des Reichstags aus Moral zu predigen den Pionieren oeutscker Kultur im fernen Afrika, die selbst in den gesichertsten Gegenden täglich dem Tode ins Auge sehen müssen und die unter ganz anderen Bedingungen und Verhältnissen leben wie wir in unterem Vaterlande. Man sollte dock die parlamentarische K'ritik an dem Kolonialwesen auf das notwendigste besckränken und sich dafür um so gründlicher, wenn man schon nicht anders kann, in den Kommissionen ausreden. Das Ausland pflegt uns doch auch nicht eine Generalbeichte seiner Kolonialsünden abzulegen. • Eine Kraftprobe des Zentrums. Aus Berliner parlamentarischen Kreisen wird uns geschrieben: Sicherem Vernehmen nach ist die Ko l on i a l d e b a t t e dieses Jahres noch nicht zu Ende. Matthias Erz- Berger, der gesprächigste Herr deS Zentrums, plant eine Kraftprobe seiner Partei. will vom Erbprinzen Hohenlohe die bündige, unzweideutige Erklärung verlangen, daß Herr v. Puttkamer nicht wieder auf seinen Posten nach "Kamerun zurück- gelassen wird. Mill ober kann der Erbprinz diese Erklärung nicht abgeben, so wird, wie e§ heitzt, das Zentrum denEtatfür Kamerun nickt bewilligen. Rosa Luxemburg hat bekanntlich die Redaktion des „Vorwärts" verlassen und ist zur Propaganda der Tat übergegangen. D. h. sie begab sich nach Rußland, um dort bei der weiteren Verwirrung der inneren Verhältnisse zu helfen. Lange hat das Vergnügen nicht gedauert. Im Dezember überschritt sie die Grenze: Mitte März meldete der „Vorwärts" bekanntlich ihre Unschädlichmachung in Warschau. Als sie begeistert die glorreiche russische Revolution feierte und zur Nachahmung anfeuerte, da wurde ihr entgegengerufen: Gehen Sie doch selbst hin und helfen Sic Ihren Landsleuten! Wie der „Vorwärts" schreibt, waren es einige „Tintenkulis der bürgerlichen Presse", welche die arme Rosa so anhöhnten. Das ist nicht wahr! Nicht die bürgerliche Presse hat der liebenswürdigen Dame diesen Rat gegeben: er wurde ihr in Jena aus den Reihen der zielbewußten Genossen heraus hohnvoll ins Gesicht geschleudert. Die „Tintenkulis der bürgerlichen Presse" hatten nichts zu tun, als den Sitzungsbericht abzudrucken. Rosa Luxemburg hatte am 22. September die russische Revolution als Vorbild hingestellt, andersdenkenden Genossen „jegliches Verständnis" abgesprochen und mit dem Rufe „Zum Kampf! Zum Kampf!" geschlossen. Genosse Dr. David wollte davon nichts wissen. Er sagte u. a.: Die Rosa (Heiterkeit — sich verbessernd) die Genossin Rosa Luxemburg har auf die Verhältnisse in Rußland hingewiesen (Zurufe: Sie soll doch hin geh en). Tie Revolution in Luxemburg (stürmische Heiterkeit — sich verbessernd) die Revolution in Rußland kann für unsere Verhältnisse nicht maßgebend sein. . . . Was die Genossin Luxemburg sagt, ist voller Wahnsinn, doch er hat Methode!" Also mit der Erfindung von feiten der „Tintenkulis" ist es nichts!! Rosa Luxemburg soll übrigens, wie jetzt ein Warschauer Blatt meldet, vor ein Kriegsgericht gestellt werden. Ihre Verhaftung erfolgte im Augenblick ihrer Abreise nach Deutschland, als sie in einer Droschke zum Bahnhof fuhr, um die Heimreise anzutreten. Sitzung Ser StaStverorSneten. Gießen, 22. März. Anwesend: Oberbürgermeister Mecum, die Beigeordneten Curichmcmn und Georgi, die Stadtverordneten: Dr. Ebel, Eichenauer, EmnieliuS. Euler, Jaber, Gabriel, Dr. Gutfleisch, Dr. Haberkorn, Heichelheim, Helfrich, Huhn, Jann, Jughardt, Keller, Kirch, Krumm, Löber, LooS, Orbig, Petri, Dr. Schäfer, Schwall, Wallenfels und Dr. Wimmenauer. Baugesuche und dergleichen. Ein Gesuch des Mehgermeistcrs Rothschild für Marktüraße 18 geht dahin, daß das einen halben Meter in die Straßenfluchtlinie vorstehende Haus desselben in seinem hinteren Teil umgebaut werden soll. Die Versammlung erklärt hiermit ihr Einverständnis, da das Haus hierdurch nur unerheblich im Wert gesteigert wird. Die Firma Kaufmann & Co. hat am Schiffen- bergerweg seinerzeit ein Hintergebäude errichtet unter Uebernahme der Verpflichtung bis 1. April d. I. auch das Vordergebäude zu errichten. Die von der Firma nunmehr erbetene Fristverlängerung wird bis 1. April 1908 genehmigt, da bis dahin jedenfalls der Schiffenbergerweg als städtische Straße übernommen werden wird. Städtische Herstellungen, Arbeitsvergebungen usw. Tie Benutzung von Oswalds (Sorten als Standort von Karussells, Schaubuden und dergleichen hat den Anwohnern schon öfters wegen des damit verbundenen Lärms Anlaß gegeben, um eine Verlegung des sog. JuxplotzeS nach- zusuchen. Es wird nunmehr vorqeschlagen, den Schweinemarktplatz als Juxplatz zu benutzen. Um den Platz für diesen Zweck zugänglich zu machen, ist eine Rampenanlage nötig, wofür 550 Mk. erforderlich sind. Stadto. Löber til mit der Verlegung einverstanden, hat aber insofern Be- denken, weil der Schweinemarktplatz bei Hochwasser öfters unter Master steht. Der Vorsitzende erwidert, das Hoch- waster trete gewöhnlich in den ersten Monaten des Jahres ein, also zu einer Zeit, in der der Platz als Juxplatz kaum m Anspruch genommen werde. Die Versammlung ist mit der vorgeschlagenen Regelung einverstanden. Ein Gesuch des Lesehallevereins wegen Vergrößerung der Räume der Lesehalle wird auf Wunsch des Vorstandes des genannten Vereins heute nicht in Behandlung genommen, da eine Abänderung der bett. Wünsche erfolgen soll. Für die Ausführung von Entwässerungsarbeiten durch das städtische Gas- und Wasserwerk ist eine Personalvermehrung notwendig, da der für die Vorarbeiten, insbesondere die Anfertigung der Zeichnungen zur Verfügung stehende eine Techniker bei der Masse der vorliegenden Aufttäge nicht ausreicht. Die Versammlung erklärt ihre Zustimmung dazu, daß zu diesem Zweck zwei Techniker vorübergehend angenommen werden. Bei den Feldbereinigungsarbeiten wurden auch die Feldwege an der Hardt neu hergestellt. Inzwischen wurde einer derselben so sehr durch das Abfahren von Steinen aus den dortigen Brüchen, namentlich durch die Feldbereinigungsgesellschast in Anspruch genommen, daß eine abermalige Herstellung notwendig ist. Tie Versammlung ist einverstanden, daß diese Arbeit unter Zuhilfenahme der Dampfwalze vorgenommen wird. Die Feldbereinigungs- gesellschaft trägt die Hälfte der dadurch entstehenden Kosten. Stadtt. Euler macht bei der Gelegenheit darauf aufmerksam, daß auch die Waldwege zum Teil sehr zerfahren sind, und gibt zur Erwägung anheim, ob diese für die Holzabfuhr nicht zeitweise, namentlich bei nasser Witterung, verboten werden könnten. Die Stadtv. Löber und Helfrich glauben, daß dies nicht angängig sei, während Stadtv. Tr. Wimmenauer ben Vorschlag für durchführbar hält. Auf Vorschlag des Vorsitzenden soll sich die land- und forstwirtschaftliche Deputation mit der Sache beschäftigen. Einige Herstellungen am Leichen »vagen- schuppen werden oon Fuhrunternehmer Ludwig Euler, der gegenwärtig die Leichenwagen fährt, vorgeschlagen, uni die diesem obliegende Reinigung der Leichenwagen zu erleichtern. Es wird beschloßen, längs des Schuppens einen 6 Meter breiten Streifen zu pflastern, was 310 Mk. kosten wird; die übrigen Vorschläge, wie Beleuchtung des Schuppens im Innern, Anbringiing