Nr. 92 Erscheint täglich außer Sonntags. Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem hessischen Landwirt die Gießener Familien- blätter viermal in der Woche beigelegt. Rotationsdruck u. 93er- lag der Brühl'schen Univers.-Buch-u. Stein- druckeret. R. Lange. Redaktion, Ervedttion imb Druckerei: Gchulstratze 7. Redaktion 113 Verlag u.Exped.e^Abl Adresse für Deoeschen: Anzeiger Gießen. Erstes Blatt 156. Jahrgang Freitag 20. April 1906 VczugSpretAr monatlich 7oPs., vierteljährlich Mk. 2.20; durch Aohole- u. Zweigstellen nwnatlich 6d Pf.; durch diePost Mk. 2.— viertel- jährl. cnlsschl. Bestellg. Annahme von Anzeigen für die TageSnuminer bis vormittags 10 Uhr Zeilenpreis: lokal 12Ps« auswärts 20 Psg. Verantwortlich für den polit. und allgem. Mir- und Anzeigeblatt für den Kreis Sichen MW zeigenteil: Hans Beck. Gietzener Anzeiger General-Anzeiger ** 44,7 Are heutige Kummer umfaßt 10 Setten« Das Erdbeben in Kalifornien. Courriöres, Vesuv, San Francisco! Schreckensposten auf Schreckensposten ohne Ende! Was bringt der nächste Tag!! — Die drei letzten Schreckensereignisse rufen den Vergleich heraus. Die Leiden und Qualen jener Unglücklichen, die wochenlang lebendig begraben hausten und dock), üi Dunkelheit und Leichcndunst, noch immer den Willen und ben Mut zum Leben hoch hielten, haben das Innerste und Tiefste unseres Empfindens getroffen. Und die Furchtbarkeit des Dramas steigt mit der Vermutung, daß Mcnschenkraft unb Menschenmut hier viel mehr hätten retten können, als gerettet worden ist. Eine grelle Anklage tönt uns aus den Tagen von Cour- riöres entgegen, eine Anklage, die das Gewissen der Menschbeit schwer belastet und nach Sühne schreit. Anders am Fuße des V e s u v s. Mit grausamer Plötzlichf- keit wurde dort in kurzem ein Paradies in ein Trümmerfeld verwandelt, wurden Hunberte getötet und Tausenden ihr Teuerstes, ihre Heimat genommen. Hier trug freventliche Sorglosigkeit die Schuld. Wieder anders ist das Bild von San Francisco. Drei Minuten wahrte das Erdbeben, und damit nxir das Los San Franciscos, einer der zukunftsreichsten Stadt» auf amerikan. Erde, besiegelt. Menschen stehen hier ratlos und hilflos. Und schuldlos. Was wissen wir von den abgründigen Mächten, die hier das Wort nahmen? Ihnen gegenüber sind wir ein Nichts, verurteilt, untätig zu dulden und zu leiden. Tie wissenschaftlichen Instrumente verzeich- neteu wohl allenthalben das Erdbeben, aber über die Mög- 'lichkeit einer solchen in praktischer Hinsicht für die Betroffenen wertlosen Konstatierung konnnen sie nicht hinaus. Mas Jahre und Jahrhunderte geschaffen, kann das Zucken des Erdriesen, auf dem wir unsere Zelte aufgeschlagen haben, in der Frist von Sekunden jäh vernichten. Immerhin wäre das Unheil, das das Erdbeben anrich- icte, nicht halb so schwer, wie es sich nun gibt, wenn die furchtbaren Folgeerscheinungen, die es zeitigte, hätten verhütet werden können. Mehr als das Erdbeben vernichtet das Feuer, das ihm folgte. Machtlos steht man in San Francisco nach den bisher eingetrofsenen Berichten diesem neuen Feind gegenüber und die Stadt ist allem Anschein nach dem Untergange geweiht. Alle Wasserleitungsvorrich- tungen sind zerstört, keine Mittel da, sonst dem Feuer Einhalt zu tun, das mie ein Märchen-Ungeheuer weiter und weiter um sich frißt . Es liegen heute im einzelnen folgende Nachrichten vor: Aus San Francisco Während bet NMt haben die Flammen viele der schönsten Gebäude vernichtet. Das Feuer ist in den verschiedensten Nicht - yingcu nach allen Teilen der Stadt übergesprungen, hat den -iadpeil an der Nordrüste angegriffen und sich im Süden über die Vafenstadt bis zum Strand der Bucht und über die Hügel nach dem dritten, unb dem Toirnsend-Distritt weiterverbreitet. Der g a n z e T i st r i l t der südlichen Marketstreet ist völlig zerstört. Wie weck das Feuer im Süden über den Kanal gegangen ist, läßt sich zur Zeit nickt erkennen, da dieser Staot- ieil gänzlich abgescknilten ist. Fabriken und Geschäftsti ä u ) c r liegen in Trümmern. Alle Zeitungsdrucke- ceien sind unbrauchbar geworden. Die Truppen machen übermenschliche Anstrengungen, um die Ausbreitung des Feuers zu verhindern. Für San Francisco allein belauft sich der Materialschaden berecks auf über 200 Millionen Dollar. Dem Evenina World zufolge sind in zwei Hotels, ein stürzten, 250 P e r s o n e n u m g e k o m m e n. In der BalLnciastreet 1)1 Vin Riß von einem Meter Breite ent- i landen. Die Gleise der Straßen- und Eisenbahn sind zerstört. Die St. I gnat iuskirch e steht in Flammen. Ferner stürzten zwei Z eitn n g sd r u cler e ien ein. Alle Personen, die sich in diesen Gebäuden befanden, sind ebenfalls um gekommen. Biele sind so verstümmelt, daß jeder Er- keiinungSversuch nutzlos ist. Tie städtischen Bel>örden haben die Absicht, die Reichen in Säcke einzuhüllen und möglichst rasch in Massengräbern zu bestatten. Auch das Cliff House, ein Riesen- Hotel auf einem Felsen an der Küste, ist zusammengestürzt. Tie Wellen rissen viele Gäste mit sich fort. Die Springflut be- 1 chädigtc die Küste stark und scklvemmte viel Land weg. Alle öffentlichen Gebäude sind mit Toten und Verwundeten überfüllt. Uin großes Gebäude in der Eduardstraße siel auf ein nebenstehendes kleineres, in dein gerade 200 Personen versammelt waren, die alle umgekommen sind. Das Meer ist meilenlveit ins Land gedrungen und bat iveite Strecken der Eisenbahn vernichtet. Die in. Mare Island auf der RegierungSwcrft beschäftigten Matrosen und Seesoldaten sind sofort nach der Stadt zur Aufrechterhaltung der Ordnung und zur Hilfeleistung bei dem Niesen brande «bgesandt. Plündernde Banden, größtenteils Chinesen, Japaner und Neger, durchziehen beutelüstern die Stadt. Auch Weiße haben sich ben Marodeuren angeschlossen. Die Nettungsarbeiten ftel>en unter der Leitung eines deutschen MajorS namens Schmidt, der bei den letzten Wahlen von den Gewerkschaftlern durckgebracick worden ivar. --- Infolge vorzeitiger Explosion bei der Sprengung eines Gebäudes wurden 15 Leute getötet. DaS Terminal-Hotel ist zusammen- gestürzt. 20 Personen wurden unter den Trümmern begraben. Der Schaden, der an dem scköuen Millionär-Viertel auf der Anhöhe am Ozean angerichtet ist, scheint nnerheblich zu sein. Die Sl'dacküosen wagen nicht, in die nod? unversehrten Häuser zurück- zalehren, ivcil sie eine Wiederholung der Erdstöße befürchten. Die Flüchtlinge lagern auf den Feldern in der Umgebung der Stadt. Die Zahl Vervollständig r u in i e r t e n E x i st e n- z e n i st erschreckend h o ck. Gegen Erdbeben sind die Beiwohner nicht versichert, sodaß H u n d e r t e v o n W v h l h a b e n- d-en dieser reichen Stadt zu Bettlern geworden sind. Das Asiat en v ier t e l in San F r anci§ co ist zer- sllört. Auch die Kirche und das College St. Ignatius, eines bitr größten Jesuiteninstitute, dessen Bau 2 Millionen Dollars gekostet hat, ist zerstört. General Juniivn telegraphierte heute dem Kriegsdevartement ajä San Francisco, datz die Stadt tatsächlich zer- süörl ist. Eine Depesche des Generals Funston an das Kriegsdeparte- tmeni verlangt Zelte und Lebensrnittel für 2000 Personen. Kriegssekretär Taft erwiderte, er habe 200000 Rationen in den Vancouver Baracks (Washington Territorium- bestellt uni) werde die Lieferung von 20000 Zelten sofort veranlassen. Der Verlust an