Erstes Blatt Donnerstag 21. Juni 1906 Ale heutige Mummer umfaßt 8 Seiten. wohlgemeinten Rat rechnen können trotz des Undankes, zur be- Um im 156. Jahrgang geht, 700 000 Kosaken zur Unterdrückung der revolutionären Bewegung zu mobilisieren. oder Verkleinerung der der Verkaufspreise Ausland. Dronthcirn, 20. Juni. Des Königs Einzug Krönung in Dcontheiin war von schönstem Wetter günstigt. Eine Anzahl Dampfer fuhr ihm entgegen. 6 Uhr verkündeten Salutschüsse „HeimdalS" Ankunft mit Dem Deutschland in Algeciras von Rußland gelohnt worden ist, ein Zwischenfall, an dem den Zaren die Schuld wc>l nur zum geringen Teil trifft. Man weiß ja, daß der frühere Minister Graf Lambsdorff mächtige Gönner bei Hofe hatte, die den Deutschen nicht eben wohlwollten. Sehr bezeichnend für die Selbstherrlichkeit des Grafen Lambsdorff sind auch die sensationellen Enthüllungen des früheren französischen Kriegsministers Andrö über daß kecke Auftreten des russischen Militärattaches Grafen Murawiew. Andrö erzählt, daß er bald nach seinem Amtsantritt die anti-repu- blikanisch gesinnten Generalstabsoffiziere des Kriegsministeriums durch republikanische ersetzt hatte. Kaum war diese Maßregel bekannt geworden, als Oberst Murawiew bei ihm erschien und in anmaßendem Tone erklärte, daß er in seiner Eigenschaft als Vertreter einer verbündeten Macht ihn ersuchen müsse, seine Entscheidung zurückzuziehen. „In mir," so schreibt Andrs, „kochte der Zorn auf. „Mein Hqrr," erwiderte ich, „ich empfange nur vorn französischen Parlament Beiehle." Hierauf rief Murawlew: „Unter diesen Umständen, Herr Minister, muß ich Ihnen sagen, daß Sie gegen d i e Allianz verstoßen." Schon wollte ich derb werden, aber ich besann mich jedoch. Es konnte ja in dem mir unbekannten Allianzvertrag eine Klausel, betreffend die Zusammensetzung der beiderseitigen Generalstäbe, enthalten sein, und, meinen Zorn be° meisternd, erklärte ich: „Genug davon, diese Unterredung kann nur durch Vermittlung des Ministers des Aeußern fortgesetzt werden. Wollen Sie sich entfernen!" Ich begab mich zu Waldeck- Nousseati, welcher sagte: „Das ist abermals ein Streich Ihrer ©encralftabslente, welche sich hinter Murawiew gesteckt haben. Beruhigen Sie sich, im Allianzvertrage steht mchls derartiges. Wenii dies der Fall wäre, bliebe ich nicht Ministerpräsident. Wir sind Herren in unserem Hause, gehen Sie zu Delca ss s, er wird da Ordnung schaffen." Delcassä bestätigte zwar die Erklärung Waldeck-Rousseaus, aber er war sichtlich unangenehm berührt. Er meinte, es wäre bester geivesen, wenn diese Geschichte verinieden worden wäre. Man dürfe memani) vor den Kopf stoßen. Gleichwohl veranlaßte Delcassö alsbald die A b b e r n f u ii g Mura- iviews, welcher durch Oberst Lazarew, einen klugen, diskreten Diplomaten, ersetzt wurde." Delcassö könnte wohl noch mehr erzählen von den tyrannischen Gelüsten deS Alliierten, wurde doch er selber einmal der Balkanpolitik wegen vom Grafen Lambsdorff öffentlich zur Ordnung gerufen. Gläser. München, 20. Juni. Die Stellung deS Ministers deS Innern, Grafen Feilitzsch, ist bedroht. Der Minister hatte nach einer langen liberalen Vergangenheit Frieden mit dem Zcntrtim gemacht. Jetzt wird er vom Zcntrums-Ab- geordn. Dr. Heim angegriffen, der ihm vorwirft, er habe eine Deputation von Apothekern vor Verhandlungen mit den Abgeordneten ausdrücklich gewarnt. Die „Ai. N. 91." bestätigen die Behauptung Dr. Heims, die Sozialisten und die Liberalen greifen die Regierung ebenfalls heftig an und erklären, die Sache muffe im Parlament aufgeklärt werden. Dr. Heim sei bereit, seine Vehaupttmg außerhalb der Kammer ztt wiederholen, um den Minister zur Klage zu zwingen. als Bürgermeister von Fentsch kürzlich niedergelegt hat, in allernächster Zeit seinen Wohnort nach Frankreich, und zwar nach 9iancy verlegen. Hoffentlich, so bemerkt das Blatt dazu, zieht Msrot daraus rechtzeitig die selbstverständliche Konsequenz, sein ReichstagSmandat niederzulegen, was wohl auf keiner Seite bedauert würde. Denn Mörot ist der deutschen Sprache kaum mächtig und hat zu den ärgsten Schwänzern unter den Reichstagsabgeordneten gehört. In seinem Wahlkreis würde es im Falle einer Neuwahl zu einem sehr interessanten Kampf zwischen dem lothringer „Bloc" und dem Zentrum kommen, das seit einiger Zeit in Lothringen eine sehr energische und, wie es scheint, auch recht erfolgreiche Agitationskampagne entwickelt. Uebrigcns hieß es schon kürzlich, Mörot beabsichtige, sein Mandat niederzulegen. Essen, 20. Juni. Der 33. deutsche Gastwirtetag hat in seiner heutigen Tagung bezüglich der Brausteuer- erhöhung folgenden Beschluß gefaßt: Der deutsche Gastwirtetag erklärt sich in der Erwägung, daß es den deutschen Gastwirten nicht möglich ist, die in Kraft tretende Braust e u e r - E r h ö h u n g zu tragen, für eine Erhöhung Nr. 143 Erscheint täglich außer Sonntags. Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem hessischen Landwirt die Lietzener Familien, blätter rnermal in bet Woche beigelegt Rotationsdruck u. Verlag der Brühl'fchen Univers.-Buch-u. Steindruckerei. 9t Lange. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul st raße 7. Redaktion e±gä) 113 Verlag u.Exped.e^Atzi Adresse für Depeschen: Anzeiger Gießen. Deutsches Reich. Berlin, 20. Juni. Ter Kaiser traf heute an Bord deS Kreuzers „Leipzig" in Brunsbüttelkoog ein und fuhr sofort durch den Kanal nach Kiel weiter, wo er um 4y2 Uhr eintraf. — Die Ka iserflotille verläßt in diesem Jahr ungewöhnlich früh die heimischen Gewässer und dampft nach Kopernik zwischen Stavanger und Bergen. Dort will der Kaiser am 4. Juli sein. Er geht über Drontheim bis nach Tromsö hinauf. Die aktive Schlachtflotte folgt am 15. Juli und besucht mehrere norwegische Häfen. Somit wird der Kaiser mit der Flotte zusammentreffen. — Wie man der „Disch. Tgsztg." mitteilt, wird der lothringische Reichstagsabg. Mörot, der sein Amt Kaiser Wilhelr^ und Zar MKolaus. Wir lesen heute in der „Nationalztg.": Gegenüber den Blättermeldungen, wonach Kaiser Wilhelm demnächst in den russischen Gewässern Finnlands mit dem Kaiser Don Rußland Zusammentreffen würde, ist bereits daraus hingewiesen roorben/ daß auch geographische Erwägungen eine solche Eventualität ausgeschlossen erscheinen lassen mußten. Begibt sich doch der deutsche Kaiser noch 9torrocgen, wo er zugleich dem König Haakon -en ersten oifiziellen Besuch abftatten wird, weshalb,eine Begegnu j mit dem Zaren aus Anlaß einer solchen Fahrt nicht in den russischen Gewässern sich vollziehen kann. Andererseits darf aber mit der Möglichkeit gerechnet werden, daß 5t PM er Nikolaus II. dein deutschen Kaiser den von diesem im Doi) sahre abgestatteten Besucherwidern könnte. Bet dieser Erw'de-cung wird jedoch jedenfalls vorausgesetzt, daß der Zar sich auf d e u ts ch es G e b i e t begeben würde, wobei auch deutsche Ostseehäfen in Betracht fommen könnten. Die Erwiderung des kaiserlichen Besuches mag ursprünglich bereits für dieses Jahr in Aussicht genommen worden jein. Es entsteht nun Oie Frage, ob die inneren Verhältnisse Rußlands neuerdings eine Auslandsreise des Zaren wahrscheinlich machen. Und ein anderes Berliner Blatt bringt folgende, bestimmte: lautende Meldung: Zrotj aller Dementis erhält sich, wie aus Kiel geschrieben wird, in ? n'tigen Marinekreisen das Gerücht, daß Kaiser Wilhelm rnfb der Zar Ende Juli auf See z u s a m m e n t r e f f e n werden. Do' .ussichtlich werde bei dieser Zusammenkunft die aktive S c. I a • ) tf l o 11 e ju g e g e n sein, welche zu dieser Zeit in dem initiieren Teil der Ostsee Manöver abhalten soll. Die Tauer des Zus.mmenseins der beiden Dionarchen werde mehrere Tage bcti gen. Der Zar werde unseren Manöver» bei Rügen b e iro o h n e n. Unmöglich erscheint uns eine Reise deS Zaren nach Deutschland zur Betrachtung unserer geordneten Zustände und zum wiederholten Austausch der Meinungen über moderne Slaatseinrichtungen nicht. Die Wahrheit über die innere Lage Rußlands wird dem Zaren wahrscheinlich von allen Seiten vorenthalten, weil bei Hofe die verschiedenartigsten Einflüsse gegeneinander streiten. Der Zar mag sich sagen, daß das richtige Augenmaß für die Begebenheiten in Rußland nur im Ausland zu finden ist, ebenso natürlich die Geneigtheit, die Dinge beim richtigen 91amen zu nennen. Und wie ihm im vorigen Jahre in den finnischen Schären deutscherseits „reiner Wein eingeschänkt" worden sein sofl, so würde er wohl auch diesmal auf klipp und klares Urteil, auf Besuch deutscher Dedakteure in England. Am Dienstag haben sich in Bremerhaven an Bord des Schnelldampfers „Kronprinz Wilhelm", den der Lloyd zur Verfügung gestellt, eine Anzahl deutscher Redakteure und Schriftsteller, Vertreter zumeist politischer Blätter des Reichs, nach England eingeschifft. Sie leisten einer Einladung des Anglo-Eerman Friendship Committee Folge, an dessen Spitze als Ehrenpräsident der Herzog von Argyll, der Schwager König Eduards, als Präsident Lord Avebury und als Ebrensekretär Francis Wm. Fox stehen. Den Zweck deses Buchs, zu dem die erste Anregung vor einigen Monaten von dem bekannten Zeitungsmann W. T. Stead ausgegangen war, erläutert am besten das Einladungsschreiben, das im vorigen Monat an eine Anzahl Vertreter der deutschen Presse ergangen ist. Da heißt es: Das cnglifcMKUtidjc Freuudschaftskomitee, von dem Wunsche beseelt, die Herstellung freundschaftlicher Bezieh- n n g e ii zwischen England und Deutschland zu fördern, ist zu der ErkennMis gelangt, daß dieses Ziel sich am besten durch persönlichen freundschaftlichen Verkehr zwischen den beiden Völkern erreichen ließe. Die Erörterung politischer Fragen würde weit weniger leicht zu Bitterkreiten führen, wenn die Disputanten einander als Mitmenschen kennten, mit denen sie in angenehmem geselligem Verkehr gestanden haben. Wir gestatten uns daher die höfliche Ditte, uns durch gütige Annahme unserer herzlichen Einladung zu beehren, eine Woche mit uns als unsere Gäste in London verbringen zu wollen. Der Besuch soll Ihnen keinerlei Verpflichtung irgendwelcl-er Art auferlegen, und es soll die Annahme der Einladung keine politische Bedeutung haben; es soll einzig ein rein freundschaftlicher, geselliger Besuch sein, gelegentlich dessen wir Ihnen das Beste, was wir in England haben, vor- zusühren und zugleich das Vergnügen zu haben wünschen, Ihre persönliche Bekanntschaft, oder, wenn das nicht möglich wäre, diejenige Ihres Vertreters zu machen. In der englischen Hafenstadt Southampton wurde am Mittwoch den Redakteuren ein glänzender EmpfanZ bereitet. Der Bürgermeister, die Stadträte und §he- r i f s waren in Amtstracht erschienen und begrüßten die Gäste an Bord. Der Bürgermeister sprach die Hoffnung aus, daß der Besuch der deutschen Journalisten die guten Beziehungen zwischen der Presse beider Länder fördern möge. Redakteur Fit- g er-Bremen und Dr. Barth, der bekannte Leiter der soziallib. Wochenschrift „Nation", antworteten im Namen der deutsctien Presse. Dann sprachen der Präsident der Handelskammer, der Obmann der Presse von Southampton und der Direktor der Ostbahn herzliche Worte der Begrüßung, in denen sie dem Wunsche für ein gutes Eftivernehmen mit Deutschland Ausdruck gaben. Nach dem Empfang folgte eine Rundfahrt durch die Stadt. Bei dem Frühstück zu Ehren der Vertreter der deutschen Presse brachte der Präsident der Südwestbahn, Sir CharlesScotter, der den Vorsitz führte, einen Trinksprucb auf König Eduard und Kaiser Wilhelm aus. Der enthusiastisch ausgenommen wurde. Er hob die Bedeutung des Eintreffens der Gäste hervor, und drückte die zuversichtliche Hoffnung aus, daß die (^Wartungen des englisch-deutschen Freundschaftsausschusses voll und ganz verwirklicht würden und daß ein besseres Verständnis und