Nr. 247 Erscheint tügltch außer SonntaqS. Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem hessischen Landwirt die Siebener Familien, blätter viermal in der Woche beigelegt. Rotationsdruck u. Verlag der Brü h l'schen Univers.-Buch-ruStein- druckeret. 9t Lange. Redaktion, Expedition und Druckerei: Echnlyratze 7. Redaktion 113 Verlag u.Exped. e^51 Adresse für Depeschen: Anzeiger Gießen. Erstes Blatt 158. Jahrgang Samstag 20. Oktober 1906 Gießener Anzeiger ** General-Anzeiger ™ Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen Bezugspreis, monaklicd75Vs., vierteljährlich Mk. 2.20; durch Abhole- u. Zroeigstellen monatlich 65 Pf.; durch diePost Dik. 2.—viertel» jährl. ausschl. Bestellg. Annahme von rlnzetgea für die Lagesnummer bis vormittags 10 Uhr. ZeilenprerS: lokal 12 'CU auswärts 20 Ptg. Verantwortlich tüe den poliL und dUgem, Teil: P. Wittko: für „Stadt und Catib* und ,Gettchtsjaatt: Ernst petz; für den Anzeigenteil: HanS Beck. Die yeutige Hlummer umfaßt 16 Serien. Are Aeberrumpelung der wackeren Stadt Köpenick rmd ihres Bürgermeisters Dr. Langerhams darf lvohl ohne Uebertreibung als ein Triumph des Militarismus bezeichnet werden. Der falsche Hauptmann mit dem enormen Kontingent von zwölf riesigen Grenadieren hat durch sein bloßes Erscheinen die Oberhäupter der Stadt eingeschüchtert, tste Polizei aus seine Seite gebracht und die Bevölkerung terrorisiert. Es wäre den Bürgern von Köpenick nicht schwer geworden, den Betrüger mitsamt seinem Fähnlein aus dem Rathause zu iverfen und in das gewiß vorhandene Spritzenhaus zu sperren, wenn sich die Idee überhaupt hervorgewagt hätte, daß man sich einem Hauptmann und Noch dazu einem Hauptmann, der eine kaiserliche Kabinettsordre vvrzeigt, widersetzen könne. Der Sinn für festes Gesetz und festen Befehl, den auch der treffliche Dichter Fontane einmal in einem Gedichtchen gepriesen hat, ist eben in so hohem Grade Gemeingut der märkischen Bevölkerung geworden, daß der bloße Anblick einer Uniform bereits genügt, um jeden Widerstand, und sei er noch so berechtigt, im "Keime zu ersticken! Und es muß hervorgehoben werden, daß in diesem Falle der Widerstand in der Tat durchaus berechtigt gewesen wäre, ja daß Bürgermeister Dr. Langerhans, als er die militärische Besetzung des Nathaufes duldete, sich einer groben Pflichtverletzung schuldig gemacht hat. Denn der K a i s e r h a t n i ch t d i e B e f u g n i s, i r g e n d- einen Bürger verhaften zu lassen, und eine Kabinettsordre würde in solchem Falle nichts bedeuten. Erstaunlich ist es, daß ein Mann, der seine juristischen Examina absolviert hat und seit einer Reihe von Jahren in der Praxis der kommunalen Verwaltung steht, über die fundamentalsten Bestimmungen unserer Verfassung im Unklaren ist. Wir leben doch nicht in einer Zeit, in der der Wille des Herrschers genügt, um einen Bürger ohne richterliches Urteil einzukerkern. Allerdings war diese Befugnis früher — lang, lang ist's her — vorhanden. Und Fürst Hohenlohe läßt in seinen „Erinnerungen" den Kaiser alles Ernstes die Frage erörtern, ob er den alten Bismarck nach Spandau schicken solle ober nicht, und weder Fürst Hohenlohe noch sonst ein Höfling hält es für notwendig, den Herrscher darüber aufzuklären, daß eine derartige Möglichteit überhaupt nicht mehr vorhanden sei Man ist eben allenthalben über Rechte und Pflichten noch sehr ungenügend unterrichtet, und es würde sich empfehlen, daß die Bürgermeister, unter denen ja leider noch mehr Köpenicker Typen sind, sich auf dem Gebiete der Bürgerkunde etwas eingehender orientierten. Der Vorfall, in welchem Dr. Langerhans rte Rolle des leidenden Helden spielt, ist nicht geeignet, in maßgebenden Kreisen den Respekt vor unscrm Bürgertum zu erhöhen, und es kann Bet dieser Gelegenheit daran erinnert werden, daß bereits vor Jahren in Breslau von hoher Stelle die „Feigheit" des Bürgertums gegeißelt wurde. Wenn Dr. Langerhans nur ein bißchen kalt Blut behalten und dem „Hauptmann" eine Belehrung darüber erteilt hätte, daß er auch als Träger einer kaiserlichen Kabinettsordre zu einer solchen Gewalttat keineswegs legitimiert fei, so würde wahrscheinlich dem Betrüger der Mut geschwunden fein, die Mannschaften, die schon zweifelten, würden Bedenken getragen haben, sich ihm fernerhin zur Verfügung zu stellen, und der ingeniöse Gauner hätte an Ort und Stelle festgenommen werden können. Das wäre kein besonderes Heldenstück gewesen, denn Dr. Langerhans hätte, wenn der Schreck ihm die Klarheit des Blickes nicht getrübt hätte, schon an der Kostümierung des Offiziers in Schärpe und Mütze, die militärisch geradezu unmöglich ist, erkennen müssen, daß er es mit einer., „Bluffer" zu tun hatte. Er verfiel aber sofort in die hitzigsten Phantasien und bildete sich ein, er sei wegen eines erdichteten militärischen Verbrechens beim Bezirkskvmmando denunziert worden, und der Kaiser habe höchsteigenhändig seme Verhaftung verfügt. Er verlangte seine tapfere Gattin zu sehen, und es ist nur ein Wunder, daß er sich nicht noch durch priesterlichen Zuspruch zu seinem letzten Gang vorbereitete. Alles dies lediglich, weil ein Hauptmann vor ihm stand und er es nicht riskieren wollte, diesem stolzen Offizier so saugrob zu werden, wie dies seine Pflicht gewesen wäre. Jeder Mann, der nur über ein Durchschnitts- quantum von Geistesgegenwart verfügt und über das, was gesetzlich möglich und nicht möglich ist, nur einigermaßen orientiert ist, hätte dem Verbrecher den entschlossensten Widerstand entgegengesetzt, und die Blamage des Dr. Langerhans ist eine Blamage des ganzen preußischen Bürgertums und ein voller Triumph des Milit arismus. Gleichzeitig beweist der Vorgang, was heutzutage gebildete Leute in Preußen für möglich halten. Einfach alles. Es gibt nichts mehr, wovor die, Phantasie zurückscheute, was der gesunde Menschenverstand schlechtweg als undenkbar eliminierte. Man ist so durchdrungen von der legendären Allgegenwart des Kaisers, daß sich kein Mensch wundern würde, wenn er sich plötzlich in einer Kabinettsordre mit dem Bürgermeister von Langsdorf oder dem Beigeordneten von Offenbach beschäftigte. Wir sind an Ueberraschungen so gewöhnt, gegen Plötzlichkeiten derartig abgehärtet, daß die Bevölkerung von Köpenick den sonderbaren Vorgang zwar als eine Sensation empfand, aber überhaupt nicht auf den Gedanken kam, daß er in einem Rechtsstaat eine baare Unmöglichkeit sei. In Scharfmacher- kreisen wird ja die Ueberrumpelung von Köpenick außerordentlich angenehm berühren, und man wird in der Vorstellung schweren, daß es eine KleinigkeL sei, auf einen eventuellen Befehl des Kaisers hin durch eine minimale Trispp en macht mit dem ganzen modernen Unfug bürgerlicher Rechte und Freiheiten aufräumen zu können. Und in der Tat läßt sich ja nicht leugnen, daß die Geduld, die die Köpenicker an den Tag gelegt haben, räum noch als Lammsgeduld bezeichnet werden kann, sondern daß man zu ihrer Charakterisierung sich schon zu anderen zoologischen Bildern versteigen muß. Das preußische Temperament, das noch überdies durch eine jahrhundertelange obrigkeitliche Erziehung zur Sanftmut gedrillt worden ist, eignet sich nicht zu einem Aufbäumen, und wir können mit Genüge tuung darauf Hinweisen, daß auch der Köpenicker Vorfall wieder die militärischen Maßnahmen des „blutigen Sonntag" unwiderleglich ad adsurdum führt. Auch die Sozialdemokratie wird aus dem Vorfall ihre Lehren ziehen, und Bebel wsird sich noch nachttäglich