eines Kutscherbocks an dem besseren Leichenwagen usw. werden als überflüssig abgelehnt. Für die Desinfektionsanstalt wird die freihändige Anschaffung eines weiteren Desinfektionsapparats gutgeheißen ttnb eine Summe von 110 Mk. hierfür bewilligt. Mit der notwendig gewordenen größeren Reparatur des Kochkessels in der städtischen Kaserne ist die Versammlung einverstanden. Die Kosten können auf laufenden Mitteln bestritten werden. Die Vergebung der Weißbinde arbeiten für den Neubau der höheren und erweiterten Mädchenschule hat eine Eingabe der hiesigen Weißbindermeister hervorgerufen. Die Arbeit war in 4 Losen ausgeschrieben und bei dem am 21. Februar abgelaufenen Termin ivaren die geringsten Angebote beim 1. Los oon Wagner 3334 Mk«, beim 2., 3. und 4« Los von Birkenstock und Schneider 3450, 3387 und 3764 Mk., während die geringsten Forderungen von Weißbindern 3635, 3536 und 3914 Mk. ivaren. Rach Artikel 90 erhielten, da Bedenken nicht vorlagen, für das erste Los Wagner und für die drei übrigen Birkenstock und Schneider den Zuschlag. Am 28. Februar wurden die Verträge hierüber abgeschlossen. Am 10. März lief dann die Eingabe der vereinigten Weißbinder ein. Die Baudeputation habe, da an der Sache nichts mehr zu machen war, mit Mehrheit beschlossen, den Stadtverordneten vorzuschlagen, in Zukunft die Arbeitsausschreibungen auf die betreffenden Handwerkszweige zu beschränken. Wie der Vorsitzende ausführt, könne ja so beschloffen werden, aber diese Regelung stehe in Widerspruch mit Artikel 90 der Städteordnung, der bei städtischen Arbeiten und Lieferungen öffentliche Ausschreibung verlange, während Artikel 92 in besonderen Fällen ausnahmsweise ein Abgehen von dieser Bestimmung vorsehe, die dann nur mit Zustimmung der Stadtverordneten erfolgen könnte. Stadtv. Petri bemerkt, gerade die letztere Bestimmung hätte dem Oberbürgermeister Veranlassung geben sollen, die Zustimmung der Stadtverordneten einzuholen. Auch die früheren Oberbürgermeister hätten darauf gesehen, daß die Arbeiten stets von den betr. Handwerkern ausgeführt würden und er hätte nicht geglaubt, daß dies in Gießen je anders gehandhabt würde, daher rühre auch das verspätete Eingehen der Beschwerde. Durch die Art der Vergebung sei das gesamte Handwerk beunruhigt worden. Man brauche doch auch später die Handwerker für die Flickarbeiten. Ter Staat habe seinerzeit gegen die heimischen Handwerker ganz anders verfahren, als sie von einem auswärtigen Weißbinder unterboten worden seien. Tie Weißbinder hätten sich zu einer Innung zufammengeschlofsen. um geordnete Verhältnisse zu bekommen, aber nicht, um die Preise zu erhöhen und den geforderten Preisen seien die mit den staatlichen Baubehörden vereinbarten Arbeits« bebingungen zugrunde gelegt worden. Er persönlich beteiliget sich übrigens nicht mehr an städtischen Ausschreibungen. Ter Vorsitzende erklärt, er habe sich au die gesetzlichen Bestimmungen gehalten und damit lediglich seine Pflicht getan. Auch fein Vorgänger habe in solchen Fällen das> stabtische Interesse jederzeit gewahrt und die Arbeiten an ben Wenigstiiehmenden vergeben. In Mainz müßten die: städtischen Behörden bei Vergebung der Verwaltungsarbeiten nach dem vom Stadtv. Petri angeführten Snstem schlechte Erfahrungen gemacht haben, denn nach Zeitungsnachrichten wäre die Stadt dabei wesentlich teurer behandelt worden, als die Staats- und Militärbehörden. Stadtv. Krumm hält es für schwierig, daß die Stadt die Funktionen der einzelnen Handwerker auseinander halten solle. Im vorliegenden Falle seien die Differenzen zwischen den einzelnen Forderungen ja gering, aber es gebe Leute, die es nicht für recht halten würden, wenn man die Arbeiten nicht an den Wenigstnehmeuden vergeben wolle. Uebrigens halte er es nicht für eine Aufgabe der Stadt, die Funktionen der einzelnen Handwerkszweige zu trennen, das sei vielmehr Sache der Handwerkskammer. Wenn es ohne Schädigung der Stadt möglich sei, könne man ja die bett. Handwerker berücksichtigen. Auch die einheimischen Handwerker allein zu berücksichtigen, sei nicht möglich, denn wenn alle ©e- meinben das durch führen würden, wären gerade die Gießener Handwerker vielfach die geschädigten. Einen Beschluß im Sinne der Baudeputation zu fallen, halte er für gefährlich, dagegen sei er dafür, daß die Stadtverordneten gefragt würden, wenn es sich um größere Arbeitsvergebungen handle. Stadtv. Schmoll erklärt sein Einverständnis mit den Ausführungen des Stadtt. Petri. Auch der Art. 92 der Städteordnung sage nicht, daß der Oberbürgermeister berechtigt sei, die Arbeiten ohne Zustimmung der Stadtverordneten zu vergeben. Man solle den einzelnen Hand- r erlern die Möglichkeit lassen, etwas zu verdienen, auch wenn es eine Kleinigkeit mehr koste. Oberbürgermeister ecum macht auf Artikel 91 der Städteordnung aufmerft sam, nach dem er zur Vergebung der Arbeit berechtigt war, da die Preisforderung unter dem Voranschlag blieb. Stadtv. Petri sprach nochmals im Sinne seiner früheren Ausführungen. Stadtv. Dr. Gut fleisch führte aus, manj müsse im allgemeinen daran festhalten, daß die Grund-, lagen der Entschließung bas Gesetz fein müsse. Es sei nicht zu vergessen, daß die Arbeiten auch an Handwerker vergeben worden seien. Ter Anttag der Baukommiffion könne bedenkliche Folgen haben, man komme damit zu einer engen Zunstaufsassung. Es fei ein wesentlicher Vorteil für das Handwerk, daß man oie alte Zunftverfassung aufgehoben habe, und er wolle von dieser Art Schutz des Handwerk nichts wissen. Es fei nur von Fall zu Fall zu bedenken, ob nicht größere Arbeiten an mehrere Personen zu vergeben seien, da hierdurch eine Konzentration des Großkapitals! vermieden werde. Bei größeren Vergebungen sei es zweckmäßig, die Mitwirkung der Baudeputation bezw. der Stadtverordnetenversammlung herbeizuführen. Stadtv. Krumm weist darauf hin, daß es auch Steuerzahler gebe, die überhaupt nichts für die Stadt machten, und spricht sich ebenfalls für losweise Vergebung aus. Stadtt. Petri glaubt nicht, daß sein Antrag zur Einführung des Zunftzwanges führe, da ja auch dann noch die freie Konkurrenz bleibe. Stadtt. Tr. Gut fleisch ist nicht gegen die Bestrebungen der Innungen aufgetreten, verwirft aber den Zwang. Tie Abgrenzung, was Weißbinderarbeit sei, sei nicht so leicht und mit dem vorgeschlagenen Verfahren höre die freie Konkurrenz auf. Ter Anttag der Mehrheit der Baudeputation wird hierauf gegen 6 Stimmen abgelehnt. Arbeitsvergebungen. Die Fuhrleistungen für ba§ Tiefbauamt sind für die nämlichen Preise an die seitherigen Unternehmer vergeben worden, nur Hch. Roll VII habe dem nicht zugestimmt, da ihm der seitherige Preis von 8 Mark im Winter und 11 Mark im Sommer zu niedrig sei. Deshalb sei hierfür Ausschreibung erfolgt und es wurde dem Vorschlag zugestimmt, ihm die Fuhren für 9,60 Mk. bezw. 12 Mk. und 5 Mk. für Deckreiser wieder zu übertragen. Die Kohlenanfuhr für das Gaswerk besorgte seither Fuhrunternehmer Appel für 7,80 Mk. pro 200 Zentner und ebenso die Koksabfuhr für 4 Pfg. pro Zentner. Sein Vertrag läuft am 1. April ab und wurde am 1. Januar nicht gekündigt, sodaß er für ein