156, Jahrgang Zweites Blatt Nr. 20 Seneral-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gichen h-rrÄbm-ch., L« mE» und.« KE. »i° - S«S SÄ ©^d>etnl Mgttch mtl Aurnahme deS SomuagS. Die „SleßfneT tfamllienbiatter** werden dem Anzeiger viermal wöchentlich beiqdegt Der taadwUr et|d)ctnt monaihd) einmal. Von Steinbach ans erreicht die Linie dann A l b a ch und weiter, um möglichst viele Orte der Bahn zuzuführen, Burkhardsfelden, welches mit Opvenrod gemeinschaftlich einen Bahnhof oder Haltestelle erhalten könnte, wenngleich auch Reiskirchen an der Strecke Gießen—Fulda nicht allzu entfernt ist. Alsdann würde die Linie nach Hattenrod, Harbach und Ettingshausen zu führen sein. Von hier aus ISfct sich eine zweckmäßige Linienführung am besten au Ort und Stelle fesllegen, um die Orte Queckborn und Lauter möglichst nahe zu erreichen, ober auch Münster wegen seiner Braunkohlenlager nicht ganz zu umgehen. Um größere Losten und Ausgaben zu ersvarcn, würde die Linie alsdann am geeignetsten bei Wetterfeld in die vorhandene Strecke Laubach—Hungen einlaufen, um dann in 2 Km. die Endstation Laubach zu erreichen. Da? ganze Projekt in dieser Ausdehnung von Gießen nach Laubach dürfte ca. 28 Km. lang sein, wahrend die Entfernung Gießcn-Laubach über Hungen 32 Km. ist. Daß die beiden Städte einander näher gebracht werden, ist schon ein großer Vorzug, insbesondere aber ist cs auch ein weiterer Schritt zur direkten Erschließung des Vogelsbergs. Immer niehr kann man hauptsächlich beim Städter das Bedürfnis bemerken, Erholung auf dem Lande zu suchen, auf kurz oder lang in Gestalt von Touren dem städtischen Getriebe zu entfliehen, und in dieser Beziehung ist scheinbar der Vogelsberg nunmehr zu seinem Recht gekommen. Zur großen Ferienzeit im Herbst z. B. kann man schon mehr gegen früher an dem Bahnhof beobachten, wie Erwachsene mit Kindern und zwar gerade aus den mittleren Kreisen, ausgerüstet mit dem Rucksack, sich zusammenscharen, um diesen oder jenen Ort des Vogelsberges auszusuchen und in den schönen Waldungen Erholung und Erquickung zu finden. Dieser Fortschritt im Besuch deS Vogelsbergs fällt einem besonders auf, wenn man, wie ich, nach jahrelangem Aufenthalt in entfernteren Gegenden, wieder einmal zum Vogelsberg zurückkehrt. DaS Hauptinteresse an dem projektierten Bahnbau dürste wohl die Stadt Gießen haben, indem es alsdann der Landbevölkerung besser möglich ist, die Märkte usw. der Stadt zu besuchen, überhaupt die Gelegenheit wahrnehmen, um das verhältnismäßig billige und bequeme Befördert,ngSmittel, die Bahn, auszunuhcn; so werden dec Stadt Fremde und den Geschäftsleuten Käufer zu geführt. Scheinen hiernach allein schon die wirtschaftlichen Vor- erwägungen nach Klarstellung der Frage über die zu berührenden Ortschaften und den zu erwartenden und sicher eintretenden Verkehr zur Bauausführung des Projekts berechtigt, so dürften wohl auf Grund technischer Ermittelungen dem Bahnbau auch keine Schwierigkeiten entgegentreten, indem große und umfangreiche Kunstbauten, Brücken, Dammaufschüttungen usw. so gut wie gar nicht vorkommen werden. Möge sich nun bald die Kommission, die einst schon bestand, wieder zusammenfinden, um durch ihr gemeinsames Arbeiten das Werk zu stände zu bringen, daS dem sehn- ‘ lichsten Wunsch und Bedürfnis dec Bevölkerung entspricht, i Mord, Zivil-Ingenieur in Gießen. Giefzener Stadttheatev. KolSerg, historisches Schauspiel in 5 Akten von Paul Heyse. ein edles Herz. ro m . Nächst diesen beiden ,|t Frl. Donecker als Rose zu nennen, die übrigens Heyse ursprünglich, wenn ich nicht irre, nicht zur Schwester, sondern zur Geliebten Heinrichs gemacht hatte. Es ist ja kein Leichtes, dieser mehr deklamatorischen Rolle inneres Leben einzuhauchen. Und doch gab sie chr viel an ehrlicher Begeisterung und aufrichtigem Schmerze ums Vaterland. Die Erzählung ihres Besuches beim KönigSpaar in Memel atmete tiefe Empfindung, und liebenswürdigen Mädchenzaubcr ergoß sie über die Szene. Auffallend war, daß sie es unterließ, ihre Toilette zu wechseln: sie blieb ein Blauveilchen den Abend über trotz Seereise, Sonntag und Bittgang ums Leben des Bruders. Mit seinem Gneisenau brachte Herr Goll eme m der Maske vortreffliche, im ganzen würdige Figur heraus; mitunter mar er in der Rede freilich zu pathetisch, nicht lebenswahr genug, und auch kleine Unsicherheiten in der Beherrschung seines Parts störten leicht. Recht drastisch, zu drastisch für den Ernst der Dichtung gestaltete Herr Lippert den Invaliden Würges. Ein Kabinettüückchcn der Charalteristik aber schuf aus seinem Rektor Herr Mendel. Unter den übrigen Rollen ist keine, die eine markantere Darstellung