dazu beglückwünschen, daß er seine Auffassung vom Massenstreik rechtzeitig modifiziert hat. Die reale Gewalt liegt eben bei der Armee und bei demjenigen, der diese Armee in der Hand hat. Das ist der Kaiser, und diese Tatsache, die nur Voreingenommenheit leugnen kann, ist sehr geeignet, den Gedankengang der Sozialoemottatie In eine ganz bestimmte Richtung zu orangen. Gelingt es ihr nicht, die Armee für sich zu gewinnen, so ist sie für absehbare Zeiten darauf angewiesen, sich an revolutionären Phrasen zu berauschen, tatsächlich aber auf die alleinseligmachende Evolution zu warten. Wenn in einigen Zeitungen den Soldaten, die der Haupttnann zu seinem Zwecke mißbraucht hat, ein Vorwurf gemacht wird, so ist dies unberechtigt. Der § 7 des Mild- türsttafgesetzes lautet: „Wird durcy die Ausführung eines Befehls in Dienstsachen ein Strafgesetz verletzt, so ist dafür der befehlende Vorgesetzte allein verantwortlich." Unmöglich Tann man von den Soldaten fordern, daß sie dem Hauptmann den Gehorsam verweigern sollten, auf die Gefahr hin, sich den schwersten militärischen Strafen aus^usetzen. Und ebensowenig kann man denjenigen Blättern beistimmen, die ber dieser Gelegenheit über Kadavergehorsam deklamieren. Der Untergebene muß die Befehle, die er erhält, aus führen, gleichviel, wie er sich innerlich zu ihnen stellen mag. Dieser Grundsatz muß aufrecht erhalten werden, mit ihm steht und fällt die Disziplin der Armee. Eine undisziplinierte Armee ist aber nicht mir unnütz, sondern schädlich. Sie ist nicht nur nicht imstande, der Verteidigung des Vaterlandes zu dienen, sie ist für das Vaterland die schwerste Gefahr. Aus dem Vorgang in Köpenick eine Acnderung der Gesetzgebung ableiten zu wollen, ist cm durchaus ungerechtfertigtes unterfangen. Die auswärtige Lage ist wahrlich nicht dazu angetan, an der Basis der Armee zu rütteln. Gewiß ist das Vorkommnis symptomatisch in mehrfacher Beziehung; es beweist zumal, wie wenig Widerstand ernstlich absolutistische Gelüste im deutschen Vaterlande finden würden. Zur Agitation gegen die Armee läßt es sich nicht verwenden, und eine solche Agitation ist in Zeiten, wie die unsere, ebenso frivol wie gefährlich. Bürgermeister Dr. jur. Langerhans, übrigens ein Neffe des Berliner Stadtv.-Vorstehers Dr. mcd. Langerhans, hat soeben die Konsequenzen feiner Kopflosigkeit gezogen: er hat infolge der an den U eher fall auf die Stadtt lasse geknüpften Erörterungen sein Amt niedergelegt. Mit seiner vorläufigen Berttetung ist Stadttat Fabarius betraut worden. Der Magistrat aber hat, wie dieser Meldung hinzugefügt wird, dem Bürgermeister ein Vertrauensvotum ausgesprochen, und es sei anzunehnren, daß die Stadtverordnetenversammlung ihn einstimmig wieder wählen werde. Nun, wir werden ja sehen! Die „Nationalztg." meldet, die Mitteilung aus Hamburg, der Köpenicker Räuber sei identisch mit dem Deutsch- Amerikaner Adolf Miln er, ist unzutreffend. Das in dem Verbrecheralbum enthaltene Bild Milners sei niemandem ausgefallen, im Gegenteil erklärten alle, besonders darauf aufmerksam' gemacht, er sei nicht der Gesuchte. In dem Verbrecheralbum wurden alle Berbrecherkategvrien durchgesehen, aber nirgends ein bestimmter Anhalt gefunden. Die Hamburger Polizei hegt den Verdacht, daß ein internationaler Gauner, der unter dem Minen des Grafen Schliessen sich eine Uniform in Hannover hat machen lassen, den Köpenicker Ueberfall verübt hat. Wahrscheinlich sei es ein bekannter Hochstapler, ein früherer Fabrikbesitzer. In Berlin ist am Freitag in einem Straßenbahnwagen ein Mann verhaftet worden, der von einigen Passagieren für den falschen Hauptmann gehalten wurde. Ob es sich bei dieser Verhaftung um den Richtigen handelt, steht dahin, da bereits mehrfach Sistierungen statt- fanden, die nicht aufrecht erhalten werden konnten. Vorläufig muß man jedenfalls an der Verhaftung des genialen Spitzbuben noch sehr zweifelhaft, und cs ist vielmehr anzunehmen, daß er jetzt mit dem erbeuteten Gelde in tadellosem Zivil umyerläuft, das er sich nachgewiesenermaßen sofort nach der Tat bei einem Konfektionär zulegte, und ob man ihn trotz der ausgesetzten Belohnung von 2500 Mk. jemals erwischt, ist bei dem bekannten Pech der Berliner Kriminalpolizei auch höchst fraglich. Der Name „Köpenick" aber wurde durch ihn mit einem Mal weltbeTannt. Was wußte man früher von diesem ftiUen Oertchen an der Spree weiter, als daß dort die Wäsche der Berliner gewaschen wird, „Winter und Sommer mit Rasenbleiche". Und nr:i? Selbst in einem spanischen Blatte, das uns gestern zu Gesichte kam, lasen wir die Schauermär vom Hauptmann von Köpenick. Ferner erfährt man auch noch allerlei interessante Eiuzel- heilen aus „Märkisch Schilda', wie ein Berliner Blatt den UnglückSort getauft hat; so hecht die Straße, in der das Köpenicker Gefängnis liegt, Freiheitsstraße, das Krankenhaus befindet sich in der Kirchhojstraße, sein Direktor hecht Tod, gewiß kein sehr vertrauenerweckender Name, und was man eigentlich erst jetzt so recht versteht, das Köpenicker Rathaus schmucken über jedem Fenster steinerne Fratzen, an denen man alle Phasen des Lachens studieren kann. Sollte sein Erbauer am Ende gar den genialen Gaunettrick deS Pseudo-Haupt- manns vorausgeahnt haben? Der Herr Hauptmann wird verschiedenartig beschrieben, die Einen sagen, eS sei ein Mann von 6 5 — 60 Jahren gewesen, die Anderen behaupten, er sei etwas junger gewesen. Auch gleichgiltig. Jedenfalls war der Hauptmann dem Anschein nach über 60 Jahre alt. Man wird in der Berliner Garnison keinen Hauptmann von 50 Jahren und mehr finden. Jedem Militär mußte ein so alter Hauptmann mit einem eisgrauen Schnurrbart anffallen. Der Herr Hauptmann war ohne Helm; er war also nicht ordnungsmäßig adjustiert, um eine militärische Handlung vorzunehmen. Auch daS mußte auffallen. Der Hauptmann hat sich schon am frühen Morgen in Köpenick eingefunden, er beobachtete daS Rathaus und stärkte sich in einem sehr einfachen Restaurant, das Offiziere nicht aufzusuchen pflegen. Die Uniform des Hauptmanns war wenig sauber, inkorrekt; seine militärische Haltung ließ viel zu wünschen übrig, er soll gehinkt, eine schiefe Schulter gehabt haben — und doch glückte der unerhötte Gaunerstreich! Als der Bürgermeister Dr. Langerhans nach der ihm angekündigten Verhaftung fein Amtszimmer verließ, um sich zu der Fahrt nach Berlin umzukleiden, brachte gerade das Hausmädchen für ihn Kaffee und Brötchen. Kaum hatten beide das Zimmer verlassen, als der Herr „Hauptmann^ kurzerhand ftaffee und Brötchen — beschlagnahmte und verzehrte. Ein Angestellter deS StadtbauamteS suchte während der Belagerung in ein Zimmer zu gelangen, um einige Pläne zu holen. Der auf dem Korridor aufgestellte Posten drohte, ihn n ied erzu stech en, brachte ihn aber schließlich zu dem Hauptmann. Dieser herrschte ibn nach Vorzeigung einer Legitimation an. Glücklicherweise hatte der junge Mann seinen Militärpaß bei sich, der dem „Haupt- mann* derart genügte, daß o^r Beamte nun ungehindert im Rathause herumgehen konnte. Die Potsdamer Behörden sind eifrig bemüht, durch Lokaltermine in Köpenick die dunkle Affäre aufzuklären. So traf der Regierungspräsident von Potsdam mit mehreren Beamten in Köpenick ein. Es erfolgten zahlreiche Vernehmungen aller Personen, die nur irgendwie mit dem falschen Hauptmann in Berührung gekommen waren. Ein langes und eingehendes Verhör fand mit dem Bürgermeister Dr. Langerhans und dem Rendanten v. Wiltberg