Menschenleben dürste niemals genau bekannt lverden, da Hunderte den Tvdiü den Flammen gesunden haben. Die' Schätzungen schwanken zwischen 3—10 000. Mcnlvpark und Burlinghame, die beiden vornehmeren Vorstädte, haben ebenfalls gelitten. Ferner sind Napa Valleys und alle Städte in der Umgegend der Bucht beschädigt worden. Alle Regierungsgebäude der Stadt sind zerstört. Beim Dynamittieren von Gebäuden wurde Bundesleutnant Pults tödlich verletzt. Amtlich wird gemeldet, daß das Pacific-Geschwader in Sicherheit sei. Jeder Versuch, die Brände in San Francisco mittels Wasser zu löschen, ist aufgegeben. Es wird jetzt nur noch Dynamit angewandt, um Lücken in dicht gebaute Häuserreihen zu sprengen. Indessen rjat dieses Mittel häufig auch wenig Erfolg. Auch 9tob Hill, das feinste Wohnungsviertel, wurde teilweise von den Flammen ergriffen. Ter Dampfer „San Pablo" sank im Hafen von San Francisco beim Erdbeben. Wie viel Personen dabei umgelomrneu sind, ist nicht bekannt. Tie Schriftstellerin H e l e n D a r e beschreibt das Erdbeben wie folgt: Durch einen plötzlichen Stoß, der mein Bell wie ein Schiff schaukeln machte, wurde ich wach und sprang heraus. Ich suchte mich an die gegenüberliegende Wand zu lehnen, die indessen vor meinen Augen zuruckwick. Ich eilte auf die «Straße,juo ich noch sah, wie die Gebäude hin und her schwankten. Tie Straßen waren voller Leute in jeder Art Nachtkleidung. Ich sah junge Mütter mit Säuglingen im Arm, welche sie durch die eigenen Nachtkleider gegen ine Kälte zu schützen suchten. Das Volk eilte allgemein nach den benachbarten Hügeln, da es jeden Augenblick eine Springflut vom Meer befürchtete. Ick schloß mich dem Zug der Fliehenden an und kam an den Palästen der Neichen vorüber, die von oben bis unten geborsten waren. Ich sah, wie Schwerkranke anö *?n Wohnungen getragen wurden. Manche starben infolge des Sckxcckcns. Nachdem ich mit Wunden an den Füßen aus dcu Hügeln der dünnbevölkerten Vorstädte angcrommcn war, blickte ick zurück und sah allenthalben Feuer unb 9t a u d; f ä u l e n empor steigen. Ick blickte hinüber nadj dem Telegraph Hill, der dlcdtbcsetzt von Fliehenden war, die in unendlicher Verzweiflung das fdiredlidje Zerstörungswerk betrachteten. Bezüglich der telegraphischen Erkundigungen über den Verbleib von Amerikanern und Ausländern, die sich nuihrend der Katastrophe dort aufgehalten haben sollen, wird gesagt, daß solche E r ni i t t e lu n g e n ziirzeit wegen der herrschenden Verwirrung ganz u n m ö g l i ch feien D-och sei anzunehmen, daß die Befuchec der großen Hotels sich zum größten Terl hätten retten können. Ans Oakland wird gemeldet: Während der Nacht sprang das Feuer auf die vornehmeren Viertel über. Das von panischer Angst ergriffene Volk stürzte aus den Häusern foeraug, seine tragbaren Wertgegenstände mit sich fülyrcnb. Die Menge flüchtete sich in die Parks und. auf die öffeutlichen Plätze. Alle Theater sind z e r st ö r t. In Oakrand treffen Flüchtlinge aus anderen kalifornischen Städten ehr Die Städte Santa Cruz,Moncerey, Gilroy und Holl ist er sind zerstört. Eine Anzahl Mensck>en find umgekommen. Die Zahl der Toten in Santa Cruz soll be- oeutend sein. Wie verlautet wurden 200 Personen inSanta Rosa getötet, 10000 Personen sind obdachlos. 120 Leichen wurden unter beit Trümmern des Agnewirrenhauses in der Nähe von San Josö hervorgezogen. Aus Palo Alto besagen die letzten Berichte, die steinernen Gebäude der Leland Stanford Junior Univerj'ity feien schwer beschädigt. Biele Mauern erhielten Risse. Dagegen ist die auf der Ostseitc der Bai von Scut Francisco belegene S t a a t S u n i v e r s i t ü t v o n k a l i s o r n i e n n i ch t s e h r beschädigt. Verwüstungen im Laude. Ter Korrespondent des „Los Angeles Examiner", der durch die Landschaft zwischen Monterry, Castroville und Tajaro fuhr, beschreibt die furchtbaren Verwüstungen. Er entdeckte Sch l am m b ä.ch e, die eine bläuliche Flüssigkeit führten . Auch sah er t i e f e R i s s e in der Erde und geiserartige Quellen, von denen manche warmes Wasser auswarfen. Neue Crderschutternngen. New York, 19. April. Soeben kommt die Bestätigung von neuen Erfchütterungen. In Los Angeles und SantaBarbara wurden zweiftarkeStöße verspürt. Man befürchtet hier eine neue gewaltige Katastrophe. Tiefe Stöße begannen um* 3 Uhv 33 Min. Newyorker Zeit, worauf dann um 3 Uhr 40 Min. jede Verbindung unterbrochen war. Die Erdstöße wurden allgemein in Süd- Kalifornien oerfpürt. Tie Verbindung mit Los Angeles ist wiederhergestellt. Tie Bevölkerung ist dort in höchster Aufregung, da man daS Schicksal San Franciscos befürchtet. Tie Sauer der Erdstöße betrug sieben Sekunden. Es wurde ziemlicher Schaden angerichtet. Die Hilfsaktion. Newyork, 19. Aprck. Ter hier zusammengebrachte Hilfsfonds für San Francisco beträgt eine halbe Million Dollars, wovon John Nockcfeller 100000 gab. Das Kriegs- amt macht innfangreiche Ankäufe für die Notleidenden und sendkt alle verfügbaren Zelte hin . Tas Kvmitee des Re- präsentantenhaufes erhöhte die Summe für die Notleidenden von einer halben Million auf eine ganze. Heute abend sanden hier in fast allen Theatern BenefizvorsteNungen für die Notleidenden statt, ebenso in anderen großen Städten, die durch Prwatfammlungen schon große Betrage zusam- menbrachtcn. Ans allen Teilen des Landes kommen von den Bürgermeistern der Städte die herzlichsten Anerbietungen von Hilfe. Ter Stabschef General Bill hat die fchleunigste Sendung von Hilfsmitteln nach San Francisco von verschiedenen Plätzen angeorbnet. Ter Bürgermeister und der Präsident MMüi iiiiuhi—i i der Handelskammer von Newyork haben ihre Hilfe angeboten unb gleiche Anerbietungen sind aus Philadelphia, Pittsburg, Tulouth und Ghicago'eingegangen. Die 9iatwunl^ gefcllschast vom Roten Kreuz hat beschlossen, Sammlungen zu veranstalten. San Francisco, die Hauptstadt des Wunderlandes Mi* formen, ist zugleich der wichtigste Handelsplatz an der Westküste Amerikas. Tie Stabt erstreckt sich von ber San Francisco-Bai, in welcher 3 zur Stabt gehörige Inseln liegen, bis auf etwa 100 Meter hol)e Hügel hinauf, deren Unebenheiten zum größten Teil beseitigt und zur Aus^t füUung eines Teiles der Bai benutzt worben sinb. Auf ber Sceseite schützt bie Stabt ein 2545 Meter Langer Stein dämm, an bem bie größten Schiffe anlegen können. Tie Stabt ist jeboch immer noch so hügelig, daß ber .Verkehr an den steilen Abhängen burch Kübelwagen bewältigt werben muß. Tie Hauptstraße ber Stabt ist Marketstreet, in California- street finbet man bie Banken unb Makler, auf „Noo Hill" stehen bie Paläste ber Eisenbahn- unb Bonanzakönige, währen!) Montgomerystreet als Promenabe beliebt ist. Besonbers bemerkensivert ist das mitten in ber Stadt gelegene, fast ansfchließlich von Männern bewohnte chinefifche Quartier, bas aus großen Mietshäusern besteht, bereit Bauart naturgemäß nicht libsolnte Sicherheit bietet. In ben engen Gassen sinb bnbbhistische Tempel, Theater, Spielhöllen und Opium- feiler. Im Süden der Stadt liegt der einzige größere Park, Golden Gate Park, in einer Ausdehnung von 421 Hektar. Bedeutende öffentliche Gebäub^sind: das Ratljans im 9)erba Bnena Park, bie Münze, bie Börse unb bas PostgeLäude u. a. Die Einwohnerzahl beträgt mehr ckls 400 000. In San Francisco befindet sich bie mebizinische Mteilung der Universität