Freundschaft zwischen den beiden großen Nationeit Platz greife. Um 3 Uhr nachmittags setzten die Vertreter der dcutsck-en Presse die Reise nach London fort. In der englischen Hauptstadt trafen sie um 4y2 Uhr ein, wohnten am Abend im 5)is Majestys Theatre der Vorstellung bei und nahmen dann an einem von dem Direktor des Theaters, Beerbohm-Tree, veranstalteten Essen teil. Der „Vorwärts" teilt mit, daß auch die bekannte sozialistische Schriftstellerin Lilli Braun die Reise mitmacht und bemerkt dazu: lieber den persönlichen Geschmack läßt sich bekanntlich nicht streiten und am wenigsten mit der Frau Heinr. Brauns nach dem Dresdener Parteitage und dem Harden-Tcchtelmechtelchen. Aber die Partei hat das Recht zu verlangen, daß Leute, die sich zu ihr rechnen, mit ihrem persönlichen Geschmack wenigstens in öffentlichen Veranstaltungen nicht dem elementaren Parteigefühl ins Gesicht schlagen. Das aber geschieht, wenn sich Parteigenossen öffentlich bei politischen Anlässen Arm in Arm mit Leuten vom Schlage der Liman, Kronsbein und ähnlichem Gelichter der bürgerlichen Presse zeigen. Das darf sich die Partei verbitten. Dr. Liman ist bekanntlich der Berliner Vertreter und Chefredakteur der alldeutschen „Lpz. Nachr.", einer der intelligentesten, gebildetsten und geistreichsten deutschen Journalisten, ein eleganter Leitartikler, dessen Tonart sich der „Vorwärts" besser zum Muster nehmen sollte, als ihn, dessen politische Richtung übrigens auch wir keineswegs billigen, auf solche Weise anzupöbeln. Dr. Kronsbein ist der Chefredakteur der freikonserv. „Post", ein überaus fleißiger und ehrenwerter Mann, der erst in vorgerückten Jahren an einer deutschen Universität sich den Doktorgrad erwarb und der ebenso wie Dr. Liman nur eine Ehre darin sehen kann, wenn seine Schuhe von den neuen „Vorwärts"-Menschen besudelt werden. Darf man auch den Wert der Englandreise deuffcher Journalisten nicht überschätzen, so zeigt die von England ausgehende Einladung doch, daß man dort wenigstens in einem Teil der Bevölkerung aufrichtig bestrebt ist, ein einträgliches Verhältnis zwischen England und Deutschland herbeizuführen. Einem derartigen Verhalten gegenüber wird kein Vernünftiger sich ablehnend verhalten und es ist darum erfreulich, daß auch Personen die Einladung angenommen haben, die bisher überdies feinen englandfreundlichen oder keinen deutschnationalen Standpunkt vertraten, indem sie dadurch den Beweis liefern wollen, daß auch sie bereit seien zur Herbeiführung leidlicher internationaler Beziehungen. Freilich darf man englischerseits nicht verlangen, daß ÄggW A __ _ YezngSpret-r W monatllck>7bM. viertel- Gletzener Anzeiger» General-Anzeiger Amts- und Anzetgeblatt für den Kreis Gießen MW __________________ _____ »eigenteil: Hans Beck. inneren Hafen. Zuerst ging das lokale Empfangskomitee an Bord; dann begab sich daS Königspaar in den Pavillon, wo es alle Anwesenden herzlich begrüßte. Besonders lange unterhielt sich der König mit dem deutschen Gesandten Dr. Stübel. Augenscheinlich waren er und seine Gemahlin durch den herzlichen Empfang sehr gerührt. Im Wagen setzten sie bann den Kronprinzen zwischen sich und im Triumphzug ging es durch die Straßen. London, 20. Juni. Eine Gruppe von Frauen begab sich gestern Abend vor die Wohnung des Finanzministers, um für das Wahlrecht der Frauen zu manifestieren. Der Minister entging den Frauen, die ihn unbedingt sprechen wollten, durch eine Hinter! ü r. Die Giihrung in Rußland. Der ruff. „Regierungsbote" veröffentlicht ein Telegramm des Prokucators von Wilna an den Justizminister, wonach der Prokurator von Gradnow meldet, daß ivährend der Unruhen in Bjelostok das Militär aus den Häusern von Revolutionären beschossen wurde. In einem Krankenhaus fand der Prokurator vier Tote und sieben Verwundete, die mitten in der orthodoxen Prozession von Bomben und Schüssen getroffen waren. Bei dem Eindringen in zwei Häuser, au5 denen auf die Feuerwehrleute geschossen wurde, und in denen Patronen explodierten, fanden die Truppen neun getötete Juden. Das Verkehrsministerium trifft Vorbeugungsmaß- nahinen zur Verhütung des Ausbruches eines allgemeinen Eisenbahner st reifes, dessen Anfänge in der Lust liegen. Unter den Eisenbahnern tritt eine hohe Erregung und Unzufriedenheit zutage, meü die Regierung keines iljrer Versprechen gehalten har. Die Regierung stellt für den Fall des Ausbruches eines Bahnstreikes in Petersburg und Moskau mehrere Panzerzüge bereit. Auch sind auf allen Stationen des Petersburger Bahnknotens kleine Abteilungen von Gardetruppen postiert, welche beim Ausbruch des Streiks sofort rücksichtslos vorzugehen haben. Der nach Bjelostok entsandte Dumaaba. Jakobsohn telegraphierte an den Abg. Winawer, die Bjelostoker Stadt- verordnetenversainmlung habe einstimmig die Abwesenheit jeglichen Nationalhasses in der Stadt, das Borliegen einer Provokation beim Beginn der Metzeleien, sowie die Mitwirkung von Polizei und Militär beim Morden und Plündern konstatiert. Alle Nachrichten über Beschießung verschiedener Häuser durch Revolutionäre und Juden, sowie über den angeblichen lieber falt der Juden auf die Christen seien erlogen. Aus Petersburg wird telegraphiert, in Kronstadt werde heftig gefeuert. Matrosen rotten sich auf der Straße zusammen und halten Versammlungen ab. Niemand wird in die Stadt hinein gelassen. Die Ursache der Meuterei ist unbekannt. Es werden scharfe Maßregeln getroffen, um die Ausbreitung des Aufstandes zu verhindern. In Sosnowice erschossen Sozialisten wegen Verräterei ihren früheren Genossen Kerudschewski, welcher nach Unterschlagung von Parteigeldern in Warschau Polizeispitzel geworden war. „Daily Telegraph" meldet aus Petersburg, daß der Zar einen Vorschlag des Kriegsministers erwägt, der dahin Braui - Sode ?. 1.35 w. a6 DVi — Zollfrei! — Muster an Jedermann! — Seidenfabrikt. Henneberg, Zürich und Schule. Märkte. . 