statt. Ebenso wurden die gesamte Gendarmerie und. die Beamten des Köpenicker Magistrats verhört. Die Stiefel des falschen Hauptmannes sind jetzt ebenfalls gefunden worden. Der Verbrecher hat sie in einem kleinen Schuhwaren-Aeschäft neben dem Anhalter Bahnhof zurückgelassen, wo er sich ein Paar neue kaufte. Er bezahlte mit Silbergeld, weil man ihm den großen Schein nicht wechseln konnte. Run ist ja wohl »alles da", nur nicht der Herr Hauptmann selber! Deutscher Reich. Bonn, 19. Okt. Der Kaiser nahm heute den Tee bei Frau Geheimrat von Sandt ein. — Die Automobilfahrt ging heute nach Gemünd. Von Malsbenden hat der ftaifer die Fahrt auf dem Urftfee mit Motorbooten bis zur Sperre gemacht und im Gasthaus bei der Urfttalsperre das Frühstück eingenommen. D ic Rückfahrt erfolgte über die Burg Nideggen. Berlin, 19. Okt. Fürst Philipp zu Hohenlohe, an den der Kaiser die beiamrte Depesche wegen der Veröffent-« lichung der Hohenloheschen Denkwürdigiciten richtete, ist von Schloß Podjebrad in Berlin eingetroffen. Er hat u. a. auch den Reichskanzler besucht. — Im nächsten Reichst,igsetat soll die Stelle des C h e f s d e r Reichskanzlei in den Posten eines Unter ft aatssekre- t ä r s urngewandelt werden. Der bisherige Chef der Reichskanzlei, v. Löbell, würde der neue Unterstaatssekretär sein. — Die „Nordd. Allg. Ztg." meldet: Die gegen den Bezirks- amtmann in Sokodc, Dr. Kersting, erhobenen schweren Beschuldigungen sind im Auftrage der Kolonialabteilung durch einen preußischen Richter untersucht worden. Durch Vernehmung dreier in Deutschland befindlicher, als Zeugen benannter Personen sind die Beschuldigungen teils nicht bestätigt, teils widerlegt worden. Zur völligen Aufklärung der Sache sind nock weitere Erhebungen in den Kolonien erforderlich. Da es jedoch nach dem Ergebnis der bisherigen Beweisaufnahme, bei welcher bis auf einen in den Karolinen befindlichen Zeugen sämtliche als Augenzeugen benannten weißen Personen vernommen find, als ä u ß e r ft u n w a h r f ch e i n l i ch zu bettachten ist, daß eS zu einem strafrechtlichen Vorgehen ober einem förmlichen Disziplinarverfahren gegen Kersting kommen könnte, fo ist der Genannte, dessen Heimaturlaub Anfang November abläust, angewiesen worden, die Wiederausreise nach Togo mit dem am 9. November von Hamburg ahfahrenden Dampfer anzutreten. — Nach der „Deutschen Tages^tg." wird auch der Bezirksamtmann von Duala, Regierungsrat v. B r a u ch i tz s ch , der anläßlich der Beschwerdeschrift der Aqua-Leute schwere Angriffe sich zugezogen hatte und zur Berichterstattung nach Berlin berufen worden war, im November oder Dezember nach Kamerun zurückkehren. — Die „Deutsche Tagesztg." schreibt: Wie unbegründet die Nachttcht über ein angebliches schweres und schmerzhastes Leiden des Herrn v. P o d b i e l s k i war, geht d araus hervor, daß er an demselben Tage, an dem die Gerüchte wieder auftauchten, am 17. Oktober, an der Feier des 80. Geburtstages des Generals! Grafen von Wartensleben in Karow teilnahm. Braunschweig, 19. Okt. Die „Br. Ldsztg." melbet: In der heutigen vertraulichen Sitzung des Landtages ist die Er- f Fleck in Rastatt. Geborene. Bäck entfl Ausland Handel Börse. 20. Oktober, 1.15 TJhr. Oesterr. Goldrente. Oherschles. Eisen-Tndnstrie 126.75 Italien. Bente . 3% Portugiesen Serie I . III 96.10 Börse, 20. Oktober. Anfangsknrse. Tendenz: beruhigt. 5 ichl urteilt. vZ/Z/Z/jnu ~\ m\\w V,oyie <.:ih Dosen u.Paketen bei Verwendxiner M Ge unt linst legt« . 209.25 . 245.70 . 36.60 . 124.30 . 144.80 Klei! 1 H sam pla die Me . 238.00 . 124.80 4% 4°L 8 W 2 W 2 ui 1W zwa eins schl' dem Flarpener Bergwerk Lanrahütte - • Lombarden E. B. Nordd. Lloyd . . Türkenlose . . und iWll! frau«' 2 Laut' 3K°/o 8% 3^°/0 3% 3K°/0 3M7„ lot dir bei Be DO bej oei l'pc aus ton . 179.50 . 138.20 . 237.70 . 8140 . 150.70 Berliner Handelsges Parmstiidter Bank . * Pentsche Bank . . Pentsch-Asiat. Bank • Piskonto-Konunandit. . Presdner Bank . . Kreditaktien . . Baltimore- und Ohio- Eisenbahn . Gottbardbahn . . . . Lombard. Eisenbahn . Oesterr. Staatshahn . . Prince-Henri-Eisenbahn 140.00 125.90 240 75 220.00 158.10 209 25 245.50 124.20 noch größeren Umfang erreicht haben, wenn daS Herannahen detz Sturmes nicht zeitig vorher gemeldet worden wäre. Gießener Strafkammer. )( Gießen, 20. Oktober Ein Rechtsanwalt wegen Beleidigung freigesprochen. . 170.60 . 138.40 . 237.60 . 171.50 . 181.60 . 155.60 . 210.40 . 121.30 ' 36 50 . 145.70 . 147.00 ■Frankfurter Beichsanleihe . . do. . • Konsols .... do. .... Hessen ..... Oberhessen . . . Elektriz. Lahmeyer . . . Elektriz. Schlickert . . . Eschweiler Bergwerk . . Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg - Amerik. Paketf. Harnener Bergwerk. . . Laurah litte...... Nordd. Llovd . . - . 97.70 86.00 97.90 86 00 97.10 98*90 99.40 94.50 102.80 68.50 70.00 87.00 92.10 93.95 ICuttfi und rvissenschaft. — Das Bovovaccin Debrings. Professor Dall^ von der Pariser Tiorarzneischute erklärte, daß der Inhalt eines ihm von Behring gesandten Fläschchens Bovovacci n virulente Bazillen enthielt, sodaß alle D ersuchst: er e (Meerschweinchen) an Tuberkulose erkrankten. Ballä fugte hinzu, er betrachte es als ein wahres Gluck, das Rovovacem nicht sofort bei den Kälbern angewandt zu Haben, für deren Impfung gegen Tuberkulose es eigentlich bestimmt war. Die Tiere waren unzweifelhaft verloren -gewesen. Zu diesen Bemerkungen Vallös wird von Professor v. B e H r i n g erklärt: „Es gehört zum Wesen des Bovovaccin, daß es lebende Tuberkelbazillen enthalt und solche Versuchstiere wie Meerschweinchen tötet, ebenso wie es zum Wesen des Pasteurschen Milzbrand-Vaccins gehört, daß es lebende Milzbrandbazillen enthält und Versuchsmäuse tötet." -Rembrandts kurzes Lebensgluck m i t S a s k i a von Uvlen durch behandeln die Lieferungen 10—12 von „Rembrandt in Bild und Wort" von Wilhelm Bode und Wilhelm Valent,ner (Richard Bong, Kunstverlag, Berlin W. 57, Preis pro Lieferung Mk. 1.50). In feinsinniger Weise tragen die Verfasser alle Mo- meiite zusammen, um an der Hand der danmls entstandeiien Gemälde, Zeichnungen und Radierungen zu zeigen, wie glücklich er in seinem Besitz und wie stolz er auf das Errungene gewesen ist. Brach doch mit Saskias Tod der Wohlstand zusammen, begannen doch kurz nach ihrem Hinscheiden die Jahre der Sorgen und des Elendes, von denen erst der Tod ihn erlöste. Unterstützt ist der Tert durch in technisch vollendeter Wiedergabe ansgesi'ihrte Ra- diernngen und Handzeichnunqen des Meisters, von denen wir nur nennen: Hundertguldenblatt — Rembrandt zeichnet Akt — Rembrandt im Halisgewand — Sterbender Goliath — P^aunkuchen- bäckerin — David svielt vor Saul — Ian Six — Tie drei ©litten u. a. m. Auch die Kupferdruck-Kunstblätter geben m ihrem für Rembrandtbilder charakteristischen Verfahren einige seiner Hauptwerke wieder, darunter: Menonitenvrediger Anslo (Berlin) — Badende Frau (London) — Bildnis eines Polen (St. Petersburg) — Rembrandts Mutter (Wien) — Rembrandt und Saskia (London) usw. Auch diese Lieferungen erbringen von neuern den Beweis, daß sie für einen wohlfeilen Preis Vorzügliches und Gediegenes in Ausstattung und Inhalt bieten : wohl die vornehmste Erinnerungsgabe aus Rembrandts Jubeljahr. 