gestattet. Während die Witwe Blank, der Leutnant Brünnom und der Schiffer Arndt wohl wirksamer hätten sein können, erfüllten die Herren Herrscher, Freitag und Frep ihre kleinen Aufgaben mit viel Geschick, Eifer und Mittwoch 24. Januar 1906 Rotationsdruck und Verlag bet Brübl'lch« ö UnwersitätSdruckerei. öl. Lange. Gießen. LI Redaktion, Expedition u. Druckerei ©cfiufftr.t, ch«a Üu. Lleiniveg 8, |uöiq ißfd Mädchen für Rüdjt 1 Hausarbeit aus 1. Mrz ährr gesucht. mS in der Geschästssiellr eßruer Anzeigers. M Vlädchei! chler HauearbeU aus voi- s gegen hohen Lohn gesuchi vahuhosstrahe 83, III. & lVtädche» ttieren Öauelialt gejucht -efucht. M jtt r. Mil, Rensta-t. ff1 InM ältere Krau geg.gut.Lol. gesucht. 9läl). Fran Cew* ar, Jmienpaiie. ipiiw ei»* ' , tüchtiger «lavieklehm ttUntemdfl lm paus er" (-iniltlärmuliler bev. ^ Lchnsil-Meld. uniert Pension .Skt- Ein interessanter Lotterieprozeß scha ftSkonzessioncn und die Stem pclp fl icht hieran. ** Der Verein Gietzener Z i t h e r fr e u n d e rokkokonfcrenz hörte, glaubte der Krieg sei schon da; er reifte 8 gliederbeiträge. 9. Bestimmung des OrteS der nächsten Haupt Versammlung. 10. Sonstiges. Michelstadt zum Schreibgehilfen bei dem Amtsgericht Michelstadt. ** Erled igt sind 2 Lehrer stellen an der Gemeindeschule zu Ober-Hilbersheim, Kreis Oppenheim, je mit einem evang. und einem kathol. Lehrer zu besetzen. Mit den Stellen ist Organistendienst verbunden. deshalb schleuniast hierher um, wie er sagte, fernen Sohn, der hier in Militärdiensten steht, noch einmal zu sehen. § Bondorf, 22. Jan. Der Radfahrerverein Rabenau, Londorf 1902, beschloß, dos' ihm zugeteilte Bundesfest des Lahntal-Radlerbuudes am 8. Juli d. I. zu feiern. Um die Vorarbeiten des Festes zu besorgen, wurde eine Kommission gewählt, welche bemüht sein wird, Einrichtungen zu treffen, die, wenn der Himmel günstig ist, den Teilnehmern einen genußreichen Tag in Aussicht stellen. oerbandes Heppenheim: die Gründung einer Sterbefasse ES starben an: Tuberkulose llrebs Herzleiden Bronchitis Sevbis Schlagflutz Lebercirrhose Schwäche Selbstmord unbek. Ursache nommen. Gr gab an dem Gröffmmgsabend einen Neberbllck über die geschichtliche Entivicklung deS Wechsels, und die Teilnehmer folgten mit regem Interesse seinen Ausführungen. Der nächste Vortrag und damit der eigentliche Beginn des Unterrichts ist aus Donnerstag, den 2b. Januar festgelegt. ES wird ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, daß der Unterricht nicht schulmäßig, sondern in Form von allgemein verständlichen Vorträgen gehalten wird, und alle Kreise — also nicht nur Kaufleute — Nutzen daraus ziehen können. Die Teilnahme ist für Mitglieder deS Kaufmännischen Vereins unentgeltlich und für Nichtmitqlieder gegen die geringe Gebühr von nur 6 Mark für den ganzen Kursus zugänglich. Hoffen wir, daß von der segensreichen Einrichtung ausgiebiger Gebrauch gemacht wird. — Der Landesverband der Bürgermeister im Großherzogtum Hessen hält am Montag dem 29. Ian., vormittags 10 Uhr, zu Frankfurt a. M. im Nechneisaal seine Hauptversammlung ab, die folgende Tagesordnung umfaßt: 1. Tätigkeitsbericht des Vorsitzenden. 2. Vortrag für die Verbaudsmitglieder. 6. Die Erteilung von Wirt- Aus Stadt und Land. Gießen, 24. Januar 1906. -ftflr die Sitzung der Stadtverordneten- Versammlung am nächsten Donnerstag ist folgende Tagesordnung vorgesehen: 1. Festsetzung des Mietpreises sür die vom Tiefbauaint benutzten Räume im vormals Dr. Rcatzschen Haug. 2. Polizeioerordnung, betr. die Trichinen-' schau. 3. Besetzung von Lehrerslellen an der Volksschule. 4. Ueberlassung der Turnhalle der Stadtknabenschule an die freie Turnerschaft. 5. Rechnung des Realgymnasiums und Ler Realschule für 1904, 6 a. Beschaffung eines Krankenwagens. ** Der Kaufmännische Verein hat in feinem Bestreben an Belehrung und Unterhaltung reichlich zu bieten u. a die Einrichtung getroffen, daß jährlich ein Vortragskursus in einem kaufmännischen Fache stattsindet. So wurde voriges Jahr eine Vortragsreihe über Buchführung gehalten und jetzt ist eine solche über Wechsellehre eröffnet worden. Lehrer Fischer, der durch eifriges Studium das Wechselrecht beherrscht, und eä schon jahrelang lehrt, hat den Kursus übec- 7. Rechnungsablage. 8. Festsetzung der nächstjährigen Mit Wörf rntlid f Frbrrliill irr MreföHr in hfr Stobt ßiritai 3. Woche. Vom 7. bi? 13. Januar 1906. Einwohnerzahl : angeiwmwen zu 29 000 linkt. 