209.90 . . 144.80 Tiirkenlose . . GerZchtsscrcrl. . 118.50 70.70 97.20 . 254.70 Börse, 21. Juni. Anfangskurse. vallia mit den phantastischen Blutenformen, während in . 145.00 Harpener Bergwerk. Laurahütte . . . Lombarden E. B. Nordd. Lloyd . . . Türkenlose . . . 149.25 131.40 26490 221.00 162 50 217.40 242.40 127.70 128.50 171.70 139.90 235.60 186.75 183.80 158.80 99.65 87.40 99.65 87 75 98.90 Berliner Handelsges Darmstädter Bank . . Deutsche Bank . Deutsch-Asiat. Bank Diskonto-Kommandit. . Dresdner Bank - . Kreditaktien . ... . Baltimore- und Ohio- Eisenlahn Gotthardbahn . . . Lombard Eisenbahn . Oesterr. Staatsbahn . . Prince-Henri-Eisenbahn Beichsanleihe do. Konsols . . do. . . Hessen . . . Oberhessen Elektriz. Lahmeyer . . . Elektriz. Schnckert . . . Esch weil er Bergwerk . . Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg - Amerik. Paketf. Harpener Bergwerk. . . Laurahütte Nordd. Lloyd . . . • • Obeischles. Eisen-Industrie infolge der Hitze hervorgerufen war. Das Mädchen wurde dein Maison de Contö zugeführt.—In B n r g l e n g en f el d in der Oberpfalz attackierte der vom Schöffengericht wegen Rauferei zu längerer Freiheitsstrafe verurteilte Magner Schaller den O b e r a m t s r i ch t e r Burgartz in dessen Wohnung rind ver- letzte ibn schwer mit Stock und Messer. Tie Nachbarn und Gen- darnrerie rnriirteir den Rasenden in bc^tmem Knnwf überwältiaen. und Industrie. Giessen. Frankfurter Börse, 21. Juni, 1.15 Uhr. Haus 11 bei den Orchideen der tropischen und gemäßigten Zone Vanda, Dendrobium, Laelia, Ltanffopea usiv. blühen. Den durch künstliche Befruchtung erzeugten Hybriden ist gleichfalls ein breiterer Raum gewidmet, auch sind Importe von Cattleya aus Kolumbien erworben worden, die h-.er eingewöhnt werden. Es ist nicht möglich, alle schönen und interessanten Pflanzen namhaft zu machen, die sich uns auf dem Rundgang durch die neuen Häuser überall darbieten. Nur noch das Wasserpflanzenhaus sei erwähnt, das viele * Kleine Tages chronik In Wahnsin n verfiel am 15. d. M. plöt;lieb das Dienstmädchen Auguste 11. in Steg- 1 i tz bei Berliii. Tie Bedauernswerte fing plötzlich auf der Straße an zu toben, und ein Arzt stellte Versolgungswahnsinu fest, der . 161.40 . 139.70 . 235.70 . 84.30 . 159.00 Beachtung findet und in der Jahreszeit entsprechender vorzüglicher Form ist; ferner die Kakteen, deren an den Wänden rankende großblumige Arten der Gattung Cereus bereits Knospen eingesetzt haben. Auch des Rosengartens sei gedacht, wo der Blumenfreund jetzt ein reichhaltiges Sortiment in Blüte findet. ** Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. In Anqersbach feierte die Spar- und Darlehuskasfe das Fest ihres 25jäbrigen Bestehens. Zu der Feier waren der Gründer der Kasse, Geh. Regierungsrat Bi ' mann und der Generalsekretär des hessischen Verbandes, Geh. Regierungsrat Haas, erschienen. Die Kasse zählt 204 Mitglieder und die Sparkasse 504 Einleger mit 120 628 ML Spareinlagen. — Das Schliherland-Missionsfest findet am 11. Juli in Hartershausen statt. 3^°/0 3% 3^°/o 3% 3Hö/o 3^°/n Das Berechtigungswesen in Hessen. Eine Erleichterung für die Oberrealschulabiturienten die sich einer Nachprüfung an einem Realgymnasium unterziehen wollen, bringt eine vom 9. ds. datierte und am 1. Juli d. I. in Kraft tretende Großh. Verordnung. Danach kann bei solchen Abiturienten, welche die Reifeprüfung an einer Oberrealschule bestanden und hierbei im Deutschen, im Französischen und in der Mathematik wenigstens das Prädikat genügend ohne jede Einschränkung erhalten haben, wenn sie sich nachträglich der Reifeprüfung an einem Realgymnasium unterziehen wollen, diese Prüfung auf die' lateinische Sprache beschränkt Unwetter. 0 Aus dem Kreise Marburg wird uns heute ge- Altona, 21. Juni. Ein Autoinobil überfuhr den Hamburger Lederhändler Kreyl, der tätlich verletzt wurde. Leipzig, 21. Juni. Der Rat beschloß den Stadtverordneten eine Reform des Wahlrechtes auf der Grundlage des B e r u f s w a h l s y st e m s nach Chemnitzer Muster vorzuschlagen. London, 20. Juni. Dem heute Abend vom Direktor Beerbohm-Trec in der Kuppelhalle des His Mejesty-Theaters gegebenen Festmahle wohnten vierzig deutsche Preß Vertreter bei. Außerdem waren der deutsche Botschaftsrat Frhr. v. Stumm, Frhr. v. Eckard- stein, Dramendichter Pinero, der Schauspieler Irving der jüngere und andere hervorragende Persönlichkeiten aus der Welt der Litteratur und Kunst erschienen. Direktor Beerbohm hieß die Gäste in deutscher Sprache in London herzlich willkommen. Paris, 21. Juni. Der Zahlmeister des 14. Jägerregiments, der Unterschlagung von Geldern der Regi- wir in unserer Auslandspolitik fortan gewillt sein werden, snur das zu tun, was vor den Augen Albions Gnade findet. Im Gegenteil wird man drüben lernen müßen, daß Deutschland sein Recht, eine selbständige nationale Politik zu verfolgen, mit aller Entschiedenheit zur Geltung bringen wird und daß man nicht bei jeder deutschen Maßnahme eine anti- englische Spitze herauSliest. Hat doch England gelegentlich des jüngsten egyptischen Konfliktes zur Genüge gesehen, wie Deutschland den Sultan zur Nachgiebigkeit bestimmte, während .man, wenn man gewollt hätte, England leicht hätte Hinder- uisse in den Weg legen können. Vielleicht darf mau erwarten, daß der Besuch der deutschen Pressevertreter dazu beitragen wird, daß eine Periode der beiderseitigen gerechten Würdigung beginnt. . 217.25 . 242.50 . 34.70 . 34 60 . 145.10 . 