Montag LS. Febrrmr lvO« Zweites Blatt 166. Jahrgang Nr. 42 Gießener Anzeiger Rotationsdruck und Verlag der BtflbHdw Urnversttatsdruckeret. fft Lange, «teftau Redaktion, Expedition u. Druckerei: EchuMr-U» Lei. Nr. 6L Tetegr.-Adr.; Anzeiger Gietzea. Hrlcheinl »gNch mit Ausnahme deS Sonntags. Dir „«innrer KamMenblättrr" werden dem ,An,e,qer viermal wöchentlich beigelegt. Der tonöwtrt** erfchevu monatlich einmal. General-Anzeiger, Amts- «nd Anzeigeblatt für den Kreis Eichen. politische Tagesschau. Also doch! Als die erste Nachricht auftanchte, das deutscheReich wolle den Bereinigten Staaten seinen Konven- tional-Tarif gewähren, ohne besondere handelspolitische Zugeständnisse dafür zu fordern, hat man allgemein den Kopf geschüttelt. 9hm bestätigt sich die Meldung, und im Augenblick, da diese Zeilen in den Druck gehen, liegt dem Reichstag vermutlich die entsprechende Vorlage bereits vor. Das ist merkwürdig, sehr merkwürdig! Wir treiben also die Freundschaft fast bis zur Selb st - entäußerung — wie kommt das? Das „Berl. Tagebl.", das sich in dieser Angelegenheit sehr gut unterrichtet zeigte, hat als Antwort auf diese Frage gesagt: politische Gründe seien für Deutschland mitbestimmcnd gewesen. Das ist eigentümlich. Man vergegenwärtige sich die Situation. Es ist nicht die mindeste Aussicht vorhanden, daß die amerikanische Regierung, der ihr Verhalten vom Senat vorge- schrieben wird, im Lause dieses und des nächsten Jahres zu einem Vertrag mit Deutschland gelangen wird. Herr v. Gottberg, der Newporter Korrespondent des „Verl. Lok.-- ,Anz.", hat behauptet, ein Jahr deutschen Nach- gebens würde die Möglichkeit eines Handelsabkommens, das auch uns befriedigen könnte, auf mindestens zehn Jahre h i n a u s s ch i e b e n. Unser Botschafter, der sich der besonderen Freundschaft des Herrn Roosevelt erfreut, müßte das doch auch wissen, daß der Senat auch im nächsten Jahr noch der gleiche sein wird und keinen Finger breit vom Dingleytarif abweichen wird. Und trotzdem billigt man den Vereinigten Staaten den Konventionaltarif zu in der vagen Hoffnung, daß innerhalb Jahresfrist ein Vertrag zustande kommt, bei dem auch wir unsere Rechnung finden. Politische Gründe — befinden wir uns wirklich in einer so gefährlichen Situation, daß wir die amerikanische Freundschaft um jeden Preis erkaufen müssen? Wir sind gewiß keine Freunde von Zollkriegen, aber eine derartige Nachgiebigkeit geht uns wider den Strich. Es vnrr uns nicht recht, daß man turmhohe Zollmauern ums deutsche Reich baute, aber daß man in diese Mauern ohne-Gegenleistung eine Bresche schlägt, das ist inkonsequent. Wir sind neugierig, was oer Reichstag dazu sagt! ♦ Der Papst hat an alle französischen Bischöfe, den Klerus und die Gläubigen Frankreichs eine Encyelica gerichtet, worin er zum Trennungsgesetz Stellung nimmt. Er bedauert darin den Bruch zwischen Frankreich und dem heiligen Stuhle und führt die einzelnen Zeichen an, welche Vorläufer der Trennung