üHdeüermeister.' bbruch. Ü*4. LG ’T'-194««. Sit durg-MlH^ 6on Stute ab ir »NN» Hach «chstr.1i r.den sz.zipru,^, «"«tags 2 Uhr 6 Versteigerte in>'holz,Piosicil f.6flUl> Jalietc und Ziegeln tw,J> - Neustadt 35. = SEeäwte inL^erioneneinDüeiihiiä Heinrich Jont =. Kreuzplai; 1 nbpti im ^iiov~■ j£»Ci wald uni) «Her injelb zu dhuuAhh, Ixrossen-Bitieck er < |elegene oL? M reidelberg. 2er heutigen Tagung ging vormittags eine Sitzung des ständigen Ausschusses voran. Den Jahresbericht erstattete der Präsident Reicl>stagsabg. Schrader. Tarin nimmt der Vorstand Stellung zu den kirchlichen „Fällen" des letzten Jahres. Aus dem 5raiscnberick)t ergibt sich ein bedeutender Zuwachs von Mitgliedern. Im weiteren Verlaufe wurden noch Fragen der Organisation besprochen, die aber nur inneres Interesse haben. Tie Nachmitt agsverhandlmig eröffnete unter dem Vorsitz des Sektionsleiters Tr. Schmidt ein Vortrag des Oberlehrers D. E. Preutschen- T-arm stad t über „Die Notlage des modernen Religionslehrers". Seinen Ausführungen lagen folgende Thesen zugrunde: 1. Religion ist persönliches Leben und ihre Gewißheit beruht aus der subjektiven Erfahrung von ihrer befreienden Kraft. 2. Persönliches Leben läßt fick nicht lehren und eine subjektive Erfahrung nid# künstlich erzeugen. 3. Aus diesen Erkenntnissen ergibt sich die Notlage des nivderncn Rcligionslehrcrs; denn die Lehrpläne, nach denen der Unterricht zu gestalten ist, und die Behörden, b eitert die Aussicht über den Unterricht obliegt, folgen häufig einem überwundenen Begriff von dem, was das Wesen der Religion ausmacht, und in vielen Familien herrscht ebensowenig Klarheit darüber. 4. Aus dieser Situation cntstcl-en sortwahrende Konflikte für den Lehrer, dem cs um die Herausbildung wirklich religiöser Charaktere zu tun ist. Mit dieser Notlage gilt es sich abzufinden. 5. Die Uebcrwindung der vor- ^ndenen Schwierigkeiten darf nicht mit einem Opfer des Vorstandes und nicht mit einer Zerstörung des Ge- wisisens erkauft werden. Das ist möglich a) lvenn man die auch im Dogma vorhandenen religiösen Kräfte anerkennt und von ihnen ausgehend wcitcrbaut, b) wenn man den Religionsunterricht aus seiner Isolierung löst und zu dem gesäurten geistigen Leben unserer Zeit in Beziehung setzt. 6. Dieser Aufgabe kann der Unterricht allerdings nur dann gereckt werden, wenn der Religionslchrer nicht nur über die erforderliche historische Bildung verfügt, die ihn die Vergangenheit mit den ilw ejgentüm- lidycn Maßstäben messen lehrt, sondern wenn er auch die im geistigen Leben unserer Zett wirksamen Krästc erkennt. Das; er persönlich religiöse Erfahrung besitzt, ist dabei eine selbstoerstünd- liche Voraussetzung. 7. Bor allem aber must der ©dritter von dem Lehrer den Eindruck unbedingter Wahrhaftigkeit empfangen. Diese Wahrhaftigkeit darf sich nickt im Zerstören, sondern sic must sich im Aufbauen bcivähren. 8. Nur da, wo mit zartem Takt das vorhandene, aber falsch begründete religiöse Leben bewahrt, von den Schlacken gereinigt und zu neuer Sicherheit geführt wird, ist das Ziel, religiöse Persönlichkeiten zu erziehen, erreichbar. An der sich anschließenden T-isknfsion beteiligten sich Pfarrer Ranpp-Mundingen (Baden), P. Ladendorf-Harnbnrg, Pfarrer Gcrmper-Dresden und Chefredakteur Wolf-Straß- Dnrg, der unter lebhaftem Beifall namentlich Freil)eit des tlreligionsamterrichts auch an der Volksschule int Interesse des Unterrichts und der Lehrer forderte.' Weiter sprachen Präsident Schrader, Rektor BackeS-Tarrnstadt und Pastor “’t Fischer-Berlin. Lic. Wie^landt^Heidelberg satzte das Er- ,;ebnis der Forderung in den Sätzen zusammen: Tie Versammlung verwirft jeden mechanischen Betrieb des Reli- jgionsunterrichts, fordert pädagogische Modernisierung der Lehrbücher und endlich religiöse Feinfühligkeit in der obligatorischen Beaufsichtigung des Religionsunterrichts. Am Wend fand eine öffentliche Versammlung statt, die Rektor Backes-Darmstadt eröffnete. Wenn auch in Hessen Mastregelungen von freigesinnten Geistlichen reicht zu verzeichnen seien, wie bedauerlicherweise in an- bereu deutschen Gauen, so müsse doch umso nachdrücklicher hie Mahnung ertönen, auf der Wacht zu stehen, daß die '.irchliche Orthodoxie nicht zur Allmacht gelangt. Stadtpfarrer D. Brückner-zvarlsruhe referierte zunächst über „Das so genannte apostolische Glaubensbekenntnis in seinem Verhältnis zum neuen Testament und zum Protestantismus". Tie Kon- sirmation stützt sich auf das Apostolikum. Jetzt sind die ^.Konfirmanden 14 Jahre alt, wo sie das alles glauben. Wenn sie IG Jahre alt werden, haben sie diesen Glauben nicht iwehr, da sie in der Erkenntnis weitergegangen sind. Versucht der Pfarrer nun ihnen eine allegorische Auslegung »u geben, so versütidigt er sich. TaS Apoftolilnm steht dem Religionsunterricht entgegen. In Brenren, Hamburg uflv. hat man es nicht mehr. In Baden ist den Geistlichen eine gewisse Freiheit gestattet. TaS bleibt aber eine Halbheit. Tas Llpostolikum steht der modernen Weltanschauung ent* gegen; so die Jung fronen gebürt, .Höllenfahrt, Auferstehung des toten Leibes, Himmelfahrt. Auch auf orthodoxer Seite iHt es eine ausgemachte ^sache, daß die Sage von der (Entstehung des Apostolikums, der apostolische Ursprung eine Geschichtsfälschung darstellr. Das Älpostolitum steht nicht mit. dem Neuen Testament int Einklang. So namentlich hinsichtlich der Sungfraucmjeburt, von der weder Markus noch Paulus etwas zu berichten wissen. Ganz ebenso liegt es bei der Himmelfahrt. Ter Christus des Llpostolikums ist ein über die Splstire des Mensck>enlebens gestellter. Mit d»em biblischen Christus stimmt er nicht überein. Es gibt acker nicht nur e i n enbibtischen Christus. Ter fortschreitende Vergöttlichungsprozeß Christi hat int