Jahr weiter läuft. Nachträglich wurde Appel vorstellig, die Preise auf 9 Mk. bezw. 5 Pfg. zu erhöhen, was im Jahr eine Steigerung von 5035,50 Mk. auf 5715,50 Mk. bedeuten würde. Die Versammlung ist mit dec Erhöhung einverstanden. Die Vergebung der Schreibmaterialien soll im Jahr 1906 zu denselben Preisen geschehen wie seither, nur für Kohinor-Bleistifte wird der Preis für 12 Stück von 2,50 Mk. auf 3 Mk. erhöht. Rechnungsangelegenheiten und Voranschläge. Der Rechnungsabschluß der Omnibusgesell-- schaft ergibt für 1905 einen Fehlbetrag von 3745,80 Mk. und der Vorstand der Gesellschaft bittet, diesen Fehlbetrag zu decken, damit das gemeinnützige Unternehmen weiter bestehen kann. Die Versammlung ist hiermit einverstanden. Die Vorlage der Rechnung und des Verwal- tungsberichts für 1904 findet feine Beanstandung; die oon den Stadtv. Heichelheim und Krumm über einige Punkte erbetene Auskünfte werden erteilt. Ter Voranschlag für das Gas- und Wasserwerk für 1906 wird debattelos genehmigt. Es ist darin vorgesehen, von dem Betriebsuberschuß des Wafferwerks nichts an die Stadtkasse abzuführen, nm eine stärkere Schulden- tilgung zu ermöglichen. Auch der Voranschlag der Elektrizitätswerkkasse findet Genehmigung, auch hier wird keine Abführung an Sie Stadtkasse vorgesehen, dagegen eine stärkere Schuldentilgung (36 700 Mk., nahezu 20000 Mk. mehr). t F Z n Die auf städtischem Gelände stehende Halle gebeten werde. 3 Betrag von »l Militärgemeinde. Pfarrer Euler. a n d a ch t. 6 • führirng aus. Pfarrer Euler. 4’ e * > I H' Dieser hat sich bereit er- Auch die Stadt stimmt 6 K erklärt, eine Stadt wird dem städt. 4 4 4 4 4 4 6 4 k'/. 3 6V. 8 ’ Mf 1 isi Eigentum des Herrn Dichter, klärt, sie so lange stehen zu lasien. der Ueberlassung zu. 4l/,8 4 5 F 8 Universitätsfeier. Die Universität hat sich bereit Anzahl Exemplare zu übernehmen und an die das gleiche Ansinnen gerichtet. Die Sache wird Ausschuß für die Universität überwiesen. Bereits früher hat die Versammlung einen Nachmittags 2 ’/2 Uhr : Kinderkirche für die MatthäuSgemeinde, Pfarrer D. Schlosser. Abends 7 */< Uhr: Geistliche Musikaufführung des evangelischen Kirchengefangvereins. Die Vereinigung der konsirmierten männlichen Jugend der Matthäusgemeinde fällt aus. Mittwoch, den 28. März, abends 6 Uhr: 5. Passi 0 nZ» ar I;? Mrchliehe Nachrichten. Evangelische Gemeinde. Lätare, Sonntag, den 25. März. Gottesdienst. In der Stadtkirche. Vormittags 9^2 Uhr: Pfarrer D. Sch losser. Vormittags 11 Uhr: Beichte und heiliges Abendmahl für die Pfarrer D. Schlosser. In der FohanneSkirche. 5 <7, i 3 n 4 5 b 8 30 000 Mk. anläßlich der Universitätsfeier bewilligt und mit dem Ausschuß der Universität für die Jubelfeier wurden Verhandlungen über die zweckdienlichste Verwendung dieses Fonds geführt. Man kam dahin überein, 2 0 000 Mark für Stipendien an Studenten reichsdeutscher Staatsangehörigkeit zu stiften. Es ist dies das erste Stipendium für nichthessische Studierende. 5000 Mark werden für die Universitätsbibliothek gestiftet, die für Anschaffung von Werken sozial-wissenschaftlichen Inhalts und solche verwandter Gebiete verwendet werden sollen. Die verbleibenden 5000 Mark werden zunächst zurückgehalten, sie sollen beim Fest selbst für Straßenschmückung usw. verwendet werden. Wenn zu diesem Zweck nicht alles gebraucht wird, fließt der verbleibende Betrag der Stiftung für die Universitätsbibliothek zu. Der Ankanf des Aktieubranereigeländes. Der Vorsitzende führt zu den hierüber in der letzten Sitzung gegebenen Aufklärungen aus, Herr Bichler sei bei ihm gewesen und habe ihm gesagt, er wolle die Aktien der Aktienbrauerei kaufen und ihm das Gelände angeboten für die Stadt. Jedenfalls habe er so sagen wollen und sei auch von einer Anzahl der Anwesenden so verstanden worden. Der größte Teil der Versammlung aber und auch die meisten Preßvertreter hätten ihn so verstanden, als habe er gesagt, Herr Bichler hätte ihm mitgeteilt, er habe die Aktien bereits gekauft. Durch diese schärfere, von ihm nicht beabsichtigte Auffassung sei es dann zu den scharfen Ausdrücken mehrerer Redner über Herrn BichlerS Verhalten gekommen, was jedenfalls nicht geschehen sei, wenn seine Aeuße- rung so wie beabsichtigt, verstanden worden sei. Beig. Georgi führt aus, anschließend an das vom Oberbürgermeister Gesagte erkläre er, daß er in der Sitzung der Stadtverordneten vom 8. März bei Besprechung des Ankaufs des Aktienbrauereigeländes die Aeußerung „man könne darüber denken, wie man wolle" wohl nicht getan haben würde, wenn er die den Ankauf betreffenden damaligen Mitteilungen des Herrn Oberbürgermeisters so aufgefaßt hätte, wie derselbe sie gemeint haben wolle. Sto. Schm all bittet der Stadtverordnetenversammlung Noch die Briefe eines Rechtsanwaltes an Frau Bichler, und dieses Rechtsanwaltes an den Oberbürgermeister vorzulegen, damit den Stadtverordneten völlige Aufklärung über die Angelegenheit werde. Stv. Kirch bemerkt, er habe geglaubt, mit den abgegebenen Erklärungen sei die Sache erledigt. Herr Bichler habe vollständig korrekt verfahren. Der beste Beweis dafür sei, daß er der städtischen Verwaltung angeboten habe, die Kaufnotul für ungiftig zu erklären und das Gelände zum Verkaufspreis wieder zu übernehmen. Rach längerer Geschäftsordnungsdebatte, ob überhaupt noch über die Sache verhandelt werden solle, wird mit beträchtlicher Mehrheit beschlossen, die ganze Angelegenheit, auch die Frage der eventuellen Rückgabe des Geländes, als erledigt an zu sehen. Errichtung neuer Schulstellen an der Volksschule. Im letzten Schuljahr waren in den drei Mädchenklaffen Ae5 untersten Jahrganges der Volksschule je 61 und in den drei Knabenklaffen je 58 Kinder. Für die diesmaligen Anmeldungen ist bei den Mädchenklaffen eine so große Vermehrung der Schülerinnen bestimmt zu erwarten, daß die Errichtung einer 4. Klaffe notwendig sein wird. Auch bei den Knaben ist dies nicht ausgeschloffen. Die Schaffung weiterer Schulräume würde voraussichtlich nicht notwendig sein. Es wird beantragt, sowohl für die Mädchen wie für die Knaben je eine weitere Klaffe zu errichten, wenn bei den Anmeldungen die Zahl 200 erreicht wird. Stadtv. Jaiin gibt zur Erwägung anheim, ob man nicht den Anmeldetermin auf die Zeit vor Ostern legen könne, damit die Vorbereitungen für die ev. Errichtung neuer Massen in Ruhe getroffen werden könnten. Tie jetzt 12 Jahre alten Schüler, die bis jetzt in 3 Klassen unterrichtet worden seien, sollten nach einer ihm gewordenen Mitteilung nunmehr beim Uebergong in die 2. Klasse nur noch lin 2 Klassen unterrichtet werden. Tamit komme man auf 60 Schüler in der einzelnen Klasse, was entschieden zu viel fei, wenn man den Kindern das Maß von Kenntnissen in Leben mitgeben wolle, was sie zu ihrem Fortkommen 4 6 4 4 4 41/,! 4 4 4 4 3'/. 4 ' 37. 3 3V, F 37, 4 4 3V. 4 4 4 4 4 4 F- Die Firma Emil Roth beabsichtigt die Herausgabe eines Wegweisers durch Gießen gelegentlich der R 7 V . 1. n 3 87t 8 4 87. 37. 