waren und die beweisen sollen, daß die ftanzösische Regierung fest entschlossen war, mit dem Vatikan zu brechen. Der Vatikan habe nichts unversucht gelassen, um eine Trennung zu verhindern. Was diese betreffe, erklärte der Papst, so sei die Behauptung, die Trennung wäre notwendig gewesen, absolut falsch. Die Trennung sei vielmehr eine Beleidigung Gott gegenüber. Es sei Pflicht des Staates, sich nicht nur um das materielle, sondern auch um das geistliche Wohl des Volkes zu kümmern. Sodann spricht der Papst sein Bedauern aus, daß das Trennungsgesetz auch der Eintracht und dem inneren Frieden Frankreichs sehr schaden werde, das namentlich bei den gegenwärtigen Verhältnissen Europas der Einigung aller seiner Söhne bedürfe. Wegen all dieser Ofrünbe müsse er das Gesetz feierlichst mißbilligen und verurteilen. Schließlich richtet die Encyelica in warmen Worten die Mahnung an den Episkopat, die Geistlichkeit und die Bcvöllerung Frankreichs, sich in Eintracht und Mut zur Verteidigung der Religion zusammenzuschließen, welche man völlig aus Frankreich vertreiben möchte. Sie fordert die Katholiken auf, einig um die Geistlichen, die Bischöfe und den apostolischen Stuhl geschart zu bleiben, ihr öffentliches und privates Verhalten nach den Lehren des Glaubens und der christlichen Moral einzurichten, zu beten und auf Gott zu vertrauen, welcher auf die Fürbitte der unbefleckten Jungfrau Frankreich Ruhe und Frieden geben möchte. Gcbetsdrill in der Schulstube. Man sollte annehmen, daß Drill und Neglementiererei heute im Unterricht nicht mehr eine Rolle spielen, wie sie z. B. Otto Ernst in seinem .FlachSmann als Erziehers so trefflich geißelt. ES scheint jedoch, als sollte man eines Befferen belehrt werden, wenn man die folgende Verfügung liest, die nach der „Tägl. Rdsch." kürzlich den Lehrern eines mittelschlesischen Kreises zu- gegangen ist: „Der höheren Orts gewünschte Gruß der Kinder lautet: „Grüß Gott!" ,/Behüt' Gottl", nicht: „Gott grüße Sie!" „Gott behüte Sie!" Vielfach wird der Gruß: „Behüt' Golt!" unmittelbar an das Schlußgebet angeschlossen, so daß die Kinder auf den Gedanken kommen muffen, der Gruß sei ein Teil des Gebetes. Um dieser irrigen Auffassung vorzubengen, ordne ich an, das; nach dem Schlußgebet der Lehrer zunächst die Schulsachen usiv. vornehmen läßt und dann in einem wohlwollenden Tone die Kinder zuerst begrüßt, vielleicht mit den einleitenden Worten: „Und nun, liebe Kinder, behüt' Gott!" Bezüglich des GebetS bestimme ich, daß der Lehrer sagt, was gebetet werden soll. Auf diese Weise iverden Ver- sttünmelungeil des Gebets, wie: „Segne Gott, unseren Eingang" usw. vermieden, die dadurch entstehen, daß der Lehrer, ohne gesagt zu haben, was gebetet werden soll, ein Gebet anhebt, und daß bie Kinder dann einfallen. TaS Gebet selbst wird in einem ernsten, ruhigen, nicht plappernden, hastenden Tone gesprochen. Beim Beten neigen bie Kinder sanft den Kops, ir i ch t den Oberkörper. Der