Apostolikum seinen Ausdruck gesunden. Es geht also von Tatsachen aus, von denen wir wissen, daß sie nie geschehen sind. Sodann macht e-s die Kirche zu einer alleinseligmachenden Kirche. Das ist aber nicht die Auffassung des Protestantismus von der Lärche. Ter 19. April ist in der Geschichte des Protestantis- inus ein denkwürdiger Tag; am 19. April 1529 erfolgte tne Protestation zu Spel-er. Zn diesem Gedanken, zur Gewissensfreiheit, steht das Apostolikum im Widerspruch. (Leb- yiLfter Beifall.) Ueber „Tie protestantische Kirche Deutschlands und d i e G e m e i n d e f r e i h e i t" sprach Pfarrer Camper-Dresden. Kirchenregiment ist der größte Hemmschuh rür die Entfaltung religiösen Lebens. Tiefes System ^arschuldet auch den Austritt so vieler aus den protestantischen Kirchen. Römische Unduldsamkeit fei, wie Professor Lehmann-Hohenberg sagte, auch bei den Protestanten zu finden. Tie Kirche soll aber nicht eine Anstalt fein, ui der man glauben und gehorchen muß, sondern eine Gemeinschaft. Tas freiere Verhältnis zwischen Kirche und Staat, wie es jetzt in Frankreich gesck>affen worden ist, wird sich auch in Deutschland Bahn brechen, trotz eines preußischen Schulgesetzentwurfs wird fich daS deutsche Volk keine kirchliche Schulaufsicht und Beeinflussung auf die Tauer gefallen lassen. Tas Ziel muß sein, die Staatstirche in eine Volkskirche umzubilden. Jeder Gemeinde muß volle Frecheit gegenüber der Kirche gegeben werden; vor allem solle weiter die Abschaffung der Patronate gefordert werden. Unter den Wegen zur Beseitigung der jetzigen Gewissensnot in der Synode zeichnet Redner aucy die Gesamtaklion, den Austritt von Gemeinden aus der Laaidcskirche. (Beifall.) Ten <Ählußvvrtrag hielt Pros. Dr. jur. Geffken - Köln über „Die Bewegung der Freunde evangelischer Freiheit im Rheinland und W e st - salen". Ter Redner schilderte die schnelle Entwicklung der freiheitlichen Anschauungen in der evangelischen Kirche in den Rheinlanden und besprach dann ausführlicher die Anaelegenheit der Nichtbestätigung des Pfarrers Roemer in Remscheid, gegen welche auch der Kölner Protestanten- verein in entschiedener Weise Stellung genommen habe. — Mit einem längeren Schlußwort des Vorsitzenden Abg. Schrader, worin er besonders betonte, daß es das eifrigste Bestreben aller Mitglieder und Freunde des Proteftanten- vereins fein müsse, die Freiheit des evang. Glaubens in Schule, Gemeinde und Staat aufrecht zu erhalten und zu erweitern, schloß die Sitzung gegen 11 Uhr abends. Die Fortsetzung der Sektionsverhandlungen erfolgt morgen vormittag 10 Uhr. HolitSsche Sttgesfebcitt. Die neuen Stenerdebatten. In den parlamentarischen Erörterungen über die Reichsfinanzreform haben sich die Vertreter der Einzel- staaten bisher nur in geringem Maße beteiligt. Auch in der Kommission. Es war ja wohl auch angebracht, zunächst einmal abzuwarten, welches Programm die Steuerkommission zusammenstellen würde, nachdem sie sich für die eigene Initiative entschieden hatte. Die bevorstehende zweite und mehr noch die dritte Lesung der Steueroorlagen dürfte aber die Vertreter der Einzelstaaten im Treffen sehen, denn mittlerweile haben die Regierungen der letzteren zu den Beschlüssen der Steuerkommission Stellung genommen. Das Plenum des Reichstags wiederum muß in Kenntnis gesetzt werden über die Entscheidung des Bundesrats zu den einzelnen Kommissionsbeschluffen, um seinerseits einen 23er- ständigungsversuch bis zur dritten Lesung vorzubereiten. Ueberraschungen sind bei den Finanzreformdebatten keineswegs ausgeschloffen, sie können ebensowohl vom Bundesratstisch aus erfolgen, wie von Seiten der Parteien. Es wird auch an unerwarteten namentlichen Abstimmungen nicht fehlen. Kurz: der intereffantere Teil des großen Gesetzgebungswerks geht jetzt in Szene. * Deutschland und Italien. Die neuesten Meldungen lassen im allgemeinen erkennen, daß sich in Italien gewichtige Stimmen erheben, welche für eine Aufrechterhaltung guter Beziehungen zu Deutschland und ein Verbleiben ihres Landes im Dreibünde eintreten. Mehrere besonnene italienische Blätter haben, wie wir schon mitteilten, behauptet, daß das Verhalten Italiens in AlgeeiraS nicht gegen die Bündnispflichten der italienischen Regierung gegenüber Deutschland verstoßen habe und daß demgemäß auch eine ernstliche Verstimmung zwischen den Kabinetten nicht bestehen könne. In maßgebenden deutschen diplomatischen Kreisen soll man jedoch anderer Ans icht sein. Man glaubt in Berlin sicher zu sein, daß Italien tatsächlich vor Beginn der Verhandlungen in Algeciras sich durch geheime Abnlachungen mit Frankreich die Hände gebunden hatte. Dies läßt mit Recht die Vermutung erstehen, daß die italienische Regierung, die sich den französischen Forderungen gegenüber den deutschen in den meisten Fällen anschließen mußte, dies auf die Gefahr hin tat, die Beziehungen zu Deutschland »zu schädigen. Danach scheint man also in Rom kein großes Gewicht mehr auf die Aufrechterhaltung eines besonders freundschaftlichen Verhältnisses zu Deutschland, daS sich schon aus den Bündnispflichten zivischen beiden Staaten ergibt, zu legen.________ Ausland. Stockholm, 19. April. Die Regierung brachte im Reichstage einen Gesetzentwurf ein, betreffend die Einführung einer Stempelsteuer beim Karls oder Tausch von Grrlnd stücken, ferner die Einführung einer Stempelsteuer auf Bankaktien und andere Aktien. Der Ertrag der neuen Steuer wird auf 1 653 000 Kronen veranschlagt. Paris, 19. April. Rach einer Meldung der „Agence Havas" aus Tanger haben die Lerite Raisulis am Abend des 17. April zwei Notabeln am Andscherastamme erschossen. Man glaubt, daß cs zu Rcpreffalien kommt. Peking, . 