Nr. 7» General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Giehen. Rotationsdruck und Verlag der Brühl'sck« UntoerfitätSbruderet 8L Laag«, April. Gestern abend fand im Saalbau ,zum Johannesberg" dahier der letzte diesjährige iöffentliche Vortragsabend statt. Hauptlehrer Dr. Köhler sprach über , Entstehung und Beschaffenheit der Himmelskörper. Er verstand es in überaus klarer fesselnder Weise, die Zuhörer in die Geheimnisse des Weltalls einzuführen. Insbesondere trug er in allgemein verständlicher Art die Grundzüge der Kant-la Plaee'schen Theorie über die Entstehung der sich im Weltall bewegenden Körper vor. Dem Redner wurde für die lehrreichen Ausführungen von der zahlreichen Zuhörerschaft lebhafter Beifall zuteil. Rach Beendigung de§ Vortrages fanden noch musikalische und I humoristische Vorführungen verschiedener Art statt. Zum Schlüsse dankte Bürgermeister Stöpler den Veranstaltern der Vortragsabende, sowie den sonstigen Mitwirkenden und gab dem Wunsche Ausdruck, daß sich derartige anregende Abende im nächsten Winter wiederholen möchten. K.L. Darmstadt, 1. April. Der heutigen Bismarck- Denkmals-Enthüllung schloß sich am Abend in dem prächtig mit Palmen und der Büste des Altreichskanzlers «geschmückten Saalbau eine allgemeine gesellige Bis- Iinarckfeier an, der die Beigeordneten Kahlcrt, Jäger und «Ebert, sowie eine Anzahl Stadtverordnete und die beiden Aus Sradt und Land. Gießen, 3. April 1906. ** Personalien. S. K. D der Grvßherzog haben den eoang. Pfarrer, Kirchenrat Math. Köhler zu Viel- brunn auf sein Nachsuchen unter Anerkennung seiner langjährigen treu geleisteten Dienste in den Ruhestand versetzt, den Finanzaspiranten Karl Jockel aus Darmstadt zum Mi- nisterialregistrator bei dem Ministerium deS Innern, den Geometer'Ludw. Beck aus Storndorf zum Gehilfen bei dem Revisionsgeometer der Ministerialabtellung für Landwirt- schäft, Handel und Gewerbe, den Hauptsteueramts-1 kontrolleur bei dem Hauptsteueramt Mainz Schlehenberger zu Mainz zum Hauptsteueramtsrendanten bet dem Hauptsteueramt Gießen, den Ministerialrevisor Gg. Bolbach zu Darmstadt zum Revisionsinspektor bet dem Hauptsteueramt Darmstadt und den Revisionskontrolleur bei dem Hauptsteueramt Darmstadt Franz Schenkelberg zu Darmstadt zum Revisionsinspektor bei dem Hauptsteueramt Offenbach ernannt. Der Kanzlergehilfc Gg. Bloch aus Landenhausen wurde zum Kanzlisten bei dem Mintsterinm der stützen. , <.. . ,. Bei einem 8 Minutenverkehr würben, wenn die jetzigen Omnibuslinien auch die Linien der zukünftigen Strayen- bahn würben, für Gleise unb Zubehör erforderlich sein 156 000 Mk. Die Strecke Bahnhof—Kaserne ist 2,8 SVm. lang, während die Strecke Bahnhof-Marburgerstraße 2,4 Kilometer lang ist. Der Berechnung ist eine Strecke von 6 Km. Gleise zugrunde gelegt. Im wesentlichen ist ein ©leis vorgesehen, nur an den 8 Ausweichstellen soll die Bahn zweigleisig werben. Die Oberleitung würde beanspruchen 78 750 Mk. und zwar 24 750 für 1500 Meter mit Stahlmasten und 54 000 Mk. für 4500 Meter mit Befestigung an Gebäuden. Für die S p e i s e l e i t u n g ist angesetzt: 1000 Mettr Spetse- Tabel 15 000 Mk., Schienen-Rückleitungsverbinbung 4000 Mk., Gleisanlage auf dem Betriebsbahnhof mit 4—5 Weichen 9000 Mk., Oberleitung auf dem Betriebst, ah nh-of und in der Wagenhalle 3500 Mk., Wagenhalle für 12 Motor- und 4 Anhängewagen einschließlich Reinigungsgrube und Werk- ftätte 35 000 Mk., Herrichtung des Grundstückes, Entwässerung usw. 3500 Mk., Rüst- und Hebezeuge 1500 Mk., ein Montagewagen 1^)0 Mk., zusammen 73 000 Mk. Tas rollende Material würde 168000 Mark erfordern, und zwar 12 vierachsige Motorwagen (einschließl. 