Lehrer betet nur in der Unterstufe laut mit, um die Kinder zu führen; in der Ober- und 9)littelfln roßherzog von Sallsen-Meüiingen mit Gemahlin teilnahmen, in Braunlage am Harz finb ebenfalls bie Vorbereitungen zu einem großen Fest ;m Gange. Wie gcingt, itur der Vogelsberger 5)öhenllub verhält sich untätig, um bett ^ttom ber Skiläufer hierher zu lenken! Tas ist sehr bedauerlich! Freilich gehört Arbeit unb Gelb dazu, um einen Wettbewero ut Szene zu setzen. Vor allem gehörte auf beu venr0bSst0pf ein modernes Gasthaus, w-o der Besucher Komfort, Behaglichkeit, Reinlichkeit, gute Atzung, gute ZE'uer, gute Betten, Badeeinrichttrng unb Wasserspülung fänbe, 0'0 letzigen Entrichtungen und der jetzige Betrieb sind wahrlich m'• bver schauerlichen Aboriverhältnisse gar nicht za gedenkt?! Ber ber starken Zunahme des Be'uches, den ber ^lwen, findet sich ein Unternehmer, ber ein an- aus bcrn Hoherodskopf erbmit, wenn man S^runente? ÄL 0,bt mb “f lLua-r- Z-i,dauer nach UfriAHem unb Hochwold- Schneepflugs vffm geballen twrben, was gar nickt S*-1? r!?' - in lungen, die freundschaftlichen Beziehungen Frankreichs zu den übrigen Nationen zu fettigen und enger su gestalten, sodaß sie Frankreich gestatten, volles Vertrauen zu haben, daß der Friede erhalten und die nationale I Ehre gewahrt werde. . Präsident Falliöres erwiderte: „Ich bin lief gerührt von dem Empfange, Sie mir in diesem 5oause bereitet, in das ich einfach liefe," wie man an ein.- cht heran tritt. In dem Bewußtsein, daß idi das hohe E!ü haben werde, bei meiner Aufgabe durch die Erinnerung an die hohen Bürg erlügen den, die Sie während der nur zu kurzen Jahre des Seplennats innmterbrochen bewiesen haben, unterstützt zu sein, werde ich mich bestreben - wird es mir glücken? - , wie Sie zu handeln. Auf jeden Fall werde ich wie Sie ganz Frankreich und der Republik gehören!" Falliöres schloß mit der Bitte an die Mitglieder des Parlaments, ihm ihre Sympathien zuzuwenden und Vertrauen zu ihm zu haben, wogegen sie ganz ans ihn rechnen dürsten bei der Arbeit für t Wohlfahrt des Landes und die Größe des Vaterlandes. Ministerpräsident R o u v i c r überreichte Falliöres dos Entlassungsgesuch des Kabinetts. Falliöres ersuchte den Minister- präsiden^ei'. int Amte zu bleiben. Kursberichte des Giessener Anzeigers, initsreteilt von der Bank für Handel und Industrie. Gipsson. Frankfurter ?Sörs 3J^e/0 Reichsanleihe . . 101.2 3% do. . . 89.30 3%°/0 Konsols .... 101.50 3% do 89 30 3>£6/o Hessen 100.— Oberhe^sen . . . —.— 4°6 Oesterr. Goldrente. . 100.35 4*/s °a Oesterr. Silberrentc 101.N) 4°6 L 1)2"ar. Goldrente . . 9''.50 4?» Italien. Rente . . . 106.50 3°o Portugiesen Serie I . 68.95 3% Portugiesen „ ITT 69.60 4 0 russ.Staatsanl. 1905 92.40 4>4°n iapan. Staatsanleihe 94.85 1 °6 Conv. Türken von 1903 93 35 Türkenlose ... . . 146.40 4 % Griech. Monopol-Anl. . 53.70 X% äussere Argentinier . 92.10 3°/0 Mexikaner .... 67.50 4^% Chinesen .... 