3 4 87, 3V, 3 87, 3 3 ■ 4 87, 3 4 4 4 37, »L Der Voranschlag de? Stadterweiterungsfonds ficf)t zum erstenmale eine Schuldentilgung von 25 000 Mk. vor. Stadtv. Schwall kann der vorgesehenen Verstärkung des Fonds um 200 000 Mk. nur zustimmen, wenn die Kommission hierfür entsprechend verstärkt wird und schlägt die Wahl des Beig. Georgi und des Stadtv. Wallenfels hierfür vor. Der Vorsitzende macht darauf aufmerksam, daß hierzu eine Veränderung deS Statuts notwendig sei, die der Genehmigung des Ministeriums bedürfe. Die Stadtverord. Emmelius und Löber unterstützen den Vorschlag Schwalls, mit dem sich zunächst di-' juristische Kommission befaffen soll. Der Voranschlag selbst wird genehmigt. Der Vorsitzende teilt sodann mit, daß der Voranschlag für 1906 fertiggestellt sei und voraussichtlich vom nächsten Montag ab aufgelegt werde. Jetzt schon könne er mitteilen, daß eine Erhöhung des Steuerausschlags nicht erforderlich fei. Die Versammlung erteilt ihm die erbetene Ermächtigung, die nötigen Ausgaben einstweilen bis nach der Voranschlags »Beratung machen zu können. Die Gebühren für die Benutzung desSektions- zimmers sollen, einem früheren Antrag des Stadtv. Dr. Haberkorn entsprechend, nicht zur Erhebung gelangen, wenn die betr. Obduktion von dem Arzte honorarfrei vorgenommen wird. Das Uuiverfitätsjubilaum. Von dem Rektorat der Landesuniversität ist ein Schreiben eingegangen, daß für das im Juli n. I. zu feiernde 300jährige Jubiläum der Landesuniversität u. a. ein großes Festessen und ein Kommers vorgesehen sei und hierfür um Ueberlassung der Faßhalle der Aktienbrauerei 'ff ' ? 5 !> ' '5 Katholische Gemeinde. Samstag, den 24. März 1906. Nachmittags um 5 jlhr und abends um 8 Uhr Gelegenheit zur heil. Beicht. Sonntag, den 25. März 1908. 4. F a st e n s 0 n n t a g. Vormittags von 61/. Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beicht. , um 7 Uhr: Tie erste heil. Messe, vor und in derselben Austeilung der heil. Kommunion, „ um 8 Uhr: Die zweite heil. Messe. „ um 9' 2 Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 5V, Uhr: Christenlehre; daraus Fasten-Andacht, Mittwoch, 28. März 1906. Abends um 6 Uhr: Fasten-Andacht. Israelitische Religionsgesettschaft. (fcotksbienfl. Sabbathfeier am 24. März 1906: Freitag abend 6J.0 Uhr. Samstag vormittag 8.30 Uhr. Nachmittags: 3.30 Uhr. Sabbathausgang 7.30 Uhr. Wochengottesdienst: morgens 6.45, abends 6.00 Uhr. 17. 4 l 27t. 47s 47s 4 4 4 4 Vermischtes. • Vater und Tochter. Vor anderthalb Jahren verschwand die 12jährige Tochter eines Schlächtermeisters in Oberschlesien. Der Volksmund brachte damals das Gerücht auf, der Vater habe sein Kind ermordet und in die Wurst gehackt. Der Fleischer verlor seine Existenz und wurde in Untersuchung gezogen, die ergebnislos verlief. Nun war aus dem Groß-Rosener RettungShause vor kurzem ein Mädchen entlaufen, und ein Gendarm in Oberschlesien griff ein vagabondierendeS Mädchen auf in der Meinung, es sei daS entlaufene. In Groß-Rosen stellte sich dies als Irrtum heraus, man behielt das Mädchen aber dennoch in Fürsorge. Bei den fortgesetzten Nachforschungen nach seiner Herkunft erinnerte man sich der Angelegenheit des Schlächtermeisters in Oberschlesien. Man ließ ihn nach Ober-Rosen kommen. Er mußte sich im Zimmer verstecken, während man daS Mädchen nochmals einem Verhör unterzog. Es blieb dabei, feine Eltern zu haben, und behauptete sogar, hinter dem Sarge des VaterS hergegangen zu sein. Nun forderte man daS Mädchen auf, sich einmal umzudrehen, ob eS den Mann kenne, der im Winkel stehe. Schluchzend gestand es nun, daß der Mann sein Vater sei. Dieser konnte sich kaum fassen vor Freude darüber, daß der Verdacht deS Mordes nun von ihm genommen. Das völlig verwahrloste Mädchen, das Monate in keine Schule gekommen war und die ganze Zeit vagabondiert hatte, wurde der Fürsorgeanstalt überwiesen. * Hildesheim, 22. März. Unter Vorsitz des Regierungspräsidenten fand hier eine Versammlung statt, um die Bildung einer Aktiengesellschaft für ein hier zu errichtendes Stadttheater in die Wege zu leiten. Das Resultat der Beratung war der Beschluß, die Aktiengesellschaft z,l bilden. Sie soll 250000 Mk. aufbringen und hierzu Aktien im Betrage von je 1000 Mk. ausgeben. Der Theaterbau ist auf 850000 Mk. veranschlagt. Die erste Hypothek in Höhe von 500000 Mk. wird die Stadt, eine weitere von 1 00000 Mk. eine hiesige Brauerei übernehmen. * Kleine Tagesckrvnik. In Barmen wurde die Gattin des Malzsabrikanten v. H. in dem Kohlenraum der Fabrik tot ausgefunden. Die Frau ist durch Hammerschläge ermordet worden. 9dS mutmaßlicher Täter wurde ein Fabrikheizer verhaftet. — In Berlin sind mit dem Automobil, durch welches vor kurzem der Chauffeur Hummel tödlich verunglückte, jetzt wieder zwei Personen verunglückt. Das Automobil rannte gegen das Trottoir und überschlug sich. Die beiden Insassen wurden berausgescl'leudert und erlitten erhebliche Verletzungen. — InEssen (Ruhr) überfiel ein Italiener die 14 jährige Tochter eines Metzgermeifters, als diele aus dem .Hause trat, und versuchte, ihr einen Kvrb mit Wurftwaren zu entreißen. Auf das Hilfegeschrei des Mädchens kamen Paffanten herbei. Der Italiener zog einen Revolver und feuerte mehrere Schüsse ab, wodurch das Mädchen schwer verletzt wurde. Der Täter entkam. — In S t e t- tin verhaftete die Kriminalpolizei einen schweren Einbrecher und deffen Frau nach hartem Kampf. Bon drei mit der Verhaftung Betrauten Kriminal-Schutzleuten wurden zwei durch Messerstiche verwundet. Der Mann, der sich mit A^t und Revolver zur Wehr setzte, wurde hierin von seiner Frau unterstützt. Der Mann hatte in der letzten Zeit zahlreiche schwere Einbrüche verübt. All 6""" die infolge oonErnährungS" flUfik | 3 (Ö 83 8 IPn ftßrungen, Blutverlusten, ® >llv^fi ■ B I I Stillen ufro an nervösen Erscheinungen, Schwäche, Herzaffektion re. leiden, sollten sich durch den Gebrauch von Bioson iibezeugen, wie rasch die Ernährungsstörungen zu heben sind. Man schreibt: Zittau, 3. 'Mai 1905. Das mir s. Zt. gesandte Bioson habe ich mit großem Nutzen verbraucht, es hat mir recht gut getan, ich litt an Ischias, Magen- und Nervensehiväche, wofür ich nochmals meinen innigsten Dank ausspreche und werde es weiter empfehlen. Nochmals bestens dankend Achtungsvoll Frau M a r i e P a 11 m a n n geb. Schönfelder. Unterschrift beglaubigt durch den Sachs. Notar Dr. jur Theodor Link. Bioson ist erhältlich in Apotheken, Drogerien rc. das halbe Kilo-Paket zu drei Mark, mit Bonillonextract oder mit Caeao, ersteres zur Suppenbereitung, letzteres als Morgengetränk. Man verlange vom Biosonwerk Bensheim die Broschüre mit dm Berichten über die von den Professoren, Aerzten und in Krankenhäusern re, erzielten Erfolge. 5% Vormittags 9'/. Uhr: Pfarrassistent Knott. Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst für die Johannes» gemeinde. Pfarrassistent Knott. Abends 6 Uhr: Pfarrer Euler. Am nächstfolgenden Sonntag, Judica, den 1. April, Beichte und heiliges Abendmahl für die Lukas- und Johannesgemeinde im Abendgottesdienst. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. Montag, den 26. Marz, abends 8 Uhr: Bibel stunde (letzte) im Konfirmandensaale der Johanneskirche. Text: Jakob. 