2 Reserve-Wagen) zu 13000 Mk. gleich 156 000 Mk. und 4 zweiachsige Änhängewagen zu 3000 Mk. gleich 12 000 Mk. Ferner sind vorgesehen: für eine Pusferbattene zur Aufnahme von Stößen und Speisung der erst und zuletzt gehenden Wagen 14 000 Mk., für eine Schalttafel 2500 Mk. unb für Berbindungsleitungen und Raum für die Batterie 7750 Mk. Sonach würde die Gesamtanlage einen Kostenaufwand von 500 000 Mk. erfordern. An jährlichen Betriebsausgaben sind zu erwarten: Stromverbrauch für 10 Wagen bei 16 Betriebsstunden (7 Pfg. für die Kilowattstunde 18 000 Mk., 10 Fahrer unb 2 Reservefahrer (i 1200 Mk.), 14 400 M?., 1 Kontrolleur 1500 Mk., 2 Arbeiter für Reinigung und Hilfeleistung bei Reparatur (L 900 Mk.) 1800 Mk., 1 Beihilfe für die Verwaltung 1000 Mt., Schmier- und Putzmatenal 500 Mk., Unterhaltung und Reparaturen 5000 Mk., zusammen Betriebsausgaben 42200 Mk. Für Abschreibungen werden 35 555 Mk. in Anspruch genommen werden (10 Proz. auf die Gleise — in den ersten 4—5 Jahren nur 5 Proz. — 12 000 Mk., 6 Proz. Oberleitung 4725 Mk., 3 Proz. für die Speiseleitung, 10 Proz. für die Batterie 1400 Mk., 1 Proz. für die Schalttafel und Verbindunas- leitungen 25 Mk., 2 Proz. für Gebäude, 10 Proz. für rottendes Material. Die gesamten Ausgaben würden sich hiernach auf 77755 M k. belaufen. Die Jahresei n u a h m e würde sich, bei einer Steigerung des jetzigen Omnibusverkehrs auf das 4i/2facf)c, auf 95 400 Mk. belaufen. Um diese Einnahme zu erreichen, müßten täglich 265 Mk. eilige,iommen werden ober 2650 Personen die Bahn be- nutzen. Der verbleibende Ueberschuß von 17 645 Mk. würde sonach eine Verzinsung des Anlagekapitals von 3,5 Proz. darstellen. Die Zahl der zurückgelegten Wagenkilometer ist dabei auf 750000 angenommen, einschließlich per besonderen Theaterfahrten und der Anhängewagen. Bei geringerer Llbschreibung auf die Gleise (es würden nach den anderwärts gemachten Erfahrungen in den ersten 5 Fahren 5 Proz. genügen) würde sich der Ueberschuß um 6000 Mk. auf 23645 Mk , gleich 4,7 Proz. des Anlagekapitals Temperament, hie und da mit zuviel Temperament. Ich schätze an diesem jungen Künstler, daß es ihm nach berühmten Mustern nicht darum zu tun ist, selbstgefällig als der Held des Abends zu paradieren, sondern daß er wirklich reflektiert, scharf sieht und die Fähigkeit besitzt, das Geschaute nut ab- soluter Treue 511 reproduzieren. Und nicht zum letzten: Herr Lüttjohann weiß, daß cs seine Pflicht ist, laut und vernehmlich zu sprechen. Die meisten Schauspieler, sagt Goethe, wollen so gehört sein, wie sie sprechen und wenige bemühen sich, so zu sprechen, daß man sie hören kann. Für die Rolle der Gertrude Reimann, die mancherlei Schwierigkeiten bietet und in den Händen Fräulein Don ecke rs lag, brachte die junge Künstlerin drei Vorzüge mit: Verständnis, Innerlichkeit und ein weiches biegsames Organ. Fräulein Donecker geht m ihrer Aufgabe auf, sie vergißt sich selbst, und die Mängel ihres Spiels verschwinden neben ihren Vorzügen. Es war cme Freude, sie gestern abend neben Herrn Lüttjohann wirken zu sehen. Unter den übrigen Mitspielenden fiel Herr Goll als Oberleutnant Hofmann angenehm auf. Der SimplizissimuS- Leutnant Franz Glahn fand in Herrn Freitag einen vorzüglichen Vertreter. — Bei den Aktschlüffen wurde der Benefiziant mit Beifall und Blumen überschüttet. Wir bekennen, daß wir ihn mit Bedauern von hier scheiden sehen, denn wir haben ihm manchen genußreichen Abend zu ver- I danken. Herr Lüttjohann ist ein Talent, das auf volle Beachtung Anspruch erhebt, und die Zukunft wird lehren, ob wir Recht behalten. $. "GießenerVolksbad. Im Marz wurden 8890 Bäder verabreicht gegen 8507 im Februar 1906 und 8163 tm Marz 1905 oder im Durchschnitt pro Tag 287 Bäder gegen 804 im Februar 1906 und 263 im März 1905. Der Besuch hat sick) tm einzelnen Schwimmbad: 4283 Männer, darunter 933 zu 10 Pfg„ , 682 Frauen. , 111 „ 1° • Wannenbäder 1. Klasse 234 Männer, 103 Frauen, , 2. , 706 , 452 Damps- u. Heißluftbäder, sowie Maffaae zus. 163 Männer, 34 Frauen, Brausebäder 1. Klaffe 622 Männer, 95 Frauen, 2. , 1335 „ 181 Die Personenwage wurde von 180- Personen benutzt und daS Bad j von zwei Personen besichtigt. . . ' Das Ende der Lottenefelbstandtg kett. S. K. H. der Groß her zog haben den Oberinspektor Konrad Gramms, den Sekretär Ludwig