=■ Krofdorf, 12. ’' 7—«/.8 Uhr abds. Sprechstunden der Nebelt' ; L)ecr und Flotte. — In der letzten Präsidwisigung deS Deutschen FlottenoereinS wurde Seine Exzellenz General der Infanterie z. D. v. P f a f s in Berlin in daS Präsidium und an Stelle des von seinem Amt zurückgetretenen Generalmajors z. T. MengeS zum geschäftsführenden Vorsitzenden gewählt. Neue Ortsgruppen deS FlottenoereinS sind in Hessen in den letzten Monaten gebildet worden in Biblis, Dietzenbach, Seligenstadt, Groß-Bieberau, Ober-Noden, Schaafheim und Echzell (Kreis Büdingen). Neues aus Rußland. In den Provinzen deS Nordens, deS Westens und deS NordwestenS, in denen die agrarische Agitation nur wenig entwickelt ist, macht die Tätigkeit der örtlichen Agrar- ko mm issionen mit Unterstützung der von dem Ministerrat besonders entsandten Beamten beachtenswerte Fortschritte. Die Bauern zeigen großes Interesse und sehen, da sie nicht von Agitatoren aufgereizt werden, die Kommissionen als das Mittel zur Lösung der Agrarfrage an. An mehreren Orten haben die Kommissionen schon tatsächliche und ernst zu nehmende Ergebnisse gezeitigt. Umfangreiche Besitzungen, die von den Eigentümern zum Kauf angeboten worden sind, sind auf der Stelle von den Bauern angekauft worden, die auf den Farmen wirtschaften wollen. Es sind ganze Distrikte in Farmen aufgeteilt worden. In Odessa drangen am 12. dS. MtS. acht Bewaffnete in das Tabaklager von JSkowitsch ein und raubten 200 Nubel auS der Kasse. Als die inzwischen alarmierte Polizei sich dem Lager näherte, warfen die Räuber eine Bombe und eröffneten ein Gewehrfeuer. Es gelang ihnen, zu entkommen. Getötet wurde ein zufällig vorübergehender Bursche; verwundet wurden ein Polizeisergeant und ein Wächter. ____________________ Deutsche» Nelch. Berlin, 13. Dez. In den Industrie-Festsälen fand gestern eine von etwa 1500 bis 2000 Männern und Frauen besuchte öffentliche Versammlung deS fortschrittlichen IngendvereinS „Eugen Richter" statt, in dem der Abg. Dr. Müller-Meiningen über Knltursragcn, insbesondere über die Zentrumswirtschaft in Deutschland unter stürm. Beifallskundgebungen sprach. Tie imposante Versammlung zeigte, daß man auch in Kreisen, die den klerikalen Teilen fern stehen, der jetzigen Zentrumsrcgierung gründlich überdrüssig ist. (Franks. Ztg.) — Wie verlautet, wird in den nächsten Tagen eine von Herrn v. Kardorff herauSgegcbene Broschüre unter dem Titel „Bebel oder Peters" erscheinen, welche die Amtstätigkeit deS kaiserlichen Kommissars Tr. Karl Peters im Kili- mandscharogebiet vom Jahre 1891 bis 1902 beleuchtet. — Ter BundeSrat erteilte in seiner heutigen Sitzung die Zustimmung zu den Ausschußberichten über die Vorlage, betr. die Verlängerung der Frist für den steuerfreien Verkauf von Zigarettenblättchen, zur Vorlage betr. den Entwurf zum BesoldungSpensiontzetat für die NeichSbankbcamten mit Ausnahme der Mitglieder deS ReichsbankdirektoriumS für 1907. Wildpark, 13. Dez. Der Kaiser ist heute nachmittag hier eingetroffen und begab sich nach dem Neuen Palais. Stuttgart, 13. Dez. Die bürgerlichen Kollegien be- schlossen heute, den städtischen Beamten, Unterbcamten und sonstigen Angestellten Teuerungszulagen zu be- willigen, und zwar beträgt die Erhöhung des Mindestgehalts bei Beamten 250 Mk., Assistenten, Assistenzärzten usw. 120 Mk. Unlerbeamten 120 Mk., Gebilsen und Gehilsinnen 60 Mk. Die Zulagen aelten vom 1. Oktober ab. Gießen, den 14. Dezember 1906. ** Ordensverleihungen. S. K. H. der Großherzog haben daS Komturkreuz 1. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen dem Generalmajor Grafen o. Bünau, Inspektor der Jäger und Schützen, seither Kommandeur der 49. Infanterie-Brigade (1. Großh. Hess.); das Ritterkreuz 2. Klasse desselben Ordens dem Rittmeister v. Becker im Garde-Dragoner-Regiment (1. Großh. Hess.) Nr. 23, kommandiert nach Japan, das Silberne Kreuz des Verdienstordens Philipps deS Großmütigen dem seitherigen Feldwebel iin Leibgarde-Jnfanterie-Regiment (1. Großh. Hess.) Rr. 115, Kaiser, und dem seitherigen Vizefeldwebel im Insanterie-Regiment Prinz Carl (4. Großh. Hess.) Nr. 118, Nebeck, verliehen. ** Personalien. Ernannt wurden der Gerichtsvollzieher mit dem Amtssitz in Laubach, Feiling, zum Gerichtsvollzieher mit dem Amtssitze in WormS, der Gerichtsschreiber- gehilse Greb in WormS zum AktuariatSassistenten bei dem Amtsgericht WormS, der Gerichtsschreibergehilfe Jüngling in Darmstadt zum Attuariatsassistenten bei der Staatsan. waltschaft am Landgericht der Provinz Starkenburg, der Kanzlist i. P. Schröder in Darmstadt zum Kanzlisten am Oberlandcsgericht und der Schreibgehilfe S om mer in Fried- berg zum Registrator bei dem Amtsgericht Friedberg. " Eine Sitzung deS Provinzial-Ausschusses findet Mittwoch, den 19. d. Mts., vormittags 9 Uhr, mit folgender Tagesordnung statt: 1. Unterhaltung der Lahn auf der Preußisch-Hessischen LandeSgrcnze. 