1600 Mann Militär) Cterblichkeitsüffer: 26,00 nach Abzug von 3 Ortsfremden: 20,41 Personalien. Ernannt wurde Wilh. Heist in Summe 14 -3) 10 (3) 2 2 . Anm.: Tie klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viel ver Lodeswlle m der betreffenden Krankheit aui von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen. j)otttlsche Tagesschau. Berlin, 23. Januar. Amt?müde? Zinn Nachfolger des früheren Staatssekretärs Dr. son Boetticher im Oberpräsidium der Provinz Sachsen soll nach der „Nat.-Korresp." ein aktiver preußischer Staatsminister in Aussicht genommen sein. Um Herrn von PodbielSki, den Landwirtschaftsminister, handelt es sich hierbei sicherlich nicht, toenn auch zunächst auf ihn geraten werden dürste. Wir wiffcn aus bester Qilelle, daß der Minister keine 'Neigung hat nach anderweiter Betätigung im Verwaltungsdienst. Er will später in Ruhe seine Scholle bebauen. Es können also nur in Betracht kommen die Minister der Finanzen mnd des Unterrichts, Freiherr von Rhein haben und Dr. Studt. Von ersterem hieß es schon vor einiger Zeit, daß 'ihm die .Berliner Lust" nicht mehr zufage. Doch in höherem Maße gilt daS wohl vom preußischen Kultusminister, dem die Freude am Amt beeinträchtigt wird durch den Mangel an Beredsamkeit. Er sehnt sich, wie eS heißt, zurück nach der Tätigkeit im Oberpräsidium, und man rechnet in parlamentarischen Kreisen damit, daß er nach Erledigung deS Schul- unterhaltungsgesetzeS um Enthebung von seinem Amt nachsuchen wird. BiS zum 1. April dürfte die Entscheidung über diese Vorlage gefallen fein. — Laubach, 21. Ian. Nächsten Donnerstag, den 25. d. Mts., wird Landtagsabg. Dr. Weber hier und in Wetterfeld verweilen, um sich wegen verschiedener Wünsche mit den Gemeindevorständen ins Benehmen zu setzen. Für Metterfeld handelt eS sich um Errichtung eines Bahnhofs in Nähe der jetzt bestehenden Haltestelle, sowie Entgegennahme der Klagen der Mühlenbesitzer im Lautertale, entstanden durch die projektierte staatliche Wasserleitung von der Bingmühle nach Bad-Nauheim. Kassel, 23. Ian. Daß ein Wechsel in der Intendantur des König!. Theaters bevorsteht, ist nunmehr sicher. Der Intendant der Kgl. Schauspiele, Baron v. Gilsa, hat sich auS Gesundheitsrücksichten veranlaßt gesehen, sein Abschiedsgesuch einzureichen. Auch Hofrat Zulauf, der zurzeit in seiner Vertretung die Geschäfte leitet, hat seinen Abschied eingereicht Betreffs des Nachfolgers des Herrn v. Gilsa erhält sich bie Annahme, daß Graf Bylandt-Rheydt in Aussicht ge-! nommen sei. ölS LandwirtschaftSportefeuilleS von PodbielSki, geboren 1844, !ynb Graf PosadowSky mit 60 Jahren. Nach ihm kommen wir, vcnologisch gesprochen, zu den 50er Jahrgängen. Hier sieht der Leiter des ReichS-Marine-AmtS Exzellenz von Tirpitz >10. März 1849), obenan, und ihm schließt sich der Reichskanzler Fürst Bülow, geboren am 3. Mai 1849, an. Herr «on Budde folgt mit 54 Jahren; 53 Jahre ist der KriegS- minister von Einem, 50 der Verwalter der preußischen Finanzen Freiherr von Nheinbaben, und knapp 50 Herr Clemens Delbrück, der Handelsminister. Die 50 wird auch fr er Minister deS Innern von Bethmann-Hollweg, noch in diesem Jahre erreichen. Der neue Staatssekretär deS Auswärtigen Amtes ist übrigens auch der einzige Junggeselle unter'den preußischen Ministern. Alle übrigen sind verheiratet, Dr. Beseler Witwer. _ , Kinder Zusammen: Erwachsene: im vom Gießener Strafkammer. X Gießen, 23. Januar. Ito verflossenen Sommer erschien der Maurer K. H. aus Neustadt a. d. Reiße in dem Geschäft eines hiesigen Bauuntev- nebmer« und erhob auf Grund eines von ihm gefälschten Zettels einen Vorschuß von 15 Mark. Der Verdacht, daß die Urkunde nicht, wie er angab, von dem Parlier herrühre, wußte er zu bescitigen, indem er behauptete, der Sohn des Parliers habe das Schriftstück im Auftrag seines Vaters angefertigt. Er entfernte sich mit dem Gelde und wurde kürzlich auf Grund eines Steckbriefs in Westfalen verhaftet. In der Verhandlung gab i er die Urkundenfälschung zu, ein Betrug habe ihm aber ferngelegeu, da er noch weit mehr a’5 den erhobenen Betrag an die Firma zu fordern hatte. Diese Angaben tvurden aber durch Zeugen widerlegt. Weaen Urkundenfälschung und Betrugs wurde 7 8u 4 Wochen Gefängnis verurteilt, drei Wochen davon lud durch die erlittene Untersuchungshaft als verbüßt anzusehcn. — Durch W Schöffengericht Bad-Nauheim wurde der Wciß- bmdergeselle F. H. H. aus Schwalheim wegen Beleidigung L . dortigen Polizeidieners zu einer Woche Gefängnis verurteilt, seine Berufung wurde verworfen. — Wegen einer Reihe unzüchtiger, Handlungen die öffentliches Aergernis errenfen und •«m tätlicher Beleidigung einer Frau wurde durch das Schöffen- §^ü>er H. K. zu Alsfeld zu 6 Wochen ^fängnis verurteilt. Seiner B er u fu n g wurde teilweise stattgc- da das Gericht die zuerstgenannten Handlungen als 183 ^llend erachtete, und somit mir noch Anwendung kommen