PonS, den Buchhalter Adam Rohe und den Sekretariatsassistenten Wilh. Meischke bei der Direktion der Hessisch-Thüringischen Staatslotterie behufs UebertrittS in den Königlich Preußischen Staatsdienst mit Wirkung vom 1. April 1906 ab aus dem Staatsdienst entlasten. Ferner wurden der Bureauassistent Ernst Kühn- hold und der Diener Herrn. Gentsch behufs UebertrittS in den Preußischen Staatsdienst au§ dem Staatsdienst entlasten. — S. K. H. der Großherzog haben dem Mitgliede der Direktion der Hessisch-Thüringischen Staatslotterie, Oberinspektor Gramms, aus Anlaß seines Ausscheidens aus dem hessischen Staatsdienst daS Ritterkreuz 1. Klaffe des Ver- dienstordens Philipps des Großmütigen verliehen. *• Blumen- und Pf la n z en - Aus st el l ung. In | einer am Samstag im neuen Saalbau abgehaltenen Versammlung selbständiger Gärtnereibesitzer der Ortsgruppe Gießen des Verbandes hessischer Handelsgärtner wurde em» stimmig beschlossen, am 11. November d. Js. in den I Räumen des neuen Saalbaues eine Lokal-Gartenbau - Ausstellung zu veranstalten. Voraussichtlich werden hierbei neben vielen anderen in hervorragender Weise insbesondere die so sehr beliebten in allen Farben und Blutenformen bestehenden Chrysantemumsorten zur Schau gebracht werden.. Die Ausstellung dürfte allseitig begrüßt werden. Bermutshain, 2. April. Die neueröffnete Bahn ! Gedern-Grebenha in hatte bereits das Pech, daß ein Zug auf ihr ft e cf e n blieb, und zwar war dies der F e ft - LUg. Zwischen hier und der Holzverladestelle Oberwald ist nämlich hohe Steigung und hier versagten plötzlich die beiden ; Maschinen. Der Zug blieb stehen und erst nach Aufwendung ' aller Kraft gelang es beiden Maschinen, den stark besetzten erhöhen. . _ , Aus dem vorstehenden Voranschlag geht hervor, daß , die Bahn nicht nur feinen Zuschuß von der Stadt erfordere, sondern im Gegenteil eine recht anständige Verzinsung ergeben würde. Das würde auch noch der Fall sein, wenn wirklich in einigen Punkten die Ausgaben sich höher gestalten würden, z. B. für Besoldungen, Drucksachen (Bttle^ beschaffung). demgegenüber könnten andererseits auch noch andere Einnahmen erzielt werden, z. B. für Reklamen auf Fahrkarten und in den Wagen, Verwertung abgängiger Materialien usw. Ferner ist der Fortfall des städtischen Zuschusses zu dem jetzigen Oinnibusuntemehmen in Betracht zu ziehen. Er betrug im vergangenen Jahr 3800 Mk. und wird für die Zukunft nicht kleiner werden. Das städtische Elektrizitätswerk würde, abgesehen von der durch die befere Ausnutzung der vorhandenen Einrichtungen cintretenben Produktionsverbilligung, einen Reinverdienst von 7—8000 Mark am Strombezug haben. Schließlich seien noch die Betnebsergebnisse einiger elektrischen Bahnen, die mit Gießen annähernd gleichartige Verhältnisse haben, angeführt. Wir tvählen als Vergleichs- jahr 1905 und bemerken dabei, daß die Bahnen von Jahr zu Jahr steigende Einnahmen aufweisen. In Gotha (35000 Einw.): Betriebslänge 4,68 Km., Wagenkilometer 394150, beförderte Personen 1021003, Einnahmen 79 780 Mk. 7 Minutenverkehr, 10 Wagen (davon 2 in Reserve) mit je 28 Plätzen. Jena (26000 Einw.): Betriebslänge 11,7a Km., Wagenkilometer 423 870, beförderte Personen 785613, Einnahme 78 080 Mk. Tie Verkehrsintervallen sind verschieden, sie schwanken zwischen 7,5 Min. und 1 Stunde. An Wochentagen sind 10 und an Sonntagen 14 Wagen in Betrieb. Die Wagen fassen 27 Personen. . Mühlhausen i. Th. (34359 Emw): Betnebslange 9 43 Km Wagenkilometer 591500, beförderte Personen 1241014, Einnahme 107 589 Ml. 7Vs Minutenverkehr, 19 Motor- und 15 Anhängewagen mit je 28 -Litzen. Nordhausen (29600 Einw.): Betriebslange o,04 Kilometer, Wagenkilometer 402 300, beförderte Personen 791700, Einnahme 60 463 Mk. 10 Minuten^rkehr, 12 Motorwagen (3 davon sind Reserve) mit je 23 Witzen, Zweites Blatt 156. Jahrgang Dienstag 3. April 1806 Eichener Anzeiger Finanzen ernannt. Auszeichnungen. S. K. H. der Groß Herzog haben dem Oberlehrer und Leiter der höheren