19. April. Gelegentlich der gestrigen Abschieds-Audienz bei der Kaiserin-Mutter und dem Kaiser betonte Baron Mumm die bestehende Zunahme der gegen- . eiligen guten Bezieh ringen zwischen China und dem : Deutschen Reiche. Die Zurückziehung der deutschen Bc- : satzungStruppen sei die Folge des vollen Vertrauens > des Deutschen Kaisers in die Politik derKaiserin- Mutter. Die Kaiserin erwiderte, daß das Vertrauen ' der beiden Länder zueinander sichtbare Fortschritte gemacht ; habe Tank den Bestrebungen des deutschen Vertreters. i lurcbc und Schule. Mein künftiger Beruf! Unter diesem Titel erscheinen in C. Bange's Verlag, Leipzig, praktische Anleitungen zur BerufSivahl. Heft 6 enthält: Die Lehrerin. In diesem ’ Büchlein wird zunächst die Art des LehrerinnenberufeS besprochen, dann roerden die Voraussetzungen fürs Lehramt - erörtert, wonach die Ausbildung zrir Lehrerin, die Prüfungen für Lehrerinnen verschiedener Unterrichtszweige Erläuterung erfahren. Es werben die Institute zur Ausbildung von Lehrerinnen angegeben und schließlich folgt eine Charakteristik des Lehrerinnenlebens. Somit enthält das Büchlein, daß nur 50 Pfge. kostet, alles Wissenswerte für jene Frauen, welche sich dem Lehrerinnenberufe widmen wollen. lieber Die Bergiftungdaffürc t« Mainz die gestern telegr. berichtet wurde, entnehmen wir dem ,3)1. Tgbl." folgende Einzelheiten: Die Witwe des vor wenigen Monaten gestorbenen Weingroß- hänblers H'arl Stocker, die hier auf der Kaiserstraße mit ihrer 12 Jahre alten Tochter und Bedienung n>olmt, hatte zu Ostern den Besuch ihres Bruders, des Direktors Gutmann von der Dresdener Bank in Nürnberg, erhalten. Mit Tirellor Gutmann waren seine 32 Jahre alte Frau und seine beiden 7 und 8 Jahre alten Töchterchen gekommen. Zum Mittagessen am Ostersonntag gab es u. a. and) Salm mit Ma jonaiso, Nach dem Genuß dieser Speise stellte sich bei den Leuten heftiges Unwohlsein unb bei der Tochter der Frau Stocker Erbrechen ein. Der Sduvtiger der Frau Stocker, Dr. Metzger, erkannte sofort, daß Vergiftung vorlag und zog nocki vier weitere Aerzte zur Hilfe lstnzu. Inzwischen waren Di- rekwr Gitlmann, seine Frau und seine Töchter, ebenso die Tocktcr der Frau Stocker bewußtlos geworden. Man suchte oer furchtbaren Gefahr durch heiße Bäder zu begegnen, durch die die Er- frmtftcn zu starkem Schwitzen gebracht werden sollten. Auch gab man ihnen Brechmittel ein, leider nur mit schtvnchcm ErfÄg. Ohne das Bewußtsein wieder erlangt zu haben, starb gestern das 8 Jahre alte Töchterckem Roch in der Nacht erlöste dann der Tod die 32 Jahre alte Frau Gutmann von ihrem sck>wcren Leiden und heute früh verschied auch Herr Direktor Gutmann, ebenfalls ohne wieder zum Bewußtsein gekommen zu sein. Das zweite Töchterchen liegt lecker immer noch hoffnungslos und ohne Besinnung darnieder. Die Tochter der Frau Stocker, die, wie bereits erwähnt, sofort nach dem Essen von ErbreckM befallen morben war, befindet sich glücklicherweise auf dem Mge der Besserung. Ansck>ernend hat sie also die verhängnisvolle Speist nodj rechtzeitig wieder von sich geben können. Frau Stocker hat zufällig, wie man glaubt, von der Speise nicht gegossen, sic befand sid) daher bis gestern vollständig wohl, ist jedock) jetzt ebenfalls erkrankt, wohl nur infolge der furchtbaren Aufregung. Die Staatsanwaltschaft ließ sofort die Speisereste bcschlagnachnen und ordnete die gerichtliche Obduktion der Leichen an. Festgestellt ist, daß die Fisck)-' konscrven bereits einige Tage vor dem Gebrauch gekauft waren und wahrscheinlick aiuck> geöffnet worden sind. Natürlich waren sie dann bei der sckwülen Gewittertenrperatur dem Verderben aufgesetzt- Die Teilnahme mit der von einem so überaus schweren Scksicksal betroffenen Familie ist bei der Bevölkerinig allgemein. Nach dem Polizeibericht steht der Fall vereinzelt da und cd liegt kein Grund zur Beunruhigung dec- Publi- ^iiin? vor. _____________________________ Ans Stadt und Land. Gießen, den 20. April 1906. ** 168 Automobil-Omnibusse werden im Laufe des Sommers nächsten Jtrhres in Berlin in Betrieb gesetzt. Tie Allgemeine Berliner Omnibusgesellschaft hat sic bereits in Bestellung gegeben. Bereits geliefert sind 14 Wagen und es kommen in den nächsten Monaten je 4—8 Wagen zur Ablieferung, später werden dann monatlich 10 biS 15 Wagen hcrgeftellt. Tiefe Wagen werden sämtlich, in derselben Fabrik gebaut, deren Leistungsfähigkeit auf diesem Gebiete durch einen derartigen Auftrag fast gatu in Anspruch genommen wird. — Uns will immer iwd) scheinen, daß auch für uns in Gießen die LotälverLchrs- frage durch den Automobil-Omnibus, von dem wir bereits früher gesprochen haben, besser und billiger gelöst würde als durch eine viel teuerere elektrische Straßenbahn. □ Laubach, 18. 21prit. Gestern nachmittag versammelte sich zur seierllchen Grundsteinlegung der im Bau begriffenen FriedhofSkap eile eine zahlreiche Fest- Versammlung. U. a. waren erschienen Geh. Regierungsrat Schönfeld und Dekan Münch von Schotten, von hier die Gräfin-Mutter mit ihren 2 ältesten Söhnen, die Vertreter der Kirchengemeinde und der Stadtvorstand. Pfarrer Nebel legte die Entstehungsgeschichte des Bauprojekts dar. Bereits 1626 war auf den, alten Friedhöfe eine Kapelle au9 Holz errichtet worden, die bis 1846 gestanden hat, in welchem Jahre sie wegen Bausälligkell niedergelegt wurde, nachdem die Renovierung durch Gemeinderatsbeschluß abgelehnt worden war. In den letzten Jahren hat das .Fehlen eines Schurz gewährenden Raumes bei Beerdigungen sich immer mehr als ein Mißstand empfunden werden müssen. Mit Freuden kann es begrüßt werden, daß durch Schenkungen ein Betrag von nahezu 10000 Mk. zusammengekommen ist, durch die Stadt die erforoerlichen sttohmaterialien wie Stämme unb Holz umsonst geliefert werden; hierdurch ist die erforderliche Bau- ümine beinahe