konnte. Rach Ansicht des Gerichts ist die Anzeige verspätet euigelaufen, sodaß! ^rtTfotticnlanfcfirs ans Hessen. Bei der Beratung der großen Vorlage über die Er- ckoeiterung der Badeanlagen und die Neuschaffung mehrerer staatlicher Betriebe in Va d-Nau heim hatte die 2. Kammer an der für den Neubau des Elektrizitätswerks geforderten Summe den zur Beschaffung einer Maschine notwendigen Betrag gestrichen, weil ein Punkt des zwischen der Großh. Badedirektion und der Stadt Bad- Nauheim über den Anschluß der Steckt an das Elektrizitätswerk abgeschlossenen Vertrags Bedenken erregte. Tie Stadt hatte sich nämlich Vorbehalten, daß ohne ihre Einwilligung aus der neuen staatlichen Zentrale keine Kraft für eine elektrische Bahn abgegeben werden dürfe, und es bestand das Bedenken, daß dadurch die Herstellung eines wichtigen Verkehrsmtitels, wie z. B. einer elektrischen Bahn Friedberg—Bad-Nauheim, auf eine Reihe von Jahren verhindert werden könne. Tie 1. Kammer war diesem Beschluß Leigetreten. Inzwischen hat die Stadt Bad-Nauheim auf die Bestimmung verzichtet und die Großh. Regierung hat nunmehr zunächst an die 2. Kammer eine dringl. Nachtragsforderung gerichtet, worin außer den für die Maschinenzentrale bereits bewilligten 924 400 Mk. für den nach Maßgabe des Vertrages für beide Teile vorteilhaften .Anschluß der Stadt Bad-Nauheim noch 75600 Mk. gefordert werden. Wird diese Vorlage von den Standen in Bälde genehmigt, so kann die so sehr erwünschte Einführung des elektrischen Lichts in der Stadt Bad-Nauheim noch bis zur Eröffnung der diesjährigen Kurzeit erfolgen. — Ter 2. Kammer ist nunmehr, wie in früheren Landtagsperioden, eine Vorlage über die Veräußerung zerstreut liegender ka m e r a l-fi s ka l i sch e r Grundstücke zugegangen. Tie Vorlage bezweckt die Zustimmung des Landtags zur Fortsetzung der Veräußerung des landw. Hausdomänenbesitzes, soweit er in Einzclparzellen besteht, ernzuholen. Es liegt in der Natur der Sache, daß diese, ihn Interesse der hessischen Landwirtschaft und des Bauernstandes erfolgende Maßnahme, die schon bei den letzten drei Landtagen die einstimmige Billigung beider Kammern «gefunden hat, nur al!mählich im Laufe längerer Jahre zur Lurchführung gelangen kann. Eine weitere besondere Vorlage betrifft die Muf- rösung des fiskalischen Hofgutes Merlau und die Veräußerung eines Teils der Grundstücke, die zu diesem Hofgut gehören. Tie Vorlage bezweckt die Erfüllung eines Wunsches der Gemeinde Merlau, in deren Eigentum die abzutretenden Grundstücke übergehen sollen. Vom Stand- Mnkt der Tomänenverwaltung aus spricht für die Auf- lösung dieses Hofg-utes auch der Umstand, daß es bei der zersplitterten Lage der Felder sich zu einer einheitlichen Bewirtschaftung weniger eignete und nur eine geringe Rente abwars. Taber besteht in der Gemeinde Merlan, deren Bevölkerung eine nicht unerhebliche Zunahme aufweist: 485 am ^ahre 190a gegen 439 tm Jahre 1900, ein Bedürfnis "ach Vergrößerung des bäuerlichen landw. Eigenbesitzes, zumal der Bergwerksbetrieb in der bortiacn Gemarkung amen nennenswerten Teil der Feld gründ stücke für sich beansprucht. Tie Entwürfe der revidierten dermal* tungsgesetze sind der 2. Kammer erneut zugegangen. Einstellung deS Verfahrens ivegen Verjährung erfolgen mußte.: Die Strafe wegen tätlicher Beleidigung wurde auf 3 Wochen Ge- sängnis festgesetzt. — Der Witwe E. L. von Bad-Nauheims gingen im verflossenen Herbst 28 Strafbefehle zu, weil sie die bei ihr wohnenden Ku rfr em den nicht a n g e m e l de t hatte. Gegen das die Einsprüche zurückweiscude Erkenntnis des Schöffengerichts erhob sie Verilsimg, da sie der Ansicht war, die Straf-, taten seien verjährt, weil die ZustclliMg der Strafbefehle erst nach Mlauf von drei Monaten nach Unterlassung' der Anmeldung erfolgte. Als ihr klar gemacht wurde, daß die rechtzeitig vov- geuommene richterliche Handlung die Verjährung unterbrochen hat, zog sie ihre Berufung zurück. — Die NachmittagS- -- Frankfurt a. M., 23. Januar. Ato 10. Juni 1905 brachten die Franks. Neueste Nachrichten einen Artikel überschrieben „O Fortuna . . . Sind es Launen der Glücksgöttin?", in dem von einem Herrn berichtet wurde, der in der 5. Ziehung der hessisch-thüringischen Staatslotterie für etwa 2600 Mark Lose gekauft hatte, ohne einen einzigen Gewinn zu erzielen. . Der Herr wollte nach einem bestimmten Thstem spielen und bestellte sich deshalb bei einem Offenbacher Lotterie-Kollekteur 228 Lose in fortlaufenden 12 Suiten. Den betreffende Kollekteur konnte ihm aber nicht die ganzen Suiten liefern, sondern nur 140 Lose, 88 Lose aus diesen Suiten besaß der Kollekteur nicht. Die 140 Lose lieferte der Kollekteur zu einem erheblich billigeren Preis. Auf sämtliche 88 Lose, die „ , der Käufer nicht erhalten konnte, fielen mehr oder weniger hohe feierte am 20. und 21. Jan. sein 4. Stiftungsfest.! Gewinne, während die 140 Nummern, die der Herr erhalten Ter am Samstag abend im Vereinslokale abgehaltene h'llte, Nieten blieben. In dein Artikel wurde dann weiter auS- Kommers kann als gut gelungen bezeichnet werden. Be- ?