von Kalifornien . Außer 32 großen Bibliotheken sorgen für die Unterhaltung 11 Theater und 69 Klubs, unter denen auch deutsche zu finden sind. An induftrieUen Unternehmungen sind zu nennen: 40 Großschlächtereien und etwa 90 Gießereien und Maschinenwerkstätten, darunter die großen Union Jron Worts, wo Kriegsschiffe gebaut lverden, 20 Schiffswerften und eine Menge Möbelfabriken, Kleider-, Schuh^eug- unb Leberfabriken. Noch bebeutenber ist der Handel. Eingeführt wird vornehmlich Zucker, Zöafsee, Tee, Reis, Tabak, Steinkohle nsw., während die Ausfuhr sich hauptsächlich auf Weizen, Mehl, Wolle, Wein, Quecksilber und Edelmetalle erstreckt. Der Frage, ob em Zusammenhang zwischen den Eruptionen des Vesuvs und dem Erdbeben besteht, steht man in wissenschaftlichen Kreisen skeptisch gegenüber. Tatsache ist, daß ein Maximum von Sonncnflecken heute zu beobacküen ist. Tatsache ist ferner, daß mit bem Eintritt eines solchen Maximums von Flecken, sobalb sie, wie auch jetzt, der Erbe gegcnüberstc^cn, elektrische Erbströmungen sich auslösen, bie inan« nigfache Erscheinungen zeitigen, von denen z. B. nur an bad bekannteste, das Nordlicht erinnert sei. Aber ob diese Erbstrom- ungen auch einen derartigen Einfluß auf bas Erdinnere auszuüben vermögen, daß darauf die Tätigkeit des Vesuvs und die Katastrophe in San Francisco zurückzuführcn wäre, ist eine völlig offene Frage, zu deren Beantwortung man lediglich Hypothesen ausstellen konnte. Daß ein Zusammenhang zwischen dem Erdbeben von Sau Francisco und dem Ausbruch des Vesuvs, besteht, hält der Berliner Geh. Bergrat und Hochschul-Prosessor Wahnschaffe für ausgeschlossen, wie benn überhaupt gegenwärtig die Ansicht der Fachleute dahin gehe, daß Erdbeben und ähnliche Erscheinungen, die ungefähr gleichzeitig an verschiedenen Tellen der Weltkugel sich zeigen, dock nur selten innerlich zusammen- hängen. Etwas anderes sei es jedoch zum Beispiel mit den Erdbeben, die jüngst Formosa und jetzt das nicht eben well davon entfernte San Francisco betroffen haben: sie stehen aller Wahrscheinlichkeit nach in einem gewissen inneren Zusammenhang. Der der kalifornischen Volkswirtschaft zugesngle Schaden wird sich erst in geraumer Zeit bis ins einzelne ermessen lassen, aber er wird auch bis ins einzelne wieder gutgemacht: werden. Es ist wohl zweifellos, daß die Gefamtheib derBereinigten Staaten gegenüber dem furchtbaren Verlust eines ihrer Teile Gemeinbürgschaft übernimmt und die Staatsgelder ber Bnnbeskafse für die Hilfsaktion zur Verfügung stellt. Tas Privatkapital ist nrit ungezählten Millionen in Mitleidenschaft gezogen, und nicht nur das amerikanische. Auch an deutschem Gelde sind bedeutende Beträge in Mifornicn investiert. Es sei nur auf die Eisenbahnen hingewiesen, deren Bonds in Deutschland gehandelt werben und wegen der günstigen ZinSver- hältnisfe vielfach zu Anlagezwecken gekauft sind. In den vorliegenden Telegrammen ist von großen Verlusten die Rebe, die speziell die Southern Pacificbahn angehen, ein Unternehmen, dessen Schuldverschreib-' u n g e n, besonders in Süddeutsch land Eingang gefunden haben, wo schon von alters her die finanziellen Beziehungen zu Amerika gepflegt worden sind. In der Tat ist das südwestliche Tcutschland auch vor einigen Jahren erheblich betroffen worden durch die finanzielle Mamität bet der dLorthern-Pacifiebahn. An der Berliner Börse ist in amerikanischen Eisenbahn- »apieren gerade kein großer Umsatz, der Kurs wird nicht eiten gestrichen in Ermangelung von Angebot und Nach- rage, aber die in festen .Händen befindlichen Beträge an liefen „Ällnerikanern" find für die deutsche Nationalwirtschaft immerhin von Belang. Wenn auch unter dem Eindruck ber Katastrophe in Sau Francisco bie in Betracht kommenden Kurse abbröckcln, so darf das für diedeutsch en BonbS- besitz er kein Grund znr Beunruhigung und zu „Angstverkäufen" sein. Es wird mit der den Amerikanern eigenen großartigen Energie und Aufopferung dafür gesorgt werben — von ben internationalen .Hilfsaktionen abgesehen —, daß neues Leben aus den Ruinen empor- wächst. Im „Bert. Xagebl." wirb bie nicht unwichtige Frage; Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. minal-Jsland wurde durch eine Sturzwelle ver- Die Ausstände in Frankreich. Lens 19. April. der Ton- auftragt war. von 10 000 Mark überwiesen. c wurde der Ackerer Tage nach Vickw. Hande des . 135.50 . 98.10 Prinee-Henri-Eisenbahu Berliner Börse, 20. April. Anfangsknrse. 143.00 131.20 262.00 226.00 164 20 218 00 246.00 aufgeworfen, sich erun g Harpener Bergwerk Laarahütte . . . Berliner Handelsges Darmstädter Bank . Deutsche Bank . Deutsch-Asiat. Bank Diskonto-Kommandit. Dresdner Bank Kreditaktien . . . Baltimore- und Ohio- Eisenbahn Gotthard bahn . . . Lombard. Eisenbahn Oesterr. Staatsbahn . Harpener Bergwerk Laurahntte - . f ombarden E. B. Nordd. Lloyd . Türkenlose . . . Canada E B. . . . Darmstädter Bank . Deutsche Bank Dortmunder Union C Dresdner Bank . . Tendenz: ruhig. 3% . 217.50 . 246.70 . 23.30 . 135.30 . 145.50 . 173.40 . 144.50 . 239.80 . 87.10 . 161.40 Elektriz. Lahmeyer . . . Elektriz. Schuckert . . . Eschweiler Bergwerk . . Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg - Amerik. Paketf. . . 100.10 . 88.40 . 100.10 . . 88 20 . . 99.75 einander getrieben. Paris, 19. April. Der Ausstand der mit bei-^rud» sachcnbestellung betrauten Briefträger iit beendet. die das Feuer macht, werden heute abend fast 3 0 0 0 00 Menschen ohne Obdach sein. Die Möglichkeit einer Hungersnot ist bereits nahe gerückt, da die Stadt nie mcf)t als für drei Tage Vorrat an Nahrungsmitteln hat. Gegen- wärtig, wo das Gcschäftsvicrtel und die Warenhäuser vollständig zerstört sind, herrscht Mangel an Nahrungsmitteln, . 247.30 . 128.40 politische Cagesschcsn. Mit der Einigung der liberalen Parteien Ostpreußens ist auch die nationalliberalc „Köln. Zig." durchaus einverstanden. Sie spricht den Wunsch aus, es möchten gleichfalls im Westen die Auseinandersetzungen zwischen den liberalen Parteien bis zum Wahljahre 1908 in dem Gedanken geführt werden, „daß das Ziel, das man in Osten jetzt erreicht hat, auch für den Westen eine Notwendigkeit ist." Das ist ein Gedanke, dem wir in unserem Leitartikel vom OrrgLeral-Drahtmel-riilgen. Das Erdbeben in Kalifornien. San Franzisko, 19. April. Der Badeort Ter- Das chinesische Ans Stadt nns Land. Gießen, den 20. April. druck aus. ♦ Damit zum Schluß nach all den entsetzlichen Schreckensnachrichten auch die unfreiwillige Komik zu Worte komme, geben wir folgendes Artikelchen wieder, das wir in einem | Nauheimer Blatte finden: Wenn ich auch nicht zu denjenigen gehöre, welche au Noraus- saqunaen, Deutungen :e. glauben, muß ich doch an eine allen Nauheimern denkwürdige Sleußeruug des verdorbenen Pfarrers Metropolitan Münch dahier erinnern, wonach derselbe m mancher Predigt sagte: „Liebe Gemeinde! Wir stehen am Ende Des 19. Jahrhunderts und sind dem Anfang des 20. Jahrhunderts nahe- gerückt Was wird ans dieser Welt vergeben ? Kriege, Pest, Erdbeben, alles wird kommen, die Menschheit wird suh bc- kämpieu in einer Weise, wie es noch niemals daqewesen ist! Heulen und Zähneklapperu wird auf der Welt herrschen I" -nrnm man dem Verstorbenen über seine vor langen Jahren gemachten Be- rnerkungen Unrecht geben ? ? ? Aus Sarajewo, der Hauptstadt von Bosnien, kommt die Meldung, daß nm Donnerstag dort ein kurzes, heftiges, wellenförmiges Erd- beben in der Richtung von West nach Ost verspürt wurde. daß das Kind den Berlehmtgen erlag. _ _ Varis, 20. April. Bei einem Znsammeuston sivndieit loUV Streikenden und Kürassieren in Denain erhielt der sSnr- germeister einen Stockhiebs der die Lähmung des unteren Kinnbackens verursachte. Graz, 20. April. Ter 18jährige St it de n t Heturich P tck- l e r ist beim Blumeirvflücken l*mt der Lenzer Wand bei Graz 136 Meter tief ab gestürzt. Er war sofort tot. . 