2. Aufbringung der Kosten des Ge lande erwerb s für die Nebenbahn Laubach- Mü cke. 3. Gesuch des Heinrich Klehm zu Heegheim um Erlaubnis zum Betrieb einer Gastwirtschaft. . — Ausstellung von Schülerarbeiten. Samstag und Sonntag findet wie alljährlich in der Handarbeitsschule von Frl. Landmann eine Ausstellung der Schülerarbeiten statt, die wieder viel Sehenswertes, und in Handarbeiten sowohl, als auch in der Technik der Liedhaberkünste, mancherlei Neuheiten aufweisen wird. Wir verweisen auf daS Inserat in heutiger Nummer. ** Aus dem Bureau des Stadttheaters wird unS gemeldet: Birts neues Drama -.Der Erst- geborene* hat gestern in Marburg einen großen Erfolg davongetragen. Der Autor wird der hiesigen Premiere heute abend ebenfalls beiwohnen. -Die Beseitigung deS StadtbacheS, der schon öfters zu Klagen Veranlassung gegeben hat, wird im Laufe des nächsten Jahres vorgenommen. Da erst em kleiner Teil der an den Stadtbach angrenzenden Grundsiücks- besitzer ihre EntwässerungSpläne vorgelegt und die HauS- abwässer den Straßenkanälen zugeführt hat, ist eS unbedingt erforderlich, daß die noch rückständigen Grundstücksbesitzer alsbald daS bisher Versäumte nachholen. Nur nach Abtrennung der bisher nach dem Stadtbach geführten Abwässer und ihrer Einleitung in die Straßenkanäle ist eine vollständige Beseitigung möglich. Es liegt daher im Interesse aller Anwohner des StadtbachS, die Stadtverwaltung in dieser Sache weitgehendst zu unterstützen und Entwässerungspläne und Anlage in kürzester Zeit zur Ausführung bringen zu lassen. •* Schlagfertige Leute. Ein Kohlenhändler von einem benachbarten Dorf wollte am Güterbahnhof Kohlen auSladen. Ta gewahrte er zwei arme Kinder, die Kohlen lasen. In der Annahme, daß sie auch seinem Wagen einige der schwarzen Diamanten entnommen hatten, begann er die Kinder zu züchtigen. Auf das SchmerzenSgeschrci der Kinder eilten zwei gerade am Güterschuppen haltende Fuhr- knechte herbei und nach kurzem Wortwechsel mit diesen ergriff der Kohlenhändler das Sielscheit, um die Ankömmlinge „willkommen" zu heißen. Doch diese verstanden keinen Spaß und ließen ihre Peitschenstiele ans seinem Rücken so lange spazieren gehen, bis sie entzwei gingen. Jammernd bat der Jom sranzöstschen Ku turkampf. Paris, 13. Dezember. Die gesetzliche Anzeige zur Abhaltung von Kulmsdienst in der Kirche St. Germain de Charonne in Paris ist gestern gemacht Morden vom Pfarrer dieser Gemeinde, A b b 6 M o i- In a u x. Dieser erklärte Folgendes: „Ich bin Franzose und Republikaner und Sie können sich versichert halten, daß viele Priester meine Ueberzeugung teilen. Der Papst ist weit von hier und wird nicht für unseren Lebensunterhalt sorgen. Wir wollen nicht Opfer der ManöverRomswerden. Mr wissen, daß der P a p st der Sptelball deutscher und östreichischer K a r d i n ä l e ist. Aus diesem Grunde weigereichmich, f e inen Instruktionen nachzukommen. Sollte der Erzbischof mich bestrafen, so werde ich mich auf Clemencecm stützen und die Regierung um Schutz bitten." Bis jetzt sind in Frankreich 1060 Kultusvereinig- ungen gebildet worden, davon 80 katholische, 902 pro* testantische und 78 jüdische. _ Keyeimrat Waer f. Gießen, 14. Dezember. Am Donnerstag abend um ll1/* Uhr starb hier im 78 Lebensjahre Herr Geh. Hofrat Professor Dr. Thaer. ^m Kahve 1871 von Berlin an unsere Universität auf den damals neu begründeten Lehrstuhl der Landwirtschaft berufen, hat er bis zu seiner vor sechs Jahren auf seinen Wunscy erfolgten Pensionierung hier mit großer Begeisterung und Hingabe für dieses damals noch neue Fach gewirkt und sich mit Erfolg bewahrt, ihm seinen Platz unter den alteren Wissenschaften zu erobern. Dazu war er ja auch als Enkel des berühmten Schöpfers der modernen Landwirtschaft, Albrecht Thaer, von dessen Ruhm und Verdienst schone Denkmale in Berlin und Leipzig zeugen, besonders berufen Zahlreiche Schüler aus aller Welt saßen m diesen (ast dreißig Jahren ihm zu Füßen, und blicken mit dankbarer Verehrung zu ihm auf. Er war ein Mann von tiefem sittlichen Ernst, von wirklich lebendiger Frömmigkeit, von un- bedinatem Pfü"tgefühl. Dabei eigneten ihm eme ganz ungewöhnlich reiche und ausgebreitete Bildung und Belesenheit lingen zurücktritt. △ Butzbach, 18. Dez. Eine elegant gekleidete Dame erschien vorgestern abend bei einer hiesigen Familie und gab sich als eine nahe Verwandte des Ehemannes auS. Da der letztere zufällig dienstlich abwesend war, so ging man daran, eS der „Xante' ohne Bedenken so bequem als möglich zu machen. Als sie nun von der Ehefrau hörte, daß ihr Mann erst am nächsten Mittag dienstfrei sei, entschloß sie sich, im Hause der „Verwandten* zu Übernachten. Die Fremde gab Auskunft über alle Vettern und Basen und wußte auch durchaus vollständig Bescheid in der Heimat deS Ehemanns, einem Dorfe im Odenwald. Am andern Morgen nach einem guten Frühstück siel der Fremden plötzlich ein, daß sie bereits auf dem Wege nach hier ihre gefüllte Geldbörse verloren und an der Bahn für nachträglich ent» richteteS Fahrgeld ihren wertvollen Umhang versetzt habe. Mit der Bitte um ein Darlehn von 20 Mark, die ihr bereit» willigst gewahrt wurde, um da? versetzte Kleidungsstück ein* zulösen, verschwand die „Tante" auf Nimmerwiedersehen. — DaS vorgestern berichtete Nenkontre zwischen einem betrunkenen Spenglergehülfen und seinem Meiller stellt sich nach einer späteren Vernehmung wesentlich harmloser bar, Ter Gehülfe bat andern TagS den Meister um Verzeihung und entschuldigte sein Benehmen mit sinnloser Trunkenheit.. Der Meister hat daher von einem Strafantrag abgesehen. -I- Friedberg, 14. Dez. (Telegramm.) Gestern fand hier eine vom Bürgerverein einberufene stark besuchte Bürgeroersammlung statt, die sich in erster Linie mit der beabsichtigten Verlegung des Bahnhofes beschäftigte. Nach einer Besprechung hierüber wurde eine Resolution angenommen, daß mit allen Mitteln bei der Bahnverwaltung dahin gewirkt werde, mindestens eine Haltestelle an der Stelle deS jetzigen Bahnhofs für den Lokaloerkehr und den Verkehr mit Bad« Nauheim zu belassen. Weiter beschäftigte sich die Versammlung mit der Vorlage über