Bürgerschule zu Dieburg, Rektor Jos. Di«hl zu Dieburg, sowie dem Oberlehrer am Ludwig-Georgs-Gymnasium zu Darmstadt, Rud. Kissinger zu Darmstadt zum 1. April 1906 den Charakter als .Professor", den Kreisbaurnspektoren Jean Kessel in Bensheim und Karl Zimmermann in Heppenheim, dem Bauinspektor des Hochbauamts Darmstadt Wüh. Diehl zu Dannstadt, dem Ministerialsekretär bei dem Ministerium der Finanzen Bauinspektor Otto Raupp zu Darmstadt und dem Bauinspektor deS HochbaiwrntS Gießen Aug. Becker zu Gießen den Charakter als „93aurat", dem Fabrikarbeiter Aug. Brandes zu Alsfeld, in Diensten der Tabaksabrik Theodor Köller & Co. daselbst, daS Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift .Für treue Arbeit', sowie dem Bureaudiener in der Hessisch-Preußischen Eisenbahngemeinschaft Jos. Happel zu Darmstadt auS Anlaß ferner] Versetzung in den Ruhestand das Allg. Ehrenzeichen mit der Inschrift „Für treue Dienste" verliehen. " Erledigt sind: die Stelle des Hauptsteuer-! amtSkontrolleurs bei dem Großh. Hauptsteueramt; Mainz; die Stelle eines Ministerialrevisors bet der Buchhaltung Großh. Ministeriums der Finanzen für Bewerber, die im Reichssteuerdienste praktische Erfahrungen besitzen; die Stelle eines Revisionskontrolleurs bet dem Großh. Hauptsteueramt Darmstadt. ** Gießener Stadtthecrter. Am Samstag abend fand vor ziemlich müßig besetztem Hauso als Bonesizvor- tellung für Frau BaYrhammer eine un großen ganzen recht gelungene Aufführung von Sudermanns „H eima t" statt. Frau Bayrha mm er die bei ihrem ersten Erscheinen auf der Bühne mik^ebhaqtem Beifall be- aruüte wurde, bot als Magda eine sehr ansprechende Leistung Sie wußte stets die richtigen Tone zu finden und stand namentlich in den dramatisch bewegten ^enen aus voller Höhe. Dazu kam ihr gewandte^ Auftreten und sehr geschmackvolle Toiletten. Der Benefiziantui wurde nach den Aktschlüssen lebhafter Beifall zuteil unb zahlreiche prächtige Blumenspenden gaben weiter B^veis von der großen Beliebtheit der Künstlerin. Eine prächtige Leistung bot Herr W i 11 m a n n als Oberstleutnant a m ^chivartze. gr gab ben bolternben alten Soldaten unb den m ben sittlichen Mcbauungen einer älteren Zeit wurzelnden Men,chen uno Batet echt unb lebenswahr wieder unb erzielte nut feiner Tarstellung eine tiefgehende Wirkung. Der Pfarrer Heffter- dinqk des Herrn Lüttjohann wat 'N «Piel und Tek^- mation recht ansprechend, aber die gewählte Maske wat biel zu iuaendlich. Dem Regierungsrat von Keller gab Herr Goll recht glaubliafte Zuge. Bon den mttoirfenben kanten verdient in erster Linie Erwähnung ytL i»’- «cP er bie ihrer Mario eine rocht nette, gefällige Dar- ßetlung gab, unb auch Frau Millar (Auguste) unb H-rau Fischer (Franziska) waren in ihren Rotten durchaus am Platze. Ein Wort der Anerkennung verdient noch die gute ^nhenieruna deS Herrn Wittrnann. ss. ^m3C ^ofenmontag', die OffisierStragödie Otto Erichs, des Halknoniers, ist vom Repertoire unserer Buhnen so gut| wie verschwunden. Unseres BedÜnkens mit Unrecht, denn es ist ein gutes Stück, es zeigt uns etne m sich geschloffene, künstlerisch gestaltete Welt, es ist em Ganzes, und der es geschrieben hat, ist ein Dichter. Hier m Gießen, wo daS Drama mehrfach aufgeführt worden ist, hat es geftem wieder eme starke Wirkung geübt. AlS Benefizvorstellung für Herrn Reinhold Lüttjohann, das talentvolle und beliebte Mitglied unteres Stadttheaters, trug der Abend em besonders festliches Gepräge. Der Theatersaal war bis auf den letzten Platz gefüllt, unb der Benefiziant wurde gleich bet icmern . ersten 'Auftreten mit rauschendem Beifall begrüßt Herr -utl- joharm gab den HanS Rudorff; er gab chn mit Eifer und ;4* !