96.35 Aktien: Bochum Guss 246.20 Buderus E. W 132.25 Tendenz: fest. e. 19 Februar, 1.15 Uhr. Elektriz. Lahmeycr . . 142.70 Elektriz. Sch ackert . . . 133.75 Eschweiler Bergwerk . . 260.50 Gelsenkirchen Bererwerk . 227.50 Hamburg- Amerik. Paketf. 165 80 Harpencr Bergwerk. . . 217 — Laurabntte 245.90 Nordd. Lloyd 128.50 Oberschi es. Eisen-Industrie 129.10 Berliner Handelsses. . 174.80 Darmstädter Bank . . . 149.50 Deutsche Bank . . . 242 50 Deutsch-Asiat. Bank . . 182.60 Diskonto-Kommandit. . . 190.— Dresdner Bank . . . 165.90 Kreditaktien 211.— Baltimore- und Ohio- Eisenbahn 113.60 Gotthardbahn —.— Lombard. Eisenbahn . . 24.75 Oesterr. Staatsbahn . . . 143.20 Prince-Henri-Eisenbahn . 134.09 Berliner Börse, 19. Februar. Anfangskurse. Canada E. B —.— Darmstädter Bank . . . 149.20 Deutsche Bank .... 242.40 Dortmunder Union C. . . 88.70 Dresdner Bank .... 165.50 Tendenz: ziemlich fest. Harpener Bergwerk . . . 216.10 Laurahütte . . , . —.— Lombarden E. B. ... —.— Nordd. Lloyd 128.30 Tiirkenlose 146.40 Vergebung. Die nachbenanntcn Gegenstände sollen im Wege des öffentlichen Angebots vergeben werden: I. Licfcrnugszeit vom 1. April bis 30. September 1906. Berzehrungsgcgeustäude ungefähr: 1. 1500 kg Rindfleisch, 2. 100 kg Hammelfleisch, 3. 1500 kg Rindsniercnfett, 4. 30 kg Kalbfleisch, 5. 1000 kg Schweinefleisch, 6. 40 kg Speck, roher, 7. 250 kg Speck, geräucherter, 8 150 kg Leber- und Blutwurst, 9. 1500 kg Schweineschmalz, deutsches, ausgelassenes, 10. 60000 kg Roggen-, Weizcn- und Staubmehl. n. Liefcrungszeit vom 1. April 1906 bis 31. März 1907- A. Berzehruugsgegeustäude ungefähr: 11. 15000 Liter Kuhmilch, 12. 50 kg Butler, 13. 1000 Stück Eier, 14. 2200 kg Quark, 15. 2500 kg Handkäse, 16. 5000 kg Bohnen, weiße, 17. 5500 kg Erbsen, geschälte, 18. 5000 kg Linsen, 19. 100 kg Pfeffer, ganzer, 20. 1000 Liter Essig, 21. 2500 kg Gerste, geschälte, 22. 3600 kg Reis, 23. 2000 kg Gerstengrütze, 24. 2000 kg Hafergrütze, 25. 2400 kg Weizengrützc, 26. 2000 kg Bohnen- und Malzkaffee, 27. 50 kg Fadcn- nudeln, 28. 500 kg Bandnudrln, 29. 50 kg Makkaroni, 30. 3 kg Majoran, 31. 50 kg Kümmel, 32. 200 kg gedörrte Zwetschen, 33. 4500 kg Kochsalz. B. Bcrbrauchsgegeustäude ungefähr: 34. 10000 kg Anthrazit«' kohlen, 35. 440U00 kg Koks, 36. 140000 kg Nußkohlen, 31. 2000 kg Kernseife, weiße, 38. 2500 kg Schmierseife, 39. 1000 kg Soda, 40. 30000 Bogen Fensterpapier, 41. 900 kg Makulaturpapier, 42. 20 Dtzd. Kämme, 43 1500 Meter Putzlumpenzeug, 44. 200 Stück Wassergläser, 45 10 Dtzd Eßlöffel, 46. 75 Leibstuhlgefäße, 47. 100 emaillierte Spucknäpfe, 48. Bürstenwaren, lr. Verzeichnis, 49. Papierwaren, lt. Verzeichnis. C. Stoffe zum Verarbeite» ungefähr: 50. 10 Waggons tannene Dielen, Latten und Rähmlinge, 51. 800 kg Sohlleder, 52. 200 kg Rind-, Rauben- und Kalbledcr, 53. 12 Stück Schaflcdcr, 54. Verschiedene Schuhmacherartikel, 55. Farbwaren und Drogen, 56. 2300 kg Eisen-, Stadl-, Zink-, Weiß- und Messingblech, Eisen-, Stahl-, Zink- und Ning- draht, Schmiede- und Bandeisen, Holzschrauben, Nieten und Drahtstifte, 57. 