4‘/R?tf Oesterr. Silberrente Ungar. Goldrente . . Sandei und verkehr, voik»w?rt?chaft. Märkte. Gießen, 20.CH. Marktbericht. Auf heutigemWochenmaikte kosteten: Butter vr.Pfd. 1.00-1.05 Mk., Hühnereier 1 St. 9-10 Vfg, 2 et ff. 00-00 Psg., Gänfceier 00-00 Vfg., Enteneier 0 Pfg., Base nr Stck.6—8Pf., Kasematte2Stck.'5-6Pfa., Erbfeilv.Pfd. 18-24Pfg-, Linsenp.Md.25-40Pfg., Tauben vr.Pr.0,80-l,00Mk., Hi,hnerpr St. 1 00—1 60 Mk., Hähne pr. Stück 0,80—1,80 Mk., Enten pr. Stuck 1 80-2,20 Mk., Gänfe vr. Pfd. 70-75 Psg., Ochsenfleisch pr. Pid. 82—88 Pfg., Kuh- und Rindfleisch pr. Pfund 80—82 Psg., Schweine-' Am 6. Okt. Dem Maurer Louis Fflcher eine Tochter, Anna. Am 9. Okt. Dem Metaflgießer Georg Graf ein Sohn. Am 10. Oktober. Dem Südfrücbtehändler Pietro Toscani ein Sohn, Gniseppe Giovailni Battista. Am 11. Okt. Dem Geometer 2. Kl. Karl Steuer- nagcl eilt Sohn, Paul. — Dem Schlosser Otto Walz eine Tochter, Cttilie. — Dem Hilfsbahnwärter Wilhelm Koch ein Sohn, Albert Wilhelm Heinrich. Am 12. Okt. Dem Schlosser Georg Friedrich Simon ein Sohu, Friedrich. — Dem Bahnarbeiter Adam Weißmann ein (Sohn, Oskar. — Dem Bankbeamten Adam Alfred Hofmann eine Tochter. Am 13. Okt. Dem Rechtsanwalt Dr. Lud- wig Jung ein Sohn, Kurt. — Dem Brauer Hermann Grob eine Tochter. — Dem Taglöhner Johannes Döring eine Tochter, Elisabeth Katharine. Am' 14. Okt. Dem Aufseher Heinrich Janz eine Tochter, Maria Katharina. Am 16. Okt. Dem Techniker Valentin ^ern eute Tochter, Katharina Anna Helene. Am 17. Okt. Dem Schlosser Emil Werther eine Tochter, Anna Katharine. — Dem Fuhrmann Jakob Zimmermann ein Sohn, Florian. — Dem Schlossermeister Karl Schmidt eine Tochter. — Dem Maschinisten Heinrich Eckhardt eine Tochter, Margarete Georgine Marie. Gestorbene. Am 12. Okt. Hofmann (noch ohne Vorname), 4 St., Landgrafenstr. 2. — Vclte, Anna Marie Katharine, 22 I., Bahnhofstr. 8. Am 13. Okt. Schmidt, Katharine, geb. Müller, 88 I„ Sonnenstraße 13. Am 17. Okt. Pröfcher, Heinrich Ludwig, 65 I., Rentner, Licber- straße 21. — Henn, Heinrich Emil, 3 Mte., Kirchenvl. 2. — Flett, Georg Karl, 7 Mte., HiNebrandstr. 6. — Pannecke, Richard, 15 I., Ausläufer, Seltersweg. 9. Vermischtes. * Paris, 19. Okt. Nach Meldungen aus Biserta ist e§ dänischen Tauchern heute vormittag gelungen, zwei Hebe- kctten an dem auf dem Meeresgründe liegenden Unterseeboote „Sutin- zu befestigen. Um die Ketten unter das Fahrzeug zu bringen, müssen Löcher gegraben werden, was ziemlich schwierig sein wird, da das Hinterteil 80 Ztm. tief im Grund fteeft Nach einer beim Marineministerium ein- gelaufenen Depesche des bei den Bergungsarbeiten anwesenden Admirals BellnL haben die Taucher die Turmdeckel des „Sulin* ganz offen vorgefnnden. — Marineminister Thomson ist heute mittag mit dem Kreuzer „Jeanne d'Arc" in Biserta eingetroffen. ♦ Ein Zyklon aus Euba. Nachrichten aus Havanna besagen, daß ein dieser Tage über Euba hinweggegangener Zyklon der schlimmste gewesen ist, der je die Insel betroffen hat. ES sollen 96 Eingeborene und 16 Ausländer ums Leben gekommen sein. Der Kreuzer „Brooklyn" wurde auf den Strand getrieben. Ueber tausend Lagerzclte wurden vom Winde in Stücke zerrissen und viele Häuser um geweht, bezw. abgedeckt. Die pekuniären Verluste sind sehr bedeutend, ebenso der unter den Schiffen angerichtete Schaden. Die Verluste an Gut und Leben würden einen Telefomsche KursbericMe des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für nnd Industrie, Glessen. London, 19. Okt. Der Marineminister Lord • Tweedmouth hielt oestern in Shefield eine Rede, m welcher er ausführte, daß die Alarm-Mcldungen des Standard über bic angebliche Schwächung der englischen Kriegsmarine ganz gründ- , los seien. Die e n g lisch e Kr i e g sm a r i n e sei b e d eut en d stärker als die irgend einer anderen Macht nnd es sei kein Grund vorhanben.-giniznehmem/daß dieses Verhältnis sich zu Englands Ungunsten änvern.-werbe. Weiter erklärte - Loch AMdlNssM.. d^-Uchicßvcrsuä^ mit dem Dreadnought chatten ein sehr annfttaes Resultat ergeben Dte Zukunft gehöre den großen Schlachtschiffen mit großen Kanonen. — Die englische und die r u s s i, ch e (! 9 Regierung smd übereingekommen, Persien untergewissen Ved'ngunoen gemeinsam ein Darlehen zu gewahren h 400 000 Pfund betragen, wovon die Hälfte sofort durch Engl-md und Rußsnnd -n gleichen Teilen von je ^00000 Pfund St. zahlbar ist. Soweit sestzustellcn, ist dieser erste TerGetrag aber noch nicht bezahlt. Der Betrag von, 400000 Pl- St. soll zur Deckung einiger dringenderer Bedürimsse Persiens dienen. . Paris 19 Okt Bourgeois erklärte heute Mittag cmem seiner Freunde:' „Ich bin in das Kabinett eingetreten, m dem Augenblicke, wo es mir die Regelung der m a r o k k an ifch en Anacleacnheit -ur Pflicht machte, das Ministerium,des Aeuheren anzunebmen. Das Werk ist heute beendet: die auswärtige Situation ist fern davon, noch cbensc> g espannt zu sein. Ich wünsche daher, Sarrmn in den Ruhestand z folgen und auch meinerseits etwas Ruhe zu suchen. — Im heutigen Ministcrrat teilte S art i e n semen Entschluß mit, zur i'i ck z n t r c t e n. .Weil cs sich bei fernem Rücktritt nicht nm volitischc Motive handle, so bitte er, semen Nachfolger aus der Mitte des Kabinetts zu wählen — Baron von Mohr en beim, russischer Botschafter m Paris, ist in Pau aestorben. Es verlautet, daß der Baron Memoiren schrieb, über deren Veröffentlichung die Witwe und deren Schwiegersohn Söze zu verfügen haben. , Madrid 19 Okt. In Valencia, wo Erzßiichof Gifa- sola erklärt, daß die Z i v i l e b c ein Ko n kub in a t fei, herricht ungeheure Aufhebung. Die Volksmassen wollten sich an dem Erzbischof vergreifen. — Im benachbarten Alcoh wurde der Erzbischof anSoepfisfen und mit Steinen beworfen, sodaß er durch Militär beschuht werden mußte Rom, 19. Okt. (Sonte di Ecllere, KabinetrSchef des Ministers des Aeußeren. hat beute dem Staatssekretär v T s cb i r s ch- kh einen Besuch abgestattet, um ihn im Namen des Ministers willkommen zu heißen. , . . -. . » Zürich, 19. Okt. Der Staatskanzlei wurde die von fast 22 000 Unterschriften b'deckte Initiative für die Verschärfung des Strafgesetzes gegen S t r e i knn r u h e ndie sog Ant'streik-Jnitiotive, ^'naerrickst. D"- "ir Veranlassung emer Volksabstimmung nötige Zahl beträgt 5000. widerung ans die Vorlage der Regierung betreffend dm Reil- 1 wähl eines Regenten feftgcstellt nnd genehmigt worden. Wie ; verlautet, ist eine n a h e z u v ö l l ig e EiNi g un g im Landtage . Erzielt worden, und zwar dahin, daß man zwar ™ gng der Regierungsvorlage zustimmc, daß aber voraussichtlich die Neuwahl eines Regenten noch etwas auf geschoben werde. Das genannte Blatt fügt hmzu, man gehe wohl nicht fehl, wenn man annimmt, daß vorher noch versucht werden soll, die Sachlage derart zu klären, daß es möglich wird, m av- sehbarer Zeit die Regierungsvcrhältnisse des Herzogtums tn irgend einer Richtung definitiv zu regeln. .. Essen, 19. Okt. In der heutigen Sitzung der Siebener- Kommission wurde festgeftellt, daß abgesehen von einigen Draunkohlenwerken von den bergbaulichen Vereinen noch keine Antwort auf die bekannte Forderung der Berg- v r b e i t e r eingegangen sei nnd auch schwerlich vor dem -5. iJtt eintreffen dürfte. Nach Eingang der Antwort der bergbaulichen Vereine werden die Oraanisationsvertrcicr und die Liebener-Kom- Mission zur Beschlußfassung zusammentreten Dresden, 19. Okt. Das „Dr. I." meldet:,, Nach dem Vertrage, der am 5. Mai 1905 abgeschlossen ist, wäre,im Mai dieses Jahres die P r i n z e s s i n Anna Monika P i a d e m Könige auszuantworten gewesen, wmauf eut Wiedersehen der Gräfin Montignoio mit ioren Kindern stattfinden sollte. In