^hrt, d-ß sich die Kriminalpolizei bereits mit der Angelegen- sonders erregte an btefem Abend der Vortrag des Herrn "no m einem später erschienenen Artikel wurde Nicki Sckmalr über cr-nhnirFTimn har imh ,od) konstatiert, daß der Kollekteur dem Kunden ent Los zu. der ihr verwandten Saitentnst^mente" Tnter ffe Ter Insten 140 zugeschenkt hatte und daß dieses Los mit einem Tl™en-!r ^"kerelle. kleinen Eewann gezogen wurde. Das Blatt verlangt nun eine Vortragende wußte an der Hand gezeichneter SkiMN die Aufklärung über dieses Sv'el des Zufalls. Auf Grund diesep Geschichte der Saiteninstrumente von ihrem ältesten Ur- Artikel stellte die hessische Regieriing Strafantrag gegen den da- sprung an bis in unsere Zeit zu behandeln. Auch der maligen verantw. Lvkal-Rcdakteur der Franks. "Neuesten Nach- musikalische Teil bot den eir.geladenen Gästen einen recht richten Fred Heiman. Am 20. Juni schied Redakteur Heiman: angenehmen Abend. Auf dem Ausflüge nach dem „Wind- Nr. 149 des Blattes erschien ein weiterer Artikel, der Hof", an dem sich auch der Verein "„Contentia" beteiligt ^Nviderung auf eine offiziöse AuAaffung darstellte. Wegen hatte, unterhielt der Verein seine Giiste durch ein wohl- ffGgcit etncn 2- Redakteur des Blattes gelungenes Konzert unter der Leitung des 5>errn Hans " Heute vorrnitaa verbandelte nun die S m ™ ^omer. Ein darauf folgendes Tänzchen erhielt die Au- die Altgelegenheit. Es ist heute das zweite Mal, daß die Straf- §osenden m der fröhlichsten Stimmung, sodaß ein großer fammer sich damit befaßt, denn am 4. Januar konnte nickt verteil Gaste sich nach der Heimfahrt bewogen fühlte, im bandelt werden, da der Spieler, Herr Kolb, nicht erscheinen Kreise der Zitherfreunde noch einige gemütliche Stunden konnte. Mittlerweile hat er, der immer noch krank ist, sein in deren Vereinslokal zu verbringen. I Zeugnis verweigert, sodaß er aus dem Prozeß ausscheidet„ Die ** D i e Hessische Vereint für ^'ben Angell^gten erllären, daß sie lediglich die Absicht hatten, k..nd- (Drt^, e£ 'ÄÄÄ “?* olwlchs ? ,4 Uhr iM unteren Saale des Cafö Ebel I erheben. Allerdings sei es mehr wie merkwürdig, daß alle die ihren 3. Mttgltederabend. Prof. Dr. Sauer wird Lose, die der Käufer nicht erhalten konnte, gezogen wurden, erneu Vortrag „U e b e r o b e r h e s s i s ch e D o r f k i r ch e n" sei allerdings nachträglich festgestellt worden, daß die meisten halten. I dieser Lose schon vor der Ziehung aus dem Glücksrade heraus- •• ysi.ch »fmfia inr «fflnrnff I gewesen seien: insofern sei ein Jrrttrm unterlaufen, t>er abed . ctroö5 -l"r M a r o kk o ko n ferenz. Ern ^uf den Gewährsmann zurückzuführen sei, der -'s der Redaktion vandelsinann m einem benachbarten Dors, der von der Ma- verschwiegen habe. Die Verhandlung gestaltet sich recht einfach, da nur zwei Zeugen geladen sind, von denen H-'Uptkollekteuv Fnld in Offenbach aussaqt, daß er Kvlb einen Tag vor betrt Scklilßtag alle die Lose verkauft habe, die er noch besaß; er habe wissentlich kein Los zurückbehalten: es sei auch von einem (Suiten* fauf nicht die Rede gewesen. Zugeben aber muß der Zeuge, daß er die Lose unter Preis abgab. Der 2. Zeuge ist Ingenieur Wehner, der als Mathematiker sich tür Wahrsckeinlichkeitsberecknnngen interessiert. Er hörte ! von dem Pech des Herrn und stellte eine Tabelle auf, um fest- ^u-ellen, inwieweit die Chancen dieses Spielers sich mit den Chancen deckten, die die Lotteriekollekteure mit ihren ?knvreisunaen anzugeben pflegten. Auch Herr Wehner wußte nicht, daß die Lose erst zwei Tage vor der Z'ehuug gekauft wurden, und interpellierte den Kriminalkommissar Wilberg, da eS ihm ansfiel, daß unter fd vwlen Losen fein E-ewrnn zu erzielen war. Wilberg fand nichts Anffa tig--s an der Sache und verwies auf die Lottericdirektivn, br'foßte sich aber nickt weiter mit der Angelegenheit, gibt aber zu, daß er, toenn die Nachrichten die Sache nicht an die Oeffentlich- kert gebracht hätten, sich jedenfalls bewogen gefühlt hätte, der Ltaatsanwaltsckaft dos Material zu unterbreiten, um diese auf dre Saunen des Zufalls aufmerksam zu machen. Damit ist die Beweisauftrahme geschlossen. Der Staatsanwalt balt den Artikel für belerdigend, namentlrch durck ironisch-sarkastischen Ton und beantragt gegen