/' 5 *?y £ ■ > A* - >W - KpielpLax ter Vereinigten Frankfurter Stadttheater. Das Unglück von Cou >Hres und die französischen Ausstände. Anläßlich der Haltung der Ausständigen, welche neue Attentate gegen die Arbeitsfreiheit befurchten läßt, sind umfassende Maßregeln getroffen worden, um Zwischenfälle zu verhindern, umsomehr als eine große Anzahl Arbeiter die Arbeit wieder aufzunehmen gedenkt. Die Ausständigen errichteten,", Barrikaden, Kavallerie ging gegen die Ausständigen vor, wobei einer der letzteren verletzt wurde. Märkte. Gießen, 3. April. Marktbericht. Auf heutigen:Wockenmarkte Vermachtes. * Wie gewonnen, so zerronnen. Vor einigen Jahren fiel die Prämie der Sächsischen Landeslotterie nach Hohenstein-Ernsttal und beglückte u. a. auch den 60 Jahre alten Holzhändler Robert Wächter mit einem Teil. Jetzt fand man Wächter in seinem Holzschuppen erhängt vor. Infolge Mittellosigkeit hat der Mann den Tod gesucht. Denn durch den leidigen Alkohol war das ganze gewonnene Geld verbraucht. * In dem Konkurse über das Vermögen des Herrn v. Cramm-Burgsdorff haben die Gläubiger eine unangenehme Ueberraschung erfahren. Der Konkursverwalter । bat einen großen Teil der Forderungen bestritten mit der Begründung, daß Herr v. Cramm bei deren Kontrahierung geisteskrank gewesen sei und diesen Einwand durch ein Gutachten des Medizinalrats Dr. Leppmann bekräftigt, wonach der Gesandte schon seit drei Jahren an Dementia senilis (Greisen-Blödsinn) gelitten habe. (Herr v. Cramm hat während dieser Zeit das Herzogtum Braunschweig in Berlin diplomatisch vertreten und im Bundesrat als Bevollmächtigter seines Heimatsstaates an dessen Sitzungen teilgenommen, ohne daß sein Greisenblödsinn aufgefallen zu sein scheint.!!! D. Red.) * Jerusalem erhält elektrische Beleuchtung. Außerdem ist eine elektrische Straßenbahn nach Bethlehem, Bethanien usiv. geplant. (Die heilige Stadt am toten Meere ist der hessischen Landesunioersitätsstadt weit voran. D. Red.) Landwirtschaft. B i e h v e r s i che r u n g. Am 30. März fand die- General- verfammlung der Vaterländischen Vieh-VcrsicherungK-Gesellschaft 'Lresoen statt, m welcher der Rechenschaftsbericht prv 1905 gc- Die Versicl^rimgchllmine stieg von 8 673 303 Mk. 2k! < noo -lc Prämieneinnahme non 367 779 Mk. auf • 394 988 Mk die Prarnienreserven von 153 259 Mk. auf 169 481 „carf, der Reservesim ds nach Uebe.rwcisung des Ucberschuffes im - öün 7486 Mk. von 119 788 Mk. auf 150883 Mk., die Mrsichwankungsreserverl von 3700 Mk. auf 3906 Mk., außerdem wurde eine Äusfattreserve gebildet und ihr 12 000 Mk. überwiegen. Die Sicherheitsmittel betragen nunmehr 86 Prozent gesamten Prämieneinnahmen gegen 75 Prozent im Vorjahre. Aus Vieherlos wurde:! 111 992 Mk vereinnahmt. Die bisherige GeiamtverncherungAsumme beläuft sich auf 108 297 640 Mark, die bisher bezablte Nettoeistschädianna ans 2 841898 Mark. Schauspielhaus. . Mittwoch den 4. April"): „Kabale und Liebe.". Donnerstag den 5. April: „Faust , 1. Teil. Freitag den 6. Apnl: Gastspiel v?uJrene Driesch: „Rosmersholm." Samstag den 7. Apnl: -,-hru'z ^rredrich von Homburg." Sonntag den 8. April, nach- "bend- 7 Uhr: Moa.ag den ?lnkana. trenn nicht ander? bemerkt, abends um 7 Ubr. Frankfurter Handelskammer, Franz Gastell namens des Aufsichtsrates der Lederwerke, Mai- Frankfurt namens der Lederei-Berufsgenosienschast; ferner legten Kränze mit Wid- mungSworten nieder: Die Vereinigung der Hessisch-nassauischen Lederwerke, der AufsichtSrat der Dampfschiffahrtsgesellschaft für den Nieder- und Mittelrhein, Abg. Molthan namens de§ Vereins Mainzer Kaufleute, Justizrat Görz namens der nationalliberalen Partei, Direktor Röm Held namens der Lehrerschaft der höheren Mädchenschule, die Beamten, Werkmeister und Arbeiter der Lederwerke. — Der Großherzog hatte an die Familie deS Verstorbenen ein Beileidstelegramm gesandt. [] Marburg, 1. April. In der gestrigen Sitzung des Kreistages für den Kreis Marburg wurde der Kreis- hauShaltsctat für 1906 auf 1914 075 Mk. festgesetzt. Die Höhe der Summe erklärt sich dadurch, daß die für den Bau der Kreisbahn Marburg-Dreihausen vorgesehenen Kosten im Betrage von 1700000 Mk. darin enthalten sind. Nach dem Voranschlag für die Kreisbahn bleiben für 1906 für den Kreis 26 002 Mk. durch Steuern zu decken. Neber die Vorarbeiten