gedeckt. Eine bei den Stadtbewohnern uer- anflaltete Sammlung hat ungefähr 600 Mk., seitens auswärtiger früherer Laubacher 700 Mk. ergeben; beide Summen werden die Kosten der inneren Ausschmückung decken, außerdem sind verschiedene geumlte Fenster gestiftet worden. Rach dem Verlesen der Urkunde, die in eine Kapsel eingelaffen ist, wurde sie cingemauert und die erschienenen Vertreter der Behörden begleiteten ihre Wciheworte religiösen Inhalts durch Hammerschläge. Einer Ansprache des Dekans Münch folgte das Schlußgebet des 2. Stadtpfarrers Volp hier. Die weihevolle Feier wurde verschönt durch Gesänge der' ersten Stadtschulklasse und des Kirchenchors. U Aus dem Ohmtale, 18. April. In unmittelbarer Nähe von Schwemsberg wurde auf der rechten Seite der Ohm eine 50 Morgen große Viesenfläche zu einer Jung- vi eh weide eingerichtet. Bis jetzt sind schon 30 Rinder zur Weide bis zum Spätherbst angemeldet. ') i Mainz, 18. April. Gestern nachmittag kurz vor 3 Nhr ist in Biebrich oberhalb des Zollamts ein junges, etwa 15 bis 16 Jahre altes unbekanntes Mädchen in selbstmörderischer Absicht in den Rhein gesprungen und konnte trotz der sofort angestelltcn Rettungsversuche nicht mehr herauSgezogcn werden. Die Aermste verschwand in den Wellen und ist nicht gelandet worden. Sie war mittlerer Größe, hatte blasses, schmales Gesicht und blondes Haar und war schwarz gekleidet. Das Haar war in einen Zopf zu- sammengeflochten. Die Unglückliche trug einen aus dem Wasser gefischten dunkelblauen Filzhut mit breiter Krampe und blauschwarzem Samtband. Ferner ist der Hut mit drei gelben Metallknöpfen geziert, daran befand sich eine Hutnadel mit schwarzem Stein. -j- Langen, 19. April. Hier tagte gestern der Fen e rv er- sickerungsverband hessischer Lehrer unter dem Dorsch des Hauptlehrers K n a u ß - G i e b e n. Dem Jahresbericht entnehmen wir, daß der Verein jetzt 8 Jahre besteht und sich äußerst gut entwickelt hat. Die Einnahme und der Geschäitsqewinn nehmen jedes Jahr zu, sodaß der Verband für die Wohltätigkeilseinrichtungen der hessischen Lehrer eine rcichfließende Gcldguelle werden wird. Der Reingewinn betrug 1905 6 610 Mk., das Vermögen stieg aus 21100 Mk., die Zahl der Mitglieder von 1285 auf 1411, das Versicherungskapital aus 7 286 000 Mk. Bei der Vorstandswahl wurden durch Zuruf wiedergewählt Dern-Neu-Jsenburg, Mohr-Bensheim und Lenz-Geilshausen. — Nach dem Jahresbericht des Lehrer- Heims „Vogelsbergs erzielte es einen Uebcrschuß von 820 Mk. Die Mitgliederzahl stieg auf 1580; die Einnahmen haben in den letzten Jahren stetig zugenommen, da sich der Besuch des Heims fortgesetzt steigert. 1905 wurde eine Wasserleitung für 8000 Mark erbaut. z. Dutenhofen, 19. April. Der am 1. Mai 1905 hier errichtete Güterbahnhof hat in dem nun bald verflossenen Jahre seines Bestehens 30 000 Mk. Einnahme zu verzeichnen gehabt. s. Altenkirchen (Kreis Wetzlar), 19. April. In unserem etwas über 400 Einwohner zahlenden Dorfe finden in diesem Jahre kurz hintereinander drei goldene Hochzeiten statt. Tie Paare heißen: Landwirt Georg Lipp und Frau Katharine geb. Schupp (24. April), Gastwirt Peter Schäfer, Kirchenrendant seit 44 Jahren, und Frau Katharine geb. Lipp (1. Mai), Zimmermann Peter Gerhard zrnd Frmr Katharine geb. Herr (im Juni). x. Weilburg, 19. April. Nachdem in der Oster- wocbe Regierungspräsident v. Meister mit der städt. Behörde eine Besprechung wegen der Tausendjahrfeier hatte, gibt man sich der Hoffnung hin, daß der Kaiser, der zurzeit der Feier in Homburg incilen wird, unsere Stadt besucht. — Hofrat Dr. Spielmann aus Wiesbaden, und ein Maler aus Biebrich setzten in Gemeinschaft mit dem Magistrat das Programm zu dem h i st o r i s ch e n F c st - zug fest. Ter Groß Herzog Wilhelm von Luxemburg, Herzog von Nassau, hat zu der 1000-Jahrfeier 1000 Mark gespendet. Gleichzeitig hat er bei etwaiger Teilnahme des Kaisers an der Feier Räume im Schlosse zur Verfügung gestellt. a. Diez a. d. Lahn, 19. April. Mit dem Bau des Zentralgefängnisses für Hessen-^Ml-ssau, das auf Freiendiezer Gemarkung zwischen der Westerwald- und der Lahnbahn errichtet wird, soll bestirumt im Frühjahr 1907 begonnen werden. Tie stattliche Anlage wird außer dem Hauptgebäude aus 25 weiteren Gebäuden — Beamten- und Wcttterwohmrngen — bestehen. * Kleine Mitteilungen aus Heilen und den Nachbar st aaten. In Schlitz feiert der Männergesangverein ^Harmonisches Kränzchen" am 23., 24. und 25. Juni sein 5 0jäh- riges Bestehen in Verbindung mit Fahnenweihe. — Der älteste M ann von Mainz, der schon einige Jahre im Sankt Vmzenzhospital im Leibrentengeding lebende 94jährige Privatmann Johann Beckerle, ist aus dem Leben geschieben. Aeichsamtlicher Wetternachrichtendienft. Tic „Nvrdd. Allg. Ztg." ist in der Lage mitzutcilLN, daß zur Verwirklichung der Absicht, für das Deutsche Reich einen staatlich organisierten Wetternach richten dien st einzuführen, durch den die Wettervorhersage^ den breitesten Volksschichten, besonders aber den Bewohnern des flachen Landes unentgeltlich oder auch nur gegen geringe Gebühr zugänglich gemacht werden sollen, ein wichtiger Schritt getan ist. Dte Mittel zur Turchführnng dieses Planes sind bereits — zunächst allerdings nur für ein Jahr — in den Staatshaushaltsetat für 1906 eingestellt worden. Nunmehr -überweist auch der preuß. Landwirtschaftsminister den Pro- vinzialbehörde'n eine Denkschrift zur näheren Information über Art und Umfang der geplanten Einrichttrngen und ordnet die nötigen Vorbereitungen au, damit der Wetterdienst zu Beginn des neuen Etatsjcchres in Wirksamkeit treten kann. Die Organisation ist dabei folgendermaßen gümcht: Der Schwerpunkt der Wetternackrichtenorganisation wird in den Wetterdienststellen liegen. Für Preußen und die