800 kg Lein- und Terpentinöl, 58. 5000 kg Petroleum, 59. 230 kg Maschmenöl, 60. 3400 kg Leinen- und Baumwollengarne, 61. Verschiedene Schneidcrartikel, 62. 350 kg Garn aus reiner Schafwolle, 63. 5500 kg Holz- und Schmiedekohlen, 64. 500 kg Kölner Leim, 65. 40 qm helle Glasscheiben, 66. 1500 kg Chamottmehl, 67. 1800 Stück Chamortsteinc, 68. 500 kg Cement, 69. 25 cbm Grubensand. Die Gegenstände unter Ord.-Nr. 1—3, 4—8, 11 und 12, 13—15, 16—18, 19—32, 37—39 werden zusammen vergeben und sind zu Ord.-Nr. 15—32, 37—43, 45, 48 und 49, 51—54, 59—62 und 64 Muster von Angeboten getrennt vorzulcgen. III. Alsbaldige einmalige Lieferung. 100 Stück wollene Betttcppichc. Muster werben erbeten. Kostenfreie Angebote werden bis zur Eröffnungsstunde Donnerstag den 8. März 1906, vormittags 10 llhr, erbeten. Dieselben müssen verschlossen sein und die Aufschrift tragen: „Lieferung für die Zellenstrafanstalt". Zur gleichen Stunde sollen geöffnet werden die bis dahin ein» gelaufenen Angebote betreff. Bezug der Knochen, der Lumpen (einschließlich alter Strümpfe), des alten EisenS und der Zinkblcchabfälle für daS Rechnungsjahr 1906. Bezüglich der Bedingungen für die Bewerbung um die Lieferungen wird auf den Ministerialerlaß vom 16. Juni 1893 verwiesen. Derselbe kann, nebst den übrigen festgesetzten allgemeinen und besonderen Beding- ungen, an den Werktagen, vormittags zwischen 10 und 11 Uhr und nachmittags zwischen 3 und 4 Uhr auf der GcschäftSstube deS Oekonomen und der Werkmeister eingcsehen, auch gegen Erstattung der entsprechenden Schreibgebühr abschriftlich bezogen werden. (Im Gesuche um Abschrift ist der betreffende Lieferungsgegenstand näher zu bezeichnen.) Die Zuschlagsfrist beträgt 14 Tage. Für die Angebote ist em besonderes Formular vorgeschriebcu, welches zum Stückpreise von 10 Psg. auf unserer Schreibstube erhältlich ist. Butzbach, den 16. Februar 1906. D19/; Direktion der Großherzoglich Hessischen Hellcnstrafanstalt Butzbach._________________ Eine erstkl. deutsche Lcbensvcrs.-Ges., welche auch die Unfatl- branche betreibt, hat ihre General-Agentur für Hessen an einen strebsamen Herrn, welcher gute Organisations- und Aquiiations-Erwlge Nachweisen kann, zu vergeben. Inspektoren, die Selbständigkeit ernrebej, ist hier die beste Gelegenheit geboten. Kaution nicht nubcdiuat erforderlich, da das Biireau die Gesell- schaft stellt. Gefl. auch. Lss. unter F. U. 179 an Taube & Co., Frankfurt a. M. erbeten. V7a Die sämtliche» Arbeiten und Lieferungen für die Errichtung der Hochbauten der Stationen Gronau, Nieder-Dorfelden, Kilianstädten und Büdesheim — Aeiibaustreckc Vilbel—Heldenbcrgen — sollen für jede Station in je 6 Losen verdungen werden und zwar: Los I Erd-, Maurer-, Asphalt-, Steinmetz-, Schmiede- und Eisen, arbeiten, „ II Zimmerarbeiten, „ III Dachdeckerarbeiten, „ IV Klcmpncrarbeiten, „ V Tischler-, Schlosser- und Glaserarbeiten, „ VI