5« Pfarrassistent Knott. Abmdinahlsfeiern mit Beichte für Lukas- und Johcmnes- gemeinbe finden noch statt: Sonntag, Palmarum, den 8. April, Gründonnerstag, den 12. April, jedesmal im Abendgottesdienst. Karfreitag, den 13. April, im Vormittagsgottesdiensr. Die auf Sonntag abend verabredete Vereinigung der konfirmierten männlichen Jugend der Lukasgemeinde fällt wegen der Passionsauff brauchten. Auch aus pädagogischen Gründen empfehle es sich, die Klassen nicht zu sehr zu bevölkern. Oberbürgermeister Mecum hält ein Bedürfnis zu weiteren Klassenteilungen nicht für notwendig, ba eine Ueberfüllung der Oberklassen nicht vorliege. Der Aufncchmetermin müsse nach den bestehenden Vorschriften bis zum letzten Tag vvrm Schulbeginn dauern. Für die noch nickt schulpflichtigen Kinder, die zugelassen werden könnten, könne der Termin früher gelegt werden und das sei in diesem Jahr geschehen. Stadtv. Jann spricht nochmals im Sinne seiner früheren Ausführungen und findet dabei die Unterstützung der Stadtv. Krumm und Eichenauer. Stadtv. Löb er beantragt Verweisung an die Schulkommission, während Beigeordn. Georgi ausführt, es sei all das beschlossen worden bezüglich neuer Staffen, was der Rektor und der Oberlehrer beantragt hätten. Wenn man weiter gehen wolle, müsse man zunächst weitere Räume beschaffen. Nach weiteren Ausführungen des Vorsitzenden und des Beig. Cu r s ch- mann, die die guten Leistungen der Volksschule hervvr- heben, findet der Antrag des Schulvorstandes Annahme. Verschiedenes. Ter Gießener Fußballklub von 19 05 bittet um Ueberlassung eines Spielplatzes auf dem Trieb. Die Baudeputation beantragt Ablehnung, damit die Spaziergänger nicht gestört würden. An der Debatte hierüber beteiligen sich in einem der Bitte der Gesuchsteller mehr oder weniger günstigen Sinne die Stadtv. Kirch, Krumm, Faber, Helfrich, Wallenfels, der Vorsitzende und Beig. Georgi, worauf ein Antrag des letzteren Annahme findet, zu gestatten, das das Spiel dort vorgenommen werden könne, solange keine Belästigungen stattfinden, ohne den Platz ausdrücklich als Spielplatz zu überlassen. Tie e Van g. Kirchengemeinde ist für das neue Pfarrhaus in der Kirchstraße zu einem,Straßenkosten- beitrag von 1177 Mk. herangezogen worden und erhebt aus rechtlichen und Villigkeitsgründen Einspruch dagegen. Tie Versammlung ist der Ansicht, daß die Heranziehung berechtigt ist und beschließt, dem Einspruch keine Folge zu geben. Gärtner Moser will einen 100 Qm. großen Lagerplatz am neuen Friedhof pachten. Tie Versammlung stimmt dem zu. Für die Uebernahme der Unterhaltung der Bücking scheu Grabstätte hat der kürzlich verstorbene Rentner Bücking, der erst anläßlich seines 90. Geburtstages eine Stiftung von 50 000 Mk. gemacht hat, der Stadt ein Vermächtnis von 6000 Mk. gestiftet, mit der Bestimmung, daß ein eoent. Ueberschuß zu Wohltätigkeitszwecken Verwendung finde. Für die Unterhaltung der Grabstätte sind nur die Zinsen von 1375 Mk. erforderlich. Die Versammlung beschließt Annahme der Stiftung mit dem Bemerken, daß diese auch erfolgt sei, wenn die Unterhaltungskosten die Zinsen des Kapitals überstiegen hätten und beauftragt den Vorsitzenden, der Familie des Stifters den Tank der Stadt auszusprechen. Der Vertrag über das Halten der Faselochsen wird zu dem seitherigen Betrag von 1200 Mk. mit Herrn Simon verlängert. Ein Wirtschaftskonzessionsgesuch von Emil Sick für das Haus Nordanlage 1 (RolandSeck) findet Befürwortung, während ein Gesuch für den Asterweg (12 Apostel und ein solches für Bleichstraße 7 (Moseltal) keine Befürwortung finden sollen. Geriehtssaal. Ein grelle» Lickt auf die Pol i z e i z u stä^rd ein Oschersleben warf ein Prozeß, der vor dem dortigen Lchöffen- gerickt gegen den Stadtverordneten und Verleger deS dortigen „Generalanz." Stöter verhandelt wurde. Stöter hat man dien Strauß mit der Polizei auözufechten gehabt. Nack einer^Vcr- handlmig vor dem Landgericht zu Halberstadt äußerte tptöter int Eisenbahnabteil über die Polizeisergeanten Wiedenback, Lange und Franke, daN sie gemeingefährliche Leute feien und ins Zuckthans gehörten. Wegen dieser Beleidigung wurde er angeklagt. Er gab zu, die Aeußerung getan zu haben, aber in folgender Form: „Wiedenback, Lange und Franke sind Leute, die m i ck m 0 r d e n w 0 l l e n , das sind gemeingefährliche Leute, die gehören ins Zuckthans". Wiedenbach trat als Nebenkläger auf. Er verdächtigte sofort den Gerichtshof, daß die Akten gefälscht seien mit Hilfe eines Rechtsanwalts. 37 Zeugen wurden vernommen. Dem Polizeiseraeanten Franke wird uachgewicsen, daß er den Polizeisergeanten Röper verleumdet hat und dafür bestraft ist. Mehrere Zeugen bekunden, daß er auf der Wacke erzählt habe, wenn er wolle, risse er auch die Amtsrichter rein. In Hötensleben hätte er den Amtsrichter so weit gehabt, daß dieser Knie fälle vor ihm gemacht habe. Verschiedene Zeugen sagen aus, daß Fr an le bei dem Restaurateur Benecke eine Mark von einem Spielteller gestohlen, Polizeisekretär Briehm, daß Franke ibn verschiedentlich a n g e 10 g e n habe. Lange verweigerte die Aussage, als ihm vorgehalten wird, daß er in der Kaiserstraße ohne jebc Ursache dreimal auf den Arbeiter Tom all a geschossen habe, worauf ihm der Revolver abgenommen worden sei. Wiedenbach hat in der K'essel- schen Gaststube erzählt, day Franke Stöter n i e b e rsch ießen würde; das bezeugte unter Eid die Frau Kessel. Rechtsanwalt Schrader bekundete, daß Wiedenbach in der Halberstädterstraße zu ihm gesagt habe: „Du Lump, du Vagabund, dick Krüppel müßte ick hier gleichauf der Straße totschießen." Polizeisergeaut Röper habe sich überzeugt, daß W. fa lsche E in t r a g u n g e n in dem Wacktbuche gemacht habe. Aehnlich belastend war eine ganze Reihe anderer Aussagen. Der Gerichtshof sah trotzdem den Wahrheitsbeweis nickt im allgemeinen als geführt an; er fei nickt zur Ueberzeugung gekommen, daß die Polizeisergeanten gemeingefährlich seien. Es wurde auf 100 Mark Geldstrafe gegen Stöter erkannt. (Nack dieser Beweisaufnahme war die Freisprechung des Angellagten zu erwarten. Das Merkwürdigste an der Sache ist aber, daß man die belasteten Polizeibeamtcn nicht vom Amte suspendiert hat. D. R.) Eiyerrvahtt-^ltung. — Die Betriebsergebnisse der preußisch - hes- sisckvn Eise n bahngem eins ch ast beliefen sich int Februar auf insgesamt 129 327 000 Mk., das sind mehr gegen den gleichen Monat des Vorjahres 20 803000 Mk. oder auf einen Kilometer 3755 Mk. (plus 540 Mk.) Davon entfielen auf den Personen- und Gepäctverkelw 29 057 000 Mk. (plus 3 138 000 Mark), auf den Güterverkehr 91 495 000 Mark (plus 17 097 000 Mark! In der Zeit feit Beginn des Recknungsjahres betrugen die Einnahmen 1 563 865 000 Mark (plus 110 556 000 Mk.) ober auf einen Kilometer 45 891 ML (plus 2443 Mk.). Davon entfielen auf den Personen- und Gepääverkebr 438 795 000 Mark (plus 30 830 000 Mk. , auf den Güterverkehr 1031 358000 Mk. lplus 73 917 000 Mark). '■ * Ä £)eit.»llno. St?b. 1873/74 i.to, 100 do. Ser. ’n 3 unk. 88.40 do. do. 98.60 Preußische (Eonfote M. 1000/2000 do. abgest. 4 'Brrnü. .< 1907 unt b. v. 1902 Ser IT 112.23 Ungar.