vollster Uebereinstimmung zwischen dem Komg und der Gräfin Montignoso soll schon tu der nächsten Woche das W i e d e r se b c n d c r G r ä f i n Mit den bciden al testen Prinzen stattfinden und die Ansantwortiing der Prinzessin Anna Monika Pia erst später erfolgen, nachdem sich die Pnn- zessin an die ihr zuzuteilende neue Pflegerin gewohnt haben Wie das amtliche „Dr I." ferner im Hinblick auf die Fleis chten ernng mitteilt, hat das Ministerium des Innern Anfang dieses Mlonats die Kreishanvtmannschastcn veranlaßt, zu berichten, wie viel Rinder und Schweine in den Schlachthäusern und nach den Viehmärkten wahrend der einzelnen Monate dieses Jahres int Vergleich mit den entsprechenden Monaten des Vorjahres aufgetrteben nnd geschlachtet worden feien und auf welche Ursachen in den einzelnen Bezirken die F-leisch- tcueruna zurückzuführen sei. Auch der Landeskulturrat ist zu einem Bericht über diese Angelegenheit onfgerorbert worden Karlsruhe, 19. Okt. Der hiesige Stadtrat beschloß, angesichts der fortgesetzten Verschlechterung des fleisch - marktes und der Unterernährung der städtisch en Bevölkern ng, einmütig wiederholt sowohl bet der badischen, als auch bei der Reichsregierung wegen Erleichterung der V i e b e i n f u h r aus dem Auslande m dte städtischen Schlachtviehhöfe vorstellig zu werden, und sowohl bei den badnchen Städten der 'Städteordnung — wie auch beim deutfchen Stadtetag ein Vorgehen in gleicher Richtung in Anregting zu bringen. -- Die Vollversammlung der Handelskammer Konstanz erklärte sich einstimmig mit ber von der Mannheimer Handelskammer vorgeschlagenen Eingabe des Handelstages an das Ministerium des Innern bei der Reichsregierung auf baldige Beseitigung der Grenzsperre zu bringen, einverstanben. — Die ortsanwesende Bevölkerung des Großherzogtums Baden belief sich nach endgiltiger FesMeNimg am 1. Dezember 1905 auf 2 010 728 Seelen Die Bevölkerung bat sich somit im Laufe des letzten Jahrfünfts um 141870 Personen oder um 7,59 Prozent vermehrt. fleisch vr. Pfund 90—100 Pfg., Vchweineflessch, gesa zen, pr. P und 104 Pfg., Kalbfleisch pr. Psd. 84-90 Pfg., Hammelfleisch pr. Pfimd 60-80'Pfg. Welsche per Psund Stösseln pr. 100 Kg. 6 00—7,00 Mk., Ziviebeln pr. Ztr. 4,00-5,00 Mk., Milch per Liter 20 Pfg Aevfel per Zentner 15 bis 24 Mk., in Korben 00 Pfd., Nüsse'100 Stück 30 Pig., Birnen per W Mk. 0.10 —O.lo per Itr. 9—15 Mk., Zwetschen per Ztr. 4,00—4.50 Mk., Wemkrant per Stück 10—15 Pfg., per Zentner Mk. 0.00—0.00. — Marktzeit 8—2 Uhr._________“ AlisM SN8 den Sisndevawssremstern der Stadt kteftv. 2lnsgebotc. Am 13. Okt. Eugen Hechler, Schweinemeister dahier mit Eugenic Voigt in Neudamm. — Adolf Kahn, Kaufmann, mit Paula Keßler beide dahier. Am 15. Okt. Wilhelm Renfch, Lokomotw- heizer, mit Auguste Merkel, beide dahier. — Wilhelm Leinweber, Photograph, mit Kästchen Franz, beide dahier. — Friedrich Möller, Erdarbeiter, mit Johanna Fink, beide dahier. — Christian Knig, Kutscher, mit Margarete Ebert, beide dahier. Am 15. Okt. Heinrich Röder Weißbinder dahier mit 9(mm Vouderbeid in Haufen. Am 16 Okt Adam Steinbach, Goldarbeiter in Bieber mit Elfabethe Miifler dahier. Am 17. Okt. Karl Wassenfchmidt, Tapezier, mit Auguste, gen. Luise Frank, beide dahier. Am 18. Okt. Wilhelm Reuter, Lokomotivheizer dahier mit Mathilde Langsdorf hierfelbst. Eheschließungen. Am 13. Okt. Heinrich Schmitt, Maurer, mit Christine Stein, beide dahier. Am 17. Okt. Franz Knigmann, fiaiümonn in Heidelberg, mit Hedwig Scbmalcalder dahier. Am 18. Okt. Julius Schimpf, Großh. Negierungsbaumeister dahier, mit Anna Eharlotte Die Strafkammer verhandelte gcsterii über die Berufung des Rechtsanwalts Justizrat W., hier, d".c vom Schöffengericht wegen Beleidigung eines Gerichtsvoll.v.ehers zu 3 Mark Geld- trafe verurteilt worden war. Nach dem SÄöffengerichtsiirteil hatte er von dem Gerichtsvollzieher irrtümlich ein Schrittstuck bekommen, das dieser durch seinen Gehilfen wieder abholm lassen wollte. Als der Gehilfe unverrichteter Dinge wied-r zuriick- kam, begab sich bet Gerichtsvollzieher selbst zu ihm. Nach emigem Hin- unb Herreden rief W. dem Gerichtsvollzieher zu. er solle machen, daß er hinauskomme. Der Gerichtsvollzieher stellte die Sache seiner vorgesetzten Behörde vor, die Strafantrag stellte. Das Schöffengericht erachtete dieses Derhatten als eine Beleidigung eines in Ausübung seines Berufes befindlichen Beamten. Es bemaß die Strafe um deswillen so niedrig, weil es das allgemeine Wohlverhalten des in Ehren ergrauten Angeklagten und das ihm eigene, auch in der Verhandliing zutage getretene laute und barsche Wesen gebührend berücksichtigte. Seine Verteidigung ging dahin, er habe angenommen, der Gerichtsvollzieher sei widerrechtlich in seinem Bureau geblieben, ^weshalb er ihn wiederholt zum Fortgehen ausgefordert habe. Daß dies im lauten Tone geschehen ist, bestreitet er nicht: er habe 16 Jahre lang die^Feuerwehr kommandiert und sei deshalb an ein lautes Sprechen gewöhnt Das Bemfiings .erickit war nicht in der Lage,, den Feststellungen des Schöflengerichts beizupflichten. Es hielt weder für erwiesen, daß W. den Gerichtsvollzieher angefchneen noch angegriffen bat, letzteres wurde selbst von dem Zeugen nicht behauptet. Wenn er auch die Hand, wohl beschwicht'gend, auf . die Schulter des Zeugen gelegt bat, so sch darin noch keme Germg- 3^^0^'1^16561! , schätzung zu erblicken. Aus der auch dem Gericht bekannten 4 y2 fn rnss.^taatsani. 1. ■ lauten und barschen Ausdrucksweise kamr eine beleidigende Kund- 4L gebung nicht geschlossen werden. D«: Straskammer hob deshalb 4^«von 34500 das Urteil auf und erkannte E koste'flose Fr^ i, p r e ch und Tonlose /US*•«*•/* I 4% äussere Argentinier . 87.75 Glseirvttpri-«SeStung. 30^ ^exnmo l886 des Wagenumlaufs und insbesondere der Zug 1156 der Wetter- r/?, ultimo 1900 37, und ultimo 1905 Juit a MiN'aiden Mark ist besörderung der mit den Gütcrzügen 7202 und .203 der Strecken «flo in den letzten 5 Jahren um weit über 1 ^'^rde.^Nark ae . Ziehen—Gelnhausen sowie der mit Zug 1084 von Schotten in stiegen. Von dem gesamten Vermögen aller Ge ellschaften ennaut Nidda eingehenden Wagen dienen. ..... r auf die größte von ifmen, auf die Viktoria, und vom Ve^ Eine weitere Erhöhung ber Fahrgeschwindigkeit ist wegen mögensziiwachs des letzten Jahres lM Die beutkhen ^esellfchaften, ber auf der Strecke zahlreichen und vielfach unüberiichtlichen! erster Liiiie die Lebensversicherungs - GeseNfchatten, legen wre Wegeübergängen, welche mit Schranken nicht versehen sind, nichts Kapitalien der Hauptsache nach in mnnbemeheren ersten yy po- möglich. auch wegen der aflzudichten S^tionsfolge ohne wesent- theken nn. So kommt es, daß der -'önnothekenbefitz einer einzigen licken Einfluß aus die Abkürzung der Fahrzeit. Gesellschaft, ber Viktoria, mit 466 Millionen Mark noch um Die Verkürzung der Fahrzeit bei den Zügen der Strecke 101 Millionen Mark größer ist als der Besitz an Wertpapieren bet Friedberg-Nidda würde m’tcr Berücksichtigung der Zngkreuz- allen Gefeflfchaften aller Branchen zusammen. Die ^.ebensver- ungen zwischen 4 unb 9 Minuten schwanken: wir bemerken sicherungs-Gesellschaften hoben die größten Rucklagen zu mamen, schon setzt, daß durch die Erhöhung der Fahrgeschwindigkeit bei ihnen finden sich daher die größten Vermöaenszahlen. Von die Ueb6rgangS'eiteii in Friedberg beiw. Nidda, je nach Sage dem Gesaintverinögen aller Gefeflfchaften von 4,9 Milliarden Marc des