für eine Fortführung der Marburger Kreisbahn ins hessische Gebiet berichtet RegierungSbau- meister Sardemann u. a. folgendes: Wenn man die Linie Dreihausen-Roßberg-Wermertshausen und von da über die Darmstädter Grenze nach Rüddingshauscn - Weitershain- Bernsfeld-Atzcnhain-Merlau mit Einmündung in die Bahn Gießen-Fulda bei Mücke in Betracht zieht, so bieten sich große Vorteile dadurch, daß eine direkte Klcinbahnver- bindung mit dem gesamten oberhessischen Bahnnetz gefunden wird. Die Linie läuft etwa 6 Kilometer in preußischem und 19.6 Kilometer in hessischem Gebiet; sie bietet keine Bauschwierigkeiten wie in Mücke, weil dort beim Bahnhofsbau die zukünftige Bahn Mücke-Ulrichstein berücksichtigt werden muß. Die Gesamtkosten der Strecke betragen 2 916 000 Mk. Stfuf den Kreis Marburg macht die 6 Kilometer lange Strecke einen Zinsenaufwand von 12 000 Mk. erforderlich, der aber jedenfalls durch erhöhte Betriebseinnahmen gedeckt werden kann. Bemerkt wurde ferner, daß man in Hessen schon sicher auf diese Bahn rechnet; in der Gemeinde Weitershain hat man z. B. bei der Zusammenlegung schon die Bahnlinie berücksichtigt. Es kommt ferner noch das andere Projekt, nämlich die Zweigbahn von Dreihauscn nach Roßberg- Nordeck und Einmündung in die Bahn Londorf- Grünberg in Betracht. Diese Strecke ist 13 Kilometer und lauft nur eine ganz kurze Strecke zwischen Nordeck und Londorf auf hessischem Gebiet. Die Gesamtkosten betragen 1520 000 Mk., der Kreis -hat aber 15 500 Mk. für ' Ansen aufzubringen. Welche Linie nun ausgebaut wird, bleibt späteren Erwägungen überlassen. Gerichtssaal. (st.) LQ,n?lurt a. M., 2. April. OberkriegAg-eriHt. Als der Lchre,Unteroffizier Schneider von der 1. Komp. 87. Jicgtd. dre zu einer Besichtigung gegen Gewehrriemen zweiter Garnitur umgetauschten Gewehrriemen dritter Garnitur zurückgab, meldete sich auch der Musketier Ludwig Panne zum Empfang eines wichen.. Schneider aber jagte ihn fort mit den Worten: scheren eie uÄ weg! Er mußte den „Befehl" dreimal wiedtt- ijolCTi, ehe -Panne ging. Im Weggehen murmelte dieser, er tt Ü dem Feldwebel meWen. Der zienttich unwichtige Vorfall trug rhm eine Anklage wegen Beharrens im Ungehorsam vor versammelter Mmmschaft und Achtungs-Verletzung unter Bedrohung euu .DaS Kriegsgericht hat ihn aber nur lvegen ein- Schöpfer des Denkmals, die Profefforen Habich und Pützner beiwohnten. Die Kapelle des Leib-Grenadier-RegimentS konzertierte und brachte als erstes Konzertstück die preisgekrönte BiSmarckhymne von Karl Reintaler zum Vortrag. Namens deS Oberbürgermeisters hieß Beigeordneter Jäger die Erschienenen herzlich willkommen, legte kurz die Bedeutung deS Tages dar und schloß mit einem dreifachen Hoch auf den Kaiser und den Großherzog. Die Festrede hielt Prof. Trümpert, der das Leben und Wirken des Altreichskanzlers in vortrefflicher Weise schilderte. Der Redner schloß mit einem begeistert aufgenommenen Lebehoch auf daS deutsche Vaterland, worauf die Musik „Deutschland, Deutschland über Alles" intonierte. Später gab Herr Buß eine Beschreibung jener traurigen Zeit vor 1870, in welcher der Deutsche im AuSlande mißachtet war, wie Redner selbst in seiner früheren Heimat Mexiko erfahren mußte. Sein Hoch galt deutscher Kunst und Wissenschaft, Handel und Gewerbe, sowie Heer und Marine. Geh. Justizrat Dr. Osann beleuchtete dann in teilweis humoristischer Form die Vorgeschichte des Denkmals und toastete auf die beiden Künstler Prof. Habich und Prof. Pütz er, welch letzterer wieder den Festredner vom Vormittag, Geh. Rat Osann feierte. Unter weiteren Reden und Konzertvorträgen nahm auch der gesellige Teil der Bismarckfeier einen voll befriedigenden Verlauf. ä. Mainz, 1. April. Die heutige Beerdigung des Geh. Kommerzienrat St. C. Michel gestaltete sich zu einer mächtigen Trauerkundgebung. Außer der Stadtverwaltung und den Stadtverordneten, der Provinzialverwaltung und des KreiSamtes, waren Vertreter sämtlicher hessischer Handelskammern, der Frankfurter