144.40 . 239 60 . 185.80 . 188.10 . 161.00 . 215.00 . 111.10 ’ 2340 . 147.10 . 143.00 von wo tu an uns schreibt: Heute vormittag 11 1/2 Uhr passierten Ihre Königlichen Hoheiten der Großherzog von Hessen und Pkinz Heinrich von Preußen in zwei Automobilen unsere Stadt, woselbst wegen eines kleinen Defektes an dem Wagen Sr. Kgl. Hoh. des Großherzogs ein unfreiwilliger, jedoch kurzer Aufenthalt genommen werden mußte. Die hohen Herrschaften fuhren nach Beseitigung des Defektes über Ranstadt nach Offenbach und Darmstadt weiter. Am Nachmittag trafen Prinz und Prinzessin Heinrich von Preußen im Automobil von Darmstadt in Frankfurt ein, besuchten den Prinzen Friedrich Karl von Hessen und reisten abends 8.4u Uhr nach Kiel zurück. ♦* Eine Automobilverbindung Großen mit Beichsanleihe do. Konsols do. . . Hessen . . Oberhessen nichtet 700 Irrsinnige entflohen aus dem Jrrenhause. TeSefomscBiÄ Kursberichte Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für und Industrie. Giessen. Frankfurter Börse. 20. April, 1.15 Uhr. *• Der Kaiser in Oberhessen. Aus Schlitz, 19. April, wird gemeldet: Der Kaiser unternahm heute mittag mit dem Grafen Görtz einen größeren Spaziergang nach dem in der Nähe des Parks gelegenen Walddistrikt „Alte Ziegelei". Die geplante Ausfahrt nach dem Jagdhause wurde des eingetretenen Regenwetters halber abgesagt. «* Der Großherzog und Prinz Heinrich in Oberhessen. Unser Landesfürst besuchte gestern mit seinem hohen Schwager die fürstlichen Berivandten in Lich und kehrte dann über Schotten und Nidda nach Darmstadt zurück. Kleine Schäden an den Automobilen gaben Anlaß zu kleinen Aufenthalten, wobei es iu Rainrod zu einem heiteren Zwischenfall kam. Man schreibt uns darüber: S. K. Hoh. der Gr 0 ßherz 0 g und Prinz H etnr t ch kamen heute aus dem Vogelsberg über Schotten kommend hier durch. Lberhalb des Stationsgebäudes hielten die zivei Automobile, wahr- ischeinlich, nm einen kleinen Defekt zu beseitigen: währenddessen W die Nebenbahn vorbei, der joviale Lokomotiv'ührcr rieh als er die haltenden Autos bemerkte, deren Insassen zu : „Na, wenn Ihr mit wollt, dann hängt Euch hinten dran!", was nut herzlichem Lachen seitens des Großherzogs erwidert wurde. Natürlich hatte der Lokomotivführer keine Ahnung, daß er dem 100.50 101.40 96.70 105.80 69.00 70.00 90.30 94.95 92.60 14560 54.50 91.30 Senat beschlossene Geld Unterstützung von sind 500 000 Dollars auf eine Million Dollars erhöht. Ser Senat hat darauf gleichfalls seine Zustimmung gegeben. Oakland, 19. April. Nach den Fortschritten zu urteilen, und ausgleichende Wirksamkeit allmählich über den ganzen Westen sich ausdehne. Wahrhaft liberale Männer von ^rüstiger Tatkraft und rednerischer Gewandtheit gibt es bei uns in Hessen genug, denen die häßlichen Fehden zwischen den -einzelnen liberalen Gruppen ein Greuel ist. Sie sollten sich in den Dienst der Llllgn.Einheit stellen und überall zur Sammlung blasen. Solmio etwas Wesentliches an mehreren hervorragenderen Orten Hessens und Westdeutschlands über- Newyork, 19. April. Das Gebäude^ thern-Pazific-Eisenbahn in der Stadt San Franzisko Berlin, 19. April. Nachdem boj? für die Opfer des Erdbebens in Ealabrien tätig gewesene deutsche Hilfskomitee in gleicher Eigenschaft auch für die durch den Ausbruch des Vesuv Geschädigten neu konstituiert ist, hat der Kaise^ dem Dorschenden des Komitees. Prinzen Salm-.Horstmar, eine Spende im Betrage bcr Braud für die deutschen VersicherungsgeseNschaften eine ähnlich unheilvolle Bedeutung haben werde, nneber von Baltimore, der ihnen große Opfer auferlegte. Wesentlich ienern Riesenbrand war es zuzuschrewen, daß em Fortzug saft aller deutschen Versicherungsgesellschaften aus dem gefährlichen amerikanischen Geschäftsbetrieb einsetzte. Ein Telegramm ans Ebicago meldet^ daN die e r s i m e r -1 Ungsrisiken der Versicherungsgesellschaften, welche die m | ocn5 1g.April. Mimst-- 6.16inenceou kn-li beide Niemand wagt, di- H'-usir ,» betreten an? Angst m neuen ., e er i.nb don ein" Gruben- Stossen. Der Gstamtverlust ist unübersehbar, well Nachrichten Seratunq ab imb "gab sich dann nach der geplünderten dem Znnern feisten. Schätzungsweise «erlantet °°n 10 00 0 Wahmmg "deS^DirektorS Reinnaux. Als der Minister d,e Taten >.nd 2 0 »0° Verletzten. Die lal.sarnstchen Pe- Menge Steine sah, welche ein Zimmer im Hause durchlöchert troleumiclbcrjinb । -wer (WtyabigL hatten, versicherte R-umnux daß EgMtz B i e ^e "i st z e "st SrttNach den ersten Stoßen rannten die ,um Sofotinl, um die Leiche des gestern nacht gestarbenen mauth Squa.x, ihre Gang? sch agend und wie wahnsinnig Leut nants Latour zn sehen/ Er besuchte dann die brüllend Hier trafen sie auch Muchtlmge aus den spanischen. Verletzten einen Leutnant, eine» Gendarmen und einen 'taliemschen und mexikanischen Vierten mit denen sie einen Draaoner Der Minister weigerte sich, den sozialistischen erbitterten Kamp, begannen Das bluttgeRmgen rase Abg Basln z»"empfangen. Daraus reiste der Minister Stunden lang b'S Truppen m,t a.ifgepflagztem Baionett nach Henin-Lietard und Valenciennes ab. — Das Synd skat Ordnung schafften. ».e- Grubenarbeiter brächten, NM sich eine bessere Stellung zu die Liiit sprengen m der vergeblichen HostniiNg die Flammen unioenarDeucr er j ' ' . ’ bcc dadurch zu ersticken. Der Vorrat an Sprengstoffen geht zur Mahnung an dw Grubenarbeiter, sich ruhig zu verhalten und Neige der Piilvervorrat des.Pegiernn^arsenals in erschöpft, den fremden Agitatoren zu mißtrauen. Der Tag ist hier Alle GeichastSgebaude und säst die Halste der WohnungS. mepräsentan.« ständigen eine Patrouille angegriffen, die von ihren W öte^ oom Schußwaffen Gebrauch machte. Drei Gendarmen s leicht verletzt. Außerdem kamen noch einige andere Zusammenstöße vor, doch wurden die Ausständigen überall aus- tauf etwa 250 Millionen Dollars Mamen durften. Monarchen.Kundgebungen. I Der Deutsche Kaiser beauftragte den Botschafter Frhrn. Speck v. Sternberg, dem Präsidenten der Vereinigten Staaten seine tiefe und aufrichtige Teilnahme an dem' elementaren Unglück auszusprechen, das auch in den weitesten Kreisen des deutschen Volkes Mitgefühl und Trauer erwecke. Gleichzeitig wurde der Botschafter angewiesen, auch die warmen Sympathien der deutschen Regierung auszudrücken. Der König von Italien und seine Regierung übermittelten ebenfalls telegraphisch nach Washington den Ausdruck ihrer Teilnahme, ebenso Präsident Falliöres. Die „Weserztg." bezeichnet es als unbedingt notwendig, daß Deutschland sofort eine Hilfsaktion für San Franzisko organisiere, um dem amerikanischen Volke angesichts der mannigfachen Beziehungen, der Bluts- und Gesinnungsgemeinschaft und der wirtschaftlichen Interessen mit Deutsch- land seine tiefe Teilnahme an der Erdbeben-Katastrophe zu bezeugen. Bremen