die WohnungSzuschüsse für Beamte, die Friedberg mit den Landorten gleichstellt. Auch hierüber wurde eine Resolution beschlossen, in der um Gleichstellung Friedbergs mit den übrigen Städten gebeten wird. In der Diskussion wurde festgestellt, daß die WohnungS» mieten in Friedberg teuerer sind als in Gießen und mindestens so teuer wie in Bad-Nauheim. § M ü ck e, 13. Dez. Dem Dieb, der vermutlich den kürzlich hier in der Neitzschen Gastwirtschaft auSgeführten Einbruch verübte, ist man auf den Versen. Seine Fest» stellung dürfte sicher zu erwarten fein. In der auSgeleerten Kasse befand sich auch ein Revolver, den die Gendarmerie itn Besitze eines Burschen wiedergefunden hat. e. Geiß-Nidda, 12. Dez. Bei dem gestern in unserer Gemarkung abgehaltenen Treibjagen wurden 212 Hasen und vier Rehe erlegt, ein Resultat, mit dem sich die Pacht bezahlt macht. Abgesehen von der erforderlichen Zeit ist also hier die Jagd durchaus fein teures Vergnügen. e. Aulendie back, 12. Dez. Dem Plan der Errichtung einer Gemeinde-Wasserleitung haben sich unerwartete Hindernisse entgegengestellt. Tie in Betracht kommenden Quellen haben sich alS nicht genügend ergiebig obei? als nicht hoch genug liegend erwiesen. So erörtert man jetzt den Vorschlag, mit dem benachbarten Rohrbach eine gerneinfam e Leitung von dem im Hochwalde liegenden Dörfchen Dudenrod anzulegen. Hoffentlich stellt sich diese Sache nicht zu teuer. O Villingen, 13. Dez. Nächsten Sonntag findet Nachmittags in hiesiger Kirche ein Volks kirchen kon- zert statt, in welchem Orgel-, Violin- und Gesangsvortrage der Herren von der Au aus Gustavsburg und Otto Weinmanns aus Mainz abwechseln. Ein seltener Genuß wird damit bargeboten; dafür bürgen schon die das Programm ent-! Aerrnste um Schonung. = Trais» Ho rloff, 13. Dez. Hier hat eine junge Frau in einem Anfall von Geistesgestörtheit ihrem Leben durch Ertränken ein Ende bereitet f Dez. Bürgermeister Braun aus Langenlonsheim a. d. Nahe zum Bürgermeister von A tz o a ch-L au n s b ach ernannt worden. Seine Einführung geschah heute mittag durch den Landrat Dr. Sartorius in Gegenwart des GesamtburgermeistereirateS. Unser rüherer Bürgermeister Lichtentäler wurde in gleicher Eigene chaft nach Langenlonsheim versetzt Seit dem 19. Dez. 1903 war die hiesige Bürgermeisterei verwaist Ihre Verwaltung war KreissekretLr Eymael übertragen, der nunmehr wieder in feinen früheren Wirkungskreis nach Son vor allem auf philosophischem, geschichtlichem und literarischem Gebiet, und überhaupt sehr lebendige und geistige Interessen. Bis zu seinen letzten Tagen beschäftigten ihn die tiefsten geistigen Probleme, und neben den christlichen Gedanken waren Plato und Sokrates seine steten Begleiter. Bei seinem starken Interesse auch für öffentliche Angelegenheiten ist es kein Wunder, daß seine Kraft auch dafiir gesucht war. Vor allem war es ja die Landwirtschaft, der er diente. Nicht wenigen landwirtschaftlichen Vereinen und Gesellschaften hat er als Ehrenmitglied angehört, den hiesigen Lokalverein gegründet und lange geleitet, den Landes- und Provinzialvereinen stets mit Rat und Tat gedient. Lange Jahre war er außerdem ein sehr geschätztes Mitglied des evang. Kirchenvorstandes und der Stadtverordnetenversammlung. In seiner langjährigen Ehe mit Ulrike, geb. Mannkoff, hat er viel Glück, aber auch viel Leid erfahren. Außer seiner geliebten Frau mußte er vier erwachsene Kinder vor sich in den Tod gehen sehen. Von seiner Tochter aufs liebevollste gepflegt, ist er sauft entschlafen. Der „Gieß. Anz." beklagt in dem verstorbenen ehrwürdigen Gelehrten den schmer'lichen Verlust eines seines geschätztesten Mitarbeiters. Bald nachdem Geh. Rat Professor Thaer in den Ruhestand getreten war, da erschien er auf unserer Redaktion, um in seiner so bescheidenen als geradezu bestrickend liebenswürdigen Art uns seine Mitarbeiterschaft anzutragen, damit er „nach seinen schwachen Kräften", wie er sich ausdrückte, doch noch dazu beitragen könne, die breite Öffentlichkeit aufzuklären über Gewissensfragen. Und er hat uns in die Sage versetzt, einige Artikel unfern Lesern zu unterbreiten, die zu den besten gehören, die der Gieß. Anz. je veröfsentlicht hat, Artikel zumeist aus dem Gebiete der christlichen Ethik. In den allerletzten Jahren freilich ruhte seine Feder, was wir lebhaft beklagten. Wir werden das Andenken an diesen tüchtigen Gelehrten und wahrhaft hock-gesinnten, vortrefflichen Menschen stets in hoben Ehren halten, mit allen denen, die ihn naher gekannt haben. Konrad Wilhelm Albrecht Thaer wurde am 6. Aug. 1828 zu Lüdersdorf (Prov. Brandenburg) geboren. In den Jahren 1846 bis 1850 studierte er an den Universitäten Heidelberg und Berlin, sowie an der landwirtschaftlick)en Akademie in Möglin Naturwissenschaft, Landwirtschaft und Nationalökonomie. In Berlin promovierte er am 2. April 1851 bei der philosophischen Fakultät. Er führte die landwirtschaftliche Verwaltung in Rüdersdorf (Prov. Brandenburg) und war dann als Lehrer an der landwirtschaftlichen Akademie in Möglin tätig. Im Dezember 1860 erfolgte seine Habilitation für Landwirtschaft an der Universität Berlin, im Jahre 1866 seine Ernennung zum außerordentlichen Professor und am 28. Oktober 1870 seine Berufung als ordentlicher Professor an die Landesuniversität. Jrn Jahre 1883 war er Dekan der philosophischen Fakultät und im Jahre 1884/85 Rektor der Landesuniversität. Am 25. November 1894 erfolgte seine Ernennung zum Geheimen Hofrat. Am 2. April 1901 tonnte er das 50jährige Doktorjubiläum feiern. Durch Dekret vom 20. Juli 1901 mit Wirkung vom L Oktober 1901 wurde er unter Verleihung des Komthurkreuzes 2. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen in den Ruhestand versetzt. Aus S.aSt uno Luno. Nr. 294 Zweites Blatt 156.Jahrgang Freitag 14. Dezember 1900 MMmr Amtiatk General-Anzeiger, Amt;- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Porung Bülow darf man zu GerichtsjaaL. Handel . 119.60 Prince-Henri-Eisenbalm . 152.25 Weitere M cßst mrncn Berliner Börse, 14. Dezember. Anfangskurse. Tendenz: still» 35 80 146.00 195.70 139.50 240.80 84 20 157.70 140.70 120.00 250.25 226.60 158.60 212 60 244.00 130.50 . 212.90 . 244.10 Harpener Bergwerk. Laura hätte . . Lombarden E. B. Nordd. Lloyd . . . Titrkdnlose » . , . 241.50 . 130.25 Berliner Handelsges Darmstädter Bank . Deutsche Bank . Deutsch-Asiat. Bank Diskonto-Kommandit Dresdner Bank Kreditaktien . . . Baltimore- und Ohio- Eisenlahn . Gotthard bahn . . . Lombard. Eisenbahn Oesterr. Staatsbahn . 173.10 139 40 241.10 173.00 18X10 157.30 21710 . 130.60 . 145.00 Reichsanleihe do. Konsols do. . . Hessen . . • Oberhessen Orlgrnal-Orahtmeldungcn. sd. D^rrmBadt, 14. Dez. In der LuiiuLsiorenanstalt Philipps-Hospital bei Hofheim i. R. hat ein Geistes- kranker, der aus England stammt und an der hiesigen Technischen Hochschule studierte, einen Wärter durch einen Revolverschuß getötet und einen weiteren Wärter, sowie einen Arzt, die ihn unschädlich machen wollten, schwer verletzt. Berlin, 14. Dez. Die Neuwahlen zum Reichstage sollen ooni Reichskanzler so früh wie es die Verfassung und die nötigen Vorbereitungen gestatten, ungeordnet werden. Spätester Termin ist der 11. Februar.— Die Elektriz. Lahm eyer . . . Elektriz. Schlickert . . . Eschweiler Bergwerk . . Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg - Amerik. Paket!. Harpener Bergwerk. . . Lanrahtitte 97.95 86.85 98.05 86 85 96.90 94.80 100.00 100.25 96.35 102.80 69.55 69.90 90.10 93.70 94.20 144.00 52 50 88.90 66.90 96.70 und Industrie. Giessen. Frnnkfnrter Börse. 14. Dezember, 1.15 Uhr. Telefonische Kursberichte des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank fllr ir.,rversität,.Nachrichten. °eSrrü"enu Berlin, 13. Dez. Zur Fe.er des 7 O. G e b u r t st a g es der 4H Ungar. Goldrente . . Professoren W a l d e y e r uiiD v. Berg in a n n fand in der Phil- 4% Reute . . . Harmonie ein Rommers statt, an welchem die Vertreter öed Rultiu- Portugiesen Serie I . mmisleriums, das Cauuälskorps der Armee, die Akademie der Portugiesen „ III Wissenschaften, der Berliner, sowie zahlreicher auswärtiger Uuiver- russ.Staatsaul. 1905 sltätcn, der städtischen Behörden und die LludenienschaB teilnahmen. 4^» n japan. Staatsanleihe 9tach dem Raiserhoch hielt Proiessor Ioachimslhat dte Festrede Conv.Türken von 1*JU3 Vlad) dem oisiziellen Teil folgte eine stiidenlische iDhintf. ' Titrkenlose 11 —— j—L' '. 111 . ■ — I 4 % Griech. Monopol-ÄnL Gießener Wetterdienst. I 4% äussere Argentinier . BoranSsichtlichc Wittcrnug für Hessen am Samstag, ben I 3°/6 Mexikaner 15. Dezember: Teitweife heiter, geringer Schnee. Mäßige Ab°i4>4"/a Ghiuesen . . lühliiiig. ii oelUs Fiosr. A'äsuae nöidlict e Winde. | Aktien Bochum Guss . . Buderus E. W Tendenz: fest. zur Kustö.ung des Reichstages. „Kreuzz ta.": Das Zentrum hüt seinen Willen durch gesetzt, der Reichstag ist aufgelöst worden. Das deutsche Volk I Can ad a E. B. . . , wird nun durch neue Wahlen zu entscheiden haben. Billigt Darmstädter Bank . es die unsinnige Ueberspannung deS parlamentarischen Budget-1 Deutsche Bank . . rechtes, dann macht es seine nationale Ehre in der Ltundc I Dortmnuder-Uniou C. der Gefahr zu einem Spiechall der Parteien. Der bevorstehende | Dresdner Bank . . Wahlkampf wird hart und bitter werden. Unsere Freunde Nordd. Lloyd . Obeischles. Eisen-Industrie 127.70 haltenden Stücke von B-rch, Mendelssohn, Händel Liszt und 1 Beethoven. Die zur Verfügung stehende Orgel rst ganz neu ■ uitb erst im vorigen Jahre durch dte bekannte Ftrma ( Förster und Nikolaus in Lich-Gießen erbaut worden , )( Darmstadt, 13. Dez. vier starb tm 76 Lebens- , iabre der Magazinier Gg. Frdrch. Blößer, der seit 184a in der L C. Wittichschen Hofbuchüruckeret tätig war und < im vorigen Jahre in den Ruhestand gegangen war. — 1 Mühltal bei Eberstadt wurde der Motorfahrer Sei- pel von hier von einem herrenlos auf der Landstraße daherrasenden Bierfuhrwerk überfahren; er war sofort tot. Mainz, 13. Dez. Nach den Erhebungen der Bürger- meisteret erfordert die von den Stadtverordneten beschlossene Erhöhung der Gehälter der städtischen Beamten, einschließlich der Löhne der städtischen Arbeiter, einen Mehr- aufmand von rund 200 000 Mk. Dadurch wird eine Erhöhung der Gemeinderliulage notwendig, und zwar muß für das nächste Rechnungsjahr der Steuerausschlag von 91,8 Proz. auf 100 Proz. erhöht werden. W. Frankfurt a. M-, 13. Dez. In der heutigen Stadtverordnetensitzung verabschiedete s.ch der zwe.te Bürgermeister, Geh. Reg.