Handelskammer, des deutschen HandelStages, der Bank für Handel und Industrie, deS Vereins Mainzer Kaufleute und vieler anderer Körperschaften erschienen und legten Kränze an der Bahre mit Widmungsworten nieder. Oberbürgermeister Dr. Göttelma nn legte namens der Stadt an der Bahre ihres verdienstvollen Mitarbeiters und Ehrenbürgers einen Kranz nieder. Geheimrat v. Gagern widmete dem Toten namens des Provinzialtages der Provinz Rhein- heffen und des Provinzialausschuffes einen tiefempfundenen Nachruf, Dr. Otto Gastell namens der Mainzer Handelskammer, Neichstagsabg. Kämpf-Berlin namens des deutschen Handelstages, dessen Vizepräsident der Verstorbene war, Landgerichtspräsident Dr. Hangen namens des Landgerichts, ein Mitglied des Aufsichtsrates namens der Bank für Handel und Industrie, Kommerzienrat Stroh-Offenbach namens deS heff. Handelskammertages, Kommerzienrat Koch-Gießen namens der dortigen Handelskammer, Andrae namens der Eingesandt. Mals ,' UI I I Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei . __ Verantwortung.) $’ni$e Theatersi-eunde haben bisher mit Interesse die Benefiz- vorstellungen der Künstler »erfolgt und in Anbetracht der noch CU ?QflrC J?le Möglichkeit ins Auge gefaßt, es konnte Herrn Vergünstigung versagt bleiben, lieber diese Möglichkeit ist schon vielseitig gesprochen worden. Da wir aber rtSh L Gerechtigkeitssinn des Direktors Steingoetter überzeugt srnd, so zweifeln wir nicht, daß das eine irrige Annahme ist. Mehrere Theaterfreiinbe. Airche r-n- Schule. — Ein alter oberhessischer Lehrer schreibt uns- In Ihrer geschützten Zeitung (3. Blatt Nr. 76 vorn 30 März l I.) brachten «ie men Berückt über die am 26. März in ftwifc fort (rbgefeticite Versammlung der „kirchlich positiven Bereinigun g für Hessen". Darin werden die Anhänger oer monistischen Weltanschauung als Vertreter einer bloßen Nülz- Irchketts- und Genußmvral gekennzeichnet und hinzugefügt • Auch manche radikalen Theologen folgen ihnen". Ich will mit dem Vortragenden nicht über die Nichtigkeit dieser Behauptungen im allgemeinen rechten. Nur das fühle ich mich gedrungen zu bemerken: Die Vertreter der modernen Theologie in Hessen haben zn dieser Behauptung imb zu dieser Abwehr, soweit meine Kenntnis reicht, keinen Anlaß gegeben. Ich 'bin 50 Jahre Lehrer auf dem Lande und in der Stadt gewesen, habe viele Geistliche kennen gelernt und predigen gehört. Wer nie in meinem langen Leben, weder früher noch in neuer Zeit, ist mir von feiten moderner Theologen etwas zu Ohren gekommen, das nur im entferntesten wie Dronismus aus- gesehen hätte. Und was die Moral betrifft, so darf ich aufs bestimmteste versichern, daß ich niemals ein Wort gehört Depeschen, die Nsmy zu- ^itung 1905 und setzte die Dividende, wie vom Aufsichtsrat ~ ~ ' ■ - - 1 und der Direktion vorgefchlagen, auf 8 Prozent fest. Des wertei-en beschloß die Generalversammlung die fernere Einlösung der Noten der früheren Bank für Süddeutfchland. Anstelle des verstorbenen Geh. Kommerzienrats Stephan Carl Michel in Mainz des eitherigen ersten Vorsitzenden, wurde Konsul Georg W a e t i e n in Bremen neu in den Aufsichtsrat gewählt. Wir machen auf die in unserem heutigen Blatte bekannt ge- gebene Bilanz rc. aufmerksam und weisen noch darauf hin, daß ra r* au^n(?-,r? hiesigen Platze unter der Leitung der Herren Gustav Muller und Conrad Dietz eine Z w e i g n i e d e r l a s s u n a betreibt. fafic, baS mm mit dem Namen "AützlichkeitS- oder Ge--Ifachen Ungehorsams zu 5 Tagen Mittelarrest verurteil daß ^abe ich veruomuien, Die Berusimg des Gerichtsherrn gegen dies Urteil wurde ve^- vatz man, wenn auch nur ganz leise, dem Eigennutz, der klugen Be-1 worfen rerfmung ober gar noch SMimmerem zum eigenen Vorteil und zur Berlin, 30. März. Eine Privatklage des ^beater- ^Mdigung anderer Vorschub geleistet hätte. Auch vvn meinen d i r e k t o r s F e r d i n a n dB o n n gegen1 ben* St r i Ti f e r * her Uegm slnd mir bezügliche Mmerkungen nre gemacht worden. „Welt am