Anstreicher- und Tapezicrerarbeiten. Zeichnungen, Bedingungen und Angebote liegen vom 1. März ab in unserem technischen Bureau, Hcdderichstraße 67/69, Zimmer 38, zur Einsicht aus und können von vorbenanntem Tage ab von unserer Kanzlei, solange der Vorrat reicht, ohne Zeichnungen, zu nachstehenden Preisen — nur Postanweisung — bezogen werden: Los I zu 1,50 Mk., Los II und V zu je 0,70 Mk., und die übrigen Lose zu je 50 Pfennigen, desgleichen können Zeichnungen zu den ersten drei Stationen zum Preise von je 3,50 Mk. und diejenigen der letzten Station zum Preise von 6,00 Mk. — nur Postanweisung — bezogen werden. Eröffnung der mit entsprechender Aufschrift versehenen und vorher cinzusendenden verschlossenen Angebote erfolgt am 13. März, vormittag- 11 Uhr Heddcrichstraßc 61, Zimmer 21. Zuschlagsfrist 14 Tage. B1’/» Frankfurt a. M., Königliche Eiseubahndirektio«. Holzversteigerung in den Waldungen der Gemeinde Wieseck. Samstag, den 24. d. Mts., vormittags 10 Uhr beginnend, sollen aus den Distrikten Kornberg und Klause nachverzcichnete Holzsortimente versteigert werden: a. Nutzholz. 38 Eichen-Stämme mit 19,31 Fm., 21 Bnchen-Stämme mit 13,88 Fm. (Schnittholz), 8 Fichten-Stämme mit 1,53 Fm., 28 Fichten-Derbstangen mit 1,29 Fm. b. Brennholz. 90 Rm. Buchcn-Schcitholz, 40 „ Eichcn-Scheitholz, 2 „ Kiefern-Scheitholz, 14 „ Buchen-Knüppclholz, 46 „ Eichen-Knüppelholz, 13 „ Kiefern-Knüppelholz, 3 „ Fichten-Knüppelholz, 1350 Wellen Buchen-Reisig, 740 „ Eichen-Reisig, 250 „ Fichten-Reisig, 18 Rm. Buchen-Stockholz, 12,5 „ Eichen-Stockholz, 17 M Fichten-Stockholz. Die Zusammenkunft ist am Schrei. Bemerkt wird, daß im Distrikt Klause nur das Brenn- Holz zur Versteigerung gelangt. Wieseck, am 19. Februar 1906. Großherzogliche Bürgermeisterei Wieseck. Somm erlad.B"7, Kleinkinder-Wewaßranckal'l. Von jeßt an wollen wir die Beiträge für unsere Anstalt in 1906 erheben lassen. Die Erhebung geschieht durch unsere frühere Anstaltsdienerin 5räthchen Hofmann, jetzt ^rau Enders, die außer der neuen Geberliste auch die vorjährige mit sich trägt. Niemand sonst ist zur Erhebung der Beiträge berechtigt. Wir bitten zunächst um die Beiträge für das 1. Vierteljahr 1906; mit denselben kann nach Belieben der freundlichen Geber zugllrich der Gesamt Jahresbeitrag gespendet werden. Indem mir dies den Wohltätern und Freunden unserer Anstalt mitteilen, bitten wir freundlichst, uns auch in diesem Jahre gütige Unterstützung gewähren zu wollen. Wir Haber für etwa 250 Kinder in unserer 9lnstalt zu sorgen. Gießen, den 19. Februar 1906. v13/. Der Vorstand der Kleintinder-Bewahranftalt. Dr. Naumann. T ogies-Äsw^säge heute sanft verschieden ist, fflerlagi NS Professor Fromme Giessen, den 18. Februar 1906, 1088 1097 10921 ist uns von Freunden und Bekannten viel wohltuende Teilnahme wiesen worden, für die wir hiermit unseren herzlichen Dank aussprechen nimen Schöne 4- Kimmen, Serifoni Rat yct-las vott fmil rroth in Gictzcn negenüberderEngcl°Ap