Anfchliiß'u'aes gegen setzt entflwechend verlängert werden, entfallen 3,8 Milliarden auf die Lehensperftchernngs-GeseMcpaiten, Da der Winterfahrvlan nunmehr schon seftgeseht ist. und davon über Vo Milliarde auf die Viktoria. Im^Zabre 1905 stieg derartig umfangreiche Zugverlegungen daher nicht mehr vor- das Vermögen bei der Victoria um 59,7 auf c>44,3 Millionen ^carr, genommen werden können, so werden wir zum 1. Mai näch - bei der Germania um 13,0 auf 322,1, bei ber ©otbaer mn 10,1 sten Iah r e s -die Beschleunigung der Züge in Aussicht auf 309,3, bei der Leipziger um 16,5 auf 272,1, ber ber Shttt^rter nebmen " um 16,6 auf 260,1 u. s. f. Der Vermogenszuwachs bei ber Viktoria -------- ~ I war also größer als bei den vier angeführten Gesellschaften zu- lammen. Tie Vermögensverwaltung kann bei ben deittschen Gefell- I schäften fast durchweg als mustergültig bezeichnet werden. c /10 0 Marburg, 19. Okt. Wegen S111 l i ch k e 11s v e r - I'--:---------------------------------- gehens, begangen an Schulinädchen, wurde von der hiestgen Strafkammer der Lehrer Helm aus Heskem (früher m ANen- dor' bei Frankeuberg» zii zwei Jahren Gefängnis ver- Turnverein Die für Montag, den 22. d. Mts. angesctzte GeilttAVersamlNg auf verlegt. vzoyi<> Der Vorstand. 5964 Grosses Haager innigsten Dank. sagen wir J. ECaan Jr Kreuz 10 07834 Vermögen Ueber Konzert Nachmitta Wohnungen von 5 werden. Werkstätte. Zu miete« gesucht: Der Vorstand 07811 Konkursverwalter zum 1. November 1906 Anzeige zu [B20/. machen. 6246 Im und [5770 kämer Vorzugspreise. Liefert blendend weisse Wäsche. Gießen, d. 18. Oktober 1906 Großh. Amtsgericht zu Gießen zwangsweise gegen bar versteigert "^ e Versteigerung fin- Wohnungen von 3 v...... unmöblierte und 4 möblierte Zimmer, 1 Laden nut legte Gelder, vier Prozent. Lich, den 11. Oktober 1906. Licher Spar-- und Kredit-A.-G. Vogt, Direktor. 3—5 Mark täglicher, ständiger Verdienst. Gesucht sofort an allen Orten anständige, arbeitsame Personen beiderlei Geschlechts zum Stricken auf unserer neukonstruierten Strickmaschine Dauernde angenehme Arbeit. Schnelle, reelle Erledigung. Auskunft und glanzende Zeugnisse kostenfrei durch Strumni- u.Tricotagen- fabrik B. Neher, Saargemünd. (hvlb/10 schlagSfrist 3 Wochen — Gießen, den 15. Oktober 1906. Großh. Kukturiuspettio« Gieße« Wißmann. Onampoonieren (Damen-Kopfwabchen mit Trockenapparat) empfiehlt sich Hermann Plank Witwe Spezial Damen-Frisiergeschäst 5lapla«sgaste2.______ den 20. Oktober 1906. Die trauernden Hinterbliebenen. I, d. N.: Hermann Peter. Speise kartotieln la gesunde auserlesene Ware liefert H. Trec&sler Weserslraße 8 s„„s Teleph.5Sl bet voraussichtlich beftunmt statt. Gießen, den 19. Otiober 1906. Seipel, Gerichtsvollzieher. 6395 L: Saalbasa Sonntag den 21. Oktober S&F* Keiskircken Sonutag, den 21. Oktober bei Gastwirt Ferdinand Gundrum. Gchcs Pttiskcgcl!! mit Konzctt uub lavzbeliistiziiiig Es ladet freundlichst ein der 07813 Kegelklub „Gute Gasse". spätestens Mittwoch, de« 31. Oktober 1906, vorm. 12 Uhr auf unserem Lureau: Frankfurter Straße 29, einzureichen, fönnen nur Angebote aus Vordrucken ohne Lextäiiderungen Zusätzen Berucksichllgilng finden. Eröffnung in Gegenwart der Bieter. Freie Auswahl bleibt ausdrücklich vorbehalten. — Zu- Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hmscheiden unseres lieben Vaters, Grossvaters, Schwiegervaters und Onkels Heinrich Ludwig Pröscher zilzhüte! für Damen und Kinder roerben nach neuest. Formen fatzonmert bei Ll.Fangmaiiii Ww., Bahnbo'str.20 Äek-Waren Muffe, Golliers, Kiudergarnituren etc. von den btzttigsten bis zu den feinste« empfiehlt zu enorm billigen Preisen Berkaus von altem Eisen rc. Die durch Erneuerung der Kesselanlage in der Klinik für psychische und nervöse Krankheiten frei gewordenen Riederdruckdampftessel nebst Dampfsammlern :c. sollen auf dem Wege öffentlichen Angebots abgegeben werden. Die Angebotsunlerlagen können auf unserem Amt — Stephanstraße 18 — eingesehen, Angebotsformulare von dort gegen Erstattung der Selbstkosten bezogen werden. Die Angebote sind bis Mittwoch, den 31. Oktober 1906, vormittags 11 Uhr, dem Eröffuuugstcrmin, mit entsprechender Aufschrift versehen bei uns einzureichen. Zuschlagsfrist 8 Tage. Gießen, den 18. Oktober 1906. Grotzherzogliches Hochbauamt._______B,0/lo Städtischer Arbeitsnachweis Gießen. Gartenstrabe Nr. 2, Zimmer Nr. 2. ES könne« eingesteUt werden: 2 landwirtschaitl. Arbeiter, 1 landwirlfchaUl. Magd, Ziegelet- unb Stembrucharbelter, 2 Schlosser, 3 Schmiede, 3 L-pengler, 1 Wagner, 1 Heizer, 4 Schreiiier, 1 Hüter, 1 Schneider, Wasch- u. Putz- sraueii, 2 Installateure, 1 Glaser, Streckenarbeiler, 1 Packerm, 2 yausburschen, 1 Haushälterin, Dienstmädchen, Laussrauen und Lausinädchen. Lehrlinge: 1 Schmied, 1 Spengler, 1 Elektrotechniker, 1 Schreiner, em Bäcker, 1 Buchdrucker, 1 Kaufmann. Eo suchen Arbeit: B'°/10 1 Schlöffet, 1 Alaschinenwärter, 1 Heizer, 1 Schreiner, 1 Kleidermacherin, 1 Büglerin, Wasch- und Putziralien, 2 Maler, 1 Hausburiche, 1 Lagerarbeiter, 1 Packer, 1 Hausfrau. __________ des verstorbenen Goldarbeilcrs Heinrich Huhn in Gießen wirb heute a>n 18. Oktober 1906, vormittags 10 Uhr daS Konkursverfahren eröffnet. Der I. Löbcrmann m Gießen, seitheriger Nachlaßverwalter, lvird zum Konkursverwalter ernannt. Konkursforderungen sind bis zum 9. November 1906 bei dem Gerichte anznmelden. Es wird zur Beschlußfasiung über die Beibehaltung des ernannten oder die Wahl eines anderen Verwalters, sowie über die Bestellung eines Gläubigerausschusses und eintretenden Falls über die in § 132 der Konkursordnung bezeichneten Gegenstände und zur Prüfung der angemeldeten Forderungen auf Samstag, den 17.November 1906, vormittags 9 Uhr vor dem unterzeichneten Gerichte, Zimmer Nr. 6, Termin anbe» räumt. Allen Personen, welche eine zur Konkursmasse gehörige Sache in Besitz haben oder zur Konkursmasse etwas schuldig sind, wird aufgegeben, nichts an den Gemeinschuldner zu verabfolgen oder zu leisten, auch die Verpflichtung auferlegt, von dem Besitze der Sache und von den Forderungen, für welche sie aus der Sache abgesonderte Befriedigung in Anspruch nehmen, dem ausgeführt von der Capelle des Inf.-Regts. Kaiser Wilhelm (2. Gr. Hess.) Nr. 116 unter Leitung des Grossh. Musikdirektors Herrn C« Kransse Spielplan: 1. Der llGner! Marsch. Kransse. 2. Ouvert. z. Operette Girofle Giralla. Lucog. 3, Lola! Italienische Serenate. Friedemann. 4. Erwachen des Löwen. Kontski. 5. Ouvert. z. Oper „Norma . Bellini. 6. Borcousc. Godart tolo für Cello, Hoboist Kransse. 7. Ein Walzerabend! Walzer-Potpourri. Morena. 8. Fantasie an Hoffmanns Erzählungen. Offenbach. 9. Griechischer Syraten- Marsch. Pharis. 10. Schunkellied. Holländer. 11. Ein Vöglein sang im Lindenbaum. Eberle. 12. Kinkerlitzchen. Potpourri. Morena. Antang '/,5 Uhr._____6404 Eintritt 40 Pfg. Apfelmost frisch gekellert, in bekannter Güte empfiehlt 891. Schäfer Ww. 6309j Grünberger Str. 6. Bekanntmachung. Vom 1. Januar 1907 ab zahlen wir, unter den bei unserer Kasse üblichen Bedingungen, für bei derselben ange- Den geehrten Einwohnern von Gießen die ergebene Anzeige, daß ich hier einen Kursus in der 07817 Tanz- und Anftandslehre Tonncrstag Sen 1. Nsvember eröffnen werde. Anmeldungen hierzu nehme in meiner Wohnung Brandgaste Nr. 3, entgegen. Hochachtungsvoll Taralehrer Th. Eäulke und Fran. NB. Privatunterricht erteile an einzelne Damen und Herren ungeniert zu jeder Tageszeit in meinem Hause. Dabei mache ich besonders darauf ausimrksam, daß znruSge,cytc Anzuaö- und Hosenstoffe zu jeoem annehmbaren Preise abgegeben werden Sclbstgcfcrligle Joppe« äußerst billig. Wilhelm Stumpf, LmcHchc II. Jede.AaZSsran weiß es daß Feueranmachen mittels Petroleum lebensgefährlich ist. verhüten jedes Petrolettm-Unglück u. sind ausgezeichnete Feuernngs- mittcl. 