Montag" Erich Sck la i ki e r wurde vor dem hiesigen tHessen Schöffengerickt verhandelt. Der Angeklagte hat in der ,,Welt unacn JeVtHtt nrL^rf f U Montag" eine sthr abfällige Kritik über das künstlerische gehen; denn Niveau des Berliner Ä-eaters veröffentlicht Dabei waren einiae 0011 r?eJ DereiNigimg wuisen doch Tatsachen sehr herbe Ausdrücke gefallen, die Bonn als starke Beleidia- arundlo^^R^sck'„s^^^ malt V l^rc Angaben als nngen seiner Person und seiner Frau empfand. Er hatte ^^dlosk^Beschuldigungen b^ickmen bc>ü) den Stjafmtrag gestellt Deshalb war ton cfr -bootest der Hochschu llehrer gegen die! fetten des Bellagten ein umfangreicher Wahrbeits- ^unberteOtonQ ofll}n?rcn' beweis durch Ladung mehrerer Zeugen angebvten wordem Es kam ^doch zu keiner Beweiserl>ebung. Bonn erflorte, daß er sick „ kiefmden sich darunter Bartholo-! lediglich durch die int Artikel enthaltenen persönlichen Ausfälle S^.Srmnme. bereTbist fiiW, JeineStoenö bnr* Me abfäffi?" Stiti? üb« Se ‘Bit ^'U^?er, Naumann, künstlerischen Leistungen des Berliner Theaters. Eine solche sei ^ner, Walther und Weber. daS gute Reckt des Angeklagten, und er habe in seiner langen und Fritzs^ hnr UltteT bcn Unterzeichnern Haupt künstlerischen Wirksamkeit noch niemand verwehrt, ihn nach Be- I lieben zu kritisieren. Als Theaterdirektor habe er aber alle Veranlassung, sich gegen persönl. Beleidigungen zu verwahren. Der An- gellagte gab die Erllärimg ab, daß er mit seinem Artikel nur den künstlerischen Typus treffen wollte, aber durchaus nicht die Person des Prwatklagers. Bonn erklärtt Tch durch diese Erllärung für befriedigt, er verzichtete auf dUÄi Protokollierung und nahm Aus Lens wirb gemeldet: Eine Dankdepesche an die d e u t s ch e n l die^Aage'zurück" Rettungsmannschaften in He^ne zu senden, war ' ' 1 ~ . ys erste Handlung. Als er sich im Bette auf- QaitM Und Derfcbr, Dolfswirticbaft ri<^t.en konnte, wurde vertraulich bei ihm angefragt, ob = Bank für Handel und Industrie n r m itAtor er das Kreitz der Ehrenlegion annehmen würde. Er er- Bank). Aus Darmstadt, 2. Avril, wird uns berichtet^ie runötgte sich zuvor, ob die Regierung den deutschen und beiite unter dem Vorsitze des Geheimrat Stein abaehaltene Ge- Parrser Rettungsmannschaften Anerkennungen erteilt hätte, neralvcrsammlung erteilte einstimmig Decharge für die Geschäfts- Ties wurde bejaht. Unter den ~ 1 r—s.:. : t . gingen, war eine mit deutschem Text: „Vor diesem Äo- beiterführer zieht auch ein Konservativer den Hut." Allen Geretteten wurden erhebliche Geldsummen, der Erlös aus Sondersammlungen der Pariser Journale, eingehändigt. Nach den Ermittelungen ist der Hauptherd ungefähr 800 Meter vom Aufftieg des Josefinenschachtes entfernt. Tre Brandausdehnung beträgt 30 Meter. Inspektor Dela- sond beantwortete die Frage, was er vorzunchmen gedenke, um hinter dieser Brandstätte etwa Lebende zu suchen, daß die Ingenieure der Gesellschaft vorläufig keine Mittel wissen. Gearbeitet wird, aber ohne eigentliche Methode. I fofte’ten"'gtiVter' mts"‘i‘nXLYin _.h®n Übendes Pferd wurde in der Grube 2 2 Stcf. OO-OO 0 leuten aufgefunben worden. Ta sie noch nicht ganz Lmsenpr.Liter32Pfg.,Tmibenpr.Paar0,80-l,00Mk.,Hühnerpr.St! verwest smd, so nimmt man au, daß der Tod erst in tOO—1,60 Mk., Hähne pr. Stück 0,80—1,80 Mk., Eiiten pr. Stuck den letzten 48 Stunden ein getreten ist. 2,20 Mk. Gänse vr. Pfd. 00—00 Pfg., Ochsensteisch pr. Psd. Wahrend der Abführung des Arbeiters Caron in IHeJnT/2 N'ndfleifch pr. Pfund 70—72 Pfg., Schweine- tard, welcher einen Ausständigen tätlich durch einen 9j ‘~~9° ril 1906. Chevreaux, mit und ohne Lackkappen 750 la. Box-Calf und la. Chevreaux in elegantester Ausführung IG50 te gtubttheoier. Ubr: ,Tie Lchützch- Freitag den 6. April: „Flauto solo/ Hieraul: tgs bald 4 Uhr: > e luftigen Weiber voo ; halb 8 Uhr: ,Ts 650 Mk goo öilMMMll- Schirme für Mädchen und Knaben in großer Auswahl und zu sehr billigen Preisen. 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