seinem Wetterdienst anzugliedernden Bundesstaaten sind zunächst acht derartige Dienststellen in Aussicht gcm>npncn, die ihren in Hamburg, Berlin, Weilburg, Aachen, Königsberg, Breslau, Magdeburg und Brvmberg haben werden. Bezüglich der Heranziehung der deuischenSeewarteinHamburg als- Wetterdienststelle sind Verhandlungen mit dem Rcichsmarincamt im Gauge. Die Abgrenzung der Vorhersagebezirkc richtet fick im allgemeinen nach den klimatischen Verhältnissen und nimmt erst rtt zweiter Linie auf die VerwaltungKbezirksgrenzen Rücksicht. Die Berichterstatter werden aus der Zahl der _ Beobachter^ des 'meteorologischen Instituts in Berlin durch dieses ausgewählt; bei der Auswahl von Berichterstattern ans den in^ Großher - zogtum Hessen gelegenen meteorologischen Stationen soll in entsprechender Weise im Einvernehmen mit dem Hydrographischen Bureau in Darmstadt tim gegangen werden. Zur Herbeiführung einer gedeihlichen Tätigkeit der Wetterdienststellen wird ihr demerndes Zusammenarbeiten mit derprakti- schen Landwirtschaft sehr viel beitragen können. Um dies zu erreichen, sollen die Leiter der Wetterdienststellen durch Vorträge in landwirtschaftl. und sonstigen Versammlungen und dergleichen aufllärend wirken, wobei erwartet wird, daß sie gleichzeitig für ihre Betätigung schätzenswerte Anregungen gewinnen werden. Außerdem wird esl zur Erfüllung der den Wetterdienststellen zufallenden Aufgaben und im Interesse ihrer Fvttentwicklung für notwendig erachtet, daß seitens der beteiligten Kreise und besonders seitens der praktischen Landwirte die Wettervorhersagen nicht nur mit regem Interesse verfolgt, sondern auch fortlaufend kontrolliert und kritisiert werden. Esl ist daher in Aussicht genommen, die Borhersagebezirke mit einem Netz von Vertrauensmännern zu überziehen, die es übernehmen, die Zuverlässigkeit der Wettervorhersage täglich zu Prüfen und mittels Postkarte wöchentlich an die 'Wetterdienststelle zu berichten. In den Grenzgebieten -zweier Vvrhersagebezirke wird die Einrichtung einer Doppelkritik in der Weise beabsichttgt, daß die Vorhersagen der verschiedenen in Bettacht kommenden Wetterdienststellen kon- ttMiert werden, um hieraus eventuell Anhaltspunkte für die Verbesserung der Abgrenzung der Bezirke zu gewinnen. vermischtes. * Brände. Im Arsenal zu Woolwich (England) jLrach Feuer auL Die Feuerwehr mußte zehn Minuten warten. ehe sie Einlaß erhielt. UM 1s Uhr stürzte ein Dach ein, wobei drei Feuerwehrleute verletzt wurden. Später wurden durch eine Explosion drei weitere Feuerwehrleute verletzt. — In Bo esig (Bez. Lcipa in Böhmen) sind 14 Gehöfte mit Nebengebäuden durch Feuer vernichtet worden. * Klein e TageSchrvnik. In Hamburg sind nach dem Genüsse von röbem Fleisch 17 Personen unter Vergiftungs-Erscheinungen erkrankt und befinden sich in ärztlicher Behandlung. — Bei der Entgleisung eines Militärzuges auf der sibirischen Bahn wurden zehn Personen getötet und 15 zum Teil tödlich verletzt. — 2Cunft rind rVisserrschaft. — Die Schöpfer der fünf O r a n i e r d e n k in ä l e r, die vor dein Königlichen Schlosie zu Berlin ausgestellt werden sollen, die Bildhauer Brütt, Haverkanw, Schott, Wolff und Barcke sind vom Kaiser wiederum in Audienz empfangen worden. Im Sternsaale waren unter Anleitung des Hockaurats v. Ihne die Modelle auf kleine Ballustradeu gesetzt morden, damit man ein Bild von der architektonischen Wirkung der Anlage gewinne. Der Besichtigung wohnte auch der holländische Gesandte bei. Der Kaiser hatte den Bildhauern von dem lebhaiten Interesse erzählt, das man in Holland für die Denkmalsanlage an den Tag lege. Nachdem er sich überzeugt hatte, daß allen seinen Wünschen Rechnung getragen worden ist, befahl er, die Modelle in der vorgesehenen Größe von 2,5 Meter auszuführen. Diese Arbeit sollen die Künstler bis zum 1. November vollendet haben. Die Ausführung in Bronze ist dann so zu beschleunigen, daß im Frühjahr kommenden JahreS die Anlage enthüllt werden kann. Bei der Ausführung in Bronze soll daraus Wert gelegt werden, daß die malerische Pracht der Kleidung, wie sie lenen Tagen zu eigen war, durch die Hand des Ziseleurs zum Ausdruck gelange. Die Stickereien an den Rocken, die Ziselierungen an den Waffen und Harnischen ollen getreulich nachgebildet werden. — Aus Nürnberg wird berichtet: Die Uraufführung von Wolzogens vieraktigem Lustspiel „D er Kraftmapr", das der Dichter nach seinem bekannten Roman bearbeitet hat, fand int Intimen Theater einen lwllen Erfolg. Den Wert der Arbeit macht neben dem gewandten, oft geistvollen Dialog das ungewöhnlich interessante Milieu des Werkes, das den Kteis der Schüler und Verehrer Liszts in amüsanter Weise veransckaulicht. Die Gestalt des Meisters selbst erscheint nur episodisch (als stumme Figur) auf der Bühne. — Ein originelles Preisausschreiben, für das Prem in der Höhe von 4000 Mark ausgesetzt sind, veröffentlicht, wie man uns mitteilt, das erste Heft der neuen Monatsschrift „Aren a" lherausgegeüen von Rudolf P r e s b e r). Es soll auf einem der ersten Nummer der „Arena" beiliegenden Stimmzettel angegeben werden, welches' nach der Meinung des Einsenders die zwölf bedeuten dst e n l e b e n d e n D e u t s ch e n sind. Aus den eingegangenen Listen wird nach dem Mehrheits- Prinzip eine Jdealliste ausgestellt, die dann der Verteilung der Preise (3000 Mark, 750 Mark, 250 Mar?) zugrunde gelegt wird. Man hört jetzt oft, unsere Zeit sei arm an genialen Menschen, wir hätten den stolzen Namen des 18. und 19. Jahrhunderts keine gleichwertigen entgegenzustellen. Man darf dabei aber nickt vergessen, das; wahre Größe oft erst nach dem Tode des Genies die allgemeine Würdigung sich erotiert. Jedenfalls wird es esselnd sein, die Meinung der Mitlebenden zu frören. Die Zukunft wird dann feststcllen, inwiefern sich "hie Zeitgenossen in ihrem Wetturteil geirrt haben. Paris, 19. April. Der Entdecker des Radiums, Professor Curie, ist freute durch einen Lastwagen in der Rue Dauphine überfahren worden. Er wurde nach einer benachbarten Sanitätswache verbracht, wo er bald darauf verstarb. Der Verunglückte ist auf dem Sttaßenpflaster ausgeglitten. (Pierre Curie war 1859 in Parisl geboren und war dort Univ.