1 Paket enth. 10 Stück und kostet nur 25 Pfg. (5909 August Kröll, Sellersweg 12. 86 Wohnungen von 1—7 Zimmern. Die Vermieter haben eine Einschreibgebühr zu entrichten und zwar für eine Wohnung mit einem jährlichen Mietwert bis 300 Mk. einschließlich 0,20 Mk., von mehr als 300 Alk. bis 500 9)IE. einschließlich 0,50 Alk., und von mehr als 500 All. 1,00 Alk.; außerdem ist für jede Wohnungsanmeldung 1,00 Mk. zu hinterlegen. Für die Wohnungssuchenden erfolgt die Vermittelung unentgeltlich^_______________ Bekanntmachung. Für den NahrungSberg ist von der Stadlverordneten-Ver- sammlung in ber Sitzung vorn 18. dieses Monats ein Bebauungs- plan mit einem dazu gehörigen Ortsstatut ausgestellt worden. Bebauungsplan und Ortsstalut liegen bis zum 20. November dieses Jahres bei unserem Tiefbauamte zur Einsicht offen. Einwendungen dagegen sind binnen der gleichen Frist bei Meiduiig des Ausschlusses bei uns vorzubringen. Gießen, den 19. Oktober 1906. Bie/io Großherzvglia;i! ' urgermeisterei Gießen. Mecum. ______________ LerdiWU m WchrleitinistsurbeiLeii. Tie bei Herstellung der Wasierocrsorgnngsanlage für bic Gemeinde Alten Hain, Kreis Scholien, vorkommenden Arbeiten und Lieferungen und zwar: Q- i / Quellfassungsarbeiten, 11 \ Hochbehälter (70 cbm Ni,hinhalt), p s ? J Röhrengräben (ca. 6500 cbm Aushub), x.°s Rohrlieferungen und Verlegungsarbeiten, sollen diirch schnftl. Angebot vergeben werden. Pläne mid Bedingungen sind bet der unterzeichneten Behörde, letztere auch bei der G r oßh. B ü r g e r m e t st e r c i Altenh ain einzusehen; Bedingiingen und Aiigebotsvordrucke gegen ganz freie Einsendung von 1,50 Mk. (nicht in Briefmarken) für jedes Los nur von uns beziehbar. Angebote fhtb verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen, aus der Los Nr. und UMernehmer zu ersehen ist, bis Bekanntmachung. 2)er Voranschlag der Gemeinde Burkhardsfelden für 1907 liegt vom 22. Oktober l. I. ab acht Tage laug zur Einsicht der Interessenten ^auf dem Bureau der Groß- herzoglichen Bürgermeisterei offen. Burkhardsfelden, den 20. Oktober 1906. Großherzogliche Bürgermeisterei Burkhardsfelden. H o f f m a n n.___________________6403 Werterem,Diana* Giesset Sonutag, den 21. Oktober 1906 findet W ereios - MOMMOM präzis 7,2 Uhr von der Karlsruhe aus statt. Darauf folgend TiEiiÄkräsazchcEi bei Mitglied Wagner (Lonys Bicrkcller) von 5 Uhr ab, nebst PrciSverteilung. Freunde und Gönner des Vereins sind herzlich willkommen. ES find 1« vermieten: 1 Wohnung von 7 Zimmern, 1 Woummg von 6 Zimmern, " Zimmern, 5 Wohnungen von 4 Zimmern, jmmem, 3 Wohnungen von 2 Zimmern, - ■' * ohnung, Versteigerung. Montag, den -12. ds. Mrs., uachm. 2‘/i Uhr, sollen dahier Walltorstr. 6, Darmst. Haus: 6 Stämme Werlholz, 2 GaS- lüstrc, 80 Spazierstöcke, 50 Damensonnenschirme, HauS- u. Küchengeräte aller Art u. v. A. zwangsweise gegen bar versteigert werden. 6415 Gießen, 20. Oktober 1906. Seipel, Gerichtsvollzieher. 7>reitag, d. 26. d.Mts., vorm. Ij* 10 Uhr findet in ber neuen Kaserne die öffeiitl. Versteigerung allSgesonberter Geräte, alt. Eisen, Alessing, Zink pp., 943 gut erhalt. Konservenkisten, sowie von sechs infolge Kanalanschlusses entbehrlich gewordener und in brauchbarem Zustande befindlicher La- lrinen-Tonnenroagen mit je 1500 l Fassungsvermögen statt, wozu Kauflustige eingeladen tverben. Garnison-Verwaltung D2710 Gießen. Konkursverfahren. Las Konrursversahteu über das Vermögen des Hatidels- manns Frist Goldstein in Langsdorf wird, nachdem der tn dem Vergleichstermine vom 12. September 1906 angenommene Zwangsvergleich durch rechtskräftigen Beschluß vom 12. September 1906 bestätigt ist, hierdurch aufgehoben. Lich, den 18. Oktober 1906. Großh. Amtsgericht. B2O/io Versteigerung. Montag, den 22. Oktober, uachm. 2 Uhr sollen dahier im Eaiä Leib eine größere Anzahl Theater ° Kostüme (barnnter wertvolle Sachen) sowie Teile einer Bühnendekoration, eine Nähmaschine und vieles andere s? Nasier- li apparaten verschied. Systeme, W wie Rapide, Non plus ultra, Piccolo, Komfort, Pascha, gijifl sowie Sicherheits- Rasiermesser Atlas o u. Figaro enipfiehlt o DI unter Garantie W Ad. Reinig, d Stahlwarengeschäft, Gießen, Seltersweg 30. Zwishsb per 50 Kilogr. Mk. 3.50 ab Friedberg ^Hessen). [6368 J. L. iRagigzoit. Ferner empfehle: Weißkraut, Kartoffeln, Dick- wnrz, Heu und Stroh. Khtisl. Stifter Gießen Schisfenberger Weg 16 empfiehlt Obsihochstämme, Spanier u.Pyra- mtben, Conifören, Stachel- und Iohatinisbeeren,Himbeeren (groß- srüchtlg), Rosen in prima Ware u. ausgezelchtneter Beivurzelung. Baumwärter und Wiederver- Steppdecken werden angefertigt in Daunen, Wolle und Baumwolle sowie aste aufgearbeitet 15055 Bismarckstratze 14f I. Daselbst roerben Lehrmädchen für Weißzeugnähen angenommen. AöWlWll aller Art Einsätze, Dreiecke, Tischläufer> Taschentücher,seideueEcharpeS Ferner eine Partie Uuterröcke, Gelcgenheitskauf, empfiehlt zu billigen Preisen l'rau Schmitt, 6018 LeufelSlustgärtchen 26. iver ML MW pätenÄeäu ■FKInsterrftäTih BerFfn M Sw v:;<‘ 'AM EM :x5/ l-KM MM HW -I>N M- M MK 1 M 2200 Mk. ■K'X Schriftl. Angebote unter 07764 an b. Gießener Anzeiger erbeten. Alb. Armband Frankfurt.Str. bis Bleichstratze verloren. Gegen Belohnung abzugeben 077341 Liebigstrabße 33, p. Brieftasche verloren. Rückgabe geq. Belohn, erb. Hofmannstr. 8p.O78; Ein Hund zugelaufen. Marke N 2505. Abzuholen Land- grafPhiliop-Vlatz 8, 3.Slck. [0Wt Säe mcM dieses wirklich reelle Angebot; Pianmo Wilsouslrasze 4. 076581 Säe finden [4424 Mein neues Frhr. v. Gittern. 6362| Alt SlonKIt 82a, W. 21. Das Skiffen uni) Ülnftriirn von Strümpfen wird gut u. billig besorgt. Frau Johanna Fritsch, 58761______Ludwlgslraße 4. Ent crbaltrncr Fiillsscn 1 Lüfter und 2 Hängelampen bill.abzugeb. Nordanl.31,1. |6389 Wein-Restaurant In prima Lage von Mainz in der Nähe des Zentralbahn' Hofes und der neuen Hauptpost ist ein HauS, worin seit 15 Jahren eine gutgehende Weinwirtschaft mit kleinem Hotel betrieben wird, wegen Sterbefalles billig unter günstigen Bedingungen zu verkaufen. Anzahlg. 10 Mill. Offerten unter P. 8. 8153 an D. Frenz, Mainz.________|z-'7l0 3 -Meine Fahrräder mit Freilauf spottbillig zu verk. 077261 Bahnhosstr. 38, p. 1ßtbr.,WneneWrnWne äußerst billig zu verkaufen. 077271 Bahnhosstr. 38, p. Knskii8ruMt Geschäfts- oder PrivathauS, Villa, Hotel, Restaurant, Ritterg., Land- wirtsch.,Mühle,Ziegelei,Baupl.rc.bald. Mtcilhast verkansen mi!l, wer Hhpoth. oder reilh. sucht, sende Adr. sofort a. d. Expedition dieses Blattes unter 6397. Geueralvertr. in nächsten Tagen an- wesend. Besuch kostenlos. K. Agent, strengste Diskretion. Käufer oder Teilhaber Bei Kauf oder Beteiligung grösste Vorsicht! Rach tüchtiger Ausbildung in Frankfurt empfehle ich mich im WM" Frisieren (von den einfachsten Alltagsfrisuren bis zu den feinsten Mode- u. Ball- srisurenf sowie im Oudullieren m und außer dem Hause. [07808 Anna Bonarins, LöbcrS Hof 91. HoniMe Größen u. Sorten wieder eingetrofsen. [07799 Phil. Wagner, Neustadt 4. EicöcncrLmnibnszksellsAst E. G. m. b. H. b-,'gILt Rolschimmsl 5 und 6 jährig, für Landwirtschaft geeignet, zu verkaufen. |C‘tf/10 10—15 000 Mark 1. Hypothek, sofort aufzunehmen gesucht. Schriftl. Angebote von Selbftoerleihern unter 07657 an den Gießener Anzeiger erbeten. 