-Ealizische . sif. i. S. '. S. Borarlberg 72.60 Lire do. 3 M. V/ Bukarest do. v. 1886,97,190 Kovrnbag. v. 1901 unk. 1011 2043r Sächsische Rente qar, Ser. 2 . 1908 102.40 85. b. v. 1888 82 90 4*1, do. do. i. Boden Kr. S. 53 n 54 unk. b. 1906 bis inel. Ser. 52 . . 100.90 do. Kr. 41/, Bosnien tt. Hereegov. v. 1902 unk. 1913 M. do. do. Lire 106.10 66.10 100 60 ö. fl. Standesherrlichc Anleihen. M. und Comninnab Provinz.ial- Obligationen. r. 102 do. 4V, s- st- 4'/, Eileub. Nentcnbank 99.90 do. do. 4 5'/« Oest. E.-B. St. Sch.-Bersch, /conv. 97.40 M. 1884 8 1881/8«, 92,93 M. 99 50 Lose Bank 165. 97.30 Badische Bank . M. II 84. M. 64.30 97.90 11 v. 1896 stenerfr. do. v. 1891 Lit. H . . M. 600 Dereinsbank . n 8 Fr- M. 1000 ö. fl. 150; 2V, 100. Anrechtscheine . b. 1908 unk. Unverzinsliche Lose. Lstr. unk. b. 1906 4 Fulda v. 1901 Ser. I M. unk. b. 1910 27.50 Pes. inn. G.-Anl. v. 1887 . Rhein. Kreditbk. M. 600/1000/1200 abgesi. v. 1905 do. M. 600<1200 1890 Rhein. Hyp.-Bank M. 1000 Schaffbaus. Bankver. . Südd. Bodenkredit-Bank . M. 600 v. 4 98. Lstr. Ultimo 98. Fr. Tndnstrie-Aktien Lstr. Pfandbriefe. 4 Mainz do. do. Frk., Hyv.-Bk. Ser. 14 unk. b. 1906 Mannheim Eisenbahn-Prioritäten do. Inländische unk. b. 1903 3V, 1905 HI L unk. b. 1905 4 8V, do. v. 1904 do. do. do. 1899-1901 4 Nürnberg b. 1913 unk. 1902 unk. b 1913 a. b. 1908 unk. 41/, Offenbach b. 1906 unk. 4 Oest. Süd (Lomb.) stf. L G. 400 31/, do. v. 1901 Fr- Ser. 311-330 unk. b. 1913 31/, do. v. 1883 abgeft. Io. E. v. 71 L G. 3*4 3 3 amort. ab 1907 . amort. ab 1910 ReichSbauk frankfurter DiSkonto-Gelellschaft M. 600'1200 Dresdner Bank . . M. 600/1200 do. do. 4 ö 5 8 1888 1897 102 60 103.25 83.75 75 25 101.10 98.25 4 3V: 3 do. do. do. do. Fr. Fr. mitgetcilt von der do. do. do. do. do. b. 1906 . b. 1911 . 4V, 4 4 4 4 3 67. 4 4 4 5 5 5 4‘Ä 4 4 500 500 ö.fl- Kr. M. Kr. 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 5 do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. 6c. do. do. do. do. unk. unk. unk. ffi. c«. 01. (S. m. 61. 100 80 97.90 do. do. do. do. do. tc. Ser. 16 Ser. 18 Ser. 20 i. P- i. G. 125— 164- 123— 124.60 148.10 3 4 4 3 5 5 do. do. unt. unk. 197 — 144.80 4 6 4 4 4 4 4 4 4 4 4 87, V 4 5 öflG Kr. 103— 94 90 87.40 100.30 103.10 68.40 100 60 100.20 do. do. do. do. do. v. v. 1903 1879 1900 M.! 110— Tlr.! 106.10 99.«0 100.30 14830 150.30 4 4 4 4 99.10 52.90 53 75 loo.io 99.80 M. Fr- 75.20 102— 101.30 102 — 72.70 116.80 4 4 5 99.20 99 30 99.70 99.70 99.30 M. ö.fl. 88.30 98 7" 94— 89.10 94.70 94.30 85.60 do. do. 500 200 97.80 97 80 97.80 98.20 M. 1000 Tlr. 100 98— 98 50 98— 99— 8V, 3V, 4 4 4 4 4 io. do. do. do. da Südd. Snß. E.'B i. G. v. innere v. 1888 . . äußere Gold«Anl. v. i. ®. I G. 106.30 96.70 67.10 100 — 100.7-- 10010 104 40 o.fl 200 ö. fl. 200 ö. kl. 200 . M. 600 . s. fl, 350 67. 9 ! 77, 4 57, 5 5 10 4.3 5 do. do. do. do M. Fr- 101.40 82.30 3 V, 3»/ 3V, Franken-Allee, garant. v. Frankfurt Franks. Hof r. 105 Neue Boden r. 102 Schweiz. Central ti. 1880 . MoSkau-Kalan unk. 1915 Russische Südokt 97 ftairrfr. 2V.1 12.95 8 0 0 5V, 6 7 100.50 99 10 100 - 0 9«.50 98.80 do. do. do. do. >. Bdkr. do. do. do. Bav'er-Rentk do. Gold-Rente ...... do. einbeitl. Rente (conti.) . . . do. StaatS-Rente Oest. E.-B. 5t. Sch.-Versch. (conti. do. do. Gießen do. do. do. do. do. do. do. do. do. Westd. do. dv. do. do. do. 101.50 99.50 ö-fl M. ö.fl. 102 50 ■ 84*50 8. ff. M. 105— 102— 97 50 106.50 37, 37, 3^ Kr. 1400 ö. fl. 200 ö. fl. 260 M. 1200 Tlr. 200 . 600/1200 unk. b. link. b. unk. b. unk. b. unk. h. Rumän. do. do. do. do. cons. ti. 1890 steuerfr. conv. unit. ti. 1903 Bagdad-Bahn Pes. Lstr. M. 1901 1888 1895 1898 . 1900 unk. B. ti. 1900 400 400 400 Rbl — Lire 10150 M.> 10.1 30 Argent. do. do. do. do. do. V. 1886 . v. 1895 . n. 1886 . Ser. 30.33 v. 1901 abgest v. 1887 v. 1««1 v. 1896 v. 1«9R unk. b. unk. b. i. G. ti. 1"03 i. 61. ti. 1891 ti. 1894 . . ti. 1898 . . Vorl. Dir. 6.18 8V, 131 60 151 - 126.50 100.50 99 40 100— 4 37. Lettie DIt. 7.04 8 V, 1909 1911 1913 1905 1907 H. Rg . . . Jonction . . . . 2020/4040 500 500 500 500 144.nr 23.75 95.20 95— Tlr. 100 Tlr. 100 8. fl. 100 Tlr. 100 Tlr. 100 Tlr. 50 b. fl. 100 Tlr. 100 Tlr. 50 Fr. 80 Fr. 100 148.80 149.40 371- 40.40 69.50 70.40 14.10 91.70 102.20 100.40 101.— 98 SO 97 30 91.80 103.60 103 — 88.60 102— 77.50 Bank-Aktien. . M. 1000/3000 Staats-Anleihen. a. Deutsche. Deutsche ReichS-Anleihe .... b. 1911 . . unt. b. 1905 . it. 1884 abgest. unk. b. 1902 3V, 4 37, 4 4 4 4 4 3% .3’/. 37, ';1 , 37, 4 4 37, 37, r- 4 4 4 4 37, 37, 4 37, Ser. 5 Ser. 6 Ser. 7 Ser. 3 Ser. 4 do. St.'Rente Fr. M. convert. ti. 1897 ti. 1902 ti. 1905 Oest.-Ung. Bank Oest.'Länderbank . . Defl -Kredit-Anstalt. . Pfälzische Bank . . . Preuß. Bodenkreditbank do. Hyv.-Akt.-Bk. M 155.50 198.50 132— 92— 294— 97.50 97.50 87.25 - s-fl-7 | i. fl. 10 i Fr. 400 Fr. 400 ».fl. 100 Lire 30 226.10 ITO— 65.80 37. yf. 3 37, 37, 37, 37, 3*4 37, 4 v. 1900 unk. b. 1910 abgest. 1878 u. 83 . abgest. Lit. J v. 1884 v. 1886 u. 88 . . . Ser. 7 Ser. 8 Ser. 9 G. ß. G ffl. S. >. Ausländische. I. Europäische. amort. Rente do. Rente do. do. amort. Rente amort. Rente 87, 37, 3V, 3V. 37, 102.50 157.30 120.75 141.80 200.30 164.50 188.50 Verzinsliche Badische Prämien . . . . Bayerisch? Prämien . . . Donau-Reaulierung . . . ti. 1903 . ti. 1896 . 98— 98- 97.80 98- 99,— 100-50 Aktien ausländischer Transport- Anstalten. 102*0 99.50 Kommunal i. G. . . do. ' P. . . ö. 1898 unk b. Fnvest-Anl. . . 57, 8 r <• 4 ?'■ Ä 3 100.70 88.70 100'0 88.70 102 70 99.50 do. do. 85 70 81.80 82.40 77.50 75.30 75— 100.30 v. 1890 ti. 1893 v. 1896 ti. 1897 ti. 1903 ti. 1905 u. 17 unt. 1910 unk. b. 1905 Brnnn.RS. 72 stf. i. StoatSb. v. «3 „ i i—vm Em. „ i IX Em. „ i ti. 1885 „ t (Eraänzg«.-N.) „ i ti. 1895 stf i. G. < 8V, 3‘A 4 87, 8 «7, 91.60 91 40 92.20 84.20 do. do. do. do. do. do. do. S. 31 S. 40 S. 43 S. 46 S. 47 | 101.50 I 102 60 103.10 102.50 100— 103— 1 103.20 160 60 101.70 101 60 Ser. 12, 13 Ser. 15 unk. b. 1906 Ser. 19 Kommunal Ser.lunk. 1910 Mexik. amort. innere Ser. I—IV . Pes. do. cons. äußere ti. 1899 steuerfr. Lstr. do. cons. innere Pes- Ser ,;9-«2 unk. b. 1904 . Kommunal...... Hyv. /Köln» S. 1 unk. b. 1904 do. do. do. Lstr. M. Lstr. M. 99 70 86.30 87 60 99.60 99.60 99.90 b. 1901 b. 1902 b. 1908 97.50 98.50 97 60 98-— 4V 4 V, 47, 4 37, 3 4 4 do. do. Lissabon Moskau 1905 1906 106- 100.70 3 4 87, 3 4 4 37, yf. 3 3 . 1000 . 500 . 1000 4 Fürst!. 4 do. 37, do. 4 do. 87,<, 4 37, 3 do do. Franz.Jot Kaschau-Odrb. Gold-Anl. ti. 1889 . . . Eons. E. B. Ser. I u. II 89 , Gold-Anl. Em. HI v. 1890 . „ StaatS-Rente ti. 1894 . alt. Kr. Rbl. ö. r>. v. ti. v. ti. v. 3»/,Gothaer Präm. Pfaudbr. I 37, do. do. 3 Hamburger ti. 1866 . . 3 Holländische Komm. v. 1871 v. ti> ti. v. Oest.-Ung.StaaSb. Oest.Sndb/Lomb - Oest. Notdwest A do. B . Raab-Odenb. . . Mitteid.Bdkr.(Greiz)Au. B.M. 1000 | Mitteldsche. Kreditb. .