151.50 100.30 100.60 95.00 105.00 69.80 70.45 88.25 94.90 95.90 mentskasse beschuldigt, ist verhaftet worden. Ein Fähnrich desselben Regiments ist seit einigen Tagen verschwunden, ohne daß es bisher gelungen wäre, eine Spur von ihm zu entdecken. Mailand, 21. Juni. Dem ,.Corriere della Sera" zu- 'olge wurde auf dem Zentralbahnhofe in Pisa ein ge- 'ährlicher Anarchist Namens Scharamelli festgenommen, als er nach Ancona Weiterreisen wollte, wo der Besuch Viktor Emanuels am 24. d. M. stattfinden soll. Bei dem Verhafteten wurden ein geladener sechsläufiger Revolver und anarchistische Schriften, die den Königsmord von Monza verherrlichen, gefunden. Wien, 21. Juni. Reichenberger Sozialdemokraten treffen Vorbereitungen für den Generalstreik während der, Anwesenheit des Kaisers. Zunächst werden die Bäcker in den Ausstand treten. Eine von 400 Delegierten des Reichenberger Jndustriebezirkes besuchte Vertrauensmänner- Versammlung beschloß eine Resolution, in welcher die Arbeiterschaft des Bezirkes ohne Unterschied des Berufes aufgefordert wird, die Vertrauensmänner bei den Vorarbeiten für den Massenstreik zu unterstützen und sich für den Kampf bereit zu halten. Wien, 20. Juni. Jin Budgetausschuß der Österreich. Delegation besprach der Reichsminister, Frhr. v. Burian, den jüngsten Ausstand. Insbesondere tadelte er die Eininischung der Studentenschaft. Budapest, 20. Juni. Die hiesige Polizei entdeckte bet einem Händler acht Stücke des wertvollen P orzellan-, s e r v i c e s, das der dänischen K ö n i g s f a m i l i e vor zwei Jahren aus Schloß Rosenborg gestohlen tvurde. Der Händler gibt an, dieselben bei einem Händler in Berlin für 10 00 Mark gekauft zu haben. Petersburg, 21. Juni. Aus Rjasan wird gemeldet, daß das dort stationierte Infanterieregiment gemeutert habe. Ein Offizier soll getötet, mehrere sollen verwund! sein. In der Stadt herrscht große Verwirrung und Bestürzung. Juden fliehen. Moskau, 21. Juni. Wegen neuer Unruhen längs der Eisenbahn Rybinsk-Bologoje, einer Zweiglinie der Hauptstrecke Petersburg—Moskau, wurden die benachbarten Kreise in Kriegszustand versetzt. Gerüchtweise sollen auf der Bahnstrecke zwei Brücken in die Luft gesprengt worden sein. Kiew, 21. Juni. Der reichste Grundbesitzer in Ostrußland, Prasinski in BelajalerSkow, hat wegen des drohenden Ausbruches von Agrarunruhen eine eigene Schutzwache von mehreren hlindert Mann gebildet und aus England Maschinengewehre kommen lasten. Bjelo stock, 21. Juni. Durch Untersuchung wurde fest- gestellt, daß einzelne Wohnungen, die von Juden am Abend vor dem Ausbruch der Metzeleien verlassen worden waren, gleichfalls von Kugeln durchlöchert waren. Damit ist der Beweis erbracht, daß eine genaue Aufstellung der jüdischen Wohnungen vorhanden war. Die Metzeleien waren von beispielloser Grausamkeit. Mehr als 80 Tote 1 find bereits beerdigt und viele Leichen harren noch der Be- ' stcrttung. lieber 200 Personen wurden schwer verwundet. • Die Not ist groß, sofortige Hilfe dringend nötig. 4% Gricch. Monopol-Anl. 53.90 4% äussere Argentinier . 99.00 Telefonische Kursberichte des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für Handel 4?L Oesterr. Goldrente. . 41Ib % Oesterr. Silbenente 4?o Ungar. Goldrente . . 4% Italien. Rente . . . 3% Portugiesen Serie T 3% Portugiesen „ III 4H0,o russ.Staatsanl. 1905 4%° o japan. Staatsanleihe 4 % Conv. Türken von 1903 3% Mexikaner . . 4^°/0 Chinesen . . Aktien: Bochum Guss . . . Buderus E. W Tendenz: fest. Berliner Cauada E. B. . . . Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . Dortmunder-Union C. Dresdner Bank . . Tendenz: fest. schrieben: . Am Abend des 19. b. M. entluden sich über den Kreis 1 Marburg mehrere schwere Gewitter mit Wolkenbruch- < artigen Regengüssen. In der Gemarkung Michelbach war . der Regen so heftig, daß das Wasser in die .Häuser und Ställe cindrang und verschiedentlich Schweine und Ziegen in den Fluten ertranken. Bei Oberrosphe tötete der Blitz zwei : Pferde des Landwirts Stephan Beter, der Knecht, welcher , neben dem mit Heu beladenen Wagen ging, wurde gelähmt, irnd zivei Mädchen, die direkt vor den Pferden waren, kamen mit dem Schrecken davon. In Leidenhafen im Ebsdorser Grunde mußte eine Frau, die von einem Blitzschlag betäubt worden war. nach Hause getragen werden. Vielfach wird gemeldet, daß die Fluten, besmwers in der Michelbacher Gemarkung, die Ackerkrume von den Bergäckcrn weaschwemmen Die PEmj, kann mit, her R-if-Mfung do-I «XÄÄfeMÄ ft Mosel. Schuler emes Realgymnasiums verbunden weroen. gQßT( Eifel, dem Hochwald und aus Luxemburg ein, Ebenso können sich vom 1. Juli an die Oberreallchul-l wonach an Feldern, Gärten, Weinbergen und Gebäuden schwere Abiturienten welche die vorgenannte Prädikate erworben Schäden ungerichtet worden sind. Bei Hermeskeil ist der Bahn- haben, .auch -wer Nachprüfung an den Gymnasien, di. - ÄÄftS sich auf das Griechische, Lateinische und event. auch aus ^^rdcntlich heftige Gewitter uiedergegangen. Der Blitz das Hebräische beschränkt, unterziehen. erschlug in Schönwald ein unter der Haustür stehendes ' , --------—— ~ M ä dche n Aus StuSt uns ft-anO» ■ -------------. --- Gießen, den 21. Juni. Auttst Und Wi*n5d?afL ••lieber das Baden in der Lahn erläßt das — Ein letzt es Wort vor der Entscheidung über G-aßb Palizeiam. in ber » mumm« £ ö'ÄÄÄÄÄ’wÄä eine Bekanntmachung, die der Beachtung des badenden Publi- über das Heidelberger Schloß steht unmittelbar bevor, kums empfohlen wird. Nachdem die Gutachten über den bedrohlichen Zustand der Ruine ** Kinderarbeit iu gewerblichen Betrieben, keinen Zweifel gelassen haben und die Projekte einer Erhaltung Die Anzeigen wegen Zuwiderhandlungen gegen das Gesetz & betreffend der Kinderarbeit in gewerblichen Betrieben ge^Q^t Thode weist darauf hin, daß die Ausbringung eines mehren sich in letzter Zeit in erheblichem Maß, ein Be- Dachstuhles die Nieder le gung und Neuaufbau der weis, daß die Bestimmungen des Kinderschutzgesetzes im- Fassade zur Voraussetzung habe, und daß vom Standpunkte mcr noch nicht genügend bctzannt und beachtet werden. Alledie. «n« aus ri,.