18000 Mk. X 2. Hypothek zu leihen gesucht. Schriftl. Angebote unter 07824 an b. Gießener Anzeiger erbeten. Oberlauf v. gebe. Möbeln, Belten, Küchenetnrichtung, Weißzeug, Kleidungsstücken Mittwoch d. 24 Oft. Näh. Löwengasse. 80. [on67 OJirkHcl) reelle Angebote verfcauflldier hiesiger u.auswärifger6eschüfte. Qttvcrbe- Betriebe, Zins-,Geschäfts-, faisrikgrunfl. stücke. Güter, Villen etc. und Teilhaber- gesuche Jeder Art finden Sie in meiner reichhaltigen Oilertenlfste, die jedermann bei näherer Angabe des Wunsches vollkommen kostenlos zusende. Bin kein Agent, nehme von keiner Seite Provision. r « .. K3inaTxh. 0:1 nommen nacht. Kreuznaise 8. I. für jede Art hiesiger oder auswär- tigerGeschäfte,Fabriken,Grundstücke,Oüteru.Gewerbebetriebe rasch und verschwiegen' ohne Provision, da kein Agent, durch E Kommen Nacht. ^„",^8,7 Verlangen Sie kostenfreien Besuch zwecks Besichtigung und Rücksprache. Infolge der, auf meine Kosten, In 900Zcltungen erscheinenden Inserate bin stets mit ca. 2500 kapitalkräftigen Reflektanten aus ganz Deutschland und Nachbarstaaten In Verbindung, daher meine enormen Erfolge, glanzenden und zahlreichen Anerkennungen. Altes Unternehmen mit eigenen BureauxLDresden,Leipzig,Hannover, Köln a/Rh. und Karlsruhe (Baden). Schönes 4 Zimmerhaus in guter Lage,der Neuzeit entsprechend eingerichtet unter günstigen Bedingungen zu verkaufen. Schriftliche Meldungen unter 07617 a. d. Gieß. Anzeiger erbeten.____________________ All KlMttstlMkll empfiehlt sich [6417 EL Bauer, Asterweg 39. FMtr Tranbemaost eingetroffen. Weinstube Seibel, 07781 ]_________Ludwigsplatz. Nciier Gchraik, ÄÄ Ueberzieher preiswert abzugeben. Zu ersr. Landgrafenstr. 31. | Ntehrere Wagen Mist zu ver^ kaufen. Eichgarten 27. [07832 PrWt-TllilMtmW erteilt zu jeder Tageszeit 6422 Karl Schmidt, Tanzlehrer. WKerin ämm,n** mS Kaplansgasse 21, 2 Stock. werden billig garniert. 07796s Schloßqasfe 8. "Hpothekellfllslitlll 1 an L u. 2. Stelle, Berkans von Kanffchillingen vermittelt Adolf Schmidt Wilsonstr. 2. Fernspr. 520. Mädeheii können d. Kleidermachen lernen Moltkestr. 28, III. Am Schluß der Lehrzeit findet kostenfreier Zu- schneidekursus statt.___ 107803 Mädchen kann unentgeltl. das Schirmnähen erlernen. 107798 Stephanstraße 17, Htnterhs. Lang-Göns, 20. Oktober 1900. Unferm Kamerad Wilhelm Rompf zu seinem 24jährigen Wiegenfeste ein dreifach donnerndes Hoch, daß es in der Obergasse Nr. 2 schallt und Ober- gasse Nr. 32 wiederhattt. (07797 Das durstige Kleeblättchen. Haus Walltorslraße 34 ist zu verkaufen evtl, zu vermiet. _________________H. Leib. Erker-Rollläden mit Eisenteile sowie Ladentür billig abzugeben. L. Bernhardt, Schulstr. 10 6205 bitt, z. verkauf. Bahnhosstr. 12III. WchnlMs mit MiplH und Garten in guter Lage zu verkaufen durch C. Schmidt, MMuMs Pferd schwarze Sture, zugfest u. fromm, für Landwirtschaft sehr geeignet, preiswert zu verkaufen weil überzählig. Gotthilf Röhrte, 6383] Giessen, Alarburger Str.7 Jlflimritimöod SJÄ zu verk. Ludwigspl.Ib, II. [07736 Suchen Sie Käufer? oder Teilhaber? - lieber 200Ü Sipitalijten^ suchen Geschäfte aller Brauchen, Fabriken, Häuser, Grundstücke, Billen, Peusionate, Güter, Mühlen, Ziegeleien, Brauereien, Hotels, Gasthöfe rc. durch Albert Müller, Köln a. Rh. Komödienstraße 46, I. Rn ca. 20 Plätzen des Fn- u. Auslandes vertreten! Bin kein Agent! Daher ohne Provision! Streng reelles Unternehmen. Ohne Konkurrenz! Glänz. Anerkennungen! Be° suche u. Rücksprache kostenfrei! SchiMzbraiM Stute seit mehreren Monaten an Gehirnentzündung in der Veterinärklinik in ärztl. Behandlung billig verkäuflich. Näheres Veterinärklinik Pros. Gmeiner bezw. vr. Walther. Sprachunterricht nach beliebter praktischer Unterrichtsmethode mit sicheren Erfolgen, Französisch, Englisch, Italienisch, Spanisch für Fach-, Examen- und Neisezwecke, Konversation, Korrespondenz, Ueber- setzunaen. — 1 Mark pro Stunde. 074891 Neuen Bäne 10, II. Verpachtung.hv,/“ Das Hofgut Griedel, unmittelbar an der Bahnstation Griedel- Rockenberg in der Wetterau, ca. drei Kilometer von der Slation Butzbach der M.-W.-Bahn entfernt, sott auf 12 Jahre vom 22. Februar 1907 ab verpachtet werden. Größe ca. 125 Hektar. Brennerei, Zuckerrüben-, Gerste-, Weizenbau. Milchverkauf in die nächste Umgeb, u. nach Frankfurt. W. Ausk. erteilt Oekouomieral Schlenke, Friedberg, Hesien. Hüte werütn ßnrniert L.Klingelhöffer, Asterweg 26. [„„„ Nehme noch taücn an. Heinrich Pfeiffer, Schuhmacher 07770] Schlotzgasse 17. Em in welchem seither ein Spezereigeschäft betrieben worden ist, soll umständehalber sofort verkauft \ werden. Jungen Leuten bietet ' sich durch Ankauf gute Erwerbsgelegenheit Schriftl. Anfragen unter 6352 an b. Gießener Anzeiger erbeten. 'Mrandkifte gut erhalten, billig zu verkaufen. Näh. Alieestr. 14, Hinterh. [6386 Hin gebrauchter, noch gut erhaltener zweiseitiger Sttehpuäli sofort zu kaufen gesucht. Schriftl. Angebote unter 6418 an b. Gießener Anzeiger erbeten. 2 gute Geigen billig zu verkaufen. Ferner wird gründlicher Biolin-Uuterricht erteilt. [07536 Näheres bei Julins Bnch. Einige Krautfäffer abzngev. Bahnhosslraße 48, II. [07821 Zmei Weisem Kessel ä 75 Liter u. 250 Liter Inhalt zu verkaufen. Marktplatz 19. [07786 SamStag und Sonntag: ölflfll Has lut Topf. ~ „ 7 Montag: ßflildl Sauerkraut mit Leber- 51U |[U_________klöS. [5915 MckrWÄii! 50 Kilo tukl. Sack Mk. 8.50 ab Friedberg versenden. CebtäHer LMnhcimer, Friedberg i. Hessen. dv'°/,n_______________ Z Krautfässer Kohlermanu, Bleichstr. 12 Ncstaarant Kaiser AriM! Konzert. Eintritt frei. Gottfried -tbel. Wolfstraße - Herren-Anzüge Anzahlung von 8 Mk. an. Knaben- und Jünglings-Anzüge in jeder Preislage. Hamen-Jacketts und Paletots Damen-Kostüme, Röcke und Blusen, Kleiderstoffe. Möbel Einzelne Gegenstände Anzahlung Mk. 4 — Ganze Ausstattungen Anzahlung schon von 15.— Mk. an. Uhren, Schirme, Stiefel, Hüte. Pelzwaren Briesiilarkeill^BLK empfehlen versende auf Wunsch zur Auswahl mit 50—7O°/o unter allen Katalog. A.Weisz. Wien I, Adlergasse 8. a20/10 Gebrüder Berdux, Bahnhofstr. 27 Lindenplatz 12 Hochfeine ital Gold- Trauben, "dünnschalig und außerordentlich süß, in Kisten zu 5 und 9 Pfd. sowie ausgewogen Versand sämtlicher Gemüse und Landespro- dukten, pr. Limburger Käse, Mainzer Handkäse, Mainzer Sauerkraut, Obst, Trauben «.Südfrüchte p.Nachnahme. Karl Schmidt Mainz, Kurfürsteuftratze 8 Landesprodukten engros. 6123 Zur Lieferung aller Kanalisations- Artikel hält sich bestens empfohlen [836e Firma Emil Horst Liebigstraße 51 (Riegelpfad). (Filiale London). Einkauf. [6398 Kartoffeln für den Winterbedarf. Wetterauer Magnum bonum, nur prima Qualität, liefert zu deu billigsten Tagespreisen [6355 Karl Amend, Lömengasse 12. la. Korrrbrov empfiehlt [07492 Balth. Opper, Allendors.Lahn J. Jttmann Deutschlands grösstes Möbel- und Waren-^0*©dii-Haus Plockstrasse 14-16. Giesseai. Plockstrasse 14-16. Lieferungen diskret und franko. AHolterhoff Söhne GIESSEN, Seltersweg 20. Speciälhaüs ersten Ranges für ■■dB Mode-Kurz-Woll-Welss-u. Strumpfwaaren. Verband Berlin • Gemeinschaftlicher Einkauf mit 250 grossen SpeciakGeschäften,:daher grösste Leistungsfähigkeit Beste Qualitäten u.billigste Preise. Gesdiofts-Räume bedeutend im modernen Style v erg rosse rf. Ansicht ohne Kaufzwang. Stets alle Neuheiten * Reelle