möge bei seinen innigen Beziehungen zu Amerika mit der Eröffnung von Sammlungen vorangehen. Die deutsche Presie list einmütig in Kundgebungen herzlichen Mitfühlens. Dre „Nordd. Nttg. Ztg." schreibt: . In ganz Deutschland ruft das solgenschtocre Naturerergnis, von dem die amerikanische Nation betroffen worden i)t, ernstes Mitgefühl wack. Tie verheerende Wirkung ungeheurer Naturgewalten. den n wir sterbliche Wesen ohnmächtig gegenüberstehen, regt ganz besonders b'bhaft das B c w u ß t s e i n b e r tn c n 1 afr= lich en Gemeinschaft an, das sich in erhöhtem Grade geltend macht, wenn durch solche Schicksalsfchläge tiefe Trauer Un; auf eine Nation herabsenkt, die durchs so unendlich mannigfaltige Beziehungen des Blutes, des Geistes und des Verkehrs mit unserem Volke eng verbunden ist. . „Das Bewußtsein der menfchlichen Gemerufchait! ^as Wort gefällt uns und wird den Amerikanern gefallen. Von einem menschlicheii Bewußtsein Hut man in den letzten Jahren, in denen blutige Kriege nicht aus innerer Notwendigkeit, sondern um des Goldes oder der Machtfrage mitten geführt wurden, kaum einen .Hauch verspürt. Das Grubenunglück in Eourriöres mußte in Algeciras das Verständnis dafür wecken, daß das nienschliche Leid höher steht und daß seine Bekänipfung unendlich verdienstlicher ist als das Erringen diplomatischer Erfolge. Bis hart an den Rand 'eines Weltkrieges waren wir ge-. kommen wegen Meinungsverschiedenheiten, die im Grund rein wirtschaftlicher Art waren und niemandes Ehre berühren konnten —da leuchtete wie ein grelles Feuerzeichen die Katastrophe von Courriöres auf und lehrte erneut die ewige Wahrheit, die Jean Paul in die geistreichen Worte kleidete: „A lles kann der Mensch entbehren, nur den M e n sch en nicht!" Ohne den Krieg würde die Erde verfaulen, hat ein berühmter Stratege gesagt. Man steht an den gewaltigen Ereignissen unserer Tage — dies ^zahr scheint ein Jahr seltsamer, unerhörter Rresenkatastrophen werden zu sotten —, daß auch ohne den Krieg unter der Menschheit aufgeräumt wird. Tie sehr zahlreiche amerikanische Kolonie in Berlin befindet sich — wie uns ans Berlin geschrieben wird — seit dem ersten Eintreffen der Schreckensnachrichten tn I größter Erregung. Festlichkeiten und Empfänge werden abgesagt, die amerikanische Botschaft wird um Auskunft bestürmt, Kabeldepeschen suchen das Schicksal teurer Verwandten in Erfahrung zu bringen, und wo immer Amerikaner zusammenkommen, tauschen sie teilnehmenden Händc- 4».; Oesterr. Goldrcnte. . 41/,, % Oesterr. Silberrente 4°h Ungar. Goldrente . . 4% Italien. Rente . . . 3 ".> Portugiesen Serie I . 3% Portugiesen III 4>4°rnss.Staatsanl. 1905 4%° „ japan. Staatsanleihe 4 % Conv. Türken von 1903 Türkenlose...... 4% Griech. Monopol-Anl. Nordd. Lloyd . Ober seist es. Eisen-Industrie 120.80 . 170.60 — Dem Reichskanzler ist im Namen der deutschen ckrist- selbst ist zerstört. _ ließen Bauernvereine von b eren Vororts'präsidcnten, Frei- Newyork, 20. April. Schätzungsweise verlautet hur, Herrn v. Loe, ein Schreiben aus Köln zugegangen, bas den 10000 Tote und 20000 Verletzte seien zu beklagen. ÄTÄ ’üTÄ Ä Di- sind schwer geschädigt. liche Bevölkerung an dem Befinden des Fürsten -nahm, bic eine allgemeine und um so lebhaftere war, als der Fürst ,.nicht nur bic äußere Politik bes Reick)es mit sicherer Hand ■ geleitet, lonbern auch und insbesondere feine augenfällige Wanblung herbeignuhrt hat in ber inneren Wirtschaftspolitik, unter deren früherer Juckst- ung der Bauernstand schwer gelitten hat." München, 19. April. Der kommandierende General des 1. Armeekorps, Generaloberst Prinz Arnulf von Bayern, § g ch r ü n d ,' 20. April. Bei Dieuz. ------ . hat infolge andauernden Magenlewens heute den Prnnregenten Siegel während eines OlewilterS vvm Blik erschlagen, um Enthebung vvn seiner Stelle gebeten. Dem Gemme ist, Hamburg, 20. April. Der Ausstand der Quai- wie verlautet, willfahren worden. Prinz Arnulf reut nächster 91}r b c r t e r und Segelmacker ist durch gegenseitige Vereinbarungen b e i g e l e g t. In einer Versammlung bej- Parteien voi dem Einignngsamte nnirbe auch die Beilegung des Aus- standes in ber Konfektivnsbrauche erzielt. Antwerpen, 20. April. Auf einem benachbarten Gute hat eine Henne einem vierjährigen Kinde, bas ihren Kücken nachliei, bic Augen ausgepickt und int Gesicht so zugenckstet, 4% äussere Argentinier . 3°/0 Mexikaner ... 68.60 4J4°/O Chinesen . . ■ Aktien: Bochum Guss .... Buderus E. W Tendenz; schwächer. Großherzog zugerufeu hatte. 18. d. M. bereits Ausdruck gegeben haben. Wir können immer Nach kurzer Rast ging die OTrt nach Nidda weiter, uur den Wunsch wiederholen, daß das Gießener Verhältnis zwischen den Nationalliberalen und Freisinnigen in ollen übrigen Teilen Westdeutschlands und vor allent zrinächit so I bald als möglich in Darmsta d t Nachahmung finden möge. Die Gießener einigen Liberalen aber könnten sehr! wohl die 2lnregung daztt geben und sollten ihre einende Tätigkeit in Darmstadt beginnen, damit dann die versöhnende Deutsches Reich. Berlin, 19. April. Gegenüber verschiedenen Zeitungs- u , . , , . , .. artikelu über eine angeblich im .Herzogtum Meiningen bestehende t>cl-en Preise jetzt schon auf das dreifache der sonstigen Hohe Verstimmung, die hervorgerusen worben sei, durch bas Aus- gestiegen sind. Die Regierung hat die Beamten von Port- ÄuSo=®“ @ »je n in” innd und Seattle angewiesen N"hrnn«Smtttel aufznkause.. in gen ist die ,,Torfztg." zu der Erklärung ermächtigt, bau der und sie mit größter Elle nach L>an Franzisko zu senden. Kaiser seinen Glückwunsch tote alljährlich auch zum 80. Geburts- Fünf Zollkutter sollen die Vorräte überbringen, tage ausgesprochen hat, und zwar diesmal in einem .Handschreiben, " ~ - - - - das der deutsche Konsul in Nizza dem .Herzog zu übergeben be- • h, M-ntPvp 80 ntschen sr-euerver-lHaupt erreicht ist — und es ist etwas zu erreichen, wie die Krofdorf und Steinbach? Nachdem ber 93an ber 93cibn. «Mensch« ten in MiZiden^chaft gezogen Notiz ber „Köln. Ztg.- lehrt - dann wäre das Nächste die strecke Gießen-Annerod -Steinbach-Laubach bei einigen mit 9 tLV Berl Taqebl." nimmt nicht an, daß Anstellung eines tüchtigen Parteisekretärs der ver- m Anipruch genommenen Gemeinden und bewuders bei der " -r,‘- " einigten Liberalen Westdeutschlands, dessen Tätig- Stadt Laubach auf Schwierigkeiten gestoßen i|t, soll beabstch. feit von außerordentlichem Nutzen wäre. tigt sein, zwischen Krofdorf, Gießen, Annerod bis Steinbach Fürs erste aber können wir mir wünschen und hoffen, eine regelmäßige Verbindung mittelst ^lutomobils einziirichten. baß die angesehensten Männer unter den Nationalliberalcn Es sind deshalb Unterhandlungen mit einer süddeutschen und Freisinnigen Gießens ihren ganzen Einfluß ausüben Automobil-Gesellschaft im Gange. möchten zur Milderung ber beklagenswert schroffen Gegen- -Hnaariltten Der MimerWsgU^'.^, .satze im Darmstädter Wahlkampfe, wo bic Gehässig- _ ©an Krancisev eutstaudeuen Verluste zu decken haben werben, sichden Versammlungen unb die dann folgenden höchst VoranSstchtliche Wittcrnng in Hessen üir Samstag, den ........ ............ ” unerquicklichen gegnerischen Zeitungserklärungen, die einander 20. April lOoo^Meukt '-^-rmg-r Rege^ Wieder warmer. stets widersprechen, zurzeit noch ihren leider mweranbcrlcn , Fortgang nehmen. Geradezu unflätig aber ist naebaerade der Ton der sich wie sonst stets aufblähenden „Wormser Ztg." geworden. ’ Dort ist leider alle Hoffnung auf Befferiing des Verhältnisses zwischen den Heylanhängern und den Rhcin- hartfreunden und Demokraten völlig aiissichtslos. > iit. Ion?" i-, ‘"»«Ob big Rn ,llo">obil?6 "n6«) * :? bl‘lh9e Nenrafn °»lgepflaGem BajoM ^ucr wütet noch fOti ncu weiteren Verbreitung on Nahrung feit; n"1 ^tü Bcrnichtuv' unmer noch Gebäude i- Öffnung, die Flamm-- in Sprengstoffen geht jm »ngsarsenals iit erschSph ■ Hälfte der Wohnung-. rn. Tos Neprojeutantenham eldunterltützung do.1, n Dollars erhöht T.-r Zustimmung gegeben, en Fortschritten zu Men, nie abend sosi 300000 Die MöglUu einer idt, da die Stn-j nie inch nmgsmitteln het. Gegen- nd die Warenhäuser voll- ugel an KhrungsMelr, cisache der sonsügrn Ä : die Beamten von 'M tyungSiniW miaute in ftww'sfo zu send- Herdringen. 'der &• i "der T-tadt Son Fra^ itzungsweisc verlaute! k rlctzte seien zu belle?', eschädigt. doe für b-.c Dpi« W & Ausbruch des 8ehJ* ,rr. eine Lpende m M- srsg .2Ks -yomiuling 0*IV ^UJ, ,ie Beilea"N!' I Jatnnd»c erzielt-, tzLZ iJ-JÄ 5-S'6SÄ w“äs«- i]t ron oer f*'i- i,fthTneyer • ' 1315 lfL -' Schnckert ■ • 1 0 lektn-r ner!/werk ■ • $eh»el e vermerk ' ’y, sSu>:s '»r< fiank ■ ' B' )eotäCult. Bau) * jJI- 1pnt3C 'Komm«'1'11 ' X V-^Bank iresdnei / Ö ■ ne9tS^ printf11 =»■*£$>:: -Ä Sk/».' ■ ■ ;rf Ä- :;•*** Kursblatt des Gießener Anzeigers srr? Bant für handel und Industrie vom 19. April 1906. Staats-Anleihen. do. do. Preußische CousolS Vorarlberg L>. 88. 72.50 Lire i. G. v. 1891 do. do. v. 1836,97,1902 1899 Sächsische Rente 3'/, Wilrttembg. v. 1875—80 abgest. 78.40 v. 1900 gar. 79. 10130 $Tr. M. do. Lire 101.20 8. ft. Provinzial- und Comniunal- Obligationen. 100.20 Rheinprovinz AnSg. 20 n. 21 nnt. b. 1902 29 Kr. 67. 37, Frankfurt 3 Alzey v. 1899 nnt. b. 1912 87, M. 47, Ruff. 81. 100.20 M. 99 40 Fr. Erlangen v. 1900 unk b. 1911 101 v. 1900 nnl. b. 1905 4 Freiburg i. B. u. 1884 abge 100. 4 98.50 Lstr. M. 99. Argent. inn. G.-Anl. v. 1887 . . P-s. abgest. do. 1890 . v. 4 do. do. 98. 3 Lstr. Fr. Lstr. 47, Javaner Ser. TT v. 1905 . - P-s. do. cons. innere . do. 37. do. 6 Eisenbahn-Prioritäten. 98. Inländische. 98.50 37, do. 37, do. do. do. 1899.1901 4 Nürnberg b. 1913 1902 unk. a. b. 1908 unk. 47, Offenbach unk. b. 1906 4 do. do. 37, Oest. Süd (Lomb.) sts. 400 Fr- abgest. do. G. V. 71 t G. do. do. do. do. 87, 37, 3 do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. M. Sh-. 101. 99. 91 — 80.30 do. do. do. do. do. do. v. 1888 convert. v. 1897 ainorl. ab 1907 cimort. ab 1910 78.40 78.75 103.30 98.60 4 37, 3 3 4 4 4 4 5 4 4 4 5 5 5 47, 87, 3 n 5 3 4 4 do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. v. 1889 v. 1889 v. 1891 v. v. 1888 . 1897 . 99.40 53.50 54 50 105.70 93— 90 — 96.70 95.70 86.60 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 37, 37, 37- 4 do. (Salzkgtb.) stf. i. G. Ungar..Galizische . stf. i de. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. 102.40 98.80 101.20 98.60 4 37, 37- do. do. 500 200 M. 5. ft- 4 37, 87, vfl.G Kr. 37, 37, 37, 4 4 37, unk. b. 1902 unk. b. 1908 unk. b. 1906 103— 104 20 98.30 88.30 cons. v. 1890 stenerfr. conv. unif. v. 1903 äuß. E.-B. i. G. innere v. 1888 . äußere Gold-Anl. M. Fr. M. ö. fl. 8. fl. M. MoSkan-Kalan unk. 1915 Russische Südoff 97 fteuerkr. do. do. do. v. 1903 . v. 1896 . v. 1901 v. 1883 98— 98— 87.70 80.70 72.10 95.40 95.30 75.10 102.10 101.60 102.20 1000 500 1000 do. Gold-Rente ...... do. einbeitl. Rente (conti.) . . . do. Staats-Rente...... Oest. E.-B. St. Sch.-Dersch. (conti. do. Bagdad-Bahn Ungarische Gold-Rente 2025 r Lstr. M. Lstr. M. Sard. See. stfr. gar. I u. IT . . Sicilianischc sienerfr. t. G. v. 1889 1t. 1894 . . v. 1891 Lit. H 110.20 106.50 100.75 87.45 4 4 4 4 37, 3 i. S. i. G. i. G i. G. t. G. i. G. v. 1901 unk. b. 190 v. 1888 . . . v. 1895 . . . v. 1881 d. 1888 v. 1898 v. 1903 . Ser. I unk b. unk b. unk b. unk. b. i. G. v. 1903 i. G. v. 1891 V. 1894 . . v. 1898 . . Fr. Fr. do. Badische do. do. do. Pes. Lstr. M. 103.- 95.20 88.20 100.75 103.75 68.60 4 37, 37, 22 u. 23 . . 10, 12.16, 24.26 100.20 99.90 99.80 99.80 106.20 97.70 do. Südwest stfr. gar. 408/2040 Ryäsan-Koslow stenerfr. gar do. UralSk stenerfr. gar. 404/2020 1903 1879 1900 85.20 81.80 82.10 77.70 75.Gn 75.20 100.10 n. 1896 v. 1898 1887 stf. gar. . . . . i. S. 200/1000 abgeft. Lit. J v. 1884 v. 1886 u. 88 . . . v. 1894 ..... v. 1905 unk. b. 1915 37 37, 37, 37, , Ital.ffl.gar. E.B.Ser. A-E. i.G. . Itgl. Mittelmeer stenerfr. i. G. . 91.50 96 80 105.20 102.90 98.40 Fr. M. 92 — 91 50 101.50 101.— 98.70 37, 37, 3’4 37, a. M. Lit. N u. Q abgest. „ R abgest. . (Straßenbahn) v. 1899 v. 1901 Abt. I. . . ti. 1901 Abt. II. n. HI do. Rente do. do. amort. Rente amort. Rente a. Deutsche Deutsche Reichs-Anleihe 103.30 103— 88.25 101.70 80 30 68.30 66.70 37, Jnra-Bern-Lnzern gar. 37, Jnra-Simtilon v. 1894 Schweiz. Central v. 1880 . StaatSanl. v. 1905 ..... Consolid.-Anl. ti. 1880 . . „ Gold-Anl. v. 1889 .... „ Cons. E. B. Ser. I n. II 89 Gold-Anl. Em. HI v. 1890 . StaatS-Rente ti. 1894 . alt. Kr. Rbl. do. do. Hessische do. do. do. do. 100 60 100— 103— 101— 98.50 98.50 98.7, 99— 98.90 99— 3 3 do. do. 97 Warl^'.-Dien. ft fr. Wladlkawk. 95 ftfr. Anatolische i. G. . do. ih 1902 do. v. 1905 57, Oest. E.-B. St. Sch.-Dersch. (conti. Franz-Ioscf) i. Silb. stenerfr. . ö.fl. 3 Oesterr. Lokalb. (verstaatl.) . . do. ...... Anleihe v. 1901 unk 1909 do. von 1892 u. 94 do. ti. 1902 unk. b. 1910 do. ti. 1896 ..... 37, Kreuznach v. 1888 n. 1898 . 37, Lahr v. 1889 ..... 37, do. ti. 1902 ..... 37, Limburg abgest...... 37, Ludwigshafen ti. 1896 . . 37, do. v. 1903 unk b. 101.35 82.30 1901 1902 1908 1910 500 500 37, Aschaffenburg v. 1888 .... 4 Augsburg ti. 1901 unk. b. 1908 . 4 Babenhausen (Hessen)..... 37, Baden-Baden ti. 1898 unk. b. 1903 37, Bamberg ti. 1888 ...... 37, Berlin v. 1886/92 ...... 3 4 37, 3‘Z 3 ti. ti. ti. ti. ti. v. v. 116.50 104.60 . 100.50 101.10 100.20 104 70 v. 1898 unk b. 1903 1905 ..... 1903 unk b. 1912 . . 37, Hess. Provinz Öberbeffcn 37, do. do. Starkenburg . 1891/92 (abgest . 1898 ..... 1902 uni b. 1908 1905 ..... io. do. Gießen do. do. do. do. do. ti. 1890 v. 1893 v. 1896 v. 1897 v. 1903 ti. 1905 do. E.-B. St. Sch.-Dersch. (abgest. Elisab.-A.) i. stenerfr. Pp. . . „ Portug. unisiz. v. 1902 Ser. I . . „ do. unisiz. ti. 1902 Ser. HI . . , do. Epeziflz......... Rumän. amort. Rente 1881/88,92,93 M. 69— 70.10 14.40 91.80 27„Südita'. (Merid.) Sr.A-H. 4 ToScanische Central . . 5 Westsicilian v. 1879 31/, Gotthardbabn .... 4 do. do. do. do. do. 4 4 4 :& .4 5 3 47, 4 5 i 4 ! -)«/ 4 ’’ 4 37, 3 do. do. Franz-Jos» Kaschan-Odrb. do. do. do. do. do. 98 itnf. 1909 stfr. gar. do. 1901 itncti. b. 1915 stf. g. 100.50 99.55 100— 37, 3 F’ 4 37. D. o. do. ti. 1902 stenerfr. Gold-Anl. ti. 1894 stenerfr. . do. v. 1896 stenerfr. . StaatS-Rente . . . . do. ti. 1897 stenerfr. (Eisern Thor) Goldstfr. . II. Außereuropäische. 27,„ LivorneS. Lit. C. P. n. P/2 500 100.10 88.30 100.20 88.40 102.10 98.75 98.75 37, Med v. _ 4 'München v. 1900,Dl unk. b. 1910/1 do. do. St.-Rente St.-Anl. ti. Anl. abgest. do. . . do. . . 37, Südd. Eisenbahn-Ges. Darmstadt . . . *'■ ' ö. 1904 Braunschweig. Landes-E.