-Rat Dc. Varrentrapp, der nach 35iähriger Tätigkeit im Dienste der Stadt als Direktor der Stadtlämmerci, S^adtrat und Bürgermeister letzt in den Ruhestand tritt. Stadtverordnetenvorsteher Tr. Finedleben sprach ihm warmen Dank für seine erfolgreiche langjährige Tätigkeit aus. , Frankfurt, 13. Dez. Die Direktion der frankfurter Bank überreichte gestern den Angestellten der Bank eine Teuerungszulage in Form eincsMonats- g e h a l t e s. sä Klein-Steinheim, 13. Dez. Auf schauer- liche Weise ve run glückte die 17 Jahre alte Fabrikarbeiterin Kath. Thalheimer von hier. Sie wollte früh morgens um 7,6 nach ihrer Arbeit gehen und ging dabei in der Ortsstraße an einem schweren mit Brettern hoch beladenen Wagen vorüber. Plötzlich brach die Achse des Wagens aus der Seite, wo sie ging, und die Bretter fielen über das Mädchen. Man begann zwar sofort mit den Abräumungs- arbeiten, doch nahmen sie einige Zeit in Anspruch. Als man den Körper herausbringen konnte, sand man nur eine Leiche, das Mädchen war durch den starken Trlick erstickt; die Wiederbelebungsversuche hatten leider keinen Erfolg. Dillenburg, 12. Dez. Als Glied des Rhein- Mainischen Verbandes für Volksoorlesungen ist hier eine Vereinigung von etwa 10 Vereinsvorsländen entstanden, die auch in unserer Stadt den Bestrebungen der Volksbildungsvereine Eingang verschaffen will. Cie veranstaltete dieser Tage ihren ersten Vortragsabend. Lehrer A. Höfer besprach Leben und Wirken Mozarts, Profeffor Roll hier besprach Geibel und Seidel und las von ersterem den .Tod des Tiberius* und von letzterem einen Teil aus .Leberecht Hühnchen'. 9ln der Hand von Lichtbildern sprach endlich Unioersitätsprofeffor Sauer-Gießen über das Thema: „Wie betrachtet man Kunstwerke.* (^h* K.) 0Marburg,13. Dez. Ter Kreisausschuß des Kreises Marburg hat die Einführung einer Konzessionssteuer und zwar sowohl vom G ast w ir ts ch a f ts b etr ie b, wie auch vom Klein handelmitBranntw ein beantragt In der am 5. Januar slattfindenden Kreistags,itzung wird darüber endgiltig Beschluß gefaßt. — In letzter Zeit betreiben auf dem Lande wieder G ä n s e d i e b e iyr unsaubere» Landwerk. So wurden in vorgestriger Nacht in Nieder- klein 10 Gänse und in letzter Nacht in Bernsdorf vier Gänse gestohlen und auch gleich an Ort und Stelle geschlachtet. Also Vorsicht. 0 Frankenberg, 13. Dez. Heute früh um 6 Uhr brannte hier das Wohnhaus nebst Scheune des Landwirts Himmelmann in der Schmiedega.se nieder. Die Feuerwehr verhindert ein weiteres Umsichgreifen des Feuers. Kassel, 12. Dez. Das Mandat für Eschwege- Schmalkalden, das er soeben niederlegen mußte, hält der Antisemit Raab als für sich gesichert. Nun aber war der reformparteiliche Abg. Werner in diesen Tagen in Kassel, um mit den hessischen Reformern zu verhandeln. Das offizielle Organ der Partei, die „Hessische Rundschau", stellt denn auch schon die Beteiligung der Reformpartei an der Ersa^wahl in Eschwege-Schmalkalden durch Aufstellung einer eigenen Kandidatur in Aussicht. "Kleine M i 11 e i 1 ’i n ne n cu? Hesse n und den Nachbar st aalen. Dem Stabsarzt Tr. Richard Otto, wissenschaftlichem Mitglieds am Institut für experimentelle Therapie in Frankfurt a. M., ist das Prädikat „Professor" beigelegt worden. Die gegenwärtige politische «Lage in Kessen. Rede gehalten am 11. Dezember im N a t i 0 n a l l i b e r a l e n Verein Gießen von Dr. jur. et phil. Magnus Biermer ordentlichem Professor der Staatswissenschaften. (Fortsetzung statt Schluß.) Unsere Staatsregierung geht auch das Programm der natw- nalliberalen Partei nichts an, und um Parteiversammlungen, mögen sie noch so oppositionell und stürmisch verlausen, hat sie sich garnicht zu kümmern. Ich traute meinen Augen nicht, als ich in der „Darmstädter Zeitung" las, daß wegen der Darmstädter Protestversammlung das Gesamtministerium seine , Demission eingereicht hat. Ist denn die nationalliberale Paistei als solche plötzlich ein verfassungsmäßiges Organ geworden? Konnte man nicht den Zusammentritt der Zwesten Kammer abwarten, statt sich hinter den Thron zu flüchten. Und selbst der zweiten Kammer gegenüber hätte ich wegen einer solchen Bagatelle Nicht zum zweitenmal die Kabinettssrage gestellt. Der Staatsregierung liegen gegenwärtig so wichtige und weittragende Aufgaben vor, daß man nur im äußersten Notfälle erklären sollte, „wenn Ihr nicht wieder lieb seid, machen wir nicht mehr mit". Kein Menfch hat ernsthaft an Ministerstürzerei gedacht. Wir brauchen die vorhandenen Minister und namentlich auch den Herrn Finanzminister, der die widrigen Finanzverhältnisse des Landes trotz der unpassenden Ermahnungen der Herren Bähr und Genossen zabe und umsichtig sanieren wird. Daß die Budgetlage. so widrig geworden ist, daran ist in erster Linie das verschwenderische Parlament schuld. Gerade deswegen sollte man vor ihm nicht ohne Grund kapitulieren. Ich falbe vorhin gesagt, daß die Affäre Eißnert zu tragisch genommen worden ist. Zu tragisch namentlich von der Iiegierung. Eine Kvllektivdemlstion vor dem Groß- Herzog, dann die Stellung der Kabinettssrage vor der zweiten Kammer und vielleicht noch die Wiederholung derselben Erklärung vor der ersten Kammer erscheint mir etwas viel für den vorliegenden Fall und beweist, wie weit wir es in Hessen mit dem parlamentarischen Regime gebracht haben. Das Regierungsblatt, die „Darmstädter Zeitung", hat uns versichert, daß die drei Ministerialvorstände einig darüber gewesen seien, daß der Sozialdemokrat bestätigt werden müsse. Was die „Darmstädter Zestung" sagt, ist natürlich formell richtig. Aber mir ist eines dabet ausgefallen. Die Bestätigung auf Grund der Städteordnung gehört ausschließlich in das Ressort des Ministeriums des Innern und nicht etwa in das des Staatsministeciums, das übrigens nicht identisch mit den drei Ministerialvorständen, londern ein Kollegium von vierzehn Personen ist. Anscheinend Das hat natürlich niemand bestritten. Immerhin hegt farc em t on vor der san .cn West i-t engagiert, -as veui|u,e wertvolles Zugeständnis von einer Negierung vor, die bis aus ist alstgerusen, fa ju wahrem Negierung hat endlich WMMMLWMW VÄÄ-TÄ w-s-»nich Ferrit Eismert ohne stdes Präjudiz für die Zukunft erfolgt ist, anders aus sehen wird wie der n 11 e. , ------ überhaupt ein Fal......... -.....