Heiman 500 Mark Geldstrafe und gegen Jurinek eine solche von 300 Mark. Rechtsanwalt Bruck ist der Ansicht, daß die Redakteure in g-.tcm Glauben gehandelt biben: sie seien durch ihren Gewährsmann getauscht worden; sie hatten aber im öffentlichen Interesse die Sacke bcspreckeN müßen, umsomehr-acks die N. N. in Heften außerordentlich star- verbreitet sind. Man habe die Sache nicht aus Sensationslust oesprocken, sondern man habe cs für Pflicht gehalten, einen außer- ordentlrchen Zufall festzustellen. Er beantragt eine wesentlich mildere eträfe, toenn man nicht durch die Objektivität des Artikels zur Straffreiheit gelangen könne. Das Urteil lautete gegen Redakteur H e i m a n auf 500 Mk, und geaen den Redakteur Jurinek aus 100 Mk. Geldstrafe. K i r lsi l i tsi e tt di r i t en. Evangelische Gemeinde. Donnerstag, den 25. Januar, abends 8 Uhr, im Markus- saal, Kirchstraße 9: B i b e l st u n d e. 2. Kor., Kam 4 _ __________T4 nrrcr S ch wöbe. 1. Lebensjahr: 2.—16. Iah, 2—1 Verhandlung galt dem Prozeß des Primararztes Dr. H. K. -u Warnsdorf in Böhmen gegen den Oberst a. D. Sp. hier, wegen Beleidigung. Die Parteien, von denen Kläger die Jntereffen der medlZinischen Heilkunde i.'nd der Angeklagte die der Natur- beilknnde vertritt, bekämpfen sich seit einiger Zeit in Zeitschriften. Der Kläger hatte sich in einem Artikel mit der Person des Angeklagten beschäftigt, daß sich dieser genötigt sah. eine Zurücknahme bezw. eine Berichtigung zu verlangen. Ms diesem Ansinnen nicht stattgcgcben wurde, ließ er einen Artikel erscheinen, der zur Klage führte und mit seiner Verurteilung zu einer Geldstrafe Vvn 250 Mark am hiesigen Schöffengericht endiate, auch dem Beleidigten die Beftignis zugesprocken wurde, die Entscheidung des Rechtsanwalts Sandmann in Hungen über die Entwürfe in den von dmr Parteien benutzten Zeitschriften zu veröffentlichen, der revidierten Hessischen VerwaltunqSgesetze. insbesondere der Infolge von VAveis'nträgen der Parteien, kirn das Berufungs- Qnnbnemeinhpnrhniinn 3 Dip Rk-ntokollicrunn dcr 2,orlcht zur Vertaau ng der Verhandlung. Bevor neue uno mein_ö orönunf|; d. Wie 4>cototoUlerung der stattsindet, sollen eine Anzahl östreichischer Aerzte ImmobiliarveraiißerungSvertraqe. 4. Benutzung der Hesftlchen ein von dem Kläger behandelter Patient, sowie ein Re- Beamtenzeitimg als VerbandSoraan. 5. Antrag deS Kreis-1 dikteur vernommen werden, mich sollen zum neuen Termin verschiedene Proraü-kkcn ans Böhmen berb-iaeschnfst werden. 2(1) 2(1) —— — 2 1 1 — 1 1 — _ KD KD — — 1 1 ... - - 1(1) KD — __ 1 — — 1 1 1 — —— 1 — 1 — — 14 3) 10(3) 2 2 *(L>bÄ ’i' b? ■ beael,^ --k/S'E Ktz-Z pÄ’t'Ä -LMs r-KZiLZ • ««NI Ün. MJS ®>ik y^iirbe, bic (to-,«riich Elften 511 L^ftSs ■■>'■?& MKs fei* 7. :7'^ä*559 ä&fÄS itte X .^WSIotteHe LWZ J sämtliche 88 Lose, bie ” °dn «migtr bobe 'Afe Sm «S l’«ta «uj. «2 *? Mit bet Avgkfegm. MMknenAttikl^ em L°s iu ^d'cses Los mit einem S SW nun kine WH§. Aus Gnmb bitfn! 'trafantrag gegen ben bo» KE Neuesten Nach, saneb Redakteur £ieimoit c;n weiterer Artikel, bet Walfang barstellte. Degen ■• Redakteur des Blatter )u Ltroskarnmer Über weite Mal, daß die Stra^ L Jmuar konnte ni5t vn. 'n Kolb, nicht erscheinen wer noch krank ist, fein i Broieh ausscheibet» Die lediglich bie WM hotten, es sei ihnen nicht ernge» bie Lotterie-Tirektion jt merfriürbig, baß afft bu bmte, gezogen t worden, meist. 5 dem AliSzrade heran» im unterlousen, der abn sei, der <•§ bet Rebokim gestaltet sich recht einsach von denen (>'uptkollektenk 6vlb einen Tag vor bau bie er noch besah; er habe sei auch von einem Suiten« aber muß der Zeuge, baö 1 1 1 f “"'iS'«“* Ziffer" ^lisiv' Ä^°nö 5*“ r *™ -LLt-K. ter, der als Mathematik» m interessiert. Er W eine Tabelle auf, um ft!> & Spielers sich nut den ure mit ihren AMechuM r mstte nickt, daß bte Eg ; ihm mihit!. iw6 ™V, um. Silterg s-»d «i® z auf bie Wnctaeftjt t »nelegmfat. 9® * idie nicht an bie OeffentlA ienwsen gefühlt Ms $ unterbreiten, M diese ;Z Glauben gehanbe's ?%%ap tnfS^^sä» den' 2°'41,/flinbtt vom in,. h«. 2.—1&- 1 'Lebensiah^ j Gießen, den 24. Januar 1906. 0506 Die Beerdigung findet Donnerstag, den 25. ds. Mts., nachmittags 3Uhr statt. 581 Die Beerdigung findet Donnerstag den 25. d. MtS^ nachmitt. 2 Uhr, statt. 128 Eichen- Ushp.rnll prhriltlirh. 579 Der Vorstand. aus stau. 1 und 1899 500 Mk. zu Schellfische und Kahliau zu Weichholz, 10 rm Fichten Fichten; Reisholz-Wellen Eichen (400 Forst-Wellen) I [287 heule blutfrisch und billigst zu haben bei Hf Vollständiger Ausverkauf! B“/. Wilh. Reibei B”/1 Seltersweg 38 Seltersweg 38 0"/> •r‘- •*; 5W> - > -»*&; -"KE 1000 2000 I I I 100 200 500 1000 2000 182, 195, 200, 274 . . 