- Profeffor. 1883 entdeckte er mit I. Curie zusammen die Piözo- clekttizität der Krystalle und mit seiner Gattin die radioaktiven Elemente Radium und Polonium. Im Jahre 1903 erhielt das Ehepaar Curie gemeinsam mit Becquerel den Nobelpreis für 6fremie.i Handel nnd Verkehr, Volkswirtschaft. Freunde der Russischen Emission. Wir haben 'cfron kürzlich darauf hingewiesen, daß die Berliner Hochfinanz ich nickt zu beruhigen vermag und die Reicksregierung wie die Reicksbank sckarf angreift, weil sic es nicht zuließ, daß die russische 5 proz. Milliarden-Anleihe an den deutschen Geldmarkt komntt. In einem Teil der Handelsprcsse wird behauptet, daß der Reichskanzler mit dem Sckritt gegen Rußland Deutschland nur noch mehr isoliett hat, als dies so schon der Fall ist. Dann sei die deutsche Börse und die deutsche Industrie aufs empfindlichste geschädigt. Auch die neueste deutsche 3V2 pro?,. Reichsanleihe und die preußische Staatsanleihe hätten nie und nimmer das Fiasko erfahren, das W so deutlich zutage tritt, wenn die Russenanleihe vorher zugelassen worden wäre. Für diese, jedenfalls sehr kühne Behauptung ist in den bett. Blättern, die sie aufstellen, auck nickt ein stichhaltiger Grund angegeben, wohl aber wird des breiteren auseinandergesekt, daß die Vereinigten Staaten fick an der Russen Emission mit der Bedingung beteiligten, daß die amerikanische Industrie daraus Nutzen zieht. Unter gleichen Bedingungen habe 'Oesterreich seine Dienste an- geboten. Tas stimmt nur in betreff des letzteren Landes. Amerika btteiligt sich ja überhaupt nichts Der Mißerfolg der deutschen Anleihen wird in der Finanzpresse ^Tag für Tag und in der rnssensreundlichen mit unverhohlener Schadenfreude auseinandergesetzt. Prof. Dr. M. Bi e r m e r-Gie ß e u schreckt im „B. T.": Ich möchte nur wissen, wie es der deutschen Anleihe, gegangen wäre, wenn sie mit der russischen hätte ernstlich konkurrieren müssen. Was nützen da vattiotische Artikel, wie der „über die ncttionalen Pflichten der Banken. und Kapitalisten im Kriegsfälle", den Schinkel von der DisVontv-Gesellschaft im vorigen November int „Bankarchiv" erscheinen ließ. Dort wurde darauf hingewiesen, welche ernste nationale Pflicktett die Bankwelt schon in Friedenszeiten in Bezug auf die Verwaltung und Verwendung der ihr anvettrauten Kapitalien zu erfüllen habe. So etwas ist in der Theorie recht sckön, in der Praxis sieht es aber manchmal ganz anders aus Mau zeigt jetzt ein bedauerlich geringes Verständnis für die Politik der Reichsbank, ein um so größeres jedock für die des russischen Fan an; Ministers. Von der B er liner Börse. Die furchtbaren Nachrichten aus Kalifornien haben auf die Neivhorker Börse und somit auch auf alle anderen Börsen einen leicht begreiflichen imb sehr empfindliche- Druck ausgeübt, da man sich absolut noch kein Bild davon zu macken vermag, welcken Einfluß diese nationale Kata- sttopbe, wie sie ihresgleichen suckt, noch auf die Handelswelt der Erde ausi'cken wird. Die Zurückhaltung der Berliner Börse war sehr groß. Amerikanische Bahnen gingen zurück, hingegen zeigte der Montanmarkt relativ gute Haltung, ungeachtet der in Breslau erfolgten Aussperrung der organtfierten Metallarbeiter und ungeachtet der Gefahr, daß die Sittlation am Mbeitsmartt sick noch schlimmer gestalten wird. Jedenfalls gehen Millionen dabei verloren. Im weiteren Verlauf gestaltete sich die Haltung vollständig schwach und zum Schluß trat wieder einige Ruhe ein. Es wurde bemerkt, daß die Seehandlung Diskonten kaufte. Russische Auszahlung bis 215.95 stieg. Im übrigen waren Laura- Hütte schwach: auch Harpener gaben nach. Balttmore-Aktien gingen von 113.20 bis 111.70 zurück. Der Privatdiskont schloß 33/s Prozent. Paris, 19. 9lpril. Die Minister Bourgeois und Doincarö galten bekannt, daß die Vorbesprechungen wegen Zulassung der neuen russischen Anleihe an der Börse abgeschlossen feien. Die Mleihe würde ansschließlick zur Liquidation der im Budget von 1905/1906 vorgesehenen Ausgaben verwendet werden. Die Emission werde gleichzeitig in Rußland, F-rantteick, England, Oesterreick-Unaarn und Holland statthaben. Paris, 19. April. Während des größten Teiles der heutigen Börse war die Tendenz wegen der Ereignisse in Lens matt. Es herrschte wenig Geschäft. Bei Schluß waren die Kurse indessen behauvtet, da man betreffend den Streik einen besseren Eindruck erhalten hat. Die Prämie der russischen Anleihe betrug heute 37io Pror. Konstantinopel, 19. April. Die Einnahmen der türkischen Tabakregie - Gesellschaft betrugen im März 20 000 000 Piaster gegen 20100 000 im gleichen Zeitraum des Dor- jahres. Gerichtssaal. -th. Gießen, 19. April. Die Firma Wiebels und Au ff er mann (in Liquidation) in Düsseldorf und die Pfafrl- sche Konkursmasse in Bonn hatten gegen die Gewerkschaft Gießener Braunsteinbergwerke vvrmals Fernie in Gießen eine Klage auf Zahlung von 220000 Mark erheben, über welche am 30. v. Mts. vor dem hiesigen Landgericht verhandelt wurde. Mitverklagt waren der Vorsitzende des Gruben- vorftandes der Gewerkschaft Gießener Braunsteinbergwerke und ein früheres Vorstandsmitglied. Nach Ansicht der Dellagten war dies geschehen, um die Gewerkschaft zu verhindern, das Zeugnis der 6ciben letztgenannten Personen anzurufen. Andererseits hatten bie Kläger sich ein Protokoll des früheren