-B. II E . . do. I E abgest. _. do. HIE unk. b. 1905 stenerfr. gar. . gar. 2020/4040 gar. 408/2040 . 2040r Egyptische nnifizierte do. vrivil. . . do. garantierte 4 Mannheim 101.70 103.10 99 55 99 75 86.05 87.10 99.30 99.90 99.80 88— 3 3 4 »7, 3 V do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. Elisab. Obl.) i. G. stenerfr. . . öfl.G. 37, Lu- 3% do. 314 Main; ti. 1900 nnk. b. 1910 abgest. 1878 u. 83 . 4 Fulda ti. 1901 v. 1901 ..... v. 1894 ..... ti. 1905 ..... v. 1902 unk b. 1907 v. 1903 unk. b. 1908 v. 1897 ..... 3'/, Offenburg v. 1898 unk. b. 1904 Pforzheim v. 1899 unk. b. 1901 - unk. b. 1906 37, do. 37, do. 4 4 4 1 J-Ao 37, 3 908 do. i. G. (S. H Ergnz.) 2040 Portg. E. B. ti. 86 Balra Balxa . . do. ti. 1889 I. Rg. . . do. ti. 1889 H. Rg . . . Salonigne-Constant. Jonction . . do. Monastir . . 2020/4040 37, Schwedische ti. 1880 abgest. . . . 87, do. ti. 1890 ..... 3 do.......... 37, Schweiz. Eidg. (A.-G.) nnk. b. 1911 4 ‘ Serb. amort. . 1895 (405) . . . 4 Span. ausl. Rente ti. 1882 abgest. 37, Türk.-Egypt. Tribut..... priv. ti. 1890 steuerfr. 20/10m 37, Bremer St.-Anl. ti. 1888, 92, 99 . do. do. ti. 1896 nnk. 1912 Ausländische. Elisabeth sten.rfr. i. G. . . 2000 $f. Ferd. Nrdb. 1887 stf. i. S. . . 37, 37, 37, 37, 37, 37 4 Heidelberg 37, do. 37. do. 37, Karlsruhe Bayr. T.-B.-Anl. nnk. b. 1906 do. E.-B. n. Aflg. WnL . . do. Landesknltnr-Rente . . do E.-B -Aul...... 4 Bingen v. 1901 nnk. b. 1906 . . 3 do. ti. 1895 ...... 37, do. ti. 1898 ...... 37, Darmst. abq. v. 79 Lit. U n. 81 Lit. A - —- — • 3'/, Hamburger n. 1902 unk b. 1912 . . Hamburger St.-Anl. amrt. 1900 n. 1909 do. v. 1887,91,93,99 37, Kassel abgest....... 37, Kissingen v. 1886, 1888 n. 190 4 Köln v. 1900..... do. ti. 1905 ........ Merik. amort. innere Ser. I—IV . Pes. do. cons. äußere ti. 1899 steuerfr. Lstr. 5 Bulgar. Tab. Anl. ti. 1902 t. G. . 17„ Griech. E.-B. ti. 1890 steuerfr. l’/4 do. Monopol-Anl. ti. 1887 . . 4 Italienische Rente...... 2*/,„ do. do. L ®..... 4’A Oest. Silber-Rente...... 47, do. Pavier-Rente ...... 37, do. v. 1903 untilgb. b. 1908 . 37, Nauheim v. 1902 unk b. 1912 . . 37' Neustadt a. d. H. n. 1889 .... v. 1903 unk. b. 1903 i Pfälzische........... 37, do............ 3 Allgemeine Deutsche Kleinbahnen abg. 607» 17, Chile Gold-Anl. ti. 1889 . . R Chinesische Staats-Anl. ti. 1895 5 47, b. Ausländische. L Europäische. <7, Bosnien u. Hercegov. ti. 1902 unk. 1913 37, do. 3 do. 5 Oest.-Ung. StSb. 1873/74 i.G. M. 3 do. Brünn-Ns. 72 stf. i. G. 100 Tlr. 4 do. Stoatsb. v. 83 , i. M. 3 do. I—vm Em. , i. G. 500 Fr- 3 do. IX Em. w i. G. 500 3 do. v. 1885 N i. G. 500 — 3 do. (Ergänzgs.-N.) „ i. G. 500 >■ 3 do. ti. 1895 sts. i. G. 1000/2000 M. 3 Prag-Dux v. 1896 „ i. G. — 3 Raab-Oed.-Edens. „ i. in. 400 ee 3 do. do. ti 91 , i. G 400 ■ 3 do. do. v. 97 . t. G. 400 ■ 4 Rudolf .... „ i. S. ö. fl. Drpositentafse Kietzen. 4 Stuttgart v. 1895 unk b. 1905 . . . —.— 37, do. ti. 1904 untilgb. b. 1912 . . 98 80 4 Trier v. 1901 unk b. 1906 .... 100. 0 37, bo. ti. 1899 ......... 98.80 37. Ulm v. 1905....... 98.80 4 Wiesbaden ti. 1900 unk b. 1905 . . . —.— 1 do. ti. 1901 unk b. 1906 . . . --. — 37, do. abgest......... —.— 37, do. ti. 1887 ....... 37, do. ti. 1891 abgest...... —.— 37, do. ü. 1896 ....... -----.----- 37, do. ü. 1898 ....... --. — 37, do. ti. 1902 Ser. H unk. b. 1907 —.— 4 WorinZ ti. 1901 nnk. b. 1907 .... 101.20 37, do. ti. 1887/89 ...... 37, do v. 1896 nnk. b. 1901 .... - > 37, do. v. 1903 unk b. 1914 .... 98.10 4 Würzburg v. 1899 nnk b. 1910 . . . 102.20 37. do. ti. 1903 nnk. b. 1910 . . . 99 50 4", Bukarest v. 1884 conv..... M. 98.30 47, do. ti. 1888 conti..... —.— 47, do. ti. 1895 . . . 4059 r —.— 47, do. v. 1898 ...... —.— 4 Kovenhag. ti. 1901 nnk. 1011 2043 r 102.60 37, do. ti. 1886 ...... —•— 3 do. ti. 1895 ...... „ 84.50 4 Lissabon n. 1886 . . . 2000r 4 Moskau Ser. 30-33 unk. b. 1913 Rbl 38/10 Neatiel staatl. gar. . . lOOOr Lire 101 50 •1 Stockholm ti. 1880...... M. 101— 5 Wien Kommunal i. G....... —.— 5 do. do. i. P.....ö. fl. — 4 do. v. 1898 nnk b. 1908 Kr. 100.30 4 do. Fnvest-Anl..... M. 100.40 37, Zürich v. 1889 ...... Fr. 100— 6 Stadt Buenos-AireS ti. 1892 i. D. Pes. 103— 47, do. do. ti. 1888 i. G. Lstr. —.— Aktien ausländischer Transport- Anstalten. Oeft.-Ung.StaaSb. Oest.Südb.(Lomb) Oest. Nordwest A do. B . Raab-Odenb. . . Hotthardbahn. . 198.90 Jtal. Mittelmeer . — — Anatol. Eisenb. . —.— Drince Henri . —.— Prag-Dnr St. Akt. 110.— Standesherrliche Anleihen 47, Grl. Henckel Hg.v.Donn. r.L105v.84 M. 4 Fürstl. SolmS-Brannsels v. 1880 . „ 37, do. do. v. 1886 . „ 37, Gräff. SolmS-Laubach abgest. . . s. fl. 37, Fürstl. SolmS-Lich....... 37^ Gräff. Solms-Rödelbeim .... „ 4 Fürstl. Wittgenstein-Hobenstein . . „ 4 do. 7)ienburg-Büdingen . . „ 37, do. 2)ienb.n.Büd.-Birsteinti.l887 M. 4 do. do. -Wächtersbach v. 1884 „ 106.30 100.40 98.— 99.- Rank-Aktien. RrichSbank . M. 1000/3000 Frankfurter Bank . . M. 1000 Badische Bank . . . Tlr. 100 Bayr, Bank (Münch.) abg. M.1000 do. Hyv.« u. Wechselbk. s. ff. 500 Berliner Handelsg. . M. 500/1000 do. Hyv.-Bk. Lit. A M. 1000 do. do. Lit. B M. 1000 BreSl. Diskontobank Mk. 600/1200 Commerz, u. Diskonto-Bank . . Darmstadter Bank . . M. 1000 (Bank f. Handel it. Industrie) Deutsche Bk. S.I-VII M. 600/1200 Effekt.- it. Wechselt». Tlr. 100 Dereinsbank . . M. 600 DiSkonto-Gesellschaft M. 600/1200 Dresdner Dank . . M. 600/1200 Dresdner Bankverein . M. 10nO Eisenbahn-Renten-Bk. . M. 1000 Franks. Hyvothck.-Baiik M. 1000 do. Hyp.-Kred.-D. M. 600/1200 Mitteld. Bdkr. (Greiz) Au. B. M. 1000 Mitteldsche. Kreditb. . M. 300/1200 Natlb. s. Dtschl. S. I-V M. 300/1200 Nürnberger Bonk . . . M. 1000 Nürnberg. NereinSbk. M. 300/1200 Oest.-Nng. Bank . . Kr. 1400 Öest.-Länderbank . . ö. fl. 200 $Dcft -Kredit-Anstalt. . ö. fl. 260 Pfälzische Bank ... M. 1200 Prenß. Bodenkreditbank Tlr. 200 do. Hyp.-Akt.-Bk. M. 600/1200 Rhein. Kreditbk. M. 600/1000/1200 Rhein. Hup.-Bank M. 600/1200 Schaffhans. Bankvcr. . M. 1000 Südd. Bodenkredit-Bank . M. 600 Ungar. Kreditbank . . ö. ff. 200 Unionbank (Wien)- . . ö. fl. 200 Wiener Bankverein . . ö. ff. 200 Württbg. Bankanstalt . . M. 600 do. Dercinsbank s. fl, 350 Vor». Dir. 6.18 37, k>7, 2*A 12.95 8 0 0 57, 6 7 Lettie Dir. 7.04 8’/, 57« 3 12.05 8 4 4 6 67, 8 11 47- 6 7- 5 67. 9 77, 4 7- 5 10 4.3 5 87 4 7 47, 7’ 6 8 9 7 7 7 12 5 6 87, 77, 57, 0 9 77, 47. 6' 6 5 10 47, 6 87« 4 7 5 672 9 77« 8 97, 7 77, 7 7 156.25 201.60 133.50 93.25 203 90 170.50 123.50 164.— 124.7, 122.40 144.50 240. - 114.— 132.70 16L20 113 70 119.70 207 50 158.70 96 50 122.50 117*— 216 70 118.80 112.— 214.75 102.20 156.— 122.80 142.60 199.80 188*50 208.— 150*30 151.40 Pfandbriefe. 4 Derl. Hyp.-Bk. (vr. Pommr.) abgest. 807, 99.80 37, do. do. abgest. 807o 94— 4 Frk., Hyp.-Bk. Ser. 14..... 100.80 4 do. do. Ser. 16 u. 17 unk. 1910 102— 4 do. do. Ser. 18 unk. b. 1905 101— 4 do. do. Ser. 20...... 103— 37, do. do. Ser. 12, 13..... 96.40 37, do. do. Ser. 15 unk. b. 1906 96.40 37, do. do. Ser. 19...... 97.50 37, do. do. Kommunal Ser. 1 unk. 1910 99.20 4 Frk. Hyp.-Kred.-Der. S. 15-19,21-26, 35, 36 u. 38 100.10 4 do. bo. S. 27,37,39 11. 42 unf. 1905 100.10 4 do. do. S. 31 u. 34 nnk b. 1907 . 100.50 4 do. do. S. 40 11. 41 unk. b. 1910 . 101.30 4 do. do. S. 43 unk. b. 1913 . . . 102.30 4 do. do. S. 46 unk b. 1908 . . . 101.30 4 do. do. S. 47........ 102.80 37. do. do. S. 44 unk. b. 1913 . . . 