402, 403, 426, 400, 468 100 Mk. 200 „ K i - .'rK Die Beerdigung findet Donnerstag, den 25. d. MlS., nachmittags 2 Uyr von der RopcUe des alten Friedhofs 2000 Mk. 1000 , 500 „ 200 „ # Für die Beweise herzlicher Teilnahme an dem schweren Verluste meines lieben Gatten, sowie für die vielen Kranzspenden sage ich im Namen der trauernden Hinterbliebenen meinen herzlichsten Dank. Holzv ersteiget ung in der fürstlichen Oberjörsterei Lich a) des 1896 er und 1897 er Anlehens bei der Stadlkasse Eleven, bei der Mitteldeutschen .Kreditbank zu Frankfirrt tu M. und bei der Deutschen Genossenschaftsbank zu Fraukfnrt a. M. b) des 1899 er Anlehens bei der Stadlkasse Gieben, bei dem Bankhause Aron Heichelheim in Gießen und bei dein Bankhause föebrüöer Neustadt in Frankfurt a. M. erfolgen kann, sowie daß die Verzinsung mit dem 15, Mai 1906 «aufhort. Heute Nachmittag 3 Uhr entschlief sanft nach langem, mit grosser Geduld getragenen Leiden, meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Schwester und Schwägerin 557, 571, 617, 619, 639, 684 7uO, 733, 796 .... Gießen, den 22. Januar 1906. Großherzogliche Bürgermeisterei Gieße». Mecum. tjnoen viele Mütter, daß mein Fenchelhonig bei Husten und Heiserkeit der Kinder staunenswert wirkt. Dre Flasche kostet 50 Pig. und 1 Mark. Atachen Sie bitte einen Verlach. Germania-Drogerie |361 Carl Seibel, FrankülllerStraüe. ES können clngestellt werden: 1 landwirtschaslltche Magd, 1 Kunst- u. 2 Bauschlosser, 1 Schmied, Buchbinder, 10 Schuhmacher (auswärts), 5 Dienstmädchen. Lehrlinge: im Alter von nahezu 54 Jahren. Um stille Teilnahme bittet im Namen der trauernden Hinterbliebenen Heinrich Weiss, Maurermeister. Grossen-Linden, den 23. Januar 1906. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Mecum. 1. Freitag, den 26. Januar 78 rm Buchen-Scheitholz a) 1896 er Anlehen: Lit. Q. 81, 84, 118, 206, 233, 261 ...... , R. 52, 75, 84, 190, 259, 299, 348 . . . . , 8. 37, 109, 268, 361, 379, 463, 478, 479, 570, ____- Li:-. Oeos*g Wallenfels vis-a-vis der Engel-Apotheke.__________Telephon 46. 574, 622, 626, 651, 686 T. 86, 115, 117, 150, 183, 335, 371, 399, 437, Holzverfteigerungen in Gräflicher Oberjörsterei Laubach. l. Montag, den 29. Januar ds. Js. noch Zusammenkunft 101/, Uhr am Pflanzgarten aus: Tiergarten aus den Distrikte!» Hausplatz 1 a, Sü,;ctopf 1 b und LanipertStor 3. Buchen rm: 787 Scheiter, 146 Prügel, 173 Stöcke, 544 Reiser: Kirchschbaum rm; 11 Prügel; Eiche rm; 2 Reiser. 11. Dienstag, den 30. Januar ds. IS. nach Zusammenkunft 10'/, Uhr an der Eselsbrücke aus: 1. CselSkopf Buchen rm: 530'Scheiter I. Kl., 110 Prügel, 100 Stöcke, W Reiserprügel; Fichte und Kiefern rm: 6 Nutzprügel, 3 m lang. 2. Weingärtncrskopf und Forstwiese Buche rm: 8 Werkholz Scheiter, 22,9Scheiter II. Kll. 1,5 Prügel IX Kl., 55,4 Stöcke 1. Kl., 2,7 U. RL, 58P Reiserprügell. 3. Kohtrciser und Leseholz flächenweise aus obigen Distrikten. — Holz Nr. 2 und 3 kommt mittags gegen 1 Uhr im Eselskopf zum Ausgebot. Ein Führer steht am 1- Tag 10 Uhr Bahnhof Laubach. am 2. Tag 10'/« Uhr Laubach-Wald bereit.B”r Herrn August Orbig UniversitätS-Ouästor t P. geziemend in Kenntnis. 458, 638, 669, 692, 693, 702 , U. 81, 85, 100, 190, 219, 222 ....... b) vom 1897 er Anlehen: Lit. V. 14, 60, 121, 148 ......... , W. 109, 129, 138 .......... „ X. 126, 163, 188, 237, 243, 297, 349, 379 . . , Y. 94, 112, 125, 164, 243, 380, 400, 412, 414 , Z. 24, 92, 140 ........... c) vom 1899er Anlehen: Serie I Nr. 39, 104 .......... „ I , 7uO, 733, 796 .......... l(J0 , Es wird dies mit dem Anfügen zur Kenntnis der Besitzer ter Schuldverschreibungen gebracht, daß die Emlösung der Schuld- fverschreibungen Frau Maria Weiss geb. Denn -om 18. ds. Mts. vorgcnommenen planmäßigen Verlosung der am 15. Atai 1906 zur Rückzahlung kommenden Schuldverschreibungen der Anlehen der Stadt Gießen vorn Fahre 1896, 1897 smd folgende Stücke gezogen ivorden: Ban-, Nutz- M Brennholz-Lersteigernng der Fürstlich Solms-Braunfelsfchen Oberförsterei Huuge» in den Distrikten Schweiuahl und Klafterfchlag. Es sollen versteigert werden: Fran Elisabeth Ebel geb. Boos. Bekanntmachung. Bei der in der Sitzung der Stadtvcrordneten-Bersammlung dS. JS., von vor«. 10 Uhr 'V - ■- Große Stallungen = llmt allem Zubehör, Hosraum, zu vermieten. Auskunft: Kennel, Wießen, Riegelpjad 30 oder Dr. Kennel, Darmstadt, Stiftsstr. 19. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unseres lieben Balers, Schwiegervaters, Grofivaters und Urgroßvaters Mil «Jakob Haas sagen wir innigen Dank. Tie trauernden Hinterbliebenen Wieseck, 23. Januar 1906. 