^s°w°u gehend- welche Kinder m ihren Betrieben beschäftigen, namentlich Otto-Heinrichbaucs würde am Ende den Ausbau des gesamten aber die Eltern, welche ihre Kinder beim Austragen von Schloßbaukomplexes zur Folge haben. Welch S ch a d e n der Stadt Zeitungen ?c. zur Hilfe heranziehen, seien auf das Merk- und Universität Heidelberg aus der Zerstörung der Ruine blatt hingewiesen, das die komplizierten Bestimmungen des Ge- erwachsen würde, das Esumalenfei iedem?'^layeiL der die s-tz-sin übersichtlicher undleicht faßbarer Form enthält. Sie !u«’sei -s nach immer Zeit, wenn finden in ihm volle Belehruiig über die gesetzlichen Vor- Zeit auch dieses edlen Gebildes Herr geworden. Möchten die fchriften, inbes. über die Zulässigkeit der Beschäftigung überzeugenden Ausführungen gewichtig ausschlaggebend in die Wage überhaupt und sind dadurch in der Lage, die Zahl der fallen, mit der über Sein und Nichtsein der Ruine entzchieden Bestrafungen zu vermeiden. Auch für Behörden, Lehrer! ... ■- .. .... ■■---—'-■ gg- amd Aerzte sowie für jeden Kinderfreuiid ist daS Merk- UrTiVer^Ets-Ncrchrrchten. blatt von großer Wichtigkeit. Merkblätter werden auf ^ er Vorstand der psychiatrischen Klinik an der Universität 4>em Großh. Polizeiamt und auf der Amtsstelle der Ge- Tübingen, Professor Wollenberg, hat einen Rur nach Werbeinspektion unentgeldlich abgegeben. jStraßburg erhalten. —, X Bad Salzhausen, 19. Juni. Die Stahl- w quelle wurde hier dieser Tage provisorisch in Stand gesetzt und ihre Ergiebigkeit ist jetzt größer als früher. Es ist kaum Berlin 20 Ium. Der Schlu ßr landrrtscha^t- zu zweifeln, daß bei gri'mdlicher Instandsetzung das Wasser-1 Ai§stellun/hat mit ihren ruiid 320 000 zahlendeii Besuchern quantum noch bedeutend erhöht werden wird. Die Anlage ^n g r ö ß t e n Be s u ch aller bisherigen landwirt- um die Quelle, die durch Salztropfsteinblöcke noch besonders schgstlichen Schaustellungen aufzuweisen. Auch reckmet «rsch-nt wird, mach, einen vorzüglichen Embrnck, fobag bie mit Lythium- und Schwefelquellen ganz in den Hintergrund treten. Schweden und Rolland auS Studienreisen lsterl>er veranstaltet .Leider hat der Zugang zur Quelle nur etwa 80 Zentimeter Aussteller ist die Ausstellung recht erfolgreich Treppenweite und ist in einen Zementsockel von nur 1 Meter gewesen. Viel Vieh und eine große Anzahl Maschinen ist uer» 42 Zentimeter im Viereck eingeengt. ^WN?e7msHaven, 20. Juni. Eine Gesellschaft fianzösi- ** Schwalheim, 20. Juni. Die am I Landwirte, von der Berliner landwirtschaftlichen Ausstellung Schwalheimer Brunnen neu erbohrte „Läwenquelle ijt fommcnö Dienstag abend hier eingetroffen, um heute die durch eine Ministerialbekanntmachung unter den Schlitz des j Muster-Vieh',üchtereien des Jeverlandes zu besichtigen. Gesetzes über die Heilquellen im Großherzogtiim Hessen gestellt —————— worden. fo. Frankfurt a. M., 21. Juni. (Teiegr. Oriq.-Bericht des Y Mainz, 20. Juni. Die Stadt Mainz steht vor Gieß. Ani.".) Amtliche Notierungen der heutigen Viebmarkt- beteinerunbebeutenbenneuen 31 nU?»He. »un wenn die m Ailssicht genommenen bedeutenden ProMe 0 ou§ Oester., 739 Kälber, 66 Schafe und Hammel, 5 Ziegen, zur AusfÜhrtiNg kommen sollen. Vorgesehen sind: Die 0 Ziegenlämmer, 2 Schaflämmer. Bezahlt^ ro11^6 für Erbauung eines neuen Wasserwerks, eines neuen das Pfund Schlachtgewicht: Ochsen 1. Rathauses, U-Anlage einer neuen b°zw bie Ver-ft iM&Ä grotzerung des seitherigen Floßhäsens, die AnlageQ Quq( 70_71 Z. ^ual. 52—54 Mk., 4. Qual. 00—00 Mk., eines Klärbassins zwecks Einleitung der Latrmeii m den 5; qunL 00-00 Mk. Kälber i.Qual. 96—100 Psg., Lebendgewicht Rhein, der Umbau des Stattheaters,die Erweiterimg 57-60 Pfg., 2. Qualität 92-96 Pfg., Lebendgewicht 55-58 Pig., Ler St ad t hall ° usw. Die Kosten für sämtliche An- Äff' ÄÄ lagen sind auf 12 Millonen Mark veranschlagt. (Fkf. Ztg.) bei ^^knmek, gut, kein Ueberftanb. Frankfurt, 18. Juni. Die neu eröffnete Schau- >._».!—— 1 -m —1 ' ------ ■ —— Ihä user-Anlage im Palmengarten ist das Ziel vieler -Besucher. Man' kann sich in der Tat kaum ein schöneres Hanau, 20. Juni. Tie Tabak- und Zigarren- für die verschiedenartig Pflanzen denken, WÄWÄ Angenehme Abwechslung allenthalben, blühende und Blatt-1 lt'm Lohnerhöhurlg ersuchen. Für Roller sollen pro Pflanzen vereinigen sich zu einem anmutigen Bild. Wunder- joo Stück 5 Pfg. mehr, für Wickelmncher pro 100 Stück 2,5 Pfg. bar ist die Farbenwirkung z. B. in Haus 3, wo man die mehr und für alle übrigen Tabakarbeiter iu demselben vrozen- weredelten Gartenformen der Glockenbliime Südeuropas, tualen Satze wehr b^ahlt werden Die Vereim „ , ft- x - r fabrikaiiteii hat beschloßeii, die -Ltelumanahnie zil oieicr ^oioeilNig €ampanula medium, in vollkommener Schönheit erblickt. einzelnen Fabrikanten zu überlassen. (Frkf. Ztg.) Ihre zarten Tönungen stehen in wirksamem Gegensatz zu den---—-----—-— kräftigen Farben der englischen Pelargonien, die durch die Zeichnung der Blumenblätter ein besonderes Interesse be- Hanai», 19. Juni. Das Schwurgericht verhandelte anspruchen. Auch die Orchideen sind zahlreich in Blüte, der heute gegen den 30 Jahre alten Fabrikarbeiter Johann Weide- Westond ist beträchtlich erweitert. In der Vorderabteilung des m ü l l e r aus Bischofsheim bei Fechmhenn wegen G i ft m or d- W 10 befinden sich die eigenartig getönte Laelia Randis »»'{*„*& Ä&’Ä'Z S&wÄb tenebrosa, Cattleya citrina, Menden und Mossiae, Onci- fni-ipjtc ^ort mit einer Fabrikarbeiterin ein Liebesverhältnis an. dinm leucochilum u. a., in der Abteilung für kalte Orchideen Er soll, um diese heiraten zu können, wiederholt ben Versuch ge- ein schöner Flor von Odonto^lossum crispum und Masde- macht haben, seine Ehesraii durch Gift aus der Welt zu schaffen. 