othekc Eintritt gesucht. MäuSburg 12 Carl Weller, Wolkengqffe 22. hegen, p der Hanl mentarie nicht we Schwung Reichstac AM in§ brauch älage für ein geivij erhabener Liest Fürsten L provrso Staaten Amerika UchrimM Die Beerdigung findet in Kassel statt. empf. sich tm Waschen. (). StirdjenpL21,IIL 101105 01109| Lüchl.Mädchen m.gnt.Zgn., in Küche u. Hausarb. erfahr., sucht Stelle. F. Schmidt, Neuen Baue 5. *ü j Verwandten nnd Bekannten die traurige Mitteilung, dass unser lieber Gatte, Vater, Bruder, Schwiegersohn, Schwager und Onkel Zentrum i es mag d nicht zu schäume erscheint, genug, e tretet d< iommt r verdüchti anderes, ins Bert zu einer Lust hat, das Schmiedchand- wcrk zu lernen. Kost nnd Logis im Hause. Jost Rein, Schmied __________WieseS. 1879 Existerax Eine sehr rentable Fabrikatis«, passend für eine Dame, ist gründlich zu erlernen. Erforderliches Kapital 400 Mk. Schrill!. Ansrag. u. 01051 an d. Gieß. Anz. erbeten. Die trauernden Hinterbliebenen, Giessen (Löberstrasse 9), den 17. Februar 1906. Jrieg mi lunenten ü Auslands! tünbete d Umschreib, beit". Als ging, muri Der gute hier nicht sind für j andere Ml ^chte des eitler Aa herrlich lands g schlecht tichen B nassen f Gegenleist! — Pension = für 14 jähr. Schüler einer höheren Lehranstalt zu Ostern gesucht. Anerbietungen unter 1054 an den Gieß. Anzeiger erb. Akademisch gebildeter Lehrer bevorzugt. ..weispännig, gut erhalten, verkaufen 11040 __ A. Kröll Söhn®. ^eetlie Alles von ihm und über ihn. fticber, Bilder, Handschriftliches. Alles über Wetzlar und Werther sucht zu kaufen 964 J. Ricker’sche Univ.-Buchhandlg. Löwengasse 20, II. 01100 Sohverfteigerung im Sicher Stadtwald Freitag, den 23. Februar, nach Zusammenkunft auf der Hatten- röber Straße oberhalb des Pflanz- garlens, norm. 10 Uhr in den Distrikten Fichtenkopf, Eichwald und Schweinstallshege. 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Koppe-Marburg über Die Wertzuwachs-Steuer tzrt die Ortsgruppe Gießen des ^uudes Deutscher Bodenreformer unsere Mitglieder eingeladen, und bitten wir um zahlreiche Beteili- gung. ID17/,! Der Borstand. Lin zweijähriger MMllthsltt Baslle ftebt in bev Gemeinde Lollar ru"l Schlachten zum Verkauf. ©»W- Bürgermeisterei Lollar '-chmidt. [1086 Dankbarkeit ziviiigt mich, gern u. uiitntaeltiich hals-, BruH« und Cungen- leidenden jeglicher Olrt mitziö «eilen, wie ich durch ein einfaches billige-; und erfolgreiches Natur' pcodukl hon meinem qualtiollca Leideil befreit worden bin. Lehrer Baumgarti in Krammel bei filunia (61be). Johanna Schäfer, Giessen, den 19. Februar 1906. Dr. Wilhelm Schäfer. in mV 4. ^Doenrerormcr hat unseren Verein Februar, abends 8*/, Uhr, m Cafe @bel ftattftnbcnbcn Vortrag bc-3 Herrn Vrivat- Sn übcr bi: »«4iiw«äÄ aelaoen. Wir bitten unsere Veremsmttglieder, dieser Einladung recht zahlreich Folge zu leisten. 1 _____ ______ Der Vorftand. Versteigerung. Dieustag, Den ^0. d. 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