Direktors Pascoe verschafft, auck eine Rechtsüberttagung von demselben erlangt und hierauf ftükten sie im Wesentlichen ihre Ansprüche. Durch freute verkündetes Urteil hat das Landgericht die Klage gegen alle drei Beklagten als rechtlich unbegründet, ohne daß eine Beweiserhebung angeordnet wurde, abgewiesen und die Kläger in alle Kosten verurteilt. sd. Darmstadt, 19. Avril. Wegen Sittlichkeitsverbrechens hatte sich heute der frühere hiesige Schutzmann Otto Repp aus Wald-Michelbach zu verantworten. Er hatte, wie s. Zt. berichtet, sich im Monat Februar in der Nacht einem geistig gestörten Dienstmädchen gegenüber unzüchtige Handlungen erlaubt. Das Gericht erachtete den Angeklagten für schuldig und verurteilte ihn unter Zubilligung mildernder Umstände zu sechs Monaten Gefängnis, wovon zwei Monate für Untersuchungshaft in Anrechnung kommen. Duss eldorf, 19. April. Die wegen des Mordes an dem Oberstleutnant Roos zum Tode verurteilte Frau Bloom hat gestern abend ihre Revision zurückgezogen. DaS Urteil ist damit rechtskrästig geworden. Aeberterbewegung. Mannheim, 19. April. Infolge Lohndifferenzen zwischen dem Personal und der Direktion der Rheinischen Gummi- und Celluloidfabrik Neckarau wurde heute der ganzen, nahezu 2500 Personen zählenden Arbeiterschaft gekündigt und die Fabrik gesperrt. Tie Arbeiter an den Toren der Fabrik verhalten sich ruhig. Landwirtschaft. Wien, 19. April. Der^ Bericht über den Stand, der Saaten um Mitte April besagt: Die Herbstsaaten überwinterten im allgemeinen gut mit Ausnahme von Weizensaaten. Roggensaaten zeigen ein frisches und gesundes Aussehen. Der Früh- jahrsanbau vollzieht sich günstig, dock macht sich im allgemeinen c ’11 —T81 i’-irn1' 'T.f''. 'rriC11 'irir h'r? Mrchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde, chottcsdienll. In der Stadtkircke. Samstag den 21. April: Nachmittags 2 Uhr: Beichte. Pfarrer Schwabe. Q u a s i m o d o g e n i t i, den 22. April: Vormittags 91/, Uhr: Konfirmation der Kinder aus der Markusgemeinde. Feier des heiligen Abendnmhls. Pfarrer Schwabe. Nachmittags 2 Uhr: Vorstellung und Prüfung der Kinder aus der Matthäusgemeinde. Pfarrer D. Schlosser. Abends 6 Uhr: Pfarrer Kraus. Abends 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten männlichen Jugend der Matthäusgemeinde. Die Konfirmation der Kinder ans der Matthäusgemeinde findet Sonntag den 29. April, Misericordias Domini, und in Verbindung damit die Feier des heil. Abendmahls statt. Die Beichte dazu wird Samstag, den 28. Apttl, nachmittags 2 Uhr, gehalten. In der Johanneskirchc. Samstag den 21. April: e Nachmittags 2 Uhr: Beichte. Pfarrer Euler. Sonntag den 22. April: Vormittags 91/, Uhr: Pfarrer Euler. Konfirmation der Kinder aus der Lukas- imd der Militär« gemeinde: im Anschluß daran Feier des heil. Abendmahls. Zlbeuds 6 Uhr: Pfarrassistent Knott. Besondere Kollekte für die Armen. Katholische Gemeinde. Samstag, den 2 1. April: Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr Gelegenheit zur heil. Beicht. Sonntag den 22. April: Weißer Sonntag. Vormittggs von 61-'. Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beichte., „ ' um 7 Uhr: Die erste heil. Messe, vor unb in derselben Austeilung der heil. Kommunion. , um 8 Uhr: Die zweite heilige Messe. , um 9’/2 Uhr: Hochamt mit Predigt. Feier der ersten Kommunion der Kinder. Nachmittags um 3 Uhr: Andacht mit Segen und theophorischer Prozession. Vorsichtige Mütter geben es ihren Kindern zur Unterstützung der Ernährung! . . . Als ich vor etwa Jahresfrist unfern Hausarzt um Rat fragte, wie mein stark in die Höhe geschossenes, offenbar sehr bleichsüchtiges 12 jähriges Töchterchen seine siete Müdigkeit überwinden und zu roten Backen kommen könnte, sagte er : „Geben Sie ihr viel Milch und Bioson." Ich tat nach seiner Weisung und da Milch nur sehr widerwillig, also in ganz beschränktem Maß genommen wurde, muß ich den augenfälligen Erfolg dem Bioson zuschreiben. Tas Kind nahm fast zusehends zu, wm-de frisch und rund und hatte wieder Vergnügen am Lernen und an lustigen Spielen, an denen es vorher nur gezwungen teilgenommen hatte. Als es, wie dies alljährlich mit allen Kindern geschieht, in der Schule gewogen und gemessen wurde, konstatiette der Lehrer eine atitzergewöhnliche Zunahme. Seitdem habe ich, wo ich Bioson aus Grund meiner Ersahrung angeraten, Dank geerntet und es loben und rühmen froren. Frankfurt a. M. 14. März 1906 Frau Johanna Klein. Unterschttft beglaubigt: Frankfurt a. M., 6. Polizei-Revier. Bioson ist in ?lpotheken und Drogerien das halbe Kilo-Paket zil drei Mark erhältlich. Wer sich über den Wert und die Wickung dieses zur Zeit besten, billigsten und zuträglichsten blutbildenden Nähr- und Kräftigungsmittel belehren will, lasse sich vom Bioson- iverk Bensheim kostenlos die Broschüre von Dr. Rob. Schultze mit den Berichten der Professoren, Kliniken, Krankenhäusern usw. schicken. Blut und Nerven werden aufgefrischt durch die Perdynamin- Kur. Perdynamin, XjS. KrmitteLS8" Perdynamin-Ka- liAOp das nährende Frühstückgetränk. ä 2.50 II. in den Apotheken. 1345 Durch Kampf zum Sieg U/ARVs! ÄÄ Myrrholinseife. . c 0 V) 0 3* C 3 Q. C0 2 I 3 2. CO 1 ä a »3 2h sä' r er W r: t o «4 2. ZDZZ CD D _ " Sä&S ftn = cm er - ; C ■ 3 N Ä -M richten, lcindc. cke. April: rer S ä> w a b k. n 22. April: on der Kinder er- fe bendmahls. Mrrer Gtfiwch-, «nd Prniung iw ton isarrer D. Siltlftr. konfirmierte: flimnlifyn t MÄthantzemmide amini, imb in T-crbint v" ftatt. Sii §Me dv 15 2 Uhr, s-Men. rchc. IVT\V. :tt %nht. ^»t'xV. Itt. Lukas- und ber $ heil. Abendmahls. >tt. leinde. d?um8 Uhr Mchil . April: ibeit zur he'l- b Meße, vor und tn umion. ilifle Meße. ‘S**.«* * ; EGN >"d N** Herr;1 >n Kindern bc Müdigkc'l 1:'_ lemc Ie’ / ffiebffi- fÖ"Ä S ©ciiungun»- ganz ÖC>^flfQ dem '1?