-v-.... , - - , als der Offenbacher? Wir Gegner der vorliegenden Bestätigung vermissen ja gerade diese Vorsicht, die der Herr Minister sür selbstverständlich erklärt, und wenn mau wirlstch Experimente machen wstl, ohne ein Präjudiz zu schaffen, so fatte man eure I and.re Komimrue als Offenbach wählen loten. Wenn die Regierung in späteren Fällen einem Sozialdemokraten, gegen den sonst auch nichts anderes voriiegt, als daß er eben Sozialdemokrat und Agitator ist, die Bestätigung versagen will, jo labet sie aus sich den Vorwurf einer schwankenden und inkonse- qu en teil Haltung. Nach d.n Ansä-auungen des Abgeordneten von Gießen entstände dann die Gefahr, daß der Großh-erzog dem Herzen des Volkes wieder ferner gerückt würde. Sa;on dieser Hinweis dürste genügen, um darzutnn, daß man einen taktischen Fehler begangen hat, wie das ja auch sreisinnige Politiker hinter den Kulissen zugestehen. . . . . Gewisse Anzeigen sprechen bn.ur, daß die tret)innige Partei I in Hessen nicht abgeneigt ist, wenigstens in Stichwah.en, em, Wah.bündnis mit der Sozialdemokratie, sogar gegen die Nationalliberalen, abzuschließen. Ich würde das aus das tiefste bedauern, wie ich auch die Stichwahlparole bei der letzten Darmstädter Reichstagsivahl sür ganz unbegreiflich halte. Wir wissen aus dem Munde des Führers der freisinnigen Verenigung, Dr. Theodor Barth, daß der anerkannte und als Gesetzgeber hochverdiente Führer des Freisinns in Hessen die Hastung seiner Parteigenossen in Darmsstadt gebilligt hat. So stand wenigstens seinerzeit in der „Fcankiürter Zeitung", die sich immer mehr zu einer Art von hessischer „Norddeutschen Allgemeinen" auswächst, zu lesen. S-llte aber wirklich der Fall Kvrell Schule '1 -chen, so werden die Füheer bald merken, daß eine große .chl der Frei. nigen diese Politik nicht mitmachen will. Sie i.stht zudem im ausgesprochenen Gegensatz zur Haltung Eugen Richters und den Vertretern der freisinnigen Volkspartei aus der Wiesbadener Konserenz. Die neuerdings in Frankfurt getätigten Verhandlungen, die ein gemeinsames Vorgehen der Voilspartei, der Fortschrittspartei und der freisinnigen Vereinigung einschiicßlich der Llationalsozialen vorgeschlagen haben, rnübern zwar die Wiesbadener Beschlüsse, enthalten aber Feme Billigung der Darmstädter Vorgänge. (Schluß folgt.) beiden in der gestrigen Reichstag Z-Sitzung verkündeten Ab sti mm un gs-Ergebnisse bedürfen auf Grund der nachträglich vorgenommenen genauen Zählung einer Berichtigung. Der Eintrag Ablaß ist mit 175 gegen 171 Stimmen, also mit nur vier Stimmen Mehrheit, qbgelehnt worden. Der Abg. Tutzauer (Soz.) hatte ver- R B Darmstadt, 13. Dez. Heute kam zum Schluß der! sehentlich zwei Zettel abgegeben. Beider zweiten Abuimmung diesjährigen Tagung des Schwurgerichts der Straßenraub die RegierungS-Vorlage war ein gleiches Versehen dem zur Verhandlung, der am L Dezember von dem 21 Jahre Stolle (Sol) und dem Abg. WitzlZperger vom Zentrum M Ä »^eonet. Di- genaue Z°h- stellt sich auf 168 für, 177 ba- hatte in der Herberge zur Heimat den auf der Wandersckmit gegen bei einer Stimmenthaltung. beli, d.ichen Aboe kennen gelernt und mit diesem zuiammen die Karlsruhe, 14. Dez. Tas amtliche Regie- Stadt durchzogen, wobei er bemerkte, daß der Abbe einen gut n g s b l a t t, die ,Mrlsr. Ztg.", veröffentlicht einen Ar- gefüllten Geldbeutel bei sich trug. Am Abend führte er den- ^er die Reichstags-Auflösung, der sich in scharfer elben unter der Vorspiegelung, ihm eine Woynung suchen i_u ® aeaen das Zentrum wendet, das bei seiner ÄkL Haltung p°?teip°litisch° Zweck- verfolge und es auf eine .“.“Ah?-“ä—s *. billigung mildernder Umstände zu 3 Jahren Gefängnis wollte. verurteilt Rom, 14. Dez. Der Papst empfing den Monsignore .. . . ' ~ Montagnini in längerer Audienz. Für denselben ist Wohnung im Vatikan bereitgestellt. An der Grenze wollten * Berlin, 13. Dez. Der zu vier Jahren Gefängnis italienischen Zollbeamten ihn zwingen, seinen mit diplo- oerurteilte Schuhmacher Voigt, der „Hauptmann von ,^^tischen Akten gefüllten Koffer zu öffnen. Schließlich wurde Köpenick^, der gegen den Spruch des Gerichtshofes^ Revi- Q^c£ QU^ Intervention eines Karabinieri-OffizierS die fion nicht eingelegt hat, ist nunmehr nach dem Straf- Weiterreise ohne Oeffnu^g des Koffers gestattet. In dem gefängnis Tegel überführt worden. Koffer soll sich auch eine bedeutende Menge Geldes befunden «n und Verkehr, voikswirtichäfk h°b°n. bc auf der Nuntiatur in Paris über eine halbe Millian Neue Ne ich San leihen und (5 6 a 6 a n !u e i f u n g en. | varhanden gewesen waren. Nach dem Neichshaushaltetat soll der Lieichskanzler ermächtigt werden, zur Bestreitung einmaliger ordentlicher Ausgaben bie Summe von 264 752 389 Mk. im Wege des Kredits flüssig zu machen. Ferner soll ifan die Ermächtchung erteilt werden, zur vorübergehenden Stärkung der ordentlichen Betriebsmittel der Reichshauptkasse nach Bedarf, jedoch nicht über den Betrag von, 350 Millionen Mark hinaus, Schatzanweisungen auszugeben. Es 10 handelt sich bei diesen Schatzanweisungen um d.: bekannten, nidjtl verzinslichen Schatzscheine, die die Regierung je nach Bedarf an ’A /» die Reichsbank zu begeben pflegt, und die von der Regierung aus den laufenden Einnahmen wieder eingelöst werden. 