2 Buchbinder (gegen Vergütung), 1 Installateur. ES suchen Arbeit: BHIX 2 Bauschlosser, 1 Buchbinder, 2 Sattler und Polsterer, 2 Schreinev, Wasch- und Plitzirauen, 1 Maler oder Anstreicher, 2 Installaletire, 1 Erdarbeiter, 1 Fabrikarbeiter, 1 Packer oder Lagerarbeiter, 2 Hausburschen, 1 Fahrbursche, 1 Kellner, 1 Arbeiter (leichtere Beschäftigung), 5 Lauffrauen, 1 Bureaugehllie. 4 „ Eichen- „ 80 „ Buchen-Prügelholz 46 „ Eichen- „ 4 « AspeN- n N Zusammenkunft ist beim Pflanzgarten, Abteilung 11 2. Sa,:,Stag, den 27. Januar dS. IS., von vor«,. 10 Uhr an 14 Eichen-Stämine 2—7 m Ig.,40—55 cm Dchm. —12,88 fm Schnitthol- 241 Fichten- „ 12-22, w 14-28 , „ =86,70 , 251 Ifichleit-Derbstangen 10—18 m lang . • =29,04 , zu Sparren, Leiterbaunmen ulw. tauglich. Zufammeitkunft am Langsdorf-Nonnenrother Weg. Hungen, den 19. Januar 1903. ______________________Fürstliche Oberförsterei.____________ Henzinofürm «nfeMsta ?lecheniua55ep te H®/ii böBtotids!dsnp6Mdi ghjfapldi W ! Giessefier Zither-Klub Nch nie bflgeroefcn! 1 Nach nie lWMscn! Sounenstraße 22. Sonnen strafte 22. Trüb gewordene Wäsche und Eieste verkaufen wir ganz besonders unter Preis. Bahnhofstrasse 44. Bahnhofstrasse 44. I ? < Eine Partie Lchnhmren zn Dem annehmbaren Preise chvßckn. Vanz Weumeier N r<»v Schuhlager* 884 Hättet wegen Aufgabe der Artttel verianfe ich soweit Vorrat: Miderborden,Spitzen,§ei-en-u.5ptzenstosse,MrzW6ren zu und unter Linkausrpreisen aus. tiefe waren find }nr gep. Ansicht ohne «anfzwang an, Tische» aufgelegt. Efinftige Llntauf sgelegenhe« für Schneiderinnen u. wledervertänfer. verkauf nur gege« bar. Lahnhoffiratze 29 Mdewnrenhauz A. Zangmam vahnhoffiratze 29 Theater-Restaurant und Cafö Dem allseitigen Verkehr eröffnet! E Gemütliches Familien-Restaurant Pilsener aus der Union-Brauerei. Augustiner-Bräu, Mönchen. Sie n ßnBrse L ein 2. ein 3. tir 1 tir 5. eil |i.l 6. et TU V Tie Sendern schrieben sehr zal einqehe sie für von gn soll uai menen L En. 1. Beteilisi Jnteress erhalten bewahrt z.B. da für sie tuüibe i zur Erk des öfje legung 2. । auch in ürbnung naipne b ?ugshxro: Nochmalu 6ttoä(juni zu einer derart zu sähe ert So:M' der gen, 3. ( Entlvurs seit Sbg getreten! einer R führt. IL En 1. des Rv dem fit schrifter Rechnui 23. tätig tot ffMj Wib, ?as M Alls M Stampf gegen die höhende Warenhautzesahr! Eigitadumg z« der am Donnerstag, 25. d. Mts., abends 9‘/4 Uhr, im Saale des Hotels Einhorn hier, stattfindenden öffentlichen Versammlung aller Handwerker und Kaufleute, sowie aller Freunde eines gesunden Mittelstandes. Tagesordnung: 1. Bartrag des Kem KeacralsekietäkS I. Henningsen, Kambarz, • 1. Borfitzender der Hamburg-Altonaer Gewerbejchutzvereiue, über: Warm ist es mtGMg, im Wumhanse zv tanfent Freie Aussprache. ,587 Alle Männer und besonders auch alle Frauen werden um ihr Erscheinen zu dieser wichtigen, lehrreichen Versammlung dringend gebeten. Deutscher Vertin, EittztN. 31di 8-Mfi 6tüiM H im 15. gdimr m Snmftqk 31. Geb« bis dahin smlliche SG-Marc« 15 |lro)cnt billiger als seither ab, da ich wegen Platzmangel räumen muß. entsvrechx toch eine L- $ El W eine Ehrend lan^5ICif L-'° ^ordnun etlorbcT|i( Stent dttA äs b-s-hiiA immer, 61 >4 S'niferi ^tugnis feWtlii Z-Mi« erfot DV" Großer Qj Schstzfliarcs-AMkrKaits Al»ttilhtZchs^sm sowie Gummischuhe zu ermäßigten Preisen. Bei Barzahlung 10% Rabatt. L. Bernhardt Neuen Bäue 15. ao7 y Kgl. Bayr. Mineralbad Brückenau ÖS WernarxerWasserlet von hervorragender Hell- Wirkung bei harueaurer Dtethose, Gicht, Nieren-, Stein-, Grien- n. Blasenleiden, sowie allen übrigen Erkrankungen der llarnorgane. — Die Quelle int ► seit Jahrhunderten medizinisch bekannt. © ---- . Er*UtUeh le allen Apotheken u. Kiners«*-werMIgw. BcnuUmwfc» .Such neueren Erfahrungen ist ITernnraer Wasser auch aasserordiutllch wirksam zur Aufsaugung plouritischer Exsudate. 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Februar, im Gießener Festsaal Cafs Leib Anfang 7 Uhr 61 Minuten, verbunden mit großartiger Maskenprämiierung. Die Prämiierung findet durch eine unparteiische Kommisfion statt, auch folgen noch verschiedene Grossartige Deberraschnngen der Neuzeit. im Vorverkauf Herrenkarte 1 Mk., an der Kaste 1.20 Mk., Damen- I5ininll5yrtl|t nuten 50 Pfg., an der Kaste 60 Pfg., Geheimkarten blS zur Demas- kieruna 60 Pfq. Gallerie 20 Pfg. Vorverkaufsstellen bei Herrn Friseur Tichy, Seltersweg, Wahl, Neustadt, Muhl, Bahnhofstraße, Kuhl, Walltorstraße, Aff, Weuenbäue, Insel, Asterweg, Zutt, Ludwigstraße, Kaufmann Ockel, Neustadt, Geheimkarten nur bei Herrn A. Salomon, MäuSburg 10. M/1 Der Vorstand, v / Blasen- und Nierenkranken ist dringe ndst zu empfehlen der Besuch des Kgl. Mineralbades Brückenau, sowie zur Trinkkur das ss11/10 ernarzer r*i