/< 4 7 5 6V2 9 77« 8 97, 7 7V, 7 7 do. do. do. do. do. Badische do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. Worms do. do do. do. do. do. do. do. do. do. dv. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. 5 4 3 3 3 3 3 3 3 3 3 4 4 5 4 do. do do. do. do. do. 47 Gr». Hen-kel Hg.v.Tonn r.ä,105v 84 4 Fürst!. SolmS-BraunselS v 1880 . 37, do. do. v. 1886 . 37, Gräfl. SolmS-Laubach abgest. . . 37, Fürst!. SolmS-Lich ö.fl. Kr. Pes. Lstr. ti. 1894 ti. 1905 unk. b. 1915 3 12.95 8 4 4 6 6V, 8 Berl. Hyp.-Bk. (vr. Pommr.i abgest. 80°/» abgest. 80°,. Braunschweig. LandeS-E.-B. II E I E abgest. Bank für handel und Industrie Devositenkasse Gießen. do Allgemeine Deutsche Kleinbahnen abg. 60®/» Südd. Eisendadn-Ges. Darmstadt . . - ilotthardbabn . . I —— Ital. Miktelmeer 1 —— Anatol. Eisenb. . ’ —.— ^rinc? Henri . - — Prag-Dux St. Akt. 109.20 37" Gräfl. Solms-Rödelbeim . . -- Wittgenstein.-Hobensteiu Airsländische. Elisabeth steuerfr. i. G. . . 2000 * . . s-fl.7! . . Fr. 10, . . ö. fl. 100 I 489. . . ö.fl. 100,427. Bayr. Bank (MünchO abg. M. 1000 do. Hyv.« it. Wechselbk. f. fl. 500 Berliner Handelsg. - M. 500/1000 do. Hyp.-Bk. Lit. A M. 1000 do. do. Lit. B M. 1000 Brest DiSkontobank Mk. 600/1200 Commerz, u. DiSkonto-Bank . . 1 Darmstädter Bank . . M. 10001 (Bank f. Handel u. Industrie) Deutsche Bk. ©.I-VH M. 600/1200 Esselt.- u. Wechselb. Tlr. 100 7 47, 67, 9 6 8 9 6V, 7" 7 7 . . i. S. 200/1000 v. 1889 i. S. . . v. 1889 i. G. . . ti. 1891 1. G Brag-Dur v. 1896 „ i Raab-Oed -Ebent. „ i do. do. ti 91 „ t do. do. 0. 97 „ t Rudolf ... „ i do. (Salzkgtb.1 stf. i. G. do. ti. 1902 steuerfr. Gold-Anl. ti. 1894 steuerfr. . 82.Ä0 5 Dien 82.801 5 do. 82.80 4 do. 83.40 4 do. n. 34 unk. b. 1907 u. 41 unk. b. 1910 . unk. b. 1913 . . . unt. b. 1908 . . . Bayr. E.-B.-Anl unt. b. 1906 do. E.-B. u. Aflg. Anl. . . do. LandeSkultur-Nente . . do E.-B -Anl 100 70 100.50 100.50 102.— 102.90 97— 97— 97— 97— 100.25 94 25 100.- 95 50 I 100.80 I 100 SO I 101.70 ! 102.10 1102.80 , 99.20 I 100— | 94.90 94 90 96.80 100.50 100.70 95.80 95.80 97.50 101— 101 — 101.60 101.90 102.50 95.80 97.— 101 30 98.40 5 Bulqar. Tab. Aul. ti. 1902 i. G. . 17„ Griech. E.-B. ti. 1890 steuerfr. l’/4 do. Monovol-Anl. ti. 1887 . . 4 Italienische Rente 2*1,n do. do. i. G 47< Oest. Silber-Rente...... do 98 unt. 1909 st(r. gar. do. 1901 uncti. b. 1915 stf. g. Südwest stkr. gar. 408/2040 Staatl. oder vroviuzial-qarant. '9/, Hess.LandeS-Hyv.Bk. Ser.l—V uuk 1909 37* do. do. Kommunal Ser In.II unk. 1909 37, Nassauische LandeSb. Lit. F. G. R. K. u. L. 31/, do. do. „ M. N. P. . - 37, Casseler LandeS-Credilanst. unk. . . . Diverse Obligationen. 4 Buderus r. 103 5 Dtsch. Luxemb. r. 100 37, Frankfurt a. M. Lit. N 11. Q abgest. "" R abgest. 3^/,Kölu-Mindener . 37,Lübecker ti. 1863 27,Lütticher v. 1853 " Madrider abgest. Offenburg v. 1898 unk. b. 1904 Pforzheiiü v. 1899 unk. b. 1904 — unk. b. 1906 AnSbach-Gunzenh. . Augsburger . . . Braunschweig . . Finnländische . . Freiburger . . . Genua Mailänder . . . Mailänder . . . Meininger . . - Neiichateler . . . Oestr. v. 1864 . . Oestr. Kredit v. 1358 Paveub. Gräfl. . . RudolsS-Stiftuug . Türkische .... do. .... Ungar. Staats . . Benetianer . . . 47, Cdile Gold-Anl. ti. 1889 . . ß Chinesische StaatS-Anl. ti. 1895 5 do. do. v. 1896 47, do. do. ti. 1898 4 Egyptische unifizierte . . . 37, do. privil...... 3 do. garantierte . . . Ungar. Kreditbank . Unionbank (Wien) . Wiener Bankverein. Württbg. Bankanstalt do. VereinSbant (Strasteubahnl ti. 1899 . ti. 1901 Abt. I. . . . 37: do. ti 1901 Abt. II. u. III- 3»/, Alzey v. 1899 unk. b. 1912 . . . 3V, Aschaffenburg v. 1888 4 " Angßburg ti. 1901 unk. b. 1908 . . Meininger Hyv.-Bk Ser. 2 Ser. 6 47, Eisenwerke Lollar r. 102 47, Elektr. Werk Homburg r. 103 D. Atlant Telegraf . . . Warsch.-Wieu. stfr. gar. 2020/4040 Wladlkawk. 95 stfr. gar. 408/2040 Anatolische i. (55 2040 t do. i. G. (S. II Erguz.) 2040 " der Eichener Anzeigers vorn 22. März 1906. do. do. do. do. 47, Nuss. Staatsanl. ti. 1905 Consotid.-Anl. ti. 1880 Frk. Hyp.-Kred.-Ber. S. 15-19, 21-26, 35, 36 u. 38 S. 27. 37, 39 11. 42 unk 1905 do. Landw. Kreditbank Lit. D-J . . . do. do. Lit. N-P Hambg. Hyp.-Bk. S. 141 - 340 unk. b. 1905 do do ©. 341-400 unf. b. 1910 do. do. S. 401-470 unk. b. 1913 Ungarische Mold-Rente 2025 r StaatS-Rente . . 47, Tlccflb. Hyv. u. Wbk. Ser. I ticd. ä 12o " ’ do. ^er. 3 abgest ' b. 1905 . 37, do. 37, do. Heidelberg ti. 1901 . ti. 1894 . Elilab. Obi.) i. G. stenerfr. . . öfl.G. 4 Babenhausen (Hessen)..... 37 Baden-Baden v. 1898 unt. b. 1903 37, Bamberg v. 1888 37, Berlin ti. 1886/92 4 Bingen v. 1901 unk. b. 1906 . . 3 do. Franz-Joses) i. Silb. steuerfr. Oesterr. Lokalb. (verstaatl.) . . . do. E.-B. St. Sch.-Berlch. (abgest. Elisab.-"'.) i. fleuerhr. Pv. . . Portug uniflz. v. 1902 Ser. I . . do. unifir. v. 1902 Ser. IH . . do. Svezifiz Psenburg-Büdingen . . Bsenb.u.Bild -Birstein v.1887 do. «Wächtersbach v. "L--. 37, Schwedische ti. 1880 abgeft. . . . 3*/? do. ti. 1890 3 do 37, Schweiz. Eidg. (A.-Ol.', unt b. 1911 4 Serb. amort. . 1895 (405) . . . 4 Svan. anSl. Rente ti. 1882 abgest. unt. b. 1907 Ser. 1° . • . • • ‘ Hypotbeken-Att.-Vk.) flnf goo/a obfl do. I Hyv.V.^f.4°,gar.v.d.G.b. 1904 do. do Rheinproviuz AuSg. 20 it. 21 unt. b. 1902 do. „ 22 n. 23 . . > - 31/; do. .. 10, 12-16, 24-26,29 37 Hess. Provinz Oberhessen 37, do. do. Starkenburg 37, do. 31/, do. 37, Karlsruhe v. 1902 unt. b. 1907 . 37, do. ti. 1903 unt b. 1908 . 3 do. v. 1897 37, Türt.-Eaypt. Tribut ... priv. v. 1890 steuerfr. 20/10m 100 50 37, Hambg. Hyp.-Tt Ser. 1—190 unt b. 1905 1 ~ • ©er.301-310untb.1908 do. abgest unt b. 1905 u. b. Perl, unttfcfib. . . Tlr. 100 143.80 ö.fl. 500 । 159.60 . . Tlr. 40) alt. K. Rbl. 100; 360.- 37, do. d. 1903 unhlflb. b. 1908 . 37, Nanbeim v. 1902 unk. b. 1912 . . 37, Neustadt a. d. H. v 1889 . . . . ti. 1903 unt b. 1903 R^ein. Hyv. Mannheim unt b. 190? do. unt. b. 1907 ü. 1895 37, do. ti. 1898 37; Darmst. abg. v. 79 Lit. U u. 81 Lit. A u.V v. 1888 tt. 1894 . . . Hamburger v. 1902 unt. b. 1912 . . Hamburger St.-Anl. amrt. 1900 >1.1999 . do. do.v 1887.91,93,99 Porig. E. D. ti. 86 Balra Balxa . . do.' v. 1889 I. Rg. - . do. ti. 1889 ti. 1991 unk. b 1907 ti 18«7/89 . ti. 1891 unt b. 1901 v. 1903 unt b. 1914 37, Ulm v. 1905. . 1 Wiesbaden v. lQ00 4 31/, 37, 37. 37, 37, 3*4 4 37, S7, y’, 4 37. Ryäsan-KoSlow steuerfr. gar . . do. UralSk steuerfr gar 404/2020 do. do. 97 steuerfr. aar. . 87 Bremer St.-Anl. ti. 1888, 92, 99 3 ’ do. do v. 1896 unt. 1912 47, Javaner Ser. II ti. 1905 do. ti. 1905 . . . Würzburg v. 1899 unk. b. 1910 . ti. 1903 unt. b. 1910 . do. do. do. do. Pfälzische . . . Meininger Präm. Pfaudbr. Oesterr. v. 1860 . . . Oldenburger..... Russische ti. 1864 ... Russische v. 1866 . . . alt. K. Rbl 1001290. 27,Stuhlweißenb.-Raab-Gra; . . 5. fl. 150 — do. ex. A. Sch . fl.?; . fl.?, Tlr. 20 Tlr. 10 . Fr. 15 Lire 150 Lire 45 Lire 10 — — 4 9760 37, —— I 4 —— I 4 —4 100.60 4 -- 37, --»7, -- 37, 98 50 3V, —4 102.70 98.80 4 98.— 4 —I 4 —4 102.50 4 103 80 4 98.05 3'/. —- 3% — — I 37. — — I 37; —4 — — I 4 98.10 4 —4 —4 37, 37, Metz ti. 1903 unt. b. 1912 . . . . München n. 1900/01 unt b. 1910/11 v. 1903 untilflb. b. 1908 . Dresdner Bankverein Eiscnbahtt-Nenten-Bk. . M. 1000 Franks. Hypothek.-Bauk M. 1000 do. Hyv.-Kred -V. M. 600/1200 v. 1884 conv. v. 1888 conv ü. 1895 . 4059 r V. 1898 S. 28, 30. 32 it. 33 (tilgb.) S. 29 nnk. b. 1906 . . . S. 45 (tilgb.