100— 37o dv. do. S. 28, 30, 32 u. 33 (tilgb.) 97— 37; do. do. S. 29 nnk b. 1906 . . . 97— 37, do. do. S. 45 (tilgb.1..... 97.60 4 do. Landw. Kreditbank Lit. D-J . . . 99.10 4 do. do. Lit. N-P....... 99.50 4 Hambg. Hyp.-Bk. S. 141- 340 unk b. 1905 100.45 4 do. do S. 341-400 unk. b.1910 102.— 4 do. do. S. 401-470 nnk. b. 1913 102.50 37. Hambg. Hyp.-Bk. Scr. 1 — 190 unkb. 1905 94.70 37, do. do. Scr. 301-310 unk. b. 1908 95 70 37, do. do. Ser. 311-330 unk b. 1913 —.— 94 60 b. 1905 nnt Meininger Hyp. 4 Prenß. 4 Rhein. Hyv. Mannheim unk. b. 1902 4 Südd. Boden Kr. S. 53 n. 54 nnk. b. 1906 bis incl. Ser. 52 do. M. N. P. do. 37, Casseler LandeS-Creditanst. unk. r. 102 do. 4V, Eisenb. Rentenbank do. Neue 37, do. 37, do. 37, do. do. do. 4 5 47, 4 4 4 4 nnt. b. 1906 unk. b. 1911 do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. 101.40 100.- 37. 37, 4 4 4 4 4 37, 37, 37, 37, 4 37, 4 37, .Bk. Ser. Ser. 6 Ser. 7 Ser. 8 Ser. 9 Ser. 69*82 nnk. b. 1904 Kommunal..... D. Atlant Telegraf..... Franken-Allee, garant. v. Frankfurt Franks. Hof r. 105..... 37, 4 87, 4 4 4 4 4 37, 3'/. 37, 87, Staatl. oder vrovinzial-garant. 37, s?eff.LandcS-H»iv. Bk. Ser.I—V nnk 1909 37, do. do. Kommunal Ser I n.H unk. 1909 37, Nassauische LandeSb. Lit. F. G. H. K. 11. L. 47, Eisenwerke Lollar r. 102 47, Elektr. Werk Homburg r. 103 Diverse Obligationen BuderttS r. 103 ..... Dtsch. Liixemb. r. 100..... 101.66 102— 102.- 102.66 100- 103 - 103.16 101 - do. do. do. do. do. do. do. do. Boden r. 102 do. r. 101 4 do. 37, do. 96.86 100.6k 100.76 95.86 95.86 97.56 101— 101.- 101.46 101.96 102.56 98.56 °6.7G 101.36 98.46 100.70 100.70 100.70 102.— 102.76 97.- 97.- 97.- 97.6k 100.25 94.25 100.- 95.56 100.8k 100.86 101.66 102.- 102.5< 99.1C 100.- 94.76 98.96 99- 99.86 do. do. do. do. do. do. do. iinf. b. 1907 ....... Ser. 10........ $DpoWtn.ML.Bt.\aufgo./ 6 DO. } Hpp. D. 31.4% gar. v.d. G.b. 1904 do. do......... do. Ser. 2 11. 3 do. uns. b. 1907 Westd. Bdkr. Hyv. (Köln) S. 1 imk. b. 1904 abgest...... unf. b. 1905 n. b. Derl. umtschb. 47, Meälb. Hvp. 11. Wbk Ser. I verl. ä 125 do. Ser. 3 abgest. Pfdk'r. Bk. S. 18 unk. b. 1908 . do. S. 19 unf. b. 1909 . do. S. 22 nnl. b. 1912. do. S 25 unk fi. 1914 . do. S.27 unk b. 1915 . do. S. 23 unf. b. 1912 . do. S. 26 unk b. 1914 . do. S. 17 nnk. b. 1905 . do. S. 18 nnk. b. 1908 . do. S. 24 nnk b. 1912. 4 do. dv. do. Ser. 2 4 dv. do. bo. Ser. 5 nnk. b. 1909 4 do. do. do. Ser. 6 nnk. b. 1911 4 do. do. do. Ser. 7 nnk b. 1913 37, do. do. do. Ser. 3 unf. b. 1905 37, do. do. Ser. 4 link b. 1907 Verzinsliche Lose. 4 Badische Prämien.....Tlr. 100 4 Bayerische Prämien .... Tlr. 100 5 Donan-Regiiliernnq . . . . ö. fl. 100 37,-Gothaer Präm. Pfandbr. I . . Tlr. 100 37, do. do II Tlr. 100 3 Hamburger v. 1866 .... Tlr. 50 3 holländische Komm. v. 1871 . . h. ff. 100 37,Köln.Mindener......Tlr. 100 3%Lübecker ti. 1863 .....Tlr. 50 27,Lntticher v. 1853 .....Fr. 80 3 Madrider abgest. . ... Fr. 100 4 Meininger Präm. Pfandbr. . . Tlr. 100 4 Oesterr. v. 1860 .....ö. fl. 500 3 Oldenburger.......Tlr. 40 5 Russische ti. 1864 . . . alt. K. Rbl. 100 5 Russische ti. 1866 . . . alt. K. Rbl 100 27,Stuhlweißenb.«Raab«Graz . . ö. fl. 150 27, do. do. er. A. Sch. . 8. fl. 150 do. Anrechtscheine..... 132.80 151.— 128.— 107*— 144.80 64.70 161’- 1.33.90 350.— 117*20 t-:= Unverzinsliche Lose. AnSbach-Gunzeuh........fl. 7 Augsburger.........fl. 7 Braunschweig .......Tlr. 20 Finnländische .......Tlr. 10 Freiburger .........Fr. 15 Genua . .........Lire 150 Mailänder ........Lire 45 Mailänder ........Lire 10 Meininger .........f. ft. 7 Neuchateler........Fr. 10 Oestr. ti. 1864 ...... 8. fl. 100 Oestr. Kredit v. 1858 .....ö.fl. 100 Pavenh. Gräfl...... . . s. fl. 7 Rudolfs-Stiftung......8. fl. 10 Türkische .........Fr. 400 do. ... Ultimo ... Fr. 400 Ungar. Staats.......ö. fl. 100 Denetianer........Lire 30 154.— 231*50 165.— 212.*— 86.— 48’— 102.— 490.— 405.— 79.— 145*60 146.10 375.- Indnstrie-Aktien. franhfnrlfr yorse Aschaff.Masch.Pap Neue Boden A. G. Brauerei Binding „ Henninger . „ do. Pr.Akt. „ Kemp ff . . „ Mainzer Akt. „ Rettenmeyer „ Stern(Obcrr.) „ Derger . . Zements. Karlstadt Chem. Bad Anilin „ Bleiu.Silb.Br. „ Griesh. Elektr. „ Albert . . Dt. All. Telegraph Elektr. Böse Borz. w Allgem. Berlin „ Lahmeper . . „ Schuckerl . . „ Siem. & Halske „ Untern. Zürich Farbwerke Höchst. KnnstseideFft.a.M. Masti. Kleyer. . „ Gritzner . . „ Fab LSchleich. Hamb.-Am.-Pckift. ffkordd. Lloyd . . Steaua Rom.Petr. Yerliuer Verse. 173.— 143.- 244 - 163.20 163.20 139.3C 269.20 131.— 227.__ 102*50 125.- 459 60 143.20 256 50 382.25 136 — 86.- 225.- 143.50 132— 188— 197 — 393— 449.- 360— 224- 186— BliesenbachBergw. Bochumer Guß . Buderus Eisen . Concordia Bergb. Tt. Luxemb. Bgw. Elektr.Lichtu.Kraft Eschweiler Bergw. Fa^on Mannstädt Gelsenkirch. Brgw. Harpener Hasper Eisenw. . Hemmoor Zement Hibernia Bergw. HörderDorz.Bgw. Hösch. Eisenw. Humbold Masch. . Laurahürte. . . Massen Bergbau. Mülheimer Bergw. Nordd.Wollkämm. Nordstern Kohle . Obcrschles.E.-Jnd. Phönix Bergw. . Rhein-Nass.« Rhein. Stahlwerke Ricbeck Montan . Schalkcr Gruben 75.60 246.10 128.30 329.50 235— 138 50 2«'2.25 213.25 226.50 218— 238.75 196.50 243.— 131.25 246.40 146.75 199.70 155.40 318.— 129.25 214.20 314— 204.76 215.80 — — Schlei. Berg- : 424 — 135.70 Wegelin L Hübner! 144.90 128— Westeregeln Alkali I 242.50 Giessener Konzert-Verein 115. Konzertjahr 8^-ttwOCll, den 2. RfSai 6906 115. Konzertjahr Anfang abends 5x/4 Uhr pünktlich — Ende gegen 73/4 Uhr mit einer Hauptprobe Dienstag, den 1. Mai, abends 5J/4 Uhr in der Stadtkirche Neuntes Konzert Zweites Chor-Konzert Job. Seb. Bach’s Hohe Messe in Solisten: Frau Hedy Brügelmann aus Cöln (Sopran), vw/4 Fräulein Agnes Leydhecker aus Berlin (Alt), Herr Anton Hohmann aus Frankfurt a. Main (Tenor), Herr Kammersänger Emil Eiepe aus Berlin (Bass), Chor; Der Akademische Gesangverein unter geil. Mitwirkung von Mitgliedern des Kronbau ersehen Quartettvereins. Orchester: Das Vereinsorchester — Kapelle des Inf.-Regts. Kaiser Wilhelm (2. Grossh. Hess.) No. 116 — verstärkt durch auswärtige Kräfte. Orgel: Herr A. Hempel, Organist aus München, Dirigent: Grossherzogi. Universitäts-Musikdirektor G. Trautmann. RintpiffdrtirfPn * -*-• Platz Mk. 5.— (Am Altar), II. Platz Mk. 4.— (Linke und rechte Emporbühne, UlULlllloIklll lull, vordere Reihen im Schiff), III. Platz Mk. 3.— (Hintere Reihen im Schiff), unnummeriert Mk. 2.50, Studentenkarten Mk. 1.—. Text sowie Konzertführer ä 10 Pfg. in der Musikalien- Handlung des Herrn Ernst Challier (Rudolph’s Nachf.), für Studierende auch bei Herrn Hausverwalter Bitter und vom 1. Mai ab bei Herrn Zigarrenhändler Louis Lind, gegenüber der Stadtkirche. — Zur Hauptprobe Mk. 1.50, Schülerkarten Mk. —.50. Oeffnung der Kirche 4% Uhr. Gültigkeit haben blaue Karten, ungültig sind gelbe, rote und rotweisse Karten. Freibank. Heute von 4 Uhr ab: [B50/4 vchfenstcifch 60 Pfg._________ Prima Sauerkraut Preiselbeeren Salzgurken Essiggurken empfiehlt 2568 Georg Markt 21 gegenüber der Engelapotheke. Liebtha^es3 von wirklich Hochs. Schweizerkäse zur Nachricht, daß ich billige deutsche Ware nicht führe, dagegen ist wirklich echterEmmcuth.aler, vollsastig u. seinschineckend, ftete im Schnitt bei 1311 C. G. 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