\ ehends zu. ,M ,n'- fonftatiettc0 i”bt.AfÄ*eSl* 6.W?' 0flenei,J a und dieb^ « b,,’®r W blul< > Dllttap ff, fitb vom? sSy#S im & ntnta D- , E bmmnfc- yj.diajf fe'SÄ! s-Stk bereu ^iteSe^ batten ZK..Z ein. UnbMtig? -ftSs »gc * Monate < 11 be§ Korbes onh : verurteiltes ^gezogen. DaSl^ iNNg. ' 2ot)nbinerenun .. ^chenGumZ'L Q Wn' Meju 2 5 ü Ci ,^ ''ndigt und di! den Toren der Jft .üb» den Stand d- - «Wen übenvintn'. Ä?.eR«tta. $:> des Aussehen. Der sM. ich im allgemein." l Sie? < A >»* to to to to to to to to 00 00 cd CO CO iS 5* ä2 - to to to CO to to to to to e g « *- 00 6=) iS 00 CO CO CO to to CO to to to to CO 61 to a* 3 to 00 CO 6? CO CO t- co to to to to to 61 to CD to a CO co 00 Ci to cs cc to CO to - CD to to to to a © to to CO CO c CO to s - to to to to to to to CO a © to to to to to to CO 8 CO CO CO CO CD 00 s CO @^ = 3- S CO to CO to to 00 cc to co 00 to cs CO CC CO es co to CO to <35 to 00 CD to to co to to co to co to co 00 00 to CD to co to to CO CD to CD to 00 to to co to to to to CD to co to co to to- co co SD co CD CD co to co to co to CD to CD CO CD 05 to co cc to to co 8 CD 8 er co I 8 CD A-Z to CT O CD CO i— Ci er co O »-* cd to c CD W 8 e ZZ O to 00 - « 61 © S* «B eo co «. 2. L O' = Ks-isO^ 3.5 » _ 2 LS- 3 © «3 Ä52 ? - <7 — Äer gS-r Z - ^^5 0 3= = ■^2,» « = er 3 ■?’2* iS-5* "r- 77 c = g « © 6? r 0 a c B 2f. O — o saS*,. *x* CO 2 er 2, - 0 g c X- 3 68 SP 2. 2 0 “C ^iCD B. — B er© 2*3. er n - =: S'-E er 3 S" S —- - Cö Z S 35 % k-* er 00 35 -~ CD 05 -- CD CD o"xg< to ZLZ 00 CD to 3= er <0 «-s CD O to er So to to 3 183426 über je 2 c* r» «1 rt CS Z e 3 2, J3 r-. CT Cx CD 00 CJX Qx CD er 3 3 5»Ä 3 Ä 5" ^ro er c R 0 er 0 a> CD CD 3 or 2g ©'§ Zss §r? 3. g k> CT 8 Z 3 a A to 00 Ox 05 S> to 8 Z 3 a JS Alls der Verlo Ox O 8 to 1 C 0 to 05 Ox O L 200 Mark Nr. 42' to CD CD 35 to tfCT 8 to *- 0 to to 0 1—x CD O 00 p>- ti r 3 J3 00 >-- to gg Z § B 2" ä 2, 35 ■ 2 co ' # er <-s 0 P> Cx O O g 3 a — iS ffL i| to 8 8 D a >-2 Lit. B über je 600 iS 3 Co 0 K r*. O W S c 3 er er 2- — 'S' - x&JT«'«« 2-^' -3. 3. 2 — «i e n o< — o _, 2® 2 s 2 er i-t 2 S ' 68 => —■ s’ £ « 2 CO LO —: - — S Ä 3 «ä. 3 «. s ® " er 3 **- CrQ - S LZÄ2 0 -i0 S, -< u“ C " cr'Ü «* 0 =5^3 -r cs % ~ = cr< 2 - 24, - Co -77 ff' Z a§ srcig-t 0 0 *"*" — ■ /**> C. » e ß<& = —3.55 s SJ « 68 2 m 3- •£> 3 c 04 s r ogS’os >: = B scr^r?) §1: ZL s'-s Z §| §■ s E 2. er - 2, ”CD> •.* 5 er © s 61 0^ "HCX) 5 © ä’g CO rc. s< ,. er — er - r: i' S-C-, er 3 ’ "o = T i5 tS«L 2 «0 3 S 35 D — er p? c -T* 2 2 cd er to E — ~.e s 2 3 - 2 = ’aB 1—1 0 35 — S c er 2 " CB 2 er % S 2 6) £ iS 3 Cö B o* §■ = CD 'S* « 2. » kB*'S. 2, 3 5 & = S 2 hl. 2. r-‘ = »er 612-^ 'S* CD©" E --D er co Ha b Ll s S 05 CD *— to ty © R 3: #2 © 3^ if äs ' ö 0" « to g 15 3 r-, E O s~ 3 e 0 3 nmu 1911, foivie der Serie 3319 Z § 3 3: er to 3 c 0 to 3 3 3 61 CD CD CD >3) D 1—i 00 CD to CD W CD to üx CD co c« Cx CD CD _C» 61 CD to c< 0 ▻- CD 05 bD CD a CD to 05 CD to 05 Cx to CD CD to CD _CD H* CD CD 5 CD CD to O CD to 05 CD to CD to CD CD O CD Cx 05 CD O CD CD L 3 CD CD P| CD to * ' to Cx 3 to er. 05 Zs Cx C CD 05 3 0 5 CD Cx 0 ts O 2 _O5 ° Cx • ° to 3 c 3 O « ® - - CD 2 § to Cx 05 CX O SC* to 8 8 3 a iS 0 05 0^ 3 3> ■c CTS O 1—1 CD O «- O Z s GC 3 £ 3 3 —- O> ri 3 3 ö <3 §' 3 O 3 3 O S 3 iS CD 00 ÖD' O 3 CD LI » c VD " ~to • 3 to 5 CD 5 05 CT! f-i CD to 0 CD 05 05 .- C< to 05 —1 C« iS D L CD *- iS' 3 2 a to c 91 • CD 05 ’-* w to IO CO CD er O t— 1^ O 4- gs a’ =: öCO CT CD ®o= 7f' 3 6)^07. 3 3 2 3 ö =p •* ^ <= » « 3 R 0-0 s s ooS-5 M2«. 8^ §’ 2- S 2T. = 5*2 a»” _ ■S'sa to™ = ^ = 2 c> s-. V? ■3*^ 2- e' ZZGZ 2.LZ- s s Is r §?a |Mf§ 5*^3 S-- = LS-' i?S* s s'?sr g ,® e « = or' ^3 °== = 2 2 | its er *> .Ci 2Ä«ot gS8*« £ d ct rt y-S* = s ^3 r'3' ', LZ - -- <•- — 2. ei 3 = •- 3 *®g2. $MS Z-ff.tz8 « Co = ? c 2. ^TtE = a:'2-c2 3" 2 eoCS'S'X'® =.e5=.g = 5 2^| efggrff o s ©® §2L 2 - » ~ r-r ö *1 = 2§- --L s 2g ©2. to «H3S2 M 68 % s s 5 .S' sr s L9 2. Sä •-g’ 5T> 61 W? c = Z ;S = o ts Är ®af r •s-©? — ■ 3 —' C5 ?==&= fi>*3ty<ä' kfl ™ 2-e^tii 3 er ~ rt _. o <»> ©' 8ä**«S © = r- s s ® *! ► Z S n » 8 S S S (#) »■ ch o K 3 to Seltersweg 12. Fernsprecher 284. W H0UBEN5 GA5HEI20FEN D.R.R J.6.H0ÜBEN SOHN CARL-AACHEN 12Goldene und Kql. Preuss. StaaFsmedailLel zz/nniiiiuvAx WWlWM LH N N 'aiie^ind I AMW^Übe? 100,000 >? "VT'o^oeutschland-Rädor zur ViS^grössten Zufriedenheit L Gebrauch. lsliste,d:e ärgste dir erandie,unberedmd iiporöm ugust Stukenbrok Einbeck Erstes Fahrradhaus Deutschlands^. H MW Ministeriell ' empfohlen 100 Auflagen in 4 Jahren von F. Soennecken, mit Vorwort von Geh. 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Mitglied halb an gilt gen Gründe bei darum darf b fallen; alle i Ae Aussassun bund protegiei Rheinhessen g Tas Schwante Prinzipien ze den Willen c rücken, tonnen sie zu sehr w an bie Wal)! ^ie Antisemit gegen Köhlers uni dem Anil Siit Km Bilanz am 31. Dezember 1905. Aktiva. »vft $ AnauZbeliehenen Kapitalien gegen Obligation. 60 341 14 „ Bürgschaft 152 140 13 u Güterkaufgelder 11682 — n Wertpapiere nach dem Kurs vom 31. 12. 05 12 382 20 „ Kassenvorrat 2 761 83 Vorlagen 6 35 Ausstande 8 636 26 Mobilien 80 03 Passiva. jft $ Aufgenommene Kapitalien 238354 46 Geschäftsanteile der Mitglieder 4161 — Reservefond 2140 35 Betriebsrücklage 1 719 13 Reingewinn 1655 — 248029 94 248029 94 Die Zahl der Mitglieder betrug Ende 1904 165 Während 1905 gingen zu x — u ii u ^b 5 Daher Stand der Mitglieder Ende 1905 160 Leih gestern, den 17. April 1906. Lpirr- uni) Borschchgmiil Leihzester« Eingetragene Genossenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht Will, Direktor. 2559 Weller, Rechner. 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