> 27,„ Jtal.stl.aar.E.B Ser A-P i.G. . . 4 Ftal Mittelmeer stenerkr. i G. . . 27,«Livc.rneS. Lit. C. D. u. D/2 500 4 Sard See. stfr. aar. I n. II . . 4 Sicilianische steuerfr. i. G. v. 1889 4 do. „ i. G. v. 1891 37, Württembg. v. 1875—80 abgest. v. 1900 . . . . do. Psdbr. Bk. S IQ unt. b. 1908 . do. do. © 19 unt b. 1009 . do. do. ©. 22 unt. b. 1912 . do. do. S 25 unt. b. 1914 . do. do. S. 27 unt. b. 1915 . do. do. S. 23 unk b. 1912 . do. do. S. 26 nut b. 1914 . do. do. S. 17 unt b. 1905 . do. do. S.18 unt b 1908 . do. do. S. 24 unk. b. 1912 . do. v. 1881 do. v. 1888 do. v. 1898 do. v. 1903 100.— frankfurter Bitte Aschaff.Masch.Pap 176.- Setliier Sorse. BliesenbachBergw. 76.50 94.- Neue Boden A. G. 143.- Bochumer Guß . 239.90 100.80 Brauerei Binding 238— Buderus Eisen . 127.50 102.- Henninger . 153— Concordia Bergb. 319— 101.- „ do. Pr.Att. 157— Ti. Luxemb. Bgm. 223 40 103.— „ Kempff . . 137.90 Eleklr.Lichtu.Kraft 140 25 96.60 „ Mainzer Akt. Elchweiler Bergw. 259 75 96.60 „ Rettenmeyer 132.- ^ayon Mannstädt 194 75 97.50 „ Stern/Oberr.) 228— Gellenkirch. Brgw. 224.50 99.50 „ Werger . . 101— Harvcner , 216.50 Zements. Karlstadt 12^.90 Halver Eisenw. . 232— 100.- Cbem. Bad Anilin 449 30 Hemmoor Reinent 125— 100.— „ Bleiu.Silb.Br 138.5" Hibernia Bergw. 100.50 „ GrieSh. Elektr. 256.50 HSrderBorz.Bgw. 193 75 101.30 „ Albert . . 348— Häsch. Eisenw. 237 - 102.30 Dt. Atl. Telegraph 134. - Humbold Masch. . 126.70 101.30 Elektr. Böse Porz. 85.60 Laurahütte. . . 24775 102.8» „ Allgem Berlin 220.- TT’aflen Bergbau. 137.50 100.— w Ladmeyer . . 142 >5 NülheimerBcrgw. 196— 97.— „ S ' uckert 129 30 stordd.Wostkämm. 151.90 97.- „ Siem. & Halste 18 — Nordstern Koble . 29^.75 97.70 „ Untern. Zürich 192— Oberschles.E.«Jnd. 130— 99.1" Farbwerke Höchst. 386 25 Pdinix Bergw. . 207.75 99.50 KnnstsrideFft.a.R. 463— Nhein-Naff.» 2-49.25 100.70 Mas d. Kleyer. . 340.80 Rhein. Stahlwerke 199.40 101 75 „ Gritzner . . 220.-- Ihebefl Montan . 223— 102.75 „ Fab.LSchleich. 188— 34'öfter Gruben —— —• 94.90 Hamb.-Am.-Pcktft. 168.40 Schlei. Berg» , 42-J- 95 70 Nordd. Lloyd . . Wegelin & Hübner . 145.50 96.50 Sleaua Rom.Pett. 136.10 Westeregeln Alkali ! 247.49 Sängerkranz Giessen. Sonntag, 25.März 1306, abends pünktlich 6% Uhr, im neuen Saalbau (Steins Garten) Konzert Gedenkfeier zu Mozarts 150. Geburtstag (geb. den 27. Jun. 1756 zu Salzburg, gest. den 5, Dez. 1701 zu Wien). AuBführende: Frl. Klara Funke, Konzertsängerin aus Frankfurt a. Main; die Herren Franz Hauer (Violine), Musikdirektor Kraunwc (Viola), Hrnnt KruuMise (Cello), Julius Huhn (Klavier). Dirigent. Franz Bauer. PROGRAM. 1. Mozart: n) Chor aus der „Zauborflöto“ „0 Isis und Osiris“ b) FcMtvortray. (Franz Bauer) c) Milcher: Stumm schläft der Sänger 2. Mozart: Trio für Klavier, Violine und Cello (B-dur): a) Allegro b) Larghetto c) Allegretto 8. Mozart: Lieder mit Klavierbegleitung: a) Der Silfe des Friedens b) Das Veilchen c) Sehnsucht nach dem Frühling d) Wiegenlied (Bernhard Flies?) 4. Mozart: „Larghetto“ a. d. Clarinetten-Quintett für Cello 6. Mozart: „Ave verum corpus“. Motette für gern. Chor mit Streichquartett begleitung 6. Lieder für Alt 7. Mozart: Klavier-Quartett G-moll: a) Allegro b) Andante v”/, c) Rondo (Allegro). Bei Beginn einer Jeden Nummer werden die Mu.tllüren £e*chlONMen. Zur ' Konfirmation , ' empfehle ' > > schw. Äleiderfiosse, reizende Neuheiten von 90 Pf. an * • ' , farbige Stoffe ui schönsten neuesten Farben , 70 , , , ’ Ivetsie Stoffe, grobe (ticlcgcnljciicii , 90 , M > Alusen-Stofie, tarriert und gestreift u 00 r „ ' > 1 , Kostüm-Mülle, elegante chice Sachen von Mk. 2.— an < S Blusen, hochmodern, gut gearbeitet , , 4.— , > Uutcrröttc in Seide, Moiree, düster und Leinen zu bekannt D ' k billigen Preisen. 1400 I S. Sammet < < * Bahnhofstraße s gegenüber der KaplanSgastc < 26. Lahntal-Kängerbunörssest 1906 zu Gießen. Ar Veits - Vergebung. Die Zimmerarbeiten in 3 Losen, die Dach^ becker«, Weißbinder- und Dekorativnsarbeiten (Tapezier und Gärtner), foioic die elektrische Beleuchtungsanlage für die Festbauten sollen vergeben werden. Zeichnungen, Arbcitsbeschreibungen und Bedingungen liegen bei dem Unterzeichneten, Neucnbäue 9tr. 22, zur Einsicht auf. Angebote auf voraeschriebenem Formulare, daS daselbst erhältlich, sind spätestens bis zum Samstag, den 31. ds. Mts., nachmittags 6 Uhr, verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen an den Unterzeichneten einzureichen. — Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, den 22. März 1906. Der Bau-Ausschuß. v”/s__________________Braubach, 1. Vorsitzender. Vergebung von Weißzeug. Für unsere.Mink soll die Lieferung von BZcistzcng- tmd Kleidungsstücken aus dem Wege der öffentlichen Ausschreibung vergeben werden. Die Bedingungen und der Ministerialerlaß vom 16. Juni 1893 liegen nachmittags von 3—5 Uhr auf dem Verwaltungsbüreau offen. Angebote, versiegelt und mit der Aufschrift: „Angebot auf Wetßzeuglieferung" verschon, sind mit den Musterm bis zum !>. April ds. ^s. vormittags 12 Uhr, um welche Zeit die Oeffnung der Angebote stattsiudet, aus dem Berwaltungsbureau abzugeben. Die Zuschlagsfrist beträgt 14 Tage. Gießen, den 20. März 1906. Großh. Direktion der chirurgischen Klinik. B”/8 Poppe rt. mit Hochglanz, rasch und hart trocknend, eleganter, dauerhafter Anstrich in 8 Farben Oclfarbcit, Latte, Pinsel Fussboden - Oele PartettMlchse, 3ial)i^a/)ite empfiehlt m bekannter Güte Adolf Bieler sivoi Viktoria-Drogerie. Dtarktstr. 6. rTZ Ibstiiernd zzzz. auf Jahre, wahrt nur Parketol (gelblich M.8.-, farblos M.8.50 p.L.) dem Parket und Linocirol (M. 2.50 pr. Liter) dem Lluotonin Rein «utes Aiinsehen. AM ohne 813118; Ml VMta. Verkaufsstellen: Äug.Noll,Drogerie Buhuhoftitr. oder d. d. Fabrik vou Brasolmann L Quernor, Höchst a. M. hv1^ Fortsetzung der Möbel »el Hohel-Versteioerang 1 Nachtschrank do. u artenmöbel. Wilh. Reiber Seltersweg 38 vis-ä-vis der Engel-Apotheke. Telephon 46. wirkende D18/1 In -lpothekeu Flaschen zn Mk. 1,20 und 2.—. Wegründct 1877. 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Wrgetterei« Giesse#. Soiinttoiüfl, Den 29. März er. abends 9 litte pünktlich im Lafö Leib Hauptversammlung. TageZordnung: 1. Jahresrückblick im Verein. 2. Nechnungsablage. 3. Neuwahl des Vorstandes. 4. Beratung etwa vorliegenderAnträga 5. Verschiedenes. Wir laden die Mitglieder zu recht zahlreichem Besuch ein und bemerken, daß lt. Statut § 23 Anträge zur Tagesordnung mindestens 6 Tage vor der Versammlung beim Vorstande cingereicht sein müssen. v% Der Vorstand. Nur 25 Pfg. kostet die Rolle Tapete aufznzlehen. Um recht viele Aufträge bittet 01877 Fr. Zimmermann» Tapezierer Vahnhosstraste 30. Eier alle in- u. ausländischen Sorten kaufen Wiederverkäuzer u. Groü- Foufumcuten stets am billigsten bei Jos- Mutoer Eier-Dersandhaus Frankfurt a. M. Telephon 517. Holzgraben 1L Man verlange Offerte. Jüngsfelder-Baumscliulen Post Oberpleis, Bez. (5bln Illustrierter Katalog kostenlos. b,Ä/ 20. 20. flonifmn, Spezial-Kultur AOeiilsGaiibs 2lllecl«änme, Ztergchölze, in ca. 400 Sorten. 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