1^°/ obachtung größ... . im XWÄÄ ich erblicke darin einen I sii'w^/hossenWhs °erestck schlage.u MUZH'KKffM WMDUUZW WMLWMWUMZMLMW zu stimmen: Die Schwarzseher verbannt! „B e r l. N. N a ch r.": Der Ruf: M it D crnb urg gegen das Zentrum h.ck etwas Bestechendes, aber wir vermögen mit dem besten Willen nicht die Zuversicht auf Gelingen einer solchen Kampagne aufzubringen. . „Berl. Tagebl.": Der Kolonialdirektor Dernburg hat das leitende Motiv gegeben, in dem der Kampf geführt werden muß. Es ist der A p p e l l a n d a s ö s f e n t l i ch e G e w i s s e n. „Vorwärts": So ist denn das kaum zu Erwartende Ereignis geworden! Wir fürchten die Konsequenzen dieser Politik nicht. Die Sozialdemokratie ist freudig bereit, mit der Regierung und der ganzen bürgerlichen Reaktion den Kampf zu wagen. DaS Vo.k wird die Antwort nicht schuldig bleiben. Die bürgerlichen Parteien werden den gebührenden Denkzettel erhalten, voran das Zentrum. Für die Sozialdemokratie ist die Wahlparole durch die Ereignisse gegeben. )ungen. ei Läi^Löirrenanstall hat cm Geistes« und an der hiesigen ten Wärter durch nen weiteren Wärter, rachen wollten, schwer hlen zum Reichs« h wie e§ bie All« gestalten, angeorbnd l. Februar.-Die .itzuntz verkündeten m Annd tot Mmtz emn Dr« Vt nut Hb gegen timwen Mehrheit, auer (5o}.) h°"e ver« )er zweiten Abimmng gleiches Versehen dem stsperger vam Zentrum aus 168 für, W da- amtliche Regie- der l'Ä rn schaler das bei seiner 8SÄ *;3R V d« ®«ni« nacn seinen mit d'pl°- Z? Schließlich wurde * 9ä »«w * . '“ä bt«tfc $01; * T11 h a l rund d?r Auk^' li-t;on5'e SIl0’Un9 len, we-5'^ ®An« “® wetbeit. £** »«ftMIt'j § , sicher: Alle h;. d« j Lcnnl marichierten. ?Ülcw darf mQtt , atjuni^en. & L eJt um die Ehre^ ^den Platz unge- der $5.!et ju, ‘. MM ziehen, tedl.unternimmt, ist md lern Nausen um jungst am pj um Mbet.aijung. $an e’ derzweiseln, wollte ouverlicht der Parole ^^■n6ut9 Oegen «c wir vermögen mit >t au. Gelingen einer ürektor Ternburg hat Kamps gesührt wttden ntliche Gewissen, kaum zu Erwartende re Konsequenzen lldcmokratie ist ng und der ganzen Vs zu wagen. DaS iben. Tie bür gerben Denkzettel er- dic Sozialdemokratie geben. »il aet 5t. >**.>•• L.L-hmey«- 1 .120.0» hfitw- • . ... 70 cbletftndel^es ' . 139 ? ier ' «n.lO ■ - ;3.00 die nfl«kBftllk • - 8\10 £& .:: >° iwliusn l 011io. 119.60 Dore- °na . * ieot»b? ' . - ' ' Sb99 5ß3> ■ abe p.er^* '. Gießener Anzeigers vom 13. Dezernbev <906 108— 4 Oest.-Ung. 6136.1873/74 i.G. 100 Staats-Anleihen. 90.10 3»/t bn. v. 1899 L do. do. Ti Preußische ConlolS do. i. do. von 1^9. n. 94 1907 unk. b. 100. do. (SahMb? fis.i. ®. Vorarlberg 4 do. LondeSfu'tiir-Rente Lire E.^.Anl. . . do 1DL3O 4 37, Bremer St-Anl. v. 1««8, 92, 99 ti. 1903 nnf. b. 500 r. 18‘'6 nnk. 1912 do. do. M Eicil'anische steuerfr. i. ®. v. 18Q9 4059 r i. ®. v. 1891 do. 20!3r Ko^endag. v. 19^1 nnf. 1011 Hyv. Tiann’ieim nnf. b. 190? . Sd.'.'O 100.90 3 ICO 41 oar. Bdfr. Hyp. (fiöfn) S. 1 nnf. b. 1904 77.50 1908° b. 77.75 101 v. 1888 b. NttSlAndlfche. do. i. Boden Str. S. 53 it. 54 nnf. b. 1906 I. Europäische. 4 bis incl. Ser. 52 do. 100 50 102.70 4'1, Bo>nien n. Hercegoti. v. 1902 nnf. 1913 Str M. do. do. Bnloor. Tab. ?(nf. n. 1^02 i. (55. 17„ Griech. E.-B. v. 1890 9ener»k. 131 50 Lire 100. 66 10 i. ®. do. ba 100 3t B.fi Stande'berrlidie Anleihen. M. nnd Communal- (conti.) Provinvlnl. Obligationen. Crf». E.-B. SHhcin. Hnp.-Bonf v. M. lOriO Schaffbaus. Bankver. . 395.50 Südd. Bodenkredit-Banf . M. 60^ 83.50 do. do. Lstr. Ultimo 7 8r. Industrie-Aktien Lstr. Pfandbriefe 4 Mainz do. do. Frf., Hyv.-Bf. Ser. 14 1910 u. 17 nnf. Ser. unt. b. 1905 101 Eisenbahn-Prioritäten Inländische. Komuumal Scr. 1 uflf. 1910 4 UIEunt. b. 1905 do. S. 27,37,39 u. 42 unt. 1905 ti. 1901 nntilqb. b. 1908 do. 31/, do. 1899-1901 4 Nürnberg unt. b. 1913 1902 unt. b. 1913 a. b. 1908 unf. 41/, Offenbach b. 1906 unt. L Hambg.Hyp-.Bk. 1905 . 400 CtfL Süd (Lomb ) fif. i. fo. Fr- Ser 331.350 unt. b. 1913 abgest. . i» do. do. ti. ti. 4 37, i. P- i. G. 4 37, do. do. do. do. do. vo. DO. 500 500 101.50 8275 3 3 4 3’/. do. do. v. 91 v. 97 do. do. do. bo. do. do. do. do. 4 5 4 4 4 4 4 4 5 4 27, 27, do. do. do. do. do. do. do. do. S. G. G G. G. Bf! W Sfr. 5. ff Kr. 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 37, 3 nnf. nnf. nnf. b. 1901 b. 1902 b. 1908 Neich-banf A-ranffnrttr 4 4 4 4 4 do. do. do. do. do. 158.40 201.80 134.30 179- 118 80 4 4 do. do. do. do. 91.20 1-5.20 100 90 96.70 4 4 4 4 4 5 5 3 104.70 101 80 96.80 3 47, v. 1901 ti. 1883 95.3 101.3 4 4 4 4 4 4 do. do. 16 18 20 99.50 9 *.7u 291 173. 4 4 4 t 3V, 3 4 4 3 5 1909 19'1 1913 1905 1907 41.20 184— 464.25 157.30 231.50 17. 4 27,. M. ö.fl- t 4 4 Traq-Tur v. 1896 Naab-Oed.-Ebeni. ffi. M. M. (S. G. G. 4 37, 1 :U 96.50 9Ö.9U 85— 78.50 do. do. Lelete Dir ‘■.15 87, 57, 0 i. <*. ti. 1c03 i. (*. n. 1891 n. 1«94 . . n. 1898 . . 3. fl. 200 ö. fl. 200 ö. fl. 200 . M. 600 . s. fl, 350 ti. T’Ol ti. 1894 ti. 1905 ti. 1002 unf. b. 1907 ti. 1903 unf. b. 1908 ti. 1897 100— 100— 100— 100.60 101.20 95— 95.— 95.— 96.— 100— 93.— 100.60 ß 5 47, 4 37, 3 Allen u. 1899 unt. b. 1912 . As'baffenburq ti. 188^ . . . AnqSbura v. 1901 nnf. b. 1908 Badend einten (Helen) .... 37, 3*/, H 3 8h,65 96.5 do. do. nnifiücrte prwil. . . garantierte M. STr" 12, 13 . . . 15 unf. b. 1906 19 .... Kr.1100 ö. fl. 200 ö. fl. 260 M. 1200 Tlr. 200 Heidelberg do. do. IX Em. v. 1885 (Eraäuig«.-N.) u. 1895 fif. i. 211.39 236 — 123.80 243.75 153.25 182.60 160— 376— 125.60 100— 101.25 102 — 102.90 ICH».