1 - - -----* ---- - - • 'Der Angeklagte wurde zu fünf Jahren Zuchthaus verurteilt. ' lFrkf. Ztg.) Glog au, 19. Juni. TaS Kriegsgericht der 9. Division ver° urteilte den P i z e f e l d w e b e I H a ii i s ch vom 58. Jiisanterie- Reginient wegeir M i ß h a n d l il n g U n t e r g e b e ix e r in 13 2 Fällen und wegen Beleidigung zu fünf Monaten Gefängnis, ben Feldwebel Krüger desselben Regiments wegen Mißhandlung 111itergebener in 17 Fällen zu drei Monaten Gefäiigiiis. q I ®’ ^äbtfjen n, Ar-K »s§ Z--LZL $& ««<». " »«'«Ltz ^ute 9(ß.nk LL “i* SxifeÄ -dienen. ?;ra»r Spt*nSonbon '^er des u «T-ldm. b;tV": 611 Sihntii, ge" ^rf^ronnben ,nt SP”r »on ihm ,u a.ie“ »a 6m" W ein -7. feft" ■ll‘™llm totlle, w 124 d, St. ftattfinben ein geladener sechs« 5 xchriften, die den suchen, gefunden. Sozialdemokraten olstreik während der G werden die Bäcker 400 Delegierten des sie Vertrauensmänner« in welcher die Arbeiter« cs Berufes aufgesordert n Vorarbeiten für den sm den Kampf bereit 235.60 J86.75 183.80 158.80 209.90 msschuß der Österreich, ister, F-rhr. v. Bunan, dere tadelte er die ischaft. iefige Polizei entdeckte ertvollen Porzellan^ ^önigsfamilie vor cg gestohlen wurde, linem Händler in Ser« zu h-aben. ytjäfan nrirb gemeldet, erieregiment gt* getötet, mehrere füllen üt große Verwirrung litt üwnityn Van^ der ZweigMe der haM« , die benachbarten Kreise tweise sollen ans der dicLustgesprengt sste Grundbesitzer in alerskom, hat wegen des imnruhen eine eigene „ndert Mann gebildet gehre kommen lassen. Untersuchung wurde lest- >ie non Juden am Abend verlassen worden waren \ waren. Damit ist nie Aufstellung der tien harren noch der « nirben schwer verwundet, iringend nötig^ — «sts- Tm1'15W< 149.25 diz. Lahmerer. ■ ' j 31.4O LSfLS tthar Eiienbabn 1 ' 1451 imbardcf»Atsbabn-: 151.50 ivee-tieu 145.0° 942.50 34.70 . Anlauf6" S17-Z Jon" Ber^rk' ‘ fl,On° irpe?te - O' -jd« ■ '''-/'V-r-Ä; X. i'- *'■*?< m M M € M Ä •;#r. K W ■ yfc U z,y. M M D K >-.4 • ;■■■... Z 0 L M - ......... ■?. -» ^8^ MW . ...... . ■. Hachruf! Giessen, den 21. Juni 1906. dem pflichttreuen, braven Beamten ein ehrendes Ai Gießen, den Beamte und Arbeiter Direktor, des Städtischen Gas- und Wasserwerks Gießen. |B7/, K 28/06. vorgenannten Zeitpunkt an uns einzureichen. B ,llt Zur Sommerszeit besonders wertvoll ist Gießen, den 21. Juni 1906. 3835 IB11', K 6/06 I Posten feine 3794 Der Vorstand ruhe in Frieden! 1906. Oaeiksagamg« Wir werden denken bewahren. bei uns zur Einsicht auf. sind spätestens bis zum Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, 20. Juni Für die wohltuenden Beweise herzlicher Teilnahme an ihrem schweren Verluste sprechen den innigsten Dank aus Frau Emilie Strack geb. Holzapfel und Tochter Ida. 1906. Städt. Tiefbauamt. Braubach. Donnerstag, den 12. Inti 1906, nachmittags 3 Uhr- wird auf hiesigem Ortsgericht die vordem Namen der Joh. Richard Urmersbach Ehefrau, geb. Badenheim stehende Parzelle der Gemarkung Gießen 1/1379 — 139 qm Hofraite auf dem Asterweg öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 6. Juni 1906. Großh. Ortsgericht Gießen. Gros. Er 21. Juni Vergebung von Fnhrleistungen. Die Abfuhr von Straßenkehricht nach verschiedenen städtischen Wiesen soll — Danksagung. Für die vielen Beweise herzlichster Teilnahme bei unserem schweren Verluste sagt innigsten Dank Familie Rohrbach Plockstraße 14. Bekannrmnchnng. Die Lieferung dcS zu rund 4300 Zentner veranschlagte» Bedarfs an Nußkohlen zweiter Größe für die städtischen Anstalten für das Rechnungsjahr 1916 ist zu vergeben. Die Bedingungen liegen auf dem Sekretariat der Burgermeiftercl, Zimmer Rr. 15, zur Einsicht offen. Angebote sind mit der Aufschrift: „Angebot auf Kohlenlicferung zu versehen und bis zum 5. Juli 1906, vormittags 11 Uhr bei uns einzurcichen. . Gießen, den 19. Juni 1906. B-/c Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Mittwoch, den 27. d. Mts., vormittags 11 Uhr öffentlich vergeben werden. Tie Abfuhr umfaßt etwa 1150 cbm, die m 2 Lose geteilt sind. Die Bedingungen liegen während der Dienststunden ~ ' Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, denn die Hausfrau a V fiL_K aJI B W UI u“. macht gern kurze B 7 EMti rB n Küche und hilft dann i j f' M ■ mit einigen Tropfen Maggi's Würze ZraZfrvte/ nach. In allen Flaschengrößen und nachgelüllt augelegentlichst empfohlen von Adolf Geisse, Seltersweg 2, Ecke am Kreuz. In unserem gestern morgen dahingeschiedenen dienstältesten Gaß- mottteur Konrad Heller verlieren wir einen durch Tüchtigkeit, Fleiß und Gewissenhaftigkeit, sowie durch seine musterhaften Charaktereigenschaften in über 42 jährigem Dienst 'n hiesigem Gaswerk stets bewährten, zuverlässigen Mitarbeiter, welcher sich der Wertschätzung seiner Vorgesetzten, der Achtung seiner Mitarbeiter, aber auch der Anerkennung unseres großen Kundenkreises stets zu erfreuen hatte. 1 N-ViM.LaMiitttt perPid.^1,10, Dogelsb.Land-Eier per St. 7 H, Frische Eier 2 St. 13^ empfiehlt W. Ullrich, Schloßgasse 7. Tägl. frische Erdbeeren. °“T8J I. Hanckel, Schloßgaffe. __________ Reisemuster verkaufe bedeutend unter Preis. J. ^aan jr., Krenzplatz. Ortsgewerbeverci. Familien-Aiasil-ELg*: Sonntag, Len 24. Juni ins Hinterland mit Besuch der Gewerbeausstellung in Biedenkopf. Mitglieder, defiren die zirkulierende Liste nicht vorgelegt werden sollte, können ihre Beteiligung bis zum Samstag Mittag den Herren Stadtverorordneter L. Petri II oder Schlossermcister Martin Dörr mitteilen. Donnerstag, d. 26.Juli 1906, nachmittags 3 Uhr, wird auf hiesigem Ortsgericht die vor dem Nanien des Ludwig Wagner und Eheirau geb. Heim stehende Parzelle der Gemarkung Gießen 1/1012,8 — 1221 qm Hofraite in der Mühlgasse öffentlich meistbietend versteigert, jedoch nur die dem L. Wagner zustehende ideelle Hälfte. Gießen, den 19. Juni 1906. Großh. Ortsgericht Gießen. Gros. Goldschmidt's Wansentoel Radikalmittel gegen Wanzen ßoliMmiiifs Parasitin zerstört Kopfläuse nebst Brut. Erfolg garantiert. |hv7', Per Flasche 50 4- Zu haben bei Adolf Bieler, Marktstr. 5 Gustav Walter, Mäusbnrg. Martin [(' Die glückliche Geburt eines kräftigen Jungen |j zeigen erfreut an h S. Loeb und Frau £ Bahnhofstr. 