— 102 — 162.80 99,80 95.40 96- 87.51 Bank-Aktien. . . M. 10^0/300 " Ser. 2 Ser. 5 Ser. 6 Ser. 7 Ser. 3 Ser. 4 1O'\— 100.— 100.20 1(0.50 10l.nO 98.10 98.9) 93.90 94— 95.60 1 0— 100— 94.60 94.50 96— 100 30 100.30 100.80 101— 93 75 86.20 9x.6O 101 50 66.90 Fr. M. do. do. Eose. . Tlr. 100 . Tlr. 1°0 . ö. ff. 1 8 4 4 6 509 500 500 500 ö.fl STr. M. Fr. PC. Lstr. 1903 1879 1900 9 ■‘.80 98.80 106.40 96.40 67.20 Argent. inn. Cl.-Anl. ti. 1887 ti. 1881 cono. d. 18«8 cono. ti. 1895 . . v. 1898 . . '7, Hest. Provinz Öber^esten VI. do. do. Etarteubnrg . 116.90 35.75 115.50 . 15. - 39 25 G. 1000/2000 1000 57, Darmst. abg. v. 79 Lit. P n. °1 Lit. A n.V 47. Oeft. Silber-Nfnte 47, 37, Furich 6 Stabt 1 Vi bo. Rtiäsan-KoSlow firurrfr. gar bo. UralSf firn-rfr. aar 404/2020 bo. bo. "7 firurrfr. aar. Warf ^.-Wien. st fr gar. 2020/1040 Wladlkawf. 95 st fr. gar. 408/2010 Anatolischr i. M 20107 bo. i. G. (■=-. II Ergnt.i 2040 cons. äußere ti. 1899 steuerfr. Lstr. conf. innere Pes. bo. , L ®. bo. E.V. 71 u G. bo. unf. b. 1907 Ser. 69.82 unf. b. *1904 Kommunal Ilngar.-Galizische . fif. i. S BreSl. TtSfontobanf Mf. 600/1200 Commerz, u. Disfonto-Banf . . Darmstädter Bank . . M. 1000 (Bankf.Handeln Fudufirie) Deutsche Bf. S.I-VII M. 600/1200 Efielt.-n. Vechselb. Tlr. 100 3^/, Hambg. Hyp.-Bf. Ser. 1—190 unt. b. 1905 Ser. 301-310 unt.b. 1908 i. G. firurrfr. . ■ öff.G 37, bo. 3 bo. Crfi.»nnq.Staa«b Cefi.5iibb./9ouib Ccfi. Nordwest A do. B . '^aab'Cbcnb. . . —Oest.-llng. Bant . . I iDest.-Länbcrbant . . I r-'efi -Krcdit-Anfialt. . I Pfälzische Baut . . . 1UU,DU I Prenß. Bodrnfreditbant bo. bo. bo. bo. Rudolf . . "ayr. Bant f. H. 11. I. M, 1000 bo. Huv.- u. Wcchseldf. f. ff. 500 Berliner HandelSg. . M. 500/1000 Hyn.-Bk. Lit. A M. 1000 do. Lit. B M. 1000 — — do. Hyv.-Kreb-B. M. 600/1200 — — Mitteld. Bdfr. (Greiz) Au. B.M.1000 9».20 Mitteldsche. Krebiib. . M. 300/1200 100.50 s. Dtschl. S. I V M.300/1200 • I Nürnberger Bant . . . M. 1000 ■ I Nürnbera. BcreniSbf. M. 300/1200 Kommunal i. G. . do. P. . v. 1898 unf Invest-Anl. . bo. ti. 1902 firurrfr. Eold-^nl. ti. 1Qr*4 firurrfr. . do. ti. 1896 steuerfr. . Salonigue-Eonstant. do. SDionafiir Tsfeubiirg-Büdiugen . . fsts-nb.u. Büb -Birstein v. 1887 bo. -Wächtersbach ti. 18S1 37, Bamberg v. 18«R .... 37, Berlin ti. 1886 92 . . . . 1 Bingen v. 1°01 unf. b. 1906 3 bo. bo. Badische Anleihe ti. 1901 unf. 1909 JCO. 50 96.50 75.7- 93.30 93.30 bo. 9« unf. 1909 fHr. aar. bo. 1901 uncti.b. 1915fif.a. Sfidmest stfr. aar. 408/2040 bo. S. 28, 30, 32 11. 33 (tilgb.) bo. S. 29 unt. b. 1906 . . . do. S. 45 (tilgb.) Landw. ffirebitbanf Lit. D-J . . . bo. Lit. N-P —— I 37,111m ti. 1905 —— I 4 Wiesbaden v. l°00 unf. b. 87.10 t —— 4 MoSlaii Srr. '.0.33 unt. 105 10 3e*|n Neavel staatl. aar. . . —.— I 1 Sroef'olm ti. 1880 . . . do. v. 1902 unf. b. 1910 bo ti. IW'6 E.-B -Anl unf. b. 1906 . . E.-B. u. Alla. Anl 41/ (Nr'. Heu fei Hg.ti. ^onn r.L> 5v 84 4 1 Fürst!. SolmS-BranMels v 1880 . 37 bo. do. v. 1886 . >7’ (Vtäfi. SolmS-Lanbach abgest. . . 37, Fürst!. SolmS-Li f' 37, Gräff. SolmS-stködelbeim . . . . — - -- Wittgruficiu-Ho^ensteiii . . Bank für handel und Industrie veyosttenlafle S!es>en. _ 47, Javaner Ser. II v. 1905 bo. ti. 1905 Mexif. amort innere Ser. I—IV . Pel. Fraiifen-Allre, garant. ti. Franffiirt Frantf. Hof r. 105 Nene Boben r. 102 do. bo. r. 101 3'1, Karlsruhe 37, bo. R dv. 37, do. v. 1905 37, Offenburg v. 1898 unf. b. 1904 4 Pforzheim v. 1899 unf. b. 1904 unt. b. 1906 . bo. bo. Franz-Ios. Kaschait-r-brb. bo. do. do. bo. 97 » U iiU.fi • 52.6 1U2.ÖÜ Würzburg v. 1y99 unt. b. 1910 ---- * ' 1910 ti. 1901 unt. b. 1907 ti. 18<7/89 . . . ti. 1896 unf. b. 1901 ti. 1903 unf. b. 1911 47, Mecflb. Hstv. u. Dbt. Ser. I verl. & 12 96.29 31/, bo. bo. Ser. 3 abgest. . . • • • 100 60 37, bo. bo. Ser. 2 u 3 unt b. 19Oo . 96— 4 Meininger Hyv.-Df- Ser. 2 ... - 9>— 4 bo. do. Ser. 6 . . - - • 102.25 4 bo. bo. Ser. 7 unt. b. 1906 . Ml — . 4 do. bo. Ser. 8 unt. b. 1911 . — 4 do. bo. Ser. 9..... — . — 37. bo. bo. abgest. . t . . . 37, do. unf. 6. 1905 u. b. Derl. nmtschb. —.— 37, bo. unf. b. 1907 ....... —.— 37, bo. Ser. 10........ — 4 Preust. Hypothefen-Aft.-Df. > , abg 101 — 37, bo. bo. 1 95— 4 do. Htiv.P. ^f.4°/,gar.v.d.G.b.l9O4 - - 37, bo. bo. ho......... 4 do. Pfdbr. Bf. S 18 unf. b. 1908 . e— . —• 4 do. bo. S. 19 unf. b. 1909. — _ — 4 do. do. S. 22 unf. b. 1912 . . ------------------ 4 bo. bo. S 25 unf. b. 1914 . — — 4 bo. bo. S. 27 unf. b. 1915 . 1 » 31' bo. bo. ©. 23 unf. b. 1912. 37« bo. bo. ©. 26 unf. b. T>14 . ,3*r bo. bo. E. 17 unf. b. 190"' . 94 - 37, do. do. S. 18 unf. b. 1908 . —-,-- 31/* do. do. S. 24 unf. b. 1912 . 99.- fratthhnler götlf 2lschaff.Masch.Pap 171.5' yerliuer ^örse. BliesenbachBergw. _ _ 2; eue Boden A. G. 135— Bochumer Guß . 100.20 Brauerei Binding 230 - BuderuS Eilen . 100.90 „ Henninger . 16— Toncordia Bergb. 100.40 „ do. Pr.Akt. 158 71 £t. Lnxemb. Bgm. 101.80 „ Kempff . . 186— Lleftr.Lichtu Kraft 95.10 N Mainzer Aft. 269.9t Eschweiler Bergw. 95.1 „ zRettenmetjer 131.- Fa<;on 'Dtannftabt 96.40 „ 2tern(Cberr.) 229.5' Kelsenfirch. Brgw. 98.50 „ Wetg er . . Zements. Karlstadt 190.3t 140.8t Harpener „ Halver Eisenw. . 100.— E^em.Bad Anilin 494 9(.’ Hemmoor Zement — — „ Blein.Silb.Br 14 '— Hibernia Bergw. 100.20 „ GneSh. Sleltr. 259 6 Hör der Borz.Bgw. 10.1.40 „ Albert . . . 404.21 Hösch. Eisenw. 101.'- 0 Tt. All. Telegraph 128 — Humdold Masch. . 100.40 Eleftr. 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