44. Bertha, geb. Katzenstein, Konkursverfahren. lieber das Vermögen des Handelsmanns Feist Goldstein in Langsdorf ist am 20. Juni 1906, vormittags 10 Uhr, der Konkurs eröffnet worden. Verwalter: Ortsgerichtsvorsteher Vogt in Lich. Anmeldefrist bis 1. August 1906. Erste Gläubigerversammlung den 5. Juli 1906. Allgemeiner Prüfungstermin den 20. August 1906. OffenerArest mit Anzeigefrist bis zum 1. August 1906. Lich, den 20. Juni 1*906. Bai/fl Großh. Amtsgericht. MeiweiM Tie Gemeinde Treis a. Lda. will einen abgängigen, fetten Bullen im Wege der Submission auf lebend 6)ewicht verkaufen. Reflektanten wollen ihre Offerten bis zum 28. Juni l. I. vormittags 11 Uhr, auf hiesiger Bürgernreisterei abgeben, wo als- daint in Gegenwart der inilcr- schienenen Submittenten die Eröffnung eriolgt. Die Bedingungen liegen auf hiesigem Bürgermeistereibureau zur Einsicht offen. Gr. Bürgermeisterei Treis a. Lda. Benner. 3830 Am 19. d. Mts. verschied nach längerem Leiden, aber unerwartet, der Grossherzogliche Oberlehrer an dem Gymnasium zu Giessen Der Verstorbene wirkte seit dem Jahre 1901 in unserer Mitte. Seine kraftvolle, frische Persönlichkeit konnte also nur fünf Jahre zum Wohle unserer Schule tätig sein. Durch die Lauterkeit seines geraden, liebenswürdigen Charakters hat er sich bei seinen Amtsgenossen ein treues Andenken gesichert. Direktor and Lehrerkollegium des Gymnasiums. Giessen, am 20. Juni 1906. 1)11/• Die Beerdigung findet Freitag, den 22. Juni, nachmittags 6 Uhr vom Sterbehause, Gartenstraße 13, aus statt. 3836 Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, daß es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, meinen lieben Gatten, unseren guten Vater, Schwiegervater, Großvater und Urgroßvater Herrn Jakob Kröck VIII. Gastwirt und Wagnermeister heute morgen 11 Uhr nach längerem Leiden im 83. Lebensjahre in ein besseres Jenseits abzurufen. Im Nanien der trauernden Hinterbliebenen Katharina Kröck geb. Pansch und Kinder. Heuchelheim, den 20. Juni 1906. Conrad HeBBer Monteur was ich Verwandten, Freunden und Bekannten mit der Bitte um stille Teilnahme anzeige. Marie Heiter* Giessen (Gartenstrasse 10), den 20. Juni 1906. Die Beerdigung findet Freitag, den 22. Juni, nachm. 4 Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofes aus statt. Heute früh entschlief sanft nach längerem Leiden mein lieber Mann 8827 MAGGI Gesang-Verein „Liedertafel" Lollar. Feier des 2-jährigen Bestehens verbunden mit = Nationalem Gesangs-Wettstreit = vom 23. bis 2Z. Ium IAOG. D„. ---------— FEST-raO®AMKs Samstag, den 23. Juni 1906: Abends 8 Uhr: Abholung der ankommenden Vereine von der Bahn. Von 8x/2 Uhr ab: Kommers aus dem Feftplatz unter gütiger Mitwirkung des Piston-Virtuosen Herrn Hof- und Kammermusiker Louis Kümmel aus Darmstadt (Ehrenmitglied des Vereins) sowie der Gesangvereine Bürgergesellschaft und Maschinenbauer-Gesangverein von Gießen und Turn- und Gesangverein und Männer-Gesangverein von Lollar. Vortrag von Massen- und Einzelchören. Sonntag, den 24. Jnni 1906: Morgens 6 Uhr: Weckruf. Von Uhr ab: Empfang der ankommenden Vereine. um 9v, Uhr: Beginn des Klassensingens in den Sälen: „Zur Linde", „Germania" und „Zur Traube". Anschließend: Ehren- Klassensingen im Saalbau „Zur Linde". Um Um Um 2 Uhr: Aufstellung des Festzuges auf der Straße nach Kirchberg. Um 2i/3 Uhr: Festzng durch die Baustrasse des Ortes nach dem Festplatz Daselbst: Begrüßung sämtlicher Feftgäfte. unter Mitwirkung des Hoi- und Kammermusikers Louis Kümmel aus Darmstadt. = TANZ. — 61/2 Uhr: PireBSvetHeifiung auf eäem FestpBatz. 10 Uhr: Stellung von Pyramiden durch den Turnverein Lollar. Montag, den 25. Juni 1906: Von 10 Uhr vormittags ab: Frühkon se rt auf dem Festplatze unter Mitwirkung des Herrn L. Kümmel aus Darmstadt. Um 2 Uhr: Festzng nach dem Feftplatz. Daselbst: UZM Tanz. —— Eieiti'it’äs-Preise: Dauerkarten, geltend zrr allen Veranstaltungen des 23., 24. und 25. Juni 1906, mit Feftbuch Mk. 1.40. Einzelkarten, berechtigt zu: Kommers am Samstag, dem 23. Juni Mk. 0.30. Klafsensingen am Sonntag, dem 24. Juni Mk. 0.50. Ehrenklassensingen amSonntag, dem 24. Ium Mk. 0.50. Eintritt auf den Festplatz am Sonntag, dem 24. Juni Mk. 0.30. Frühkonzert am Montag, dem 25. Juni Mk. 0.20. Eintritt auf den Festplatz am Montag, dem 25. Juni Mk. 0.30. Feftbuch per Stück Mk. 0.40. ber Dauerkarten bei Herrn ^ran«IVeiss,Lollar,Hauptstraße. II Seltene Kauf geiegenheit !I 31 M Sonnenstrasse gj. 31 S © hu h lager Bon heute an offeriere so lange der Vorrat reicht dv"/. 3685 aus den Selbstkostenpreis ab 04464 Gustav Haustein, Schulstr. 5 für Herren, Dame« und Kinder, rr an. Spezial - Offerte I Wichsleder- BeBcieseäMin^s-Alka^eBMie Panamaseife des Zuschneider-Vereins, urt a. Di. (Neue Zeil 63) Hälfte des sonstigen Preises. :e jeder Art u. 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Bekanntmachung Diejenigen Holzkäufer, die mit der Abfuhr des im Bereiche unterfertigter Oberförsterei gesteigerten Holzes noch im Rückstände sind, werden bei Meidung forstgerichtlicher Anzeige aufgefordert, die Abfuhr bis zum 14. k. Mts. zu bewirken. Gießen, den 20. Juni 1906. Gwßh. Oberförst. Schiffenberg T r a u t w e i n. Bn/e BeerfeMer PfereSe-Lose L Mk. 1.—, 11 Stück Mk. 10.- Ziehung 17. Juli (Günstige Gewinnchancen) Zu haben bei: [3714 Richard Buchacker Neuen Baue 11. Auf Wunsch Ansichtssendung. Hauptkatalog senden an Jedermann gratis und franko die Deutschs Waffen- und Fahrradfabriken In Kreiensen (Harz) No, 684 König!. Preuss. Klassen-Lotterie Ziehung 1. Klasse 9. und 10. Juli Carl Stdckrath, Seltersweg 38 Möbel, Dekorationen, Gardinen, Teppiche, Linoleum 7.80, 8.50, 9, 10, 11, 12 bis 16, 10, 12, 13 bis 16, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 10, 11, 12, 13, 14, 9. 10, 11, 12, 13, 14, 16. 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